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Dieses Thema hat 2.295 Antworten
und wurde 141.676 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

06.12.2015 18:59
#276 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SnookerRI im Beitrag #273

Zitat von Perquestavolta
"Ich" persönlich gehe auch aus ganzer Überzeugung davon aus, dass der "Jehova" einer Gewesen ist, den es in Real nie gegeben hat, Snooker - und es sich von daher bei der Abrahm-Legende, um einen Mythos handelt, dessen tragischen-wie absurden Wertinhaltes für unsere Gegenwart, sich verblendete "Theisten", wie unter anderem auch die Zeugen Jehovas, gar nicht bewusst werden wollen.

Ich schätze deine Überzeugung sehr. Dadurch beschreibst du sehr eindrucksvoll den Geist, der hinter deiner Argumentation steht. Find ich gut! Sehr authentisch! Genau deswegen mss ich für dich auch die Personifikation des Ultra-Bösen sein.



Für mich bist du eher ein ziemlich übler Blender, der anderen Leuten seine eigen eigenen Widersprüche unterjubelt.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #273

Zitat von Perquestavolta
Wenn ich mir auch jetzt gerade wiedermal deine "Unfähigkeit" anschaue, allegorische Aussagen von Atheisten auch als solche wahrzunehmen, dann muss man noch gar nicht mal besonders gescheit sein, um zu verstehen, was du jetzt hiermit wieder beweisen möchtest.
Ja, das ist zu einfach für dich. Der dumme, blöde, einfältige, dreckige ZJ-Sklave SnookerRI ist einfach zu "unfähi...... einen Bilderbuchatheisten - sowie seine allegorischen Aussagen als solche zu verstehen.
Du bist mir wirklich sowas von haushoch überlegen.

Du leidest unter krankhaftem Verfolgungswahn, Snooker.
Mit dieser Selbstmitleids-Inszenierung machst du du dich nur selber wieder platt.

Ist doch offiziell, dass die Zeugen Jehovas im Besitzt der einzig richtigen und absoluten Wahrheit sind und von daher selbst ohne Zweifel und ohne Widerspruch allen anderen Menschen haushoch überlegen sind. ...

Also hör auf, hier ständig anderen Leuten deine eigen "Scheiße" an die "Klinke" zu schmieren und dich dann darüber lustig zu machen, was sie für doch für Schmierfinken wären.. du erinnerst mich damit nur an meinen Ex-Kollegen "Alexander. Auch ein Zeuge Jehova mit den selben Einbildungen und dem gleichen arroganten Verfolgungswahn wie du.
Hat sich dann mit seinen in streifen gerissenen Hosen auf`m Dachboden "erhängt", als er merkte, dass die Widersprüche, die die Zeugen Jehovas den normalen Weltmenschen ständig unterschieben, in Wirklichkeit nur ihre eigenen wahren. Mit diesem Minderwertigkeitsgefühl, kein Auserwählter zu sein und auch noch einer von denen, die sich Tag ein Tag aus von Türklinke zu Türklinke schleichen, um der Welt zu verkünden, dass sie von allen "Religoten" die "wahrsten" sind... hat er nicht mehr weiterleben wollen/können.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #273

Die Welt kann ja so froh sein, dass es dich gibt, und dass du den wertlosen Religioten mal so richtig zeigst, was Sache ist. Vor allem den dreckigen ZJ, denen du mal ordentlich "die Haare färben" willst!
Dass die Zeugen Jehovas "nicht ganz sauber" sind, ist ja nicht mein Verdienst und dafür, dass von den siebeneinhalb Milliarden Menschen, welche derzeit den Planeten besiedeln 99% mitleidig oder verärgert die "Nase rümpfen", wenn 2 Wichtel der WTG ihnen Samstag Morgen über die Wichtigkeit ihres über jeden Widerspruch erhabenen Glaubens zu predigen wünschen.. weil sie das müssen, um den Vertrag mit Jehova, Satan und dem WTG-Vorstand zu erfüllen...und, um nicht die Mitgliedschaft im Club der "Auserwählten" zu verlieren, der sich als Elitetrupp Gottes "wähnt", kann ich auch nichts dafür...
Aber es ist mir eine Vergnügen, auch etwas dazu beitragen zu können, dass es für die ZJ diesebezüglich nicht besser wird...

Die 2 Gründe dafür kennst du ja SnookerRI.. 2 Menschen, die mir sehr nahe standen und die von den ZJ so fertig gemacht wurden, dass sie nur mehr im Freitod den einzigen Ausweg sahen..

Zitat von SnookerRI im Beitrag #273

Zitat von Perquestavolta
Snooker... ich bin im Deutsch nicht gerade der Beste.. aber wenn ich mir diesen deinen Satz hier auch noch 5 weitere Male durchlese, komme ich immer noch zum gleichen Ergebnis..

Jetzt nur mal so angenommen, dass wenn ich gar nicht an die Existenz eines realen Gottes glaube, oder mir ein solches Begehren auch sonst, bzw. aus anderen Gründen gar nicht in den Sinn käme.. dann steht hier in diesem deinem Satz immer noch, dass irgend wer anderer dazu berechtigt wäre, Gott die Befehle zu erteilen..

denn wenn du schreibst: "du währst wohl gerne derjenige, der Gott die Befehle erteilt", dann heißt das, dass ich nach deiner Überzeugung gerne ich derjenige wäre, der das im Normalfall tut..

Das wirft jetzt einige Fragen auf.. SnookerRI, besonders in Bezug zu deiner eigenen geistigen Gesundheit. ^^
Dass ich nach deiner Meinung geistig krank bin, ist doch keine Frage mehr. Und Ich will auch dass du mich so betrachtest. Solange du mich als geistig behindert, krank, ein lügnerisches Arschloch und ein Mitglied einer Räuber-Sau-Bande oder sonstwas bezeichnest, weiß ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin.



Als Zeuge Jehovas bist du immer auf dem richtigen Weg, SnookerRI. Ich hab noch nie einen Zeugen Jehova kennen gelernt, der daran auch nur den geringsten Zweifel gehabt hätte. Wenn ein Zeuge Jehova behauptet: "der Himmel ist grün", dann ist daran nicht zu rütteln. Jeder der was anderes sagt, hasst die Zeugen Jehovas..

Du bist zu bedauern SnookerRI...

Reklov Offline




Beiträge: 5.923

06.12.2015 19:20
#277 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Man darf sich aber fragen, warum Gott erst so tat, als wolle er das Kindesopfer von Abraham haben. Ist doch grausam, einen Vater in solche Loyalitätskonflikte zu bringen!

@Gysi,

... hier handelt es sich, wie so oft in der Bibel, um eine "Parabel"! Diese sollte mit dem seinerzeit fest verankerten antiken Aberglauben, die "Götter" wollten ständig Menschenblut, als Beruhigungs- oder Versöhnungsmedizin, nachgereicht haben, aufräumen. - Abraham wird von dem "neuen" wahren Gott aller Welten auf diese Weise belehrt. Erst aber kommt natürlich die Gehorsamsprüfung, danach der Gnadenakt. - Man sollte bitte auch nicht vergessen, in welchem historisch/kulturellen Rahmen die Texte des AT einst verfasst worden waren.

Zitat
Die Epoche der Kindesofer sollte überwunden werden. Das ist gut. Und warum hat Gott dann (nach der herrschenden katholischen Exegese) seinen eigenen Filius Jesus geopfert?

... nicht nur die Epoche der Kindesopfer, denn der Gedanke, den Göttern einen "Sündenbock" zu liefern, war nicht nur im Orient eine verbreitete religiöse Tradition und Praxis. Der "Sündenbock" wurde z.B. vor das Stadttor gejagt und dort seinem Geschick überlassen. Symbolisch nahm dieses Tier auch alle Frevel der Bürger mit vor das Stadttor. - Klingt kindisch, ist aber psychologisch nachvollziehbar.
Unsere germanischen Vorfahren kannten Ähnliches, denn auch sie opferten z.B. der Erdgöttin, Verbrecher oder Kriegsgefangene.-

Jesus erfüllt die alten jüd. Prophezeiungen, nach denen nur ein absolut reiner Mensch die Verfehlungen aller Anderen auf seine Schultern nehmen konnte. Was diese Annahme aber von allen anderen "Opfern" unterscheidet, ist die bekannte Botschaft der Wiederauferstehung! Nachdem also die Hingabe des Besten vollzogen war, folgt der göttliche Gnadenakt auf der Stelle! -
Die kath. Exegese ist ein vielschichtiges Thema, das auch eine Menge berechtigter Fragen aufwirft! Schon vor Jahren hatte ich einst einem Katholiken die Frage gestellt, welche Deiner ähnelt. Er antwortete mir darauf vollkommen überzeugt:
"Gottes Heiligkeit lässt keine Halbherzigkeit zu und wenn es zum Ausgleich für menschliche Verfehlungen kommt, kennt eine göttliche Gerechtigkeit auch keine Ausnahmen. Die seit Adam gemachten Verfehlungen konnten also nicht ungesühnt bleiben. Einer musste dafür "bezahlen", die Schuld aller auf sich nehmen, um dann aber auch in berechtigter Weise für alle "Gnade" zu fordern."

Der Kern der christlichen Lehre ist im Grunde die tiefe psychologische Einsicht in menschliche Schuld, in welche unsere Gattung sich immer wieder verstrickte und bis heute verstrickt. - Jeder auf die eine oder andere Art und Weise: Von harmlos gemein, bis hin zu tödlich böse!
Das Böse aber spielt, nicht nur in der christl. Religion, eine nicht zu übersehende Hauptrolle!

Zitat
Die Hölle ist mittlerweile abgeschafft worden. Der Teufel auch. Jetzt brauchen wir nur noch Gott abzuschaffen und als symbolisch gemeinte Figur zu setzen. Die Bibel würde auch weiterhin recht behalten...

Die Hölle zeigte und zeigt ihr Gesicht in den Nöten, dem Elend und den Kriegen, welche uns seit der Geschichtsschreibung bewusst geworden sind. -
Den antiken, auch den mittelalterlichen Teufel konnten wir zwar "abschaffen", nicht aber verhindern, dass "ER" keck in neuer, moderner Kleidung ungeniert weiter unter uns wirkt. Auch im Sprachgebrauch ist "ER" noch lange nicht "abgeschafft", denn nach wie vor bewundern wir z.B. etwas als "teuflisch gut".
Klar - man kann auch Gott "abschaffen". Die Frage nach dem von mir schon öfter genannten Ur-Grund ist aber damit nicht aus der Welt getragen.

Ob ich einen "Gott" denke, wie Ihn mir die Weltreligionen vorgeben, oder ob ich selbst auf dem Wege hinaus strebe, um Ihn mir selber zu erdenken, führt immer nur zu Chiffren über die Gottheit. Aber Gott ist nicht Chiffre, sondern die "Wirklichkeit" selbst. Das Erdenken Gottes nennen wir Theologie! Diese aber kommt nie weiter, als zum denkenden Auffassen der Chiffren! - Theologie hat die Wahrheit nur unter der Bedingung, dass sie die Spannung zum schlechthin Fernen (Unbekannten!), ganz Anderen der Transzendenz bewahrt. Jedes Erdenken Gottes, das ihn selber zu treffen meint und nicht nur im verschwindenden Vermitteln von Chiffren, greift zu kurz!
Wir können (z.B. über die Wissenschaften) nur eindringen in die Erscheinungen, - den Grund des Geheimnisses zu erspüren suchen.
Dabei aber sprechen wir stets in Chiffren!

Der Mensch, der sich den Gott "erfindet" und ihn nicht glaubt, erfährt auch keinen inneren, ehrlich spürbaren Aufschwung! - Der Mensch, der ihn, sich täuschend glaubt, würde bewirken, was seinem Wesen nach aus Täuschung niemals verständlich wäre. Bei solchem, nur scheinbaren Begreifen ist das, was Existenz und Transzendenz ist, in den Kategorien vitaler und psychologischer Kausalität seines Sinns und seiner Wirklichkeit beraubt.

Ob ich Gott denke als das Eine und seine Emanationen; als den Keim, Ursprung der Entwicklung aller Dinge; als den Werkmeister oder Baumeister der Welt; als den Einen und seine Schöpfung aus dem Nichts; als Persönlichkeit; als Trinität -
es ist immer dasselbe: Alles ist bestenfalls Gleichnis und Zeiger!

Der Ursprung liegt in der Chiffre "Gott". Von ihm her muss einem jeden Menschen geschenkt werden, was er wird dadurch, dass ihm das Sein aufgeht und wie es ihm aufgeht.
Eine sich mitteilende Philosophie oder Theologie gibt nicht Wirklichkeit, sondern veranlasst, ihrer inne zu werden - erweckt, macht aufmerksam, zeigt Wege, führt eine Strecke weit, lässt reif werden, das Äußerste zu erfahren.

Gruß von Reklov

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

06.12.2015 19:43
#278 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta
Für mich bist du eher ein ziemlich übler Blender, der anderen Leuten seine eigen eigenen Widersprüche unterjubelt.

Schon klar... Es müssen ja meine eigenen Widersprüche sein... In DEINER Meinung gibt es ja keine ... Übrigens scheinst du auch heute wieder in blendender Verfassung zu sein

Zitat von Perquestavolta
Du leidest unter krankhaftem Verfolgungswahn, Snooker.
Mit dieser Selbstmitleids-Inszenierung machst du du dich nur selber wieder platt.

Ich habe nur die Begriffe verwendet, die du mir gegenüber regelmäßig gebrauchst. Glaub mal nicht, dass ich mich dadurch von dir verfolgt fühle... Das hättest du wohl gerne

Zitat von Perquestavolta
Ist doch offiziell, dass die Zeugen Jehovas im Besitzt der einzig richtigen und absoluten Wahrheit sind und von daher selbst ohne Zweifel und ohne Widerspruch allen anderen Menschen haushoch überlegen sind. ...

Das ist ganz offiziell die persönliche Interpretation der Wirklichkeit von unserem hochgeschätzen Napoleon-Perquestavolta

Zitat von Perquestavolta
Also hör auf, hier ständig anderen Leuten deine eigen "Scheiße" an die "Klinke" zu schmieren und dich dann darüber lustig zu machen, was sie für doch für Schmierfinken wären.. du erinnerst mich damit nur an meinen Ex-Kollegen "Alexander. Auch ein Zeuge Jehova mit den selben Einbildungen und dem gleichen arroganten Verfolgungswahn wie du.
Hat sich dann mit seinen in streifen gerissenen Hosen auf`m Dachboden "erhängt", als er merkte, dass die Widersprüche, die die Zeugen Jehovas den normalen Weltmenschen ständig unterschieben, in Wirklichkeit nur ihre eigenen wahren. Mit diesem Minderwertigkeitsgefühl, kein Auserwählter zu sein und auch noch einer von denen, die sich Tag ein Tag aus von Türklinke zu Türklinke schleichen, um der Welt zu verkünden, dass sie von allen "Religoten" die "wahrsten" sind... hat er nicht mehr weiterleben wollen/können.

Dann grüß mir mal den "Alexander", wenn du wieder deine eigene "Scheiße" an seine "Klinke" schmierst, um mal deine Wortwahl zu bemühen.

Zitat von Perquestavolta
Dass die Zeugen Jehovas "nicht ganz sauber" sind, ist ja nicht mein Verdienst und dafür, dass von den siebeneinhalb Milliarden Menschen, welche derzeit den Planeten besiedeln 99% mitleidig oder verärgert die "Nase rümpfen", wenn 2 Wichtel der WTG ihnen Samstag Morgen über die Wichtigkeit ihres über jeden Widerspruch erhabenen Glaubens zu predigen wünschen.. weil sie das müssen, um den Vertrag mit Jehova, Satan und dem WTG-Vorstand zu erfüllen...und, um nicht die Mitgliedschaft im Club der "Auserwählten" zu verlieren, der sich als Elitetrupp Gottes "wähnt", kann ich auch nichts dafür...
Aber es ist mir eine Vergnügen, auch etwas dazu beitragen zu können, dass es für die ZJ diesebezüglich nicht besser wird...

Die 2 Gründe dafür kennst du ja SnookerRI.. 2 Menschen, die mir sehr nahe standen und die von den ZJ so fertig gemacht wurden, dass sie nur mehr im Freitod den einzigen Ausweg sahen..

Ich gönne dir dein "Vergnügen", zumal ich mich darüber herrlich amüsieren kann.

Zitat von Perquestavolta
Als Zeuge Jehovas bist du immer auf dem richtigen Weg, SnookerRI. Ich hab noch nie einen Zeugen Jehova kennen gelernt, der daran auch nur den geringsten Zweifel gehabt hätte. Wenn ein Zeuge Jehova behauptet: "der Himmel ist grün", dann ist daran nicht zu rütteln. Jeder der was anderes sagt, hasst die Zeugen Jehovas..

Du bist zu bedauern SnookerRI...

Wirklich? Nicht doch, Perquestavolta. Du hast kein Mitleid mit den ZJ. Nur ein toter ZJ ist ein guter ZJ, nicht wahr? Komm, lass es endlich raus, Perquestavolta!

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Reklov Offline




Beiträge: 5.923

06.12.2015 19:59
#279 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Die 2 Gründe dafür kennst du ja SnookerRI.. 2 Menschen, die mir sehr nahe standen und die von den ZJ so fertig gemacht wurden, dass sie nur mehr im Freitod den einzigen Ausweg sahen..

Perquestavolta,

... ich darf Dir an dieser Stelle ehrlich sagen, dass mir das Schicksal Deiner 2 Bekannten sehr leid tut. Aus diesem Grund ist Deine Haltung auch nachvollziehbar.
Als bei mir im Hause vor Jahren auch 2 - 3x der Besuch der ZJ angesagt war, machte ich meine freundlichen Gesprächspartner zunächst mal auf ihre speziellen logischen Fehler hinsichtlich ihrer Gottesvorstellungen aufmerksam. So in die Enge getrieben, suchten sie untereinander ratlosen Augenkontakt und sprachliche Auswege, konnten aber diese auch durch hastiges Blättern in ihrer Bibel nicht herbei zaubern, weil meine Logik etwas zwingender war. Dies fiel mir, da ich die Bibeltexte bestens kenne, aber auch nicht sonderlich schwer. (Nach dem 3. Besuch blieben die Damen und Herren von meiner Hausglocke fern.)

Meine Meinung ist: Wer einen "gefestigten" Glauben in sich trägt, der kann von keinem so fertig gemacht werden, dass er den Freitod sucht, denn er durchschaut die Dogmen-Inhalte der versch. Weltreligionen recht nüchtern, nachdem er ihren Wortsinn nicht nur gelesen, sondern auch entsprechend "durchdacht" hat, denn die aufrichtige Suche nach Wahrheit macht stets frei und engt in keiner Weise ein.

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

06.12.2015 21:25
#280 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

[quote="Reklov"|p3197433]

Meine Meinung ist: Wer einen "gefestigten" Glauben in sich trägt, der kann von keinem so fertig gemacht werden, dass er den Freitod sucht, denn er durchschaut die Dogmen-Inhalte der versch. Weltreligionen recht nüchtern, nachdem er ihren Wortsinn nicht nur gelesen, sondern auch entsprechend "durchdacht" hat, denn die aufrichtige Suche nach Wahrheit macht stets frei und engt in keiner Weise ein.

[/quote

Die Geschichte jener 2 Menschen, auf die ich mich da bezogen habe, hat nichts mit dem zu tun was du jetzt wieder verstanden zu haben meinst, Reklov.
Diese zwei Menschen waren selbst mal Zeugen Jehovas...

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

06.12.2015 21:34
#281 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov
Meine Meinung ist: Wer einen "gefestigten" Glauben in sich trägt, der kann von keinem so fertig gemacht werden, dass er den Freitod sucht, denn er durchschaut die Dogmen-Inhalte der versch. Weltreligionen recht nüchtern, nachdem er ihren Wortsinn nicht nur gelesen, sondern auch entsprechend "durchdacht" hat, denn die aufrichtige Suche nach Wahrheit macht stets frei und engt in keiner Weise ein.

Das käme auch meiner Meinung recht nahe, geht aber an dem, was Perquestavolta aussagen möchte, vorbei. Für ihn sind und bleiben die ZJ einfach die Ursache für all das Leid, von dem er uns hier berichtet. Er hat diejenigen gefunden, denen er die Schuld für alles in die Schuhe schieben kann. Und ZJ wehren sich kaum gegen solche Anschuldigungen persönlicher Natur, weil sie es gewohnt sind, Anfeindungen ausgesetzt zu sein. Perquestavolta hat hier also leichtes Spiel. Lassen wir es ihm. Für ihn ist das Ganze schließlich ein "Vergnügen".

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

06.12.2015 21:38
#282 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SnookerRI im Beitrag #278


Zitat von Perquestavolta
Als Zeuge Jehovas bist du immer auf dem richtigen Weg, SnookerRI. Ich hab noch nie einen Zeugen Jehova kennen gelernt, der daran auch nur den geringsten Zweifel gehabt hätte. Wenn ein Zeuge Jehova behauptet: "der Himmel ist grün", dann ist daran nicht zu rütteln. Jeder der was anderes sagt, hasst die Zeugen Jehovas..

Du bist zu bedauern SnookerRI...
. Nur ein toter ZJ ist ein guter ZJ, nicht wahr? ]

Du musst es ja wissen..

Zeugen Jehovas werden letzthin auch unter den Begriff "Wachturm-Zombis" gehandelt..zwar nicht immer, aber immer öfter.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

06.12.2015 22:02
#283 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta
Du musst es ja wissen..

Zeugen Jehovas werden letzthin auch unter den Begriff "Wachturm-Zombis" gehandelt..zwar nicht immer, aber immer öfter.

Klar.. Vor allem auf bruder-info, allmystery, und silentlambs und wie sie alle heißen. ALARM!.... Die "Wombies" kommen! Vergast sie! Verbrennt sie! Schlachtet sie nieder! Das ist "Musik" in deinen Ohren - nicht wahr? Naja, du musst es ja wissen

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Reklov Offline




Beiträge: 5.923

07.12.2015 12:39
#284 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Die Geschichte jener 2 Menschen, auf die ich mich da bezogen habe, hat nichts mit dem zu tun was du jetzt wieder verstanden zu haben meinst, Reklov.
Diese zwei Menschen waren selbst mal Zeugen Jehovas...

Perquestavolta,

... ich verstehe schon alles "richtig", was in diesem Forum angesprochen wird. - Stelle Dir mal besser die Frage, warum z.B. Du und ich niemals von irgendeiner Sekte in ihre Glaubensvorstellungen hinein gezogen werden könnten!?

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.923

07.12.2015 13:08
#285 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Das käme auch meiner Meinung recht nahe, geht aber an dem, was Perquestavolta aussagen möchte, vorbei. Für ihn sind und bleiben die ZJ einfach die Ursache für all das Leid, von dem er uns hier berichtet. Er hat diejenigen gefunden, denen er die Schuld für alles in die Schuhe schieben kann.

SnookerRI,

... ich habe die ZJ in meinem Wohnzimmer als recht freundliche, wenn auch dogmatisch verkrustete Menschen erlebt.
Sie starren, meiner Meinung nach, zu sehr auf die Bibeltexte und vergessen dabei, dass das "Göttliche" keinesfalls in menschlichen Deutungen alter Texte zu finden ist! Allenfalls sind Auslegungen der Bibel ein sich Hinstrecken nach dem Unbekannten. Dies interessiert(e) natürlich fast jeden Menschen und dementsprechend hat die Geschichte der Religionen auch ihren seligen, oft auch unheilvollen Lauf genommen.

Religionskritiker haben nun mal ihre Berechtigung, solange nichts "Greifbares" vorliegt! - Im Falle des christl. Dogmas erhebt sich z.B. die Frage, inwieweit man den Evangelisten trauen soll, da Jesus selbst ja leider keine einzige Zeile hinterlassen hat!
Bereits hier beginnt also ein Problem, welches sich bis zur Schöpfungsgeschichte der Genesis zurück verfolgen lässt.
Die Bibel ist, wie andere Religionsbücher auch, ein antikes Zeugnis vom Gottesverständnis der alten Völker.
Ihre Texte ermöglichen einen interessanten Blick auf Ausschnitte damaliger Seelenlandschaften.-
Auch unser Zeitalter wird von den Nachfahren in 3000 Jahren anders gesehen (neu interpretiert) werden.

"Schuld" aber laden sich nicht nur die auf, welche den schlichteren Gemütern unter uns ihre Weltsicht aufzuschwätzen verstehen, sondern auch die schlichten Gemüter selbst, weil sie nicht die Energie aufbringen, sich zunächst einfach mal nur mit der biblischen Sprache und ihrer Aussagekraft auseinanderzusetzen - diese also historisch, philosophisch und auch psychologisch entsprechend einzuordnen. Wer diese zeitraubenden Schritte einfach überspringen möchte, landet im Aberglauben! Das wäre aber auch nicht so tragisch, wenn daraus nicht die vielfach bekannten Gewalt- und Leidensmuster entstehen würden.

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

07.12.2015 19:55
#286 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SnookerRI im Beitrag #283

Zitat von Perquestavolta
Du musst es ja wissen..

Zeugen Jehovas werden letzthin auch unter den Begriff "Wachturm-Zombis" gehandelt..zwar nicht immer, aber immer öfter.
Klar.. Vor allem auf bruder-info, allmystery, und silentlambs und wie sie alle heißen. ALARM!.... Die "Wombies" kommen! Vergast sie! Verbrennt sie! Schlachtet sie nieder! Das ist "Musik" in deinen Ohren - nicht wahr?



Deine gehässige und bösartige Suggestivtaktik, SnookerRI, zieht hier leider nicht.

Mit "Zombis" sind in der Fantasyliteratur "lebende Tote" gemeint.. die von einer dämonischen Macht als willenlose Sklaven benutzt werden, um "Weltmenschen" mit einem Virus zu infizieren, welches sie selbst zu Zombis werden lässt. Getrieben von diesem dämonischen "Wahn", haben die Zombis nur ein Ziel, nämlich alle und jeden mit diesem Virus zu infizieren..

Allegorische Parallelen zu den Zeugen Jehovas und der WTG sind hier einfach wirklich nicht von der Hand zuweisen..

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

07.12.2015 21:11
#287 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #284

Zitat
Die Geschichte jener 2 Menschen, auf die ich mich da bezogen habe, hat nichts mit dem zu tun was du jetzt wieder verstanden zu haben meinst, Reklov.
Diese zwei Menschen waren selbst mal Zeugen Jehovas...
Perquestavolta,

... ich verstehe schon alles "richtig", was in diesem Forum angesprochen wird. - Stelle Dir mal besser die Frage, warum z.B. Du und ich niemals von irgendeiner Sekte in ihre Glaubensvorstellungen hinein gezogen werden könnten!?


Die Frage kann ich dir nur für mich persönlich beantworten, Reklov.

Als ich 8-9 Jahre alt war, hatte ich schon fast alle Bücher unserer kleinen Dorf-Bibliohtek gelesen. Außerdem hatte ich das Glück auf einem "Gutshof" mitten in einer fast noch unberührten Natur aufzuwachsen. Im Umkreis von 5 qm² gab es keine gleichaltrigen Jungs und meine Freunde waren 1 Hund, jede menge Schafe, Kühe, Hühner...
Ich hab mit 12 mein erstes Radio gebastelt, mich für Chemie, Physik, Zeichnen, Malen, Photographieren ... interessiert und vor allem lesen, lesen und lesen.. Meine schon viel älteren und fast erwachsenen Geschwister, kamen höchstens 1 mal im Jahr nach Hause.. Meinen Bruder habe ich, bis ich 15 Jahre alt war, überhaupt nur drei oder vier mal gesehen.. Wir hatten immer nur miteinander Briefwechsel, da er irgendwo in Deutschland lebte und arbeitete..

Das alles hatte einen sehr einschneidende Einfluss auf die "Entwicklung" meiner Persönlichkeit und vor allem auch auf meine Aufmerksamkeit in Bezug zur "Wirklichkeit", die in "Wahrheit" eine ganz andere ist, als sie von Romantikern, Idealisten, Poeten, Religioten.. zum Wohle ihrer eigenen Gemüts- und Empfindungswelt fast immer nur dekorativ interpretiert wird. Als eine Art Theaterkulisse für ihre ICH-Inszenierung.. Ist ja ok, die Kultur lebt davon.. Und ohne all das gäbe es auch keine "Kultur".

Aber hinter der "Kultur" gibt es noch unendlich mehr- viel mehr.. zu entdecken, zu verstehen, zu erforschen, zu begreifen. Und das alles ist "echt"! Da ist nichts Übernatürliches, nichts Übersinnliches, nichts Mystisches und Jenseitiges, Reklov.

Sekten-Mitgliedern geht es bei der Wirklichkeit nur um eine Projektionsfläche für ihr lebloses Schwarzweißdenken...

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

07.12.2015 21:16
#288 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta
Deine gehässige und bösartige Suggestivtaktik, SnookerRI, zieht hier leider nicht.

Mit "Zombis" sind in der Fantasyliteratur "lebende Tote" gemeint.. die von einer dämonischen Macht als willenlose Sklaven benutzt werden, um "Weltmenschen" mit einem Virus zu infizieren, welches sie selbst zu Zombis werden lässt. Getrieben von diesem dämonischen "Wahn", haben die Zombis nur ein Ziel, nämlich alle und jeden mit diesem Virus zu infizieren..

Allegorische Parallelen zu den Zeugen Jehovas und der WTG sind hier einfach wirklich nicht von der Hand zuweisen..

Sicher... wenn man deiner gehässigen und bösartigen Suggestivtaktik folgen möchte...

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

07.12.2015 21:35
#289 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov
Religionskritiker haben nun mal ihre Berechtigung, solange nichts "Greifbares" vorliegt! - Im Falle des christl. Dogmas erhebt sich z.B. die Frage, inwieweit man den Evangelisten trauen soll, da Jesus selbst ja leider keine einzige Zeile hinterlassen hat!

Wann und wodurch könnte denn deiner Meinung nach was "Greifbares" vorliegen?

Was macht dich bei deinen Betrachtungen des "Göttlichen" so sicher, dass du deinem Verständnis trauen kannst?

Zitat von Reklov
Auch unser Zeitalter wird von den Nachfahren in 3000 Jahren anders gesehen (neu interpretiert) werden.

Wird das auch das Verständnis des "Göttlichen" betreffen? Demnach hätte die Betrachtung des "Göttlichen" allenfalls subjektiven Wert, und wäre darüber hinaus dem Zeitgeist der jeweiligen Gesellschaft unterworfen - also tatsächlich etwas rein menschlich Begrenztes.

Zitat von Reklov
"Schuld" aber laden sich nicht nur die auf, welche den schlichteren Gemütern unter uns ihre Weltsicht aufzuschwätzen verstehen, sondern auch die schlichten Gemüter selbst, weil sie nicht die Energie aufbringen, sich zunächst einfach mal nur mit der biblischen Sprache und ihrer Aussagekraft auseinanderzusetzen - diese also historisch, philosophisch und auch psychologisch entsprechend einzuordnen. Wer diese zeitraubenden Schritte einfach überspringen möchte, landet im Aberglauben! Das wäre aber auch nicht so tragisch, wenn daraus nicht die vielfach bekannten Gewalt- und Leidensmuster entstehen würden.

Schwebt dir da eine ganz bestimmte historische, philosophische und auch psychologische Einordnung vor? Woher weißt du, dass man nicht auch nach solchen Auseinandersetzungen und zeitraubenden Schritten, einem "Aberglauben" unterliegen könnte? Was ist die objektive Referenz bei einer historischen, philosophischen und auch psychologischen Einordnung?

Ich hoffe meine Fragen nerven dich nicht; mich interessiert einfach deine Meinung dazu.

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Reklov Offline




Beiträge: 5.923

08.12.2015 10:10
#290 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Wann und wodurch könnte denn deiner Meinung nach was "Greifbares" vorliegen?

SnookerRI,

... etwas "Greifbares" erlebte z.B. der "ungläubige Thomas", als er (laut Bibel) von Jesus aufgefordert wurde, nach der "Auferstehung" die Wundmale der Kreuzigung zu berühren! - "Greifbar" wäre auch, als Augenzeuge sehen zu dürfen, wie der "Meister" über das Wasser gehen kann. Allein der Glaube an das "Göttliche" ist leider noch nichts Greifbares, sondern stellt eine persönliche oder an Dogmen angelehnte Weltdeutung dar.

Nicht "greifbar" aber sind für den Leser die Berichte der 4 unbekannten Evangelisten, zumal diese Jahrzehnte später verfasst wurden.

Unser temporäres kurzes Dasein auf Erden erlaubt uns leider nur eine Betrachtung, bestenfalls eine Deutung des Seins an sich. Erschwerend kommt hinzu, dass Jesus selbst ja keine einzige von ihm geschriebene Zeile hinterlassen hat!

(Mohammed soll z.B. behauptet haben, dass ihm ein Engel in einer einzigen Nacht den ganzen Koran diktiert haben soll, obwohl gesagt wird, dass er nicht schreiben konnte!?)

Über das "Göttliche" selbst ist keine gültige Aussage möglich, deswegen sind auch die biblischen Aussagen Jesu über dieses unbekannte Wesen recht spärlich. - Die menschlichen Deutungen versuchen zwar, das Ziel sprachlich zu treffen, die Wortpfeile verfehlen aber das Zentrum um einiges!
Würde die "Wahrheit" über das Göttliche unzweifelhaft vor uns liegen, erübrigten sich ja auch sofort alle Gespräche darüber. Die "Wahrheit" wäre dann so überzeugend, dass alle Vermutungen samt der berechtigten kritischen Gegenreden überflüssig wären.

Zitat
Was macht dich bei deinen Betrachtungen des "Göttlichen" so sicher, dass du deinem Verständnis trauen kannst?

Mein Verständnis über das Göttliche ist lediglich einem menschlichen Maßstab untergeordnet. Nie würde ich mir anmaßen, damit die Wahrheit berühren zu können.
Allerdings, und das wird ja durch meine Beiträge deutlich, legen uns die Erkenntnisse der Naturwissenschaften auch keine alles umgreifenden Wahrheiten auf den Tisch, sondern bieten uns lediglich messbare/nachprüfbare Verhältnisse innerhalb der materiellen Erscheinungen an.

Das Rätsel des Seins, welches uns umgibt und in das wir alle eingebunden sind, ist aber damit in keiner Weise gelöst!

Nicht ohne Grund sagte einst Goethe, dass er die Geschichte vom lieben Jesuskindlein nun von niemand anderem mehr hören möchte, als von Jesus selbst.
(Eine durchaus nachvollziehbare Forderung, wie ich meine.)

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.923

08.12.2015 10:32
#291 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Schwebt dir da eine ganz bestimmte historische, philosophische und auch psychologische Einordnung vor? Woher weißt du, dass man nicht auch nach solchen Auseinandersetzungen und zeitraubenden Schritten, einem "Aberglauben" unterliegen könnte? Was ist die objektive Referenz bei einer historischen, philosophischen und auch psychologischen Einordnung?

SnookerRI,

... historisch ist, laut moderner Bibelforschung, welche ja erst seit etwa 150 Jahren betrieben wird (betrieben werden darf!), in diesem "Buch der Bücher" nicht alles sauber auf die Reihe gebracht worden. - Philosophisch ist das Thema des "Göttlichen" unerschöpflich und füllt mit seinen Reden und Gegenreden bisher ganze Bibliotheken. - Psychologisch tauchen zur Bibel ebenfalls zahlreiche Fragen auf. Hierzu kann z.B. die Person des Mose herangezogen werden und die dabei auftretende Frage, warum jemand von sich in der 3. Person schreiben sollte, wenn er als Führer bei einem so wichtigen "göttlichen" Unternehmen auserwählt wurde - dabei sogar noch seinen eigenen Tod schildert!?
Sind aber die Bücher Mose nicht von ihm verfasst worden, erhebt sich die verständliche Frage nach der Korrektheit dieser (und anderer) Berichte.

Ich nehme an, dass Dir die Kanonisierung der Bibeltexte bekannt ist (?)

Gruß von Reklov

SnookerRI Offline

Soul-Societist


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08.12.2015 18:11
#292 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov
... etwas "Greifbares" erlebte z.B. der "ungläubige Thomas", als er (laut Bibel) von Jesus aufgefordert wurde, nach der "Auferstehung" die Wundmale der Kreuzigung zu berühren! - "Greifbar" wäre auch, als Augenzeuge sehen zu dürfen, wie der "Meister" über das Wasser gehen kann. Allein der Glaube an das "Göttliche" ist leider noch nichts Greifbares, sondern stellt eine persönliche oder an Dogmen angelehnte Weltdeutung dar.

Ob der "ungläubige Thomas" tatsächlich etwas Greifbares erlebte, oder ob die Augenzeugen-Berichte der Apostel korrekt sind, kann ja deiner Meinung nach nicht mehr nachvollzogen werden. Demnach gibt es also nichts "Greifbares"

Du sagst es ja selbst:

Zitat von Reklov
Nicht "greifbar" aber sind für den Leser die Berichte der 4 unbekannten Evangelisten, zumal diese Jahrzehnte später verfasst wurden.



Worin soll also das "Greifbare" bestehen?

Zitat von Reklov
Unser temporäres kurzes Dasein auf Erden erlaubt uns leider nur eine Betrachtung, bestenfalls eine Deutung des Seins an sich. Erschwerend kommt hinzu, dass Jesus selbst ja keine einzige von ihm geschriebene Zeile hinterlassen hat!

Warum sollte man sich dann überhaupt damit beschäftigen, wenn doch ohnehin nichts gesichert ist?

Zitat von Reklov
Über das "Göttliche" selbst ist keine gültige Aussage möglich, deswegen sind auch die biblischen Aussagen Jesu über dieses unbekannte Wesen recht spärlich. - Die menschlichen Deutungen versuchen zwar, das Ziel sprachlich zu treffen, die Wortpfeile verfehlen aber das Zentrum um einiges!

Wie kannst du eine gültige Aussage über das "Zentrum" treffen? Was ist das Zentrum? Wenn über das "Göttliche" selbst keine gültige Aussage gemacht werden kann, ist auch deine Aussage, dass es sich um ein unbekanntes Wesen handelte, ungültig - oder nicht?

Zitat von Reklov
Würde die "Wahrheit" über das Göttliche unzweifelhaft vor uns liegen, erübrigten sich ja auch sofort alle Gespräche darüber. Die "Wahrheit" wäre dann so überzeugend, dass alle Vermutungen samt der berechtigten kritischen Gegenreden überflüssig wären.

Da bin ich anderer Meinung. Wahrheit kann noch so eindeutig vorliegen, die menschliche Entscheidungsfreiheit lässt sich nicht zur Anerkennung von Wahrheit zwingen.

Zitat von Reklov
Das Rätsel des Seins, welches uns umgibt und in das wir alle eingebunden sind, ist aber damit in keiner Weise gelöst!

Sollte es denn dem Menschen angesichts seiner Begrenztheit überhaupt daran gelegen sein, das Rätsel des Seins zu lösen?

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Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


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08.12.2015 18:21
#293 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov
... historisch ist, laut moderner Bibelforschung, welche ja erst seit etwa 150 Jahren betrieben wird (betrieben werden darf!), in diesem "Buch der Bücher" nicht alles sauber auf die Reihe gebracht worden. - Philosophisch ist das Thema des "Göttlichen" unerschöpflich und füllt mit seinen Reden und Gegenreden bisher ganze Bibliotheken. - Psychologisch tauchen zur Bibel ebenfalls zahlreiche Fragen auf. Hierzu kann z.B. die Person des Mose herangezogen werden und die dabei auftretende Frage, warum jemand von sich in der 3. Person schreiben sollte, wenn er als Führer bei einem so wichtigen "göttlichen" Unternehmen auserwählt wurde - dabei sogar noch seinen eigenen Tod schildert!?
Sind aber die Bücher Mose nicht von ihm verfasst worden, erhebt sich die verständliche Frage nach der Korrektheit dieser (und anderer) Berichte.

Ich nehme an, dass Dir die Kanonisierung der Bibeltexte bekannt ist (?)

Mir sind sogar viele unterschiedliche Meinungen über die Kanonisierung der Bibel bekannt. Für jedes Bibelbuch gibt es eine Vielzahl von Kritikern, die sich durch ihre Kritik einen Namen verdienen wollen. Hinzu kommen noch die ganzen "nicht-kanonischen" Bücher, die ebenso ihren Anspruch auf Anerkennung geltend machen wollen.

Wie beantwortest du dir die Fragen in Bezug auf die Person Moses?

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Reklov Offline




Beiträge: 5.923

08.12.2015 20:04
#294 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Ob der "ungläubige Thomas" tatsächlich etwas Greifbares erlebte, oder ob die Augenzeugen-Berichte der Apostel korrekt sind, kann ja deiner Meinung nach nicht mehr nachvollzogen werden. Demnach gibt es also nichts "Greifbares"

SnookerRI,

... so sehe ich es und deswegen sollten Religionen auch nicht von "Wahrheiten" sprechen, sondern besser den Begriff "Glaubenswahrheit" benutzen. Damit sind unnötige Wortgefechte von vorne herein vermieden.

Zitat
Wie beantwortest du dir die Fragen in Bezug auf die Person Moses?

Mose, der ja vor seiner "Berufung" mit seinem Bruder Aaron einer Art heidnischem Schlangenkult anzugehören schien, könnte auch zu dieser sagenhaften "Führungsfigur" durch den jüd. Volksmund empor geredet worden sein.

Man darf in dem Zusammenhang nicht übersehen, dass man z.B. noch heute überall in der Schweiz auf Monumente und Bilder von Wilhelm Tell stößt, obwohl dieser Nationalheld bekanntlich ja lediglich eine "Kunstfigur" unseres schwäb. Dichters F. Schiller ist!

Zitat
Worin soll also das "Greifbare" bestehen?

Sicher nicht aus Gottesvorstellungen, welche nicht überprüft werden können! Die versch. Gottesentwürfe der Religionen zeigen uns evtl. korrekte Teilwahrheiten. Diese dürfen die Religionen aber nicht dazu verleiten, ihren Schäfchen einzureden, sie hätten damit bereits schon das Ganze in ihren Händen!

Zitat
Warum sollte man sich dann überhaupt damit beschäftigen, wenn doch ohnehin nichts gesichert ist?

Die Frage nach dem WOHER und WOHIN treibt nun mal den menschlichen Geist umher und die Suche nach Sinn ist eines der Dinge, welche uns von den Tieren unterscheidet. Diese Sinnsuche, die ja bereits lange vor dem Christentum auf Fahrt ging, ist also einer Beschäftigung durchaus würdig, denn wir leben nicht von Brot und Spielen allein! - Anmaßend wird es nur, wenn jemand keck behauptet, er habe die alleinige Wahrheit richtig erkannt und dann damit auch noch gewaltige Vorteile, verbunden mit Gewaltakten, für sich heraus holt, denn da hört der Spaß nun mal auf.

Zitat
Wie kannst du eine gültige Aussage über das "Zentrum" treffen? Was ist das Zentrum? Wenn über das "Göttliche" selbst keine gültige Aussage gemacht werden kann, ist auch deine Aussage, dass es sich um ein unbekanntes Wesen handelte, ungültig - oder nicht?

Sprache hat ihre bekannten Grenzen! - Mit dem Wort "Zentrum" habe ich noch nichts Gültiges ausgesagt, allenfalls einen Entwurf eines Ur-Grundes oder Energiezentrums angedeutet. So viel muss schon erlaubt sein, denn sonst könnten wir uns ja alle einfach nur hinsetzen und schweigen, jede Kommunikation über dieses Thema aufgeben.

Zitat
Mir sind sogar viele unterschiedliche Meinungen über die Kanonisierung der Bibel bekannt. Für jedes Bibelbuch gibt es eine Vielzahl von Kritikern, die sich durch ihre Kritik einen Namen verdienen wollen. Hinzu kommen noch die ganzen "nicht-kanonischen" Bücher, die ebenso ihren Anspruch auf Anerkennung geltend machen wollen.

Eine echte göttliche Wahrheit käme in einem Sprachkleid daher, dessen Logik jeden Kritiker verstummen, alle Zweifel beseitigen würde - und auch könnte. - Dass aber so viel uneinige Diskussionen unter den Menschen über das "Göttliche" geführt werden, könnte ein Zeichen sein, dass wir alle in einem Zug sitzen, von dem wir weder den Abfahrtsort, noch den Zielbahnhof kennen, aber dennoch die am Zugfenster vorbei fliegenden Landschaften erkennen oder deuten können.

Zitat
Wahrheit kann noch so eindeutig vorliegen, die menschliche Entscheidungsfreiheit lässt sich nicht zur Anerkennung von Wahrheit zwingen.

Die Geschichte belehrt uns, dass der Mensch sich eindeutigen Wahrheiten nie lange versperren konnte und wollte, denn der menschliche Geist lässt sich nicht gerne durch Unwahrheiten auf Dauer täuschen.
So musste z.B. das geozentrische dem heliozentrischen Weltbild nach etwa 1800 Jahren weichen!

Zitat
Sollte es denn dem Menschen angesichts seiner Begrenztheit überhaupt daran gelegen sein, das Rätsel des Seins zu lösen?

Der menschliche Geist ist nicht so begrenzt, wie man meinen möchte! Zumindest ist er neugierig genug, sich ständig neuen Fragen und Herausforderungen zu stellen. Die "Gottesfrage", als Chiffre des Seins, wird dabei natürlich niemals ganz ausgeklammert werden können!

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.923

08.12.2015 21:37
#295 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Aber hinter der "Kultur" gibt es noch unendlich mehr- viel mehr.. zu entdecken, zu verstehen, zu erforschen, zu begreifen. Und das alles ist "echt"! Da ist nichts Übernatürliches, nichts Übersinnliches, nichts Mystisches und Jenseitiges,

Perquestavolta,

... wie ich lesen konnte, hast Du einen etwas anderen Einfluss-Rahmen in Deiner Jugend erlebt, als ich.- Gerne denke ich an meine interessante und schöne Jugend zurück. Du hoffentlich auch?-

Alle neuen Entdeckungen brachten den Menschen tiefere Einsichten in die Ordnung und den Aufbau der materiellen Welt, konnten ihnen aber wenig über den geistigen Hintergrund der in ihr so vorgefundenen "Regeln" sagen. - Wer sich nun aber vorstellen mag, dass z.B. Atome schon immer da waren und dass sie sich irgendwann zu komplexeren Formen, bis hin zum Menschen, zusammenschlossen - der mag dies tun.-

Mein Interesse richtet sich mehr auf das, was sich hinter den stofflichen Erscheinungen verbirgt - also den geistigen Ur-Grund. Mit Mystik oder Übernatürlichem hat dies wenig zu tun, eher mit gesundem Menschenverstand, welcher nicht allein auf die bekannten atomaren Verbindungen starren möchte.
Es nützt Dir wenig, wenn Du lediglich auf wissenschaftliche Ergebnisse aus bist. Sie können zwar manchen Aberglauben beseitigen und die Gegenstände mit den methodisch gereinigten Wissenschaften erforschen - wirklich ergründen können sie diese aber nicht. Du erfährst durch Deinen Verstand die zwingende Einsehbarkeit und dementsprechend auch die tatsächliche allgemeine Zustimmung zu wissenschaftlichen Ergebnissen durch jedes begreifende Verstandeswesen. Es gibt ein zwar enges, aber unbestimmt begrenztes Reich gültiger Wahrheiten. Dies ist das Reich bestehender Wahrheiten für das Bewusstsein überhaupt.
Dieser Inhalt ist nun entweder empirisch=evident als Wahrnehmbarkeit, Meßbarkeit, Fotografierbarkeit.
Es gibt aber auch Inhalte außerhalb dieser zwingenden Kraft des Sichaufdrängens für jedermann. Diese erwachsen aus wesensverschiedenen Ursprüngen, denen die unbedingten wissenschaftlichen Gehalte entspringen!
Auch diese tragen unser Leben - aber nicht jedes Leben gleicherweise - und teilen sich in Aussagen mit.

In unserer Situation finden wir uns auf Sein in 2 Weisen gerichtet:
Ich will zunächst wissen, was ist, sofern ich immer schon ein Wissen von Seiendem vorfinde. Dies kann ich prüfen und erweitern. Dann möchte ich aber wissen, wer ich bin. Es ist, als ob ich mich aus einem Seinsbewusstsein herausdenke, in dem ich und die Gegenstände noch gar nicht getrennt waren, darum Dunkelheit herrschte und noch kein Sein gewusst wurde.
In der Helligkeit der Wissenschaften und ihren Spaltungen suche ich den Weg zu mir selbst und von mir selbst zur Transzendenz zurückzufinden. Ich suche mich also über die Gegenständlichkeit des Wissens in der Welt. Es ist dann, als ob das eigentliche Sein sich mir durch die zwingende Gewissheit dieses Wissens von Gegenständen in der Welt ankündige.
Würde ich dieses gewisse Wissen von gegenständlichem Sein nicht nur für Wahrheit, sondern für die einzige Wahrheit und das darin gemeinte Sein für das einzige Sein halten, würde ich mich darüber vergessen. (Der Mensch ist aber mehr, als er von sich weiß!)

So darf nicht gering geachtet werden, dass manche Menschen aus ihrer Selbstverlorenheit zurück auf einem anderen Weg gehen, auf dem sie nicht mehr sicheres Wissen von gegenständlichem Sein, sondern Erhellung des eigentlichen Selbstseins und mit ihm das eigentliche Sein finden möchten.
Erst an den Grenzen des Bewusstseins kann eine Erhellung der anderen Weisen des uns Umgreifenden passieren.
Wenn der Raum des wissenschaftlichen Bewusstseins zugleich der Raum allen Hellwerdens in der Aussagbarkeit für uns ist, so ist doch dessen zwingende Richtigkeit keineswegs schon jemals die Wahrheit schlechthin. - Wahrheit erwächst vielmehr aus allen Weisen des uns Umgreifenden.

Die uns wesentliche Wahrheit beginnt gerade dort, wo das Zwingende des Bewusstseins aufhört. Wir stoßen auf die Grenze, wo unser Dasein und anderes Dasein, auch wenn beide auf die eine und allgemeingültige Wahrheit gerichtet zu sein meinen, diese Wahrheit doch nicht als dasselbe anerkennen.
An dieser Grenze geraten sie entweder in den Kampf, in dem Gewalt und List entscheiden, oder es teilen sich Ursprünge des Glaubens mit, die sich angehen, ohne je eins und identisch werden zu können.
An dieser Grenze spricht ein anderes Wahrsein und zwar aus jeder Weise des uns Umgreifenden, das wir sind und nicht nur aus dem Bewusstsein, dem die zwingende Einsicht zugehört.
Wir stehen also vor der Vielfachheit der Wahrheit: des Daseins, des Geistes, der Existenz.

Zusammengefasst:
Dasein ergreift Wahrheit als sein zweckmäßiges Verhalten. Zweckmäßig erstens für Daseinserhaltung und -erweiterung, zweitens für dauerhafte Befriedigung, drittens für die Adäquatheit des Ausdrucks zur Innerlichkeit und des Bewusstseins zum Unbewussten.
Unwahr ist Verdrängung und Verkehrung, ist Verwirrung des Bewusstseins!

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

09.12.2015 21:58
#296 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #295
[quote]Es nützt Dir wenig, wenn Du lediglich auf wissenschaftliche Ergebnisse aus bist. Sie können zwar manchen Aberglauben beseitigen und die Gegenstände mit den methodisch gereinigten Wissenschaften erforschen - wirklich ergründen können sie diese aber nicht.


Du tust dich schwer mit dem "Nachverstehen", oder du weichst immer wieder absichtlich aus.

Ich habe eine "wissenschaftliche Kindheit" erlebt" Reklov.

Die Schönheit der Natur ist voll von List, Trug und Täuschung. Schafe und Lämmer sind keine lieben und unschuldigen "Opfertiere", sondern gefräßige, gehässige und bösartige "Grobiane". Sie neiden sich gegenseitig das Futter, rempeln die Schwächeren, fressen den anderen im Rudel welche sie nicht leiden können das Futter weg, auch wenn sie selbst schon fast platzen.. Der Kuckuk legt seine Eier in die Nester anderer Vögel, wohlwissend, dass dies der sichere Tod für die eigenen Nachkommen dieser "Zieheltern" ist. Fleischfressende Pflanzen, töten eine fleißige Biene genauso, wie eine unvorsichtige Ameise. Bienen töten im Herbst alle Drohnen (männlichen Bienen), weil sie ihnen den Honig nicht gönnen..

Ein gütiger, liebender verantwortunsgvoller Gott kann es nicht gewesen sein, der "das Leben" schuf... Und ein anderer Gott, ist ohne jegliche Relevanz...

Reklov Offline




Beiträge: 5.923

10.12.2015 13:49
#297 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Du tust dich schwer mit dem "Nachverstehen", oder du weichst immer wieder absichtlich aus.

Perquestavolta,

... weder - noch! - Schau in den Spiegel und ergründe zunächst mal Dein "Nachverstehen" hinsichtlich der anspruchsvollen Themen, welche nun mal nicht gemessen, katalogisiert und als verlässliche Formeln nieder geschrieben werden können!
Dazu müsstest Du Dich jedoch auch öffnen können und nicht allein auf der erforschbaren Ebene denkend verweilen wollen, welche Dich seit Deiner Jugend so begeistern konnte.

Zitat
Ich habe eine "wissenschaftliche Kindheit" erlebt" Reklov.

Das ist doch gut und schön, - nur - spirituell scheinst Du deshalb verarmt zu sein. Diese Lücken sind Dir auch nicht bewusst geworden, was sich aus Deinen Beiträgen ablesen lässt. Mit Hohn und Spott sind diese Lücken aber nicht zu schließen.
Das Hineingehen in solche Themen verlangt die gleiche aufmerksame Energie, wie die Beschäftigung mit naturwissenschaftlichen Problemen!

Zitat
Die Schönheit der Natur ist voll von List, Trug und Täuschung. Schafe und Lämmer sind keine lieben und unschuldigen "Opfertiere", sondern gefräßige, gehässige und bösartige "Grobiane". Sie neiden sich gegenseitig das Futter, rempeln die Schwächeren, fressen den anderen im Rudel welche sie nicht leiden können das Futter weg, auch wenn sie selbst schon fast platzen.. Der Kuckuk legt seine Eier in die Nester anderer Vögel, wohlwissend, dass dies der sichere Tod für die eigenen Nachkommen dieser "Zieheltern" ist. Fleischfressende Pflanzen, töten eine fleißige Biene genauso, wie eine unvorsichtige Ameise. Bienen töten im Herbst alle Drohnen (männlichen Bienen), weil sie ihnen den Honig nicht gönnen..

Ein gütiger, liebender verantwortunsgvoller Gott kann es nicht gewesen sein, der "das Leben" schuf... Und ein anderer Gott, ist ohne jegliche Relevanz...

Der Kampf und die angewendeten "Listen" in der Tier- und Pflanzenwelt sind mir auch schon in frühester Jugend vor Augen getreten. - Viele der von Dir genannten Listen und Egoismen sind bis heute leider auch bei vielen Menschen zu beobachten, und das, obwohl sie ein weit höheres Bewusstsein entwickeln konnten, als Tiere! - Wenn Bienen im Herbst alle Drohnen töten, so handeln sie nach ihrem "Programm", aus dem sie, mangels höherem Bewusstsein, eben nicht ausbrechen können. Wenn aber z.B. denkende Menschen systematisch Völkermord zu begehen in der Lage sind, so ist dies eine noch weitaus verachtenswertere Tat.
Das gleiche gilt auch für eine fleischfressende Pflanze, denn deren Reflexe kommen nun mal "unbewusst" in Gang, wenn ein Insekt (welches auch immer) sich auf ihr niederlässt.
Es ist nicht an uns, die Naturverhältnisse zu kritisieren und aus ihnen gar auf einen "verantwortungslosen" Gott zu schließen, denn man könnte das Fressen und Gefressenwerden auch als einen Energieaustausch betrachten, der uns nur grausam vorkommt, weil wir uns bewusstseinsmäßig entwickelt, dabei unsere eigene Moral und Ethik aufgestellt haben. Dieses Wissen um gut und böse wird ja in der biblischen Parabel des Sündenfalls (mit den intellektuellen Möglichkeiten der Antike) auf eine spezielle Weise erzählerisch illustriert.

Man kann das uns grausam vorkommende Spiel in der Natur auch als das Werk eines Demiurgen betrachten und nicht ohne Grund wird das irdische, materielle Reich von vielen Religionen als das Herrschaftsgebiet angesehen, welches der "Chef" dem Satan als Spielwiese überlassen hat.
Oder man betrachtet es nüchterner und sieht in dem gegenseitigen Vernichten auch einen vernünftigen Regulator. So zeigte eine Doku über Wölfe in Sibirien, dass diese zunächst nur der schwachen, kranken und langsamen Elche habhaft werden können, die anderen dann unbeschadet entgleiten lassen müssen.
Ich halte es für voreilig, das Drama in der Natur als "herzlos" anzusehen, denn wir kennen ja nicht das gesamte kosmische Programm. Auf jeden Fall sollte uns, die wir aus dem reinen, dumpfen Naturzustand heraus treten konnten (durften?), das harte Spiel der Natur ein Anlass sein, mit unseren erworbenen geistigen Fähigkeiten die Tugenden der Güte und Barmherzigkeit besonders weiter zu pflegen und dort zu kämpfen, wo diese mit Füßen getreten werden, um nicht als Menschheit wieder auf der rohen Tierstufe zu landen! -
Vielleicht ist aber, auch hier, die Natur mit ihren vielen konträren Beispielen unser großer Lehrmeister, denn sie zeigt uns ja auch reichlich Liebe und Zuwendung innerhalb der einzelnen Tierfamilien.

Zitat
Ein gütiger, liebender verantwortunsgvoller Gott kann es nicht gewesen sein, der "das Leben" schuf... Und ein anderer Gott, ist ohne jegliche Relevanz...

Wenn Du Dir, als kleiner beschränkter "Erdenwurm", über "Gott" schon ein Urteil anmaßen willst, so musst Du auch in der reichlich vorhandenen Fruchtbarkeit allen Lebens für Dich das Positive heraus lesen können, anstatt aus Deiner menschlichen Sicht im großen Spiel des Kosmos nur hartherzige Grausamkeiten herauslesen zu wollen!

Hierzu einfache Beispiele:

Sogar die Bazillen, also die kleinsten aller Geschöpfe, wären durch ihre Fortpflanzungskraft imstande, die Erde mit ihresgleichen zu füllen. Ein solches Spaltpilzchen ist meist ein winziges Stäbchen (1/500 mm lang und 1/1000 mm dick). Es hat eine Lebensdauer von etwa einer Stunde, innerhalb derer es sich durch Zweiteilung vermehrt. Dadurch entsteht in 24 Stunden eine Bazillenmasse von1/44 Kubikzentimeter. Nach zwei Tagen ist etwa der Hohlraum eines Halbliterglases damit ausgefüllt. Nach fünf Tagen wäre das eine Menge, für die alle Ozeane der Welt keinen Platz mehr hätten. - (So gesehen muss auch der alles, auch uns, regulierende Tod nicht als zu beweinendes Drama auf einen hartherzigen Gott geschoben werden, denn wir wissen ja nichts über den Sinn unseres so kurz "programmierten" Erdendaseins.)
Ein wichtiger Regulator im überschäumenden Spiel der fruchtbaren Natur sind also neben dem Tod, der Überlebenskampf, der Wettbewerb, der Hunger. Würde aber jeder Kreatur ein langes oder gar ewiges Leben geschenkt werden, wäre die Erde damit schon längst überfordert.
Von jeder Tier- und Pflanzenart existieren unzählige Einzelwesen und nichts berechtigt uns, von einer merkbaren Abnahme des Gesamtlebens auf Erden zu sprechen, ungeachtet, dass einzelne Arten aussterben.

Die Fruchtbarkeit des Lebens bleibt stets Sieger, ungeachtet ihrer alles regelnden Vergänglichkeit. Man hat über diese Fruchtbarkeit des Lebens Berechnungen angestellt, die in ganz phantastischen Vorstellungen mündeten:
Wenn z.B. ein Störweibchen in einem Jahr mehrere Millionen Eier ins Wasser legt, dann muss die zweite Generation drei Millionen mal drei Millionen Exemplare betragen. Nach 4 Geschlechtern würden die Störe eine Kaviarmenge hervorbringen, welche die Erdkugel an Größe überträfe.
Der Mord, der Lebenskampf und der Tod, dem jedes Geschöpf ausgesetzt ist, erscheint angesichts solcher Zahlen sofort
in einem anderen Licht.
Angesichts eines so überwältigenden Werdens ist das Vergehen (in all seinen uns grausam erscheinenden Formen) eine absolute Notwendigkeit, sonst wäre das Gleichgewicht der Schöpfung täglich und stündlich in Gefahr.-

Wenn Du hier also schon als Gotteskritiker auftreten möchtest, dann solltest Du zunächst mal in der Lage sein, in göttlich dimensionierten Maßstäben zu denken. Weil Du aber ein Mensch bist, ist Dir dies verständlicherweise nicht möglich.

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

10.12.2015 15:32
#298 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #297

Zitat
Du tust dich schwer mit dem "Nachverstehen", oder du weichst immer wieder absichtlich aus.
Perquestavolta,

... weder - noch! - Schau in den Spiegel und ergründe zunächst mal Dein "Nachverstehen" hinsichtlich der anspruchsvollen Themen, welche nun mal nicht gemessen, katalogisiert und als verlässliche Formeln nieder geschrieben werden können!



Wenn dem so ist, worüber reden wir dann hier? Du behauptest, dass allem SEIN eine einzige Ursache zugrunde liegt und ich behaupte, dass allem Sein unendlich viele Ursachen zugrunde liegen. Ich kann das mit naturwissenschaftlicher Methodik belegen und beweisen. Du aber labberst nur nur ständig den gleichen "Schmarn", dass die eine Ursache nicht ergründet werden könne und wir nichts darüber wissen. Naturwissenschaftlich können wir darüber, worüber wir nichts wissen keine Aussagen machen. Noch nicht mal, dass es diese eine Ursache geben könnte. Dass allem Sein das Leben selbst zugrunde liegt, willst du auch nicht gelten lassen.. obwohl das die einzige nachvollziehbare Ursache überhaupt ist.

Und was meinst du mit anspruchsvollen Themen?

Athon Offline




Beiträge: 3.585

10.12.2015 16:43
#299 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Perquestavolta

Zitat von Perquestavolta #298
Du (Reklov) behauptest, dass allem SEIN eine einzige Ursache zugrunde liegt und ich behaupte, dass allem Sein unendlich viele Ursachen zugrunde liegen. Ich kann das mit naturwissenschaftlicher Methodik belegen und beweisen.


Ich könnte mich mit dieser Aussage anfreunden, wenn Du mir mangels eigener wissenschaftlicher Erkenntnisse die erwähnten Belege und Beweise mitteilen würdest. Danke.

----------------------------------------------------
NUR DER ZWEIFEL LÄSST UNS DENKEN

Reklov Offline




Beiträge: 5.923

10.12.2015 20:33
#300 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Du behauptest, dass allem SEIN eine einzige Ursache zugrunde liegt und ich behaupte, dass allem Sein unendlich viele Ursachen zugrunde liegen.

Perquestavolta,

... das nennt man bei uns einen Meinungsstreit. Der ist nicht so tragisch zu nehmen und für Dich vor allem kein Grund, wiederholt unhöflich zu werden.

Zitat
Ich kann das mit naturwissenschaftlicher Methodik belegen und beweisen.

Na dann schieß mal los, denn das interessiert sicher nicht nur mich!

Zitat
Dass allem Sein das Leben selbst zugrunde liegt, willst du auch nicht gelten lassen.. obwohl das die einzige nachvollziehbare Ursache überhaupt ist.

... vielleicht mag das für Deine Denkweise gelten!? - Leben, wie wir es kennen, ist als Dasein ein Aspekt des Seins, wird aber nicht als dessen Ursache gedacht. Auch die Sonnensysteme, auf welchen z.B. kein Leben vorzufinden wäre, müssen zum "Sein" gezählt werden, obwohl auf ihnen keinerlei lebendiges "Dasein" herrscht. - So schwer kann dieser einfache Gedanke ja nun nicht aufzunehmen sein. (?)

Gruß von Reklov

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