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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 226 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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Gebetsmühle ( gelöscht )
Beiträge:

17.08.2012 18:13
#26 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! antworten

Zitat von Merkur im Beitrag #1

Ich hatte dich gebeten, die Absicht dieses Threads zu respektieren, woran du dich zum wiederholten Male nicht hälst. Damit werde ich dich der Moderation melden!



... das ist schon der absolute Hammer .... Merkur könnte auch ein Salafist sein ..

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

05.10.2012 13:06
#27 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! antworten

Zitat
Unbehagen bereitende Vorstellung des Atheisten, sich "für Gott" zu entscheiden


Das geht ja gar nicht. Man kann nicht willentlich glauben.
Man kann nur dann etwas glauben, wenn es einem von irgendwem überzeugend genug vorgetragen, erzählt, gezeigt, geschildert wird. Außerdem muß man dann auch noch beschränkt genug sein, um sich auch ohne jeden Beweis, ja ohne jedes Indiz mit dem zu begnügen, was man da gehört hat. Man muß beschränkt genug sein, um dem beliebten Wunschdenken folgen zu können: Die Geschichte vom guten Gott und dem Himmel und den Englein und dem ewigen Leben ist so schön, das wünscht man sich. Und man wünscht sich, daß es wahr sei, und darum glaubt man es.
Wenn man aber erst einmal den Glauben (so man ihn mal hatte) verloren hat - dann kann man nicht wollen zu glauben.
"Okay, ab jetzt glaube ich an Gott!" - das geht nicht.
Darum kann ein Atheist sich nicht "für Gott entscheiden" - erst recht nicht, wenn die ganze Welt so aussieht, als hätte es nie einen gegeben.

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Glaubst du noch oder denkst du schon?

Michael1 Offline



Beiträge: 840

10.10.2012 18:47
#28 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! antworten

Zitat Merkur:

Zitat

Als Threaderöffner beginne ich mit der Problematik, die einem Menschen mit der Auseinandersetzung über die Frage nach Glaube oder nicht begegnet. Sie besteht in einer an sich harten Entscheidungsfrage eines Entweder/Oder: Wir können nur glauben oder nicht glauben, ein halbes Glauben gibt es nicht. Man wird sozusagen mit Haut und Haaren gefressen, entscheidet man sich. Allerdings kann man zögerlich sein und zaudern, aber das stellt noch keine Entscheidung her.


Schau: Es gibt keine Weltanschauung die keine transzendente Basis hätte! Alle Ideologien und Philosophien brauchen auch Wörter zur Kennung der Transzendenzen, die bei der Beschreibung jenes Bereiches unserer Weltsicht unbedingt notwendig sind, die unsere sinnlich erfassbare Welt übersteigt.

Zitat
Wie stellt sich das für euch dar und welche anderen Gründe gibt es noch, nicht Theist zu sein?


Ich sehe keine Gründe nicht Theist zu sein, da du deine Weltanschauung nicht logisch fundieren kannst. Warum existiert "Etwas" und nicht nur "Nichts"?

Zitat
Ein Punkt, der in Diskussionen immer wieder auftaucht, ist die Unbehagen bereitende Vorstellung des Atheisten, sich "für Gott" zu entscheiden und damit als Theistin eine kindliche Abhängigkeit zu geraten, durch die der "Wille Gottes" blind durchgeführt werden muss, ohne selbst zu denken.


Leider, es ist gerade umgekehrt! Wenn du Theistin sein möchtest, dann erst recht musst du denken! Alles ist Glauben!

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Fide, sed qui, vide!

Michael1 Offline



Beiträge: 840

10.10.2012 19:14
#29 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! antworten

Zitat Ahriman:

Zitat

Außerdem muß man dann auch noch beschränkt genug sein, um sich auch ohne jeden Beweis, ja ohne jedes Indiz mit dem zu begnügen, was man da gehört hat.


Wo ist dein Problem? Der Glaube ist alles!!!


Zitat
Darum kann ein Atheist sich nicht "für Gott entscheiden" - erst recht nicht, wenn die ganze Welt so aussieht, als hätte es nie einen gegeben.


Der Glaube ist eine Gabe Gottes! Insofern stimmt deine Behauptung dass sich Atheist "nicht für Gott entscheiden", kann. Aber, er kann sich gegen Gott entscheiden, und das ist entscheidend.
Und die Welt schaut genau so, wie es Gott gewollt hat. Seine Gesetze haben den Chaos zum Kosmos gemacht. Das Universum ist KOSMOS!

Zitat
Wenn man aber erst einmal den Glauben (so man ihn mal hatte) verloren hat - dann kann man nicht wollen zu glauben.


Warum nicht? Wer sollte dich daran hindern?

Zitat
Man muß beschränkt genug sein, um dem beliebten Wunschdenken folgen zu können: Die Geschichte vom guten Gott und dem Himmel und den Englein und dem ewigen Leben ist so schön, das wünscht man sich. Und man wünscht sich, daß es wahr sei, und darum glaubt man es.



Jesus Christus hat sich auf der Erde inkarniert, hat uns die Nachricht über Gott gebracht, hat also gelebt, am Kreuz gestorben und am dritten Tag auferstanden. Was wollen wir noch mehr? Das ewige Leben? Das hat Er uns gegeben! Dafür lohnt es sich zu leben!

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Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

11.10.2012 12:22
#30 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! antworten

Zitat von Michael
Der Glaube ist alles!!!


Der Glaube ist Wunschdenken. Wenn du dich selber an der Nase rumführen willst und kannst und dabei glücklich bist - nur zu. Aber für jemand, der dir dabei zusieht, wirkst du da nicht gerade gescheit.

Zitat
Aber, er kann sich gegen Gott entscheiden, und das ist entscheidend.


Wieder ein Logikfehler von dir. Glaube beschädigt die Logik: Der Atheist kann sich ebenso wenig gegen Gott entscheiden wie dafür. Wie kann ich mich gegen etwas entscheiden, das es gar nicht gibt?
Versuch mal zu denken, auch wenn's wehtut.

Zitat von Michael
Was wollen wir noch mehr? Das ewige Leben? Das hat Er uns gegeben! Dafür lohnt es sich zu leben!


Nur ein Dummkopf kann sich ein ewiges Leben wünschen. Du hast noch nie darüber nachgedacht, was das bedeuten würde, ewig zu leben. Das wäre die wahre Hölle. Aber ich fürchte, das zu begreifen, dazu fehlen dir doch die Fähigkeiten.
Ich bin jetzt 78 Jahre alt, und das hat mir wahrlich gereicht! Wenn ich tot bin, dann soll mir mal einer kommen mit Auferstehung oder so. Ich trete ihm in den Arsch!

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Michael1 Offline



Beiträge: 840

11.10.2012 18:11
#31 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! antworten

Zitat Ahriman:

Zitat

Der Glaube ist Wunschdenken. Wenn du dich selber an der Nase rumführen willst und kannst und dabei glücklich bist - nur zu. Aber für jemand, der dir dabei zusieht, wirkst du da nicht gerade gescheit.



Der Glaube ist alles! Oder willst du behaupten, dass du absolutes Wissen erlangt hast? Schau mal, deine Existenz oder der Erfolg deiner Handlung ist keineswegs ein Argument dafür, dass du die Realität erkennen kannst, sondern nur dafür, dass du in ihr, -wenn es sie überhaupt gibt- überleben kannst. Die Wissenschaft hat nichts, aber gar nichts mit Realität zu tun, und noch weniger mit absoluter Wahrheit. Ob eine Hypothese zu 90% richtig oder falsch ist, ist prinzipiell unüberprüfbar. Sie könnte auch völlig falsch sein. Die Wissenschaft kann nur ein Höchstmass an Plausibilität erreichen, aber, wenn wir ehrlich sind, das hat nichts mit der Realität zu tun.

Zitat

Wieder ein Logikfehler von dir. Glaube beschädigt die Logik: Der Atheist kann sich ebenso wenig gegen Gott entscheiden wie dafür. Wie kann ich mich gegen etwas entscheiden, das es gar nicht gibt?
Versuch mal zu denken, auch wenn's wehtut.



Nein, nein und nein! Der Glaube ist Gnade Gottes, bedeutet nicht dass sich der Mensch in seiner Wahl nicht für Gott oder gegen Gott entscheiden kann. Das kann er prinzipiell machen, aber ob er die Gnade des Glaubens erlangt, hängt ausschliesslich von Gott allein ab! Darum heisst es im NT; Mt.7, 7:

Zitat
"Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöfnet."


Darum kann sich der Mensch frei entscheiden gegen Gott, aber prinzipiell auch für Gott und wenn er sucht, kann er Gott finden und die Gnade des Glaubens erlangem. Betonung liegt auf Gott: Gott allein schenkt den Suchenden seine GNADE!
Wenn es Gott nicht gäbe, was du natürlich nicht beweisen kannst, und nicht wissen kannst, wozu verspritzst du dann so viel Gift auf IHN? Sinnloses Unterfangen! Ich glaube, du projizierst alles auf die Anderen.

Zitat

Nur ein Dummkopf kann sich ein ewiges Leben wünschen. Du hast noch nie darüber nachgedacht, was das bedeuten würde, ewig zu leben. Das wäre die wahre Hölle. Aber ich fürchte, das zu begreifen, dazu fehlen dir doch die Fähigkeiten.
Ich bin jetzt 78 Jahre alt, und das hat mir wahrlich gereicht! Wenn ich tot bin, dann soll mir mal einer kommen mit Auferstehung oder so. Ich trete ihm in den Arsch!


Wahrlich du bist sehr alt, aber kein bischen weise! Ich bin etwas jünger, aber ich kann noch immer logisch denken, was man von dir nicht mehr mit Sicherheit sagen kann. Aber eben, Alter ist eine Bürde die man mit Geduld tragen muss, und dabei achten musss, keinen Menschen zu verletzen. Es gelingt dir immer seltener, nicht wahr? Lass dich überraschen, denn Gott kannst du nicht los werden, da er auf dich geduldig wartet!

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Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

12.10.2012 13:19
#32 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! antworten

Hier haben wir die totale Bankrotterklärung, ein Musterbeispiel, wie man seinen Verstand ibn den Müll schmeißt:

Zitat
Der Glaube ist alles! Oder willst du behaupten, dass du absolutes Wissen erlangt hast? Schau mal, deine Existenz oder der Erfolg deiner Handlung ist keineswegs ein Argument dafür, dass du die Realität erkennen kannst, sondern nur dafür, dass du in ihr, -wenn es sie überhaupt gibt- überleben kannst. Die Wissenschaft hat nichts, aber gar nichts mit Realität zu tun, und noch weniger mit absoluter Wahrheit. Ob eine Hypothese zu 90% richtig oder falsch ist, ist prinzipiell unüberprüfbar. Sie könnte auch völlig falsch sein. Die Wissenschaft kann nur ein Höchstmass an Plausibilität erreichen, aber, wenn wir ehrlich sind, das hat nichts mit der Realität zu tun.


Zitat von Michale
aber ich kann noch immer logisch denken,


Nein, das kannst du nicht. Du hast es in deinen Postings hinlänglich bewiesen.

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Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

12.10.2012 13:50
#33 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! antworten

Zitat von Michael
Der Glaube ist alles!!!


Für dich vielleicht. Wenn es für dich nicht mehr als deinen Glauben gibt, dann bist du ziemlich arm dran.


Zitat von Merkur
Wie stellt sich das für euch dar und welche anderen Gründe gibt es noch, nicht Theist zu sein?


Man entscheidet sich nicht, Theist oder Nichttheist zu sein.
Glaubt man an Götter, ist man Theist,
glaubt man nicht daran, ist man Nicht- oder A-Theist.

Diese Überzeugung wird nur noch erhärtet, wenn man sich über die Unwirksamkeit des Glaubens bezüglich der von ihm verkündeten oder angestrebten Ziele Gedanken macht.
Der religiöse Glaube an Gott/Götter bessert die Menschen nicht, höchstens in einigen, ganz besonderen Fällen, wo der gläubige Mensch sich selbst fest vornimmt, z.B. nach den Forderungen Jesu oder nach den ethisch wertvollen Bestandteilen des Koran zu leben.
Nach humanistischem Vorbild, ehrlich und aufrichtig zu leben, kann auch jeder nichtgläubige Mensch, soviel ist sicher.
Das ist so, auch wenn manche Gläubige das gerne bestreíten, um ihrem Glauben wenigstens noch diesen Sinn zu verleihen.

Ansonsten ist es gleich, ob man denkt, es gäbe Götter oder nicht.
Der Mensch ist der Mensch und seine Eigenschaften sind entweder genetisch vorbestimmt oder durch Erziehung erworben.

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„Die Kunst weise zu sein ist die Kunst zu wissen, was man übersehen hat.“ (William James)

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.922

12.10.2012 15:01
#34 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! antworten

Zitat von Michael1 im Beitrag #28
Ich sehe keine Gründe nicht Theist zu sein, da du deine Weltanschauung nicht logisch fundieren kannst. Warum existiert "Etwas" und nicht nur "Nichts"?


Ich bin Atheist, weil ich die Frage nach dem Grund der Existenz nicht auf einen Gott verschiebe, von dem ich ebenfalls nicht weiß, warum er existiert und den ich deshalb zur Rechtfertigung als unergründlich definieren muß. Die Frage nach Existenz beantwortet auch ein Gott nicht. Gott ist nur das weitentfernteste Alibi zur Vermeidung dieser Frage. Dabei ist die Antwort auf die Frage so einfach: Wir existieren, weil wir existieren. Es gibt keinen Grund und es muß auch keinen Grund geben. Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst.

Natürlich ist der Tod beängstigend. Es ist aber lediglich der gleiche Zustand wie vor der Geburt. Theisten mit ihrem ewigen Leben nach dem Tod machen sich was vor. Es gibt keinen Grund, Theist zu sein.

Michael1 Offline



Beiträge: 840

12.10.2012 17:54
#35 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! antworten

Zitat Blackysmart:

Zitat


Ich bin Atheist, weil ich die Frage nach dem Grund der Existenz nicht auf einen Gott verschiebe, von dem ich ebenfalls nicht weiß, warum er existiert und den ich deshalb zur Rechtfertigung als unergründlich definieren muß.



Du bist Atheist, und das kannst du nicht begründen! Peinlich!
Du weißt nicht mal warum du existierst, und schon willst du wissen warum Gott existiert. Sagt dir das Wort Bildung etwas?


Zitat
Es gibt keinen Grund, Theist zu sein.


Was ist dann der Grund Atheist zu sein?

Zitat
Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst.


Na gut, wenn du es so willst: was ist das Leben?

Zitat
Dabei ist die Antwort auf die Frage so einfach: Wir existieren, weil wir existieren


Warum tun wir das?

Zitat
Die Frage nach Existenz beantwortet auch ein Gott nicht.


Doch: Die LIEBE!

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Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

13.10.2012 17:37
#36 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! antworten

Zitat von Michael
Du weißt nicht mal warum du existierst, und schon willst du wissen warum Gott existiert. Sagt dir das Wort Bildung etwas?


Also ich weiß es: Weil meine Eltern gebumst haben. Warum Gott existiert interessiert mich nicht die Bohne, solange du mir nicht beweisen kannst, daß er überhaupt existiert.
Sagen wir es so: Die Märchenfigur "Gott" existiert aus dem gleichen Grund wie "Weihnachtsmann", "Osterhase", "Nikolaus": Weil kindliche Gemüter Spaß daran haben.

Zitat von Michael
Was ist dann der Grund Atheist zu sein?


Das ergibt sich ganz von selbst, wenn man anfängt zu denken.

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Narr Offline



Beiträge: 146

13.10.2012 22:10
#37 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! antworten

Zitat von Michael1 im Beitrag #35

Zitat von Blackysmart

Ich bin Atheist, weil ich die Frage nach dem Grund der Existenz nicht auf einen Gott verschiebe, von dem ich ebenfalls nicht weiß, warum er existiert und den ich deshalb zur Rechtfertigung als unergründlich definieren muß.


Du bist Atheist, und das kannst du nicht begründen! Peinlich!
Du weißt nicht mal warum du existierst, und schon willst du wissen warum Gott existiert. Sagt dir das Wort Bildung etwas?


BS hat das ganz gut begründet, aber das Wort 'Bildung' sagt dir wohl nichts?

Zitat von Michael1 im Beitrag #35

Zitat von Blackysmart
Es gibt keinen Grund, Theist zu sein.


Was ist dann der Grund Atheist zu sein?


Das hat BS dir erklärt, aber ohne Bildung...

Zitat von Michael1 im Beitrag #35

Zitat von Blackysmart
Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst.


Na gut, wenn du es so willst: was ist das Leben?


ohne Bildung ist die Definition von Leben wahrscheinlich nicht zu verstehen.
Mit kybernetischen Begriffen kann man ein lebendes Individuum als ein Netzwerk untergeordneter negativer Feedbackschleifen (regulativer Mechanismen)die einem übergeordneten Feedback (Potential der Expansion) unterstellt sind definieren. Das ist eine Minimal-Definition die notwendig und ausreichend ist, um Leben von leblosen Phänomenen zu unterscheiden.



Zitat von Michael1 im Beitrag #35

Zitat von Blackysmart
Dabei ist die Antwort auf die Frage so einfach: Wir existieren, weil wir existieren


Warum tun wir das?


Warum nicht?
Wobei 'warum-Fragen' auf ein ungebildetes Gehirn schließen lassen.

Zitat von Michael1 im Beitrag #35

Zitat von Blackysmart
Die Frage nach Existenz beantwortet auch ein Gott nicht.


Doch: Die LIEBE!


'Liebe' ist viel, u.a. ein bestimmter Zustand des Körpers (inkl. Gehirn) und hat sich aus Gründen die einem ungebildeten Gehirn zu hoch sind im Laufe der Evolution entwickelt. Wenn aber 'Liebe' eines nicht ist, dann eine Antwort deines 'gottes' auf die Frage nach Existenz. Wer das behauptet kennt die bibel nicht.

Faramud Offline




Beiträge: 9

16.10.2012 16:14
#38 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! antworten

Was denn - gebt Ihr auf? Dieser Thread hat es doch in sich. Was Ihr Euch da so an den Kopf schmeißt hat schon Format. Interessant, wie persönlich und unter die Gürtellinie gehend "wahre Gläubige" sind, wenn es um die Rechtfertigung der eigenen Ansichten geht - Ob nun A - oder Theist...

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Reisender Offline



Beiträge: 4.058

16.10.2012 16:36
#39 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! antworten

Zitat von Faramud im Beitrag #38
Was denn - gebt Ihr auf? Dieser Thread hat es doch in sich. Was Ihr Euch da so an den Kopf schmeißt hat schon Format. Interessant, wie persönlich und unter die Gürtellinie gehend "wahre Gläubige" sind, wenn es um die Rechtfertigung der eigenen Ansichten geht - Ob nun A - oder Theist...


Daran siehst Du, daß ein substantieller Dialog zwischen A.- und Theisten nicht möglich ist, da jeder
ein fest betoniertes Weltbild hat.
Und so bleibt immer nur ein verbaler Schlagabtausch, der bei viel Glück nicht unter die Gürtellinie geht.

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

16.10.2012 17:54
#40 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! antworten

Na schön, noch eine theistische Ablehnung:
Wenn es denn einen Gott gäbe, der allmächtig und allwissend wäre, und wenn dieser Gott diese unsere Welt hier erschuf, dann ergibt sich daraus einwandfrei, daß er nach unserer menschlichen Ethik und Moral ein mieser, dreckiger sadistischer Halunke ist. Ganz offensichtlich hat er bewußt diese Welt und vor allem die Menschen darin so erschaffen, daß er sich nun wie ein römischer Cäsar an unseren Gladiatorenkämpfen weiden und ergötzen kann. Er sitzt auf seinem Thron und geilt sich daran auf, wie hier gemordet und gefoltert und genotzüchtigt wird. Und zu alledem hat er auch noch ein ewiges KZ, Hölle genannt. Ein wahrer Nazigott.

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Secretocean ( gelöscht )
Beiträge:

08.11.2012 05:14
#41 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! antworten

Zitat
Ein Punkt, der in Diskussionen immer wieder auftaucht, ist die Unbehagen bereitende Vorstellung des Atheisten, sich "für Gott" zu entscheiden und damit als Theistin eine kindliche Abhängigkeit zu geraten, durch die der "Wille Gottes" blind durchgeführt werden muss, ohne selbst zu denken.

Wie stellt sich das für euch dar und welche anderen Gründe gibt es noch, nicht Theist zu sein?



Das Wort "Gott" klingt merkwürdigerweise entgültig und eindeutig, obwohl es sehr viele verschiedene Gottesbilder unter Gläubigen gibt. Es ist im Grunde relativ willkürlich, was dieser schwammige Begriff bedeutet. Von daher weiß ich nie genau, was einer damit meint. Mir kommt es so vor, als würde einer mit dem Wort "Gott" (klingt auch ziemlich satt und erfurchtsähend) einfach nur verlangen, dass man seinen Glaube respektiert. Und das finde ich manchmal recht bemitleidenswert.

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

07.12.2012 17:19
#42 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! antworten

Zitat
Das Wort "Gott" klingt merkwürdigerweise entgültig und eindeutig, obwohl es sehr viele verschiedene Gottesbilder unter Gläubigen gibt. Es ist im Grunde relativ willkürlich, was dieser schwammige Begriff bedeutet.


Daskommt davon, weil alle Gläubigen beim Thema Gott das Denken abschalten. Der Christengott hat bei der überwiegenden Mehrheit seiner Anhänger keinen Namen, nicht mal die Priester rufen ihn mit seinem Namen an. "Gott" ist eine Berufsbezeichnung, kein Name! Jahwe mit "Gott, gib uns..." anzurufen ist so ziemlich das gleiche wie der Ruf "Kellner, bringen Sie mal..."

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schelem alach Offline




Beiträge: 1.659

08.12.2012 12:23
#43 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! antworten

Zitat von Ahriman im Beitrag #40
Na schön, noch eine theistische Ablehnung:
Wenn es denn einen Gott gäbe, der allmächtig und allwissend wäre, und wenn dieser Gott diese unsere Welt hier erschuf, dann ergibt sich daraus einwandfrei, daß er nach unserer menschlichen Ethik und Moral ein mieser, dreckiger sadistischer Halunke ist. Ganz offensichtlich hat er bewußt diese Welt und vor allem die Menschen darin so erschaffen, daß er sich nun wie ein römischer Cäsar an unseren Gladiatorenkämpfen weiden und ergötzen kann. Er sitzt auf seinem Thron und geilt sich daran auf, wie hier gemordet und gefoltert und genotzüchtigt wird. Und zu alledem hat er auch noch ein ewiges KZ, Hölle genannt. Ein wahrer Nazigott.



Den gibt es!
Und ER fühlt auch so wie wir, aber ein "Halunke"?, nein, nur die, die nicht zu IHM gehören wollen sind HALUNKEN!
Ergötzen daran, glaube ich nicht, zumindest nicht ER, sondern SATAN!
Nein, auch die HÖLLE (KZ), ist nur das was sich jeder aussuchen kann.
Indem er für sich wählt was er will, leben oder tot, Feuer oder Wasser, Schwarz oder Weiss?
Für 78 Jahre, muss ich sagen finde ich schade, was hast DU die letzten 78 Jahe gemacht?
Warst DU blind und taub, erkennst DU nicht jeden Tag um was es geht da draussen?

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Amen, Lob und Herrlichkeit,
Weisheit und Dank,
Ehre und Macht und Stärke
unserem GOTT in alle Ewigkeit. AMEN

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

08.12.2012 16:07
#44 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! antworten

Zitat von Schelem alach
Und ER fühlt auch so wie wir, aber ein "Halunke"?, nein, nur die, die nicht zu IHM gehören wollen sind HALUNKEN!


Ja, so war das bei Hitler auch. Und auch bei Stalin. So ist es bei den Sunniten und den Schiiten, den Christen und den Juden.

Zitat
Warst DU blind und taub, erkennst DU nicht jeden Tag um was es geht da draussen?


Darum geht es: Wer nicht dazu gehört, ist ein Halunke und muß umgebracht werden.

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schelem alach Offline




Beiträge: 1.659

18.12.2012 19:41
#45 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! antworten

Mit dem Unterschied, dass diese LEBEN auslöschten, ER aber gibt LEBEN!

Wer nicht dazu gehören will, hat sich selbst UMGEBRACHT!

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Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

19.12.2012 12:25
#46 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! antworten

Zitat von Schelem
Mit dem Unterschied, dass diese LEBEN auslöschten, ER aber gibt LEBEN!
Wer nicht dazu gehören will, hat sich selbst UMGEBRACHT


Ja, und deshalb kommt es ihm auch gar nicht drauf an, mal eben ein paar tausend Menschen auszulöschen, mit einer Seuche, einem Tsunami, einem Erdbeben. Und er schlägt dabei auch Kinder tot, dein Gott.
Und speziell zu diesem Satz:

Zitat
Wer nicht dazu gehören will, hat sich selbst UMGEBRACHT


Das ist falsch, es muß heißen: "Wer nicht dazu gehören will, wird UMGEBRACHT."
Deinem Nicknamen nach könntest du Jude sein, er klingt jedenfalls so. Nun, dann weißt du, daß deine Vorfahren es so gemacht haben, das steht lang und breit in der Bibel. Und später machten es dann die Christen auch so, weil's ja in der Bibel steht. Und heute machen es vor allem die Muslime.
Der Glaube versetzt Berge von Menschen unter die Erde.

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schelem alach Offline




Beiträge: 1.659

19.12.2012 15:12
#47 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! antworten

[quote="Ahriman"|p3174372]
Ja, und deshalb kommt es ihm auch gar nicht drauf an, mal eben ein paar tausend Menschen auszulöschen, mit einer Seuche, einem Tsunami, einem Erdbeben. Und er schlägt dabei auch Kinder tot, dein Gott.
Nein, du sprichst vom Teufel!
Off. 12,12
Weh aber euch, LAND und MEER!
Denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen, seine WUT ist gross, weil er weiss, dass ihm nur noch kurze Frist bleibt!
Du bist FALSCH informiert!


Das ist falsch, es muß heißen: "Wer nicht dazu gehören will, wird UMGEBRACHT."
Deinem Nicknamen nach könntest du Jude sein, er klingt jedenfalls so. Nun, dann weißt du, daß deine Vorfahren es so gemacht haben, das steht lang und breit in der Bibel. Und später machten es dann die Christen auch so, weil's ja in der Bibel steht. Und heute machen es vor allem die Muslime.
Der Glaube versetzt Berge von Menschen unter die Erde.
Leider ist auch hier alles vertauscht, denn was Menschen tun, im Namen GOTTES, heisst NICHT das es auch GOTTES WILLE war.
Das nennt man dann MISSBRAUCH von NAMEN, indem FALL GOTTESNAMEN!
Und man könnte es auch SEHR NAIV nennen, NICHT zuerkennen, was GOTTESWERK ist und was MENSCHENWERK ist!
Zeit genug gab er dir ja, wenn ich dein Alter richtig in erinnerung habe, um zu ERKENNEN!

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Amen, Lob und Herrlichkeit,
Weisheit und Dank,
Ehre und Macht und Stärke
unserem GOTT in alle Ewigkeit. AMEN

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 17.241

19.12.2012 15:48
#48  Besprechung theistischer Ablehnungen! antworten

Zitat von Schelem Alach
Leider ist auch hier alles vertauscht, denn was Menschen tun, im Namen GOTTES, heisst NICHT das es auch GOTTES WILLE war.
Das nennt man dann MISSBRAUCH von NAMEN, indem FALL GOTTESNAMEN!

Und was ist, wenn du dich irrst, Schelem Alach? Wenn du die Bibelworte überinterpretierst, wenn du es bist, der naiv denkt, redet und handelt? Dann bist du derjenige, der seinen Irrtum mit schlimmen, schlimmen Strafen bezahlt! Würdest du dann noch von "göttlicher Gerechtigkeit und Gnade" reden?

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

schelem alach Offline




Beiträge: 1.659

19.12.2012 16:19
#49 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! antworten

Och Gysi,

in was soll ich mich denn irren?
Die Bibelworte sind nicht falsch zu verstehen!
Aber ich stelle mir gerade die Frage, wenn DU und alle die GOTT leugnen, indem ER nicht existens ist, dann WARUM, WARUM
soll ER dann Schuld sein an all dem und soll dann bestrafen?
Ihr WIEDER SPRECHT EUCH SELBST! Und das ist ein IRRWEG!

----------------------------------------------
Amen, Lob und Herrlichkeit,
Weisheit und Dank,
Ehre und Macht und Stärke
unserem GOTT in alle Ewigkeit. AMEN

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 17.241

19.12.2012 16:47
#50 Besprechung theistischer Ablehnungen! antworten

Zitat von Schelem Alach
Aber ich stelle mir gerade die Frage, wenn DU und alle die GOTT leugnen, indem ER nicht existens ist, dann WARUM, WARUM
soll ER dann Schuld sein an all dem und soll dann bestrafen?
Ihr WIEDER SPRECHT EUCH SELBST!

Gott trägt keine Schuld. Denn was es nicht gibt, kann man nicht schuldig sprechen.
Schuld ist eine menschliche Kategorie. Der Mensch kann sich schuldig machen, weil oder sofern er es hätte besser machen können. Weil er Alternativhandlungsmöglichkeiten hat.
Tiere können keine Schuld haben (verkürzt gesagt), Schuld ist - wie gesagt - eine menschliche Kategorie.

Wenn ein Atheist jedoch sagt, Gott sei ein unausgeglichener Neurotiker, ein Massenmörder, bösartig und so fort, dann doch unter der Prämisse: WENN es diesen Gott gäbe! Um an etlichen Beispielen darzustellen, wie ABSURD eure Darstellung von einem liebenden, verzeihenden und gerechten biblischen Gott doch ist! Natürlich gibt es diesen Gott nicht! MENSCHEN haben ihn erdacht! Und Menschen waren so böse, wie dieser Gott böse ist!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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