Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!

Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 780 Antworten
und wurde 25.384 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
Seiten 1 | ... 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | ... 32
Geo ( gelöscht )
Beiträge:

15.03.2014 20:02
#276 RE: Atheismus als naiver Realismus........... antworten

Zitat von Michael1 im Beitrag #275
Ahriman

Zitat

Keiner ist so dumm wie der Blinde, der den Sehenden sagen will, wo's langgeht.

Und wenn der Sehende "besoffen" ist? Hahahahahaha,,,,,,,,,,


Wusstest du, dass Religion Opium für´s Volk ist. Dahinter stecken gut durchdachte Überlegungen. Unser Gehirn produziert nämlich Glückshormone, die die Eigenschaften von süchtig machenden Opiaten haben.

Wenn also ein Besoffener und ein Endorphinjunki im Gotteswahn sich gegenseitig an die Hand nehmen, um nach dem Weg zu suchen...

Michael1 Offline



Beiträge: 840

16.03.2014 10:55
#277 RE: Atheismus als naiver Realismus........... antworten

Geo

Zitat

Wusstest du, dass Religion Opium für´s Volk ist. Dahinter stecken gut durchdachte Überlegungen. Unser Gehirn produziert nämlich Glückshormone, die die Eigenschaften von süchtig machenden Opiaten haben.

Wenn also ein Besoffener und ein Endorphinjunki im Gotteswahn sich gegenseitig an die Hand nehmen, um nach dem Weg zu suchen...


Landen sie im atheistischen Paradies, garniert mit Bakterien, Pilzen und Amöben, die sie dann mit Aspirin getränkt, den Würmern zur Aufbewahrung anvertrauen. Atheismus als "Falltür" ins Nichts, ohne Ziel, Sinn oder Hoffnung! Schöne Aussicht!

--------------------------------------------------
Fide, sed qui, vide!

Pleurotus Offline



Beiträge: 123

16.03.2014 11:35
#278 RE: Atheismus als naiver Realismus........... antworten

Zitat von Michael1 im Beitrag #277
Geo

Zitat

Wusstest du, dass Religion Opium für´s Volk ist. Dahinter stecken gut durchdachte Überlegungen. Unser Gehirn produziert nämlich Glückshormone, die die Eigenschaften von süchtig machenden Opiaten haben.

Wenn also ein Besoffener und ein Endorphinjunki im Gotteswahn sich gegenseitig an die Hand nehmen, um nach dem Weg zu suchen...


Landen sie im atheistischen Paradies, garniert mit Bakterien, Pilzen und Amöben, die sie dann mit Aspirin getränkt, den Würmern zur Aufbewahrung anvertrauen. Atheismus als "Falltür" ins Nichts, ohne Ziel, Sinn oder Hoffnung! Schöne Aussicht!



Unser "Paradies" ist hier und nicht unter der Erde. Wenn dich diese Welt so sehr enttäuscht, dass du dich schon auf die nächste freust, von mir aus.

-------------------------------------
Ave, monstrum magnum spaghetti!

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

16.03.2014 13:16
#279 RE: Atheismus als naiver Realismus........... antworten

Zitat von Geo im Beitrag #276
Zitat von Michael1 im Beitrag #275
Ahriman

Zitat

Keiner ist so dumm wie der Blinde, der den Sehenden sagen will, wo's langgeht.

Und wenn der Sehende "besoffen" ist? Hahahahahaha,,,,,,,,,,


Wusstest du, dass Religion Opium für´s Volk ist. Dahinter stecken gut durchdachte Überlegungen. Unser Gehirn produziert nämlich Glückshormone, die die Eigenschaften von süchtig machenden Opiaten haben.

Wenn also ein Besoffener und ein Endorphinjunki im Gotteswahn sich gegenseitig an die Hand nehmen, um nach dem Weg zu suchen...




W. I. LENIN

[Opium für das Volk]

Der Genosse Lenin hatte dieses Opium ja abgeschafft.
Es ist nicht überliefert, ob es den Leuten danach besser ging.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.191

16.03.2014 15:17
#280 Atheismus als naiver Realismus........... antworten

Zitat von Reisender
[Opium für das Volk] Der Genosse Lenin hatte dieses Opium ja abgeschafft.

Den Spruch hatte er von Marx übernommen. "Religion ist das Opium des Volkes, der Seufzer der Bedrängten." Die mangelhafte Alternative zu einem besseren Leben. Man gibt dem Volk kein besseres Leben, indem man die Religion abschafft. Man gibt dem Volk ein besseres Leben, indem man ihm die Lebensbedingungen verbessert! Keine Religion konzentriert die Leute auf den nötigen politischen Widerstand! In Russland sind sie trotz des Verbotes orthodox-religiös geblieben. Die Kirche wurde eben "der Seufzer der Bedrängten". Die hätte ihre Macht im Untergrund nutzen können, um die Leute zur Revolte anzustacheln! Hat die aber nicht. Die hatte schon immer mit den politisch Mächtigen kollaboriert. In der Religion steckte die von den Kirchen stumpf gemachte Energie zur Revolte! Religion bindet revolutionäre Energie, statt sie zu entfachen!

Nee, diese Marx-Formel hieß nicht: "Schafft die Religion ab, dann geht es euch besser!"

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Michael1 Offline



Beiträge: 840

16.03.2014 15:54
#281 RE: Atheismus als naiver Realismus........... antworten

Blackysmart

Zitat


Und wieder ignorierst Du, dass wir keine Aussage über die Zeit vor dem Urknall machen können. Mit dem Urknall entstanden erst unsere physikalischen Gesetze sowie unser Zeitbegriff. Vor dem Urknall gab es keine Zeit nach unserer heutigen Definition, also,greift hier auch der Begriff "Unendlichkeit" nicht.

Das wirst Du aber nie begreifen wollen, da bei Dir immer alles auf den großen Übermenschen hinaus laufen muss.



In der Physik gibt es keine Unendlichkeiten. Wenn Du annimmst, dass das Universum ewig ist, dann verwirfst Du die Wissenschaft. Wenn Du sagst, das Universum ist im Urknall entstanden, dann hast Du nur zwei Möglichkeiten als Erklärung:
1) Das Universum entsteht aus dem NICHTS, wobei das Nichts wahrlich Nicht-Existenz bedeutet, was wiederum bedeuten würde, dass das Universum akausal ist... Wie sollte das funktionieren? Dann verwirfst Du wieder die Wissenschaft.
2) Wenn Du behauptest, das Universum ist zufällig entstanden aus der Information, dann musst Du mir die Quelle der Information nennen.
Wie Du siehst, Du hast keine Chance logisch und rational zu argumentieren.

Ich dagegen sage: Gott ist der Schöpfer des Himmels und der Erde, und der Information. Denn alles schafft Er im Urknall zugleich.
Zeit, Materie, Raum und Information!

Zitat
AT:"Im Anfang achuf Gott Himmel und Erde; die Erde aber war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut, und Gottes Geist schwebte über dem Wasser". (Genesis 1, 1-2)NT:"Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist". (Joh. 1, 1.3)


Hört sich sehr logisch an, ist logisch, und bleibt logisch.

--------------------------------------------------
Fide, sed qui, vide!

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

16.03.2014 19:14
#282 RE: Atheismus als naiver Realismus........... antworten

Zitat von Michael
Ich dagegen sage: Gott ist der Schöpfer des Himmels und der Erde, und der Information. Denn alles schafft Er im Urknall zugleich.
Zeit, Materie, Raum und Information!


Bestens. Und was hat er vorher gemacht?
Und vor allem, wer hat ihn erschaffen? Ist dein Gott aus Nichts von selber entstanden?

_____________________________________
Glaubst du noch oder denkst du schon?

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.921

16.03.2014 20:11
#283 RE: Atheismus als naiver Realismus........... antworten

Zitat von Michael1 im Beitrag #281
. In der Physik gibt es keine Unendlichkeit.
]

Exakt. Aber gilt unsere Physik uneingeschränkt für alles? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit wir den naturwissenschaftlichen Begriff der Physik anwenden können?

Zitat von Michael1 im Beitrag #281
Wenn Du annimmst, dass das Universum ewig ist, dann verwirfst Du die Wissenschaft.


Die Energie und die Information des Universums kann schon ewig bestehen. Die Form der Materie und die Naturgesetzen wie wir sie heute kennen, ist vermutlich mit dem Urknall entstanden.

Du wirfst mir vor, ich dürfe die physikalischen Gesetze für die Zeit vor dem Urknall nicht außer Kraft setzen. Dann darfst Du sie auch nicht für Deinen Gott außer Kraft setzen, denn das wäre pure Willkür außerhalb jedweder logischen Begründung.


Zitat von Michael1 im Beitrag #281
1) Das Universum entsteht aus dem NICHTS, wobei das Nichts wahrlich Nicht-Existenz bedeutet, was wiederum bedeuten würde, dass das Universum akausal ist... Wie sollte das funktionieren? Dann verwirfst Du wieder die Wissenschaft.


Das Universum kann schon ewig bestehen, weil unsere Wissenschaft für die Beschreibung des Zustands des Universums vor dem Urknall untauglich ist.

An irgendeinem Punkt der Existenz muss man eine Akausalität annehmen. Ich nehme sie für den Zustand des Universums vor dem Urknall an. Du hingegen behauptest, vor dem Urknall gab es nichts außer Deinem akausalen Gott, ein menschenähnliches Wesen mit übernatürlichen Kräften, dass nicht zu beweisen sei. Meine Theorie ist dahin gehend plausibler, als dass es das Universum gibt, es existiert und das können wir eindeutig beweisen. Unsere Physik sagt uns, dass zumeist die einfachere Erklärung die richtige ist und irgendwelche wilden und unnachweisbaren Spekulationen zu keinem Ergebnis führen. Die Energie des Universums ist nachweisbar existent, Dein Gott ist es nicht.


Zitat von Michael1 im Beitrag #281
2) Wenn Du behauptest, das Universum ist zufällig entstanden aus der Information, dann musst Du mir die Quelle der Information nennen.
Wie Du siehst, Du hast keine Chance logisch und rational zu argumentieren.


Du entziehst Dich ständig der sauberen Argumentation, weil Du für Deinen Gott einfach willkürlich Ausnahmen von Physik und Logik forderst, dass jedoch nicht begründen willst und kannst. Du forderst von mir ständig Erklärungen, die Du selbst nicht hast. Das ist keine Logik, dass ist Verbohrtheit und blinder Glaubensgehorsam.


Zitat von Michael1 im Beitrag #281

AT:"Im Anfang achuf Gott Himmel und Erde; die Erde aber war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut, und Gottes Geist schwebte über dem Wasser". (Genesis 1, 1-2)NT:"Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist". (Joh. 1, 1.3)


Hier zeigt ich die primitive Vorstellung der ungebildeten Nomaden. Gott benutzt Wörter, um zu erschaffen? Hat er einen Mund, eine Zunge und Stimmbänder? Welche Sprache spricht er und hat er das Wort auf Papier aufgeschrieben oder es im Vakuum versucht zu sprechen? Die Bibel ist zum großen Teil primitiver Aberglaube, der teilweise vom Polytheismus zeugt. Gott, bzw. seine irdischen Vertreter müssen sich mit Gewalt gegen die Vielgötterei durchsetzen. "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben" zeigt, dass die Glaubensführer den Wildwuchs der menschlichen Götter einschränken wollten. Unverständlich, wie man primitiven Aberglauben als Wahrheit akzeptieren kann.

Michael1 Offline



Beiträge: 840

17.03.2014 18:54
#284 RE: Atheismus als naiver Realismus........... antworten

Blackysmart, bist Du vielleicht "Klimsch"?
Wenn ja, hat sie jegliche weitere Diskussion erübrigt!

--------------------------------------------------
Fide, sed qui, vide!

Pleurotus Offline



Beiträge: 123

17.03.2014 19:36
#285 RE: Atheismus als naiver Realismus........... antworten

Zitat von Michael1 im Beitrag #284
Blackysmart, bist Du vielleicht "Klimsch"?
Wenn ja, hat sie jegliche weitere Diskussion erübrigt!


Ka ob er Klimsch ist, aber er hat wohl Recht. Sonst würdest du ihn als Troll deklarieren.

-------------------------------------
Ave, monstrum magnum spaghetti!

seneca Offline

religiöser Atheist


Beiträge: 669

04.04.2014 14:28
#286 RE: Atheismus als naiver Realismus........... antworten

Blackysmart

Ich bin voll deiner Meinung:

An irgendeinem Punkt der Existenz muss man eine Akausalität annehmen. Ich nehme sie für den Zustand des Universums vor dem Urknall an. Du hingegen behauptest, vor dem Urknall gab es nichts außer Deinem akausalen Gott, ein menschenähnliches Wesen mit übernatürlichen Kräften, dass nicht zu beweisen sei. Meine Theorie ist dahin gehend plausibler, als dass es das Universum gibt, es existiert und das können wir eindeutig beweisen. Unsere Physik sagt uns, dass zumeist die einfachere Erklärung die richtige ist und irgendwelche wilden und unnachweisbaren Spekulationen zu keinem Ergebnis führen. Die Energie des Universums ist nachweisbar existent, Dein Gott ist es nicht.

Das interessante ist, dass sich Theisten und Materialisten/Naturalisten (das Wort Atheisten ist eigentlich falsch; wir müssen uns nicht ex negativo definieren) auf die Kausalität berufen. D.h. den Zusammenhang von Ursache und Wirkung, wobei die Theisten bei der Kausalität die erste Ursache betonen, und noch ein irgendwie geartetes Wirken Gottes behaupten (ausser die Deisten wie Franklich mit ihrem Uhrmacher-Gott). Darauf gehen ja die von Kant wiederlegten Gottesbeweise zurück. Man schaue, was Avicenna für Argumente vorbringt. Für die Materialisten gilt die Kausalität immer.

Knapp und prägnant bedeutet Kausalität auf Latein: Quidquid fit, necessario fit: Alles, was geschieht, geschieht notwendig, und zwar aufgrund einer natürlichen/materiellen Ursache.

Währenddem die Materialisten beim Rückgang der Ursachen beim Urknall aufhören oder das Universum als ewig annehmen, worüber schon die mittelalterlichen Philosophen stritten, postulieren die Theisten einen akausalen Gott ausserhalb des Seins, einen ersten Beweger, der notwendig menschenähnlich gedacht ist.
Die Theisten sind also Erste-Ursache-Junkies. Dabei sind sie in ihren Gedanken zuweilen wirr: Gemäss dem berühmten Theologen ist Gott das Sein. Ist er nun Spinozist?

Als Materialisten müssen wir einfach akzeptieren, dass es vor dem Anfang nichts gibt. Ob die Welt nun ewig ist oder es einen Urknall gab, den wir sowieso nicht verstehen, ist für unser Leben eigentlich bedeutungslos.

In der Tat ist die einfache, banale Erklärung (das es vorher nichts gab) eher richtig, als die fern liegende fantastische (Ockhams Rasiermesser, oder?). Die Philosophen vor Kant, wenn sie mit dem Erklären nicht mehr weiter wussten, brachten jeweils Gott ins Spiel, wie ein Zauberkünstler das Kaninchen aus dem Zylinder zog.

Übrigens: die Frage: Ist der Atheismus ein naiver Realismus ist falsch gestellt. Richtig sollte es heissen. Ist der Theismus ein naiver Realismus?

__________________________________________________
RELIGION IST HEILBAR! (Buch von J. Hochstrasser, Ex-Priester)
Denken ist eine Anstrengung; Glauben ein Komfort (Ludwig Marcuse).
Das Leben ist eine mißliche Sache; ich habe mir vorgesetzt, es damit hinzubringen, über dasselbe nachzudenken (Schopenhauer). - Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde (Nietzsche, Zarathustra).

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.921

04.04.2014 14:53
#287 RE: Atheismus als naiver Realismus........... antworten

Zitat von seneca im Beitrag #286
. Als Materialisten müssen wir einfach akzeptieren, dass es vor dem Anfang nichts gibt. Ob die Welt nun ewig ist oder es einen Urknall gab, den wir sowieso nicht verstehen, ist für unser Leben eigentlich bedeutungslos.


Theisten wollen das nicht akzeptieren, weil sie Angst vor der Nichtexistenz haben. Dabei war die Zeit vor meiner Geburt recht angenehm. Sie ging in einem "Wimpernschlag" vorbei, ich hatte keinen Stress, keine Krankheiten und keine negativen Erlebnisse - einfach vollkommenen Frieden. Etwas, wonach viele Menschen ihr Erdenleben lang suchen.

Was bedeutet eigentlich Zeit, wenn keiner sie misst? Was ist Unendlichkeit, wenn es keinen Raum und keine Materie gibt und unser Zeitbegriff für den Zustand des Universums vor einem Urknall gar nicht anwendbar ist? Theisten machen sich das Leben selber schwer.

seneca Offline

religiöser Atheist


Beiträge: 669

04.04.2014 19:35
#288 RE: Atheismus als naiver Realismus........... antworten

Nachtrag: Der berühmte Theologie, für den Gott das Sein ist, war Paul Tillich.

Blackysmart: Du hälst es mit Seneca:
"Fragst du, an welchem Ort du weilst nach dem Hinscheiden? Dort, wo das Ungeborene weilt. Der unteilbare Tod fügt dem Körper Schaden zu und schont dabei die Seele nicht, d.h. der vernichtet Körper und Seele". - D.h. es gibt keine unsterbliche Seele, die gequält werden kann.

Seneca, Epikur, D'Holbach und andere lehren uns, den Tod nicht zu fürchten. Nur der Gedanke an das Sterben macht uns Angst.

Über das Nichtsein nach dem Tod: D'Holbach über Atheisten des Altertums: http://motion.blog.de/2006/11/11/holbach...tertum~1318293/

__________________________________________________
RELIGION IST HEILBAR! (Buch von J. Hochstrasser, Ex-Priester)
Denken ist eine Anstrengung; Glauben ein Komfort (Ludwig Marcuse).
Das Leben ist eine mißliche Sache; ich habe mir vorgesetzt, es damit hinzubringen, über dasselbe nachzudenken (Schopenhauer). - Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde (Nietzsche, Zarathustra).

Michael1 Offline



Beiträge: 840

10.04.2014 09:02
#289 RE: Atheismus als naiver Realismus........... antworten

M. Planck über Gott und die Welt:

Zitat
--------------------------------------------------------------------------------

Zurück zur Homepage
Max Planck zum Thema Gott und Naturwissenschaft
Ein paar Zitate von Max Planck mit Anmerkungen von Wolf-Ekkehard Lönnig
1. Zitate

Im Folgenden gebe ich einige Worte von Max Planck zum Thema Gott und Naturwissenschaft wieder, die er im Rahmen seiner naturwissenschaftlichen Vorträge formulierte ("als Naturforscher" - wie er zu sagen pflegte)[Hervorhebungen im Schriftbild von W.-E.L.]:

Max Planck: "Meine Herren, als Physiker, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erforschung der Materie widmete, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden.

Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich.

Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält. Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente Kraft noch eine ewige Kraft gibt - es ist der Menschheit nicht gelungen, das heißersehnte Perpetuum mobile zu erfinden - so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewußten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche - denn die Materie bestünde ohne den Geist überhaupt nicht - , sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre! Da es aber Geist an sich ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen zugehört, müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selber sein können, sondern geschaffen werden müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu benennen, wie ihn alle Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: Gott! Damit kommt der Physiker, der sich mit der Materie zu befassen hat, vom Reiche des Stoffes in das Reich des Geistes. Und damit ist unsere Aufgabe zu Ende, und wir müssen unser Forschen weitergeben in die Hände der Philosophie." (1)

Max Planck (1937, S. 331/332): "Im Gegensatz dazu [der Methodik des religiösen Menschen] ist für den Naturforscher das einzig primär Gegebene der Inhalt seiner Sinneswahrnehmungen und der daraus abgeleiteten Messungen. Von da aus sucht er sich auf dem Wege der induktiven Forschung Gott und seiner Weltordnung als dem höchsten, ewig unerreichbaren Ziele nach Möglichkeit anzunähern. Wenn also beide, Religion und Naturwissenschaft, zu ihrer Betätigung des Glaubens an Gott bedürfen, so steht Gott für die eine am Anfang, für die andere am Ende alles Denkens. Der einen bedeutet er das Fundament, der anderen die Krone des Aufbaus jeglicher weltanschaulicher Betrachtung." (2)

S. 332: "Religion und Naturwissenschaft - sie schließen sich nicht aus, wie manche heutzutage glauben oder fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Wohl den unmittelbarsten Beweis für die Verträglichkeit von Religion und Naturwissenschaft auch bei gründlich-kritischer Betrachtung bildet die historische Tatsache, daß gerade die größten Naturforscher aller Zeiten, Männer wie Kepler, Newton, Leibniz von tiefer Religiosität durchdrungen waren."

Max Planck (1923, S. 164): "Freilich: daß ein an Weisheit uns himmelhoch überlegenes Wesen, welches jede Falte in unserem Gehirn und jede Regung unseres Herzens durchschauen kann, unsere Gedanken und Handlungen als kausal bedingt erkennen würde, das müssen wir uns schon gefallen lassen. Darin liegt aber keinerlei Herabwürdigung unseres berechtigten Selbstgefühls. Teilen wir doch diesen Standpunkt auch mit den Bekennern der erhabensten Religionen. Soweit wir dagegen selbst als erkennendes Subjekt auftreten, müssen wir auf eine rein kausale Beurteilung unseres gegenwärtigen Ich Verzicht leisten. Hier ist also die Stelle, wo die Willensfreiheit einsetzt und ihren Platz behauptet, ohne sich durch irgend etwas verdrängen zu lassen."

Max Planck (1926, S. 205): "Es hat Zeiten gegeben, in denen sich Philosophie und Naturwissenschaft fremd und unfreundlich gegenüberstanden. Diese Zeiten sind längst vorüber. Die Philosophen haben eingesehen, daß es nicht angängig ist, den Naturforschern Vorschriften zu machen, nach welchen Methoden und zu welchen Zielen hin sie arbeiten sollen, und die Naturforscher sind sich klar darüber geworden, daß der Ausgangspunkt ihrer Forschungen nicht in den Sinneswahrnehmungen allein gelegen ist und daß auch die Naturwissenschaft ohne eine gewisse Dosis Metaphysik nicht auskommen kann."

Max Planck (1930, S. 243): "Vor Gott sind alle Menschen, auch die vollkommensten und die genialsten, auch ein Goethe und ein Mozart, primitive Geschöpfe, deren geheimste Gedanken und feinste Gefühlsregungen unter seinem Auge sich wie Perlen einer Kette in regelmäßiger Aufeinanderfolge aneinanderreihen. Das tut der Würde dieser großen Männer keinen Eintrag. Nur muss man immer berücksichtigen, daß es eine Vermessenheit und ein Unsinn wäre, wenn man auf Grund dieser Überlegungen den Versuch machen wollte, es dem göttlichen Auge gleichzutun und die Gedanken des göttlichen Geistes vollständig nachzudenken. Der gewöhnliche menschliche Intellekt würde gar nicht fähig sein, die tiefsten Gedanken auch nur zu verstehen, selbst wenn sie ihm mitgeteilt würden, und insofern entzieht sich der Satz von der Determiniertheit der geistigen Vorgänge in vielen Fällen einer jeden Prüfung, er ist metaphysischer Art, ebenso wie der Satz, daß es eine reale Außenwelt gibt."

Max Planck (1930, S. 247/248) (Zu Johannes Kepler* nach Aufführung der Schwierigkeiten und Nöte im Leben dieses Forschers): "Was ihn bei all dem aufrecht erhielt und arbeitsfähig machte, war...sein Glaube an das Walten vernünftiger Gesetze im Weltall. Das sieht man besonders deutlich an einem Vergleich mit seinem Meister und Vorgesetzten Tycho de Brahe. Dieser war im Besitz derselben wissenschaftlichen Kenntnisse..., aber ihm fehlte der Glaube an die großen ewigen Gesetze. Deshalb blieb Tycho de Brahe einer unter mehreren verdienten Forschern, Kepler aber wurde der Schöpfer der neueren Astronomie."


[Dazu ein Zitat von Johannes Kepler(1571-1630): "Unsere Andacht [Gott auf die wahre Weise zu feiern, zu verehren, und zu bewundern] ist um so tiefer, je besser wir die Schöpfung und ihre Größe erkennen. Wahrlich, wie viele Loblieder auf den Schöpfer, den wahren Gott, hat David, der wahre Diener Gottes gesungen! Die Gedanken dazu hat er aus der bewundernden Betrachtung des Himmels geschöpft. Die Himmel verkünden die Herrlichkeit Gottes, sagt er....Ich will nicht davon reden, daß mein Gegenstand ein gewichtiges Zeugnis für die Tatsache der Schöpfung ist, die von Philosophen geleugnet worden ist. Denn wir sehen hier, wie Gott gleich einem menschlichem Baumeister, der Ordnung und Regel gemäß an die Grundlegung der Welt herangetreten ist und jegliches so ausgemessen hat, daß man meinen könnte, nicht die Kunst nehme sich die Natur zum Vorbild, sondern Gott selber habe bei der Schöpfung auf die Bauweise des kommenden Menschen geschaut" (Kepler 1596).](3)


Max Planck (1932, S. 266): "Der Einwand, daß dieser ideale Geist selber doch nur ein Produkt unserer Gedanken ist und daß unser denkendes Hirn schließlich auch aus Atomen besteht, die physikalischen Gesetzen gehorchen, vermag einer näheren Prüfung nicht standzuhalten. Denn es kann kein Zweifel darüber bestehen, daß unsere Gedanken uns ohne weiteres über jedes uns bekannte Naturgesetz hinausführen können und daß wir Zusammenhänge auszumalen vermögen, die mit eigentlicher Physik überhaupt nichts mehr zu tun haben. Wer da behauptet, daß der ideale Geist nur im menschlichen Gedanken existieren könnte und mit dem Denkenden zugleich aus dem Leben verschwinden würde, der müßte konsequenterweise auch behaupten, daß die Sonne, wie überhaupt die ganze uns umgebende Außenwelt, nur in unseren Sinnen, als der einzigen Quelle unserer wissenschaftlichen Erkenntnis, existieren kann, während doch jeder vernünftige Mensch davon überzeugt ist, daß die Sonne selbst beim Aussterben des ganzen Menschengeschlechts nicht im mindesten dadurch an Leuchtkraft einbüßen würde. Wir glauben an die Existenz einer realen Außenwelt, obwohl sie sich einer jeden direkten Erforschung entzieht. Ganz ebenso hindert nichts, an die Existenz eines idealen Geistes zu glauben, obwohl er sich niemals zum Gegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung machen lassen wird."

S. 266/267: "Freilich aufzwingen läßt sich dieser Glaube niemandem, ebensowenig wie man die Wahrheit befehlen oder den Irrtum verbieten kann. Aber allein die einfache Tatsache, daß wir wenigstens bis zu einem gewissen Grade imstande sind, künftige Naturereignisse unseren Gedanken zu unterwerfen und nach unserem Willen zu lenken, müsste ein völlig unverständliches Rätsel bleiben, wenn sie nicht zum mindesten eine gewisse Harmonie ahnen ließe, die zwischen der Außenwelt und dem menschlichen Geist besteht. Und es ist logisch genommen nur eine Frage von sekundärer Bedeutung, bis zu welcher Tiefe man sich die Reichweite dieser Harmonie erstreckt denken will. Die vollendetste Harmonie und damit die strengste Kausalität gipfelt jedenfalls in der Annahme eines idealen Geistes, der sowohl das Walten der Naturkräfte als auch die Vorgänge im Geistesleben des Menschen bis ins Einzelste und Feinste in Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft durchschaut.

Wie steht es dann aber mit der Freiheit des Willens?...Nach meiner Meinung besteht nicht der geringste Widerspruch zwischen dem Walten einer strengen Kausalität in dem hier behandelten Sinne und der Freiheit des menschlichen Willens. Denn das Kausalgesetz einerseits und die Willensfreiheit andererseits beziehen sich auf ganz verschiedenartige Fragen. Während man, wie wir gesehen haben, zum Verständnis einer strengen Kausalität im Weltgeschehen der Annahme eines idealen, alles durchschauenden Geistes bedarf, ist die Frage, ob der Wille frei ist oder nicht, lediglich eine Angelegenheit des Selbstbewußtseins, sie kann also nur durch das eigene Ich entschieden werden. Der Begriff der menschlichen Willensfreiheit hat nur den Sinn, daß der Mensch sich selbst innerlich frei fühlt, und ob das der Fall ist, kann nur er selber wissen. Damit steht nicht im Widerspruch, daß seine Willensmotive von einem idealen Geiste vollständig durchschaut werden können. Wer sich durch eine solche Vorstellung in seiner sittlichen Würde geschmälert fühlt, der vergisst die himmelhohe Erhabenheit des idealen Geistes über seine eigene Intelligenz."

Max Planck (1935, S. 296): "Wie dem immerhin sein mag, und welche Ergebnisse dereinst einmal ans Tageslicht kommen werden, eins läßt sich auf alle Fälle mit voller Sicherheit behaupten: von einer restlosen Erfassung der realen Welt wird ebensowenig jemals die Rede sein können wie von einer Erhebung der menschlichen Intelligenz bis in die Sphäre des idealen Geistes....Wohl aber hindert nichts an der Annahme, daß wir uns dem unerreichbaren Ziele fortdauernd und unbegrenzt annähern können, und dieser Aufgabe zu dienen, in der einmal als aussichtsreich erkannten Richtung dauernd vorwärts zu kommen, ist gerade der Sinn der unablässig tätigen, sich immer aufs neue korrigierenden und verfeinernden wissenschaftlichen Arbeit."

Max Planck (1937, S. 320) (Nach seiner Ablehnung von "Naturwundern"): "Unter diesen Umständen ist es nicht verwunderlich, wenn die Gottlosenbewegung, welche die Religion als ein willkürliches, von machtlüsternden Priestern ersonnenes Trugbild erklärt und für den frommen Glauben an eine höhere Macht über uns nur Worte des Hohnes übrig hat, sich mit Eifer die fortschreitende naturwissenschaftliche Erkenntnis zunutze macht und im angeblichen Bunde mit ihr in immer schnelleren Tempo ihre zersetzende Wirkung über die Völker der Erde in allen ihren Schichten vorantreibt. Daß mit ihrem Siege nicht nur die wertvollsten Schätze unserer Kultur, sondern, was schlimmer ist, auch die Aussichten auf eine bessere Zukunft der Vernichtung anheimfallen würden, brauche ich hier nicht näher zu erörtern."

S. 332: "Die Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen, die Religion aber braucht er zum Handeln."

S. 333: "Es ist der stetig fortgesetzte, nie erlahmende Kampf gegen Skeptizismus und Dogmatismus, gegen Unglaube und Aberglaube, den Religion und Naturwissenschaft gemeinsam führen. Und das richtungweisende Losungswort in diesem Kampf lautet von jeher und in alle Zukunft: Hin zu Gott!"

--------------------------------------------------
Fide, sed qui, vide!

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

10.04.2014 12:08
#290 RE: Atheismus als naiver Realismus........... antworten

Zu dumm, um selbst was zu sagen.

_____________________________________
Glaubst du noch oder denkst du schon?

Geo ( gelöscht )
Beiträge:

20.04.2014 17:49
#291 RE: Atheismus als naiver Realismus........... antworten

Zitat von Ahriman im Beitrag #290
Zu dumm, um selbst was zu sagen.



Michael1 ist sogar teuflisch schlau. Er weis sehr genau, dass um so mehr er ausgesuchte wissenschaftliche Zweifelsfälle als eindeutige Belege für die Existenz eines göttlichen Schöpfers ins Forum schaufelt, um so mehr ermüdet er all jene, deren schlagkräftigen Argumenten er sonst immer nur ausweichen kann.
Das beweist auch seine andere Taktik, mit der er seinen Gegenüber die eigenen charakterlichen und geistigen Mängel vorwirft. Es ist schon daraus ersichtlich, um was es Michel1 in Wirklichkeit geht.

Andersherum können ihm die Religionsgegener hier im Forum für all das nur dankbar sein. Sein beispielhaftes christliches Verhalten gegenüber seinen Feinden, den Atheisten und Evolutionisten, spricht mehr als jeder Beitrag in tausend Worten abgefasst.

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

21.04.2014 22:05
#292 RE: Atheismus als naiver Realismus........... antworten

Michael hat zitiert, nicht selber gedacht und erdacht:

Zitat
Und das richtungweisende Losungswort in diesem Kampf lautet von jeher und in alle Zukunft: Hin zu Gott!"


In meiner Schulzeit vor etwa 65 Jahren hatten wir den Spruch: "Auf zu Gott, im Himmel ist Kirmes!"

_____________________________________
Glaubst du noch oder denkst du schon?

Reklov Offline




Beiträge: 4.852

23.01.2015 12:12
#293 RE: Atheismus als naiver Realismus........... antworten

Zitat
Der Materialismus kann nicht alles erklären. Aber wer hier sagt, dass mit der Quantenphysik "der Materialismus begraben" sei, hat keine Ahnung von der Quantenphysik, keine vom Materialismus und vom Determinismus. Und wer mit der Quantenphysik auch noch eine Hoffnung aufköchelt, durch sie das Antlitz Gottes bald zu sehen, der hat erst recht keine Ahnung von ihr!

@Gysi,
Du arbeitest gerne mit Begriffen, wie richtig oder falsch, gehst aber dabei überhaupt nicht in die Tiefe. Mag sein, dass Du keine Zeit dazu hast, oder aber es gar nicht vermagst. (?) Schon Deine Annahme, Gott habe ein Antlitz, ist äußerst naiv und gedankenlos dem Sprachgebrauch der antiken Bibeltexte entlehnt. - Wir leben aber heute und das "Antlitz" hat ein völlig anderes "Gesicht" bekommen!
Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.852

23.01.2015 12:22
#294 RE: Atheismus als naiver Realismus........... antworten

Zitat
Michael1 ist sogar teuflisch schlau.

@Geo,
so "schlau", wie manche meinen, ist der Teufel übrigens gar nicht! - In der jüd. Mystik wird er als ein abhängiges Werkzeug Gottes gedacht. Dieser sagt zu ihm:
>> Wenn Du willst, so kannst Du jederzeit zu mir zurückkehren, - dann mache ich mir ein anderes Werkzug, ganz nach Deiner Art, denn Du sollst wissen, dass Du nicht so bist, weil es Dir gefällt, sondern, weil ich es so wollte. Und Du bist dies auch nur solange, wie es mir gefällt. <<

Gruß von Reklov

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

23.01.2015 12:26
#295 RE: Atheismus als naiver Realismus........... antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #293
@Gysi,
Du arbeitest gerne mit Begriffen, wie richtig oder falsch,
.. oh man , oh man .. Reklov .. ich mach mir richtig sorgen um dich ... wann und wo hat Gysi das geschrieben , verwechselst du da nicht einiges , wann war der letzte Beitrag von Gysi hier .. oh man , oh man Reklov ... ganz ganz ehrlich , du solltest nicht mehr alleine , also ohne Hilfe am Computer hier Beiträge schreiben , na ja Mitglieder von Zeugen Jehovas haben später eben Probleme ..

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

23.01.2015 12:28
#296 RE: Atheismus als naiver Realismus........... antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #294

Zitat
Michael1 ist sogar teuflisch schlau.
@Geo,
so "schlau", wie manche meinen, ist der Teufel übrigens gar nicht! -

.. oh man , oh man .. der Beitrag ist ein ganzes Jahr alt .. bitte meinen vorherigen Beitrag lesen ..
ich mach` mir richtig Sorgen um dich Reklov .. zu viel Religion verwirrt eben das Gehirn .. war schon immer so ..

Sirianna Offline

Privatgelehrte


Beiträge: 110

01.02.2015 01:05
#297 RE: Atheismus als naiver Realismus........... antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #280

Zitat von Reisender
[Opium für das Volk] Der Genosse Lenin hatte dieses Opium ja abgeschafft.
Den Spruch hatte er von Marx übernommen. "Religion ist das Opium des Volkes, der Seufzer der Bedrängten." Die mangelhafte Alternative zu einem besseren Leben. Man gibt dem Volk kein besseres Leben, indem man die Religion abschafft. Man gibt dem Volk ein besseres Leben, indem man ihm die Lebensbedingungen verbessert! Keine Religion konzentriert die Leute auf den nötigen politischen Widerstand! In Russland sind sie trotz des Verbotes orthodox-religiös geblieben. Die Kirche wurde eben "der Seufzer der Bedrängten". Die hätte ihre Macht im Untergrund nutzen können, um die Leute zur Revolte anzustacheln! Hat die aber nicht. Die hatte schon immer mit den politisch Mächtigen kollaboriert. In der Religion steckte die von den Kirchen stumpf gemachte Energie zur Revolte! Religion bindet revolutionäre Energie, statt sie zu entfachen!

Nee, diese Marx-Formel hieß nicht: "Schafft die Religion ab, dann geht es euch besser!"



blaue Hervorhebung von mir, um diesen Satz geht es mir überwiegend

Ja, ja, und ja, und sie tut es immer noch, und was mich immer wieder und immer wieder kopfschüttelnd staunen läßt ist,
daß die Kirche genau in den übelsten Diktauren mit der Kirche nicht nur kollaboriert, oder Zugeständisse macht,
um unter der Schwelle einen Widerstand zu organisieren, sondern teilhat an der Macht und sie stützt.

Letzendlich wird aber nicht nur der Glaube im Sinne des Religiösen mißbraucht, jeglicher Glaube wird mißbraucht,
von: WErbung, Medien, Parteien, Naturschutz, ADAC ... you name it,

da Glaube immer an Emotion in Verbindung mit Konditionierung, gebunden ist, sind Menschen, deren Emotionen eine
Macht im Griff hat, leicht zu manipulieren, da die Konditionierungsfäden schon gelegt sind.

ich habe mich zum "Nicht-Glauben" entschlossen, und bin inzwischen angekommen, es war ein interessanter Weg

----------------------
pro juventute ad astra

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

01.02.2015 13:04
#298 RE: Atheismus als naiver Realismus........... antworten

Zitat von Sirianna im Beitrag #297

da Glaube immer an Emotion in Verbindung mit Konditionierung, gebunden ist, sind Menschen, deren Emotionen eine
Macht im Griff hat, leicht zu manipulieren, da die Konditionierungsfäden schon gelegt sind.


.. aber das ist doch schon seit Jahrtausende so .. so wurden auch Kriege angezettelt ..

Sirianna Offline

Privatgelehrte


Beiträge: 110

01.02.2015 13:18
#299 RE: Atheismus als naiver Realismus........... antworten

Zitat von Glaubensqualle im Beitrag #298
Zitat von Sirianna im Beitrag #297

da Glaube immer an Emotion in Verbindung mit Konditionierung, gebunden ist, sind Menschen, deren Emotionen eine
Macht im Griff hat, leicht zu manipulieren, da die Konditionierungsfäden schon gelegt sind.


.. aber das ist doch schon seit Jahrtausende so .. so wurden auch Kriege angezettelt ..


Und muß immer wieder neu wiederholt werden
Wir lernen überwiegend durch Wiederholung

----------------------
pro juventute ad astra

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

01.02.2015 13:21
#300 RE: Atheismus als naiver Realismus........... antworten

Zitat von Sirianna im Beitrag #299
Und muß immer wieder neu wiederholt werden
Wir lernen überwiegend durch Wiederholung

.. @ siri .. so lange man den Glauben als Macht mißbrauchen kann , wird sich nie was ändern .. es gibt keinen Gott und keinen Allah oder sonst wen , aber das glaubt man ja nicht .. eben Glaube ..
Gysi hatte schon mal was ganz tolles dazu geschrieben ..

Seiten 1 | ... 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | ... 32
 Sprung  
________________________________________

"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

________________________________________

=> "Die Ewigkeit gibt es ohne Gott!"

... Platz für Verlinkungsaustausche ...

VORSICHT! Vertrauensunwürdige Werbung!

Xobor Erstelle ein eigenes Forum mit Xobor