Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!

Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 15 Antworten
und wurde 780 mal aufgerufen
 Christentum
gapping Offline



Beiträge: 613

08.05.2015 13:26
#1 Es hätte seit langem jemanden auffallen müssen. antworten

Tag der Kapitulation der die Schlachten der Christen untereinander beendete. Komisch nur, dass Pius XII. nie seine Katholiken aufforderte, nicht gegeneinander Krieg zu führen. So hätte der Papst seinen deutschen Katholiken untersagen können, gegen die polnischen oder französischen Katholiken Krieg zu führen.
Der oberste deutsche Katholik, Adolf Hitler, achtete ja nicht darauf, dass die Polen ein überwiegend katholisches Land waren. Auch Frankreich, als ebenfalls überwiegend katholisches Land war vor der Kriegsgier des katholischen Psychopathen Hitler nicht immun.
Dass Deutschland auch gegen die überwiegend protestantischen Länder Skandinaviens Krieg führte war ohnehin ein Unding, weil diese dem deutschen faschistischen Staat eher gewogen waren, den sie immer als ein Bollwerk gegen die Völkerwanderung aus dem Süden betrachteten.
Am einfachsten hat die die Zwickmühle Faschismus - Katholizismus der Reichsarbeiterführer Ley die Verbundenheit von Gott und Diktator erklärt:
(Zitat von Robert Ley)" Adolf Hitler! Dir allein sind wir verbunden! Wir wollen in dieser Stunde(Reichspatteitag) das Gelöbnis erneuern: Wir glauben auf dieser Erde allein an Adolf Hitler. Wir glauben dass der Nationalsozialismus der allein selig machende Glaube für unser Volk ist. Wir glauben, dass es einen Herrgott im Himmel gibt, der uns erschaffen hat, der uns führt, der uns lenkt und der uns sichtbarlich segnet. Und wir glauben, dass dieser Herrgott uns Adolf Hitler gesandt hat, damit Deutschland auf alle Ewigkeit ein Fundament werde."(Zitat Robert Ley Ende).

Aha, der Gesandte Gottes Adolf Hitler, Katholik, kümmert sich also einen Dreck darum ob er seine Glaubensgenossen, die anderen Katholiken in Europa überfällt und/oder massakriert.

Mit der Kapitulation war der Krieg nicht zu Ende. Viele Nazis fanden in der CDUCSU ihre natürliche Heimat, dominierten die Geheimdienste bis in unsere Tage und haben ein bitterböses Vermächtnis hinterlassen, das man als Kriegsschuldrevidierung kennt.

Dabei waren die Losungen für den 2. Weltkrieg keine anderen, als diejenigen, die zum 1. Weltkrieg gebraucht wurden, um Feinde zu verdammen und für "Gott, Kaiser und Vaterland", die in Gefahr seien, einzutreten. Ein Adliger wurde von einem Rebellen hingerichtet und das hatte 15 Millionen Kriegstote und den ersten Einsatz von Massenvernichtungswaffen zur Folge.
Das Wort Kaiser wurde durch Führer ersetzt und die Losung lautete erneut: Für Gott, Führer und Vaterland! Während zum 1. Weltkrieg sich der Adel noch zum Krieg verabredete um sogenanntes "unwertes Leben" gegeneinander als Kanonenfutter aufzuhetzen, kam eine neue Losung im 2. Weltkrieg hinzu, nämlich die vom "Lebensraum im Osten". Für diese Lebensraum im Osten stand der gesamte Adel bereit, der schon die Errichtung von tausenden Gutshöfen plante und von den Kornkammern der Ukraine träumte. Landbesitz war dem Adel quasi per Geburt angemessen. Wo gab es schon mehr Land als dort, wo die meisten Kriegstoten zu verzeíchnen waren: in der Sowjetunion(heutiges Russland). Ein Land mit 27 Millionen Kriegstoten, das war der Gipfel der Mörderei die von Christen verübt worden war.

Viele haben die Lehren daraus gezogen. Viele aber sind nicht überzeugt, dass die Lehren des 2. Weltkrieges Gültigkeit besitzen sollten. Welche Lehre hat eigentlich der Katholizismus gezogen, der, neben dem Islam, die einzige Organisation war, die gegen unbewaffnete massenmörderisch tätig war und quasi dem Katholiken Hitler, dem jesuitisch erzogenen Himmler, dem Katholiken Göbbels oder dem Katholiken Eichmann als schlechte Vorbilder dienten.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.048

09.05.2015 20:57
#2 RE: Es hätte seit langem jemanden auffallen müssen. antworten

Zitat von gapping
Ein Land mit 27 Millionen Kriegstoten, das war der Gipfel der Mörderei die von Christen verübt worden war.

Wer nicht bereit ist zu differenzieren wird nicht umhin kommen, Menschen aufgrund seiner vereinfachten pauschalen Deutungslinie zu verurteilen. Dass diejenigen, die in den vergangenen Jahrhunderten mit dem Wahlspruch "Gott mit uns!" zu Kriegen aufgerufen und diese auf den Schlachtfeldern geführt haben, keine Christen im Sinne des biblischen Christentums sein können, ergibt sich aus einer unkomplizierten Betrachtung der Fakten bezüglich des beginnenden Einflusses der Politik auf die Christenheit, welche im 3. und 4. Jhd. ihren Anfang nahm.

Es ist doch nicht jeder Christ, nur weil er das von sich behauptet. Es handelt doch nicht jeder im Sinne Gottes, nur weil er das behauptet. Das wird nur von ganz einfachen Gemütern abgekauft. Wie hinterfragst du das, gapping?


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

gapping Offline



Beiträge: 613

10.05.2015 09:37
#3 RE: Es hätte seit langem jemanden auffallen müssen. antworten

Ja Snooker, dies ist ganz leicht zu hinterfragen und zeigt, dass Du den Werdegang der christlichen Geschichte nicht kennst, denn:
Schon der Heide Konstantin, später der "Heilige Konstantin" konnte in den Jahren nach dem Konzil von Nicäa, das er als Moderator leitete, auf die christlichen Truppen im Kampf gegen Ostrom zurückgreifen, weil die Christen todesmutiger, im Glauben an die Wiederauferstehung oder des Einzugs ins Paradies, kämpften.
Allein die Tatsache, dass der letzte römische Cäsar, ein katholischer Theologe war(Justinian) und gleichzeitig Massenmörder widerlegt Deine Idee in einer so vollständigen Weise, über die Du Dich gerne nochmal im Internet informieren kannst, in dem Du die zeitgenössischen Geschichtsschreiber von Konstantin und Justinan aufrufst und lesen kannst, wie die unter Konstantin und Justinian kämpfenden christlichen Truppen "Ströme von Blut"(Im Namen Gottes) anrichteten.
Der römische Politiker, wie etwa nach dem Ausschalten des Senats hatte keinen Einfluss mehr auf die Entscheidungen in der Spätantike. ES waren bereits Familien des sogenannten Adels, die miteinander und gegeneinander um die Macht kämpften und die unter wesentlicher Beteiligungen der Bischöfe von Rom die blutige Geschichte Europas und des Christentums schrieben.
Dass ganz nebenbei, Kaiser und Theologe Justinan im Jahre 529 auch noch die Zeugnisse eine besseren Lehre, als die des Christentums, nämlich die Akademie des Platon und seine Schulen zerstörte versteht sich wie von selbst, weil man jede Konkurrenz für das christliche Lügengespinst fürchtete.
Schon der Kinderschänder, Antisemit und Kriegstreiber Augustinus, der in den Jahren zwischen Konstantin und Justinan sein plagiatorisches Wirken darauf hin ausrichtete, wie die Theologie über die Philosophie diktieren kann, zeigt, welche Fehlentwicklungen das Christentum einleitete und bis ins heute fortsetzt(e).

Gruß gapping

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.048

10.05.2015 10:31
#4 RE: Es hätte seit langem jemanden auffallen müssen. antworten

Zitat von gapping
Ja Snooker, dies ist ganz leicht zu hinterfragen und zeigt, dass Du den Werdegang der christlichen Geschichte nicht kennst, denn:

Ja gapping, du scheinst es wirklich nötig zu haben, denjenigen, die deine Meinung nicht teilen, Unwissen zu unterstellen, denn:

Zitat von gapping
Schon der Heide Konstantin, später der "Heilige Konstantin" konnte in den Jahren nach dem Konzil von Nicäa, das er als Moderator leitete, auf die christlichen Truppen im Kampf gegen Ostrom zurückgreifen, weil die Christen todesmutiger, im Glauben an die Wiederauferstehung oder des Einzugs ins Paradies, kämpften.



Das habe ich doch gar nicht in Abrede gestellt. Es bringt dich in Diskussionen doch nicht weiter, immer und immer wieder das aufzukochen, was längst usus ist. Das hat schon den User Tutti nicht weitergebracht; sein beispiel ist hier in unzähligen Beiträgen als Mahnung verewigt. Du willst es ihm doch nicht gleich tun?
Ich hatte dich überdies gefragt, wie du selbst deine beurteilung hinterfragst. Anhand deiner Antwort auf meine Frage muss ich leider bis auf Weiteres davon ausgehen, dass du nicht an einer kritischen Auseinandersetzung interessiert bist, und dich auf das Predigen deiner Meinung beschränken möchtest. Ich respektiere das.



Zitat von gapping
Allein die Tatsache, dass der letzte römische Cäsar, ein katholischer Theologe war(Justinian) und gleichzeitig Massenmörder widerlegt Deine Idee in einer so vollständigen Weise, über die Du Dich gerne nochmal im Internet informieren kannst, in dem Du die zeitgenössischen Geschichtsschreiber von Konstantin und Justinan aufrufst und lesen kannst, wie die unter Konstantin und Justinian kämpfenden christlichen Truppen "Ströme von Blut"(Im Namen Gottes) anrichteten.

"Meine Idee" (ich bleibe mal bei deiner Formulierung) resultiert aus genau diesen Recherchen über den Einfluss von vom Personen wie Konstantin und Justinian in politischer Sicht, im Zusammenhang mit den gesellschaftlichen Veränderungen der damaligen Zeit. Wie du nun darauf kommen kannst, dass "meine Idee" dadurch in einer so vollständigen Weise widerlegt wird, bleibt wohl vorerst eines deiner Rätsel, die du hier umschreibst.

Zitat von gapping
Der römische Politiker, wie etwa nach dem Ausschalten des Senats hatte keinen Einfluss mehr auf die Entscheidungen in der Spätantike. ES waren bereits Familien des sogenannten Adels, die miteinander und gegeneinander um die Macht kämpften und die unter wesentlicher Beteiligungen der Bischöfe von Rom die blutige Geschichte Europas und des Christentums schrieben.
Dass ganz nebenbei, Kaiser und Theologe Justinan im Jahre 529 auch noch die Zeugnisse eine besseren Lehre, als die des Christentums, nämlich die Akademie des Platon und seine Schulen zerstörte versteht sich wie von selbst, weil man jede Konkurrenz für das christliche Lügengespinst fürchtete.
Schon der Kinderschänder, Antisemit und Kriegstreiber Augustinus, der in den Jahren zwischen Konstantin und Justinan sein plagiatorisches Wirken darauf hin ausrichtete, wie die Theologie über die Philosophie diktieren kann, zeigt, welche Fehlentwicklungen das Christentum einleitete und bis ins heute fortsetzt(e).


Hier verlierst du dich wieder im Netz der Pauschalisierungen. All das haben wir hier schon des Öfteren in diversen Predigt-Postings von dir zu lesen bekommen. Wozu also diese ständigen Wiederholungen? Das haben wir uns doch schon alles erarbeitet. Es geht doch vielmehr um die Logik der Schlussfolgerungen, die man daraufhin zieht. Bei den über 3000 verschiedenen christlichen Bekenntnissen, erscheint es doch unlogisch, alle Christen mit ein und derselben Kritik ansprechen zu können. Daher plädiere ich für mehr Differenzierung.


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

gapping Offline



Beiträge: 613

10.05.2015 12:57
#5 RE: Es hätte seit langem jemanden auffallen müssen. antworten

Die Beurteilung von weltlichen und religiösen Fragen hängt, wie im allgemeinen, immer von dem Prinzip Ursache und Wirkung ab. Andere Prinzipien haben eine geringere Geltungs- oder Urteilskraft. Insofern giltfür mich das was ich schreibe und Dir antworte für mich. Ob das für Dich gelten kann ist natürlich fraglich.
Insbesondere dann, wenn es Fragen sind die nur durch den historischen Zusammenhang beantwortbar sind. Dass Dir die Antworten nicht gefallen, Snooker, lese ich wohl, allein sind andere Antworten nur möglich, wenn Du die entsprechende Frage oder Meinung einstellst. Historische Fakten sind nun mal gültig, ob Du die nun als pauschale Meinungsäußerung ansiehst oder nicht, ändert daran nichts.

Dass nun nun in Deinem schlußpamphletischen Einfall mich darauf hinzuweisen gedenkst, dass es doch bitte schön, wie Du es nennst"etwa 3000 unterschiedliche Christenkreise gäbe", ändert auch nichts, weil diese 3000 Kreise(ich schreib hier mal einschließlich Scientology) sowohl denselben Ursprung, als auch dieselben Allmachtsphantasien benutzen.
Es sind ja exakt alle christlichen Bewegungen, die für sich die "allein selig machende Wahrheit" glauben und nicht ich verfolge mit meiner Meinung eine apodiktische Beweisführung, sondern jede Religion, egal wie sie sich in den jeweiligen Spektren des Islam, der Christen oder der Sittenlehren wiederfinden.
Hier verdient allein das jüdisch-religiöse System Repekt, weil es nicht missioniert. Also von einer Vereinnahmung anderer Lehren und Weisheiten absieht.
Die Kaiser Konstantin und Justinian sind keine verlorenen Geister der Religionsgeschichte des Christentums, sondern Meilensteine der christlichen Grundordnung und Ausrichtung(insbesondere nach dem Konzil von Nicäa), dessen Bedeutung man für die Christengeschichte nicht unterschätzen sollte, auch wenn Du selbst einer Sekte angehörst, oder deren Belange vielleicht vertreten willst. Was willst Du also Snooker?
Und vor allem was habe ich mit Tutti zu tun. Er/oder sie hat eine Meinung und ich habe eine Meinung. Sollte diese Meinungen unüberbrückbar sein, dann kann man analysieren woran das liegt. Eine Analyse hat ein konkretes Ergebnis. Dieses Ergebnis könntest Du hier ja vortragen(falls Du eine Analyse unternommen hast). Dann ergibt sich vielleicht die von Dir gewünschte Diskussiongrundlage.
Falls es Dir so erscheint, dass Du der Meinung bist, mit mir könne man nicht diskutieren, dann lasse es doch einfach. Oder denke erst mal nach.

Gruß gapping

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.048

20.05.2015 06:55
#6 RE: Es hätte seit langem jemanden auffallen müssen. antworten

Zitat von gapping
Die Beurteilung von weltlichen und religiösen Fragen hängt, wie im allgemeinen, immer von dem Prinzip Ursache und Wirkung ab. Andere Prinzipien haben eine geringere Geltungs- oder Urteilskraft. Insofern giltfür mich das was ich schreibe und Dir antworte für mich. Ob das für Dich gelten kann ist natürlich fraglich.
Insbesondere dann, wenn es Fragen sind die nur durch den historischen Zusammenhang beantwortbar sind. Dass Dir die Antworten nicht gefallen, Snooker, lese ich wohl, allein sind andere Antworten nur möglich, wenn Du die entsprechende Frage oder Meinung einstellst. Historische Fakten sind nun mal gültig, ob Du die nun als pauschale Meinungsäußerung ansiehst oder nicht, ändert daran nichts.



Ich werde sicherlich nicht dazu übergehen, meine Meinung oder mein Nachfragen einzustellen, nur damit mir deine Antworten gefallen. Ich möchte auf dem Erkenntnisweg voranschreiten und nicht auf dem Meinungsweg von "gapping" enden müssen. Natürlich sind historische Fakten insofern gültig, bis sie entweder widerlegt oder bestätigt werden. Allerdings ergeben sich aus der gleichen Betrachtung historischer Fakten unterschiedliche Interpretationen, die es beiderseits zu hinterfragen gilt. Erkennt man das nicht, gerät man leicht auf die Schiene der pauschalen Meinungsäußerung, die keinen Widerspruch duldet. Daher frage ich dich immer wieder, wie du deine Meinung hinterfragt hast.

Zitat von gapping
Dass nun nun in Deinem schlußpamphletischen Einfall mich darauf hinzuweisen gedenkst, dass es doch bitte schön, wie Du es nennst"etwa 3000 unterschiedliche Christenkreise gäbe", ändert auch nichts, weil diese 3000 Kreise(ich schreib hier mal einschließlich Scientology) sowohl denselben Ursprung, als auch dieselben Allmachtsphantasien benutzen.

Ein genaueres Studium nur einiger weniger dieser unterschiedlichen gruppierungen dürfte dich davon überzeugen, dass sie mitnichten denselben Urspruch geschweige denn dieselben Allmachtsphantasien benutzen. Aber du fragst dich sicher: Wozu hinterfragen? Wozu forschen? Wozu studieren? "gapping" kennt die einzig gültige Antwort ja jetzt schon. Und die reicht bestimmt, um die blöden "schlußpamphletischen Einfälle" eines Snookers abzuschmettern.

Zitat von gapping
Es sind ja exakt alle christlichen Bewegungen, die für sich die "allein selig machende Wahrheit" glauben und nicht ich verfolge mit meiner Meinung eine apodiktische Beweisführung, sondern jede Religion, egal wie sie sich in den jeweiligen Spektren des Islam, der Christen oder der Sittenlehren wiederfinden.

Und der Atheismus? Hinterfragt er sich? Lässt er an dem Dogma: "Es gibt keinen Gott" innerhalb seiner Anhänger Kritik zu?

Zitat von gapping
Die Kaiser Konstantin und Justinian sind keine verlorenen Geister der Religionsgeschichte des Christentums, sondern Meilensteine der christlichen Grundordnung und Ausrichtung(insbesondere nach dem Konzil von Nicäa), dessen Bedeutung man für die Christengeschichte nicht unterschätzen sollte, auch wenn Du selbst einer Sekte angehörst, oder deren Belange vielleicht vertreten willst. Was willst Du also Snooker?

Differenzierung. Dass Kaiser wie Konstantin und Justinian zusammen mit der Geistlichkeit des 4. Jhd. die Lehre des Christentums korrumpierten, lässt sich gerade am historischen Zusammenhang aufzeigen. Nicht zuletzt durch den Streit mit den Arianern.

Zitat von gapping
Falls es Dir so erscheint, dass Du der Meinung bist, mit mir könne man nicht diskutieren, dann lasse es doch einfach. Oder denke erst mal nach.

Mit dir diskutiere ich auch noch gar nicht. Ich bin immer noch dabei herauszufinden, ob sich eine Diskussion mit dir lohnt. Zurzeit sieht es nicht so aus. Trotzdem nehme ich auf deine Äußerungen Bezug und hinterfrage sie, im Hinblick auf eine mögliche Diskussion.

Zitat von gapping
Und vor allem was habe ich mit Tutti zu tun. Er/oder sie hat eine Meinung und ich habe eine Meinung.


Ihr beide lasst keine Kritik an euren Meinungen zu. Diejenigen die euch kritisieren, sind saudumm, ignorant, lügnerisch (Tutti) oder inkompetent und denken nicht nach (gapping).


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

20.05.2015 09:35
#7 RE: Es hätte seit langem jemanden auffallen müssen. antworten

Die größten Mordbuben des letzten Jahrhunderts haben mit Religion nichts zu tun.
Hitler, Stalin, Mau, Pol Pot.
Sie handelten aus pervertierten Nationalismus und aus pervertierten Marxismus heraus,
es waren ideologische Täter, keine Religiösen.

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.916

20.05.2015 18:52
#8 RE: Es hätte seit langem jemanden auffallen müssen. antworten

Zitat von Reisender im Beitrag #7
Die größten Mordbuben des letzten Jahrhunderts haben mit Religion nichts zu tun. Hitler, Stalin, Mau, Pol Pot. Sie handelten aus pervertierten Nationalismus und aus pervertierten Marxismus heraus, es waren ideologische Täter, keine Religiösen.


Zumindest bei Hitler widerspreche ich Dir.

27.10.1928 - Adolf Hitler: "In unseren Reihen dulden wir keinen, der die Gedanken des Christentums verletzt ... Diese unsere Bewegung ist tatsächlich christlich. Wir sind erfüllt von dem Wunsche, dass Katholiken und Protestanten sich einander finden mögen in der tiefen Not unseres eigenen Volkes" (zit. nach Eberhard Röhm, Jörg Thierfelder, Juden-Christen-Deutsche, fünf Bände, Stuttgart 1990 ff., Band 1, S. 65).

Auch wer "Mein Kampf" liest kann sich überzeugen, dass Hitler viel über Religion und Gott und das Verhältnis der beiden christlichen Konfessionen untereinander spricht. Das Hitler nichts mit Religion zu tun hat, ist eine nicht kleinzukriegende Mär. Er verehrte Martin Luther und folgte, nachdem er in jüngeren Jahren den jüdischen Hausarzt und jüdische Künstler schätzte, später ganz dessen christlichem Vorbild.

http://www.theologe.de/adolf-hitler_martin-luther.htm
" ... In ihrem Buch Hitlers Wien verweist Brigitte Hamann auf vier politische Leitbilder in Österreich, die Hitlers politische Karriere prägen: den Katholiken Dr. Karl Lueger und die Lutheraner Georg Schönerer, Franz Stein und Karl Hermann Wolf, allesamt Antisemiten. Bevor der junge Hitler unter ihren Einfluss gerät, ist er bereits ein Verehrer Martin Luthers. Einer seiner Mitbewohner im Wiener Männerwohnheim im Jahr 1912, Rudolf Hanisch, äußert, "die wahre deutsche Religion" in den Augen Hitlers "sei der Protestantismus". Der spätere Führer "habe Luther als das größte deutsche Genie bewundert".. "


---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Martin Luther: "Wenn ich einen Juden taufe, will ich ihn an die Elbbrücke führen, einen Stein
an den Hals hängen und ihn hinab stoßen und sagen: Ich taufe dich im Namen Abrahams" (Tischreden, Nr. 1795*).

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

20.05.2015 19:12
#9 RE: Es hätte seit langem jemanden auffallen müssen. antworten

Hitler sah sein Handeln als göttlichen Auftrag.
Das ist klar belegt!
Das deutsche Volk sei ein Herrenvolk, das von der göttlichen Vorsehung zur Weltherrschaft berufen sei.
Die Vernichtung des Judentums sei ein göttlicher Auftrag.
So argumentierte Hitler andauernd!

http://www.hansschauer.de/html/dir4/ch10t10u4.html
Hitler wusste in schwierigen oder sogar aussichtlosen Situationen „die Vorsehung“ an seiner Seite und nutzte seinen direkten Draht zum Allmächtigen auch zur Rechtfertigung seiner aktuellen Willkürhandlungen. Damit war er vergleichbar dem Propheten Mohammed, der ja auch im passenden Moment (z. B. wenn er, entgegen dem für alle Muslime festgesetzten Limit, für sich selber eine weitere Frau haben wollte), sich auf Allahs Erlaubnis oder sogar Forderung berufen konnte. Auch Hitler konnte so denken: „Ich tue es, weil es der Allmächtige so will und mir offenbart hat!“

Adolf hatte also den ganz direkten Draht zum Allmächtigen!

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Lichtbringer Offline

glaubnix


Beiträge: 1.394

20.05.2015 22:41
#10 RE: Es hätte seit langem jemanden auffallen müssen. antworten

Zitat von Reisender im Beitrag #7
Die größten Mordbuben des letzten Jahrhunderts haben mit Religion nichts zu tun.
Hitler, Stalin, Mau, Pol Pot.
Sie handelten aus pervertierten Nationalismus und aus pervertierten Marxismus heraus,
es waren ideologische Täter, keine Religiösen.


Auch die religiösen Gotteskrieger sind ideologische Fanatiker oder glaubst du dass sie vor dem Abschlachten, noch auf des Gottes Segen warten?

Die Ideologie beschränkt das eigenverantwortliche Denken und je größer des Pöppels Bildungslücken, desto empfänglicher ist er für verderbliche Ideologien.

Nur die Mächtigen können ihre Ideologien verwirklichen und wer im Netz der verbrecherischen Seelenfänger landet, ist immer die Beute bzw. der Gebeutelte.

Wenn die Kirche noch Macht hätte, würde sie ihre Schäfchen immer noch mit aller Macht zum Glück bzw. zum Thron ihres Ideologie-Gottes zwingen wollen.

Ihre ästhetischen und religiösen Moralvorstellungen lauteten oftmals: „ kein kritisches Denken,
keine Widersprüche und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein.“

Ich halte auch die vom Volk gewählten Gutmenschen für träumerische Ideologen. In ihrer monströsen Selbstgefälligkeit
tun sie viel gegen die Weltliche Armut, auch plädieren für die Menschlichkeit, aber leider denken sie dabei nicht an ihre Mitmenschen!

LG

--------------------------------------------------
Religion ist das, was die Armen davon abhält, die Reichen umzubringen.
--------------------------------------------------

Meine Toleranz ist grenzenlos, aber nicht gegenüber den Intoleranten!

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

21.05.2015 10:28
#11 RE: Es hätte seit langem jemanden auffallen müssen. antworten

Hitler hatte ein Sendungsbewusstsein, das ist wohl richtig.
Sein Krieg aber hatte keine religiösen Gründe, sondern eindeutig völkische,
Volk ohne Raum, die Überlegenheit der nordischen Rasse.
Es ging ihm dabei überhaupt nicht um die Ausbreitung des Christentums, das er als eine schwächliche
Religion bezeichnete. Der zweite Weltkrieg war kein Religionskrieg.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.048

21.05.2015 16:42
#12 RE: Es hätte seit langem jemanden auffallen müssen. antworten

Zitat von Reisender
Hitler hatte ein Sendungsbewusstsein, das ist wohl richtig.
Sein Krieg aber hatte keine religiösen Gründe, sondern eindeutig völkische,

Dem stimme ich zu. Die Menschen - das Ziel seiner Gedanken-Sendungen - waren zumeist kirchlich gebunden, und zu dieser Zeit hatte die Kirche noch erheblich mehr Einfluss auf die Gesellschaft, als die heute der Fall ist. Also war es für Hitler nur logisch, für seine politisch-völkischen Ziele die Macht der Kirchen über die Menschen zu nutzen, indem er in seinen Reden regelmäßig den Bezug zur kirchlichen Lehre herstellte. Stalin hat es auf der anderen Seite ähnlich verstanden, die Macht der orthodoxen Kirchen zu nutzen. Der verhältnismäßig geringe Widerstand aus den kirchlichen Kreisen und von anderen christlichen Organisationen wurde schnellstmöglich ausgeschaltet.


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Reklov Offline




Beiträge: 4.399

22.05.2015 09:26
#13 RE: Es hätte seit langem jemanden auffallen müssen. antworten

Zitat
...Tag der Kapitulation der die Schlachten der Christen untereinander beendete. Komisch nur, dass Pius XII. nie seine Katholiken aufforderte, nicht gegeneinander Krieg zu führen. So hätte der Papst seinen deutschen Katholiken untersagen können, gegen die polnischen oder französischen Katholiken Krieg zu führen.
Der oberste deutsche Katholik, Adolf Hitler, achtete ja nicht darauf, dass die Polen ein überwiegend katholisches Land waren. Auch Frankreich, als ebenfalls überwiegend katholisches Land war vor der Kriegsgier des katholischen Psychopathen Hitler nicht immun.

@gapping,

bezeichnend ist auch die Rolle, welche der Vatikan während der Hitler-Diktatur gespielt hat! - Anstatt sich gegen die Nazi-Verbrecher öffentlich auszusprechen, dachte man, dass Hitler wohl das kleinere Übel sei, denn Stalin hatte ja schon begonnen, die Kirchen in Russland zu schließen. In Hitler sah man nun eine Figur, welche sich als einzige dem skrupellosen Stalin entgegenstellen, damit evtl. auch der großen kommunistischen Bewegung in Italien den Mut nehmen konnte. Dass sich z.B. der Vatikan ausgerechnet vom italienischen Faschistenführer, dem "Duce", seinen Stadtstaat rechtlich verbriefen ließ, bringt das Fass zum Überlaufen, denn nun kann kein staatliches Organ Italiens mehr hinter den Mauern des Vatikans nach dem Rechten sehen! Ein teuflisch kluger Schachzug! Als Gegenleistung musste aber der Vatikan für dieses unermessliche Sonderrecht eines Stadtstaates, es unterlassen, sich in irgend einer Weise öffentlich gegen des Faschismus auszusprechen.

Hätte sich nämlich der Vatikan von den Verbrechen und der menschenverachtenden Ideologie des Faschismus öffentlich deutlich distanziert, wäre wohl manch deutscher und italiensicher Soldat, der seinen Kopf an der Front hinhalten musste, bedenklich ins Grübeln gekommen und die Parolen des "1000jährigen Reiches" wären auf weniger fruchtbaren Boden gefallen. Auch unter den militärischen Führern, von denen sich viele dem Christentum verbunden fühlten, hätte eine mahnende, kritische Stimme aus dem Vatikan erhebliche Zweifel an ihrem Befehl hervorgerufen, wie ein Historiker bemerkte.

Besonders peinlich ist, dass der Vatikan erst Jahrzehnte nach dem 2. Weltkrieg den Anstand aufbrachte, sich für sein Schweigen während der Naziherrschaft öffentlich zu entschuldigen. - Den Millionen Kriegstoten in allen Ländern nützte dies freilich nichts mehr!

Gruß von Reklov

gapping Offline



Beiträge: 613

07.06.2015 12:38
#14 RE: Es hätte seit langem jemanden auffallen müssen. antworten

Hallo Reklov,Dass Hitler nicht darauf achtete, ob Polen katholisch ist, ist keine religiöse Frage des Führers, sondern eine des Papstes.
Pius XII. wäre derjenige gewesen der deutsche und polnische Katholiken hätte aufrufen müssen, nicht gegeneinander zu kämpfen. Da Hitler Slawen,denen die Polen allgemein zugerechnet werden, für eine"den Untervölkern" zuzurechnenden Gemeinschaft hielt, gab dieser der rassischen Idee den Vorrang, vor der religiösen.
Das tat Hitler, wie in anderen Fragen auch, wider Besserem Wissen und wurde darin noch von manchen dubiosen Persönlichkeiten bestärkt, wie den "Möchtegern-Philosophen" Heidegger, der ähnlich psychopathisch veranlagt war, wie Hitler.
Das religiös-monotheistische Denkmodell von einer Allmacht, liegt auch im faschistischen System vom "unfehlbaren", von der Vorsehung bereiteten Führerprinzip begründet. Sie sind strukturell deckungsgleich.
Manche vertreten die Ansicht, dass erst nach dem 2. Weltkrieg die Verquickungen zwischen Faschismus und Kirche, sowie Mafia und Kirche wegen des Fehlverhaltens der Alliierten entstanden seien.
Diese Ansichten sind nachweislich falsch, weil einerseits die faschistische Ordnung schon durch das Raubritterwesen entstanden waren und der Katholizismus Raubritter adelte, sobald sie sich für ihn als Kreuzritter, oder als Bundesgenossen in innerkatholischen Konflikten bewährt hatten. (Mindestens ab dem 11. Jahrhundert.
Andererseits war es der Adel, der Raubritter(Räuber und ihre Bandensysteme adelte, wenn sie für ihn, wegen jeweiliger Konflikte in den Krieg zogen.
In diesem Zusammenhang haben wir jetzt, im 21. Jahrhundert nichts anderes, wo die spezielle Skrupellosigkeit im allgemeinen Gangsterwesen sich bezahlt macht, wie man in den USA am augenfälligsten erkennen kann, in dem ein Land mit 16 Geheimdiensten und polizeistaatlichen Organisationen immer höhere Kriminalitätsraten aufweist.
Die Verquickung zwischen Politik und Gangstersystemen ist weniger auffällig als die zwischen Wirtschaft und Kriminalität, auch als "White Collar Crime" bekannt, deren höchste Vertreter zur großen, großbürgerlichen und adligen Gesellschaft gehören. Sie sind heute unangreifbar wie es im 1000-jährigen Reich die Nazi-Ideologie war. In weiten Teile dieser verquickten Systeme t der Katholizismus die Hände im Spiel, wo es letztlich um Finanztransaktionen geht, die den nicht produktiven Teilen des Katholizismus Geld und Brot sichern. Wenn nun der heuchlerische Papst meint, die Mafia von seinem Selbstverständnis trennen zu müssen, ist das nur rhetorisch gemeint. In Wahrheit bekommt jeder "Pate" seine Privataudienz beim Papst, wenn er nur hinreichend katholische Interessen sponsert. Der Zusammenhang zwischen Geheimdienst und Katholizismus ist evident. Schließlich wurde die Beichte als erstes Abhörsystem etabliert und speiste das katholische System mit Informationen, die bis dahin nicht verfügbar waren.
Wenn es scheinbar den Katholiken "sonstwo" vorbei geht, dass der Papst für Frieden beten und gleichzeitig seine Organisation Beteiligungen an der Rüstungsindustrie hält, ist von direkter Kriminalität die Rede. Derselbe Papst redet von den sozialen Verwerfungen vom "Dritten Weltkrieg" von den Gefolterten dieser Welt und kann sich damit Zustimmung erheischen. Obwohl genau er, in seinem Herkunftsland, nichts gegen die faschistische Diktatur Videlas in Argentinien sagte oder unternahm, wo ca. 30 000 Menschen heute noch als "verschwunden" gelten und zahlreiche Todesurteile vollstreckt worden sind und die Betroffenen auch von der Kirche im Stich gelassen wurden.
Die Beziehung Hitler-Pius XII und dem Katholizismus befindet sich in den Akten den Vatikan, die man nicht veröffentlicht(schwärzte). Brief von Pius XII: an Adolf Hitler:(Zitat)

"Dem Hochzuverehrenden Herrn Adolf Hitler, Führer und Reichskanzler des deutschen Volkes

Wir legen gleich zu beginn unseres Pontifikats Wert darauf, Ihnen zu versichern, dass wir Ihnen und dem Ihrer Obsorge anvertrauten Deutschen Volke in innigem Wohlwollen zugetan bleiben.
In angenehmer Erinnerung, an die Langen Jahre, da wir als apostolischer Nuntius in Deutschland. Alles daran setzten, um das Verhältnis zwischen Kirche und Staat im gegenseitigen Einvernehmen und hilfsbereitem Zusammenwirken beider Teile zu ordnen und zu gedeihlicher Weiterentwicklung zu bringen, richten Wir jetzt zumal auf die Erreichung solchen Zieles das ganz dringende Verlangen, welches die Verantwortung unseres Amtes Uns eingibt und ermöglicht.
Wirgeben uns der Hoffnung hin,, dass dieser unser heißer gemeinsamer Wunsch, der mit der Wohlfahrt des deutschen Volkes und der wirksamen Förderung jeglicher Ordnung auf das Engste verbunden ist, mit Gottes Hilfe zu glücklicher Verwirklichung gelange.

Papst Pius XII und Konklave im Februar 1939."(Zitat und Brief des Pius XII an Adolf Hitler)
Also wenige Monate nach der Reichspogromnacht vom 8. auf den 9. November 1938,pikanterweise der Geburtstag des selbsternannten Judenausrotters Dr. Martin Luther, dem von großen Teilen der deutschen Öffentlichkeit und führenden deutschen Politikern, gehuldigt wird.

Gruß gapping

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

31.03.2016 16:47
#15 RE: Es hätte seit langem jemanden auffallen müssen. antworten

Fuldas römisch-katholischer Bischof Heinz Josef Algermissen hat Atheisten als Gefahr für die Allgemeinheit bezeichnet. Algermissen sagte in einer Predigt am Ostersonntag im Fuldaer Dom mit Blick auf die jüngsten Terroranschläge, Ungläubige lebten nach der "gnadenlosen Devise", dass sie alles, was sie bis zu ihrem Tod nicht erreicht hätten, nie mehr erreichen würden. "Der Mensch ohne Ostern wird darum zu einem großen Sicherheitsrisiko für die Mitwelt", so Algermissen.

Isss ja gut,Bischhöflein, ihr habt Ostern, aber wir Ungläubigen haben die Eier.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.911

31.03.2016 17:04
#16 Es hätte seit langem jemanden auffallen müssen. antworten

Verstehe ich nicht. Das Sicherheitsrisiko sind doch die, "die den Tod lieben, aber das (diesseitige) Leben nicht"!

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

 Sprung  
________________________________________

"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

________________________________________

=> "Die Ewigkeit gibt es ohne Gott!"

... Platz für Verlinkungsaustausche ...

VORSICHT! Vertrauensunwürdige Werbung!

Xobor Erstelle ein eigenes Forum mit Xobor