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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 394 mal aufgerufen
 Christentum
gapping Offline



Beiträge: 613

15.02.2015 11:58
Religion und Führerschaft Antworten

Das Bündnis von Religion und Staatsführung erneuert sich ständig. Die weltlichen Machthaber wollen die Religion als staatstragenden Bündnispartner behalten. Diese Rückwärtsgewandtheit wird selbst dann genutzt, wo offenkundig ist, dass mehr Religion zu mehr Gewalt führt. Selbst Atheisten in politischen Ämtern haben ihre Amtseide auf Gott abgelegt, weil sie glauben, dass Religion einen Halt bietet, obwohl diese haltlos ist. Die verbreitete Meinung, dass gerade die, die sich in Führungen etabliert haben, nicht an Gott glauben, hat reale Grundlagen. Die mediale Wucht, mit der Propaganda für Religion in den meisten Medien gemacht wird, soll die Abkehr von Religion verhindern. Die Funktionen der religiösen Führer sollen dazu dienen, Machterhalt zu sichern. Besonders im neochristlichen Russland wird deutlich, wie die Kirche ihre Funktion erfüllt, das Almosen wieder als Instrument für die Gewinnung von Gläubigen zu nutzen. Außerdem sollen die, die durch das soziale Netz fallen, wie etwa rauschgift- oder alkoholsüchtige Menschen durch den Drill in Kircheneinrichtungen zu nützlichen Gesellschaftsmitgliedern gemacht werden.
Das in einem System das Alkohol-und Drogensucht provoziert.
Für ein Mehr an Gewalt durch Religion ist u.a. Mexico ein typisches Beispiel: Ein Land in dem jährlich 50 000 Menschen ermordet werden, in dem über 20 000 Menschen spurlos verschwunden sind(nach inoffiziellen Schätzungen über 100 000)erinnert daran, wie leicht es ist, sich über die Beichte von Untaten frei zu sprechen. Die vergangenen und gegenwärtigen Diktaturen in Lateinamerica, werden, in den überwiegend katholischen Ländern von Katholiken geführt. Dass die faschistischen Staaten in Europa im vergangenen Jahrhundert auch ausschließlich von Katholiken angeführt wurden, kann kein Zufall sein. Ja, dass die katholische Kirche mit den Faschisten gemeinsam gegen die Republik in Spanien kämpfte war kein Zufall, wie es kein Zufall war, dass der Vatikan sein heutiges Staatsgebiet dem Faschistenführer und Katholiken Mussolini verdankte.
Was verdanken die deutschen Nachkriegsregierungen den Kirchen. Welche unheilvolle Partnerschaft ist da eingegangen, die von der Ausstellung von "Persilscheinen" ab 1945 bis in die Gesetzgebung für Gesundheit und Soziales 2014 hineinreicht. Der katholischen Kirche hat es kaum geschadet, dass sie Völkermord begangen hat. Ihr schadete nicht die Betrügerei von Fälschungen und Zertifikatsverkäufen ohne Gegenwert. Kein Mord keine Kinderschändung konnten ihr die Privilegien nehmen. Kaum jemand nimmt Anstoß daran, dass von ihren Kirchen in Rom das geraubte Gold der Ureinwohner Lateinamericas prangt. Selbst einen Kollaborateur mit dem faschistischen Videla-System in Argentinien wählte man zum Papst, der salbungsvoll mit Worten Veränderungen in seiner Kirche propagiert und real ist nichts passiert. Und so hört man die Worte des Katholiken-Führers die sich gegen die Mafia wenden und Zustimmung erheischen und doch ist der einzige der innerhalb der Gräber von Bischöfen und Kardinälen liegt, kein Humanist, kein Wohltäter, sondern ein Mafia-Boss.
Wie kann die Medienkultur den Katholizismus dennoch ständig als erstrebenswerte Glaubensquelle verkaufen? Das duale System von Führung und Religion, das sich traditionell gegenseitig legitimiert, soll bestehen bleiben. Da sind sich nicht nur in Deutschland, die meisten Parteien-Führer und Parteiangehörigen einig. Man sieht wie schwer es ist, in scheinbar säkular verfassten Systemen, Religion zur Privatsache zu machen. Das, obwohl man längst weiß, der aufrechte Gang und ein erweitertes Bewusstsein mit Religion verhindert wird.
Hat, was der Philosoph Michael Schmidt - Salomon postuliert, die weltumspannende Riesenblödheit, religiöse Gründe, für die religiöse Fanatiker die Speerspitze sind und Finanzakrobaten, die sich den größten Betrug des Mittelalters, den Ablasshandel zum Vorbild nehmen, um Bürger um ihr Erspartes zu betrügen, mit denen dann wieder Spenden an die Kirchen fließen?

Gruß gapping

gapping Offline



Beiträge: 613

09.05.2015 09:19
#2 RE: Religion und Führerschaft Antworten

Tatsächlich nicht hinweg zu diskutieren:

Überwiegend katholische Länder gehören trotz Ressourcen-Reichtums zu den ärmsten Ländern und
überwiegend islamische Länder gehören ebenfalls zu den ärmsten Ländern.

Wenn das nichts zu sagen hat?!

Gruß gapping

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