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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 153 Antworten
und wurde 4.806 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
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Flat ( gelöscht )
Beiträge:

12.10.2013 12:25
#126 RE: Baum des Lebens und Baum der Erkenntnis von Gut und Böse Antworten

Moin,

was ich noch bei Gysi nachschieben möchte:

Die christliche Sozialisation führt auch dazu, Glaube mit Christentum gleichzusetzen. Was im Christentum real oder vermeindlich gesehen wird, wird auf die (also alle) Gläubigen verallgemeinert. Obwohl oft überhaupt kein Wissen (oder falsches; insbesondere beim Judentum der Fall) von den ganzen anderen Religionen vorhanden ist, so das darüber überhaupt keine allgemeine Aussage gemacht werden kann.

Tschüss

Jörg

Dopamin Offline



Beiträge: 228

12.10.2013 12:32
#127 RE: Baum des Lebens und Baum der Erkenntnis von Gut und Böse Antworten

Zitat von Geodei im Beitrag #124
Sehe ich ein bisschen anders.
Der Glaube beruft sich immer auf eine Autorität, um Informationen als vertrauenswürdig einzuschätzen.
Z. B. - Gläubige neigen deswegen dazu, die Religionszugehörigkeit von Personen welche eine sogenannte wissenschaftliche Position inne haben als grundsatzlichen Beleg oder Beweis für die Richtigkeit ihrer eigenen Überzeugung zu verstehen.



Geht mir als Ungläubigem aber auch so, ich fühle mich als Atheist bestätigt, wenn Anerkannte oder Leute aus dem Umfeld die ich gewissermassen als Intelligent einstufe(meistens haben die dann auch Interesse an der Wissenschaft), Atheisten sind. Ist dann so als wäre eine Gleichung aufgegangen. Umgekehrt, kommt das meistens gar nicht vor.

Heureka

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 17.541

12.10.2013 13:16
#128  Baum des Lebens und Baum der Erkenntnis von Gut und Böse Antworten

@ Flat

Du wirfst mir doch vor, den abgelegten christliche Glauben eins zu eins auf die Wissenschaft übertragen zu haben.
Die´Sache sieht aber anders aus: Meine christliche Sozialisation griff massiv mein Misstrauen an. Das Misstrauen wehrte sich erfolgreich. Aber es konnte mein genetisch angelegtes Vertrauen neben sich stehen lassen! Und die Wissenschaft ist für BEIDES! Die Religion hingegen hat - nach meiner Erfahrung - nur mein Vertrauen (meinen Glauben) begehrt und mein gutes Misstrauen als teuflisch aus meiner Seele schneiden wollen. Ich habe mich mit der Wissenschaft für die naturelle Autentizität meines Verstandes entschieden! Was ist da eine 1-zu-1-Übersetzung aus meiner Erfahrung mit dem Christentum?

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Flat ( gelöscht )
Beiträge:

12.10.2013 18:27
#129 RE: Baum des Lebens und Baum der Erkenntnis von Gut und Böse Antworten

Moin Gysi,

von 1:1 schrieb ich nichts.

Du hast Mechanismen übertragen.

Tschüss

Jörg

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 17.541

12.10.2013 18:54
#130 Baum des Lebens und Baum der Erkenntnis von Gut und Böse Antworten

Zitat von Flat
Du hast Mechanismen übertragen.

"Yellowsubmarine, räum' die Fische ein!" (Verleihnix zu seiner Frau, weil die nächste zünftige Dorfkeilerei droht, im Asterix-Dorf ) Nein - Scherz.

Flat, meinst du das - nach meinen Beiträgen da oben - etwa immer noch? Dann kann ich dir nicht mehr helfen...

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Geodei ( gelöscht )
Beiträge:

12.10.2013 19:34
#131 RE: Baum des Lebens und Baum der Erkenntnis von Gut und Böse Antworten

Bei Atheisten ist das sogar diametral entgegengesetzt. Religion setzt auf Autoritätsgläubigkeit.
Atheismus ist eine Einstellung und keine Welterklärung. Atheismus bedeutet, Autoritatsinstanzen nicht als Beweisgrundlage anzuerkennen. Atheismus bedeutet nicht einfach nur nicht an Gott zu glauben, sondern die Autoritätsinstanzen die Gott behaupten als nicht vertrauenswürdig einzuschätzen.

Dopamin Offline



Beiträge: 228

12.10.2013 21:39
#132 RE: Baum des Lebens und Baum der Erkenntnis von Gut und Böse Antworten

Hab mich noch nie so atheistisch gefühlt

Heureka

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

13.10.2013 10:18
#133 RE: Baum des Lebens und Baum der Erkenntnis von Gut und Böse Antworten

Der Wunsch ist der Vater des Gedankens.
Atheismus ist das Freimachen vom Wunschdenken.
Der Mensch wünscht sich so sehr, daß da über ihm in den Wolken ein Gottvater sitzt, von dem er geliebt wird und der auf ihn aufpaßt und ihn leitet. Diese Vorstellung ist so schön, daß er schließlich glaubt, es sei wirklich so.
Und dann kommt noch der Gedanke: Wenn ich nur fest genug daran glaube, dann wird es Wirklichkeit. Und weiter: Wenn ein paar Millionen Leute dran glauben, dann muß es doch wahr sein.

_____________________________________
Glaubst du noch oder denkst du schon?

Geodei ( gelöscht )
Beiträge:

13.10.2013 14:38
#134 RE: Baum des Lebens und Baum der Erkenntnis von Gut und Böse Antworten

Der Wunsch nach Gott ist es ein wichtiger Wichtel zu sein.
Der Baum des Lebens ist der Ahnenbaum.

Dopamin Offline



Beiträge: 228

13.10.2013 16:25
#135 RE: Baum des Lebens und Baum der Erkenntnis von Gut und Böse Antworten

Zitat von Geodei im Beitrag #1
"Vom Baum des Lebens darfst du essen, nicht aber vom Baum der Erkenntnis über Gut und Böse", soll Gott laut Bibel gesagt haben.

Darin steckt sehr viel Weisheit, denn was tun gehässige und bösartige Menschen noch lieber, als über Gut und Böse zu werten?!
Kommt nicht erst dadurch alle Bosheit überhaupt zu Stande?
Ist denn Gut und Böse letztendlich nicht das Gleiche wie Angenehm und Unangenehm?
Steckt also hinter all dem nur ein primitiver Platzhirschtrieb? Die Angst, jemand könnte mehr Wert sein? Weil er vielleicht und möglicherweise mal etwas besser versteht?

Warum sollte Gläubigkeit eine edle Tugend sein, wenn es doch als erwiesen gilt, dass Glaube kein Gewissheit ist und es gerade deswegen immer wieder zu schwerwiegenden Fehlentscheidungen im Urteil über Gut und Böse kommt.

Schauen wir uns doch auf der Welt um. Sie ist voll mit fanatischen wie ebenso gehässigen Idealisten, die sich alle und jeden danach erziehen und herrichten möchten, nach dem ihren übersinnlichen Verständnis von Richtig und Falsch über Gut und Böse zu werten.
Dahinter steckt dann aber wirklich nichts Weiteres, als boshafteste und gehässigste Egozentrik und der fürchterliche Gestank von ekelhaftester Selbstbeweihräuchuerung.

Kein Wunder also, dass wenn sich diese Leute selbst rühmen und preisen, sie währen die Hüter und Richter der Götter über alle Moral und Ethik, dass dieser elende Gestank ihrer Selbstgerchtigkeit ja geradezu zur Rebellion gegen alle Moral und Ethik erst herausfordert!


Die verfluchte Scheinheiligkeit der "Elite" ist fast nicht zu übersehen und trotzdem hat sie so einen gewaltigen, hypnotisierenden Einfluss auf die Massen. Angstmacherei als Methode. Die Selbsterhaltung muss irgendwie gewährleistet sein.
Kämm dich sauber und verhalte dich unauffällig und du darfst passieren sonst wirst du den langen Arm des Gesetzes schon spüren. Das ist schon längst das System, sei es von den monotheistischen, oder kapitalistischen Religionen.

Ist wahr, aber was willst du machen? Man kann versuchen sich zu informieren und das Umfeld zu erreichen, aber meistens stösst man auf Granit.
Das Himmelsreich wird mit aller Macht verteidigt. Die Geschichte hat zu gute Vorarbeit geleistet, als das man die Köpfe voller scheisse irgendwie reinwaschen könnte.
Das ewige Schlaraffenland wird schon so lange gepredigt das es schon fest in den Köpfen verankert ist und nicht einfach weicht. Das man irgendwas dafür tun müsse(möglichst viel beten, mit möglichst vielen Nullen hinter dem Amen) um rein zu dürfen ist doch wie geschaffen um gut und böse in pro und kontra z.B. Kirche zu projezieren.

Genau wie beim Staat: Gehst du arbeiten und befolgst immer schön die Anweisungen, dann ist dir deine Rente und dein 4 Wochen Saufurlaub auf Mallorca gewiss. Die Kohle bleibt so auch in Deutschland.
Aber wehe dir, wenn du nur einen Mucks machst. Dann darfst du in der Hölle schmoren.

Aber ist gut und böse schon immer in unseren Köpfen oder haben wir es selber erschaffen, das weiss ich nicht.

Heureka

Flat ( gelöscht )
Beiträge:

13.10.2013 18:32
#136 RE: Baum des Lebens und Baum der Erkenntnis von Gut und Böse Antworten

Zitat von Ahriman im Beitrag #133

Atheismus ist das Freimachen vom Wunschdenken.



Moin,

manche Atheisten haben ein Idealbild von sich, dass dem gleichkommt, wie Gläubige Gott sehen.

Tschüss

Jörg

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 17.541

13.10.2013 18:36
#137 Baum des Lebens und Baum der Erkenntnis von Gut und Böse Antworten

Zitat von Flat
manche Atheisten haben ein Idealbild von sich, dass dem gleichkommt, wie Gläubige Gott sehen.

Tatsächlich? Verstehe ich nicht. Erkläre das doch bitte mal.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

13.10.2013 18:44
#138 RE: Baum des Lebens und Baum der Erkenntnis von Gut und Böse Antworten

Zitat von Flat im Beitrag #136

Moin,
manche Atheisten haben ein Idealbild von sich, dass dem gleichkommt, wie Gläubige Gott sehen.
Tschüss
Jörg


Alle Christen haben ein Idealbild von sich, auf dem sie wie ein Heiliger aussehen.

_____________________________________
Glaubst du noch oder denkst du schon?

Geodei ( gelöscht )
Beiträge:

13.10.2013 19:16
#139 RE: Baum des Lebens und Baum der Erkenntnis von Gut und Böse Antworten

Gut und Böse hängt davon ab zu welcher Konfliktpartei man gehört oder mit welcher man sich identifiziert.

Gut und Böse ist das gleiche wie Angenehm und Unangenehm. Der Mensch als subjektives Natur erfährt seine Umwelt je nach dem. Da der Mensch immer auf seinem Vorteil bedacht ist, treffen wir unsere Entscheidungen immer danach, dass wir nicht benachteiligt werden.

Das ist Grundsätzlich gut, aber aus der Sicht der Benachteiligten natürlich nicht.
Wir müssen für unsere Nachkommen, welche unsere eigentlichen Nächsten sind, neue Lebensterritorien mit guten Bedingungen erschließen, welche für sie möglichst keine Nachteile
haben. Lebensterritorien sind unter anderem auch gute und sichere Arbeitsplätze.

Unsere monotheistischen Religionen sind in diesem Sinne sehr hinterhältige Strategien-weil unbewusste-, um den eigenen Nachkommen (Ewiges Weiterleben der Gene)diese sicheren Lebensterritorien zu verschaffen. Gut und Böse ist ein Wettbewerb der Unterwerfung.

Wer sich dabei freiwillig in die Pfanne hauen lässt und auf den eigenen Vorteil verzichtet, ist natürlich immer der Beste von den Guten. Das funktioniert, weil wir auch grundsätzlich nach einem vollwertigen Selbstwertgefühl streben.

"Du bist ein gutes Kind, wenn du an Gott glaubst" heißt es. Anders herum, leitet sich zwangsläufig auch für das Kind daraus ab, dass es ein ungehorchsames und böses Kind wäre, wenn es nicht an Gott glaubt. .....

Gott ist also das egoistisch/egozentrische Gen, welches Richard Dawkins im gleichnamigen Buch so schön beschreibt.

Flat ( gelöscht )
Beiträge:

13.10.2013 20:05
#140 RE: Baum des Lebens und Baum der Erkenntnis von Gut und Böse Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #137

Zitat von Flat
manche Atheisten haben ein Idealbild von sich, dass dem gleichkommt, wie Gläubige Gott sehen.
Tatsächlich? Verstehe ich nicht. Erkläre das doch bitte mal.



Moin,

ich meine dieses Idealbild, nur rein rational zu sein. Oder eben nicht auch mal nach Wunschdenken zu handeln.

Das klingt manchmal so fehlerfrei, schon gar nicht mehr menschlich.

Tschüss

Jörg

Flat ( gelöscht )
Beiträge:

13.10.2013 20:07
#141 RE: Baum des Lebens und Baum der Erkenntnis von Gut und Böse Antworten

Zitat von Ahriman im Beitrag #138

Alle Christen haben ein Idealbild von sich, auf dem sie wie ein Heiliger aussehen.



Moin,

'alle' ist pauschalierter Unsinn.

Tschüss

Jörg

Geodei ( gelöscht )
Beiträge:

13.10.2013 22:09
#142 RE: Baum des Lebens und Baum der Erkenntnis von Gut und Böse Antworten

Atheisten haben Gefühle. Sie kennen Emotionen. Sie haben Ideale und können sich meist gut in andere Menschen hineinversetzen.
Nur sind für sie Glaube und glauben zwei ganz unterschiedliche Angelegenheiten.

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.922

14.10.2013 06:28
#143 RE: Baum des Lebens und Baum der Erkenntnis von Gut und Böse Antworten

Zitat von Flat im Beitrag #140
ich meine dieses Idealbild, nur rein rational zu sein. Oder eben nicht auch mal nach Wunschdenken zu handeln. Das klingt manchmal so fehlerfrei, schon gar nicht mehr menschlich.


Es gibt überall Extremisten, die ihr Weltbild und ihre Meinung über alles andere stellen. Bei Atheisten ist es jedoch meistens so, dass es für Sie keine absolute Wahrheit gibt und sie sich bewusst sind, sich jederzeit irren zu können. Ich spiele z. B. regelmässig Lotto obwohl ich genau weiß, dass ich wahrscheinlich nie einen grösseren Betrag gewinnen werde.

Was Du als fehlerfrei bezeichnest, ist Realismus. Auch die meisten Atheisten haben Träume und Wünsche. Sie gehen nur nicht davon aus, dass grosser Zampano auf Wolke sieben ihnen diese Wünsche erfüllt.

Meine Schwester fragte mich nach dem Tod meines Vaters einmal, ob ich denn wirklich glaube, dass nach dem Tod alles vorbei sei. Ich sagte ihr, dass der gleiche Zustand wie vor der Geburt realistisch sei. Die Atome aus denen ich derzeit bestehe, wurden vor Milliarden Jahren in sterbenden Sternen gebildet. Sie werden vermutlich beim Tod unseres Sterns ins Weltall geschleudert, landen vielleicht in einem schwarzen Loch oder werden in einem sich immer schneller ausdehnenden Universum irgendwann zerrissen. Natürlich wünsche ich mir, nach dem Tod weiter zu leben. Waren die Milliarden Jahre vor meiner Geburt aber so schlimm, dass ich mich davor fürchten muss?

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 17.541

14.10.2013 08:34
#144 Baum des Lebens und Baum der Erkenntnis von Gut und Böse Antworten

Zitat von Flat
Moin,
ich meine dieses Idealbild, nur rein rational zu sein. Oder eben nicht auch mal nach Wunschdenken zu handeln.
Das klingt manchmal so fehlerfrei, schon gar nicht mehr menschlich.

Planung nach logischer Extrapolation ist menschlich! Wenn ich von einer glorreichen menschlichen Zukunft rede, setze ich sie nicht wie einen Gott gleich, sondern ich rede optimistisch von den Möglichkeiten.
Un-Menschlich ist es, nicht auf sich selbst (gemäß seinen Bedingungen) setzen, sondern stattdessen auf einen Gott zu trauen! Der Mensch ist angehalten, gemäß seinen Möglichkeiten zu ARBEITEN! Der Gläubige setzt darauf, dass Gott ihm diese Arbeit abnimmt.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Geodei ( gelöscht )
Beiträge:

14.10.2013 18:21
#145 RE: Baum des Lebens und Baum der Erkenntnis von Gut und Böse Antworten

Extremismus ist im eigentlichen Sinne nichts anderes als Leidenschaft.
Ob es leidenschaftliche Atheisten gibt, ist im gleichen Sinne wohl eher eine Zweifelsfrage.

Atheisten die leidenschaftlich nicht an Gott glauben, kenne ich persönlich keine. Aber....???
Dem entgegen gibt es sehr viele leidenschaftliche Gläubige, die sehr unter der Lebenseinstellung ihrer atheistischen Mitmenschen leiden müssen.
Nicht weil ihnen diese mit einem atheistischen Missionierungswahn weh tun, sondern weil diese dem leidenschaftlichen Missionierungswahn der leidenschaftlichen Gläubigen
damit einen Strich durch die Rechnung ziehen, in dem sie sich inzwischen immer leidenschaftlicher gegen Religion aussprechen und sich auch nicht mehr so einfach in die Ecke
der bösen Gottlosen mit einer sinnlosen Lebenseinstellung stellen lassen.

Was natürlich den leidenschaftlichen Gläubigen einiges an Leiden schafft. Denn wenn man als Christ, Moslem, Jude.... ein besserer und menschlicherer Mensch sein will, als wenn man kein
Christ, kein Moslem und kein Jude wäre, müssen die Atheisten nach dem Prinzip eines dualen Weltverständnisses, zwangsläufig das Gegenteil eines menschlichen Menschen mit einem höheren oder zumindest sinngebenden Lebenssinn sein. Das liegt in der Natur der Sache. ;)

Arturos Offline



Beiträge: 291

17.10.2013 21:02
#146 RE: Baum des Lebens und Baum der Erkenntnis von Gut und Böse Antworten

..... und die arme Schlange muss nun ihr ganzes Leben auf dem Bauch kriechen, da sie ja Eva "verführt" hat.......

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

18.10.2013 11:36
#147 RE: Baum des Lebens und Baum der Erkenntnis von Gut und Böse Antworten

Zitat von Arturos im Beitrag #146
..... und die arme Schlange muss nun ihr ganzes Leben auf dem Bauch kriechen, da sie ja Eva "verführt" hat.......

Wenn man dann sieht, wie schnell eine Kobra sein kann, da hat sie es wohl gar nicht schlecht getroffen. Rudyard Kipling hat erzählt, sie zischt dahin wie eine Peitschenschnur, wenn sie in Eile ist.

Das Vorhandensein und die Existenz von Atheisten stört die Gläubigen vor allem darum, daß diese ihnen allein dadurch schon den Glauben zweifelhaft machen. "Und wenn er doch recht hat?" Des weiteren irritiert es den Gläubigen sehr, wenn er auf Atheisten trifft, die offenbar ganz normale friedliche Bürger sind, die gar nichts Böses tun, obwohl sie doch keine Angt vor Gottes Strafe haben. Und weiterhin ist es irritierend, wenn unter den Atheisten auch nette Leute sind, die anderen Menschen helfen, obwohl sie doch nicht glauben, daß sie sich damit den Himmel verdienen.
Wie ist das nur möglich, daß jemand, der keine Strafe fürchtet, trotzdem brav ist, und daß einer gute Werke verrichtet, obwohl er keinerlei Belohnung dafür erwartet? Das kapieren Gläubige nie.

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Glaubst du noch oder denkst du schon?

Geodei ( gelöscht )
Beiträge:

18.10.2013 12:57
#148 RE: Baum des Lebens und Baum der Erkenntnis von Gut und Böse Antworten

Das ist eben die Kehrseite des Idealismus.

Flat ( gelöscht )
Beiträge:

18.10.2013 13:28
#149 RE: Baum des Lebens und Baum der Erkenntnis von Gut und Böse Antworten

Moin Ahriman,

gehts noch pauschaler oder waren das schon 100 % ?

Tschüss

Jörg

Geodei ( gelöscht )
Beiträge:

18.10.2013 13:53
#150 RE: Baum des Lebens und Baum der Erkenntnis von Gut und Böse Antworten

Man ist ein Anarchist der das Faustrecht befürwortet, wenn man nicht an den grenzenlosen Fortschritt
der Menschheit glaubt und Demokratie für eine längst überholungsbedurftige Gesellschaftsform hält. Man ist ein sozioaldarwinistischer Unmensch, wenn man nicht an die Gleichheit aller Menschen glaubt und von Arbeitsteilung einenScheißdreck hält, weil davon auch wieder nur die am meisten profitieren, die am schönsten und wichtigsten reden und die meisten Kinder haben.

mfg Garrfild :)

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

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