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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

Der substanzielle  Dialog
 
"Je suis Charlie!"
Für Säkularismus und Religionskritik!


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Dieses Thema hat 226 Antworten
und wurde 10.451 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

21.04.2006 07:39
#101 RE: Widersprüche antworten

In Antwort auf:
Würde da gern mal konkrete Beispiele und Beschreibungen kennen lernen. Mir sind nämlich, bislang jedenfalls, noch keine untergekommen.
Was meinst du, woran das liegt? Du wirst sie kaum in rauhen mengen in der Öffentlichkeit antreffen, weil es keine Anschauungen sind, mit denen man Druck auf andere menschen ausüben kann oder solche, die den Gläibigen in irgendeiner Weise als auserwählt und somit per se gerettet sehen.

Daher wirst du sie allenfalls bei einzelnen Menschen finden, wenn überhaupt, denn die Beschreibungen des Theismus, die ich meine sind mehr als unpopulär, weil bei diesen nicht der Gläubige im Mittelpunkt steht sonder Gott selbst.



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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

21.04.2006 08:24
#102 RE: Widersprüche antworten

In Antwort auf:
Als "Irrlehren" werden immer die religiösen Überzeugungen von denjenigen anderen Gläubigen bezeichnet, mit deren eigenen sie fundamental inkompatibel sind. Weshalb es naturgemäß keine Glaubenslehre gibt, welche nicht von irgend jemandem als "Irrlehre", "Ketzerei" oder noch Schlimmeres bezeichnet würde.

Und das betrifft genaugenommen nicht nur Glaubenslehren sondern jedwede Lehre, auch Lehren über die natur zum beispiel.

In Antwort auf:
Für einen Atheisten stellt sich die Sache darum so dar, dass eigentlich, was religiöse Glaubenssätze angeht, nur "Irrlehren" existieren - zumal natürlich ein Atheist mit sämtlichen transzendenten Behauptungen nachvollziehbarer Weise recht wenig anfangen kann.
Das ist richtig und auch euer gutes recht was auch niemand anfechten kann selbst wenn er es wollte. Nur sollte dann auch der atheismus das Recht des Theismus respektieren.

In Antwort auf:
Darum kann zumindest für mich in dieser Hinsicht die Frage kaum darin bestehen, welche Glaubenslehre nun die "einzig wahre" sei, sondern welche dieser "Irrlehren" wohl die akzeptabelste, menschenfreundlichste und für die Meisterung des Lebens gedeihlichere sei...

Dem Dialog täte es wohl, wenn alle Atheisten so denken würden!


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beautyxxl Offline



Beiträge: 202

21.04.2006 09:27
#103 RE: Widersprüche antworten

[b]Dem Dialog täte es wohl, wenn alle Atheisten so denken würden![/b]

persönlich, mal ganz allgemein auf den Punkt gebracht. sind letztendlich so knapp 1/3 der Menschen gläubig im Sinne, der Grundbetrachtungen der Zusammenhänge wie Moses die Welt gesehen hat. also AT NT und die Schlußfolgerungen bis M.Luth.
persönlich halte ich dieses für eine soziale Macht, die entscheidenden Einfluß auf die Gesellschaft ausübt. Dazu kommen noch andere Religionen die der Monoistischen in Ihren Grundwerten nahe stehen.
Auch wenn man das ganze Gezeter auch ein wenig wie "Natan der Weise" sehen kann. Also getreu der alten Ringpabel Wer? nun der Weisheit am nächsten steht.
Egal ob Moses, Christus oder Mohamed oder Luther. Ihre Betrachtungen und Schußvolgerungen sind das Bedeutenste was Menschen bis her hervorgebracht haben.
Auf grund dieser Lehren haben die MENSCHEN die Welt in etwa den letzten 4000 Jahren entscheidend verändert. Nun mögen sich alle wegen mir die Gläbig sind an die Nase fassen. Es war nicht G*tt deren Taten und Maßgaben sie gefolgt sind, sondern die Kraft kam aus der Schrif und dem Wort, genau derer die vorgeben von G*tt beseelt zu sein.
Das Fatale an der Geschichte ist nur das sich die Ältesten und Jüngsten derart gegenseitig politisch in die Haare haben das sie wohl den Glauben an den Einen G*tt vergessen haben. ????

das ist es was mir ein wenig Sorgen betreitet, ansonsten währe es mir völlig "Wurscht". Ob es G*tt gibt oder nicht aber genau alle die seinen Namen anrufen und meinen wegen Ihn handeln zu müssen haben auch schon mehr Menschen auf dem Erdball umgebracht als alle Atheisten zusammen.


Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

21.04.2006 09:42
#104 RE: Widersprüche antworten

@ beautyxxl

In Antwort auf:
Egal ob Moses, Christus oder Mohamed oder Luther. Ihre Betrachtungen und Schußvolgerungen sind das Bedeutenste was Menschen bis her hervorgebracht haben.

Wie meinst du das genau, zumal ich nicht ganz verstehe was Luther in diesem Kreis zu suchen hat?


__________________________________________________
Gott ist eine vom Menschen erdachte Hypothese bei dem Versuch, mit dem Problem der Existenz fertig zu werden.
(Sir Julian Huxley, engl. Biologe, 1887-1975)

beautyxxl Offline



Beiträge: 202

21.04.2006 10:44
#105 RE: Widersprüche antworten

Also: gut ich versuch es mal. ohne Anspruch zu erheben.

es gab vor Moses eine relativ rein Demokratische Grundwerteordnung in der Welt, die relativ sozial,industriell und kulturell nicht schlechter und dümmer entwickelt war, wie unsere heutige sogenannte Zivililisation, in der Kelten Griechen Inder und Chinesen relativ friedlich mit ein ander Handel trieben. Mal abgesehen von einigen mit Säbeln rasselnden Kleinfürsten die es immer gibt.
- Ich versteh dabei nun nicht gerade das Fernsehen oder Atomkraftwerke als kulturell wertvolle Erfindung.- Betrachtet man mal eine Uhr als Zeitmaschiene - erklärt man diese nicht besonders intelligent in dem man dem Volk die Flankenreibung der einzellnen Zahnräder als Berechnungsgrundlage lehrt.

Daran folgte eine Epoche von eklatanten klimatischen und globalen Veränderungen.

D.H. Moses kam in eine Welt die durch in Enge getriebene Reiche und Machtansprüche auf Nahrung und Mehrwert unheimliche Spannungen hatte. (Wenn in in einem Staat wie Ägypten damals 20 tausend Menschen/ 1 Jahr, verhungern müssen, ist das im Verhältnis zur heutigen Befölkerungsdichte in etwa so als wenn man 1 Million Menschen innerhalb eines Jahres auslöscht) Denn Produktion war durchaus noch etwas Mühseliges und hatte richtig was mit Arbeit zu tun.

Für mich besteht die Leistung Moses darin, das er durch das " Wort G*ttes eine Grundwerteordnung schaffte und diese auch umsetzte kulturell und sozial.

Christus hat die natürlichen Veränderungen aus der Zeit heraus und die Entwicklungen der Machtmonopole angezweifelt, nicht weil er von G*tt inspiriert wurde, sondern weil er 17 Jahre zwischen Hindukusch und Palestiena unterwegs war und von den alten Hochkulturen gelernt hat, wie er auch in Indien quasie sich der Medizien und der Heilkunst annahm. Er hat daraus aber nur eine Lehre entwickelt.
Das Christentum wurde dann duch die Goten und Römer in Konstantinopel zur Staatsform gemacht die mit Christus wenig zu tun hat. Weil Rom nun mal eine Kaiserreich der Barbaren verschiedenster Stämme war. (Völker ändern nicht einfach Ihre Grundwerteordnung denn z.b. waren die Basken schon vor der Völkerwaderung immer ein Anstoß aller Kaiser, genau wie die Juden oder die Bergvölker des Kaukasus)

Mohamed hat diese dann wider auf die soziale und kulturelle Staats-Bahn gebracht also selbst auch gehandelt.

Und Luther hat ebenfalls das Christentum der Barbaren aus den Angeln gehoben und veränderte entsprechend den Grundwerten der Tradition der Kelten friedlich mit ein ander umzugehen Kaiser Glaube und Politik zu trennen. Also den Föderalismus einfürte der heute in der EG bestandsrecht hat. (Mal abgeshen das dzu der 30 jährige Krieg und die französische Revolution noch von Nöten waren)

Wenn nun alle nicht nur Anspruch erheben würden Heilig zu sein - sondern von einander zu lernen wären wir heute wa(h)rscheinlich weiter. ???

Wir sollten uns nicht immer als einzelnes Individum und G*tt gleich betrachten, sondern das Ganze mal versuchen von "OBEN" zu sehen und uns dabei nicht zu wichtig nehmen. Die Welt ist kein Ergebnis des Zufalls sondern eine Gesetzmäßige natürliche Entwicklung die auch auf uns verzichten kann. Auch wenn eventuell der "Zufall" vielleicht ein mal der Auslöser war, herrschen selbst im Chaos strenge Gesetze.



vanini Offline



Beiträge: 502

21.04.2006 13:16
#106 RE: Widersprüche antworten

In Antwort auf:
In Antwort auf:
weshalb die oft aufgestellte Behauptung, im NT bzw. der Bibel werde die "Ichsucht strengstens gemaßregelt" eben keineswegs zutrifft!
2 Wenn es also irgendeine Ermunterung in Christus gibt, wenn irgendeinen Trost der Liebe, wenn irgendein Teilhaben am Geist, wenn irgendwelche [Gefühle] inniger Zuneigung und des Erbarmens, 2 so macht meine Freude dadurch voll, daß ihr gleichen Sinnes seid und die gleiche Liebe habt und mit vereinter Seele auf das e i n e bedacht seid, 3 indem ihr nichts aus Streitsucht oder aus Ichsucht tut, sondern in Demut die anderen höher achtet als euch selbst, 4 indem ihr nicht nur die eigenen Dinge in eurem Interesse im Auge behaltet, sondern auch persönlich Interesse zeigt für die der anderen.
Find ich schon ...
Des weiteren kann ich eine Lehre die den Egoismus fördert, im NT nicht ausmachen. Jedenfalls verstheh ich die Lehre keineswegs so ...

Dass du diese Lehre nicht so verstehst, ist mir schon klar. Nur ist das nicht mein Kritikpunkt!

Du hast ja kürzlich zu Recht angemahnt, die Dinge im Zusammenhang zu lesen und zu betrachten - sehr richtig! Denn die von dir ausgesuchten Verse wird wohl kaum jemand nicht löblich finden. Im Zusammnenhang stellen sich die Dinge allerdings schon ein wenig anders dar. Dein NT-Zitat stammt ja aus dem Brief des Paulus an die Philipper. Wenn man diesen einmal und dann auch das ganze NT umfänglich betrachtet, fallen zunächst zwei Umstände auf:

!. Der Brief ist ja "an alle Heiligen in Christus Jesus in Philippi samt den Bischöfen und Diakonen" (Phil. 1,1) adressiert, weshalb sich die gelobten Liebesvorschriften streng genommen nur auf das Verhalten der Gemeindeglieder untereinander beziehen. Genau dieser Umstand ergibt sich bei genauem Lesen aus fast allen Pastoralbriefen des NT. Wenn dann einmal explizit auch die Nichtchristen zur Sprache kommen, so wird das "löbliche" Verhalten ihnen gegenüber nicht etwa damit begründet, dass sie in gleicher Weise Menschen sind wie alle, sondern damit, dass dem Herrn Ehre geschehe bzw. es wird bestenfalls als eine Art Kampfmittel apostrophiert, um "feurige Kohlen auf ihr Haupt zu sammeln" (Röm 12,20).

Nicht selten aber werden die übelsten, unverschämtesten und an abartiger selbstgerechter Überheblichkeit und Menschenverachtung nicht mehr überbietbaren Hasstiraden auf sie los gelassen, wie z.B. dass sie (also die Nichtchristen) "voll von aller Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier, Bosheit, voll Neid, Mord, Hader, List, Niedertracht; Zuträger, Verleumder, Gottesverächter, Frevler, hochmütig, prahlerisch, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam, unvernünftig, treulos, lieblos, unbarmherzig" wären (Röm. 1,29-31), und sogar den Tieren werden sie zugesellt: "Aber sie sind wie die unvernünftigen Tiere, die von Natur dazu geboren sind, daß sie gefangen und geschlachtet werden; sie lästern das, wovon sie nichts verstehen, und werden auch in ihrem verdorbenen Wesen umkommen und den Lohn der Ungerechtigkeit davontragen." (2. Petr 2,12.13) Auch der üble Antisemitismus des NT muss an dieser Stelle erwähnt werden.

Und wenn so "löblich" gefordert wird, dass man Böses nicht mit Bösem vergelten und sich nicht rächen soll, dann mit der Begründung, dass Gott die "Vergeltung" ausüben wird (Röm. 12,19). Und noch in der Offenbarung sehen wir die "Heiligen" am Throne Gottes stehen und ungeduldig fragen: "Und sie schrien mit lauter Stimme: Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, wie lange richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?" (Offb. 6,10) - wie überhaupt die Offenbarung des Johannes eines der blutrünstigsten, ruchlosesten und rundum übelsten Machwerke menschlicher Niedertracht ist, das jemals als "Wort Gottes" bezeichnet wurde!!!


2. Wie ich ja schon sagte, kommt es bei der Bewertung von Moralmaßstäben im Allgeminen und so auch bezüglich derer des in Rede stehenden Neuen Testamentes im Besonderen nicht so sehr auf den Wohlklang einiger ausgesuchter Verse an, sondern vor allem darauf, wie diese Moral insgesamt begründet wird. Und da kann man es drehen und wenden wie man will, die Motivation ist immer und an jeder Stelle die gleiche: Tust du das, was von dir gefordert wird, dann wirst du ewigen Lohn im Himmel haben, tust du's nicht, dann wirst du dafür (wie auch immer) bestraft. Dies aber ist nichts anderes als eine Appellation an das Ego, mithin also den Egoismus.

Und an diesem Umstand wie auch an der oben beschriebenen verächtlichen und abwertenden Haltung Nichtgläubigen gegenüber ist nachzuvollziehen, wie es überhaupt möglich war und ist, dass gläubige Christen (mit der Bergpredigt in der Hand...) aller Zeiten sich zu den schlimmsten Übeltaten haben hinreißen lassen. Man muss nämlich nur entweder sich oder anderen anhand der biblischen Schriften weißmachen, dass dieses oder jenes, so übel es auch sei, der Wille Gottes wäre - und schon wird's mit Eifer getan - um Lohn im Himmel zu haben. Und aus solch heterogenen und geradezu unendlich vieldeutigen Schriften wie denen der Bibel alles Mögliche bzw. Unmögliche heraus zu exegetieren, ist wahrlich keine große Kunst!


In Antwort auf:
In Antwort auf:
gar nicht kennt und es eben Jesus (und in Folge auch fast alle neutestamentlichen Autoren) war, der solcherlei Vorstellungen überhaupt erst dezidiert ins Spiel gebracht hat.

Eben nicht! Löse dich doch nun von dem proklamierten Bild Jesu, seiner Aussagen, welches die Kirche geschaffen hat. Die Kirche selbst hat ärgste Lügen über jesus verbreitet, gerade damit man als Leser ein verquertes Bild der tatsachen bekommt...Jetzt will man das schon alles im sinne von textkritik und Vernunft prüfen, und doch ist es immer dasselbe!

Zunächst: Die eigentliche Grundabsurdität ist das "Gericht" eines Schöpfers über seine Geschöpfe inkl. "Lohn" und "Strafe". Diese wird durch Jesus keineswegs beseitigt, sondern sogar aus dem irdischen Leben (das mit dem Tode endet), wie es z.B. das Alte Testament lehrt, ins Leben nach dem Tod verlegt, welches ja ewig währen soll - womit diese Absurdität gewissermaßen bis ins Unendliche gesteigert wird.

Sodann: Du beschwerst dich darüber, dass "die Kirchen" oder wer auch immer die Bibel bzw. das Neue Testament "falsch auslegten"? Nun, wo ist denn dann das Universalkriterium für die "richtige" Auslegung der Schrift? Ein solches müsste dann nämlich außerhalb des zu Beurteilenden, also außerhalb der Bibel liegen!

Man sollte dabei auch einmal die Entstehung z.B. der neutestamentlichen Schriften betrachten. Nicht nur, dass sie (mit Ausnahme der Offenbarung) von Menschen geschrieben wurden, denen es zum Zeitpunkt der Abfassung nie in den Sinn gekommen wäre, dass sie "Heiliges Wort Gottes" verfassten. Darum auch galt bis ins 2. Jahrhundert unter den Christen als "Heilige Schrift" lediglich das Alte Testament. Der heute gängige Kanon des NT wurde erst Ende des 4. Jahrhunderts fest gelegt - von der Kirche!

Weiterhin: Wenn man die Bibel als das "Wort Gottes" an alle Menschen versteht, dann ist doch wohl die mindeste Forderung an ein solches, dass es auch von allen Menschen verstanden werde - zumal genau daran ja auch so ewig viel liegen soll. Wenn ich dann nun aber höre, diesem Wort müsse erst mit aufwendigem sprachwissenschaftlichem Instrumentarium und langwierigen Studien aller Art zu Leibe gerückt werden, damit man seine "wahre" Botschaft erkennte, dann klingt das sehr wenig überzeugend. Zumal die besagten Forderungen zur "Neubewertung" bestimmter Schriftstellen interessanter Weise immer nur jeweils die Schriftstellen betreffen, welche dem jeweiligen Theologiegebäude widersprechen... Zum Beispiel höre ich von dir, Snooker, zwar immer wieder, dass man die Passagen zur Höllenstrafe völlig anders sehen, interpretieren und auslegen müsse, als das viele tun - dass du aber mit dem gleichen schriftkritischen Geist an Stellen herangingest, wie du sie z.B. oben aus dem Philipperbrief zitiert hast, habe ich noch nicht bemerkt...

Zum Schluss noch ein Beispiel:
In Matthäus 25, 31-46 ist ja vom Weltgericht die Rede. Abgesehen davon, dass hier wieder der absurde Gerichtsgedanke deutlichst zelebriert und (wie oben ausgeführt) "gutes" Handeln am Menschen dadurch motiviert wird, dass dieses mit "Belohnung" des Egos, "böses" hingegen mit seiner "Bestrafung" bedacht wird, endet diese Verkündigung mit dem Satz: "Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben." (Mt. 25,46)
Wo und wie eine solche Aussage misszuverstehen ist, würde mich schon mal interessieren...


Sage mir, was du glaubst, und ich sage dir, wer du bist.

vanini Offline



Beiträge: 502

21.04.2006 13:32
#107 RE: Widersprüche antworten

In Antwort auf:
In Antwort auf:
Als "Irrlehren" werden immer die religiösen Überzeugungen von denjenigen anderen Gläubigen bezeichnet, mit deren eigenen sie fundamental inkompatibel sind. Weshalb es naturgemäß keine Glaubenslehre gibt, welche nicht von irgend jemandem als "Irrlehre", "Ketzerei" oder noch Schlimmeres bezeichnet würde.

Und das betrifft genaugenommen nicht nur Glaubenslehren sondern jedwede Lehre, auch Lehren über die natur zum beispiel.

Nun ja, zumindest habe ich bezüglich nicht nachweisbarer Sachverhalte noch keinen Wissenschaftler einen anderen "Ketzer" schimpfen hören, noch auch jemals etwas von "katholischer und protestantischer Mathematik" gehört...


In Antwort auf:
In Antwort auf:
Für einen Atheisten stellt sich die Sache darum so dar, dass eigentlich, was religiöse Glaubenssätze angeht, nur "Irrlehren" existieren - zumal natürlich ein Atheist mit sämtlichen transzendenten Behauptungen nachvollziehbarer Weise recht wenig anfangen kann.
Das ist richtig und auch euer gutes recht was auch niemand anfechten kann selbst wenn er es wollte. Nur sollte dann auch der atheismus das Recht des Theismus respektieren.

Dass jeder das Recht hat, Theist zu sein, wird doch von niemandem bestritten! Das aber ist ja doch etwas völlig anderes, als solche Überzeugungen zu hinterfragen, und zwar um so mehr, als sie ja stets unauflöslich mit ethischen Wertesystemen verbunden sind, von welchen dann behauptet wird, dass sie "göttlich" und damit nicht kritisier- und hinterfragbar seien.

Darum gilt bezüglich jeglichen Theismus' die altehrwürdige Regel des "affirmanti incumbit probatio": Dem, der eine Behauptung aufstellt, obliegt der Beweis!


Sage mir, was du glaubst, und ich sage dir, wer du bist.

Joshua ( Gast )
Beiträge:

21.04.2006 13:43
#108 RE: Widersprüche antworten
Zitat von vanini
Zunächst: Die eigentliche Grundabsurdität ist das "Gericht" eines Schöpfers über seine Geschöpfe inkl. "Lohn" und "Strafe". Diese wird durch Jesus keineswegs beseitigt. [/quote]

[/quote]
Du, Bibelanalysator, die Wiederkunft der Jesus Christus ist nicht zu richten, sondern zu retten ist. Der Mensch richtet und bestraft sich selbst. Und sag nicht, warum Jesus nicht alle rettet.[/quote]


[quote="vanini"]dann behauptet wird, dass sie "göttlich" und damit nicht kritisier- und hinterfragbar seien.
Darum gilt bezüglich jeglichen Theismus\\\\' die altehrwürdige Regel des "affirmanti incumbit probatio": Dem, der eine Behauptung aufstellt, obliegt der Beweis!


Wenn es nur ein einzigen Zeugniss gäbe, dann ja, man konnte behaupten. Aber für dich ungenügend 100e Beweise, welche wir haben, sondern 1000e, was du nie bekommst.

vanini Offline



Beiträge: 502

21.04.2006 13:45
#109 RE: Widersprüche antworten

Zitat von SnookerRI
In Antwort auf:
Würde da gern mal konkrete Beispiele und Beschreibungen kennen lernen. Mir sind nämlich, bislang jedenfalls, noch keine untergekommen.
Was meinst du, woran das liegt? Du wirst sie kaum in rauhen mengen in der Öffentlichkeit antreffen, weil es keine Anschauungen sind, mit denen man Druck auf andere menschen ausüben kann oder solche, die den Gläibigen in irgendeiner Weise als auserwählt und somit per se gerettet sehen.
Daher wirst du sie allenfalls bei einzelnen Menschen finden, wenn überhaupt, denn die Beschreibungen des Theismus, die ich meine sind mehr als unpopulär, weil bei diesen nicht der Gläubige im Mittelpunkt steht sonder Gott selbst.

Nun snooker, da du so vehement (und in vielerlei Hinsicht erfreulich!) gegen viele wesentliche überkommene christliche Glaubensvorstellungen argumentierst, würde mich die deinigen sehr interessieren, von denen ich aber bis jetzt nur einige Bruchstücke erkennen konnte. Ich fasse diese mal zusammen:

- Gott steht also im Mittelpunkt
- dieser Gott ist nicht der Schöpfer der Welt (zumindest nicht der alleinige) und er ist nicht allmächtig
- es gibt kein Gericht und keine Höllenstrafen

Damit kann ich leider noch nicht allzu viel anfangen, wenn du verstehst, was ich meine...


Sage mir, was du glaubst, und ich sage dir, wer du bist.

vanini Offline



Beiträge: 502

21.04.2006 13:51
#110 RE: Widersprüche antworten

@Joshua

Falls du's noch nicht bemerkt haben solltest: Diese Diskussion läuft nicht auf dem Niveau von Bekehrungspredigten, weshalb deine Einlassung auch wirklich ein wenig deplatziert erscheint - also entspann' dich, du must nicht bei jeder Gelegenheit jemandem zum Heiland bekehren...


Sage mir, was du glaubst, und ich sage dir, wer du bist.

Joshua ( Gast )
Beiträge:

21.04.2006 13:54
#111 RE: Widersprüche antworten
Zitat von vanini

- Gott steht also im Mittelpunkt
- dieser Gott ist nicht der Schöpfer der Welt (zumindest nicht der alleinige) und er ist nicht allmächtig
- es gibt kein Gericht und keine Höllenstrafen

Erstmals gut, du Wortspieler, ja, Gott ist im Mittelpunkt.

Zweitens auch gut, zumindest für die Anfang du akzeptierst Gott ist nicht alleiniger Schöpfer. Nach eine Weile du akzeptierst auch, dass Gott auch diejenigen geschaffen, dem du Coschöpfer Rolle gibst.

Drittens wegen Gericht - Du lebst schon im Gericht. Noch bist du dich nicht beurteilt. Du hast noch Zeit, um deine Vergangenheit zu bekennen, dass du ohne Vertrauen an Gott gelebt hast. Rette dich. Nimm der Gottes Gnade.

Joshua ( Gast )
Beiträge:

21.04.2006 14:00
#112 RE: Widersprüche antworten

Zitat von vanini
läuft nicht auf dem Niveau von Bekehrungspredigten

Niveau, Niveau... Du hast keine Ahnung was Geist ist und redest über Niveau. Zum k....


Joshua ( Gast )
Beiträge:

21.04.2006 14:15
#113 RE: Widersprüche antworten
Zitat von vanini
du must nicht bei jeder Gelegenheit jemandem zum Heiland bekehren...

Müssen? Wo steht das? Wir müssen nicht. Aber wenn jemand wie freily oder andere nicht akzeptiert die Verse, die in NT geschrieben ist und blabbelt, z.B., dass Paulus kein Jude war, weil er Zilizien geboren ist, egal was er über sich schreibt, dann soll ich dazu was schreiben und begründe was ich schreibe.

Ihr sucht Wiederswprüche in Bibel. Und Wiedersprüche wird immer da für euch, so lange ihr keine Erkentniss über Geistewellt habt, solange ihr keine Ahnung habt Unterschied zwischen Rede des Fleisches und Geistes.

P.S. Du bist sehr Arrogant. Ich denke du hast kaum Freunde in deinem Leben.

beautyxxl Offline



Beiträge: 202

21.04.2006 14:23
#114 RE: Widersprüche antworten
in Antwort auf Joshua [b]:>-Drittens wegen Gericht - Du lebst schon im Gericht<[/b]

gut axepieren wir dieses bedeutet es das gleiche Maß und Mittel für die lebende und tote Natur. da bin ich beruhigt, denn dann trifft es die glaubend Heilig zu sein, genau so wie die, die nicht ahnen heilig zu sein.

Juden Christen Moslime Heiden und Atheisten ect. gleichermassen. Mit der selben Strenge.

Das wiederum sehe ich als ganz natürliches Gesetz. Der dumme gibt den Zehnten ins Säckel des Staates oder der Heiligkeit und manch einer in Schweizer Käse.
Egal wie man es betrachtet - Das Maß und Urteil aller Mittel ist für alle Gleich. Es sei denn das sich ein Mensch erdreistet zu Richten oder den Heiligen Krieg auszurufen und trotzdem selbst zu richten. Aber selbst dann trifft ihn die Strafe Gottes und die könnte dann fürchterlich sein - so änlich wie derzeit im Nahen Osten.

Dann müßten die Masse der Ungläubigen also z.b. wie derzeit in USA oder Europa ganz schön Heilig sein . ?? oder seh ich das wieder falsch .

vanini Offline



Beiträge: 502

21.04.2006 15:04
#115 RE: Widersprüche antworten

Zitat von Joshua
Zitat von vanini

- Gott steht also im Mittelpunkt
- dieser Gott ist nicht der Schöpfer der Welt (zumindest nicht der alleinige) und er ist nicht allmächtig
- es gibt kein Gericht und keine Höllenstrafen


Erstmals gut, du Wortspieler, ja, Gott ist im Mittelpunkt.
Zweitens auch gut, zumindest für die Anfang du akzeptierst Gott ist nicht alleiniger Schöpfer. Nach eine Weile du akzeptierst auch, dass Gott auch diejenigen geschaffen, dem du Coschöpfer Rolle gibst.
Drittens wegen Gericht - Du lebst schon im Gericht. Noch bist du dich nicht beurteilt. Du hast noch Zeit, um deine Vergangenheit zu bekennen, dass du ohne Vertrauen an Gott gelebt hast. Rette dich. Nimm der Gottes Gnade.

Ach Joshua...

Zu dem sehr bescheidenen Niveau von Heilsverkündern und "Geistweltwissern" wie dir gehört immer auch, dass sie es nicht nötig zu haben scheinen oder/und unfähig sind, zuzuhören bzw. in diesem Falle zu lesen und zu verstehen, was andere schreiben. Der Beitrag, aus welchem du meine obigen Worte zitiert hast, war dezidiert an Snooker gerichtet und zwar in einer völlig anderen Weise, als du dich heilsgeifernd darüber her machst.

Drum gilt eben auch für dich: Jeder blamiert sich, so gut er eben kann!


Sage mir, was du glaubst, und ich sage dir, wer du bist.

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

21.04.2006 15:21
#116 RE: Widersprüche antworten

@beautyxxl

In Antwort auf:
Der dumme gibt den Zehnten ins Säckel des Staates oder der Heiligkeit und manch einer in Schweizer Käse.

Wie soll ich, als alter Eidgenosse, das verstehen ?


__________________________________________________
Gott ist eine vom Menschen erdachte Hypothese bei dem Versuch, mit dem Problem der Existenz fertig zu werden.
(Sir Julian Huxley, engl. Biologe, 1887-1975)

Joshua ( Gast )
Beiträge:

21.04.2006 15:25
#117 RE: Widersprüche antworten
@Vanini

O, ja , du hast recht, du hast über Snooker (angeblich sich als Christ bekennende) schreibst. Mein Fehler.

Passiert. War aber sehr erfreut.

Tja... Das heißt du bist noch nicht geboren.

Gottes Segen.

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

21.04.2006 15:43
#118 RE: Widersprüche antworten

@beautyxxl

In Antwort auf:
Moses kam in eine Welt die durch in Enge getriebene Reiche und Machtansprüche auf Nahrung und Mehrwert unheimliche Spannungen hatte.

Christus hat die natürlichen Veränderungen aus der Zeit heraus und die Entwicklungen der Machtmonopole angezweifelt

Mohamed hat diese dann wider auf die soziale und kulturelle Staats-Bahn gebracht also selbst auch gehandelt.


Nun bin ich nicht ganz sicher in welche Richtung die Diskussion gehen soll. Argumentierst Du hier aus historischer Sicht oder ist es Deine Interpretation zu den gesellschaftlichen Errungenschaften dieser drei Herren? Nach dem was ich von Dir bisher gelesen habe kommst Du aus zwar aus der atheistischen Ecke im Bezug auf Deinen spirituellen Ansichten tappe ich eher noch im Dunkeln.


__________________________________________________
Gott ist eine vom Menschen erdachte Hypothese bei dem Versuch, mit dem Problem der Existenz fertig zu werden.
(Sir Julian Huxley, engl. Biologe, 1887-1975)

beautyxxl Offline



Beiträge: 202

21.04.2006 17:46
#119 RE: Widersprüche antworten

Hallo Fenris ? im Bezug auf Deinen spirituellen Ansichten tappe ich eher noch im Dunkeln.

äh ... ja kann ich mir vorstellen. Also dann pass mal auf.. Stell dir mal vor du wärest quasie leitend in der Berufsausbilung tätig, nicht im Handwerk nicht direkt in der Industrie sondern in einem ziemlich großen Konzern. da leuchtet dir sicher ein das du die Werte der zu erledigenden Tätigkeiten doch praktisch und in Theoretie beherrschen mußt oder?. Nun stell dir mal vor, dein Ausbildungsberuf besteht seit nachweislich Anbeginn der Zeit und in Urkundlicher Erwähnung mindestens in den letzten 6000 Jahren.

Also mußt du dich doch zwangsläufig mit der Entstehung der gesamten im Ufeld Befindlichkeiten auseinandersetzen damit du irgend wie in deinen Kopf bekommst warum die Dienstleistung funktioniert und warum diese Branche nach essen und trinken die zweitstärkste und umsatzreichste der gesamten Volkswirtschaft ist oder ? (12 Milliarden in D)

dabei landest du automatisch angefangen bei den alten Schamanen oder wie immer man die
Truppenteile der Spiritualitäten nannte die alles und nichts können, über das großkeltische europäische Reich über die alten Griechen der Hochblüte der Kulturen die dem Beruf den Namen gaben. automatisch nach Ägypten der philosophischen Werte Enklave Alexanders über s Römische Reich und quer durch alle Kulturen bis heute. Also setzt du dich auch mit den Verhältnissen und denkstrukturen auseinander in den Zeiten in denen die Menschen schon immer einen Großteil ihres Geldes dafür investierten. logo ?

Und meiner Meinung nach treibt seit jeher nicht Gott die Welt an, sondern der persönliche Anspruch einer jeden Persönlichkeit und bestimmend in Masse sind ausschlaggebend genau das Werteverhältnis das durch den größten Teil der Menschen auch teilbar ist. kommst noch mit? Und nun bekomm mal keinen Koller, das ist das Unterbewußtsein welches das Bewußtsein beeinflußt. Also quasie ein wenig Bauchgefühl welches letztendlich Weltgeschichte schreibt. Demnach muß es doch neben dem ganzen politischen geschwafel /von G*tt bis Präsident Busch wegen mir/ eine Werteordnung geben die in sofern sich Menschen einfach beschissen fühlen. alle die kräftig auf die Schnautze hauen die sich eklatant daneben benehmen. wenn das etwas mit der Bibel zu tun hätte, wä(h)ren alle Kreuzritter Heilige.

emanuel ( Gast )
Beiträge:

21.04.2006 21:07
#120 RE: Widersprüche antworten
ich bin emanuel,

ich sage,

froh zu sein bedarf es wenig,
und wer froh ist, ist ein könig!

du fragst nur eines, warum ist SIE gegangen
sie hat dir gesagt, SIE hat aufmerksamkeit erwartet.
aber es war die liebe die SIE suchte.
die konnte auch der nazaräner nicht geben,
auch nicht andreas, die kann nur ich IHR geben.

es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut,
aber jetzt muss ich weiter!

vielleicht schau ich bei gelegenheit wieder vorbei.

bessere dich!

und ein

ps.: wie geht das besser werden
du musst deinen willen (kleiner bruder) in deine seele transportieren (grosse schwester).
- anders formuliert kommen wir in den ödipuskomplex -
sonst wird sie einmal dahintreiben, wie ein segel im wind.

... aber wem erzähle ich das.

beautyxxl Offline



Beiträge: 202

23.04.2006 08:57
#121 RE: Widersprüche antworten

[b]>ich bin emanuel,

ich sage,

froh zu sein bedarf es wenig,
und wer froh ist, ist ein könig![/
b]

anders gesagt: findet ein pausenloser Abgleich zwischen deinen Erbanlagen im Unterwußtsein und dem was du bewußt lernst und tust statt- du mußt dich nicht daran halten´, bewegst du dich aber zu weit davon weg, zieht die Natur die Notbremse und vernichtet dich - weil du zu einer Gefahr für deine eigene Art wirst.
Weil dein Emunsysthem den Stress nicht aushält. die allgemeinen Naturgesetze der physikalischen Massenverteilungen und Gleichungen des Kräfteausgleichs
finden auch im soziobiologischen Kosmus Mensch und lebende Natur Anwendung.

Kommt es zu großen Kräftespannungen aus Gegensätzlichkeiten vernichten sich diese selbst. Also änlich einer Kernreaktion = oder wie Im Polittheater des Nahen Ostens.

Um diese Gleichgewicht als Absulutistischer Herrscher herstellen zu können erfand Moses G*tt - weil sonst eine Einheit von Kaiser und Reich nicht zu stande kommt.

denn die natürliche Einstellung des Menschen bewegt sich normal in Harmonie wobei sich gleiche Wertvorstellungen natürlich zusammenfinden.

Die Gegensätze zwischen Staatswirtschaft und Konzernen als natürlicher Zusammenschluß von Wertevorstellungen ist ein Programm der Natur.

Das ist nicht unbedingt NEU sondern wußten schon die alten Philosophen die deswegen Abstand von der monotheistischen Staatsform nahmen.

Der Glaube an G*TT ist nicht freiwillig über die Menschen gekommen sondern mit Feuer und Schwert und genau so wird er sich auch wieder verabschieden. sich selbst vernichten. Kraft = Gegenkraft zum Glück bringen sich die gläubigen dabei selber um.


emanuel ( Gast )
Beiträge:

23.04.2006 10:12
#122 RE: Widersprüche antworten
In Antwort auf:
Der Glaube an G*TT ist nicht freiwillig über die Menschen gekommen sondern mit Feuer und Schwert und genau so wird er sich auch wieder verabschieden.

wir sollten uns zuerst davon trennen, von dem dogma das noch immer im hinterkopf spukt, obwohl der hinterkopf gar nicht bis drei zählen kann, gott sei ein ebenbild des menschen oder umgekehrt, der mensch ist ein ebenbild gottes.
also, etwas ganz anderes und wertfremdes.

wenn wir das wort gott mit werten besetzen kommen wir zwangweise in den bereich der uns menschen dabei beeinflusst, also lediglich in den subjektiven bereich der sich ändern kann, da gebe ich dir recht.
vielleicht noch ergänzt mit den rändern, die uns an mehr glauben lassen.

es sind wirklich immer neue kreative namen erforderlich, wie zum beispiel zeus oder jupiter parallel gelagert, oder eine übergeordnete stammesfigur und der himmelvater, auch parallel gelagert, um hier die massen anzusprechen, einen gemeinsamen nenner zu finden und daraus eine geistesströmung zu entfachen.

ein wenig amputiert betrachten wir dagegen eine abgeschlossene bindung an eine weltliche vaterfigur mit der ausrichtung an eine überdimensionale und unpersönliche gottesdarstellung.

erkennst du den unterschied? im letzten teil wird zwar eine überordnung anerkannt, aber die damit verbundene eigene zerstörung durch die vernachlässigung der persönlichen betreuung ist offensichtlich.

aber genau so gefährlich ist der andere weg, die übermäßige betonung des eigenen sektors, im zusammenhang mit dem ganzen kreis. besonders dann, wenn der sektor nur eine linie, eine gerade darstellt.
so ähnlich wie aus 19 in der summe 1+9 die 10 wird.
in der zahl zehn ist diese parabel enthalten, eine gerade die den kreis nie erreicht und doch ist es eine zahl.

wie du bereits erwähntest, der gleiche mechanismus wie in den religionen ist auch heute in der politik und wirtschaft zu finden:
abdeckung der bedürfnisse und erreichung von gesteckten zielen im rahmen der möglichkeiten für die gesamte weltbevölkerung.
in begleitung von skandälchen und fehlentwicklungen enormen ausmaßes, die bei mir wie wassertropfen auf einer glasscheibe vor mir aufprallen und daran hinunter laufen.

und ein

freily ( Gast )
Beiträge:

23.04.2006 11:33
#123 RE: Widersprüche antworten
In Antwort auf:
Der Glaube an G*TT ist nicht freiwillig über die Menschen gekommen sondern mit Feuer und Schwert und genau so wird er sich auch wieder verabschieden.
Diese Darstellung ist so falsch wie das Amen im Hurenhaus. Ich konnte in keinem einzigen Religionsbuch nachlesen, dass Abraham als Begründer des Glaubens, durch Feuer und Schwert gezwungen worden wäre. Dieser Beitrag ist somit ein Schlag ins Wasser.

emanuel ( Gast )
Beiträge:

23.04.2006 12:53
#124 RE: Widersprüche antworten

so kann man es auch sehen, gemeint ist wohl

die verbreitung von politik, wirtschaft und wissenschaft,

unter der fuchtel des glaubens

ganz anders unter der obhut der literatur.

und ein

Navigator Offline



Beiträge: 247

23.04.2006 12:54
#125 RE: Widersprüche antworten

Der glaube wurde nur mit dem Schwert verteidigt, offensiv Kriege gab es im islam zZ. des Propheten keine, alles Verteidigungskriege...

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