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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 24 Antworten
und wurde 1.526 mal aufgerufen
 Polytheistische Urreligionen
Dunkeld Offline



Beiträge: 144

02.02.2015 08:16
Warum feiern deutsche Neuheiden irische heidnische Feste? antworten

Warum feiern deutsche Neuheiden irische heidnische Feste?

Und nicht die alt-germanischen heidnischen Feste?

Ich habe da eine Vermutung.

Aber - was meint ihr dazu?

Sirianna Offline

Privatgelehrte


Beiträge: 110

03.02.2015 10:40
#2 RE: Warum feiern deutsche Neuheiden irische heidnische Feste? antworten

Zitat von Dunkeld im Beitrag #1
Warum feiern deutsche Neuheiden irische heidnische Feste?
Und nicht die alt-germanischen heidnischen Feste?
Ich habe da eine Vermutung.
Aber - was meint ihr dazu?

tun sie das? hast du irgendwelche Belege/Daten/Hintergrundinformationen dafür?
ohne Hintergrundinformation läßt sich schlecht diskutieren, noch nicht mal spekulieren
es wäre einfacher, wenn du uns an deinen diesbezüglichen Informationen teilhaben lassen würdest

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pro juventute ad astra

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

03.02.2015 16:08
#3 RE: Warum feiern deutsche Neuheiden irische heidnische Feste? antworten

Um Neuheiden mache ich mir keine Sorgen, selbst wenn sie irische Feste feiern nicht,
eher um gläubige Neubürger.

welfen2002 Offline



Beiträge: 2.706

29.05.2015 12:48
#4 RE: Warum feiern deutsche Neuheiden irische heidnische Feste? antworten

In einem Forum, in dem der Glaube der alten Germanen unter der Teilrubrik "Esoterik" zu finden ist, wird man wohl kaum jemand finden, der dir umfassend etwas über die Rituale und Glaubenssäulen dieser Religionen verraten kann. (Das ist eine extreme Herabsetzung dieser Religionsgemeinschaft)
Wenn man sich für den irischen Flügel interessiert wird man feststellen, dass denen die alten germanischen Mythologien fehlen, aber andere wichtige Gemeinsamkeiten gleich sind. Der (Familien-)Stamm ist eine wichtige Säule. Die Verbundenheit der gleichen Nachkommenschaft ist das zentrale Verbindungsstück. Wenn man sich tiefer beschäftigt, stellt man auch sprachliche Verbindungen fest. (Kein Wunder, wenn man des gleichen Stammes ist)
Den Mittwoch nennen die Iren nach Wotan "Weddensday" dem höchsten Tag der Woche. Nur mal so als kleines Beispiel.

Falls du vor hast dich tatsächlich damit auseinander zu setzen, auch "internas" aus dem inneren Kreis der Praktizierenden zu bekommen, sollte man sich vorbereiten. "Deutsche Neuheiden" sind Begriffe, die in einer ernsthaften Fragestellung folgend auf taube Ohren stoßen würden. Banale Googlesuche stoßen im übrigen auch nicht auf die gewünschten Antworten.
Es gibt unter den Praktizierenden keine missionarischen Absichten. Auf der Suche nach der Verbindung deiner Eingangs gestellten Frage musst Du Dich mühsam selbst erlesen und erfragen und dabei lernen auch den Antworten der Gegner richtig zu deuten. Dort gibt es das übliche Szenario, lächerlich machen, stigmatisieren und natürlich der Klassiker der Verächtlichmachung jemanden mit Nazivorwürfen zu überziehen. Also das komplette Programm wir üblicherweise von Anhängern der abrahameischen Religionen gefahren.

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Gysi Online

Atheist


Beiträge: 16.911

29.05.2015 13:03
#5 Warum feiern deutsche Neuheiden irische heidnische Feste? antworten

Zitat von Welfen
In einem Forum, in dem der Glaube der alten Germanen unter der Teilrubrik "Esoterik" zu finden ist, wird man wohl kaum jemand finden, der dir umfassend etwas über die Rituale und Glaubenssäulen dieser Religionen verraten kann. (Das ist eine extreme Herabsetzung dieser Religionsgemeinschaft)

Upps! Sorry. Dann mach mal einen Gliederungsvorschlag, um mich aus der Diskriminierung der Altgermanen zu erlösen. Will ja nicht immer ahnungslos bleiben...

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

welfen2002 Offline



Beiträge: 2.706

29.05.2015 15:19
#6 RE: Warum feiern deutsche Neuheiden irische heidnische Feste? antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #5
Will ja nicht immer ahnungslos bleiben...
Wie Du weißt stehe ich Religionen grundsätzlich kritisch gegenüber. Trotzdem weis ich, dass ein Volk übergeordnete Gemeinsamkeiten braucht um verbindende Werte zu finden, um sich nicht gegenseitig ständig zu massakrieren. Zu Zeiten der großen Völkerwanderungen gab es diesen "gemeinsamen" Odin (als Gott) im nordischen Teil Europas. Gott in Klammern, weil anders als mit der jetzigen Vorstellung von Gott die Säulen des Glaubens ehr die Natur war. Zum Beispiel der Wald. Zu gewissen Intervallen wurden aus Dankbarkeit z.B. gemeinsam ein Bieropfer erbracht. Ein bisschen übernommen wurde z.B. das Erntedankfest der Christen.
Eigentlich müsse den Grünen die Religion gefallen, wenn sie nicht tatsächlich genau das Gegenteil von dem sind, wie sie heißen😈. Die alten Germanen haben tatsächlich einen besonderen Baum (alt, exponiert, besonders) geliebt und in den Arm genommen.
Auch der Spruch "liebe Deinen Nächsten wie dich selbst" wurde wörtlich verstanden. Also der Nächste ist der des gleichen Stammes. Beispiel: Ein guter alte German würde sich mit dem Leben für seine Kinder einsetzen. In der heutigen Christlichen Kirche wird der Spruch ganz anders gedeutet. Der Nächste kann auch ein Fremder sein. Da der Familien-Stamm eine wichtige Bedeutung hat, reagieren heutige Anhänger des altgermanischen Glaubens auf die heutige Einwanderungswelle aus dem nahen Osten gar nicht ansprechend. Das wird von den Gegnern als Rassismus ausgelegt, obwohl der Stammesglaube (der Ahnen und der Kinder) ein zentrales Element der Religion ist.
Ähnlich den Nordamerikanischen Indianern ist auch der Altgermanischen Glaube gegenüber den Christlich, jüdisch und islamischen Religion in der Aggressivität der Interessen schwach. Die anfängliche Toleranz der europäischen christlichen Siedler schlug schnell um in Vernichtungswille, so wie die altgermanischen Religion/Kultur bestenfalls als heimliche Folklore-Veranstaltung akzeptiert wird. Aufgrund der extremen Aggressivität der Abrahamäischen Religion wird alles andere platt gemacht. Bedauerlicherweise gibt es nur wenige Informationsquellen zur altgermanischen Religion, aber selbst auf den Seiten der Gegner kann man einiges Erfahren. http://de.wikipedia.org/wiki/Odin

Erst seit kurzer Zeit wurde die Religion um Odin in Europa total verdrängt. In geschichtlicher Dimension ist sie aber extrem bedeutsam und ich finde es schade, das alte Werte, die über extrem vielen Generationen von unseren Vorfahren gelebt wurden in der Bedeutung hier im Forum unter "Esoterik" abqualifiziert werden.
Ich begrüße die Möglichkeit auch Odin auf einen Platz zu heben, der anderen Religionsbegründer zumindest ebenbürtig sind, obwohl Odin längst nicht die Blutrünstigkeit vorweisen kann wie die der Anderen, aber danach geht es doch wohl hoffentlich nicht.

Ich finde es klasse, wenn wir hier die Möglichkeit haben die Altgermanisch Religion im Zusammenhang mit der ablösenden Religion, dem Christentum, hier soweit diskutieren könnten, ob es nicht auch ein Stück Achtung vor unseren Vorfahren ist, auch der Religion um Odin den gebührenden Platz zu geben. Unter Esoterik aufzutauchen ist schon beleidigend. Naturreligionen währe schon besser, denn bei allen Naturreligionen bezieht sich die "Göttlichkeit" immer auf ein konkretes Naturereignis. Erschweren hier überhaupt das Thema Naturreligionen zu diskutieren ist, dass allesamt alle Naturreligionen rassistisch sind. Man möchte unter sich bleiben.

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Gysi Online

Atheist


Beiträge: 16.911

29.05.2015 15:54
#7 RE: Warum feiern deutsche Neuheiden irische heidnische Feste? antworten

Hast mich überzeugt. Aber ist Lösung ist nicht ideal: Denn die Nordischen Religionen und die Esoterik sind immer noch in einem Kasten. Das habe ich so gelassen, weil ja die ganzen Threads schon so sind. Und ich habe keine Lust, sie Themen auseinanderzuklämüsern, ehrlich gesagt. Und zweitens: Es gibt zu wenige Threads zu den germanischen und nordischen Religionen. Wenn's mal genügend sein sollten, um ein komplettes Unterforum neu einzurichten - soll's geschehen! Weitere Vorschläge sind willkommen!

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welfen2002 Offline



Beiträge: 2.706

29.05.2015 16:13
#8 RE: Warum feiern deutsche Neuheiden irische heidnische Feste? antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #7
Hast mich überzeugt. Aber ist Lösung ist nicht ideal: Denn die Nordischen Religionen und die Esoterik sind immer noch in einem Kasten. Das habe ich so gelassen, weil ja die ganzen Threads schon so sind.
Aus verwaltungstechnischen Gründen erscheint es mir auch so sinnvoll, obwohl hoffentlich alle wissen, dass die nordischen Religion für uns kulturell eine andere Rolle spielen wie die Esoterik.
Das man sich als Deutscher mit der altgermanischen Kultur beschäftigen muss, das kann und darf man nicht verleugnen. In meinem Fall deutet mein Nachname in der bereinigten Schreibweise phonetisch exakt auf einen alten Anhänger Odins hin. Wenn ich die Mythologien lese könnte ich bei den Beschreibungen der Beteiligten mit optisch wiedererkennen.
Die Beschäftigung mit den altgermanischen Kultur ist nicht überflüssig, denn wenn ich nicht weis wo ich herkomme, weis ich auch nicht wo ich hin will.
Der religiöse Aspekt ist Geschichte. Das gilt für alle Naturreligionen. Aber unwichtig ist das alles nicht.

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Gysi Online

Atheist


Beiträge: 16.911

29.05.2015 16:37
#9 Warum feiern deutsche Neuheiden irische heidnische Feste? antworten

Sehe ich auch so. Mich interessiert, wieso die alten Fürsten und Könige damals auf das Christentum umschwenkten, was sie sich davon versprachen und wie das durchgesetzt wurde. Der Monotheismus hat ja durchaus seinen Vorteil, wenn der flächendeckend und über die Grenzen durchgesetzt werden kann. Man hat die selben Werte und braucht sich nicht im Namen verschiedener Götter gegenseitig zu bekriegen. Das hatte man ja immer wieder auch so geschafft...

Was war am Christentum damals so attraktiv?

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welfen2002 Offline



Beiträge: 2.706

29.05.2015 20:19
#10 RE: Warum feiern deutsche Neuheiden irische heidnische Feste? antworten

Wie es damals war weis ich nicht, aber die Menschen sind ja heute nicht anders als früher und wenn man was Neues durchsetzen will geht das mit Bequemer und Einfacher. Die Römer brachten außer Ihrer Religion auch Annehmlichkeiten, die in der alten Welt umständlicher waren. Am Anfang war man ja gegenüber den "Heiden" auch ganz tolerant. Liebgewonnenes wurde einfach in das Christentum übernommen. Die Stammesfürsten hat man mit Grosszügigkeiten und dem Erhalt der Rechte erstmal um den Finger gewickelt, aber ab einem gewissen Anteil der Christianisierung kippt Multikulti und das wahre Gesicht des Eroberer zeigt Sicht. Da war denn Schluss mit Toleranz. Das Erfolgsrezept der Christen ist ja, dass es egal ist, ob ein ""Barbar" Christ wird. Ein römischer Legionär hingegen könne nicht Germane werden, es fehlt die wichtige Säule des Stammes. Das ist das riesen Problem aller rassistischen Religionen/Kulten. Das gilt für die Indianer, Inkas und den vielen Eingeborenenstämme.
Ich erinnere mich an ein Luftbildfoto, dass eine Gruppe Eingeborener zeigt, die deutlich mit Ihren Sperren den Piloten Ihre fehlende Willkommenskultur zeigen. Es währe unserer zivilisierten Welt ein leichtes Sie zu missionieren, Ihnen Multikulti zu zeigen und all diesen Verführungen.
Ich selbst bin mir nicht so sicher, ob die jüdische Religion, bzw. deren Weiterentwicklungen des Christentums und später des Islams unserer Welt zum Besseren geführt hat.
Bei den alten Germanen war es die Bequemlichkeit z.B. in Siedlungen zu leben, aber man verlor damit auch die Beziehung zur Natur und deren "Vergötterung". Wenn es kein Brot gibt war der Bauer schuld und nicht Wotan. Unser ganzes System funktioniert nach den Regeln der Christl/jüdisch/islamischen Werteordnung. Wenn man das Wertesystems Odin begreifen will, muss man wissen, dass immer Tiere zu seiner Seite gezeigt werden. Die Berater für Lebensentscheidungen war nicht Ein Gott, sondern auch Tiere. Man darf sich vorstellen, das die Achtung entsprechend auch anders war, als in unserer heutigen Welt.

Ich selber bin sehr neugierig die Welt des alten Germanentums zu verstehen. Leider ist sie total ausgelöscht und vernichtet worden. Wir alle können sie auch nur durch die Brille unserer christlichen Werteerziehung wahrnehmen. Lieber Gysi, auch Du bist leider gechipt, das Problem dabei ist, das nur weil Du als Baby irgendwann mal in ein Taufbecken gefallen bist lebenslang nicht wirklich Odin verstehen wirst. Manche religiöse Regeln kommen mir lächerlich vor. Wofür soll ein "Bieropfer" gut sein. Die Religion hat wesentlich länger gehalten als das Christentum, wenn man aus dieser Sicht die Rituals untersucht, müssen sie zwangsläufig im Zusammenhang wichtig u. Gut sein. Mir kommt aber vieles sehr komisch vor.

Zur Frage: Wo komme ich her, wo bin ich, und wo will ich hin.
Ich beschäftige mich z.Z. mit dem ersten Teil dieser Frage. Wenn das hier einer Diskussion wert ist würde ich mich über gute Links freuen. Wie ich anfänglich bereits erwähnte sind alle Naturreligionen rassistisch. Für den germanischen Zweig dieser Urreligion bedeutet es, das man schnell auf extrem Rechten Seiten landet, denn auch der "Germanenkult" wurde von den Nazis gebraucht (oder je nach Auslegung missbraucht). Das mag den einen oder anderen irritieren, aber es erscheint mir aus wissenschaftlicher Sicht kaum möglich auf diese Quellen zu verzichten. Auch auf Deine Frage Gysi gibt es eine Antwort, die aus dem alten Testament bzw. den parallelen Schriften des Judentums zu finden ist und schon wieder gibt's den N-Alarm.
Die christlich/jüdische Kultur hat aber nun mal das, was mit der Ablösung der altgermanischen Religion zu tun!

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welfen2002 Offline



Beiträge: 2.706

29.05.2015 21:04
#11 RE: Warum feiern deutsche Neuheiden irische heidnische Feste? antworten

Ist egal was man über Wotan erfahren möchte, spätestens nach dem zweiten Klick kommt die 'N-Keule.
Beispiel:
http://www.welt-der-legenden.de/goetterv...dins-heimstatt/
http://dtj-online.de/heidnische-goetter-...-mittwoch-54521
Auf dem Bild sieht der Leser sofort das Feuer und die finsteren Gestalten die diesen bekloppten Brauchtumsveranstaltungen beiwohnen.

Es ist bedenkenswert wie in unserer Gesellschaft unsere alte Religion lächerlich und disqualifiziert wird. Die harmloseste Variante ist noch, dass man wichtige Säulen vollkommen weglässt. Man mag an eine Verschwörung denken?

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seneca Offline

religiöser Atheist


Beiträge: 635

29.05.2015 21:53
#12 RE: Warum feiern deutsche Neuheiden irische heidnische Feste? antworten

Warum irische heidnische Feste? Weil die Iren noch näher beim Keltentum sind, das ja fast ganz verdrängt wurde aus Europa. Die Kelten sind geheimnisvoller und faszinierender als die Germanen, und irische Mönche haben Mitteleuropa, insbesondere die Schweiz christianisiert (insbes. Columban). Man sagt, er sei aus einen Druidengeschlecht gewesen.

Karl der Grosse hat ja die Germanen (die Sachsen, die nicht wollten) gewaltsam christianisiert und die germanische Religion platt gemacht. Trotzdem hat sie im Untergrund, in den Mythen noch lange weiter gelebt. Das es die altgermanische Religion nicht mehr gibt, ist nicht zu bedauern, finde ich. Die Märchengeschichten waren einfach überholt. Trotzdem ich Götter und Göttinnen mag, finde ich Neuheidentum im Grunde lächerlich und eine Spielerei. Das ist, wie wenn man sich am Wochenende eine Indianerkluft anzieht und in der Hütte schwitzt.

Über Odin = Wotan gibt es einige märchenhafte Geschichten.
Er ist oder war Kern des nordischen Götterglaubens (core of the nordic belief). Odin ist the god of battle, storm an "the moment of no return"(?). His role as a god of all knowledge (vgl. Apollo) led to a widespread mystery cult (z.B. Baumhängen kopfüber, s. unten). Quelle: The Mythology Bible von Sarah Bartlett (alle Götter und Göttinnen der ganzen Welt, mit schönen Bildern).

Die Entstehung von Odin (und der Welt) ist, wie meistens, märchenhaft. Solche Geschichten regten die Phantasie an und dienten der Unterhaltung, als Abwechslung vom öden Alltag, wie heute das Kino. Odin war der Sohn von Bor, the spontaneous offspring of Buri, the third living being in creation after primordial cow Audumla had licked some ice to find salt an creates Buri's form. Also eine (heilige) Ur-Kuh, die Salz geleckt hat, gab es schon vor der Schöpfung.

As a shapeshifter (Verwandler, wie Zeus oder Jupiter, nach Belieben) Odin could move into any place or change from creature to god when he chose.
Odin/Wotan entsprach nach der interpretation romana Jupiter. Für die Römer hatten alle Völker mehr oder weniger die gleichen Götter. Glaube und Religion der Völker war kein Problem bei den Römern, so lange sie deren Herrschaft anerkannten, Steuern entrichteten und Truppen stellten.

Odin was the ruler (Herrscher) of all Norse (nordic) gods and he and his two brothers, Vili and Ve were responsible for the slaughter aof the frost giant Ymir. Sie killten also den Riesen, und jetzt kommt die Schöpfungsgeschichte:
Ymir's flesh was made into earth, his bones into mountains and his blood became a fathomless (unergründlich) infinite ocean surrounding their creation Midgard ("middle land"), where they built a huge citadel called Asgard. Odin and his descendants fought never ending battles with the ice giants. Ja das Eis und der Winter mussten besiegt werden jeden Frühling. Von solchen Naturdingen kommen doch die Götter- und Heldengeschichten.
Married to Frigg (Freya?), Odin had 2 sons - Balder (Baldur? = beautiful god) and Thor, the god of thunder, der mit dem Hammer, dem wir den Donnerstag verdanken.

In attempt to understand secret knowledge (vgl. Shiva), Odin hung himself upside down on the great ash tree (Eschenbaum) Yggdrasil, the Tree of Life or World Tree. After nine torrential (qualvolle) days and nights of pain, he learnt all the mysteries and secrets of the runes (Runen), which he then gave to the Vikings. Also ein Gott brachte die Schrift. - Ein Gott oder Halbgott brachte den Menschen das Feuer, Sisyphos. Gibt es eine besondere Erkenntnis von solchen Geschichten? Ja, nach C.G. Jung, weil die Götter und Göttinnen mit gewissen Archetypen, Seelenanteilen oder -kräften im Menschen in Verbindung gebracht werden könnten. Jung meinte, dass die Charakteristika der Götter und Helden Hervorbringungen des kollektiven Unbewussten seien, und von daher spielt es eigentlich keine Rolle, ob es Geschichten von griechischen, germanischen, keltischen, indischen, oder ozeanischen Göttern sind.

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RELIGION IST HEILBAR! (Buch von J. Hochstrasser, Ex-Priester)
Denken ist eine Anstrengung; Glauben ein Komfort (Ludwig Marcuse).
Das Leben ist eine mißliche Sache; ich habe mir vorgesetzt, es damit hinzubringen, über dasselbe nachzudenken (Schopenhauer). - Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde (Nietzsche, Zarathustra).

welfen2002 Offline



Beiträge: 2.706

22.06.2015 22:23
#13 RE: Warum feiern deutsche Neuheiden irische heidnische Feste? antworten

Zitat von seneca im Beitrag #12

Die Entstehung von Odin (und der Welt) ist, wie meistens, märchenhaft. Solche Geschichten regten die Phantasie an und dienten der Unterhaltung, als Abwechslung vom öden Alltag, wie heute das Kino.......

Die Christen unterstellen mit der Aussage: "dass die überlieferte heidnische EDDA ein Pendant der Christen-Bibel sei", den Heiden, dass sie mit ihren Liedern und Sagen etwas "von gestern, bzw. plemplem" seinen. Tatsächlich hat die Edda eine ganz andere Bedeutung wie Bibel, Thora oder Koran.
Die Ethik ist naturreligiös und der Einklang von Mensch und Natur ist wichtig und zwar nach aktuellen Erkenntnissen. Das Neuheidentum ist kein Trachtenverein die sich Märchen erzählen. Wie in jeder religiöse Gemeinschaft werden aber trotzdem Brauchtum gepflegt und wie es sich für "Germanen" gehört natürlich die zum germanischen Kulturerbe. Ein Besuch der ExternSteine im Teutoburger Wald (Germanische Kultstätte) bringen mich oberflächlich bei der Orientierung der Gegenwart nicht weiter, aber wenn man nicht weiß woher ich komme, ist es schwer zu sagen wo man ist und wo man hin will.

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Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

23.06.2015 09:23
#14 RE: Warum feiern deutsche Neuheiden irische heidnische Feste? antworten

Auch zu Odins Zeiten wurde schon durchsichtig manipuliert.

Wer den Strohtod auf dem Bett statt den Heldentod auf dem Schlachtfeld stirbt, muss angeblich hinab zur bleichen Hel.

Totenreich der Germanen

Er wird nicht teilhaben an dem prächtigen Gastmahl Odins in Walhall mit Met und Gesang.
So wurden auch damals schon die Krieger "motiviert", ihr Leben für die Gemeinschaft zu opfern.

welfen2002 Offline



Beiträge: 2.706

26.06.2015 20:57
#15 RE: Warum feiern deutsche Neuheiden irische heidnische Feste? antworten

Zitat von Direktkontakt im Beitrag #14
Auch zu Odins Zeiten wurde schon durchsichtig manipuliert.
.........Er wird nicht teilhaben an dem prächtigen Gastmahl Odins in Walhall mit Met und Gesang.
So wurden auch damals schon die Krieger "motiviert", ihr Leben für die Gemeinschaft zu opfern.

Jo, wie heute. Die Politik, bzw. deren angeschlossenen Medien schaffen es sogar, dass die Bevölkerung glaubt, dass z.B. unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt wird und deshalb unsere jungen Männer dort geopfert werden könnten.
Ist natürlich quatsch, denn tatsächlich sollte man die Bedrohung unserer Kultur hier in D verteidigen und zumindest das taten die alten Germanen. https://de.wikipedia.org/wiki/Varusschlacht

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exmight ( gelöscht )
Beiträge:

11.03.2016 04:05
#16 RE: Warum feiern deutsche Neuheiden irische heidnische Feste? antworten

vielen dank für die aktie

Athon Offline




Beiträge: 1.950

17.03.2016 14:32
#17 RE: Warum feiern deutsche Neuheiden irische heidnische Feste? antworten

@exmight

Sag' mit bitte, was Du genommen hast. Ich will das auch!!!

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

exmight ( gelöscht )
Beiträge:

19.03.2016 09:13
#18 RE: Warum feiern deutsche Neuheiden irische heidnische Feste? antworten

Du hast Recht

Reklov Offline




Beiträge: 4.397

20.03.2016 12:24
#19 RE: Warum feiern deutsche Neuheiden irische heidnische Feste? antworten

Zitat
Mich interessiert, wieso die alten Fürsten und Könige damals auf das Christentum umschwenkten, was sie sich davon versprachen und wie das durchgesetzt wurde. Der Monotheismus hat ja durchaus seinen Vorteil, wenn der flächendeckend und über die Grenzen durchgesetzt werden kann. Man hat die selben Werte und braucht sich nicht im Namen verschiedener Götter gegenseitig zu bekriegen. Das hatte man ja immer wieder auch so geschafft...
Was war am Christentum damals so attraktiv?

Gysi,

... Deine Zeilen verraten, dass Du vom Christentum nur wenig begriffen hast. Dies würde wahrscheinlich (?) auch nicht geschehen, solltest Du die Bibel auswendig lernen!-

Das Christentum konnte alle heidnischen Kulte leicht ablösen und überwinden, weil die alten, ersten christl. Ur-Gemeinden den Gedanken der LIEBE, der VERGEBUNG, der GLEICHHEIT vor Gott, sowie der BARMHERZIGKEIT voranstellten!
Dies war in den z.T. menschenverachtenden Opferritualen der antiken Heiden-Kulte (z.B. dem Baal-Kult) nicht zu finden. Auch unsere germanischen Vorfahren ließen während ihrer Opfer-Rituale z.B. kopfüber Aufgehängte (meistens Verbrecher oder Kriegsgefangene) an "heiligen Stätten" zu Ehren einer Gottheit vor Zuschauern qualvoll ausbluten.-

Als damals (unter Kaiser Konstantin) das Christentum in Rom zur Staatsreligion erklärt worden war, gerieten u.a. auch die beliebten Gladiatorenkämpfe in den Focus christlicher Betrachtungen und wurden nach und nach verboten. In Spanien konnte sich diese "tödliche" Unterhaltung am längsten halten. Als auch dort dessen Verbot strenger kontrolliert wurde, wich man in der Arena auf den erlaubten Zweikampf Mensch gegen Tier (Raubkatzen, Stiere) zurück. Der spanische Stierkampf konnte sich als Überbleibsel bis heute halten und die zahlreichen Zuschauer toben noch immer wild, wenn der Matador den entscheidenden Stich im Nacken des vorher von den Picadores schon sehr geschwächten Stieres vollzieht.

Dem Tier wird vom anscheinend geistig überlegenen Menschen keine GNADE gewährt, sondern er wird, kunstvoll inszeniert, der Lust am Töten preisgegeben.
Die "billigere" Variante konnte sich in einigen Ländern als Hahnen- oder Hundekampf durchsetzen. Hier wird von "edlen" Menschen, vor Beginn des grausamen Schauspiels, auch noch eifrig mit Geldscheinen auf den "Sieger" gesetzt.

Die heute zwar sportlich verkleidet daherkommende Form des Boxkampfes ist auch ein Überbleibsel aus der heidnischen Antike! Während den antiken Olympischen Spielen umwickelten die damaligen Boxer ihre Fäuste lediglich mit Lederriemen und es kam in der Regel nicht nur zu schwersten, lebenslangen Verletzungen, sondern manchmal auch zum tödlichen Ausgang für den Verlierer, wie Chroniken berichten.

Ebenso, wie die späteren Turniere des mittelalterlichen Rittertums, waren solche, oft folgenreichen Kräftespiele lediglich Vorbereitungen auf den Ernstfall - den echten Krieg!
Wie aber wird Jesus in der Bibel zitiert: >> Wer das Schwert zieht, kommt durch das Schwert um. <<

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.397

20.03.2016 12:33
#20 RE: Warum feiern deutsche Neuheiden irische heidnische Feste? antworten

Zitat
Ein Besuch der ExternSteine im Teutoburger Wald (Germanische Kultstätte) bringen mich oberflächlich bei der Orientierung der Gegenwart nicht weiter, aber wenn man nicht weiß woher ich komme, ist es schwer zu sagen wo man ist und wo man hin will.

welfen 2002,

... habe hierzu einen interessanten Buchtipp: >> Germanische Götter- und Heldensagen << (von Felix Dahn). Ein lesenswerter Beitrag zur Glaubenswelt unserer germanischen Vorfahren - auch aus psychologischer Sicht!

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.738

20.03.2016 17:27
#21 RE: Warum feiern deutsche Neuheiden irische heidnische Feste? antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #19


Das Christentum konnte alle heidnischen Kulte leicht ablösen und überwinden, weil die alten, ersten christl. Ur-Gemeinden den Gedanken der LIEBE, der VERGEBUNG, der GLEICHHEIT vor Gott, sowie der BARMHERZIGKEIT voranstellten!



Diese barmherzigen Urgemeinde hat es gar nie gegeben. Die Christen waren von der ersten Stunde an untereinander zerstritten wie die Schafe am Futtertrog.
Auch die heidnischen Kulte, die bei weitem nicht so brutal und blutig waren, wie die Christen aus ihrer Sicht sie immer als solche historisch richtig darzustellen meinen, waren ohne Gewaltanwendung, äußerster Brutalität und Zwangskonvertierungen nicht zu besiegen.

Das ist andersherum auch der Grund, warum das Christentum in fernöstlichen Ländern bis heute nie richtig "Fuß gefasst" hat. Einfach weil es mit der militärischen Zwangsmissionierung dort nicht geklappt hat.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kriminalge...es_Christentums

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Religion vergiftet die Welt

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 16.911

20.03.2016 17:43
#22 Warum feiern deutsche Neuheiden irische heidnische Feste? antworten

Zitat von Perquestavolta
untereinander zerstritten wie die Schafe am Futtertrog.
Auch die heidnischen Kulte, die bei weitem nicht so brutal und blutig waren, wie die Christen aus ihrer Sicht sie immer als solche historisch richtig darzustellen meinen, waren ohne Gewaltanwendung, äußerster Brutalität und Zwangskonvertierungen nicht zu besiegen.

Dass das Christentum nicht per Volksabstimmung siegte, ist klar. Aber was faszinierte die Könige am Christentum? Sie wollten eine neue Religion, die die Interessen der vielen Stämme harmonisierte: Jedes Kuhkaff hatte seinen eigenen Lokalgott, der ein Feind der anderen Kuhkaffgötter war! Eine überregionale Religion schuf ein überregionales Gemeinschaftsbewusstsein, das die Anzahl der Kriege reduzieren sollte. So die Idee. Dass andere Machtinteressen trotzdem zu vielen, vielen Kriegen führte, ist bekannt.

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Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.738

20.03.2016 19:08
#23 RE: Warum feiern deutsche Neuheiden irische heidnische Feste? antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #22

Zitat von Perquestavolta
untereinander zerstritten wie die Schafe am Futtertrog.
Auch die heidnischen Kulte, die bei weitem nicht so brutal und blutig waren, wie die Christen aus ihrer Sicht sie immer als solche historisch richtig darzustellen meinen, waren ohne Gewaltanwendung, äußerster Brutalität und Zwangskonvertierungen nicht zu besiegen.
Dass das Christentum nicht per Volksabstimmung siegte, ist klar. Aber was faszinierte die Könige am Christentum? Sie wollten eine neue Religion, die die Interessen der vielen Stämme harmonisierte: Jedes Kuhkaff hatte seinen eigenen Lokalgott, der ein Feind der anderen Kuhkaffgötter war! Eine überregionale Religion schuf ein überregionales Gemeinschaftsbewusstsein, das die Anzahl der Kriege reduzieren sollte. So die Idee. Dass andere Machtinteressen trotzdem zu vielen, vielen Kriegen führte, ist bekannt.



Das Thema Macht steht immer ganz besonders in Verbindung mit dem Thema Religion. Was aber unter "Macht" so im Detail gemeint ist, darüber wird selten geredet.
Bezüglich der Vorstellung, dass vor dem Christentum, jeder Ort seine Lokalgötter hatte, bin ich überhaupt nicht zu überzeugen.
Zumal es faktisch wie historisch nicht zutrifft, dass es nach der Christianisierung Europas irgendwo dort friedlicher zuging, zwischen den ganzen Kuh-Kaffen und ihren Milchkübel-Fürsten.
Aus menschlich-humanistischer Sicht und die damit einhergehende Überdenkung , vertrete ich die fest(gefressene) Überzeugung, dass die vielen Stammes-Feden unter den Ur-Heiden weit mehr mit ihren Fortpflanzugsgefühlen, als mit ihren unterschiedlichen Auslegungen der überregionalen Götterbilder, welche es damals nachweislich schon gab, zu tun hat. Hohe "Testosteronwerte" und ein innerfammiliäres Frauenbild, welches neben dem dominierenden "Mutterbild", ansonsten nicht gerade besonders großartig wertgeschätzt wurde. Mädchengeschwister, waren bei den "Naturbuschen" der zu Ende gehenden Heidenzeit - in der germanischen Sumpf- und Wald-wüste - keine besonders gute Hilfe bei der täglich anfallenden Hart-Arbeit des Überlebens. Viel interessanter waren da schon die Weiber anderer Sippen und Stammeverbände, als man die Geschlechtsreife erlangte. In ländlicheren Gegenden "Großdeutschlands" gab es diese ständigen Stammesfeden wegen der Weiber bis weit ins 20. Jahrhundert hinein und obwohl die jeweiligen Stämme und Sippen schon 1500 Jahre katholisch christianisiert sind. Hier bei uns in Italien gibt es in südlicheren Gegenden diese Dorfübgreifenden Testosteronausbrüche noch immer und dabei wird auch oft scharf geschossen und gestochen.. Dabei werden dann auch noch alle Katholischen Heiligen und Fürsprecher angerufen, für die es in fast in jeder Familie einen extra hergerichteten Hausaltar gibt.
Nebenbei waren heidnischen Feden" auch in anderer unchristlicher Hinsicht oft sehr Gewinn-bringend. Dann nämlich, wenn bei den Kämpfen die Jungburschen einer Sippe oder eines Stammes ausgerottet wurden, das Erbrecht an die Tochter abgegeben werden musste, deren Herr und Gebieter immer der Mann war. Die durchschnittliche Lebenserwartung lag damals ohnehin kaum über 30 Jahren. Auch in Friedenszeiten.

Wenn man in all das ein bisschen "volksgeschichtlich" tieferen Einblick hat, dann merkt man schnell, dass hier das Christentum zunächst überhaupt keine Besserung brachte, sondern umgekehrt, waren es meist immer die Neumissionierten (so wie heute die Konvertiten) die ganz fanatischt und brutal gegen die noch heidnischen Un-ter-Menschen von Nachbaren vorgingen

Erst als nach und nach größere Ansiedlungen entstanden und man schon von Kind auf daran gewöhnt ward, mit Leuten anderer Sippen/Familien/Verwandtengemeinschaften im gleichen Dorf zu leben, wurden die Prunftkämpfe und Imponierveranstaltungen unserer einstmals verstreut in feuchten Sümpfen und finsteren Wälder lebenden Vorfahren zusehends humaner.

Kurz um! Ich weigere mich, der Behauptung, das Christentum hätte zunächst mal eine humanistische Verbesserung im strategischen Überlebenskampf unserer heidnischen Vorfahren gebracht, nachzugeben.

Die die größte taktische Christenlüge ist zudem das Gleichnis mit der Feindesliebe. Die dann aber beim Niederrennen und abfackeln der verunsicherten Heiden, den oft entscheidenden kleinen Vorteil brachte. Bis heute bin ich noch keinem solchen Christen begegnet, der sich selbst an dieses so wichtige christliche Gebot gehalten hat. Aber natürlich seine Feinden immer gepredigt und sich von denen dies Feindesliebe als selbstverständlich erwartet hat.

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Reklov Offline




Beiträge: 4.397

20.03.2016 19:50
#24 RE: Warum feiern deutsche Neuheiden irische heidnische Feste? antworten

Zitat
Diese barmherzigen Urgemeinde hat es gar nie gegeben. Die Christen waren von der ersten Stunde an untereinander zerstritten wie die Schafe am Futtertrog.

Perquestavolta,

... also, wenn Du das so sicher daher sagst, dann beuge ich mich Deiner Meinung, denn schließlich warst und bist Du ja immerhin ein sog. Zeitzeuge!

Zitat
Die die größte taktische Christenlüge ist zudem das Gleichnis mit der Feindesliebe. Die dann aber beim Niederrennen und abfackeln der verunsicherten Heiden, den oft entscheidenden kleinen Vorteil brachte. Bis heute bin ich noch keinem solchen Christen begegnet, der sich selbst an dieses so wichtige christliche Gebot gehalten hat. Aber natürlich seine Feinden immer gepredigt und sich von denen dies Feindesliebe als selbstverständlich erwartet hat.

Gestatte die Frage: In was für Kreisen verkehrst Du denn?

Zitat
Kurz um! Ich weigere mich, der Behauptung, das Christentum hätte zunächst mal eine humanistische Verbesserung im strategischen Überlebenskampf unserer heidnischen Vorfahren gebracht, nachzugeben.

Dein Starrsinn in allen Ehren, nur - er hat leider keinerlei Bedeutung hinsichtlich des christlichen Grundgedankens! Grobe Fehlleistungen sind aber dort, wo Menschen agieren, nun mal leider nicht zu vermeiden!

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.738

20.08.2016 13:57
#25 RE: Warum feiern deutsche Neuheiden irische heidnische Feste? antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #24

Zitat
Diese barmherzigen Urgemeinde hat es gar nie gegeben. Die Christen waren von der ersten Stunde an untereinander zerstritten wie die Schafe am Futtertrog.
Perquestavolta,

... also, wenn Du das so sicher daher sagst, dann beuge ich mich Deiner Meinung, denn schließlich warst und bist Du ja immerhin ein sog. Zeitzeuge!
Ja, viel meiner Gene waren damals schon dabei. Was aber bei dir sicher nicht der Fall ist, da deine Gene erst 500 Jahre später zum ersten mal mit dem Christentum in Berührung kamen..liegt daran, dass ich Südländer bin, wo das Christentum ja herkommt..

Zitat von Reklov im Beitrag #24

[quote]Die die größte taktische Christenlüge ist zudem das Gleichnis mit der Feindesliebe. Die dann aber beim Niederrennen und abfackeln der verunsicherten Heiden, den oft entscheidenden kleinen Vorteil brachte. Bis heute bin ich noch keinem solchen Christen begegnet, der sich selbst an dieses so wichtige christliche Gebot gehalten hat. Aber natürlich seine Feinden immer gepredigt und sich von denen dies Feindesliebe als selbstverständlich erwartet hat.
Gestatte die Frage: In was für Kreisen verkehrst Du denn?

Kreisen tu ich überhaupt nicht.. Aber ich lebe in einen Umfeld in dem es verhältnismäßig wenige Gottlose und recht viele Gläubige gibt. Die Gläubigen sind ständig im Konflikt mit ihren Mitmenschen, die es ihnen oft schwer machen, die Illusion Gott aufrecht zu erhalten...Und die Gttlosen müssen sich ständig dagegen wehren, von den Gläubigen verprügelt zu werden, weil sie sich von denen nicht vorschreiben lassen wollen, was sie dürfen, können müssen..


Zitat von Reklov im Beitrag #24

Zitat
Kurz um! Ich weigere mich, der Behauptung, das Christentum hätte zunächst mal eine humanistische Verbesserung im strategischen Überlebenskampf unserer heidnischen Vorfahren gebracht, nachzugeben.
Dein Starrsinn in allen Ehren..

Da wird man schon als Starrsinnig beschimpft, weil man sich den Befindlichkeitsansprüchen, welche bei einem Gläubigen von ihrer Gottesillusion befriedigt werden, nicht unterwirft.

Zitat von Reklov im Beitrag #24

nur - er hat leider keinerlei Bedeutung hinsichtlich des christlichen Grundgedankens!
Och... Dein... Christliche Gottesgedanken, geht mir deswegen doch ziemlich weit "hinten vorbei, was dagegen?

Zitat von Reklov im Beitrag #24

Grobe Fehlleistungen sind aber dort, wo Menschen agieren, nun mal leider nicht zu vermeiden!
Deswegen kann man sie aber auch nicht als christlich rechtfertigen.

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