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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!

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Dieses Thema hat 208 Antworten
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 Islamismus/Islam
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Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

09.01.2015 18:08
#126 RE: Angst vor Islamisierung antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #122

Zitat von Glaubensqualle
Politiker sind auch nur Lügner
Was sind dann die, die diese Politiker gewählt haben?

.. so Leute wie du ..

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.109

09.01.2015 18:12
#127 RE: Angst vor Islamisierung antworten

Zitat
.. so Leute wie du ..

du bist wirklich drollig, Glaubensqualle! Erst Mist fabrizieren, und dann die Schuld auf die anderen abschieben. Ach ja die Denke der Glaubensquallen kann so schön einfach sein.


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Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.940

09.01.2015 18:43
#128 Angst vor Islamisierung antworten

Zitat von Snooker
Offensichtlich liegt da ein Missverständnis vor. Nicht der, der ein friedliches Zusammenleben einfordert, stellt sich auf diese Stufe - sondern diejenigen, die in einem solchen Fall wie diesem, alle Muslime generalverurteilen.

Das ist doch falsch. Der Generalverurteiler verurteilt alle, nimmt sie in eine Sippenhaft. Das ist nicht in Ordnung. Aber denen die selbe moralische Schlechtigkeit wie die der Gotteskrieger anzuheften, das ist mindestens ebenso nicht in Ordnung, Snooker!

Die Islamkritisierer mit Generalverurteilern (und Ausländerhassern) gleichzusetzen, ist ein Propaganda-Schachzug der Leute, denen an Aufklärung nicht gelegen ist. So wie ich es sehe, geht es den Kritikern um Islamkritik. Und nicht darum, Moslems aus dem Fleisch der Gesellschaft herauszuschneiden! Hier geht es um Religions- und Ideologiekritkk! Wer die mit Ausländerhass oder sowas gleichsetzt, hat das Diskussionsbegehren nicht verstanden oder will diese Diskussion bewusst torpedieren. Aus was für Gründen auch.

Es sind viele bei den Solidaritäts-Bezeugern für Charlie Hebdo dabei, die vorher jede - differenzierte bis unbefangene - Islamkritik ängstlich stillwinken wollten - und zumindest moralisch missbilligten. Sich JETZT zu Charlie Hebdo zu bekennen, ist erfreulich. Aber nach meinem Empfinden heuchlerich. Denn Charlie IST unbefangen religionskritisch! Nicht die Kritiker stehen auf die Stufe der Terroristen, Snooker. Es sind die, die Religionskritik schon immer unterdrückten und ins gesellschaftliche Abseits stellten. SIE haben den Terroristen letztendlich Recht gegeben, das Richtige für ihren Gott zu tun!

Nicht alles, was die Mainstream sagt, ist richtig. Nicht alles, was ein Volksteil, dem nicht beigebracht worden ist, seine dumpfen Gefühle intelligent zu artikulieren, sagt und tut, muss im Kern falsch sein. Ich bin auch nicht inhaltlich für die PEGIDA! Doch die dürfen moralisch abqualifiziert werden. Aber tu das ja nicht mit den Moslems! An die gehen wir mit einer unendlich größeren Vorsicht ran. Noch weiter: Sie haben generell RECHT! Sie und noch mehr ihr Islam! Da wird mit zweierlei Maß gemessen.

Was wir brauchen, ist eine offene Diskussion über die politische Gefährlichkeit des Islam! Im Namen der Menschlichkeit und im Namen unserer Mitbürger, die das Schicksal tragen, eine religionsfaschistische Prägung aushalten zu müssen! Darüber darf und muss geredet werden! Denn unseren Kindern - auch den Kindern muslimischer Eltern hier in Europa, soll es in Zukunft besser gehen!!!

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.109

09.01.2015 19:57
#129 RE: Angst vor Islamisierung antworten

Zitat
Das ist doch falsch. Der Generalverurteiler verurteilt alle, nimmt sie in eine Sippenhaft. Das ist nicht in Ordnung. Aber denen die selbe moralische Schlechtigkeit wie die der Gotteskrieger anzuheften, das ist mindestens ebenso nicht in Ordnung, Snooker!

Gedanklich besteht zwischen Generalverurteilern und Islamisten doch kein Unterschied. Was macht Generalverurteiler denn moralisch besser? Beide Fraktionen ziehen völlig unreflektiert ihr Ding durch. Da helfen keine Argumente. Stumpfsinnig, einfach drauf los.

Zitat
Die Islamkritisierer mit Generalverurteilern (und Ausländerhassern) gleichzusetzen, ist ein Propaganda-Schachzug der Leute, denen an Aufklärung nicht gelegen ist. So wie ich es sehe, geht es den Kritikern um Islamkritik. Und nicht darum, Moslems aus dem Fleisch der Gesellschaft herauszuschneiden! Hier geht es um Religions- und Ideologiekritkk! Wer die mit Ausländerhass oder sowas gleichsetzt, hat das Diskussionsbegehren nicht verstanden oder will diese Diskussion bewusst torpedieren. Aus was für Gründen auch.



Es mischen sich unter die Islamkritiker ebensolche, die generell verurteilen. Sie schreien: Islamkritik! Islamkritik!, verbreiten aber Angst und schüren Hass, und spielen damit den Terroristen das Futter zu. Die Kritiker müssen vor ihren eigenen Türen kehren. In die PEGIDA dringen auch rechte Extremisten ein. Auch PEGIDA müsste auskehren. Es gibt in diesem Zusammenhang keine homogene Masse. Das fällt doch nicht nur mir auf.

Ich habe mich im Verlauf von unendlichen Diskussionen daran gewöhnt, zu differenzieren. So auch hier:

Ich erkenne deutliche Unterschiede, zwischen der Kritik, die du hier äußerst und dem, was Lukrez, Reisender und Glaubensqualle hier abladen. Wobei man die Glaubensqualle eher humoristisch, satirisch bewerten müsste. Ich wundere mich ins Besondere über Lukrez, dessen platte Formulierungen ich so nicht erwartet habe - aber gut! Es ist seine Meinung. Respektiere ich. Ich hoffe und wünsche mir, dass er mit meinen Vorbehalten bezüglich seiner Meinung umgehen kann. Meinetwegen kann es ihm auch völlig egal sein. Ich will hier keinen sinnlosen Streit vom Zaun brechen. Blackysmart sehe ich noch in der Mitte, tendenziell Richtung Lukrez.

Zitat von Gysi
Und nicht darum, Moslems aus dem Fleisch der Gesellschaft herauszuschneiden!

Du siehst das so! Und das finde ich sehr gut! Sorgen bereiten einem die Aussagen der oben genannten, die sich ebenfalls eifrig an der Diskussion beteiligen...

Meiner Meinung nach sieht man hier deutlich, dass Islamkritik nicht gleich Islamkritik ist. Wie in allen anderen Bereichen rund um den substanziellen Dialog sollte man hier differenzieren. Sonst verzettelt sich selbst die beste Islamkritik.

Zitat
Hier geht es um Religions- und Ideologiekritkk!

Uns beiden geht es darum. Das steht fest. Und ich wünschte, dass es den anderen auch darum ginge.

Zitat
Wer die mit Ausländerhass oder sowas gleichsetzt, hat das Diskussionsbegehren nicht verstanden oder will diese Diskussion bewusst torpedieren. Aus was für Gründen auch.

Ich hoffe es ist klar geworden, dass ich hier nichts adhoc gleichsetze, sondern differenziert, im Kontext der Zusammenhänge, Aussagen der Kommentatoren hier einordne. In diesem Sinne wird die Diskussion auch nicht bewusst torpediert - Im Gegenteil, sie wird um eine Ebene erweitert. Möglicherweise ist das noch zu früh. Ich lasse das hier so weiterlaufen. Bin gespannt, wie sich die Diskussion weiter entwickelt.

Auch Islamkritik benötigt ihrerseits Kritik. Rede und Gegenrede. Auch das gehört zum substanziellen Dialog

Zitat
Nicht die Kritiker stehen auf die Stufe der Terroristen, Snooker.

Da bin ich ganz deiner Meinung, Gysi! (Siehe dazu o.a. Exkurs zur Differenzierung.)

Zitat von Gysi
Doch die dürfen moralisch abqualifiziert werden.

Das ist deine Meinung, die ich auch hier ausdrücklich begrüße. Das sehen aber längst nicht alle so. Und Glaubensqualle reagiert sogar allergisch, wenn man was gegen PEGIDA sagt. Er ist Teil unserer Diskussion. Dafür kann ich nichts....ich kann es nur akzeptieren.

Zitat von Gysi
Was wir brauchen, ist eine offene Diskussion über die politische Gefährlichkeit des Islam!

Gar nicht mal so schlecht formuliert. Wahrscheinlich wird aber kaum zwischen Politik und Gesellschaft differenziert. und daher: brauchen wir auch eine offene Diskussion über die offene Diskussion, damit die Diskussion auch offen bleibt, und sich nicht wieder festfährt.

Zitat von Gysi

Denn unseren Kindern - auch den Kindern muslimischer Eltern hier in Europa, soll es in Zukunft besser gehen!!!

Gutes Leitmotiv!


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seneca Offline

religiöser Atheist


Beiträge: 641

09.01.2015 20:21
#130 Islam ist nur der Vorwand, trotdem muss man wachsam sein antworten

Man muss unterscheiden zwischen Muslimen und Islam bzw. Islamismus. Die Mehrheit der Muslime ist friedliebend und vernünftig. Im Gegensatz dazu ist der Islam bzw. der Koran, der Kampf und Gewalt propagiert und rechtfertigt. Diese Tatsache kann man nicht schönreden. Der Islam ist, bedingt durch seine Entstehung und seine Ausbreitung, eine kriegerische Religion. Der Islam ist trotz der angeblichen Eingebungen von Gott an Mohammed nicht originär sondern eine Zusammensetzung verschiedener religiöser Ideen. Er hat mehr vom Judentum (Gesetzesreligion) als vom Christentum (Gnadenreligion). Das Wesen des Islam wurde im Forum schon verschiedentlich behandelt.

Die Terroristen von Paris (und von Boston) sind ideologisch verführt, religiös fanatisiert. Sie haben ihre Verantwortung als vernünftige Menschen an den Guru/Iman abgegeben, im übertragenen Sinn an Gott/Allah. Sie meinen, den Propheten gegen Schmähungen rächen zu müssen. Die Psychologen sagen dem Übertragung. Sie rechtfertigen ihre furchtbare Taten mit der Rächung des verachteten und verspotteten Islams und damit von sich selber als Muslime. Aber der Islam als Zerrspiegel des Monotheismus mit seinen übersteigerten Wahrheitsanspruch bietet sich gerade an für Satire.

Die Zuflucht zum Islam ist eine ideologische Regression auf eine primitivere Stufe der Underdogs, die sich an ihre religiösen Wurzeln erinnern. Religion lernt man ja, wenn überhaupt, in der Kinheit und Jugend. Ganz deutlich sieht man den mit den Jahren zunehmenden Bezug auf den Islam an den unterdrückten Palästinensern (Aufkommen der Hamas), was verständlich ist. Auch kranke und sterbende Menschen besinnen sich auf die Religion, nicht alle.

Man muss den Islam weder gutreden noch schlechter machen, als er ist, sondern als Tatsache hinnehmen, dass sich Menschen wohl fühlen in dieser Religion. Das kann man nur mit Herkommen und Tradition erklären. Ich persönlich finde den Islam tendenziell schlecht für das Fortkommen der Menschheit und sicher kein Vorbild, weshalb ich Konvertiten nicht verstehe. Man soll das den Moslem sagen, die überzeugt sind von der Überlegenheit ihrer Religion, dass das Gegenteil zutrifft. Der Islam ist ein Rückschritt. Wenn schon Theismus, dann sicher nicht Islam sondern wenn schon Christentum. Es bleibe überhaupt ein jeder bei seiner Religion, in der er aufgewachsen ist. Das Gottesbild und das Menschenbild des Islam gefällt mir nicht. Man kann immer nur von Gottesbild (imago Dei, Jung) reden. Allah ist ein übermächtiger liebloser Gott. Die Gnade kommt trotz dem leeren Gerede vom Allerbarmer nicht vor. Man muss einfach gehorchen, sich unterwerfen einem übermächtigem Gott, von dem man dann verdammt wird oder nicht und dann in ein lächerliches Schlaraffenland-Paradies kommt. Pierre Vogel missioniert für den Islam mit der Drohung von Höllenqualen. Das ist so was von primitiv. Er hat sich dieser Religion angedient und spielt jetzt dort den grossen Max. Dabei ist Vogel vielen Moslems so was von peinlich.

Der Islam ist nicht friedfertig sondern potentiell gefährlich, insbesondere für psychisch labile Menschen, die mit dem Leben, unserem Lebensstil, nicht zu recht kommen. Statt all das Schlechte (die Intoleranz, die Rechthaberei, der Aufruf zur Gewalt) am Islam zu relativieren und schön zu reden, wie es die Islam-Versteher weis machen wollen, muss man den Moslem sagen, was man falsch findet. Die Diskussion wir abgeblockt mit dem Argumente, dass man den Islam nicht verstehe, dabei steht all das drin im Koran. Man muss es nur lesen. Auch wenn es blöd und arrogant tönt, man muss den Moslems helfen, sie "aufklären" und ihnen Alternative aufzeigen, v.a. durch Philosophie, statt aus falscher Rücksicht zu schweigen. Man muss sie herausholen aus ihrem Wahn. Das gilt für alle Theisten.

Aber es geht eigentlich gar nicht um den Islam als solchen, der wie jede Religion nur eine Funktion ist, also kein reales Sein hat, zumal es DEN Islam eigentlich nicht gibt, sondern mehr oder weniger klare Vorstellungen davon. Trotzdem spricht man der Einfachheit halber vom Islam. Der Islam bildet nur den ideologische Vorwand, die Motivation für den die Terrorismus, eine vermeintlich heroische Tat zu begehen, welche sie heraushebt aus der Masse der gewöhnlichen Sterblichen: die Brüder von Boston als auch die Brüder von Paris. Das sind aber Lebens-Versager und Verweigerer der Vernunft und der Menschlichkeit. Die von Paris haben den Tod gefunden, den sie wahrscheinlich gesucht haben. Das normale Leben war sowieso fertig für sie: entweder jahrelang im Gefängnis nach einem Strafprozess leben, oder umkommen im selbst gewählten Himmelfahrtskommando, möglichst spektakulär. Sie haben diesen Weg gewählt. Wie Schopenhauer sagte, gibt der Islam seinen Anhängern eine beträchtliche Todesverachtung (was auch die militärischen Erfolge des Islams erklärt). Im "Kampf" (der ein schändlicher ist) zu sterben, war für die Terroristen letztlich bequemer, da müssen sie sich nicht vor ihren Angehörigen und vor der Welt rechtfertigen und nicht über ihre Taten nachdenken; das ist anstrengend.

Nochmals: Der Islam legt den ideologischen Boden für den Gräuel und Massacker aller Art: Ganz schlimm Boko Haram in Nigeria und IS. Der Islam bringt unter Umständen alles Schlechte im Menschen zum Vorschein. Die sogenannten freiwilligen Isis-Kämpfer aus Europa sind Abenteurer und Naivlinge. Ich denke viele Rückkehrer, vor denen man anscheinend so Angst hat, sind desillusioniert und angewidert, nach dem sie gemerkt haben, dass sie nur Kanonenfutter sind. Sie sind froh, dass sie überlebt haben.

Es gibt hier einige Forenteilnehmer, welche meinen, einen besonderen Draht zu einem angeblichen, alles umfassenden Herrscher-Gott zu haben, was eine Hybris ist, denn es nicht einzusehen, wieso sich dieser Gott gerade für sie besonders interessieren sollte.

Wenn schon Theismus, warum nicht Polytheismus. Es ist viel einleuchtender, dass es mehrere oder viele Götter gibt, wie man sie im Altertum kannte. Es gibt z.B. keine "Hinduphobie", wie es eine Islamphobie gibt. Polytheisten sind toleranter. Der Islam ist tendenziell rechthaberisch und intolerant. Auch wenn sich viele Theologen und Philosophen im Lauf der Geschichte redlich bemüht haben, der Religion des Islams ein vernünftiges und menschliches Gepräge zu geben, man beachte z.B. die Leistungen der Kunst, ist der Islam im Kern der Lehre unter aller Kanone. Das ist meine Meinung. Aber die Moslems sollen in Frieden ihre Religion pflegen und die Gesetze im demokratischen Rechtsstaat achten. Vor allem sollten sie sich anpassen, statt aufzufallen, und Sonderregelungen für sich zu beanspruchen.

__________________________________________________
RELIGION IST HEILBAR! (Buch von J. Hochstrasser, Ex-Priester)
Denken ist eine Anstrengung; Glauben ein Komfort (Ludwig Marcuse).
Das Leben ist eine mißliche Sache; ich habe mir vorgesetzt, es damit hinzubringen, über dasselbe nachzudenken (Schopenhauer). - Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde (Nietzsche, Zarathustra).

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

09.01.2015 21:28
#131 RE: Angst vor Islamisierung antworten

Zitat von seneca im Beitrag #130
Man muss unterscheiden zwischen Muslimen und Islam bzw. Islamismus.
.. das will ich doch mal gleich richtig stellen ..
denn das ist falsch .. der Muslim ist ein Angehöriger des Islam , dem islamischen Glauben oder dieser Religion, hat also genauso den Koran als Grundlage , davon gibt es ca. 4 Millionen in Deutschland ... der Muslim ist mit der Religion Islam also "verheiratet" ... die Zahl der Muslime wird in Deutschland anhand der Herkunft und der Mitgliedschaft in islamischen Vereinen geschätzt, da der Islam nicht in öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaften organisiert ist ... zur Klarstellung : der Islamismus ist eine Radikalisierung des Koran zu ideologischen und extremistischen Zwecken ... alles zu lesen in Wiki ...

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

09.01.2015 21:30
#132 RE: Islam ist nur der Vorwand, trotdem muss man wachsam sein antworten

Zitat
Man muss unterscheiden zwischen Muslimen und Islam bzw. Islamismus. Die Mehrheit der Muslime ist friedliebend und vernünftig. Im Gegensatz dazu ist der Islam bzw. der Koran, der Kampf und Gewalt propagiert und rechtfertigt. Diese Tatsache kann man nicht schönreden. Der Islam ist, bedingt durch seine Entstehung und seine Ausbreitung, eine kriegerische Religion.


Genau das ist der Punkt!
Aber wer die Wahrheit über den Islam ausspricht verunglimpft angeblich pauschal alle Muslime.
Auch ich habe in meinem persönlichen Umfeld mit Muslimen zu tun und komme mit diesen oft prima klar.
Für mich ist das aber kein Grund nun deshalb den Islam toll zu finden und diesen nicht mehr kritisch zu hinterfragen.
Für unselbständige und labile Menschen ist der Islam unbedingt eine sehr große Gefahr und kann ansonsten friedliebende Menschen in wahre Bestien verwandeln.

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

09.01.2015 21:42
#133 RE: Angst vor Islamisierung antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #129
In die PEGIDA dringen auch rechte Extremisten ein. Auch PEGIDA müsste auskehren. Es gibt in diesem Zusammenhang keine homogene Masse. Das fällt doch nicht nur mir auf.

.. das ist absolut richtig was du schreibst .. deswegen und genau darum sollte man PEGIDA aber nicht gleich verteufeln und sofort alles verurteilen , denn dann macht man das gleiche, wenn man Muslime und Islamisten in einen Topf wirft ... da gibt es keinen Unterschied ... und außerdem ist PEGIDA ein Symptom und diese hat nun mal seine absolute Berechtigung , damals wurden die Geschwister Scholl erschossen , weil sie auf etwa aufmerksam machen wollten , heute werden sie verehrt und es werden Denkmäler errichtet , man sollte doch mal etwas weitsichtiger denken und nicht nur ein oder zwei Tage voraus , sondern Jahrzehnte , denn dann könnten wir die Problem wie Frankreich bekommen, oder die USA und diese Weitsicht fehlt bei vielen , darum ist der Satz von Gysi absolut richtig :
Zitat von Gysi im Beitrag #128
Denn unseren Kindern - auch den Kindern muslimischer Eltern hier in Europa, soll es in Zukunft besser gehen!!!
.. das heißt aber , daß sich genau diese Muslime mit ihrer Religion und besonders ihren sonderlichen Gruppen auseinander setzen müssen , auch bezüglich des Korans und da habe ich so meine Zweifel ob das gelingt , denn es gibt in dieser Religion kein Oberhaupt oder eine führende Lichtgestalt , jeder kocht sich seine eigene Religionsgemeinde um daraus seine eigene Macht abzuleiten ... und wie will man ISIS , al qaida oder Boko Haram vernichten , wenn diese sich immer und immer wieder durch neue Fanatiker erneuern und sich von anderen nichts sagen lassen ...

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

09.01.2015 21:50
#134 RE: Angst vor Islamisierung antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #129
Wobei man die Glaubensqualle eher humoristisch, satirisch bewerten müsste. !
.. ja .. hat ich ja geschrieben

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

09.01.2015 21:56
#135 RE: Angst vor Islamisierung antworten

.. es gab gerade eine super Diskussion im Fernsehen mit Ahmad Mansour ein Psychologe der viele Jahre zu den Salafisten gehörte und sich nun negativ über diese Gruppe geäußert hat und er berichtete mit welchen Mitteln diese Salafisten solche Terroristen rekrutiert , Mansour plädiert für eine innere Reform des Islam die aber sehr sehr schwer und lange dauern wird , sein Buch werde ich mir kaufen und lesen ..

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

09.01.2015 22:04
#136 RE: Angst vor Islamisierung antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #129

Zitat von Gysi
Was wir brauchen, ist eine offene Diskussion über die politische Gefährlichkeit des Islam!
Gar nicht mal so schlecht formuliert. Wahrscheinlich wird aber kaum zwischen Politik und Gesellschaft differenziert. und daher: brauchen wir auch eine offene Diskussion über die offene Diskussion, damit die Diskussion auch offen bleibt, und sich nicht wieder festfährt.

.. und da gibt es ja schon ein gewaltiges Problem .. Korankritiker gibt es genügend ... viele haben schon warnend den Finger gehoben und den Bleistift geschwungen und geschrieben .. was wurde daraus : Beschimpfung , Haß , Verfolgung , Mordrohungen , Mord .. wie bitte will man so etwas in den Griff bekommen

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

09.01.2015 22:09
#137 RE: Islam ist nur der Vorwand, trotdem muss man wachsam sein antworten

Zitat von seneca im Beitrag #130
Es gibt hier einige Forenteilnehmer, welche meinen, einen besonderen Draht zu einem angeblichen, alles umfassenden Herrscher-Gott zu haben, was eine Hybris ist, denn es nicht einzusehen, wieso sich dieser Gott gerade für sie besonders interessieren sollte.
.. ach so ... hoch interessant , wenn du mich meinst ... [ aber dieser Gott interessiert sich für mich genauso , wie Allah den Terroristen zur Seite steht und sie anschließend ins Himmelreich aufnimmt wenn sie ihre Blutspur ordentlich gelegt haben ] .. so Sarkasmus aus , war fies genug , ich weiß ....

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.109

09.01.2015 22:16
#138 RE: Islam ist nur der Vorwand, trotdem muss man wachsam sein antworten

Zitat von Lukrez
Genau das ist der Punkt!
Aber wer die Wahrheit über den Islam ausspricht verunglimpft angeblich pauschal alle Muslime.

Womöglich bietet es sich fürs erste an, zwischen Islam und Islamismus zu differenzieren. Das ist sicherlich nicht einfach, und ganz bestimmt nicht das Ende einer religionskritischen Diskussion. Wenn diese Diskussion aber offen bleiben soll und selbst auch kritikfähig, müssen wir uns vor Schubladendenken in Acht nehmen. Niemand will in eine Schublade verfrachtet werden. Keiner von uns - die friedlichen Muslime aber auch nicht. Fakt ist doch: Sowohl friedliebende Muslime, als auch rachsüchtige, machtgierige Islamisten berufen sich auf den Koran, als Ursprung ihrer Identität. Und doch sind die Unterschiede in der Lebensführung so eklatant deutlich. Wir sollten zunächst versuchen, darauf eine gemeinsame Antwort zu finden. Am besten in Zusammenarbeit mit den aufgeklärten Muslimen. Dass das ein langwieriger Prozess ist, vor dem auch Rückschläge keinen Halt machen, sollte uns nicht verunsichern - sondern im Gegenteil - umso mehr motivieren, die offene Diskussion Schritt für Schritt voranzutreiben.


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Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

09.01.2015 22:19
#139 RE: Islam ist nur der Vorwand, trotdem muss man wachsam sein antworten

Zitat von Lukrez im Beitrag #132
Für unselbständige und labile Menschen ist der Islam unbedingt eine sehr große Gefahr und kann ansonsten friedliebende Menschen in wahre Bestien verwandeln.

.. so und da kommen wir zum Kern der Geschichte .. wo kommen denn diese Fanatiker her ... unselbständige und labile Menschen wie du schreibst , in Armut und ohne Hoffnungslosigkeit dahin vegetierend , ein gefundenes Fressen für die Islamisierung , was ist denn , wenn in Deutschland auch bald solche abgeschotteten Gruppen vorhanden sind ,Flüchtlinge und besonders Armutsflüchtlinge wird es immer mehr geben , PEGIDA hat den mahnenden Finger gehoben ...

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

09.01.2015 22:22
#140 RE: Islam ist nur der Vorwand, trotdem muss man wachsam sein antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #138
Dass das ein langwieriger Prozess ist, vor dem auch Rückschläge keinen Halt machen, .
.. ja du hast Recht .. der Prozess könnte Jahrzehnte oder Jahrhunderte dauern ... denn eine "Renovierung" des Koran wird lange dauern ... nach M. Luther gab es auch Krieg , also alles nicht so einfach ...

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

09.01.2015 22:33
#141 RE: Islam ist nur der Vorwand, trotdem muss man wachsam sein antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #138
Und doch sind die Unterschiede in der Lebensführung so eklatant deutlich. Wir sollten zunächst versuchen, darauf eine gemeinsame Antwort zu finden. .
.. diese Antwort wirst du nie finden , weil nicht die Lebensführung entscheidend ist , sondern der Machtanspruch einzelner Fanatiker .. das ist das ganz große Problem .. wobei man nun darüber streiten kann ob der Machtanspruch des einzelnen Fanatikers nicht doch auf seine "besondere" Glaubensgruppe zurückzuführen ist ... weil , es gibt ja schon viele verschiedene radikale Gruppen auf dieser Welt und ich bin der Überzeugung , daß diese Gruppen schon im Wettkampf stehen und sich gegenseitig übertrumpfen wollen ... und nach meiner Meinung , ist der Glaube , der Islam oder Islamismus nur vorgeschoben um so zu handeln , weil man ja dadurch auch von anderen Anerkennung bekommt , so nach dem Motto : wir haben den Propheten gerächt ... huurraaaa wir sind die Größten , bewundert uns doch ... oder sollte man doch besser schreiben : denn sie wissen nicht was sie tun ? ..
@ Snooker ich hoffe ich habe dich nicht erzürnt ...

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.109

09.01.2015 22:44
#142 RE: Islam ist nur der Vorwand, trotdem muss man wachsam sein antworten

Zitat von Glaubensqualle
in Armut und ohne Hoffnungslosigkeit dahin vegetierend ,

das wäre doch ein Ansatz: Unser Beitrag dazu, diese Missstände zu verringern. Nicht durch unser Almosen - wohlgemerkt - vielmehr durch tatsächliche Perspektive. Hat man das, was man zum Leben braucht (nicht allein physisch, sondern auch psychisch und emotional) verlieren extremistische Ansichten schnell ihren Reiz.


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Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

09.01.2015 22:57
#143 RE: Islam ist nur der Vorwand, trotdem muss man wachsam sein antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #142
das wäre doch ein Ansatz: Unser Beitrag dazu, diese Missstände zu verringern.
.. das solltest du mal als Politiker einer regierender Partei im TV aussagen , du würdest "geköpft" werden , wenn man sich schon über "lumpige" 70 Milliarden für Griechenland aufregt , dann ist für die Rettung der gesamten anderen Welt ein doch etwas höheres Taschengeld erforderlich ..

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.109

09.01.2015 23:20
#144 RE: Islam ist nur der Vorwand, trotdem muss man wachsam sein antworten

Zitat von Glaubensqualle
.. diese Antwort wirst du nie finden



Wir müssen durchaus damit rechnen, dass die Suche nach dieser Antwort unsere persönliche Lebensspanne überdauert. Trotzdem müssen wir beginnen zu suchen. In dieser gemeinsamen Verantwortung stehen wir im Hinblick auf die Zukunft, der uns nachfolgenden Generationen. Und Zukunft wird nicht erst in der Zukunft gestaltet. Es beginnt heute. Diskussionen sind ein guter Anfang!

Zitat
dann ist für die Rettung der gesamten anderen Welt ein doch etwas höheres Taschengeld erforderlich ..

Da magst du recht haben. Deswegen wollte ich unseren Beitrag auch nicht an "Geldgeschenken" festmachen, sondern an einer erarbeiteten Perspektive. Außerdem möchte ich meinen Kopf noch ein wenig behalten.

Zitat
es gibt ja schon viele verschiedene radikale Gruppen auf dieser Welt und ich bin der Überzeugung , daß diese Gruppen schon im Wettkampf stehen und sich gegenseitig übertrumpfen wollen

Auch ich beobachte das mit Besorgnis

Zitat
und nach meiner Meinung , ist der Glaube , der Islam oder Islamismus nur vorgeschoben um so zu handeln , weil man ja dadurch auch von anderen Anerkennung bekommt , so nach dem Motto : wir haben den Propheten gerächt ... huurraaaa wir sind die Größten , bewundert uns doch ... oder sollte man doch besser schreiben : denn sie wissen nicht was sie tun ? ..



In der Tat - das was du beschreibst würde ich als Früchte eines intensiv kultivierten Egoismus bezeichnen. Dann komme ich allerdings nicht umhin zu befürchten: Sie wissen leider nur zu gut, was sie tun. Sie tragen die volle Verantwortung für ihr schändliches Handeln.

Zitat
@ Snooker ich hoffe ich habe dich nicht erzürnt ...

Nö, Alles gut, keine Sorge! Mich erzürnen Islamistische Terroristen auf ihrem Egotrip.


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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.940

10.01.2015 08:44
#145  Islam ist nur der Vorwand, trotdem muss man wachsam sein antworten

Zitat von Snooker
Womöglich bietet es sich fürs erste an, zwischen Islam und Islamismus zu differenzieren.

Was die Islamkritiker-Kritiker erst mal lernen müssen, ist, den Islamkritiker nicht als einen Ausländerfeind zu diffamieren! Weil es welche gibt, die sich unter die eingemischt haben. Umgekehrt wird schnell darauf gepocht, nicht gleich jeden Moslem als einen Islamisten zu diffamieren. Wer Differenzierung verlangt, differenziere bitte erst mal selber.

Wir müssen lernen, die Meinungsfreiheit zu schützen! Und Einschüchterungen durch Herumschreiereien, überreizte Empfindlichkeiten gegen ein unbedachtes und schreckliches, schlimmes Wort gegen den Propheten gehören stigmatisiert!
Sprich: Der Islamkritiker darf sich nicht mehr so schnell einschüchtern lassen!

Bei der Kritik darf man gerne darauf achten, dass es um die Kritik einer archaischen Religion geht, die die Moslems schicksalhaft prägt. Diese Kritik darf man also in SORGE um sie aussprechen - und nicht von oben herab!
Wir dürfen also darauf achten, uns gegenseitig RESPEKT zu zollen! Der TON macht die Musik! Das zu lernen, ist ein entscheidender Schritt, und für den braucht man keine Jahrzehnte. Wir könnten das Klima zwischen Moslems, Christen und Atheisten binnen kurzer Zeit positiv ändern! Wenn die Medien mitspielten...

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Blackysmart Offline




Beiträge: 1.921

10.01.2015 09:02
#146 RE: Angst vor Islamisierung antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #125

Zitat von Lukrez
Wer ein friedliches Zusammenleben einfordert wird auf dieselbe Stufe wie die Halsabschneider gestellt und gar als Hassprediger bezeichnet.
Offensichtlich liegt da ein Missverständnis vor. Nicht der, der ein friedliches Zusammenleben einfordert, stellt sich auf diese Stufe - sondern diejenigen, die in einem solchen Fall wie diesem, alle Muslime generalverurteilen.



Ich finde, dass keine Religion eine Bereicherung unserer Gesellschaft darstellt. Die Menschen aus anderen Ländern sind jedoch zumeist eine Bereicherung.

Ich habe zwei muslimische, türkischstämmiger Kollegen:

Meine Kollegin hat die deutsche Staatsbürgerschaft und man merkt ihr nicht an, dass sie türkische Eltern hat. Sie ist vollkommen integriert, hat Informatik studiert und ist höchstens über die dunklen Haare von einer deutschstämmigen Frau zu unterscheiden. Sie hat einen gemäßigten Glauben und hält sich nicht sehr an die 5 Säulen des Islam.

Mein Kollege hat die türkische Staatsbürgerschaft, ist Erdogan Fan und man merkt ihm an der Sprache seine Herkunft an, obwohl sein Deutsch sehr gut ist. Er ist ebenfalls vollkommen integriert, geht ins Fitnesstudio und ist im Gegensatz zu meiner Kollegin streng gläubiger Moslem.

Beide sind tolle Kollegen und liebe Menschen. Ich finde, dass sie eine absolute Bereicherung für meine Arbeit und mein Leben sind. Ich unterhalte mich mit meinem Kollegen regelmäßig über die Türkei und Glauben, meine Kollegin hält sich da sehr zurück und redet nicht viel über ihren Glauben. Beide halten den Islam jedoch für das wahre Wort Allahs und hätten keine Gegenargumente, wenn radikale Moslems irgendwann die Scharia für Deutschland einfordern würden. Allahs Wort steht über allen menschlichen Gesetzen, davon sind beide aufgrund ihres Glaubens überzeugt. Daher muss man muslimische Gemeinschaften überwachen, damit man verfassungsfeindlichen Bemühungen sofort entgegentreten kann. PEGIDA halte ich für falsch, weil wir keine Überfremdung in Deutschland haben und ich das Mitlaufen mit rechtsradikalen Dumpfbacken als äußerst kritisch ansehe.

Unsere Politiker sind zu blauäugig. Wir brauchen eine öffentliche Diskussion über die Einstellung der Moslems zu unseren freiheitlich demokratischen Werten. Das muß immer wieder eingefordert werden, denn tendenziell ist der Islam eine totalitäre Ideologie. Das war das Christentum auch einmal. Es liegt aber an den Menschen, wie sie mit dieser Ideologie umgehen.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

10.01.2015 10:49
#147 RE: Angst vor Islamisierung antworten

Doch, dieses Massaker hat mit dem Islam zu tun!
http://www.welt.de/debatte/kommentare/ar...lam-zu-tun.html
Die Verantwortlichen für das Gemetzel in Paris – genauso wie der Mann, der 2004 den niederländischen Regisseur Theo van Gogh ermordete – wollen uns Terror oktroyieren. Und jedesmal, wenn wir uns auf ihre Sicht einer berechtigten religiösen Gewalt einlassen, geben wir ihnen genau, was sie wollen.
-
Wir geben den muslimischen Regierungschefs nach, die uns drängen, unsere Presse zu zensieren, unsere Universitäten, unsere Geschichtsbücher, unsere Lehrpläne. Sie bedrängen uns, und wir machen das mit.
Wir geben den Führern muslimischer Organisationen in unseren Gesellschaften nach. Sie bitten uns, Gewalttaten nicht mit der Religion des Islam in Verbindung zu bringen, weil sie uns versichern, dass er eine Religion des Friedens sei. Und wir machen das mit. Und was bekommen wir dafür? Kalaschnikows im Herzen von Paris. Je mehr wir nachgeben, je mehr wir uns selbst zensieren, je mehr wir herunterspielen, desto dreister wird der Feind.


Und gerade unsere "Relativierer" sind das Wasser auf die Mühlen dieses fanatischen Packs!
Es gibt KEINERLEI RECHTFERTIGUNG für irgendeine Form dieses Terrors.

Diese Rechtfertigung schöpfen solche Täter ausschließlich aus der menschenverachtenden Ideologie des (zwangsläufig auch immer) politischen Islams.

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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

10.01.2015 12:05
#148 RE: Angst vor Islamisierung antworten

Zitat von Blackysmart im Beitrag #146
PEGIDA halte ich für falsch, weil wir keine Überfremdung in Deutschland haben und ich das Mitlaufen mit rechtsradikalen Dumpfbacken als äußerst kritisch ansehe.
.
.. NEIN .. PEGIDA ist berechtigt .. hatte ich ja schon geschrieben , denn PEGIDA ist das Symptom , PEGIDA will auf etwas aufmerksam machen was unsere Zukunft gefährden könnte ,hatte ich auch schon geschrieben also bitte lesen , die Geschwister Scholl wurden erschossen weil sie auf etwas aufmerksam gemacht haben, heute werden sie geehrt .... und wenn du PEGIDA mit Rechtsradikale in einen Topf wirfst , dann ist das so , als wenn Muslime und Islamisten alles das gleiche sind , nämlich Terroristen , ansonsten müßtest du auch argumentieren , ich sehe den Islam als äußerst kritisch an ...

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

10.01.2015 12:15
#149 RE: Angst vor Islamisierung antworten

Zitat von Blackysmart im Beitrag #146
Unsere Politiker sind zu blauäugig. .
.. na dann wähl sie doch nicht mehr , ganz einfach ..

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

10.01.2015 13:51
#150 RE: Angst vor Islamisierung antworten

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