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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 226 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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schelem alach Offline




Beiträge: 1.659

07.04.2013 19:46
#201 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! Antworten

Nein Schelem ABLACH, Du hast dem Gysi gesagt, dass Du dich bemühst.
Also ihr lieben kein KOMMENTAR auf PAMPEREI!
Kommt also allein damit klar!

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Amen, Lob und Herrlichkeit,
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unserem GOTT in alle Ewigkeit. AMEN

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

07.04.2013 19:50
#202 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! Antworten

Zitat von Ahriman im Beitrag #200

Zitat von Klimsch
Zwischen belehren wollen und belehren klafft eben ein riesiger Unterschied.

Den kennt Schelem auch nicht. Wetten?

Ich hab grad noch ne Wette laufen, nämlich jemand will darum beten, dass mich sein Gott bestraft. Ich hab gewettet, dass ich, im Falle ich verliere, in die Hölle komme. Ich glaub so ähnlich wars jedenfalls.
Wenn die gelaufen ist, können wir ja mal wetten.

Über mir redet Schelem Ablach übrigens grade mit sich selber. ;-)
Ist das jetzt das Ende?

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„Die Kunst weise zu sein ist die Kunst zu wissen, was man übersehen hat.“ (William James)

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

08.04.2013 10:28
#203 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! Antworten

Gebete sind auch Selbstgespräche.

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Glaubst du noch oder denkst du schon?

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

08.04.2013 16:37
#204 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! Antworten

OK. Halten wir also fest:

Die Entdeckung der Evolution brachte die Erkenntnis, dass die Bibel nicht die Wahrheit sagt.
Die Lebewesen wurden nicht so erschaffen, wie es sie heute gibt.
Und sie veränderten sich im Laufe von Jahrmillionen, passten sich den Umweltbedingungen an oder wurden durch Einflüsse oder Mutationen (alles mehr oder weniger Zufall) entweder verändert oder starben aus. Die meisten aller je lebenden Arten sind übrigens längst wieder ausgestorben.

Der Ursprung kann also nicht ein fertiges Lebewesen gewesen sein, und bezüglich des Menschen schon gar nicht, sondern allerhöchstwahrscheinlich eine einzelne Zelle, die sich teilte. Woher sie kam, ist nicht bekannt. Dass sie aus unbelebter Materie entstanden ist, ist sehr wahrscheinlich. Allein schon deshalb, weil es die unbelebte Materie viel viel länger schon gab als das erste Lebewesen.

Wenn also die Lebewesen nicht von einer göttlichen Erschaffung stammen, sondern sich entwickelt haben, dann ist die Nicht-Erschaffung des Universums mit all seinen Systemen, mit der Erde und dem Mond im Speziellen, nur eine logische Schlussfolgerung. Zumal die Erde auch erst aus Sternenstaub, der aus einer Supernova-Explosion stammt, entstanden ist. Dann stieß sie mit einem weiteren Planeten zusammen, und aus dieser Kollision entstand eine erneuerte Erde und auch der Mond. Soweit die aktuelle Theorie.

Also ist die ganze "göttliche Schöpfung" keine Schöpfung, sondern analog der Entwicklung der Lebewesen das Folgeprodukt aus der wild umherschwirrenden und kreisenden Materie des Universums. Da ist gar kein Platz für einen Gott. Höchstens als Zuschauer auf der Tribüne. Also gibt es auch gar keine Götter. Jedenfalls keine, die in die Entstehung und in das Vergehen von Sternen oder Lebewesen eingreifen.

Also ist die ganze Götterwelt nur eine erdachte, eine fiktive, schlicht - nur eine Märchenwelt. Und an dieses Märchen glaubt vielleicht mehr als die Hälfte der Menschheit - irgendwie. Leute, ist die Menschheit nicht bekloppt?

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„Die Kunst weise zu sein ist die Kunst zu wissen, was man übersehen hat.“ (William James)

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

08.04.2013 18:27
#205 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! Antworten

Zitat von Klimsch
Der Ursprung kann also nicht ein fertiges Lebewesen gewesen sein, und bezüglich des Menschen schon gar nicht, sondern allerhöchstwahrscheinlich eine einzelne Zelle, die sich teilte. Woher sie kam, ist nicht bekannt.


Es ist nicht allerhöchstwahrscheinlich, sondern sicher: Alles Leben kommt von einem einzelnen bestimmten Einzeller, also einem einzelligen Lebewesen. Nur sollte der, dem das unwahrscheinlich vorkommt, dazu wissen, daß es Milliarden und Abermilliarden solcher Zellen gab.
Wie aus der Ursuppe die erste primitive Zelle wurde ist nicht bekannt. Und an dieser Stelle fügen die Gläubigen dann halt ihren Gott ein. Da kann er ja auch gern sitzen bleiben - solange bis die böse Wissenschaft rausgefunden hat, wie es wirklich war. Und dann ist Gott schon wieder wohnungslos. Der Arme.

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Blackysmart Offline




Beiträge: 1.922

10.04.2013 07:39
#206 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! Antworten

Zitat von Klimsch im Beitrag #204
. Also ist die ganze Götterwelt nur eine erdachte, eine fiktive, schlicht - nur eine Märchenwelt. Und an dieses Märchen glaubt vielleicht mehr als die Hälfte der Menschheit - irgendwie. Leute, ist die Menschheit nicht bekloppt?


Ich spreche sogar manchmal mit meinem Auto.

Aber so lange ich weiß, dass dieses Verhalten im Menschen drin steckt und ich über mich selbst schmunzeln kann, halte ich das für normal. Menschen vermuten nun einmal hinter komplexen Sachen eine handelnde Intelligenz. So glauben Milliarden Menschen an irgendwelche Fantasiegestalten, denen sie die abstrusesten Eigenschaften andichten.

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

10.04.2013 09:12
#207 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! Antworten

Zitat von Blackysmart im Beitrag #206
Ich spreche sogar manchmal mit meinem Auto.

Und? Was sagt es? Verspricht es dir auch, dich sicher ans Ziel zu bringen? ;-)

Ich hab mich höchstens schon mal mit mir selber unterhalten. Manche halten das für ein Zeichen von Beklopptheit.
Als ich aber merkte, dass meine Frau auch manchmal kurze Selbstgespräche führt, hab ich mich sofort beruhigt.

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Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

10.04.2013 11:26
#208 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! Antworten

In dem Theaterstück "Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben" erklärt der heilige Petrus: "Der Preuße spricht den Denkvorgang mit. Der Bayer gibt's Ergebnis nur bekannt."
Dazu paßt wohl auch der lustige Spruch: "Wie soll ich wissen, was ich denke, bevor ich gehört habe, was ich sage."
Alles halb so wild, solange man nicht eine Antwort erwartet, wo keine sein kann - schlimmer noch, wenn man sich einbildet, man hätte eine Antwort bekommen: Beim Beten.

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schelem alach Offline




Beiträge: 1.659

10.04.2013 16:16
#209 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! Antworten

Zitat von Klimsch im Beitrag #204
OK. Halten wir also fest:
Wo darf ich zugreifen?
Die Entdeckung der Evolution brachte die Erkenntnis, dass die Bibel nicht die Wahrheit sagt.
Die Lebewesen wurden nicht so erschaffen, wie es sie heute gibt.
Und sie veränderten sich im Laufe von Jahrmillionen, passten sich den Umweltbedingungen an oder wurden durch Einflüsse oder Mutationen (alles mehr oder weniger Zufall) entweder verändert oder starben aus. Die meisten aller je lebenden Arten sind übrigens längst wieder ausgestorben.

Das ist ja schön, aber wenn sich die Erkenntnis nicht entwickelt, ergibt sich auch keine Evolution.
Die Evolution spricht? HÄ?
Jedes Lebewesen wurde so erschaffen wie es sie gibt. Sonst hätten wir Menschen uns ja so entwickeln müssen, dass wir aus uns selbst fliegen könnten,
aber NEIN, wir haben Maschinen dafür. Die sehr wenig mit der Evolution zutun haben, oder aber naja, die Maschinen sind auch aus ZUFALL entstanden?
Ach so, sie waren da und sind wieder weg? Und wir sind das was übrig blieb oder wie? ich mach mir gleich in die HOSE!
Wo sind denn aber die Millionen und Abermillionen Mutationen? Wo sind die FUNDE? Weißt Du eigentlich wo von Du da redest?
Wenn im Laufe von Jahrmillionen sich etwas von einem zum anderen entwickelt, wo sind die Zwischenstufen, WO WO WO?


Der Ursprung kann also nicht ein fertiges Lebewesen gewesen sein, und bezüglich des Menschen schon gar nicht, sondern allerhöchstwahrscheinlich eine einzelne Zelle, die sich teilte. Woher sie kam, ist nicht bekannt. Dass sie aus unbelebter Materie entstanden ist, ist sehr wahrscheinlich. Allein schon deshalb, weil es die unbelebte Materie viel viel länger schon gab als das erste Lebewesen.
Der Ursprung ist Energie und Kraft, es ist GEIST!
Das erste Lebewesen, hat kein LEBEN ohne ENERGIE und KRAFT, Materie lässt sich nicht BEWEGEN ohne diese.
Daher liegt es nahe, dass der Ursprung GEISTLICH sein MUSS!


Wenn also die Lebewesen nicht von einer göttlichen Erschaffung stammen, sondern sich entwickelt haben, dann ist die Nicht-Erschaffung des Universums mit all seinen Systemen, mit der Erde und dem Mond im Speziellen, nur eine logische Schlussfolgerung. Zumal die Erde auch erst aus Sternenstaub, der aus einer Supernova-Explosion stammt, entstanden ist. Dann stieß sie mit einem weiteren Planeten zusammen, und aus dieser Kollision entstand eine erneuerte Erde und auch der Mond. Soweit die aktuelle Theorie.
Sorry, aber dann glaube ich lieber das, was der Blacky glaubt. ROSAEINHÖRNER!
Das sind ein wenig, zu viele ZUFÄLLE dafür, das aus irgendwo her so ein KOMPLEXES LEBEN entsteht.
Wissenschaftler sagten selbst, "wenn der Mond nicht so stände, wie er steht, gäbe es kein LEBEN", dieses ganze Zusammenspiel ist auf einander abgestimmt,
bis ins Detail.
Nichts entsteht aus dem Zufall, außer Chaos.
Nur durch BESTIMMUNG erhält man ORDNUNG, sollte aber jeder aus dem eigenen Leben wissen.
Und was ist eine Theorie?


Also ist die ganze "göttliche Schöpfung" keine Schöpfung, sondern analog der Entwicklung der Lebewesen das Folgeprodukt aus der wild umherschwirrenden und kreisenden Materie des Universums. Da ist gar kein Platz für einen Gott. Höchstens als Zuschauer auf der Tribüne. Also gibt es auch gar keine Götter. Jedenfalls keine, die in die Entstehung und in das Vergehen von Sternen oder Lebewesen eingreifen.
Du irrst dich gewaltig! Habe ich aber oben schon kurz erwähnt.
Materie auch wenn sie noch so WILD ist, kann nur CHAOS verbreiten. Aber mit NICHTEN ein Universum wo LEBEN existiert mit so einem LEBENSBAUPLAN!
Wir brauchen auch hier auf ERDEN immer einen der PLANT und so wie es in unserem LEBEN ist, wo es PLAN braucht, ist es nicht anders mit dem URSPRUNG!
Warum sollte der auch anders sein, als das LEBEN lebt? Daran erkennt man die Logik, es wäre UNLOGISCH, wenn das erschaffende nicht so ist,
aus was es entstand!
Auch der Ursprung von allem ist ein PLAN, von etwas was unserer VORSTELLUNG übersteigt.


Also ist die ganze Götterwelt nur eine erdachte, eine fiktive, schlicht - nur eine Märchenwelt. Und an dieses Märchen glaubt vielleicht mehr als die Hälfte der Menschheit - irgendwie. Leute, ist die Menschheit nicht bekloppt?

Nein, das was DU hier geschrieben hast, war ein MÄRCHEN!
Und Du bist ein Teil davon, der das richtige Märchen verbreitet oder? Bekloppt? Weiß ich nicht!

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Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

10.04.2013 19:08
#210 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! Antworten

Zitat von schelem alach im Beitrag #209
Nein, das was DU hier geschrieben hast, war ein MÄRCHEN!

Ich hab noch nie Märchen verbreitet, außer, als ich meinen Kindern welche vorgelesen habe, damit sie besser einschlafen und träumen.
Wir hatten viele Märchenbücher, dort stand es auch drauf: "Grimms Märchen", "Bechsteines Märchen", "Das Märchen vom ...soundso"

Eins dieser Märchenbücher - die Bibel - ließ ich besser in der Wühlkiste.
Solche Märchen zu verbreiten, das fand ich denn doch eindeutig zu bekloppt.

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schelem alach Offline




Beiträge: 1.659

10.04.2013 19:19
#211 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! Antworten

Zitat von Klimsch im Beitrag #210
Zitat von schelem alach im Beitrag #209
Nein, das was DU hier geschrieben hast, war ein MÄRCHEN!

Ich hab noch nie Märchen verbreitet, außer, als ich meinen Kindern welche vorgelesen habe, damit sie besser einschlafen und träumen.
Wir hatten viele Märchenbücher, dort stand es auch drauf: "Grimms Märchen", "Bechsteines Märchen", "Das Märchen vom ...soundso"

Eins dieser Märchenbücher - die Bibel - ließ ich besser in der Wühlkiste.
Solche Märchen zu verbreiten, das fand ich denn doch eindeutig zu bekloppt.


Selbst das hier ist jetzt ein Märchen! Aber mehr hatte ich auch nicht erwartet.
Denn deine Theorie, ist auch nur dein GLAUBE daran! Was sehr weit, sehr weit WEG ist vom geschehen...........

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Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

10.04.2013 21:29
#212 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! Antworten

Zitat
"Wie soll ich wissen, was ich denke, bevor ich gehört habe, was ich sage."


Sehr richtig!
Selbstgespräche sind überhaupt die ergiebigsten Gespräche - vorausgesetzt man hat einen intelligenten Gesprächspartner.

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

11.04.2013 12:04
#213 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! Antworten

Eben im Net gefunden:
Diskussionen gewinnt man leicht, indem man seine Meinung äußert und dann sich die Ohren zuhält und laut singt.

Ich glaube, ich kenne da einen, der das so macht.

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Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

11.04.2013 13:28
#214 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! Antworten

Zitat von Ahriman im Beitrag #213
Eben im Net gefunden:
Diskussionen gewinnt man leicht, indem man seine Meinung äußert und dann sich die Ohren zuhält und laut singt.

Ich glaube, ich kenne da einen, der das so macht.

Das muss Schelm Ablach sein, denn anders wäre es nicht zu verstehn wie er seine eignen Worte ernst nimmt. Ich bin überzeugt, dass er gar nicht weiß, was er für Blödsinn von sich gibt.

Und wenn ich bis jetzt noch keinen Grund gefunden hätte, die Gottes-Freaks zu verachten, jetzt hätte ich einen.

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schelem alach Offline




Beiträge: 1.659

11.04.2013 18:31
#215 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! Antworten

WOW, das sind echt TOLLE BEITRÄGE!
Und das ganze auch noch OHNE PAMPEREI!

Wenn man nichts mehr weiss, dann redet der Mensch gerne SCHEISS!

Danke Klimi und Ari, für euer selbstopferndes Beispiel.

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Blackysmart Offline




Beiträge: 1.922

12.04.2013 08:23
#216 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! Antworten

Zitat von schelem alach im Beitrag #209
Jedes Lebewesen wurde so erschaffen wie es sie gibt.


90% der Arten sind in den vergangenen hunderten von Millionen Jahren ausgestorben. Wie erklärst Du Dir das?

Zitat von schelem alach im Beitrag #209
Sonst hätten wir Menschen uns ja so entwickeln müssen, dass wir aus uns selbst fliegen könnten


Was hat Gott sich denn nur bei den flugunfähigen Laufvögeln gedacht? Die müssen sich mit ihren sonst zu nichts zu gebrauchenden, funktionsunfähigen Flügeln von Gott ziemlich verarscht vorkommen.

Für die vorhandenen Beckenknochen und den Resten von verkümmerten Beinknochen hättest Du auch keine Erklärung. Den Blinddarm des Menschen hat Gott wohl auch nur geschaffen, damit er Atheisten zu einem Besuch in einem Gotteshaus (Krankenhaus kirchlicher Trägerschaft) nötigen kann.

Zitat von schelem alach im Beitrag #209
aber naja, die Maschinen sind auch aus ZUFALL entstanden?


Die durch Genmutationen mögliche Anpassung an Umweltbedingungen ist KEIN Zufall. Ist es denn Zufall, dass gerade in Krankenhäusern viele Antibiotikaresistente Viren vorhanden sind, die diese Eigenschaften früher nicht hatten? Hat Gott diese Viren erst kürzlich erschaffen, um die Menschheit zu bestrafen?

Der HIV Virus ist gutes Beispiel, wie Mutationen eine Anpassung an die Umwelt ermöglichen:

http://www.fennerlabor.de/4-HIV-Resistenzbest.746.0.html
"Ständige Mutationen in der Erbsubstanz des HI-Virus während des Vermehrungszyklus führen zu einer starken Variabilität. Bei ineffektiver Kombinationstherapie führt der niedrige Selektionsdruck zusammen mit der Virusvariabilität zur Bildung von Resistenzen gegen die eingesetzten Inhibitoren und somit zum Therapieversagen. Je mehr Resistenzmutationen gegen verschiedenen Inhibitorklassen vorliegen, desto geringer ist die Chance, eine aktive Folgetherapie zu finden. Das optimale Ziel ist daher der Einsatz von mindestens drei aktiven antiretroviralen Substanzen."

Das auch Dein Aussehen und Deine Eigenschaften zu einem Teil den Genmutationen Deines Ursprungsspermium geschuldet sind, wirst Du sicher auch bestreiten wollen.

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

12.04.2013 10:51
#217 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! Antworten

Zitat
"Ständige Mutationen in der Erbsubstanz des HI-Virus während des Vermehrungszyklus führen zu einer starken Variabilität. Bei ineffektiver Kombinationstherapie führt der niedrige Selektionsdruck zusammen mit der Virusvariabilität zur Bildung von Resistenzen gegen die eingesetzten Inhibitoren und somit zum Therapieversagen. Je mehr Resistenzmutationen gegen verschiedenen Inhibitorklassen vorliegen, desto geringer ist die Chance, eine aktive Folgetherapie zu finden. Das optimale Ziel ist daher der Einsatz von mindestens drei aktiven antiretroviralen Substanzen."


Das kann Schelem nicht verstehen. Woher soll er wissen, was Virusvariabilität oder Resistenzmutationen sind? Davon steht nichts in der Bibel, und sonst liest er nur fromme Bücher von Heiligen und so.

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Blackysmart Offline




Beiträge: 1.922

12.04.2013 14:24
#218 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! Antworten

Zitat von Ahriman im Beitrag #217
[quote] Das kann Schelem nicht verstehen. Woher soll er wissen, was Virusvariabilität oder Resistenzmutationen sind? Davon steht nichts in der Bibel, und sonst liest er nur fromme Bücher von Heiligen und so.


Was Schelem nicht verstehen will, aber nicht abzustreiten ist, das ignoriert er einfach. So war das auch mit den verkümmerten Becken- und Beinknochen der Wale. Dann hat Gott sie eben so geschaffen... Hauptsache seinen Schopfungsmythos muss er nicht in Frage stellen.

Secretocean ( gelöscht )
Beiträge:

13.04.2013 21:37
#219 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! Antworten

"Ich habe niemals die Existenz Gottes verneint. Ich glaube, dass die Entwicklungstheorie absolut versöhnlich ist mit dem Glauben an Gott. Die Unmöglichkeit des Beweisens und Begreifens, dass das großartige über alle Maßen herrliche Weltall ebenso wie der Mensch zufällig geworden ist, scheint mir das Hauptargument für die Existenz Gottes."

Zitat von Charles Darwin (1809-1882), englischer Naturforscher, Begründer der Evolutionstheorie

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.922

13.04.2013 22:13
#220 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! Antworten

Zitat von Secretocean im Beitrag #219
"Ich habe niemals die Existenz Gottes verneint. Ich glaube, dass die Entwicklungstheorie absolut versöhnlich ist mit dem Glauben an Gott. Die Unmöglichkeit des Beweisens und Begreifens, dass das großartige über alle Maßen herrliche Weltall ebenso wie der Mensch zufällig geworden ist, scheint mir das Hauptargument für die Existenz Gottes."
Zitat von Charles Darwin (1809-1882), englischer Naturforscher, Begründer der Evolutionstheorie


Darwin müsste lange mit sich ringen, um seine Theorie zu veröffentlichen. Daran sieht man, was Glauben so alles anrichten kann.

Natürlich kann man nicht beweisen, dass das Universum zufällig entstanden ist. Genauso wenig kann man die zufällige Entstehung oder zufällige Existenz irgend eines Gottes beweisen. Einen riesigen Unterschied gibt es jedoch, die Entstehung des Universums braucht man nicht zu beweisen, es existiert mit Gewissheit.

Secretocean ( gelöscht )
Beiträge:

13.04.2013 23:14
#221 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! Antworten

Zitat
Darwin müsste lange mit sich ringen, um seine Theorie zu veröffentlichen. Daran sieht man, was Glauben so alles anrichten kann.



Quatsch. 1856 fing er an, an dem Manuskript Natural Selection zu arbeiten und schon 1858 veröffentlichte er die Theorie über die Evolution und schon ein Jahr später "On the Origin of Species". Wenn man sich mal seinen ganzen Lebenslauf und die Publikationen anschaut, war er sehr entschlossen und eifrig.

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.922

13.04.2013 23:51
#222 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! Antworten

Zitat von Secretocean im Beitrag #221
. Quatsch. 1856 fing er an, an dem Manuskript Natural Selection zu arbeiten und schon 1858 veröffentlichte er die Theorie über die Evolution und schon ein Jahr später "On the Origin of Species". Wenn man sich mal seinen ganzen Lebenslauf und die Publikationen anschaut, war er sehr entschlossen und eifrig.


Ganz Deiner Tradition folgend strotzt auch dieser Beitrag von Fachkenntniss, Sachlichkeit und Differenziervermögen.


http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Darwin
"Bereits 1838 entwarf Darwin seine Theorie der Anpassung an den Lebensraum durch Variation und natürliche Selektion und erklärte so die phylogenetische Entwicklung aller Organismen und ihre Aufspaltung in verschiedene Arten. Über 20 Jahre lang trug er Belege für diese Theorie zusammen. 1842 und 1844 verfasste Darwin kurze Abrisse seiner Theorie, die er jedoch nicht veröffentlichte. Ab 1856 arbeitete er an einem umfangreichen Manuskript mit dem Titel Natural Selection. Durch einen Brief von Alfred Russel Wallace, der dessen Ternate-Manuskript mit ähnlichen Gedanken zur Evolution enthielt, kam es im Sommer 1858 schließlich zu einer Veröffentlichung der Theorien über die Evolution durch die beiden Männer."

http://www.planet-wissen.de/natur_techni...rles_darwin.jsp
"Der Grund für die späte Veröffentlichung war Darwins Angst - Angst vor den Reaktionen der englischen Geistlichen und Naturwissenschaftler auf seine Theorie der Evolution der Arten, die ihren Ansichten fundamental entgegenstand. Charles war eben nicht wie sein Großvater Erasmus, der sicherlich sofort alles veröffentlicht und die gesellschaftliche Schmähung in Kauf genommen hätte. So erschien die erste Auflage von "The Origin of Species" ("Über die Entstehung der Arten") erst 1859. Wahrscheinlich wäre sein Hauptwerk noch später erschienen, hätte Darwin nicht im Juni 1858 einen Brief des Zoologen Alfred Russel Wallace erhalten, dem dieser einen Aufsatz beigefügt hatte, in dem er die Theorie der Variation und der natürlichen Auslese skizzierte - also Darwins Idee."

Wenn Darwin also Wallace Brief nicht erhalten hätte und damit nicht unter Druck gesetzt worden wäre, hatte Darwin noch länger gezögert. Du bist wie ein kleines Kind secret, dass bei kleinstem Widerspruch vor Wut Schreikrämpfe bekommt.

Secretocean ( gelöscht )
Beiträge:

14.04.2013 00:03
#223 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! Antworten

Zitat
Wenn Darwin also Wallace Brief nicht erhalten hätte und damit nicht unter Druck gesetzt worden wäre, hatte Darwin noch länger gezögert.



Das ist doch gut. Oder nicht? Dennoch war er entschlossen und eifrig bzw. hat wissenschaftliche Arbeiten dieses Durchbruchs schneller publiziert als manch anderer Wissenschaftler unserer Zeit - und hat seinen Gottglaube niemals verloren.

Zitat
Du bist wie ein kleines Kind secret, dass bei kleinstem Widerspruch vor Wut Schreikrämpfe bekommt.



Du musst Dir mal abgewöhnen im Mantel der Anonymität zu versuchen andere zu beleidigen. Im Internet mag Dir das aufgrund der Anonymität ziemlich leicht fallen rüdimentäre Reize zu befriedigen, aber im direkten, persönlichen Gespräch würdest du Dir vermutlich eine fangen - oder würdest dich gar nicht trauen das zu sagen. Ich bezweifel, dass du im Alltag deinen Mitmenschen mit solchen ziemlich lächerlichen Anmaßungen begegnest. Das sagt nun etwas über deinen Charakter aus - mehr nicht.

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.922

14.04.2013 11:26
#224 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! Antworten

Zitat von Secretocean im Beitrag #223
Du musst Dir mal abgewöhnen im Mantel der Anonymität zu versuchen andere zu beleidigen. Im Internet mag Dir das aufgrund der Anonymität ziemlich leicht fallen rüdimentäre Reize zu befriedigen, aber im direkten, persönlichen Gespräch würdest du Dir vermutlich eine fangen - oder würdest dich gar nicht trauen das zu sagen. Ich bezweifel, dass du im Alltag deinen Mitmenschen mit solchen ziemlich lächerlichen Anmaßungen begegnest. Das sagt nun etwas über deinen Charakter aus - mehr nicht.


Du hast meinen Beitrag aufgrund Deines mangelnden Wissens über Darwins Leben als Quatsch bezeichnet.

Darwin hatte seine Theorie schon 1842 bis 1844 zusammengefasst, nachdem er schon 20 Jahre lang Belege zusammengetragen hat. Dennoch dauerte es noch über ein Jahrzehnt und bedurfte der drohenden Veröffentlichung eines wissenschaftlichen Konkurenten, damit Darwin seine Theorie veröffentlicht. Wie Du zu recht sagtest, Darwin hatte seinen Glauben niemals verloren. Seine eigene Entdeckung widersprach aber seinem Glauben und dem Glauben der christlichen Gesellschaft.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur...n-a-607201.html
"Dass seine Erkenntnisse sich nicht mit der Kirchenlehre von der Entstehung des Lebens vertragen, war Darwin bewusst. "Sicher werden sie mich am liebsten lebendig kreuzigen", schrieb er seinerzeit an einen Kollegen." ---> Es ist durchaus verständlich, dass er unentschlossen war.


Wir könnten mal die anderen Forenteilnehmer fragen, wer sachlicher argumentiert und schneller seine Mitforisten persönlich angeht. Mir scheint, dass du leider auch hier Dein Auftreten nicht differenziert beurteilen kannst.

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

14.04.2013 11:54
#225 RE: Besprechung theistischer Ablehnungen! Antworten

Darwins Zögern ist bekannt. Ich wundere mich, daß Secretocean das nicht wußte. Mir schwebt da jetzt eine verwaschene Erinnerung im Kopf, da war doch auch mal ein Astronom, der seine Forschungen erst zu seinem Tod oder posthum veröffentlichen ließ. Und das auch aus Angst vor der damals noch mächtigen Kirche. Wer weiß, wie vielen Wissenschaftler noch ähnliches geschah. Wie oft wohl sind hinterlassene Schriften von den religiös vernagelten Nachkommen verbrannt worden?
Ich habe mal behauptet, ohne die Katholische Kirche wären wir schon vor fünfhundert Jahren auf dem Mond gelandet.

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