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Atheismus vs. Religionen  


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Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!


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Dieses Thema hat 2.295 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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Reklov Offline




Beiträge: 5.921

29.11.2015 14:12
#251 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Tatsächlich nützen da nur dir selbst Daten, Messungen und Zahlen nichts mehr.

perquestavolta,

... was nützen Dir z.B. Deine Erkenntnisse über den menschlichen Körper? Was nützt Dir die Vermessung der Welt?
Das Geheimnis des Seins, in welches auch Du eingebunden bist, ist damit in keiner Weise enträtselt!
Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

29.11.2015 16:51
#252 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #251

Zitat
Tatsächlich nützen da nur dir selbst Daten, Messungen und Zahlen nichts mehr.
perquestavolta,

... was nützen Dir z.B. Deine Erkenntnisse über den menschlichen Körper? Was nützt Dir die Vermessung der Welt?
Das Geheimnis des Seins, in welches auch Du eingebunden bist, ist damit in keiner Weise enträtselt!

Ich bin mit diesen Erkenntnissen zufrieden, Relov.

Aber jetzt mal die Frage andersherum: was nützt es dir, deine Mitmenschen, ständig mit dem gleichen Unsinn verunsichern zu wollen?

Reklov Offline




Beiträge: 5.921

30.11.2015 19:41
#253 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Aber jetzt mal die Frage andersherum: was nützt es dir, deine Mitmenschen, ständig mit dem gleichen Unsinn verunsichern zu wollen?

Perquestavolta,

... wir befinden uns hier in einem >Religionsforum<, dessen Untertitel "Atheismus vs. Religionen" lautet!-

Wenn Du aber einen kontroversen Gedankenaustausch als "Unsinn" betrachtest, über was willst Du denn dann eigentlich sprechen? Soll man sich lediglich phantasielos die Ergebnisse der Wissenschaften vor Augen führen und alles Seinsdenken, alle Seinsbilder, den Seinsgrund, alle Seinskonstruktionen (welche sich in den Chiffern der Erscheinungen verbergen), alle Seinsordnungen, alle Seinstheorien, alles Seinswissen (Ontologie), alle möglichen Reflexionen zum Schweigen verurteilen??

NEIN - allein um wissenschaftliche Daten auszutauschen, braucht es sicher kein Forum dieser Art, denn das können Fachbeiträge in entsprechenden Veröffentlichungen viel besser leisten! -
Dieses Forum lebt auch von der suchenden Wortwahl zu den unbekannten Quellen des alles Umgreifenden. Dabei sind natürlich Skepsis und Kritik ständige Begleiter. Ein "Unsinn", der auch noch Mitmenschen verunsichern sollte, ist dabei nicht vorgesehen und wäre hier auch vollkommen fehl am Platze!
Dem spekulativen und spielenden Denken muss also auch der ihm zugehörige Raum gegeben werden. Und in diesem sind nun mal noch viele unbekannte Türen zu öffnen, - ähnlich wie in den Räumen der Naturwissenschaften!
Die noch parallel laufenden Denk- und Erkenntnispfade, welche sich jeweils in ihrer speziellen Sprache ausdrücken, müssen deswegen nicht als "Feinde" aufgefasst werden!
Das gegenständliche Wissen allein kann nun mal nicht alle Menschen gleichermaßen zufrieden stellen und die Forderungen philosophischen und religiösen Denkens sind nicht allein mit belegbaren Formeln und Beweisführungen zu untermauern!
Anders ausgedrückt: >> Der Mensch lebt nicht vom Brot allein! <<, sondern sein Dasein wird auch von Chiffern, Symbolen, Ideen und Gleichnissen bereichert!
Dass wir in unserer Kommunikation stets unvollendet bleiben, ist vorläufig nicht zu ändern, denn leider sind wir keine Engel. Von denen wird ja behauptet, dass sie nicht "glauben", weil sie eben "wissen".

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

30.11.2015 22:10
#254 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SnookerRI im Beitrag RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige

Zitat von Perquestavolta
Wenn du andere Personen die deine Wahrnehmung als die einzig richtige überstellen willst, sogar ein sehr schwerwiegendes.
Das behauptest du schon die ganze Zeit. Bisher konntest du für keine deiner Behauptungen mir gegenüber einen stichhaltigen nachvollziehbaren Beleg liefern, obwohl du mehrfach behauptet hast dass es dafür viele Belege gäbe. Sie Beitrag 25

Zitat
Zitat SnookerRI
Je mehr du dich für deine Sache einsetzt desto deutlicher beweist du, dass die Bibel die absolute Wahrheit über Gott enthält und ZJ auf dem richtigen Weg sind! Deshalb: Mach einfach so weiter. Du richtest damit keinen Schaden an... Im Gegenteil!

Damit instrumentualisierst du mich, um zu belegen, die Wahrnehmenung der Zeugen Jehovas und somit auch die deine sei die einzig richtige und allen anderen Warhnehmungen überlegen.

Zitat von SnookerRI im Beitrag RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige

Zitat von Perquestavolta
Eben...
Du tust das sogar selber ohne Unterlass und ohne es zu merken.

In deiner Vorstellung mag das so sein. Und ich lasse dir deine Meinung, weil du sie brauchst um dich mir gegenüber überlegen zu fühlen- /quote]}Wie großzügig.
Ich nehme an, du erwartest dir jetzt nicht wirklich, dass man Leute, welche ihre eigene Wahrnehmung, auch der von bestausgebildeten Naturwissenschaftlern und hochqualifizierten Technikern überlegen halten, obwohl sech von deren Fach nicht mehr Ahnung haben, als eine Kuh vom Gras, das sie genüsslich frisst - nicht besonders ernst nehmen muss...
Dir gehts im "Dialog" - oder was du dafür hältst - auch sonst immer nur darum, dass sich ja keiner einbildet den Zeugen Jehovas und somit dir überlegen zu sein...

Zitat von Perquestavolta
Wie kannst du deine "Sicht" (Wahr-Nehmung) als die meine Ausgeben? Du wirst immer mein Feind bleiben, weil das aus deiner eigenen "Sicht" so sein soll.

Jemand der mich nachweislich als Arschloch, Lügner Ignorant, Mitglied einer Sau- und Räuberbande, ja einer Psycho-Killer-Sekte bezeichnet positioniert sich selbst ganz klar als Feind.


Eigentlich läuft das immer andersherum. "Satan sieht sich ja auch nicht der Feind der Zeugen Jehovas, da ja beide von einander profitieren. So müssen wir das hier im "Dialog" auch wahrnehmen..

Zitat von Perquestavolta
Ich bin sehr froh, dass du bezügliche der "wissenschaftlichen" Geheimnisse über die "Wahr-Nehmung" so gut wie überhaupt nicht Bescheid weist. Andererseits wäre es sehr bedauerlich, wenn dir das irgendwann mal zum Verhängnis wird.

Genau. Nur Napoleon Perquestavolta weiß bezüglich der "wissenschaftlichen" Geheimnisse über die "Wahr-Nehmung" Bescheid. Und natürlich diejenigen, die ihm zustimmen. Ja stimmt.. für die ZJ steht die Statistik diesbezüglich ziemlich ungünstig. Die Zeugen Jehovas machen noch nicht mal 0,1 Prozent der Weltbevölkerung aus.. die Atheisten hingegen sind schon auf ca.. 10 Prozent.
Überhaupt ist die Nichtreligion der Atheisten zur Zeit eine der schnellst wachsenden "Konfessionen" überhaupt. Wofür der Grund wohl mehr als nur auf der Hand liegt...


Zitat von SnookerRI im Beitrag RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige

Zitat von Perquestavolta
Hinsichtlich gemeinschaftlicher Verantwortung gegenüber allen Menschen, fühlen sich Atheisten berechtigterweise überlegen.
Ahhh! Das ist mal eine ehrliche Ansage. Was verstehst du denn unter gemeinschaftlicher Verantwortung gegenüber allen Menschen? Welche Rolle spielt dabei die Vernichtung des "theistischen" Gedankenguts innerhalb einer Gesellschaft?

Bei den derzeitigen Problemen, die die Menschheit mit dem "theistischen" Gedankengut hat und die Tatsache, dass man dabei trotzdem keinen einzigen Zeugen Jehovas unter den Helfenr findet, die sich für die Millionen Opfer des "theistischen" Gedankengutes einsetzen.. aber dafür jede Menge Katholiken und Atheisten..

können wir gerne einen neuen Thread zu deiner Frage eröffnen.




Zitat von Perquestavolta
Zumal Theisten unter dem Begriff "Auserwählt" nur sich selbst bejubeln möchten, bzw. wollen, sowie ein großes Problem darin sehen, wenn Atheisten andere Menschen von der Rechtmäßigkeit ihrer eigenen Wahrnehmung überzeugen wollen. Zumal Theisten auch
noch davon überzeugt sind, dass nur sie und sonst niemand, die Kontrolle über die Wahrnehmung anderer Leute übernehmen darf

Wovon Menschen, wie du ganz besonders fest überzeugt sind.


Stimmt. Ich habe das in mehrfacher Hinsicht am eigenen "Leib" erfahren..

Zitat von Perquestavolta
Wenn du mich schon "so direkt fragst", dann wäre ich dafür, den Theisten das gleiche "Ende" zukommen zu lassen, wie sie sich das für die Atheisten wünschen....

Erkenntnis der Wahrheit und daraus resultierenden ewiges Leben? Kann mir nicht vorstellen, dass du dir das wünschen kannst.[/quote]
Die Zeugen Jehovas sind doch davon überzeugt, dass Aussteiger und Ausgeschlossene, die sich nicht wieder bekehren lassen, den Tod verdient haben. Für überzeugte Atheisten wünschen sie sich ewiges Leben? Eine ewiges Leben im Paradies wäre die Hölle.. Ohne Leid gibt es keine Freude.. Ohne das Böse ist auch das Gute bedeutungslos.. dazu noch mit zahnlosen Raubkatzen die Gras fressen müssen.. und dazu auch noch mit gehässigen Idioten, die sich einen Gott ausgedacht haben, der noch dümmer sein soll als sie selber?

Der Tod ist Teil des Lebens.. Der Mensch ist kein ICH, sondern ein Wir. Er überlebt in seinem Genom den eigenen Tod. Seine Erfahrungen gehen in die Wahrnehmensbildung der nächsten Gen-eration ein.. Information ist Geist.. Bewusstsein und Wahrnemhmung entwickelt sich durch Spiegelung und Gegenspieglung mit den eigenen "Artgenossen"

und ist eine Phänomen der Gruppendynamik.. Ein Mensch der vollkommen isoliert von andern Artgenossen heranwächst, ist nichts weiter als eine Bestie, die alleine ihren Grundinstinkten folgt. Das ist die "Wahrheit"..


Zitat von Perquestavolta
Ich hoffe dass es nicht so "ausgeht". Und sehr wahrscheinlich wird dieses "Schicksal" auch nur die ereilen, welche da keine andere "Perspektive" in ihrer Wahrnehmung kennen..

Hast du denn eine andere Perspektive? Immerhin meinst du ja auch, dass das "Böse" stets etwas "Gutes" hervorbringt.

Zitat von Perquestavolta
Naja. eigentlich gilt das nur in Bezug und gegenüber der Meinung derer, die ihre eigene Meinung auch unhinterfragt und unzweifelhaft allen anderen Asichten als überlegen betrachten. Das gilt dann vor allem auch gegenüber den "Bibelforschern"..


Naja, da sich deine Meinung dazu wohl kaum ändern wird, werde ich dieses Statement, wie so viele weitere von dir, für sich sprechen lassen.




[/quote]

Reklov Offline




Beiträge: 5.921

01.12.2015 19:06
#255 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Die Zeugen Jehovas sind doch davon überzeugt, dass Aussteiger und Ausgeschlossene, die sich nicht wieder bekehren lassen, den Tod verdient haben. Für überzeugte Atheisten wünschen sie sich ewiges Leben? Eine ewiges Leben im Paradies wäre die Hölle.. Ohne Leid gibt es keine Freude.. Ohne das Böse ist auch das Gute bedeutungslos.. dazu noch mit zahnlosen Raubkatzen die Gras fressen müssen.. und dazu auch noch mit gehässigen Idioten, die sich einen Gott ausgedacht haben, der noch dümmer sein soll als sie selber?

Perquestavolta,

... da ich auch einige Gespräche mit den ZJ hatte, erlaube ich mir, kurz dazwischen zu schreiben. -
Grundsätzlich sollte man bedenken, dass keine der in Dogmen gehauenen Gottesbilder auch nur das Geringste mit dem eigentlichen "Ur-Grund" zu tun haben. Wenn sich Glaubensgruppen dazu erhöhen, wissen zu wollen, was nach unserem Tode mit uns "passiert", dann ist sowieso höchste Skepsis (Alarmstufe Rot!) angebracht!-

Ein ewiges friedliches Leben im Paradies wäre nicht zwangsläufig die "Hölle", denn Leid mussten die meisten Menschen hier auf Erden ja genügend erfahren! Ein ewiges Dasein in sorgloser Freude würde ich uns allen von Herzen gönnen, denn so etwas ist ja erste Voraussetzung für das Ausreifen der wirklich großartigen Fähigkeiten, welche in uns allen schlummern, aber aus bekannten Gründen nur bei wenigen zur Geltung kommen können.

Du unterliegst einem Irrtum, wenn Du glaubst, das Gute wäre ohne das Böse bedeutungslos! Das Böse ist zwar in unserer Dualität der Gegenpol des Guten, die Praxis aber zeigt, dass das Böse stets auf Vernichtung, das Gute aber immer förderliche Weiterentwicklung aus ist!
Dass Du Dir auch noch "zahnlose Raubkatzen" aus antiken Paradies-Bildern ausleihen musst, zeigt, dass Deine eigenen Vorstellungswelten, hinsichtlich unbekannter Zonen, bereits gänzlich verkümmert sind.
So musst Du natürlich (mal wieder!) auf dem Bauch landen und Deine spirituelle Hilflosigkeit auch noch mit Beschimpfungen auf "gehässige Idioten" unterstreichen!
Du gehörst zu denen, welche das Niveau dieses Forums gerne nach unten drücken!
Die Kunst eines gepflegten Dialoges scheint Dir fremd, auch wenn Du mit wissenschaftlichen Zahlen und Fakten zu glänzen versuchst! Würdest Du auf Beiträge, welche Dir nicht passen, einfach nur intelligent konternd reagieren, würden Deine Beiträge auch ansprechender klingen.
(Meine Meinung.)

Gruß von Reklov

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

01.12.2015 19:17
#256 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Es scheint, als habe Perquestatvolta nun völlig den Überblick verloren. Ich antworte ihm jetzt trotzdem hier, obwohl das ja eigentlich nicht der Ausgangsthread ist.

Zitat von Perquestavolta
Sie Beitrag 25

Zitat Zitat SnookerRI
Je mehr du dich für deine Sache einsetzt desto deutlicher beweist du, dass die Bibel die absolute Wahrheit über Gott enthält und ZJ auf dem richtigen Weg sind! Deshalb: Mach einfach so weiter. Du richtest damit keinen Schaden an... Im Gegenteil!

Damit instrumentualisierst du mich, um zu belegen, die Wahrnehmenung der Zeugen Jehovas und somit auch die deine sei die einzig richtige und allen anderen Warhnehmungen überlegen.

Ich habe um einen sachlichen, schriftlichen Beleg für deine Behauptungen mir gegenüber gebeten. Nicht um eine persönliche Interpretation bei der das Ergebnis erklärtermaßen nur eine Abwertung meiner Person auf persönlicher ebene sein kann. Wenn sich hier einer instrumentalisiert, dann bist du das schon selbst. Ich werde also weiter geduldig auf schriftliche nachvollziehbare Belege für deine Behauptungen mir gegenüber warten...

Zitat von Perquestavolta
Wie großzügig.
Ich nehme an, du erwartest dir jetzt nicht wirklich, dass man Leute, welche ihre eigene Wahrnehmung, auch der von bestausgebildeten Naturwissenschaftlern und hochqualifizierten Technikern überlegen halten, obwohl sech von deren Fach nicht mehr Ahnung haben, als eine Kuh vom Gras, das sie genüsslich frisst - nicht besonders ernst nehmen muss...

Da hast du Recht. Deswegen nehme ich deine Bemühungen mir deine Wahrnehmung als die einzig wahre und allen anderen überlegene, aufdrücken zu wollen auch stets mit dem nötigen Humor zur Kenntnis.

Zitat von Perquestavolta
Dir gehts im "Dialog" - oder was du dafür hältst - auch sonst immer nur darum, dass sich ja keiner einbildet den Zeugen Jehovas und somit dir überlegen zu sein...

Hälst du es denn andererseits für ein erstrebenswertes Ziel, sich den ZJ überlegen zu fühlen? Wahrscheinlich ja. Deswegen nimmst du mich auch als Feind wahr und positionierst dich durch deine Formulierungen und Behauptungen ganz eindeutig. Ich finde es sehr interessant, diese Wahrnehmungen kennenzulernen und freue mich immer, wenn Personen wie du ihren Ansichten im Dialog freien Lauf lassen. Du darfst dich mir gegenüber ruhig als "überlegen" betrachten. Wie jeder andere hier auch.

Zitat von Perquestavolta
Ja stimmt.. für die ZJ steht die Statistik diesbezüglich ziemlich ungünstig. Die Zeugen Jehovas machen noch nicht mal 0,1 Prozent der Weltbevölkerung aus.. die Atheisten hingegen sind schon auf ca.. 10 Prozent.
Überhaupt ist die Nichtreligion der Atheisten zur Zeit eine der schnellst wachsenden "Konfessionen" überhaupt. Wofür der Grund wohl mehr als nur auf der Hand liegt...

Natürlich. Für einen globalen Angriff auf alle Religionen und die Vernichtung jedwedes theistischen Gedankenguts nebst aller Individuen, die von Napoleon Perquestavolta als Religioten identifiziert werden braucht man als Atheist schon eine breite Front der Zustimmung in der Gesellschaft. Ich erwarte diese Entwicklung genau so, wie du sie beschreibst. Eine schnell wachsende "Konfession" der Nichtreligion der Atheisten, und wenn sie global stark genug sind, gehts den dummen Religioten an den Kragen; die Straßen werden das Blut der hingeschlachteten Religioten nicht fassen können.

Zitat von Perquestavolta
Bei den derzeitigen Problemen, die die Menschheit mit dem "theistischen" Gedankengut hat und die Tatsache, dass man dabei trotzdem keinen einzigen Zeugen Jehovas unter den Helfenr findet, die sich für die Millionen Opfer des "theistischen" Gedankengutes einsetzen.. aber dafür jede Menge Katholiken und Atheisten..

können wir gerne einen neuen Thread zu deiner Frage eröffnen.

Meinetwegen. Mich würden deine Ansichten zu den Problemen durch "theistisches" Gedankengut interessieren, sowie deine Meinung dazu, inwieweit Katholiken dabei helfen. Und was ist mit den Protestanten? Oder den orthodoxen Christen?

Zitat von Perquestavolta
Die Zeugen Jehovas sind doch davon überzeugt, dass Aussteiger und Ausgeschlossene, die sich nicht wieder bekehren lassen, den Tod verdient haben. Für überzeugte Atheisten wünschen sie sich ewiges Leben? Eine ewiges Leben im Paradies wäre die Hölle.. Ohne Leid gibt es keine Freude.. Ohne das Böse ist auch das Gute bedeutungslos.. dazu noch mit zahnlosen Raubkatzen die Gras fressen müssen.. und dazu auch noch mit gehässigen Idioten, die sich einen Gott ausgedacht haben, der noch dümmer sein soll als sie selber?

Genau. Weil das Gute ohne das Böse bedeutungslos ist, hackt man sich auch logischerweise ein Bein ab, damit man weiß wie toll es ist, zwei Beine zu haben. . Wenn das wirklich so wäre, wie du es hier behauptest, müsstest du dich doch über ZJ total freuen. Sie personifitzieren für dich das "Böse", ohnedem das "Gute" deinen eigenen Worten nach bedeutungslos wäre. Du müsstest dich über jeden Toten freuen, weil es dir doch zeigt wie toll das Leben ist, oder zumindest das, was du für "Leben" hälst. Nicht, dass du mich falsch verstehst: Ich bin dir dankbar für diese Ehrlichkeit und ich werde bei vielen Gelegenheiten auf deine eigenen Formulierungen zurückgreifen. Und ich bin froh, dass ich über "Gut" und "Böse" anders denke als du, auch wenn das für dich ein Grund für weitere Angriffe auf persönlicher Ebene sein könnte. Ich habe gelernt, das zu akzeptieren.

Zitat von Perquestavolta
Der Tod ist Teil des Lebens.. Der Mensch ist kein ICH, sondern ein Wir. Er überlebt in seinem Genom den eigenen Tod. Seine Erfahrungen gehen in die Wahrnehmensbildung der nächsten Gen-eration ein.. Information ist Geist.. Bewusstsein und Wahrnemhmung entwickelt sich durch Spiegelung und Gegenspieglung mit den eigenen "Artgenossen"

Schade nur, dass das Individuum, welches stirbt nichts mehr von dem "Vorteil" hat. Ist das ein notwendiges Opfer? Ganz zu schweigen, von dem ganzen Wissen früherer Kulturen, dass über die Jahre hinweg vom "Kollektiv" doch nicht erhalten werden konnte.

Ich bin froh, dass die Bibel den Tod unmissverständlich als Feind des Lebens beschreibt - und nicht als einen berechtigten Teil des Lebens. Warum trauern die Menschen denn um ihre toten Angehörigen, warum werden sie wütend, wenn der Tod doch einfach zum Leben dazugehört, wie die Gleise zum Schienenverkehr? Aber hey: Deine Meinung ist und bleibt deine Meinung. Sie erklärt, warum du so denkst, wie du denkst. Das ist gut! Das ist authentisch. Und darum geht es mir im Dialog! Um die Authntizität der Meinungen und derer, die dahinter stehen.



Zitat von Perquestavolta
und ist eine Phänomen der Gruppendynamik.. Ein Mensch der vollkommen isoliert von andern Artgenossen heranwächst, ist nichts weiter als eine Bestie, die alleine ihren Grundinstinkten folgt. Das ist die "Wahrheit"..

Der Mensch ist doch ohnehin ein Raubtier, deiner Meinung nach. Ein Raubtier folgt immer seinen Grundinstinkten. Wa sist mit den Individuuen, die durch die Gesellschaft mit anderen gelichgesinnten zu noch viel brutaleren Bestien werden? Wo siehst du also einen Unterschied?

Zitat von Perquestavolta
Eigentlich läuft das immer andersherum. "Satan sieht sich ja auch nicht der Feind der Zeugen Jehovas, da ja beide von einander profitieren. So müssen wir das hier im "Dialog" auch wahrnehmen..

Der Feind deines Feindes kann doch nicht dein Feind sein? Satan hasst die ZJ ebenso wie du sie hasst. Du tust Satan Unrecht. Für ihn sind die ZJ auch alles Lügner und Arschlöcher und psycho-Killer. ebenso wie für dich...

____________________________________________
In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Reklov Offline




Beiträge: 5.921

02.12.2015 11:00
#257 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Ich bin froh, dass die Bibel den Tod unmissverständlich als Feind des Lebens beschreibt - und nicht als einen berechtigten Teil des Lebens. Warum trauern die Menschen denn um ihre toten Angehörigen, warum werden sie wütend, wenn der Tod doch einfach zum Leben dazugehört, wie die Gleise zum Schienenverkehr? Aber hey: Deine Meinung ist und bleibt deine Meinung. Sie erklärt, warum du so denkst, wie du denkst. Das ist gut! Das ist authentisch. Und darum geht es mir im Dialog! Um die Authntizität der Meinungen und derer, die dahinter stehen.

SnookerRI,

... die Bibel ist nun mal von Menschen im Zeitgeist der Antike verfasst worden. Ob in allen ihren Zeilen kritiklose Wahrheit zu finden ist, mag bezweifelt werden dürfen! In einem solchen Fall kann z.B. Unwahrheit durch Unwissenheit, durch Nachlässigkeit oder auch durch einen beschränkten Eigenwillen geschehen, welcher das Dasein und seine vielfältigen "Symbole" nur unzureichend zu deuten vermag!

Mir fiel es nie schwer, bei Begräbnissen kein Träne zu vergießen, weil ich den menschlichen Erkenntnisrahmen viel zu klein sehe, als dass man sich in solch einem engen Zeitraster auch noch über irgendetwas grämen sollte. Eine stoische Gelassenheit halte ich (nicht nur hier) oft für angebrachter.

Unbewusst oder absichtlich verfallen wir während unserem Dasein vielen Möglichkeiten der Unwahrheit. Wir ergreifen diese, damit sie uns dienen oder wir werden von ihnen ergriffen, weil wir ihrer nicht Herr bleiben. Dabei entsteht die Schuld der Sophistik, die alles begründet für den jeweiligen Zweck dieses besonderen Daseins.
Es entsteht die Schuld der Verendlichung, die diese bestimmte Endlichkeit zur Enge werden lässt und uns vor der Offenheit abhält, welche sich dem Ganzen erschließen könnte. Es entsteht die Schuld der Isolierung, die vergisst, was das Andere ist; die Schuld des Fanatikers, der alles, was seiner Beschränkung fremd ist, ignoriert und zerstört.
Es entsteht die Schuld der Formalisierung, die das mangelnde wirkliche Leben ersetzen; die Schuld des Verdrehung/Verkehrung, das Vortäuschen eines Ursprungs, der doch nur Unechtheit bewirkt. Es entsteht die Schuld des Verbergens in anderer Fassade; des Ausnutzens der Vieldeutigkeiten, um, statt in die Tiefe des Vieldeutigen zu dringen, einzelne Deutungen nach Bedarf beliebig zu fixieren und zu vertauschen.

In all dem zeigt sich das Böse als ein sich gegen Wahrheit als solche kehrender Wille. Das Böse sucht den Triumph über die Wahrheit und sucht die Vergewisserung, dass keine Wahrheit ist. - Wegen seiner Leidenschaft zur Unwahrheit hasst das Böse die Wahrheit in jeder Gestalt: Vor allem den wahren Menschen. Es erkennt den Rang nicht an, sucht nach den verwundbarsten Stellen im Menschen und verführt ihn, wo er am schwächsten ist.
Das Böse liegt zuletzt im Nichtlieben, im Hassen, im Willen zur Vernichtung, zum Nichts. Psychologisch ist es da als die Lust an der Zerstörung.
Seine verworrensten Erscheinungen hat es in der Mischung von Grausamkeit, Wollust und Religion!
Die Quelle des Bösen ist der Eigenwille des einzelnen Daseins, das sich bedingungslos durchsetzten will, keine Weise des Umgreifenden außer diesem seinen Dasein anerkennt, es sei denn in der Gestalt, in der es Mittel dieses Daseins geworden ist, Feld seiner Auswirkung und seines Selbstgenusses.

Im christlichen Denken gipfelt die Betrachtung des Bösen in der Alternative:
Entweder ist "Gott", der diese Welt schuf und den Abfall ermöglichte und zuließ, nicht allmächtig, weil er das schlechthin Gute nicht schaffen konnte, oder er ist nicht allgütig, weil er es nicht schaffen wollte.
Daher sind alle diese christlichen Gedanken, von ihrer mythischen Unmittelbarkeit bis hin zu den sublimen theologischen Interpretationen, am Ende der Ausdruck einer radikalen Unbegreiflichkeit. - Sie schließen zwar das Tor auf für den Blick in den transzendenten Ursprung, aber nur, um das Geheimnis in unlösbaren Widersprüchen fühlbar werden zu lassen.

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

03.12.2015 17:15
#258 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SnookerRI im Beitrag #256
Es scheint, als habe Perquestatvolta nun völlig den Überblick verloren. Ich antworte ihm jetzt trotzdem hier, obwohl das ja eigentlich nicht der Ausgangsthread ist.
Keine Sorge SnookerRI, wir sind hier schon richtig. Zumal du dich wie du selbst meinst, sehr für den Atheismus interessierst und bald einer von den "Unsrigen" seine wirst, wollte ich dir die Gelegenheit geben, dich "hier" bei uns schon mal einzuschreiben...




Zitat von SnookerRI im Beitrag #256

Zitat Zitat SnookerRI
Je mehr du dich für deine Sache einsetzt desto deutlicher beweist du, dass die Bibel die absolute Wahrheit über Gott enthält und ZJ auf dem richtigen Weg sind! Deshalb: Mach einfach so weiter. Du richtest damit keinen Schaden an... Im Gegenteil!
Du kennst doch sicher Facebook? Facebook hat inzwischen mehr Mitglieder, als der ganze Islam und das Christentum zusammen...
https://de-de.facebook.com/Exit.ZJ Wie du hier siehst, hab ich schon ein paar hundert Millionen Helfer überall auf der Welt, so dass ich mich bald schon zur Ruhe setzen kann.

Damit instrumentualisierst du mich, um zu belegen, die Wahrnehmenung der Zeugen Jehovas und somit auch die deine sei die einzig richtige und allen anderen Warhnehmungen überlegen. [/quote]Ich habe um einen sachlichen, schriftlichen Beleg für deine Behauptungen mir gegenüber gebeten. [/quoten]

In deiner Aussage, dass all meine Bemühungen, dir und deinem Verein mal ordentlichen die "Haare zu färben", der sichere Beweis wären, dass die Bibel das absolute Wort Gottes sind, hast du doch schon alles was du willst. Wer sollte dir da noch das Gegenteil beweisen können.

Du behauptest ständig, dass deine Wahrnehmung ohne Widersprüche ist, SnookerRI! Und dass alle die, die "gegen die Zeugen Jehovas sind" Werkzeuge Satans sind.
So unter dem Motto, "wir die Zeugen Jehovas" sind die einzig wahren Guten und alle die gegen uns sind, sind die primitiven und widersprüchlichen Bösen

Dabei ist Jehova auch selbst der größte "Depp!". Wie kann ein Jehova, der allwissend ist, einen Menschen wie Abraham, welcher ihm seinen leiblichen Sohn schlachten und braten wollte, als besonders "guten und edlen" Menschen erwählen, dessen Nachkommen dann so zahlreich sein sollten, wie "Sand am Meer"?

Wie kann ein Jehova der allwissend ist, die Untertanen eines Pharaos prügeln und knüppeln, dessen Herz er selbst "erhärtet" hat, damit er mit und vor den Israeliten eine grausame Plagen-Show abziehen kann und aber doch wider nichts davon weis, dass diese seine auserwählten Israeliten bald schon seinen Sohn verkennen und zu Tode foltern werden...

Dass du die deklatanten Widersprüche in all dem nicht zu wahrnehmen im Stande bist, mag man dir nachsehen, Zeuge Jehovas - SnookerRI.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #256

Zitat von Perquestavolta
Wie großzügig.
Ich nehme an, du erwartest dir jetzt nicht wirklich, dass man Leute, welche ihre eigene Wahrnehmung, auch der von bestausgebildeten Naturwissenschaftlern und hochqualifizierten Technikern überlegen halten, obwohl sech von deren Fach nicht mehr Ahnung haben, als eine Kuh vom Gras, das sie genüsslich frisst - nicht besonders ernst nehmen muss...
Da hast du Recht.

Dann passt es ja. Ansonsten kannst dich hier nochmal Überzeugen.
https://de-de.facebook.com/infosekta/posts/1683887125176596

Zitat von SnookerRI im Beitrag #256

Zitat von Perquestavolta
Dir gehts im "Dialog" - oder was du dafür hältst - auch sonst immer nur darum, dass sich ja keiner einbildet den Zeugen Jehovas und somit dir überlegen zu sein...
Hälst du es denn andererseits für ein erstrebenswertes Ziel, sich den ZJ überlegen zu fühlen? Wahrscheinlich ja. Deswegen nimmst du mich auch als Feind wahr und positionierst dich durch deine Formulierungen und Behauptungen ganz eindeutig. Ich finde es sehr interessant, diese Wahrnehmungen kennenzulernen und freue mich immer, wenn Personen wie du ihren Ansichten im Dialog freien Lauf lassen.

... nichts weiter als arroganter, überheblicher und sinnloser Sophismus. Eingepackt in feuchtem Kehricht deiner hohnleckenden Selbstbeweihräucherung.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #256

[quote="Perquestavolta"] Ja stimmt.. für die ZJ steht die Statistik diesbezüglich ziemlich ungünstig. Die Zeugen Jehovas machen noch nicht mal 0,1 Prozent der Weltbevölkerung aus.. die Atheisten hingegen sind schon auf ca.. 10 Prozent.
Überhaupt ist die Nichtreligion der Atheisten zur Zeit eine der schnellst wachsenden "Konfessionen" überhaupt. Wofür der Grund wohl mehr als nur auf der Hand liegt...
Natürlich. Für einen globalen Angriff auf alle Religionen und die Vernichtung jedwedes theistischen Gedankenguts nebst aller Individuen, gut interessieren, sowie deine Meinung dazu, inwieweit Katholiken dabei helfen. Und was ist mit den Protestanten? Oder den orthodoxen Christen?

Du bist wirklich ein unverfrohrener und verschlagener "Wahrheitsverdreher" der Ultraklasse, SnookerRI. Frag mal die Runde, wer dir hier noch diese Scheinheiligkeit mit den "theistischen" Krokodilstränen abkauft... Warum erklärst du den Leuten hier nicht mal, was das Glaubensziel der Zeugen Jehovas wirklich ist?


Und den Rest deiner Slebstbejubelung kannst du auch in dir Tonne stammpfen,,

Reklov Offline




Beiträge: 5.921

03.12.2015 18:00
#259 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Und dass alle die, die "gegen die Zeugen Jehovas sind" Werkzeuge Satans sind.
So unter dem Motto, "wir die Zeugen Jehovas" sind die einzig wahren Guten und alle die gegen uns sind, sind die primitiven und widersprüchlichen Bösen

Perquestavolta,

... ich erlaube mir, mich in dieses "Streitgespräch" kurz einzuschalten.

Man kann über die ZJ denken, wie man möchte. - Tatsache aber ist und bleibt, dass die ZJ während der Nazi-Diktatur sich beharrlich weigerten, den Dienst an der Waffe anzutreten oder den Hitler-Gruß zu machen. Dafür nahmen sie härteste soziale Kürzungen, Gefängnis, KZ und Tod in Kauf. -
Dagegen folgten viele der sog. Christen den "Verführern" begeistert und wachten erst auf, als sie an den Fronten das wahre Gesicht des Krieges kennen lernten.

Als Italiener weißt Du ja hoffentlich auch, dass der "Duce" seinerzeit unter den überwiegend kath. Einwohnern seines Landes begeisterte Klatscher auf seiner Seite hatte. - Ich würde mich also an Deiner Stelle im Ton etwas zurück nehmen und lieber noch mal einen Blick in Europas Geschichtsbuch werfen.

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

04.12.2015 16:25
#260 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #259

Zitat
Und dass alle die, die "gegen die Zeugen Jehovas sind" Werkzeuge Satans sind.
So unter dem Motto, "wir die Zeugen Jehovas" sind die einzig wahren Guten und alle die gegen uns sind, sind die primitiven und widersprüchlichen Bösen
Perquestavolta,

... ich erlaube mir, mich in dieses "Streitgespräch" kurz einzuschalten.

Man kann über die ZJ denken, wie man möchte. - Tatsache aber ist und bleibt, dass die ZJ während der Nazi-Diktatur sich beharrlich weigerten, den Dienst an der Waffe anzutreten oder den Hitler-Gruß zu machen. Dafür nahmen sie härteste soziale Kürzungen, Gefängnis, KZ und Tod in Kauf.



Das ist nur die "schöne" Version dieser Geschichte. Wie du weist, gab es viele Hunderttausende "Nichtzeugenjehovas", die sich auch dem Regiem der Nationalsozialisten verweigerten und rechtzeitig das Land verlassen haben. Die Zeugen Jehovas hätten genauso rechtzeitig das Land verlassen können, aber sie erklärten sich statt dessen in einem offenen Brief an Hitler, mit dem Antisemitismus und der Rassenideologie der Nationalsozialisten einverstanden und wurden daraufhin auch in ihrem Ursprungsland Amerika "geächtet" sowie mit Sanktionen und "Verboten" belohnt. Das alles schon, als die wirklichen Kriegsabsichten der Nationalsozialisten noch gar nicht "offiziell" waren.
Die Zeugen Jehovas sind von daher auch nicht wegen ihrer pazifistischen Glaubensüberzugung verfolgt worden, sondern weil ihre Glaubenslehre auch eine schwerwiegende politische "Schlagseite" hat und sie sich deswegen "weltlichen" Rechtsordnung nur in soweit "unterordnen", als es für sie als Glaubensgemeinschaft zu keinen direkten Nachteilen führt.

Ansonsten wurden die Zeugen Jehovas von den Nationalsozialisten nicht besser oder schlechter behandelt, als alle anderen "Wehrdienstverweigerer" auch. Und von denen gab es in Deutschland, in Österreich, Südtirol...und also im "Großdeutschen Reich" mindestens genauso viele, wie Zeugen Jehovas.. Nur werden die immer unter den Tisch oder unter den Teppich gekehrt, wenn die Zeugen Jehovas sich als "Helden" bejubeln und bejubeln lassen..

Außerdem verweigerten die Zeugen Jehovas im 1. Weltkrieg den Wehrdienst noch nicht!


Zitat von Reklov im Beitrag #259

Dagegen folgten viele der sog. Christen den "Verführern" begeistert und wachten erst auf, als sie an den Fronten das wahre Gesicht des Krieges kennen lernten.

Als Italiener weißt Du ja hoffentlich auch, dass der "Duce" seinerzeit unter den überwiegend kath. Einwohnern seines Landes begeisterte Klatscher auf seiner Seite hatte. - Ich würde mich also an Deiner Stelle im Ton etwas zurück nehmen und lieber noch mal einen Blick in Europas Geschichtsbuch werfen.



Joehova hat sich einen als Stammvater aller Gläubigen ausgesucht, der IHM den einzigen Sohn seiner eigenen Frau schlachten und grillen wollte. Jehova hätte sich ja auch einen mit einem gesunden Hirn aussuchen können.. Wen wunderts also, dass die Spinner des Glaubens heute so zahlreich sind wie der Sand am Meer.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

04.12.2015 18:15
#261 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta
Keine Sorge SnookerRI, wir sind hier schon richtig. Zumal du dich wie du selbst meinst, sehr für den Atheismus interessierst und bald einer von den "Unsrigen" seine wirst, wollte ich dir die Gelegenheit geben, dich "hier" bei uns schon mal einzuschreiben...


Das ist sehr amüsant. Nun, womöglich wäre ich schon ein Atheist, wenn es nicht immer wieder so Typen wie Perquestavolta geben würde, die mir durch ihre Art von Beiträgen und ihren Hass gegenüber Andersdenken immer wieder beweisen, dass die Bibel recht behält, und es das Beste ist, ein ZJ zu bleiben.

Zitat von Perquestavolta
Du kennst doch sicher Facebook? Facebook hat inzwischen mehr Mitglieder, als der ganze Islam und das Christentum zusammen...
https://de-de.facebook.com/Exit.ZJ Wie du hier siehst, hab ich schon ein paar hundert Millionen Helfer überall auf der Welt, so dass ich mich bald schon zur Ruhe setzen kann.


Jau! Auf Facebook kann man alles finden, was man braucht. Du findest dort natürlich auch diejenigen, die du brauchst, um deine narzisstischen Befindlichkeiten zu bedienen.

Zitat von Perquestavolta
In deiner Aussage, dass all meine Bemühungen, dir und deinem Verein mal ordentlichen die "Haare zu färben", der sichere Beweis wären, dass die Bibel das absolute Wort Gottes sind, hast du doch schon alles was du willst. Wer sollte dir da noch das Gegenteil beweisen können.

Jeder könnte das. Aber die Beweise werden so oder so erbracht. Ich beobachte das Ganze einfach in Ruhe weiter. Ich muss mir doch keinen Stress machen.

Zitat von Perquestavolta
Du behauptest ständig, dass deine Wahrnehmung ohne Widersprüche ist, SnookerRI! Und dass alle die, die "gegen die Zeugen Jehovas sind" Werkzeuge Satans sind.
So unter dem Motto, "wir die Zeugen Jehovas" sind die einzig wahren Guten und alle die gegen uns sind, sind die primitiven und widersprüchlichen Bösen



Du behauptest ständig, dass deine Wahrnehmung ohne Widersprüche ist, Perquestavolta! Und dass alle die, die "für die Zeugen Jehovas sind" Psycho-Killer usw. sind.
So unter dem Motto, "ich der tolle überlegene Perquestavolta und alle die meiner Meinung zustimmen" sind die einzig wahren Guten und alle die gegen uns sind, sind die primitiven und widersprüchlichen Bösen.

Zitat von Perquestavolta
Dabei ist Jehova auch selbst der größte "Depp!". Wie kann ein Jehova, der allwissend ist, einen Menschen wie Abraham, welcher ihm seinen leiblichen Sohn schlachten und braten wollte, als besonders "guten und edlen" Menschen erwählen, dessen Nachkommen dann so zahlreich sein sollten, wie "Sand am Meer"?

Wie kann ein Jehova der allwissend ist, die Untertanen eines Pharaos prügeln und knüppeln, dessen Herz er selbst "erhärtet" hat, damit er mit und vor den Israeliten eine grausame Plagen-Show abziehen kann und aber doch wider nichts davon weis, dass diese seine auserwählten Israeliten bald schon seinen Sohn verkennen und zu Tode foltern werden...

Dass du die deklatanten Widersprüche in all dem nicht zu wahrnehmen im Stande bist, mag man dir nachsehen, Zeuge Jehovas - SnookerRI.

Ich bin froh, dass du die Zusammenhänge nicht verstehen willst. Sonst wäre Gott ja nicht mehr der "Depp", den du brauchst, um dich den Theisten überlegen zu fühlen. So sprichst du dir also selbst die Beurteilung deiner Ansichten...

Zitat von Perquestavolta
... nichts weiter als arroganter, überheblicher und sinnloser Sophismus. Eingepackt in feuchtem Kehricht deiner hohnleckenden Selbstbeweihräucherung.


das spricht mal wieder für sich selbst. Wenn es so wäre, würdest du mir doch nicht antworten. Außer natürlich, wenn du mal wieder deine narzisstischen Befindlichkeiten pflegen willst.

Zitat von Perquestavolta
Du bist wirklich ein unverfrohrener und verschlagener "Wahrheitsverdreher" der Ultraklasse, SnookerRI.

Und so jemanden willst du bei euch "reinen", "unverfälschten" Gut-Atheisten sehen? Kann doch jetzt nicht dein Ernst sein ...

Zitat von Perquestavolta
Frag mal die Runde, wer dir hier noch diese Scheinheiligkeit mit den "theistischen" Krokodilstränen abkauft... Warum erklärst du den Leuten hier nicht mal, was das Glaubensziel der Zeugen Jehovas wirklich ist?

Und glaubst du, dass die anderen Foren - User alle auf deiner Seite stehen? Und selbst wenn es so wäre: Was würde sich dadurch ändern? ... Gar Nichts!


Zitat von Perquestavolta
Und den Rest deiner Slebstbejubelung kannst du auch in dir Tonne stammpfen,,

Mach mit meinen Beiträgen, was du willst. Es interessiert mich ohnehin nicht . Über deine Beiträge kann ich mich jederzeit herzhaft amüsieren.

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Perquestavolta ( gelöscht )
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04.12.2015 20:25
#262 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SnookerRI im Beitrag #261

Zitat von Perquestavolta
Keine Sorge SnookerRI, wir sind hier schon richtig. Zumal du dich wie du selbst meinst, sehr für den Atheismus interessierst und bald einer von den "Unsrigen" seine wirst, wollte ich dir die Gelegenheit geben, dich "hier" bei uns schon mal einzuschreiben...


Das ist sehr amüsant. Nun, womöglich wäre ich schon ein Atheist, wenn es nicht immer wieder so Typen wie Perquestavolta geben würde, die mir durch ihre Art von Beiträgen und ihren Hass gegenüber Andersdenken immer wieder beweisen, dass die Bibel recht behält, und es das Beste ist, ein ZJ zu bleiben.

Da geb ich dir vollkommen Recht, SnookerRI...

Warum wohl sonst, hat sich Jehova einen als Stammvater aller "Theisten" ausgesucht (Abraham), der IHM das einzige Kind der eigenen Frau schlachten, braten und als Opfer darbringen wollte. ER hät sich ja auch jemand mit einem gesunden Hirn dafür nehmen können.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

04.12.2015 21:20
#263 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta
Da geb ich dir vollkommen Recht, SnookerRI...

Warum wohl sonst, hat sich Jehova einen als Stammvater aller "Theisten" ausgesucht (Abraham), der IHM das einzige Kind der eigenen Frau schlachten, braten und als Opfer darbringen wollte. ER hät sich ja auch jemand mit einem gesunden Hirn dafür nehmen können.

Wen denn? Etwa so jemanden wie dich... ? Du hälst dich ja für besonders gescheit und den dämlichen Religioten und vor allem den dümmsten ZJ in allen Belangen überlegen. Naja, Gott bewahre! Du wärst wohl gern derjenige, der Gott die Befehle erteilt, nicht wahr?

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Reklov Offline




Beiträge: 5.921

05.12.2015 14:07
#264 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Warum wohl sonst, hat sich Jehova einen als Stammvater aller "Theisten" ausgesucht (Abraham), der IHM das einzige Kind der eigenen Frau schlachten, braten und als Opfer darbringen wollte. ER hät sich ja auch jemand mit einem gesunden Hirn dafür nehmen können.

Perquestavolta,

... die Story über Abrahams Absicht, den eigenen Sohn dem Gotte zu opfern, sollte den seither so lange vom Heidentum (z.B. Baal-Kult mit seinen massenhaften Menschenopfern!) durchdrungenen semitischen Stämmen sagen: Schluss mit dieser sinnlosen Grausamkeit. Unser "neuer" Stammesgott will so etwas nicht sehen! - So konnte ich lesen, wird diese Geschichte im AT jedenfalls von Historikern "gedeutet"!

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.047

05.12.2015 14:22
#265 Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov
.. die Story über Abrahams Absicht, den eigenen Sohn dem Gotte zu opfern, sollte den seither so lange vom Heidentum (z.B. Baal-Kult mit seinen massenhaften Menschenopfern!) durchdrungenen semitischen Stämmen sagen: Schluss mit dieser sinnlosen Grausamkeit. Unser "neuer" Stammesgott will so etwas nicht sehen!

Eine ethische Entwicklung von den grausamen Sumerern über das Alte bis hin zum Neuen Testament sehe ich auch. Man darf sich aber fragen, warum Gott erst so tat, als wolle er das Kindesopfer von Abraham haben. Ist doch grausam, einen Vater in solche Loyalitätskonflikte zu bringen!

Die Epoche der Kindesofer sollte überwunden werden. Das ist gut. Und warum hat Gott dann (nach der herrschenden katholischen Exegese) seinen eigenen Filius Jesus geopfert?

Die Bibelschriften bezeugen eine ethische Entwicklung damals vor 3.000 bis 2.000 Jahren. Und die ging ja auch später noch weiter, wie man an Neuinterpretationen von Bibeltexten bemerkt. Die Hölle ist mittlerweile abgeschafft worden. Der Teufel auch. Jetzt brauchen wir nur noch Gott abzuschaffen und als symbolisch gemeinte Figur zu setzen. Die Bibel würde auch weiterhin recht behalten...

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

05.12.2015 18:42
#266 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #264

Zitat
Warum wohl sonst, hat sich Jehova einen als Stammvater aller "Theisten" ausgesucht (Abraham), der IHM das einzige Kind der eigenen Frau schlachten, braten und als Opfer darbringen wollte. ER hät sich ja auch jemand mit einem gesunden Hirn dafür nehmen können.
Perquestavolta,

... die Story über Abrahams Absicht, den eigenen Sohn dem Gotte zu opfern, sollte den seither so lange vom Heidentum (z.B. Baal-Kult mit seinen massenhaften Menschenopfern!)


Die Story von Moses ist viel jünger als die Legende von Abraham. In der "Story von Moses ruft Gott die Israeliten zum Genozid anderer Völker in der Wüste auf..
Außerdem hat Gott nach der Geschichte um Moses, selbst das Herz der Ägyptischen Pharaos "verhärtet", und prügelt dann mit den schrecklichsten aller Plagen gnadenlos auf dessen Untertanen ein, um sein Herz zu erweichen... gehts noch bescheuerter?

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.936

05.12.2015 18:44
#267 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Man darf bei dem Thema der Menschenopfer nie aus den Augen verlieren, dass Tier- und Menschenopfer immer Göttern dargebracht wurden.

Die Bibel verlangt an einigen Stellen die Tötung von Menschen, die gegen Gottes Gesetze verstoßen. Das ist nichts anderes als die Menschenopfer des Altertums. In Saudi Arabien werden dem abrahamistischen Gott auch heute noch Menschenopfer dargebracht. Der IS opfert Allah zigtausende Un- und Andersgläubige.

Ohne Religionen gäbe und hätte es keine solchen Menschenopfer gegeben. Die Religionen unterscheiden sich in dieser Hinsicht in nichts von den Ideologien der Natzionalsozialisten oder Kommunisten, die Millionen Menschenleben für ihre Ideologie geopfert haben.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

05.12.2015 18:58
#268 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Blackysmart im Beitrag #267
Man darf bei dem Thema der Menschenopfer nie aus den Augen verlieren, dass Tier- und Menschenopfer immer Göttern dargebracht wurden.

Die Bibel verlangt an einigen Stellen die Tötung von Menschen, die gegen Gottes Gesetze verstoßen. Das ist nichts anderes als die Menschenopfer des Altertums. In Saudi Arabien werden dem abrahamistischen Gott auch heute noch Menschenopfer dargebracht. Der IS opfert Allah zigtausende Un- und Andersgläubige.

Ohne Religionen gäbe und hätte es keine solchen Menschenopfer gegeben. Die Religionen unterscheiden sich in dieser Hinsicht in nichts von den Ideologien der Natzionalsozialisten oder Kommunisten, die Millionen Menschenleben für ihre Ideologie geopfert haben.


Die Menschenopfer der Heiden waren immer Ausnahmefälle. Richtig los ging es erst mit dem Opfern erst, als das Christentum die Welt eroberte. Die hunderten Millionen Heiden, die die Christen in den letzten 1600 Jahren ihrem Gott opferten und immer noch opfern, haben wir nur dank christlicher Medienpropaganda aus dem Blickfeld verloren.
In den beiden letzten Irak-Kriegen sind von den Christen über eine Million Menschen getötet worden, um einen einzigen Bösewicht zu erwischen..
Auch die Kreuzritter des 20. und 21. Jh. tragen Gewehre mit Zielfernrohre, auf denen Bibelsprüche eingraviert sind. ;-)

Abgesehen davon.. Die Seelen/Psychen der Kinder, die in destruktiven Sektengemeinschaften heranwachsen, sind auch nichts anderes, als lebende Tote!!

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

05.12.2015 21:23
#269 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Gysi
Man darf sich aber fragen, warum Gott erst so tat, als wolle er das Kindesopfer von Abraham haben. Ist doch grausam, einen Vater in solche Loyalitätskonflikte zu bringen!

Die Epoche der Kindesofer sollte überwunden werden. Das ist gut. Und warum hat Gott dann (nach der herrschenden katholischen Exegese) seinen eigenen Filius Jesus geopfert?

Da diese Fragen schon mehrfach im Forum gestellt und beantwortet wurden, würde mich mal interessieren, wie die Antwort denn lauten müsste, damit sie als solche anerkannt werden kann.

Es ist eher wahrscheinlich, dass sich solche Fragen für einen Atheisten erst dann stellen, wenn er die Überlegenheit der atheistischen Ideologie hervorheben möchte. Begriffe wie "Sünde" als Trennung von Gott oder "Erlösung" durch das Opfer Jesu spielen für einen Atheisten nur dann eine Rolle, wenn es um deren Ablehnung geht. Die Ansicht der Theisten interessiert dabei überhaupt nicht.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

05.12.2015 21:57
#270 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Blackysmart
Die Bibel verlangt an einigen Stellen die Tötung von Menschen, die gegen Gottes Gesetze verstoßen. Das ist nichts anderes als die Menschenopfer des Altertums.

Setzt du vorraus, das Gläubige das auch so sehen müssen? Oder dass die Bibel so verstanden werden muss? Was hälst du von Gläubigen die das anders sehen, als du? Machen die sich nur was vor? Sind sie gefangen in ihrem "Gedankenkäfig" ?

Zitat von Blackysmart
In Saudi Arabien werden dem abrahamistischen Gott auch heute noch Menschenopfer dargebracht. Der IS opfert Allah zigtausende Un- und Andersgläubige.

Genau so will der IS seine Propaganda verstanden wissen. Und wie es scheint kommt das auch bei den Atheisten so an, zumindest bei dir, Blackysmart.

Zitat von Blackysmart
Ohne Religionen gäbe und hätte es keine solchen Menschenopfer gegeben. Die Religionen unterscheiden sich in dieser Hinsicht in nichts von den Ideologien der Natzionalsozialisten oder Kommunisten, die Millionen Menschenleben für ihre Ideologie geopfert haben.

Stimmt. Was bleibt dann, wenn es solche Religionen nicht mehr gibt? Der Atheismus? Der "Gott" dem die Menschen dann geopfert werden heißt "Profit" oder "Ressourcensicherung". Ist doch heute schon so...Die Ersatz"götter" für die Menschenopfer stehen schon längst bereit. Wenn der Mensch sich seit jeher seine Götter selbst geschaffen hat, dann wird er das auch weiterhin tun. Worin wird dann der Unterschied zwischen Nationalsozialisten und Kommunisten bestehen?

Aber hey: Keine Sorge. Das sind nur die dummen Fantasien eines noch dümmeren ZJ Psycho-Killer-Lügners, der hier nur diskutiert, um sich selbst zu "beruhigen", damit er den Schlüssel zu seinem "Gedankenkäfig" nicht zu suchen braucht.

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

05.12.2015 22:15
#271 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SnookerRI im Beitrag #263

Zitat von Perquestavolta
Da geb ich dir vollkommen Recht, SnookerRI...

Warum wohl sonst, hat sich Jehova einen als Stammvater aller "Theisten" ausgesucht (Abraham), der IHM das einzige Kind der eigenen Frau schlachten, braten und als Opfer darbringen wollte. ER hät sich ja auch jemand mit einem gesunden Hirn dafür nehmen können.
Wen denn? Etwa so jemanden wie dich... ?



"Ich" persönlich gehe auch aus ganzer Überzeugung davon aus, dass der "Jehova" einer Gewesen ist, den es in Real nie gegeben hat, Snooker - und es sich von daher bei der Abrahm-Legende, um einen Mythos handelt, dessen tragischen-wie absurden Wertinhaltes für unsere Gegenwart, sich verblendete "Theisten", wie unter anderem auch die Zeugen Jehovas, gar nicht bewusst werden wollen.




Zitat von SnookerRI im Beitrag #263

Du hälst dich ja für besonders gescheit und den dämlichen Religioten und vor allem den dümmsten ZJ in allen Belangen überlegen.

Wenn ich mir auch jetzt gerade wiedermal deine "Unfähigkeit" anschaue, allegorische Aussagen von Atheisten auch als solche wahrzunehmen, dann muss man noch gar nicht mal besonders gescheit sein, um zu verstehen, was du jetzt hiermit wieder beweisen möchtest.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #263

Naja, Gott bewahre! Du wärst wohl gern [quote="SnookerRI"|p3197401], nicht wahr.


Snooker... ich bin im Deutsch nicht gerade der Beste.. aber wenn ich mir diesen deinen Satz hier auch noch 5 weitere Male durchlese, komme ich immer noch zum gleichen Ergebnis..

Jetzt nur mal so angenommen, dass wenn ich gar nicht an die Existenz eines realen Gottes glaube, oder mir ein solches Begehren auch sonst, bzw. aus anderen Gründen gar nicht in den Sinn käme.. dann steht hier in diesem deinem Satz immer noch, dass irgend wer anderer dazu berechtigt wäre, Gott die Befehle zu erteilen..

denn wenn du schreibst: "du währst wohl gerne derjenige, der Gott die Befehle erteilt", dann heißt das, dass ich nach deiner Überzeugung gerne ich derjenige wäre, der das im Normalfall tut..

Das wirft jetzt einige Fragen auf.. SnookerRI, besonders in Bezug zu deiner eigenen geistigen Gesundheit. ^^

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

05.12.2015 22:36
#272 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov
... die Bibel ist nun mal von Menschen im Zeitgeist der Antike verfasst worden. Ob in allen ihren Zeilen kritiklose Wahrheit zu finden ist, mag bezweifelt werden dürfen! In einem solchen Fall kann z.B. Unwahrheit durch Unwissenheit, durch Nachlässigkeit oder auch durch einen beschränkten Eigenwillen geschehen, welcher das Dasein und seine vielfältigen "Symbole" nur unzureichend zu deuten vermag!

Ja, ich kenne deine Ansichten zur Bibel bereits und bezogen auf deine Beiträge und Ansicht erscheint mir das auch nur als sehr logisch. Womöglich ist es genau so eine Ansicht, welche es den Atheisten besonders erschwert, den "Urgrund" als existent zu verstehen.

Zitat von Reklov
Unbewusst oder absichtlich verfallen wir während unserem Dasein vielen Möglichkeiten der Unwahrheit. Wir ergreifen diese, damit sie uns dienen oder wir werden von ihnen ergriffen, weil wir ihrer nicht Herr bleiben. Dabei entsteht die Schuld der Sophistik, die alles begründet für den jeweiligen Zweck dieses besonderen Daseins.

Wie kann Unwahrheit uns dienlich sein? Wozu würde das führen?

Zitat von Reklov
Unbewusst oder absichtlich verfallen wir während unserem Dasein vielen Möglichkeiten der Unwahrheit. Wir ergreifen diese, damit sie uns dienen oder wir werden von ihnen ergriffen, weil wir ihrer nicht Herr bleiben. Dabei entsteht die Schuld der Sophistik, die alles begründet für den jeweiligen Zweck dieses besonderen Daseins.
Es entsteht die Schuld der Verendlichung, die diese bestimmte Endlichkeit zur Enge werden lässt und uns vor der Offenheit abhält, welche sich dem Ganzen erschließen könnte. Es entsteht die Schuld der Isolierung, die vergisst, was das Andere ist; die Schuld des Fanatikers, der alles, was seiner Beschränkung fremd ist, ignoriert und zerstört.
Es entsteht die Schuld der Formalisierung, die das mangelnde wirkliche Leben ersetzen; die Schuld des Verdrehung/Verkehrung, das Vortäuschen eines Ursprungs, der doch nur Unechtheit bewirkt. Es entsteht die Schuld des Verbergens in anderer Fassade; des Ausnutzens der Vieldeutigkeiten, um, statt in die Tiefe des Vieldeutigen zu dringen, einzelne Deutungen nach Bedarf beliebig zu fixieren und zu vertauschen.

Aus diesen "Schulden" scheint es keinen Ausweg zugeben, wenn wir ohnehin während unserem Daseins unbewusst oder absichtlich den vielen Möglichkeiten der Unwahrheit verfallen und diese ergreifen oder von ihnen ergriffen werden. Von welchen Unwahrheiten bist du ergriffen worden?

Zitat von Reklov
In all dem zeigt sich das Böse als ein sich gegen Wahrheit als solche kehrender Wille. Das Böse sucht den Triumph über die Wahrheit und sucht die Vergewisserung, dass keine Wahrheit ist. - Wegen seiner Leidenschaft zur Unwahrheit hasst das Böse die Wahrheit in jeder Gestalt: Vor allem den wahren Menschen. Es erkennt den Rang nicht an, sucht nach den verwundbarsten Stellen im Menschen und verführt ihn, wo er am schwächsten ist.
Das Böse liegt zuletzt im Nichtlieben, im Hassen, im Willen zur Vernichtung, zum Nichts. Psychologisch ist es da als die Lust an der Zerstörung.
Seine verworrensten Erscheinungen hat es in der Mischung von Grausamkeit, Wollust und Religion!
Die Quelle des Bösen ist der Eigenwille des einzelnen Daseins, das sich bedingungslos durchsetzten will, keine Weise des Umgreifenden außer diesem seinen Dasein anerkennt, es sei denn in der Gestalt, in der es Mittel dieses Daseins geworden ist, Feld seiner Auswirkung und seines Selbstgenusses.

Was sagt der "Urgrund" dazu?

Zitat von Reklov
Im christlichen Denken gipfelt die Betrachtung des Bösen in der Alternative:
Entweder ist "Gott", der diese Welt schuf und den Abfall ermöglichte und zuließ, nicht allmächtig, weil er das schlechthin Gute nicht schaffen konnte, oder er ist nicht allgütig, weil er es nicht schaffen wollte.
Daher sind alle diese christlichen Gedanken, von ihrer mythischen Unmittelbarkeit bis hin zu den sublimen theologischen Interpretationen, am Ende der Ausdruck einer radikalen Unbegreiflichkeit. - Sie schließen zwar das Tor auf für den Blick in den transzendenten Ursprung, aber nur, um das Geheimnis in unlösbaren Widersprüchen fühlbar werden zu lassen.

Wenn alles diesbezüglich in unlösbaren Widerprüchen gipfelt, beziehungsweise in Alternativen, die zu diesen Widersprüchen führen - warum sollte man sich dann überhaupt noch mit diesen Widersprüchen beschäftigen? Das bemühen sollte doch darin liegen, diese Widersprüche aufzulösen.... Also wenn es sich so verhält, wären die Atheisten tatsächlich näher an der Wahrheit dran. Meiner Meinung nach.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

05.12.2015 23:09
#273 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta
"Ich" persönlich gehe auch aus ganzer Überzeugung davon aus, dass der "Jehova" einer Gewesen ist, den es in Real nie gegeben hat, Snooker - und es sich von daher bei der Abrahm-Legende, um einen Mythos handelt, dessen tragischen-wie absurden Wertinhaltes für unsere Gegenwart, sich verblendete "Theisten", wie unter anderem auch die Zeugen Jehovas, gar nicht bewusst werden wollen.

Ich schätze deine Überzeugung sehr. Dadurch beschreibst du sehr eindrucksvoll den Geist, der hinter deiner Argumentation steht. Find ich gut! Sehr authentisch! Genau deswegen mss ich für dich auch die Personifikation des Ultra-Bösen sein, dein Feind, den du dir so sehr wünschst.

Zitat von Perquestavolta
Wenn ich mir auch jetzt gerade wiedermal deine "Unfähigkeit" anschaue, allegorische Aussagen von Atheisten auch als solche wahrzunehmen, dann muss man noch gar nicht mal besonders gescheit sein, um zu verstehen, was du jetzt hiermit wieder beweisen möchtest.

Ja, das ist zu einfach für dich. Der dumme, blöde, einfältige, dreckige ZJ-Sklave SnookerRI ist einfach zu "unfähig" um den großen Napoleon Perquestavolta - einen Bilderbuchatheisten - sowie seine allegorischen Aussagen als solche zu verstehen. Du bist mir wirklich sowas von haushoch überlegen. Die Welt kann ja so froh sein, dass es dich gibt, und dass du den wertlosen Religioten mal so richtig zeigst, was Sache ist. Vor allem den dreckigen ZJ, denen du mal ordentlich "die Haare färben" willst!

Zitat von Perquestavolta
Snooker... ich bin im Deutsch nicht gerade der Beste.. aber wenn ich mir diesen deinen Satz hier auch noch 5 weitere Male durchlese, komme ich immer noch zum gleichen Ergebnis..

Jetzt nur mal so angenommen, dass wenn ich gar nicht an die Existenz eines realen Gottes glaube, oder mir ein solches Begehren auch sonst, bzw. aus anderen Gründen gar nicht in den Sinn käme.. dann steht hier in diesem deinem Satz immer noch, dass irgend wer anderer dazu berechtigt wäre, Gott die Befehle zu erteilen..

denn wenn du schreibst: "du währst wohl gerne derjenige, der Gott die Befehle erteilt", dann heißt das, dass ich nach deiner Überzeugung gerne ich derjenige wäre, der das im Normalfall tut..

Das wirft jetzt einige Fragen auf.. SnookerRI, besonders in Bezug zu deiner eigenen geistigen Gesundheit. ^^

Dass ich nach deiner Meinung geistig krank bin, ist doch keine Frage mehr. Und Ich will auch dass du mich so betrachtest. Solange du mich als geistig behindert, krank, ein lügnerisches Arschloch und ein Mitglied einer Räuber-Sau-Bande oder sonstwas bezeichnest, weiß ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Danke Dr.!

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Blackysmart Offline




Beiträge: 1.936

06.12.2015 08:36
#274 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SnookerRI im Beitrag #270
Setzt du vorraus, das Gläubige das auch so sehen müssen? Oder dass die Bibel so verstanden werden muss? Was hälst du von Gläubigen die das anders sehen, als du? Machen die sich nur was vor? Sind sie gefangen in ihrem "Gedankenkäfig" ?


Hier nur mal zwei Beispiele:

(5. Mose 5-7): "So sollst du den Mann oder die Frau, die eine solche Übeltat begangen haben, hinausführen zu deinem Tor und sollst sie zu Tode steinigen (...) Die Hand der Zeugen soll die erste sein, ihn zu töten, und danach die Hand des ganzen Volks, daß du das Böse aus deiner Mitte wegtust."

(4. Mose 25,4-5): "Nimm alle Oberen des Volks und hänge sie vor dem Herrn auf im Angesicht der Sonne (...) Und Mose sprach zu den Richtern Israels: Töte ein jeder seine Leute, die sich an den Baal-Peor (ein anderer Gott) gehängt haben."

Ich setze mal voraus, dass die meisten Gläubigen heute diese Stellen als "nicht von Gott kommend" verstehen und das somit genauso sehen wie ich. Gläubige dichten sich "ihre" Wahrheit zurecht und verdrängen die Stellen der Bibel aus ihrer Wahrnehmung, die nicht in ihr Weltbild passen. Da heisst es dann einfach, die grausamen Stellen stammen von Menschen, die guten von Gott.

Die Gläubigen, die das anders sehen und meinen, diese grausamen Bibelstellen sind direkter Auftrag Gottes, sind meiner Meinung nach unzurechnungsfähig.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #270
Genau so will der IS seine Propaganda verstanden wissen. Und wie es scheint kommt das auch bei den Atheisten so an, zumindest bei dir, Blackysmart.


Du bist also auch einer der Verharmloser der IS Ideologie.

Um solche Greueltaten begehen zu können, braucht man eine überzeugende Ideologie. Meinst Du wirklich, europäische Jugendliche fänden Anwerbungsversuche für eine Aufgabe als "kaltblütiger Mörder unschuldiger Menschen und Terrorist" genauso überzeugend wie "werde Dschihadist im Auftrag Gottes und kämpfe mit uns gegen das Böse"?

Zitat von SnookerRI im Beitrag #270
Der "Gott" dem die Menschen dann geopfert werden heißt "Profit" oder "Ressourcensicherung". Ist doch heute schon so...Die Ersatz"götter" für die Menschenopfer schon längst bereit.


Du tust ja grade so, als ob Gläubige gegen Profit und Resourcenverschwendung wären. Die mit konservativen Evangelikalen durchsetzten Republikaner in den USA halten sich gerne an Gottes Auftrag "Mach Dir die Ede Untertan" und lehnen stets Bemühungen zu strengerem Umweltschutz ab. Die Länder mit christlichen Traditionen sind die Länder, die mit der Ausbeutung der Erde angefangen haben. China überholt uns gerade, wird ds aber auch bald in Sachen Umweltschutz tun. Ganz ohne Götter.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #270

Wenn der Mensch sich seit jeher seine Götter selbst geschaffen hat, dann wird er das auch weiterhin tun. Worin wird dann der Unterschied zwischen Nationalsozialisten und Kommunisten bestehen?


SnookerRi, Götter sind doch keine Erfindungen der Menschen. Wie kommst Du nur auf diese seltsame Idee?

Zitat von SnookerRI im Beitrag #270

Aber hey: Keine Sorge. Das sind nur die dummen Fantasien eines noch dümmeren ZJ Psycho-Killer-Lügners, der hier nur diskutiert, um sich selbst zu "beruhigen", damit er den Schlüssel zu seinem "Gedankenkäfig" nicht zu suchen braucht.


Ich habe hier noch nie etwas Schlechtes über die ZJ gesagt. Mit dem Schlüssel hast Du aber den Kern Deines Problems selbst erkannt

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

06.12.2015 16:13
#275 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Blackysmart
Hier nur mal zwei Beispiele:

(5. Mose 5-7): "So sollst du den Mann oder die Frau, die eine solche Übeltat begangen haben, hinausführen zu deinem Tor und sollst sie zu Tode steinigen (...) Die Hand der Zeugen soll die erste sein, ihn zu töten, und danach die Hand des ganzen Volks, daß du das Böse aus deiner Mitte wegtust."

(4. Mose 25,4-5): "Nimm alle Oberen des Volks und hänge sie vor dem Herrn auf im Angesicht der Sonne (...) Und Mose sprach zu den Richtern Israels: Töte ein jeder seine Leute, die sich an den Baal-Peor (ein anderer Gott) gehängt haben."

Ich setze mal voraus, dass die meisten Gläubigen heute diese Stellen als "nicht von Gott kommend" verstehen und das somit genauso sehen wie ich. Gläubige dichten sich "ihre" Wahrheit zurecht und verdrängen die Stellen der Bibel aus ihrer Wahrnehmung, die nicht in ihr Weltbild passen. Da heisst es dann einfach, die grausamen Stellen stammen von Menschen, die guten von Gott.

Die Gläubigen, die das anders sehen und meinen, diese grausamen Bibelstellen sind direkter Auftrag Gottes, sind meiner Meinung nach unzurechnungsfähig.

Gut, nach dieser klaren Ansage macht es ja auch gar keinen Sinn weitere Zusammenhänge, die diese Texte betreffen, als Erklärung anzuführen. Ist ja alles nur "Dichtkunst der Gläubigen", vor allem, wenn es deinen Schlussfolgerungen widerspricht. Zum Glück sind die Schlussfolgerungen der Atheisten zur Bibel immer korrekt und brauchen daher nicht hinterfragt zu werden. Gläubige könnten das ja ohnehin nicht, ohne sich selbst etwas vorzumachen und sich ihre Wahrheit zurecht zu dichten.
Da bin ich also außen vor, und kann "in aller Ruhe" die Gitterstäbe meines "Gedankenkäfigs" polieren

Zitat von Blackysmart

Du bist also auch einer der Verharmloser der IS Ideologie.

Wie kommst du zu diesem Schluss?

Zitat von Blackysmart
Um solche Greueltaten begehen zu können, braucht man eine überzeugende Ideologie. Meinst Du wirklich, europäische Jugendliche fänden Anwerbungsversuche für eine Aufgabe als "kaltblütiger Mörder unschuldiger Menschen und Terrorist" genauso überzeugend wie "werde Dschihadist im Auftrag Gottes und kämpfe mit uns gegen das Böse"?

Ich meine wirklich, dass es keinerlei "Gottesbezug" braucht, um überzeugende Ideologien für Greueltaten zu instrumentalisieren. Mit deinem "Anwerbungstext" hast du natürlich wenig Erfolg. Wie wäre es mit "Eifriger Beschützer territorialer Ansprüche und Ressourcen sowie Freiheit und Demokratie gegenüber den Angriffen von Infiltratoren und Aggressoren" Klingt doch schon viel kerniger! Damit ließe sich womöglich mehr reißen. Man könnte das sicherlich noch markanter und besser formulieren.

Zitat von Blackysmart
Du tust ja grade so, als ob Gläubige gegen Profit und Resourcenverschwendung wären. Die mit konservativen Evangelikalen durchsetzten Republikaner in den USA halten sich gerne an Gottes Auftrag "Mach Dir die Ede Untertan" und lehnen stets Bemühungen zu strengerem Umweltschutz ab. Die Länder mit christlichen Traditionen sind die Länder, die mit der Ausbeutung der Erde angefangen haben. China überholt uns gerade, wird ds aber auch bald in Sachen Umweltschutz tun. Ganz ohne Götter.



Wodurch zeichnet sich denn ein Christ aus? Durch seine Behauptung Christ zu sein? Oder durch seine Taten? Verhalten sich die konservativen Evangelikalen Republikaner in den USA gemäß dem Gebot Jesu - Kein Teil der Welt zu sein -, wenn sie sich in die Politik einmischen? Welchen Wert hat die Behauptung christliche Traditionen zu vertreten, wenn die Handlungsweise im klaren Widerspruch dazu steht? Bedeutet das Gebot Gottes: "Haltet euch die Erde untertan", dass man die Erde ausbeuten, die Natur schänden, und Menschen unterdrücken darf? Wo steht das? Was verrät die Handlungsweise, der von dir kritisierten Personen in ihrer jeweiligen gesellschaftlichen oder politischen Stellung in Bezug auf ihren Anspruch christlich zu sein? Sie "scheißen" auf die christlichen Traditionen.

China hat keine Götter? Was ist mit dem Nationalismus, der politischen Führungsebene, dem Staat an sich? Ist natürlich eine andere Ebene der "Vergötterung", das ist klar.

Zitat von Blackysmart
SnookerRi, Götter sind doch keine Erfindungen der Menschen. Wie kommst Du nur auf diese seltsame Idee?

Du glaubst nur an einen Gott weniger, als ich. Was all die anderen Götter und Vergöttlichungen betrifft, dürften wir einer Meinung sein. So seltsam ist das also gar nicht.

Zitat von Blackysmart
Ich habe hier noch nie etwas Schlechtes über die ZJ gesagt. Mit dem Schlüssel hast Du aber den Kern Deines Problems selbst erkannt

Ja, mein Problem ist, dass ich hier trotz allen Vorurteilen gegenüber Gläubigen den Dialog auf Augenhöhe mit Atheisten suche. Diesen Wunsch muss ich wohl aufgeben. Kein Gläubiger kann auf gleicher Ebene mit einem Atheisten diskutieren, ohne vorher aus seinem "Gedankenkäfig" ausgebrochen zu sein, indem er seinen Glauben aufgibt und die Meinung von Atheisten kritiklos übernimmt. Das ist wohl der Schlüssel, nicht wahr?

Du verstehst es, deine Ablehnung gegenüber Gläubigen und dem Glauben an Gott generell, "diplomatischer" auszudrücken, als manch anderer hier. Dadurch wird ihre Deutlichkeit allerdings nicht verringert, was ja auch nicht im Sinne der Authentizität wäre.

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