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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 870 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

07.11.2012 09:57
#151 Atheismus ist kein hoffnungsloser Glaube antworten

Ne, die Stringtheorie und ähnliches zu diskutieren, ist wohl dieses nicht das richtige Thema.
Deshalb mal ein paar Gedanken, weshalb Atheismus weder hoffnungslos ist noch überhaupt ein Glaube, jedenfalls nicht im Sinne der Religionen.

Ich rede von der Leere im Menschen, von der Angst, die in ihm allgegenwärtig haust, von der Angst vorm Sterben, vorm ewigen Totsein, von der tiefen Dunkelheit im menschlichen Hirn, was das gesamte Wissen der Welt angeht, und von der beschränkten Fähigkeit, all dies einigermaßen zu beherrschen oder zu überwinden, d.h. damit trotzdem leben zu können. Ich rede davon, wie jeder einzelne Mensch letztlich damit zurecht zu kommen versucht.

Der Atheismus gründet zum größten Teil auf den Erkenntnissen der Naturwissenschaften und auch auf schlussfolgerndem Denkvermögen.
Der Atheist versucht, sein Wissen so zu vervollkommnen, dass er Erklärungen für Naturphänomene, aber auch für absolut natürliche Abläufe zu finden bemüht ist. Mit diesem Wissen, was er ständig vervollkommnen kann, ausgerüstet, hat er eine gute Basis für Erklärungen aller Art. Er schließt Irrtümer aus, sobald er sie erkannt hat, und sucht nach neueren, nach besseren.

Somit weiß der Atheist, dass er sich nicht auf "Hilfe von oben" verlassen kann, denn die ist nunmal weder vorstellbar noch hat sie in der Praxis je wirklich nachweislich stattgefunden. Der Atheist weiß auch, dass sein Leben endlich ist und nicht "irgendwie", etwa in Form einer lebenden Seele, seines sich verselbständigenden Geistes weiterleben kann. Somit lebt der Atheist in relativer innerer Ausgeglichenheit. Es gibt daher keine Leere in seinem Innern, kein schwarzes Loch, wohinein er fallen könnte, auch bei seinem Tode nicht.


Der andere, der u.a. durch religiöse Voreingenommenheit und Gebundenheit daran gehindert wird, sucht nach anderen Dingen, die ihn beruhigen könnten, die ihn ausfüllen könnten. So greift er nach dem Strohhalm einer göttlichen Vorstellung, die nun alle seine offenen Wünsche und Begehrlichkeiten erfüllen sollen, im Leben und auch sogar noch nach demselben.

Er sucht nach Halt, nach Vergebung aller seiner Sünden, nach Trost, nach Mitleid, nach Erlösung von allem, was ihn beunruhigt, nach Hoffnung, dass ihn sogar der Tod verschonen möge. Von den Mitmenschen bekommt er das alles i.d.R. nicht oder nur äußerst unbefriedigend. So festigt sich in ihm die vage Vorstellung, dass es da irgendeine Macht geben könnte, eigentlich müsste, die alle seine ungeklärten Hoffnungen erfüllt.

So baut er sein virtuelles Haus, indem er zusammen mit seinem erdachten Gott wohnt und gemeinsam mit ihm allen Unwägbarkeiten des Lebens, sogar dem Tode ausweichen kann. Sein Gott ist bei ihm, er hält ihm die Hand, er führt ihn auf allen Wegen, er löst ihm alle seine Probleme. "Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis gehen sondern wird das Licht des Lebens haben." sagt der Jesus im Johannes-Evangelium zu den Juden.

Wie schön! Endlich ein "Erleuchteter", endlich jemand, dem man bedingungs- und vorbehaltslos trauen und ohne Wenn und Aber folgen kann!

Plötzlich ist das Innere des an Jesus und Gott Gläubigen hell erleuchtet, er wird seinen virtuellen Idolen hörig. Manche von ihnen meinen aber, sie seien jetzt ihrem virtuellen Helfer und Leiter gleich und machen sich auf, ein neuer Jesus zu werden, ein neuer Heiland, ein neuer Messias. Dann gibt es eine weitere Sekte, oder wie im Falle des Islam sogar eine neue Welt-Religion.

Dass all diese Vorstellungen aber lediglich auf virtuellem Trug aufgebaut sind, kommt diesen Leuten nicht mehr in den Sinn, weil sie dies zu ihrem Lebensinhalt gemacht haben. Viele von ihnen so stark, dass es in ihrem Leben nichts anderes mehr gibt. Zweifel werden anfangs so stark unterdrückt, dass sie keine Chance mehr haben, sich zu etablieren. Leider sorgen auch die amtlichen Organisatoren und Vertreter der Kirchen und des Islam mit aller Macht dafür, dass ihre Schäfchen bei der Stange, d.h. bei der Herde bleiben.

So entstehen Unterwürfigkeit unter Gott und unter die Oberen und auch das Verschließen vor jeder wirklichen Erkenntnis des Lebens und des gesamten Seins. Alles wird nur noch einem obersten Herrn unterworfen: Ihrem leider nur erdachten Gott.

Diese Leute aber leben auch in innerer Zufriedenheit, denn dass ihr ganzer Glaube nur ein Wahn ist, werden sie nicht mehr mitbekommen.

Der Atheist nun verschließt sich diesem Irrglauben, weil er erkannt hat, dass ihm kein Gott hilft und auch nicht der Glaube an einen solchen.
Dass er deshalb ohne jede Hoffnung ist, ist eine der Tausend Lügen der gottgläubigen Seite, um ihren Irrglauben durch angebliche Widerlegung und durch Diskreditierung des Unglaubens noch weiter festigen zu können. Je heftiger sie ihren Todfeind - den Unglauben an Götter - niedermachen, desto wohler fühlen sie sich. Schließlich greifen sie damit doch nur der Bestrafung der Ungläubigen, der Verstockten, der Widerspenstigen vor, die ihr virtueller Heiland ihnen verspricht.

Dazu müsste es aber erst mal einen Gott geben, und dann müsste dieser auch wirklich am Tag X erscheinen und alle Feinde zur Rechenschaft ziehen, niedermachen, bestrafen, erschlagen oder in den "Schlund der Hölle" werfen. An diese Märchen glaubt der Atheist natürlich nicht. Schließlich ist er kein Kind mehr. In der Beziehung ist er schon ohne jede Befürchtung. Hoffnung kann man dies sowieso nicht nennen, denn das wäre nur die Befriedigung des Rachegelüstes so mancher Gottesverehrer.

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Blackysmart Offline




Beiträge: 1.921

07.11.2012 10:35
#152 RE: Atheismus ist ein hoffnungs-loser Glaube........... antworten

Zitat von Michael1 im Beitrag #147
Sehr unkritisch und undiferenziert ist dein Schreiben.


Undifferenziert sicherlich, aber keinesfalls unkritisch

Zitat von Michael1 im Beitrag #147
Aber Gott verband damit auch gleich eine Warnung an alle dämonisch motivierten Versuche, den Juden zu schaden. Gott sagte nämlich: “Ich will segnen, die dich segnen; wer dich verflucht, den will ich verfluchen.”


Da hat es Johannes die letzten 2000 Jahre sicherlich äusserst warm gehabt. (Joh 8, 44-45 , über die Kinder Abrahams): "Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit."

In Gottes Offenbarung findet sich auch sonst so einiges über das "auserwählte" Volk:

(1. Thess 2,14-16): "Die (Juden) haben den Herrn Jesus getötet und die Propheten und haben uns verfolgt und gefallen Gott nicht und sind allen Menschen feind. Und um das Maß ihrer Sünden allewege voll zu machen, wehren sie uns, den Heiden zu predigen zu ihrem Heil. Aber der Zorn Gottes ist schon in vollem Maß über sie gekommen."

(1. Thess 2,15): "Die haben den Herrn Jesus getötet und die Propheten und haben uns verfolgt und gefallen Gott nicht und sind allen Menschen Feind."

(Titus 1,10-11): "Denn es gibt viele Freche, unnütze Schwätzer und Verführer, besonders die aus den Juden, denen man das Maul stopfen muss, weil sie ganze Häuser verwirren und lehren."

(Röm 2,17-29) "Du (Jude) predigst, man solle nicht stehlen, und du stiehlst? ... Du rühmst dich des Gesetzes, und schändest Gott."

Aber so ist das, wenn man den Juden den Glauben klaut. Um ihn als eigenen, exklusiven Glauben zu rechtfertigen, grenzt man sich ab, bringt einzelne Abweichungen ein und verteufelt dann die Bestohlenen. Hat prima funktioniert, die Taktik. Heute gibt es mehr Christen als Juden und das der angebliche Jesus eigentlich ein orientalisch aussehender, schwarzhaariger Jude gewesen sein muß, sieht man ihm auf seinen christlichen Darstellungen mit blasser Haut und hellerem Haar nicht mehr an.

Zitat von Michael1 im Beitrag #147
An der Weltbevölkerung haben die Juden einen winzig kleinen Anteil von gerade mal 0,2 %. Aber 22 % aller Nobelpreise gingen an Juden. Von insgesamt derzeit 810 vergebenen Nobelpreise erhielten Juden 175.


Die Menschen jüdischen Glaubens schätzten seit jeher Strebsamkeit und Bildung. Jedoch ist nicht jeder Nobelpreisträger, der "offiziell" jüdischen Glaubens ist, auf gläubig. Einstein sagte zwar, "Gott würfelt nicht", meinte aber sicherlich nicht den jüdischen oder christliche Gott damit.

Zitat von Michael1 im Beitrag #147
Das jüdische Volk ist ja Beweis dass Gott existiert. Schau mal da:
„unter alle Völker zerstreut" werden wird,... wohin immer man sie auch vertreiben würde, „ein Ärgernis, ein Sprichwort, eine Spottrede ... ein Fluch und eine Schande" sein werden... Gottes Volk wird in der Fremde verfolgt und getötet werden


Das sind doch Erfahrungen, die die Juden bereits gemacht haben. 734 v. Chr. eroberten die Assyrer das Königreich Israel und viele Juden wurden verschleppt. 596 v. Chr. wurde durch die Eroberung Judas und die Zerstörung Jerusalems die politische Unabhängigkeit der Juden endgültig beendet. Viele Juden wurden verbannt. Diese Geschichten wurden selbstverständlich in der Bibel niedergeschrieben, es sind keine Prophezeiungen.

Zitat von Michael1 im Beitrag #147
Dennoch verspricht Gott, daß er eine Vernichtung seines ausgewählten Volkes nicht zulassen wird.


Dann hielt Gott den Holocaust wohl nicht für sehr dramatisch.

Zitat von Michael1 im Beitrag #147
Diese Prophezeiung und Verheißung erfüllte sich mit der Neugründung des Staates Israel im Mai 1948, fast 1900 Jahre nach der endgültigen Zerstörung Jerusalems im Jahre 70 n.Chr. durch die römische Armee unter Titus. Diese Wiederherstellung einer Nation nach vielen Jahrhunderten ist absolut erstaunlich - ein Ereignis, für das es in der Geschichte keinen Vergleich gibt und das auf natürliche Weise nicht erklärbar ist, und schon gar nicht durch Zufall.


Die Mehrheit der Juden lebt heute noch in Amerika, nicht in Israel. Vielleicht sollte Gott den Staat attraktiver machen und sich in alttestamentlicher Manier um die "lieben" Nachbarn Israels kümmern?


Zitat von Michael1 im Beitrag #147
Wenn Israel überleben wollte, dann mußte zu seiner Rettung ein Wunder geschehen. Daß Israel mehr als nur überlebt hat, ist eine historische Tatsache!


Ja, wenn einem eine so großartige "Nation unter Gott" wie die USA moralisch beisteht, ist das göttliche Wunder nahezu greifbar.

Zitat von Michael1 im Beitrag #147
Das kleine Volk gab uns 175 Nobelpreisträger! Es gibt sie in etwa 13 Millionen. Die Moslem, die es 1,2 Milliarden gibt, gaben uns fast gar keinen Nobelpreisträger in Naturwissenschaften. WARUM WOHL?


Israel hat praktisch keine Nobelpreisträger vorzuweisen. So gut wie alle Nobelpreisträger leben in anderen Ländern was es wahrscheinlich macht, dass nicht der Geist Gottes, sondern das Bildungssystem und wissenschaftliche Entfaltungsmöglichkeiten der jeweiligen Länder für die Erlangung des Nobelpreises ursächlich sind.

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

07.11.2012 10:51
#153 RE: Atheismus ist ein hoffnungs-loser Glaube........... antworten

Zitat von Blackysmart im Beitrag #152
Israel hat praktisch keine Nobelpreisträger vorzuweisen. So gut wie alle Nobelpreisträger leben in anderen Ländern was es wahrscheinlich macht, dass nicht der Geist Gottes, sondern das Bildungssystem und wissenschaftliche Entfaltungsmöglichkeiten der jeweiligen Länder für die Erlangung des Nobelpreises ursächlich sind.

Gut beobachtet.

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Michael1 Offline



Beiträge: 840

07.11.2012 11:55
#154 RE: Atheismus ist ein hoffnungs-loser Glaube........... antworten

Zitat StillillBill

Zitat


1.Vielleicht weil Juden von den guten Bildungssystemen in den jeweiligen Ländern profitiert haben (z.B. Deutschland am Anfang des 20. Jahrhunderts)?

Nobelpreise nach Ländern 1901- 1932

Physik: (1901-1932)

Deutschland: 11
GB: 8
Frankreich: 6
NL: 4
USA: 3
Schweden: 2
Österreich: 1
Schweiz: 1
Dänemark: 1
Italien: 1
Indien: 1


Chemie: (1901-1932)

Deutschland: 13
UK: 4
Frankreich: 4
Schweden: 3
USA: 2
NL: 1
Schweiz: 1



Medizin: (1901-1932)

Deutschland: 6
GB: 5
Frankreich: 4
Dänemark: 3
Österreich: 3
Russland: 2
Kanada: 2
Schweiz: 1
Italien: 1
Spanien:1

und:



Warum profitieren die Moslem nicht von den guten Bildungssystemen in den jeweiligen Ländern, konkret USA- und EU, denn sie leben in grösseren Mengen im Westen, als Juden? Die bringen trotz, oder wegen dieser Bildungssysteme wenig zustande, weil Koran die einzige Wissenschaft für Moslem ist! So sieht es aus!

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Blackysmart Offline




Beiträge: 1.921

07.11.2012 13:17
#155 RE: Atheismus ist ein hoffnungs-loser Glaube........... antworten

Zitat von Michael1 im Beitrag #154
Warum profitieren die Moslem nicht von den guten Bildungssystemen in den jeweiligen Ländern, konkret USA- und EU, denn sie leben in grösseren Mengen im Westen, als Juden? Die bringen trotz, oder wegen dieser Bildungssysteme wenig zustande, weil Koran die einzige Wissenschaft für Moslem ist! So sieht es aus!


Hier zitiere ich mal kurz:

"Islamische Wissenschaftler waren einmal Weltspitze - wenn auch vor tausend Jahren. Als sich das mittelalterliche Europa fest im Griff der Kirche befand, waren es islamische Gelehrte, die das antike wissenschaftliche Erbe der Griechen wiederentdeckten, bewahrten und weiterentwickelten. Vom neunten bis zum 13. Jahrhundert erlebte der Islam eine Blütezeit der Wissenschaften. Doch das Blatt wendete sich: Während Europa sich im Zuge der Aufklärung vom Diktat der Kirche freimachte, gewannen in der islamischen Welt fundamentalistische Strömungen die Oberhand. Der Islam wurde rigider, die auf islamischem Recht basierenden Gesellschaften unfreier. Eine Entwicklung, die bis heute anhält.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...s-a-517117.html"

Hier sieht man leider, dass Religion zumeist keinen guten Nährboden für wissenschaftliches Denken bietet. Monotheismus lebt von Dogmen. Wenn ein Dogma wissenschaftlich angezweifelt bzw. widerlegt wird, haben die Machthaber der betreffenden Religion natürlich Probleme damit. Wer sich als Vertreter einer höheren Macht mehrfach irrt, wird irgendwann unglaubwürdig. Da Religionen nicht demokratisch sind, werden den Dogmen widersprechende Erkenntnisse unterdrückt, das liegt in der Natur der Sache. Den Gläubigen verbot die kath. Kirche sogar eine Zeit lang, die Bibel zu lesen. Ob es da was zu verbergen gibt?

Wenn man sich die muslimischen Bürger in Deutschland anschaut, wird schnell klar, dass sie keine heterogene Gruppe bilden. Was man feststellen kann ist, dass die 2. Generation der in Deutschland lebenden Muslime ein deutlich höheres Bildungsniveau erreicht , als das bei ihren Eltern der Fall war.

Du hast aber Recht Michael, dass streng gläubige Moslems als Weltbild nur den Koran kennen. Aus Prinzip werden da schon von vorneherein 50% von Bildung ausgeschlossen, Frauen brauchen das angeblich nicht. Da sind die Christen schon deutlich weiter, das geschah aber nicht aus eigener Erkenntnis, dass musste gegen die Kirchen erkämpft werden.


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"Die Weiber sind hauptsächlich dazu bestimmt, die Geilheit der Männer zu befriedigen." (Johannes Chrysostomos, 349-407, gr. Kirchenlehrer)
"Wenn du eine Frau siehst, denke, es sei der Teufel! Sie ist eine Art Hölle!" (Papst Pius II., 1405-1464)
"Mädchen, die Miniröcke tragen, kommen in die Hölle." (Der Jesuit Wild im 20. Jahrh.)
"Frauen haben nicht mehr Hirn als ein Strohputz auf dem Acker, der für die Vogelschau ist hinausgestellt worden." (Georg Stengel, Jesuit, 1584-1651)
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Und wenn die Wirklichkeit die Kirchen eingeholt hat, ist die Kirche natürlich der fleissigste Vorkämpfer für die Sache gewesen:
"In keiner Religion oder Weltanschauung ist die Frau so geachtet und geehrt wie im Christentum!" (Der katholische Theologe Bernhard Häring im 20. Jahrhundert)

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

07.11.2012 13:37
#156 RE: Atheismus ist ein hoffnungs-loser Glaube........... antworten

Zitat von Blackysmart
"In keiner Religion oder Weltanschauung ist die Frau so geachtet und geehrt wie im Christentum!" (Der katholische Theologe Bernhard Häring im 20. Jahrhundert)


Nur Priester darf sie nicht werden in der RKK, die Sakramente darf sie nicht erteilen, und lange Jahrhunderte durfte sie nicht mal in Kirchen singen. Statt dessen wurden tausende Knaben kastriert, um eine Handvoll guter Kastratensänger als Ersatz zu bekommen.

Was für eine "Gleichberechtigung"! Was für eine "Achtung", was für eine "Ehrung"!
Dieser wissens-blinde Mann meinte wahrscheinlich nur eine einzige Frau im Christentum: Maria, die angebliche Gottesmutter.
Das ist eher Ungleichverachtung, je regelrecht Missachtung der Frau.

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.191

07.11.2012 13:45
#157 Atheismus ist ein hoffnungs-loser Glaube........... antworten

Tja, Heilige oder Nutte. Wer keine Ahnung von Frauen hat, der kommt dann halt auf solche Frauenbilder. Und so ist das bei den gläubigen Moslems heute noch. Daran sieht man, wie sich diese Religionen ähneln. Verschiedene geschichtliche Erfahrungen haben sie, aber diese Geschichte hat sie von außen geprägt. Sie haben sie nicht gemacht.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Michael1 Offline



Beiträge: 840

07.11.2012 13:47
#158 RE: Atheismus ist kein hoffnungsloser Glaube antworten

Zitat Klimsch

Zitat

Dazu müsste es aber erst mal einen Gott geben, und dann müsste dieser auch wirklich am Tag X erscheinen und alle Feinde zur Rechenschaft ziehen, niedermachen, bestrafen, erschlagen oder in den "Schlund der Hölle" werfen. An diese Märchen glaubt der Atheist natürlich nicht.

Schließlich ist er kein Kind mehr.

In der Beziehung ist er schon ohne jede Befürchtung. Hoffnung kann man dies sowieso nicht nennen, denn das wäre nur die Befriedigung des Rachegelüstes so mancher Gottesverehrer.



Woran glauben die Atheisten, wenn sie keine Kinder sind? Sie glauben an nichts, oder an alles! Und hier widerlegt dich einer der grossen Atheisten, nämlich B. Russell. Er sagte:

Zitat
"Solange man nicht annimmt, dass es einen GOTT gibt, bleibt die Frage nach dem Ziel des Lebens sinnlos. Atheismus bedeutet, dass der Mensch kein letztes großes Ziel hat. Sein Leben ist eine Reise ohne Ankunft. Wir gleichen Kindern, die den Weg nach Hause noch nicht wissen."



Wie recht er nur hatte!
Und noch besser definierte es E. Nagel als er sagte:

Zitat
"Somit ist eine tragische Sicht des Lebens ein unverzichtbarer Bestandteil im atheistischen Denken."



Vielleicht war es diese "tragische Sicht des Lebens", die A. Flew, einen Mitverfasser von "Free Inquiry"; zum Umdenken brachte. Im Alter von 81 Jahren verwarf er den Atheismus und wurde Theist. Richard Ostling beschreibt es so:

Zitat
"Ein britischer Professor der Philosophie, der für über ein halbes Jahrhundert lang ein führender Verfechter des Atheismus war, ändert seine Auffassung. Auf einer Videoaufzeichnung bekennt er, dass er aufgrund von wissenschaftlichen Beweisen an einen Gott glaubt. Im Alter von 81 Jahren, nach Jahrzehnten beharrlichen Glaubens an den Atheismus, kam Antony Flew zu dem Schluss, dass entweder ein intelligentes Wesen oder eine andere Erstursache das Universum schuf. "



Der entscheidende Punkt in dieser Sache ist, dass Wissenschaft und Vernunft Flew zu dieser Einsicht führten und nicht etwa religiöse Offenbarung. Der Mensch braucht Gott, damit jemand seine Schuld vergibt. Hinweise dass es Gott gibt, kann jeder entdecken.
-Etwas muß am Anfang der Welt den Urknall ausgelöst haben, und zwar etwas das ewig existiert.
-Die Standardtheorie der Teilchen impliziert, dass die Welt aus Elementarteilchen entstanden ist, das sagt aber wenig oder gar nichts, wodurch diese Elementarteilchen entstanden sind.
-Die Menschen haben kein Leben erschaffen.
-Der Mensch ist offen für das Metaphysische, und das lässt den Schluß zu, dass etwas Transzendentales wahrlich existiert. Der Mensch ist "homo religiosus".
-Damit er erlöst wird, braucht der Mensch Gott, denn Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde. Er schuf sie als Mann und Frau!

Wenn wir logisch denken, dann müssen wir uns fragen: Warum existiert etwas und nicht nur "nichts"? Gäbe es etwas wie das "ewige Gesetz", dann muss es auch einen Gesetzgeber geben. Sonst schwebt jedes ethisch- moralische Gesetz in der Luft und bliebe völlig unverbindlich. Ein ethisches Gesetz wir erst dann zu einem Gesetz, wenn ein Gesetzgeber da ist, der auch wertende und richterliche Autorität ausübt, was im ethisch moralischen Bereich nur eine Persönlichkeit sein kann.

Wenn Gott keine Persönlichkeit besitzt, dann wäre er weniger als wir Menschen. Wenn aber Gott existiert, dann muss er mehr sein als ein Mensch. Und wenn wir Menschen sowohl eine Persönlichkeit als auch ein moralisches Bewußtsein haben, weist das auf einen Personhaften und über uns stehenden Gesetzgeber hin. Ein ewiger Gesetz als auch eine unbestimmte Kraft sind ohne Personhaften Gott logisch nicht möglich. Die Natur weist auf einen persönlichen Gott hin. Die Gestirne haben ihre Bahnen und bewegen sich auf ihnen. Die lebende Wesen leben nach einem Programm-ihrem Instinkt, sind aber nach einem "universal Code" erschaffen worden. Nur der Mensch besitzt eine moralische Entscheidungsfreiheit und somit eine Verantwortung. Die Programme in der Natur und die ganze Information, verlangen einen Programierer.

Wer ist dafür verantwortlich, dass die Vögel ihre Nester bauen können und ihre Vogelfluglinien wissen, wenn sie nach Süden ziehen, obwohl sie das nie gelernt haben. Warum streben die Lachse aus dem Ozean in die Flüsse zurück, wo sie geboren sind? Und warum wandern die Aale aus den Flüssen ins Meer, wenn sie Laichen wollen? Das ist vom Standpunkt der Evolution total überflüssig und sinnlos. Es besteht weder irgendeine Notwendigkeit noch gibt es einen Evolutionsdruck zu solchen Wanderzügen.

Wer hat Samen, Eier und Keimzellen so programmiert, dass daraus Leben entsteht? Schon von der mathematischen Wahrscheinlichkeit her scheidet die Zufallserklärung der Evolution hierbei völlig aus. Um derart hoch komplizierte Programme zu programmieren, genügt weder eine unpersönliche Kraft noch gar blinder Zufall. Dazu braucht es höchste Intelligenz und eine zweckdienlich planende Persönlichkeit. Eben GOTT!

Darum können wir ruhig sagen mit M. Lütz:

Zitat
"Alles, was übrig bleibt vom Atheismus der Aufklärung, vom Sieg der Vernunft und des Menschen gegen Gott, ist am Schluß grenzenloser Pessimismus. Das Leben ist sinnlos, der Tod erst recht und es bleibt-das NICHTS".



Ich bringe noch ein Zitat aus der Bibel:

Vor 2500 Jah. sagte Prophet Jeremia über Atheisten:

Zitat
"Sie ja zum Holz: "Du bist mein Vater", und zum Stein: "Du hast mich geboren. Sie kehren mir den Rücken zu und nicht das Gesicht; sind sie aber in Not, dann rufen sie: Erheb dich, und hilf uns". (Jeremia 2, 27)



Fazit: Ohne Gott wäre das Leben ein Tanz auf der Falltür zum Nichts. Atheismus ist also, die Falltür ins Nichts. Jesus Christus ist die Tür zum Leben. Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben!

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Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

07.11.2012 14:18
#159 RE: Atheismus ist ein hoffnungs-loser Glaube........... antworten

@Michael1

Jetzt verrate uns doch mal, willst du hier

a) den Atheismus verstehen lernen?

b) was dazulernen fürs Leben?

c) nur andere Leute zitieren?

d) oder uns doch wieder nur missionieren, wie es die Christenheit als Auftrag hat?

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Michael1 Offline



Beiträge: 840

07.11.2012 14:28
#160 RE: Atheismus ist ein hoffnungs-loser Glaube........... antworten

Zitat Blackysmart:

Zitat




1) "Islamische Wissenschaftler waren einmal Weltspitze - wenn auch vor tausend Jahren. Als sich das mittelalterliche Europa fest im Griff der Kirche befand, waren es islamische Gelehrte, die das antike wissenschaftliche Erbe der Griechen wiederentdeckten, bewahrten und weiterentwickelten. Vom neunten bis zum 13. Jahrhundert erlebte der Islam eine Blütezeit der Wissenschaften. Doch das Blatt wendete sich: Während Europa sich im Zuge der Aufklärung vom Diktat der Kirche freimachte, gewannen in der islamischen Welt fundamentalistische Strömungen die Oberhand. Der Islam wurde rigider, die auf islamischem Recht basierenden Gesellschaften unfreier. Eine Entwicklung, die bis heute anhält.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...s-a-517117.html"



2) Du hast aber Recht Michael, dass streng gläubige Moslems als Weltbild nur den Koran kennen. Aus Prinzip werden da schon von vorneherein 50% von Bildung ausgeschlossen, Frauen brauchen das angeblich nicht. Da sind die Christen schon deutlich weiter, das geschah aber nicht aus eigener Erkenntnis, dass musste gegen die Kirchen erkämpft werden.



1) Das ist eine infame Lüge was Spiegel schreibt. Das ist eine islamistische Meinung, die keine Satisfaktion bedarf. Die Kirchenväter sind die Leuchten des Christentums. A. Augustinus war die ganze Antikeliteratur bekannt. Du solltest A. Augustinus lesen und von ihm lernen. Mensch, denke mal logisch nach! Wo ist unsere Kultur evident wenn nicht in sichtbaren Zeichen des Christentums, wie Literatur, Archiktetur, Skulptur und Piktur? Schau dir mal romanische und gotische Dome!
http://www.kathpedia.com/index.php?title=Kirchenvater
http://de.wikipedia.org/wiki/Kirchenvater
http://www.kathedralen.net/index3.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Romanik
http://www.google.at/search?q=romanische...biw=780&bih=502
http://www.google.at/search?hl=de&qscrl=...%20in%20Italien

2) Koran ist die einzige Quelle des Wissens im Islam. Sie versuchen Koran im Sinne der Wissenschaft zu interpretieren, darum haben sie keinen Durst nach mehr Wissen. Das Christentum ist die Quelle der Wissenschaft, denn fast alle Wissenschaftler waren die gläubigen Christen, oder Juden!
http://wiki.mcnix.de/christ/

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Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

07.11.2012 15:08
#161 RE: Atheismus ist ein hoffnungs-loser Glaube........... antworten

@Michael1:

Zeig doch bitte mal etwas Kreuz und beantworte meine Fragen von vorhin.

Haaaallllooooo !!!
Kannst du nicht lesen?
oder bist du verklemmt und willst oder kannst nicht antworten?
oder denkst du, du vergibst dir was, wenn du ehrlich über dein Motiv Auskunft gibst?
oder ist Ehrlichkeit dir fremd?

Ich wills wissen, damit ich dich einordnen kann.

Also ?

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Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

07.11.2012 17:03
#162 RE: Atheismus ist ein hoffnungs-loser Glaube........... antworten

"Die Kirchenväter sind die Leuchten des Christentums." (Michael1)

Man könnte auch sagen, "die Armleuchten des Christentums",
besonders dieser armselige Rassist und pathologische Frauenhasser Augustinus.

Schöne Leitbilder hat die Kirche, wahrlich, wahrlich!

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Michael1 Offline



Beiträge: 840

07.11.2012 18:29
#163 RE: Atheismus ist ein hoffnungs-loser Glaube........... antworten

@Klimsch,
Was könnte ich schon von dir lernen?
Atheismus ist für mich das was ich darüber schreibe: Hoffnungsloser Glaube!
Missionieren will ich keinen von euch, aber belehren schon, besonders dich!

Occam´s Razor lehrt uns, dass die nacheliegendste Theorie mit den geringsten Grundannahmen allen anderen vorzuziehen ist. Die Existenz eines Schöpfers-Gottes ist ganz klar die best fundierte Erklärung für unsere Existenz und die Existenz des Universums.

Wie könnte ich mit dir in eine vernünftige Diskussion eintreten, wenn du weder weißt was das ist, noch bist du willig mit logischen Argumenten zu agieren. Du versuchst dein Hass über Christentum loszuwerden, indem du es diskriminierst, und da bin ich wahrlich keine richtige Adresse für deine Eskapaden.

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Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

07.11.2012 19:08
#164 RE: Atheismus ist ein hoffnungs-loser Glaube........... antworten

Zitat
Occam´s Razor lehrt uns, dass die nacheliegendste Theorie mit den geringsten Grundannahmen allen anderen vorzuziehen ist.


Stimmt!
Und daher brauchen wir keinen Gott als unsinnige Zusatzannahme!

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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

07.11.2012 19:12
#165 RE: Atheismus ist ein hoffnungs-loser Glaube........... antworten

Zitat von Michael1 im Beitrag #163
@Klimsch,
Was könnte ich schon von dir lernen?
Atheismus ist für mich das was ich darüber schreibe: Hoffnungsloser Glaube!
Missionieren will ich keinen von euch, aber belehren schon, besonders dich!

Occam´s Razor lehrt uns, dass die nacheliegendste Theorie mit den geringsten Grundannahmen allen anderen vorzuziehen ist. Die Existenz eines Schöpfers-Gottes ist ganz klar die best fundierte Erklärung für unsere Existenz und die Existenz des Universums.

Wie könnte ich mit dir in eine vernünftige Diskussion eintreten, wenn du weder weißt was das ist, noch bist du willig mit logischen Argumenten zu agieren. Du versuchst dein Hass über Christentum loszuwerden, indem du es diskriminierst, und da bin ich wahrlich keine richtige Adresse für deine Eskapaden.

Wie alles von dir ist auch das wieder total daneben.
Und zwar jeder Satz.

Angefangen bei deiner Frage, was du von mir denn schon lernen könntest.
Wenn du lesen würdest, hättest du kapiert, dass gar nicht von mir die Rede war.

Und Belehrung von Gottesfanatikern wie dir wäre das letzte, was mich interessieren würde.

Wie langweilig du doch bist mit deinen ewigen Zitaten anderer Leute und deinem sinn- und haltlosen angeblichen Wissen...

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schelem alach Offline




Beiträge: 1.659

07.11.2012 19:21
#166 RE: Atheismus ist ein hoffnungs-loser Glaube........... antworten

Man muss sie einfach lassen, sie holen winkend und rufend den Tod herbei und sehnen sich nach ihm wie nach einem Freund.
Sie schliessen einen Bund mit ihm, weil sie es verdienen IHM zu gehören.
Sie tauschen ihre verkehreten Gedanken aus und sagen : Für das Ende des Menschen gibt es keine Arznei und man kennt keinen, der aus der Welt des Todes befreit.
Durch Zufall sind wir geworden und danach werden wir sein, als wären wir nie gewesen.
Der Atem in unserer Nase ist nur Rauch und das Denken ist ein Funke, der vom Schlag des Herzens entfacht wird,
verlöscht er, dann zerfällt der Leib zu Asche und der GEIST verweht wie dünne LUFT!


So denken sie, aber sie irren sich!
denn ihre Schlechtigkeit macht sie blind.
Sie verstehen von Gottes Geheimnissen nichts, sie hoffen nicht auf LOHN für die guten Taten.
Gott hat den Menschen zur UNVERGÄNGLICHKEIT erschaffen und ihn zum Bild seines eigenen Wesens gemacht.

Doch durch den Neid des TEUFELS kam der TOD in die WELT und IHN erfahren ALLE, die ihm gehören.

Also lass sie, sie verteidigen ihren VATER!
Den LÜGNER und MÖRDER aller!


Gottes SEGEN für die seinen und die, die UMKEHREN weil sie noch LIEBE im HERZEN finden!

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Amen, Lob und Herrlichkeit,
Weisheit und Dank,
Ehre und Macht und Stärke
unserem GOTT in alle Ewigkeit. AMEN

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.191

07.11.2012 20:02
#167 Atheismus ist ein hoffnungs-loser Glaube........... antworten

Zitat von Schelem Alach
So denken sie, aber sie irren sich!
denn ihre Schlechtigkeit macht sie blind.

Wir Atheisten sind also schlechte Menschen, ah. Na, dann danke für deine Offenheit. Toll, wie du Nächstenliebe praktiziert. Und die Feindesliebe. Von dir kann man echt was lernen.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

schelem alach Offline




Beiträge: 1.659

07.11.2012 20:14
#168 RE: Atheismus ist ein hoffnungs-loser Glaube........... antworten

Warum unterstellst Du mir dieses?
Fühlst Du dich damit angegriffen?
Ich finde aus meiner Sicht nichts GUTES daran wenn jemand seine Eltern verleugnet.
Und das gleiche gilt dann auch wenn ich meinen Ursprung verleugne und noch darüber lästere.
Was ist daran also GUT?
Mit GOTT zu gehen heisst das SCHLECHTE aufgeben, wollen oder willst DU alles SCHLECHTE aufgeben?
Dann nehme ich es zurück, zumindest für die, die es aufgeben!

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Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

07.11.2012 21:49
#169 RE: Atheismus ist ein hoffnungs-loser Glaube........... antworten

Zitat von schelem alach im Beitrag #168
Warum unterstellst Du mir dieses?
Fühlst Du dich damit angegriffen?
Ich finde aus meiner Sicht nichts GUTES daran wenn jemand seine Eltern verleugnet.
Und das gleiche gilt dann auch wenn ich meinen Ursprung verleugne und noch darüber lästere.
Was ist daran also GUT?
Mit GOTT zu gehen heisst das SCHLECHTE aufgeben, wollen oder willst DU alles SCHLECHTE aufgeben?
Dann nehme ich es zurück, zumindest für die, die es aufgeben!


Unterstellungen sind für viele ein beliebtes Kampfmittel.
So unterstellt mir Michael1, dass ich das Christentum hassen würde.

Wie kann man eine Ideologie hassen, nur weil so viele Menschen darauf hereinfallen?
Es zeigt entweder, dass diese Ideologie ziemlich raffiniert aufgebaut ist, oder dass die Menschen reichlich naiv sind, die darauf hereinfallen.

Hass ist doch was von Menschen gegen andere Menschen, oder?
Christen hasse ich nicht, nur weil sie so naiv sind, die Märchen und Legenden von vor tausenden von Jahren immer noch brav zu glauben. Diese Menschen können einem nur leid tun.

Und deine Gottesdienstreden tragen auch nicht grade dazu bei, Christen ganz ernst nehmen zu können.
"Mit Gott gehen" klingt nämlich genauso reichlich naiv, als wenn jemand ernsthaft behauptet, Jesus würde einem alle Probleme lösen, oder dass man durch Beten ein Schiff am Untergang hindern könne.

Im Christentum häufen sich derartige Wunderlichkeiten derart gravierend, dass man am Verstand der daran fest Glaubenden schon zweifeln kann.

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„Die Kunst weise zu sein ist die Kunst zu wissen, was man übersehen hat.“ (William James)

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

08.11.2012 08:22
#170 RE: Atheismus ist ein hoffnungs-loser Glaube........... antworten

@ Klimsch und Gysi

Ich glaube ich solltet es langsam mal aufgeben Michael ernst zu nehmen oder.
Nach all dem was er zuletzt hier mal wieder in der Thread geschrieben hat,
ist überdeutlich, das er eure Argumente nicht versteht.

Er ist weder willens noch fähig seine Glaubensbasis einer Untersuchung zu unterziehen.

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Nichts ist wahr, alles ist erlaubt! Die Realität ist das, was du daraus machst!

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

08.11.2012 08:57
#171 RE: Atheismus ist ein hoffnungs-loser Glaube........... antworten

Zitat von Alinardus im Beitrag #170
@ Klimsch und Gysi

Ich glaube ich solltet es langsam mal aufgeben Michael ernst zu nehmen oder.
Nach all dem was er zuletzt hier mal wieder in der Thread geschrieben hat,
ist überdeutlich, das er eure Argumente nicht versteht.

Er ist weder willens noch fähig seine Glaubensbasis einer Untersuchung zu unterziehen.

Das kann keiner der Gottgläubigen. Würde er dies beginnen, käme er zwangsläufig von seinem Glauben ab.

Die Fragen, die ich ihm bezüglich seines Hierseins gestellt habe, beantwortet M1 mit Provokationen und Beleidigungen.
Außer dass er behauptet, uns nicht missionieren zu wollen.
Das glaube ich ihm nicht, da bisher noch jeder fanatische Christ versucht hat, neue Mitglieder zu werben und gegen den Atheismus zu polemisieren.

Dass sowas aber heute nicht mehr ankommt, beweist u.a. die Wahlnniederlage des Christen Romney.
Er hat sich in jüngeren Jahren in Frankreich aufgehalten, um die Franzosen für seine Kirche zu werben.
Ausgerechnet die Franzosen! Wo die der Kirche schon längst den Mittelfinger zeigen!

Die Christen können nicht kapieren, dass es außer ihrer Gottgläubigkeit auch noch was anderes im Leben gibt.
Dies ist für sie das allergrößte. Und genau da liegt immer auch für bestimmte Leute die Gefahr der Fanatisierung.
Diesem Götterglauben ordnen sie alles aber auch alles im Leben unter. Und er verblödet sie regelrecht.

Ein Bsp.:
Ich habe einen Verwandten, dessen Frau ist viel zu füh verstorben.
Du glaubst es nicht, aber selbst da bedankte er sich noch bei seinem Gott, dass er seine Frau im Himmel aufgenommen hat!
(Sie war wie er eine treue Christin gewesen.)

Bei solchen Dingen haben mein Verstand und mein Gefühl längst aufgehört, diese Leute noch ernst zu nehmen.

Ich lese ja die ellenlangen Zitate nicht, die M1 irgendwoher hat. Die eigenen Kommentare, eigene Meinungen sind bei dem äußerst rar, so rar, dass man sie mit der Lupe suchen müsste. Und deshalb halte ich ihn für einen Kirchendemagogen, für einen Theologen, der im Auftrag seiner Kirche gegen den Atheismus zu kämpfen versprochen hat. Im realen Leben meide ich solche Leute, denn die können mir nichts, aber auch gar nichts geben.

Und hier fehlen einfach ein paar vernünftige User mehr, die dieser sinnlosen religiösen Zitierwut etwas anderes entgegenzusetzen haben.
Ich weiß gar nicht, ob ich hier noch lange lesen und schreiben werde. Vielleicht ist bei politik-forum.eu ja etwas mehr los.

Weshalb sich der gute Gysi so mit diesem User abgibt, weiß ich auch nicht.

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Blackysmart Offline




Beiträge: 1.921

08.11.2012 09:07
#172 RE: Atheismus ist ein hoffnungs-loser Glaube........... antworten

Zitat von Michael1 im Beitrag #160
Mensch, denke mal logisch nach! Wo ist unsere Kultur evident wenn nicht in sichtbaren Zeichen des Christentums, wie Literatur, Archiktetur, Skulptur und Piktur? Schau dir mal romanische und gotische Dome!


In dem Punkt gebe ich Dir selbstverständlich Recht. Unsere Kultur ist maßgeblich durch das Christentum beeinflußt worden. Vor allem Kunst und Architektur wurden durch die Kirchen gefördert. Wenn man jedoch bedenkt, welche Hochkulturen die Assyrer, Ägypter, Griechen und Römer bereits hatten, war nach dem Untergang des römischen Reiches bis zum 11. Jahrhundert kulturell eher ein Dämmerschlaf zu verzeichnen.

Bei den Naturwissenschaften sieht es allerdings anders aus. Die Bibel galt jahrhunderte lang als Gesetz und nur die Interpretation durch Kirchenobere erlaubte Erkenntnisgewinn. Wann wurde Galileo rehabilitiert? Hier das zugehörige Beispiel, in wie weit die kirchliche Inquisition die Wissenschaft behinderte:
----------------------------------------------------------------
http://de.wikipedia.org/wiki/Galileo_Galilei
"Im Jahr 1615 veröffentlichte der Kleriker Paolo Antonio Foscarini (circa 1565–1616) ein Buch, das beweisen sollte, dass die kopernikanische Astronomie nicht der Heiligen Schrift widersprach. Daraufhin eröffnete die Römische Inquisition nach Vorarbeit des bedeutenden Kirchenlehrers Kardinal Robert Bellarmin ein Untersuchungsverfahren. 1616 wurde Foscarinis Buch gebannt.
...
Die Tragik von Galileis Wirken liegt darin, dass er als ein zeitlebens tiefgläubiges Mitglied seiner Kirche den Versuch unternahm, ebendiese Kirche vor einem verhängnisvollen Irrtum zu bewahren. ...Papst Urban VIII. dagegen vertrat die Auffassung, dass sich die vielfältigen von Gott bewirkten Naturerscheinungen dem beschränkten Verstand der Menschen für immer entzögen."
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Man muß sich den letzten Satz nur genau durchlesen. Darin spiegelt sich jahrhunderte alter Dogmatismus wider, der das Verhalten der Kirche und die Entwicklung der Wissenschaft im Mittelalter richtungsweisend beeinflußte.

Wissenschaft im Mittelalter, objektiv und interessant: http://www.lehnswesen.de/page/html_wissenschaft.html

Zitat von Michael1 im Beitrag #160
Das ist eine infame Lüge was Spiegel schreibt. Das ist eine islamistische Meinung, die keine Satisfaktion bedarf. Die Kirchenväter sind die Leuchten des Christentums. A. Augustinus war die ganze Antikeliteratur bekannt. Du solltest A. Augustinus lesen und von ihm lernen.


Prächtiger Kirchenvater. Erbsünde, Hölle, Gerechter Krieg, Sexualität, Kirche besitzt alleinige Wahrheit... Jesus, wenn er den gelebt hat, wäre sicherlich stolz auf ihn.

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

08.11.2012 10:30
#173 RE: Atheismus ist ein hoffnungs-loser Glaube........... antworten

Zitat von M1
Du solltest A. Augustinus lesen und von ihm lernen.


netter Versuch, diese schleimige Kirchen-Literatur anzupreisen...

Aber völlig sinnlos. Wer sowas liest, ist selber schuld.
Und vor allem glaubt und ernst nimmt und versucht, davon zu lernen.

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Michael1 Offline



Beiträge: 840

08.11.2012 11:49
#174 RE: Atheismus ist ein hoffnungs-loser Glaube........... antworten

Alinardus,
zeige mir deine Argumente!
Ich bin immer bereit mit dir das alles auszudiskutieren, um Mißverständnisse aus dem Wege zu räumen.

Also, wo sind deine Argumente die ich übersehen habe?

-Warum existiert etwas und nicht nur "nichts"?
-Was ist das Leben und wie ist es entstanden?
-Was ist das Bewußtsein und wie ist es entstanden?
-Woher kommt die Information in das Universum?
-Worauf fundieren die Atheisten ihre Weltsicht?
Die Diskussion kann beginnen!
Voila!

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Fide, sed qui, vide!

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

08.11.2012 12:09
#175 RE: Atheismus ist ein hoffnungs-loser Glaube........... antworten

Zitat von Alinardus im Beitrag #170
@ Klimsch und Gysi

Ich glaube ihr solltet es langsam mal aufgeben Michael ernst zu nehmen oder.
Nach all dem was er zuletzt hier mal wieder in der Thread geschrieben hat,
ist überdeutlich, das er eure Argumente nicht versteht.

Er ist weder willens noch fähig seine Glaubensbasis einer Untersuchung zu unterziehen.

Wenn M-1 mir z.B. Hass auf das Christentum andichtet, dann ist klar, weshalb er das tut:

Heute kann er nicht mehr eine anonyme Anzeige beim Inquisitor machen, damit ich als Ketzer wegen Blasphemie gefoltert und letztlich verbrannt werde, was die Kirche noch als Gnade angesehn hat.

Heute bleibt ihm nur, seinen Kritikern und Gegnern Hass anzudichten, denn Hass ist etwas, was bei manchen zu extremen Gewalttaten gegen ihr Hassobjekt führen kann. Damit wollen sie demonstrieren, dass wir natürlich die Bösen sind.

Eine zweite Methode ist, ihre Gegner des Rechtsextremismus oder Kommunismus (was fast aufs gleiche hinausläuft) zu beschuldigen.

Eine dritte, auch sehr beliebte Methode ist, uns "Beleidigung ihrer religiösen Gefühle" vorzuwerfen. Damit stellen sie sich auf eine Stufe mit fanatischen Moslems, die ebenso wie sie von der absoluten Wahrheit und Alleingültigkeit ihres eigenen Glaubens ausgehn und alle Gegner und ungläubige Widerspenstige am liebsten in der Hölle sehn möchten.

Diese fanatischen Kirchenleute wollen uns klein halten, uns möglichst auf die Liste des Verfassungsschutzes bringen in der Hoffnung, dass uns wenigstens der Staat aufs Korn nimmt.


Von Hass bin ich aber so weit entfernt wie nur möglich, denn dann müsste ich auch alle Christen hassen.
Diese Beschuldigung ist natürlich Blödsinn, denn ich bin von Christen umgeben und vertrage mich mit ihnen ganz gut, allerdings reden wir nicht oder nicht mehr über Religion. Ich bin sogar mit einer Christin verheiratet, allerdings mit keiner fanatischen, sondern mit einer sehr klugen. Sie kann auch nichts dafür, dass sie in ihrer Kindheit und Jugend den Weg zur Christenkirche gefunden hat. Sie meint - als ich sie doch mal fragte, wie sie sich die Sache nach ihrem Tode vorstellt: Sie lässt sich überraschen.

So ertragen wir die Religiösen. Wenn sie aber ständig demonstrieren, dass ihr Glaube die Wahrheit sei, dass alles stimmt, was der Pastor sagt oder was in der Bibel oder im Koran steht oder dass alles, was die Verse des Laotse erzählen, die absolute und vollständige Wahrheit sei, dann setzt jedes Verständnis aus, denn mit religiösen Wahrheitsfanatikern wollen wir nichts zu tun haben. Die halten wir uns so gut es geht vom Leibe.

Deshalb finden wir es auch unerträglich, wenn der Regierungssprecher verkündet: "Wir wollen religiöses Leben in Deutschland!" Es mag ja sein, dass die Regierung mehrheitlich das will (ich verstehe nicht, weshalb die atheistische Justizministerin in manchen Punkten nicht eine andere Haltung einnimmt, z.B. bei der unerhörten Straffreistellung für die Kindesmisshandlung durch die unsägliche Beschneidung!), aber wir (das Volk) wollen es ganz und gar nicht explizit. Zumindest nicht einhellig. Wir dulden es, wir ertragen es, aber nur solange diese Fanatiker uns nicht wieder vereinnahmen, uns nicht ihren Gott aufzwingen, ihn nicht in die Gesetze schreiben und uns nicht vor Gericht zerren, wenn wir Religion klar als Wunder- und Märchenglaube benennen. Es ist schon ziemlich unerträglich, wenn unser Grundgesetz in der Präambel den Gott der Gottgläubigen nennt, dass dieses Grundgesetz unter Berufung auf diesen nur eingebildeten Gott der Gottgläubigen geschrieben worden sei.

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