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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 373 Antworten
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 Judentum
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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.167

15.04.2014 15:44
#201 Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Zitat von Reisender
Glaubte Einstein an Gott?"Ja.

Aber nicht an einen persönlichen! Gibt es einen unpersönlichen Gott? Also eine Kraft, eine willensblinde. Dann ist sie eine willensblinde Kraft, aber kein Gott! Die Gläubigen zerren Einstein in ihr Boot, die Atheisten zerren Einstein in ihr Boot. Es ist die Definitionsfrage, an der wir nicht scheitern sollten.

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Michael1 Offline



Beiträge: 840

15.04.2014 16:48
#202 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Gysi

Zitat
Aber nicht an einen persönlichen! Gibt es einen unpersönlichen Gott? Also eine Kraft, eine willensblinde. Dann ist sie eine willensblinde Kraft, aber kein Gott! Die Gläubigen zerren Einstein in ihr Boot, die Atheisten zerren Einstein in ihr Boot. Es ist die Definitionsfrage, an der wir nicht scheitern sollten.


Einstein sagte einmal er glaubt an Spinozas Gott! Und was Spinoza geglaubt hat, das ist nicht leicht zu enträtseln. Keiner bis dato hat es verstanden, worum es bei Pantheismus geht. Aber, dass es kein Atheismus ist, das ist sicher!

BARBRA STREISAND - AVINU MALKEINU

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.167

15.04.2014 17:26
#203 Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Zitat von Michael1
Einstein sagte einmal er glaubt an Spinozas Gott! Und was Spinoza geglaubt hat, das ist nicht leicht zu enträtseln. Keiner bis dato hat es verstanden, worum es bei Pantheismus geht. Aber, dass es kein Atheismus ist, das ist sicher!

Spinozas "Gott" ist ein pantheistischer "Gott", sehe ich auch so. Wenn Gott aber alles ist, ist der Sinn des Gottesbegriffes aufgehoben. Naürlich ist Pantheismus = Atheismus!

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Pleurotus Offline



Beiträge: 123

15.04.2014 17:33
#204 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Zitat von Michael1 im Beitrag #192
Pleurotus

Zitat


Dann biste eben einmal mehr jemandem auf den Leim gegangen, wie dein unteres Zitat zeigt.

Während der kambrischen Explosion sind alle TierSTÄMME entstanden und eben NICHT alle Arten. Was anderes wird in dem Video auch nicht behauptet, also spar dir doch solche Peinlichkeiten, indem du dir die Vdeos vorher ansiehst, die du hier postest.


Und ich habe von deiner Trollerei genug. Du verstehst wenig bis gar nichts davon. Wenn die fossilen Arten als fertige Spezies nebeneinander in der gleichen Schicht liegen, wo bleibt dann ihre Evolution?



Du bist hier doch der Obertroll. Du differenzierst zwischen Art und Spezies, dabei ist beides dasselbe. Das allein mach deinen letzten Satz wissenschaftlich schon nicht mehr relevant, weil man nicht davon ausgehen kann, dass du den richtigen Schluß gezogen hast. Und wenn das wieder Trollrei für dich ist: So funktioniert Wissenschaft! Wenn man zwischen Art und Spezies unterscheidet: DANN hat man schonmal keine Ahnung.

Zur Gesteinsschicht: Wenn du glaubst, dass die Forschung an Fossilien aus dieser Schicht bereits abgeschlossen ist, dann muss ich dich enttäuschen. Somit ist nicht ausgeschlossen, dass die von dir trollisch als "unfertige" Arten suggerierten fehlenden Bindeglieder noch gefunden werden. Von dieser Gesteinsschicht gibts schließlich noch genug, dass sich ambitionierte Paläontologen daran austoben können.

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Reisender Offline



Beiträge: 4.115

15.04.2014 17:58
#205 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #203

Zitat von Michael1
Einstein sagte einmal er glaubt an Spinozas Gott! Und was Spinoza geglaubt hat, das ist nicht leicht zu enträtseln. Keiner bis dato hat es verstanden, worum es bei Pantheismus geht. Aber, dass es kein Atheismus ist, das ist sicher!
Spinozas "Gott" ist ein pantheistischer "Gott", sehe ich auch so. Wenn Gott aber alles ist, ist der Sinn des Gottesbegriffes aufgehoben. Naürlich ist Pantheismus = Atheismus!



Der Pantheismus ist recht vielschichtig.
Die Gleichsetzung mit Atheismus oder Materialismus ist Unsinn.

Bereits in der Antike entwickelten die Vorsokratiker eine Naturphilosophie, die auch Seele und Göttliches miteinbezog. Auch Platons Kosmologie der Weltseele hat pantheistische Züge. Der Neuplatoniker Plotin betonte das All-Eine und war damit ein direkter Vorgänger der Pantheisten. Die Stoiker betrachteten den Logos als universelles Vernunftprinzip, das Göttliche, welches auch in jedem Menschen war. Im Mittelalter gab es, anknüpfend an Plotin, vereinzelt pantheistische Tendenzen, z.B. bei Nicolaus Cusanus. In der frühen Neuzeit betrachtete Giordano Bruno das Göttliche als Teil des ewigen Kosmos, wobei sich Göttlichkeit in allen Dingen offenbare.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.167

15.04.2014 18:00
#206 Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Zitat von Reisender
Der Pantheismus ist recht vielschichtig.
Die Gleichsetzung mit Atheismus oder Materialismus ist Unsinn.

Oh nein. Die Gleichsetzung des Atheismus mit dem Materialismus ist hingegen Unsinn!

Nochmal: Ohne klare Definition des Gottesbegriffs können wir nicht sinnvoll diskutieren.

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Reisender Offline



Beiträge: 4.115

15.04.2014 18:06
#207 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #206

Zitat von Reisender
Der Pantheismus ist recht vielschichtig.
Die Gleichsetzung mit Atheismus oder Materialismus ist Unsinn.
Oh nein. Die Gleichsetzung des Atheismus mit dem Materialismus ist hingegen Unsinn!

Nochmal: Ohne klare Definition des Gottesbegriffs können wir nicht sinnvoll diskutieren.



Die Definition des Nazareners ist "Gott ist Geist, und Gott ist inwendig in uns".

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.167

15.04.2014 18:17
#208 Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Zitat von Reisender
Die Definition des Nazareners ist "Gott ist Geist, und Gott ist inwendig in uns".

Ach, was "der Nazarener" alles gesagt hat. Ist er auch inwendig in den Ungläubigen? Wird dieses "Inwendige" mich in den ewigen Henna (Hölle) stecken? Ich denke, "niemand kommt zum Herrn, denn durch (ihn)"! Also was außer mir Seiendes.

Ich kenne diese Zeile nicht. Kannst du mir sagen, wo ich sie finden kann?

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Michael1 Offline



Beiträge: 840

15.04.2014 18:41
#209 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Pleurotus,

Zitat


1) Du bist hier doch der Obertroll. Du differenzierst zwischen Art und Spezies, dabei ist beides dasselbe. Das allein mach deinen letzten Satz wissenschaftlich schon nicht mehr relevant, weil man nicht davon ausgehen kann, dass du den richtigen Schluß gezogen hast. Und wenn das wieder Trollrei für dich ist: So funktioniert Wissenschaft! Wenn man zwischen Art und Spezies unterscheidet: DANN hat man schonmal keine Ahnung.

2) Zur Gesteinsschicht: Wenn du glaubst, dass die Forschung an Fossilien aus dieser Schicht bereits abgeschlossen ist, dann muss ich dich enttäuschen. Somit ist nicht ausgeschlossen, dass die von dir trollisch als "unfertige" Arten suggerierten fehlenden Bindeglieder noch gefunden werden. Von dieser Gesteinsschicht gibts schließlich noch genug, dass sich ambitionierte Paläontologen daran austoben können.


Ad 1) Hahahahaha,,,,,,,,,,,,,,,,,er trollt schon wieder! Mein Wortschatz ist eben reicher als deiner! Mache Dich nicht lächerlich. Kannst Du mir die Art definieren, und diese Definition soll alles was lebet berücksichtigen? Bitte, danke!
Ad 2) Auch diese Aussage ist reine Trollerei. Sie ist weder wissenschaftlich noch philosophisch. Warum schreibst Du überhaupt, wenn Du nicht richtig argumentieren kannst? Was einmal sein wird ist kein logisches Argument, sondern reine, aber abgehobene Trollerei!
Und wir wollten wissenschaftlich argumentieren, oder?

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Michael1 Offline



Beiträge: 840

15.04.2014 18:45
#210 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Gysi,
Du schreibst Unsinn. Was sollte Atheismus dann sein, wenn es nicht MATERIALISMUS ist? Wenn Du denn Geist nicht anerkennst, was bist Du dann?
Schlage Dir aus dem Kopf die irre Idee, dass das Hirn Geist produziert!

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Michael1 Offline



Beiträge: 840

15.04.2014 18:52
#211 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Reisender

Zitat


Der Pantheismus ist recht vielschichtig.
Die Gleichsetzung mit Atheismus oder Materialismus ist Unsinn.

Bereits in der Antike entwickelten die Vorsokratiker eine Naturphilosophie, die auch Seele und Göttliches miteinbezog. Auch Platons Kosmologie der Weltseele hat pantheistische Züge. Der Neuplatoniker Plotin betonte das All-Eine und war damit ein direkter Vorgänger der Pantheisten. Die Stoiker betrachteten den Logos als universelles Vernunftprinzip, das Göttliche, welches auch in jedem Menschen war. Im Mittelalter gab es, anknüpfend an Plotin, vereinzelt pantheistische Tendenzen, z.B. bei Nicolaus Cusanus. In der frühen Neuzeit betrachtete Giordano Bruno das Göttliche als Teil des ewigen Kosmos, wobei sich Göttlichkeit in allen Dingen offenbare.


So ist es!
T. de Chardin ging noch weiter.

Zitat
In seiner ersten veröffentlichten Schrift „Von der Willkür in der Physik“ (1905)[9] entwickelt der vorevolutionäre Teilhard das Konzept des „Unterhalb der Dinge“ (später: das „Innen der Dinge“). In dieser wissenschaftskritischen Arbeit referiert er zunächst Aussagen der Physiker und Wissenschaftstheoretiker Pierre Duhem und Joseph Wilbois zur prinzipiellen Relativität physikalischer und naturwissenschaftlicher Aussagen. Um bei der Vielfalt der Naturerscheinungen festen Boden unter den Füßen zu gewinnen, sucht Teilhard nach einer Wahrheit, die hinter all diesen Erscheinungen liegt. Dabei beschreitet er explizit nicht einen rein philosophischen Weg, sondern er geht den Weg über die Physik (trotz deren prinzipieller Begrenztheiten) und ergänzt sie um eine Methode eines intuitiven Welterfassens. Teilhard nimmt also die Physik – wie später die gesamte Naturwissenschaft – in ihrer wissenschaftlichen Form voll ernst. Die Logik und die wissenschaftliche Erkenntnis sind notwendig. Aus diesen Größen heraus entspringt eine neue, sie umgreifende und sie transzendierende Erkenntnisweise. Diese wird Teilhard später in seinem Hauptwerk „Le Phenomene Humaine“ (1947) als „wissenschaftliche Schau“ qualifizieren.[10]
http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Teilhard_de_Chardin

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Michael1 Offline



Beiträge: 840

15.04.2014 18:59
#212 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Noch etwas über T. de Chardin:

Zitat
Die Lehre der Philosophie und der Wissenschaft, deren Einwände und ihre Widerlegung[Bearbeiten]Teilhard referiert zunächst die Fragestellung der philosophischen Anthropologie „Wie ist es vorstellbar, dass der Mensch im Laufe seines Lebens derselbe bleibt, obwohl er sich permanent verändert?“ Er wehrt eine einfache Kontinuität von der Materie zum Geist in der Art eines Übergangs vom einen Ende des Farbspektrum zu dem anderen ab. Teilhard betont mehrmals deutlichst den Dualismus von Geist und Materie. Andererseits stellt er mehrfach die Einheit von Geist und Materie im Menschen heraus. Teilhard skizziert also den Menschen als ein personenhaftes Wesen, das fortdauert in der Zeit und dessen individuelles Ich seit dem ersten Augenblick seiner Existenz über alles Erleben hin dasselbe bleibt.Einige Naturwissenschaftler wehren sich gegen vitalistische und finalistische Sichtweisen des Menschen. Aus evolutionsbiologischer Sicht sei das Leben eine Verlängerung des kosmischen Determinismus, der im Menschen nichts anderes am Werke sieht als physikalisch-chemische Vorgänge. Diese reine Reduktion des Menschen auf Physik und Chemie weist Teilhard sehr modern mit dem Hinweis auf die Systemeigenschaft des Lebens zurück, die bei einer Analyse sich sofort in ein Nichts auflöst.Der zweite Einwand seitens der Naturwissenschaft bezieht sich auf das Verhältnis eines Individuums zur Gesamtpopulation. Ein Individuum scheine nur durch den Vorteil, den es der Art bringe, gerechtfertigt zu sein. Nach Teilhard fällt auch der Mensch in einem ersten Ansatz unter diese Art des vitalen Determinismus. Teilhard betont aber auch hier explizit. Diese Tatsache widerspricht in keiner Weise der Geistigkeit der menschlichen Seele und der Transzendenz des Menschen schlechthin. Wie aber denkt Teilhard den dafür notwendigen Einfluss von außen auf die Evolution? Seinen „Inneren Stoß“ von 1911 entwickelt er zu einem „schöpferischem Impuls“ weiter. Er legt diesen „schöpferischen Impuls“ als das Wirken Gottes in der Welt aus und greift dabei wieder das Konzept einer Creatio continua aus seinem Lourdes-Artikel auf. Teilhards Ziel ist es, Wissenschaftler davon zu überzeugen, dass das Wirken Gottes in der Welt im Sinne eines schöpferischen Impulses ihrem naturwissenschaftlichen Wirklichkeitsverständnis nicht widerspricht. Jedenfalls zerstört ein solches Denken nicht regelwidrig die Denkweisen der Naturwissenschaft, sondern beeinflusst nur die Natur selbst, in der Gott durch das „Innen“ (französisch: la dedans) wirke. Hier taucht in Teilhards Denksystem erstmals der Begriff „das Innen“ auf. Nach diesen Ausführungen kann es nach Teilhard prinzipiell keinen Widerspruch zwischen Glauben und Wissen geben.




Obwohl ich kein Teilhardist bin, so muss ich zugeben, dass er gute Ansätze hatte, und in dem auch er ein Mystiker wie Spinoza war, so haben beide die gleichen Erfahrungen gemacht. Und das ist für uns von der Relevanz.

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Michael1 Offline



Beiträge: 840

15.04.2014 19:08
#213 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Gysi,

Zitat
Ach, was "der Nazarener" alles gesagt hat. Ist er auch inwendig in den Ungläubigen? Wird dieses "Inwendige" mich in den ewigen Henna (Hölle) stecken? Ich denke, "niemand kommt zum Herrn, denn durch (ihn)"! Also was außer mir Seiendes.




Gott verurteilt keinen Menschen. Jeder Mensch, auch Du Gysi, wirst Dich selbst verurteilen. Wenn Du Gott negierst und ablehnst, obwohl Du Möglichkeit hast alles zu überprüfen, so wird Dir diese Sünde nicht vergeben, weder auf dieser Welt, noch auf der anderen.
Du hast Dich selbst verurteilt, indem Du Hl. Geist abgelehnt hast.
Hier ist der Beweis:

Zitat
Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird nicht vergeben werden. Und wenn jemand ein Wort reden wird gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wenn aber jemand gegen den Heiligen Geist reden wird, dem wird nicht vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen. (Matthäus 12,31-32 ELB)


Über Sünde wider Hl. Geist hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCnde_..._Heiligen_Geist

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.167

15.04.2014 19:26
#214 Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Zitat von Michael1
Was sollte Atheismus dann sein, wenn es nicht MATERIALISMUS ist? Wenn Du denn Geist nicht anerkennst, was bist Du dann?

Der Atheist glaubt nicht an einen Gott.
Der Materuialist hingegen kann durchaus an einen Gott glauben.

Zitat
Gott verurteilt keinen Menschen. Jeder Mensch, auch Du Gysi, wirst Dich selbst verurteilen.

Ach? Dann spreche ich mich frei. Und reihe mich in die Schlange ein, der, die zum Himmelstor gehen. Mit einem Protestschild in der Hand: Gott, du hast Mist gebaut! Was dann? Ich verurteile mich wieder selbst! Und wieder: Freispruch! Merkst du, in was deine Schönschreiberei dich für einen Unsinn treibt?

Zitat
Hier ist der Beweis:

Ein Bibelzitat beweist Glaubenspostulate. Aber nichts von der Wirklichkeit!

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Michael1 Offline



Beiträge: 840

15.04.2014 19:38
#215 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Gysi

Zitat
Der Atheist glaubt nicht an einen Gott.
Der Materuialist hingegen kann durchaus an einen Gott glauben.


Das hier ist kein valides Argument für Dich. Du bist und bleibst reiner Materialist. Wenn jemand an Gott glaubet, dann kann er gar nicht Materialist sein. Verstanden?

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.167

15.04.2014 19:46
#216 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Zitat von Michael1
Wenn jemand an Gott glaubet, dann kann er gar nicht Materialist sein. Verstanden?

Jawoll Herr Oberfeldwebel!!!

Nein, im Ernst: Differenzierung ist nicht deine Stärke, Michael. Der Deist ist ein Gottgläubiger. Aber im Rahmen des Beobachtungsfeldes Universum erkennt der den Materialismus!

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Pleurotus Offline



Beiträge: 123

15.04.2014 20:22
#217 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Zitat von Michael1 im Beitrag #209
Pleurotus,

Zitat


1) Du bist hier doch der Obertroll. Du differenzierst zwischen Art und Spezies, dabei ist beides dasselbe. Das allein mach deinen letzten Satz wissenschaftlich schon nicht mehr relevant, weil man nicht davon ausgehen kann, dass du den richtigen Schluß gezogen hast. Und wenn das wieder Trollrei für dich ist: So funktioniert Wissenschaft! Wenn man zwischen Art und Spezies unterscheidet: DANN hat man schonmal keine Ahnung.

2) Zur Gesteinsschicht: Wenn du glaubst, dass die Forschung an Fossilien aus dieser Schicht bereits abgeschlossen ist, dann muss ich dich enttäuschen. Somit ist nicht ausgeschlossen, dass die von dir trollisch als "unfertige" Arten suggerierten fehlenden Bindeglieder noch gefunden werden. Von dieser Gesteinsschicht gibts schließlich noch genug, dass sich ambitionierte Paläontologen daran austoben können.


Ad 1) Hahahahaha,,,,,,,,,,,,,,,,,er trollt schon wieder! Mein Wortschatz ist eben reicher als deiner! Mache Dich nicht lächerlich. Kannst Du mir die Art definieren, und diese Definition soll alles was lebet berücksichtigen? Bitte, danke!
Ad 2) Auch diese Aussage ist reine Trollerei. Sie ist weder wissenschaftlich noch philosophisch. Warum schreibst Du überhaupt, wenn Du nicht richtig argumentieren kannst? Was einmal sein wird ist kein logisches Argument, sondern reine, aber abgehobene Trollerei!
Und wir wollten wissenschaftlich argumentieren, oder?



1) Dein Wortschatz bringt dir anscheinend gar nichts. Art und Spezies sind nunmal synonyme, ob dir das passt oder nicht. Artbegriffe gibt es genug und einen eigenen habe ich nicht.

2) Das ist ein Faktum, mit dem sich genug Menschen auf dem Planeten auseinandersetzen. Dass dich das nicht interessiert fällt da nicht ins Gewicht. Nur zur Info: Die Aussage war pragmatisch und das spielt in der Wissenschaft durchaus eine Rolle.

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Michael1 Offline



Beiträge: 840

15.04.2014 20:46
#218 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Pleurotus,
wie ich geschrieben habe: Du hast keine Argumente. Etwas für "FAKTUM" halten ist keine Erklärung für etwas, sondern reines "Dafürhalten".

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Geo ( gelöscht )
Beiträge:

15.04.2014 20:48
#219 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Zitat von Michael1 im Beitrag #218
Pleurotus,
wie ich geschrieben habe: Du hast keine Argumente. Etwas für "FAKTUM" halten ist keine Erklärung für etwas, sondern reines "Dafürhalten".


Und warum gilt das nie für dich selbst, Michael1?

Pleurotus Offline



Beiträge: 123

15.04.2014 21:46
#220 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Zitat von Michael1 im Beitrag #218
Pleurotus,
wie ich geschrieben habe: Du hast keine Argumente. Etwas für "FAKTUM" halten ist keine Erklärung für etwas, sondern reines "Dafürhalten".


Ach echt? Dass sich universitäre Arbeitsgruppen mit dem Kambrium beschäftigen ist kein "Dafürhalten" sondern Tatsache=Faktum. Die haben allerdings zuviel zu tun, um 4 minütige Videos für yt zu produzieren. Die investieren die Zeit lieber dafür Ergebnisse zu präsentieren, über die man dann sinnvoll diskutieren kann und zwar nicht mit dem Maßstab der Bibel, sondern von fachkundigen. Wenn dich das stört: Dein Problem.

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Michael1 Offline



Beiträge: 840

16.04.2014 08:52
#221 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Also, ich habe nicht gewusst, dass die "kambrische Explosion des Lebens" ein Gegenstand der Untersuchung sein könnte. Die fossile Überreste sind das Objekt der Untersuchung, und nicht mal sie werden objektiv beurteilt. Es fehlen uns die Kautelen dafür.

Fazit: reine Spekulationen, sonst nichts. So ist es. Wissenschaft lehrt keine Wahrheit. Warum sind die gefundene Fossile alle in einer Schicht als fertige Spezies da, kann die Evolution niemals enträtseln, es sei denn sie gibt zu: alle Arten sind ohne Zwischenformen plötzlich entstanden. Und dann ist das die Schöpfung, und kein evolutiver Vorgang.
So Long!

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seneca Offline

religiöser Atheist


Beiträge: 706

16.04.2014 09:02
#222 RE: Gottesbeweis? Teilhard de Chardin - ein Ärgernis Antworten

Zitat von Michael1 im Beitrag #212
Noch etwas über T. de Chardin:

Zitat
.... Teilhard betont mehrmals deutlichst den Dualismus von Geist und Materie. Andererseits stellt er mehrfach die Einheit von Geist und Materie im Menschen heraus. Teilhard skizziert also den Menschen als ein personenhaftes Wesen, das fortdauert in der Zeit und dessen individuelles Ich seit dem ersten Augenblick seiner Existenz über alles Erleben hin dasselbe bleibt.Einige Naturwissenschaftler wehren sich gegen vitalistische und finalistische Sichtweisen des Menschen. Aus evolutionsbiologischer Sicht sei das Leben eine Verlängerung des kosmischen Determinismus, der im Menschen nichts anderes am Werke sieht als physikalisch-chemische Vorgänge. Diese reine Reduktion des Menschen auf Physik und Chemie weist Teilhard sehr modern mit dem Hinweis auf die Systemeigenschaft des Lebens zurück, die bei einer Analyse sich sofort in ein Nichts auflöst.Der zweite Einwand seitens der Naturwissenschaft bezieht sich auf das Verhältnis eines Individuums zur Gesamtpopulation. Ein Individuum scheine nur durch den Vorteil, den es der Art bringe, gerechtfertigt zu sein. Nach Teilhard fällt auch der Mensch in einem ersten Ansatz unter diese Art des vitalen Determinismus. Teilhard betont aber auch hier explizit. Diese Tatsache widerspricht in keiner Weise der Geistigkeit der menschlichen Seele und der Transzendenz des Menschen schlechthin. Wie aber denkt Teilhard den dafür notwendigen Einfluss von außen auf die Evolution? Seinen „Inneren Stoß“ von 1911 entwickelt er zu einem „schöpferischem Impuls“ weiter. Er legt diesen „schöpferischen Impuls“ als das Wirken Gottes in der Welt aus und greift dabei wieder das Konzept einer Creatio continua aus seinem Lourdes-Artikel auf. Teilhards Ziel ist es, Wissenschaftler davon zu überzeugen, dass das Wirken Gottes in der Welt im Sinne eines schöpferischen Impulses ihrem naturwissenschaftlichen Wirklichkeitsverständnis nicht widerspricht. Jedenfalls zerstört ein solches Denken nicht regelwidrig die Denkweisen der Naturwissenschaft, sondern beeinflusst nur die Natur selbst, in der Gott durch das „Innen“ (französisch: la dedans) wirke. Hier taucht in Teilhards Denksystem erstmals der Begriff „das Innen“ auf. Nach diesen Ausführungen kann es nach Teilhard prinzipiell keinen Widerspruch zwischen Glauben und Wissen geben.




Obwohl ich kein Teilhardist bin, so muss ich zugeben, dass er gute Ansätze hatte, und in dem auch er ein Mystiker wie Spinoza war, so haben beide die gleichen Erfahrungen gemacht. Und das ist für uns von der Relevanz.



Michael1 spielt die Karte:

Teilhard der Chardin (1881 - 1955)

Teilhard habe ich einmal hochgeachtet. Der Pfarrer bekam glänzige Augen als er seinen Namen erwähnte. Das ist doch der Theologe, der angeblich die Evolutionslehre mit dem Glauben versöht. Natürlich habe ich mich auch mit ihm befasst. Heute ist Teilhard ein Ärgernis für mich. Ich sehe die Bücher Teilhards oft im Gestell Philosophie im Antiquariat, wo ich schon viele wertvolle Funde gemacht habe. Diese Bücher bezeichne ich mit Michael1 als Schund, offenbar haben sich die früheren Besitzer leicht von den Teilhard-Büchern getrennt.

Teilhard als nichts mehr als gnostische esoterische Spekulation. Er wir nur noch übetroffen durch Frank Tippler.
Etwas vernünftiger erscheint mir Nicolai Hartmann mit seiner Schichtenlehre, aber ich habe mich zu wenig damit befasst. Dies zeigt jedenfalls, dass es viele spekulative Lehren gibt.

Aus dem Lexikon der Philosophie, begründet von Heinrich Schmidt (Schüler Häckels)
Seine Philosophie der universalen Evolution geht weit über die positivistische [i.e. das, was ist, ohne Spekulation] Evolutions-Theorie hinaus, indem sie den Prozess vom Kosmos zur Personalität hin spiritualistisch als Involution und Interiorisation ["Le Dedans"] interpretiert und die Kontinuität von Natur und Kultur, Biosphäre und Noosphäre [Geistsphäre] als Progress in einer grossen Synthese zusammen schliesst, im Sinne des Theismus der Schöpfung bis zum Menschen auf Gott hin [zum Omega-Punkt], wobei diese theologische Konzeption die Perspektiven der Natur- und Kulturphilosophie zu einem positiven Ausblick auf die Zukunfts-Aufgabe der Menschheit integriert.

__________________________________________________
RELIGION IST HEILBAR! (Buch von J. Hochstrasser, Ex-Priester) Die einzige Entschuldigung Gottes ist, dass er nicht existiert (Stendhal).
Denken ist eine Anstrengung; Glaube ein Komfort (Ludwig Marcuse).
Philosophie ist, über die Welt und das Leben der Menschen nachzudenken (Schopenhauer).
Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde (Nietzsche, Zarathustra).

Pleurotus Offline



Beiträge: 123

22.04.2014 15:53
#223 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Zitat von Michael1 im Beitrag #221
Also, ich habe nicht gewusst, dass die "kambrische Explosion des Lebens" ein Gegenstand der Untersuchung sein könnte. Die fossile Überreste sind das Objekt der Untersuchung, und nicht mal sie werden objektiv beurteilt. Es fehlen uns die Kautelen dafür.

Fazit: reine Spekulationen, sonst nichts. So ist es. Wissenschaft lehrt keine Wahrheit. Warum sind die gefundene Fossile alle in einer Schicht als fertige Spezies da, kann die Evolution niemals enträtseln, es sei denn sie gibt zu: alle Arten sind ohne Zwischenformen plötzlich entstanden. Und dann ist das die Schöpfung, und kein evolutiver Vorgang.
So Long!


Und du spekulierst natürlich nicht...

Wenn ALLE Arten plötzlich entstanden sind, wieso findet man nicht ALLE Arten in einer Schicht als Fossilien? Dass dem NICHT so ist, war eine der Grundlagen dafür, dass man überhaupt angefangen hat über Evolution nachzudenken.

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Mathiasus Offline



Beiträge: 27

11.08.2014 18:43
#224 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Die ist die ungewöhnliche und nicht widerlegbare Art einen Beweis für die Existenz Gottes an unseren Händen zu finden, und darin Gott zu erkennen.
Dies ist ein Beweis von Gott selbst!!! den er in den Buchstaben und Zahlen und an unseren Händen unverrückbar hinterlassen hat und Sie können alles auf der Seite http://www.6077.eu nachlesen. Demnach besteht die Wahrscheinlichkeit das es Gott gibt bei ca. 195 Trillionen zu 1 das es keinen Gott gibt - ich denke das ist eindeutig.

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

11.08.2014 20:42
#225 RE: Gottesbeweis? Nicht möglich! Antworten

Unsinn! Mehr Worte verdient dieser Beitrag wohl kaum.

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Nichts ist wahr, alles ist erlaubt! Die Realität ist das, was du daraus machst!

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