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Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 33 Antworten
und wurde 19.457 mal aufgerufen
 Islam
Seiten 1 | 2
Schwester ( Gast )
Beiträge:

04.05.2006 23:19
Vergleich--Islam und Christentum antworten

Islam und Christentum im Vergleich


Islam
1. Allah ist zwar der Schöpfer der Welt und des einzelnen Menschen, aber er ist transzendent, d. h. von der Schöpfung getrennt. Es gibt keine Brücke zwischen ihm und der Schöpfung. (Sure 55,1-78)

Christentum
1. Gott schuf die Menschen als sein Ebenbild und Gegenüber. Er offenbart sein Wesen in der Schöpfung. Er legt sich durch seine Verheißungen fest. Jesus ist die Brücke zwischen Gott und Mensch (Johannes 14,16).

2. Adam sündigte im Paradies, indem er die verbotene Frucht aß, aber dies hatte keine wei­teren Folgen für die Beziehung zwischen Allah und Mensch in der Zukunft: Im Islam gibt es keinen echten Sündenfall und keine Erbsünde. (Sure 20,115ff)
2. Adam übertrat Gottes Gebot im Paradies und brachte damit die Sünde, den Tod und die Tren­nung von Gott für alle Menschen in die Welt. Versöhnung mit Gott ist nur durch Jesu Tod möglich (2. Korinther 5,18‑19). 3. Der Mensch ist bei seinem Handeln in der Lage, sich zwischen Gutem und Bösem zu ent­scheiden. Er soll sich als Muslim für das Gute entscheiden und das Böse meiden. Wenn er dennoch sündigt, trifft er damit nicht Allah. Er sündigt in erster Linie gegen sich selbst. (Sure 17,7;4,110f;7,21; 2,57)
3. Der Mensch ist böse und kann von sich aus nichts Gutes vor Gott tun. Auch kann er nichts tun, um vor Gott seine Schuld wieder gut zu machen. Seine einzelnen Sünden richten sich immer direkt gegen Gott (Römer 3,10‑12).
4. Der Mensch kann durch gute Werke und das Einhalten der Gebote Allah gefallen. Der Mensch ist nicht grundsätzlich von Allah ge­trenn[/rot
4. Der Mensch kann Gott nicht durch Werke erreichen. Der Versuch, das Gesetz aus eigener Kraft zu erfüllen, bringt ihn nur noch tiefer in die Sünde. Der Mensch ist durch die Erbsünde getrennt von Gott (Römer 3,20). ] 5. Jesus wurde von Allah durch sein Wort ("Sei!") erschaffen und durch Allahs Macht in Maria versetzt. Er ist jedoch nur ein Mensch. (Sure 19,16-36)
5. Jesus wurde vom Heiligen Geist in Maria gezeugt und ist wahrer Mensch und wahrer Gott (Gottes Sohn) zugleich (Lukas 1,35).
6. Allah hat keine Kinder. Jesus darf nicht als Gott verehrt werden. Der Glaube an die Dreiei­nigkeit gilt als heidnisch und Vielgötterei. Mehrere Götter zu verehren ist die schlimmste, die unvergebbare Sünde im Islam.
6. Jesus ist Gottes Sohn und Gott selbst. Vater, Sohn und Heiliger Geist sind ein einziger drei­einiger Gott (Johannes 1, 12).
7. Der Koran wirft den Christen vor, drei Göt­ter, nämlich Gott, Jesus und Maria anzubeten. So war Mohammed vermutlich von Christen seiner Zeit die Dreieinigkeit beschrieben wor­den.[/rot
7. Die Dreieinigkeit besteht aus Vater, Sohn und Heiligem Geist. Maria war ein Mensch und hat keinen Anteil an der Dreieinigkeit (Matthäus 28,19). ]
8. Jesus war einer der wichtigsten Propheten der Geschichte. Mohammed ist jedoch größer als er. Das Kommen Mohammeds wird im Alten Testament durch Mose und Jesaja und im Neuen Testament durch Jesus angekündigt.
8. Jesus kam als der im Alten Testament verhei­ßene Erlöser und Retter in die Welt. Er ist als Sohn Gottes der höchste Prophet und kündigte das Kommen des Geistes Gottes als Tröster an (Johannes 14,6).
9. Jesus ist nicht gekreuzigt worden und nicht auferstanden. Eine Kreuzigung wäre eine schmachvolle Niederlage für Jesus gewesen. Allah entrückte Jesus vor seinen Feinden und ein anderer wurde an seiner Stelle gekreuzigt. (Sure 4,157f)
Es ist grundsätzlich unmöglich, stellvertretend Erlösung zu erwirken.

9. Jesus starb nach dem Willen seines Vaters am Kreuz, er wurde ins Grab gelegt und stand am dritten Tag von den Toten auf. Durch die Kreuzigung errang er den Sieg über Sünde und Tod und erwirk‑te stellvertretend die Erlösung der Menschen (l. Petrus 1, 18 + 19).
10. Mohammed ist der letzte und wichtigste Prophet (das 'Siegel' der Propheten).
10. Da sich in Jesus Gott offenbart, ist Mohammed ein falscher Prophet, dessen Lehren im Gegensatz zu den Kernaussagen des Alten und Neuen Testamentes stehen (Apostelgeschichte 10,43).
11. Der Koran gilt als reines unverfälschtes Wort Gottes; eine Abschrift des „himmlischen Buches“. Das Alte und Neue Testament sei mit der Zeit verfälscht worden und daher nicht verläßlich. Der Koran korrigiere das Alte und Neue Testament.
11. Die Bibel ist Gottes zuverlässiges Wort an uns. Der Heilige Geist inspirierte ihre Niederschrift. Die Bibel wird durch nichts ergänzt oder korrigiert und bleibt in Ewigkeit Gottes Wort (Offenbarung 22,18). 12. Der Koran gilt als Muhammad durch Ver­mittlung des Engels Gabriel direkt von Allah eingegeben, ohne Beteiligung der Persönlichkeit Mohammeds. Damit ist seine Unver­fälschtheit garantiert.
12. Die Bibel ist von Gott "eingehaucht", die Persönlichkeit der Schreiber jedoch nicht aus­geschaltet; sie spiegelt sich deutlich in den verschiedenen biblischen Bücher wider (2. Timotheus 3,16). 13. Glaube bedeutet, Allah anzuerkennen, ihm Dankbarkeit zu erweisen und seine Gebote zu halten. 13. Glaube bedeutet, seine Schuld und Verlo­renheit einzusehen, Jesu Erlösung für sich an­zunehmen und aus der Kraft des Heiligen Gei­stes zu leben.
14. Im Jüngsten Gericht kann vielleicht Mohammeds noch für seine Gemeinde Fürsprache einlegen. 14. Jesus ist der Mittler, der Fürsprecher seiner Gemeinde bei Gott.
15. Sünde betrifft Allah nicht, sondern richtet sich immer in erster Linie gegen den Men­sch, der sie begangen hat.
15. Sünde richtet sich zuerst gegen Gott; der Mensch leidet zusätzlich unter ihr.
16. Es gibt sündlose Menschen, nämlich die Propheten, die Allah zu den Menschen gesandt hat.
16. Es gibt keine sündlosen Menschen (Die einzige Ausnahme ist Jesus Christus).

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Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist.
Alles ist schön, was man mit Liebe betrachtet.
Wenn du mich fragen würdest, wie lange ich Dich noch liebe, könnte ich nur antworten: Ich kann es nicht sagen, denn ich weiß nicht, wie lang ich noch lebe!

Navigator Offline



Beiträge: 247

05.05.2006 01:39
#2 RE: Vergleich--Islam und Christentum antworten

Nice,

so einen Vergleich habe ich schon immer gesucht und hier habt ihr eure Widersprüche in der Bibel, der grösste widerspruch ist das der Mensch niemals Gott erreichen kann, nur durch Jesu und zudem die Erbsünde, wonach wir als Sünder geboren werden. Natürlich auch die Dreifaltigkeit..

Von daher ist meiner Auffassung nach die grösste Lüge der Menschheit, das Jesus gekreuzigt wurde, dies hat den Stein ins Rollen gebracht und heute denkt jeder das es so war.

Vor allem ist es ja bewiesen das die Bibel neu verfasst wurde, in ihr finden sich natürlich viel wahres aber leider auch viel unwahres...Gott hat uns Menschen das AT und die Botschaften von Jesus anvertraut doch der Teufel hat den Menschen als Marionette benutzt und beide Bücher geaendert, im Koran sagt Gott das er selbst auf den Koran aufpassen wird und er niemals verfaelscht werden kann, heute 1400 Jahre nach der Überlieferung ist von Nord Afrika bis nach indonesien jeder Koran 1 zu 1 gleich, was man von der Bibel nicht mehr sagen kann...


emanuel ( Gast )
Beiträge:

05.05.2006 09:03
#3 RE: Vergleich--Islam und Christentum antworten

In Antwort auf:
9. Jesus ist nicht gekreuzigt worden und nicht auferstanden. Eine Kreuzigung wäre eine schmachvolle Niederlage für Jesus gewesen. Allah entrückte Jesus vor seinen Feinden und ein anderer wurde an seiner Stelle gekreuzigt. (Sure 4,157f)
Es ist grundsätzlich unmöglich, stellvertretend Erlösung zu erwirken.

er wurde ermordet oder getötet, je nach geschmack.
dann haben sie seine leiche zur schau gestellt. die reinste leichenschändung.

auferstanden ist er oder eine nahtoderfahrung hat er sehr wohl gemacht,
von der er die lehren für seine lehre bezogen hatte. denn aus nichts kommt nichts.

wollte mohammed darauf hinweisen, wie ich es jetzt tue, dann hätte er gleichzeitig
ein stück seiner geschichte an die öffentlichkeit gebracht.

die einen haben es überzeichnet, er hat sich zurückgehalten.
von der forschung auf breiter basis ist davon heute nur mehr sehr wenig zu erkennen.

erlösung?! will der mensch er selbst sein und sich gleichzeitig dem gesamtplan der schöpfung nähern,
dann wird er immer weiter vorwärts drängen und weiterentwickeln.
das bisher gezeigte kann nur eine vorbereitung darauf sein. sonst nichts.

was nun dabei "allah" oder "gott" betrifft, von dem es unter anderem heißt, er sei mit mir,
diese ordnung und macht halte ich für so gewaltig groß und unermesslich,
dass ich sie als mensch nicht einmal annähernd erreichen werde.
das ist dann so etwas wie eine erlösung oder befreiung,
wenn du es verstehen möchtest.

aber, zwischen den menschen und gott, da gibt es noch etwas ...

und ein

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

05.05.2006 11:32
#4 RE: Vergleich--Islam und Christentum antworten

In Antwort auf:
so einen Vergleich habe ich schon immer gesucht

Tja, hast halt nicht genug gesucht. Das hatten wir hier im Forum schon mal wesentlich ausführlicher und vor allem objektiver. Gib dir Mühe, auch du kannst das finden

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...im Übrigen bin ich der Meinung, dass Religion verdummt

Vanion Offline

Atheist


Beiträge: 1.568

05.05.2006 13:50
#5 RE: Vergleich--Islam und Christentum antworten
Ich mag diese Äpfel mit Birnen vergleiche *g*
Sie sind sehr Vitaminreich

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

05.05.2006 14:15
#6 RE: Vergleich--Islam und Christentum antworten

In Antwort auf:

Islam
1. Allah ist zwar der Schöpfer der Welt und des einzelnen Menschen, aber er ist transzendent, d. h. von der Schöpfung getrennt. Es gibt keine Brücke zwischen ihm und der Schöpfung. (Sure 55,1-78)

In Antwort auf:

4. Der Mensch kann durch gute Werke und das Einhalten der Gebote Allah gefallen. Der Mensch ist nicht grundsätzlich von Allah ge­trenn[/rot

Widerspruch!

Schwester ( Gast )
Beiträge:

05.05.2006 14:26
#7 RE: Vergleich--Islam und Christentum antworten

In Antwort auf:
Widerspruch!

Gehirn bitte einschalten
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Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist.
Alles ist schön, was man mit Liebe betrachtet.
Wenn du mich fragen würdest, wie lange ich Dich noch liebe, könnte ich nur antworten: Ich kann es nicht sagen, denn ich weiß nicht, wie lang ich noch lebe!

Ronnie77 ( Gast )
Beiträge:

06.05.2006 21:08
#8 RE: Vergleich--Islam und Christentum antworten

Islam vs Christentum

Der Islam entstand 600 Jahre nach dem Christentum durch eine Offenbahrung Mohammeds.
Mohammed machte zahlreiche Anleihen bei der Bibel.
Allerdings kannte er offensichtlich nur Teile daraus, so dass es im koran viele Missverständnisse und Fehldeutungen
gibt (Jesus ist nur Prophet, wurde nicht gekreuzigt, sondern ein ein anderer für ihn und kann nicht erlösen. Maria ist Teil der göttlichen Dreienigkeit usw.)
Der Islam glaubt an einen strangen unnahbaren Gott (Allah).
Nach dem Tod folgt das Paradies oder die Hölle.
Um in das Paradies zu kommen, muss man die 5 Hauptgebote ("Säulen") des Islam halten: Fünfmal am Tag beten, täglich das Glaubensbekenntnis aufsagen, Almosen geben, im Monat Ramadan fasten und einmal im Leben nach Mekka pilgern.
All das bietet aber trotzdem keine Gewähr, nicht doch noch in der Hölle zu landen.
Dies hängt nämlich letztlich davon ab wie es Allah gefällt.
Das Sicherste ist, in einem heiligen Krieg (einschließlich Selbstmordkommandos) zu sterben, dann ist das Paradies garantiert

Christentum
Das Christentum beruft sich auf das alte und auf das neue Testament
Christen sehen gemäß Bibel in Jesus den bereits erschienen Messias (die Juden warten immer noch darauf),
durch den Sie Vergebung erhalten können. Dies sehen sie als einzige Möglichkeit an, um trotz ständigen Schuldigwerdens den Himmel zu erreichen.

Navigator Offline



Beiträge: 247

06.05.2006 21:13
#9 RE: Vergleich--Islam und Christentum antworten

In Antwort auf:
Dies hängt nämlich letztlich davon ab wie es Allah gefällt.
Das Sicherste ist, in einem heiligen Krieg (einschließlich Selbstmordkommandos) zu sterben, dann ist das Paradies garantiert

Wo gibt es eine garantie im Leben?

In Antwort auf:
Das Christentum beruft sich auf das alte und auf das neue Testament
Christen sehen gemäß Bibel in Jesus den bereits erschienen Messias (die Juden warten immer noch darauf),
durch den Sie Vergebung erhalten können. Dies sehen sie als einzige Möglichkeit an, um trotz ständigen Schuldigwerdens den Himmel zu erreichen.


Demnach hat Jesus(sa) alle Sünden mit seinem Leichnahm bezahlt, was wir moslems nicht glauben, zum anderen haelt man sich dann an paar Gebote, isst weiterhin Schwein, geht hin und wieder in die Kirche, sündigt weiterhin, trinkt Alkohol, sündigt immernoch, Sex so weit das Auge reicht, sündigt schliesslich bis zum Tod, doch da man an Jesus glaubt kommt man in den Himmel....So ein Schwachsinn, nichts ist Garantiert.

Ronnie77 ( Gast )
Beiträge:

06.05.2006 21:23
#10 RE: Vergleich--Islam und Christentum antworten

@Navigator

Ein Moslem sündigt wohl nie?
Ein Schwein zu essen ist keine Sünde, halt nur bei Moslems.
Was Sex betrifft seit ihr gar nicht so viel besser!

Ronnie77 ( Gast )
Beiträge:

06.05.2006 21:32
#11 RE: Vergleich--Islam und Christentum antworten

@ Navigator

Wenn mir nichts garantiert wird, wozu dann an Allah glauben?
Wenn ein frommer Moslem allen guten Taten zum Trotz von Gott in die Hölle geschickt wird, wozu hat er dann sein ganzes Leben an ihn geglaubt=?


Schwester ( Gast )
Beiträge:

06.05.2006 22:18
#12 RE: Vergleich--Islam und Christentum antworten

Jeder Mensch sündigt.. moslime und chrusten und Juden.
Ronny.. die gebet.. sind pflicht gebete, aber es heisst nicht, dass jeder Moslem, der 5 mal am tag betet, ins paradies ein gehen wird. Das wäre zu einfach
Die Absicht des gebetes zählt und nicht das gebet. Die Taten werden nach der absicht berechnet und nicht sonst was.
Schweinefleisch ist verboten.. die wissenschaft hat es ja auch bewisen und ich habe ja auch einen beitrag zu gefügt.. Und den wahren grund, hat allah(swt) nicht wirklich genannt.
Alkohl wurde in 3 schichten verboten. So hat allah(swt) die sahabas erzogen. Nach der dritten sura.. wurde es entgültig verboten.
Und was das hier betrifft

In Antwort auf:
Wenn ein frommer Moslem allen guten Taten zum Trotz von Gott in die Hölle geschickt wird, wozu hat er dann sein ganzes Leben an ihn geglaubt=?

Allah(swt) gott alleine also.. Er kennt das Herzen von Menschen.. Taten hin und her.. aber was sagt das Herz dazu??
Ich kann spenden und im Herzen schreie ich "Bäh.. nur weil ich ins paradies eingehe muss ich spenden"
Ne ne.. das ist kein frommer Muslim.. Du verstehst was ich meine??

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Wenn du mich fragen würdest, wie lange ich Dich noch liebe, könnte ich nur antworten: Ich kann es nicht sagen, denn ich weiß nicht, wie lang ich noch lebe!

Ronnie77 ( Gast )
Beiträge:

06.05.2006 22:33
#13 RE: Vergleich--Islam und Christentum antworten

Es führt also genau auf dasselbe hinaus wie beim Christentum!

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

06.05.2006 22:34
#14 RE: Vergleich--Islam und Christentum antworten

In Antwort auf:
Schweinefleisch ist verboten.. die wissenschaft hat es ja auch bewisen und ich habe ja auch einen beitrag zu gefügt

Sicher, früher war es sicher sehr schwer Schweinefleisch frisch zu halten, aber warum sollte man heutzutage darauf verzichten?

In Antwort auf:
Alkohl wurde in 3 schichten verboten. So hat allah(swt) die sahabas erzogen. Nach der dritten sura.. wurde es entgültig verboten.

Natürlich ist Raki davon ausgenommen, ist ja nur Medizin, was?
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Fanatismus besteht im Verdoppeln der Anstrengung, wenn das Ziel vergessen ist.
(George Santayana, amerikan. Philosoph u. Dramatiker, 1863-1952)

Schwester ( Gast )
Beiträge:

07.05.2006 20:07
#15 RE: Vergleich--Islam und Christentum antworten

In Antwort auf:

Natürlich ist Raki davon ausgenommen, ist ja nur Medizin, was?

Ich frage dich mal.. was sagte Allah(swt) über den Alkohol?? Wiso hat er sie erst in drei schichten verboten??
In Antwort auf:
Sicher, früher war es sicher sehr schwer Schweinefleisch frisch zu halten, aber warum sollte man heutzutage darauf verzichten?

Den grund habe ich doch schon geschrieben, in einem anderen beitrag!

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Xeres Offline




Beiträge: 2.587

07.05.2006 20:34
#16 RE: Vergleich--Islam und Christentum antworten

Okay, lass es mich anders formulieren: Warum trinken die Türken Raki, wenn Allah es ihnen in drei schichten verboten hat?

Deinen anderen Beitrag habe ich gelesen. Darin steht nur, das Schweinefleich schneller schlecht wird als z.B. Lammfleisch. Aber das halte ich für kein Argument, heutzutage kann man jedes Lebensmittel so aufbewahren, dass einem keine Gesundheitlichen Schäden drohen. Ich hab schon öfters Schweinefleisch gegessen und lebe noch recht problemlos.
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(George Santayana, amerikan. Philosoph u. Dramatiker, 1863-1952)

Navigator Offline



Beiträge: 247

08.05.2006 00:07
#17 RE: Vergleich--Islam und Christentum antworten
In Antwort auf:
Warum trinken die Türken Raki, wenn Allah es ihnen in drei schichten verboten hat?

Die türkei kannst du nicht als streng islamisches Land sehen...Der Gründer der Türkei Kemal Atatürk war selbst Alkoholiker und an einer Leberzerose ist er am Schluss auch gestorben.

Alkohol schadet dem Menschen mehr als andere Substanzen, zum einen vernichtet es massig Gehirnzellen und zum anderen hat man sich (wen man zuviel trinkt oder zu schnell) nicht mehr unter Kontrolle. Wen jemand besoffen ist dann macht er u.U. sein naechstes Weib an und wen die Frau auch betrunken ist kann es immer zu mehr kommen, zb Ehebruch usw. Alkohol setzt halt die inneren Triebe frei, und Ehebruch ist doch nach den 10 Geboten auch eine totsünde, also wer Alkohol trinkt verfaellt leichter anderen Sünden. Deswegen ist es verboten. Auch im Christentum und im Judentum ist es verboten.

Zum schweinefleich kann ich nur sagen, das man kein Tier essen sollte was sich von seiner Eigenen Scheisse ernaehrt...Es ist neulich bewiesen worden das im Schweinefleich, egal wie sehr es gekühlt wurde, unter dem Mikroskop Eier von Würmern zu sehen waren (zb. Bandwurm) wen man das Fleich isst, kommt es in den Organismus sammt der Eier, es kann unter umstaenden passieren das diese Eier sich im Darm sehr wohlfühlen und dort auch schlüpfen können. An dieser Stelle noch das Sprichwort, man ist was man isst ^^

Schwester ( Gast )
Beiträge:

08.05.2006 00:13
#18 RE: Vergleich--Islam und Christentum antworten

In Antwort auf:
Warum trinken die Türken Raki, wenn Allah es ihnen in drei schichten verboten hat?

Wieso Türken??
Marokkaner, algeria, viele Muslime trinken noch Alkohol.. Keiner sagte, dass Muslime--- muslime sind.

In drei schichten.. weil Allah(swt) so die sahabs erzogen hat. Und soweit jeder weiss, waren damals die sahabas Alkoholiker.
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Schwester ( Gast )
Beiträge:

08.05.2006 00:17
#19 RE: Vergleich--Islam und Christentum antworten

In vorislamischen Zeiten waren Trinkgelage bei den Arabern sehr häufige Ereignisse, Trinken galt als gesellschaftlich ehrenvolle Tätigkeit. Dem Propheten wurde zunächst offenbart, dass Alkohol schlechte Wirkungen hat und dass demzufolge sein Genuss nicht förderlich für die Erlangung eines hohen Charakters sei. In der Sura 2: Vers 220 heisst es:

"Sie fragen dich über Wein und Glücksspiel. Sprich: "In beiden ist grosses Übel und auch Nutzen für die Menschen; doch ihr Übel ist grösser als ihr Nutzen."

Das Wort, das der Koran für "Wein" benutzt, heisst "Khamr" und steht für alle Mittel, die berauschend wirken, also auch für Drogen wie Haschisch, Opium, Heroin etc.

Die anfängliche Einschränkung des Genusses machte später einem prinzipiellen Verbot des Alkohols und der Drogen Platz. In den späterhin offenbarten Versen in der 5. Sura heisst es:

"O die ihr glaubt! Wein und Glücksspiel und Götzenbilder und Lospfeile sind ein Gräuel, ein Werk Satans. So meidet sie allesamt, auf dass ihr Erfolg habt. Satan will durch Wein und Glücksspiel nur Feindschaft und Hass zwischen euch erregen, um euch so vom Gedanken an Allah und vom Gebet abzuhalten. Doch werdet ihr euch abhalten lassen?"

Es ist berichtet, dass an dem Tag, als das Verbot des Alkohols offenbart wurde, in den Strassen Medinas der Wein in Strömen floss, da die Gläubigen das Verbot sofort in die Tat umsetzen und den vorhandenen Wein unschädlich machen. Warum Alkohol und Drogen im Islam verboten sind, liegt auf der Hand. Ihr Effekt ist, von einer möglichen kleinen Aufmunterung abgesehen, in der Regel für den einzelnen wie für die Gesellschaft höchst Verderben bringend. Die Probleme, die der Westen mit diesen berauschenden Mitteln hat, sind allseits bekannt. Wenn es auch der Fall sein mag, dass vereinzelt Menschen leben, die mit diesen Rauschmitteln umgehen können, ohne ihrem schädlichen Einfluss zu unterliegen oder gar von ihnen abhängig, d.h. süchtig zu werden, so sind solche Menschen doch vom Islam gehalten, auf ihr Vergnügen um der Gesamtheit der Gesellschaft willen zu verzichten.

Ähnlich wie im Judentum gilt das Schwein im Islam als ein Tier, dessen Verzehr nicht gestattet ist, es sei denn, sein Genuss ist unumgänglich, um jemanden vor dem Hungertod etc. zu bewahren.

Der Koran sagt:

"Verboten ist euch das von selbst Verendete sowie Blut und Schweinefleisch und das, worüber ein anderer Name angerufen ward als Allahs; das Erdrosselte; das zu Tode Geschlagene; das zu Tode Gestürzte oder Gestossene und das, was reissende Tiere angefressen haben, ausser dem, was ihr geschlachtet habt; und das, was auf einem Altar (als Götzenopfer) geschlachtet worden ist; auch dass ihr euer Geschick durch Lospfeile zu erkunden sucht. Das ist Ungehorsam. Heute sind die Ungläubigen an eurem Glauben verzweifelt, also fürchtet nicht sie, sondern fürchtet Mich. Heute habe Ich eure Glaubenslehre für euch vollendet und Meine Gnade an euch erfüllt und euch den Islam zum Bekenntnis erwählt. Wer aber durch Hunger getrieben wird, ohne sündhafte Absicht - dann ist Allah allverzeihend, barmherzig." (5:4)

Dies war der vorletzte Teil aus dem Koran, der dem Propheten Mohammad (saw) offenbart wurde, er starb nur 62 Tage danach.

An anderer Stelle im Koran finden wir als Begründung dafür, warum das Essen von Schweinefleisch verboten ist, die Aussage, dass das Schwein "unrein" ist (6:146).

Dieses Verbot gründet sich nicht allein auf die Möglichkeit, dass das Schweinefleisch durch Trichinen verseucht sein kann, was in den heissen Ländern, in denen Islam sich zuerst verbreitete, oft der Fall ist. Hingegen liegt dem Verbot eine Ernährungsphilosophie zugrunde, die davon ausgeht, dass jedes Nahrungsmittel auf eine gewisse Weise bestimmte Moralverhalten im Menschen stärke oder schwäche. Konkret, dass durch die Aufnahme von Nahrung das moralische Verhalten des Menschen beeinflusst wird. Das Schwein gilt als Tier, das schamlos ist. Es ist ein Allesfresser, frisst auch das Fleisch von Artgenossen, es hat zudem Neigungen zu einem ausschweifenden Sexualleben und zur Homosexualität.

Westliche Wissenschaftler haben die "Unreinheit" des Schweinefleisches in dem Sinne bestätigt, dass sie herausgefunden haben, dass das Schweinefleisch vom Ernährungsstandpunkt aus gesehen die niedrigste Qualität von allen Fleischsorten hat.

Das Schwein gilt zudem in allen Teilen der Welt als "faules" Tier, sein Name wird als Schimpfwort benutzt, man spricht von Schweinereien und vom schweinischen Charakter. All das macht deutlich, dass das Verbot des Verzehrs von Schweinefleisch philosophische und ernährungstechnische Ursachen hat.
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Schwester ( Gast )
Beiträge:

08.05.2006 00:24
#20 RE: Vergleich--Islam und Christentum antworten

Und in der Bibel

Bibel: Altes Testament 3. Mose 11 Vers 4

Nur diese dürft ihr nicht essen...

Vers 7 ...das Schwein

Vers 8 ...vom Fleisch dieser Tiere dürft ihr weder essen noch ihr Aas anrühren; denn sie sind euch unrein.

Nach der Aussage des Alten Testaments, dürften die Christen, die sich ja als Nachfolger des Judentum sehen, auch kein Schweinefleisch essen. Jesus selbst aß kein Schweinefleisch und die getreuen Jesus ebenfalls nicht. Das Schweinefleischverbot sowie die Beschneidung des Mannes, hob erst Paulus in Streitgesprächen, mit der Jerusalemer Urgemeinde, auf.

Die Offenbarung des Johannes

Kapitel 22 Vers 19

"Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben steht."

Wie kann Paulus, der kein Zeitzeuge Jesus war, Verbote aufheben, die Jesus selber nicht aufgehoben hat. Die Apostel, die mit Jesus waren, hielten sich alle an die Gebote des Alten Testamentes.

Paulus argumentierte: nicht was in den Mund hineingeht, ist schlecht, sondern was aus dem Munde herausgeht. Mit seiner Erklärung spricht er schon etwas Logisches an, das berechtigt ihn aber trotzdem nicht, Gottes Gebote nach seinen Verständnis auszulegen, und als Konsequenz seines Verstandes, Verbote aufzuheben, die selbst Jesus nicht aufhob. Wie kann den ein Anhänger Jesus besser sein, als der Meister? Und gerade erst dann, wie im Fall der Christen, die aus Jesus ja einen Gott gemacht haben. Hat Jesus als Gott vergessen, ein Gebot aufzuheben, und bedient sich dann eines Boten, der seine Anhänger Verfolgte und töten lies?

Seltsam ist es auch, das es christliche Freikirchen (sekten) gibt, die sich an das Schweinefleischverbot halten, wie die Kopten.

Wie kann ein Volk rechtgeleitet sein, das Gottes-Gebote nach belieben und eigenen Verständnis, ändert. Wenn man den Grund nicht weiß, so sollte einfach der Gehorsam Gott gegenüber ausreichen, um am Verbot festzuhalten.

Was kann man aus heutiger wissenschaftlicher Sicht, über das Schweinefleisch aussagen, um die Fürsorge Gottes gegenüber dem Menschen, bestätigen zu können?

Schon im 2. Weltkrieg befaßte man sich unfreiwillig mit den Essensgewohnheiten der Soldaten. Unter dem Generalfeldmarschall Rommel erkrankten sehr viele Soldaten an Geschwüren der Unterschenkel, Blinddarmentzündung, Gallenblasenentzündung, akute Darmerkrankungen, akute Ekzeme, Furunkel. Durch die übermäßige Zahl der Erkrankungen, fielen sehr viele Soldaten aus. Man versuchte Anfangs die Herkömmlichen Heilmethoden anzuwenden, aber diese liefen meist fehl, und nahmen viel Zeit in Anspruch, was der Krieg sich nicht leisten konnte.

Weil diese Krankheitssymptome bei der Heimischen Bevölkerung nicht auftraten, ging man daran, den Soldaten schweineloses Essen zu verabreichen. Und siehe da, das Krankheitsbild ging plötzlich zurück.

und dann dieses hier ganz komisch..

Es gibt Bibelstellen, die den Weingenuss eindeutig verbieten: "Der Wein macht Spötter und starkes Getränk macht wild; wer davon taumelt, wird niemals weise" (Spr. 20:1) oder: "Hurerei, Wein und Most nehmen den Verstand weg" (Hosea 4:11). Im Buch der Sprüche 29: 20 - 35 wird der Zustand eines Betrunkenen in allen Einzelheiten geradezu als abschreckendes Beispiel geschildert.

Es gibt aber auch Texte, die den Wein scheinbar empfehlen: ". das der Wein erfreue des Menschen Herz" (Psalm 104: 15) oder wo Paulus seinem Schüler Timotheus aus gesundheitlichen Gründen empfiehlt: "Gebrauche ein wenig Wein um deines Magen willen!" (1. Tim. 5:23). Nach diesen Texten schein die Bibel - oberflächlich betrachtet - keine klare Stellung zur Alkoholfrage einzunehmen.

Zahlreiche Christen folgern daraus, das nur der unmäßige Alkoholgenuss verboten ist, zum Beispiel in Galater 5:21 = Saufen und Fressen als "Werke des alten Menschen" (vgl. auch 1. Kor. 5:11). Aber sie ziehen für sich den Schluss: "Ich trinke mäßig aber regelmäßig und mein Gläschen ist doch ungefährlich!" Die Befürworter eines gemäßigten Alkoholkonsums weisen darauf hin, dass alkoholische Getränke in der Bibel nicht generell verboten seien.

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Gärtner Offline



Beiträge: 29

28.11.2006 12:42
#21 RE: Vergleich--Islam und Christentum antworten

"Schwester" schreibt: Mohammed sei von Jesus angekündigt worden.

Diese f a l s c h e Annahme beruht auf einem linguistischen Fehler des "großen Propheten" selbst, der sich damit selbst inthronisiert und in die erlauchte Gesellschaft der Propheten vor ihm einzureihen versucht.Seine die braven Jünger wiederholen diesen Fehler gern.

Aber Mohammed konnte ja nicht schreiben, also wohl die feinen Unterschiede nicht wahrnehmen, die jetzt darzustellen sind:

Da hörte man von "Schwester": "
der letzte war der Prophet(saw) und jesus(as) selbst sagte, dass einer nach ihm kommen wird."

F a l s c h !
Die Umdeutung des Textes aus Johannes 16,5-15 ist Folge einer Verwechslung griechischer und arabischer Wörter.

Das (bei Luther) mit "Tröster" übersetzte griechische Wort heißt "Parakletos" (wörtlich:"der, der jemand zur Seite tritt")
und das ähnlich klingende griechische Wort "periklytos",das heißt "der Gepriesene".
Das arabische Wort für "der Gepriesene" lautet "Ahmad", was wiederum ähnlich ist mit Ahamad, einer Variante von Muhammad.

Also hat Mohammed in kühner Selbstinthronisierung das Wort "Parakletos" gleichgesetzt mit periklytos und auf sich selbst bezogen. .
Aber Das Wort periklytos kommt in der Sprache des Neuen Testaments, dem Koine-Griechisch aber gar nicht vor!

Außerdem war Mohammed nicht fähig, diesen Begriff, den Jesus verwendete, nicht im unkörperlichen Sinne zu verstehen. Er meint fälschlich, damit sei seine Person gemeint.
Aber bei Jesus ist ein sehr viel geistiger Inhalt gemeint:
Jesus meinte - und das geht aus dem Zusammenhang der Stelle hervor - seinen (heiligen) Geist, der nach seinem Tode die Jünger "tröste", bzw. ihnen den Sinn seiner Tätigkeit erst im nachhinein, nach Ostern also, klar machen würde und den Sinn seines bis dahin unverständlichen( weil neuartigen ) Verhaltens und seiner Worte - und sie damit über seinen Tod hinaus geleiten ("trösten") würde.

Gärtner Offline



Beiträge: 29

28.11.2006 13:04
#22 RE: Vergleich--Islam und Christentum antworten

"Schwester" wiederholt brav, was der "große Prophet" im Koran behauptet:
Jesus sei nicht gekreuzigt worden.

Falsch !
erstens ist die Kreuzigung eine historische Tatsache und vomn römischen Autoren bschrieben.

Zweitens kann man nicht einfach nach dem Prinzip vorgehen: Was nicht sein soll, das nicht sein darf. Also man kann nicht einfach etwas leugnen, was man nicht versteht, als undenkbar ansieht, weil man das zugrunde liegende Prinzip der Friedfertigkeit und Nachgiebigkeitb als Moslem nicht akzeptiert.

Man kann auch nicht dauernd etwas wiederholen in der Hoffnung, daß es dann auch alle Leute glauben. Das ist so, als wollte man den Holocaust leugnen oder den Anschlag auf das World Trade Center als von islamischen Terroristen verursacht.
So ein Denken kennen wir von verbohretn Rechtsradikalen. Sollte das das Prinzip der Moslems sein?

Die Kreuzigung ist eine historische Tatsache. Sie wurde von nichtchristlichen römischen Autoren jener Zeit ebenfalls beschrieben. Die Hinrichtungsmethode war damals üblich für bestimmte Vergehen. Jesus selbst war der damaligen jüdischen Geistlichkeit ein unbequemer "Gotteslästerer", d.h. er entsprach nicht der traditionellen Auffassung von der Wichtigkeit des Tempels,der Priesterschaft oder dem
rächenden fernen alttestamentarischen Gott.

Deine Zweifel, dass Gott so eine "Niederlage" nie zugelassen hätte, geht voin der islamischen Denkweise aus, die nur an Macht und Gewalt denken kann. Jesus verweigerte sich den Erwartungen, den Aufstand gegen die Römer anzuführen. Er war Vorbild für Friedffertigkeit. Wer das nicht akzeptiert, muß natürlich den Kreuzestod leugnen.

Deine Denkweise geht
davon aus, dass Gott allmächtig sei (was heute angesichts des Übels in der Welt tatsächlich bezweifelt werden darf;und bereits die Schöpfung selbst muß mit Konstruktionsfehlern behaftet gewesen sein: Krebs, Missbildungen, Naturkatastrophen...) Das rührt an die Frage der sogen."Theodizee". Darin wird immer wieder gefragt, wieso Gott das Böse in der Welt (wie Auschwitz, Guntanano, Archipel Gulag, Korruption,Mafia...) zulassen kann.
Diese Frage gilt allgemein als "nicht beantwortbar".
Aber sie ist beantwortbar, wenn man die "Allmacht Gottes"(die sich leicht vollmundig verkünden lässt) nicht zu allgewaltig annimmt, sondern sie auf die charakterliche, moralische Prägung des Menschen durch seine(Jesu!)Lehre ("liebet eure Feinde und betet für die die euch verfolgen"; Samariter-Gleichnis usw.) beschränkt sieht. Wer darauf nicht hören kann oder will (siehe Paulus über den alten,trägen Adam im Menschen)und wer seine machtvolle Selbstbehauptung über alles stellt, der steht sich selbst und "Gottes Allmacht" im Wege. Du hast recht, dass (der neutestamentarische ) Gott nicht rachsüchtig ist, kein "grausamer" Gott ist (wie noch in vielen Psalmen und im Alten Testament ersichtlich an dem Wüten gegen die Feinde Israels). Darin eben ist Jesus anders: liebevolle Zuwendung zu allen "Mühseligen und Beladenen" und Außenseitern, unabhängig von alten starren Geboten, was so gesellschaftlich üblich war.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

28.11.2006 17:23
#23 RE: Vergleich--Islam und Christentum antworten

Zitat von Gärtner
Falsch !
erstens ist die Kreuzigung eine historische Tatsache und vomn römischen Autoren bschrieben.

Die Kreuzigung als Strafe ist beschrieben. Aber nicht die Kreuzigung Jesu. Gerade dass es darüber keinerlei außerbiblische Quellen gibt ist ein heißer Diskussionspunkt wenn es um die Existenz Jesu geht. Denn, wenn die auch wahrscheinlich ist, selbst die ist bisher mit zeitgenössischen Quellen noch nicht belegt worden.

In Antwort auf:
Diese Frage gilt allgemein als "nicht beantwortbar".
Aber sie ist beantwortbar, wenn man die "Allmacht Gottes"(die sich leicht vollmundig verkünden lässt) nicht zu allgewaltig annimmt, sondern sie auf die charakterliche, moralische Prägung des Menschen durch seine(Jesu!)Lehre ("liebet eure Feinde und betet für die die euch verfolgen"; Samariter-Gleichnis usw.) beschränkt sieht.

Da braucht es aber sehr viel Exegese um das hinzubiegen.
Dabei ist die Frage doch viel einfacher zu beantworten, und zwar auf mehreren Wegen:

1. Gott ist nicht allmächtig!
2. Gott ist nicht gütig!
3. Gott ist ......

x. Gott existiert nicht!

In Antwort auf:
Darin eben ist Jesus anders: liebevolle Zuwendung zu allen "Mühseligen und Beladenen" und Außenseitern,


Manchmal ist er dass, manchmal aber auch nicht. Soviel Liebe zu Außenseitern kann ich nicht erkennen, wenn Früchte ohne Bäume ausgerissen und verbrannt werden sollen. Die Liebe Jesu war eine Liebe für die, die ihm folgten, also sehr selektiv.





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Gärtner Offline



Beiträge: 29

28.11.2006 18:06
#24 RE: Vergleich--Islam und Christentum antworten

Hallo, Spaghettus.
Du schreibst,es könne nicht weit her sein mit der Liebe Jesu zu Außenseitern, wenn er sagt, daß fruchtlose (Feigen-)Bäume ausgerissen werden.

Dazu: 1.) ist er gerade wegen seiner unkonventionellen Zuwendung zu Außenseitern und Randfiguren der Gesellschaft vom geistlichen Estanbishment gehasst (und getötet) worden, z.B. zu Zöllnern (= damals verhasste Außenseiter!), zu ansteckend Kranken,die er sogar am Sabbath heilte - zum Ärger des geistlichen Establishments,das den Sabbath mehr beachtete als die Sorge für (mühselig und beladene) Mitmenschen- ; Jesu Zuwendung zur Ehebrecherin (die andre steinigen wollten - wie heute wieder im Islam )usw. (es gibt so viele Geschichten dieser Art im NT).
All das zeigt, daß die p r a k t i s c h e Zuwendung zu Außenseitern - ohne Beachtung der rituellen Vorschriften seiner Zeit - das Wesentliche ist.
(Demgegenüber ist die Frage,ob er Gottes Sohn war, total unbedeutend. Das ist nur eine dogmatische Aufbauschung seiner ungewöhnlchne Bedeutung. Aber das nur am Rande.)

2.)Wenn er dann sagt, daß unfruchtbare Feigenbäume ausgerissen werden (u.ä.), dann ist das lediglich eine sachliche Konsequenz, vergleichbar mit schlechten Lernergebnissen, die einer erhält, der nix lernen will - z.B. in der Schule oder in der Reha. Wie soll man einem Streithammel, einem Mafioso, einem Zuhälter, einem Junkie oder einem trunksüchtigen Familienvater usw...usf. seine selbstschädlichen und allgemein asozialen Verhaltens- und Denkweisen austreiben, wenn der keine Belehrungen an sich heran lässt. Da ist doch oft das Abrutschen in die Asozialität vorprogrammiert.

Und d a s ist hier gemeint. Da braucht niemand von außen den sozialen Abstieg noch voranzutreiben. Der Abstieg und die Selbstzerstörung ist doch per se garantiert. D a s ist hier gemeint mit diesem Satz vom Feigenbaum.

Und nun vergleich mal und zähl mal, wieviel öfter im Koran mit Strafe und Hölle gedroht wird für Vergehen gegen die harten Gesetze Mohammeds. Und wie drastisch da die Höllenqualen beschrieben werden.(Vorsicht: die Höllenschilderungen des NT sind nie so drastisch wie im Mittelalter ausgemalt).
Hast Du mal im Koran gezählt? Ich habs. Es kommt ca. 450 mal das Wort Strafe und Hölle darin vor.
Und bei sowas wirds schwierig, an Allah, den "Barmherzigen" zu glauben.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

28.11.2006 20:16
#25 RE: Vergleich--Islam und Christentum antworten

Diese Meinung, Jesus wäre wegen seiner liebe zu Außenseitern getötet worden höre ich das erste Mal. Ich gebe auch nichts drauf.
Gläubige sehen meist den Plan Gottes als Grund, die Menschheit durch den Tod seines Sohnes von den Sünden zu erlösen. Sie trauen ihrem Gott wohl nicht zu auf den Gedanken gekommen sein zu können, dies wäre auch ganz einfach anders zu lösen gewesen.

Oder Jesus wird als gefährlicher oder zumindest lästiger Revolluzer betrachtet, der die Römer störte.
Oder sonst was.

Aber wegen Liebe zu Außenseitern

In Antwort auf:
Wenn er dann sagt, daß unfruchtbare Feigenbäume ausgerissen werden (u.ä.), dann ist das lediglich eine sachliche Konsequenz, vergleichbar mit schlechten Lernergebnissen, die einer erhält, der nix lernen will - z.B. in der Schule oder in der Reha. Wie soll man einem Streithammel, einem Mafioso, einem Zuhälter, einem Junkie oder einem trunksüchtigen Familienvater usw...usf. seine selbstschädlichen und allgemein asozialen Verhaltens- und Denkweisen austreiben, wenn der keine Belehrungen an sich heran läss


Alte Regel: Wer nicht hören will, muss fühlen. Hier aber nicht erst mit umständlicher Erziehung durch Schläge, sondern gleich ohne großes Brimborium die finale Lösung

Mir ist schleierhaft, wie man das gut heißen kann. Noch unverständlicher ist mir aber, was diese radikale Lösung mit der angeblichen Liebe Jesu zu Außenseitern zu tun hat. Ist doch wohl eher das Gegenteil, oder?




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