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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 58 Antworten
und wurde 2.168 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
Seiten 1 | 2 | 3
Thors Hammer Offline




Beiträge: 99

10.05.2012 20:54
#26 RE: Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glaube Antworten

Zitat
Man...man... man..., ich glaube Du kennst jeden, hat man soviel Freizeit bei der FW?



Jedenfalls trifft man auf sehr viele Menschen bei dem Job.

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Gruß
Mjölnir = Thor's Hammer

Nicht Gott schuf die Menschen, sondern die Menschen schufen sich einen Gott.

schelem alach Offline




Beiträge: 1.659

14.05.2012 19:52
#27 RE: Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glaube Antworten

Und diese erzählen dir immer das "EINE", damit Du zu dieser Schlussfolgerung kommst!
Ja ne is kla!

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Amen, Lob und Herrlichkeit,
Weisheit und Dank,
Ehre und Macht und Stärke
unserem GOTT in alle Ewigkeit. AMEN

schelem alach Offline




Beiträge: 1.659

14.05.2012 20:40
#28 RE: Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glaube Antworten

Zitat von Ragecookie
Wenn es nicht so wäre wie es wäre wären wir nicht hier um zu diskutieren ob es so ist...das ist Problem.
Es ist eben kein Zufall...es ist PHYSIK. Prinzipiell gibt es keinen so essentiellen Vorgang in der Natur der alles zusammenbrechen lassen würde es sei denn die Kernkräfte würden sich von heute auf morgen aufheben, das wäre ein Problem ja aber das ist einfach nicht möglich weil es fundamentale Vorgänge gibt die so grundlegenden sind dass sie nicht aufhören können weil sie durch die Wechselwirkungen von Elementarteilen enstehen.

Ich verstehe warum das schwer zu verstehen ist, aber für micht ist das eine Selbstverständlichkeit.
Ich hab grad etwas Kopfschmerzen weil ich einen recht langen Tag hatte und kann mich gerade nicht so auf eine Sinnvolle Erklärung konzentrieren ich werde aber drauf zurückkommen wenn mein Schädel nicht mehr bumpert.

Wenn man es verständlcih erklären wollen würde muss man von Subatomaren Feldern und Teilchen Anfangen und mindestens bis zum Makrokosmos gehen wie zB eien Zelle oder so. Dann wäre der Kreislauf oder die Wechselwirkungen eventuell verständlich.




Weißte, es wird immer von Physik oder Chemie gesprochen,
wer sagt denn das es nicht so physikalisch oder chemisch sein kann(?),
kein Gläubiger sagt das diese Zutaten nicht da sind, ihr leugnet aber den Gewürzgeber!
Ihr denkt, wenn ihr über Gott sinnt, an Merlin oder Hoolywood.....Boolywood...., Gott ist REALER,
als ihr denkt und ahnt, vieleich ist ein JEDER IHM schon begegnet und wurde geprüft auf HERZ und NIEREN,
aber in der Blindheit von dem BEWEISEN und LEUGNEN, seiner EXISTENS mit seiner WÜRZE, kann ER wohl nur vorerst den KOPF schütteln!
Aber auch ER hat geduld und lässt uns ZEIT zum REIFEN!

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Amen, Lob und Herrlichkeit,
Weisheit und Dank,
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unserem GOTT in alle Ewigkeit. AMEN

Thors Hammer Offline




Beiträge: 99

14.05.2012 20:54
#29 RE: Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glaube Antworten

Zitat
Und diese erzählen dir immer das "EINE", damit Du zu dieser Schlussfolgerung kommst!
Ja ne is kla!



Ich schätze, Du hast noch nie jemanden vor dem Tod bewahrt und warst im Augenblick seines Todeskampfes an seiner Seite. Demzufolge kannst Du auch kaum mitreden. Jedenfalls hat nicht Einer darum gebeten, ihn ins "Paradies" gehen zu lassen. Ganz im Gegenteil.

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Mjölnir = Thor's Hammer

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schelem alach Offline




Beiträge: 1.659

14.05.2012 20:59
#30 RE: Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glaube Antworten

Sorry, Du hast RECHT!
Du hast einen WEG, gehe ihn so GUT DU kannst!

Der HERR sei mit DIR!

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Thors Hammer Offline




Beiträge: 99

14.05.2012 21:06
#31 RE: Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glaube Antworten

Zitat
Der HERR sei mit DIR!



Ich habe eine Frau an meiner Seite....das reicht mir.

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Mjölnir = Thor's Hammer

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schelem alach Offline




Beiträge: 1.659

14.05.2012 21:10
#32 RE: Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glaube Antworten

Zitat von Thors Hammer

Zitat
Der HERR sei mit DIR!



Ich habe eine Frau an meiner Seite....das reicht mir.





Im EINSATZ?
Wie immer ein Scherzkeks, vieleicht ist es der GUTE WEIN, wer weiss wer weiss.......

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Thors Hammer Offline




Beiträge: 99

14.05.2012 21:18
#33 RE: Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glaube Antworten

Zitat
Im EINSATZ?
Wie immer ein Scherzkeks, vieleicht ist es der GUTE WEIN, wer weiss wer weiss.......



Auch bei der Feuerwehr gibt es Frauen.
Und, ich bin mir sicher, dass Du, im Angesicht des Todes, um dein armseliges Leben winseln wirst. Nix mit ich will zum lieben Gott in den Himmel

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Gruß
Mjölnir = Thor's Hammer

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schelem alach Offline




Beiträge: 1.659

14.05.2012 21:21
#34 RE: Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glaube Antworten

Zitat von Thors Hammer


Auch bei der Feuerwehr gibt es Frauen.
Und, ich bin mir sicher, dass Du, im Angesicht des Todes, um dein armseliges Leben winseln wirst. Nix mit ich will zum lieben Gott in den Himmel




Würdest Du dein LEBEN drauf verwetten?

ICH SCHON!

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Thors Hammer Offline




Beiträge: 99

14.05.2012 21:24
#35 RE: Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glaube Antworten

Zitat
Würdest Du dein LEBEN drauf verwetten?

ICH SCHON!



Was für ein dummer Wetteinsatz.
Ich bin mir jedenfalls sicher: Du wirst winseln

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Mjölnir = Thor's Hammer

Nicht Gott schuf die Menschen, sondern die Menschen schufen sich einen Gott.

schelem alach Offline




Beiträge: 1.659

14.05.2012 21:35
#36 RE: Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glaube Antworten

Zitat von Thors Hammer

Zitat
Würdest Du dein LEBEN drauf verwetten?

ICH SCHON!



Was für ein dummer Wetteinsatz.
Ich bin mir jedenfalls sicher: Du wirst winseln




Sagen wir lieber SICHER in () gesetzt!
Aber könnte sein, aber auch nicht und wenn schon wäre es falsch, um leben zu betteln?
Nein, wir kochen alle mit dem selben WASSER, ein Gläubiger würde mit so etwas nichts beweisen,
ausser das er GIERIG ist auf den HIMMEL, und somit verspielt hat, also deine THESE ist für den GULLI!

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Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

15.05.2012 07:48
#37 RE: Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glaube Antworten

Wie man im wirklichen Angesicht des Todes handelt kann man glaube ich nicht 100 % sagen.

Eine Situation die man kennt und in der man ausgebildet wurde zu handeln (Feuerwehrmann) ist denke ich vom
"im Angesicht des Todes" noch recht weit weg.

Ich denke man sollte sich da nicht zu weit aus dem Fesnster lehnen und ehrlich zu sich selber sein.
Ich hoffe inständig, das ich in einer solchen Situation Fassung bewahren kann, will es aber nicht beschwören.

_______________________________________________
Nichts ist wahr, alles ist erlaubt! Die Realität ist das, was du daraus machst!

Narr Offline



Beiträge: 146

22.05.2012 16:59
#38 RE: Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glaube Antworten

Zitat

Ich bin in Überlegungen auf den Gedanken gestoßen, dass persönlicher Glaube an einen persönlichen Gott, die eigene Hingabe zur Wissenschaft nicht ausschließen muss. ...

Was meint ihr dazu?



Erstmal guten Tag an alle, diese Frage reizte mich, mich hier anzumelden und etwas dazu zu 'meinen'.

Wissenschaft ist nicht gleich Wissenschaft. Ein Literaturwissenschaftler wird vielleicht weniger Schwierigkeiten haben, ein Naturwissenschaftler muss imo, um diesen 'Spagat' zu vollbringen schon fast eine multiple Persönlichkeit sein oder eine total abgefahrene Vorstellung von seinem gott haben.

In fast allen wissenschaftlichen Disziplinen hat sich inzwischen der Evolutionsgedanke etabliert. Damit fallen gottesvorstellungen die eine statische Weltsicht propagieren schon mal ab. Man kann in den Naturwissenschaften - und ich nehme an auch in anderen Wissenschaften - inzwischen ausschließen, dass es einen 'eingreifenden' gott gibt. Amputierte Gliedmaßen wachsen nicht nach, beten verhindert seit Jahrtausenden keine Kriege, Krankheiten oder Naturkatastrophen. Womit also auch diese Art 'gott' für (Natur)Wissenschaftler flach fällt.

Dann bliebe da noch die Art gott, die alles initiiert und sich dann zurück gezogen hat. Entweder weil es ihn/sie/es nicht mehr interessiert oder weil es eine Art 'Biotop' eingerichtet hat, das er sich jetzt zur Erheiterung anschaut. Dann kann man sich fragen - wenn's nicht eingreift - wofür ist's dann gut? Will man so was als gott haben? (Theodizee)

Es erklärt auch nichts - denn das 'Problem' ist mit dem Postulat eines gottes nicht aus der Welt - denn wer hat gott gemacht? Und wenn gott 'ewig' sein kann, warum dann nicht das 'Entstehen und Vergehen des Universums', als eine Art Zyklus? Wenn dieses 'gott' ohne Grund sein kann, warum dann nicht der Anfang des Universums? Und ab da braucht man dieses gott sowieso nicht mehr als Erklärung. Die meisten (Natur)Wissenschaftler haben das erkannt und ihnen ist dieses gott schnuppe.

Seven_days ( gelöscht )
Beiträge:

22.05.2012 23:14
#39 RE: Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glaube Antworten

Irgendwie zu einfach abgeklatscht, zum Thema Gott.
Natürlich gibt es genug Naturwissenschaftler die an einen Gott glauben.

Ragecookie Offline




Beiträge: 619

22.05.2012 23:28
#40 RE: Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glaube Antworten

Zitat von Seven_days
Irgendwie zu einfach abgeklatscht, zum Thema Gott.
Natürlich gibt es genug Naturwissenschaftler die an einen Gott glauben.



Die gibt es. Aber du kannst dir sicher sein, dass es eine extreme Minderheit ist und glaub mir wenn ein Naturwissenschaftler an Gott glaubt, dann ist es entweder Pantheismus wie Einstein ihn hatte oder eine Form des Glaubens an eine höhere Macht.

Kein Naturwissenschaftler wird mit dir über die wörtliche Auslegung des Korans oder der Bibel streiten.

98% der Mitglieder der Royal Acadamey of Science sind Atheisten. 1% bezeichnen sich als Agnostiker und ein weiteres 1% sind Pantheisten.

___________________________________________________
Science is more then a body of knowledge, it is a way of thinking, a way of sceptical interrogating the universe.

-Carl Sagan

Seven_days ( gelöscht )
Beiträge:

22.05.2012 23:38
#41 RE: Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glaube Antworten

Was führende Naturwissenschaftler über Gott und Religion dachten:

Ich habe niemals die Existenz Gottes verneint. Ich glaube, dass die Entwicklungstheorie absolut versöhnlich ist mit dem Glauben an Gott. Die Unmöglichkeit des Beweisens und Begreifens, dass das großartige über alle Maßen herrliche Weltall ebenso wie der Mensch zufällig geworden ist, scheint mir das Hauptargument für die Existenz Gottes.
Charles Darwin (1809-1882), englischer Naturforscher, Begründer der Evolutionstheorie

Ich erkläre mit Stolz, dass ich gläubig bin. Ich glaube an die Macht des Gebetes. Ich glaube nicht nur als gläubiger Katholik, sondern auch als Wissenschaftler.
Guglielmo Marchese Marconi (1874-1937), italienischer Ingenieur und Physiker

Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. Religion und Naturwissenschaft schließen sich nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen.
Max Planck (1858-1947), deutscher Physiker, Begründer der Quantentheorie1

Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm fort. - Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen.
Sir Arthur Stanley Eddington (1882-1946), englischer Astronom und Physiker

Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.
Werner Heisenberg (1901-1976), deutscher Physiker

Quelle für das Vorstehende: Gott und die Welt in Zitaten,
http://dreifaltigkeit-altdorf.de/zitate.htm

Ohne allen Zweifel konnte diese Welt, so wie wir sie erfahren, mit all ihrer Vielfalt an Formen und Bewegungen, nur und aus nichts anderem entstehen als aus dem absoluten und freien Willen Gottes, der über alles herrscht und regiert.
Sir Isaac Newton (1643-1727), englischer Physiker, Mathematiker und Astronom
(Quelle: Philosophiae Naturalis Principia Mathematica, 1713)

Gott und die Gemeinschaft mit ihm dürfen wir nicht suchen über den Sternen, sondern im Menschen selbst, in dem Herzen, im Innern d. h. im Geiste. Der Christ hat Gott in sich selbst und sucht ihn sonst nirgends.
Johann Gottlob Leidenfrost (1715-1794), Mediziner, Theologe, noch heute bekannt durch das nach ihm benannte "L.sche Phänomen" (tanzender Wassertropfen auf glühender Herdplatte)
(Quelle: www.leidenfrost-ahnen.de/ Hinweis: Diese Seite ist nicht mehr dieselbe wie früher. Auf ihr werden Waren und Dienstleistungen angeboten, die nichts mit Leidenfrosts Ahnen und seinem Glauben zu tun haben. Bemerkt Anfang 2011.)

Die Religion formt das soziale Leben, gliedert die Zeiten, bestimmt oder rechtfertigt die Moral, interpretiert die Ängste, gestaltet die Freuden, tröstet die Hilflosen, deutet die Welt.
Carl Friedrich von Weizsäcker (1912-2007), deutscher Physiker und Philosoph
(zitiert in: Peter Gerdsen: Die Gefährdung des Christentums durch einen umgedeuteten Toleranzbegriff )

1Zwei weitere Zitate von Max Planck:

Religion und Naturwissenschaft - sie schließen sich nicht aus, wie manche heutzutage glauben oder fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Wohl den unmittelbarsten Beweis für die Verträglichkeit von Religion und Naturwissenschaft auch bei gründlich-kritischer Betrachtung bildet die historische Tatsache, daß gerade die größten Naturforscher aller Zeiten, Männer wie Kepler, Newton, Leibniz von tiefer Religiosität durchdrungen
waren. (Gefunden bei W.-E. Lönnig: Artbegriff, Evolution und Schöpfung)

Es ist der stetig fortgesetzte, nie erlahmende Kampf gegen Skeptizismus und Dogmatismus, gegen Unglaube und gegen Aberglaube, den Religion und Naturwissenschaft gemeinsam führen, und das richtungsweisende Losungswort in diesem Kampf lautet von jeher und in alle Zukunft: Hin zu Gott! -
(aus: Vorträge und Erinnerungen, 8. Auflage 1965, Seite 333 , zitiert von Wikipedia)

Zwei Zitate von Albert Einstein (1879-1955):

Das strahlende Bild des Nazareners hat einen überwältigenden Eindruck auf mich gemacht. Es gibt nur eine Stelle in der Welt, wo wir kein Dunkel sehen. Das ist die Person Jesu Christi. In ihm hat sich Gott am deutlichsten vor uns hingestellt. (Zitiert in Konstanzer Kalender, 9. März 2004)

Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind.
(Aus meinen späten Jahren, Selbstporträt, 1936) ) http://de.wikiquote.org/wiki/Albert_Einstein

Soweit ich weiß, wird in keinem Kirchenlied das hohe Lied der Intelligenz gesungen.
Bertrand Russell, englischer Mathematiker, Logiker, Philosoph und Sozialkritiker (1872-1970).
(Ohne nähere Quellenangabe mehrfach im Internet zitiert.) Mein Kommentar: da mag er recht gehabt haben. Es ist allerdings auch nicht die Aufgabe von Kirchenliedern, die menschliche Intelligenz zu preisen.

Wenn man in dieser westlichen Welt fragt, was gut und was schlecht ist, so findet man doch immer wieder den Wertmaßstab des Christentums auch dort, wo man mit den Bildern und Gleichnissen dieser Religion nichts mehr anfangen kann. Wenn aber einmal die magnetische Kraft ganz erloschen ist, die diesen Kompass gelenkt hat, dann fürchte ich, dass Dinge geschehen können, die über die Konzentrationslager und Atombomben noch hinausgehen.
Werner Heisenberg in "Der Teil und das Ganze", Ausgaben verschiedener Verlage noch Jahrzehnte nach Heisenbergs Tod; ursprünglich etwas erweitert in "Positivismus, Metaphysik und Religion", 1952.



Hinweis: Viele weitere Zitate von Naturwissenschaftlern gibt es hier:
Armin Held : "Den Glauben behalten, ohne den Verstand zu verlieren!"

_______________________________

Nun was schreibt Ragecookie jetzt dazu ???

Seven_days ( gelöscht )
Beiträge:

22.05.2012 23:43
#42 RE: Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glaube Antworten

Ich wäre ja dafür, man würde hier Punkte bekommen... 7 zu 1 oder so.



Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.
Werner Heisenberg (1901-1976), deutscher Physiker

Dat find ich jut. :-))))))))))))))))

Ragecookie Offline




Beiträge: 619

23.05.2012 00:17
#43 RE: Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glaube Antworten

Charles Darwin und Isaac Netwon waren natürlich gläubig.
Newton war auch Alchemist und hat sich von Gott persönlich auserkoren gesehen und hat von Engelserscheinungen gesprochen. Trotzdem ist er bekannt für die Physik, nicht seine Religiösen Theorien.
So ziemlich jeder Naturwissenschaftler vor der Moderne war das. Allerdings kannst du einen pantheistischen Glauben nicht mit dogmatischer Kirchenreligion bzw. Glauben gleichsetzen.
Wenn du es so willst bin ich auch in gewisser Weise ein Pantheist.

Abgeshen von Marconi kenne ich die Biografien dieser Leute sehr gut. Besonders Heißenbergs Biografie kenne ich mehr oder weniger auswendig.
Alle waren ausnahmslos Pantheisten. Die vor dem 20JH waren wahrscheinlich auch noch streng Gläubige Christen.
Hier für dich der Wikipedia Artikel zum Pantheismus. Man muss den Unterschied verstehen.


http://de.wikipedia.org/wiki/Pantheismus


Mein Lieblingszitat von Einstein ist: Gott würfelt nicht.
In Verbindung mit der Quantentheorie die sich stark auf Wahrscheinlichkeiten stüzt.

Ich hab auch nie bestritten dass es Naturwissenschaftler gab / gibt die Gläubige sind. Es ist nur eine Minderheit.
Hitler war auch gläubig. Hilft das jetzt dem Punkt nein. Genauso wenig wie wenn du Leute aufzählst die Kapazitäten auf ihren Gebieten waren, nicht verstehst was sie sagen, aber daraus ein Argument bastelst und wieder albern wirst.

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-Carl Sagan

Seven_days ( gelöscht )
Beiträge:

23.05.2012 00:22
#44 RE: Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glaube Antworten

Ich bin halt innerlich noch ein wenig jünger als du und darf deshalb albern sein.

Außerdem war der Kommentar richtig gut, du hättest mich ruhig mal loben können.

Du bist herzlos.

Seven_days ( gelöscht )
Beiträge:

23.05.2012 00:25
#45 RE: Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glaube Antworten

Also ist in deinem inneren auch ein Gott, dann bist du gar nicht ungläubig.

Narr Offline



Beiträge: 146

23.05.2012 00:39
#46 RE: Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glaube Antworten

Wenn schon was bei Lönnig gefunden wurde...

Zum ersten hat deine Aufzählung doch einige Leute aus Zeiten, da war 'gottglauben' kaum zu entkommen. Wissenschaft war lange Zeit von der Kirche reglementiert - und sie bewegt sich doch.

Ich beschränke mich mal auf zwei Leute:

Charles Darwin starb als nicht an einen gott glaubend. Er hat sich seiner Familie - vor allem seiner Frau zuliebe bedeckt gehalten und der arme Albert Einstein...
... hatte sicher keinen persönlichen gott. Er schrieb:

„Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger, aber doch reichlich primitiver Legenden“,


Viele Naturwissenschaftler - und besonders die Physiker - haben nach meiner Erfahrung eine tiefe Verwunderung über die Welt die sich in einer Art 'religiösem Gefühl' äußert. Aber das hat idR nichts mit einem gott im landläufigen Verständnis zu tun.

Und da ich hier ja neu bin... ist das hier ein Kindergarten, wo die Leute Sternchen für ihre Ausscheidungen erwarten? Oder bist nur du so schräg drauf?

Ragecookie Offline




Beiträge: 619

23.05.2012 08:12
#47 RE: Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glaube Antworten

Zitat von Seven_days
Ich bin halt innerlich noch ein wenig jünger als du und darf deshalb albern sein.

Außerdem war der Kommentar richtig gut, du hättest mich ruhig mal loben können.

Du bist herzlos.



Ich bin nicht herzlos. Ich hab nur dieses Argument mit den gläubigen Wissenschaftlern zu oft für meinen Geschmack gehört.

Pantheismus ist kein Glaube an einen persönlichen Gott. Ich bin mir sicher dass weder der Christengott nocht Allah oder sonst ein Spacedaddy existiert aber wenn du die Poesie des Univerums als Gott bezeichnen willst ist das Semantik und irgendwo auch akzeptabel.

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-Carl Sagan

Seven_days ( gelöscht )
Beiträge:

23.05.2012 08:29
#48 RE: Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glaube Antworten

@Narr: Ja, ich bin schräg drauf und ich mag Sternchen.

Kann dich aber in der Hinsicht beruhigen, dass die anderen hier viel vernünftiger sind als ich.

Seven_days ( gelöscht )
Beiträge:

23.05.2012 08:35
#49 RE: Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glaube Antworten

Zitat von Ragecookie
[quote="Seven_days"]Pantheismus ist kein Glaube an einen persönlichen Gott. Ich bin mir sicher dass weder der Christengott nocht Allah oder sonst ein Spacedaddy existiert aber wenn du die Poesie des Univerums als Gott bezeichnen willst ist das Semantik und irgendwo auch akzeptabel.



Jetzt wird es kompliziert ( zumindest für mich ), ich verstehe das im Zusammenhang mit dem Begriff Semantik nicht.

Ich lese mir jetzt noch mal den Link zu Phantheismus durch, vieleicht wird es mir dann klar ?

Ragecookie Offline




Beiträge: 619

23.05.2012 08:44
#50 RE: Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glaube Antworten

Was du Gott nennst muss ist dir überlassen.

Viele Wissenschaftler nennen wie gesagt, Grundkräfte oder Phänomene oder das Universum an sich Gott.
Sie sind deshalb keine gläubigen an einen persönlichen Gott wie den Christengott.
Wie Narr schon richtig sagte wenn du Ismoerie von Molekülen siehst. Die perfekte Symmetrie die darin steckt kann man schon eine Art spiritualität Entwickeln, die ich glaube auch jeder Naturwissenschaftler.
Deshalb lehnt die Masse der wissenschaftlichen Gemeinde trotzdem die persönlichen, intervenierenden Götter ab.

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-Carl Sagan

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
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