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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!

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Dieses Thema hat 56 Antworten
und wurde 1.829 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
Seiten 1 | 2 | 3
Tutti ( gelöscht )
Beiträge:

07.02.2015 17:45
#26 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Ahriman im Beitrag #25

Zitat von Tutti
Nach meiner Meinung kann kein Mensch die Wahrheit erkennen, ob es einen Gott gibt.

Das gilt auch für den Weihnachtsmann und den Osterhasen. Es gilt für alle 5tausend Götter, die schon mal verkündigt wurden.
Aber darum geht es auch nicht. Es muß heißen: Niemand konnte bisher beweisen, daß es irgendeinen Gott gibt.
Es ist nämlich unwiderlegbare Regel: Wer eine Behauptung aufstellt, der muß sie belegen und beweisen. Wenn irgendwer sagt: "Beweis mir doch, daß es Gott nicht gibt!" dann ist der Betreffende unehrlich, unredlich und verfolgt irgendwelche eigenen Interessen - oder aber er ist hackeldumm.
So geht das übrigens auch vor unseren Gerichten. Wer klagt, muß beweisen. Ein Gegenbeweis wird nicht gefordert.





Falls es Dich beruhigt: nach meiner Meinung kann kein Mensch einen Gottesbeweis oder Nichtgottesbeweis erbringen. Für wen also ist Dein Beitrag gedacht?

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

07.02.2015 22:57
#27 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Tutti im Beitrag #26
Falls es Dich beruhigt: nach meiner Meinung kann kein Mensch einen Gottesbeweis oder Nichtgottesbeweis erbringen.

.. dann solltest du noch einmal zur Schule gehen und dich bilden , den Beweis , daß es keinen Gott oder Allah oder wen auch immer gibt , der wurde schon lange erbracht , nur man will es nicht akzeptieren ...

Tutti ( gelöscht )
Beiträge:

08.02.2015 09:05
#28 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Glaubensqualle im Beitrag #27
Zitat von Tutti im Beitrag #26
Falls es Dich beruhigt: nach meiner Meinung kann kein Mensch einen Gottesbeweis oder Nichtgottesbeweis erbringen.

.. dann solltest du noch einmal zur Schule gehen und dich bilden , den Beweis , daß es keinen Gott oder Allah oder wen auch immer gibt , der wurde schon lange erbracht , nur man will es nicht akzeptieren ...


Dann bringe uns bitte den Beweiß für die Nichtexistenz Gottes!

Dass etwas NICHT existiert, ist für Menschen mit logischem Denken unmöglich zu beweisen - denn es würde ja nicht existieren. Nur das, was existiert, kann auch bewiesen werden. Aber glauben darfst Du, was Du willst. Du darfst mich sogar für so dumm halten, wie Du mit Deiner Intelligenz zu erkennen glaubst ;-)

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

08.02.2015 11:56
#29 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Tutti im Beitrag #28

Dann bringe uns bitte den Beweiß für die Nichtexistenz Gottes!


.. Man kann in der Praxis nicht unendlich mal behaupten es gibt einen Allah oder Gott. Auch wenn man zigtausendmal im Koran oder Bibel nachgesehen hat , ob "Gott" / "Allah" nicht doch existiert. Irgendwann muss es reichen. Und wie oft haben die Menschen schon nachgesehen, aber immer noch gibt es kein "Foto" von "ihnen". Ich finde, jetzt reicht es.

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

08.02.2015 12:01
#30 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Tutti
Falls es Dich beruhigt: nach meiner Meinung kann kein Mensch einen Gottesbeweis oder Nichtgottesbeweis erbringen. Für wen also ist Dein Beitrag gedacht?


Für diejenigen, die da einen Gott verkünden, aber ihn nicht beweisen können.

Zitat von Tutti
Du darfst mich sogar für so dumm halten


Ja, das tu ich jetzt.
Nochmal: Wenn du sagst, es gibt einen Gott, dann mußt du es beweisen. Niemand, ich nicht und kein anderer muß dir das widerlegen. Wenn du es nicht beweisen kannst, dann gibt es deinen Gott nicht.
Jetzt endlich kapiert?

_____________________________________
Glaubst du noch oder denkst du schon?

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

08.02.2015 17:27
#31 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Tutti im Beitrag #28
Du darfst mich sogar für so dumm halten, wie Du mit Deiner Intelligenz zu erkennen glaubst ;-)

... da bedarf es keiner all zu großen Intelligenz ... ... danke für diese Steilvorlage ...

Reklov Offline




Beiträge: 4.459

23.02.2015 14:36
#32 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat
Ari hab ich durchaus verstanden. Die Wahrheit der endlichen Existenz ist jedoch nicht temporär. Zum Bleistift: Ich bin JETZT existent. Und ab meinem Tod WAR ich existent. Aber ich BIN dann nicht irreal. Ich BIN tot. Das ist ein Unterschied!

@Gysi,
das Wort "existieren" hat lat. Ursprung und bedeutet
im tieferen Sinne > aus sich heraus bestehen <.
Das aber kann kein Lebewesen wirklich von sich behaupten, denn wir sind lediglich die Glieder einer langen und unbekannten Ursachenkette! Deine kurze temporäre "Existenz" wird nach Deinem Ableben eine ganz andere "Form" annehmen, über die jedoch keine gültige Aussage möglich ist.
Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.459

23.02.2015 15:06
#33 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat
Es ist nämlich unwiderlegbare Regel: Wer eine Behauptung aufstellt, der muß sie belegen und beweisen. Wenn irgendwer sagt: "Beweis mir doch, daß es Gott nicht gibt!" dann ist der Betreffende unehrlich, unredlich und verfolgt irgendwelche eigenen Interessen - oder aber er ist hackeldumm.
So geht das übrigens auch vor unseren Gerichten. Wer klagt, muß beweisen. Ein Gegenbeweis wird nicht gefordert.

@Ahriman,
wenn einer z.B. die Existenz der Liebe als "Beweis" vorgelegt haben möchte, so kann man ihm dies auch nur indirekt an den Handlungen der Menschen "beweisen"!
Die Liebe selbst (als geistige Macht!) lässt sich jedoch nicht direkt vor die Kameras zerren!
Vor Gericht geht es immer noch so zu, dass der Richter durchaus weiß, dass ein anklagender Staatsanwalt auch auf gefälschte Beweise herein fallen kann und dem Verteidiger wird deswegen genügend Handlungsraum zugestanden!

Der abstrakte Begriff GOTT war und ist kein zu beweisender Gegenstand, sondern wächst im Menschen oder aber findet dort keinen Platz! - Allerdings müssen Atheisten so fair sein und einsehen, dass sie mit ihren naturwissenschaftlichen Argumenten noch lange keinen Beweis für ihre Negationen in der Hand halten. - Ein sicheres Auftreten bei diesem kontroversen Thema wäre nur möglich, wenn wir auf der kosmischen Zeitschiene bis zum Punkt Null zurück gehen könnten, um als Augenzeuge berichten zu können!
Aber - selbst dann wären wir u.U. lediglich nur Zeugen materieller Vorgänge und Reaktionen und wüssten über den "Auslöser" dieses "Schauspiels" noch gar nichts. (Es darf also weiter geknobelt werden!)
Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.459

23.02.2015 15:26
#34 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat
.. Man kann in der Praxis nicht unendlich mal behaupten es gibt einen Allah oder Gott. Auch wenn man zigtausendmal im Koran oder Bibel nachgesehen hat , ob "Gott" / "Allah" nicht doch existiert. Irgendwann muss es reichen. Und wie oft haben die Menschen schon nachgesehen, aber immer noch gibt es kein "Foto" von "ihnen". Ich finde, jetzt reicht es.

@Glaubensqualle,
ein Foto vom abstrakten Begriff Gott möchtest Du haben??!!
Wie soll sich denn ein Gedanke vor die Kamera bringen lassen? Ich finde, dass Du nun genug Beispiele Deiner Begriffsstutzigkeit abgeliefert hast! Du sagst es richtig: >Jetzt reicht es<.

Du bist für die abstrakte Thematik der Transzendenz vollkommen ungeeignet, - wie einer, der zwar gerne Klavier lernen würde, aber nicht einsieht, dass dies mit nur 3 Fingern eben nicht geht. Armes Kerlchen - such Dir besser ein leichteres, vielleicht naturwissenschaftliches Thema, bei dem Du Dich nicht ständig so überfordern musst, denn da kannst Du mit messbaren und nachzuweisenden Begrifflichkeiten umgehen. Das liegt Dir eher, denn zu religiösen Themen hast Du bisher nur Schwachsinn abgeliefert!
Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.939

23.02.2015 17:45
#35 Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Reklov
das Wort "existieren" hat lat. Ursprung und bedeutet
im tieferen Sinne > aus sich heraus bestehen <.

Dann existiert nur die Erste Ursache, die keine weiteren Ursachenerklärungen braucht. Und der ganze Ramsch danach ist nichtexistent. Reklov, so können wir doch nicht die Existenz reflektieren. Mit Definitionsakrobatik kannst du die Wirklichkeit nicht verändern. Sondern nur eine neue, gewünschte Wirklichkeit spielen. Du willst Gott. Und in Gott aufgehen... Ich will die Wirklichkeit. Und in der Wirklichkeit aufgehen. Das ist der Unterschied zwischen uns.

Existenz lt. Duden:

1.a) das Existieren, Vorhandensein, Bestehen
b) (menschliches) Dasein, Leben
2. [berufliche Stellung als] (besonders materielle) Lebensgrundlage
3. (mit abwertendem Attribut) Mensch

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

23.02.2015 18:34
#36 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #35

Zitat von Reklov
das Wort "existieren" hat lat. Ursprung und bedeutet
im tieferen Sinne > aus sich heraus bestehen <.
Dann existiert nur die Erste Ursache, die keine weiteren Ursachenerklärungen braucht. Und der ganze Ramsch danach ist nichtexistent. Reklov, so können wir doch nicht die Existenz reflektieren. Mit Definitionsakrobatik kannst du die Wirklichkeit nicht verändern. Sondern nur eine neue, gewünschte Wirklichkeit spielen. Du willst Gott. Und in Gott aufgehen...

.. und das kannst du @ Reklov noch zehn Mal , hundert Mal , tausend Mal schreiben , er wird es nie begreifen , denn erlebt in seiner eigenen Zauberwelt voller tranzendenter Gehirnströme die ihn verwirren und nicht begreifen lassen , was die Wirklichkeit ist .. armer @ Reklov , aber nach seinem Tode ist Schluß : dann hast du Ruhe vor diesen transzendenten Verwirrungen ....

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

24.02.2015 12:13
#37 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Reklov
wenn einer z.B. die Existenz der Liebe als "Beweis" vorgelegt haben möchte, so kann man ihm dies auch nur indirekt an den Handlungen der Menschen "beweisen"!


Aha. Und nun erkläre mir mal, inwiefern die Handlungen der Menschen einen Gott beweisen?
Etwa so:
1. Gott mordet und foltert (mittels Naturkatastrophen und Krankheiten).
2. Die Menschen morden und foltern.
daraus ergibt sich: Menschen handeln göttlich, Gott handelt menschlich: Es gibt einen Gott.

_____________________________________
Glaubst du noch oder denkst du schon?

Reklov Offline




Beiträge: 4.459

24.02.2015 17:57
#38 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat
... du solltest deine komischen Gefühle nicht sofort auf andere übertragen , was bitte soll eigentlich immer diese Indoktrination von dir auf andere Personen ..

@Glaubensqualle,
schon erstaunlich, wie Du immer wieder neu beweist, dass Du die Bedeutung von Worten, mit denen Du hier so um Dich wirfst, im Grunde nicht richtig verstehst!
Eine INDOKTRINATION ist eine Belehrung, welche keinen Widerspruch duldet. Ich empfahl aber lediglich, mal über einen Friedhof zu gehen, um das Gefühl für Vergänglichkeit in der dort herrschenden Stimmung besser einfangen zu können. Wie und ob eine solche Stimmung vom Einzelnen empfunden oder nachvollzogen werden kann, hängt sowieso von seiner Persönlichkeit ab - unabhängig von dem, was ich dabei empfinde.
Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.459

24.02.2015 18:15
#39 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat
Aha. Und nun erkläre mir mal, inwiefern die Handlungen der Menschen einen Gott beweisen?
Etwa so:
1. Gott mordet und foltert (mittels Naturkatastrophen und Krankheiten).
2. Die Menschen morden und foltern.
daraus ergibt sich: Menschen handeln göttlich, Gott handelt menschlich: Es gibt einen Gott.

@Ahriman,
also wenn Du schon eine klassische Deduktion versuchst, dann musst Du aber auch das entsprechende Handwerkszeug richtig anwenden.
In meinem Falle sagte ich, dass man die Existenz der Liebe an den Handlungen der Menschen ablesen kann. Dass aber einer aus Liebe mordet oder foltert, schließt sich ja wohl von selbst aus!!! - (Von Gott habe ich dabei noch gar nicht gesprochen!)

Schiebt man nun Naturkatastrophen und Krankheiten sofort auf Gott, so macht man es sich genauso einfach, wie denkfaule Religionen dies gerne tun, indem sie alle Sünden auf den sog. teuflischen Versucher schieben! - Damit wären wir aber wieder im antiken Denken des Altertums angekommen. Davon sollte man sich heute schon lösen können!
Bekannt ist ja auch, dass manche bei Katastrophen und Krankheiten davon kommen, andere aber "erwischt" werden. Wer von uns wollte hierzu stimmige Beurteilungen oder Wertungen aufstellen? -
Dein erster Ansatz ist also misslungen! Macht nichts - ich höre auch Deinem zweiten zu.
Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.459

24.02.2015 18:56
#40 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat
Dann existiert nur die Erste Ursache, die keine weiteren Ursachenerklärungen braucht. Und der ganze Ramsch danach ist nichtexistent. Reklov, so können wir doch nicht die Existenz reflektieren. Mit Definitionsakrobatik kannst du die Wirklichkeit nicht verändern. Sondern nur eine neue, gewünschte Wirklichkeit spielen. Du willst Gott. Und in Gott aufgehen... Ich will die Wirklichkeit. Und in der Wirklichkeit aufgehen. Das ist der Unterschied zwischen uns.

@Gysi,
vergiss mal den Duden und denke selber nach: Das, was durch die erste Ursache in Gang gebracht wurde, ist erstens für mich kein Ramsch, sondern eine wunderbare große Bewegung, welche das Spiel der vielen Formen als erscheinende "Wirklichkeit" angestoßen hat. Man kann sich natürlich auch vorstellen, alles wäre schon auf einmal und stets da gewesen, was aber der Evolution widerspräche!
Den abstrakten Begriff GOTT will ich hierbei mal absichtlich ausklammern, weil der nur Aufregung und Ängste unter den Ratlosen erzeugt. Zu ersten, einfachen Schritten ist noch keine verästelte Definitionsakrobatik nötig, denn diese würde ja ganze Bücherregale füllen!

Eines ist zu bedenken: Deine so gewollte und erlebte Wirklichkeit, in der ich ja auch mit Freuden lebe, ist dauernden Veränderungen unterworfen und hat, gemessen an einer Ewigkeit, nicht mal die Dauer eines Augenzuckens! Das ist für uns Menschen real und hat auch noch gar nichts mit Gottesvorstellungen zu tun.
Dass ich den abstrakten Begriff GOTT will oder in ihm aufgehen möchte, ist Deine Meinung, ist aber für das Auffinden von Wahrheiten oder für das Reflektieren der Gegenwart, die uns ja beide ummantelt, vollkommen bedeutungslos, zumal Dir ja aufgefallen sein müsste, dass ich religiöse Dogmen ablehne. Den Vorstellungen von Atheisten mag ich mich allerdings auch nicht anschließen, denn ihre auf die Materie verengte Optik kann zum Rätsel des Seins auch nur herzlich wenig beitragen!
Denke, dass Du mich schon richtig verstehst, denn angesichts des Seins und Daseins stehe ich in der gleichen Erklärungsnot, wie alle Gruppen in Deinem RF. - Wäre nämlich alles vollkommen klar, könntest Du sofort Feierabend machen.
Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.459

24.02.2015 19:17
#41 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat
denn erlebt in seiner eigenen Zauberwelt voller tranzendenter Gehirnströme die ihn verwirren und nicht begreifen lassen , was die Wirklichkeit ist .. armer @ Reklov , aber nach seinem Tode ist Schluß : dann hast du Ruhe vor diesen transzendenten Verwirrungen ...

@Glaubensqualle,
die arme Qualle glaubt, dass nach dem Tode Schluss ist und kann diese Behauptung doch mit nichts belegen, steht also mit seinem "Glauben" genau so da, wie jede andere religiöse Vermutung!
Vielleicht bequemt sich die Qualle aber mal zu einer Begründung seiner persönlichen Annahme? Dies nötigt ihr aber mehr als nur die bekannten Negationen ab! - Bin mal gespannt, ob die Qualle jemals eine vernünftig klingende Stellungnahme in die Tasten tippen kann.
Bisher kam jedenfalls gar nichts, was man als kluge Kritik bezeichnen und damit auch beachten könnte.
Gruß von Reklov

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

24.02.2015 19:32
#42 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Reklov
die arme Qualle glaubt, dass nach dem Tode Schluss ist und kann diese Behauptung doch mit nichts belegen, steht also mit seinem "Glauben" genau so da, wie jede andere religiöse Vermutung!


Wie weit Qualles naturwissenschaftliche Kenntnisse reichen weiß ich natürlich nicht. Aber laß dir sagen, daß ich mit einer ganzen Anzahl wissenschaftlicher Argumente diese Behauptung belegen kann.
Nur dir gegenüber tue ich das nicht, weil das völlig für die Katz wäre und Perlen vor die Säue geschissen. Du nimmst in deiner **** ja solche Argumente gar nicht zur Kenntnis.

_____________________________________
Glaubst du noch oder denkst du schon?

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

24.02.2015 20:28
#43 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Ahriman im Beitrag #42
Wie weit Qualles naturwissenschaftliche Kenntnisse reichen weiß ich natürlich nicht. Aber laß dir sagen, daß ich mit einer ganzen Anzahl wissenschaftlicher Argumente diese Behauptung belegen kann.
Nur dir gegenüber tue ich das nicht, weil das völlig für die Katz wäre und Perlen vor die Säue geschissen. Du nimmst in deiner **** ja solche Argumente gar nicht zur Kenntnis.
.. auch das wird Reklov einfach überlesen und es wird ihn nicht interessieren .. er lebt eben in seiner eigenen transzendenten Gehirnswelt ... wenn es ihn glücklich macht ..

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

24.02.2015 21:15
#44 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #41
wie jede andere religiöse Vermutung!
.. @ Reklov .. ja ja die Leute die an einen Gott glauben und an ein unsterbliches Leben nach dem Tode im Paradies ... Wunschdenken ... schlichtes einfaches dummes Wunschdenken von Leute die in einer anderen nicht surrealistischen Welt leben ... Lebewesen sterben und sind danach nicht mehr lebendig. Eine “Seele” oder sonst etwas “übermaterielles”, das nach dem Tod weiter existiert wurde nie beobachtet und war bei keiner Theorie nötig. So etwas wird nur von der Religion postuliert. Anders gefragt: Was wären denn Gründe, warum man an ein Leben nach dem Tod glauben soll? Objektive, konkrete Gründe, kein Wunschdenken…

Reklov Offline




Beiträge: 4.459

24.02.2015 23:11
#45 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat
Aber laß dir sagen, daß ich mit einer ganzen Anzahl wissenschaftlicher Argumente diese Behauptung belegen kann.

@Ahriman,
ich lass mir alles sagen, wenn der Ton sachlich bleibt! - Bitte deswegen auch keine Scheu zu haben, denn ich lese gute Argumente mit großer Aufmerksamkeit und da ich mich u.a. auch für Naturwissenschaften und ihre neuesten Erkenntnisse interessiere, bin ich für jedes starke Argument offen, verschließe mich dem auch nicht. Selbst wenn ich aus anderen Blickwinkeln die offenen Fragen unseres Sein betrachte, bin ich keineswegs ein Bibelverfechter, obwohl ich auch diesen Text und seine schwierige Deutung gut kenne. -
Mit wenigstens einem "Argument" zu Deiner Sicht des uns umgebenden Seins könntest Du also schon problemlos rüber rücken, dann kann ich sehen, wieviel der Inhalt Deines Argumentes wiegt. Wir sollten hier im RF den Redefluss in Gang halten und uns nicht in Schweigen hüllen, auch wenn die Lager sich manchmal nerven. Das können Männer schon aushalten. (Meine ich.)
Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.459

25.02.2015 00:48
#46 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat
.. ja ja die Leute die an einen Gott glauben und an ein unsterbliches Leben nach dem Tode im Paradies ... Wunschdenken ... schlichtes einfaches dummes Wunschdenken von Leute die in einer anderen nicht surrealistischen Welt leben ... Lebewesen sterben und sind danach nicht mehr lebendig. Eine “Seele” oder sonst etwas “übermaterielles”, das nach dem Tod weiter existiert wurde nie beobachtet und war bei keiner Theorie nötig. So etwas wird nur von der Religion postuliert. Anders gefragt: Was wären denn Gründe, warum man an ein Leben nach dem Tod glauben soll? Objektive, konkrete Gründe, kein Wunschdenken…

@Glaubensqualle,
Das "Paradies" des Alten Testaments ist übrigens in der Bibel geographisch genau definiert, ist also auf der Landkarte als Gebiet gut einzukreisen! Eine historisch/psycholgische "Deutung" bleibt nun die eigentliche Aufgabe! -

"Wunschdenken" hinsichtlich gedachter Jenseitszonen mag zwar zurecht belächelt werden, nur dann muss auf der anderen Seite ein handfester Gegenbeweis für ein ewiges Verlöschen des individuellen Bewusstseins nach dem Ableben auf den Tisch gebracht werden. Noch aber ist dies nicht gelungen, denn allein am Auflösen des Körpers ist noch nichts Endgültiges abzulesen.
Dass Lebewesen sterben, ist richtig! Aber daraus kann man überhaupt keine Schlüsse auf die "Zeit danach" ziehen und auch die unbekannte Zeit vor unserer Geburt lässt Räume der Für- und Gegenargumente offen.
Wenn Du Dich nur an dem festhalten magst, was die Wissenschaft beobachten kann, ziehst Du einen sehr kleinen Kreis um Dich und schließt alles andere aus, was an Erkenntnis in den nächsten Jahrhunderten noch auf uns zurollen wird, oder aber auch nie entdeckt werden kann!

Ich schätze die Leistungen der Naturwissenschaftler, nur wissen wir, dass sie die Phänomene in ihrer Tiefe nicht durchleuchten, sondern uns lediglich deren Interaktionen mit ihren Möglichkeiten erklären können.

Die 4 Grundkräfte sind zwar erkannt, dennoch ist ihr eigentliches Geheimnis in der Tiefe nicht zu orten!
Beispiel Gravitation:
Historisch gesehen gab es viele Versuche, die Planetenbahnen und die Bewegung anderer Himmelskörper bezüglich der Gravitation in Formeln zu fassen. Somit erklärten diese Theorien zwar (mehr oder weniger genau) die Auswirkungen der Gravitation, jedoch nicht die Gravitation an sich!!! - Erst Albert Einstein ging diesen Schritt, 1915, mit seiner allgemeinen Relativitätstheorie. Darin sieht er Raum und Zeit nicht mehr als starre, unveränderliche Gebilde an, wie das Isaac Newton noch getan hat, sondern vereint diese beiden Systeme zu einer 4-dimensionalen Raumzeit, deren geometrische Struktur sich dort verändert, wo sich Massen (oder Energien, siehe E=mc²) befinden.
(Dass es sogar mathematisch berechnete Vorstellungen von 12 Dimensionen gibt, will ich hier anfügen!)

Über das Geheimnis des Seins können uns die Erkenntnisse des Daseins, mögen sie auch noch so genau in wissenschaftliche Formeln gepackt sein, bis heute nur wenig sagen und lassen den Wünschen des Herzens somit ihren psycholgisch berechtigten Raum! Auch unser Herz klopft nur, weil die leicht elektrische Ladung unseres Körpers die seitlichen Herzmuskel-Sehnen zu regelmäßigem Zusammenziehen veranlassen und somit die pumpende Bewegung unseres ausdauernden "Lebensmotors" überhaupt erst möglich machen.
Aber - wer von uns möchte sich lediglich als einen biologischen Roboter deuten? Ich nehme mir das Recht, dies nicht zu tun und beschränke mein Menschenbild nicht lediglich auf beobachtbare und messbare Laborwerte. Dies wäre genauso falsch, als wolle man den Menschen lediglich anhand seines Aussehens, seinem Leistungsvermögen oder seinem Bankkonto messen oder gar bewerten!

Der wissenschaftliche Ansatz zur Deutung der Welt ist also in seinem speziellen Raum zu sehen und auch so zu würdigen. Er kann aber leider keinerlei spirituelle Erkenntnisse im Menschen entwickeln. Hierzu müssen andere Quellen angezapft werden, welche aber in Begleitung der Wissenschaft erfolgreich vom Weg eines Aberglaubens antiker Prägung wegführen.
Es gibt auf dem Büchermarkt genug interessante Fachliteratur, welche uns durch Zusammenführung naturwissenschaftlicher und spiritueller Sprache ein durchaus verständliches und versöhntes "Geschwister-Paar" vorstellen!
Gruß von Reklov

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

25.02.2015 09:40
#47 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

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Zitat von Reklov im Beitrag #41
Bin mal gespannt, ob die Qualle jemals eine vernünftig klingende Stellungnahme in die Tasten tippen kann.
.. super @ Reklov .. Bravo .. und dann widmest du mir einen endlosen Beitrag … siehe unten .. da kann man mal wieder sehen , daß du hier nur Polemik drauf hast ..
Zitat von Reklov im Beitrag #46
@Glaubensqualle, Das "Paradies" des Alten Testaments ist übrigens in der Bibel geographisch genau definiert
.. falsch … dann liefer doch mal den Beweis für diese deine Aussage , mit Landkarte
Zitat von Reklov im Beitrag #46
Dass Lebewesen sterben, ist richtig! Aber daraus kann man überhaupt keine Schlüsse auf die "Zeit danach" ziehen und auch die unbekannte Zeit vor unserer Geburt lässt Räume der Für- und Gegenargumente offen.
.. hochgradiger Schwachsinn … wer so denkt und so etwas schreibt , der hat in seinem Kopf nur transzendente ungelenkte Gehirnströme , dann liefer doch mal endlich die Beweise dafür und schreib nicht nur ständig diese Polemik ..
Zitat von Reklov im Beitrag #46
Wenn Du Dich nur an dem festhalten magst, was die Wissenschaft beobachten kann, ziehst Du einen sehr kleinen Kreis um Dich und schließt alles andere aus, was an Erkenntnis in den nächsten Jahrhunderten noch auf uns zurollen wird, oder aber auch nie entdeckt werden kann!
.. was bitte soll diese schwachsinnige Polemik von dir .. alles andere was die Wissenschaft nicht nachweisen kann gehört ins Fabel- , Geister- und Götzenwesen und was soll die Polemik auf die Anspielung der Zukunft , wieso und warum schließe ich damit die Zukunft und die daraus entdeckte Wissenschaft aus .. alles nur Polemik von dir ..
Zitat von Reklov im Beitrag #46
Ich schätze die Leistungen der Naturwissenschaftler, nur wissen wir, dass sie die Phänomene in ihrer Tiefe nicht durchleuchten, sondern uns lediglich deren Interaktionen mit ihren Möglichkeiten erklären können.
. was soll denn diese Polemik ... die Wissenschaftler ergründen jedes unbekannte Terrain , man hat sogar festgestellt , daß deine Gene fast dem eines Affen sind … sollte dir mal zu denken geben
Zitat von Reklov im Beitrag #46
Die 4 Grundkräfte sind zwar erkannt, dennoch ist ihr eigentliches Geheimnis in der Tiefe nicht zu orten!
.. ach , schau mal da .. jetzt auf einmal sind sie doch erkannt , vorher hast du es abgestritten .. also alles nur Polemik von dir …
Ich werde jetzt jeden deiner Beiträge bis in kleinste Detail auseinanderreißen , damit diese dusselige Polemik von dir aufhört.
Schreib mal Fakten. Aber Grafiker sind dazu wohl nicht in der Lage.. Wer in seinem Leben zu viel mit Farben rumhantiert hat , der hat dadurch evtl. dadurch zu viele giftige Dämpfe eingeatmet und das kann böse Folgen für das Gehirn haben. Ist außerdem wissenschaftlich bewiesen und keine Polemik. siehe : Schnüffeln > Wikipedia
.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.939

25.02.2015 09:51
#48 Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Reklov
Den Vorstellungen von Atheisten mag ich mich allerdings auch nicht anschließen, denn ihre auf die Materie verengte Optik kann zum Rätsel des Seins auch nur herzlich wenig beitragen!

Ein Atheist ist nicht unbedingt ein Materialist. Gut, ich bin einer. Aber ich leite aus unserer Zeit-Raum-Existenz auch eine andere ab. Zum Beispiel die der - Ewigkeit. Bin ich deswegen kein "Materialist"? Doch! Für unsere Zeit-Raum-Existenz gilt der Materialismus.

Zitat
vergiss mal den Duden und denke selber nach:

Tue ich das nicht?

Zitat
als erscheinende "Wirklichkeit" angestoßen hat.

Die Hinduisten sagen, alles sei "Illusion". Sie meinten damit die Illusion des Ichs, der Wahrnehmung. Ich bin ich. Du bist du. Aber dass wir uns in der Exklusivität der jeweiligen Ichs die falschen Gedanken machen - das sage ich allerdings auch (Pansomatik-Kapitel). Aber eine subjektivistische Wahrnehmung ist noch lange keine Illusion! Sondern lediglich eine Sichtweise, die einer Ergänzung bedarf! Die Wahr-Nehmung muss noch nicht die Wahrheit sein. Aber dem unvollständig wahr-nehmenden Subjekt eine Nichtexistenz zu unterstellen ist nicht in Ordnung.

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reklov Offline




Beiträge: 4.459

26.02.2015 14:01
#49 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat
Ein Atheist ist nicht unbedingt ein Materialist. Gut, ich bin einer. Aber ich leite aus unserer Zeit-Raum-Existenz auch eine andere ab. Zum Beispiel die der - Ewigkeit. Bin ich deswegen kein "Materialist"? Doch! Für unsere Zeit-Raum-Existenz gilt der Materialismus.

@Gysi,
dass Du noch zu wenig Augenmerk auf das rein Geistige legst, macht sich an Deiner Sprache bemerkbar. - Die von Dir so gerne angeführte Ewigkeit wäre eine trostlose Sache, würde sich in ihr nichts Geistiges abspielen. Das sich dies aber tut, zeigt sich ja nicht nur an unserem Denkvermögen, sondern auch an den geistig/materiellen Ordnungen, welche unsere Wissenschaftler ja lediglich entdecken (aufdecken), weil ja schließlich alle Natur-Gesetze, als geistige Ordnung, schon lange am Wirken sind!
Ein reiner Materialist ist, aus meiner Sicht, ein unvollkommener Denker (ich will nicht sagen Mensch!), denn er bezieht einen entscheidenden Teil, das rein Geistige, bei seiner Weltbetrachtung nicht genügend mit ein! Das führt zu der vereengten Begrifflichkeit, die auch jede spirituelle Regung von vorneherein abwürgt, sich ihm von selbst verbietet!

Abseits wissenschaftlicher oder religiös dogmatischer Vorgaben, sollten wir uns besser öfter nach innen wenden und dort auf die verborgene Stimme unseres Ich lauschen. Das funktioniert aber nur in der Stille und nicht im betriebsamen Alltag!

Zitat
Die Hinduisten sagen, alles sei "Illusion". Sie meinten damit die Illusion des Ichs, der Wahrnehmung. Ich bin ich. Du bist du. Aber dass wir uns in der Exklusivität der jeweiligen Ichs die falschen Gedanken machen - das sage ich allerdings auch (Pansomatik-Kapitel). Aber eine subjektivistische Wahrnehmung ist noch lange keine Illusion! Sondern lediglich eine Sichtweise, die einer Ergänzung bedarf! Die Wahr-Nehmung muss noch nicht die Wahrheit sein. Aber dem unvollständig wahr-nehmenden Subjekt eine Nichtexistenz zu unterstellen ist nicht in Ordnung.

Die drittgrößte Religion, der HINDUISMUS, ist keine einheitliche Religion, sondern vereint monotheistische, dualistische und polytheistische Richtungen in sich! Von gedanklicher Einheit kann man hier also nicht sprechen wollen! Wenn die Hindus aber an den Kreislauf der Wiedergeburten glauben, so sollen sie mal erklären, wie das ICH, das ja hierbei ins Dasein wiederkehrt, eine Illusion sein soll? Bereits diese Vorstellung des lange vor dem Christentum aus vorvedischen Religionen entsprungenem Hinduismus, ist also zunächst kritisch zu untersuchen!

Bei Deiner Belesenheit kommst Du in einer Dir vielleicht unbekannten Richtung anders weiter, wenn Du Dich einfach mal an einen Fluss setzt und ohne zu denken, in das fließende Wasser schaust. - Vielleicht kannst Du auf diese Art eine Verbindung zu Deinem wirklichen ICH erfühlen? Das bringt auch ganz andere Gedanken in Dir hervor, als es die nur kopflastigen, bereits bestehenden religiösen Weltbilder oder all die wissenschaftlichen Berichte unserer Forscher können. -
Die Stille bietet uns eine besondere Form der Erkenntnis an, vorausgesetzt, man hält sie aus!
Wie Psychologen untersucht haben, bringen es aber die meisten Menschen nicht mal fertig, länger als eine Minute an nichts zu denken, dann beginnt sich in ihnen wieder das laute Rad der Worte und Bilder zu drehen. -

Nicht ohne Grund fing man z.B. in den Urlaubszentren schon vor Jahren damit an, Animateure einzusetzen, weil man merkte, dass sich an den Stränden tödliche Langeweile auf Badetüchern und Liegestühlen ausbreitete - welche lediglich von Bade- und Essensgängen oder Strandspaziergängen unterbrochen wurden. Besonders in der Freizeit kamen also viele Menschen mit der Abwesenheit des betriebsamen Arbeitslebens nicht zurecht und wussten nicht, wie die nun durch Ruhe entstehende Unruhe zu beseitigen ist, zumal man ja auch nicht den ganzen Tag lesen kann!
Allein in der Ruhe meldet sich also der geistige Kern in uns und fordert uns über das Nachdenken zum ICH heraus.
Die Ablenkungen der Animateure können nur oberflächlichen Zeitvertreib anbieten, der zwar kurzweiligen Spaß beinhaltet, aber nicht geeignet ist, den Menschen zur Besinnung auf das eigene ICH (eine Illusion??) zu lenken.

Die Praxis der Meditation (ich betreibe sie leider viel zu selten!) hat in unserer geschäftigen Welt wenig Raum, denn das würde die Jagd nach dem Geld zu sehr stören! - Es verwundert einen aber auch nicht, dass schon seinerzeit die Kirche des Mittelalters ihren Mönchen/Nonnen diese damals gängigen geistigen Übungen untersagt hatte, fürchtete sie doch, dass der/die einzelne Mönch/Nonne dabei sein persönliches Zentrum entdecken und somit auf ganz neue, andere Gedanken, hinsichtlich des eingepaukten Dogmas kommen könnte!

Wie Dir ja bekannt sein wird, erwähnt auch das NT die Stille, die z.B. auch der Messias in der Abgeschiedenheit der Wüste vor seiner Mission gesucht haben soll. (Buddha auf seine Weise ebenso.)
Gruß von Reklov

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

26.02.2015 14:09
#50 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #49
Bei Deiner Belesenheit kommst Du in einer Dir vielleicht unbekannten Richtung anders weiter, wenn Du Dich einfach mal an einen Fluss setzt und ohne zu denken, in das fließende Wasser schaust.
.. auf gut Deutsch .. oder besserem Deutsch .. du meinst er sollte sich in die Weser stürzen ...

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