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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 162 Antworten
und wurde 6.624 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
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SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

10.07.2015 10:17
#101 RE: Sind Naturkatastrophen "Gottes" Wille? Antworten

Zitat von Direktkontakt im Beitrag #99
Punkt 1: Da haben wir einerseits also ein allmächtiges Wesen, dass die Menschen liebt und den eigenen Sohn opfert (wem eigentlich?), andererseits vernichtet es seine geliebten Geschöpfe massenhaft per Vulkanausbruch, Erdbeben und Unwetter.

Punkt 2: Das ist wahrlich höher als alle Vernunft...

Die Schuldfrage scheint auch geklärt:

Das Uhrwerk ist schuld, wenn es nicht richtig tickt. Der Uhrmacher ist über jeden Zweifel erhaben.

Punkt 1: Warum sollte ein "allmächtiges Wesen "nur" die Menschen lieben, wenn er doch "ALLES" erschaffen hat? Somit würde er doch auch ALLES lieben! "Vernichten" tut "er" gar nichts, aber was geschieht, wenn eine Software einen Fehler aufweist...kommt dann nicht ein baldiges "Update"?

Punkt 2: Das ist wahrlich höher als "alle" Vernunft!

Ich sage es nochmal. Der Mensch sieht sich höher als alles andere und übersieht dabei, das er "nur" ein Teil vom Ganzen ist. Er hat sich ebenso "unterzuorden" wie jedes andere Lebewesen auf diesen und anderen Planeten. Der Mensch nimmt wenig Rücksicht auf den Lauf der Natur und übersieht auch hierbei, das er aus dem Kreislauf des Lebens nicht entfliehen kann. Leben und Sterben in einem Kreislauf. Evolution.
Ansonsten würden heute immer noch Dinos herum laufen.

Athon Offline




Beiträge: 2.278

10.07.2015 10:23
#102 RE: Sind Naturkatastrophen "Gottes" Wille? Antworten

@SOL demiurg

Zitat
Und genau hier "steigt der Mensch über Leichen"! Genau hier entstehen "Katastrophen"...denk an den Sprengstoff. Oder denk an den Rauch einer Zigarette. Oder den Abgasen der Motoren? Oder der Herstellung von Plastik? Oder oder oder!


Ich bestreite nicht, dass "der Mensch" dabei ist, sein eigenes Grab zu schaufeln. Ich würde Dich aber daran erinnern wollen, dass eine Formulierung wie "der Mensch" oder "die Menschheit" in dieser pauschalen Form den Tatsachen nicht in jedem Falle gerecht wird. Mutter Theresa, Nelson Mandela, Martin Luther King, Albert Schweitzer und Millionen andere würden mir recht geben...

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

10.07.2015 10:33
#103 RE: Sind Naturkatastrophen "Gottes" Wille? Antworten

Sind deine aufgelisteten "Namen" nicht auch nur "Menschen"? Menschen die mit dem Wissen aufgewachsen sind, in der Zeit in der sie lebten?

"Menschheit" würde nur existieren, wenn "ALLE" Menschen sich "gleich" behandeln würden und das können oder wollen sie nicht. Deswegen sage ich "der Mensch", weil er sich auch nur einzeln sieht. Seine "eigene" Meinung wird meist über die eines Anderen gestellt und dann auch meist als "Wahrheit" dargelegt, jedenfalls solange bis sie wiederlegt wird.

Athon Offline




Beiträge: 2.278

10.07.2015 11:01
#104 RE: Sind Naturkatastrophen "Gottes" Wille? Antworten

@SOL demiurg

Zitat
"Menschheit" würde nur existieren, wenn "ALLE" Menschen sich "gleich" behandeln würden und das können oder wollen sie nicht


Na, dann mal an die Arbeit. Ein paar Milliarden Menschen zur Vernunft zu bringen, sollte ja nicht so schwer sein...

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SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

10.07.2015 11:10
#105 RE: Sind Naturkatastrophen "Gottes" Wille? Antworten

Zitat Athon: Na dann mal ran an die Arbeit!
Es funktioniert ja nicht so, wie es der Mensch sich "humanistisch" vorstellt. Deswegen rede ich ja von "der Mensch". Deswegen sagte ich, das jeder den Tellerrand selbst überschauen sollte.
Es ist so gut wie unmöglich, mit den vorliegenden Erkenntnissen der heutigen Menschen, ein Leben zu ermöglichen, was jedem gerecht wird. Dazu ist noch zu viel "Eigenbrödelei" in den Köpfen. Zu viel Gewirr um Gott oder Nicht-Gott, um Wissenschaft oder Spiritualität, um Mensch oder Tier, um Erde oder Universum.

Athon Offline




Beiträge: 2.278

10.07.2015 11:35
#106 RE: Sind Naturkatastrophen "Gottes" Wille? Antworten

@SOL demiurg

Ich bin überzeugt. Ich werde mich dann ab sofort nicht mehr fürs Forum interessieren, meine Rente den wirklich Bedürftigen spenden, mein Auto verkaufen und nicht mehr in den Urlaub fahren. Ich werde keine Zeitungen mehr lesen und nicht fernsehen, nicht das Grab meiner Eltern pflegen und werde meinen Nebenjob kündigen. Nahrungsaufnahme kann mir gestohlen bleiben, ist ja ohnehin alles verseucht.
Ich werde mich also jetzt in mein Bett legen und auf mein Ende warten. Vielleicht ereilt mich ja irgendeine Naturkatastrophe. Vorher muss ich noch meiner Frau und meiner Familie erklären, warum alles soooo sinnlos ist.

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SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

10.07.2015 14:35
#107 RE: Sind Naturkatastrophen "Gottes" Wille? Antworten

Zitat Athon: Vorher muss ich noch meiner Frau und meiner Familie erklären, warum alles soooo sinnlos ist.
Wer redet denn von "Sinnlosigkeit"?

Athon Offline




Beiträge: 2.278

10.07.2015 16:25
#108 RE: Sind Naturkatastrophen "Gottes" Wille? Antworten

@SOL demiurg

Zitat
Wer redet denn von "Sinnlosigkeit"?


Ich! Was nützt uns unser Wissen und Forschen, unsere Existenz, wenn am "Ziel" der totale Untergang steht. Und das wird dann ein Naturereignis sein, das ich Katastrophe und Du den Lauf des Lebens nennst. Was macht das für einen Unterschied?

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SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

10.07.2015 16:36
#109 RE: Sind Naturkatastrophen "Gottes" Wille? Antworten

Zitat @Athon: Was nützt uns unser Wissen und Forschen, unsere Existenz, wenn am "Ziel" der totale Untergang steht.
Überleg dir diese Aussage mal genaz genau, und blicke "auf das Ganze "Gewirre" der Menschen". Das "Ziel" für Lebewesen ist klar, nur wollen es die meisten nicht "wahr" haben.
Zitat Athon: Und das wird dann ein Naturereignis sein, das ich Katastrophe und Du den Lauf des Lebens nennst.
Das "Naturereignis" was "Dich" ereilt, ist dein Tod. Du, wie auch jeder andere, wird sterben! Ist das eine "Katastrophe"? Und dann frag dich, warum manche alles in "Gruppierungen" verschachteln und daraus versuchen "das Richtige" zu erkennen. Egal welche Gruppierung, Gott oder Nicht-Gott. Sein oder Nicht-Sein.
Zitat Athon: Was macht das für einen Unterschied?
Einen "Himmelweiten"!!

Athon Offline




Beiträge: 2.278

10.07.2015 16:50
#110 RE: Sind Naturkatastrophen "Gottes" Wille? Antworten

@SOL demiurg

Zitat
Zitat Athon: Und das wird dann ein Naturereignis sein, das ich Katastrophe und Du den Lauf des Lebens nennst.
Das "Naturereignis" was "Dich" ereilt, ist dein Tod. Du, wie auch jeder andere, wird sterben! Ist das eine "Katastrophe"? Und dann frag dich, warum manche alles in "Gruppierungen" verschachteln und daraus versuchen "das Richtige" zu erkennen. Egal welche Gruppierung, Gott oder Nicht-Gott. Sein oder Nicht-Sein.


Falls es nicht klar geworden ist: Ich habe weder von mir, noch von jeder anderen (Einzel-)Person gesprochen. Ich meinte den Untergang der gesamten Menschheit, des Lebens, des Universums. Und dann ist es völlig schnuppe, ob das eine Katastrophe oder der Lauf des Lebens war. Wech is wech, auch der Himmel... Wenn Du das anders siehst oder glaubst, bitte schön.

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SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

10.07.2015 17:16
#111 RE: Sind Naturkatastrophen "Gottes" Wille? Antworten

Zitat @Athon: Ich meinte den Untergang der gesamten Menschheit, des Lebens, des Universums. Und dann ist es völlig schnuppe, ob das eine Katastrophe oder der Lauf des Lebens war.
Was sollte man aus solch einer "Erkenntnis" ziehen? Ist es da noch "wichtig" über Dinge zu sprechen, die "nicht" dem "normalen" Lebensablauf dienlich sind?
Aber gut, wenn es dir "Schnuppe" ist dann lebe einfach so weiter und genieß den Rest deines Lebens!!

Athon Offline




Beiträge: 2.278

10.07.2015 19:53
#112 RE: Sind Naturkatastrophen "Gottes" Wille? Antworten

@SOL demiurg

Dann ist es schnuppe, habe ich geschrieben. Nicht mir. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil...

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SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

10.07.2015 20:19
#113 RE: Sind Naturkatastrophen "Gottes" Wille? Antworten

Versuch doch mal, nicht immer alles als "Angriff" oder Gegenargumentation auf deine Texte zu sehen.
Pflanzen wachsen doch auch zur Sonne und bleiben beim wachsen nicht vor einem Stein stehen, nur weil er "sichtlich" vor ihnen liegt.

Athon Offline




Beiträge: 2.278

10.07.2015 21:44
#114 RE: Sind Naturkatastrophen "Gottes" Wille? Antworten

@SOL demiurg

Zitat
Versuch doch mal, nicht immer alles als "Angriff" oder Gegenargumentation auf deine Texte zu sehen


Mach' ich ständig. Du solltest mir nur gestatten, Stellung zu nehmen, wenn Deine Statements den Inhalt meiner Beiträge sinnentstellt wiedergeben. Da es sich dabei aber wohl nur um Flüchtigkeitsfehler handelt, sehe ich dies auch nicht als Angriff.

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SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

10.07.2015 22:47
#115 RE: Sind Naturkatastrophen "Gottes" Wille? Antworten

Zitat SOL demiurg: Aber gut, wenn es dir "Schnuppe" ist dann lebe einfach so weiter und genieß den Rest deines Lebens!!
Zitat @Athon: Dann ist es schnuppe, habe ich geschrieben. Nicht mir. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil...
Dein letzter "Einwand" sagt so einiges.
Ich meinte mit meiner Antwort, das wenn es dir Schnuppe "erscheint", denn es ist ja "deine" Meinung, dann "lebe" auch danach und genieße den Tag mit Dingen, die dir "ans Herz gewachsen" sind. Familie, Job, Hobby usw. denn diese sind es ja meist, die eine Person "glücklich" machen.
Zitat SOL demiurg: Ist es da noch "wichtig" über Dinge zu sprechen, die "nicht" dem "normalen" Lebensablauf dienlich sind?
Mit "normal" meine ich den "normalen Wahn-Sinn". Das Beispiel mit der Pflanze sollte sagen, das diese einen Weg "drumherum" finden "wird", weil sie sich nicht von einem ihr vorliegenden Hindernis bremsen lässt!
Das Hindernis des Menschen, ist der Mensch selbst und warum? Weil er dem Stein mehr Beachtung schenkt als der Sonne!

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.359

11.07.2015 21:00
#116 RE: Sind Naturkatastrophen "Gottes" Wille? Antworten

Zitat von Athon
Klar freut mich das. Und wenn dann noch Überreste von Pech und Schwefel gefunden würden, würde sich meine Freude in pures Erstaunen wandeln und die Möglichkeit eines Vulkanausbruchs in Betracht ziehen...


Das läge doch im Bereich des Möglichen.

Zitat von Athon
Nun gut, Snooker, diskutieren wir also wieder über Begrifflichkeiten. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder etwas existiert oder etwas existiert nicht. Beide Zustände sind, jeder für sich betrachtet, "Tatsachen".
Auch die Bibel ist zweifelsfrei eine Tatsache. Ob deren Inhalt und Aussagen aber ebenfalls Tatsachen widerspiegeln, kann nach meiner Auffassung von Realität allenfalls geglaubt werden. Ein (wissenschaftlicher) Nachweis wäre hier schon sehr hilfreich.

Wobei das nicht eine Frage der wissenschaftlichen Nachweise ist, sondern eher eine Frage der Akzeptanz solcher Nachweise. Und da wird es wieder sehr individuell. Die einen wollen wissenschaftlice Nachweise als solche akzeptieren, andere wollen das nicht. Niemand wird gezwungen, die eine oder andere Ansicht zu übernehmen. Was man als "wahr" anerkennt entscheidet man persönlich aufgrund der Möglichkeiten, die man nutzt, um sich über einen sachverhalt zu informieren.

Zitat von Athon
Nur schade, dass diese horoskopgleichen Formulierungen nicht konkret genug sind, dass sich zumindest die Gottgefälligen rechtzeitig in Sicherheit bringen können.

Deiner meinung nach sind sie horoskopgleich. Deine Meinung kann niemand ändern, außer du selbst. Beim nächsten Sturm kann auch ein Baum auf mein Auto krachen, während ich darin sitze und mein Leben beenden.. Ja und? Das ist dann eben so. Ein gottgefäliger Lebenswandel wird in unserer heutigen Zeit nicht zur Unsterblichkeit und zum Schutz vor den Folgen von Naturkatastrophen führen. Das erwartet aber auch kein Christ. Und warum sollte ein Atheist das dann erwarten?

Zitat von Athon
Richtig, Snooker, ich bin wissbegierig. Aber, ich würde einen Gläubigen niemals als "bescheuert" bezeichnen. Allenfalls als ungläubig gegenüber atheistischer Weltanschauung...

Gut, du würdest es vielleicht anders formulieren. Du willst wissen, warum Gläubige anders ticken... Ich bin gespannt darauf, ob du durch deine Wissbegierde dieses Ziel erreichen wirst.


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

11.07.2015 23:28
#117 RE: Sind Naturkatastrophen "Gottes" Wille? Antworten

Zitat Athon: Richtig, Snooker, ich bin wissbegierig. Aber, ich würde einen Gläubigen niemals als "bescheuert" bezeichnen. Allenfalls als ungläubig gegenüber atheistischer Weltanschauung...
Ungläubig? Sagt nicht auch ein "Gläubiger" zu einem Atheisten das er "ungläubig" ist?
Ich sags ja, es ist ein "Hin und Her Geschubse"
@Athon: Du sagst, du bist wissbegierig. Dann lass dich bitte nicht von Meinungen "festnageln" und halte dich nicht nur mit Wissen auf, was nur "eine" Richtung auszulegen im Stande ist.
Zitat Athon: Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder etwas existiert oder etwas existiert nicht. Ein (wissenschaftlicher) Nachweis wäre hier schon sehr hilfreich.

Zwei Möglichkeiten? Das, was nicht existiert, kann doch aber trotzdem existieren -nur ist es wissenschaftlich vielleicht noch nicht bewiesen?
"Wissenschaftlich" einen Nachweis über etwas "Unvorstellbares" zu verlangen, ist eine Aussage, die dich persönlich auf der Stelle treten lässt und du wirst dein Leben darauf verwenden einen "Beweis" zu suchen. Du musst schon in die Knie gehen und mit gesenktem Kopf die Sterne betrachten, die schon seit Anbeginn am Himmel leuchten!

Athon Offline




Beiträge: 2.278

12.07.2015 14:41
#118 RE: Sind Naturkatastrophen "Gottes" Wille? Antworten

@SOL demiurg

Zitat
Das, was nicht existiert, kann doch aber trotzdem existieren -nur ist es wissenschaftlich vielleicht noch nicht bewiesen?


Wenn Du nicht möchtest, dass ich Antworten auf meine Beiträge wörtlich seziere, dann solltest Du aber auch eindeutig formulieren. Wolltest Du nicht sagen: Das, von dem wir annehmen, dass es nicht existiert, kann aber doch existieren!? In diesem Falle würden wir völlig übereinstimmen.

Zitat
Du musst schon in die Knie gehen und mit gesenktem Kopf die Sterne betrachten, die schon seit Anbeginn am Himmel leuchten!


Ich glaube, das wird schwierig...

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SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

16.07.2015 00:06
#119 RE: Sind Naturkatastrophen "Gottes" Wille? Antworten

@Athon
Zitat: Wenn Du nicht möchtest, dass ich Antworten auf meine Beiträge wörtlich seziere, dann solltest Du aber auch eindeutig formulieren.

Vielleicht ziele ich ja genau darauf ab? Das eigene darüber nachdenken, was man mit Worten anstellen kann? Das eigene überlegen wie man Worte auslegen kann? Einfach mal das Überlegen, das Worte überlegen sind?
Der Schreiber denkt anders als der Lesende und wider dem Sprechenden.
Zitat: Ich glaube, das wird schwierig...
Einfacher als gedacht doch schwieriger wenn gemacht.

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.922

16.07.2015 08:12
#120 RE: Sind Naturkatastrophen "Gottes" Wille? Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #116

Wobei das nicht eine Frage der wissenschaftlichen Nachweise ist, sondern eher eine Frage der Akzeptanz solcher Nachweise. Und da wird es wieder sehr individuell. Die einen wollen wissenschaftlice Nachweise als solche akzeptieren, andere wollen das nicht. Niemand wird gezwungen, die eine oder andere Ansicht zu übernehmen. Was man als "wahr" anerkennt entscheidet man persönlich aufgrund der Möglichkeiten, die man nutzt, um sich über einen sachverhalt zu informieren.


Natürlich gibt es immer wieder Menschen, die akzeptieren keine wissenschaftlichen Fakten, weil sie ihrer Weltanschauung widersprechen.Das liegt jedoch nicht an der Wissenschaft, sondern am Glauben der Menschen.

Ein schönes Beispiel ist die Evolutionstheorie. Es gibt millionenfache Funde, die die Theorie stützen und die allermeisten Biologen sind von ihrer Richtigkeit überzeugt. Kritik kommt nur von Seiten Gläubiger, die das Märchen von der Gottesschöpfung in der Bibel für bare Münze nehmen.

Gläubige haben keine Erklärung, warum Homo Sapiens und der Neandertaler, zwei verschiedene Arten, zur gleichen Zeit gelebt haben. Auch tragen die heutigen Menschen, je nach Lebensraum, mehr oder weniger Gene des Neandertalers in sich. Gläubige ignorieren wissenschaftliche Fakten und sind überzeugt, dass ihr Glaube wahr ist. Ich habe noch keine Atheisten kennen gelernt, die wissenschaftliche Fakten wegen irgendwelcher Weltbilder komplett ablehnen. Dies habe ich nur bei gläubigen Menschen erlebt.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.359

16.07.2015 22:55
#121 RE: Sind Naturkatastrophen "Gottes" Wille? Antworten

Zitat von Blackysmart
Natürlich gibt es immer wieder Menschen, die akzeptieren keine wissenschaftlichen Fakten, weil sie ihrer Weltanschauung widersprechen.Das liegt jedoch nicht an der Wissenschaft, sondern am Glauben der Menschen.

Ein schönes Beispiel ist die Evolutionstheorie. Es gibt millionenfache Funde, die die Theorie stützen und die allermeisten Biologen sind von ihrer Richtigkeit überzeugt. Kritik kommt nur von Seiten Gläubiger, die das Märchen von der Gottesschöpfung in der Bibel für bare Münze nehmen.

Gläubige haben keine Erklärung, warum Homo Sapiens und der Neandertaler, zwei verschiedene Arten, zur gleichen Zeit gelebt haben. Auch tragen die heutigen Menschen, je nach Lebensraum, mehr oder weniger Gene des Neandertalers in sich. Gläubige ignorieren wissenschaftliche Fakten und sind überzeugt, dass ihr Glaube wahr ist. Ich habe noch keine Atheisten kennen gelernt, die wissenschaftliche Fakten wegen irgendwelcher Weltbilder komplett ablehnen. Dies habe ich nur bei gläubigen Menschen erlebt.

Es gibt auf beiden Seiten beide Fraktionen - das ist meine persönliche Erfahrung.

Die gemeinsame Basis sowohl für Theisten als auch Atheisten ist die wissenschaftliche Arbeit. Unter der Vorraussetzung, dass die Ergebnisse nicht von vornherein schon durch individuelle Vorgaben (Stichwort: Wer bezahlt die Studie?) verfälscht sind, stehen also allen Interessierten die gleichen Ergebnisse zur Verfügung. Atheisten deuten diese Ergebnisse atheistisch, während Theisten diegleichen Ergebnisse entsprechend theistisch deuten. Daher ist es müßig, wenn Atheisten den Theisten - und umgekehrt - vorwerfen, die jeweils andere Seite würde keine wissenschaftlichen Fakten akzeptieren. Natürlich kann man als Atheist sämtliche Denkansätze, denen der Atheismus nicht zugrunde liegt, als pseudowissenschaftlich abweisen, so wie unter anderem "gapping" das tut. Damit verlässt man allerdings den Hoheitsbereich jeder Wissenschaftlichkeit und begibt sich in das gleiche Fahrwasser, in welchem sich einst die Kirchen mühten, Wissenschaft zu verhindern - weil die Akzeptanz ihres Weltbildes auf dem Spiel stand.

In der heutigen Zeit ist es grade in Mode als Wissenschfatler Atheist zu sein. Da gibt es die Pop-Sternchen wie Hawking, Dawkins und Gould, die ob ihrer Präsenz nach Außen umjubelt werden. Es gibt auch deren Kritiker, die bemüht sind, die Aussagen dieser Wissenschaftler zu hinterfragen und gemäß aller Wissenschaftlichkeit von These und Antithese eine Gegenposition erarbeiten.

Man kann das als Atheist alles außer Acht lassen, und die Diskussion (mit den Gläubigen) um die Evolutionstheorie für beendet erklären. NSA-Spionageaffären werden ja ebenfalls schnell für beendet erklärt; wohlwissend das weiter diskutiert und spioniert wird.


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Reklov Offline




Beiträge: 5.036

17.07.2015 10:12
#122 RE: Sind Naturkatastrophen "Gottes" Wille? Antworten

Zitat
Ein schönes Beispiel ist die Evolutionstheorie. Es gibt millionenfache Funde, die die Theorie stützen und die allermeisten Biologen sind von ihrer Richtigkeit überzeugt. Kritik kommt nur von Seiten Gläubiger, die das Märchen von der Gottesschöpfung in der Bibel für bare Münze nehmen.

@Blackysmart,

... wie schon gesagt: Darwin selbst sprach ja von seinen Erkenntnissen auch nur als "Theorie" und betonte, dass der Gottesgedanke dabei nicht überflüssig geworden sei! - Wenn die meisten Biologen davon überzeugt sind, so hat dies, auf die Transzendenz bezogen, noch wenig zu bedeuten! Zumal - eine solche Theorie hat ja lediglich auch nur die Abstammungsreihen und die vielfältigen Verzweigungen der Arten im Blick hat, welche sich seinerzeit am Grunde der Ozeane aus Einzellern entwickelt haben sollen. Die ältesten Lebensformen sollen ja die sog. Ur-Bakterien sein, welche Biologen nur noch in einem unberührten Ur-See im Mexiko entdecken konnten. - Diese Ur-Bakterien steckten in den Meteoriten-Brocken, welche man in dem Ursee fand.
Das "Leben" scheint also als "Flugpost" aus dem Weltraum auf die Erde "geschickt" worden zu sein!? (Auch eine geniale Methode!)
So weit, so gut.

Wer aber ist verantwortlich für dieses Programm? Das ist doch die entscheidende Frage beim Rätselraten um die in der Welt erscheinenden "Dinge", welche sich ja wiederum alle aus Atomen aufbauen, die sich, nach vorgegebenen Mustern und Regeln, zur lebenden oder leblosen Materie verbinden!
Die Theorie über die Verzweigungen der Lebensformen führt zur eigentlich spannenderen Frage nach dem "Urgrund", welche ja bisher in keiner Weise auch nur annähernd geklärt werden konnte.
Es steht also zwischen den beiden großen Gruppen (Atheisten und Gläubige) immer noch 1:1 und der Abbruch des Spiels durch den Schiri ist noch nicht abzusehen!

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.391

17.07.2015 10:30
#123 Sind Naturkatastrophen "Gottes" Wille? Antworten

Zitat von Reklov
Wer aber ist verantwortlich für dieses Programm?


Der raum- und zeitlose Zustand, aus dem die Universen kommen. Der ist möglicherweise nicht nur ohne Zeit und Raum, sondern komplett nulldimensional. "Gott" als den Schöpfer zu setzen, ist unlogisch, weil er die unendliche Regression erfordert (Wer hat dann Gott geschaffen? Und wer diesen Gottschöpfer? Usf.) Etwas Komplizierteres als den Schöpfer der Dinge anzunehmen als die Dinge selbst, ist falsch gedacht. Die Evoluition zeigt, dass am Amfang nicht das Kompliziertte steht, sondern das Einfache. Und am Ur-Anfang steht das Nichts. Möglicherweise. Nicht Gott. Das ist Un-Möglich.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.922

18.07.2015 07:21
#124 RE: Sind Naturkatastrophen "Gottes" Wille? Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #122

Wer aber ist verantwortlich für dieses Programm? Das ist doch die entscheidende Frage beim Rätselraten um die in der Welt erscheinenden "Dinge", welche sich ja wiederum alle aus Atomen aufbauen, die sich, nach vorgegebenen Mustern und Regeln, zur lebenden oder leblosen Materie verbinden!
Die Theorie über die Verzweigungen der Lebensformen führt zur eigentlich spannenderen Frage nach dem "Urgrund", welche ja bisher in keiner Weise auch nur annähernd geklärt werden konnte.


Wen ich Deiner Argunentation folgen würde ,wäre die entscheidende Frage für mich: Warum benötigt ein eventuell existierender Programmierer keinen Urgrund? Wenn ich das nicht plausibel beantworten kann, darf ich für das Universum nicht einfach festlegen, dass es einen Urgrund benötigt.

Charles Darwin hat trotz seines Bibelglaubens diesen Fehler nicht gemacht. Er hinterfragte alte Denkmuster, nach dem jedes Lebewesen direkt von Gott so geschaffen worden sei. Er suchte den wirklichen Grund, warum es so viele Arten auf der Ede gibt und warum es auf unterschiedlichen Erdteilen unterschiedliche Arten gibt. Er ging sogar so weit, das sogenannte "Ebenbild Gottes", den Menschen, dieser Evolutionstheorie unterzuordnen.

Die gläubigen Menschen waren natürlich empört. Auch heute höre ich von streng Gläubigen noch das falsche Argument, das Leben auf der Erde kann nicht durch "Zufall" entstanden sein, sondern benötige einen Schöpfer. Der Mensch wäre von diesem Schöpfer genau so geplant und erschaffen worden, wie er heute existiert.

Warum kann die simple Voraussetzung des Urknalls nicht grundlos ewig existieren? Wobei ewig hier nicht gelten kann, denn ohne Universum und Materie gibt es keine Zeit.
Warum können wir nicht das Ergebnis einer sehr großen Anzahl von Urknallen sein, bei denen die Gesetzmäßigkeiten immer wieder zurück zum Anfangszustand führte, bis ein erneuter Urknall die Voraussetzungen für unser heutiges Universum beinhaltete?

SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

18.07.2015 09:19
#125 RE: Sind Naturkatastrophen "Gottes" Wille? Antworten

@Blackysmart Zitat: Warum benötigt ein eventuell existierender Programmierer keinen Urgrund?
Du benötigst immer einen "Urgrund". Bei Lebewesen ist es die Erhaltung ihrer Art. Der auch per "Zufall" geschehen kann obwohl man eventuell keine Kinder haben möchte.
Wenn du nun ein kleines Atom nimmst, was sich "erhalten will", wird sich dieses fortpflanzen und/oder weiterentwickeln.

Zitat: Warum können wir nicht das Ergebnis einer sehr großen Anzahl von Urknallen sein, bei denen die Gesetzmäßigkeiten immer wieder zurück zum Anfangszustand führte, bis ein erneuter Urknall die Voraussetzungen für unser heutiges Universum beinhaltete?
Soweit ich weiß, liegst du mit dieser Aussage richtig. Alles führt zum Anfangszustand zurück aus dem dann ein Neuer beginnt. Grundlos würde ich jetzt nicht sagen. Nur sollte der Mensch sich nicht immer als "Ebenbild Gottes" sehen, er ist und bleibt ein Tier. Eine sich aus Bakterien entwickelte Erscheinung.

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