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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 192 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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gapping Offline



Beiträge: 613

14.02.2015 23:44
#26 RE: Gott ist eine Lüge - Kirchen und Moscheen Realität antworten

Wo Reklov kam denn der Gottesgedanke her Reklov? Wann und wodurch wurden Götter zum (Un-)Sinn?

Gruß gapping

gapping Offline



Beiträge: 613

14.02.2015 23:46
#27 RE: Gott ist eine Lüge - Kirchen und Moscheen Realität antworten

Man darf jedoch nicht verkennen, dass die Mehrheit noch nicht aufgeklärt ist, über all das was mit Meinungs- und Deutungshoheit gemeint ist.

Gruß gapping

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.922

15.02.2015 08:20
#28 RE: Gott ist eine Lüge - Kirchen und Moscheen Realität antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #11
. kein Gott wird erfunden, sondern eher gefühlt oder erahnt, manchmal aus reiner Beobachtung der Natur und einer damit verbundenen Ratlosigkeit heraus. -


Das musst Du natürlich behaupten, um Deinen Gott bei seinem letzten Rückzugsgefecht zu schützen.

Nehmen wir als Beispiel den griechischen Göttervater Zeus, den heute noch viele Menschen kennen. Er soll also keine Erfindung sein und die Menschen haben seine Existenz geahnt und obendrein gefühlt? Auch der einer Familiensoap gleichende Götterclan des Olymp wurde erfühlt und nicht erfunden?

Natürlich könnte man argumentieren, alle bisherigen Götter sind nur Fehlinterpretationen des monotheistischen abrahamistischen Gottes. Trotzdem wurde den abertausenden Göttern der Menschheitsgeschichte eine reale Existenz mit all den für sie erdachten (erfundenen) Eigenschaften zugestanden. Da heute niemand mehr behauptet, Zeus und sein "Denver Clan" existierten wirklich, sind es offensichtlich falsche Annahmen gewesen was keinen anderen Schluss zulässt als den, dass man diese Göttergestalten einfach erfunden hat.

Zitat von Reklov im Beitrag #11
Ich denke, dass bereits die primitivsten Kulturen ihr magisch/religiöses Denken stark an der Tatsache von Geburt und Tod aufbauten und sich Trost, Hoffnung und Zuversicht daraus speisten, dass es ein Reich jenseits des kurzen Menschenlebens geben könnte! -


Die primitivsten Kulturen verehrten Flüsse, Bäume und gefährliche Tiere als Götter, weil sie sie dadurch zu besänftigen und günstig zu beeinflussen hoffen. Menschen vermuteten schon immer hinter jeder Aktion auch einen Akteur, das ist ein Erbe unserer Evolution. Wenn im dunklen Wald ein Busch raschelt oder man Geräusche hört, ordnet man dies automatisch einem potentiell gefährlichen Wesen zu. Das ist auch sinnvoll, weil früher das Überleben unserer Vorfahren davon abhing, frühzeitig Gefahren erkennen zu können. Auch heute funktioniert dieses Erbe beim Anschauen von spannenden Filmen, bei denen wir auf dem sicheren Sofa sitzend noch einen ordentlichen Adrenalinschub zur Vorbereitung auf einen Kampf oder für eine Flucht bekommen.

Unsere frühen Vorfahren schmückten sich mit Raubtierfellen, Reißzähnen und Raubvogelfedern, um etwas von deren Kraft und deren Fähigkeiten auf sich übertragen zu können. Für den Menschen gefährliche Raubtieren wurden Opfergaben bereitgestellt, um deren Gefährlichkeit zu beeinflussen. Ein Leben nach dem Tode wurde erst dann aktuell, als unsere Vorfahren sich für etwas Besseres, etwas Erhabeneres als die sie umgebende Natur hielten. Sie fingen an, sich als auserwählte Lebewesen zu sehen, weil sie die Fähigkeit entwickelt hatten, ihren Lebensraum zu dominieren. Früher wurden sie getötet, nun töteten sie selber. Tiere und Naturphänomene wurden in dem Maße als Götter abgelöst, in dem man sie domestizieren und beherrschen konnte. Jede Zivilisation benötigte nun andere Möglichkeiten, um widrige Lebensumstände positiv beeinflussen zu können. So wurden Götter des Ackerbaus, der Fruchtbarkeit, der Gesundheit, Kunst, Kultur, Liebe, Krieg usw. erfunden. Jede Zivilisation erfand sich genau die Götter, durch die ihre Bedürfnisse gedeckt werden konnten.

Götter müssen eine Funktion erfüllen, sonst sterben sie aus. Macht der menschliche Fortschritt und das Wissen einen Gott überflüssig, darf er gehen. Auch die Göttin Aschera, die noch in der Bibel als Jahwes Gefährtin erwähnt wird, musste den Gläubigen damals von den Glaubensführern ausgetrieben werden. Um nicht überflüssig zu werden, mussten die Götter immer abstrakter werden. Man sollte sich kein Bild mehr machen, weil Bilder ein Verfallsdatum haben könnten. Trotzdem erfüllt auch der monotheistisch Gott einen Zweck, ohne den die Menschen auch ihn verdammen würden - Ewiges Leben

Wenn die Menschen ihr Bewusstsein, ihren Charakter und ihr Wissen in ein Computergehirn übertragen können, ist auch Jahwe fällig.

gapping Offline



Beiträge: 613

15.02.2015 12:20
#29 RE: Gott ist eine Lüge - Kirchen und Moscheen Realität antworten

Ja, so wird ein Schuh daraus Blackysmart.
Die Argumentation, es habe zu allen Zeiten schon Götter gegeben ist natürlich grundfalsch, weil die Menschen nicht jede Wissenslücke mit einem Gott gefüllt haben.
Bei allem was man nicht weiß, auch heute können wir ja nicht alles wissen, Gott einzusetzen kommt einer geistigen Behinderung gleich und schafft dem Fatalismus Bahn.
Ja, mit Gotteskultur kann man eine Ausredenkultur etablieren, mit der man sich prächtig jeglicher Verantwortung für Mensch und Natur entledigen kann. Es ist bequem einen Demiurgen verantwortlich zu machen, um eigene Untaten zu kaschieren, in dem man sie als Gottes Wille, oder göttlich initiiert Glauben machen will. Das esoterisch -triviale Verständnis der Welt hat noch nie einen Sinn gemacht. Mit Mythen kann man keine Ameise erklären und keine Wundheilung betreiben.
Der Medizinmann, der seine Machtlosigkeit durch Schamanenhaftigkeit nicht eingestehen wollte, war der erste Priester, der seine Dienste jenen anbot, die auf seinen Einflüsterungen ihren Machterhalt begründen konnten. Vor allem konnte man sich den Erschwernissen des Nahrungserwerbs per eigener Leistung entziehen und im Gegenteil sich als "Wirtsmensch" in den Sippen und Verbänden einrichten. Das schlechte Gedächtnis der Menschen war und ist hilfreich zu übersehen, dass es sich bei den meisten bekannten Kirchenlehrern , Päpsten ebenso um gewöhnliche Kriminelle handelte, wie beim Adel, die auch nur über Raub und Mord ihr heutiges Vermögen gründeten und stets dabei sind, wo mit unlauteren Betrügereien Geld zu scheffeln ist. Das hat Tradition,wie man an den jüngsten Bankenskandalen sehr gut erkennen kann. Die Kirche begnügt sich ja nicht, wenn einer ihrer Vertreter mit Koffern durch die Gegend irrt, wo sich Millionen Sfr drin befinden. Selbst religiös orientierten Journalisten, wie dem Autor Gianluigi Nuzzi stieß dies unangenehm auf, als er Gelegenheit bekam das Geldwäsche-System des Katholizismus zu eruieren.
Etwas ist besonders auffällig an der Charakteristik der kriminellen katholischen Päpste und Kirchenlehrer, nämlich dass sie sich samt und sonders als Antisemiten outen, womit ein Sündenbocksystem praktiziert ist, auf das mit den Fingern zeigt, nach dem Motto:"Haltet den Dieb!"
Vor allem die Skrupellosigkeit mit der man Konflikte schürt um von sich abzulenken nach dem Motto:"Thema wechseln!"
Und natürlich findet all dies ja seine Entsprechung im Islam, wo man für innerislamische Misshelligkeiten Juden und die USA verantwortlich macht, obwohl genau die Konflikte, worum es im Islam geht schon existierten als es kein Israel mehr gab und die USA, bzw. America noch gar nicht entdeckt waren, ja an die Neuzeit noch nicht zu denken war.

Gruß gapping

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

15.02.2015 12:28
#30 RE: Gott ist eine Lüge - Kirchen und Moscheen Realität antworten

Zitat von gapping im Beitrag #29
Die Argumentation, es habe zu allen Zeiten schon Götter gegeben ist natürlich grundfalsch,
.. schon wieder Blödsinn .. du solltest dich mal besser bilden ... aber darüber hatte ich ja schon im Forum geschrieben .. oh man , oh man .. du bist das wirklich typische Beispiel wie Lügen verbreitet werden ... so entstehen auch Religionen und der Glaube an Götzen und Götter ....

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.359

15.02.2015 17:22
#31 RE: Gott ist eine Lüge - Kirchen und Moscheen Realität antworten

Zitat von gapping
Natürlich Snooker, kann man Gott in den Raum hinein projektieren, damit er ein er umfassender ausgedeutet werden kann. Diese Annahme jedoch ist spätestens seit dem 19. Jahrhundert widerlegt, weil schon vom Ansatz her Gott, und sei er von Menschen noch zu umfassend gedacht, zu klein ist, um den um uns vorhandenen Dimensionen gerecht zu werden.

Dazu müsste man erst einmal diskutieren, welches Gottesbild verwendet werden sollte. Sicherlich mag es Gotteserklärungen geben, die zu klein sind, um den um uns vorhandenen Dimensionen gerecht zu werden. Da es aber eine Fülle von Gottesbildern und Verständnissen gibt, und kaum ein Mensch alle individuell zu erfassen mag, dürfte dein Einwand auch nur auf einen Teil der Gottesverständnisse zutreffen.

Zitat von gapping
Schlicht, das sichtbare Materielle ist einfach schon zu groß, um es mit dem Begriff Gott, oder dem der "Schöpfung" zu fassen. Zuletzt wurde das in "Die Schöpfungslüge" aus 2009 ausführlich dargelegt.



Hilfreich ist es in diesem Zusammenhang im Sinn zu behalten, dass sich Dawkins Kritik vor allem an den "Junge-Erde-Kreationismus" wendet. Über seine weiteren Beobachtungen steht er auch innerhalb der Wissenschaft in der Kritik - seitens anderer Wissenschaftler mit ihren Überzeugungen - und letztlich der Wissenschaft selbst, da Wissenschaft an sich ein fortlaufender Prozess ist, und man folgerichtig urteilt, dass letztlich alles Wissen "nur" Vermutungswissen sein kann. Gerade die Dendrochronologie hat hierin schon mehrfach Revisionen hinnehmen müssen - oder dürfen

Es kommt also auch hier entscheidend darauf an, welches Gottesbild zur Kritik steht. Sicherlich lassen sich auch Cluster definieren, aber pauschal alle Gottesbilder und Verständnissse treffen zu wollen, erscheint mir wenig nützlich wenn gar unmöglich.

Zitat von gapping
Sicher, im Verlaufe der evolutionären Entwicklung des Menschen, kann man den Begriff Gott mit "evolutionieren", was zwar nicht hilfreich ist, um Erkenntnisse zu gewinnen, sondern lediglich dafür ein von grundauf unwahrhaftiges Glaubenssystem, wie das des Monotheismus, zu erhalten. Diese Fessel des Glaubens, wie gerade in der Gegenwartpermanent belegt wird, muss überwunden werden, um zu adäquaten Lösungen von Problemen zu kommen, die die Menschheit durch Glaubenskonstrukte immer weiter anhäufen, und stets zu Konflikten der Kulturen führen, und durch Religionen gehindert(behindert) wird, sie den Lösungen(Erlösungen) endlich zuzuführen.

Selbst wenn es gar keine Glaubenskonstrukte mehr gäbe, hätte der Mesnch doch mit vielen Fesseln zu kämpfen. Hunger, Krankheit und Tod, Hass gegenüber Menschen (und der Natur), Neid, Zwietracht, um nur einige Phänomene innerhalb der menschlichen gesellschaft zu benennen, lassen sich nicht allein durch das Wegdenken aller Religiösität lösen. Im Gegenteil: In manchen Glaubenskonstrukten wird gerade den drei letztgenannten Herausforderungen dezidiert entgegengewirkt. Nicht ohne Rückschläge - das ist leider Realität. Aber der Weg ist meines Erachtens doch der richtige.


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gapping Offline



Beiträge: 613

04.03.2015 21:46
#32 RE: Gott ist eine Lüge - Kirchen und Moscheen Realität antworten

Wieso Snooker sollte man von einem Gottesbild her diskutieren? Wieso sollte man überhaupt über etwas, was es nicht gibt diskutieren? Der einzige Weg ist doch der über den Weg der Aufklärung zu diskutieren.
Da ist z. B. die Frage, dass es Götter zu allen Zeiten gegeben habe. Natürlich ist das falsch, weil der Mensch erst, seit maximal 12000 Jahre, Vergötterungen vornimmt. Zuvor bestand die Idee von Göttern oder von Gott nicht. Entsprungen kann die Idee von Gott oder Göttern ja nur sein, um Verantwortung von sich auf etwas abzuladen, was nicht greifbar ist. Der Gedanke an Götter oder Gott ist die Idee verantwortungslos handeln zu können und vor anderen dennoch straffrei auszugehen.
Warum gibt es eine tätige Milde des Katholizismus mit dem Pädagogen Nietzsche, der mit genialen Wortschöpfungen um das Objekt Gott herum kreist? Natürlich doch nur darum weil Nietzsche leicht zu widerlegen ist , ja sogar hilfreich dem Katholizismus zur Seite steht, in dem er Gott als "tot" vermutet, womit zumindest eine gegebene Gott-Existenz von einem bestätigt wird, der als Gallionsfigur des Atheismus begriffen ist und doch in klerikalen Kreisen(Cesare Borgia/Jesus von Bethlehem) den Übermenschen sieht, den er, durchaus mit faschistoider Gesinnung, als Vorbild schlechthin sieht.
Nicht, dass sich Nietzsche ausschließlich wegen seiner Feindschaft mit Richard Wagner in irgendeiner Weise hervorheben wollte, um dessen wachsende Berühmtheit zu kompensieren, nein - , es gab ja auch schon das lesende Publikum , das auf aufregende Neuigkeiten wartete, nachdem Rebellion zu gefährlich war und die trockene Philosophie Hegels, sowie die pessimistischen Grundpositionen Schopenhauers an Attraktivität verloren hatten.
Das Feld neben der Rebellion, vor allem nach dem Tode von Marx sollte bestellt sein, um die Menschen vom rebellieren abzuhalten. Diejenigen die damals lesen und schreiben konnten(längst nicht alle) mussten ja beschäftigt werden, wie heute auch. Ablenkung war immer ein probates Mittel um "gefährlichen Gedanken" gegen die Obrigkeit zu bannen. Das hat glänzend Heinrich Mann, in seinem Roman "Der Untertan" beschrieben.
Die Entfremdung vom eigenen "Können", das mindestens bis vor 12000 Jahren noch jeder beherrschte um Überleben zu können, ohne Abhängigkeiten zu schaffen ging verloren. Je weniger man kann, um so abhängiger wird man. Die Praxis und Taktik Prozesse so zu gestalten, dass einer nur einen Schritt der jeweiligen Produktion kann, wurde durch den religiösen Wahn mit verursacht. Gott ist die Ausrede für die Etablierung des religiösen Wahns.
Natürlich steht Darwin in der Kritik Snooker, wie Dawkins seit 2 Jahrzehnten in der Kritik steht. Immerhin geht es um ´nicht mehr und nicht weniger als die Interessen der mächtigsten Organisationen, die auf dem Monotheismus gegründet sind. Da sollte es mit dem "Teufel" zugehen wenn man nicht diejenigen findet, die Dawkins zu widerlegen suchen, und doch ist das keinem seiner Kritiker gelungen. Einmal weil Dawkins Forschung ja nicht von diesem alleine ausgeübt wird, sondern die überwiegende Mehrheit der Evolutionsbiologen die Standpunkte seines Forschungsteams teilt. Da verhalten sich die religiösen Organisationen, so wie sie sich immer verhalten haben: Sie versuchen eine Leugnungsfront aufzubauen, zu diskreditieren, in den Medien vor allem und danach wäre die Erde noch immer eine Scheibe, was sie nach dem man sie nun von außen filmen kann, ja wahrlich nicht ist.
Der Islam hat an der Scheibe noch im 20.Jahrhundert festgehalten. Obwohl also die monotheistischen Kreise ihre Positionen, die sie über 1500 Jahre gehalten haben Zug um Zug aufgeben müssen, die Religionen stets sich gegen alle positiven Entwicklungen stemmten(Menschenrechte)gibt es immer noch Viele, die für Geld jede monotheistische These verteidigen, selbst dort, wo es längst nichts mehr zu verteidigen gibt.
Dass immer noch sehr viele auf Religion eher herein fallen, als ein nachgewiesenes wissenschaftlich Experiment anzuerkennen hängt eben mit dem Mangel an Aufklärung zusammen und der Angst es würde ohne Gott, die Götter, eine nicht zu schließende Lücke entstehen, die am Ende Leere bedeuten würde. Dass viele, selbst Aufgeklärte, auf religiöse Modelle zurückgreifen, weil das abgeschlossene, auf ein paar absurde Büchlein basierende religiöse System Gott(Monotheismus)bequem die Gehirne unterfordert, macht es der grandiosen, fortdauernden Evolution nicht leicht, den Stellenwert zu erhalten der ihr gebührt.
Dabei ist die Beweiskette von der Nichtexistenz eines Gottes längst geschlossen(schon seit dem 19. Jahrhundert) seit man etwas über die Zeiträume von Entwicklung weiß sowieso. Dass aber Tiere und Pflanzen auch heute noch "Neue" Tiere und Pflanzen erschaffen(Die Schöpfungslüge)ist zumindest der Beweis, dass kein Demiurg als schöpfungsbeteiligter in Frage kommt.
Nachdem die katholische Kirche eine ausgefeilte Methodik anwendet, um nicht zu verlieren, was viele "leicht" leben lässt ist klar welche Entwicklung den Wissenschaften entgegen gesetzt werden soll. Man braucht gläubige Philosophen und Wissenschaftler diese Methodik durchzusetzen. Wo das nicht hilft, müssen die "neuen Todsünden" herhalten und eine von diesen neuen Todsünden, gab der braune Fluss des Ratzinger bekannt, als Lombardi und Benedetti die 7 neuen Todsünden verkündeten. Darunter die Genetik. Ganz klar, die Kirche weiß seit über 100 Jahren, dass der Beweis , dass Gott nicht existiert aus der Biologie kommen wird. Das ist geschehen und es steht zu fürchten, dass es noch weitere 100 Jahre dauert, bis die mehrere Millarden monotheistisch Indoktrinierten auf Millionen gesenkt sein werden. Leider.

Mit freundlichem Gruß
gapping

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

04.03.2015 22:23
#33 RE: Gott ist eine Lüge - Kirchen und Moscheen Realität antworten

Zitat
Dabei ist die Beweiskette von der Nichtexistenz eines Gottes längst geschlossen(schon seit dem 19. Jahrhundert) seit man etwas über die Zeiträume von Entwicklung weiß sowieso.


Die mystische Gotteserfahrung ist allerdings nicht zu widerlegen, da sie keine Existenz eines Gottes voraussetzt.
Der Mensch kann seinen Gott eben aus sich selbst heraus schaffen und genau das haben die wahren Mystiker auch ganz genau so verstanden.

"Ich weiß, dass ohne mich Gott nicht einen Augenblick kann leben: Werd ich zunicht, er muss von Not den Geist aufgeben.
(Angelus Silesius)

Die Gottesidee werden wir niemals los werden.
Und genau DAS hat auch Nietzsche folgerichtig erkannt!
Gott ist tot - als Idee wird er aber weiter in den Menschen leben.

Ihr macht es euch zu leicht, ihr Gottlosen!
Gut, es mag so sein, wie ihr sagt: die Menschen haben Gott geschaffen - ist dies ein Grund, sich nicht mehr um ihn zu kümmern...

(Nietzsche)

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.359

04.03.2015 22:56
#34 RE: Gott ist eine Lüge - Kirchen und Moscheen Realität antworten

Zitat von gapping
Wieso Snooker sollte man von einem Gottesbild her diskutieren? Wieso sollte man überhaupt über etwas, was es nicht gibt diskutieren?

Aus den Gründen, mit denen wir hier versuchen, einen substanziellen Dialog zwischen Atheisten der verschiedensten Ausprägungen und Theisten der verschiedensten Ausprägungen zu initialisieren. Wie stellst du dir den substanziellen Dialog mit Theisten vor? Kannst du ihnen auf Augenhöhe begegnen oder sind Gläubige für dich nichts weiter als naive, kindliche, blindgläubige, zurückgebliebene Verleugner der gesicherten und unbestreitbar bis in alle Ewigkeit korrekten Ergebnisse von Evolutionsbiologen?

Wodurch zeigt sich in deinem Beitrag die Offenheit, deine Meinung zur Diskussion mit Theisten zu stellen? Bist du daran interessiert? Wenn ja was ist dein Ziel?


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Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

05.03.2015 09:40
#35 RE: Gott ist eine Lüge - Kirchen und Moscheen Realität antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #34
Wodurch zeigt sich in deinem Beitrag die Offenheit, deine Meinung zur Diskussion mit Theisten zu stellen? Bist du daran interessiert? Wenn ja was ist dein Ziel?
.. so ist es nun mal ... fehlen die Antworten , beginne mit der Rhetorik von Gegenfragen die nichts mit den vorherigen Fragen zu tun haben ... auf gut Deutsch : polemisiere alles und stell alles Infrage ...

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 17.247

05.03.2015 09:48
#36 Gott ist eine Lüge - Kirchen und Moscheen Realität antworten

Zitat von Glaubensqualle
auf gut Deutsch : polemisiere alles und stell alles Infrage ...

Schon wieder dieser Polemik-Vorwurf... Auch Snooker "polemisiert" nicht! Aber dieses alles Infragestellen, dies Überdifferenzieren, ist mir auch bei dir aufgefallen, Snooker. Das gibt den Anschein, man wolle tiefer in das Thema rein. Aber man geht auf diese Weise von seinem Wesen weg. Um vor Kritik das zu schützen, was einem - heilig ist. Also tabu.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.359

05.03.2015 10:15
#37 RE: Gott ist eine Lüge - Kirchen und Moscheen Realität antworten

Zitat von Glaubensqualle
.. so ist es nun mal ... fehlen die Antworten , beginne mit der Rhetorik von Gegenfragen die nichts mit den vorherigen Fragen zu tun haben ... auf gut Deutsch : polemisiere alles und stell alles Infrage ...



Die Antworten sind wohl vorhanden. Ich werfe damit aber nicht um mich, so wie man mit Kamelle "auf´m Zoch" um sich wirft. Ich frage zunächst nach, ob derjenige überhaupt bereit ist, seine Meinung zur Diskussion zu stellen.

Dich habe ich auch dazu befragt, Glaubensqualle; und ich habe eine sehr deutliche, ehrliche Antwort bekommen. Ich habe Tutti dazu befragt, und auch von ihm eine ehrliche Antwort bekommen. Eine inhaltliche Diskussion lohnt sich eben nicht immer. Ich kann damit gut leben. Das entspricht den Erfahrungen, die ich auch ausserhalb dieses Forum mache. Das ist ganz normal.

Ich will meine Zeit hier nicht sinnlos vergeuden. Daher seien mir bitte Fragen gestattet, mit welchen ich herauszufinden versuche, wie mein Gegenüber zur Diskussion eingestellt ist.


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.359

05.03.2015 10:27
#38 RE: Gott ist eine Lüge - Kirchen und Moscheen Realität antworten

Zitat von Gysi
Aber dieses alles Infragestellen, dies Überdifferenzieren, ist mir auch bei dir aufgefallen, Snooker. Das gibt den Anschein, man wolle tiefer in das Thema rein. Aber man geht auf diese Weise von seinem Wesen weg. Um vor Kritik das zu schützen, was einem - heilig ist. Also tabu.

Genau diesen Eindruck habe ich ja beim Beitrag von gapping. Schau dir mal ihre Formulierung an. Beispiel:

Zitat von gapping
Da ist z. B. die Frage, dass es Götter zu allen Zeiten gegeben habe. Natürlich ist das falsch, weil der Mensch erst, seit maximal 12000 Jahre, Vergötterungen vornimmt. Zuvor bestand die Idee von Göttern oder von Gott nicht. Entsprungen kann die Idee von Gott oder Göttern ja nur sein, um Verantwortung von sich auf etwas abzuladen, was nicht greifbar ist. Der Gedanke an Götter oder Gott ist die Idee verantwortungslos handeln zu können und vor anderen dennoch straffrei auszugehen.



Das scheint für gapping festzustehen und einer Diskussion nicht würdig. Gut! Ich kann das akzeptieren. Dann muss ich nicht gegen eine Betonwand reden.

Nächstes Beispiel:

Zitat von gapping
Dabei ist die Beweiskette von der Nichtexistenz eines Gottes längst geschlossen(schon seit dem 19. Jahrhundert) seit man etwas über die Zeiträume von Entwicklung weiß sowieso.

Die Beweise sind also da! Wofür noch weiter diskutieren? Nur noch ein bisschen Aufklärung hier und da und "Gott und Glaube" sind für immer aus dem Denken der Menschen verschwunden. Gut! Ich kann das akzeptieren. In diesem Fall erübrigt sich jede weitere Diskussion.

Atheisten, welche die Meinung von gapping teilen, werden diese Schwierigkeiten im Diskussionsaufbau kaum bemerken; Glaubensqualle hat das ja gerade deutlich demonstriert.

Ich möchte durch meine Fragen nicht vom Thema weg, sondern herausfinden, wie offen das Thema diskutiert werden soll.


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Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

05.03.2015 13:03
#39 RE: Gott ist eine Lüge - Kirchen und Moscheen Realität antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #38
Dann muss ich nicht gegen eine Betonwand reden.
.
.. da gibt es auch einige von die sich ständig nickend und murmelnd vor die Wand stellen .. eigentlich sind die auch reif für die Klappse ..
Zitat von SnookerRI im Beitrag #38

Ich möchte durch meine Fragen nicht vom Thema weg, sondern herausfinden, wie offen das Thema diskutiert werden soll.

.. ganz offen .. nur die Theisten verabscheuen dieses Thema denn es könnte deren engstirniger Glaube an den Erlöser und das ewige Leben zerstört werden ...

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 17.247

05.03.2015 13:51
#40 Gott ist eine Lüge - Kirchen und Moscheen Realität antworten

Zitat von Snooker

Zitat von Gysi
Aber dieses alles Infragestellen, dies Überdifferenzieren, ist mir auch bei dir aufgefallen, Snooker. Das gibt den Anschein, man wolle tiefer in das Thema rein. Aber man geht auf diese Weise von seinem Wesen weg. Um vor Kritik das zu schützen, was einem - heilig ist. Also tabu.

Genau diesen Eindruck habe ich ja beim Beitrag von gapping. Schau dir mal ihre Formulierung an. Beispiel:



Nee. Das ist eher das Gegenteil. Ich meine nicht das Überzeugtsein, ich meine das ZERreden! Der Gapping kannst du doch kontern! Aber man kann auch in eine Endlosschleife des Konterns kommen. Das tust du gerne. Beton-Denken bringt nichts. Aber endloses Warum?-Warum?-Wieso?-Weshalb?-Fragen auch nicht. An welcher Stelle ist der Konterfaden überreizt? Kann ich dir jetzt auch nicht genau sagen. Man fühlt aber selbst, ob man eine Antwort will oder ihr durch diese rhetorischen Tricks aus dem Weg gegen will. Ist nicht böse gemeint, Snooker. Kritik ist fruchtbar, soll sie jedenfalls sein.

_____________________________________________
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Reisender Offline



Beiträge: 4.058

05.03.2015 18:03
#41 RE: Gott ist eine Lüge - Kirchen und Moscheen Realität antworten

Zitat von gapping
Dabei ist die Beweiskette von der Nichtexistenz eines Gottes längst geschlossen(schon seit dem 19. Jahrhundert) seit man etwas über die Zeiträume von Entwicklung weiß sowieso.
.................................................
Das der Begriff "Gott" nicht definiert ist, kann man somit auch sagen:

Die Beweiskette von der Nichtexistenz des Nichtdefinierten ist geschlossen.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.359

06.03.2015 00:01
#42 RE: Gott ist eine Lüge - Kirchen und Moscheen Realität antworten

Zitat von Gysi
Ich meine nicht das Überzeugtsein, ich meine das ZERreden!

Ich lasse ja jedem seine Überzeugungen. Durch meine Fragen will ich auch nichts ZERreden, im Gegenteil. Ich will für mich persönlich herausfinden, ob und wenn ja inwieweit ich adäquat auf die Meinung einen anderen eingehen kann.

Zitat von Gysi
Der Gapping kannst du doch kontern!

Sicherlich kann ich das! Die Frage ist, ob es auch Sinn macht! Was meinst du, warum ich z.B. mit Glaubensqualle nicht diskutiere? Weil ich durch meine Fragen herausbekommen habe, dass es keinen Sinn macht. Warum kontere ich Tutti ausschließlich auf der Ebene seiner Meinung? Weil alles andere keinen Sinn macht - Die Erfahrung hast du ja ebenfalls schon gemacht! Ich habe hier keine Lust endlose Kleinkriege um Wortspaltereien zu führen - dafür ist mir meine Zeit zu schade!

Warum diskutiere ich gerne mit Leuten wie dir oder Blackysmart, Reisender oder Reklov? Oder früher vanini, Bauchtanzkaiser, Xeres, Prometheus, BS, ja sogar Relix?Weil sich das lohnt, auch wenn wir in den meisten Fällen kaum zu einer allgemeinen Übereinkunft kommen...

Die Userin "gapping" hat bisher einiges über ihre Ansichten geschrieben. Ich will jetzt lediglich herausfinden, inwieweit sich ein Dialog mit ihr lohnt - und zwar für sie selbst, für die Leser im Forum, und auch für mich! Das hat nichts mit Zerreden zu tun. Das können andere viel besser, und - Gysi - das weißt du selbst sehr genau!

Zitat von Gysi

An welcher Stelle ist der Konterfaden überreizt? Kann ich dir jetzt auch nicht genau sagen. Man fühlt aber selbst, ob man eine Antwort will oder ihr durch diese rhetorischen Tricks aus dem Weg gegen will. Ist nicht böse gemeint, Snooker. Kritik ist fruchtbar, soll sie jedenfalls sein.

Ich meine sogar deine Vorbehalte verstehen zu können. Und ich bin dir dankbar, dass du mich an deinen Empfindugen teilhaben lässt. Dann kann darüber gesprochen werden. Und nur so kommen wir weiter. Wie gesagt. Ich hoffe ich konnte es ein wenig verdeutlichen, dass es mir in Diskussionen nicht um das pure, selbstverliebte Kontern geht, sondern darum, die Diskussion als Teil des substanziellen Dialogs zu einem Erfolgserlebnis für alle Beteiligten zu machen. Diese Gedanken mache ich mir, und deshalb stelle ich Fragen.

Man könnte auch alles, was einem nicht gefällt als Polemik bezeichnen, aber das führt m. M. n. zu solchen endlosen Kleinkriegen, die den Dialog nur behindern. Zumindest entspräche das nicht meiner Auffassung von Dialog.

Sirianna und kürzlich auch Athon haben mehrmals darauf hingewiesen, dass sie sich teilweise durch die Threads quälen mussten... Ich finde, das muss nicht sein. Solche, teilweise leider berechtigten Bewertungen tun dem Dialogklima in diesem Forum nicht gut. Dieser Angelegenheit sollten wir und gemeinsam annehmen!


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Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

06.03.2015 09:09
#43 RE: Gott ist eine Lüge - Kirchen und Moscheen Realität antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #42
Ich will jetzt lediglich herausfinden, inwieweit sich ein Dialog mit ihr lohnt - !
.. garnicht , in keiner Art und Weise , die hat doch außerdem keine Ahnung ... Blablablatussie nennt man so etwas ..

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.359

06.03.2015 09:23
#44 RE: Gott ist eine Lüge - Kirchen und Moscheen Realität antworten

Zitat von Glaubensqualle
.. garnicht , in keiner Art und Weise , die hat doch außerdem keine Ahnung ... Blablablatussie nennt man so etwas ..

Tja, Glaubensqualle. Wir wissen hier ja dass du ganz schnell darin bist Menschen und ihre Meinung zu bewerten und zu verwerfen. Da kommt nicht jeder so schnell mit. Und manche kommen sogar zu ganz anderen Ergebnissen als du

Ich warte erst einmal ab, was "gapping" selbst zu meinen Fragen äußert.


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Athon Offline




Beiträge: 2.211

06.03.2015 11:35
#45 RE: Gott ist eine Lüge - Kirchen und Moscheen Realität antworten

zu #42 SnookerRI

Ich zolle Dir ehrlichen Respekt für Deine An- und Absicht, Diskussionen zu einem Erfolgserlebnis für alle Beteiligten werden zu lassen. Allerdings halte ich nur die wenigsten Menschen für befähigt, ein solches Umgehen mit Andersdenkenden auch zu praktizieren (dafür ist allein schon dieses Forum der beste Beweis...). Die Geschichte hat mehrfach belegt, dass Behauptung und Widerrede im schlimmsten Fall zum gegenseiten Abschlachten geführt haben. Der Mensch ist einfach so konzipiert, dass er versucht, andere von seiner Sicht der Dinge zu überzeugen. Und dies geht leider nicht immer gut aus!

Deswegen frage ich: Oh, Gott, oh, Gott. Hättest Du Dein Werk nicht anders konstuieren können...?

Gruß von Athon

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

06.03.2015 11:42
#46 RE: Gott ist eine Lüge - Kirchen und Moscheen Realität antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #44
Tja, Glaubensqualle. Und manche kommen sogar zu ganz anderen Ergebnissen als du


.. tja .. wenn Gapping noch nicht einmal die Grundbildung besitzt :
Zitat von gapping im Beitrag RE: Die Erfindung Gottes
Ja, das mit dem Schwachsinn gebe ich Ihnen zurück Glaubensqualle, denn in Ägypten gab es keinen Monotheismus. Sie sollten sich also erst mal sachkundig machen, und zwar mit Fakten als Vorwürfe zu erheben, die zeigen, wie minimalistisch sie gebildet sind.
.. und dann solch einen Mist schreibt , dann zweifelt man sehr ob die Bildung und Intelligenz von ihr für dieses Forum ausreicht ..

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

06.03.2015 12:20
#47 RE: Gott ist eine Lüge - Kirchen und Moscheen Realität antworten

Zitat von Athon im Beitrag #45

Deswegen frage ich: Oh, Gott, oh, Gott. Hättest Du Dein Werk nicht anders konstuieren können...?
.. deine denke ist vollkommen falsch ... es gibt keinen Gott der da was lenken kann , sondern es sind Menschen die darauf aus sind , Macht und Reichtum zu erlangen ... wie ist denen vollkommen egal ..

Athon Offline




Beiträge: 2.211

06.03.2015 14:15
#48 RE: Gott ist eine Lüge - Kirchen und Moscheen Realität antworten

zu #47 @Glaubensqualle

Zitat
deine denke ist vollkommen falsch ... es gibt keinen Gott der da was lenken kann , sondern es sind Menschen die darauf aus sind , Macht und Reichtum zu erlangen ... wie ist denen vollkommen egal ..



Offensichtlich hast Du meine Beiträge bisher nicht ausreichend beachtet und Dich mehr auf persönliche Auseinandersetzungen konzentriert. Sonst wüsstest Du, dass ich überzeugter Atheist bin. Nun bin ich offenbar fälschlicherweise davon ausgegangen, dass meine absichtlich so formulierten Worte "Oh, Gott, oh, Gott" als Ironie (man verzeihe mir dies) verstanden werden sollten. Leider scheine ich dabei ein wenig zu viel vorausgesetzt zu haben...

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

06.03.2015 14:28
#49 RE: Gott ist eine Lüge - Kirchen und Moscheen Realität antworten

Zitat von Athon im Beitrag #48
"Oh, Gott, oh, Gott" als Ironie (man verzeihe mir dies) verstanden werden sollten. ...
.. ach so .. euer Ehrwürden ...

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.359

06.03.2015 19:41
#50 RE: Gott ist eine Lüge - Kirchen und Moscheen Realität antworten

Zitat von Athon
Allerdings halte ich nur die wenigsten Menschen für befähigt, ein solches Umgehen mit Andersdenkenden auch zu praktizieren (dafür ist allein schon dieses Forum der beste Beweis...). Die Geschichte hat mehrfach belegt, dass Behauptung und Widerrede im schlimmsten Fall zum gegenseiten Abschlachten geführt haben. Der Mensch ist einfach so konzipiert, dass er versucht, andere von seiner Sicht der Dinge zu überzeugen. Und dies geht leider nicht immer gut aus!

Damit wirst du wohl Recht haben!

Zitat von Athon
Deswegen frage ich: Oh, Gott, oh, Gott. Hättest Du Dein Werk nicht anders konstuieren können...?

Ich nehme mal an, dass du keinen großen Wert auf die Meinung eines Theisten dazu legst? Ich weiß schon, dass du das grundsätzlich ironisch meinst.


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