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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!

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Dieses Thema hat 56 Antworten
und wurde 1.949 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
Seiten 1 | 2 | 3
Sirianna Offline

Privatgelehrte


Beiträge: 110

31.01.2015 21:57
Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Tutti #81 RE: Hat Kain den "Brudermord" ernsthaft bereut?
Dass Menschen solch einen Rachegötzen als Lieben Gott anbeten wird mir immer unverständlicher.


Ja mir auch.

Ich diskutiere daher von der historischen Seite her, wenn ich mit Gläubigen,
egal welcher Religion, über ihren Glauben, resp. mein Nicht-Glauben, rede.
Ich erkläre, wie die Texte entstehen, in welchem sozio-kulturellen Rahmen sie enstanden sind
und warum. Da ich mich in der Sparte der Geschichtswissenschaften, die sich "Vor-und Frühgeschichte"
nennt einigermaßen gut auskenne, kann ich meistens ganz gut einordnen, in welchem Kontext eine Geschichte,
Legende, usw. entstanden ist.
Dann wird mir auch meistens zugehört, und die Diskussion bleibt zwar nicht immer leise,
das hat aber immer eher mit dem jeweiligen Temperament der beteiligten Personen zu tun,
aber dennoch überwiegend sachlich.

Ich erzähle mal, ein aus meiner Sicht, im 2ten Anlauf erfolgreiches Vorgehen diesbezüglich

Eine meiner Enkelinnen, damals 11 Jahre alt, hat sich wegen Gruppendruck einerseits und
"Geschenke haben wollen andererseits", und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch sicher aus
einer gewissen "Sehnsucht nach dem Wundersamen" heraus, ev. taufen lassen mit der Absicht,
sich dann auch komfimieren zu lassen. Sie konnte dann eben mit ihren Freundinnen auch den
entsprechenden Unterricht besuchen.
Ich wohnte zu der Zeit nicht in der Nähe der Familie, hatte nicht so viel Kontakt, und bekam
diesen Sachverhalt zu spät mit, um noch etwas dazu sagen zu können.

2014 im August bin ich dann in die Nähe meiner Familie gezogen, 3 der Mädchen kommen jeden
Mittag essen, und ich bewache sie beim Hausaufgaben machen, u.a. auch besagte Enkelin.
Nachdem ich erfahren hatte, daß sie sich hat taufen lassen, hab ich mich erstmal fürchterlich
echauffiert, und ihr alle möglichen, zwar zutreffend, aber falsch dargeboten Gründe
in hoher Geschwindigkeit und ziemlich laut vor die Füße gekanallt.
Ich war schon Jahre nicht mehr so fassungslos gewesen, meine Töchter sind nicht getauft, und
alle anderen Enkel/Innen auch nicht. Es hat mich voll erwicht, Adrenalin rauf, und ab wie
eine kleine Dampflok.
Sie lief weinend davon und kam 3 Tage nicht.

Ich hatte mich inzwischen besonnen, kramte meine Geschichte vom Redestab heraus, die Kinder
kannten sie, und wußten wie sie entstanden war, und an Tagen, an denen sie nicht so viele
Hausaufgaben aufhaben, setzten wir uns oft noch eine Weile zusammen, um über alles mögliche
zu reden, und immer wieder mal, wenn es turbulent wird, und sie sich mal wieder gegenseitig
beschuldigen, daß niemand ein aufreden läßt, krame ich meinen eigenen kleinen Redestab,
ein kleines gedrehtes Stäbchen, geschält, vom Essigbaum, hervor, und schon kehrt wieder Ruhe
und geordnetes Sprechen ein.

ok, sie und ich nahmen uns Zeit, verzogen uns in ihr Zimmer, und wir sprachen nochmal über
das zustande kommen der Geschichte, das wie und warum, und was in manchen indianischen
Gemeinden in den USA daraus inzwischen entstanden war, sie kursiert dort teilweise als
alte Legende. Kann ich aber nix für.
Dann gingen wir noch einige Geschichten der Bibel durch, die ihr wichtig waren, und versuchten
gemeinsam den historischen, soziokulturellen und tendenziösen Kontext herauszuarbeiten.

Wir hatten noch ein paar Gespräche zu dem Thema, eher kurz, dann hatte sie noch ein
Gespräch mit der Pfarrerin, und einige Wochen später ist sie wieder aus der Kirche
ausgetreten, ist auch inzwischen froh drum, liest Zeitung, und bekommt daher jetzt auch
stärker die Konflikte mit die sich durch den Islam ergeben. , und wie hoch die Gefahr ist,
daß Religionen immer wieder mißbraucht werden können.

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pro juventute ad astra

Tutti ( gelöscht )
Beiträge:

01.02.2015 09:15
#2 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Sirianna im Beitrag #1
Ich diskutiere daher von der historischen Seite her, wenn ich mit Gläubigen, egal welcher Religion, über ihren Glauben, resp. mein Nicht-Glauben,


Von der historischen Seite her lassen sich religiöse Gesetze durchaus erklären. Sie haben sich ja erkennbar im Laufe der Zeit gewandelt.

Der Gott der monotheistischen Religionen symbolisiert nach meiner Meinung die Gesetze, die von OBEN her das Miteinander der Menschen regeln sollen - und das auf einer diktatorischen Basis. Dass dieses Miteinender in der Vergangenheit eine andere Basis hatte, als im Jetzt, gilt es natürlich zu berücksichtigen, wenn man über Religion mitreden will. Was aber vor allem zählt, ist die Wirkung von Religionen im JETZT.

Die Kernforderungen des Gottes der Christen sind neben dem Lieben Gottes aus ganzem Herzen, mit ganzer Seele und ganzem Verstand das Üben extremster Nächstenliebe (Matth. 22, 35-40) und das Verkaufen allen Besitzes und Teilen mit den Armen (Luk. 12, 32-34) und das Lieben der Feinde (Matth. 5, 43-44) und das Beachten der Thoragesetze bis zum Vergehen der Erde (Matth. 5, 17-19) und das klaglos den Unterdrückern zu geben, was diese fordern (Matth. 22, 18-21). An anderer Stelle wird das gefordert:

„Gott sollst du nicht lästern, und einem Fürsten in deinem Volk sollst du nicht fluchen.“ (2. Mos. 22, 27)

…oder laut Röm. 13,1+2 das bedingungslose Unterordnen unter ALLEN staatlichen Mächten, die vorgeblich alle von Gott gegeben sind.

Mir zeigt das auf, wer die Bibel konstruiert hat: diktatorische Machtmenschen da OBEN, etwa die, die von den Opfergaben für Gott wie die Maden im Speck leben wollten oder die, die auf den Armutsgeboten Jesus die reichste Religionsorganisation der Erde errichtet und das Gottesgnadentum ermöglichte haben mit seinen Leibeigenen.

Dazu wirkt bei manchen zumindest im Unter-Bewusstsein, dass der Gott der Christen alle Menschen verdammt, die sich nicht zu ihm bekennen (Mark. 16, 15+16).

Was von den oben erwähnten Kernforderungen Jesus wirkt, kann ja jeder in seinem eigenen Umfeld feststellen. Wer aber nicht berücksichtigt, dass in der Bibel als auch in der Thora und dem Koran ein kompromisslos intoleranter Gegner der Religionsfreiheit behauptet wird, dem fehlt die nach meiner Meinung wichtigste Basis, um über die monotheistischen Religionen mitreden zu können, die ja in unserer Gesellschaft Wirkung erlangen.

Zitat von Sirianna
Eine meiner Enkelinnen, damals 11 Jahre alt, hat sich wegen Gruppendruck einerseits und
"Geschenke haben wollen andererseits", und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch sicher aus
einer gewissen "Sehnsucht nach dem Wundersamen" heraus, ev. taufen lassen mit der Absicht,
sich dann auch komfimieren zu lassen. Sie konnte dann eben mit ihren Freundinnen auch den entsprechenden Unterricht besuchen.



Meine Tochter äußerte ihren Wunsch, getauft zu werden, mit 13 Jahren, was ihr auch von einer evangelischen Kirche ermöglicht wurde. Mit 14 wurde sie getauft und kurz darauf konfirmiert, bald danach ist sie wieder aus der Kirche ausgetreten. Sie hatte inzwischen begonnen, die Forderungen, die in der Bibel stehen, mit dem zu vergleichen, wie sie umgesetzt werden und so die ungeheuere Scheinheiligkeit bei der "Umsetzung" der Armutsgebote Jesus erkannt. Bei Deiner Enkelin war das vielleicht ähnlich.

Zitat von Sirianna
Dann gingen wir noch einige Geschichten der Bibel durch, die ihr wichtig waren, und versuchten gemeinsam den historischen, soziokulturellen und tendenziösen Kontext herauszuarbeiten.



Welche Geschichten waren ihr denn wichtig? Für mich etwa war als Kind wichtig, dass mein Lieber Gott seinem Volk befohlen hat, alle Menschen von 6 Völkern anderer Religion zu töten, um deren Religion auszulöschen. Der Abschlachtbefehl Gottes in 5. Mos. 20, 16-18 erzeugte bei mir bis ins Jugendalter hinein schlimmste Vorurteile gegen Menschen anderer Religionen: MEIN Gott kann sich ja nicht irren! Diese Vorurteile erkenne ich noch heute in unserer Gesellschaft bei Menschen, die oft gar nicht wissen, welcher religiöse Schwachsinn in ihrem Denken diese Wirkung erlangt hat.

Zitat von Sirianna
und wie hoch die Gefahr ist, daß Religionen immer wieder mißbraucht werden können.



Die oben erwähnten Kernforderungen Jesus sind nach meiner Meinung für eine lange menschliche Zukunft ungeeignet. Das trifft auch auf das Erzwingenwollen von Nächstenliebe durch Androhung der Ewigen Pein im Feuer zu. Was wir von den Ratschlägen Jesus aber berücksichtigen sollten, ist etwa dieser Rat:

„Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, das tut ihr ihnen auch!“ (Matth. 7, 12)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.353

01.02.2015 11:27
#3 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Sirianna
Ich erkläre, wie die Texte entstehen, in welchem sozio-kulturellen Rahmen sie enstanden sind
und warum. Da ich mich in der Sparte der Geschichtswissenschaften, die sich "Vor-und Frühgeschichte"
nennt einigermaßen gut auskenne, kann ich meistens ganz gut einordnen, in welchem Kontext eine Geschichte,
Legende, usw. entstanden ist.



Sehr gut! Und wenn man dabei im Sinn behält, dass über die Enstehung der Texte die unterschiedlichsten Ansichten im Umlauf sind und jedwede Erkenntnis dazu immer den aktuellen Stand der Forschung wiedergibt - (so er denn frei und unbeeinflusst ist), sollte der Ton innerhalb einer Diskussion über diese Thematik grundsätzlich imm ein freundlicher und sachlicher bleiben können.


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

01.02.2015 12:59
#4 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Sirianna im Beitrag #1
Nachdem ich erfahren hatte, daß sie sich hat taufen lassen, hab ich mich erstmal fürchterlich
echauffiert, und ihr alle möglichen, zwar zutreffend, aber falsch dargeboten Gründe
in hoher Geschwindigkeit und ziemlich laut vor die Füße geknallt.

.. darf man fragen warum ?

Sirianna Offline

Privatgelehrte


Beiträge: 110

01.02.2015 13:05
#5 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Tutti
Welche Geschichten waren ihr denn wichtig? Für mich etwa war als Kind wichtig, dass mein Lieber Gott seinem Volk befohlen hat, alle Menschen von 6 Völkern anderer Religion zu töten, um deren Religion auszulöschen. Der Abschlachtbefehl Gottes in 5. Mos. 20, 16-18 erzeugte bei mir bis ins Jugendalter hinein schlimmste Vorurteile gegen Menschen anderer Religionen: MEIN Gott kann sich ja nicht irren! Diese Vorurteile erkenne ich noch heute in unserer Gesellschaft bei Menschen, die oft gar nicht wissen, welcher religiöse Schwachsinn in ihrem Denken diese Wirkung erlangt hat.



Die Bergpredigt war ihr wichtig, das AT kannte sie ja kaum, außer den Wald-und Wiesen-Geschichten, Adam und Eva und .... hm, nix und, lol, das wars auch schon.

Wir konnten uns dann darauf einigen, daß man durchaus eine Idee von Jesus haben kann,
und/oder Jesus als Lehrer betrachten kann, dabei aber nicht vergessen soll, daß Lehrer auch Fehler
machen, ihr eigenes Temperament haben usw. wie man ja auch in den heutigen Schulen beobachten kann.
Und ... daß man eine Schule auch wieder verläßt.

insgesamt soll darauf hingearbeitet werden, daß das private Glauben an was auch immer,
auf dem Boden des Humanismus, der Aufklärung, des Grundgesetzes stattfindet
.

@Glaubensqualle

Zitat von Glaubensqualle
darf man fragen warum?


man darf immer fragen
ist aus dem Text ersichtlich

Zitat von Sirianna
Ich war schon Jahre nicht mehr so fassungslos gewesen, meine Töchter sind nicht getauft, und
alle anderen Enkel/Innen auch nicht. Es hat mich voll erwicht, Adrenalin rauf, und ab wie
eine kleine Dampflok.

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pro juventute ad astra

Tutti ( gelöscht )
Beiträge:

01.02.2015 17:11
#6 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Sirianna im Beitrag #5
Die Bergpredigt war ihr wichtig, das AT kannte sie ja kaum, außer den Wald-und Wiesen-Geschichten, Adam und Eva und .... hm, nix und, lol, das wars auch schon.

Wir konnten uns dann darauf einigen, daß man durchaus eine Idee von Jesus haben kann,
und/oder Jesus als Lehrer betrachten kann, dabei aber nicht vergessen soll, daß Lehrer auch Fehler
machen, ihr eigenes Temperament haben usw. wie man ja auch in den heutigen Schulen beobachten kann.
Und ... daß man eine Schule auch wieder verläßt.


In der von vielen so gelobten Bergpredigt fordert Jesus das Lieben der Feinde, also etwas, was wohl die wenigsten Menschen erfüllen können. Dann fordert er, die teilweise noch sehr unmenschlichen Gesetze, die Gott den Propheten verkündet haben soll, bis zum Vergehen der Erde nicht aufzulösen. Beide Forderungen halte ich für Schwachsinn.

Für die meisten Christen ist Jesus als Erlöser von einer von Verbrechern erfundenen Erbsünde willkommen. Das Erfüllen seiner Forderungen dafür überlassen die meisten aber anderen ;-).

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 17.062

01.02.2015 17:29
#7  Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Tutti
In der von vielen so gelobten Bergpredigt fordert Jesus das Lieben der Feinde, also etwas, was wohl die wenigsten Menschen erfüllen können.

Na, der Jesus beschreibt in seiner Bergpredigt, wie das gemeint ist: die Feinde freundlich grüßen und so. Das ist machbar. "Liebe" würde ich das auch nicht nennen, eher als das Bemühen um Deeskalation und Verständnis: Warum ist der Kappes-Kopp nur so? Eine Handlungs-Analyse ist immer hilfreich. Das würde ich aus diesen Jesus-Satz rausziehen. Also, die Bergpredigt ist schon ein Hammer für die damalige Zeit. Und mit der gehen die Christen auch heftig hausieren. Das Üble an der Missionierung ist, dass sie der Bergpredigt die Exegese von der Göttlichkeit Jesus' beimengen, und dass man diesem Gott besser nicht widersprechen sollte. Da fängt die Gehirnwäsche an. Sowas kann man kleinen Kindern nicht antun dürfen! Die brauchen die Bergpredigt nicht, die brauchen alle möglichen sozialen Lernmöglichkeiten, die zudem Spaß machen. Die Bergpredigt ist was für Historiker.

Aber wenn die 11-jährige Enkelin die Taufe von sich aus will, weil ihre Freundinnen ebenfalls getauft sind - ja, was dann? Ich würde sagen: Let it be. Wir leben in einer religionsbestimmten Welt. Und einem (berechtigten) Kampf dagegen sollten wir nicht das Glück der Kinder opfern. Wenn ein Kind neugierig ist auf Reli-Unterricht: hingehen lassen! Das Kind stellt dem atheistischen Vater (oder der atheistischen Großmutter) schon ganz von selbst die brennenden Fragen. Und dann kann es äbwägen, wer überzeugender ist: der Pastor oder die Oma, die Mama, der Papa. Wenn das Thema frei ist zur Diskussion, werden die Kinder unter sich weiterdiskutieren und auch den Pastor in sie einbinden. Was wird am Ende siegen? Die Wahrheit wird siegen!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Tutti ( gelöscht )
Beiträge:

01.02.2015 19:19
#8 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #7
Na, der Jesus beschreibt in seiner Bergpredigt, wie das gemeint ist: die Feinde freundlich grüßen und so. Das ist machbar.


Jesus setzt das Lieben der Feinde als Gegenpunkt zum HASSEN der Feinde! Dass damit einzig gemeint sein soll, etwa den Feind freundlich zu grüßen, der einem die Kinder ermordet hat, kann ich mir nicht vorstellen.

Zitat von Gysi
Also, die Bergpredigt ist schon ein Hammer für die damalige Zeit.



Sicher, für die damalige Zeit war es für die Menschen, die Jesus als Sohn Gottes und ihren Erlöser glaubten, noch verständlich, dass er gefordert hat, die Thoragesetze bis zum Vergehen der Erde NICHT aufzulösen. Man war da ja überzeugt, dass das Letzte Gericht kurz bevor stand. Was hätte es da noch gebracht, gegen Feinde zu kämpfen oder sinnvollere Gesetze zu erarbeiten, als solche, die das Steinigen durch die ganze Gemeinde der Menschen verlangte, die am Sabbat gearbeitet haben?

Andere Menschen ließen sich vorgeblich damals von der Bergpredigt nicht beeindrucken - sie nagelten den Mann ans Kreuz, der das Letzte Gericht noch zu Lebzeiten einiger seiner Jünger abhalten wollte ;-)

Zitat von Gysi
Das Üble an der Missionierung ist, dass sie der Bergpredigt die Exegese von der Göttlichkeit Jesus' beimengen, und dass man diesem Gott besser nicht widersprechen sollte. Da fängt die Gehirnwäsche an. Sowas kann man kleinen Kindern nicht antun dürfen! Die brauchen die Bergpredigt nicht, die brauchen alle möglichen sozialen Lernmöglichkeiten, die zudem Spaß machen. Die Bergpredigt ist was für Historiker.



Dass Jesus der Sohn des lebendigen Gottes sein soll, wird nicht von Exegeten behauptet, sondern laut NT von Jesus selbst. Auf diese Aussagen von Petrus und Jesus stützt sich das:

"Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon, Bar Jona; denn Fleisch und Blut haben es dir nicht offenbart, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist." Matth. 16, 16+17)

Zitat von Gysi
Wenn das Thema frei ist zur Diskussion, werden die Kinder unter sich weiterdiskutieren und auch den Pastor in sie einbinden. Was wird am Ende siegen? Die Wahrheit wird siegen!



Nach meiner Meinung kann kein Mensch die Wahrheit erkennen, ob es einen Gott gibt. Es würde langen, wenn die Vernunft siegt, in dem erkannt wird, dass das Verherrlichen eines giftigsten Feindes der Religionsfreiheit als höchste Macht im Sein, der laut Bibel alle Menschen verdammt, die sich nicht zu ihm bekehren, Menschen von Menschen trennt. Dass Jesus von Blindgläubigen trotzdem als Friedensfürst behauptet wird, zeigt, wie wenig sie das berücksichtigen, was wirklich in der Bibel steht.

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 17.062

01.02.2015 19:28
#9 Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Tutti
Nach meiner Meinung kann kein Mensch die Wahrheit erkennen, ob es einen Gott gibt.

Jetzt leg nicht alles auf die Goldwaage, was ich da schreibe. Wenn es Usus wird, die Religions-Exegesen kritisieren zu dürfen, werden die Kinder recht schnell den Religionslehrern MISSTRAUEN! DAs ist, was dann geschehen wird!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

01.02.2015 19:37
#10 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Sirianna im Beitrag #5
Es hat mich voll erwicht, Adrenalin rauf, und ab wie
eine kleine Dampflok.
... ja , aber warum da steckt doch etwas viel tieferes dahinter .. das möchte ich gerne wissen ..

Sirianna Offline

Privatgelehrte


Beiträge: 110

01.02.2015 19:45
#11 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Glaubensqualle im Beitrag #10
Zitat von Sirianna im Beitrag #5
Es hat mich voll erwicht, Adrenalin rauf, und ab wie
eine kleine Dampflok.
... ja , aber warum da steckt doch etwas viel tieferes dahinter .. das möchte ich gerne wissen ..


ganz einfach, weil meine heutige Gelassenheit, zwar selten, aber immer wieder mal versagt bei manchen Themen,
und auch eher nur im direkten Gespräch,
und bei Angelegenheiten meiner Familie, nun kam eben beides zusammen,
da kam bei mir das mal wieder durch, was man ein "Quick Temper" nennt

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Glaubensqualle ( gelöscht )
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01.02.2015 23:31
#12 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Sirianna im Beitrag #11
ganz einfach, weil meine heutige Gelassenheit
.. ist für mich nicht genügend beantwortet .. wenn du meine Frage nicht verstehst , oder aber verstehen willst dann mal ganz präzise ..
.. warum wurden deine Kinder nicht getauft , was ist der Grund , warum flippst du aus , wenn du erfährst deine Enkelkinder wurden nun getauft , denn das ist doch normal mit einer Familienfeier verbunden und du warst dann entsprechend nicht eingeladen , wenn du es erst später erfährst ...

Sirianna Offline

Privatgelehrte


Beiträge: 110

02.02.2015 15:56
#13 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Glaubensqualle im Beitrag #12
Zitat von Sirianna im Beitrag #11
ganz einfach, weil meine heutige Gelassenheit
.. ist für mich nicht genügend beantwortet .. wenn du meine Frage nicht verstehst , oder aber verstehen willst dann mal ganz präzise ..
.. warum wurden deine Kinder nicht getauft , was ist der Grund , warum flippst du aus , wenn du erfährst deine Enkelkinder wurden nun getauft , denn das ist doch normal mit einer Familienfeier verbunden und du warst dann entsprechend nicht eingeladen , wenn du es erst später erfährst ...

1. Meine Kinder wurden nicht getauft, weil ich was dagegen habe, Säuglinge, Babys, Kinder taufen zu lassen.
Sie können das tun, oder nicht, wenn sie volljährig sind. Meine Töchter entschieden sich dagegen.

2. Ich war zum Zeitpunk der Taufe und Vorbereitungsphase ihrer Taufe längere Zeit im Ausland und schlecht erreichbar.

Möchtest du auch noch meine Schuh-und Körbchengröße wissen?
wäre dann aber doch stark OT,

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Reisender Offline



Beiträge: 4.058

02.02.2015 16:16
#14 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Sirianna im Beitrag #13
Zitat von Glaubensqualle im Beitrag #12
Zitat von Sirianna im Beitrag #11
ganz einfach, weil meine heutige Gelassenheit
.. ist für mich nicht genügend beantwortet .. wenn du meine Frage nicht verstehst , oder aber verstehen willst dann mal ganz präzise ..
.. warum wurden deine Kinder nicht getauft , was ist der Grund , warum flippst du aus , wenn du erfährst deine Enkelkinder wurden nun getauft , denn das ist doch normal mit einer Familienfeier verbunden und du warst dann entsprechend nicht eingeladen , wenn du es erst später erfährst ...

1. Meine Kinder wurden nicht getauft, weil ich was dagegen habe, Säuglinge, Babys, Kinder taufen zu lassen.
Sie können das tun, oder nicht, wenn sie volljährig sind. Meine Töchter entschieden sich dagegen.

2. Ich war zum Zeitpunk der Taufe und Vorbereitungsphase ihrer Taufe längere Zeit im Ausland und schlecht erreichbar.

Möchtest du auch noch meine Schuh-und Körbchengröße wissen?
wäre dann aber doch stark OT,



Körbchengröße aber nur mit beglaubigten Photo

Tutti ( gelöscht )
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02.02.2015 16:29
#15 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Sirianna im Beitrag #13
1. Meine Kinder wurden nicht getauft, weil ich was dagegen habe, Säuglinge, Babys, Kinder taufen zu lassen.
Sie können das tun, oder nicht, wenn sie volljährig sind. Meine Töchter entschieden sich dagegen.


Jugendliche in der BRD können schon mit 14 Jahren die Taufe fordern oder aus der Kirche austreten, ohne dass die Eltern das verhindern können. Schon mit 10 Jahren haben sie bestimmte Rechte, was ihre religiöse Erziehung betrifft, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Religionsm%C3%BCndigkeit

Tutti ( gelöscht )
Beiträge:

02.02.2015 16:43
#16 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Tutti
Nach meiner Meinung kann kein Mensch die Wahrheit erkennen, ob es einen Gott gibt.

Zitat von Gysi im Beitrag #9
Jetzt leg nicht alles auf die Goldwaage, was ich da schreibe. Wenn es Usus wird, die Religions-Exegesen kritisieren zu dürfen, werden die Kinder recht schnell den Religionslehrern MISSTRAUEN! DAs ist, was dann geschehen wird!


Die Religions-Exegesen wird schon seit Jahrzehnten kritisiert, etwa von Deschner und vielen anderen. Was die Zunahme des Misstrauens gegen Religionslehrer betrifft bin ich durchaus Deiner Meinung und der Rückgang der Christen in Deutschland von einst fast 100% auf nur noch etwa 60% zeigt auf, wie enorm der Rückgang schon ist.

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

02.02.2015 17:27
#17 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Sirianna im Beitrag #13
Ich war zum Zeitpunk der Taufe und Vorbereitungsphase ihrer Taufe längere Zeit im Ausland und schlecht erreichbar.

.. zwischen den Zeilen gelesen , klingt es nach , "..laß mich mit dem schwarzen Kapitel in Ruhe .."

Zitat von Sirianna im Beitrag #13
Möchtest du auch noch meine Körbchengröße wissen?

.. nein danke .. in dem Alter verzichtet man drauf ...

Reklov Offline




Beiträge: 4.654

04.02.2015 17:36
#18 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat
Und dann kann es äbwägen, wer überzeugender ist: der Pastor oder die Oma, die Mama, der Papa. Wenn das Thema frei ist zur Diskussion, werden die Kinder unter sich weiterdiskutieren und auch den Pastor in sie einbinden. Was wird am Ende siegen? Die Wahrheit wird siegen!

@Gysi,
wie sollte unter all diesen unterschiedlichen "Wahrheiten" eine den Sieg davon tragen können, haben sie doch alle so viele, individuelle Gesichter und Aspekte!??
Die beste mir bekannte Definition von "Wahrheit" stammt von Aristoteles:
>> Wahrheit muss an jedem Ort und zu jeder Zeit gelten und wirken, sonst ist sie keine Wahrheit. <<

Aristoteles klammerte damit alle temporären Erscheinungen, die von uns so gerne als "Realität" zur Bekräftigung von Argumenten heran gezogen werden, als lediglich vorübergehende Wahrheiten ein!
Wer also könnte diese so formulierte Forderung des griech. Philosophen wirklich erfüllen? -
Meiner Meinung nach nur das als überall präsente und ewig gedachte Energiepaket des "Göttlichen" - wie auch immer dieses in unserer menschlichen Sprache verzerrt vorgestellt und unzureichend beschrieben wird!
Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.654

04.02.2015 17:44
#19 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat
Die Religions-Exegesen wird schon seit Jahrzehnten kritisiert, etwa von Deschner und vielen anderen. Was die Zunahme des Misstrauens gegen Religionslehrer betrifft bin ich durchaus Deiner Meinung und der Rückgang der Christen in Deutschland von einst fast 100% auf nur noch etwa 60% zeigt auf, wie enorm der Rückgang schon ist.

@Tutti,
Goethe sagte einst nicht zu unrecht: "Ich möchte diese Geschichte vom lieben Jesuskindlein nun von niemandem mehr hören, als vom Heiland selbst!"

Sieht man auf die Geschichte der Religionen, so darf man bis heute zurecht warnen:
Glaubt ihnen nichts und gebt ihnen nichts!
Selbst die Bibel empfiehlt: >> Drum prüfet alles - das Gute aber behaltet. <<
Gruß von Reklov

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 17.062

04.02.2015 17:46
#20  Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Reklov
Wer also könnte diese so formulierte Forderung des griech. Philosophen wirklich erfüllen? -

Nur Gott! Das Ewige. Mein Leben, das ich lebe, ist also irreal. Und Gott ist real. Das ist eine bizarre Definition. Ich stimme Herrn Aristoteles nicht zu. Wahr ist auch die (subjektiv von uns so wahrgenommene) Vergänglichkeit! Gott ist irreal! Nicht die Ewigkeit, die ist real. Aber nicht Gott.

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reklov Offline




Beiträge: 4.654

04.02.2015 17:49
#21 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat
Jugendliche in der BRD können schon mit 14 Jahren die Taufe fordern oder aus der Kirche austreten, ohne dass die Eltern das verhindern können. Schon mit 10 Jahren haben sie bestimmte Rechte, was ihre religiöse Erziehung betrifft, siehe

@Tutti,
mit dem Übergießen von Wasser ist, außer einer Symbolik, noch nicht viel erreicht!
Der Bund des Einzelnen mit dem "Göttlichen" wird individuell, mit dem Herzen geschlossen - ungeachtet jeglicher Zeremonien!
Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.654

04.02.2015 18:11
#22 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat
Nur Gott! Das Ewige. Mein Leben, das ich lebe, ist also irreal. Und Gott ist real. Das ist eine bizarre Definition. Ich stimme Herrn Aristoteles nicht zu. Wahr ist auch die (subjektiv von uns so wahrgenommene) Vergänglichkeit! Gott ist irreal! Nicht die Ewigkeit, die ist real. Aber nicht Gott.

@Gysi,
cool it down! - Aristoteles hat ja nicht das Wort "Gott" benützt, sondern ich, wobei hier sowieso beachtet werden sollte, dass es nach wie vor eine Chiffre für das Unbekannte ist.
Dein Leben, da kannst Du Dich noch so winden, muss nun mal lediglich zur temporären Wahrheit gezählt werden, auch wenn Du es zur Zeit berechtigt als "real" erlebst und hoffentlich genießt!

Geh mal über einen Friedhof, dann fühlst Du intensiver, was Vergänglichkeit bedeutet. -
Neulich schaute ich mit meiner Schwester unser altes Familienalbum an und sah verwundert auf die Fotos meiner Ur- und Großeltern. Ihre vorübergehende Realität ist nur noch auf alten s/w-Bildern fixiert, weil das damals eingefangene Licht das Bromsilber des Bildträgers geschwärzt hatte. Alle Personen in unserem Familienalbum leben nicht mehr, obwohl man sie im Garten ihrer Villa, an sommerlichen Ostseestränden und winterlichen Skigebieten im Harz lachen sehen kann. -
Aber auch die Bilder des Familienalbums sind dem Zerfall preisgegeben und zählen damit auch nicht zur "ewigen Wahrheit".
Denke - Du verstehst, was Aristoteles meinte!?
Der Begriff "Gott" wird von Gläubigen übrigens stets mit der "Ewigkeit" in Verbindung gedacht und kann an sich auch gar nicht davon getrennt werden. - Mag Dir bizarr erscheinen - ist aber so!
Gruß von Reklov

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 17.062

04.02.2015 18:30
#23 Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Reklov
wobei hier sowieso beachtet werden sollte, dass es nach wie vor eine Chiffre für das Unbekannte ist.

NEIN!!

Ari hab ich durchaus verstanden. Die Wahrheit der endlichen Existenz ist jedoch nicht temporär. Zum Bleistift: Ich bin JETZT existent. Und ab meinem Tod WAR ich existent. Aber ich BIN dann nicht irreal. Ich BIN tot. Das ist ein Unterschied!

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Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

04.02.2015 22:10
#24 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #22
Geh mal über einen Friedhof, dann fühlst Du intensiver, was Vergänglichkeit bedeutet. -

... du solltest deine komischen Gefühle nicht sofort auf andere übertragen , was bitte soll eigentlich immer diese Indoktrination von dir auf andere Personen ..

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

07.02.2015 16:56
#25 RE: Warum ich mit Gläubigen von der historischen Seite her diskutiere antworten

Zitat von Tutti
Nach meiner Meinung kann kein Mensch die Wahrheit erkennen, ob es einen Gott gibt.


Das gilt auch für den Weihnachtsmann und den Osterhasen. Es gilt für alle 5tausend Götter, die schon mal verkündigt wurden.
Aber darum geht es auch nicht. Es muß heißen: Niemand konnte bisher beweisen, daß es irgendeinen Gott gibt.
Es ist nämlich unwiderlegbare Regel: Wer eine Behauptung aufstellt, der muß sie belegen und beweisen. Wenn irgendwer sagt: "Beweis mir doch, daß es Gott nicht gibt!" dann ist der Betreffende unehrlich, unredlich und verfolgt irgendwelche eigenen Interessen - oder aber er ist hackeldumm.
So geht das übrigens auch vor unseren Gerichten. Wer klagt, muß beweisen. Ein Gegenbeweis wird nicht gefordert.

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