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Dieses Thema hat 369 Antworten
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 Islamismus/Islam
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Reklov Offline




Beiträge: 5.739

12.12.2016 16:52
#276 RE: Islam ist die Religion des Terrors Antworten

Zitat
(Ehevollzug mit kleine Mädchen, die kaum ihre Geschlechtsreife erlangt haben) ein gute Sache... Immerhin hat ja auch das Vorbildideal aller Muslime, der Prophet Mohammed nicht darauf verzichtet. Wäre "Kinder ficken" etwas Böses, dann hätte sich ja Allah einen anderen als Religionsstifter des Islam ausgesucht..

Perquestavolta,

... im Mittellalter wurde z.B. auch im christlichen Abendland sehr früh geheiratet und junge Kind-Mütter waren häufiger zu finden als heute. Die moderne Zeit zögert den Kinderwunsch oft hinaus, weil die Mädchen zunächst eine gründliche Ausbildung anstreben und danach auch noch eine Weile Geld im Berufsleben verdienen möchten.
Manche Prinzessin wurde damals schon mit 14 oder 15 Jahren an einen weitaus älteren Adeligen verkuppelt, nur damit bestimmte Besitztümer und Machtbereiche sich vergrößern konnten. M. antoinette wurde mit 16 J. an Ludwig den 16. verkuppelt und weinte, als sie ihr geliebtes Österreich auf Wunsch ihrer Mutter verlassen musste.

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.854

12.12.2016 17:03
#277  Islam ist die Religion des Terrors Antworten

Zitat von Reklov
... im Mittellalter wurde z.B. auch im christlichen Abendland sehr früh geheiratet und junge Kind-Mütter waren häufiger zu finden als heute.

Ja, toll! Ist damit eine Heirat zwischen einem Kind und einem Opa ethisch gerechtfertigt? Wo bleibt da die Selbstbestimmung der Frau oder gar die des Kindes? Wo bleibt das Glücklichsein als die Zielsetzung eines jeden Individuums, das auch die Gesellschaft zu fördern hat? Du verteidigst die Kinderheirat des Frühmittelalters, des Mittelalters und in noch späterer Zeit. Warum tust du das im Kontext dieses Threads? Hier geht es doch um die UNHALTBARKEIT der ethischen Rechtfertigung einer Kinderheirat durch den Islam! Und du konterst alles Ernstes dagegen! WARUM??? Nur um Perquestavolta ans Bein zu pinkeln? Was ist denn DAS für ein Diaolgfaden?

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

kornpicker Offline




Beiträge: 457

12.12.2016 19:34
#278 RE: Islam ist die Religion des Terrors Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #274
Also: BEIDE Seiten haben sich zu bemühen. Du scheinst die Moslems aber in einer Opferrolle zu sehen.
Ich stimme voll mit dir überein, dass sich BEIDE Seiten zu bemühen haben. Und das mit der Opferrolle will ich so pauschal nicht bestätigen. Wenn ich das vor langer Zeit mit der Opferrolle betont habe, dann wollte ich euch nur einen Spiegel vorhalten, sodass ihr erkennt, dass nicht nur ihr euch in der Opferrole sehen müsst, sondern dass andere das mit genauso viel oder wenig Recht tun können. Leider ist es so, dass sich vor allem ideologisch Verblendete in der Opferrolle sehen. Tatsächlich ist es aber so, dass es auf beiden Seiten sowohl Opfer als auch Täter gibt.
Zitat von Gysi im Beitrag #274
ICH habe nicht die Erfahrung gemacht, von den Moslems im Schnitt tolerant, höflich, respektvoll und selbstkritisch behandelt zu werden, wenn es um die Religion(en) geht...
Es gibt ein gutes altes deutsches Sprichtwort: "Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus". Auf den Dialog übertragen heißt das, dass ein Klima des Hasses, der Ablehnung, der Intoleranz und der Respektlosigkeiten dem Dialog und dem gegenseitigen Verständnis nicht förderlich ist - ganz im Gegenteil: es fürdert seinerseits ein Klima des Hasses, der Ablehnung, der Intoleranz und der Respektlosigkeiten. Weite Teile in den (a)sozialen Medien sind von Respektlosigkeiten überflutet, und da ist auch dieses Diskussionsforum keine Ausnahme. Ich bin daher nicht überrascht über deine Erfahrung. Echter Dialog kann erst dort beginnen, wo dieser Teufelskreis des Hassklimas durchbrochen wurde. Der Friedensnobelpreisträger dieses Jahres, Juan Manuel Santos, hat seinen Preis dafür bekommen, dass er den Teufelskreis des Hasses gezielt durchbrochen hat. Er hat dafür gesorgt, dass die Rhetorik der Entmenschlichung und Entwürdigung des anderen ein Ende hat. Der Erfolg hat ihm Recht gegeben. Ich wünsche mir auch für Dialog der Religionen in Europa, dass dieses Klima des Hasses durchbrochen wird. Aber wie du richtigerweise gesagt hast: Dazu haben sich beide Seiten zu bemühen.
Zitat von Gysi im Beitrag #274
Und schon werden die mutigen Freiheits- und Wahrheitskämpfer in die rechtsradikale Ecke gedrückt!
Ich würde eher sagen, dass sie von der rechtsradikalen Ecke schamlos benutzt werden. Aber solange sie damit einen Haufen Kohle machen, empfinde ich kein Mitleid.
Zitat von Gysi im Beitrag #274
Wer die Klappe gegen diese Religion mit der schlimmsten politischen Wirkung von allen aufreißt, ist der Hetze, dem Hass, der Falschrede und dem Mobbing seiner Gegner ausgesetzt, die nicht nur seine Gegner, sondern gleich seine Feinde sind! Die Reputation dieser Leute wird gezielt demoliert.
Es geht nicht darum, ob jemand seine Klappe aufreißt, sondern welche Mittel er dabei benutzt. Häufig sind das Un- oder Halbwahrheiten oder gar gezielte Desinformationen. Leute, die sich solcher Mittel bedienen, berauben sich selbst ihrer Reputation. Z.B. seit Necla Kelek vor einigen Jahren im "Forum am Freitag" behauptet hat, der Islam würde es Männern vorschreiben, sich in Ziegen zu "erleichtern", wenn sie keine Frau finden, habe ich sie kaum noch in der Medienlandschaft auftreten gesehen. Ich würde mir Leute wünschen, die ihre Klappe aufreißen, ohne zu unlauteren Mitteln greifen zu müssen.
Zitat von Gysi im Beitrag #274
Abdel-Samad hatte dieses Jahr ein Streitgespräch mit Muhanand Khorchide geführt
Hamed ist ein hochintelligenter Mensch, den ich sehr respektiere. Er hat es eigentlich überhaupt nicht nötig, zu unlauteren Mitteln zu greifen. Sein Streitgespräch mit Khorchide war ein positives Beispiel, davon brauchen wir viel mehr. Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Hamed zu einer Schlüsselfigur für einen konstruktiven Dialog werden kann.
Zitat von Gysi im Beitrag #274
Nach herrschendem Diktat der Political Correctness hat der Dschihad ja nichts mit dem Koran zu tun. Das ist allerdings eine Position, die mein logisches Denkvermögen überfordert!
Ein solches "Diktat" und eine unreflektierte Sicht des Begriffes "Dschihad" findet man nur in antiislamischen Hetzmedien. Ich trau mich kaum, es zu sagen, aber es gibt inzwischen sehr gute Literatur, die es einem ermöglicht, zu einer differenzierten Sicht dieses Begriffes zu gelangen. Man ist nicht gezwungen, die Scheuklappen zu tragen, die einem die antiislamische Fraktion aufzusetzen versucht.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

12.12.2016 20:12
#279 RE: Islam ist die Religion des Terrors Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #276

Zitat
(Ehevollzug mit kleine Mädchen, die kaum ihre Geschlechtsreife erlangt haben) ein gute Sache... Immerhin hat ja auch das Vorbildideal aller Muslime, der Prophet Mohammed nicht darauf verzichtet. Wäre "Kinder ficken" etwas Böses, dann hätte sich ja Allah einen anderen als Religionsstifter des Islam ausgesucht..

Perquestavolta,

... im Mittellalter wurde z.B. auch im christlichen Abendland sehr früh geheiratet und junge Kind-Mütter waren häufiger zu finden als heute.



Toll.. Kinderficken wurde also auch schon bei den Christen des Mittelalters nicht ungern praktiziert. (und bei den besonders Gottergebenen ist es noch immer Sitte und Brauch, wie man so hört.. - Deswegen heißt es ja auch Miss-Brauch)

Vielleicht hat das Kinderficken ja etwas damit zu tun, dass die restriktive Unterdrückung des natürlichen Sexualtriebes durch religiöse Moralwächter letztendlich nur zu einem unkontrollierbaren Ausbruch der Hormonstauungen führt und perverse Fantasien fördert.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.854

12.12.2016 20:17
#280 Islam ist die Religion des Terrors Antworten

Zitat von Kornpicker
Ein solches "Diktat" und eine unreflektierte Sicht des Begriffes "Dschihad" findet man nur in antiislamischen Hetzmedien.

Hamed Abdel-Samad, Sabatina James, Ayaan Hirsi Ali usw. schreiben also antiislamische Hetze, ah ja. Nur der heilige Koran, der hetzt nicht gegen die Ungläubigen... Denn der ist ja ein journalistisches, philosophisches, gottgegebenes Qualitätsbuch... Es bleibt alles beim Alten: Wer gegen DICH spricht, ist rechtsradikal. Nur der islamische Faschismus nicht - der ist gut und der Quell des Humanismus und der Demokratie! Wer das erkennt, ist "wissend", wer das nicht erkennt, ist "unwissend", verwerflich und dumm. Zumindest ziemlich dümmer gestrickt als der gute, schlaue und gottergebene Moslem. Das ist gelebter Hass gegen die Ungläubigen, das kann ich nicht anders erkennen und nicht in ein - für euch - besseres Bild drehen. Oder soll ich mich zur Lüge krummbiegen, um des lieben Friedens willen? Du siehst das anders, und das sollst du ja auch gerne tun. Nur habe ich auch meine Position, die du kennst und auch gerne weiterhin in die rechte Ecke schieben sollst - mir isses wurscht! Wir können die Positionen nicht verhandeln - nur tolerieren. Wir müssen ihnen ja nicht einander zustimmen. Was aber in einer Demokratie unabdingbare Gemeinschaftsbasis ist - oder sein sollte - das ist die MEINUNGSFREIHEIT!

Du empfindest für Abdel-Samad "kein Mitleid" - wohl auch nicht für die Todesfatwa, die gegen ihn ausgesprochen worden ist. Du unterstellst ihm, seine Meinung zu propagieren, weil er damit Geld verdienen will. Schon mal überlegt, dass er lediglich seine Leidensbrüder und -schwestern von dem Terror-Joch Islam befreien will? Ist es neuerdings ein Verbrechen, für seine Arbeit entlohnt zu werden? Aber du sagst auch, du respektiertest ihn. Dieser letzere Satz passt nicht zu deinem unfassbaren Hass, mit dem du deinen ehemaligen Bekannten verfolgst! Du verachtest ihn, du spuckst auf ihn, weil er doch tatsächlich die Frechheit besitzt, nicht deinem hehren Glaubenspfad zu folgen...

Du machst einen schlimmen Fehler - nach meiner Wahrnehmung: Du glaubst immer noch, dass DU der Maßstab aller Klarsicht seist, der Echtrede, der Philosophie und der einzig wahren Theologie! Du - und deine Kampfgenossen - müssen akzeptieren, dass es viele, viele Menschen gibt, die das sehr anders sehen und nie anders sehen werden! Weil wir ethisch anders justiert sind.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

12.12.2016 20:48
#281 RE: Islam ist die Religion des Terrors Antworten

Zitat von kornpicker im Beitrag #278
Ein solches "Diktat" und eine unreflektierte Sicht des Begriffes "Dschihad" findet man nur in antiislamischen Hetzmedien.


Was sind antiislamische Hetzmedeien?

Wer wertet nach welchen Kriterien und Maßstäben, was antiislamische Hetzmedien sind? Ich habe mich darüber mal in einigen "Islamforen" zu informieren versucht.
Dabei habe ich herausgefunden, dass sich Muslime untereinander am meisten hassen. Dass es den "Islam" gar nicht gibt. Dass je gläubiger ein Muslime, um so weniger Hirn hat er und um so mehr denkt er auch mit seinem SCHWANZ.. Testosteron (Sexualhormon) und Emotionen, darum geht es im Islam. Idioten, die sich anderen gegenüber überaus unbescheiden ihrer großartigen geistigen "Bescheidenheit" gebärden . das ist der Dschihad

Dümmer gehts gar nicht.


Zitat von kornpicker im Beitrag #278

Ich trau mich kaum, es zu sagen, aber es gibt inzwischen sehr gute Literatur, die es einem ermöglicht, zu einer differenzierten Sicht dieses Begriffes zu gelangen. Man ist nicht gezwungen, die Scheuklappen zu tragen, die einem die antiislamische Fraktion aufzusetzen versucht.


Religion und Glaube sind Privatsache. Wer andere darin ivolviert, kritisiert und nach seinen eigenen religiösen Wertvorstellungen anprangert, der muss sich auch andersherum Kritik gefallen lassen.

Du lebst in der falschen Vorstellung, dass wir Nichtmuslime nicht selbst dazu in der Lage sind, tendenziöse Informationen die nichts mehr mit Islamkritik zu tun haben, sondern einfach nur archaische Ängste vor Fremden Gesichtern wiederspiegeln (Fremdenfeindlichkeit), nicht von der eigentlichen Realität unterscheiden könnten.

kornpicker Offline




Beiträge: 457

13.12.2016 17:47
#282 RE: Islam ist die Religion des Terrors Antworten

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #281
Was sind antiislamische Hetzmedeien?
Ich nenne mal ein paar als Beispiel: Blogs wie "Politically Incorrect", "Grüne Pest", "Akte Islam", "Ach Gut", "Pax Europa", sowie Schriften von Geert Wilders, Thilo Sarrazin, Henryk M. Broder, Udo Ulfkotte.
Zitat von Perquestavolta im Beitrag #281

Dass je gläubiger ein Muslime, um so weniger Hirn hat er und um so mehr denkt er auch mit seinem SCHWANZ.. Testosteron (Sexualhormon) und Emotionen, darum geht es im Islam. Idioten, die sich anderen gegenüber überaus unbescheiden ihrer großartigen geistigen "Bescheidenheit" gebärden . das ist der Dschihad

Dümmer gehts gar nicht.
Schwanzgesteuerte Dummbeutel findet man nicht nur unter vermeintlich Gläubigen, sondern auch unter Atheisten und anderen (z.B. Rechtsradikale, Hooligans etc.). Tatsächlich gibt es keine Korrelation zwischen Gläubigkeit und Dummbeuteligkeit. Die Korrelation besteht da eher zur fehlenden Bildung (und vermutlich besteht da sogar eine Kausalität).

Zitat von Gysi im Beitrag #280
Hamed Abdel-Samad, Sabatina James, Ayaan Hirsi Ali usw. schreiben also antiislamische Hetze, ah ja.
Hab ich so expressis verbis gar nicht gesagt. Die weiter oben genannten machen z.B. viel Geld mit der antiislamischen Stimmung. Dabei haben sie sich teilweise selbst diskreditiert, z.B. Necla Kelek (wegen ihrer Aussage, muslimische Männer müssten Ziegen ficken, wenn sie keine Frau finde), Hamed Abdel-Samad (wegen seiner Haltung zur jetzigen ägyptischen Militärdiktatur, die er als "Retter" sieht), oder Ayaan Hirsi Ali (zitierte aus dem "Manifest" des Terroristen Breivik), Geert Wilders (für den Vergleich des Korans mit dem Hitler-Pamphlet "Mein Kampf").
Zitat von Gysi im Beitrag #280
Nur der heilige Koran, der hetzt nicht gegen die Ungläubigen... Denn der ist ja ein journalistisches, philosophisches, gottgegebenes Qualitätsbuch...
Es sind *Menschen*, die hetzen, nicht Bücher. Und hier kommt es auf die Auslegung an, seine Kontextualisierung, die Zielgruppe, die Absicht, die damit verfolgt wird. Und wo "Mein Kampf" bereits erwähnt wurde, sollte auch klar sein, dass bei diesen Punkten der entscheidende Unterschied besteht.
Zitat von Gysi im Beitrag #280
Es bleibt alles beim Alten: Wer gegen DICH spricht, ist rechtsradikal.
Es bleibt alles beim Alten: Du versuchst wieder, mir Dinge zu unterstellen, die ich weder gesagt noch gemeint habe.
Zitat von Gysi im Beitrag #280
Wir müssen ihnen ja nicht einander zustimmen. Was aber in einer Demokratie unabdingbare Gemeinschaftsbasis ist - oder sein sollte - das ist die MEINUNGSFREIHEIT!
Ja, wir können uns darauf einigen, dass wir da nicht einer Meinung sind.
Zitat von Gysi im Beitrag #280
Du empfindest für Abdel-Samad "kein Mitleid" - wohl auch nicht für die Todesfatwa, die gegen ihn ausgesprochen worden ist. Du unterstellst ihm, seine Meinung zu propagieren, weil er damit Geld verdienen will. ... Ist es neuerdings ein Verbrechen, für seine Arbeit entlohnt zu werden?
Das unterstelle ich ihm nicht, sondern das weiß ich. Es ist keine Sünde, für seine Arbeit entlohnt zu werden. Aber wenn man sich so in die Öffentlichkeit stellt, muss man sich auch dementsprechend Kritik gefallen lassen angesichts der Mittel, die man dabei verwendet.
Zitat von Gysi im Beitrag #280
Schon mal überlegt, dass er lediglich seine Leidensbrüder und -schwestern von dem Terror-Joch Islam befreien will?
Hm, um ihnen dann mit einer Militärdiktatur, die er so in den Himmel preist, ein noch schlimmeres Joch aufzuoktroyieren? Er will den Teufel mit dem Beelzebub austreiben. Und dafür muss er sich kritisieren lassen.
Zitat von Gysi im Beitrag #280
Aber du sagst auch, du respektiertest ihn. Dieser letzere Satz passt nicht zu deinem unfassbaren Hass, mit dem du deinen ehemaligen Bekannten verfolgst!
Hass? Das ist jetzt mal echter Unfug. Wie kommst du zu so einer Einschätzung? Da ist kein bisschen Hass. Und ich verfolge ihn auch nicht.
Zitat von Gysi im Beitrag #280
Du verachtest ihn, du spuckst auf ihn, weil er doch tatsächlich die Frechheit besitzt, nicht deinem hehren Glaubenspfad zu folgen...
Auch das ist falsch. Kannst du bitte erklären, wie du zu dieser Aussage kommst? Welchem Glaubenspfad er folgt, ist seine eigene Sache, und die ist mir völlig egal. Ich nehme nur das Recht in Anspruch, seine öffentlichen Aussagen und Positionen zu kritisieren. Stichwort MEINUNGSFREIHEIT, klingelt da was? Du darfst gerne klarstellen, inwieweit du meine Kritik an ihn für ungerechtfertigt hälst. Aber mir zu unterstellen, ich würde ihn hassen oder gar verfolgen, das ist echt starker Tobak (und glatt gelogen, wenn ich das mal so deutlich sagen darf).
Zitat von Gysi im Beitrag #280
Du machst einen schlimmen Fehler - nach meiner Wahrnehmung: Du glaubst immer noch, dass DU der Maßstab aller Klarsicht seist, der Echtrede, der Philosophie und der einzig wahren Theologie!
Wenn das deine Wahrnehmung ist, dann liegt das womöglich an der Wahrnehmung. Ich vertrete genau wie du meine Meinung mit Überzeugung, und zwar auf Basis meiner Erfahrung. Natürlich hat jeder seine eigene Erfahrung, ich kann aber behaupten, dass ich sowohl in der westlichen als auch in der islamischen Welt Erfahrungen aus erster Hand sammeln konnte (bei ganz normalen Menschen von der Großstadt bis zum Dörfchen, das noch nicht mal am Stromnetz hängt), während die meisten hier (und vermutlich auch du) nur Erfahrungen in der westlichen Welt gemacht haben. Ich sehe nicht ein, warum ich meine Erfahrungen nicht mit in meinen Argumentationen einbringen dürfen soll.
Zitat von Gysi im Beitrag #280
Du - und deine Kampfgenossen - müssen akzeptieren, dass es viele, viele Menschen gibt, die das sehr anders sehen und nie anders sehen werden! Weil wir ethisch anders justiert sind.
Das tue ich selbstverständlich, denn das ist ein Pfeiler des Dialogs. Innerhalb dieses Rahmens sollte es aber kein Problem sein, gute Argumente für seine Ansichten heranziehen zu dürfen.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.854

13.12.2016 18:34
#283 Islam ist die Religion des Terrors Antworten

Zitat von Kornpicker
Hass? Das ist jetzt mal echter Unfug. Wie kommst du zu so einer Einschätzung?

Wer Abdel-Samad die Todesfatwa gönnt, hasst ihn! Wer einen Satz weiter, auch noch behauptet, ihn zu respektieren, lügt!

Zitat
Ja, wir können uns darauf einigen, dass wir da nicht einer Meinung sind.

Können wir uns ebenso darauf einigen, dass die Meinungsfreiheit (auch für Andersdenkende) ein unkippbares Menschenrecht ist?

Zitat
Die weiter oben genannten machen z.B. viel Geld mit der antiislamischen Stimmung. Dabei haben sie sich teilweise selbst diskreditiert, z.B. Necla Kelek (wegen ihrer Aussage, muslimische Männer müssten Ziegen ficken, wenn sie keine Frau finde), Hamed Abdel-Samad (wegen seiner Haltung zur jetzigen ägyptischen Militärdiktatur, die er als "Retter" sieht), oder Ayaan Hirsi Ali (zitierte aus dem "Manifest" des Terroristen Breivik), Geert Wilders (für den Vergleich des Korans mit dem Hitler-Pamphlet "Mein Kampf").

Gibt es eigentlich nur EINEN Islamkritiker, den du als solchen respektierst? Haben die von dir oben Genannten nicht das Recht zu sagen, was die da gesagt haben?

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reklov Offline




Beiträge: 5.739

13.12.2016 18:38
#284 RE: Islam ist die Religion des Terrors Antworten

Zitat
Man FÜHLT beim Lesen des Koran die Aufstachelung der Gläubigen gegen die Ungläubigen zum Hass. Wer so erzogen ist, sieht den Ungläubigen nicht als gleichwertigen Menschen. Der so Gebriefte ist zum Kampf gegen vermeintlichen Feinde leichter zu überreden als jeder andere!

Gysi,

dieser Zustand ist einigen "modernen" Moslems auch ein Dorn im Auge! Neulich wurde z.B. im TV eine junge deutsche islamische Männer-Gruppe vorgestellt, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, durch sehr provokante Street-Aktionen auf den menschenfeindlichen Kern mancher Koran-Passagen hinzuweisen. Den intelligenten, von anderen Kulturen beeiflussten Moslems ist schon lange klar, dass man dem Koran eine Überarbeitung, eine Neuauslegung, eine Anpassung an die Moderne verpassen muss.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.739

13.12.2016 18:57
#285 RE: Islam ist die Religion des Terrors Antworten

Zitat
Du verteidigst die Kinderheirat des Frühmittelalters, des Mittelalters und in noch späterer Zeit. Warum tust du das im Kontext dieses Threads? Hier geht es doch um die UNHALTBARKEIT der ethischen Rechtfertigung einer Kinderheirat durch den Islam! Und du konterst alles Ernstes dagegen! WARUM??? Nur um Perquestavolta ans Bein zu pinkeln? Was ist denn DAS für ein Diaolgfaden?

Gysi,

... da ich kein Hund bin, will ich auch niemandem "ans Bein pinkeln". Schiebe also Deine unsachlichen Unterstellungen gefälligst nach hinten, denn das steht Dir, als Leiter des Forums, noch am besten! -
Meine Zeilen sollten lediglich darauf hinweisen, dass unsere europ. Kultur sich auch mit dem >Recht der Frauen< äußerst schwer tat!!! Erst über lange Perioden konnte man sich dazu durchringen, der Frau entsprechende Rechte in der Gesellschaft (weil diese von den Frauen auch hartnäckig eingefordert wurden!) einzuräumen! - Wie bekannt, wurde ja den Frauen in manchen europ. Ländern selbst das Wahlrecht noch bis in die Neuzeit hinein vorenthalten!

Beispiele:
Am 7. Februar 1971 wurde nach einer erfolgreichen Volksabstimmung das Frauenstimmrecht in der Schweiz auch auf Bundesebene eingeführt. 1959 hatte die Mehrheit der wahlberechtigten Männer das Frauenwahlrecht noch abgelehnt. Auf kantonaler Ebene wurde es zuerst 1959 im Kanton Waadt eingeführt; als letzter Kanton schloss sich 1990 der Kanton Appenzell Innerrhoden an – allerdings nicht freiwillig, sondern aufgrund eines Entscheids des Bundesgerichts.

1984 kam Liechtenstein als letztes westeuropäisches Land dazu, nachdem zuvor in zwei Volksabstimmungen (1971 und 1973) die Einführung noch abgelehnt worden war.

Seit 2005 besitzen Frauen in Kuwait das aktive sowie das passive Wahlrecht.

Hoffe, mein "Dialogfaden" ist nun auch von Dir wieder gefunden worden?

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.854

13.12.2016 19:44
#286 Islam ist die Religion des Terrors Antworten

Zitat von Reklov
Den intelligenten, von anderen Kulturen beeiflussten Moslems ist schon lange klar, dass man dem Koran eine Überarbeitung, eine Neuauslegung, eine Anpassung an die Moderne verpassen muss.

Dann müssen sich die Moslems aber von der Idee verabschieden, dass der Koran 1 zu 1 Allahs Wort ist. Er ist von Menschenhand geschrieben, und Mohammed muss auch kritisiert werden können! Er muss "vermenschlicht" werden. Das sind Positionen, die schon Ayaan Hirsi Ali ("Reformiert euch!") und Hamed Abdel-Samad ("Der Koran"; "Zur Freiheit gehört es, den Koran zu kritisieren" - mit Mouhanand Khorchide) propagieren. Sickert's zu den hiesigen Imamen durch? Ich seh noch nichts!

Zitat
Meine Zeilen sollten lediglich darauf hinweisen, dass unsere europ. Kultur sich auch mit dem >Recht der Frauen< äußerst schwer tat!!!

Und was willst du damit sagen? Dass wir den eingeladenen Moslems für die nächsten 50 Jahre Welpenschutz in Sachen Respekt vor Frauen und Mädchen einräumen sollen??? Damit sie die angemessene Zeit haben, sich in die Demokratiekompatibilität hineinzuentwickeln?

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

kornpicker Offline




Beiträge: 457

14.12.2016 17:03
#287 RE: Islam ist die Religion des Terrors Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #283
Wer Abdel-Samad die Todesfatwa gönnt, hasst ihn! Wer einen Satz weiter, auch noch behauptet, ihn zu respektieren, lügt!
Verwechselst du mich mit irgend jemand? Wo habe ich denn etwas von einer Todesfatwa gesagt? Bitte genaues Zitat. Ich habe lediglich gesagt, dass ich ihn wegen seines Standpunktes kritisiere, und dass ich kein Mitleid mit ihm habe, da er mit der Angst- und Hasswelle, die gerade im Lande grassiert und die er sich für seine Zwecke nutzbar macht, einen Haufen Kohle macht.
Zitat von Gysi im Beitrag #283
Können wir uns ebenso darauf einigen, dass die Meinungsfreiheit (auch für Andersdenkende) ein unkippbares Menschenrecht ist?
Wir können uns darauf einigen, dass die Meinungsfreiheit im Rahmen des Grundgesetzes mitsamt seinen rechtlichen Grenzen ein grundlegendes Recht ist (auch, und insbesondere für Andersdenkende).
Zitat von Gysi im Beitrag #283
Gibt es eigentlich nur EINEN Islamkritiker, den du als solchen respektierst? Haben die von dir oben Genannten nicht das Recht zu sagen, was die da gesagt haben?
Ich habe nicht gesagt, dass sie nicht das Recht haben zu sagen, was sie gesagt haben. Ich habe nur gesagt, dass sie sich mit ihren Äußerungen selbst diskreditiert haben, ihrer Sache damit nicht nutzen sondern schaden, dass sie sich für ihre Äußerung kritisieren lassen müssen. Und natürlich dass sie dem an sich Dialog schaden. Ist daran etwas auszusetzen?

Zitat von Gysi im Beitrag #286
Dann müssen sich die Moslems aber von der Idee verabschieden, dass der Koran 1 zu 1 Allahs Wort ist. Er ist von Menschenhand geschrieben, und Mohammed muss auch kritisiert werden können! Er muss "vermenschlicht" werden. Das sind Positionen, die schon Ayaan Hirsi Ali ("Reformiert euch!") und Hamed Abdel-Samad ("Der Koran"; "Zur Freiheit gehört es, den Koran zu kritisieren" - mit Mouhanand Khorchide) propagieren. Sickert's zu den hiesigen Imamen durch? Ich seh noch nichts!
Warum müssen sich Muslime von der Idee verabschieden, dass der Koran 1:1 Wort Allahs ist? Nur weil du nicht daran glaubst? Dass der Koran Gottes Wort ist, ist einer der sechs Glaubensgrundlagen des Islams. Deine Forderung ist nicht nur unrealistisch, sondern bringt im Endeffekt auch nichts. Ich habe in meiner Zeit im christlich-islamischen Dialog gelernt, dass ein Unterschied zwischen katholischer und evangelischer Position bzgl. der Betrachtung der Bibel besteht, und zwar sehen die Katholiken die Bibel als Wort Gottes in Schriftform, während die Evangelen der Auffassung sind, dass das Wort Gottes in der Bibel zu finden ist. Trotz dieses signifkanten Unterschiedes gibt es zwischen ihnen kaum Unterschiede bei ihren Positionen zu sozialen Themen (Ausnahme vielleicht bei der Schwangerschaftsabbruchsberatung). Deine Forderung geht also an den eigentlichen Problemen - das sind nämlich soziale Probleme - vorbei. Ich stimme dir allerdings zu, dass der Koran kritisiert werden können muss. In der Realität heißt das, dass Positionen, die aus dem Koran abgeleitet werden, kritisiert werden können müssen, auch (und insbesondere) Positionen, die von Gelehrten aus allen Jahrhunderten aufgestellt wurden (und damit schließe ich ausdrücklich die Positionen der großen islamischen Rechtsschulen mit ein).

Dass ein sogenannter muslimischer Mob wegen angeblicher Koran- oder Prophetenbeleidigung auf Minderheiten einschlägt, ist ein absolutes Unding (wie häufig aus Pakistan zu hören, aber auch in Indonesien gibt es gerade wieder so einen Fall, der den christlichen Gouverneur der Hauptstadt Jakarta betrifft). Problem dabei ist fehlende oder Fehl-Bildung: Der Mob setzt sich aus einer eklatanten Mischung aus fehlgebildeten Scharfmachern und Ungebildeten zusammen. Hier besteht akuter Handlungsbedarf.

Ich bin auch der Meinung, dass wertvolle Denkanstöße bei der Kritik von nichtmuslimischer Seite kommen können. Ich bin aber auch der Meinung, dass Leute wie Necla Kelek, Ayaan Hirsi Ali, Geert Wilders etc. keinen wertvollen Beitrag in diesem Dialog leisten können. Im übrigen bin ich der Meinung, dass zur Inangriffnahme der Probleme als Kritikansatz eher die (angeblichen) Prophetentraditionen als der Koran unter die Lupe genommen werden müssen. Denn diese werden viel häufiger referenziert, wenn es um soziale Belange geht. Unfassbare Strafen wie Steinigung haben ihre Begründung nämlich nicht im Koran, sondern in der Prophetentradition.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.854

14.12.2016 17:36
#288 Islam ist die Religion des Terrors Antworten

Zitat von Kornpicker
Wo habe ich denn etwas von einer Todesfatwa gesagt? Bitte genaues Zitat. Ich habe lediglich gesagt, dass ich ihn wegen seines Standpunktes kritisiere, und dass ich kein Mitleid mit ihm habe, da er mit der Angst- und Hasswelle, die gerade im Lande grassiert und die er sich für seine Zwecke nutzbar macht, einen Haufen Kohle macht.

Das eine ergibt doch das andere, Mensch! Ich habe vorausgesetzt, dass du von der Todesfatwa weißt. Oder ging ich fehl? Auf "die Kohle" scheinst du neidisch zu sein, ich wiederhole, dass es keine Schande ist, für seine Arbeit Geld zu verdienen. Dich scheint es zu ärgern, dass Hamed so viel Anklang bei der deutschen Bevölkerung findet. Wir BRAUCHEN solche Leute, die uns dem Islam gegenüber eine klärende Stimme geben und uns in unserer Ahnung, unserer Intuition bestätigen und eine intelligente Sprache geben - statt uns zu irritieren und zu verunsichern, so wie du das tust und leider auch Khorchide. Mit euch fallen wir nur in unsere Ahnungs- und Sprachlosigkeit zurück und bleiben unseren Gefühlen überlassen. Und gerade IHR seid die ERSTEN, die sich über PEGIDA und schlechte Argumente beschweren! Ohne zu sehen, dass euer kalter Hass gegen die Ungläubigen diese Sumpfblüten mit hervorgezaubert hat! OHNE Abdel-Samad und Co. sähe das noch schlimmer aus! Wir brauchen eine ISLAMKRITIK, die unsere Argumente zivilisieren!

Zitat
Wir können uns darauf einigen, dass die Meinungsfreiheit im Rahmen des Grundgesetzes mitsamt seinen rechtlichen Grenzen ein grundlegendes Recht ist (auch, und insbesondere für Andersdenkende).

Na, das ist doch schon mal was.

Zitat
Ich habe nicht gesagt, dass sie nicht das Recht haben zu sagen, was sie gesagt haben. Ich habe nur gesagt, dass sie sich mit ihren Äußerungen selbst diskreditiert haben, ihrer Sache damit nicht nutzen sondern schaden, dass sie sich für ihre Äußerung kritisieren lassen müssen. Und natürlich dass sie dem an sich Dialog schaden. Ist daran etwas auszusetzen?

Sehe ich anders. Diese Leute helfen, den Sprachlosen eine Sprache zu geben. Und wer "diskreditiert" sich hier vor wem? Ich glaube, dass Leute wie du hier sich zu wichtig nehmen.

Der Rahmen der Meinungsfreiheit ist per Gesetz weit gesteckt. Über den Koran darf einiges behauptet werden. Dass es recht ist, Ungläubige in der Hölle ewig zu foltern und zu quälen, schlichtweg als Ausgestoßene zu behandeln und herabzuwürdigen. Das ist keine Erziehungsphilosophie für die Kinder eines demokratischen Europa! Aber ihr dürft die Koransuren weiter lehren. Dann habt ihr uns aber auch zu gestatten, uns gegen diese destruktiven Erziehungsmanipulationen heftigst zur Wehr zu setzen! Und wenn dem einen oder anderen mal ein unflätiges Wort zu diesem Erziehungshorror entfleucht - er fühlt, und seine Gefühle sind zu RESPEKTIEREN und nicht zu diskreditieren. Die Beleidigungen haben sich die zum Teil einzustecken, die die Menschen torpedieren, die den Ungläubigen (aber auch den zweifelnden Moslems) eine zivilisierende Sprache geben wollen! ARGUMENTE für die Streitkultur!

Ich liebe die Menschen - den Islam liebe ich nicht!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

kornpicker Offline




Beiträge: 457

14.12.2016 18:56
#289 RE: Islam ist die Religion des Terrors Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #288
Ich habe vorausgesetzt, dass du von der Todesfatwa weißt. Oder ging ich fehl?
Natürlich weiß ich von der, aber die war gar nicht Thema. War irgend ein hirnloser, durchgeknallter salafistischer Prediger.
Zitat von Gysi im Beitrag #288
Auf "die Kohle" scheinst du neidisch zu sein, ich wiederhole, dass es keine Schande ist, für seine Arbeit Geld zu verdienen.
Nee nicht neidisch, ich kann mich nicht darüber beklagen, dass ich an der Stelle Mangel hätte, aber ich verdiene meine Brötchen nicht mit der Angst und dem Hass anderer. Ich nehme deine Wiederholung zur Kenntnis, weise dann ebenfalls nochmal darauf hin, dass man sich in so einem Umfeld Kritik gefallen lassen muss.
Zitat von Gysi im Beitrag #288
Dich scheint es zu ärgern, dass Hamed so viel Anklang bei der deutschen Bevölkerung findet.
Mich ärgert, dass Hamed ignoriert, dass er von der (überwiegend deutschen) Riege der sogenannten Islamkritiker für ihre Hassideologie benutzt wird, obwohl er das gar nicht nötig hätte.
Zitat von Gysi im Beitrag #288
Wir BRAUCHEN solche Leute, die uns dem Islam gegenüber eine klärende Stimme geben und uns in unserer Ahnung, unserer Intuition bestätigen
Das ist genau das Problem: ihr sucht nur Bestätigung für euren Hass, und dabei kommen euch die Necla Keleks und Hamed Abdelsamads gerade richtig.
Zitat von Gysi im Beitrag #288
statt uns zu irritieren und zu verunsichern, so wie du das tust und leider auch Khorchide.
Irritation und Verunsicherung sind der allererste Schritt zum Wissenserwerb und Unvoreingenommenheit. Es sind allerdings viele weitere notwendig.
Zitat von Gysi im Beitrag #288
Mit euch fallen wir nur in unsere Ahnungs- und Sprachlosigkeit zurück und bleiben unseren Gefühlen überlassen.
Nein, das passiert euch nur bei den Pegidas, Keleks und co. Wieso hast du den Eindruck, Leute wie Khorchide und ich (es fällt mir schwer, mich mit so einem großartigen Denker wie Mouhanad Khorchide in einem Atemzug zu nennen) würden dich zur Sprachlosigkeit führen? Das will mir nicht einleuchten.
Zitat von Gysi im Beitrag #288
Und gerade IHR seid die ERSTEN, die sich über PEGIDA und schlechte Argumente beschweren!
Wir sind weder die ersten noch die letzten, die sich darüber beschweren. Der Grund dass wir uns darüber beschweren liegt darin, dass unser Ziel Verständigung und Dialog sind.
Zitat von Gysi im Beitrag #288
Ohne zu sehen, dass euer kalter Hass gegen die Ungläubigen diese Sumpfblüten mit hervorgezaubert hat!
Ich weiß nicht, wo du Hass erkennen willst, aber gerade Khorchide hat mit seinem Ansatz - nämlich Barmherzigkeit und Inklusion - dem Hass den Kampf angesagt. Es ist genau das Gegenteil von dem, was du sagst.
Zitat von Gysi im Beitrag #288
OHNE Abdel-Samad und Co. sähe das noch schlimmer aus!
Hamed ist tatsächlich ein Grenzfall. Aber wenn du mit "Co." Leute wie Wilders oder Kelek meinst, dann muss ich dir klar widersprechen. Diese "Cos" haben dem Dialog keinen Dienst erwiesen - ganz im Gegenteil!
Zitat von Gysi im Beitrag #288
Wir brauchen eine ISLAMKRITIK, die unsere Argumente zivilisieren!
Gerne! Aber bitte Islamkritik, die auch den Namen "Kritik" verdient, und nicht die Plattitüden der AfDs und Pegidas dieser Nation.
Zitat von Gysi im Beitrag #288
Und wer "diskreditiert" sich hier vor wem?
Bin mir nicht sicher, ob du genau verstanden hast, was ich damit gemeint habe. Nämlich, dass sie durch ihre Aussagen ihre eigene Reputation beschädigt haben. Bei Kelek kann man das z.B. daran erkennen, dass sie seit ihrer "Ziegenficker"-Aussage keine Auszeichnung mehr bekommen hat.
Zitat von Gysi im Beitrag #288
Ich glaube, dass Leute wie du hier sich zu wichtig nehmen.

Wenn ich mich wirklich wichtig nehmen würde, müsste ich Dialog professionell machen (so wie das Leute wie Khorchide, Kaddor und ja, in Grenzen auch Abdelsamad machen). Ich mache das nur aus persönlichem Interesse, um meinen Horizont zu erweitern. Ich genieße meine Unwichtigkeit und erachte sie Luxus, den ich mir gönne, denn sie erlaubt mir, mich zurückzuziehen, wenn und wann ich das möchte.
Zitat von Gysi im Beitrag #288
Diese Leute helfen, den Sprachlosen eine Sprache zu geben.
Sie würden weit mehr helfen können, wenn nicht solche "Ziegenficker"-Aussagen alles wieder kaputtmachen würden.
Zitat von Gysi im Beitrag #288
Dass es recht ist, Ungläubige in der Hölle ewig zu foltern und zu quälen, schlichtweg als Ausgestoßene zu behandeln und herabzuwürdigen. Das ist keine Erziehungsphilosophie für die Kinder eines demokratischen Europa! Aber ihr dürft die Koransuren weiter lehren.
Es ist nur eine (tendentiöse) Interpretation einer (wie du sagst) Philosophie. Das ist erstens keine Besonderheit des Islam, sondern findet sich ähnlich in Christen- und Judentum. Zweitens empfehle ich zum Verständnis von Aussagen zu Hölle bzw. Höllenqualen Khorchides "Islam ist Barmherzigkeit". Da wird mit zahlreichen Quellen argumentiert und die Konnotation, die du davon hast, wird entkräftet.
Zitat von Gysi im Beitrag #288
ARGUMENTE für die Streitkultur!
Jawohl, darauf können wir uns einigen!

Gysi Offline

Atheist


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14.12.2016 19:50
#290  Islam ist die Religion des Terrors Antworten

Zitat von Kornpicker
Natürlich weiß ich von der, aber die war gar nicht Thema. War irgend ein hirnloser, durchgeknallter salafistischer Prediger.

Das macht die Todesfatwa nicht harmloser! De facto nicht erwähnenswert... "Durchgeknallte" auch und gerade im islamischen Lager gibt es etliche.

Zitat
aber ich verdiene meine Brötchen nicht mit der Angst und dem Hass anderer.

Abdel-Samad thematisiert eine Religion, die uns nun mal Angst macht! Du willst diese Angst ignorieren oder eliminieren! Sie ist nicht zu eliminieren! Aber man kann den Aufstand gegen sie zivilisieren! Leute wie du hindern Abdel-Samad und Co. daran. Ein gewaltiger Teil der Gesellschaft vom bürgerlichen Flügel der evangelischen Christen bis zu der Linken hindert sie daran. Du kannst dich über eine starke Unterstützung unserer progressiv selbstgesalbten Bildungsbürger nicht beklagen... Die westlichen Gesellschaften haben sich so entwickelt. Und sie haben sich fatal entwickelt. Die Religionsfreiheit wird nicht erklärt, kaum, unzureichend. Und die Demokratie MUSS ihr aber die Grenzen (offenbar deutlicher) erklären!

Zitat
Mich ärgert, dass Hamed ignoriert, dass er von der (überwiegend deutschen) Riege der sogenannten Islamkritiker für ihre Hassideologie benutzt wird, obwohl er das gar nicht nötig hätte.

Gibt es auch Islamkritiker, die du als solche respektierst? WIR - nicht "sogenannten" Islamkritiker - brauchen seine Unterstützung, und sie zweifelnden, unterdrückten Moslems brauchen ihn auch! DU brauchst sie nicht. Aber danach fragen wir nicht.

Zitat
Das ist genau das Problem: ihr sucht nur Bestätigung für euren Hass,

Erst mal haben wir ANGST vor dem Islam! Und der Druck der Verharmlosung und Hetze gegen die Kritiker schafft Wut. Und von "Hass" sollter einer nicht reden, der die Religion des Hasses (gegen die "Ungläubigen") auf seinen Banner geschrieben hat!

Zitat
würden dich zur Sprachlosigkeit führen? Das will mir nicht einleuchten.

Ich rede nicht von mir, ich rede von der Volksbasis insgesamt, die zu viele von uns gerne als dummbratzig verhöhnt, weil sie nun mal das intellektuelle Rüstzeug nicht drauf haben, so wie z.B. du. Aber du missbrauchst es, um ganze Bevölkerungsschichten vor den Kopf zu stoßen! Du kannst deren Gefühle nicht ausradieren, du kannst ihnen aber eine ZIVILE SPRACHE GEBEN!!!

Zitat
Ich weiß nicht, wo du Hass erkennen willst, aber gerade Khorchide hat mit seinem Ansatz - nämlich Barmherzigkeit und Inklusion - dem Hass den Kampf angesagt. Es ist genau das Gegenteil von dem, was du sagst.

Ich rede von dir! Wo ist denn der Konsens, den DU anbietest? Ich sehe keinen. Nur Rechtfertigungen für diese Barmherzigen-Religion Islam und Vorwürfe, Vorwürfe, Vorwürfe, gegen alles, was unislamisch ist! Wie Khorchide aus dem Islam eine humanistische Religion machen will, ist mir allerdings schleierhaft. Aber bitte: Es ist ja seine Mission...

Zitat
Gerne! Aber bitte Islamkritik, die auch den Namen "Kritik" verdient, und nicht die Plattitüden der AfDs und Pegidas dieser Nation.

Willst du uns vorgeben, was Kritik ist? Dann bleibt keine mehr übrig... Wir bestimmen selber, was und wie formuliert sie ist! Mir geht es auf den Zeiger, wie man versucht, alles, was sich gegen den Islam erhebt, zu diskreditieren, in die rechte Ecke zu hetzen, als Rechte per sé aus dem Gutsein auszuschließen und den ersten "Piep!" gleich mundtot zu machen, anstatt differenziert, lauter und halbwegs qualifiziert auch mit den "Populisten" zu diskutieren! Aber nein - diese Leute werden zu Unmenschen gemacht, mit denen der Gutbürger nicht reden darf...

Zitat
dass sie seit ihrer "Ziegenficker"-Aussage keine Auszeichnung

Ich weiß nicht, in welchem Kontext das Wort gefallen ist. Hat Necla Kelek ihre Bekanntheit nicht auch durch andere Aussagen erworben? Sie auf dieses Wort zu reduzieren, ist böse Hetze, die, in Erinnerung an Theo van Gogh, Nachahmungstäter provozieren könnte. Du siehst doch, in was für einem Klima der Bedrohungen die Protagonisten der Islamkritik zu leben haben. Und du bist einer der Wortzauberer, der diese Bedrohungen BEFEUERT!

Zitat
Das ist erstens keine Besonderheit des Islam, sondern findet sich ähnlich in Christen- und Judentum.

Aber nicht so dolle wie im Koran! Der Ungläubigenhass ist da ein zentraler Stützpfeiler der Religion. Auf fast jeder Seite wird dir der Hass und die erwünschte Folter gegen die "Frevler" um die Ohren gehauen. Wer in diese Psychologie eintaucht, erfährt eine Prägung, die einer modernen, pluralistischen und demokratischen Gesellschaft nicht gut tut! Heftig, was da abgeht! Sieht man doch schon an unserem Gespräch...

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Perquestavolta ( gelöscht )
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14.12.2016 21:52
#291 RE: Islam ist die Religion des Terrors Antworten

Zitat von kornpicker im Beitrag #282
Zitat von Perquestavolta im Beitrag #281
Was sind antiislamische Hetzmedeien?
Ich nenne mal ein paar als Beispiel: Blogs wie "Politically Incorrect", "Grüne Pest", "Akte Islam", "Ach Gut", "Pax Europa", sowie Schriften von Geert Wilders, Thilo Sarrazin, Henryk M. Broder, Udo Ulfkotte.

Gut.. Das sind alles rechtsradikale Populisten, welche die Islamkritik politisch instrumentalisieren. Ganz unrecht haben sie ja nicht und das wisst ihr Muslime.
Du willst ja auch lieber gutmütige Atheisten für die Unterstützung islamischer Sonderrechte in Europa missionieren, anstatt mal zuerst die bösen Muslime für mehr Respekt gegenüber unserer demokratischen Rechtsordnung überzeugen. Damit bist du selbst die beste Werbetrommel für die von dir vorgeschlagenen antiislamischen Hetzmedien.

Zitat von kornpicker im Beitrag #282

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #281

Dass je gläubiger ein Muslime, um so weniger Hirn hat er und um so mehr denkt er auch mit seinem SCHWANZ.. Testosteron (Sexualhormon) und Emotionen, darum geht es im Islam. Idioten, die sich anderen gegenüber überaus unbescheiden ihrer großartigen geistigen "Bescheidenheit" gebärden . das ist der Dschihad

Dümmer gehts gar nicht.
Schwanzgesteuerte Dummbeutel findet man nicht nur unter vermeintlich Gläubigen, sondern auch unter Atheisten..
Das ist absolut richtig. Brauchen wir dann aber dazu auch noch den Islam? Sind wir nicht schon genug?

Perquestavolta ( gelöscht )
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15.12.2016 19:38
#292 RE: Islam ist die Religion des Terrors Antworten

Zitat von kornpicker im Beitrag #282
Zitat von Perquestavolta im Beitrag #281
Was sind antiislamische Hetzmedeien?
Ich nenne mal ein paar als Beispiel: Blogs wie "Politically Incorrect", "Grüne Pest", "Akte Islam", "Ach Gut", "Pax Europa", sowie Schriften von Geert Wilders, Thilo Sarrazin, Henryk M. Broder, Udo Ulfkotte.




Gibt es "den Islam" @kornpicker?
Wenn man sich die jeweiligen Kulturhintergrund-spezifischen Ausrichtungen des Islam genauer auseinander setzt, dann gibt es den "einen Islam" wohl nicht.

Weltweit bekennen sich derzeit etwa 1,2 Milliarden Menschen zum Islam. Wie es aber im Christentum theologische und weltanschauliche Differenzen zwischen Katholiken, Orthodoxen Protestanten und evangelikalen Freikirchen gibt, so teilt sich auch die islamische Welt in verschiedene Auslegungsrichtungen des "Wort Gottes"

Es gibt im Christentum sehr moderate und liberal ausgerichtete Gruppierungen, so, wie es im Christentum auch fundamentalistische, intolerante und totalitär faschistoide Glaubensgemeinschaften gibt, von denen jeweils jede einzelne nur ihre eigene Bibelauslegung für die einzig wahre hält. Und immer unter dem Motto: "Wir sind die Guten im wahren Glauben. Alle anderen sollen vernichtet werden, bzw, für ewig Höllenqualen ertragen müssen. Im Islam-tum, verhällt sich die Sache nicht besser, nur noch etwa extremer.
Denn im Christen-Tum haben die Extremisten keine öffentlichen Rechtsansprüche, welche über die üblichen, in der Verfassung jeder demokratischen Rechtsordnung festgelegten Rechte zur freien Religionsausübung hinaus gehen. Im Islam-tum ist es genau anderes herum.. Das "Wort Gottes" steht immer über dem Rechtsstaat.

Und genau das kritisieren die von dir aufgezählten Beispiele "islamfeindlicher Medien", @kornpicker. Diese einschlägig bekannten Interentseiten thematisieren nichts anderes, als die vielen extremistischen, intoleranten, totalitären und faschistoiden "Koranausleger", die sich auch noch untereinander als "Ungläubige" schimpfen und gegenseitig den Kopf abschneiden..

Dass dies ein unbestreitbarer Fakt "im Islam-tum ist, ist einfach eine unbestreibare Tatsache. Wie ebenso, dass wir diesen verbrecherischen schwanzgesteurten Islam hier in Europa nicht brauchen und nicht wollen. Denn wenn das Wort Gottes im Islam grundsätzlich über der Verfassung der demokratischen Rechtsordnung steht, dann werden diese "schwangesteuerten extremistischen Idioten" immer und überall neue "Lehrlinge" rekrutieren können, die schon von Natur aus besonders dafür geeignet sind. Und niemand kann sich ihnen entgegenstellen, ohne nicht selbst als Ungläubiger mit einer Todesfatwa belegt zu werden.

Deswegen solltest du dich vielleicht lieber selbst mal differenziert und unvoreingenommen mit den Inhalten "antiislmischer Medien" auseinander setzen, anstatt sie einfach nur unqualifiziert und pauschal als Islam-Hetze ab zu tun. Denn wenn du die durchaus berechtigte Kritik an dieser finsteren Seite des Islamtum einfach nur als pauschale Islamhetzte abtust, dann darfst du dich nicht wundern, dass du selbst verdächtigt wirst, einer von den "gefährlicheren Muslimen" zu sein.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

16.12.2016 15:34
#293 RE: Islam ist die Religion des Terrors Antworten

Bereits im frühesten Kindesalter werden Menschen durch den Islam missbraucht und zerstört.
Wie ein höchst zerstörerisches Virus setzt sich diese Ideologie in den Hirnen fest:
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...-a-1126175.html
12-Jähriger deponierte Nagelbombe in Ludwigshafen.
Sein Sprengsatz war nicht zündfähig, sollte aber viele Menschen verletzen oder töten: Ein 12-Jähriger aus Ludwigshafen hat offenbar versucht, einen Nagelbombenanschlag zu verüben.

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

16.12.2016 18:14
#294 RE: Islam ist die Religion des Terrors Antworten

Zitat von Lukrez im Beitrag #293
Bereits im frühesten Kindesalter werden Menschen durch den Islam missbraucht und zerstört.
Wie ein höchst zerstörerisches Virus setzt sich diese Ideologie in den Hirnen fest:
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...-a-1126175.html
12-Jähriger deponierte Nagelbombe in Ludwigshafen.
Sein Sprengsatz war nicht zündfähig, sollte aber viele Menschen verletzen oder töten: Ein 12-Jähriger aus Ludwigshafen hat offenbar versucht, einen Nagelbombenanschlag zu verüben.





Und wieder wirst du dazu nichts anderes hören und lesen, als: "das ist alles nur Islamhetze der Medien" oder: "Islamismus hat nichts mit dem Islam zu tun."

Mit letzterem haben sie noch am ehesten Recht. Denn "den Islam" gibt es nicht. Also ist "der Islam" auch Islamismus und bis wir die echten Schotten von den falschen auseinander halten können, ist es wahrscheinlich schon zu spät.

kornpicker Offline




Beiträge: 457

16.12.2016 18:32
#295 RE: Islam ist die Religion des Terrors Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #290
Das macht die Todesfatwa nicht harmloser! De facto nicht erwähnenswert... "Durchgeknallte" auch und gerade im islamischen Lager gibt es etliche.
Und genau das ist das Problem: Die meisten können so eine "Todesfatwa" nicht einschätzen. Viele - darunter auch viele Medien - verfallen in eine panische Angst, und Angst, die man nicht einschätzen kann bzw. deren Urheber man nicht kennt, multipliziert sich. In Medien erkennt man solche ungezielten Panikzustände u.A. an der Rhetorik: Bei der Todesfatwa ist immer entweder nur eine Passivform zu sehen oder zumdindest wurde der Urheber der Todesfatwa nicht erwähnt (gilt auch für die Wikipedia). Sobald man aber den Namen nennt, reduziert sich auch die Angst: Urheber der Todesfatwa war Assem Abdel Maged, ein Hassprediger der Gema'a Islamiyya, dessen Anhänger mit für den Anschlag in Luxor verantwortlich sind, und der wegen Mordes zu 15 Jahren verurteilt wurde (er ist nach Katar geflohen). Solchen Hetzern muss es an den Kragen gehen, vor allem mit Wissen und Bildung. Oder verlangst du Meinungs- und Redefreiheit für solche Hetzer? Wenn du konsequent wärst, müsstest du das eigentlich.
Zitat von Gysi im Beitrag #290
Abdel-Samad thematisiert eine Religion, die uns nun mal Angst macht! Du willst diese Angst ignorieren oder eliminieren! Sie ist nicht zu eliminieren!
Ihr wollt in euer Angst baden. Ja, einige holen sich dabei sogar einen runter. Ohne Scheiß. Andere machen einen Haufen Kohle damit. Hamed selbst hat übrigens keine Angst vor dem Todesmufti. O-Ton Hamed: "Wenn ich Angst hätte, würde ich nicht mit Ihnen reden und mich nicht in der Öffentlichkeit zeigen". Und ja, ich will die Angst eliminieren, und zwar mit Wissen und Aufklärung! Angst darf nicht der führende Faktor beim Dialog oder gar bei der Findung eines Sozialkonsenses sein.
Zitat von Gysi im Beitrag #290
Die westlichen Gesellschaften haben sich so entwickelt. Und sie haben sich fatal entwickelt.
Ja, sie haben sich fatal entwickelt. Dass man heutzutage wieder mit Angst und Hass erfolgreich Politik machen kann, so wie vor einem knappen Jahrhundert, ist eine furchtbare Entwicklung.
Zitat von Gysi im Beitrag #290
Gibt es auch Islamkritiker, die du als solche respektierst? WIR - nicht "sogenannten" Islamkritiker - brauchen seine Unterstützung, und sie zweifelnden, unterdrückten Moslems brauchen ihn auch! DU brauchst sie nicht. Aber danach fragen wir nicht.
Da der Begriff "Islamkritik" inzwischen nur noch im Sinne von "Islamfeindlichkeit" verwendet wird, möchte ich nicht behaupten, dass ich Menschen respektiere, die den Begriff "Islamkritik" für sich vereinnahmen, um unter seinem Deckmäntelchen ihren Hassparolen freien Lauf zu lassen. Da ich selbst der Wissenschaft zugeneigt bin, respektiere ich "Islamkritiker", die erstens diesen Namen auch verdienen und zweitens sich selbst in den Dienst der Wissenschaft stellen, z.B. Angelika Neuwirth, Hartmut Bobzin, Ömer Özsoy, Hans Zirker.
Zitat von Gysi im Beitrag #290
Erst mal haben wir ANGST vor dem Islam! Und der Druck der Verharmlosung und Hetze gegen die Kritiker schafft Wut. Und von "Hass" sollter einer nicht reden, der die Religion des Hasses (gegen die "Ungläubigen") auf seinen Banner geschrieben hat!
Mich kannst du damit jedenfalls nicht meinen. Wenn es nicht so traurig wäre, müsste ich wegen der verbissenen Verteidigung deiner ANGST schmunzeln. Ich kann deswegen nur dafür plädieren, dass jeder, der eine solche Angst empfindet, den Forschergeist in sich entdeckt und sich auf die Suche nach deren Ursachen begibt, und bei der Reise nicht nach drei Schritten stehen bleibt.
Zitat von Gysi im Beitrag #290
Ich rede von dir! Wo ist denn der Konsens, den DU anbietest? Ich sehe keinen.
Den habe ich bereits deutlich gemacht. Mein Angebot ist Dialog auf Basis gegenseitigen Respekts, d.h. man verzichtet auf Mikroagressionen. Der Dialog muss dabei eine wissenschaftliche Grundlage haben und darf nicht von Angst und Hass gesteuert sein. Das ist meine Vision um aus dieser Krise herauszukommen. Das Beharren auf Meinungsfreiheit ist hier nicht weiterführend, auch wenn die Meinungsfreiheit ein wichtiges Menschenrecht ist. Wie oben erwähnt müsste man den Hasspredigern konsequenterweise ebenfalls Meinungsfreiheit gewähren. Dass dies nicht zielführend ist, sollte auch den eifrigsten Verfechtern der Meinungsfreiheit ohne Weiteres einleuchten.
Zitat von Gysi im Beitrag #290
Willst du uns vorgeben, was Kritik ist? Dann bleibt keine mehr übrig... Wir bestimmen selber, was und wie formuliert sie ist!
Der Begriff "Kritik" ist bereits definiert, daher muss nicht ich irgendjemand vorgeben, was Kritik ist. Dass ihr für euch selbst bestimmt, was ihr für "Islamkritik" haltet, ist eher Teil des Problems, wie ich oben bereits in Abgrenzung zum Begriff "Islamfeindlichkeit" gesagt habe.
Zitat von Gysi im Beitrag #290
Mir geht es auf den Zeiger, wie man versucht, alles, was sich gegen den Islam erhebt, zu diskreditieren, in die rechte Ecke zu hetzen, als Rechte per sé aus dem Gutsein auszuschließen und den ersten "Piep!" gleich mundtot zu machen, anstatt differenziert, lauter und halbwegs qualifiziert auch mit den "Populisten" zu diskutieren!
Das verstehe ich! Das Problem ist, dass sich die "Islamkritiker" selbst diskreditieren (habe in meinen vorherigen Postings ja einige Beispiele genannt). Dass sie in einigen Bereichen durchaus berechtigt Kritik angebracht haben, steht außer Frage, aber sie bringen auch die berechtigte Kritik durch ihre eigenen weiteren Aussagen in Verruf. Dich dürstet es nach einem, der medienwirksam die Klappe so aufreißt, dass er Kritik anbringt, ohne sich durch rechtspopulistische oder andere diffamierende Äußerungen selbst zu diskreditieren. Ja, auf so eine Person warte ich auch noch. Und während wir warten, vergiften diese "Islamkritiker" den Dialog. Ich sehe nicht, wie in so einem Umfeld eine konstruktive Verständigung stattfinden kann.
Zitat von Gysi im Beitrag #290

Zitat
dass sie seit ihrer "Ziegenficker"-Aussage keine Auszeichnung
Ich weiß nicht, in welchem Kontext das Wort gefallen ist. Hat Necla Kelek ihre Bekanntheit nicht auch durch andere Aussagen erworben? Sie auf dieses Wort zu reduzieren, ist böse Hetze

Kelek ist einem breiteren Publikum bekannt geworden durch ihren Einsatz gegen die Zwangsheirat. In einem Interview mit dem ZDF-Forum-am-Freitag hat sie mit ihrer "Ziegenficker"-Aussage ihre Reputation zerstört. Unbenommen davon hat in der Sache der Einsatz gegen die Zwangsheirat weiter volle Berechtigung. Nur taugt Necla Kelek nicht mehr als deren Protagonistin. Dass ihr Zitat nun auf sie zurückfällt, ist keine "böse Hetze", sondern hat sie selbst verschuldet. Soll man sie nicht dafür kritisieren dürfen?

Zitat von Gysi im Beitrag #290
Du siehst doch, in was für einem Klima der Bedrohungen die Protagonisten der Islamkritik zu leben haben.
Das klingt wie "wir fahren volle Pulle vor die Wand und beschimpfen dann die Wand dafür, dass sie uns plattgemacht hat". Die Protagonisten der "Islamkritik" (ich erlaube mir weiterhin, den Begriff in Anführungszeichen zu schreiben) haben das Klima vergiftet und damit vorsätzlich eine Reaktion provoziert, um anschließend mit ihrem Zeigefinger auf die Urheber der Reaktion zu zeigen. Gutes Beispiel dafür sind bekannten Mohammed-Karikaturen im Jyllands-Posten vor elf Jahren, du erinnerst dich sicher. Natürlich sind die Reaktionen zu verurteilen - keine Frage! - aber ebenso solche, die sie vorsätzlich herbeiführen wollen. Denn solche Leute sind die ultimativen Zerstörer eines konstruktiven Dialogs; sie sind nämlich höchst destruktiv. Und solange man mit solch destruktivem Verhalten Politik und Kohle machen kann, stehen Leute, die sich für Dialog und Verständigung einsetzen, auf verlorenem Posten.
Zitat von Gysi im Beitrag #290
Und du bist einer der Wortzauberer, der diese Bedrohungen BEFEUERT!
Inwiefern? Den Zusammenhang zwischen meinen Worten und den Bedrohungen kann ich nicht erkennen. Ich bin gespannt auf deine Antwort.
Zitat von Gysi im Beitrag #290
Aber nicht so dolle wie im Koran! Der Ungläubigenhass ist da ein zentraler Stützpfeiler der Religion. Auf fast jeder Seite wird dir der Hass und die erwünschte Folter gegen die "Frevler" um die Ohren gehauen. Wer in diese Psychologie eintaucht, erfährt eine Prägung, die einer modernen, pluralistischen und demokratischen Gesellschaft nicht gut tut!
Wenn das so wäre, warum sehen dann Forscher wie Khorchide genau das Gegenteil von dem, was du siehst? Als jemand, der den Koran viele Dutzende Male und in vielen Sprachen und Übersetzungen gelesen hat - und selbstverständlich auch im arabischen Original - verrate ich dir ein kleines Geheimnis: Wenn du den Koran liest, dann schaust du in den Spiegel deiner eigenen Seele. Ist dort Hass, wirst du Hass lesen; ist dort Gelassenheit, wirst du Gelassenheit lesen; ist dort Angst, wirst du Angst lesen; und ist dort Barmherzigkeit, wirst du Barmherzigkeit lesen. Dass du vor allem Hass herausliest, während Khorchide dort Barmherzigkeit liest, ist angesichts dieser Erkenntnis nicht überraschend. Tatsächlich sind aber alle diese Aspekte im Koran! Im Endeffekt geht es darum, das rechte Maß für alle diese Aspekte zu finden, und dafür ist jeder (Muslim) selbst verantwortlich. Wenn dir daran gelegen ist, könnte ich dir einen ganz persönlichen Einblick geben, wie ich den Koran sehe.
Zitat von Gysi im Beitrag #290
Heftig, was da abgeht! Sieht man doch schon an unserem Gespräch...
Die Heftigkeit unseres Gesprächs liegt hauptsächlich daran, dass wir unterschiedliche Herangehensweisen an den Dialog haben. Du legst den Fokus auf Meinungsfreiheit und uneingeschränkte Erlaubnis Dinge sagen zu dürfen, während ich den Fokus auf die menschliche Seite lege, vor allem Respekt und Dialog auf Augenhöhe. Darüber geraten wir immer wieder aneinander.

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #291
Gut.. Das sind alles rechtsradikale Populisten, welche die Islamkritik politisch instrumentalisieren.
Ja, und sie bringen die Islamkritik als ganzes in Verruf, nur Gysi will das wie viele andere nicht einsehen. Als Dialogpartner sind solche "Islamkritiker" nicht tauglich.
Zitat von Perquestavolta im Beitrag #291
Ganz unrecht haben sie ja nicht und das wisst ihr Muslime.
Natürlich, wie ich weiter oben im Fall Necla Kelek erläutert habe.
Zitat von Perquestavolta im Beitrag #291
Du willst ja auch lieber gutmütige Atheisten für die Unterstützung islamischer Sonderrechte in Europa missionieren, anstatt mal zuerst die bösen Muslime für mehr Respekt gegenüber unserer demokratischen Rechtsordnung überzeugen. Damit bist du selbst die beste Werbetrommel für die von dir vorgeschlagenen antiislamischen Hetzmedien.
Nein, was ich will ist, dass die Scharfmacher auf beiden Seiten (also auch die "bösen Muslime") als ebensolche - nämlich Scharfmacher - gebrandmarkt werden, und dass der Allgemeinheit klargemacht wird, dass sie es sind, die das Dialogklima vergiften. Desweiteren möchte ich, dass der Dialog auf ein wissenschaftliches Niveau gehoben wird.
Zitat von Perquestavolta im Beitrag #291
Zitat von kornpicker im Beitrag #282
Schwanzgesteuerte Dummbeutel findet man nicht nur unter vermeintlich Gläubigen, sondern auch unter Atheisten..
Das ist absolut richtig. Brauchen wir dann aber dazu auch noch den Islam? Sind wir nicht schon genug?
Der Islam ist realer Teil der Gesamtgesellschaft, da ist nur logisch, dass man auch dort einen ähnlich großen Anteil an schwanzgesteuerten Dummbeuteln findet, wie in der Gesamtgesellschaft. Wir müssen nur dafür sorgen, dass sie nicht das Zepter in die Hand bekommen.

Gysi Offline

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16.12.2016 18:41
#296  Islam ist die Religion des Terrors Antworten

Zitat von Perquestavolta
Also ist "der Islam" auch Islamismus und bis wir die echten Schotten von den falschen auseinander halten können, ist es wahrscheinlich schon zu spät.

Den Dschihad vom Islam zu separieren, überfordert mein logisches Denkvermögen... Natürlich hat der Dschihad was mit dem Islam zu tun, und wer den Koran halbwegs unbefangen liest, ist von seiner unfassbaren Gewalttätigkeit gegen die Ungläubigen abgestoßen! Es gibt die mekkanischen Surensätze, die man noch halbwegs ertragen kann und die einen Raum für Toleranz aufhalten. Das ändert sich aber in den - später geschriebenen - medinischen Suren, holla die Waldfee!, da geht die Post der erbarmungslosen Mordlust aber ab! Was wollen die Moslems machen? Die medinischen Suren rausschmeißen? Dann müssen sie aber von Mohammed, dem Schlachtensieger, Abschied nehmen. Sie müssen von der Vorstellung Abschied nehmen, dass Allah der indirekte Auror des Koran ist, der im siebten Himmel im Original aufbewahrt ist...

Ayaan Hirsi Ali appelliert an die Mosalems "Reformiert euch!" Mouhanad Khorchide steht für den "humanistischen Islam". Hamed Abel Samad hätte gern, dass die reformatorische Lösung möglich wäre. Aber im Grunde ist nach seiner Koran-Analyse zu erkennen, dass der Koran ein Buch des Terrors ist. Da gibt es nichts Positives herauszupicken. Ein paar mekkanische Suren halt. Aber was dann da übrigbleibt, ist in meinen Augen weniger, als ein "reformierter" Islam... Wir (also die antiislamischen Protagonisten in erster Linie) müssen eine Aufklärungsarbeit hinlegen, die die Moslems irgendwann vom Islam loslöst, peu á peu! Nach meiner Auffassung sollte der Islam nicht verboten werden. Aber er sollte keinen Zugang in die öffentlichen Schulen bekommen, da hat die Antithese zum Islam (und auch zu den anderen Religionen) gelehrt zu werden! Das Kind muss schon die Freiheitsalternative zum Islam kennen! Und die Einlullerei der Medien muss aufhören! Dann wird der Islam nach und nach auf den Leichenhaufen seiner schlimmen Geschichte befördert werden können.

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Gysi Offline

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16.12.2016 18:55
#297 Islam ist die Religion des Terrors Antworten

Zitat von Kornpicker
Ihr wollt in euer Angst baden. Ja, einige holen sich dabei sogar einen runter.

Na, wenn wir so mit euch reden würden, hätten wir bei den Medien und seinem linksreaktionären bildungsbürgerlichen Hinterland für alle Zeit verschissen! Und euch wäre ein solcher Satz ein willkommenes Vernichtungsfutter. Diese notorische VERHÖHNUNG der Befindlichkeit der europäischen Völker ist doch ein ERBÄRMLICHER Kampfeinsatz! Vor mir hast du dich als mein Diskussionspartner diskreditiert! Ich habe genung von dir gehört - und du von mir.

Frage: Warum korrespondierst du nicht mit DieGeheimnisse? Oder gehst du mit ihm derart d'accord, dass er da nichts zu bereden gibt?

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

kornpicker Offline




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16.12.2016 19:40
#298 RE: Islam ist die Religion des Terrors Antworten

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #292
Gibt es "den Islam" @kornpicker?
Wenn man sich die jeweiligen Kulturhintergrund-spezifischen Ausrichtungen des Islam genauer auseinander setzt, dann gibt es den "einen Islam" wohl nicht.
Natürlich gibt es ihn nicht als monolithischen Block, auch wenn er häufig von "Islamkritikern" als solcher dargestellt wird. Das einzige, was Muslime in ihrer Gänze miteinander verbindet ist (neben ihrem Menschsein an sich) das Bekenntnis, dass es nur einen Gott gibt und dass Muhammad sein Prophet war.
Zitat von Perquestavolta im Beitrag #292
Es gibt im Christentum sehr moderate und liberal ausgerichtete Gruppierungen, so, wie es im Christentum auch fundamentalistische, intolerante und totalitär faschistoide Glaubensgemeinschaften gibt
Und so ist das auch in der islamischen Welt. Nur die "Islamkritiker" stellen das so dar, als bestünde der Islam nur aus Terroristen.
Zitat von Perquestavolta im Beitrag #292
Das "Wort Gottes" steht immer über dem Rechtsstaat.
Das Wort Gottes steht neben dem Rechtsstaat. Es richtet sich an jeden einzelnen, der nur indirekt durch sein Verantwortungsbewusstsein auf den Rechtsstaat einwirken kann.
Zitat von Perquestavolta im Beitrag #292
Diese einschlägig bekannten Interentseiten thematisieren nichts anderes, als die vielen extremistischen, intoleranten, totalitären und faschistoiden "Koranausleger", die sich auch noch untereinander als "Ungläubige" schimpfen und gegenseitig den Kopf abschneiden..
Um das zu kritisieren, brauchen wir keine "Islamkritiker". Diese Missverhältnisse werden in der islamischen Welt selbst schon kritisiert. Was die Islamkritiker tun ist nicht nur das Kritisieren der von dir genannten kritikwürdigen Punkte, sondern sie behaupten dass diese wesentlicher Bestandteil des Islam seien.
Zitat von Perquestavolta im Beitrag #292
Deswegen solltest du dich vielleicht lieber selbst mal differenziert und unvoreingenommen mit den Inhalten "antiislmischer Medien" auseinander setzen, anstatt sie einfach nur unqualifiziert und pauschal als Islam-Hetze ab zu tun.
Gerne. Nenn mir einfach ein paar Beispiele, zu denen ich mich differenziert und unvoreingenommen äußern soll. Wir können das gerne diskutieren. Ich würde empfehlen, dass wir dazu jeweils neue Gesprächsfäden öffnen.
Zitat von Perquestavolta im Beitrag #292
Denn wenn du die durchaus berechtigte Kritik an dieser finsteren Seite des Islamtum einfach nur als pauschale Islamhetzte abtust, dann darfst du dich nicht wundern, dass du selbst verdächtigt wirst, einer von den "gefährlicheren Muslimen" zu sein.
Ich gestehe gerechtfertigte Kritik dort ein, wo sie gerechtfertigt ist, und kritisiere sie, wo sie ungerechtfertigt ist. Ich freue mich auf unsere nächsten Gesprächsfäden.

Zitat von Gysi im Beitrag #296
Den Dschihad vom Islam zu separieren, überfordert mein logisches Denkvermögen... Natürlich hat der Dschihad was mit dem Islam zu tun, und wer den Koran halbwegs unbefangen liest, ist von seiner unfassbaren Gewalttätigkeit gegen die Ungläubigen abgestoßen!
Natürlich hat "Dschihad" mit Islam zu tun, etwas anderes zu behaupten, wäre grober Unfug. Nur ist die Frage, welche Konnotation man von dem Begriff hat. Derivate des Verbs "dschâhada" = "sich anstrengen" (d.h. alle Worte mit der Wurzel dsch-h-d) findet man 41 mal im Koran, davon dreimal den Begriff Dschihâd direkt. Nur in einem Fall kann man ihn so deuten, dass "Anstrengung" im kriegerischen Sinn gemeint ist, nämlich in Vers 60:1, und in diesem ging es explizit um den Kampf gegen diejenigen, die die junge muslimsche Gemeinde aus ihren Heimen vertrieben hatten.
Zitat von Gysi im Beitrag #296
Es gibt die mekkanischen Surensätze, die man noch halbwegs ertragen kann und die einen Raum für Toleranz aufhalten. Das ändert sich aber in den - später geschriebenen - medinischen Suren, holla die Waldfee!, da geht die Post der erbarmungslosen Mordlust aber ab!
Ich bitte um Belege.
Zitat von Gysi im Beitrag #296
Ayaan Hirsi Ali appelliert an die Mosalems "Reformiert euch!" Mouhanad Khorchide steht für den "humanistischen Islam". Hamed Abel Samad hätte gern, dass die reformatorische Lösung möglich wäre.
Leider bleiben die Appelle seltsam unkonkret. Dass sich die islamischen Gesellschaften in vielen Bereichen ändern müssen, steht außer Frage, aber man sollte schon konkret benennen. Ja, furchtbare Dinge wie Zwangsehen und Mädchenbeschneidungen gehören auf den Abfalleimer der Geschichte. Da sind wir uns weitgehend einig. Das sind aber gesellschaftliche Probleme und kaum durch Islam zu begründen, und schon gar nicht durch den Koran.
Zitat von Gysi im Beitrag #296
Aber im Grunde ist nach seiner [Khorchides] Koran-Analyse zu erkennen, dass der Koran ein Buch des Terrors ist.
Wie kommst du zu dieser Schlussfolgerung?
Zitat von Gysi im Beitrag #296
Wir (also die antiislamischen Protagonisten in erster Linie) müssen eine Aufklärungsarbeit hinlegen, die die Moslems irgendwann vom Islam loslöst , peu á peu! ... Dann wird der Islam nach und nach auf den Leichenhaufen seiner schlimmen Geschichte befördert werden können.
Ja, ihr wollt Muslime in erster Linie vom Islam abbringen, und weder sozialpolitische Probleme anpacken noch einen ehrlichen Dialog führen. Danke, dass du das so explizit sagst.
Zitat von Gysi im Beitrag #296
Nach meiner Auffassung sollte der Islam nicht verboten werden. Aber er sollte keinen Zugang in die öffentlichen Schulen bekommen, da hat die Antithese zum Islam (und auch zu den anderen Religionen) gelehrt zu werden! Das Kind muss schon die Freiheitsalternative zum Islam kennen! Und die Einlullerei der Medien muss aufhören!
Ich bin der Meinung, dass konfessionsgebundener Religionsunterricht nichts in öffentlichen Schulen zu suchen hat. Gegen konfessionsungebunden, vergleichenden Religionsunterricht habe ich nichts, denn der dient eher der Aufklärung und dazu, aus einem Kind einen religionsmündigen Menschen zu machen.
Zitat von Gysi im Beitrag #297
Na, wenn wir so mit euch reden würden, hätten wir bei den Medien und seinem linksreaktionären bildungsbürgerlichen Hinterland für alle Zeit verschissen! Und euch wäre ein solcher Satz ein willkommenes Vernichtungsfutter. Diese notorische VERHÖHNUNG der Befindlichkeit der europäischen Völker ist doch ein ERBÄRMLICHER Kampfeinsatz! Vor mir hast du dich als mein Diskussionspartner diskreditiert! Ich habe genung von dir gehört - und du von mir.
Die Befindlichkeit selbst ist euer Problem. Anstatt etwas dagegen zu tun, verharrt ihr darin, genießt ihn teilweise sogar. Gegen dieses Problem mussten mal deutliche Worte gefunden werden! Schön, dass sie dich endlich mal aus der Reserve locken!
Zitat von Gysi im Beitrag #297
Frage: Warum korrespondierst du nicht mit DieGeheimnisse? Oder gehst du mit ihm derart d'accord, dass er da nichts zu bereden gibt?
Ich habe seine Aussagen nicht gelesen, sondern mich auf deine und die von Perquestavolta konzentriert, da diese gerade die letzten in diesem Gesprächsfaden waren. Welche Aussagen von DieGeheimnisse soll ich denn betrachten?

Edit: habe gerade die Aussage von DieGeheimnisse in diesem Gesprächsfaden gelesen. Es erscheint mir als wirres Zeug, ich kann damit nicht viel anfangen. Vielleicht sagst du mir, was du darunter verstanden hast und ich gehe darauf ein.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

16.12.2016 21:24
#299 RE: Islam ist die Religion des Terrors Antworten

Zitat von kornpicker im Beitrag #295



Zitat von Perquestavolta im Beitrag #291
Gut.. Das sind alles rechtsradikale Populisten, welche die Islamkritik politisch instrumentalisieren.
Ja, und sie bringen die Islamkritik als ganzes in Verruf, nur Gysi will das wie viele andere nicht einsehen. Als Dialogpartner sind solche "Islamkritiker" nicht tauglich.


Ich sehe das bisschen differenzierter. Der Islam und die vielen jeweilige kulturhistorischen Anpassungen der Koranauslegungen sind viel zu umfangreich, als dass man sich als Laie noch nebenberuflich mit allen Einzelheiten auseinandersetzen könnte. Wer soll da die ganzen Überstunden dafür bezahlen? Eine Islamforscherin, die das hauptberuflich macht, oder ein Islamwissenschaftler der sich schon über Jahrzehnte mit dem Thema auseinander setzt, hat leicht lachen..

Die Muslime sollen zuerst mal vor ihrer Tür kehren und nicht dem Nachbar den eigenen Müll in den Garten werfen.. dann können wir auf Augenhöhe über die Streitpunkte reden, unter denen ja immer nur die Muslime zu leiden haben.. Wie du meinst. Außerdem bin ich Realist und wir Menschen können immer nur für uns selbst die Hand ins Feuer legen.
Das ist auch so ein Punkt, wo ich bei meinen Mitmenschen immer zweifle, die etwas anderes behaupten. Morgen kommen wider andere Fundamentalisten und was machen dann?
Wenn es um Emotionen und Leidenschaft im Glauben geht, dann wächst Unkraut immer viel schneller nach, als man es ausreißen kann.. Das Phänomen studiere ich schon einige Semester. Auch hier in diesem Forum. Ich kann all diese Menschen sehr gut verstehen, die eine ziemliche Wut auf den Islam haben.. Und diejenigen die diese Wut mit Hass verwechseln sind einfach nur zu bedauern. Denn sie sind es, die unsere Gesellschaft spalten.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

16.12.2016 22:11
#300 RE: Islam ist die Religion des Terrors Antworten

Kinder zu verheizen ist wirklich eine der verachtenswertesten "Tugenden" von Islamanhängern.
Ob in Palästina oder anderswo zum blanken Hass erzogen und damit vollkommen lebensunfähig geworden.
Zum Opfer für den Moloch erzogen und dem Kind keinerlei anderer Lebenssinn vermittelt...
Der Islam ist eine reine Hassreligion und tagtäglich dürfen wir diesen Hass miterleben!
http://www.focus.de/politik/ausland/isla...id_6363585.html
Zeitung: Explosion in Damaskus durch Siebenjährige mit Sprengstoffgürtel
18.31 Uhr: In der syrischen Hauptstadt Damaskus ist laut einer regierungsnahen Zeitung ein siebenjähriges Mädchen mit einem Sprengstoffgürtel in eine Polizeiwache geschickt und in die Luft gesprengt worden. Durch die Fernzündung des Sprengstoffgürtels seien am Freitag drei Polizeibeamte verletzt worden, berichtete die Zeitung "al-Watan". Es wäre der erste derartige Anschlag in Syrien. Laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte starb bei der Explosion "eine Frau".
"Al-Watan" berichtete auf ihrer Facebook-Seite unter Berufung auf vorläufige Ermittlungen der Polizei, eine Siebenjährige, die sich scheinbar verlaufen habe, habe auf der Wache im Viertel Midan darum gebeten, die Toilette benutzen zu dürfen. Dort sei ihr Sprengstoffgürtel gezündet worden, schrieb die regierungsnahe Zeitung. Sollte der Bericht zutreffen, wäre es das erste Mal, dass in Syrien ein Kind für einen Anschlag mit einem Sprengstoffgürtel missbraucht wurde.

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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

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