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Dieses Thema hat 186 Antworten
und wurde 6.563 mal aufgerufen
 Christentum
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Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

28.02.2015 11:34
#51 RE: Was ist denn ein "Christ"? Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #49
Sich selbst bei dem, was man weiß, nie zu sicher zu sein - sondern immer offen für Neues zu sein.
...wenn das deine Grundlage ist, dann gibt es Gott nicht ...

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

28.02.2015 11:42
#52 RE: Was ist denn ein "Christ"? Antworten

Zitat von Glaubensqualle
.. falsch ... man kann nicht immer und beständig behaupten , da wäre was , was man sieht , dann ist man eben diesen Beweis schuldig ..



Das sehe ich anders. Sowohl Atheisten und Theisten sind beide Axiome bekannt. Nun hat jeder Einzelne die Möglichkeit sich den Beweis für eines der Axiome selbstständig zu erarbeiten. Um das zu erreichen kann er einen persönlichen Weg der These und Antithese wählen. Er muss es nicht. Sollte es aber, (meiner meinung nach)

So könnten wir uns dann auch endlich von diesem blöden: "Dann beweis mir doch, dass du recht hast"... sonst bist du ein Lügner, etc. ... " Gezetere weg. Beweise muss sich jeder selbst erarbeiten. Dazu kann man sich in Diskussionen Anregungen holen - die Denkarbeit muss man aber schon selbst übernehmen.

Und wenn du, Glaubensqualle, zu dem Schluss gekommen bist, dass es keinen Gott gibt, dann ist das für dich eben so ... Ja und? Kann ich prima mit leben.

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Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

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Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

28.02.2015 11:46
#53 RE: Was ist denn ein "Christ"? Antworten

Zitat
...wenn das deine Grundlage ist, dann gibt es Gott nicht ...

Wenn dem so wäre, wäre ich ja Atheist. Für dich mag das zum Atheismus führen, jedoch ist da nirgendwo ein Zwang zum Atheismus hinterlegt.

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Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

28.02.2015 11:52
#54 RE: Was ist denn ein "Christ"? Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #52
Und wenn du, Glaubensqualle, zu dem Schluss gekommen bist, dass es keinen Gott gibt, dann ist das für dich eben so ... Ja und? Kann ich prima mit leben.

... ja na klar .. ich werde auch nen Teufel glauben , daß ich irgend jemanden hier im Forum von seinem Glauben abbringen kann ... jeder soll doch nach seinem eigenen Glauben selig werden ...

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 19.044

28.02.2015 13:15
#55 Was ist denn ein "Christ"? Antworten

Zitat von Snooker
Ich wünschte mir, darüber bestünde unter Atheisten wie Theisten Einigkeit.

Es ist eine wissenschaftliche Prämisse. Und die steht der religiösen eigentlich entgegen. Der ZWEIFELan die Gottesexistenz wird unter den Gläubigen nicht gerade als ein Fortschritt gelobt...

Zitat
Dadurch könnten dann Atheisten auch Atheisten bleiben, sowie Theisten Theisten bleiben könnten. Ob wir das jemals schaffen?

Ich glaube nicht, dass ein Beschreiten des Erkenntnispfades ohne Veränderung bleibt. Auf dem Erkenntnispfad schreitest du doch fort. Fort von dem Punkt, an dem du gerade stehst.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

01.03.2015 07:57
#56 RE: Was ist denn ein "Christ"? Antworten

Zitat von Gysi
Es ist eine wissenschaftliche Prämisse. Und die steht der religiösen eigentlich entgegen. Der ZWEIFELan die Gottesexistenz wird unter den Gläubigen nicht gerade als ein Fortschritt gelobt...

Zweifel an der Qualität der Erkenntnis Gottes aber schon. Ich schätze, dir wäre es am liebsten, wenn von jetzt auf gleich alle Menschen Atheisten würden. Der Christ wünscht sich, dass alle Menschen von jetzt auf gleich Christen würden, während der Muslim gerne nur noch Muslime um sich hätte (grob formuliert). Keine Seite wird auf menschlicher Basis damit Erfolg haben. Daher setzt man den Zweifel auch besser an der Erkenntnis der jeweiligen Überzeugung an. Atheisten für Atheisten, Christen für Christen, und Muslime für Muslime.

Zitat von Gysi
Ich glaube nicht, dass ein Beschreiten des Erkenntnispfades ohne Veränderung bleibt. Auf dem Erkenntnispfad schreitest du doch fort. Fort von dem Punkt, an dem du gerade stehst.

Was die Qualität der Erkenntnis der jeweiligen Überzeugung angeht, so stimmt das unbedingt. Viele kleine Fortschritte können sogar zu einem Umdenken in größeren Kategorien führen. Sodass ein Atheist zu einem Christen wird, oder ein Christ zum Atheisten; oder aber ein Muslim zum Christen oder Atheisten. Alles ist möglich. Alles ist menschlicher Fortschritt. Manches wird sich als tatsächlicher Fortschritt auch in Zukunft erweisen.

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Gysi Online

Atheist


Beiträge: 19.044

01.03.2015 10:21
#57 Was ist denn ein "Christ"? Antworten

Zitat von Snooker
Sodass ein Atheist zu einem Christen wird, oder ein Christ zum Atheisten; oder aber ein Muslim zum Christen oder Atheisten. Alles ist möglich.

Alles ist möglich. Auch der Weg weg von der Wirklichkeit. Von der Schwerkraft der Wirklichkeit angezogen zu werden ist aber deutlich entspannender, als gegen diese Schwerkraft anzuarbeiten. Das kostet Energien.

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Reisender Offline



Beiträge: 4.058

01.03.2015 10:46
#58 RE: Was ist denn ein "Christ"? Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #57

Zitat von Snooker
Sodass ein Atheist zu einem Christen wird, oder ein Christ zum Atheisten; oder aber ein Muslim zum Christen oder Atheisten. Alles ist möglich.
Alles ist möglich. Auch der Weg weg von der Wirklichkeit. Von der Schwerkraft der Wirklichkeit angezogen zu werden ist aber deutlich entspannender, als gegen diese Schwerkraft anzuarbeiten. Das kostet Energien.



Nun sei mal nicht so faul.
Wenn wir kosmische Bürger werden wollen, müssen wir die Schwerkraft überwinden.

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

01.03.2015 10:55
#59 RE: Was ist denn ein "Christ"? Antworten

Zitat von Reisender im Beitrag #58
Wenn wir kosmische Bürger werden wollen, müssen wir die Schwerkraft überwinden.


.. nix ist einfacher als das ... ich hab` mir schon Begleitschutz angeschafft , schau mal :

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

01.03.2015 11:12
#60 RE: Was ist denn ein "Christ"? Antworten

Zitat von Glaubensqualle im Beitrag #59
Zitat von Reisender im Beitrag #58
Wenn wir kosmische Bürger werden wollen, müssen wir die Schwerkraft überwinden.


.. nix ist einfacher als das ... ich hab` mir schon Begleitschutz angeschafft , schau mal :






Genau so habe ich mir eine Weltraumfahrt immer vorgestellt.
Gysi können wir aber nicht mitnehmen, er hat nicht genügend Energie um die Schwerkraft
zu überwinden.

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

01.03.2015 11:32
#61 RE: Was ist denn ein "Christ"? Antworten

Zitat von Reisender im Beitrag #60
Gysi können wir aber nicht mitnehmen, er hat nicht genügend Energie um die Schwerkraft zu überwinden.
.. .. .. ach .. .. ist er so raumfüllend , daß er sich der Schwerkraft der Erde nicht entziehen kann ...
.. vielleicht wird ihm auch schwindelig "um die Augens" , wenn es mit dem Engel ins Universum geht ..
.
.
..

Zitat
ist Mobbing in einem Forum eigentlich strafbar

..

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

02.03.2015 10:08
#62 RE: Was ist denn ein "Christ"? Antworten

Zitat von Gysi
Alles ist möglich. Auch der Weg weg von der Wirklichkeit. Von der Schwerkraft der Wirklichkeit angezogen zu werden ist aber deutlich entspannender, als gegen diese Schwerkraft anzuarbeiten. Das kostet Energien.

Wirklichkeit ist gut. Für dich ist es der Atheismus, für mich der christliche Theismus. Wirklichkeit bleibt gut! Das Streben danach ist die Wurzel allen Forstschritts. Dass Atheismus und Theismus einander diametral gegenüberstehen, was das Verständnis von Wirklichkeit angeht, ist ja nicht verwunderlich.

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Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

02.03.2015 10:15
#63 RE: Was ist denn ein "Christ"? Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #62
Wirklichkeit ist gut. Für dich ist es der Atheismus, für mich der christliche Theismus. Wirklichkeit bleibt gut!
.. nur der Theismsus ist nicht die Wirklichkeit ...

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 19.044

02.03.2015 10:18
#64  Was ist denn ein "Christ"? Antworten

Zitat von Snooker
Dass Atheismus und Theismus einander diametral gegenüberstehen, was das Verständnis von Wirklichkeit angeht, ist ja nicht verwunderlich.

Gibst du dich damit zufrieden? Es gibt nur eine Wirklichkeit. Oder Wahrheit. Aber verschiedene Wahr-Nehmungen. Man muss den Erkenntnispfad beschreiten. These-Antithese. Ich sagte, dass die Theorie dir nicht so viel wert sein darf, die Erkenntnis muss dir dafür alles wert sein. Die Theorie steht in der Wissenschaft immer zur Falsifikation! So funktioniert wissenschaftliches Erkenntnisstreben. Für dich hieße das: Der Glaube (statt Theorie) sollte dir nicht viel wert sein, die Erkenntnis dafür alles. Darauf wirst du nicht eingehen können. Das ist eben der Unterschied zwischen Wissenschaft und Religion!

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

02.03.2015 10:44
#65 RE: Was ist denn ein "Christ"? Antworten

Zitat von Gysi
Gibst du dich damit zufrieden

Was die Diskussion zwischen Atheismus und Theismus angeht, auf jeden Fall. Ich beteilige mich nicht erst seit gestern an Diskussionen zu dieser Thematik und bin schon mit den unterschiedlichsten Ansichten beider Lager konfrontiert worden. Sie alle behaupten mal mehr mal weniger offen von sich steif und fest schon heute das unwiderlegbare Verständnis von Wahrheit oder Wirklichkeit erreicht zu haben. Dass es nur eine Wirklichkeit gibt, ist mir auch klar. Ich kann auch der momentanen Überzeugung sein, dass der Theismus näher an der tatsächlichen Wirklichkeit dran ist als der Atheismus. Du bist, was dich betrifft ja ebenfalls davon überzeugt, dass der Atheismus näher an der Wirklichkeit dran ist, als der Theismus. Darüber können wir reden. Zu hoffen, dass ein Atheist nun das Verständnis des Theismus annimmt, wenn es um die Definition von Wirklichkeit geht und umgekehrt, halte ich für Wunschdenken. So wie es momentan aussieht, müssen wir uns damit abfinden, dass es bei diesen klaren Abgrenzungen zwischen Atheismus und Theismus bleibt.

Zitat von Gysi
Für dich hieße das: Der Glaube (statt Theorie) sollte dir nicht viel wert sein, die Erkenntnis dafür alles. Darauf wirst du nicht eingehen können. Das ist eben der Unterschied zwischen Wissenschaft und Religion!

Und was hieße das für dich? Deine Überzeugung - (dass der Atheismus die Wirklichkeit widerspielgelt) sollte dir nicht viel wert sein, die Erkenntnis dafür alles? Wirst du darauf eingehen können? Atheisten können von Theisten viel fordern - und umgekehrt. Hat das aber jemals zu Fortschritt innerhalb der Diskussion geführt? Wenn Atheisten fortfahren, den Gläubigen das Streben nach Erkenntnis abzusprechen, weil es ja nur die atheistische Form des Strebens geben darf - nun so fürchte ich - werden wir auf Fortschritt in der Diskussion bis auf Weiteres verzichten müssen.

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Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

02.03.2015 11:00
#66 RE: Was ist denn ein "Christ"? Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #65
Ich kann auch der momentanen Überzeugung sein, dass der Theismus näher an der tatsächlichen Wirklichkeit dran ist als der Atheismus. Du bist, was dich betrifft ja ebenfalls davon überzeugt, dass der Atheismus näher an der Wirklichkeit dran ist, als der Theismus. Darüber können wir reden.
.. doch da bist du ganz weit von entfernt .. weil du dich der Wissenschaft nicht erschließt , sie einfach ignorierst ... ansonsten hättest du schon längst die wissenschaftlichen Argumente für deinen Theismus geliefert ..

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

02.03.2015 11:20
#67 RE: Was ist denn ein "Christ"? Antworten

Zitat von Glaubensqualle
.. doch da bist du ganz weit von entfernt .. weil du dich der Wissenschaft nicht erschließt , sie einfach ignorierst ... ansonsten hättest du schon längst die wissenschaftlichen Argumente für deinen Theismus geliefert ..

Was bedeutet dir denn ein "Erschließen der Wissenschaft"? Sicherlich erfolgt das erst dann deiner Meinung nach korrekt, wenn man die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse atheistisch interpretiert. Da für dich eine andere Herangehensweise nicht gültig ist, wird sich deiner Meinung nach kein Theist jemals der Wissenschaft erschließen. Wahrscheinlich ist dir ganze Reihe von Theistischen Wissenschaftlern auch völlig suspekt und du legst sie in der Schublade der "Pseudowissenschaftler" ab, egal wie renomiert ihre Namen und Forschungsergebnisse auch sein mögen.

Auf welcher Grundlage sollte ich (oder sonst irgendein Theist) DIR wissenschaftliche Argumente für den Theismus liefern können, wenn du diese gar nicht zulassen darfst? Ich erwähnte schon mal in diesem Thread, dass es überdies deiner Denkarbeit zukommt, Beweise für die theistische oder atheistische Position zu erabeiten. Jeder muss das letztendlich für sich selbst klarmachen. Ich frage dich ja auch nicht nach Beweisen für deinen Atheismus - Ich beschäftige mich selbst mit atheistischen Interpretationen der Forschungsergebnisse. Du scheinst ja schon durch deine Denkarbeit zu einem endgültigen Ergebnis gekommen zu sein. Lohnt es sich für dich überhaupt noch, offen darüber zu reden? Welchen Sinn hat das deiner Meinung nach?

Ich werde dir also keinesfalls einen wissenschaftlichen Beweis für den Theismus liefern können, den du anerkennen kannst. Also spar ich mir die Zeit!

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Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

02.03.2015 11:34
#68 RE: Was ist denn ein "Christ"? Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #67
Lohnt es sich für dich überhaupt noch, offen darüber zu reden?
.. nein , absolut nicht .. weil ich nie im Leben daran glaube , daß wirkliche Fakten und Tatsachen und auch die eigene Selbsterkenntnis von dir hier geschrieben werden .. also sparen wir uns die Zeit

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

02.03.2015 11:38
#69 RE: Was ist denn ein "Christ"? Antworten

Zitat von Glaubensqualle
.. nein , absolut nicht .. weil ich nie im Leben daran glaube , daß wirkliche Fakten und Tatsachen und auch die eigene Selbsterkenntnis von dir hier geschrieben werden .. also sparen wir uns die Zeit

Ja da bin ich mit dir wirklich einer Meinung. Das ist dann wirklich besser so...Vielen Dank für deine Ehrlichkeit auch den anderen Usern gegenüber!

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Glaubensqualle ( gelöscht )
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02.03.2015 11:56
#70 RE: Was ist denn ein "Christ"? Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #67
Auf welcher Grundlage sollte ich DIR wissenschaftliche Argumente für den Theismus liefern können,
.. das genau ist doch das Problem ... denn solche Grundlagen für den Theismus gibt es nicht ...

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 19.044

02.03.2015 12:50
#71  Was ist denn ein "Christ"? Antworten

Zitat von Snooker
Deine Überzeugung - (dass der Atheismus die Wirklichkeit widerspielgelt) sollte dir nicht viel wert sein, die Erkenntnis dafür alles?

Ja! Wissenschaft drängt auf die Falsifizierung. Religion auf Verifizierung. Falsifizieren tut der Teufel!

Zitat
Wenn Atheisten fortfahren, den Gläubigen das Streben nach Erkenntnis abzusprechen, weil es ja nur die atheistische Form des Strebens geben darf

Die Gläubigen haben keinen vom Atheismus separierten Erkenntnisweg. Die Atheisten haben ebenfalls keinen "atheistischen" Erkenntnisweg - es gibt nur den wissenschasftstheoretischen: Rede - Gegenrede; These - Antithese; Glaube - Zweifel. Das hat nichts mit Ideologiefixierung zu tun, sondern mit Realismus und nichts anderem!

Der Hinduist würde sagen: Ich kenne einen anderen Erkenntnisweg: die Meditation! Der Wissenschaftler setzt ihren Ergebnissen aber Fragen entgegen, antithesenorientiert. Der Hinduist würde sagen, meine Meditationserfahrung braucht nicht angezweifelt zu werden. Ein derartig strukturierter Erkenntnisweg kann uns nicht weiterbringen! Der Wissenschaftsorientierte bedient sich nichts anderem als dem wunderbaren uns genetisch eingepflanzten Instrument des - MISSTRAUENS! Misstrauen ist wichtig wie Vertrauen wichtig ist. Auf das Verhältnis, auf das Maß kommt es an. Und das tariert uns die INTUITION aus.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

02.03.2015 15:48
#72 RE: Was ist denn ein "Christ"? Antworten

Zitat von Gysi
Ja! Wissenschaft drängt auf die Falsifizierung. Religion auf Verifizierung. Falsifizieren tut der Teufel!

Warum denn nicht beides Verifizieren und Falsifizieren? Wenn man da schon unterscheidet, sollte man doch die Vorteile beider Verfahren erkennen und anwenden. Mit dem zweiten....

Zitat von Gysi
Die Gläubigen haben keinen vom Atheismus separierten Erkenntnisweg. Die Atheisten haben ebenfalls keinen "atheistischen" Erkenntnisweg - es gibt nur den wissenschasftstheoretischen: Rede - Gegenrede; These - Antithese; Glaube - Zweifel. Das hat nichts mit Ideologiefixierung zu tun, sondern mit Realismus und nichts anderem!



Damit wird die Problematik in den Diskussionen nur auf eine angere Ebene verlagert. Auch wenn man unter dieser Vorgabe, es gibt nur einen wissenschaftstheoretischen Erkenntnisweg, diskutiert, werden sich Vertreter aus beiden Lagern gegenseitig vorwerfen, diesen einen wissenschaftstheoretischen Erkenntnisweg nicht richtig zu beschreiten. Damit bleibt die Problematik gleich. Wem willst du dann Recht geben? Selbstverständlich den Atheisten.

Zitat von Gysi
Misstrauen ist wichtig wie Vertrauen wichtig ist. Auf das Verhältnis, auf das Maß kommt es an. Und das tariert uns die INTUITION aus.

Inwieweit misstraut denn ein Atheist seiner Überzeugung? Misstraust du dann auch dem Maß zwischen Vetrauen und Misstrauen, also der INTUITION?

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02.03.2015 16:01
#73  Was ist denn ein "Christ"? Antworten

Zitat von Snooker
Warum denn nicht beides Verifizieren und Falsifizieren?

Verifizieren kann aus Eitelkeit geschehen. Der Druck muss von dem Falsifikationsbestreben kommen, dem Zweifel. Wenn aus dem eine erneute Verifizierung kommt, hilft das der Theorie und der Wahrheitsfindung.

Zitat
Auch wenn man unter dieser Vorgabe, es gibt nur einen wissenschaftstheoretischen Erkenntnisweg, diskutiert, werden sich Vertreter aus beiden Lagern gegenseitig vorwerfen, diesen einen wissenschaftstheoretischen Erkenntnisweg nicht richtig zu beschreiten.

Welchen anderen Erkenntnisweg kennst du denn?

Zitat
Inwieweit misstraut denn ein Atheist seiner Überzeugung? Misstraust du dann auch dem Maß zwischen Vetrauen und Misstrauen, also der INTUITION?

Das ist keine atheistenspezifische Realitätsverarbeitung. Danach ist das Optimum einer Realitätsverarbeitung aller Menschen ausgerichtet. So sehe ich das. Wenn du das anders siehst: Erkläre mir die Alternativen.

Natürlich habe ich zu dem Reflex des Vertrauens auch den des Misstrauens in mir! Mit beiden möglichst zielsicher umzugehen, hat was mit Lebenserfahrung zu tun. Ich misstraue auch den Ergebnissen meiner Lebenserfahrung, immer! Aber ich sehe auch zu, mich mit VERtrauen entspannen zu dürfen. Was angesagt ist, bestimmt meine Intuition.

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SnookerRI Offline

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Beiträge: 8.325

02.03.2015 16:38
#74 RE: Was ist denn ein "Christ"? Antworten

Zitat von Gysi
Verifizieren kann aus Eitelkeit geschehen. Der Druck muss von dem Falsifikationsbestreben kommen, dem Zweifel. Wenn aus dem eine erneute Verifizierung kommt, hilft das der Theorie und der Wahrheitsfindung.

Verifizierung aus Eitelkeit ist aber wohl kaum würdig, Verifizierung genannt zu werden. Und was ist mit der Falsifizierung? Ist sie aus sich selbst heraus von Eitelkeit befreit? Wahrscheinlich ohnhin nebensächlich, wenn man es lernt beide Verfahren zu verwenden. Wirken sie dann nicht wie ein 2-Komponenten Dichtstoff für das Streben nach Wirklichkeit?

Zitat von Gysi
Welchen anderen Erkenntnisweg kennst du denn?

Für mich gibt es auch nur einen Erkenntisweg. Ich beobachte aber, dass Atheisten und Theisten verschiedenartig (und letztlich jeder individuell) auf diesem schreiten. Dieses Recht lasse ich jedem. Jeder hat eine andere Lebenserfahrung. Jeder bewertet für sich einen Gedanken individuell! Das sollte man nicht vergessen.

Zitat von Gysi
Das ist keine atheistenspezifische Realitätsverarbeitung. Danach ist das Optimum einer Realitätsverarbeitung aller Menschen ausgerichtet. So sehe ich das. Wenn du das anders siehst: Erkläre mir die Alternativen.

Ich könnte das gar nicht auf einen allgemeingültige Formel bringen. Meiner Beobachtung nach verhält sich da letztlich jeder grundsätzlich individuell. So gibt es zum Beispiel Menschen, die den Erkenntnisweg gar nicht selbst beschreiten möchten, sondern dem, was gerade im Trend liegt, Vertrauen schenken.

Zitat von Gysi
Natürlich habe ich zu dem Reflex des Vertrauens auch den des Misstrauens in mir! Mit beiden möglichst zielsicher umzugehen, hat was mit Lebenserfahrung zu tun. Ich misstraue auch den Ergebnissen meiner Lebenserfahrung, immer! Aber ich sehe auch zu, mich mit VERtrauen entspannen zu dürfen. Was angesagt ist, bestimmt meine Intuition.

Das ist doch in Ordnung. Das kann dir keiner nehmen. Solange die Entspannung kein Dauerzustand wird. Wovon wollte man sich dann auch noch entspannen?

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02.03.2015 16:52
#75  Was ist denn ein "Christ"? Antworten

Zitat von Snooker
wenn man es lernt beide Verfahren zu verwenden. Wirken sie dann nicht wie ein 2-Komponenten Dichtstoff für das Streben nach Wirklichkeit?

Sehe ich nicht so. Beispiel: So ein Formel-1-Bolide muss eine erkleckliche Testreihe bestehen, bevor der Fahrer damit in die offiziellen Rennen geht. So muss auch jede Theorie Prüfungen überstehen, bevor sie ernst genommen wird. Die Kritik ist wichtiger als die Werbung für die Theorie.

Zitat
Für mich gibt es auch nur einen Erkenntisweg. Ich beobachte aber, dass Atheisten und Theisten verschiedenartig (und letztlich jeder individuell) auf diesem schreiten. Dieses Recht lasse ich jedem.

Ich auch, natürlich! Jeder hat das Recht dazu, falsch zu liegen. Du, ich, alle. Aber wer will nicht richtig liegen?

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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