Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!

Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 4 Antworten
und wurde 362 mal aufgerufen
 Christliche Kultur und Politik
gapping Offline



Beiträge: 613

25.03.2015 19:06
Religion und Chauvinismus antworten

Als der Papst Josef Ratzinger(alias Benedikt XVI.) bei George W. Bush seinen 80. Geburtstag feierte(könnte der Titel eines sehr schlechten Romans sein) hatten die Pressesprecher des Vatikan , Bennedettini und Lombardi alle Hände voll zu tun, das unaussprechbare nicht hervorscheinen zu lassen. Sie begnügten sich damit durchblicken zu lassen, dass zwischen der Meinung des Papstes Ratzinger und Präsident Bush jun. kein Haar passen würde. Was begründet diese Einigkeit im Angesicht dessen, dass Päpste es so an sich haben, bei allen Gelegenheiten für den Frieden zu beten? Jeder könnte es wissen. Spätestens dann als das neoliberale Politmagazin DER SPIEGEL in der Ausgabe 37 des Jahres 2010 Seite 87 auflistete, an welchen Unternehmen der Vatikan Beteiligungen hält. Das ist die US-Rüstungsindustrie ganz weit vorn und da fällt natürlich der der Cent.
Man betet für Frieden, hofft aber auf möglichst viel Krieg, denn nur so werfen die Beteiligungen an Rüstungsindustrie Rendite ab. Natürlich ist das kein Thema das die Öffentlichkeit, die Medien interessiert, weil in ihren Gremien und Beiräten wie selbstverständlich Katholiken vertreten sind, die mitentscheiden, was Programm ist und wird.
Ähnlich wie die Tatsache, dass der Nachweis erbracht ist, dass es keinen Gott gibt, wird dieses Thema so tief gehängt, dass nicht einmal die TAZ, als Flaggschiff der GRÜNEN, die Scheinheiligkeit des Papsttums anprangert. Selbst als Gianluigi Nuzzi, der Mitglied der katholischen Kirche ist, in seinen Büchern mit Originaldokumenten anprangerte(Vatikan AG und Sua Santita "Seine Heiligkeit"), dass kriminelle Vorgänge innerhalb des Vatikan nicht die Ausnahme, sondern die Regel sind, wurde das kaum öffentlich kolportiert. Man wollte es sich einfach nicht mit der Macht des Vatikans verderben, der ja über ein ganzes Arsenal von hinterhältigen Tricks verfügt, um Menschen mundtot zu machen. Dass heutzutage Vataikanvertreter mit Koffern durch die Gegend laufen in denen 20 Millionen Dollar drin sind, die aus Geldwäsche und anderen kriminellen Finanzgeschäften stammen ist zwar bekannt, aber nicht woher all die Gelder stammen, die Mafia-Paten dem Vatikan zukommen ließen, um Absolution zu erhalten.
Hat Ratzinger also George W. Bush die Absolution für dessen völkerrechtswidrigen krieg im Iraq erteilt, der ja beim 80. Ratzingers noch in vollem Gange war?
Später jedoch, als diese Frage wirklich keinen mehr interessierte, sondern nur noch die Bestimmung wie nun Wahrhaftigkeit zwischen dem Wiedererweckten Bush jun. und Ratzinger zu verteilen sei, wurde klar: Bush jun. war ehrlicher als der Papst. Denn Bush hat das getan was er verkündete und ztwar vor aller Öffentlichkeit.
Der Papst hat nicht das getan wofür er betete, denn ihm sind die Renditen aus Beteiligungen an der Rüstungsindustrie wichtiger als die Litanei für den Frieden. Das ist sicher.
Man könnte nun meinen, ein neuer Papst, ein neues Outfit mit unerhörten Worten könnte dem Vatikan ein neues Gesicht verleihen. Keineswegs, weil der Faschistenfreund Bergoglio, der zwei seiner Mitgeistlichen an die Junta Videlas verraten hatte, deutet jetzt schon an:(Zitat)"Meine Amtszeit wird kurz sein."(Zitat Ende). Natürlich, je schneller sich die Lügen Bergoglios herum sprechen, um so schneller wird sein Abschied kommen. Er wird als Papst für seine Übeltaten nicht angeklagt werden und danach sicher auch nicht. ER wird eine üppige Pension beziehen für all den verzapften Blödsinn und es wird sich nichts in der Struktur des Katholizismus geändert haben. Und natürlich die Namensgebung Franziskus, der "Heilige der Armen", wie es heißt, der allerdings nichts weiter war, als ein Kriegstreiber, der die Nachbarstadt von Assisi, Perugia überfiel(Siehe Karlheinz Deschner in "die Kriminalgeschichte des Christentums")und ausplünderte. Da kann man schreiben, Ehre wem Ehre gebührt!

Gruß gapping

Tutti ( gelöscht )
Beiträge:

25.03.2015 20:13
#2 RE: Religion und Chauvinismus antworten

Zitat von gapping im Beitrag #1
Man könnte nun meinen, ein neuer Papst, ein neues Outfit mit unerhörten Worten könnte dem Vatikan ein neues Gesicht verleihen.


Obwohl innerhalb des Vatikanstaats laut dessen Grundgesetz in der Person des Papstes sowohl die legislative als auch exekutive als auch judikative Macht vereint ist und es laut dem Codex des Kanonischen Rechts gegen ein Urteil oder ein Dekret des Papstes keinerlei Einspruchsmöglichkeit gibt, kann der Scheinheilige Vater nach meiner Meinung nicht alles machen, was ER will. Wenn er zu weit ginge, würde er wohl "entsorgt" werden. Deshalb kann er nicht fordern, ihn nicht mehr als Heiligen Vater zu verherrlichen mit der Begründung, dass Jesus laut Matth. 23, 9 verboten hat, einen Menschen im religiösen Sinne als Vater zu bezeichnen. Er kann auch nicht zugeben, dass diese Aussage in Artikel 85 im Katechismus der kK eine unverschämte Lüge ist:

,,Die Aufgabe aber, das geschriebene oder überlieferte Wort Gottes authentisch auszulegen, ist allein dem lebendigen Lehramt der Kirche" - das heißt den Bischöfen in Gemeinschaft mit dem Nachfolger Petri, dem Bischof von Rom - ,,anvertraut, dessen Vollmacht im Namen Jesu Christi ausgeübt wird" (DV 10).

Siehe http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_PS.HTM)

Das ist erkennbar eine nachweisbare Lüge, denn von dieser Vollmacht durch Jesu Christi steht noch nicht einmal andeutungsweise etwas in der Bibel.

Würde ein Papst zugeben, dass das Lügen sind und das Verhöhnen der Forderungen Jesus an die Verkünder seiner Lehre in aller Öffentlichkeit als unverschämtes Verhöhnen bezeichnen, wäre es aus mit der Macht rkK, der Verkäuferorganisation einer von der Kirche erfundenen Erbsündenlüge. Diese Lüge in Verbindung mit einem angebotenen "Erlöser" und Türoffner für das Ewige Leben aber ermöglichte es der rkK, auf den Armutsgeboten Jesus und seiner Forderung, allen Besitz mit den Armen zu teilen, die reichste und scheinheiligste Religionsorganisation der Erde aufzubauen. Deren Bosse allerdings pissen gewissermaßen in ihrer Fuchshöhle mit Namen Vatikanpalast mit seinen 1200 zum Teil prachtvollsten Räumen mit unermesslich kostbaren Kunstschätzen auf diese von Jesus vorgelebte und von den Verkündern SEINER Lehre so geforderte Bescheidenheit:

„Und ein Schriftgelehrter kam heran und sprach zu ihm: Lehrer, ich will dir nachfolgen, wohin du auch gehst. Und Jesus spricht zu ihm: Die Füchse haben Höhlen und die Vögel des Himmels Nester, aber der Sohn des Menschen hat nicht, wo er das Haupt hinlege.“ (Matth. 8, 19+20)

Diese enorme Scheinheiligkeit spiegelt sich noch viel zu stark in unserer vom Christentum geprägten Gesellschaft. Kaum einer erkennt seine eigene Scheinheiligkeit und versucht zumindest, sie zu reduzieren.

gapping Offline



Beiträge: 613

25.03.2015 20:58
#3 RE: Religion und Chauvinismus antworten

Nun Tutti geht es ja darum dass "jemand so tut als ob", d.h. vortäuscht für etwas wie FRIEDEN zu sein, gleichzeitig aber an der US-Rüstungsindustrie beteiligt ist, die sich ja nur lohnt wenn es Krieg gibt.
Der Papst muss ja nichts zugeben, weil ja erkennbar sein handeln bereits lügenhaft oder heuchlerisch ist.
Es geht doch um die Frage, wieso so wenige Religiöse, Gläubige nicht erkennen können oder wollen.
Wo in den monotheistischen von Schriftgelehrten die Rede ist, darf man nicht übersehen, dass dies in jener Zeit, in denen die Schriftgelehrten erwähnt werden, es etwas besonderes war schreiben und lesen zu können.
Heute ist zumindest in den christlichen Gesellschaften, der Analphabetismus geringer geworden, so dass es eben nicht mehr etwas besonderes ist schrieben und lesen zu können.
Innerhalb des islamischen Kulturkreis sind zwar immer noch die Mehrheit der Menschen Analphabeten, aber auch dort wird mehr gelesen und Geschrieben als nur über den Qur'an.
Die Widersprüche bei den Protagonisten des Monotheismus im Christentum, etwa den Jesus von Bethlehem, der schon mal ausfallend gegen seine Mutter wurde, oder wie in Lukas 14/26 nicht nur wohlmeinende Ansichten wie in der Bergpredigt vertrat, sondern auch Hass äußerte, sind nicht auflösbar. Die Stilisierung der Person Jesus zu Gottähnlichkeit ist ja eine der großen Fälschungen der christlichen, der katholischen Lehre, die viele Menschenopfer forderte und großenteils den Faschismus des Nationalsozialismus schon lange vorwegnahm. Vor allem zwischen Alexander VI. und dem 30 -jährigen Krieg. Dass heute selbst weite Kreise der SPD Anhänger der Kirchen sind(was noch vor 1945 undenkbar war), lässt tiel über die geistige Rückwärtsentwicklung unserer Gesellschaft blicken.
Dass der Papst, auch der Gegenwärtige, stolz ist auf das "Heilige römische Reich deutscher Nation" ist selbstredend. Schlimm ist dass alle faschistischen Organisationen Europas christliche Symbole verwenden. Sie sind zwar einerseits von der Konkurrenzreligion, dem Islam, provoziert; aber andererseits auch auf hausgemachten Entwicklungen basierend, wofür die katholische Idee immer wieder neu die rhetorische Munition liefert.

Gruß gapping

Tutti ( gelöscht )
Beiträge:

26.03.2015 08:53
#4 RE: Religion und Chauvinismus antworten

Zitat von gapping im Beitrag #3
Nun Tutti geht es ja darum dass "jemand so tut als ob", d.h. vortäuscht für etwas wie FRIEDEN zu sein, gleichzeitig aber an der US-Rüstungsindustrie beteiligt ist, die sich ja nur lohnt wenn es Krieg gibt.


Das sehe ganz ähnlich. In erster Linie geht es dem Scheinheiligen Vater um die Macht der rkK - und dazu muss er auch schlucken, was noch Mächtigere ihm zum Schlucken aufzwingen - denn eine wirkliche Macht ist die rkK längst nicht mehr.

Zitat von gapping im Beitrag #3
Es geht doch um die Frage, wieso so wenige Religiöse, Gläubige nicht erkennen können oder wollen.
Wo in den monotheistischen von Schriftgelehrten die Rede ist, darf man nicht übersehen, dass dies in jener Zeit, in denen die Schriftgelehrten erwähnt werden, es etwas besonderes war schreiben und lesen zu können.


Das Lesen alleine ist wohl nicht ausschlaggebend für den Glauben eines Menschen. Entscheidend ist nach meiner Meinung, wie gründlich er über das nachdenkt, was andere ihm zum Glauben anbieten. Wenn ein Christ gründlich darüber nachdenken würde, wie sadistisch und unglaublich widersprüchlich es wäre, wenn das Gottesgeschöpf Satan den Unglauben erzeugt und ein Forderer der Liebe zu den Feinden sich an eigentlich allen Menschen, die nicht konsequent Nächstenliebe geübt haben, mit der Ewigen Pein im Feuer rächt, wie das in Matth. 25, 41-46 angedroht wird, würden sie nicht an diesen gescheiterten Weltuntergangspropheten als ihren Erlöser glauben. Doch Scheinheilige wollen gar nicht darüber nachdenken. Auch nicht darüber, dass sie selbst fast alle Forderungen Jesus verhöhnen. Und wenn Moslems darüber nachdenken würden, dass letztlich einzig Allah für den Unglauben verantwortlich sein soll, würden sie vielleicht erkennen, wie unglaublich sadistisch das bei einem Allmächtigen Schöpfer der Himmel und der Erden" wäre, der ja aus dem Nichts heraus Milliarden Galaxien zu erschaffen imstande gewesen sein müsste.

Zitat von gapping im Beitrag #3
Die Widersprüche bei den Protagonisten des Monotheismus im Christentum, etwa den Jesus von Bethlehem, der schon mal ausfallend gegen seine Mutter wurde, oder wie in Lukas 14/26 nicht nur wohlmeinende Ansichten wie in der Bergpredigt vertrat, sondern auch Hass äußerte, sind nicht auflösbar. Die Stilisierung der Person Jesus zu Gottähnlichkeit ist ja eine der großen Fälschungen der christlichen, der katholischen Lehre, die viele Menschenopfer forderte und großenteils den Faschismus des Nationalsozialismus schon lange vorwegnahm.


Noch paradoxer ist, dass ein Forderer der Liebe zu den Feinden alle Menschen VERDAMMEN will, die sich nicht zum dreifaltigen Christengott bekennen. Weshalb manche ihn trotzdem als Friedensfürst glauben zeugt von enormen Unwissen, WAS ihm in der Bibel unterstellt wird!

Zitat von gapping im Beitrag #3
Dass der Papst, auch der Gegenwärtige, stolz ist auf das "Heilige römische Reich deutscher Nation" ist selbstredend. Schlimm ist dass alle faschistischen Organisationen Europas christliche Symbole verwenden. Sie sind zwar einerseits von der Konkurrenzreligion, dem Islam, provoziert; aber andererseits auch auf hausgemachten Entwicklungen basierend, wofür die katholische Idee immer wieder neu die rhetorische Munition liefert.


Auf der Basis der Beschreibung eines intoleranten Feindes der Religionsfreiheit in der Bibel und dem Koran kann nach meiner Meinung NIE ein friedliches Miteinander ALLER Menschen aufgebaut werden. Du hast ja selbst einmal erwähnt, dass sich der Monotheismus destruktiv durch die Menschheitsgeschichte gezogen hat. Er wurde von diktatorischen Machtmenschen erfunden und nutzte in erster Linie solchen Machtmenschen, aber nicht dem Frieden zwischen ALLEN Menschen.

gapping Offline



Beiträge: 613

02.04.2015 23:38
#5 RE: Religion und Chauvinismus antworten

Wir konstatieren beide, Tutti, dass Feindbilder von Religionen begründet werden, weil dann das duale Prinzip besser greift. Himmel und Hölle sind dabei schon in vorchristlicher Zeit durchaus Thema gewesen, wenn es darum ging, die "Schäfchen" bei der Herde zu halten. Besonders die Aufrührigen, die sich nicht in das Weltbild der Stammesführer fügten, sollten vor allem durch Tribute "bestraft werden. Wer diese nicht leistete wurde elendig vogelfrei oder erschlagen.
Das was Jesus von Bethlehem äußerte, wurde, so weit es die ethischen Gedanken und Ideen betrifft, schon in vorsokratischer Zeit geäußert,als an Christentum noch nicht zu denken war. Das damals bestehenden Judentum war noch unzusammenhängend und der Glaube an den einen Gott war durchmischt von polytheistischem Gedankengut, das sich erst zu entfernen begann, als die Griechen kolonisierten. Da war der "EINE" Gott, das gefälligere Muster für den Widerstand. Das setzte sich, alleine schon wegen der Bürokratie der Römer, bei der römischen Kolonialherrschaft noch brachialer um.
Ob Jesus von dieser Geschichte Kenntnis hatte(er kannte ja nichts anders als römische Besatzung) ist zweifelhaft. Ebenso ist zweifelhaft, dass die Römer die Sitten und Gebräuche der Juden achteten, noch annahmen, dass 1000 Jahre vor ihrer Herrschaft in Judäa, ein gewisser David(Liebling)Urvater von Jesus von Bethlehem gewesen sein soll und dementsprechend eine gewisse Rücksichtnahme ihm gegenüber erfolgen müsse. Übereinstimmende Berichte weisen Jesus als milieugeschädigten Gelegenheitsarbeiter aus, der sich von Johannes bekehren ließ.
Dass dieser, der Johannes, die Geschichte des Judentums kannte, ist gesichert. Dafür liegen zu viele Aussagen von ihm vor, die schließlich zu seinem Tod führten.

Geht man davon aus, dass alle Überlieferungen mindestens erst ab 60 Jahre nach Jesus Tod verfasst wurden(manche bis 200 Jahre später), dann wird einem schon beim Paulus bewusst, was das für Konsequenzen hat, der seine Reise nach Rom, mi einer relativ bescheidenen Erzählung von Jesus begann, und sich von Stadt zu Stadt in seinen "Heilandsreferaten" steigerte, so dass die Überhöhungstendenzen, mit prahlerischen Einschlüssen unverkennbar waren.
Ja, das Lesen ist wichtig, Archive sind wichtig; weil nur das Erhaltene und Bewahrte unmittelbar Zeugnis abgeben kann. Da aber nach wie vor gegraben wird und vielfältige Arten von Artefakten Auskunft geben, muss man nur wissen, wie man die tendenziösen Interessen heraus filtern kann.
Jüdische Gräber haben das Interesse ihre religiösen Überlieferungen zu untermauern. Christliche Archäologen haben ihre und die islamischen auch ureigene. Die tatsächlichen Vorgänge, vom Alltag des Lebens und Sterbens in jener Zeit, macht deutlich, dass es die Frauen um Jesus von Bethlehem waren, die das Erbe des Johannes und demzufolge auch des Jesus von Bethlehem weitergaben.
Die Römer waren jedenfalls ob ihrer Macht wie "Götter" zu behandeln, wobei die Römer nicht im entferntesten auf die Idee kamen, die Juden(das Wort Palästinenser entstand viel später) für ihren Polytheismus zu missionieren.

Die Liebe ist der "Blick der Seele". Sie ist am wenigsten käuflich und entzieht sich religiösen Anschauungen. Das ist der Grund weshalb Religionen vor allem die "Liebe" für sich vereinnahmen, obwohl ihr theokratisches Selbstverständnis lieblos ist und über die volle Kollekte selten hinaus geht. Denn Kirchen lassen sich ja alle ihre Wohltätigkeiten nicht nur durch die Mitgliedsbeiträge und Spenden erstatten, sondern auch durch Zahlungen des Steuerzahlers auf nahezu allen Ebenen. Egal ob es sich um Krankenhäuser oder christliche Schulen handelt.
Einzig die Almosen, die werden von Kirchen aus freien Stücken verabreicht und sind der einzige Beleg des Nutzens der Organisationen zwischen "Gott und Mensch".
Die Feindbilder welche der Monotheismus in sich auslebt sind bekannt. Sogar innerhalb der selben Religion spielen sich die grausamsten Aktionen ab. Aber sie können nie so weit gehen, dass man sich den Glauben an Gott abspricht, weil die Religion, die das tun würde, sich selbst in Frage stellt.
So ist die Infragestellung des Christentums durch Islamisten als Ungläubige ohne Gewalt nicht zu untermauern. Darum mühen sich die euroreligiösen Kreise sich ihren Gott gegenseitig anzuerkennen. Fällt Allah, fällt auch "God und Jahw". Das wissen die Protagonisten ihrer Religionen.
Die Macht, die Religion einnimmt kann nur in dem Wechselspiel zwischen weltlichen und religiösen Führern legitimiert werden. So sind noch heute bei Krönungen in den Adelshäusern die religiösen Führer vor Ort.
Selbst bei den weltlichen Veranstaltungen, wie etwa der Feier des 80. Geburtstages von Ratzinger bei George W. Bush, ging es um Legitimation, wie etwa die Absolution für völkerrechtswidriges Verhalten, ohne das kein Politiker des christlichen Kulturkreises seinen ruhigen Schlaf finden könnte.

Gruß gapping

 Sprung  
________________________________________

"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

________________________________________

=> "Die Ewigkeit gibt es ohne Gott!"

... Platz für Verlinkungsaustausche ...

VORSICHT! Vertrauensunwürdige Werbung!

Xobor Erstelle ein eigenes Forum mit Xobor