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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 393 mal aufgerufen
 Christentum
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Beiträge: 842

13.03.2015 12:33
Zölibatfrust und Ausleben der Sexualität Antworten

Scheinheiligkeit und Wahrhaftigkeit sind Dinge, die im Sinne von ergänzendem Dualismus nicht getrennt zu sehen sind.

Mangel und Überfluss gehören zusammen wie Licht und Schatten. Dies gilt auch für das "Seelenleben" der Gattung Homo Sapiens.
Langfristig wird sich kein Wesen dieser Welt dem Ausgleich oder emotionalen Druck entziehen können.
Elementare Bedürfnisse und Strömungen werden in der Natur nicht ungestraft blockiert oder gehemmt.

Nun haben wir es mit Situationen zu tun, in denen sich Kompensationen überschneiden und "intelligent" Auswege oder Ventile "gefunden" werden.

Nehmen wir einmal an, pubertierende Jünglinge sind im "Religionsunterricht" dominanten und schwulen Pädagogen im Dienste des Klerus ausgeliefert und müssten dann beispielsweise das folgende Kirchenlied inbrünstig mitsingen:

bisexuelle "Braut"?

So sind doch der Wollust und Beliebigkeit Tür und Tor geöffnet und der erwünschte Ausgleich in Bezug auf Bedürfnisse und Befriedigungen ist so "rational" nachvollziehbar.

Dumm nur, dass gelegentlich der Staatsanwalt Ärger macht, wenn Schutzbefohlene dabei missbraucht werden.

gapping Offline



Beiträge: 613

03.04.2015 13:19
#2 RE: Zölibatfrust und Ausleben der Sexualität Antworten

Wobei es da bei den Staatsanwaltschaften und den Gerichten beträchtliche Unterschiede gibt. Es ist dort nämlich nicht egal ob ein Maurer oder ein Geistlicher des sexuellen Missbrauchs angeklagt wird, weil die Geistlichen in der Regel schneller wegkommen. Einen Aspekt der Missbrauchsdebatten wurde beständig ignoriert oder nicht zur Diskussion zugelassen, nämlich, dass die berufsgruppe der Geistlichen die signifikant höchste Missbrauchsquote gegenüber Kindern und Schutzbefohlenen aufweisen.
Man hat so getan, als sei die Zahl der Fälle in der allgemeinen Gesellschaft größer, aber völlig vergessen, die Bezugsgrößen miteinander zu vergleichen. Dazu gehört es, wenn man der Zahl der Geistlichen eine Zahl aus einer anderen Berufsgruppe gegenüber stellt und kommt so zu reellen Werten. Dabei ist ein Wert mit Sicherheit von besonderem Interesse, nämlich die Zahl der evangelischen und katholischen Geistlichen, die klar machen wo der "Hase im Pfeffer" liegt.
Da bekanntlich evangelische Geistliche heiraten können oder problemlos über eheähnliche Kontakte verfügen können ist ihr Anteil(trotz vergleichbarer Größenordnung) am sexuellen Missbrauch wesentlich geringer.
Das rührt daher, dass die zwangsähnliche zölibatäre Unterdrückung der Triebe den Charakter von Menschen deformiert. Spätestens seit Freud müsste auch der dümmste Theologe diese Basisinformation in die gesellschaftliche Wirklichkeit einpflegen. Das Bösartige des Katholizismus dabei ist die Leugnung dieser Tatsache.
Das Bösartige der weltlichen Seite ist es, dass sie die Familien nicht davor warnt, ihre Kinder katholischen Geistlichen zu überantworten.
Dass mehr als 600 katholische Geistliche eine eheähnliche Beziehung pflegen konnte an den signifikanten Zahlen nichts ändern. Die Blockade der Natur sollte eigentlich meinen, sich nicht an den Schwächsten, wie den Kindern zu vergreifen. Aber die Natur der zwangszölibatären lässt dies nicht zu.

Gruß gapping

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