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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 567 Antworten
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 Weltliche Ideologien + Politik
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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.113

05.01.2013 13:12
#51 Quo Vadis Europa Antworten

Zitat von Reisender
Buschnakowski hat doch einen Weg gezeigt, das Problem langfristig zu entschärfen, einschließlich Abschiebung Integrationsverweigerer und notorischer Gewalttäter.

Du meinst Buschkowsky. Wo schreibt der denn was von Abschiebung? Wie willst du die 2., 3. und 4. Generation abschieben? Wohin? Er schreibt über eine gescheiterte Integration und von mafiösen Parallelgesellschaften. Dagegen setzt er eine Pflicht-Gemeinschaftserziehung ab dem 1. (!) Lebensjahr in den Kitas. Und schnelle Hartz-IV-Kürzungen bei Leistungs- und Integrations-Verweigerung.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reisender Offline



Beiträge: 4.097

06.01.2013 13:55
#52 RE: Quo Vadis Europa Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #51

Zitat von Reisender
Buschnakowski hat doch einen Weg gezeigt, das Problem langfristig zu entschärfen, einschließlich Abschiebung Integrationsverweigerer und notorischer Gewalttäter.
Du meinst Buschkowsky. Wo schreibt der denn was von Abschiebung? Wie willst du die 2., 3. und 4. Generation abschieben? Wohin? Er schreibt über eine gescheiterte Integration und von mafiösen Parallelgesellschaften. Dagegen setzt er eine Pflicht-Gemeinschaftserziehung ab dem 1. (!) Lebensjahr in den Kitas. Und schnelle Hartz-IV-Kürzungen bei Leistungs- und Integrations-Verweigerung.



................und wenn alles nicht nützt,
Heinz Buschkowsky"Da helfe ich gerne beim Kofferpacken"

Wie interpretierst Du diesen authentischen Satz Buschkowskys?

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.113

06.01.2013 15:44
#53 Quo Vadis Europa Antworten

Auch bei der 4. Generation hilft das Kofferpacken nichts. Das ist deine Idee! Die bringt aber zumeist nichts, wie gesagt. Das Schwergewicht der Buschkowsky-Ideen liegt nicht beim Rauschmiss,

sondern
- bei mehr Forderung nach Leistung und Integration.
- Ggf. Kürzungen.
- Forderung nach einschneidend mehr Kollektiv-Erziehung.
- Einbindung von Migranten in polizeiliche Hilfsmaßnahmen.
- Mehr Kontrolle für Staatsanwalt und Polizei durch Dezentralisierung ihrer Strukturen.

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Reisender Offline



Beiträge: 4.097

06.01.2013 16:29
#54 RE: Quo Vadis Europa Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #53
Auch bei der 4. Generation hilft das Kofferpacken nichts. Das ist deine Idee! Die bringt aber zumeist nichts, wie gesagt. Das Schwergewicht der Buschkowsky-Ideen liegt nicht beim Rauschmiss,

sondern
- bei mehr Forderung nach Leistung und Integration.
- Ggf. Kürzungen.
- Forderung nach einschneidend mehr Kollektiv-Erziehung.
- Einbindung von Migranten in polizeiliche Hilfsmaßnahmen.
- Mehr Kontrolle für Staatsanwalt und Polizei durch Dezentralisierung ihrer Strukturen.


Ja, das Schwergewicht liegt auf Erziehung, ist auch richtig so, er schließt den Rausschmiss aber nicht aus,
und das ist auch richtig so. Aber ein Buschkowsky macht noch keinen Sommer, zumal er massiv angefeindet wird,
und das Problem mehrheitlich ignoriert wird, von allen im Bundestag vertretenen Parteien, und von den meisten Medien.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.113

06.01.2013 16:32
#55 Quo Vadis Europa Antworten

Deshalb ist es so gut von ihm, dieses Buch geschrieben zu haben. Da muss sich was bewegen, klar. Buschkowsky hat die besten Argumente und die besten Vorschläge, die ich kenne.

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Reisender Offline



Beiträge: 4.097

11.01.2013 18:15
#56 RE: Quo Vadis Europa Antworten

Die Welt: Wie nehmen Sie die europäische Krise wahr?

Robert D. Kaplan: Sie ist keine Finanzkrise, sondern eine tiefe politische und strukturelle Krise. Das Wohlfahrtsstaats-Modell ist am Ende, doch den europäischen Politikern fehlt der Mut, dies ihren Wählern in aller Deutlichkeit zu sagen. Der Euro-Zone wird es nicht gelingen, Erste-Welt-Länder wie Deutschland mit Dritte-Welt-Ländern wie Griechenland unter einen Hut zu bekommen. Europa ist zu geteilt durch seine Geografie wie auch unterschiedliche Entwicklungsmuster. Es gibt nicht dieses eine Europa, sondern mehrere Europas: Das karolingische (die Europäische Union), das preußische (Deutschland, von Berlin aus regiert), das habsburgische (die Viségrad-Länder), das alte byzantinische und der türkische Balkan haben immer noch ihre Bedeutung. Die Tatsache, dass Griechenland, ein Kind des byzantinischen und türkischen Despotismus, Europas erster Testfall ist, ist kein Zufall

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.113

11.01.2013 18:42
#57 Quo Vadis Europa Antworten

Zitat von Reisender
Das Wohlfahrtsstaats-Modell ist am Ende, doch den europäischen Politikern fehlt der Mut, dies ihren Wählern in aller Deutlichkeit zu sagen.

Stimmt. Wir können es uns nicht mehr leisten, eine Oberschicht bedenkenlos und ohne Gewissen die Produktivkräfte der Arbeiter ausbeuten zu lassen. Wir können es uns auf Dauer nicht leisten, einen Großteil der Arbeiter mit Löhnen knapp über das Existenzminimum abzuspeisen oder sogar noch darunter! Die Produktivkraft steigt immer weiter, das Produktiosvolumen ist nie eingebrochen, sondern in den letzten Jahrzehnten (auch pro Kopf, auch inflationsbereinigt) immens gestiegen. Und dann haben wir dieses Armutproblem? Dann haben wir hunderttausende von Millionären, zehntausend Superreiche, die mit Skrupellosigkeit oder purer Dummheit Finanzgeschäfte betreiben, die das Geldvolumen aufblasen, ohne Dienstleistung und Produktion. Nein, diese Wohlfahrt (für die Reichen) muss ein Ende haben!

Wohlfahrt für die Armen muss eingedämmt werden? Die paar Kröten? Das ist doch wohl eine Frechheit! Die Verteilung ist unmoralisch und ungerecht. Und dass nicht jeder Arbeitswillige eine Arbeit hat, nicht jeder Ausbildungswillige in Europa eine Ausbildung bekommt - das ist ein Verbrechen! Schaut auf die Verbrecher! Und presst nicht deren Opfer noch weiter aus!

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Reisender Offline



Beiträge: 4.097

12.01.2013 13:52
#58 RE: Quo Vadis Europa Antworten

Wenn es um Ausländerkriminalität geht, herrscht in Österreich das Primat des Vertuschens und Verschweigens. Nur selten dringen Fälle an die Öffentlichkeit, und nur die berühmte Spitze des Eisbergs wird bekannt. Zum Teil wird bereits die Polizei angewiesen, keine Auskunft über die Herkunft der Täter zu geben, teils sind die Opfer so verängstigt und eingeschüchtert, dass sie sich nicht getrauen, über Vorfälle zu berichten.

Was für die Erwachsenenwelt gilt, gilt umso mehr für unsere Kinder in den Schulen. Von den Lehrern haben sie kaum Hilfe zu erwarten und sind dem täglichen Spießrutenlauf hilflos ausgesetzt. Nur manche Eltern haben den Mut, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen So etwa, wie im Fall des damals 12-jährigen Tobias Hubbauer. Weil das Prügelopfer eines tschetschenischen Mitschülers trotz Psychoterrors seiner Lehrer nicht schweigen wollte und der Vater Anzeige erstattete, wurde Tobias von diversen Lehrern aufs Übelste gemobbt und musste die Schule wechseln. Unzensuriert.at berichtete darüber.

Nun wurde ein ähnlicher Fall in St. Pölten bekannt. Dort soll dem 10 -jährigen Alexander P. von einem 12-jährigen Mitschüler arabischer Herkunft monatelang Schutzgeld abgepresst worden sein. Als sich die Mutter an die Schulleitung wandte, wurde ihr dort abgeraten, Anzeige zu erstatten. Als der Fall doch öffentlich bekannt wurde, prophezeite die Schuldirektorin, dass Alexander nun keine lustige Zeit in der Schule haben werde. Laut einem weiteren Medienbericht soll die Direktorin sogar um Verständnis für den armen mutmaßlichen Nachwuchsganoven ersucht haben, da dieser doch Migrationshintergrund habe und aus widrigen Verhältnissen stamme. Verständnis für einen kleinen Jungen, der monatelang mit Prügeln bedroht und erpresst wurde, scheint dieser Dame jedoch fremd zu sein

(aus unzensuriert.at)

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.113

12.01.2013 15:37
#59  Quo Vadis Europa Antworten

Wenn man deiner Informationsselektion vertraut, Reisender, muss man zu dem Schluss kommen, dass der Ausländer per se zum Verbrechertum neigt. Ich bin auch gegen die Vertuschungs- und Entschuldigungsmentalität, wenn es um Delikte oder gar Verbrechen geht, die Ausländer hier begehen. Aber deine Sucht, dein Interesse nur auf solche Verbrechen zu fokussieren, regt den Widerstand dagegen. Das kann uns, die eine normalen Umgang, ein normale Offenheit mit der Information über Kriminalitätsfälle wollen, nicht hilfreich sein.

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Reisender Offline



Beiträge: 4.097

15.01.2013 17:22
#60 RE: Quo Vadis Europa Antworten

.......beeindruckend ist, dass es den Griechen gelingt, die EU jahrelang zum Narren zu halten. Insbesondere die Deutschen. Wohl die alternativlosen Trottel Europas.

Die Kontrollen wurden verschärft, doch das scheint nicht zu reichen. Auch im vergangenen Jahr haben Zehntausende Griechen Zahlungen für längst verstorbene Angehörige kassiert. Nun soll mit dem Betrug laut Regierung endgültig Schluss sein.

Athen - Sogenannte Phantom-Rentner sind zu einem Symbol griechischer Misswirtschaft geworden: Verstorbene Bürger, die von ihren Angehörigen auf dem Papier am Leben gehalten werden - um ihre Renten und Pensionen zu kassieren.

Seit Griechenland gegen die Krise kämpft, hat die Regierung ihr Vorgehen gegen den Rentenbetrug verschärft. So meldeten die griechischen Rentenkassen Anfang 2012, sie hätten die Zahlung von insgesamt 63.500 Renten gestoppt, die zu Unrecht gewährt wurden. Kurz zuvor hatten die Kassen alle Ruheständler aufgefordert, sich persönlich bei den Behörden zu melden.

Doch die verschärften Kontrollen waren offenbar wenig wirksam: Auch 2012 haben sich nach offiziellen Angaben rund 50.000 Menschen Renten und Pensionen verstorbener Angehöriger erschlichen. "Das Ministerium wird diese Gelder zurückfordern", sagte der griechische Arbeitsminister Giannis Wroutsis am Montag im griechischen Parlament.

Artikel aus dem linksextremen Spiegel.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

15.01.2013 20:42
#61 RE: Quo Vadis Europa Antworten

Zitat
.......beeindruckend ist, dass es den Griechen gelingt, die EU jahrelang zum Narren zu halten. Insbesondere die Deutschen. Wohl die alternativlosen Trottel Europas.


Nicht die Griechen haben uns zum Narren gehalten.
Die verantwortlichen Politiker der EU wussten ganz genau Becheid und haben uns wissentlich betrogen.
Griechenland hat niemals die Beitrittskriterien zur Währungsunion erfüllt - das war lediglich leicht durchschaubare Zahlentrickserei.

Mit der Türkei soll es nun genauso gehen:
Der Wirtschaftsboom dort ist nur auf Pump zustandegekommen und im Beitrittsfall würde dieses Lügengebäude in kürzster Zeit zusammenfallen.

Bei den Griechen wurde die Stabilität der Wirtschaft damals durch enorme Kredite der USA gestützt.
Kredite müssen aber irgendwann zurückgezahlt werden und wenn das nicht mehr geht, dann verweigern die Banken eben neue Kredite.
Wären sonst ja auch blöd...

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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Reisender Offline



Beiträge: 4.097

17.01.2013 15:14
#62 RE: Quo Vadis Europa Antworten

DieIdenditären;

Lass dich nicht gehen und zerfließe nicht in der Gleichgültigkeit und Oberflächlichkeit einer glitzernden Konsumwelt. Lass dich nicht vom Zugwind der Globalisierung um den Planten treiben. Werde nicht zum abgeschliffenen Sandkorn, zum Humankapital, dass durch die Mühlen des Weltmarkts rieselt. Sag Nein zur weichen, säuselnden Müdigkeit die dich nach Unten zieht- auf die Ebene des letzen Menschen, des Materialismus, des stumpfen “funs”, des sinnlosen Konsums und der belanglosen “parties”. Lös dich nicht auf in der digitalen Scheinwelt, deinen virtuellen Ichs und Vernetzungen.

Aber zieh dich auch nicht zurück, aus diesem Leben. Schaff dir kein apolitisches Refugium, keinen geheimen Garten und Elfenbeinturm. Schwimm in der Gesellschaft wie ein Fisch im Wasser, aber schwimm gegen den Strom. Sei am Puls der Zeit aber gegen den Geist der Zeit. Bewahre das, was nie zur Ware werden darf! Bewahre dein Antlitz, deine Wurzeln, deine Tradition und dein Erbe!

Reisender Offline



Beiträge: 4.097

21.01.2013 12:45
#63 RE: Quo Vadis Europa Antworten

Wie in Spanien droht in Griechenland die Jugend zum gesellschaftlichen Sprengsatz zu werden. In beiden Ländern ist mittlerweile die 50-Prozent-Marke bei der Jugendarbeitslosigkeit deutlich überschritten, in Italien beträgt die Quote inzwischen auch mehr als 30 Prozent. Das Gewaltpotenzial, das sich aufbaut, wenn jeder zweite oder dritte Jugendliche ohne Arbeit ist, dürfte sich früher oder später entladen – zumal eine Besserung der Lage nicht in Sicht ist.
Das Festhalten an der gescheiterten Einheitswährung Euro versperrt den Weg, mit dem in der Vergangenheit erfolgreich die Wettbewerbsfähigkeit hergestellt wurde: Durch Abwertung einer eigenen nationalen Währung. Unter dem Euro bleibt nur die „innere“ Abwertung: durch Entlassungen, Lohnkürzungen und Einsparungen. Die verheerenden Resultate dieser „Therapie“ sind mittlerweile in Spanien und Griechenland immer deutlicher zu sehen. Am Ende könnte der Satz „Scheitert der Euro, dann scheitert Europa“ eine ganz andere Bedeutung bekommen, als sich dies Bundeskanzlerin Merkel vorgestellt hat. Mit dem Festhalten am Euro scheitert Europa.

Reisender Offline



Beiträge: 4.097

24.01.2013 12:21
#64 RE: Quo Vadis Europa Antworten

Der Tagesspiegel
"Es sagt viel über den Zustand Europas aus, dass jedes Mal, wenn irgendjemand ein Referendum ankündigt, Panik ausbricht. Dabei interessiert es alle, wie es nun weitergehen soll, ob als europäischer Zentralstaat oder als offeneres, flexibleres Gebilde. Eine solche Flexibilität als „Rosinenpickerei“ abzutun, wie Guido Westerwelle es tut, ist schon deshalb Unsinn, weil der Schengen-Raum und auch die Euro-Zone zeigen, dass in diesem Europa Unterschiede längst möglich sind. Alternativlosigkeit bewährt sich nicht. Der uncharmante Zeitpunkt der Rede und auch die innenpolitische Motivation sollten also nicht verdecken, dass David Cameron die richtige Frage gestellt hat: Wie soll es weitergehen?"

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

24.01.2013 20:32
#65 RE: Quo Vadis Europa Antworten

Europa hat sich in den letzten Jahren zu einem undemokratisch-totalitären Moloch gewandelt.
Irgendwelche Wahlen machen durchaus noch keine Demokratie aus und die Europawahlen sind ein typisches Beispiel für eine potemkinsche Scheindemokratie - ähnlich wie es auch eine Direktwahl des Bundepräidenten wäre.
Wir müssen wieder zurück zu den Anfängen und brauchen keine europäische Zentralregierung.
Cameron hat tatsächlich viele richtige Fragen gestellt und wird daher natürlich von Politikern und Medien niedergemacht.
Macht die Politik weiter wie bisher, dann wir dieses Europa sowieso nicht mehr lange bestand haben.
Die Briten werden die EU nur als erste (denen weitere folgen werden) verlassen.

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(Lukrez)

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.113

25.01.2013 09:21
#66 Quo Vadis Europa Antworten

Zitat von Lukrez
Die Briten werden die EU nur als erste (denen weitere folgen werden) verlassen.

Von Friedensnobelpreisträger zu Friedensnonelpreisträger: Das wäre fatal. Man kann Europa nicht heilen, indem man es auflöst.

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Reisender Offline



Beiträge: 4.097

26.01.2013 15:39
#67 RE: Quo Vadis Europa Antworten

Jetzt wird aufgeräumt

Wie die EU Vielfalt durch Gleichschaltung erreicht, was wir künftig nicht mehr lesen müssen, und warum Stärke Schwäche bedeutet / Der Wochenrückblick mit Hans Heckel

Die EU muss viel Kritik einstecken. Ihre Vertreter beklagen sich bitterlich, wie wenig vom europäischen Geist der Gründerväter übrig ist, weil kaum noch jemand wisse, dass wir Frieden, Wohlstand und Freiheit nur wegen der EU genießen.
Doch die Führer der EU lassen sich nicht beirren und streben mit ruhigem, festem Schritt nach dem Traum vom Großeuropäischen Reich, wo Frieden, Freiheit und Wohlstand für mindestens tausend Jahre gesichert sind.
Die Freiheit ist ständig bedroht. Vor allem sogenannte „neue Medien“ im Internet nehmen sie unter Dauerbeschuss. Daher hat die für „digitale Fragen“ zuständige EU-Kommissarin Neelie Kroes eine Gruppe eingesetzt, die Möglichkeiten erarbeiten soll, wie den EU-Feinden beizukommen ist.
Die Gruppe hat nun ihren Bericht vorgelegt. Darin schlägt sie vor, eine „unabhängige Beobachtungsstelle“ einzurichten, die als eine Art EU-Schrifttumskammer die Medien überwachen soll. Allen EU-Staaten soll überdies vorgeschrieben werden, solche Kammern auch auf nationaler Ebene einzurichten, offiziell „unabhängige Medienräte“ genannt. Das mit der Unabhängigkeit hat natürlich Grenzen, damit sie nicht missbraucht wird für antieuropäische Provokationen. So soll nach dem Bericht die EU-Kommission zentral überwachen, ob sich die nationalen Räte auch an die europäischen Werte halten.
Die Räte wiederum dürfen laut Kroes-Papier Geldstrafen gegen aufmüpfige Medien verhängen können, Gegendarstellungen erzwingen und einzelnen Medien sogar die „Zulassung“ entziehen, wenn die sich nicht an das halten, was die EU-Kommission unter Qualität und Vielfalt versteht.
Zulassung? So etwas gibt es bislang noch nicht einmal bei uns. In Europa schwelt stattdessen der unhaltbare Zustand sogenannter „Pressefreiheit“, nach der jeder eine Zeitung oder ein Internetportal oder was auch immer aufmachen kann, wie er lustig ist! Ohne einen Kommissar, eine Beobachtungsstelle oder wenigstens die Staatssicherheit zu fragen!

(Dergleichen liest man nicht in den Qualitätsmedien,
gefunden in Preußische Allgemeine)

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.113

26.01.2013 16:17
#68 Quo Vadis Europa Antworten

Wir müssen die Fiskalpolitik harmonisieren und zentralisieren. => Gleiche Steuersätze, gleiche Mindestlöhne, Preisniveaus angleichen.

Keine Scheu vor hohen Steuern für Reiche.
Keine Scheu vor Enteignungen und Kapitaleinfrierungen für den Fall, dass die Reichen dne Interessen des Volkes zuwiderhandeln!

Bildungsniveaus anheben.

Nationalarmeen abschaffen, europäische Armee schaffen.

Englisch als zweite Amstsprache einführen. In 20 Jahen dann als erste Amtssprache.

Europa ist an den Nationalismen gescheitert. Also müssen wir Europa internationalisieren.

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Reisender Offline



Beiträge: 4.097

26.01.2013 16:48
#69 RE: Quo Vadis Europa Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #68
Wir müssen die Fiskalpolitik harmonisieren und zentralisieren. => Gleiche Steuersätze, gleiche Mindestlöhne, Preisniveaus angleichen.

Keine Scheu vor hohen Steuern für Reiche.
Keine Scheu vor Enteignungen und Kapitaleinfrierungen für den Fall, dass die Reichen dne Interessen des Volkes zuwiderhandeln!

Bildungsniveaus anheben.

Nationalarmeen abschaffen, europäische Armee schaffen.

Englisch als zweite Amstsprache einführen. In 20 Jahen dann als erste Amtssprache.

Europa ist an den Nationalismen gescheitert. Also müssen wir Europa internationalisieren.


Kurzum, die EUdSSR.
Wenn die Bürger das mehrheitlich wollen, dann wird es wohl geschehen.
Doch wollen die Bürger das?

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.113

26.01.2013 17:01
#70  Quo Vadis Europa Antworten

Nee, nicht deine EUdSSR. Sondern eine DEMOkratische EU!

Willst du mich verarschen?

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Reisender Offline



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02.02.2013 17:21
#71 RE: Quo Vadis Europa Antworten

Schweden: Sexuelle Angriffe um 500% angestiegen

EuropeNews • News-Ticker • 30 Januar 2013

Schweden hat eine gewaltige Anzahl muslimischer Immigranten importiert mit katastrophalen Auswirkungen. Die Bevölkerung in Schweden ist in den Jahren 2004 bis 2012 von 9 Millionen auf 9,5 Millionen angewachsen, hauptsächlich auf Grund der Immigration aus ''Ländern wie Afghanistan, Irak und Somalia''.

16 Prozent aller Neugeborenen haben Mütter, die in nicht-westlichen Ländern geboren wurden.

Die Arbeitslosenrate unter den Migranten liegt bei 54 Prozent.

Heute hat Schweden die zweithöchste Anzahl der Vergewaltigungen auf der Welt, nach Südafrika, die mit 53,2 auf 100.000 sechs Mal höher liegt als in den USA.

Auf Basis der Statistiken wird in der Zukunft eine von 4 schwedischen Frauen vergewaltigt werden.

Im Jahr 2003 lag die schwedische Vergewaltigungsstatistik etwa um durchschnittlich 9,24, aber im Jahr 2005 schoss sie hoch auf 36,8 und im Jahr 2008 lag sie bei 53,2.

Jetzt liegt sich mit Sicherheit höher, weil muslimische Migranten weiterhin einen immer höheren prozentualen Anteil an der Bevölkerung bilden

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.113

02.02.2013 19:59
#72 Quo Vadis Europa Antworten

Und dass der auffällig gewaltige Anstieg der Sexuakdeliktw was mit der muslimischen Einwanderung zu tun hat, kannst du belegen? 500 %! Im Vergleich zwischen welchen Daten? Welchen Umfragen, welchen Definitionen.

Es ist erfreulich, wenn Verbrechen der Boden entzogen werden kann.
Ich bin für Verfolgung von Verbrechern, und ich finde es schade, wenn sie mehr Mut als nötig erfordert. Von wegen der political correctness und so.
Aber deine verkniffene Hetze hilft uns nicht weiter, Reisender! Und erst recht nicht eine eines Rechtsradikalen so wie du einer bist!

Einige Fakten, die du hier anbringst, helfen. Aber insgesamt bist du nicht gut für uns!

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Reisender Offline



Beiträge: 4.097

05.02.2013 14:28
#73 RE: Quo Vadis Europa Antworten

„Propaganda-Blitz“: EU will in Internet-Foren für Euro Stimmung machen

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 04.02.13, 22:48 | Aktualisiert: 05.02.13, 09:50 | 108 Kommentare

Die EU will sich im Vorfeld der Wahlen zum Europaparlament massiv in die Diskussionen im Internet einmischen. PR-Agenturen und EU-Beamte sollen in euro-skeptische Foren gehen, um dort jeden anti-europäischen Mythos im Keim zu ersticken. Die Aktion kostet zwei Millionen Euro aus Steuermitteln und wird von Kritikern als schlicht lächerlich bezeichnet.

Reisender Offline



Beiträge: 4.097

05.02.2013 14:33
#74 RE: Quo Vadis Europa Antworten

„Der Euro eine beispiellose Serie von Vertragsbrüchen, Lügen und Betrug“

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 01.02.13, 18:24 | Aktualisiert: 02.02.13, 02:52 | 146 Kommentare

Die Buchautoren Matthias Weik und Marc Friedrich sind freundliche, junge Schwaben. Sie haben Betriebswirtschaft studiert, die New Economy erlebt und dabei gesehen, dass das globale Finanz-System nichts anderes ist als „der größte Raubzug der Geschichte“. Ihr Buch zu diesem Thema hat die Bestseller-Listen gestürmt. Daher glauben die Autoren, dass wir einen „wundervollen epochalen Wandel“ erleben. Die Bürger lassen sich nicht mehr einlullen von den Phrasen in Politik und Finanz-Industrie. Lustig wird der Crash allerdings für niemanden.

Reisender Offline



Beiträge: 4.097

09.02.2013 12:25
#75 RE: Quo Vadis Europa Antworten

Eins muß man den EU-Gewaltigen lassen – sie tun derzeit wirklich alles, damit ihr Geschöpf seinem geläufigen Spottnamen „EUdSSR“ alle Ehre macht. Nachdem die Euro-Dauerretterei dem feuchten Traum von der schleichenden Abschaffung souveräner europäischer Nationalstaaten mit baldiger Erfüllung winkt, plant Brüssel schon den nächsten Schritt: Eine EU-Stasi soll Zweifler und Dissidenten, die sich vom unfehlbaren Politbüro nicht ins irdische Paradies des Superstaats führen lassen wollen, einschüchtern und politisch neutralisieren.

Darauf jedenfalls zielt das Vorhaben der Innenkommissarin Cecilia Malmström, den bisher den Einzelstaaten überlassenen „Kampf gegen Rechts“ künftig auf europäischer Ebene zu betreiben. Zwar steht offiziell die Bekämpfung von allerlei „gewaltbereitem Extremismus“ auf dem Etikett, aber als gelernte Politologin weiß die Kommissarin gut genug, daß die linke Diskurshegemonie die mediale öffentliche Wahrnehmung hinreichend konditioniert hat, um keinen Zweifel aufkommen zu lassen: Es geht mal wieder „gegen rechts“ – gegen „Rechtspopulisten“ nämlich, wie Frau Malmström präzisiert. Die säßen in der „Mitte der Gesellschaft“ und würden den Gewalttätern erst die Stichworte geben.

Der deutsche „Kampf gegen Rechts“ als Vorbild

Das Argumentationsmuster kennt man zur Genüge aus dem nationalstaatlichen „Kampf gegen Rechts“, wie er besonders gründlich in Deutschland praktiziert wird und folgerichtig der EU-Kommissarin auch als Vorbild dient – ebenso wie die Methoden: Während staatlicherseits floskelhaft Neutralität gilt, wird die Schmutzarbeit bei der Unterdrückung mißliebiger Meinungen an „Nichtregierungsorganisationen“ delegiert, die gern auch mal linksextremistisch sein und wie private Schläger-Hilfstruppen agieren dürfen und dafür auch noch mehr oder weniger offen mit staatlichen Subsidien ausgestattet werden.

Und weil ein meinungslenkendes Spitzel- und Stasisystem dann am besten funktioniert, wenn möglichst viele mitmachen, sucht man gesellschaftlichen Gleichschritt mit Schulen und Behörden und fordert die „Anständigen“, die bloß nicht in den Verdacht einer falschen Gesinnung kommen wollen, dazu auf, verdächtige Umtriebe und Personen umgehend bei eigens geschaffenen Anlaufstellen zu melden – auch daran hat Frau Malmström gedacht.

(aus "Junge Freiheit")

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