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Atheismus vs. Religionen  


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 Atheismus/Agnostizismus
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SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

02.01.2016 11:13
#401 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Blackysmart im Beitrag #398
Zitat von SOL demiurg im Beitrag #368
. Jeder Mensch hat Möglichkeiten einer Gotteserfahrung, auch ein Atheist. Nur sollte man sich immer fragen, wie man sich diesem Thema stellt.


Daher meine Frage: Wie kann ich als Atheist erkennen, dass ich gerade eine Gotteserfahrung gemacht habe? Wenn jeder Mensch diese Erfahrung machen kann, muss es doch Kriterien zum Erkennen einer Gotteserfahrung geben.



Das erste was du machen solltest ist...dich nicht als Atheist zu sehen. Sieh dich doch mal als Mensch! Ein mutiertes Tier aus dem Urschlamm der Evolution.
Zitat von Blackysmart im Beitrag #398
Wenn ich mir die Idee in den Kopf setze das Gott nicht existiert, wie soll ich ihn dann jemals finden. Wie soll ich mir Möglichkeiten vor Augen führen, was dieser ist, wie dieser ausschaut, wie dieser sich zeigt, wenn ich stur daran festhalte, dass das was ich gelehrt bekommen habe "nur" die Wahrheit sein kann?
Zitat von Blackysmart im Beitrag #398
Das bedeutet doch, dass jeder Gläubigev, wenn er kein vorgefertigtes Glaubensbild einer Religion übernimmt, sich sein eigenes Gottesbild zurechtzimmert. Wie können Gläubige Gott finden, wenn sie sich eine falsche Vorstellung von dem Aussehen und der Erscheinung von Gott machen? Wo ist bei der Möglichkeit zum Erkennen Gottes der Unterschied zwischen einer falschen und überhaupt keiner Gottesvorstellung?

Nicht jeder "Gläubige"...jeder Mensch.
Ja, das ist ein großer Nachteil das die Menschen über die Zeit hinweg...sozusagen geblendet wurden. Es sind immer wenige, die sich etwas in den Kopf setzen und dieses dann als die absolute Wahrheit hinstellen und nichts als die Wahrheit.
Wie kann ein "Mensch" Gott finden...diese ewige Teilung von Ansichten sollte aus den Köpfen verschwinden. Neutralität gegenüber den Themen und den eigenen Ansichten sowie den Ansichten anderer. Das wäre ein Anfang.

Zitat von Blackysmart im Beitrag #398
Zitat von SOL demiurg im Beitrag #368
. Geht es der Taube nicht gut wenn sie für Futter tanzt?

Der Taube kann es dabei recht gut gehen und sie kann sich auch gut dabei fühlen. Die Frage ist jedoch, ob es gut ist, Unwissend zu bleiben und für einfach so Geglaubtes Energie und Lebenszeit zu verschwenden. Anfangs vielleicht. Bis einige Tauben dann der Nachbarsfamilie mitteilen, dass die von Ihnen ausgeführten Bewegungen falsch seien und sie deshalb weniger Futter bekommen. Im extremeren Fall wird die erste Taubenfamilie zu der Überzugung kommen, dass die angeblich falschen Bewegungen der zweiten Taubenfamilie den Futtergott verärgert, die erste Taubenfamilie daher weniger Futter bekommen würde und daher die erste Taubenfamilie die unbelehrbare zweite Taubenfamilie mit Gewalt überzeugen müsse. Hast Du den Versuchsablauf überhaupt richtig verstanden? Die Taube bekommt immer zu zufälligen Zeiten die gleiche Menge Futter. Sie glaubt nur, den Futtererhalt beeinflussen zu können. Da sie fest von ihren Handlungen überzeugt ist, ist sie unfähig, ihre Fehler zu erkennen. Könnte sie ihre Handlungen reflektieren würde sie feststellen, dass sie nicht hungern müsste. Aber zu dieser Erkenntnis sind ja nicht mal menschliche Theisten in ausreichendem Maße fähig.


Ja, ich habe den Ablauf verstanden!
Du hast über etwas geschrieben, was du sehr schnell auf die menschliche Geschichte übertragen kannst.
Vor ein paar tausend Jahren gab es weitaus weniger Menschen auf diesen Planeten als heute. Irgendwann stießen dann Menschen auf andere Menschen. Die Menschen die "zuwanderten" sahen natürlich etwas, was anders war als ihre eigenen Vorstellungen vom Leben. Warum wandert man nun durch die Welt? Vielleicht weil man hungert? Vielleicht weil man seinen Lebensraum aufgeben musste? Was geschiet wohl...über die Zeit?

SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

02.01.2016 11:29
#402 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Gysi im Beitrag #399

Zitat von SOL demiurg
Dann...du fällst wieder in dein altes Muster zurück.
Schrieb ich nicht vor kurzer Zeit, das ein "gutes Gespräch" nur dann zustande kommt, wenn sich "beide Parteien" aufeinander einlassen?

ICH lasse mich auf dich ein! Sonst würde ich dir nicht differenzierte Antworten geben. Aber DU lässt dich nicht auf MICH ein, weil du dich gleich als der Wegweiser in die Göttlichkeit aufspielst.

Zitat
Du musst durch den Nebel hindurch und nicht an Stellen gehen, wo du den Nebel umgehen kannst.

Nein, muss ich nicht. Ich bin durch viele Nebel gegangen, und der hat sich oft aufgeklart. Dass sich DEIN Nebel nicht aufklart, ist nicht meine Schuld. Und das werde ich auch nicht brauchen. Denn in dir liegt nicht der Erkenntnisschatz, den ich brauche. Glaubst du denn, dass hinter diesem einen Satz "Gott IST das Bewusstsein" ohne nähere Erklärung dieser Schatz zu finden ist? Bist DU die Weisheit, der Prophet, das Licht? Mit DIESER Dialogpotenz, die du hier im RF offenbarst? Du bist sehr überzeugt von dir, nicht wahr? Du bist vermessen, SOL demiurg! Wie deine Vermessenheit sich schon in deinem Nicknamen offenbart.



Ich lasse mich nicht auf dich ein? Was glaubst du warum ich mit dir schreibe? Wenn es mir egal wäre, würde ich einfach aufhören zu schreiben und verschwinden.
Ja!
Ich bin weder Weisheit, noch Prophet, noch irgendein Licht.
Ich finde oder empfinde deine Aussagen als sehr verbissen. Das bringt dich nicht weiter. Ich weiß nicht ob du Gott suchst, oder wie ich, gegen ihn kämpfst oder ankämpfst.
Glaub mir...hier im Forum findest du viele Informationen, die darauf hinweisen, das Gott eine Existenz ist.
Was ich dir raten kann, ob du es annimmst ist "völlig allein" deine Sache, ist, frage dich was du willst! Willst du Gott finden oder willst du weiterhin auf die zurechgezimmerten Ansichten der Weltbevölkerung harren?
Versuche ein Zusammenhang zwischen deinen Ansichten und der der anderen (dazu reicht sogar schon hier "dein" Forum aus) zu suchen.
Und höre endlich auf zu denken, das dir irgendjemand etwas Schlechtes will!

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 18.953

02.01.2016 13:09
#403  Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SOL demiurg
Willst du Gott finden oder willst du weiterhin auf die zurechgezimmerten Ansichten der Weltbevölkerung harren?


ich empfehle dir, die Beiträge deiner Mitdiskutanten, auf die du antwortest, zu lesen. Dann würdest du die Antwort schon längst kennen! Du stellst deinen Supersatz "Gott ist das Bewusstsein!" ohne weitere Erklärung mit einer gewissen Abfälligkeit also über die intellektuellen Lebensleistungen der kompletten Menschheit. Trete mal aus dir raus und beobachte dich selbst! Unerträglich, diese Arroganz! Aber diese Medaille hat noch eine pathologische Seite. Ich denke, dass das von verschiedenen Stellen dir auch schon gesagt worden ist.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reklov Offline




Beiträge: 5.813

02.01.2016 13:27
#404 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Da hast du recht! Und daraus folgerst du was?

@Gysi,

Das "Göttliche" ist nicht in Dogmen oder theologischen Abhandlungen zu finden, da diese sich ja auch nur um sprachliche Brücken bemühen können.
In der Liebe zu einem anderen Menschen kann aber z.B. ein jeder (s)einen Splitter des Göttlichen nach außen bringen und somit spürbar und sichtbar verwirklichen. Wer also nicht lieben kann, ist bereits stark verkrustet!
Verkrustungen müssen aber keinesfalls ein Dauerzustand bleiben.

Dein Wunsch, Beweise und nachprüfbare Ergebnisse hinsichtlich des Gottesgedankens vorgelegt zu bekommen, ist also so nicht erfüllbar. Du hast aber immerhin die Chance, so zu leben, dass es dem "Göttlichen" gefallen könnte (wie es ein jüd. Spruch andeutet). Das genügt vollkommen - sei man nun Atheist oder Gläubiger.

Gruß von Reklov

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 18.953

02.01.2016 13:57
#405 Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov
n der Liebe zu einem anderen Menschen kann aber z.B. ein jeder (s)einen Splitter des Göttlichen nach außen bringen und somit spürbar und sichtbar verwirklichen.

Gott ist also die Liebe. Und wenn wir lieben, partizipieren wir von Gott. Da tut sich eine Frage auf: Wie kommst du nur darauf? Klar doch: Der Pastor erzählte es uns so. Nee - das mit der Liebe verhält sich ein wenig anders. =>

Was ist Liebe?

Liebe ist der biologische Magnetismus, der Menschen oder Mensch, Tiere und Dinge zusammenführen oder zusammen halten will.

Der Akt der Liebe spielt sich stets innerhalb ihrer Pole der

- gebenden Liebe und der
- nehmenden Liebe

ab.

Nehmende Liebe ist Begehren. „Ich will dich, ich brauche dich, ich leide ohne dich!“ sind Ausdruck dieser begehrenden Liebe, die sich eigentlich erst mal nur um das eigene Ego kümmert.

Die gebende Liebe kümmert sich um das Glücklichsein des geliebten Menschen (oder der geliebten Tiere: Haustiere, Wildtiere), ohne an einen Eigennutz zu denken.

Die praktizierte Liebe spielt sich irgendwo innerhalb der beiden Pole ab. Extremer Altruismus ist unwahrscheinlich. Und extremes egoistisches Begehren kann man eher als „krankhafte Gier“ als denn „Liebe“ bezeichnen.
Um die erst mal egoistische Liebe mit Gegenliebe beantwortet zu bekommen, muss man zu einer Empathie fähig sein, die über den puren Egoismus hinausgeht.

Altruistisch ist reife Mutterliebe. Aber auch dieser Ofen hält sich nur durch eine Befeuerung der Gegenliebe (der Kinder) warm. Auch diese Liebe kann und muss die Position der hundertprozentigen Selbstlosigkeit nicht einnehmen.

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SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

02.01.2016 14:12
#406 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Gysi im Beitrag #403

Zitat von SOL demiurg
Willst du Gott finden oder willst du weiterhin auf die zurechgezimmerten Ansichten der Weltbevölkerung harren?

ich empfehle dir, die Beiträge deiner Mitdiskutanten, auf die du antwortest, zu lesen. Dann würdest du die Antwort schon längst kennen! Du stellst deinen Supersatz "Gott ist das Bewusstsein!" ohne weitere Erklärung mit einer gewissen Abfälligkeit also über die intellektuellen Lebensleistungen der kompletten Menschheit. Trete mal aus dir raus und beobachte dich selbst! Unerträglich, diese Arroganz! Aber diese Medaille hat noch eine pathologische Seite. Ich denke, dass das von verschiedenen Stellen dir auch schon gesagt worden ist.


Wenn ich doch aber antworte, heißt das dann nicht das ich die Fragen oder Aussagen gelesen habe?
Du willst also weiterhin auf dein Weltbild bauen und weiterhin auf eine Suche, nach einer Antwort von Gott, gehen?
Aber gut...was kann ich von dir erlernen, was mich in meinem Denken weiterbringen könnte, bevor mich der Tod besuchen kommt?

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 18.953

02.01.2016 14:19
#407 Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SOLdemiurg
Wenn ich doch aber antworte, heißt das dann nicht das ich die Fragen oder Aussagen gelesen habe?

Nee, hast du nicht! Oder den Text wieder vergessen, als du ihm antworten wolltest.

Zitat
Aber gut...was kann ich von dir erlernen, was mich in meinem Denken weiterbringen könnte, bevor mich der Tod besuchen kommt?

Lerne die Sensoren deines Lebens ernst zu nehmen! Das Vertrauen, aber auch das Misstrauen. Wenn deine Intuition funktionierte, würdest du nicht so viel Angst vor dem Tod haben.

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SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

02.01.2016 14:37
#408 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Gysi im Beitrag #405

Zitat von Reklov
In der Liebe zu einem anderen Menschen kann aber z.B. ein jeder (s)einen Splitter des Göttlichen nach außen bringen und somit spürbar und sichtbar verwirklichen.
Gott ist also die Liebe. Und wenn wir lieben, partizipieren wir von Gott. Da tut sich eine Frage auf: Wie kommst du nur darauf? Klar doch: Der Pastor erzählte es uns so. Nee - das mit der Liebe verhält sich ein wenig anders. =>


Ich schrieb gestern etwas in ein anderes Themengebiet...HIER...
Was empfindest Du wenn du liebst? Oder anders ausgedrückt, wenn deine Hormone verrückt spielen? Vergisst man dann nicht "alle Sorgen" die um einen existieren? Jedenfalls für einen kleinen Moment.
Jedes Leben...entstand aus "LIEBE", aber nicht die Liebe die in vielen Gedichten und Pornofilmchen gezeigt wird. Sondern die Liebe, die diese Dinge erst Gestalt annehmen lassen.

Ich arbeitet einmal bei einem Pastor der evangelischen Kirche und habe eine Situation beobachten können, die ich so selten zu sehen und zu hören bekam:
Eine Frau kam Mittags zu diesem Pastor und beklagte den Tod ihres Mannes, der am Vorabend bei einem Autounfall gestorben ist. Sie hatte ihre kleine Tochter dabei. Der Pastor ging mit der Frau in die Kirche um das er ihr Leid anhören und sie ein wenig Trost spenden konnte.
Die Tochter wartete draußen mit der Frau des Pastors. Sie standen ca. 3m von mir entfernt, sodass ich gut mit anhören konnte was die Tochter der Frau fragte.
Sie fragte warum Gott dies getan hat und was Gott denn ist. Die Frau antwortet:
"Gott hat das nicht getan. Es war ein Unfall den man nicht vorhersehen kann, da zu viele Dinge zusammen kommen um eine Situation entstehen zu lassen. Gott aber ist immer um dir herum."
Die fragenden Augen des Kindes konnten mit der Antwort nichts anfangen, was die Frau des Pastors auch mitbekam.
Die Frau des Pastors fragte das Kind: "Spürst du den Wind in deinem Gesicht? Das ist Gott. Siehst du die Vögel auf dem Baum? Das ist Gott. Siehst du die Wolken am Himmel? Das ist Gott."

Nicht nur das was die Frau zu dem Kind sagte war ausschlaggebend für mein verdutztes Schauen...sondern die Art der Zuneigung der Pastorenfrau für das Kind.

SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

02.01.2016 14:39
#409 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Gysi im Beitrag #407

Zitat von SOLdemiurg
Wenn ich doch aber antworte, heißt das dann nicht das ich die Fragen oder Aussagen gelesen habe?
Nee, hast du nicht! Oder den Text wieder vergessen, als du ihm antworten wolltest.

Zitat
Aber gut...was kann ich von dir erlernen, was mich in meinem Denken weiterbringen könnte, bevor mich der Tod besuchen kommt?

Lerne die Sensoren deines Lebens ernst zu nehmen! Das Vertrauen, aber auch das Misstrauen. Wenn deine Intuition funktionierte, würdest du nicht so viel Angst vor dem Tod haben.



Ich bin neugierig. Wie kommst du darauf, das ich Angst vor dem Tod habe?

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 18.953

02.01.2016 14:46
#410  Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SOL demiurg
Ich bin neugierig. Wie kommst du darauf, das ich Angst vor dem Tod habe?

Nicht? Dachte ich mir aber. So, wie du den in die Diskussion eingebracht hast.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

02.01.2016 14:54
#411 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Vielleicht war es so gewollt? Ist der Tod nicht die einzige Hürde die "ALLE" nehmen müssen und um den "NIEMAND" etwas weiß?

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

02.01.2016 16:48
#412 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #401


Das erste was du machen solltest ist...dich nicht als Atheist zu sehen. Sieh dich doch mal als Mensch! Ein mutiertes Tier aus dem Urschlamm der Evolution.




Das ist Unfug, SOL demiurg! Evolution hat nichts mit "Mutation" zu tun! Wir Menschen sind keine "mutierten" Tiere, die aus irgend einem Urschlamm hervorgegangen sind.
Der Ur-Grund warum es uns gibt, liegt dem Umstand zugrunde, dass bei der Replikation von Erbgut immer klein Fehler auftreten. Deswegen gibt es von einer "Art" nach schon wenigen Generationen mehrere "Varianten". Viele dieser Varianten bringen auf Grund der bei der Replikation von Erbgut auftretenden Ungenauigkeiten, wieder viele neue Varianten hervor. Von denen immer nur einige wenige besonders gut zu den vorherrschenden Lebensbedingungen passen, welche sich auf Grund der klimatischen, geologischen, und "biologischen" Dynamik unserer Planeten fortwährend verändern. Die für die gerade vorherrschenden Umstände weniger Geeigneten (Angepassten) werden von besser Geeigneten überwuchert oder verdrängt. Nicht nur von den eigenen Artverwandten, sondern auch von den besonders geeigneten anderer Arten. Sie müssen sich dann entweder neue für sie geeignetere und weniger belebte Territorien suchen, oder sie sterben aus. Deswegen haben wir Menschen nach und nach den ganzen Planeten besiedelt. Und wir waren auch schon kurz vorm Aussterben und hatten sehr wahrscheinlich nur ganz großes Glück.

SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

02.01.2016 17:06
#413 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #412
Zitat von SOL demiurg im Beitrag #401


Das erste was du machen solltest ist...dich nicht als Atheist zu sehen. Sieh dich doch mal als Mensch! Ein mutiertes Tier aus dem Urschlamm der Evolution.

Das ist Unfug, SOL demiurg! Evolution hat nichts mit "Mutation" zu tun! Wir Menschen sind keine "mutierten" Tiere, die aus irgend einem Urschlamm hervorgegangen sind.
Und wir waren auch schon kurz vorm Aussterben und hatten sehr wahrscheinlich nur ganz großes Glück.


Warum nennst du es von vornherein Unfug?
Hmm...wie ich sehe hast auch du den Sinn bestimmter Aussagen nicht verstanden. Reklov erklärt es ein paar Absätze höher sehr gut, das bestimmte Annahmen von Aussagen nicht den Sinn beinhalten, was sie auf den ersten Blick darstellen sollen. Aber das ist nicht schlimm, nicht abwertend meinerseits, es ist die vergangene Zeit und die Massen an "Informationen" die wir erhalten haben.
Wer sagt aber das alle Informationen, die von Menschen formiert wurden, genau so richtig sind, wie sie dargestellt werden?

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

02.01.2016 18:22
#414 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #397
Zitat von Perquestavolta im Beitrag #396

Behauptungen verselbstständigen sich durch Gruppendynamik, sobald diese Behauptungen nicht mehr mit Vernunft "erörtert" werden können.



Bin ich oder Reklov "unvernünftig" ?
Darüber kann ich nur nach meiner Definition von Vernunft ein Urteil abgeben. Bezüglich Reklo würde ich sagen, dass er schon zu alt für Vernunft ist. Bezüglich dessen was ich von dir gelesen haben, schließe ich mich Gysi an. Da ist ziemlich viel Nebel der die Heiterkeit trübt.

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #397

Behauptungen verselbstständigen sich durch Gruppendynamik...was für eine Aussage.
Gott ist eine Behauptung, für die wir bis jetzt auch nach 250 Jahren gewissenhafter Forschung noch immer keine Beweise oder Belege gefunden haben. Trotzdem glauben immer mehr Amerikaner und Russen an die wörtliche Schöpfungsgeschichte der Bibel. Wenn man dazu auch noch alle Muslime hinzuzählt, die derzeit anderen Leuten den Kopf abschneiden, um damit Gott zu beweisen... dann kommt "diese Aussage" ja nicht von "Ungefähr".


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #397

Was weißt du, Perquestvolta, über das Leben und Denken der Menschen von vor, sage ich mal, 12000 Jahren?


Vor 12000 Jahren lebten die Menschen als Jäger und als Sammler in kleinen überschaubaren Rudel zusammen. Sie wurden von Hunger, Kälte, Parasiten und gefährlichen Fressfeinden, mit denen sie um "Futter" rivalisierten geplagt und gejagt. Die Menschen vor 12000 Jahren wurden selten älter als 30 und starben häufig schon an Infektionen, bevor sie geschlechtsreif waren. Die Menschen vor 12000 Jahren lebten als Nomaden und wanderten mit den Jahrezeiten der Nahrung, dem Wasser und dem Klima hinterher. Sie hatten nur Werkzeuge aus "Silex", Leder, und Planzenfasern, um sich auch gegen die Extreme der Natur zu behaupten und von Hundert überlebten fast immer nur 4 oder fünf. Deswegen lebten auch im Hochmittelalter weniger als 500 Millionen Menschlein auf dem Planeten.. Die meisten davon schon damals in der Gegend, die wir heute Asien nennen. Europa war von den Alpen bis zum Nordkapp eine finstere, feuchte und dicht bewaldete Wildnis. Durchzogen von Sümpfen, Mooren, und undurchdringlichem Dickicht in den Tal-Lagen. Vor 12000 Jahren waren die höheren Lagen die wir heute Mittelgebirge nennen noch ziemlich vergletschert.. Nur in den ganz milden Klimazonen in Atlantiknähe, finden sich nördlich der Alpen hie und da archäologische Relikte die von Menschen stammen, aber meist wesentlich älter oder jünger sind, als 12000 Jahre. Nordafrika war zwar auch damals schon eine relativ trockene Gegend, aber große Teile der heutigen Sahara waren noch grün genug, damit Menschen und Tiere ein Auskommen hatten. Es gab riesige Seen, die heute nur noch staubtrockene Salzlandschaften sind und es gab Oasen, die wie paradiesische Gärten waren.
In manchen Gegenden gab es auch relativ dichte Wälder, die dann nach und nach, wie vor allem auch, von den Menschen restlos abgeholzt wurden. Vor allem und vorwiegend, zur Kupfergewinnung.

Wie dachten also die Menschen vor 12000 Jahren? Sie waren uns in Überlebens- und Nutzwissen bezüglich Natur "weit voraus". Aber sie hatten eine hohe Kindersterblichkeitsrate, sie waren auf Gedeih und Verderb den Launen des Klimas ausgeliefert und Kinderkriegen war für Frauen ein Spiel um das eigene Leben. Sie wählten sich zum begatten Männer, die von den Mächten des Schicksals bevorteilt schienen und damit erfanden sie "Gott"..

Seither prügeln sich die Religioten darum, wer den "größeren" und wahreren Glauben hat... Gott ist ein ziemlicher Testosteronhirsch..^^

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 18.953

02.01.2016 18:33
#415 Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta
Bezüglich Reklo würde ich sagen, dass er schon zu alt für Vernunft ist.

...

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

02.01.2016 19:04
#416 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #414
Darüber kann ich nur nach meiner Definition von Vernunft ein Urteil abgeben. Bezüglich Reklo würde ich sagen, dass er schon zu alt für Vernunft ist. Bezüglich dessen was ich von dir gelesen haben, schließe ich mich Gysi an. Da ist ziemlich viel Nebel der die Heiterkeit trübt.

Heiterkeit? Worüber?

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #414
Gott ist eine Behauptung, für die wir bis jetzt auch nach 250 Jahren gewissenhafter Forschung noch immer keine Beweise oder Belege gefunden haben. Trotzdem glauben immer mehr Amerikaner und Russen an die wörtliche Schöpfungsgeschichte der Bibel. Wenn man dazu auch noch alle Muslime hinzuzählt, die derzeit anderen Leuten den Kopf abschneiden, um damit Gott zu beweisen... dann kommt "diese Aussage" ja nicht von "Ungefähr".

250 Jahre wissenschaftliche Bemühungen...und du denkst, das diese kurze Zeit ausreicht um Milliarden von Jahre zu erläutern?
Was andere Menschen mit ihrem Glauben anrichten, sollte auf keinster Weise akzeptiert werden. Hier schaltet sich dann ganz normale Vernunft ein, die aber durch zu viel Gerede in falsche Richtungen gelenkt werden. Deswegen schrieb ich, das man Wahrheit und Lüge kaum noch unterscheiden kann.


Zitat von Perquestavolta im Beitrag #414
Wie dachten also die Menschen vor 12000 Jahren? Sie waren uns in Überlebens- und Nutzwissen bezüglich Natur "weit voraus". Aber sie hatten eine hohe Kindersterblichkeitsrate, sie waren auf Gedeih und Verderb den Launen des Klimas ausgeliefert und Kinderkriegen war für Frauen ein Spiel um das eigene Leben. Sie wählten sich zum begatten Männer, die von den Mächten des Schicksals bevorteilt schienen und damit erfanden sie "Gott"..

Seither prügeln sich die Religioten darum, wer den "größeren" und wahreren Glauben hat... Gott ist ein ziemlicher Testosteronhirsch..^^


Du scheinst entweder im Geschichtsunterricht gut aufgepasst zu haben oder hast das große Gehirn Google befragt. Aber du selbst...weißt nichts von und aus dieser Zeit.
Es werden Knochen gefunden und daraus werden dann Geschichten geformt, die bei der nächsten archäologischen Ausgrabung widerlegt werden müssen und eine neue Geschichte geformt wird.
Es ist auch gar nicht sooo wichtig was Menschen in dieser Zeit getan haben oder wie sie gelebt haben. Aber...wie du schon anmerkst, waren sie uns "weit überlegen im Nutzen der Natur"...sie lebten mit ihr.

Leider sehe ich immer wieder in deinen Texten eine Abneigung gegenüber andersdenkenden Menschen(Religioten)...müssen denn alle gleich im Denken sein?
Die RKK hat sehr viel Mist gebaut, genauso wie alle anderen verblendeten Religionsangehörigen aus damaliger Zeit, das liegt aber an der Bildung die wir erhalten haben...als Kinder...!
Sozusagen plappern wir alles nach!!!
Hinzu kommt das Anpassen an Umstände, die wir uns zum einen selbst auferlegen und zum anderen durch den natürlichen Lauf der Natur, Evolution, auferlegt bekommen.

Ich sage ja auch nicht das jeder Mensch an Gott glauben sollte, aber der Kampf um "Sein oder Nicht-Sein" sollte aufhören.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

02.01.2016 19:40
#417 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Gysi im Beitrag #415

Zitat von Perquestavolta
Bezüglich Reklo würde ich sagen, dass er schon zu alt für Vernunft ist.
...



.....was klein Hänschen nicht gelernt hat, lernt Opa Volker auch nicht mehr...

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

02.01.2016 21:43
#418 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta
Der Ur-Grund warum es uns gibt, liegt dem Umstand zugrunde, dass bei der Replikation von Erbgut immer klein Fehler auftreten.

Na das erklärt wenigstens dein Selbstbild und warum du Meinungen, die nicht mit deiner konform gehen so fundamental feindlich und aggressiv gegenüberstehen musst.


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

02.01.2016 22:04
#419 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #416

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #414
Gott ist eine Behauptung, für die wir bis jetzt auch nach 250 Jahren gewissenhafter Forschung noch immer keine Beweise oder Belege gefunden haben. Trotzdem glauben immer mehr Amerikaner und Russen an die wörtliche Schöpfungsgeschichte der Bibel. Wenn man dazu auch noch alle Muslime hinzuzählt, die derzeit anderen Leuten den Kopf abschneiden, um damit Gott zu beweisen... dann kommt "diese Aussage" ja nicht von "Ungefähr".

250 Jahre wissenschaftliche Bemühungen...und du denkst, das diese kurze Zeit ausreicht um Milliarden von Jahre zu erläutern?

Nehmen wir mal an, dass sich in den letzten 250 Jahren jeder einzelne Wissenschaftler nur mit einem einzigen Jahr der letzten Milliarden Jahre befasst hätte. Dann kämen da inzwischen schon gut 14 Milliarden Jahre zusammen..

Und nochmals zur "Verselbstständigung von Behauptungen". Dem Phänomen sind im Hochmittelalter allein hier in Europa 60tausen unschuldige Menschen zum Opfer gefallen.
"Einer behauptet dass es Hexen gibt und ein anderer woran man sie erkennt. Dann kommt ein Dritter, der weis für welche Unglücke sie verantwortlich sind.. dann kommt noch ein Vierter, der die Lösung für das Problem kennt..

Und was ist dafür die eigentliche Ursache gewesen????

Die menschliche Dummheit, die den Glauben an Übersinnliches und Übernatürliches höher bewertet, als rationale Vernunft..

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #416

Was andere Menschen mit ihrem Glauben anrichten, sollte auf keinster Weise akzeptiert werden.
Nun... wenn man geborenen Idioten Gott predigt, dann sollte man sich auch nicht wunderen, wenn sich dieser Gott dann in den geborenen Idioten selbst als Idiot verselbständigt. So sehe ich das! Die die Gott predigen ohne sich der Verantwortung darüber im klaren zu sein, dass man mit Gott auch besonders kleinen Kindern drohen und in ihrer Psyche für immer großen Schaden anrichten kann, Angehörigen den Glauben an das eigene Leben kaputt machen kann und auch die dümmsten und dämlichsten Versager noch dazu überreden, sich mit "Gott-losen" Unmenschen zusammen in die Luft zu sprengen, um als großartige Helden des Martyrertums in die Familien und Sippengeschichte einzugehen...


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #416

Hier schaltet sich dann ganz normale Vernunft ein, die aber durch zu viel Gerede in falsche Richtungen gelenkt werden. Deswegen schrieb ich, das man Wahrheit und Lüge kaum noch unterscheiden kann.
Bezüglich "Gott" gibt es viel Gerede, aber keinen einzigen stichhaltigen Beleg oder Beweis. Man kann sich aber dem Gerede entziehen und das tun die Atheisten.. Damit haben Religioten mit ihrem Gerede dann auch keine Macht mehr über diesen Teil der Menschheit.

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #416

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #414
Wie dachten also die Menschen vor 12000 Jahren? Sie waren uns in Überlebens- und Nutzwissen bezüglich Natur "weit voraus". Aber sie hatten eine hohe Kindersterblichkeitsrate, sie waren auf Gedeih und Verderb den Launen des Klimas ausgeliefert und Kinderkriegen war für Frauen ein Spiel um das eigene Leben. Sie wählten sich zum begatten Männer, die von den Mächten des Schicksals bevorteilt schienen und damit erfanden sie "Gott"..

Seither prügeln sich die Religioten darum, wer den "größeren" und wahreren Glauben hat... Gott ist ein ziemlicher Testosteronhirsch..^^


[b]Du scheinst entweder im Geschichtsunterricht gut aufgepasst zu haben oder hast das große Gehirn Google befragt. Aber du selbst...weißt nichts von und aus dieser Zeit.
Sagen wir einfach so, dass ich im Falle genau gleich viel oder wenig über diese Zeit weis wie DU. Abgesehen davon ist Geschichte und Archäologie mein Lieblingssteckenpferd. Was dann damit zu tun hat, dass ich im anderen Falle, wesentlich mehr über diese Zeit weis als DU.





Zitat von SOL demiurg im Beitrag #416

Es werden Knochen gefunden und daraus werden dann Geschichten geformt, die bei der nächsten archäologischen Ausgrabung widerlegt werden müssen und eine neue Geschichte geformt wird.
Forschung und Wissenschaft beruht darauf, Irrtümer, Legenden, Sagen, Mythen, Memmen und Hoaxes zu wiederlegen. Das ist nicht immer ganz leicht, zumal die Spinner des Gotteswahnes über Jahrtausende hinweg jede Menge falsche Fährten gelegt haben..

Und dann, was dazu noch ganz wichtiges zu sagen ist!!! Die gefährlichste Wissenschaft ist die sogenannte Grenzwissenschaft oder Pseudowissenschaft, die sich als kritische Wissenschaft gegenüber der Naturwissenschaften zu verstehen meint. Die Naturwissenschaft besteht aus hunderten Millionen gebildeten und qualifizierten Fach-Menschen und ein paar von denen haben sich bei Interpretation der einen oder anderen Beobachtung geirrt. Aber es waren dann immer andere Naturwissenschaftler, die den Irrtum bemerkt und den Fehler korrigiert haben.


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #416

Es ist auch gar nicht sooo wichtig was Menschen in dieser Zeit getan haben oder wie sie gelebt haben.
Falsch! Es ist sogar sehr wichtig, dass wir darüber mehr wissen...



Zitat von SOL demiurg im Beitrag #416

Leider sehe ich immer wieder in deinen Texten eine Abneigung gegenüber andersdenkenden Menschen..
Religioten sind halt nun mal dafür verantwortlich, das Gottes Wort auch dazu missbraucht werden kann, andere Menschen zu töten, zu verfolgen, zu diskriminieren, aus-zu-grenzen...

Überall auf der Welt, wo Religioten auch die sogenannte weltliche Macht innehaben, sitzen Psychopathen auf dem "Thron". Christliche Fundamentalisten töten Schwangere, damit diese nicht abtreiben...

"Gott schütze Amerika"..christliche Terroristen sind militärisch bestens ausgebildet, verfügen über die modernsten Kriegstechnologien und haben seid dem Feldzug von G.W Busch gegen "die Achse des Bösen" schon über eine Million unschuldiger Zivilisten getötet. Selbstverständlich mit eingravierten Bibelsprüchen auf dem Sturmgewehr und Zielfernrohr.

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #416

Sozusagen plappern wir alles nach!!!
Hinzu kommt das Anpassen an Umstände, die wir uns zum einen selbst auferlegen und zum anderen durch den natürlichen Lauf der Natur, Evolution, auferlegt bekommen.
Ich persönlich kann mich jetzt damit weniger identifizieren. Als Atheist im Sinne deiner Gottesvorstellung, entziehe ich mich auch dem Vorgeplappere dass mit dieser Gottesvorstellung einhergeht.. und bin dann auch sehr mit der Welt, so wie sie IST" zufrieden.. Evolution ist eine tolle Sache. Ohne wäre das Leben schon längst ausgestorben..

Stell dir mal vor, die Dummen würden mit der List eines Teufels, der sich als "Gott" ausgibt, die Welt regieren..
Oder Frag dich mal andersherum, warum die, die als die Besten von den Guten gelten, diejenigen sind, die immer kuschen, nachgeben, sich selbst aufopfern, auf vieles verzichten.. für Gottes Lohn arbeiten...

Die Esoterikindustrie macht jährlich und Weltweit mehr Umsatz, als die Pharma und Erdölindustrie zusammen.. Mit Zuckerpillen und Verschwörungstheorien..


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #416

Ich sage ja auch nicht das jeder Mensch an Gott glauben sollte, aber der Kampf um "Sein oder Nicht-Sein" sollte aufhören.

Gott hat schon in der Bibel auf die Untertanen eines Pharao eingdroschen, dessen Herz selbst erhärtet hat... Er hat sein Auserwähltes Volk zu Genozid aufgerufen und dabei härtestes Durchgreifen gefordert...

Lass dich nicht von denen verarschen, die DIR ein besseres Leben nach diesem versprechen!

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

02.01.2016 22:14
#420 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SnookerRI im Beitrag #418

Zitat von Perquestavolta
Der Ur-Grund warum es uns gibt, liegt dem Umstand zugrunde, dass bei der Replikation von Erbgut immer klein Fehler auftreten.



Na das erklärt wenigstens dein Selbstbild und warum du Meinungen, die nicht mit deiner konform gehen so fundamental feindlich und aggressiv gegenüberstehen musst.

Hä?

Hast du heute wieder mal Blut-Orangen geleckt?
Menschen sind übrigens soziale Wesen, die daran "eingehen" können, wenn man ihnen alle Sozialkontakte entzieht. Auch Zeugen Jehovas töten damit immer wieder im Namen Gottes und meinen dann auch noch großartige Helden zu sein..

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

02.01.2016 22:25
#421 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta
Hä?

Hast du heute wieder mal Blut-Orangen geleckt?
Menschen sind übrigens soziale Wesen, die daran "eingehen" können, wenn man ihnen alle Sozialkontakte entzieht. Auch Zeugen Jehovas töten damit immer wieder im Namen Gottes und meinen dann auch noch großartige Helden zu sein..

Na, hat die Blut-Orange geschmeckt?


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

03.01.2016 09:32
#422 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Ihr sagt, das ich sehr eingenommen von mir bin, das mein Selbstbewusstsein sehr groß ist und das ich nichts von der Welt verstehe, weil ich (in euren Augen) ein Gläubiger bin.
Dann stellt ihr mich hin als kenne ich nichts oder nicht viel von den, in euren Augen, wahren Grund der Menschen oder der Erde oder überhaupt der Geschichte des Big Bang Universums.

Was ich hier sehe wenn ihr antwortet ist, das ihr das antwortet, was Schulwissen ist. Was viele andere Menschen zusammengetragen haben. Das ist ja auch gut, aber wer sagt euch, das das auch alles so ist, wie ihr es gelernt habt? Wie wir alle es gelernt haben.
Woher wollt ihr !!!"""wissen"""!!! das es aber auch so ist, wie ihr es lernt?

Das kuriose ist dabei, das es auch so richtig ist...denn wir leben ja nach dieser Geschichte, die wir uns selber schreiben. Aber all das was wir uns denken zu wissen, ist eben nur ausgedachtes Wissen über vorhandene Dinge die wir uns erklären müssen um zu verstehen wer und/oder was wir sind.

Nur aber weil manche Menschen den Schritt in die "wundersame Welt der Entsteheung" noch nicht gemacht haben, heißt doch das nicht das diese nicht existiert. Vielleicht liegt in dem Geheimnis um das Geheimnis des Lebens eine Sperre zu Grunde, die nur wenige Menschen schaffen zu öffnen. Diese dann zu versuchen zu erklären fällt in manchen Situationen, nehme ich hier mal Moses, sehr arg falsch aus, entweder im Wissen oder im Unwissen der jeweiligen Person. Das heißt aber nicht das es falsch ist, sondern nur, das es falsch gedeutet wurde...genauso wie die Widerlegung von archäologischen Funden die Geschichte schreiben.

Wer sich wirklich bemüht die Wahrheit aufzudecken, spricht nicht über das Ablecken von Blut-Orangen oder über das Alter von anderen Menschen oder deren Gesinnung in einer abwertenden Haltung.
Das bringt keinem einen wirklichen Vorteil außer dem, der sich über den Anderen stellt und unterdrückender Weise sich als "die Behauptung schlechthin" darstellt.
Das ist nicht nur schwachsinnig (im Sinne von schwachen Sinn) sondern auch sehr gefährlich...was unsere (Menschen)Geschichte ja zeigt.

Hinzu kommt auch, wie in den letzten Antworten von mehreren Leuten angedeutet, das man all das nicht mit ein paar Worten erklären kann, sondern immer nur eine Sinnsuche hineininterpretiert kann, die die jeweilige Frage beantworten kann und sogar darüber hinaus noch mehr vermitteln könnte, wenn sich Menschen aufeinander einlassen...zumindest diejenigen die sich darauf einlassen wollen.

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 18.953

03.01.2016 09:53
#423 Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SOL demiurg
und das ich nichts von der Welt verstehe, weil ich (in euren Augen) ein Gläubiger bin.

Dass kann passieren - in einem Religionsforum. Snooker ist aber auch ein gläubiger Mensch. Du schmeißt den gleich mit uns Ungläubigen in einen Topf. Dabei könntest du dich mit ihm zusammentun. Oder geht das nicht? Wenn ja, warum nicht?

Zitat
Was ich hier sehe wenn ihr antwortet ist, das ihr das antwortet, was Schulwissen ist. Was viele andere Menschen zusammengetragen haben. Das ist ja auch gut, aber wer sagt euch, das das auch alles so ist, wie ihr es gelernt habt? Wie wir alle es gelernt haben.

Bezweifelst du "das Schulwissen"? Warum? Wie? Mit welchen Argumenten?

Du vermisst die Argumente für die Gottesexistenz. Warum brauchst du Gott? Und warum gibt es die Argumente nicht? Oder gibt es sie noch? Dann formuliere sie! Mit der Klage, dass wir (Ungläubigen) sie nicht haben, ist es nicht getan. DU musst sie haben! Und mit einer pauschalen Abwertung aller wissenschaftlichen Erkenntnisleistungen ist es auch nicht getan, denn von neuer Einsicht in sphärische Welten oder sowas zeugt die nicht...

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

03.01.2016 10:43
#424 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat Gysi: Oder geht das nicht? Wenn ja, warum nicht? Bezweifelst du "das Schulwissen"? Warum? Wie? Mit welchen Argumenten? Warum brauchst du Gott? Und warum gibt es die Argumente nicht? Oder gibt es sie noch?

Es hat keinen Sinn dir Fragen zu beantworten, die du dir nur selbst beantworten kannst.
Ich war vorher so wie du, in der Gesinnung. Gott? Ich lachte darüber und verspottete die Menschen die an einen Gott glaubten und war fest davon überzeugt, das wir aus dem Zufall heraus entstanden sind. Habe, wie schon geschrieben, mich jahrelang mit Wissenschaft, Technik und sämtlichen Lehrmaterial der letzten 6000 Jahre beschäftigt und 90% meiner Zeit darauf geopfert zu widerlegen, das es Gott nicht gibt.

Zitat Perquestvolta: Oder Frag dich mal andersherum, warum die, die als die Besten von den Guten gelten, diejenigen sind, die immer kuschen, nachgeben, sich selbst aufopfern, auf vieles verzichten.. für Gottes Lohn arbeiten...

Vielleicht erkennst du an deinen Aussagen es am besten, das es wenig Sinn macht Menschen etwas zu erklären, was sie gar nicht erklärt haben wollen!

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 18.953

03.01.2016 11:57
#425 Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SOL demiurg
Es hat keinen Sinn dir Fragen zu beantworten, die du dir nur selbst beantworten kannst.

Die an dich gerichtete Frage: "Warum und wie bezweifelst du das Schulwissen?" Kann nicht ich, die kannst nur du beantworten.

Zitat
Ich war vorher so wie du, in der Gesinnung. Gott? Ich lachte darüber und verspottete die Menschen die an einen Gott glaubten

So war ich nie. Ich habe nie über die Gottgläubigen gelacht. Schließlich war ich selber mal einer.

Zitat
Habe, wie schon geschrieben, mich jahrelang mit Wissenschaft, Technik und sämtlichen Lehrmaterial der letzten 6000 Jahre beschäftigt und 90% meiner Zeit darauf geopfert zu widerlegen, das es Gott nicht gibt.

Na, die Bücher- und Schriftrollenregale - nebst Keilschriftsteine - möchte ich mal sehen... Wenn du so belesen bist, sollte es dir nicht schwerfallen, mal deine Argumente gegen die Wissenschaften und für die Gottgläubigkeit zu offenbaren. Also - wenn ich an deiner Stelle wäre: ICH wüsste da was...

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

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