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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 373 Antworten
und wurde 20.491 mal aufgerufen
 Judentum
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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.169

11.01.2013 12:19
#101 Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Schelem Alach gegen alle Evolutionsbiologen der Welt. Sind die alle doof? Und du bist schlau? Kannst du gegen sie argumentieren? Gegen die Topp-Leute der Wissenschaft? Hast du nicht selber das Gefühl, dass das Selbstbewusstsein, mit dem du hier auftrittst, ein wenig zu... entschuldige bitte... großspurig ist?

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

schelem alach Offline




Beiträge: 1.659

11.01.2013 12:33
#102 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Nein Gysi, dass kind beim Namen nennen, ist nicht großspurig!
Sie sind auch nicht DOOF, sie sind SCHLAU, aus dem Nichts, etwas zu machen und zu verkaufen,
so das es fast alle glauben, sie selber glauben es ja auch.
Wenn jemand Wissenschaft hört, denkt er ja das ist dann WAHR, aber die Wissenschaft ist nicht Unfehlbar,
denn wo Menschen arbeiten, passieren auch fehler.
Dieser Gedanke basiert natürlich darauf, weil die Wissenschaft auch etws GUTES TUT, für uns ALLE,
daher stellt keiner diese auch infrage, aber das ist eben der Fehler, es gibt auch dort die SCHWARZEN SCHAFE,
die das GUTE daran ausnutzen, so wie es auch unter den Gläubigen diese gibt, so wie es überall in dieser WELT dieses gibt.
Hören wir also nicht auf selbst zu DENKEN und zu FÜHLEN!

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Amen, Lob und Herrlichkeit,
Weisheit und Dank,
Ehre und Macht und Stärke
unserem GOTT in alle Ewigkeit. AMEN

Reisender Offline



Beiträge: 4.115

11.01.2013 13:15
#103 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Wir sind noch lange nicht am Ende der Erkenntnis, wir haben womöglich noch nicht einmal richtig angefangen.
Wir dürfen uns auf keinen Fall das Denken verbieten, auch wenn Kritik an Evolution und Urknall ein Sakrileg sind.
Die Schöpfung durch einen Gott widerspricht unserer Vernunft, die Evolution widerspricht unserer menschlichen Erfahrung,
danach entstehen höhere Strukturen nicht ohne Information, da höhere Strukturen ja mehr Information intristisch enthalten.

Das Gehörorgan einer Laubheuschrecke weist einen ganzen Komplex von Ähnlichkeiten im Bauplan und in der Funktionsweise mit dem Gehörorgan des Menschen auf. Die Wissenschaftler, die das mit Hilfe von Mikro-Tomographen herausfanden, sprechen – evolutionstheoretisch orientiert – von einer „Serie konvergenter Lösungen“. Das heißt: Ohne Zielorientierung (die es im Rahmen evolutionstheoretischer Modellierungen nicht gibt) soll zweimal unabhängig eine bis in die Details sehr ähnliche komplexe Struktur und Funktionsweise bei stammesgeschichtlich weit voneinander entfernten Tiergruppen erreicht worden sein – eine außerordentliche Konvergenz.
Weshalb ist Konvergenz in diesem Fall so schwerwiegend? Es ist schon ein evolutionstheoretisches Problem ersten Ranges, wie Sinnesorgane überhaupt in einzelnen Abstammungslinien entstehen. Man muss sich die Details klarmachen, die zusammenstimmen müssen, damit ein Ohr überhaupt eine minimale Funktion aufweisen kann. Und man muss sich vor Augen halten, dass es in einer natürlich verlaufenden Evolution keine Zielorientierung gibt. Wenn nun aber ohne Zielorientierung zweimal unabhängig eine bis in die Details sehr ähnliche komplexe Struktur und Funktionsweise bei stammesgeschichtlich weit voneinander entfernten Tiergruppen erreicht wird, muss das zu denken geben. Bisher bekannte natürliche Evolutionsmechanismen sind für die Erklärung dieses Phänomens ungeeignet

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.936

11.01.2013 14:20
#104 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Zitat von schelem alach im Beitrag #82
Ich frage jetzt mal: "Wo sind die FUNDE jeglicher ZWISCHENMUTATIONEN der EVO"?


Dann wird Dir eine Zwischenform präsentiert - ein Lebewesen, halb Fisch halb Landbewohner - und Deine Reaktion ist Spott.

Zitat von schelem alach im Beitrag #100
Wenn sie was hätten, ok aber was haben sie denn? Fisch mit vier Beinen, oder ein kleines U-Boot, oder der Weisse Hai in klein haste mal den Text gelesen, Wissenschaftler "GLAUBEN", es könnte sein!
Ist ganz DOLL DOLL beweisen, ich kann net mehr echt



Schelem, Fakt ist doch, dass dieses Fossil ein Zwischending zwischen Fisch und Landbewohner darstellt. Dieser Fisch lebte noch im Wasser, konnte aber laut Berechnungen sein Körpergewicht auch an Land tragen (Skelettaufbau). Die Brustflossen dieses Tieres haben zwar noch keine Finger, enthalten aber bereits Oberarmknochen, Unterarmknochen und Teile des späteren Handknochens.


http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur...n-a-409989.html
"Damit sei Tiktaalik eindeutig eine Übergangsform, die zwischen dem noch deutlich fischartigeren Panderichthys und dem bereits auf dem Land lebenden Ichtyostega einzuordnen sei. "Wir wussten, dass die Felsen auf der Ellesmere-Insel einen Blick in die richtige zeitliche Periode erlauben würden", sagt Studienleiter Daeschler. "Sie entstanden in der richtigen Umgebung, um Fossilien zu enthalten, die diesen wichtigen evolutionären Übergang dokumentieren." "

Aber wie ich schon oft sagte, Du akzeptierst nur wahrheiten, die in der Bibel stehen.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

11.01.2013 14:31
#105 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Die sog. "irreduzible Komplexität" welche die Kreationisten immer anführen ist der größtmögliche Schwachsinn überhaupt.
Beispiel Auge:
Es existieren praktisch Tiere (auch noch heute) in allen Entwicklungsstufen des Auges uns somit ist da schonmal die "irreduzible Komplexität" vollkommen widerlegt!
Mit dem Gehör sieht es ganz ähnlich aus und bis heute ist noch keine irredutzible biologische Struktur überhaupt entdeckt worden.
Auch der immer wieder angeführte bakterielle Geißelantrieb ist durchaus nicht irreduzibel.
Man muss schon ein vollkommener Ignorant sein um die Argumente der Kreationisten irgendwie ernstnehmen zu können.

http://de.wikipedia.org/wiki/Nichtreduzi...omplexit%C3%A4t

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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.936

11.01.2013 14:52
#106 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Zitat von Lukrez im Beitrag #105
Die sog. "irreduzible Komplexität" welche die Kreationisten immer anführen ist der größtmögliche Schwachsinn überhaupt.
Beispiel Auge:
Es existieren praktisch Tiere (auch noch heute) in allen Entwicklungsstufen des Auges uns somit ist da schonmal die "irreduzible Komplexität" vollkommen widerlegt!
Mit dem Gehör sieht es ganz ähnlich aus und bis heute ist noch keine irredutzible biologische Struktur überhaupt entdeckt worden.
Auch der immer wieder angeführte bakterielle Geißelantrieb ist durchaus nicht irreduzibel.
Man muss schon ein vollkommener Ignorant sein um die Argumente der Kreationisten irgendwie ernstnehmen zu können.


Vollkommen richtig, Lukrez.

Bezüglich Reisenders Einwurf, dass komplexe Organe nicht mehrmals bei verschiedenen Arten entstehen könnten, kann man das Beispiel des Auges anführen. Das Auge gibt es in den vielfältigsten Entwicklungsstadien und Erscheinungsformen. http://www.wissenschaft-online.de/abo/lexikon/bio/6076. Gerade diese Vielfältigkeit von einfacher lichtempfindlicher Hautzelle bis zum beeindruckenden Adlerauge zeigt, wie die Evolution arbeitet.

Jede unserer Hautzellen ist im Prinzip bereits ein simples Auge, da sich Hautzellen gegen zu starke Sonnenstrahlung schützen müssen.

Reisender Offline



Beiträge: 4.115

11.01.2013 14:55
#107 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Wurde die Entstehung neuer Arten jemals nachgewiesen?

Von Evolutionskritikern wird häufig behauptet, die Entstehung neuer Arten sei nie nachgewiesen worden. In dieser allgemeinen Form ist diese Behauptung nicht korrekt. Zunächst muß geklärt sein, was unter einer „Art“ verstanden wird. Wird die „biologische Art“ (Biospezies) zugrundegelegt, so gibt es deutliche Hinweise darauf, daß neue „Arten“ in der Tat durch natürliche Prozesse entstehen können. Allerdings geht die Entstehung neuer Arten in der Regel mit einer Verarmung der genetischen Vielfalt der abgespaltenene Arten einher. Artentstehung ist aber keine Höherentwicklung. Dazu wäre nämlich die Entstehung neuer Organe bzw. Bauteile erforderlich, was bislang nicht beobachtet wurde

Reisender Offline



Beiträge: 4.115

11.01.2013 14:59
#108 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Zitat von Blackysmart im Beitrag #106
Zitat von Lukrez im Beitrag #105
Die sog. "irreduzible Komplexität" welche die Kreationisten immer anführen ist der größtmögliche Schwachsinn überhaupt.
Beispiel Auge:
Es existieren praktisch Tiere (auch noch heute) in allen Entwicklungsstufen des Auges uns somit ist da schonmal die "irreduzible Komplexität" vollkommen widerlegt!
Mit dem Gehör sieht es ganz ähnlich aus und bis heute ist noch keine irredutzible biologische Struktur überhaupt entdeckt worden.
Auch der immer wieder angeführte bakterielle Geißelantrieb ist durchaus nicht irreduzibel.
Man muss schon ein vollkommener Ignorant sein um die Argumente der Kreationisten irgendwie ernstnehmen zu können.


Vollkommen richtig, Lukrez.

Bezüglich Reisenders Einwurf, dass komplexe Organe nicht mehrmals bei verschiedenen Arten entstehen könnten, kann man das Beispiel des Auges anführen. Das Auge gibt es in den vielfältigsten Entwicklungsstadien und Erscheinungsformen. http://www.wissenschaft-online.de/abo/lexikon/bio/6076. Gerade diese Vielfältigkeit von einfacher lichtempfindlicher Hautzelle bis zum beeindruckenden Adlerauge zeigt, wie die Evolution arbeitet.

Jede unserer Hautzellen ist im Prinzip bereits ein simples Auge, da sich Hautzellen gegen zu starke Sonnenstrahlung schützen müssen.





....wie die Evolution arbeitet.
Du unterstellst der Evolution hier eine Zielgerichtetheit, wo doch nur der Zufall waltet.

Reisender Offline



Beiträge: 4.115

11.01.2013 15:53
#109 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Einladung an den umstrittenen Münchner Mikrobiologen Siegfried Scherer, in der Erfurter Staatskanzlei über die Evolution und den Schöpfungsakt Gottes zu diskutieren


SPIEGEL: Sie haben einen den sogenannten Kreationisten nahestehenden Wissenschaftler zum Vortrag gebeten. Kreationisten behaupten, das Leben auf der Erde sei nach einem "intelligenten Design" von Gott geschaffen worden. Hat der einstige Physiklehrer Althaus plötzlich den Glauben an Naturwissenschaft und Evolutionstheorie verloren?

Althaus: Scherer ist nicht mit dem Kreationismus gleichzusetzen. Trotzdem: In einer pluralistischen Gesellschaft müssen auch unterschiedliche Meinungen ausgetauscht werden können.

SPIEGEL: Sie haben gesagt, die Evolutionstheorie sei "kein abgeschlossenes wissenschaftliches Konzept" - wie entstanden denn aus Ihrer Sicht die Welt und das Leben auf der Erde?

Althaus: Ich habe in theoretischer Physik diplomiert, ich weiß schon ein wenig von den Zusammenhängen. Aber in zwei Sätzen ist das nicht gesagt.

SPIEGEL: Der Kreationismus gilt als Pseudowissenschaft, weil es für die Schöpfung als Werk Gottes keine Belege gibt. Teile der Anhängerschaft glauben bis heute, die Welt sei eine Scheibe. Lautet die Imagewerbung Thüringens nicht "Willkommen in der Denkfabrik"?

Althaus: Es geht nicht darum, den Kreationismus zu propagieren, das ist eine böswillige Unterstellung. Es gibt verschiedenste Theorien, über deren Berechtigung man diskutieren können muss. Dazu gehört die Frage, wie sich der christliche Glaube mit der Evolutionslehre vereinbaren lässt.

SPIEGEL: Dennoch setzen Sie sich dem Vorwurf aus, religiösen Fundamentalisten den Boden zu bereiten.

Althaus: Das ist absoluter Blödsinn. Die Kreationisten lehnen wissenschaftlich erklärbare Theorien wie die Evolutionstheorie von Grund auf ab. Das ist nicht meine Position. Aber eine Diskussion über unterschiedliche Theorien muss möglich sein. Ich habe in der DDR erlebt, dass ideologische Ausrichtungen so stark definiert waren, dass es keine Debatte mehr geben durfte. Ich bin eigentlich froh, dass wir diese Zeit hinter uns gelassen haben.

PS. Der mediale Druck auf Althaus war so groß, dass er Scherer wieder ausladen musste, was sicher ganz im Sinne der auch hier agierenten
Fundamentalisten war.

Reisender Offline



Beiträge: 4.115

11.01.2013 16:05
#110 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Zitat von Reisender im Beitrag #109
Einladung an den umstrittenen Münchner Mikrobiologen Siegfried Scherer, in der Erfurter Staatskanzlei über die Evolution und den Schöpfungsakt Gottes zu diskutieren


SPIEGEL: Sie haben einen den sogenannten Kreationisten nahestehenden Wissenschaftler zum Vortrag gebeten. Kreationisten behaupten, das Leben auf der Erde sei nach einem "intelligenten Design" von Gott geschaffen worden. Hat der einstige Physiklehrer Althaus plötzlich den Glauben an Naturwissenschaft und Evolutionstheorie verloren?

Althaus: Scherer ist nicht mit dem Kreationismus gleichzusetzen. Trotzdem: In einer pluralistischen Gesellschaft müssen auch unterschiedliche Meinungen ausgetauscht werden können.

SPIEGEL: Sie haben gesagt, die Evolutionstheorie sei "kein abgeschlossenes wissenschaftliches Konzept" - wie entstanden denn aus Ihrer Sicht die Welt und das Leben auf der Erde?

Althaus: Ich habe in theoretischer Physik diplomiert, ich weiß schon ein wenig von den Zusammenhängen. Aber in zwei Sätzen ist das nicht gesagt.

SPIEGEL: Der Kreationismus gilt als Pseudowissenschaft, weil es für die Schöpfung als Werk Gottes keine Belege gibt. Teile der Anhängerschaft glauben bis heute, die Welt sei eine Scheibe. Lautet die Imagewerbung Thüringens nicht "Willkommen in der Denkfabrik"?

Althaus: Es geht nicht darum, den Kreationismus zu propagieren, das ist eine böswillige Unterstellung. Es gibt verschiedenste Theorien, über deren Berechtigung man diskutieren können muss. Dazu gehört die Frage, wie sich der christliche Glaube mit der Evolutionslehre vereinbaren lässt.

SPIEGEL: Dennoch setzen Sie sich dem Vorwurf aus, religiösen Fundamentalisten den Boden zu bereiten.

Althaus: Das ist absoluter Blödsinn. Die Kreationisten lehnen wissenschaftlich erklärbare Theorien wie die Evolutionstheorie von Grund auf ab. Das ist nicht meine Position. Aber eine Diskussion über unterschiedliche Theorien muss möglich sein. Ich habe in der DDR erlebt, dass ideologische Ausrichtungen so stark definiert waren, dass es keine Debatte mehr geben durfte. Ich bin eigentlich froh, dass wir diese Zeit hinter uns gelassen haben.

PS. Der mediale Druck auf Althaus war so groß, dass er Scherer wieder ausladen musste, was sicher ganz im Sinne der auch hier agierenten
Fundamentalisten war.



Ist die Evolutionstheorie wissenschaftlich widerlegt?

Angesichts der Tatsache, dass wesentliche Aussagen der Makro-Evolutionslehre effektiv kritisiert werden kön-
nen und hin und wieder von ihren eigenen Vertretern als unbewiesen oder sogar schwach begründet heraus-
gestellt werden, kann der Eindruck entstehen, dass die Evolutionslehre naturwissenschaftlich widerlegt sei. Viele Evolutionskritiker haben sich in diesem Sinne geäußert. Eine strikte Widerlegung ist jedoch nicht möglich, da man immer behaupten kann, dass heute noch Unverstandenes in Zukunft geklärt werden könne. Nicht die Frage „widerlegt oder nicht?“ ist zu klären, sondern die Frage „wie gut passen gegenwärtig die Daten zur Theorie?“ oder: „Was spricht nach derzeitigem Kenntnisstand aus naturwissenschaftlicher Sicht dafür und was dagegen

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.936

11.01.2013 16:22
#111 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Zitat von Reisender im Beitrag #108
....wie die Evolution arbeitet. Du unterstellst der Evolution hier eine Zielgerichtetheit, wo doch nur der Zufall waltet.


Das sich besser angepasste Lebewesen durchsetzen, ist kein Zufall. Eine positive und vorteilhafte Mutation setzt andere Lebewesen ebenfalls einem Selektionsdruck aus. Evolution ist vor allem eines, knallharter Optimierungswettbewerb. Wettbewerb ist alles andere als Zufall. Ob wir bereits alles über die Mutationen wissen und ob bereits die Lebensweise eines Organismus seine Keimzellen beeinflussen kann, bin ich mir nicht sicher.

Für eine Artenentwicklung sind keine neuen Körperteile oder Organe notwendig. Das wirst Du feststellen, wenn Du versuchen würdest, mit einer Schimpansenlady Nachkommen zu zeugen.

Eine Einschränkung der genetischen Vielfalt wie Du schreibst, wäre möglich, wenn eine Mutation die Paarung mit den unmutierten Artgenossen plötzliche unmöglich machen würde. Im Normalfall passieren jedoch kleine Mutationen, die von dem entsprechenden Individuum durch Paarung mit Artgenossen weitervererbt werden. So können bei Kopierfehlern im Erbgut durchaus auch Sequenzen verdoppelt werden, was die Genvielfalt sogar erhöht. Ich bin aber kein Fachmann, so wie der Gute Dr. Werner J. Gieffers mit seinen gewinnbringenden ID DVDs.

Wenn Du etwas über Biologie und Evolution lesen willst, lese Dawkins oder "Hoimar von Dithfurt, Der Geist fiel nicht vom Himmel" (sehr schönes Buch). Dithfurt ist übrigens ein gutes Beispiel eines seriösen, gottgläubigen Evolutionsvertreters.

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.936

11.01.2013 16:42
#112 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Zitat von Reisender im Beitrag #110

Angesichts der Tatsache, dass wesentliche Aussagen der Makro-Evolutionslehre effektiv kritisiert werden können und hin und wieder von ihren eigenen Vertretern als unbewiesen oder sogar schwach begründet herausgestellt werden, kann der Eindruck entstehen, dass die Evolutionslehre naturwissenschaftlich widerlegt sei.


Wie soll man Deiner Meinung nach die kreationistisch definierte, sogenannte Makroevolution beweisen, wenn diese Vorgänge über Jahrmillionen benötigen? Kreationisten sind sich nicht einmal einig, was genau unter dieser Makroevolution zu verstehen ist. Wann ist eine Neue Art entstanden? Wie ist die kreationistische Definition einer Art? Welche Artgrenzen gibt es, die Kreationisten akzeptieren?

Was spricht aus naturwissenschaftlichem Standpunkt für die Evolutionstheorie? Alles, was man bisher herausgefunden hat, und das sind unglaublich viele Fakten. Was spricht gegen die ET? Trotz vieler Versuche von Kritikern, nichts.

Jetz Frage ich nach Fakten für die Genesis. Gibt es Fakten? Nein, absolut keine. Die Bibel erklärt keine Fossilien und keine Genübereinstimmungen.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.169

11.01.2013 17:02
#113 Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Zitat von Blackysmart
Jetz Frage ich nach Fakten für die Genesis. Gibt es Fakten? Nein, absolut keine. Die Bibel erklärt keine Fossilien und keine Genübereinstimmungen.

Die meisten Christen sehen die Genesis auch nicht (mehr) als einen Schöpfungsreport, sondern als eine von Menschen niedergeschriebene (aber vielleicht göttlich inspirierte) Allegorie. Eine Geschichte halt, die man sooo genau nicht nehmen muss. Es stimmt ja, dass zuerst das Licht, dann die Erde, dann die Pflanzen, die Tiere und dann der Mensch erschaffen worden ist. Die korrekte Reihenfolge hält die Genesis nicht ein - aber was soll's. Für die damalige Zeit ist diese Wahrnehmung nicht schlecht. Die Christen glauben immer noch an den Schöpfergott. Aber sein Instrument ist nach denen eben die Evolution!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reisender Offline



Beiträge: 4.115

11.01.2013 17:05
#114 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Zitat von Blackysmart im Beitrag #112
Zitat von Reisender im Beitrag #110

Angesichts der Tatsache, dass wesentliche Aussagen der Makro-Evolutionslehre effektiv kritisiert werden können und hin und wieder von ihren eigenen Vertretern als unbewiesen oder sogar schwach begründet herausgestellt werden, kann der Eindruck entstehen, dass die Evolutionslehre naturwissenschaftlich widerlegt sei.


Wie soll man Deiner Meinung nach die kreationistisch definierte, sogenannte Makroevolution beweisen, wenn diese Vorgänge über Jahrmillionen benötigen? Kreationisten sind sich nicht einmal einig, was genau unter dieser Makroevolution zu verstehen ist. Wann ist eine Neue Art entstanden? Wie ist die kreationistische Definition einer Art? Welche Artgrenzen gibt es, die Kreationisten akzeptieren?

Was spricht aus naturwissenschaftlichem Standpunkt für die Evolutionstheorie? Alles, was man bisher herausgefunden hat, und das sind unglaublich viele Fakten. Was spricht gegen die ET? Trotz vieler Versuche von Kritikern, nichts.

Jetz Frage ich nach Fakten für die Genesis. Gibt es Fakten? Nein, absolut keine. Die Bibel erklärt keine Fossilien und keine Genübereinstimmungen.


Das ist natürlich alles richtig und ich habe nicht das mindeste gegen die Evolutionstheorie, und nehme sie als das was sie ist,
eine Theorie eben mit vielen offenen Fragen, die sich weiter entwickeln wird oder auch nicht, das wird die Zukunft erweisen.
Die Physik galt vor Einstein und Planck als eine im wesentlichen abgeschlossene Disziplin.
Der Aussagen eines Dawkins stehen Sichtweisen von Naturwissenschaftlern von höchstem Rang entgegen.
Planck, Pauli, Schrödinger, Heisenberg, Einstein usw usw usw, was soll ich also mit Dawkins.
Doch bei allem was wir glauben oder nicht glauben, niemals dürfen wir uns Denkverbote auferlegen, weil wir uns
im Besitz endgültiger Wahrheit wähnen.

Geodei ( gelöscht )
Beiträge:

11.01.2013 19:27
#115 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Zitat
Planck, Pauli, Schrödinger, Heisenberg, Einstein usw usw usw, was soll ich also mit Dawkins.
Doch bei allem was wir glauben oder nicht glauben, niemals dürfen wir uns Denkverbote auferlegen, weil wir uns
im Besitz endgültiger Wahrheit wähnen.


Es gibt und gab noch aber-Millionen andere ehrbare Naturwissenschaftler, die die Evolution verstehen und verstanden haben.

Außerdem solltest du Einstein nicht unterstellen, religiös gewesen zu sein.

Er hat sogar gesagt, dass jene, die nur aus der Natur nehmen und gar nicht verstehen wollen wie sie wirklich funktioniert, nicht besonders schätzenswerte Artgenossen sind.

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.936

11.01.2013 20:33
#116 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Zitat von Reisender im Beitrag #114
Der Aussagen eines Dawkins stehen Sichtweisen von Naturwissenschaftlern von höchstem Rang entgegen.
Planck, Pauli, Schrödinger, Heisenberg, Einstein usw usw usw, was soll ich also mit Dawkins.


Die von Dir aufgeführten Wissenschaftler haben von Biologie so viel Ahnung wie ich. Richard Dawkins hat einen Doktortitel in Zoologie und gilt im Fachbereich Biologe als international geschätzte Koryphäe. Hast Du schon mal was von ihm gelesen oder verhängst Du Dir da ein selbstgewähltes Denkverbot ?


Zitat von Reisender im Beitrag #114
Doch bei allem was wir glauben oder nicht glauben, niemals dürfen wir uns Denkverbote auferlegen, weil wir uns
im Besitz endgültiger Wahrheit wähnen
,

Das klingt sehr vernünftig.

Wenn man so denkt, muss man seinen Gottglauben nicht ablegen. Die Bibel zwingt den angeblich doch unergründlichen Gott aber in ein starres, menschengemachtes Glaubensgerüst und verbietet abweichende (ketzerische) Gedanken. Daher müssen die, die fest an den Wahrheitsgehalt der Bibel glauben (z. B. Schelem), die ET auch ablehnen.

schelem alach Offline




Beiträge: 1.659

12.01.2013 16:44
#117 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Die Entwicklung von Lungen (aus Kiemen) war (angeblich) ein Selektionsvorteil, um das Land zu besiedeln. Dann aber kann die Rückkehr ins Wasser (Meeres-Säugetiere) nicht gleichzeitig auch einer sein.
Lungenatmer im Meer sind denkbar schlecht an ihre Umwelt angepaßt, extrem schlecht Meeresschildkröten. Die Evolutionstheorie lehrt aber, daß nur die am besten an die Umwelt angepaßten zur Fortpflanzung gelangen.
Wenn mittels zufälliger Mutation eine andere Art entstanden ist, so war selbige nur dann fortpflanzungsfähig, wenn gleichzeitig ein Geschlechtspartner dieselbe Mutation erfuhr. Die dafür berechenbare Wahrscheinlichkeit ist Null, also ein unmögliches Ereignis.
Welchen Selektionsvorteil haben Lachse, wenn sie zum Laichen an ihre Brutstätten zurückkehren müssen, um dort zu sterben, oder jene Ameisen- und Bienenvölker, welche regelrechte Kriege gegeneinander führen?
Fische sind Eier legende Kiemenatmer. Säugetiere sind lebend gebärende Lungenatmer. Seepferdchen sind lebend gebärende Kiemenatmer und nicht das Weibchen, sondern das Männchen trägt die Nachkommen aus. Auch das vermag Evolution (Zufall) unmöglich zu vollbringen.
Ist die Fähigkeit des Fliegens ein Selektionsvorteil, so kann nicht gleichzeitig die Entwicklung flugunfähiger Vögel (Pinguine) auch einer sein.
80% aller Pflanzen sind eingeschlechtlich. Welchen Selektionsvorteil haben zweigeschlechtige Pflanzen (20%)?

Welchen Selektionsvorteil bieten fleischfressende Pflanzen und wie kann Evolution, also der Zufall, eine solche Abnormität hervorbringen, welche nur eine gezielte, weil dafür notwendig vollkommene Wandlung einer Pflanze vollbringt?
Weil zufällige Veränderungen des Erbmaterials eine unvorstellbar hohe Anzahl Degenerationen hervorbringen (höher als die Zahl der Atome im Universum), aber nur eine einzige eine Verbesserung, bedeutet Evolution logisch zwingend die Ausrottung aller Arten, den absoluten Tod. Evolution schließt Leben aus!
Wir Menschen schlachten uns von Anfang unserer Existenz an gegenseitig ab in widerwärtigster, sadistischster und brutalster Weise und sind heute dabei, unsere Selbstausrottung zu vollenden mit der inzwischen erlangten zehnfachen Vernichtungsquote des zweiten Weltkrieges (im Jahre 2003). Worin liegt also der Selektionsvorteil des Menschen? Wieso erzeugt die Evolution (was immer das sein mag, sicher jedoch nicht mehr als ein Begriff) gerade im Menschen das Ausnahmewesen, welches die eigene Art tötet, wenn doch im Tierreich das Töten der eigenen Art nur in zwei Ausnahmefällen existent ist?
Worin liegt der Sinn einer Evolution, wenn das Ende der Evolutionskette ein Wesen ist, welches die Evolution beendet? Warum wird Evolution nicht beobachtet angesichts eines vollkommen radioaktiv verseuchten Planeten, idealer Boden für zufällige Veränderungen des Erbmaterials? Warum finden wir in Hiroschima und Nagasaki, in Tschernobyl, Windscale, Harrisburg, ... nur Verkrüppelungen (von Menschen und auch Tieren), keinen einzigen Fortschritt und auch keine einzige Artenänderung?

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Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

12.01.2013 16:57
#118 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Also war der Schöpfergott eben ein ganz elender Pfuscher!
Was hat ihn nur getrieben Meerestiere mit Lungen zu kreieren?
Das ist nur durch Evolution erklärbar.
Ohne Evolution macht das alles keinerlei Sinn!

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(Lukrez)

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.169

12.01.2013 17:04
#119 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Es gibt Christen, die die Evolution anerkennen. Es gibt auch keinen Widerspruch zwischen Evolution und der Genesis, wenn die als eine allegorische Geschichte gesehen wird und nicht als ein Ereignisreport. Die Genesis schildert den Entwicklungsablauf (Licht, Erde, Wasser, Land, Pflanzen, Tiere usw.) nicht ganz korrekt. Aber für die damalige Zeit eine erstaunliche Reflexion, finde ich. Die Evolution sei Gottes Werkzeug. Nicht, dass ich das sage. Aber etliche Christen sagen das. Könntest du dich mit der Sichtweise anfreunden, Schelem Alach?

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schelem alach Offline




Beiträge: 1.659

12.01.2013 17:07
#120 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

ALLES, nur lass den ZUFALL weg!

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StillillBill Offline




Beiträge: 220

12.01.2013 17:07
#121 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

@Shelem alach
Hier die Antworten auf deine Copy & paste Fragen:

http://webspace.webring.com/people/fg/gu.../evolution.html

Beispiel:

Zitat
Die Entwicklung von Lungen (aus Kiemen) war (angeblich) ein Selektionsvorteil, um das Land zu besiedeln.


Antwort:

Zitat

Ist es denn wirklich ein so großes Hindernis, sich außnahmsweise mal
über eine Theorie zu informieren, bevor man gegen sie zu Felde zieht?
Erstens: Lungen haben sich nicht aus Kiemen entwickelt. Zweitens.
Evolution ist nicht(!) zielgerichtet. Das heisst: Lungen wurden nicht
mit dem Ziel entwickelt, an Land zu leben. Die Fähigkeit, Luftsauerstoff
neben der Kiemenatmung verwenden zu können, kann in manchen Situationen
für ein Wasserlebewesen von Vorteil sein. Das zeigen auch heute lebende
Fische, z.B. Labyrinthfische. Andererseits kann es auch für ein
landlebewesen von Vorteil sein, die Nahrungsressourcen des Meeres zu
nutzen. Das zeigen neben den Walen die Fischsaurier und Robben sowie
Otter. Da ist kein Widerspruch zu erkennen.



Weiteres siehe link oben.

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„Seit er meinen Bruder kreuzigen ließ, um sich mit mir zu versöhnen,weiß ich, was ich von meinem Vater zu halten habe.“
Theodor Weißenborn

Und Jahwe war mit Juda, so daß er das Bergland eroberte. Die Bewohner der Ebene nämlich vermochte er nicht zu vertreiben, weil sie eiserne Wagen besaßen.
Richter 1:19

schelem alach Offline




Beiträge: 1.659

12.01.2013 17:12
#122 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Danke für deine Copy und Links, aber sind die jetzt die WAHRE und nichst als die WAHRE WAHRHEIT!
Und wer hat es ihm gesagt, weiss keiner, weil vieleicht vermuten wir es war SO!

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Blackysmart Offline




Beiträge: 1.936

13.01.2013 00:13
#123 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Zitat von schelem alach im Beitrag #122
Danke für deine Copy und Links, aber sind die jetzt die WAHRE und nichst als die WAHRE WAHRHEIT!
Und wer hat es ihm gesagt, weiss keiner, weil vieleicht vermuten wir es war SO!



Schelem - wieder mal ein Musterbeispiel eines Gläubigen. Wenn die Argumente ausgehen, wird verallgemeinert und alle menschlichen Erkenntnisse als Vermutungen dekradiert. Alles ausser dem eigenen Glauben.

schelem alach Offline




Beiträge: 1.659

13.01.2013 11:28
#124 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Was sind denn für Argumente gegeben wurden, ausser VERMUTUNGEN!
Und wenn ich das KIND dann beim Namen nenne, ist es weil mir die Argumente ausgehen?
Wiedermal ein Musterbeispiel, eines Ungläubigen, lieber alles unter dem Teppich kehren, nicht selbst denken und hinterfragen!
Aber dann dem Gläubigen, in der Frechheit dies zu unterstellen, was sagt uns das, mehr Toleranz in dem wir es drehen und wenden wie wir es brauchen!

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Geodei ( gelöscht )
Beiträge:

13.01.2013 14:38
#125 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Zitat von schelem alach im Beitrag #124
Was sind denn für Argumente gegeben wurden, ausser VERMUTUNGEN!
Und wenn ich das KIND dann beim Namen nenne, ist es weil mir die Argumente ausgehen?
Wiedermal ein Musterbeispiel, eines Ungläubigen, lieber alles unter dem Teppich kehren, nicht selbst denken und hinterfragen!
Aber dann dem Gläubigen, in der Frechheit dies zu unterstellen, was sagt uns das, mehr Toleranz in dem wir es drehen und wenden wie wir es brauchen!



Du weist aber schon @schelem alach, dass wenn man etwas nur vermutet, man als Mensch charakterlich weit anständiger da steht, als wenn man etwas behauptet und es eigentlich nur so glauben will.

Im Grunde und in Wahrheit ist man dann genau damit nur selber der Esel, den man in seinen vermutenden Mitmenschen zu sehen meint.

Alle Vermutungen leiten sich immer von bestehenden und objektiv erwiesenen Erkenntnissen ab und nicht von irgendwelchen Ungewissheiten. Dem entgegen bezieht sich jeglicher Glaube nur auf blindes Vertrauen.

Ich würde damit im Ernstfall und in entscheidenden Situationen niemals auf Menschen wie Dich vertrauen, denn du stützt dich in deinen Weges-Empfehlungen für andere nur auf den subjektiven
Wicht deiner eigenen Wesensnatur. Und wie sollte man einem Menschen vertrauen, der von sich selber behauptet, nur deswegen ein guter und besserer Mensch zu sein, weil er an Übersinnliches, Wunder und ein Strafgericht nach seinem Ableben glaubt.

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