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Dieses Thema hat 26 Antworten
und wurde 1.859 mal aufgerufen
 Philosophie und Wissenschaft
Seiten 1 | 2
Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

28.03.2015 19:07
Dunkle Materie Antworten

Ich hatte hier ja schon geschrieben, dass es vermutlich überhaupt keine dunkle Materie gibt.
Das scheint nun auch immer offensichtlicher zu werden:
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-187...ssensmagazin%29

Trotzdem halten die Physiker unbeirrbar an Begriffen wie "Partikel" oder "Materie" in diesem Zusammenhang fest, obwohl diese niemals nachgewiesen wurden und wohl auch nicht werden können.
Der Effekt der Gravitation könnte doch auch durch nicht materielle Strukturen des Raums an sich ausgelöst werden!

...Die Analysen, so Famaey, erlauben aber auch eine andere Interpretation: Die Schwerkraft verhält sich anders, als es die Gravitationsgesetze von Isaac Newton und Albert Einstein beschreiben. Diese müssten daher modifiziert werden. Diese Hypothese entwickelte der israelische Wissenschaftler Mordehai Milgrom bereits 1983. „Die jetzigen Beobachtungen decken sich genau mit Milgroms Vorhersagen“, erklärt der Astrophysik-Professor Pavel Kroupa, der ebenfalls am Bonner Argelander-Institut für Astronomie forscht. „Sie sind ein weiterer eindrucksvoller Hinweis, dass die Newtonsche Gravitationstheorie so nicht stimmen kann.“ Offenbar hängen die zusätzlich benötigten Gravitationskräfte sehr stark mit der Verteilung der sichtbaren Materie zusammen. In diesem Fall sei sie die einzige Quelle der Gravitation. Durch eine Modifikation der Gravitationstheorie ließe sich dieser Befund problemlos erklären.
-
„Newtons Theorie beschreibt zwar die Alltagseffekte der Schwerkraft auf der Erde, die wir sehen und messen können. Die tatsächliche Physik hinter der Gravitation kennen wir aber vielleicht gar nicht. Wahrscheinlich leben wir in einem Nicht-Newtonschen Universum. Wenn diese Annahme stimmt, lassen sich unsere Beobachtungen auch ohne Dunkle Materie erklären“, konstatiert Kroupa. „Im Angesicht dieser Resultate scheint es immer deutlicher zu werden, dass die heute bekannte Physik der Galaxien und der Kosmologie ernsthafte Lücken aufweist.“
:
http://www.focus.de/wissen/weltraum/tid-...aid_440615.html

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Reklov Offline




Beiträge: 5.975

31.07.2015 10:16
#2 RE: Dunkle Materie Antworten

Zitat
„Newtons Theorie beschreibt zwar die Alltagseffekte der Schwerkraft auf der Erde, die wir sehen und messen können. Die tatsächliche Physik hinter der Gravitation kennen wir aber vielleicht gar nicht. Wahrscheinlich leben wir in einem Nicht-Newtonschen Universum. Wenn diese Annahme stimmt, lassen sich unsere Beobachtungen auch ohne Dunkle Materie erklären“, konstatiert Kroupa. „Im Angesicht dieser Resultate scheint es immer deutlicher zu werden, dass die heute bekannte Physik der Galaxien und der Kosmologie ernsthafte Lücken aufweist.“:

@Lukrez,

Du schreibst: ... Wenn diese Annahme stimmt, lassen sich unsere Beobachtungen.......
Da braucht sich niemand zu wundern, dass immer noch Religionen neben den Wissenschaften existieren, denn Wissenschaftler sind in vielen Bereichen noch genauso ahnungslos, wie die amtlichen Priester, wenn es zu Deutungen über das "Göttliche" (den Urgrund!) kommt.
Wie ich schon früher anmerkte: Das Universum lässt sich seine Geheimnisse nicht so leicht entreißen. Und selbst, wenn wir dies eines Tages schaffen sollten, stünden wir lediglich vor einer umfassenden Erkenntnis materieller Dinge. Das Geistige, was uns ja eigentlich ausmacht, wäre hierbei noch gar nicht berührt!

Gruß von Reklov

Reisender Offline



Beiträge: 4.081

17.08.2015 15:36
#3 RE: Dunkle Materie Antworten

Stephen Hawking deutet an, dass der LHC möglicherweise ein schwarzes Loch erschaffen kann, das unsere Welt verschlingt und das gesamte Universum zerstört:

»Das ›Gottesteilchen‹, das nach Auffassung der Wissenschaft die Welt hat entstehen lassen, könnte sie auch wieder beenden, sagt Stephen Hawking.

Das so genannte Higgs-Partikel ›hat die beunruhigende Eigenschaft‹, bei extrem großen Energiemengen instabil zu werden. Es könne zu einem schwarzen Loch kommen, das einen Zusammenbruch des Universums auslöst, warnte der legendäre britische Physiker in seinem neuen Buch Starmus, so der Daily Express.

›Es könnte jederzeit passieren und wir würden davon überrascht werden‹, schreibt Hawking in dem Buch.«

Jedenfalls steht direkt vor dem CERN-Hauptquartier eine Statue des Hindu-Gottes Shiva, der Zerstörer.

Die frage ist natürlich, ob wir uns bei einem derartigen Vorgang verbessern würden oder eher nicht.

Reisender Offline



Beiträge: 4.081

17.08.2015 16:35
#4 RE: Dunkle Materie Antworten

Die frage ist natürlich, ob wir uns bei einem derartigen Vorgang verbessern würden oder eher nicht.

Das kommt natürlich auf die Perspektive an,
ein wirksamer Schuldenschnitt wäre es allemal,
sozusagen die absolute Haushaltsanierung.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

17.08.2015 17:09
#5 RE: Dunkle Materie Antworten

Zitat von Reisender im Beitrag #4
Die frage ist natürlich, ob wir uns bei einem derartigen Vorgang verbessern würden oder eher nicht.

Das kommt natürlich auf die Perspektive an,
ein wirksamer Schuldenschnitt wäre es allemal,
sozusagen die absolute Haushaltsanierung.


Klar..

Das eigentliche Problem bei der Sache ist nur, dass Stephen Hawking das mit dem schwarzen Loch aus dem LHC so nie gesagt hat. Wohlwissend, dass wir ansonsten schon seit mindestens 4 Milliarden Jahren auf Grund der hochenergetischen kosmischen Partikel, welche jeden Tag en-Massen in unsere Atmosphäre einschlagen, lägst schon in einem Schwarzen Loch verschwunden wären. Abgesehen davon, würde auch unsere Sonne mehr Schwarze Löcher als Licht produzieren, wenn an dem Unsinn mit dem "möglicherweise am LHC in Genf produzierten sw.Loch etwas dran wäre.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

17.08.2015 17:44
#6 RE: Dunkle Materie Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #2

Zitat
„Newtons Theorie beschreibt zwar die Alltagseffekte der Schwerkraft auf der Erde, die wir sehen und messen können. Die tatsächliche Physik hinter der Gravitation kennen wir aber vielleicht gar nicht. Wahrscheinlich leben wir in einem Nicht-Newtonschen Universum. Wenn diese Annahme stimmt, lassen sich unsere Beobachtungen auch ohne Dunkle Materie erklären“, konstatiert Kroupa. „Im Angesicht dieser Resultate scheint es immer deutlicher zu werden, dass die heute bekannte Physik der Galaxien und der Kosmologie ernsthafte Lücken aufweist.“:
@Lukrez,

Du schreibst: ... Wenn diese Annahme stimmt, lassen sich unsere Beobachtungen.......
Da braucht sich niemand zu wundern, dass immer noch Religionen neben den Wissenschaften existieren, denn Wissenschaftler sind in vielen Bereichen noch genauso ahnungslos, wie die amtlichen Priester, wenn es zu Deutungen über das "Göttliche" (den Urgrund!) kommt.
Wie ich schon früher anmerkte: Das Universum lässt sich seine Geheimnisse nicht so leicht entreißen. Und selbst, wenn wir dies eines Tages schaffen sollten, stünden wir lediglich vor einer umfassenden Erkenntnis materieller Dinge. Das Geistige, was uns ja eigentlich ausmacht, wäre hierbei noch gar nicht berührt!

Gruß von Reklov



so einfach ist das Nicht Reklov. "Die Wissenschaft" gibt es ohnehin nicht. Also können "Wissenschaftler" auch keine all-umfassende All-Roundler sein und daher ist es einfach nur natürlich - wie logisch, dass sie in "vielen Bereichen" in denen sie nicht zuständig sind, auch nur so gut wie fast ahnungslos sind. Das Heißt aber nichts und schon gar nicht, dass Religion Ahnungslosigkeit ersetzen kann.

Das Spezialgebiet der Astrophysik ist sehr schwieriges, weil das zu erforschende Gebiet weit jenseits unserer Sinneswahrnehming liegt und die scheinbare Ordnung der kosmischen Wirklichkeit eine sehr unwirkliche ist.

Das liegt daran, dass das Licht von den ganzen unterschiedlichen Himmelsobjekten unterschiedlich lang zu uns unterwegs ist und wir somit kein Realbild des Himmels vor uns haben sondern nur eine Übereinanderlegung, sehr vieler Zeitebenen. Wir sehen das Licht des Mondes und also das Bild des Mondes, gleichzeitig mit dem Bild des Andromedanebels, dessen Bild aber schon einige Milliarden Jahre alt ist. Dazwischen sehen wir Sterne, deren Bild nur 10 - 40 Millionen Jahre alt ist..

Wer also meint, er sehe am Nachthimmel das Bild einer großen kosmischen Ordnung, die nur einem göttlichen Ursprung entstammen kann, der ist genau genommen ein großer Volldepp, in der Größe der kossmisch-göttliche Ordnung welche er da zu sehen glaubt. Und man denke jetzt mal darüber nach, warum und weshalb?

gapping Offline



Beiträge: 613

20.08.2015 13:05
#7 RE: Dunkle Materie Antworten

Es gibt Materie. Manche davon kennen wir und manche nicht. Daraus eine Verzagtheit an den Tag zu legen ist grundfalsch und religiösen Ursprungs. Weil wir nicht alles wissen, besteht die begründete Hoffnung, dass es noch viel zu wissen gibt, Wissen, das wahrscheinlich so endlos ist, wie das was wir Universum nennen.
Gruß gapping

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

26.08.2015 21:39
#8 RE: Dunkle Materie Antworten

Zitat von gapping im Beitrag #7
Es gibt Materie. Manche davon kennen wir und manche nicht. Daraus eine Verzagtheit an den Tag zu legen ist grundfalsch und religiösen Ursprungs. Weil wir nicht alles wissen, besteht die begründete Hoffnung, dass es noch viel zu wissen gibt, Wissen, das wahrscheinlich so endlos ist, wie das was wir Universum nennen.
Gruß gapping


Klar gibt es Materie. Trotzdem könnte das bestehende Urknallmodell eine grundlegend falsche Interpretation der Materie sein und der Urknall sogar andersherum abgelaufen sein, als angenommen. Nämlich von einer endlos gedehnten Raumzeit hin zu einem Raumzeitgefüge, was wir heute Universum nennen und von dem es noch mindestens so viele neben unserem gibt, wie Galaxien in diesem. Damit wäre die Dunkle Materie dann auch hinfällig oder gar nicht mehr notwendig.

gapping Offline



Beiträge: 613

27.08.2015 21:10
#9 @Perquestavolta :-))) Antworten

Wir können nicht alles wissen. Das ist ja kein Grund für das, was wir nicht wissen, Gott oder Götter einzusetzen. Und weil wir nicht alles wissen, haben wir den Beweis, dass wir uns mitten in evolutionären Prozessen befinden, die es uns ermöglichen wissen zu wollen. Das sollte auch das allgemeine Bestreben sein, weil längst klar ist, dass der allein selig machende Glaube, wirkungslos für die Lösung von Problemen ist. Deshalb stellt der Glaube die Gefahr als größtes Hindernis dar, keine Lösung für die naheliegenden Probleme mehr finden zu können. Wie sich die Gefüge in dem was wir Makrokosmos nennen, verhalten, wissen wir nicht. Darum können wir auch nicht wissen wie sich dunkle Materie verhält und ob sie in irgendeiner Beziehung hinfällig, wie Du meinst wäre. Das ist reine Spekulation.
Hingegen ist es keine Spekulation, dass die Beweise für die Nichtexistenz von Gott längst erbracht sind. Es wäre auch sehr verwunderlich, wenn die Erfindung von Gott, des Monotheismus, aus der Notlage einer menschlichen Gemeinschaft heraus, eine Bedeutung für die(noch) nicht fassbaren kosmischen Vorgänge hätte.

Gruß gapping

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

28.08.2015 17:57
#10 RE: @Perquestavolta :-))) Antworten

Zitat von gapping im Beitrag #9
Wir können nicht alles wissen. Das ist ja kein Grund für das, was wir nicht wissen, Gott oder Götter einzusetzen.
Das gilt sicher für die Gegenwart. Für den einzelnen Menschen von damals, der ständig mit der Natur um sein Überleben raufen musste, gilt das sicher nicht. Heute gehts bei Gott und all seinen Untergöttern ja nicht mehr um die Hoffnung, dass sie die Götter, einem beistehen, wenn man eine gefährlich aussehende Infektion hat, oder mal eines der Kinder krank ist.
Frauen müssen vor einer anstehenden Geburt auch nicht mehr um ihr eigenes Leben fürchten. Im Normalfall zumindest.

Gegen Unwetter kann sich der Landwirt heutzutage versichern und auch auch bei Totalausfall der Ernte, durch eine Natur-bedingte Katastrophe, muss zumindest in unseren Breitengraden, auch niemand mehr verhungern. Für die Menschen von damals war Gott also schon mal für die gute Stimmung wichtig. Aber dann waren damals Gott und seine Untergötter auch in ihrer Funktion als Ärzte immer immer sehr nützlich. Und das ist sicher kein Scherz, da man heute den positiven Einfluss des Glaubens auf das menschliche Immunsystem durchaus wissenschaftlich belegen kann.

Dass nun aber Gott und alles seine Untergötter auch immer ideologisch missbraucht wurden und vor allem missbraucht werden können/konnten,
liegt in der Natur der Logik selbst, weil dies eben nur dann möglich ist/war, dass die Betrogenen sich nur allzugerne auch selbst mit Gott betrogen/betrügen..was vormachen/vormachten
Das ist ja die eigentliche positive Eigenschaft Gottes, dass man sich mit Gott emotional und selbst glücklich, zuversichtlich, gut gelaunt und was es da sonst noch alles gibt.. täuschen kann.

Und wenn man dann in einer Welt lebt, in man ständig von der Natur selbst existenziell bedroht wird, dann ist das sich sehr hilfreich.

gapping Offline



Beiträge: 613

11.09.2015 22:18
#11 RE: @Perquestavolta :-))) Antworten

Zu allen Zeiten perquestavolta wussten die Menschen nie alles. Darum ist es ja so wichtig nach Wissen zu streben, anstatt sich zu begnügen. Bescheidenheit ist keine Zier, aber in evolutionären Prozessen entsteht ständig neues Wissen, das erfahrbar gemacht werden sollte. Etwas was es nicht gibt, wie Gott oder Götter, kann man nicht missbrauchen. Das ist so eine Art von Nietzsche Denke in dem Tenor:"Gott ist tot", nur etwas was nie existiert hat, kann auch nicht tot sein.
Dass nun die Begründer von Eigentum den Mechanismus Religion einsetzten, um sich vor dem "Pöbel"(Nietzsche) zu versichern, kann nicht dazu führen, Glauben zur Wahrheit, Gott zur Existenz zu stilisieren. Das widerspricht dem Atheismus im Prinzip. Für Dich als Christ, perquestavolta, oder Moslem, oder Zionist mag das anders sein, ist aber in dieser Debatte bedeutungslos. Welche Linie Du auch vertreten willst, wichtig ist erst denken, dann schreiben.

Gruß gapping

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

11.09.2015 22:55
#12 RE: @Perquestavolta :-))) Antworten

Zitat von gapping im Beitrag #11
Zu allen Zeiten perquestavolta wussten die Menschen nie alles. Darum ist es ja so wichtig nach Wissen zu streben, anstatt sich zu begnügen. Bescheidenheit ist keine Zier, aber in evolutionären Prozessen entsteht ständig neues Wissen, das erfahrbar gemacht werden sollte.
Ich nehme an du bist ein Mädchen.. Was ich aber nicht verstehe, warum du ständig die Erkenntnisse der Gegenwart, die ja eine lange Entwicklungsgeschichte hinter sich haben, ständig auf die Menschen der Vergangenheit anwenden willst.. !!?

Zitat von gapping im Beitrag #11
[quote="gapping"|p3195558]
Etwas was es nicht gibt, wie Gott oder Götter, kann man nicht missbrauchen.

Das behauptest du.. Gott und Götter sind Ideen und diese Ideen gibt es nun mal. Allen narzisstischen Ideologien ist eines gleich. Sie vergötzen ihren eigen Glauben.
Auch damit gibt es Gott. Nämlich als Glauben.

Zitat von gapping im Beitrag #11

Das ist so eine Art von Nietzsche Denke in dem Tenor:"Gott ist tot", nur etwas was nie existiert hat, kann auch nicht tot sein.
Du interpretierst Nietzsche und ich wette du verstehst gar nicht, was er damit sagen wollte.

Zitat von gapping im Beitrag #11
[quote="gapping"|p3195558]
Dass nun die Begründer von Eigentum den Mechanismus Religion einsetzten, um sich vor dem "Pöbel"(Nietzsche) zu versichern, kann nicht dazu führen, Glauben zur Wahrheit, Gott zur Existenz zu stilisieren.
Du bist ganz sicher ein Frau...



Zitat von gapping im Beitrag #11
[quote="gapping"|p3195558]
Das widerspricht dem Atheismus im Prinzip. Für Dich als Christ, perquestavolta, oder Moslem, oder Zionist mag das anders sein, ist aber in dieser Debatte bedeutungslos. Welche Linie Du auch vertreten willst, wichtig ist erst denken, dann schreiben.
Vergiss es gapping!

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

11.09.2015 22:58
#13 RE: @Perquestavolta :-))) Antworten

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #12
Zitat von gapping im Beitrag #11
Zu allen Zeiten perquestavolta wussten die Menschen nie alles. Darum ist es ja so wichtig nach Wissen zu streben, anstatt sich zu begnügen. Bescheidenheit ist keine Zier, aber in evolutionären Prozessen entsteht ständig neues Wissen, das erfahrbar gemacht werden sollte.
Ich nehme an du bist ein Mädchen.. Was ich aber nicht verstehe, warum du ständig die Erkenntnisse der Gegenwart, die ja eine lange Entwicklungsgeschichte hinter sich haben, ständig auf die Menschen der Vergangenheit anwenden willst.. !!?

Zitat von gapping im Beitrag #11
[quote="gapping"|p3195558]
Etwas was es nicht gibt, wie Gott oder Götter, kann man nicht missbrauchen.

Das behauptest du.. Gott und Götter sind Ideen und diese Ideen gibt es nun mal. Allen narzisstischen Ideologien ist eines gleich. Sie vergötzen ihren eigen Glauben.
Auch damit gibt es Gott. Nämlich als Glauben.

Zitat von gapping im Beitrag #11

Das ist so eine Art von Nietzsche Denke in dem Tenor:"Gott ist tot", nur etwas was nie existiert hat, kann auch nicht tot sein.
Du interpretierst Nietzsche und ich wette du verstehst gar nicht, was er damit sagen wollte.

Zitat von gapping im Beitrag #11
[quote="gapping"|p3195558]
Dass nun die Begründer von Eigentum den Mechanismus Religion einsetzten, um sich vor dem "Pöbel"(Nietzsche) zu versichern, kann nicht dazu führen, Glauben zur Wahrheit, Gott zur Existenz zu stilisieren.
Du bist ganz sicher ein Frau...



Zitat von gapping im Beitrag #11
[quote="gapping"|p3195558]
Das widerspricht dem Atheismus im Prinzip. Für Dich als Christ, perquestavolta, oder Moslem, oder Zionist mag das anders sein, ist aber in dieser Debatte bedeutungslos. Welche Linie Du auch vertreten willst, wichtig ist erst denken, dann schreiben.
Vergiss es gapping! Ideologischer Atheistenfanatismus ist nicht mein Ding.




gapping Offline



Beiträge: 613

12.09.2015 00:24
#14 RE: @Perquestavolta :-))) Antworten

Jetzt wollen Sie, Perquestavolta auch noch die maskuline Keule einsetzen, um Ihre cruden Gedankengänge zu rechtfertigen. Natürlich gibt es die Mythen und Legenden von Göttern perquestavolta, aber man muss an diese Märchen nicht glauben. Es gibt auch die Gebrüder Grimm, ohne dass sie zu Göttern stilisiert werden.
Und natürlich gibt es die dummen Ideen von Gott. Aber man muss nicht an sie glauben und/oder instrumentalisieren, gerade weil man als perquestavolta vorgibt, den Glauben in Frage zu stellen. Was gilt denn nun bei Ihnen: der atheistische Standpunkt oder der Glaube an die höheren Wesen?
Dass bei Männern(Du bist sicherlich ein Mann, die Gehirnhälften anders aufgebaut sind als bei einer Frau, dürfte Dir bekannt sein. Mir jedenfalls fällt auf, dass Du Deinen Nietzsche nicht kennst, der ja im Kampf gehen das Christentum(nach G. Siegmund) bekämpfte weil es eine "Sklavenmoral erzeuge." Gegen das Bürgertum, das gerade in Zeiten Nietzsches begann dem asozialen Adel entgegen zu wirken, das er für verlogen hielt kämpfte, war ja nur die eine Seite des Widerspruchs in der Gedankenwelt Nietzsches, der den Pöbel verantwortlich machte dafür, das Edle und Gute zu bedrohen, obwohl zu Nietzsches Zeiten der Pöbel völlig machtlos war, wenn er sich nicht sozialen Bewegungen angeschlossen hatte. Außerdem wollte Nietzsche als geistiger Vorkämpfer für den "Herrenmenschen" gesehen werden und eine Art Übermenschen schaffen(modellhaft) wie er ihn bereits in der Renaissence von Cesare Borgia(1475-1510) verwirklicht sah; also ausgerechnet den Sohn und Massenmörder des kriminellsten aller Päpste, Alexander VI. für den zukünftigen Herrenmenschen erkoren hatte.
Das war allerdings typisch für Nietzsche, der ja nicht nur im häuslichen ein Sadist war, sondern auch seine Schwester Elisabeth mit seinen schwächlichen Zuständen quälte, die bereits 1878 ausgebrochen waren. Selbst seinen Freund Richard Wagner hatte er verloren und den verfolgte er auch mit unbändigem Hass, weil, er dessen Erfolg neidete. Dennoch versteifte er sich noch "Der Fall Wagner" niederzuschreiben(1888)nachdem er 1878 und 1886 die Bände I u. II von "Menschliches, Allzumenschliches" verfasst hatte. Dass Sie Nietzsche überschätzen(wie viele andere) liegt wahrscheinlich darin begründet, dass er ein genialer Wortschöpfer und Aphoristiker war. Er blieb aber Dichter. War nie Philosoph, auch wenn ihn die FBche Philosophie ihn dort ansiedelten. Die sophistische Form in Nietzsches Schriften kann und konnte keine Denkschule begründen.
Klar erkennbar in seiner ersten Schrift die sogleich selbstmythologisierend sein sollte: "Die Geburt der Tragödie aus dem Geist der Musik",(1872) wie Nietzsche versuchte über den Lehrer, den Rhetoriker hinaus zu kommen. Doch auch hier war Wagner praktisch und darstellerisch weit voraus, und der hatte sich auch auf den Barrikaden befunden(1846), während Nietzsche im stillen Kämmerlein Aphorismen entwarf.
Dass Nietzsche, gerade wegen seiner Gebrechen am "Bild des Herrenmenschen" dokterte ist typisch und findet sich in seine Schriften immer wieder.

Nietzsche war auch nicht Atheist, denn der(sein) Weg sollte ja zu Jesus Christus führen.
Ich hingegen bin keine Atheistenfanatikerin, also ist Ihre Beschuldigung völlig fehl im Forum. Sie sollten sich mal besser mit dem Rationalisten Popper befassen(Die offene Gesellschaft und ihre Feinde), damit Sie mal zu so etwas wie Urteilskraft gelangen!

Gruß gapping

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

12.09.2015 09:00
#15 RE: @Perquestavolta :-))) Antworten

Zitat von gapping im Beitrag #14
Jetzt wollen Sie, Perquestavolta auch noch die maskuline Keule einsetzen, um Ihre cruden Gedankengänge zu rechtfertigen.

Du argumentierst wie ein beleidigtes "Tratschweib" gapping.
Zitat von gapping im Beitrag #14

Natürlich gibt es die Mythen und Legenden von Göttern perquestavolta, aber man muss an diese Märchen nicht glauben.
Es gibt auch die Gebrüder Grimm, ohne dass sie zu Göttern stilisiert werden.
Glauben ist sicher eine Frage des Wollens. Aber man muss dann auch, zwischen dem Weltverständnis von Menschen der Stein- und Bronzezeit und dem Weltverständnis von uns heute Lebenden unterscheiden. Das ist das selbe Verhältnis wie zwischen Kindern und Erwachsenen. Wenn du das nicht auseinander hältst und unser heutiges Weltverständnis auf die Menschen der Stein- und Bronzezeit tradierst, die nichts anderes hoffen konnten, als dass sie den nächsten Tag noch überleben, dann ist das nichts anderes, als die selbe infantile und narzisstische Egozentrik, wie sie den fanatischen Realitätsverweigerern des Gotteswahns eigen ist, deren Weltanschauung sich immer nur um ihre eigenene Achse dreht.

Zitat von gapping im Beitrag #14

Und natürlich gibt es die dummen Ideen von Gott. Aber man muss nicht an sie glauben und/oder instrumentalisieren, gerade weil man als perquestavolta vorgibt, den Glauben in Frage zu stellen.
Du verstehst das was ich meine, durch Interpretieren dessen was ich meine. Und da du offensichtlich nicht begreifst, dass Idioten nichts dafür können, dass sie Idioten sind, weil eben nicht alle Menschen gleich intelligent, gleich aufmerksam, gleich sensibel und gleich begabt zur Welt kommen, nimmst du dich selbst als Maß für richtig und falsch, für gut und böse, für gerecht und ungerecht... um danach die Wirklichkeit zu beurteilen..

Zitat von gapping im Beitrag #14

Was gilt denn nun bei Ihnen: der atheistische Standpunkt oder der Glaube an die höheren Wesen?


Ich glaube an das Leben, als das einzige und allgültig Göttliche.
Das Leben ist mein Schöpfer, das Leben ernährt mich, das Leben lehrt mich, dass Leben bietet mir viele Möglichkeiten mich nach meinen Eigenheiten zu verwirklichen und das Leben wird mich irgendwann auch wieder beenden.
Ich glaube an ein Leben nach dem Tod, weil schon viele gestorben sind und das Leben trotzdem weiter geht. Ich glaube an das menschliche Genom als "die Seele", welche unseren Charakter und auch alle unsere anderen individuellen Eigenheiten bestimmt die uns zu dem machen was und wer wir sind.
Ich Glaube, dass das ICH eine nützliche und zweckdienliche Illusion ist und wir daher weit mehr die Anderen sind, mit denen wir im Rudel jagen, sammeln und strategisch unsere Beute teilen, als uns das überhaupt jemals selbst bewusst wird.
Von daher glaube ich, dass "Geist" nichts weiter als Information ist und also nichts Sachliches. Von daher glaube ich auch, dass Bewusstsein ein kognitiver Prozess ist, der Geist (Information) zu einem nützlichen Modell der Wirklichkeit verarbeitet, aber die Wirklichkeit nicht wirklich wiedergibt, weil die Informationen welche wir für diesen Bewusstseins-Prozess verwerten, auch wieder nur nach ihrer Nützlichkeit sortieren. Und auch aber sonst die Wirklichkeit über all unsere Vorstellungen hinaus unendlich komplex ist, so dass wir sie nie endgültig erfahren können.

Zitat von gapping im Beitrag #14

Dass bei Männern(Du bist sicherlich ein Mann, die Gehirnhälften anders aufgebaut sind als bei einer Frau, dürfte Dir bekannt sein.
Ich halte das für eine dümmliche Verschwörungstheorie. Weil das unterschiedliche Denken und Verhalten zwischen Mann und Frau, weit mehr durch hormonelle Prozesse gesteuert wird, als durch kaum beobachtbare Unterschiede ihres Gehirns.
Zitat von gapping im Beitrag #14

Mir jedenfalls fällt auf, dass Du Deinen Nietzsche nicht kennst, der ja im Kampf gehen das Christentum(nach G. Siegmund) bekämpfte weil es eine "Sklavenmoral" erzeuge.
[/quote] Ich halte eher deine eigene infantile Interpretation der Wirklichkeit und somit auch dessen was Nietzsche meinte und dachte für nicht besonders Realitäts-bezogen, weil sich der kollektive Erkenntnishorizont über die Wirklichkeit seit Nietzsche und Freud um einiges erweitert hat und man daher ihre Aussagen nicht als absolut und ewig gültig auslegen kann.
Zitat von gapping im Beitrag #14

Nietzsche war auch nicht Atheist, denn der(sein) Weg sollte ja zu Jesus Christus führen.
Auch das halte ich für infantilen Schwachsinn.

Zitat von gapping im Beitrag #14

Ich hingegen bin keine Atheistenfanatikerin, also ist Ihre Beschuldigung völlig fehl im Forum. Sie sollten sich mal besser mit dem Rationalisten Popper befassen(Die offene Gesellschaft und ihre Feinde), damit Sie mal zu so etwas wie Urteilskraft gelangen!



Ich habe die nicht als Atheisten-Fanatikerin beschuldigt, obwohl du alle Merkmale einer solchen an den Tag legst. Sondern nur darauf hingewiesen, dass Atheisten-Fanatismus nicht mein Ding ist.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.094

12.09.2015 09:07
#16  @Perquestavolta :-))) Antworten

Zitat von Perquestavolta
Du argumentierst wie ein beleidigtes "Tratschweib" gapping. (...) Auch das halte ich für infantilen Schwachsinn.

Deine Rhetorik ist stark genug, dass du ohne Beleidigungen auskommen kannst, Perquestavolta!

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reklov Offline




Beiträge: 5.975

15.09.2015 09:31
#17 RE: Dunkle Materie Antworten

Zitat
Das so genannte Higgs-Partikel ›hat die beunruhigende Eigenschaft‹, bei extrem großen Energiemengen instabil zu werden. Es könne zu einem schwarzen Loch kommen, das einen Zusammenbruch des Universums auslöst, warnte der legendäre britische Physiker in seinem neuen Buch Starmus, so der Daily Express.

›Es könnte jederzeit passieren und wir würden davon überrascht werden‹, schreibt Hawking in dem Buch.«

Jedenfalls steht direkt vor dem CERN-Hauptquartier eine Statue des Hindu-Gottes Shiva, der Zerstörer.

@Reisender,

... wir sind nun mal Teilchen eines großen "Programms" und was immer wir auch vermuten - es wird u.U. ganz anders kommen. (?)
Dass aber Hawking, um seine Buchauflagen zu steigern, natürlich auch die Sensationslust vieler Leser bedienen will, bleibt verständlich.
Genau wissen kann auch er nichts!
Wenn im CERN-Hauptquartier eine Shiva Statue steht, so ist das höchstens ein Zeichen, dass man dort mangelndes Vertrauen in die Kräfte der Zerstörung hat, obwohl man ahnen sollte, dass diese ja auch stets wieder Neues hervorbringen können.
Unsere Sonne wird nach etwa 4,5 Milliarden Jahren ihren Wasserstoff-Helium Vorrat aufgebraucht/verbrannt haben und dann ist hier auch "Feierabend".

Halb so tragisch, denn es entstehen ja auch neue Sonnen-Systeme mit vielleicht noch besseren Möglichkeiten.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.975

15.09.2015 09:51
#18 RE: @Perquestavolta :-))) Antworten

Zitat
Hingegen ist es keine Spekulation, dass die Beweise für die Nichtexistenz von Gott längst erbracht sind.

@gapping,

... das "Göttliche" kann höchstens durch philosophische Argumente in die Diskussion unter uns Menschen gebracht werden!
Es handelt sich dabei um eine echte und sinnvolle Frage. - Sie ist zu wichtig, als dass wir zu ihr rein zufällig oder bloß willkürlich
Stellung beziehen sollten.
Weder die positive noch die negative Antwort versteht sich von selbst. Dennoch ist das Problem nicht so verworren, dass einschlägige Argumente und Überlegungen von vornherein verfehlt wären.
Die wichtigsten Aussagen des traditionellen Theismus fasst Richard Swinburne treffend zusammen:
>> Gott existiert. Er ist eine körperlose Person (d.h. ein Geist), allgegenwärtig, der Schöpfer und Erhalter des Universums, ein frei handelndes Wesen, fähig, alles zu tun (d.h. allmächtig), allwissend, unveränderlich, ewig, ein notwendig Seiendes, heilig und verehrungswürdig. <<

Weitere Ausführungen würden den Platz und meinen Zeitrahmen zu sehr sprengen!

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.975

15.09.2015 09:58
#19 RE: @Perquestavolta :-))) Antworten

Zitat
Das war allerdings typisch für Nietzsche, der ja nicht nur im häuslichen ein Sadist war, sondern auch seine Schwester Elisabeth mit seinen schwächlichen Zuständen quälte, die bereits 1878 ausgebrochen waren. Selbst seinen Freund Richard Wagner hatte er verloren und den verfolgte er auch mit unbändigem Hass, weil, er dessen Erfolg neidete.

@gapping,

... ich konnte lesen, dass sich bei Nietzsche schon früh eine geistige Umnachtung leise ankündigte, welche sich im Alter, bis hin zum Tod, weiter verstärkte.

Gruß von Reklov

gapping Offline



Beiträge: 613

15.09.2015 12:53
#20 Reklov@ Antworten

Die philosophischen Argumente sind unter uns. Man muss sie nicht vergöttlichen oder erhöhen. Sind die Argumente nachweisbar, können wir von ihrer Richtigkeit ausgehen.
Sind die Argumente "göttlich" ein Zustand der gerade nicht nachweisbar ist, dann gehen wir davon aus, dass sie nicht richtig sein können.

Von einer Existenz auszugehen, die niemand gesehen hat, ist Anschein, Fadenschein bestenfalls noch dubios als Heiligenschein zu erkennen.

Tatsächlich, weitere Ausführungen erübrigen sich, wenn man am Ende einer Argumentation angelangt ist. Was bleibt? Man kann seine Argumentationsunfähigkeit ins Lächerliche ziehen. Immer ein Weg der Einfalt gewesen.
Man kann einen neuen Ansatz wagen. Ihnen das zu erklären würde auch meinen Zeitrahmen sprengen und tatsächlich zu viel Text beanspruchen der von den meisten ohnehin nicht gelesen wird.

Gruß gapping

gapping Offline



Beiträge: 613

15.09.2015 12:58
#21 Reklov@ Antworten

Ja, da haben Sie richtig gelesen und darum sind ja Nietzsches Schriften so beliebt bei der Geistlichkeit. Man kann sie leicht entkräften und der Kreis seiner angeblichen Gottlosigkeit endet wieder bei Jesus, was zeigt: Nietzsche, der ein von Neid zerfressener Mensch war, war kein Atheist, am wenigsten Agnostiker und Philosoph. Er hatte eine tiefe Abneigung gegen den Pöbel, also jene Menschen, die durch gesellschaftliche Prozesse zum Pöbel gemacht werden, damit man das Prinzip "Teile und Herrsche" vorführen kann und was hat, aus fen man mit dem Finger zeigen kann. Dies entspringt dem religiösen Charakter(Siehe Siegmund Freud) wo Ausgrenzen als Prinzip verwendet wird. Es genügt ja eine andere Meinung um als unerwünscht zu gelten.

Gruß gapping

Reisender Offline



Beiträge: 4.081

01.11.2015 16:28
#22 RE: Dunkle Materie Antworten

Das Ende des Denkens?
Oder ein Quantensprung des Denkens.
Wenn uns die Islamisierung noch zeit lässt für wissenschaftliche Erkenntnisse,
werden wir es vielleicht bald erfahren.

https://www.youtube.com/watch?v=V4C8FI9GhA4

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

25.07.2016 15:44
#23 RE: Dunkle Materie Antworten

Nix mit dunkler Materie:
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20421-2016-07-25.html
Der Suchbereich für Teilchen der Dunklen Materie ist weiter geschrumpft. Denn auch der weltweit sensitivste Detektor für diese theoretisch postulierten Partikel hat bis zum Ende seiner Laufzeit kein Signal registriert. Das Large Underground Xenon (LUX) Experiment sollte explizit nach "Weakly Interacting Massive Particles" (WIMP) suchen, dem zurzeit vielversprechendsten Kandidaten für Dunkle Materie-Teilchen.

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Reisender Offline



Beiträge: 4.081

26.07.2016 12:01
#24 RE: Dunkle Materie Antworten

Zitat von Lukrez im Beitrag #23
Nix mit dunkler Materie:
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20421-2016-07-25.html
Der Suchbereich für Teilchen der Dunklen Materie ist weiter geschrumpft. Denn auch der weltweit sensitivste Detektor für diese theoretisch postulierten Partikel hat bis zum Ende seiner Laufzeit kein Signal registriert. Das Large Underground Xenon (LUX) Experiment sollte explizit nach "Weakly Interacting Massive Particles" (WIMP) suchen, dem zurzeit vielversprechendsten Kandidaten für Dunkle Materie-Teilchen.


Alle Weltbilder die wir entwerfen sind von begrenzter Haltbarkeit und haben nichts mit objektiver
Wirklichkeit zu tun, sondern immer nur mit veränderten Sichtweisen.
So haben wir immer zu tun die Welt zu erforschen, die eigentlich immer die jeweilige Projektion ist.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.094

26.07.2016 14:37
#25 Dunkle Materie Antworten

Zitat von Reisender
So haben wir immer zu tun die Welt zu erforschen, die eigentlich immer die jeweilige Projektion ist.

Projektion von was? Vom kosmischen perfekten Original. Wir sind die Schattenwelt der wirklichen Welt. Nach Platon. DAS ist die Vorstellung, an der DU festklebst, Reisender. Und die muss aber auch nicht stimmen...

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

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