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Dieses Thema hat 28 Antworten
und wurde 2.419 mal aufgerufen
 Philosophie und Wissenschaft
Seiten 1 | 2
Galed Offline



Beiträge: 30

15.06.2014 07:55
Die Evolutionstheorie - was zeigen die Fakten? Antworten

Es ist nicht zu bestreiten, dass die Evolutionstheorie von den meisten Wissenschaftlern als Erklärungsmodell für die Entstehung des Lebens und der vielfältigen Lebensformen angesehen wird. Beruhen ihre Schlussfolgerungen aber allein auf Tatsachenmaterial?Sollte der Umstand, dass ein Großteil der Wissenschaftler an diese Theorie glaubt, Grund genug sein, dass man das selber auch tut? Was zeigen die Tatsachen wirklich, wenn man die Evolutionstheorie genauer in Augenschein nimmt?

Fakt ist: Wenn die Evolutionstheorie ausreichend durch eindeutige Tatsachen gestützt würde, die keinen Spielraum zuließen, so würde wohl kein ernstzunehmender Wissenschaftler auch nur den leisesten Zweifel daran äußern. Es gibt jedoch eine ganze Anzahl anerkannter Wissenschaftler, die sich von kritisch bis ablehnend über die Evolutionstheorie geäußert haben, nicht etwa, weil sie religiös geworden wären, sondern aufgrund ihres genauen Forschens.

Fakt ist: Es gibt eine Evolution, die innerhalb der Artgrenzen stattfindet (Mikroevolution), da das Genmaterial eine große Bandbreite an Merkmalen und Erscheinungsformen innerhalb einer Art zulässt. Eine Entwicklung über die Artgrenzen hinaus, was ja eine Grundvoraussetzung für eine umfassende Evolution wäre, ist weder je beobachtet worden, noch deuten irgendwelche Beweise darauf hin, dass diese jemals stattgefunden hat.

Fakt ist: Der Fossilbericht zeigt keine langsame, fein abgestufte, fortschreitende Entwicklungsreihe, was bei einer stetigen Höherentwicklung der Lebewesen zu erwarten wäre. Mit Beginn des Kambriums treten alle Hauptgruppen von Tieren plötzlich in Erscheinung mit einem spektakulärem Zuwachs an Vielfalt . Die unter dem Kambrium liegenden Sedimentablagerungen lassen die zu erwartenden Vorstufen der kambrischen Formen vermissen. Die Fossiliensammlung zeigt, dass über lange Zeiträume keine Veränderungen stattgefunden haben und Erscheinungsformen im wesentlichen gleich geblieben sind.

Fakt ist: Ungerichtete Mutationen können keine neue Arten hervorbringen. Mutationen sind hauptsächlich schädigend und zerstörerisch für einen Organismus und führen somit in ihrer Gesamtheit eher zu einer Abwärts-als zu einer Aufwärtsentwicklung.
Außerdem können Mutationen nur Veränderungen im Erbgut bei bereits bestehenden Lebewesen hervorrufen, erklären aber nicht die Entstehung von neuen Lebensformen mit ihren hochkomplexen organischen Systemen.
Mit Mutationen können nicht die Entstehung komplexer Organe wie beispielsweise das Auge erklärt werden, das ja erst dann einen Vorteil im Überlebenskampf darstellt, wenn es in seiner Funktionalität voll ausgebildet ist. Ein in der Entwicklung begriffenes Auge oder anderes Organ nützt den Organismus überhaupt nichts.

Fakt ist: Es ist keinem Wissenschaftler gelungen, nachzuweisen, dass aus leblosen Molekülen Leben entstehen kann.
Es ist ein unumstößlicher Grundsatz, dass Leben nur aus bereits existierendem Leben hervorgehen kann. Dass sich Leben in einer angenommenen Ursuppe von selbst gebildet haben könnte, ist rein spekulativ und lässt sich wissenschaftlich nicht belegen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich allein die verschiedenen Grundbausteine des Lebens (RNA und Proteine) durch Zufall gebildet haben könnten, geht gegen Null.
Frage: Wie könnte etwas von selbst entstehen, das nicht einmal unter kontrollierten Laborbedingungen, die intelligente Wissenschaftler überwachen, nachvollzogen werden kann?

Fakt ist: Das Genom besitzt eine gigantische Fülle an Informationen. Es besteht aus 3 Milliarden Basenpaaren, was insgesamt 428 Bänden einer Enzyklopädie von je 1000 Seiten entspräche. Da es in jeder Zelle eine zweite Ausfertigung davon gibt, kommt man also auf 856 solcher Bände. Die Evolutionstheorie kann nicht überzeugend erklären, wie solche Datenmengen ohne Intelligenz von außen in die Gene gelangt sind.

Diese kurzen Darlegungen sind natürlich keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern sollen als ein Appell verstanden werden, sich einmal selbst mit der Faktenlage ehrlich und genau auseinanderzusetzen, statt einfach das zu übernehmen, was allgemeiner Trend unter den Wissenschaftlern ist.
Grundsätzlich möchte ich noch anmerken, dass ich hohe Achtung vor den Leistungen der Wissenschaft habe, die sich im allgemeinen der Wahrheit verpflichtet fühlt. Wenn es aber um die Entstehung von Kosmos und Leben geht, weicht die Wissenschaft meiner Meinung nach von ihren eigenen Grundsätzen ab. Sie hat sich auf einen Weg begeben, der von vornherein eine intelligente Macht als Erklärung für das Vorhandensein aller Dinge ausschließt. Wahrscheinlich denken die meisten Wissenschaftler, dass sie das Gebiet der Wissenschaft verlassen würden, wenn sie eine solche Macht in Erwägung ziehen. Was aber, wenn die Fakten genau in diese Richtung weisen? Einige durchaus renommierte Wissenschaftler haben sich für diese Richtung geöffnet und bekennen ganz deutlich, dass ihr Forschen sie nicht von dem Gedanken an eine schöpferische Kraft wegführt, sondern sie im Gegenteil dorthin geführt hat.
Ist es denn wirklich wissenschaftlich, an Intelligenz ohne eine Person, Gesetze ohne einen Gesetzgeber, an Mathematik ohne einen Mathematiker, an "Bücher" ohne einen Autor oder an "Maschinen" und "Produktionsanlagen" ohne einen Konstrukteur zu glauben? Schafft man damit nicht eine neue Art von Religion, in der der Gott "Zufall" heißt?
Und wird man nicht dogmatisch, wenn man von allen halbwegs intelligenten Menschen erwartet, die gleichen Schlussfolgerungen zu ziehen, obgleich die Fakten eindeutig auch andere Schlüsse zulassen?

Vitoria Offline



Beiträge: 59

15.06.2014 11:35
#2 RE: Die Evolutionstheorie - was zeigen die Fakten? Antworten

Deine "Fakten" sind zunächst einmal allesamt ungestützte Behauptungen. Wie wäre es denn mit Nachweisen?

Als erstes wüsste ich gern, wer denn die "anerkannten Wissenschaftler" sind, die sich "krititisch bis ablehnend gegenüber der Evolutionstheorie geäußert haben". Name, Fach, wissenschaftliche Veröffentlichung(en) zum Thema?

Den Rest überlasse ich den hiesigen Naturwissenschaftlern.

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

16.06.2014 08:36
#3 RE: Die Evolutionstheorie - was zeigen die Fakten? Antworten

Fakten sind das in der Tat nicht unbedingt, worauf ich aber nicht im Einzelnen eingehen will.

Kritik an der Evolutionstheorie ist gut, das bringt die Sache vorran. Ich glaube auch nicht recht,
das Mutationen eine neue Art hervorbringen können. Manche Wissenschaftler sagen das aber.
Ich bin aber kein Biologe.

Das Grundsätzliche System der Evolution wir aber von keinem ernst zu nehmenden Wissenschaftler
mehr bezweifelt. Ansonsten zeige mir den, der das sagt, und über den die Fachwelt nicht spottet.
Wir wissen hier immer noch vieles nicht, aber der Grundansatz darin, wie die Arten sich entwickelt
haben wird durch neue Forschungen nicht mehr signifikant geändert werden.

Vor allem was ist deine Intention mit der Kirtik? Den Schöpfergott hinter der Evolution zu propagieren?
Dafür wirst du sicher weniger Hinweise finden als für die Richtigkeit der Evolutionslehre. Da greifts du
nach einem Stohhalm und wirst auch als Dikussionsparnter nicht recht enrst genommen. Eine Diskussion über
Fragen der Evolutionstheorie ist etwas anderes als eine Diskussion gegen diese Theorie!

_______________________________________________
Nichts ist wahr, alles ist erlaubt! Die Realität ist das, was du daraus machst!

Galed Offline



Beiträge: 30

16.06.2014 11:40
#4 RE: Die Evolutionstheorie - was zeigen die Fakten? Antworten

Zitat von Vitoria im Beitrag #2
Deine "Fakten" sind zunächst einmal allesamt ungestützte Behauptungen. Wie wäre es denn mit Nachweisen?

Als erstes wüsste ich gern, wer denn die "anerkannten Wissenschaftler" sind, die sich "krititisch bis ablehnend gegenüber der Evolutionstheorie geäußert haben". Name, Fach, wissenschaftliche Veröffentlichung(en) zum Thema?

Den Rest überlasse ich den hiesigen Naturwissenschaftlern.



Im Nachfolgenden eine Auswahl an Aussagen von Wissenschaftlern, die sich zu dem Thema Evolution geäußert haben:

Der Physiker H.S. Lipson : „Die einzig akzeptable Erklärung ist die Schöpfung. Ich weiß, daß das für Physiker, wie in der Tat auch für mich, ein Anathema bedeutet, aber wir dürfen eine Theorie, die uns nicht gefällt, nicht verwerfen, wenn sie durch experimentelle Beweise gestützt wird“ (Physics Bulletin, 1980, Band 31, Seite 138).

Michael Behe, außerordentlicher Professor für Biochemie an der Lehigh-Universität [Pennsylvanien, USA]):
„Wer das wissenschaftliche Schrifttum zum Thema Evolution durchsieht und dabei vor allem der Frage nachgeht, wie die molekularen Maschinen — die Grundlage des Lebens — entstanden, der wird auf ein bedrückendes, tiefes Schweigen stoßen. Die Komplexität der Grundlage des Lebens hat die Wissenschaft bei ihrem Versuch, eine Erklärung dafür zu finden, lahmgelegt; die molekularen Maschinen sind ein bisher unüberwindliches Hindernis für ein uneingeschränktes Akzeptieren des Darwinismus.“ „Insgeheim geben viele Forscher zu, daß es wissenschaftlich nicht zu erklären ist, wie das Leben begann. .. Darwin hatte nicht die geringste Vorstellung von der sogar in den fundamentalsten Ebenen des Lebens überaus großen Komplexität“
„Die molekulare Evolution entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage. Es gibt Behauptungen, daß eine solche Entwicklung stattfand, aber keine einzige davon wird durch einschlägige Experimente oder Berechnungen gestützt. Da niemand die molekulare Evolution selbst beobachtet hat und es keinerlei Grundlage gibt, auf die sich derartige Behauptungen stützen könnten, kann wirklich gesagt werden, daß . die Behauptung von der Darwinschen molekularen Evolution bloße Großsprecherei ist." (Darwin’s Black Box—The Biochemical Challenge to Evolution)

Im Vorwort zur Jahrhundertausgabe von Darwins Entstehung der Arten (London,1956) heißt es: „Wie wir wissen, gibt es unter den Biologen viele verschiedene Meinungen, nicht nur über die Ursachen der Evolution, sondern sogar über deren eigentlichen Verlauf. Diese Unterschiede existieren, weil die Beweise nicht befriedigen und keine bestimmten Schlüsse zulassen. Es ist deshalb durchaus berechtigt und angebracht, die Aufmerksamkeit der nichtwissenschaftlichen Öffentlichkeit auf die Meinungsverschiedenheiten über die Evolution zu lenken“ (von WR.Thompson, dem damaligen Direktor des Commonwealth Institute of Biological Control in Ottawa [Kanada]).

Der Astronom Robert Jastrow : „Zu ihrem Bedauern kennen . [Wissenschaftler] keine eindeutige Antwort, da es Chemikern bisher nie gelungen ist, die der Natur zugeschriebenen Experimente, aus nichtbelebter Materie Leben zu erschaffen, nachzuvollziehen. Die Wissenschaftler wissen nicht, wie es vor sich ging“ (The Enchanted Loom: Mind in the Universe, New York, 1981, S.19).


Der Evolutionist Loren Eiseley : „Den Theologen war immer vorgeworfen worden, sie beriefen sich allzusehr auf Mythos und Wunder, und nun blieb der Wissenschaft selbst nichts anderes übrig, als eine eigene Mythologie zu begründen: Die Unterstellung nämlich, daß ein Vorgang, den man allen Anstrengungen zum Trotz nicht hatte beweisen können, in der Vergangenheit stattgefunden haben sollte“ (Die ungeheure Reise, München, 1959, S. 230).

Der Molekularbiologe Michael Denton: "Die Molekularbiologie hat außerdem aufgezeigt, daß der grundlegende Aufbau des Zellsystems in allen lebenden Systemen auf der Erde im wesentlichen derselbe ist — von den Bakterien bis zu den Säugetieren. In allen Organismen spielen DNS, mRNS und Proteine dieselbe Rolle. Auch die Verschlüsselung des genetischen Codes ist in allen Zellen fast dieselbe. Umfang, Struktur und Zusammenstellung der Proteinsynthesemaschinerie sind in allen Zellen praktisch gleich. Auf seinen elementaren biochemischen Aufbau bezogen, kann kein lebendes System als rückständig oder als Vorstufe irgendeines anderen bezeichnet werden, noch gibt es unter den unglaublich mannigfaltigen Zellen auf der Erde den geringsten empirischen Hinweis auf eine evolutionäre Reihenfolge.“
„Es kann keinen Zweifel darüber geben, daß die Biologen nach einem Jahrhundert intensivster Anstrengungen nicht vermögen, .[die Darwinsche Evolutionstheorie] in irgendeiner bedeutsamen Hinsicht zu bestätigen. Es ist und bleibt eine Tatsache, daß sich die Natur nicht auf das Kontinuum eingrenzen läßt, das das Darwinsche Modell verlangt, noch kann die Glaubhaftigkeit des Zufalls als schöpferisches Mittel verteidigt werden."
„Die Auswirkungen der Evolutionstheorie auf Disziplinen, die mit der Biologie kaum verwandt sind, sind eines der spektakulärsten Beispiele in der Geschichte, die zeigen, wie eine höchst theoretische Idee, für die es keinen wirklich schlagkräftigen wissenschaftlichen Beweis gibt, im Laufe der Zeit das Denken einer ganzen Gesellschaft formen und die Anschauungen eines ganzen Zeitalters prägen kann“
(Michael Denton, Evolution: A Theory in Crisis, S.268, 269).

Die britischen Astronomen Fred Hoyle und Chandra Wickramasinghe: „In der Biologie liegt die Schwierigkeit darin, einen einfachen Anfang zu finden. Wenn man zeitlich bis zu den ältesten Gesteinen .. zurückgeht, findet man auch in den Versteinerungen alter Lebensformen keinen einfachen Anfang. . Damit mangelt es der Evolutionstheorie aber an der rechten Grundlage" (Fred Hoyle und N. C. Wickramasinghe, Evolution aus dem All. 1981, S.15).

Chandra Wickramasinghe, Professor am University College in Cardiff (England): „Während meiner wissenschaftlichen Ausbildung wurde ich von Anfang an einer eingehenden Gehirnwäsche unterzogen, die mich glauben machte, daß die Wissenschaft und irgendeine Art vorsätzliche Schöpfung nicht miteinander in Einklang zu bringen sind. Es war sehr peinlich, diese Vorstellung aufgeben zu müssen. Ich bin in einer ziemlich unangenehmen Situation hinsichtlich des Überzeugungsstandes, den ich heute bei mir vorfinde. Aber es gibt keinen Ausweg, der logisch zu sein scheint. .. Das Leben einem chemischen Unfall auf der Erde zuschreiben zu wollen käme dem Versuch gleich, ein bestimmtes Sandkorn an allen Stränden auf allen Planeten im Universum zu suchen — und es zu finden. Es gibt keine andere Möglichkeit, die präzise Ordnung unter den Bausteinen des Lebens zu verstehen, als sich auf eine Schöpfung in universellem Maßstab zu berufen" (Geoffrey Levy, „There Must Be a God“. Daily Express, London, 14. August 1981, S.28).

Der Physiker und Astronom Fred Hoyle : "Es gibt nicht die geringste Spur eines objektiven Beweises zur Stütze der Hypothese, daß das Leben auf der Erde in einer Ursuppe begann....Seit die Biochemiker in steigendem Maße die ehrfurchtgebietende Komplexität des Lebens entdecken, ist sein zufälliger Ursprung ganz offensichtlich so wenig wahrscheinlich, daß man diese Möglichkeit völlig ausschließen kann. Leben kann nicht zufällig entstanden sein.“ Ferner erklärt er: „Biologen [schwelgen] in aus der Luft gegriffenen Phantasien und streiten ab, was doch so offensichtlich ist, daß nämlich die 200 000 Aminosäureketten, und damit das Leben, nicht per Zufall entstanden" (Fred Hoyle und Chandra Wickramasinghe, Evolution aus dem All, 1981, Seite 34,35).

Der Evolutionswissenschaftler Eric Bapteste : "Wir haben keinen einzigen Beweis dafür, dass es den evolutionären Stammbaum wirklich gibt" (Graham Lawton: „Uprooting Darwin’s Tree“. New Scientist, 24. Januar 2009, S.34).

Der Evolutionsbiologe Michael Rose :„Der Baum des Lebens wird gerade stillschweigend begraben, das wissen wir alle. Was noch nicht überall durchgedrungen ist: Wir müssen unser Verständnis der Biologie ganz neu definieren" (. New Scientist, 24. Januar 2009, S.37,39).

Anmerkung: Die Zitate wurden z.T. aus Originalsprachen ins Deutsche übertragen.

Vitoria Offline



Beiträge: 59

16.06.2014 13:52
#5 RE: Die Evolutionstheorie - was zeigen die Fakten? Antworten

Die Zitate von Lipson, Behe, Jastrow, Wickramasinghe und Hoyle betreffen die Genese der Lebewesen, nicht deren Evolution, brauchen hier also nicht berücksichtigt zu werden.

Welchen "Vorgang" meint Eiseley?

Denton: Lt. englischsprachiger Wikipedia vertritt er die Vorstellung des Intelligent Design. Zu seinem Buch Evolution: A Theory in Crisis gibt es eine aufschlussreiche Rezension hier: http://www.talkorigins.org/faqs/denton.html - Sie deutet auf erhebliche Defizite hinsichtlich seines wissenschaftlichen Arbeitens hin.

Interessant sind die beiden Zitate von Bapteste und Rose. Sie habe ich hier wiedergefunden: http://viewfromreality.wordpress.com/201...e-propaganda-2/

Zitat

As evidence against common descent, the Watchtower authors pull these words from a sensationalist and irresponsible New Scientist article entitled “Uprooting Darwin’s Tree”.

Recent research continues to contradict Darwin’s theory of common descent. For example, in 2009 an article in New Scientist magazine quoted evolutionary biologist Eric Bapteste as saying: “We have no evidence at all the tree of life is a reality.” The same article quotes evolutionary biologist Michael Rose as saying: “The tree of life is being politely buried, we all know that. What’s less accepted is that our whole fundamental view of biology needs to change.

The article quoted by Graham Lawton was roundly criticised by scientists and skeptics because the headline and preamble are misleading. The story was essentially about Horizontal Gene Transfer (HGT) – the fact that some evolution takes place because of viral transfer of genetic material from unrelated species.


Hervorhebung von mir.

Hier findet sich unter "page 23" ein Kurzkommentar, der erläutert, worum es tatsächlich ging: http://www.tj-encyclopedie.org/Blatant_m...of_Life_booklet

Es handelt sich also um aus dem Zusammenhang gerissene Zitate, die sich auf etwas ganz anderes beziehen als im Artikel insinuiert.

Außerdem stellt sich mir die Frage, ob wir es bei Galed mit einem Zeugen Jehovas zu tun haben, der hier missionieren will, denn aus der von mir zitierten Kritik wird er die beiden Zitate in dieser Form wohl kaum übernommen haben.

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

16.06.2014 15:53
#6 RE: Die Evolutionstheorie - was zeigen die Fakten? Antworten

Auf Artikel die 30 Jahre alt sind wird hier keiner eingehen.
Die anderen hat Vitoria kommentiert.

Zitat von Vitoria
Außerdem stellt sich mir die Frage, ob wir es bei Galed mit einem Zeugen Jehovas zu tun haben, der hier missionieren will, denn aus der von mir zitierten Kritik wird er die beiden Zitate in dieser Form wohl kaum übernommen haben.



Ja eine Diskussion ist was anderes. Da gehören auch eigene Argumente dazu. Zumal auch Wissenschaftler sich irren!
Das heisst, wenn 2 % der Wissenschaftler sagen, "es gibt keine Evolution" muss man da noch lange nichts drauf geben.

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Vitoria Offline



Beiträge: 59

16.06.2014 17:03
#7 RE: Die Evolutionstheorie - was zeigen die Fakten? Antworten

Ich habe noch ein wenig herumgesucht - weiß ja jetzt, wo ich fündig werde. Und hier sind die Zitate von Jastrow, Eiseley, Lipson und das Vorwort von Anno Dunnemal zu finden: http://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/1101989226

Es handelt sich natürlich um eine digitale Wachtturm-Ausgabe, die im zweiten Teil praktischerweise Argumente gegen die Meinungen von Verbohrten, die die Evolutionstheorie für richtig bzw. plausibel halten, liefert. Der Jehova-Zeuge wird damit des eigenen Denkens und Argumentierens enthoben - auch praktisch, wenn man sich seine Schäflein erhalten will.

kereng Offline




Beiträge: 310

21.06.2014 13:56
#8 RE: Die Evolutionstheorie - was zeigen die Fakten? Antworten

Zitat von Galed im Beitrag #1
Fakt ist: Der Fossilbericht zeigt keine langsame, fein abgestufte, fortschreitende Entwicklungsreihe, was bei einer stetigen Höherentwicklung der Lebewesen zu erwarten wäre.

An vielen interessanten Übergängen hat man Zwischenfossilien: von Fisch zum Landwirbeltier, vom Landlebewesen zum Wal, von Dinosaurier zum Vogel, vom Australopithecus zum Homo.

Zitat von Galed im Beitrag #1
Mit Beginn des Kambriums treten alle Hauptgruppen von Tieren plötzlich in Erscheinung mit einem spektakulärem Zuwachs an Vielfalt.

Welche "Hauptgruppen" sollen das sein? Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien, Insekten? Fehlanzeige, nicht mal richtige Fische gab es im Kambrium, nur kieferlose. Das angebliche "plötzlich" umfasst viele Millionen von Jahren.

Zitat von Galed im Beitrag #1
Die unter dem Kambrium liegenden Sedimentablagerungen lassen die zu erwartenden Vorstufen der kambrischen Formen vermissen.

Dafür gibt es Erklärungen, etwa das Fehlen harter Schalen. Es ist ja auch nicht so, dass man gar nichts gefunden hätte.

Zitat von Galed im Beitrag #1
Die Fossiliensammlung zeigt, dass über lange Zeiträume keine Veränderungen stattgefunden haben und Erscheinungsformen im wesentlichen gleich geblieben sind.

Warum auch nicht? Wenn die Umwelt gleich bleibt und keine bahnbrechenden Erfindungen gemacht werden, verändern sich die Lebewesen eben eine Zeit lang nur wenig. Sie sind dann ja schon angepasst. Wie passt es denn zum biblischen Schöpfungsbericht, dass es Milliarden von Jahren lang nur Einzeller gab?

Geo ( gelöscht )
Beiträge:

21.06.2014 20:18
#9 RE: Die Evolutionstheorie - was zeigen die Fakten? Antworten

Zitat von Galed im Beitrag #1


Fakt ist: Es gibt eine Evolution, die innerhalb der Artgrenzen stattfindet (Mikroevolution), da das Genmaterial eine große Bandbreite an Merkmalen und Erscheinungsformen innerhalb einer Art zulässt. Eine Entwicklung über die Artgrenzen hinaus, was ja eine Grundvoraussetzung für eine umfassende Evolution wäre, ist weder je beobachtet worden, noch deuten irgendwelche Beweise darauf hin, dass diese jemals stattgefunden hat.


Stimmt so nicht. Beispiel Hund. Alle heute lebenden Hunde stammen ursprünglich vom Wolf ab. Auch die ganz kleinen.

Hunderassen sind zwar durch Auslese mehr oder weniger gezielte Züchtungen durch den Menschen, aber Züchtung basiert auf den genau gleich Prinzipien wie ansonsten die natürliche Auslese durch un-paradiesische Lebensbedingungen. Kleine süße und niedliche Hündchen würde es deswegen in der freien Natur nie geben.

Und nun die entscheidenden Fragen dazu an dich: wer definiert die Unterschiedlichkeit der Arten? Ein Löwe ist ein Katze. Weis der Löwe über sich selbst, dass er ein Löwe und gleichzeitig eine Katze ist? Wie viele Katzen-Arten gibt es? Welche Merkmale muss eine Katze haben, dass sie gerade noch als Katze gilt?
Und worauf müsste man dann überhaupt achten, wenn man z. B. nach den Fossilien einer Übergangs- oder Zwischenkatze sucht?

Pferd, Esel, Zebra gelten als untereinander Artverwandt, als Pferde-Esel-Zebraartige.. was aber nun sind sie genau? Warum sind sie untereinander Verwandt und können miteinander nur sterile und also nur mehr fortpflanzgs-un-fähige Nachkommen haben? Muss es da nicht einmal so etwa wie einen gemeinsamen Vorfahren gegeben haben, aus dem heraus sich Esel, Pferd und Zebra, parallel und ganz unabhängig zueinander entwickelt haben.

Wie aber hat dieser Vorfahre genau ausgesehen? Und hatte der dann damals nicht auch selbst solche Parallel-Verwandschaften, mit denen er auch selbst ebenso einen gemeinsamen früheren Vorfahren hatte, den wir heute vielleicht überhaupt nicht mehr als Pferde-ähnlich wieder erkennen würden. Auch nicht als Esel-Artig und noch weniger als Zebra-artig... Vielleicht so eine Art Nasentier...




Zitat von Galed im Beitrag #1

Fakt ist: Der Fossilbericht zeigt keine langsame, fein abgestufte, fortschreitende Entwicklungsreihe, was bei einer stetigen Höherentwicklung der Lebewesen zu erwarten wäre.

So etwas kann nur jemand behaupten, der die Mechanismen der Evolution einfach nicht versteht.
Fakt ist:
Evolution ist keine kontinuierliche Entwicklung hin zu einem immer "höheren" Daseinsform des Lebens. Und also sind alle Erwartung die darauf hinauslaufen sollen Unsinn!!

Evolution ist ein immer parallel verlaufender Ausleseprozess, der je nach Wetterlage (Klima), Fressfeinde, nachteilhafte sexuelle Attraktivität und noch vielen anderen ungünstigen Eventualitäten im ständigen Wettbewerb von fressen oder gefressen-werden ..

Schließlich muss man auch als Mutter die eigenen Nachkommen ständig füttern, damit sie groß und stark werden.. ;-)

Zitat von Galed im Beitrag #1

Fakt ist: Ungerichtete Mutationen können keine neue Arten hervorbringen. Mutationen sind hauptsächlich schädigend und zerstörerisch für einen Organismus und führen somit in ihrer f darstellt, wenn es in seiner Funktionalität voll ausgebildet ist. Ein in der Entwicklung begriffenes Auge oder anderes Organ nützt den Organismus überhaupt nichts.



wo hast du denn diesen Unsinn her? Erbmaterial wird beim Replizieren nie exakt kopiert. Äußere Einflüsse wirken während der Replikation auf den Replikationsprozess ein. Schalten eventeell aktive Gene aus und aktivieren eventuell die geeigneteren. Dabei hat nebenbei auch unser Immunsystem selbst eine wichtige Schlüsselfunktion.

Zitat von Galed im Beitrag #1

Fakt ist: Es ist keinem Wissenschaftler gelungen, nachzuweisen, dass aus leblosen Molekülen Leben entstehen kann.


Es ist zwar umstritten, ob das Leben tatsächlich erst auf der Erde, oder schon irgendwo in den
Weiten des Alls seine Ursprung hat. Jedenfalls gibt es da draußen riesige Gegenden im Raum, in denen man einfach mal so "echte Zuckermoleküle" nachweisen kann..

Das heißt also.. dass wenn man unser einsehbares Universum auf eine Karte in der Größe des Atlantischen Ozeans zeichnen würde, dann könnte man darauf die Erde gar nicht einzeichnen, weil sie dann nur die Größe eines Punktes hätte, der um ein Tausendfaches kleiner wäre als ein Wasserstoffatom.. Wie groß wäre dann auf einem solchen "universellen Planes in der Größe des Atlantiks wohl der Mensch?


Und das heißt?!!!

Das heißt, dass es nicht besonders intelligent, sondern wohl aber eher mehr arrogant wie mindestens so dumm ist, sich (s)einen kleinen Glauben zu einem Gott auf zu blasen und so zu tun, als müsste einem "die Wissenschaft" diesen Gott erst widerlegen...

Wobei es "die Wissenschaft" als eine übergeordnete Instanz gleich hinter Gott ohnehin nicht gibt. Es gibt nur de WissenschaftEN und diese wiederum aus vielen einzelnen Menschen, die keine Universal-Autoritäten sind und auch nicht sein können. ;-)

Geo ( gelöscht )
Beiträge:

21.06.2014 20:29
#10 RE: Die Evolutionstheorie - was zeigen die Fakten? Antworten

Der wahre Schöpfer alles sogenannten "Guten", sind immer die misslichen Umstände gewesen, gegen die sich das Leben zu allen Zeiten immer behaupten musste und immer noch behaupten muss.

Gäbe es keine Evolution wäre das Leben längst schon ausgestorben und das ganz Universum wäre in sich und für sich, nur eine lebensfeindliche wie ebenso bedeutungslose Ödnis mit unvorstellbar großen Zeiträumen zwischen der einen und der nächsten kosmischen Katastrophe.

Wer am Nachthimmel glaube eine höhere Ordnung zu beobachten, der sollte mal darüber nachdenken, dass nur das Licht zwischen einem Stern zum anderen schon länger braucht, als das ganze Universum nach kreationistischen Vorstellungen alt ist. :-)

Der Sanftmütige Offline



Beiträge: 67

21.06.2014 22:47
#11 RE: Die Evolutionstheorie - was zeigen die Fakten? Antworten

Zitat von Geo im Beitrag #9

- - -
Zitat von Galed im Beitrag #1

Fakt ist: Es ist keinem Wissenschaftler gelungen, nachzuweisen, dass aus leblosen Molekülen Leben entstehen kann.


Es ist zwar umstritten, ob das Leben tatsächlich erst auf der Erde, oder schon irgendwo in den
Weiten des Alls seine Ursprung hat.
- - -


Es kommt nicht darauf an, was umstritten ist und was nicht. Die Verteidiger des Naturalismus wissen recht gut, wie sie ihren Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen könnten: Indem sie einen lebenden Organismus ausschließlich aus unbelebter Materie erschaffen...

Übrigens wird nach den Erfahrungen mit Contergan kaum noch jemand behaupten, dass es dem Menschen nicht möglich sei, Arten zu verändern...

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

05.03.2015 10:44
#12 RE: Die Evolutionstheorie - was zeigen die Fakten? Antworten

Gerade gelesen:

Ältestes Fossil eines Exemplars der Gattung Homo entdeckt

Bin gespannt, wie lange es diesmal dauert bis in der "Science" die Erwartungen an dieses Fossil zurückgeschraubt werden.

____________________________________________
In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

05.03.2015 11:50
#13 RE: Die Evolutionstheorie - was zeigen die Fakten? Antworten

Zitat von Der Sanftmütige im Beitrag #11
Es ist zwar umstritten, ob das Leben tatsächlich erst auf der Erde, oder schon irgendwo in den
Weiten des Alls seine Ursprung hat.


.. Schwachsinn hoch tausend .. es ist erwiesen , daß Leben nur hier auf der Erde entstanden ist , im Universum kann nix anstanden sein ..

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

05.03.2015 11:53
#14 RE: Die Evolutionstheorie - was zeigen die Fakten? Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #12
Gerade gelesen:


.. damit ist doch schon erwiesen . daß Leben sich hier auf der Erde entwickelt hat ..

Zitat
Das bekannteste Fossil des Australopithecus, das auch unter dem Namen "Lucy" bekannt, ist, wird auf ein Alter von 3,2 Millionen Jahren datiert. Diese Gattung ging zwar bereits aufrecht, weist aber ein kleineres Gehirn als Homo-Exemplare auf. Bislang waren vom Homo nur etwa 2,4 Millionen Jahre alte Fossile bekannt. Für die Entstehung der Homo-Gattung ist aber gerade der Zeitraum vor 2,5 bis drei Millionen Jahren von großem Interesse.



. und jetzt soll noch mal jemand kommen und uns erzählen . daß Gott vor 2000 Jahren seinen Sohn zur Rettung der Menschen auf diese Erde geschickt hat .. ich lach mich weg

Der Sanftmütige Offline



Beiträge: 67

05.03.2015 13:08
#15 RE: Die Evolutionstheorie - was zeigen die Fakten? Antworten

Dass Leben “entstanden” ist, wurde nie nachgewiesen...

Der Sanftmütige Offline



Beiträge: 67

05.03.2015 13:13
#16 RE: Die Evolutionstheorie - was zeigen die Fakten? Antworten

Zitat von Glaubensqualle im Beitrag #14
Zitat von SnookerRI im Beitrag #12
Gerade gelesen:


.. damit ist doch schon erwiesen . daß Leben sich hier auf der Erde entwickelt hat ..

Zitat
Das bekannteste Fossil des Australopithecus, das auch unter dem Namen "Lucy" bekannt, ist, wird auf ein Alter von 3,2 Millionen Jahren datiert. Diese Gattung ging zwar bereits aufrecht, weist aber ein kleineres Gehirn als Homo-Exemplare auf. Bislang waren vom Homo nur etwa 2,4 Millionen Jahre alte Fossile bekannt. Für die Entstehung der Homo-Gattung ist aber gerade der Zeitraum vor 2,5 bis drei Millionen Jahren von großem Interesse.


. und jetzt soll noch mal jemand kommen und uns erzählen . daß Gott vor 2000 Jahren seinen Sohn zur Rettung der Menschen auf diese Erde geschickt hat .. ich lach mich weg



Hast Du Dir die Datierung mal etwas näher angeschaut? Dann nämlich hättest Du Grund zum Lachen...

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

05.03.2015 13:42
#17 RE: Die Evolutionstheorie - was zeigen die Fakten? Antworten

Zitat von Der Sanftmütige im Beitrag #16

Hast Du Dir die Datierung mal etwas näher angeschaut? ...
..... nix kapiere .. .. da denkt wieder mal ein JZ ...

Der Sanftmütige Offline



Beiträge: 67

05.03.2015 15:05
#18 RE: Die Evolutionstheorie - was zeigen die Fakten? Antworten

Zitat von Glaubensqualle im Beitrag #17
Zitat von Der Sanftmütige im Beitrag #16

Hast Du Dir die Datierung mal etwas näher angeschaut? ...
..... nix kapiere .. .. da denkt wieder mal ein JZ ...


Keineswegs. Ich bin lediglich ein eifriger Leser einschlägiger wissenschaftlicher Werke, gehöre keiner Religionsgemeinschaft an. Allerdings habe ich mich auch in das Alte und Neue Testament eingelesen. Dass die WTG als bibeltreue Gemeinschaft angesehen wird, muss wohl in erster Linie mit der mangelhaften Lesekompetenz vieler Mitbürger zusammenhängen...

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

05.03.2015 18:12
#19 RE: Die Evolutionstheorie - was zeigen die Fakten? Antworten

Zitat von Der Sanftmütige im Beitrag #16
Hast Du Dir die Datierung mal etwas näher angeschaut? ...
.. ich kapier nicht , was du meinst ..

Reisender Offline



Beiträge: 4.081

18.03.2016 14:15
#20 RE: Die Evolutionstheorie - was zeigen die Fakten? Antworten
Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

18.03.2016 14:26
#21 RE: Die Evolutionstheorie - was zeigen die Fakten? Antworten

Zum horizontalen Gentransfer bei höheren Lebewesen braucht es aber einen Überträger
Die Rolle des Überträgers könnten Viren oder Bakterien spielen.
Viren wären ein sehr geeigneter Transportmechanismus für fremde Gene!
Daran ist aber absolut nichts mysteriös.

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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Reisender Offline



Beiträge: 4.081

18.03.2016 14:30
#22 RE: Die Evolutionstheorie - was zeigen die Fakten? Antworten

Zitat von Lukrez im Beitrag #21
Zum horizontalen Gentransfer bei höheren Lebewesen braucht es aber einen Überträger
Die Rolle des Überträgers könnten Viren oder Bakterien spielen.
Viren wären ein sehr geeigneter Transportmechanismus für fremde Gene!


Ja, wie auch immer, jedenfalls kann über die ET längst noch kein Abschlussbericht
angefertigt werden. Es könnte sein, dass da noch manche Überraschung wartet.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

18.03.2016 18:14
#23 RE: Die Evolutionstheorie - was zeigen die Fakten? Antworten

Horizontaler Gentransfer ist weit verbreitet:
http://www.welt.de/wissenschaft/article1...uebergehen.html
Beim Menschen fanden sie bis zu 145 Gene, die ursprünglich wohl aus dem Reich der Mikroben stammen. Viele davon haben wichtige Funktionen: Manche sind am Fettstoffwechsel beteiligt, andere an Immunreaktionen.

Offenbar boten diese Anlagen den Empfängern in der Evolution so große Vorteile vor ihren Konkurrenten, dass sie nicht wieder verloren gingen, sondern beibehalten wurden. Die meisten "Fremdgene" stammen von Bakterien und anderen Kleinstlebewesen, sogenannten Protisten, manche auch von Pilzen.

Wie genau die Bakterien und Protisten ihre Gene aber in das Erbgut der Menschen geschleust haben, ist bislang noch völlig unklar. Auch die Wissenschaftler aus Cambridge gehen darauf nicht näher ein. Eine Theorie aber besagt, dass Viren als Transportmittel dazu beigetragen haben könnten.

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(Lukrez)

Reklov Offline




Beiträge: 5.975

18.03.2016 18:30
#24 RE: Die Evolutionstheorie - was zeigen die Fakten? Antworten

Zitat
Dass Leben “entstanden” ist, wurde nie nachgewiesen...

Der Sanftmütige,

... vor dem Phänomen des Lebens steht die Wissenschaft ratlos da, auch wenn sie die materiellen Zusammenhänge heute schon weitaus besser erkennt, als zu biblischen Zeiten!
Der Ur-Grund, die SUBSTANZ, ist nach wie vor ein von uns nicht direkt zu fassender Begriff.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.975

18.03.2016 18:42
#25 RE: Die Evolutionstheorie - was zeigen die Fakten? Antworten

Zitat
Vor allem was ist deine Intention mit der Kirtik? Den Schöpfergott hinter der Evolution zu propagieren?
Dafür wirst du sicher weniger Hinweise finden als für die Richtigkeit der Evolutionslehre. Da greifts du
nach einem Stohhalm und wirst auch als Dikussionsparnter nicht recht enrst genommen. Eine Diskussion über
Fragen der Evolutionstheorie ist etwas anderes als eine Diskussion gegen diese Theorie!

Alinardus,

... Darwin selbst sagte, dass diese seine Evolutionsthorie den so gedachten Begriff "Gott" keinesfalls überflüssig mache und er sich wundere, wie manche seine Theorie so missverstehen wollen.

Gruß von Reklov

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