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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

Der substanzielle  Dialog
 
"Je suis Charlie!"
Für Säkularismus und Religionskritik!


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Dieses Thema hat 304 Antworten
und wurde 26.147 mal aufgerufen
 Islam
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hallo ( Gast )
Beiträge:

05.06.2005 20:00
#26 RE:wird in der bibel mohammed erwehnt??? antworten

40 nur? ich hab mir geglaubt 100.

das stimmt absolut nicht mit den 40 jungfrauen.

Aber ich kann dich verstehen, in der heutigen Zeit gibt es halt viele Länder, die sehr viel Geld ausgeben um den Islam schlecht zu machen.

In Antwort auf:
Warum läßt ihr uns Ungläubige Sünder dann nicht in Ruhe und hört nicht auf, uns zu bekehren?

Religionsforum Atheismus vs. Religionen Der substanzielle Dialog

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.092

06.06.2005 10:23
#27 RE:wird in der bibel mohammed erwehnt??? antworten

In Antwort auf:
und diese verse in sure 2 galten nur für eine bestimmte zeit, in denen krieg herrschte
Richtig, sehe ich auch so. Der Koran hat seine geschichtliche Kulisse, die heute nicht mehr existiert! Aber ihr habt die Sätze eures Propheten aus dem geschichtlichen Kontext gelöst und zum Buch Gottesgemacht, der es im Himmel geschrieben hatte. So ein Buch gilt nicht nur in Mekka, es gilt für die ganze Welt und für alle Zeit! Darum ist der Koran ja so gefährlich! Und wenn wir (Ungläubigen) vor Allah verdammt sind: Wie könnt ihr (Gläubigen) mit und friedlich und in der selben Augenhöhe miteinander leben? Ihr werdet uns immer verachten. Wir würden nie in einer islamisch dominierten Gesellschaft ein freies und gleichberechtigtes Leben führen können. Und darum bin ich auch gegen Erziehung im islamischen Geist auf europäischem Boden. Weil MIR die Freiheitsrechte heilig sind! Und neben diesem Recht hat kein Gott Platz, der diese bestreitet. "Du sollst keine anderen Götter haben neben mir" heißt das erste Gebot. Ich glaube sehr, dass Moses damit gemeint hatte: In diesem Staat, den ich jetzt neu gründe, hat kein anderes RECHT Platz, als das, das ich euch gebe! Der jüdische Gott ist ein "Gott" des RECHTES! Darum ist er monotheistisch. Der muslimische Gott ist ebenfalls ein "Gott" des RECHTES. Der Fehler Moses war, das RECHT zu einem Gott zu erhöhen.

Gysi
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Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

hallo ( Gast )
Beiträge:

07.06.2005 12:21
#28 RE:wird in der bibel mohammed erwehnt??? antworten

Es geht ja hier um: "Wird in der Bibel Mohammed erwehnt?".

Folgender Link dürfte (vor allem für Christen) interessant sein:

http://www.islam-guide.com/de/frm-ch1-3.htm

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.092

07.06.2005 12:32
#29 wird in der bibel mohammed erwehnt??? antworten

In Antwort auf:
“Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, erwecken aus ihren Brüdern und Meine Worte in seinen Mund geben; der soll zu ihnen reden alles, was ich ihm gebieten werde. Doch wer Meine Worte nicht hören wird, die er in Meinem Namen redet, von dem will ich´s fordern” (5.Mose 18:18-19).1
Na, das hört sich ja in der Tat martialisch-muslimisch an... Damit kann aber jeder, aber auch JEDER Kriegsherr oder Staatschef, der einen neuen Anfang wagt, gemeint sein.

Gysi
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Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

hallo ( Gast )
Beiträge:

07.06.2005 17:53
#30 RE:wird in der bibel mohammed erwehnt??? antworten

Wenn du das so sagst, wirds sicher stimmen.

OPA Offline



Beiträge: 385

07.06.2005 20:39
#31 RE:wird in der bibel mohammed erwehnt??? antworten

Und wenn du das Gegenteil behauptest, stimmts ja noch eher hehehe

Henry Benrath ( Gast )
Beiträge:

09.06.2005 21:28
#32 RE:wird in der bibel mohammed erwehnt??? antworten

In Antwort auf:
"Es wird andere geben, die sind größer als ich!"

Wäre es möglich, die Bibelstelle zu erfahren, wo Jesus das gesagt hat? Nein, natürlich nicht: eine solche Bibelstelle gibt es nicht.

Die einzige Bibelstelle, wo Jesus auf jemanden hinweist, der "größer" als er sei, ist

Johannes Kapitel 14 Vers 28:
Ihr habt gehört, daß ich zu euch sagte: Ich gehe weg, und ich komme zu euch [zurück]. Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater hingehe, denn der Vater ist größer als ich.

Selbstverständlich wird in der Bibel von den "Söhnen des wahren Gottes" gesprochen; das erste Mal in 1.Mose Kapitel 6, Vers 2: " ....daß dann die Söhne des [wahren] Gottes die Töchter der Menschen zu beachten begannen ..."

Auch Jesus war ein "Sohn des wahren Gottes" : Allerdings hatte er eine besondere Stellung:
Kolosser 1:15
"Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung"

Als "Sohn Gottes" hier auf der Erde, war er auch der "Messias", der "Gesalbte" ein Fact, der die jüdische Geistlichkeit zur Raserei brachte. Aber das ist eine andere Geschichte....


.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.092

10.06.2005 10:17
#33 RE:wird in der bibel mohammed erwehnt??? antworten

In Antwort auf:
Wäre es möglich, die Bibelstelle zu erfahren, wo Jesus das gesagt hat?
Es ist möglich. Ich habe sie selber gelesen. Matthäus, glaube ich. Ich weiß aber jetzt echt nicht, wo genau. Wenn ich Zeit hätte, würde ich jetzt suchen.

Gysi
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Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

hallo ( Gast )
Beiträge:

10.06.2005 13:09
#34 RE:wird in der bibel mohammed erwehnt??? antworten

Hört auf, so etwas über Jesus (Friede und Gottes Segen auf ihm) zu sagen. Das was ihr über Jesus sagt, stimmt überhaupt nicht, er hat niemals gesagt, das er Gottes Sohn ist und wusste, das er nichts anderes als der Gesandte von war, genau so, wie abraham, moses und mohammed, ... Gott macht keine Unterschiede zwischen ihnen.
Jesus selbst hat gesagt, betet zu Allah, meinem Herrn und eurem Herrn.
Und Jesus ist doch Mensch gewordener Gott. Glaubt ihr, jemand dürfte sich Gott nähern außer als Diener und ein Sohn wir kaum ein Diener sein.
Und der Begriff Vater ist auch vollkommen falsch, dessen folgt, dass der Ausdruck "Kinder Gottes" oder "Kinder Jesus" auch völlig falsch ist.

Wir werden ganz sicher von JESUS erlöst??? Was bitte hat dann das Leben für einen Sinn? Heißt das, ich kann Banken ausrauben, Menschen töten und Frauen vergewaltigen, weil Jesus die Sünden dieser Welt aufs Kreuz getragen hat?

hallo ( Gast )
Beiträge:

10.06.2005 13:10
#35 RE:wird in der bibel mohammed erwehnt??? antworten

der Gesandte VON GOTT. (hab ich im vorigen beitrag vergessen)

hallo ( Gast )
Beiträge:

10.06.2005 13:11
#36 RE:wird in der bibel mohammed erwehnt??? antworten

Jesus ist DOCH NICHT SOHN VON GOTT.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.092

11.06.2005 15:58
#37 wird in der bibel mohammed erwehnt??? antworten

In Antwort auf:
Hört auf, so etwas über Jesus (Friede und Gottes Segen auf ihm) zu sagen.
Wieso? Was erwartet mich dann? Die Fatwa?
John Lennon sagte mal: "Jesus war o.k. Aber seine Jünger (er meinte die von damals und die heute lebenden) sind fett und gewöhnlich..." Ich schließe mich dem großen Friedensaktivisten aus dem 20. Jahrhundert an. Jesus' Konzept der Nächstenliebe ist genial. Aber alle reden vom GOTTESSOHN statt von der NÄCHSTENLIEBE! Alle geiern nach dem Erhalt des EWIGEN LEBENS, statt sich darum zu kümmern, die Nächstenliebe zu verwirklichen. Darum geht es nämlich. Und nicht um die Vergöttlichung einer Person, die PAULUS angestrengt hatte. Wäre aus dem Kampf der Ur-Christen ANDREAS, der Jesus im Gegensatz zu Paulus noch persönlich kannte, als missionarischer Sieger hervorgeangen, hätten wir ein viel realistisches Jesus-Bild. Und auch der Islam wäre wahrscheinlich nicht entstanden.
Ich traue keiner Religion, die es mir verbietet, meine Gefühle, Zweifel und Gedanken frei auszudrücken! Und DAS ist exakt der Punkt, an dem die Wissenschaft der Religion überlegen ist, Hallo: SIE FORDERT sogar den Zweifel, weil dieser zur Wahrheitsfindung beiträgt!

Gysi
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Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

Gianni ( Gast )
Beiträge:

11.06.2005 20:48
#38 RE:wird in der bibel mohammed erwehnt??? antworten

Ihr redet so, als gäbe es nur einen Allah, nur einen Mohammed, nur einen Jesus, nur einen Paulus.

Ich habe aber immer wieder erfahren, daß jede Religionsgruppe einen anderen Jesus, einen anderen Paulus, etc. hat.

Und nicht nur das. Eine und dieselbe Gruppe ändert den eigenen Jesus, den eigenen Paulus, etc. im Laufe der Zeit.
Nur ein Beispiel:

Als ich Kind war, hätte man unter Umständen schon eine Todsünde begangen, wenn man im Kino die Schauspielerin topless angeschaut hätte.

Heute gilt bei vielen Pfarrern selbst Sodomie mit Menschen und manchmal sogar mit Tieren als erlaubt.

Gibt es nicht auch einen sunnitischen, einen schiitischen, einen ismaelitischen Allah mit entsprechend vielen Mohammeds?

Dennoch gibt es nur einen Schöpfer.

Gianni

ooSerkanoo ( Gast )
Beiträge:

16.06.2005 02:00
#39 RE:wird in der bibel mohammed erwehnt??? antworten

Hi,
ich habe schon in einem anderen beitrag geschrieben aber als ich hier das gelesen hab war ich schon erstaunt.
Ihr redet immer wieder davon was wahr ist und was unwahr ist und dazu kommt auch noch das ihr wahrscheinlich aus Faulheit die verse aus dem Kuran nicht heraus schreibt die die ankündigung Muhammeds (s.a.v.) beschreibt.
(Evangelium des Johannes, Kapitel 16, Verse 7-8)

Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Paraklit nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, dann werde ich ihn euch senden. Und wenn er kommt, wird er die Welt hinsichtlich der Sünde, Rechtschaffenheit und Gerechtigkeit schuldig sprechen.

In diesen Versen wird auf den Propheten Muhammad (s.a.v.) als Paraklit Bezug genommen. Paraklit ist ein griechisches Wort und bedeutet"der Unterscheider zwischen Wahrheit und Unwahrheit". Obwohl christliche Interpreten diesem Wort verschiedene Bedeutungen geben wie "Berater" (Gideons International) oder "Helfer" (American Bible Society) oder "Tröster" (The Company of the Holy Bible) und behaupten, dass es sich auf den Heiligen Geist beziehe, ist es sogar für den Christen unmöglich nachzuweisen, ob der Heilige Geist nach Jesus gekommen ist und das vollbracht hat, von dem Jesus vorrausgesgt hatte, dass er es tun werde.
Darüberhinaus erwähnte und prophezeite Jesus den Paraklit unter verschiedenen Namen, aber stets mit denselben Aufgaben, wie z.B. in den folgenden Versen:

(Evangelium des Johannes, Kapitel 15, Vers 26)
Wenn aber der Paraklit - der Geist der Wahrheit- der vom Vater ausgeht, kommt, dann wird er von mir Zeugniss ablegen.

(" ", Kapitel 16, Verse 12-14)

Ich habe euch noch viel zu sagen; mehr als ihr jetzt ertragen könnt. Aber wenn er, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch zur ganzen Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selbst sprechen, sondern nur, was er hören wird, das wird er reden; und er wird euch verkünden, was zukünftig ist. Er wird mich rühmen, denn er wird nehmen, was von mir ist und es euch wissen lassen.

Ich will nur noch betonen das vieles was im Alten wie auch im neuen Testament stehen auch im Kuran (letztes Testament) niedergeschrieben ist. Darüber hinaus gibt es im Islam nicht nur die Heiligen vier Bücher, sondern auch die Hadis. Wenn ihr meint ihr könntet das verstehen was ihr zum ersten mal im Kuran gelesen habt dann irrt ihr euch.
Die Hadis beschreibt das Verhalten des Muhammad (s.a.v.) den anderen Menschen gegenüber und der Umwelt wie auch seinem eigenen Geist gegenüber.
Es ist nicht nur die Tatsache das er, nach unserem glauben der Letzte Prophet ist auch die Tatsache das sogar seine erbittertsten Feinde seine Prophetenschaft nicht anzweifelten weist nur noch mehr auf seine Vollkommenheit hin. Warum?? Weil es zur seiner Zeit niemand auch nur einmal gewagt hätte zu behaupten das er Lügen würde. Keiner könnte behaupten das er unrecht gegenüber anderen tat. Auch nicht als Muhammed und seine Anhänger in der Minderheit waren.
Ihr glaubt nicht an seine Prophetenschaft? Das was heute in der Welt passiert, was in der Natur entdeckt wird, was die Medizin erst in den Letzten jahren aufgedeckt hat, was die Technik heute uns ermöglciht stand schon lange beschrieben im Koran GESCHRIEBEN und wird von grossen Organisationen inspiziert (und diese sind Keine Islamischen Organisationen).


P.S. bin für jede Frage Offen
ach ja bitte versteht mich nicht Falsch ich sehe keinen Menschen minderwärtig oder als dumm an nur weil er einer anderen Religion angehört. Letztendlich heisst es auch GLAUBE und nicht wissen. Zwar weiss ich für mich das der Islam die Religion ist die dem Menschen auferlegt worden ist aber das ist auch nur meine Meinung.)
Vielleicht sollte ich euch noch auf etwas hinweisen.
Statt das ihr immer darauf schaut was für Kriege unter dem Deckmantell des Islam geführt worden ist, solltet ihr euch mal fragen was war bevor der Islam verkündet wurde.
Achtet auf die Stellen wo die Götzen Anbeter ihre eigenen Kinder lebendig begruben nur weil sie als Mädchen geboren worden sind.

Gianni ( Gast )
Beiträge:

16.06.2005 11:00
#40 RE:wird in der bibel mohammed erwehnt??? antworten

Muß man glauben, daß jedes Wort, das im Koran steht, von Gott diktiert wurde, um sich gerecht, wahrhaftig und barmherzig zu verhalten?

Wenn man sich gerecht, wahrhaftig und barmherzig verhält, ohne sich die Frage zu stellen, ob jedes Wort, das im Koran steht, von Gott diktiert wurde, kommt man dann dennoch in die Hölle?

Wie sieht die Hölle aus?

Ein Muslime hat mir mal gesagt, daß Mohammed die Hölle als engen und tiefen Loch in der Erde beschrieben hat. Ein Stein, der in das Loch geworfen wurde, wäre erst nach mehreren Stunden (70, wenn ich mich richtig erinnere) auf den Boden mit riesigem Krach aufgeschlagen.

Der Muslime hat mir auch gesagt, daß ganz egal, wie ich mich sonst verhalte, wenn ich an Mohammed nicht glaube, dann komme ich dorthin.

Da ich vom hiesigen kirchlichen Milieu kenne, daß es ganz viele verschiedene Höllen gibt, je nachdem, welcher Kirche man nicht glaubt, würde ich gerne wissen, ob auch im muslimischen Raum so gehandhabt wird.

Ist die Hölle der Schiiten identisch mit der Hölle der Sunniten und der Ismaeliten?

Wie viele verschiedene Höllen gibt es im muslimischen Raum?

Wenn man schon die ganze Ewigkeit in einem schlammigen dunklen Loch verbringen muß, wo ein Stein, der von oben geworfen wird, viele Stunden benötigt, um auf den schlammigen Boden aufzuschlagen, ist man dort mindestens vom Feuer verschont?

Sollten wir nicht alle zusammen für Gerechtigkeit, Wahrheit und Barmherzigkeit eintreten, statt die kostbare Zeit mit der Frage zu verschwenden, ob der Koran bzw. die vielen verschiedenen Bibeln immer nur die Wahrheit wiedergeben? Diese Frage wird ohnehin von den Dächern der Häuser beantwortet werden. (http://www.bibel-online.net/buch/42.lukas/12.html#12,2)

Wenn ihr wissen wollt, wo man sich für Gerechtigkeit, Wahrheit und Barmherzigkeit einsetzen kann, dann könnt ihr mit dem Link:

http://www.wohnungslos-in-berlin.de/texte/ritz01.htm

beginnen.

An der Adresse:

Atheismus, Verelendung, Kommunismus, Götzendienst

könnt ihr dann weitere Informationen sammeln.

ooSerkanoo ( Gast )
Beiträge:

16.06.2005 12:44
#41 RE:wird in der bibel mohammed erwehnt??? antworten

Hi Gianni,

Der Muslim, den du erwähntest, hat dir wohl auf seine art und weise die Hölle versucht zu beschreiben. Was meiner Meinung nach absolut schwachsinnig ist, da kein Mensch weiss wie die Hölle aussieht.
Die Hölle wird in der Hadith und im Kuran kurz erwähnt allerdings nicht so detailiert wie dein Freund sie dir beschrieben hat. Es wird nur gesagt das die Hölle (im Islamischen glauben) 7 ebenen hat. Sie sei ein schrecklicher ort in dem die Seelen qualen erleiden. Je nach sünde und straftat wird der Sündige in die entsprechende Ebene gebracht.Es wird sogar gesagt das die Hölle nicht für jeden das gleiche sein muss.

Das ein Mensch in die Hölle kommt bedeutet nicht das er zu Lebzeiten ein Schlechter Mensch oder Guter Mensch gewesen sein muss. Im Islamischen Glauben herrscht Absolutismuss. Dieser Absolutissmus gilt einzig und allein deinem Schöpfer. Das was dein Herr dir Sagt ist unumstöslich es sei denn er selbst hebt dieses Gesetz auf.
Nach dem was wir über unseren Glauben wissen, kommt nicht jerder Muslim in den Himmel, und auch nicht jeder andersgläubige in die Hölle. Ein Muslim der z.B. sagt du als Christ bist für alle ewigkeit in die Hölle verdammt, sollte lieber aufpassen das er nicht selbst der Verdammniss ist weil er sich anmaßt die Entscheidung Gottes für sich zu beanspruchen.

Nächstenliebe wird im Christlichen wie auch im Judischen als auch im Muslimischen Glauben Groß geschrieben.
Der unterschied, und so sehe ich das, liegt in dem Verständniss des ganzen.
Nehmen wir an du und ich nehmen gleichzeitig einen Obdachlosen ins Haus. Und nehmen wir an ich wäre Geizig. Wie auch immer, wir geben ihm Kleidung was zu Essen und etwas Geld. Nun ich unterstelle dir mal du tust dies um dem Menschen zu Helfen.
Aber ich tue dies weil Gott es von mir verlangt.
Ich brauche dir wohl nicht zu sagen das Menschen meist undankbar werden können. Nehmen wir an diese Menschen wären irgendwan einmal undankbar zu uns, dann wäre doch das was du getan hast um sonst gewäsen. Du wärst zwar ein guter Mensch aber hättest es nicht um den Willen Gottes getan. Ich wäre zwar immernoch Geizig, doch gab ich der Gesellschaft etwas und erreichte, so Gott will, eine höhere Ebene aus der Sicht Gottes.

Im Islam ist nicht was du tust von bedeutung den alles was du tutst und Anfasst und erreichtst ist ne lüge weil es nicht von Dauer ist, sondern die Absicht die du Hegst.
Du kennst bestimmt die Pilgerfahrt nach Mekka. Die Muslime tun dies im glauben das sie somit ihrer Sünden vergebung zu finden. Jeden der um den willen Gottes dort hinfährt bezeichnet man als Hachi (gesundheit )ja das heist eben so. Doch denk nicht das jeder auch Hagi wird. Denn das was der Mensch im inneren ist das Weis nur Der Herr,der Gott der die Welt, die Wesen in ihm und das Universum erschaffen hat.

Gianni ( Gast )
Beiträge:

16.06.2005 14:05
#42 RE:wird in der bibel mohammed erwehnt??? antworten

In Antwort auf:
Das ein Mensch in die Hölle kommt bedeutet nicht das er zu Lebzeiten ein Schlechter Mensch oder Guter Mensch gewesen sein muss. Im Islamischen Glauben herrscht Absolutismuss. Dieser Absolutissmus gilt einzig und allein deinem Schöpfer. Das was dein Herr dir Sagt ist unumstöslich es sei denn er selbst hebt dieses Gesetz auf.

Sag mir bitte, wann dein „Herr“ zu dir was sagt und wie er es tut. Wie oft hat er zu dir bisher was gesagt und wie oft hat er ein Gesetz aufgehoben? Wie hat er sich verständlich gemacht?

Was ich kenne, ist das Gebot, was ich schon erwähnt habe, daß man den Menschen in Not als den Nächsten betrachten soll: näher als jeder andere Mensch in der Welt.

Was ich kenne, ist es, daß Gott unwandelbar ist und seine Gesetze nicht aufhebt.

Was ich auch kenne, ist es, daß es Myriaden von Gruppen (Kirchen, Sekten, Parteien, Strömungen, etc.) gibt, welche alle großen Wert darauf legen, daß der Einzelne der Meinung der Gruppe sich so speichelleckerisch unterwerfen soll, als handelte es sich um die Meinung der allergrößten Obergottheit.

Wie erkennst du, ob es sich um die Meinung deiner Gruppe oder um Gottes Willen handelt?

Hast du verstanden, daß es Amtsträger gibt, welche systematisch Gesetze so fälschen, daß sogar die polizeiliche Anmeldebestätigung verweigert wird? Was sagt deine Gruppe dazu? Daß es der Willen Allahs wäre, diese Verbrechen zu ignorieren? Oder, daß es der Willen Allahs ist, sich erst ganz genau zu informieren, um dann seine Bürgerpflicht zu erfüllen?

boeseloreley Offline

Mitglied

Beiträge: 35

16.06.2005 14:09
#43 RE:wird in der bibel mohammed erwehnt??? antworten

In Antwort auf:
Nehmen wir an du und ich nehmen gleichzeitig einen Obdachlosen ins Haus. Und nehmen wir an ich wäre Geizig. Wie auch immer, wir geben ihm Kleidung was zu Essen und etwas Geld. Nun ich unterstelle dir mal du tust dies um dem Menschen zu Helfen.
Aber ich tue dies weil Gott es von mir verlangt.
Ich brauche dir wohl nicht zu sagen das Menschen meist undankbar werden können. Nehmen wir an diese Menschen wären irgendwan einmal undankbar zu uns, dann wäre doch das was du getan hast um sonst gewäsen. Du wärst zwar ein guter Mensch aber hättest es nicht um den Willen Gottes getan. Ich wäre zwar immernoch Geizig, doch gab ich der Gesellschaft etwas und erreichte, so Gott will, eine höhere Ebene aus der Sicht Gottes.

...ist nicht jener um vieles mehr ein christ im sinne gottes,...der um der barmehrzigkeit willen hilft..ohne darüber nachzudenken,...als jener,....welcher es tut,....um gott zu willen zu sein und ihm zu gefallen??????

.........gut das wir hier schreiben und nicht reden,....denn dein vergleich und vor allen dingen deine AUSLEGUNG...macht mich etwas sprachlos

......vielleicht erklärst du mir das ja...

hallo ( Gast )
Beiträge:

16.06.2005 15:31
#44 RE:wird in der bibel mohammed erwehnt??? antworten

In Antwort auf:
Ein Muslim der z.B. sagt du als Christ bist für alle ewigkeit in die Hölle verdammt, sollte lieber aufpassen das er nicht selbst der Verdammniss ist weil er sich anmaßt die Entscheidung Gottes für sich zu beanspruchen.

Da hast du recht, kein Mensch darf zu einem anderen sagen, das er ein Ungläubiger ist oder das er in die Hölle kommt, das entscheidet alleine Gott.

ooSerkanoo ( Gast )
Beiträge:

16.06.2005 22:43
#45 RE:wird in der bibel mohammed erwehnt??? antworten

Gianni,

Also ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher was du mir jetzt damit sagen willst.
Was ich allerdings verstanden hab, ist das du diese art der Unterwerfigkeit nicht akzeptierst.
Dazu kann ich dir nur sagen ok. Das ist ne sache zwischen dir und Gott.
Doch ich sehe es halt so das es meine Pflicht ist ihm und seinen Worten, die er in den Heiligen 4 Büchern uns gesangt hat, nachzugehen. Gott spricht zu den Menschen mit den Geboten und den Büchern.
Als direkte ansprech Person nahm er die Reinsten Menschen und dies Waren die Propheten.
Ich bin nur jemand der Lebt um sein Wort zu befolgen. Aber dies ist meine Sache.

Du siehst z.B. immer diese Kalifen von Köln und Osamas und die Leute die den Heiligen Krieg aussprechen.
Glaub mir wenn du mit einem dieser Menschen reden würdest wäre dir sofort klar das diese Wirklich nichts vom Islam verstanden haben. Doch Leider macht die Medienlandschaft absichtlich oder unabsichtlich immer den großen Fehler, Leute die weder Theologen noch Islamische gelehrte sind zu interviewen und stellen uns somit als Kriegerisches Volk dar.
Vor ein paar jahren war ich auch ziemlich unerfahren was meine Religion angeht. Ich glaubte zwar an Gott doch zweifelte ich am Islam. Weil ich auch nur das sah was im Fernsehen dargestellt wurde.
Ich kann dir ne menge sachen Rezitieren Erzählen etc. Doch wenn du auf der Suche nach der Wahrheit bist musst du es selber herausfinden. Bis ich zu meiner Wahrheit kam Las ich die Bibel und auch den Kuran und auch die Thora. Aber wir sollten auch nicht Vergessen das wir von Thema abgedrifftet sind.

Vielleicht noch ein kleiner Beitrag von mir.
(Deuterinorium, Kapitel 33 Vers 2)

Und er Sprach: Der Herr ist vom Sinai gekommen und ist ihnen aufgegangen von Seir, Er ist hervorgebrochen vom Berge Pharan...

Sinai ist der Ort,an dem der Prophet Moses zu Gott sprach und die Thora erhielt. Seiir ist ein Ort in Palestina, an dem Jesus die Göttliche Offenbarung empfing. Und Pharan ist der Ort, an dem Gott sich der Menscheit zum letzten Mal mittel seiner Offenbarung an den Propheten Muhammad (s.a.v.) offenbarte.

said Offline

Mitglied


Beiträge: 13

13.07.2005 10:19
#46 RE:wird in der bibel mohammed erwehnt??? antworten

Islam und Christentum - zwei Geschwisterreligionen

Der christlich-islamische Dialog hat in der letzten Jahren ohne Zweifel große Fortschritte gemacht. Man hat sich längst daran gewöhnt, von den drei Abrahamsreligionen zu sprechen. Darin liegt die Vorstellung einer geschwisterlichen Verwandtschaft eingeschlossen. Als ein besonders sichtbarer Ausdruck dieser Zusammengehörigkeit finden da und dort bereits gelegentliche ökumenische Gottesdienste statt. Die drei abrahamitischen Religionen stellen sich dann als drei Konfessionen der Einen Religion Gottes dar.

So erfreulich diese und manche andere Erscheinungen im Dialogfeld von Christentum und Islam auch sind. Viel zu gering ist noch das gegenseitige wirkliche Wissen von der Geschwisterreligion, halten sich unterschwellige Ängste vom »Überrolltwerden vom Islam«, die durch Aufbau von Feindbildern durch die Medien noch genährt werden.

Ohne mich weiter bei diesen unerfreulichen Tatsachen aufzuhalten, gehe ich gleich auf eine Hauptschwierigkeit im Verhältnis von Christentum und Islam ein. Auf dieses Problem darf man nach erfolgreichem Dialog endlich eine positive Klärung erwarten, ja man muss sie aus Gründen, die in den Wurzeln des Christentums und in der Lehre von den Gesandten des Korans liegen, mit Notwendigkeit fordern. Ich fordere sie ausdrücklich als Christ. Es handelt sich um die Anerkennung des Propheten Mohammed als eines wahren und legitimen Gesandten Gottes innerhalb der Reihe der gottgesandten Propheten, der auch für die christlichen Kirchen und Gemeinschaften eine wegweisende Botschaft von Gott überbracht hat. Auf diese Aufgabe des Propheten Mohammed und seine enge, ja brüderliche Beziehung zu Jesus von Nazareth werde ich im Laufe meines Vortrags noch näher eingehen.

Die evangelische Kirche hat es hier besonders schwer, da sie im Kampf gegen den Nationalsozialismus in der sog. Barmer Theologischen Erklärung Jesus als das eine Wort bekannte, neben dem es andere Worte Gottes von analoger Autorität rächt gebe. Damit sind die andern Religionen eigentlich als religiöse Gesprächspartner nicht mehr vorhanden, Aber die Barmer Thesen, wie man sie auch nennt, gemessen nicht überall in der evangelischen Kirche die gleiche unumstrittene Autorität. Ich meinte, dieses Hindernis wenigstens nennen zu sollen.

Ein weiteres schweres Hindernis für den Dialog liegt schließlich im Problem der Mission. Mission und Dialog schließen sich gegenseitig aus. Die bekannte Aufforderung zur Mission an die Christen steht am Schluss des Matthäus-Evangeliums, wo es heißt: Mir [Jesus] ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin in alle Welt und machet zu Jüngern alle Völker.« Dieser vermutlich unechte Taufbefehl enthält dann noch den für das Neue Testament singulären trinitarischen Zusatz: »Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.«

Es ist aber in diesem Text in einem differenzierten Sinne von den »Völkern«, den éthne, die Rede. Ethne bedeutet »Heiden«, das sind die Anhänger der Götterreligionen oder Völkerreligionen. Das Volk Gottes aber heißt Iaós, nicht éhnos. Die Jünger sind also nicht zu denen gesandt, die schon bei Gott sind. Das gilt insbesondere für das Judentum und für den Islam. In einem weiteren Sinne für alle Weltreligionen.

Der Koran bringt das auf eine eindeutige Weise zum Ausdruck, indem er in Sure 3 zum Dialog aufruft:


»Kommt herbei zu einem gleichen Wort zwischen uns!«


In Sure 29,45 erläutert der Koran:


»Und streitet nicht mit dem Volk der Schrift [Juden und Christen], es sei denn in bester Weise. Und sprechet: Wir glauben an das, was zu uns herabgesandt ward und herabgesandt ward zu euch, und unser Gott und euer Gott ist ein einiger Gott und ihm sind wir ergeben.«

Am zusammenhangvollsten wird dies aber in Sure 5, 52-53 zur Sprache gebracht. Man hat diese Sure auch das »Testament des Korans« genannt (M. Salim Abdullah), da sie die letzte Koranoffenbarung enthält, die an den Propheten Mohammed erging, wie wir aus V. 5 entnehmen können (»Heute habe ich euch eure Religion vollendet«):


»Einem jeden von euch haben wir eine klare Satzung gegeben und einen deutlichen Weg vorgeschrieben. Und hätte Gott es gewollt, er hätte euch alle zu einer einzigen Gemeinde gemacht. Doch er wünscht euch auf die Probe zu stellen durch das, was er euch gegeben. Wetteifert daher miteinander in guten Werken.«

Diese Koranoffenbarung hat die größte Bedeutung für die deutsche Dichtung und Philosophie gewonnen, und zwar als Ringparabel, wie sie in Lessings dramatischem Gedicht »Nathan der Weise« uns aus dem Munde des weisen Nathan vorgestellt wird. Die literarische Einkleidung konnte Lessing der dritten Novelle des ersten Tages von Boccaccios Dekameron entnehmen. Bei Lessing tritt aber eine noch größere Nähe zum Koran hervor:


»Es eifre jeder seiner unbestochnen,

Von Vorurteilen freien Liebe nach!

Es strebe von euch jeder um die Wette,

Die Kraft des Steins in seinem Ring‘ an Tag

Zu legen! Komme dieser Kraft mit Sanftmut,

Mit herzlicher Verträglichkeit, mit Wohltun,

Mit innigster Ergebenheit in Gott

Zu Hilf‘! Und wenn sich dann der Steine Kräfte

Bei euern Kindes-Kindeskindem äußern:

So lad ich über tausend tausend Jahre

Sie wiederum vor diesen Stuhl. Da wird

Ein weisrer Mann auf diesem Stuhle sitzen

Als ich; und sprechen.«

Diese Stelle hat das koranische Toleranzverständnis in den Mittelpunkt der deutschen Dichtung und Philosophie gestellt, sehr zum Missfallen des kirchlich-dogmatischen Christentums. Da die Deutschen ein Volk sind, das seine eigenen Wurzeln nicht kennt die Muslime, die dieses Toleranzverständnis in ihrem Koran als für sie verbindlich vorfinden, in dieser Hinsicht deutscher als die Deutschen. Die deutsche Kultur der Neuzeit hat ihre Wurzeln nicht so sehr im christlichen Abendland, sondern in der Geistigkeit bedeutender Juden (Spinoza, Moses Mendelssohn) und in der Spiritualität des Korans. Neben Lessing, seien hier nur Herder, der sogar ein evangelischer Theologe und Geistlicher war, Rückert und vor allem Goethe mit seinem »West-östlichen Divan« genannt. »Im Islam sind wir geboren, im Islam leben und sterben wir alle.«, war in seinen Briefen seit 1815 ein immer wiederkehrender Satz. Er hatte Korane für Forschungszwecke anschaffen lassen und stand im Briefwechsel mit berühmten Koranforschem. Den dialogischen Zusammenhang zwischen Orient und Okzident hielt er für nunmehr unauflöslich. »Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen.« Immanuel Kant hat über eine seiner religionsphilosophischen Schriften die Basmala (»Im Namen Gottes des Barmherzigen, des Erbarmers«) in arabischer Schrift gesetzt, die Trinitätsformel hätte er dazu nicht benutzen können, da sie seinen philosophischen Intentionen nicht entsprach. Lessing, um auf ihn zurückzukommen, hat darüber hinaus in Seiner »Erziehung des Menschengeschlechts« auf ein nunmehr anbrechendes »Reich des Geistes« hingedeutet, das auf die Gesetzesreligionen »Reich des Vaters« und der versöhnenden kirchlichen Vermittlungsreligionen (»Reich des Sohnes«) folgen wird. Damit ist ein Hinweis auf den Propheten Mohammed gegeben, durch den der Geist sprach und der mit der Verheißung des Johannes-Evangeliums von einem zweiten Gesandten, dem Parakleten, in Verbindung steht. Ich werde darauf noch näher eingehen. Die gesamte deutsche Geschichtsphilosophie (Fichte, Hegel usw.) hängt mit diesen drei Reichen Lessings zusammen, die in ein nachchristliches Zeitalter hinaustreten. Diese Bemühungen sind von der Kirche durchweg zurückgewiesen worden. Es sei noch darauf hingewiesen, dass die »Wissenschaftslehre« von Johann Gottlieb Fichte, obgleich sie sich als Weg zum wahren Christentum versteht, eher mit einer hinduistischen Upatüshad in Zusammenhang gebracht werden kann als mit dem auf kirchlicher Autorität Aussenden Dogmatismus. Es ist ein Christentum des Geistes.

Wir sollten die Chance wahrnehmen, die sich aus der neuen Begegnung eines durch den Dialog geöffneten, reinen, zugleich rechtlich als gleichwertig gesicherten Islam mit dem zu seinen wahren Wurzeln offenen geistigen und freien Christentums in Deutschland ergeben kann. Schon einmal war in Deutschland eine solche Vision in der größten deutschen Dichtung des Hochmittelalters, in Wolfram von Eschenbachs »Parzival«, aufgeleuchtet. Parzival als Vertreter eines geistigen Christentums und sein ihm noch unbekannter Bruder Feirefiz als Repräsentant des Islam erkennen sich nach vergeblichem Kampf gegeneinander als zusammengehörig, die zusammen erst eine Ganzheit bilden. Deutschland könnte die Stätte dieser Begegnung werden, aus der wechselseitig größte Kulturleistungen hervorgehen.

Ich möchte nun zunächst auf die große Bedeutung hinweisen, die der Koran für das Verständnis der Bibel besitzt. Im Koran fließen Überlieferungsströme wieder ein, die durch die Kanonisierung des Alten und Neuen Testaments eingeschränkt oder ausgeschlossen worden sind. Die Evangelien beispielsweise sind erst am Ende des ersten bis zum Anfang des zweiten Jahrhunderts nach Christus entstanden. Die darin benutzten Überlieferungen wurden für neue Zwecke umgebogen. Die jesuanische und urchristliche Überlieferung ist nicht ungebrochen in das Neue Testament übergegangen. Der Islam spricht in diesem Zusammenhang von »Fälschungen« der Überlieferung, die durch den Koran richtig gestellt werden. Die moderne wissenschaftliche Erforschung der Evangelien bestätigt das, indem sie die Sinnverschiebungen herausarbeitet, die sich an den Überlieferungselementen ergeben hat (Form- und Redaktionsgeschichte). Die moderne theologische Wissenschaft ist geradezu leidenschaftlich bemüht, das Bild des historischen Jesus, des Menschen Jesus, wieder aus den einzelnen Überlieferungsschichten herauszuarbeiten, der seinem Volk als Prophet erschien.

Die jüdischen und christlichen Legenden, die im Koran neu geoffenbart erscheinen, trug der Prophet lange mit sich herum. Er hatte sie mündlich von jüdischen oder judenchristlichen Gewährsleuten erfahren. Sie waren in dieser Form auch den Moslems bekannt. Das alles gehört zu den asbab an-nuzul, den »Ursachen der Offenbarung«, bis dann die Neuoffenbarung und Richtigstellung durch den nuzul, den Niederstieg des klärenden Offenbarungswortes, erfolgte. In diesem Sinne urteilt der bedeutende Koranforscher Rudi Paret: »Die Reproduktion des von anderen übernommenen Materials ist . . in seinem Bewusstsein zu einem echten Offenbarungserlebnis geworden. Aber für Mohammed lag eben der eigentliche Schwerpunkt im letzten Stadium des Aneignungsprozesses. Der Sache nach mochte sein Wissen von einem fremden Menschen stammen, - in der abschließenden Formulierung in deutlicher arabischer Sprache wurde es ihm neu geschenkt, und zwar von oben, nämlich von Gott.«*1

Hier ist die Bedeutung der Judenchristen als Vermittler hervorzuheben. Es gab, wenn Sie das Neue Testament aufmerksam lesen, eine große Spaltung in der Urchristenheit, nämlich in eine Gruppe, die sich um den Bruder Jesu, Jakobus den Gerechten, scharte, die Judenchristen, und in eine andere Gruppe, die sich hauptsächlich um den Apostel Pauls scharte, die Heidenchristen. Die hatten zum Teil die gleichen Quellen der Jesusüberlieferung, legten sie aber unterschiedlich aus und - das gilt insbesondere für die heidenchristliche Gruppe - versahen sie mit Zusätzen und Umdeutungen, wie man das schon deutlich im ältesten synoptischen Evangelium, dem Markus-Evangelium, erkennen kann.

Diese beiden Gruppen bekämpften sich zum Teil bis aufs Blut. Das können Sie aus den Paulusbriefen noch herauslesen. Für die judenchristlichen Gemeinden waren viele Auffassungen, die in den heidenchristlichen Gemeinden in den Mittelpunkt der christlichen Religion traten: das stellvertretende Sühnopfer Christi, die Erbsündenlehre, die Vergöttlichung Jesu, die Abschaffung des mosaischen Gesetzes usw., unannehmbare Dinge und mit der Lehre Jesu völlig unvereinbar. Für das Judenchristentum war der Apostel Paulus der Feind, der feindliche Mann, der Unkraut in den Weizen hineingesät hat, der Pseudoapostel, der ja von sich gesagt hatte, dass ihn der historische Jesus nicht interessiere (2. Korinther 5,16). Ich will damit kein endgültiges Urteil über Paulus aussprechen, aber ich möchte Ihnen doch wenigstens andeuten, dass es da eine große Spaltung gab. So drifteten diese zwei Christentümer auseinander: siegreich die heidenchristliche Richtung, die nach Griechenland, nach Rom, also nach dem Westen hin sich ausbreitete, und nach Osten die judenchristliche Hälfte, die sich über Arabien, Syrien, Mesopotamien, Indien und nach Äthiopien hin ausbreitete. Ihren Sieg hat der bedeutende Neutestamentler Adolf Schlatter so beschrieben: Mohammed übernahm den von den jüdischen Christen bewahrten Besitz, ihr Gottesbewusstsein, ihre den Gerichtstag verkündigende Eschatologie, ihre Sitte und ihre Legende und richtete als der von Gott Gesandte ein neues Apostolat auf.« *2

Mohammed hat weder die hebräische Bibel noch das Neue Testament gekannt, geschweige daraus abgeschrieben. Der Koran ist eine davon völlig unabhängige Neuschöpfung aus mündlichen Quellen. Schon der Name für Jesus im Koran, Isa, weist auf die Judenchristen hin. Nach einem Besuch bei dem Dortmunder Imam Ismail Zengin schenkte mir dieser ein Bild, das den Stammbaum des Propheten Mohammed darstellt. Dabei führte er aus: Wir, die Moslems, stammen von Ismael ab, die Juden von Jakob/Israel und ihr Christen von Esau. Diese Bemerkung verwundene mich, da sie mir sonst unbekannt war. Dann aber fiel mir auf, dass in dem Namen Isa das hebräische Wort für Esau, Esaw, stecken könnte. Die Judenchristen und ihr Begründer Jesus war für die Juden, die die Judenchristen aus der Synagogengemeinschaft ausgestoßen hatten, der feindliche Bruder Esau, der am Freiheitskampf gegen die Römer nicht teilgenommen hatte und über den Fall Jerusalems in Schadenfreude ausbrach. Später hat sich diese Gehässigkeit, die mit dem Namen Isa/Esau verbunden war, wohl verloren. Aber der Name blieb, im Arabischen wäre ja auf jeden Fall ein Jeschu möglich gewesen. *3

Man kann die Botschaft des Korans einen aktualisierten Monotheismus nennen. Gott umfasst alles. Selbst die Auferstehung ist bereits in die Schöpfung hineinverlegt.


»O ihr Menschen, wenn ihr betreffs der Auferstehung im Zweifel seid, so haben wir euch erschaffen aus Staub, alsdann aus einem Samentropfen, alsdann aus geronnenem Blut, alsdann aus Fleisch, geformtem und umgeformten auf dass wir euch (unsere Macht) erwiesen.« (Sure 22, 5-7)

Die kosmische Anbetung ist für jeden, der sehen will, erkennbar, da morgens und abends in den langen Schatten alle Welt vor Gott niederfällt.


»Siehst du denn nicht, dass alles, was in den Himmeln und auf Erden ist, sich vor Gott niederwirft, die Sonne, der Mond, die Sterne, die Berge, die Bäume und die Tiere und viele Menschen?« (Sure 22, 18)

Nur der Mensch ist ein Undankbarer. In der Not erinnert er sich Gottes, geht die Not vorüber vergisst er Gott.


»Siehst du denn nicht, dass die Schiffe auf dem Meere durch Gottes Gnade eilen, um euch etwas von seinen Zeichen zu zeigen? Hierin sind wahrlich Zeichen für jeden Standhaften und Dankbaren. Und wenn sie eine Woge gleich Schatten bedeckt, dann rufen sie zu Gott in lauterem Glauben. Hat er sie jedoch zum Strand errettet, dann schwanken einige hin und her. Unsere Zeichen aber bestreiten nur alle Treulosen und Undankbaren.« (Sure 31, 30)

Der Koran mit seiner Sprachwerdung Gottes sucht diesen Rückfall zu verhindern. Wer den Koran liest, erlebt sich ganz vom Sprechen Gottes umgriffen. Die ständige Rezitation des Korans ist der aktualisierte Monotheismus.

Aber der Islam beginnt nicht mit der Sendung des Propheten Mohammed. Wir müssen zwischen dem historischen Islam, der mit der Koranoffenbarung durch den Propheten Mohammed begann, und einem universalen Islam, der mit Adam als dem ersten Propheten in die Welt kam. Es gibt eine ganze Reihe oder Kette von Gesandten Gottes von Adam bis zum letzten Propheten, Mohammed. Zu diesen Gesandten gehören beispielsweise Rama, Buddha, Zarathusthra (Zoroaster), Noah, Abraham, Mose, Johannes der Täufer, Jesus u.a. Mit dem Auftreten dieser Gesandten ist die Entstehung einer Religion verbunden und der Empfang einer Offenbarung in Gestalt eines Buches. Es liegt also ein Islam-Kern allen Religionen zugrunde, was immer auch später sich um diesen legte. Der Islam ist die Ur-Religion in allen Religionen. Völker, zu denen kein Gesandter karr4 leben noch in der »Unwissenheit« (Dschahiliya), wie der Islam das Heiden- oder Völkertum nennt. Eine besondere Beziehung besteht im Koran zwischen den Gesandten Gottes Jesus und Mohammed. Der Koran enthält eine eigene Christologie, die manche Entsprechung zu den judenchristlichen Überlieferungen im Lukas-Evangelium und in der lukanischen Apostelgeschichte besitzt. Es ist eine Knecht-Gottes-Christologie im Unterschied zur Sohn- Gottes-Christologie in den Evangelien. Wie wird Jesus im Koran genannt? Er heißt dort der Gottesknecht, der Messias, Gottes Prophet und Apostel (Gesandter), Gottes Geist, Gottes Wort (Logos), er ist geboren von der Jungfrau Maria, in diesem Sinne ist er der zweite Adam, wie dieser unmittelbar von Gott geschaffen. Ob es im Koran zu einer wirklichen Ablehnung der Trinitätslehre kommt, ist umstritten. Abgelehnt wird die auch von der Reichskirche als häretisch abgelehnte Trinität: Gott, Maria, Jesus. Die Anschauungen des Korans ließen sich leicht mit der Auffassung des Arius in Einklang bringen, der den Logos (Wort bei Gott) auf der Ebene des Geschöpfes sieht. Auch hat die kirchliche Trinitätslehre nicht unmittelbar etwas mit dem historischen Jesus zu tun. Auf dies Problem geht die so genannte Zwei-Naturen-Lehre ein. Die ursprüngliche Intention der Trinitätslehre ist die Einheit Gottes als innergöttliche Entfaltung und Lebendigkeit dieser Einheit. Über diese Zusammenhänge hat die Diskussion zwischen Islam und Christentum noch gar nicht recht begonnen. *4

Ein schwerwiegender Unterschied zwischen offizieller christlicher Überlieferung und Koran scheint darin zu bestehen, daß nach koranischer Überlieferung Jesus nicht am Kreuz gestorben ist. Vielmehr heißt es in der Sure 4, 157:


»Und wegen ihrer Rede: Wir haben ja den Messias, Jesus, Sohn der Maria, den Gesandten Gottes, ermordet, doch konnten sie ihn nicht töten, noch am Kreuz sterben lassen, sondern es erschien ihnen bloß so, und diejenigen, die das Gegenteil in dieser Sache behaupten, sind ja selber im Zweifel darüber, sie haben Sicherheit, sondern folgen einer Vermutung, da sie ihn nicht für sicher getötet hatten.« (Übersetzung: Sadr-ud-din)

Dieses »es erschien ihnen bloß so« ist eine den Sinn zu vermitteln suchende Übersetzung des koranischen Ausdrucks »wa lakin schubbiha lahum«, und das heißt wörtlich »vielmehr wurde er ihnen (den Juden) ähnlich gemacht (d.h. einem, der tatsächlich am Kreuz gestorben ist)«. Das übersetzen jetzt einige, leider auch Paret, im Sinne von Legenden, die in gnostischen Kreisen und später auch im Islam aufgekommen sind, als wäre für Jesus ein anderer unterschoben worden, der statt seiner gekreuzigt und am Kreuz gestorben ist. Wo man dieser Vorstellung einer Substitution oder Unterschiebung eines anderen für Jesus nachgibt, übersetzt man dann in folgendem Sinn: »Vielmehr erschien ihnen (ein anderer) ähnlich (so dass sie ihn mit Jesus verwechselten und töteten)«. Aber der koranische Text zwingt gar nicht dazu, denn nicht »er wurde ähnlich gemacht«, Judas oder sonst einer, sondern Jesus wurde ähnlich gemacht für den Anblick der Juden, als wäre er tatsächlich am Kreuz gestorben. Denn davon war in der Rede der Juden ja vorher die Rede.

Es wird heute sehr lebhaft - auch im Zusammenhang mit dem Turiner Grabtuch - erörtert, dass Jesus noch lebend vom Kreuz abgenommen, dann in die Grabkammer zur weiteren Behandlung niedergelegt wurde und danach unter Umständen bis nach Kaschmir weiter gewandert sei. Ich kann für diese Vorstellungen hier nur auf die diesbezügliche Literatur (Holger Kersten, Elmar R. Gruber, Siegfried Oberineier u.A.) hinweisen. Sie haben sehr viel für sich, wenn man das Johannes-Evangelium - wohlgemerkt das ursprüngliche! - richtig liest. Dort heißt es nicht, dass Jesus am Kreuz gestorben sei, sondern dass er »erhöht worden ist von der Erde« (Job. 12,32, vgl. auch 3,24, 8,28). Das stimmt zusammen mit Sure 4, 158:


»Nein, Gott hat ihn zu sich erhoben. Gott ist mächtig und weise.«

Damit wird noch einmal ausdrücklich im Anschluss an den vorausgegangenen Vers 157 zurückgewiesen, dass Jesus am Kreuz gestorben sei und stattdessen betont, dass Gott ihn zu sich erhöht (rafa'a) hat. Gott hat seinen Gesandten nicht verlassen, sondern, so ergänzt Sure 23, 50, ihn und seine Mutter, nachdem er sie vorher in ein Land gerettet hatte, das einige auf Kaschmir deuten, zu sich in den Himmel erhoben:


»Wir (=Gott) machten den Sohn der Maria und seine Mutter zu einem Zeichen und gaben ihnen Zuflucht auf einer Höhe, einem Ort der Sicherheit mit Wasser von fließenden Quellen.«

Daraus folgt, dass der Koran sogar einen versteckten Hinweis auf die leibhafte Himmelfahrt der Maria gibt.

In der Sure 19 »Meryem« und in der Sure 3 »die Sippe Imran« wird die Geburtsgeschichte Jesu erzählt, die judenchristliche Überlieferung ähnlich der lukanischen enthält.

In der außerkoranischen Mahdi-Vorstellung werden Endzeit und Wiederkunft Jesu vorausgesagt. Die Welt treibt der Endzeit zu. Die Verhältnisse auf Erden verschlechtern sich. Der Mahdi (=ein von Gott »Geleiteter«) bringt das goldene Zeitalter. Nach diesem Zwischenreich eilt die Welt endgültig ihrem Ende entgegen. Der Antichrist (Daddschal) erscheint. Danach erscheint der zu Gott entrückte Jesus und verkündigt den universalen Islam. Die zweite Lebenshälfte Jesu wird also in die Endzeit gerückt. Dann erfolgt der erste Posaunenstoß Israfils. Alles wird tot niedergestreckt. Mit dem zweiten Posaunenstoß setzt dann das Jüngste Gericht ein.

Es gibt aber auch Hinweise auf Mohammed in der Bibel. 5. Mose 18,15 heißt es:

»Einen Propheten wie mich wird der Herr dein Gott dir erwecken aus der Mitte deiner Brüder; auf den sollt ihr hören!«

Auf diesen Propheten, der als der kommende zweite Mose erwartet wird, bezieht sich Jesaja 42,6. Dort heißt er der Gottesknecht, der den Volksbund stiftet. In diesem Sinne heißt er auch: der Prophet. In diesem Sinne gibt es in den Evangelien, besonders im Matthäus-Evangelium, den Versuch, Jesus als den zweiten Mose zu stilisieren, der einen neuen Bund stiftet. Aber Jesus hat keinen eigentlichen Volksbund gestiftet, es kam lediglich zur Bildung einer Kirche mit scharfer Trennung von aller Politik. Der zweite Mose soll aus der Mitte der Brüder Israels erweckt werden, und der Bruder Israels ist Ismael. Als der zweite Mose wird er alle bisherige Prophetie zum Abschluss bringen. In diesem Sinne heißt es in der Sure 33, 40:


»Mohammed ist Gottes Gesandter und das Siegel der Propheten.«

Das heißt also: Die ganze Kette der Gesandten kommt zu einem Schlusspunkt, so wie ich eine Urkunde dadurch endgültig mache, dass ich ein Siegel darunter setze: Mohammed ist also der letzte Gesandte. Aber darin zeigt sich zugleich die unauflösliche Zusammengehörigkeit von Jesus und Mohammed. Das bringt Sure 61, 6 mit folgenden Worten zum Ausdruck:


»Und da Jesus, der Sohn der Maria, sprach: O ihr Kinder Israel, ich bin Gottes Gesandter an euch, bestätigend die Tora, die vor mir war, und einen Gesandten verkündigend, der nach mir kommen soll, dessen Name Ahmed ist.«


Dieser Name »Ahmed« hat die gleichen Stammkonsonanten HMD wie Mohammed«. Es ist im Grunde genommen ein und dasselbe Wort, das »der Gepriesene, der Gelobte« bedeutet. Und das kommt nun zusammen mit einem Satz, den Jesus im Johannesevangelium in seinen Abschiedsreden gesagt hat (Joh. 16, 7):

»Aber ich sage euch die Wahrheit: es ist euch gut, dass ich hingehe. Denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Paraklet nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden..., (V. 13) der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.« *5

Mit diesem Jesuswort geht gut zusammen, dass Mohammed Wert darauf legt, dass er den Auditionen, der Stimme der Koranoffenbarungen, nichts hinzugefügt hat.

Es gibt in der Vorstellung der Judenchristen mit denen das Johannes-Evangelium zusammenhängt, nicht nur einen Messias, sondern zwei. Später ist der kirchliche Redaktor hinzugekommen und hat jedes Mal, wenn der Paraklet, also die Bezeichnung des zweiten Gesandten genannt wird, das Wort »der Heilige Geist« dahinter geklebt und so praktisch die jüdische und judenchristliche Tradition von den zwei Messiassen in die kirchliche Lehre von nur einem Messias und nur einem Geist Gottes, der dann auch nur in der Kirche wartet, umgebogen. Damit waren alle anderen draußen.

Es ist aber eine Eigentümlichkeit des Judenchristentums, dass man nicht nur einen Messias, sondern tatsächlich zwei erwartete. Und zwar geht diese Vorstellung von den beiden Gesandten zurück auf den so genannten Essenerorden, die Leute von Qumran. In den Schrift- Rollen von Qumran gibt es die Vorstellung, dass am Ende der Zeiten Gott die beiden Messiasse schicken werde. Der erste ist der Volksmessias aus dem Hause David, der später auch der Ben Josef, also der Sohn Josefs, genannt wird. Er wird auch als Kriegsmessias vorgestellt, der den Heiligen Krieg gegen die Römer durchfuhren und dadurch das Reich Gottes auf Erden aufrichten wird. Der Gründer der Dynastie David war ja der König, der Israel vollendete, indem er den Heiligen Krieg der Landnahme mit der Eroberung Jerusalems zum Abschluss brachte. Eine weitere Vorstellung war, dass dieser Messias fallen werde. Es gab natürlich viele Übergänge in diesen Ansichten, so dass man sie nicht zu stark vereinheitlichen darf. Dieser Auffassung scheinen Deutungen zu widersprechen, die Jesus auf Grund der Bergpredigt als einen radikalen Pazifisten vorstellen. Andererseits existieren Jesusworte, nach denen er nicht gekommen ist, Frieden auf die Erde zu bringen, sondern das Schwert (Matthäus-Evangelium 10,34) und aus dem Gespräch Jesu mit seinen Jüngern beim letzten Mahl geht hervor, dass diese während des Einzugs in Jerusalem Waffen unter den Kleidern getragen haben und auch jetzt noch bereit sind, ihn damit zu verteidigen (Lukas-Evangelium 22,3). Diese Annahme einer gescheiterten Jesus-Revolution ist nicht ganz abwegig und stellt die Bergpredigt in das Licht einer Magna Charta für das Reich Gottes und für ein Übergangsverhalten bis zur endgültigen Aufrichtung desselben.

Neben diesem Messias aus dem Hause David wurde noch ein zweiter Messias, der hohepriesterliche Messias, erwartet, das ist der »Grosse« der aus dem Hause Aaron stammen und die eigentliche Erfüllung bringen wird. Dieser zweite Messias wurde bei den Judenchristen nach dem Auftreten des Messias Jesus noch erwartet. Die Judenchristen sahen ihn zunächst in dem Bruder Jesu, Jakobus. Von diesem Bruder Jesu wird in dem gnostischen Thomas-Evangelium eine eigenartige Aussage gemacht:

»Es sprachen die Jünger zu Jesus: Wir wissen, dass du von uns gehen wirst. Wer ist's, der groß sein wird über uns? Jesus sprach zu ihnen: Am Ort, wohin ihr gekommen seid, werdet ihr gehen zu Jakobus dem Gerechten, dessentwillen der Himmel und die Erde geworden sind.« (Spruch 12)

Jakobus ist also das Fundament der judenchristlichen Gemeinde und zugleich das Fundament des Universums. Er ist sowohl der Leiter der Urgemeinde von Jerusalem und der Sachwalter der judenchristlichen Gnosis. Von ihm geht die Weisheit aus, die die Rechtleitung für die Glaubenden enthält In der Väterliteratur ist Jakobus als der wahre Hohepriester in hohepriesterlicher Kleidung vorgestellt worden. Jakobus ist danach der zweite Gesandte oder Messias, der das Werk Jesu in jeder Hinsicht vollendet.

Nun ist dieser Jakobus von seinen Gegnern, von dem falschen Hohenpriester - die Essener nannten die Priester im Tempel zu Jerusalem die falschen Priester - getötet worden. Man hat ihn von einer Tempelzinne gestürzt und dann mit einem Knüppel erschlagen. Nach anderer Überlieferung soll er gesteinigt worden sein. Er ist ein Märtyrer. Und von daher war die Erwartung eines zweiten Messias oder Gesandten zunächst nicht verwirklicht worden. Man musste auf einen anderen warten.

Und diese Erwartung wird über das Judenchristentum zu den arabischen Christen weitergegangen sein. Das zeigt sich daran, dass ein aus dieser Tradition stammender Christ, Waraqa, ein Vetter von Mohammeds Frau Chadidscha, sofort, als die erste Offenbarung an Mohammed kam, erklärte: »Der Engel Gabriel ist wahrhaftig zu ihm gekommen, wie er zu Moses kam, und er ist wahrlich der Prophet dieses Volkes!« *6 Das heißt also, die Verheißung eines zweiten vollendenden Gesandten ist vom Judenchristentum in die arabische Erwartung übergegangen und ist dem Propheten Mohammed in der Sure 61 neu geoffenbart worden mit der Maßgabe, dass in ihm dieser zweite Messias gekommen ist. In diesem Sinne sind Jesus und Mohammed Brüder, und so hat sich Mohammed auch verstanden. Ja, er hat sich mit Jesus identisch gefehlt. Er hat sagen können: »Ich bin Jesus.«

Man kann also sagen, dass das Christentum jesuanischer Prägung und der Islam arabischer Prägung ganz nah beieinander stehen. Das Urchristentum, so gesehen, steht näher beim Islam als unser heidenchristlich geprägtes Christentum. Dazu kommt noch die Vorstellung vom »wahren Propheten« in der judenchristlichen Gemeinde. Sie ist verwandt mit der bereits erwähnten Vorstellung vom dem Propheten und dein damit verbundenen Vorstellungskomplex vom Gottesknecht. Nach dem Judenchristentum waren all die großen Gestalten der biblischen Heilsgeschichte von Adam über Moses bis zu Jesus ein Ausdruck des »wahren Propheten«, der in Jesus als zweiter Moses auftritt und die Tora von den falschen Perikopen (Bibelabschnitten) reinigt. Die Idee einer Verfälschung der heiligen Bücher bestand also schon in urchristlicher Zeit. Von diesem »wahren Propheten« heißt es dann weiter in einer urchristlichen Überlieferung:

»Er ermahnt, allein zu einem Gott zu beten, hasst Opfer, Blutvergießen, beendet Kriege, predigt Frieden, macht barmherzig.« *7

In welchem Sinne kann die Auffassung von Mohammed als Parakleten für einen Christen von Belang sein? Eine Brücke bildet Leasings Lehre von den drei Reichen, auf die wir schon hinwiesen. Lessing war der Meinung, dass auf das Reich des Vaters das Reich des Sohnes folge. Kennzeichnend für die Kirche sei die Spaltung in Kirche und Staat, Religion und Welt. Nun wollen wir aber weltlich so leben, dass wir darin den Willen Gottes erfüllen, »Jesus verkündigte das Reich Gottes, aber es kam die Kirche« hat Alfred Loisy gesagt. Das Reich Gottes ist aber die Aufhebung der Spaltung in Kirche und Staat, in den Einen Menschheitsbund, der aus göttlichem Willen lebt. Die umma, die von Mohammed gegründete islamische Gemeinde, bestehend aus der gleichberechtigten und autonomen Mitgliedschaft aller Leute der Schrift nach der Urverfassung von Medina, ist weder eine Staats- noch eine Kirchengründung. Sie ist din wa daula, Einheit von geistlichem und weltlichem Reich, und nimmt darin die Reichgottespredigt Jesu wieder auf Sie meint letztlich einen universalen Islam, der allen geoffenbarten Religionen zugrunde liegt. Dieser universale Islam ist das Bleibende, in dessen Namen Jesus als der eschatologische Mensch vor die Menschheit tritt.

Ich komme nun zum letzten Punkt, zum mystischen oder esoterischen Element der Lehre Jesu. Die Geheimlehre Jesu - denn um eine solche handelt es sich - ging in das Judenchristentum hinüber und lag, wie das Thomas-Evangelium zeigt, in den Händen des Jakobus. Das ursprüngliche Christentum kannte keine Dogmen. Es kannte aber Bilder und Gleichnisse für die, »die draußen sind«. Dem inneren Kreis aber enthüllte er den Sinn der Gleichnisse (Markus-Evangelium 4,33f). Aber genau diese Enthüllungen fehlen im Neuen Testament. Diese findet man vielmehr im Thomas-Evangelium. Dort heißt es, dass das Samenkorn, das man in den Acker streut, das Selbst, der göttliche Funke und Lichtkern in jedem Menschen ist, den es zu entwickeln gilt. Diese Geheimlehre teilte Jesus nur dafür bestimmten Jüngern mit. Es gab da einen engeren Dreierkreis. Außerdem einen »Jünger, den Jesus liebte«. Wir nennen ihn Johannes. Ob er wirklich Johannes hieß, ist eine andere Frage. Dieser Jünger hat Jesu Geheimlehre dann in das Johannes-Evangelium hineingeschrieben, das, wenn man die späteren kirchlichen Übermalungen wegdenkt, das älteste Evangelium im Neuen Testament ist. Durch die kirchliche Redaktion wurde es das Jüngste. Ein Nachklang dieser ursprünglichen Lehre ist, wenn man richtig zu lesen weiß, in den drei übrigen Evangelien des Neuen Testaments enthalten.

Und nun ist es interessant, dass auch in der islamischen Überlieferung die Geheimlehre eine Rolle spielt. Eine solche erscheint zunächst im Koran, beispielsweise in der Sure 4, die den Namen »das Licht« trägt, insbesondere in dem berühmten Lichtvers (V.35). Wer sich mit dem Koran beschäftigt, der wird in immer tiefere Schichten hineingeführt. Jedenfalls geht mir das so. Es hat eigentlich damit gar kein Ende, was da an Licht aus dem Koran hervorbricht. Er enthält zumindest potentiell eine esoterische Lehre, die sich allerdings nur dem aufschließt, der hingegeben ist an die Ausdrucksweise, den Sprachklang, die Verse, die ein Wunder darstellen in der Erscheinungswelt, weil sie dem Menschen die Brust öffnen zur Tiefe hin.

Und so wird gesagt, dass Mohammed seinen Vetter, Pflegesohn und Schwiegersohn Ali, den mystischen vierten Kalifen und ersten Imam der Schia, in die Geheimlehre eingeweiht habe, so dass es von daher, zumindest seit Ali, im Islam eine esoterische Tradition gibt, die auf den Propheten selbst zurückgeht. Aber vielleicht ist in den islamischen Mystikern eine uralte Tradition am Werke, die schwer auf ihre wirklichen Ursprünge hin zu erkennen ist.

Zu den Bezeichnungen, welche die Sufis sich selbst geben, gehört, dass sie sich Urchristen nennen. Das könnte einen sehr guten Sinn haben nach dert4 was ich Ihnen von der Geheimlehre Jesu vorgetragen habe. Ich kann sogar noch weiter gehen: Das Wollkleid, das erinnert doch ganz lebhaft an den Propheten Elias. Der lief doch auch in so einem härenen Gewande herum. Und dieser Elias hatte einen Prophetenkreis. Da wurde man eingeweiht in die geheimnisvollen Dinge, so dass auch seine Schüler geheimnisvoll wirken konnten. In Johannes dem Täufer erscheint ein solcher Sufi im härenen Gewand wieder. im Kreise Johannes des Täufers ist Jesus eingeweiht worden. Denn die Taufe ist ein Signal, ein Signum, ein Zeichen für eine Einweihung. Aus dem Kreise Johannes des Täufers ist wahrscheinlich das hervorgegangen, was sogar über den kirchlichen Bereich hinauswirkte, die große Bewegung der Gnosis. So haben es einige Kirchenväter verstanden.

Aber man muss noch einen Schritt weitergehen. In dem Propheten Mohammed tritt eine Gestalt auf, die, äußerlich betrachtet, dasteht wie einer unter anderen Propheten. Aber in diesem Moment hat sich nach mystischer Auffassung gleichsam dargestellt ein Licht, das Gott als Ausdruck des Selbst erschaffen hat, das so genannte Mohammed-Licht, oder »Nur muhammadiya«. Dieses Mohammed-Licht, das alle Propheten erleuchtet hat, ist der wahre Mensch, der Ersterschaffene Gottes, der Archetyp aller geschaffenen Dinge. Immer dort, wo Licht ist und Erkenntnis, da ist dies der göttliche Urbeginn der Grossen Welt (Makrokosmos) in der kleinen Welt (Mikrokosmos, der Mensch). Die Nur muhammadiya enthüllt den wahren Propheten in dem Propheten Mohammed. Daraufhin ist jeder einzelne von uns angelegt. Er ist in diesem Sinne der ersterschaffene Gottes, der Archetyp aller geschaffenen Menschen, der archetypische Mensch.

Vor lauter historischem Jesus haben wir längst vergessen, dass im Neuen Testament Jesus als der archetypische Mensch, der Menschensohn, vorgestellt wird, der in der himmlischen Welt von Gott als Erstling aller Seiner Werke geschaffen worden ist. Das ist also eine parallele Vorstellungsform zu dem, was im mystischen Islam über die Nur muhammadiya gesagt worden ist. Der archetypische Mensch ist mit den Eigenschaften Gottes, freilich auch in diesem Zustand Geschöpf, ausgestattet. »Gestaltet euch mit den Eigenschaften Gottes aus!« ist der Ruf, den der Prophet Mohammed an die Menschen ergehen lässt. Der Mensch ist das Abbild Gottes auf der geschöpflichen Ebene. In der letzten Tiefe ist Gott unerkennbar. Aber dadurch, dass ER Seine Eigenschaften erschafft - Er erschafft diese zunächst in dem urbildlichen Menschen -, gibt Er uns Anteil an Seiner Gnade.

Ein Erlebnis war für mich, als wir auf dem Kirchentag zu Nürnberg (1979) uns in einem Kreis, wo auch über den Islam gesprochen wurde und wo auch Moslems dabei waren, als freie Christen vorstellten und ich sagte: ich gehöre dem Bund für freies Christentum an«, da kamen spontan die Moslems und sagten: »Auch wir sind freie Christen!« Das besagt doch wohl, wenn man sich öffnet für die Urbotschaft des Christentums, dann gibt es eigentlich nur noch die eine geheimnisvolle Lehre. Wie sich herausstellte, waren diejenigen, die das sagten, Sufis.


said Offline

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13.07.2005 10:54
#47 RE:wird in der bibel mohammed erwehnt??? antworten

Onkel Abu Taalib, der als Kaufmann tätig war, hatte einmal Mohammad (s.a.s.) auf eine Karawanenreise mitgenommen. Sie waren an einer kleinen Stadt Namens Büsra vorbeigekommen. Zur damaligen Zeit gab es dort eine Kirche und einen Pfarrer namens Bahiirah und einige Nonnen. Der Priester bemerkte, dass die Wolke einer Karawane Schatten spendete, und lud deshalb alle Karawanenreisenden zu einem Essen ein. Alle waren dieser Einladung nachgekommen, jedoch der, dem diese Einladung vor allem gegolten hatte, erschien nicht. Bahiirah war ungehalten, weil die Person, die er sehen wollte, nicht gekommen war und sagte: "Es gibt jemanden, der nicht gekommen ist." Darauf antworteten sie: "Wir sind alle gekommen, außer einem kleinen Jungen, der bei der Karawane zurückgeblieben ist." Bahiirah sprach, so dass alle Anwesenden staunten: "Ich wollte besonders dieses Kind einladen und es kennen lernen." Bahiirah betrachtete Mohammad (s.a.s.) und dessen edle Gesichtszüge, während dieser beim Essen saß, und sagte: "Ich werde Dich etwas fragen. Aber schwöre mir bei Labt und 'Uzzar, dass du die Wahrheit sagen wirst." Dieser erwiderte: "Schlage mir nicht vor, bei Laat und 'Uzzaa einen Eid zu schwören. Es gibt nichts, was ich mehr verabscheue als diese beiden." "Also beantworte bei Allah, was ich dich frage." sagte Bahiirah und fragte ihn nach seiner Lebensart und -Weise. Die Antworten versicherten Bahiirah, dass seine Vermutung stimmte. Danach fragte er Abu Taalib: "Wer ist dieses Kind?" "Er ist mein Sohn." - "Nein, das dürfte nicht stimmen. Sein Vater soll nicht mehr am Leben sein." Schließlich riet Bahiirah Abu Taalib folgendes: "Dieses Waisenkind wird Allahs letzter Gesandter sein. Unter den in Sam wohnenden Juden gibt es Menschen, die die Eigenschaften und Zeichen des letzten Gesandten kennen. Es könnte jemand dieses Kind erkennen und verraten. Bringe es erst gar nicht nach Sam. " Abu Taalib akzeptierte diesen Rat. Nachdem er seine Angelegenheiten 'in Büsra erledigt hatte, kehrte er unverzüglich nach Mekka zurück.


kk61 Offline

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27.07.2005 00:34
#48 RE:wird in der bibel mohammed erwehnt??? antworten

Ich schreibe einen sehr langen Beitrag, tut mir leid. Aber hier steht alles drin.

Gelobt und gepriesen sei der Höchste, der uns Propheten geschickt hat, die uns zu ihm leiten. Und Muhammed war der letzte Gesandte Gottes.
War Muhammed (a.s.s.) wirklich ein Prophet? Die christlichen Theologen und die Orientalisten tun sich immer schwerer die Frage ehrlich und zufriedenstellend zu beantworten. Während die früheren Theologen und Orientalisten Muhammed als falschen Propheten abstempeln, räumen sie heute, Muhammed eine Prophetenstelle ein. So gestehen sie: Muhammed war ein durch und durch gläubiger Mensch. Er predigte für den EINEN Gott und nahm es in seiner schwachen Stellung gegen die Götzendiener auf. So erkennt man Muhammed als Prophet für den arabischen Raum. Aber auf keinen Fall für die ganze Menschheit.
Schon zur Zeit Muhammeds, und erst recht danach, gab es mit dem Christen heftige Diskussionen, ob Muhammed wirklich in ihren Schriften erwähnt wird. Der letzte der Muhammed verkündet, war Jesus (Friede auf ihn).
Sure 5 Vers 15
"O Leute der Schrift, Unser Gesandter ist nunmehr zu euch gekommen, um euch vieles zu enthüllen, was ihr von der Schrift geheim gehalten habt, und um gegen vieles Nachsicht zu üben. Wahrlich, zu euch sind ein Licht von Allah und ein klares Buch gekommen."
Die Bibel enthält genug hinweise auf Gottes letzten Gesandten Muhammed. Die Ankündigung des letzten Propheten findet schon bei Moses statt, und zieht sich durch die biblischen Texte bis in die Evangelien hindurch. Die christlichen Theologen kennen auch diese Stellen, sie waren oft genug streitpunkt von Diskussionen. Die Theologie hat die Bibel nach ihren Verständnis ausgelegt, und will von dieser einmal festgelegten Aussage nicht abrücken. Die Konsequenzen wären für das Christentum auch fatal. Würden sie das Prophetentum Muhammeds anerkennen, so müßten sie ihr ganzes System wiederlegen. Und wer sich mit der kirchlichen Struktur auskennt, der weiß was auf dem Spiele steht.
Wir wollen für den Christen, der die Wahrheit über die Person Muhammed wissen will, auf Grund der biblischen Texte, die Wahrheit aufdecken. Es folgen nun Textstellen aus der Bibel, die Muhammed ankündigen. Möge Gott uns dabei Rechtleiten und möge SEINE Gnade und Barmherzigkeit bei uns sein. Amin!
Der Grundstein für die Verheißung des Propheten Muhammed beginnt bei unseren gemeinsamen Propheten und Gottes freund Abraham.
1.Mose 17 Vers7-11
Und ICH will aufrichten meinen Bund zwischen dir und deinen Nachkommen von Geschlecht zu Geschlecht, daß es der ewige Bund sei, so daß ich dein und deiner Nachkommen Gott bin. Und ICH will dir und deinem Geschlecht nach dir das Land geben, darin du ein Fremdling bist, das ganze Land Kanaan, zu ewigen Besitz, und will ihr Gott sein. Und Gott sprach zu Abraham: So haltet nun meinen Bund, du und deine Nachkommen von Geschlecht zu Geschlecht. Das ist aber mein Bund, den ihr halten sollt zwischen mir und euch und deinem Geschlecht nach dir: Alles was männlich ist unter euch, soll beschnitten werden, eure Vorhaut sollt ihr beschneiden. Das soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und euch.
Vers 14: wenn aber ein Männlicher nicht beschnitten wird an seiner Vorhaut, wird er ausgerottet werden aus seinem Volk, weil er meinen Bund gebrochen hat.
Gott segnete die Nachkommen Abrahams, und schloß mit ihm den Bund des Lebens; die Beschneidung. Abraham hatte zwei Söhne, seinen Erstgeborenen Sohn Ismael von der Sklavin Hagar, und Isaak von seiner Frau Sara. Trotz der verstoßung Hagars und seinem Sohn Ismael, segnete Gott Ismael.
1.Mose 17 Vers 20
Und für Ismael habe ich dich auch erhöht. Siehe, ich habe ihn gesegnet und will ihn fruchtbar machen und über alle Maßen mehren. Zwölf Fürsten wird er zeugen, und ich will ihn zum großen Volk machen.
Das Auserwählte Volk war zweifellos der Stammbaum, der von Isaak ausging; Israel. Gott nahm sich deshalb einen Volk an, um Geschichte zu machen. Jedes Volk hatte einen Propheten. Doch nur die Propheten der Israeliten lies uns Gott geschichtlich erhalten. Die Geschichte Israel soll uns als warnendes Beispiel dienen, wie Gott mit einem Volk widerfährt, daß seinen Gebote gehorcht, bzw. nicht gehorcht. Das hat nichts mit Israel selber zu tun. Gott hätte auch die Indianer als Beispiel nehmen können. Aber Gott entschied sich für den Stammbaum Abraham, eine Geschichte für die Menschheit.
1.Mose 22 Vers 16
...Weil du solches getan hast und hast deines einzigen Sohn nicht verschont, will ich dein Geschlecht segnen und mehren wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres, und deine Nachkommen sollen die Tore ihrer Feinde besitzen; und durch dein Geschlecht sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden, weil du meiner Stimme gehorcht hast.
...und deine Nachkommen sollen die Tore der Feinde besitzen. Wer nahm den die Tore der Feinde in Besitz? Die Israeliten, hatten zwar mit dem Propheten David viele Kriege geführt und auch kurzfristige Städte erobert, doch fest in ihren Besitz konnten sie die Städte nicht halten. Was ist den Israelis bis heute geblieben? Ein Land, daß sie nur militärisch halten können. Selbst Jerusalem, wird von den Israeliten nicht alleine regiert. Seit dem Auftreten Muhammeds nahm der Islam Städte ein, die er auch heute noch in seinen Besitz hält, wo der Islam festen Fuß gefaßt hat. Wenn Gott von Besitznehmen redet, so meint er damit nur die Religion, die Religion Gottes wird Besitz nehmen von des Feindes Städten.
5.Mose 18 Vers 15 und 18/19
Einen Propheten wie mich wird dir der Herr, dein Gott erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen. Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund geben; der soll zu ihnen reden alles, was ich ihm gebieten werde. Doch wer meine Worte nicht hören wird, die er in meinem Namen redet, von dem will ich‘s fordern.
Welcher Prophet trat so auf wie Mose? Wie lebte Mose, und was tat er als Prophet? Jesus kann hier von vornherein nicht gemeint sein. Mose führte ein Volk aus Ägypten, Mose führte Kämpfe, Mose strafte mit Gottesgesetzen, Mose war Verheiratet, Mose bekam eine Offenbarung mit Gesetzescharakter. Jesus bekam nur eine geistige Offenbarung, nichts zum niederschreiben. Jesu sagte ja selber: ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Es kann also nur ein Prophet vor Jesus oder nach Jesus gemeint sein. Wenn Gott einen solchen Vergleich macht mit Moses, dann meint Gott auch so einen Propheten wie Mose. Oder wollen wir Gott unterstellen er weis nicht was er sagt. ER macht einen Vergleich mit Mose aber es findet sich kein Prophet der so auftrat wie Mose! Wie glaubwürdig soll dann der Rest von Gottes Wort sein, wenn ER sich schon da unrichtig Ausdrückt. Das wollen wir ja Gott nicht unterstellen. Kein Prophet weist solche Eigenschaft wie Mose auf, außer Muhammed.
Muhammed erlebte, und lebte ähnlich wie Mose. Muhammed bekam eine Offenbarung, er führte Kriege gegen Ungläubige, er mußte fliehen aus seiner Vaterstadt, wie auch Mose fliehen mußte. Muhammed war Verheiratet. Und Muhammed sprach immer: im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen. So wie Gott es Mose ankündigte. Ein falscher Prophet kann Muhammed nicht gewesen sein, weil die Botschaft, die er brachte noch heute bestand hat, und in unserer Zeit die einzige Religion ist, die Zuwachs verzeichnen kann.
5.Mose 33 Vers 2
Er sprach: Der Herr ist vom Sinai gekommen und ist ihnen aufgeleuchtet von Seir her. Er ist erschienen vom Berge Paran her und ist gezogen nach Meribat-Kadesch; in seiner Rechten ist en feuriges Gesetz für sie. Wie hat er sein Volk lieb! Alle Heiligen sind in deiner Hand. Sie werden sich setzen zu deinen Füßen und werden lernen von deinen Worten.
Diese Stelle wird gerne von den christlichen Theologen auf Jesu bezogen. Die Beschreibung paßt aber gar nicht auf Jesu. Jesu hatte kein feuriges Gesetz, und zu ihm kamen keine 10.000 Leute und setzten sich ihm zu Füßen, um von ihm zu lernen. Jesu führte die ganze Zeit nur Streitgespräche mit den Hohen Priestern und dem Hohen Rat. Ja man wollte Jesu sogar töten. Pharan ist in der Wüste von Mekka, wo sich Ismael mit seiner Mutter Haga nach dessen Verstoßung niederließ. Jesu war dort nie anwesend. Die drei Berge, die hier beschrieben sind, sind die Berge der drei Propheten Mose-Jesu-Muhammed.
Muhammed kam mit einem feurigen Gesetz, und Tausende kamen noch zu Lebzeiten Muhammed nach Mekka und später nach Medina, um von der Religion zu lernen. Als der Prophet nach Mekka einzog, waren über 10.000 Muslime mit ihm.
Psalm 45 Vers 3-8
Du bist der Schönste unter den Menschenkindern, voller Huld sind deine Lippen; wahrlich, Gott hat dich gesegnet für ewig. Gürte dein Schwert an die Seite, du Held, und schmücke dich herrlich! Es möge dir gelingen in deiner Herrlichkeit. Zieh einher für die Wahrheit in Sanftmut und Gerechtigkeit, so wird deine rechte Hand Wunder vollbringen. Scharf sind deine Pfeile, daß Völker vor dir fallen; sie dringen ins Herz der Feinde des Königs. Gott, dein Thron bleibt immer und ewig; das Zepter deines Reichs ist ein gerechter Zepter. Du liebst Gerechtigkeit und hassest gottloses Treiben.
Diese Beschreibung paßt nur auf einen, der die Möglichkeit hat gegen seine Feinde vorgehen zu können. Jesu wurde von den Leuten nicht gelobt und geschmeichelt. Die Christen verehren zwar Jesu als Gott, aber sie sprechen keine Segnung über ihn aus. Vor Jesu sind keine Völker gefallen, weder in Sanftmut noch mit dem Schwert. Jesu hinterließ kein Reich.
Auf Muhammed treffen alle beschriebenen Eigenschaften zu. Die Menschen, die den Islam angenommen haben, sagten: Wahrlich, Muhammed: du bist der schönste den ich je gesehen habe und du bist der Freigiebigste den ich je getroffen habe. Alle Muslime sprechen während, und nach, dem Gebet die Segenswünsche über Muhammed. und bei jeder Nennung des Namens Muhammed, spricht man die Lobpreisung. (Gottes Segen auf Muhammed und seiner Familie.) Wenn Muhammed das Schwert umhängte, so war ihm auch der Sieg von Gott gewährt. Bei der ersten Schlacht standen sich 300 Muslime gegen 900 Mekkaner gegenüber. Gott lies die Muslime gewinnen. Die Herrschaft des Islam ist bis heute geblieben, und das über weite Teile der Erde. Muhammed setzte sich für die Gerechtigkeit ein und verabscheute das gottlose Treiben.
Psalm 72 Vers 8-17
Er soll herrschen von einem Meer bis ans andere, und von dem Strom bis den Enden der Erde. Vor ihm sollen sich neigen die Söhne der Wüste, und seine Feinde sollen Staub lecken. ...denn er wird den Armen erretten, der um Hilfe schreit, und den Elenden, der keinen Helfer hat. Er wird gnädig sein den Geringen und Armen, du den Armen wird er helfen. Er wird ihre Seele aus dem Trug und Frevel erlösen und ihr Blut ist wert geachtet vor ihm. Er soll leben und man soll ihm geben vom Gold aus Saba. Man soll immerdar für ihn beten und ihn täglich segnen.
Wer hat seine Herrschaft von einem Meer zum anderen Ausdehnen können, und Unterwarf die Königreiche? Vor wem neigten sich die Wüstensöhne? Wer nahm den Kampf gegen die Armen und Unterdrückten auf, und schaffte es, daß auch ihr Leben geachtet wurde? Das wichtige ist hier, für wen wird Gebetet und für wen spricht man Segenswünsche? Alle diese Erwartungen treffen nur auf Muhammed zu. Einige Stellen kann man im geistigen Sinne hier auch auf Jesus beziehen. Aber beten und segnen trifft nicht auf Jesu. Jesu wird ja als Gott verehrt. Man betet Jesu an, aber man wünscht ihm keinen Segen, und man betet nicht für ihn.
In den fünf täglichen Gebeten der Muslime, wird Muhammed jedesmal der Segen gewünscht. Man betet für Muhammed und für seine Familie.
Jesaja 9 Vers 1/5
Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. ...denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter und er heißt Wunder-Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedesfürst.
Arabien wandelte im religiösen Sinne gesehen, in Finsternis. Statt den Einen Gott, beteten die Araber Götzen an. Als Muhammed geboren wurde, erhellte die Gegend um Mekka. Auf des Propheten Schultern, errichtete Gott die Herrschaft. Für die Lage Jerusalem bzw. für Jesu, paßt diese Passage nicht. Die Israeliten waren zwar teilweise irregeleitet, aber sie erkannten ihren einen Gott. Jesu hatte keine Herrschaft, soweit kam es nicht, weil ihn ja Gott vorher abberufen hat. Eine geistige Herrschaft ist mit diesen Ausspruch nicht gemeint, wenn man noch die anderen Verse mit in Betracht zieht.
Haggai 2 Vers 6/9
Denn so spricht der Herr Zebaoth: Es ist nur noch eine kleine Weile, so werde ich Himmel und Erde, das Meer und das Trockene erschüttern. Ja alle Heiden will ich erschüttern. Da sollen dann kommen aller Völker Kostbarkeiten, und ich will dies Haus voll Herrlichkeit machen, spricht der Herr Zebaoth. Es soll die Herrlichkeit dieses neuen Hauses größer werden, als die des ersten gewesen ist, spricht der Herr Zebaoth; und ich will Frieden geben an dieser Stätte, spricht der Herr Zebaoth.
Mit dem Hause ist die Kaaba in Mekka gemeint. Die Araber pflegten ja zur Zeit Muhammeds den Götzendienst. Als Mekka sich der Religion des Islams ergab, stieg seine Bedeutung weit über die bekannten Grenzen. Das Haus, die Kaaba, wird heute von ca. 5 Millionen Menschen jährlich zur festgesetzten Zeit besucht. Die Kaaba hatte schon immer eine besondere Stelle, doch erst Muhammed (a.s.s.) verschaffte ihr ein neues Ansehen, über alle Grenzen hinaus. Im Gebiete Mekka darf kein Blut vergossen werden. Nicht einmal ein Baum oder eine Blume darf ausgerissen werden. Sicherheit für Mensch, Tier und Pflanze.
Maleachi 3 Vers 1
Siehe, ich will meinen Boten senden, der vor mir her den Weg bereiten soll. Und bald wird kommen zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, und der Engel des Bundes, den ihr begehrt, siehe er kommt! Wer wird aber den Tag seines Kommens ertragen können, und wer wird bestehen, wenn er erscheint? Denn er ist wie das Feuer eines Schmelzers und wie die Laue der Wäscher. Er wird sitzen und schmelzen und das Silber reinigen, er wird die Söhne Levi reinigen und läutern wie Gold und Silber. Dann werden sie dem Herrn Opfer bringen in Gerechtigkeit, und es wird zu euch kommen zum Gericht und will schneller Zeuge sein gegen die Zauberer, Ehebrecher, Meineidigen, und gegen die, die Gewalt und Unrecht tun den Tagelöhnern, Witwen und Waisen und die den Fremdling drücken und mich nicht fürchten, spricht der Herr Zebaoth.
Muhammed (a.s.s.) breitete für die Menschen die Religion Gottes aus. Er verkündete von der Kaaba aus Mekka den Islam. Dieser Platz vor der Kaaba dient auch als Opferplatz. Der Erzengel Gabriel überbrachte Muhammed die Botschaft Gottes. Den Mekkanern war Muhammed ein Dorn im Auge, sie konnten seine Botschaft nicht ertragen, und wollten ihn sogar töten. Das alljährliche Opferfest zum ende der Pilgerfahrt, ist ein demütiges Opfer. Muhammed ging Hart aber Gerecht gegen die Zauberer, Ehebrecher, gegen die Unterdrücker vor. Er setzte sich für die Waisen und die Fremdlinge ein. Er setzte sich dafür ein, das der Arbeiter seinen Lohn erhielt. Ja sogar der Sklave, der wegen Schulden in die Sklaverei ging, hatte Anrecht auf Tilgung seiner Schuld.
Muhammed in den Evangelien.
Matthäus 21 Vers 42
Jesu sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen in der Schrift “Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Vom Herrn ist das geschehen und ist ein Wunder vor unseren Augen? Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volk gegeben werden, das seine Früchte bringt. Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen, auf wen aber er fällt, den wird er zermalmen.
Ismael ist der verworfene Stein. Die Araber bzw. Muhammed stammen ja von Ismael ab. In Muhammed fand das Prophetentum ihren Abschluß. Muhammed ist der Eckstein, der durch die Übernahme als Prophet seinen Platz fand. Das größte religiöse Fest findet nicht mehr in Jerusalem statt, sondern in Mekka. Millionen Pilgerer zieht es zum Gotteshaus der Kaaba. Das Auftreten Muhammed war wahrhaftig ein Wunder in den Augen der Juden. Jeder der auf den Stein (Islam) fiel, wurde zerschmettert. Muhammed schickte Gesandtschaften mit Briefe, zu den verschiedensten Herrscher. Der Prophet forderte die Herrscher auf, die Religion des Islam als ihr Heil anzunehmen, wenn nicht, würden sie sich Gottes Strafe unterziehen. Und tatsächlich schon Jahre später gingen ihre Reiche unter.
Lukas 22 Vers 35-36
Und er sprach zu ihnen: Als ich euch ausgesandt habe ohne Geldbeutel, ohne Tasche und ohne Schuhe, habt ihr da je Mangel gehabt? Sie sprachen: Niemals. Da sprach er zu ihnen: Aber nun, wer einen Geldbeutel hat, der nehme ihn, desgleichen auch die Tasche, und wer‘s nicht hat, verkaufe seinen Mantel und kaufe ein Schwert.
Die Richtlinien und Gesetze, welche Jesus gab und zu denen er aufrief, mahnten alle zur Versöhnung, Ergebung Entsagung zu Pflicht, was anderes kannte Jesus nicht. Der Aufruf zum Schwert, paßt nicht zu Jesus. Wenn Jesus gegen Ende seiner Laufbahn seinen Anhänger aufruft: Verkauft alles und kauft euch ein Schwert, so will er damit auf eine andere Zeit hinweisen, die nach ihm kommen wird. Schwerter kauft man doch nur, um damit zu kämpfen, Jesus lehnte den Kampf allerdings ab. Jesus hat also mit der Aufforderung: ein Schwert zu kaufen, die Zeit Muhammed angekündigt. Muhammed kämpfte mit dem Schwert für Gottes-Gerechtigkeit.
Am deutlichsten auf die Verkündigung Ahmad ist die Verheißung im Johannes-Evangelium.
Das neue Testament geht nur auf das griechische zurück. Es gibt kein hebräischen oder aramäischen Text des NT. Jesus sprach nicht griechisch, sondern aramäisch bzw. hebräisch. Die Schreiber der Evangelien waren aber ausschließlich Griechen. Im Evangelium finden sich Schilderungen, die typisch griechische Verhältnisse widerspiegeln, aber keineswegs palästinänsiche Verhältnisse. Das gibt auch die heutige Bibelwissenschaft zu. Keiner nach den genannten Evangelien, ist auch der Schreiber. Noch vor 30 Jahren war man der Überzeugung, daß das Johannes-Evangelium auch von Johannes selbst verfaßt wurde. Diesen Irrtum gesteht man mittlerweile schon lange ein. All diese Gegebenheiten muß man bei der Deutung des Evangelium beachten. Die Schreiber der Evangelien schrieben nach ihrem Verständnis und nach ihrer Deutung. Ihre Quellen, von der sie die Evangelien niederschrieben, waren meisten nur mündlich. So läßt sich heute nicht mehr nachprüfen, wie es sich mit dem griechischen Namen „Paraklet“ was in der deutschen Fassung als Tröster und als Heiliger Geist wiedergegeben wird, verhielt. Hat der Schreiber damals etwas anderes unter diesem Namen verstanden, oder vertauschte er ganz einfach die beiden ähnlich klingenden Namen "Paraklet und Paraklyt." Zwei ähnlich klingende Wörter mit ähnlicher Bedeutung. Paraklet bedeutet soviel wie Helfer, Fürsprecher, während Paraklyt bedeutet: der gelobte, der gepriesene, was sich in dem arabischen Wort Ahmad bzw. Muhammed widerspiegelt. Ahmad wie Muhammed heißen ja, der Gepriesene. Bilden sie sich nun selber ein Urteil über die Aussage Jesus; was nach ihm kommt.
Johannes 14 Vers 16
Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Tröster geben, daß er bei euch sei in Ewigkeit.
Jesus verheißt, vor seiner Himmelfahrt, auf einen anderen. Die christliche Theologie sieht in dem Tröster den Heiligen Geist. Der Heilige Geist ist aber Gott, Jesu und Geist. Nach christlichem Verständnis ist aber der Heilige Geist immer und überall zu Gegend. Der Heilige Geist war auch schon immer da. Hat Gott sich, als er Mensch wurde, sich erst dann geteilt? Weiß Jesus nicht, daß der Geist auch schon am Anfang war. Gott in menschlicher Gestalt, weis nicht was er sagt ! Oder hat er sein göttliches Vergessen? Wie kann er aber dann wieder Gott werden, wenn er sich als Mensch nicht mehr erkennt? Sagen die Theologen nicht, Jesus ist bei uns aller Tage, Jesus spricht aber hier: der andere ist bei euch bis in Ewigkeit. Wenn man aus diesen Textstellen den Heiligen Geist bzw. Jesus selber herauslesen kann, so gehört schon eine Menge Phantasie dazu. Mit dem Tröster ist ganz klar ein Mensch gemeint, der eine Botschaft Gottes bringt, die bis in die Ewigkeit Bestand haben wird. Schließlich sagte ja Jesus: von euch wird’s genommen und anderen gegeben. Also müssen die anderen wieder eine neue Botschaft bekommen. Der Botschafter war der Prophet Muhammed mit dem Qur‘an.
Joh. 14 Vers 17
...den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.
Das das Prophetentum auf die Araber übergeht, wußten die Juden ja nicht. Aber Jesus Anhänger, die von der wahren Botschaft Jesus überzeugt waren, diese werden natürlich Ahmad erkennen. Denn Ahmad verkündet das gleiche wie Jesus. Und die Botschaft die Ahmad bringen wird, wird bei ihnen bleiben. Die Botschaft des Qur‘an bleibt in den Herzen der Gläubigen bis zum ende aller Tage.
Joh. 14 Vers 26
Aber der Tröster, der heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
Jesus, der gleichzeitig Gott ist, will nach sich jemanden schicken, der ihnen lehren soll. Wenn Jesus, seinen Anhängern nicht schon als Gott was lehren konnte, wie soll er es denn als
Heiliger Geist tun? Was ihn als Mensch nicht möglich war, holt er nun in der Gestalt des Heiligen Geistes nach! Die Erklärung für diesen Text ist schon sehr weit hergeholt. Es ist wohl ganz offensichtlich, das ein Botschafter kommen soll, der ihre Sprache spricht, das heißt: ein Botschafter aus Fleisch und Blut, mit menschlicher Stimme. Da nach Jesus ja kein weiterer Prophet aufgetreten ist, der den Anspruch erhob ein Prophet zu sein, und das mit Erfolg, kann es sich hier nur um die Ankündigung Ahmad handeln.
Joh. 14 Vers 30
Ich werde nicht mehr viel mit euch reden, denn es kommt der Fürst dieser Welt, und hat nichts an mir.
Der Fürst der kommen soll, ist anders wie Jesus. Nach der christlichen Theologie sind aber die drei Gottheiten gleich. Muhammed tritt wahrhaftig anders auf als Jesus.
Joh. 16 Vers 5
Jetzt aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat; und niemand von euch fragt mich: Wo gehst du hin?
Wie widersprüchlich nur die Aussagen im Evangelium sind. Die ganze Zeit wird von der Kreuzigung Jesus geredet, und ist es dann soweit, weiß auf einmal keiner mehr etwas. Wenn aber die Jünger Jesus nicht richtig Verstanden haben, wie können dann die Bischöfe auf ihren Konzilien die Aussprüche Jesus verstanden haben?
Joh. 16 Vers 7
Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, daß ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden.
Joh. 16 Vers 8
Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht.
Wenn Jesus als Heiliger Geist wiederkommt, um die Menschheit aufzuklären bzw. Rechtzuleiten, mit wem spricht er dann eigentlich? Nur mit dem Papst oder den Bischöfen? Dieses Amt des Bischofs, gab es aber im Anfangsstadium des Christentum gar nicht. Also müßte Jesus in Form des Heiligen Geistes mit jeden Menschen persönlich reden. Aber wieviel Menschen sind denn in die irre gegangen? Würde der Heilige Geist mit jeden Menschen persönlich sprechen, so würde kein Mensch mehr in die Irre gehen, weil Jesus ja mit jedem persönlich gesprochen hätte. Aber das können ja selbst die Christen nicht sagen. Aber der Prophet, der ja auch von den Israeliten erwartet wurde, der tat den Menschen die Augen auf, über ihre Sünde. Der Qur‘an ist voll mit den Handlungen vom Jüngsten Gericht.
Joh. 16 Vers 12
Ich habe euch noch viel zu sagen: aber ihr könnt es jetzt noch nicht ertragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
Man stelle sich mal vor, ich sage zu meinen Nachbarn, jetzt kann ich dir nicht alles sagen, wie ich mein Haus bauen werde. Aber die Kinder meines Nachbarn wissen auf einmal besser Bescheid, wie ich mein Haus gebaut habe, als ihr Vater. Genauso ist es mit den Theologen, wie wollen sie besser Bescheid wissen als die Jünger Jesus? Und diese gestehen ein, das sie ihren Meister eigentlich gar nicht richtig kannten.
Wie hätten denn die Jünger Jesus reagiert, wenn Jesus ihnen gesagt hätte: Das Prophetentum wird euch Israeliten genommen und euerem Brudervolk den Arabern gegeben. Sie hätten dann wohl auch an ihrem Meister gezweifelt. Wieviel Anhänger hatte denn Jesus? Was will man Zukünftiges erzählen, worunter sich die Leute nichts vorstellen können. Jesus apellierte nicht nur an seine Jünger, vielmehr an all diejenigen die ihm glaubten. Denn der wo kommen wird, setzt die Arbeit Jesus fort. Und wahrlich, Muhammed redete nicht aus sich selbst. Er machte kein Geheimnis daraus, daß der Engel Gabriel zu ihm gesprochen hat. Und er sprach immer die Formel „Im Namen Gottes des Erbarmers des Barmherzigen“. Der Qur‘an ist voll mit Geschehnissen der Zukunft. (siehe dazu die Broschüre „Qur‘an und Wissenschaft“)
Joh. 16 Vers 14
Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er‘s nehmen und euch verkünden.
Der Qur‘an leugnet nicht die Person Jesus. Er rückt sie nur ins richtige Licht.
Sure 4 Vers 171
O Leute der Schrift, übertreibt nicht in eurem Glauben und sagt von Gott nichts als die Wahrheit. Wahrlich, der Messias, Jesus, Sohn der Maria, ist nur der Gesandte Gottes und Sein Wort, das ER Maria entboten hat, und von Seinem Geist. Darum glaubt an Gott und seinen Gesandten, und sagt nicht Drei. Lasset (davon) ab, (das) ist besser für euch. Gott ist nur ein einziger Gott.
Im Qur‘an wird Jesus als ein großer Prophet beschrieben, der Gott sehr nahe steht. Aber dennoch, er ist eben auch nur ein Gesandter wie Noah, Moses oder eben Muhammed.
Matthäus 26 Vers 31
Da sprach Jesus zu ihnen: In dieser Nacht werdet ihr alle an mir irregehen.
Jesus räumt schon selber ein, das sie die Ereignisse der heutigen Nacht nicht verstehen werden. Wie alles mit der Kreuzigung ablief, ist ein Geheimnis, das Gott uns im Qur‘an mitteilt. Es schien ihnen aber so, als ob sie ihn kreuzigten. Gott liefert seine Propheten nicht ans Kreuz aus.
Joh. 1 Vers 21
Und sie fragten ihn: Was dann? Bist du Elia? Er sprach: Ich bin‘s nicht. Bist du der Prophet? Und er antwortete: Nein.
Aus diesem Text geht klar hervor, das die Israeliten drei Persönlichkeiten erwarteten. Elias, Messias und den Propheten. Elias ist Johannes der Täufer gewesen, Messias war Jesus, bleibt nur noch der Prophet übrig. Wer ist der Prophet? Das ist Muhammed. Bevor ein Prophet aus dem Leben scheidete, kündigte er den Israeliten schon den nächsten Propheten an. Er sagte ihnen immer, daß noch ein Prophet kommen wird, und die Eigenschaften wurden den Israeliten bekannt gegeben, damit sie nicht einen falschen Propheten aufsetzten. Die Israeliten wußten das nur noch 3 Propheten kommen werden, und das ein Prophet mit gesetzgebendem Charakter dabei sein würde. Die Israeliten warten heue noch auf den Propheten. Als Jesus auftrat, rechneten die Israeliten damit, das er sie aus der Knechtschaft der Römer befreien würde. Sie wußten, das ein Prophet ähnlich Moses kommen wird. Jesus trat aber anders auf, als sie es erwartet hatten, so lehnten sie Jesus auch als Prophet ab. Als schließlich Muhammed fernab in Arabien auftrat, wollten sie es nicht wahrhaben, was Jesus ihnen andeutete. Die Prophetenwürde war ihnen genommen worden. Ihre Brüder sind die letzten, wie Jesus schon in seinem Gleichnis der Arbeiter in den Weinbergen andeutete.
Dieses Aufgezählte, ist natürlich die islamische Auslegung der Bibel. Doch ist es sehr logisch und verständlich dargestellt.
Es sei noch gesagt, die Trinität findet sich in der Bibel nicht. Sie ist eine reine theologische Auslegung und wurde auf verschiedenen Konzilien erst festgelegt. Seit seiner Entstehung bis heute ist unverkennbar, die Kirchenlehre ist nicht gleich Christentum. Die Kirchenlehre formte erst das Christentum nach ihren Verständnis. Wenn man noch der Tatsache ins Auge sieht, wie gerade das Neue Testament entstanden ist, dann sollte man schon sehr vorsichtig sein, und gewisse Wörter, auf die sich die Trinität aufbaut, für einundallemal so festzuschreiben. Als Stütze dient uns ja noch das Altes Testament. Und da sagt Gott immer: ihr solle keine anderen Götter neben mir haben. Und von einer Erbsünde ist im Alten Testament auch keine Rede.
Lieber Christ! Sei mit dir ehrlich. Kannst du dir die Dreieinigkeit erklären? Bedenke, in der Bibel kommt sie nicht vor. Erkläre dir selber, wie du die Trinität verstehen kannst. Im AT hat Gott von sich ein Bild gegeben, was dem des Qur‘an entspricht. Und auch Jesus predigte nur von einem Gott, und nicht von dreien, den Vater der Sohn und der Heilige Geist. Noch ein kurzer Text, daß auch du siehst, wie man einen Text zum guten wie zum schlechten deuten kann.
Treu und Fleiß war er nicht ohne Bedauern sehen wir ihn scheiden.
Jenachdem wo man das Komma setzt, bekommt der Satz zwei Aussagen. Das Komma vor oder hinter dem nicht, läßt dem Menschen als fleißig oder als faul da stehen.
Wenn Gott dem Menschen ein Werk gibt, dann hat es Hand und Fuß. Viele Menschen lehnen den Islam als Gottes Religion ab. Aber an dieser Religion läßt sich Gottes Weisheit feststellen. Bis ins kleinste ist alles bedacht. Der Qur‘an ist noch in seinem Ursprung geblieben, wie zur Zeit Muhammeds. Die Lehre an den Einen Gott blieb erhalten. Am ende der Koloniezeit erklärte man den Islam für Tod. Doch Gottes Religion stirbt nie aus. Und in solcher Zeit, wie die unsrige, blüht der Islam erst richtig auf. Ob zum guten oder zum schlechten, der Islam ist immer in aller Munde.

Mfg
kk61

Christ ( Gast )
Beiträge:

03.08.2005 13:41
#49 RE:wird in der bibel mohammed erwehnt??? antworten

Nein in der Bibel wird Mohammed nicht erwähnt weder namentlich noch sonst irgendwie.

Das einzige was in der Bibel steht was man mit dem Islam in Verbindung bringen kann ist die Geschichte von Hagar und ihrem Sohn Ismael. Nachzulesen in 1. Mose 16 und 21. Da wird die Geburtsstunde des Islams gezeigt. Nämlich das Sarah anfangs keine Kinder von Abraham gebären konnte und ihm an seiner statt Hagar gab damit Sie ihm Kinder gebar. Das geschah und Hagar gebar Abraham Ismael. Weil Sarah Abraham keine Kinder gebären konnt Hagar aber schon war Hagar Schadenfroh und zeigte dies an Ihrem Verhalten Sarah gegenüber. Als Sarah schon sehr als war (sehr alt=war eigentlich nicht mehr in der Lage Kinder zu gebären auf Grund ihres alters) gebar Sie Abraham dennoch einen Sohn "Isaak". Weil jetzt Ismael Isaak verachtete und ihn das spüren ließ forderte Sarah Abraham auf Ismael und Hagar zu vertreiben denn Ismael sollte nicht zusammen mit Isaak das Erbe von Abraham antreten. Anfangs missfiel das Abraham aber Gott selber sagte er solle tun was Sarah ihm geraten hatte. Und nur weil Ismael vom Samen Abrahams stammte machte Gott die Nachfahren Ismaels zu einem Großen Volk (die heutigen Türken). Aber Mohammed ans sich als Mensch oder Prophet Gottes oder sonst was wird niemals auch nur ansatzweise erwähnt.

MfG Christ
God bless you!

Einer mit Jesus ist mehr!

Wenn der Teufel dich an deine Vergangenheit erinner will, erinnere Ihn an seine Zukunft!!!

Nitsche sagt: "Gott ist tot!"
Gott sagt: "Nitsche ist tot!"

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

29.08.2005 08:59
#50 RE:wird in der bibel mohammed erwehnt??? antworten
Jesus warnt vor verführerischen falschen Propheten, die meinen sie sagen die wahrheit, aber in wirklichkeit sind die nur darauf aus berühmt zu werden und ihre eigenen Ziele zu verwirklichen. So steht Muhammed in der Bibel.
Was Mohhamed für sich erreicht hat -> Macht, berühmtheit, schöne frauen, seine Geburtstadt als heilig angesehen

wie hat er es geschafft?
Er hat durch "gute Werke" überzuegt, aber nur um hinterher zuzuschlagen.

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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