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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 2.295 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

04.01.2016 16:30
#451 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #447

Ein Biologe schrieb u.a. hierzu in einem Beitrag, dass z.B. die seinerzeit von Lebewesen noch vollkommen unberührten prähistorischen Urwälder eine dermaßen riesige Menge an Sauerstoff produzierten, dass das Aufkommen von Wesen, welche diesen mit ihren Lungen ein- und wegatmen, dringend erforderlich gewesen sei, da sonst die Wälder an ihrer Überproduktion von Sauerstoff gelitten hätten.


Welcher Biologe schreibt das.. Einer von den Kreationisten-Inteligentdesign-Gilde?
Außerdem, solltest du immer den ganzen Aufsatz lesen, den die Biologen schreiben. Das was Dein Biologe da geschrieben haben soll, ist nämlich schon in seinen Prämissen ein totaler Schwachsinn von einem Anungslosen. Das ganze Leben hat sich zu allen Zeiten parallel entwickelt.. Es hat schon deswegen nie unberührte "Prähistorische Urwälder gegeben". Aber abgesehen davon...

Sauerstoff ist ein sehr reaktives Gas, welches in seiner chemischen Eigenschaft mit allen Elementen reagiert, außer mit Gold und Platinmetallen. Die älteste bisher gefundenen Organismen waren sogenannte "Cianobakterien"! Diese Cianobakterien produzierten über Millionen Jahre hinweg Unmengen von hochgiftigem und äußerst reaktivem Sauerstoff, der vom Wasser in die Atmosphäre entwich und weil das häufigste Element welches auf unserer Erde vorkommt Eisen ist, reagierte der Sauerstoff mit dem Eisen zu Eisenoxyd/Rost.. Mit dem von Vulkanen ausgestoßenem Schwefel reagierte der Sauerstoff zuerst zu Schwefeldioxid und hoch oben in der Atmosphäre durch die Sonneneinstrahlung zu Schwefeltrioxyd welches mit Wasser Schwefelsäure bildet. Außerdem hat Sauerstoff auch die Eigenschaft, dass er sich im Wasser nur ganz schlecht "löst". Da Wasser selbst schon zu 2 Drittel aus Sauerstoff besteht und nur im sehr kalten Zustand noch ein bisschen (max 7% freine Sauerstoff) aufnimmt. Wasser ist selbst ein Wasserstoff-di-Oxyd..

So Reklov.. bis hierher gab es noch keine Wälder.. sondern nur ganz einfache Mikroben, die wir Cianobacterien nennen und die nur im Wasser lebten.. Diese Cianobakterien produzierten immense Mengen an hochgiftigem und äußerst reaktivem Sauerstoff. der fast komplett in die damalige Atmosphäre entwich und alles verbrannte und verätze, was damit in Berührung kam. Damit sank der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre nach und nach, weil sich der Sauerstoff beim reagieren/verbrennen mit den Elementen sich an diese bindet, je nach dem, wie mehr oder weniger "passiv" oder "aktiv" gegenüber Sauerstoff sie sind/waren.. Eisen ist gegenüber Sauerstoff besonders aktiv und enpfindlich.. deswegen müssen wir Eisen immer verzinken, weil uns sonst auch unser Auto während dem Fahren unter dem Arsch weg rosten würde..

Nun hat Sauerstoff noch eine besondere Eigenschaft, bzw. Schwäche. Er ionisiert bei starker Sonnen-Einstrahlung zu besonders reaktivem Ozon. Und damit sind wir jetzt wieder in den Wäldern.. Bäume/Blätter produzieren Tagsüber Sauerstoff in dem sie Kohlendioxyd aufnehmen und durch die Photosynthese in Zucker um wandeln.. dabei wird ein Teil des Sauerstoffs welcher an den Kohlenstoff gebunden ist, an die Atmosphäre abgegeben. Im Hochsommer, wenn dies Sonneneinstrahlung besonders hoch ist, wird dabei ein Teil dieses von den Pflanzen ausgeatmeten Sauerstoffes zu Ozon ionisiert, das dann sofort mit allem reagiert, was gerade in der Nähe ist.

Ozonwarnungen im Sommer, gibt es alle Jahre, weil nämlich dieses Ozon auch unsere Atemwege und Lunge angreift... Ein zuviel an Sauerstoff in der Luft kann es von daher nie mehr geben! Als damals noch "unberührte" Urwälder die Welt bedeckten - unberührt von was? - war der meiste Sauerstoff schon in Mineralien gebunden und seither hat er immer nur weiter abgenommen..

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

04.01.2016 16:50
#452 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta
Wasser ist selbst ein Wasserstoff-di-Oxyd..

Das ist schon mal nicht korrekt: Dihydrogenmonoxid... wenn schon ... H2O und nicht HO2

Aber egal. Zum Glück schreiben immer nur die anderen Schwachsinn, und nicht du...

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Blackysmart Offline




Beiträge: 1.936

04.01.2016 17:35
#453 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #450
. Dass sich aber aus Fischen, für die ja der Sauerstoff ein lebensfeindliches Gas ist, sich wiederum Lebewesen mit Lungen entwickeln konnten, welche eben gerade dieses Gas zum Leben dringend benötigen, ist eine der größten Leistungen innerhalb der von uns beobachtbaren Wandlungen in der Natur.


Für Fische ist Sauerstoff also lebensfeindlich und sie brauchen es nicht zum Atmen? Dann werde ich sofort den Sauerstoffgehalt meines Aquariums auf 0 % reduzieren. Wenn die Fische dann an der Oberfläche nach Luft schnappen ( präziser Sauerstoff) werde ich ihnen sagen, dass dieser für sie lebensfeindlich ist. Wahrscheinlich werden sie dann aus Trotz sterben.

Das menschliche Embryos während ihrer Entwicklung vorübergehend einen Kiemenbogen ausbilden, kann ja auch nur eine Lüge sein. Wir können mit Fischen ja nicht evolutionär verwandt sein, da sie Wasseratmer sind und keinen Sauerstoff vertragen.


Zitat von Reklov im Beitrag #450
Die bittere Pille bei all dem Wundern bleibt aber, dass der Sauerstoff auch für die Erzeugung der sog. freien Radikalen in unserem Körper verantwortlich ist. Diese zertrennen, frei umherschwirrend, wie Kugeln in einem Flipper-Automaten, immer wieder unsere hauchfeinen DNA-Stränge!


Da hat sich der Schöpfer sicherlich etwas dabei gedacht. Oder, Reklov ?

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

04.01.2016 19:15
#454 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SnookerRI im Beitrag #452

Zitat von Perquestavolta
Wasser ist selbst ein Wasserstoff-di-Oxyd..
Das ist schon mal nicht korrekt: Dihydrogenmonoxid... wenn schon ... H2O und nicht HO2

Aber egal. Zum Glück schreiben immer nur die anderen Schwachsinn, und nicht du...



Tatsächlich ist Wasser ein Monoxyd was aber nur "pseudokrekt" ist, weil das Sauerstoffatom nur als Brückenbindung fungiert und Wassermoleküle immer sogenannte Kluster bilden, die bei anderen Stoffen nicht vorkommen...Schau mal hier du "Klugscheißer" https://de.wikipedia.org/wiki/Dihydrogenmonoxid

Dihydrogenmonoxid (Abkürzung DHMO) ist eine chemisch korrekte, aber ungewöhnliche und für Laien absichtlich bedrohlich wirkende Bezeichnung für den gewöhnlichen Stoff Wasser (H2O). Es handelt sich also um einen wissenschaftlichen Witz.

Di-Wasserstoff-Oxyd wäre treffender gewesen..

Reklov Offline




Beiträge: 5.919

04.01.2016 19:25
#455 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Für Fische ist Sauerstoff also lebensfeindlich und sie brauchen es nicht zum Atmen? Dann werde ich sofort den Sauerstoffgehalt meines Aquariums auf 0 % reduzieren.

Blackysmart,

... Fische "atmen" unter Wasser, indem sie den Sauerstoff aus dem Wasser filtern.
Wenn die Fische nun ihr Maul öffnen, strömt das Wasser und damit auch der Sauerstoff hinein. Wenn sie das Maul wieder schließen öffnen sich die Kiemen und das Wasser fließt an den Öffnungen an der Seite des Kopfes wieder heraus. Wenn das Wasser nun an den Kiemen vorbeifließt, dringt der Sauerstoff durch die Kiemenhaut in die Blutgefäße. - Soviel ist mir also auch bekannt.
Was ich aber ansprach, ist der Unterschied zum Lungenatmen! Hol doch mal Deine Fische aus dem Aquarium und lege sie für 15 Minuten auf einen Tisch, dann siehst Du gleich, was ich mit "lebensfeindlichem Sauerstoff" andeuten wollte.

Zitat

Da hat sich der Schöpfer sicherlich etwas dabei gedacht. Oder, Reklov ?

Davon kann man nun ausgehen, oder auch nicht. Hängt davon ab, wie man sich zur Welt eingestellt hat!

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

04.01.2016 19:40
#456 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #447

Zitat
Hat das Unbelebte irgend eine Bedeutung, wenn es nicht belebt ist?
Perquestavolta,

... das Unbelebte hat sogar eine große Bedeutung! Stell Dir vor, Steine, Felsen, Luft, Erde, Feuer und Wasser hätten bewusstes Leben in sich, welches auch noch zu ungehemmter Vermehrung "programmiert" wäre! Wer weiß schon, welche Konsequenzen das für uns Menschen hätte?


Wer sollte und wollte eine solche Programmierung vornehmen? Materie ist Energie und Energie ist in der Materie. Man nennt dies Energie auch Bindungsenergie.. Die Materie des Lebens besteht aus "Steinen/Felsen" (nur andersherum aus dem, woraus auch Steine Und Felsen bestehen) aus dem woraus auch die Luft besteht.. die Materie die auch das Feuer brennen lässt, Sauerstoff/Kohlenstoff.. und hauptsächlich Wasser...

So gesehen, (andersherum) ist im Leben alles drin, was du da aufgezählt hast.. Steine, Felsen Erde, Feuer - (Verbrennung/Oxydation) und Wasser.. Bewusstes Leben, wie das menschliche unterscheidet sich da überhaupt nicht vom bewussten Leben einer Schnecke oder eines Regenwurms.





Zitat von Reklov im Beitrag #447

So haben Felsen z.B. die "Aufgabe/den Zweck", zunächst mal eine solide Basis zu bilden, auf deren Kruste sich der Mensch erst zu dem entwickeln konnte, was er schließlich wurde (werden sollte?)

Auf dem Mars gibt es genauso viele Felsen, aber die Basis dafür, dass sich dort Menschen entwickeln könnten, fehlt trotzdem..

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

04.01.2016 20:06
#457 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta
Tatsächlich ist Wasser ein Monoxyd was aber nur "pseudokrekt" ist, weil das Sauerstoffatom nur als Brückenbindung fungiert und Wassermoleküle immer sogenannte Kluster bilden, die bei anderen Stoffen nicht vorkommen...Schau mal hier du "Klugscheißer"

Mich brauchst du nicht auf den Wikipedia-Artikel hinweisen. Von "pseudokorrekt" steht da übrigens nichts. Ich hatte einen sehr guten Chemie-Lehrer, der es verstand auch mal die amüsanten Seiten der Bezeichnungen für chemische Verbindungen im Unterricht zu besprechen. Als ich deine Aussage las, habe ich mich sofort wieder daran erinnert.

Von jemandem wie dir, der in den meisten seiner Beiträge darauf hinweist, dass er die ganze Bandbreite wissenschaftlicher Disziplinen beherrscht, hätte ich eine korrekte Formulierung schon erwarten können. Aber im Eifer des Gefechts - wenn man mal wieder seine Überlegenheit gegenüber den "dummen Religioten" profilieren muss - kann das schon mal unter den Tisch fallen.

Zitat von Perquestavolta
Di-Wasserstoff-Oxyd wäre treffender gewesen..

Ganz genau. Ich bin mir aber sicher, dass dir solch ein Fehler in Zukunft nicht mehr passieren wird.


Deine Reaktion auf meinen Hinweis habe ich übrigens so erwartet. Das kommt davon, wenn man eifrig an den Blut-Orangen leckt. Aber: Eine Frage hätte ich noch: Mit welchem Bibelvers aus der NWÜ auf deinem Klopapier hast du dir nachher die juckende Poperze abgewischt?

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

04.01.2016 20:43
#458 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #455

Zitat
Für Fische ist Sauerstoff also lebensfeindlich und sie brauchen es nicht zum Atmen? Dann werde ich sofort den Sauerstoffgehalt meines Aquariums auf 0 % reduzieren.


... Fische "atmen" unter Wasser, indem sie den Sauerstoff aus dem Wasser filtern.

Fische filter kein Wasser um zu atmen!

Zitat von Reklov im Beitrag #455

Wenn die Fische nun ihr Maul öffnen, strömt das Wasser und damit auch der Sauerstoff hinein.
Fische Atmen nicht über den "Mund". Die Kiemen der Fische nehmen den Sauerstoff aus dem Wasser auch dann auf, wenn die Fische die "Klappe" halten.. Die sehr dünne Membranartige Kiemenhaut der Fische ist stark durchblutet. Blut enthält den Farbstoff Hämoglobin. Im Hämoglobin ist Eisen enthalten. Das Eisen im Hämoglobin wird vom Sauerstoff oxidiert, wodurch sich dieser an das Eisen im Hämoglobin an-lagert und über den Blut-Kreislauf in alle Körperzellen transportiert wird. Dort wird das mit dem Sauerstoff oxidierte Eisen im Hämoglobin mit dem Kohlenstoff aus den Nährstoffen wieder reduziert. Dabei entsteht Kohlendioxyd und Wärmeenergie. Das Kohlendioxyd wird mit dem "Blutkreislauf" wieder abtransportiert und über die Kimen ausgeschieden. Das reduzierte Eisen im Hämoglobin kann nun wieder Sauerstoff an-lagern.....

Zitat von Reklov im Beitrag #455
Wenn sie das Maul wieder schließen öffnen sich die Kiemen und das Wasser fließt an den Öffnungen an der Seite des Kopfes wieder heraus.
Das geht auch und Fische tun das in der Regel nur dann, wenn im Wasser sehr wenig Sauerstoff gelöst ist. So wie auch wir über öfter mal über den Mund Atmen, wenn unsere Körperzellen mehr Sauerstoff ver-brauchen, weil wir uns körperlich mehr "anstrengen"...

Zitat von Reklov im Beitrag #447

Wenn das Wasser nun an den Kiemen vorbeifließt, dringt der Sauerstoff durch die Kiemenhaut in die Blutgefäße.
Das ist zwar korrekt, aber Fische sind im Normalfall immer im Wasser und atmen über die Kiemen, so, wie wir über mit der Nase.

Zitat von Reklov im Beitrag #447

Was ich aber ansprach, ist der Unterschied zum Lungenatmen! Hol doch mal Deine Fische aus dem Aquarium und lege sie für 15 Minuten auf einen Tisch, dann siehst Du gleich, was ich mit "lebensfeindlichem Sauerstoff" andeuten wollte.
Selbst wenn in der Luft keine Sauerstoff enthalten ist, ersticken die Fische schon nach weniger als 15 Minuten. Außerdem ist in unserer Atemluft auch nicht besonders viel Sauerstoff enthalten. Der größte Teil besteht aus Stickstoff... Und je nach dem welche Luftbedingungen (Druck, Gegend/Höhenlage/Raum), kann das noch ziemlich schwanken. Die Zusammensetzung der Luft ist zudem auch keine "Naturkonstante" und hat sich in den letzten 3 Milliarden Jahren mehrmals grundlegend verändert...

Zitat von Reklov im Beitrag #447

Zitat
Da hat sich der Schöpfer sicherlich etwas dabei gedacht. Oder, Reklov ?
Davon kann man nun ausgehen, oder auch nicht. Hängt davon ab, wie man sich zur Welt eingestellt hat!

Wenn man an einen Schöpfer glauben will, dann filtert man alle Informationen danach. Wenn man an keinen Schöpfer glaubt, dann filtert man
Informationen nur mehr nach schlüssiger Logik.. Wie man sich zur Welt stellt, hat damit rein gar nichts zu tun.

Auch Atehisten sind Menschen mit Gefühlen, sie empfinden genau gleich wie alle anderen "gesunden" Menschen auch. Atheisten haben genau die gleichen moralischen und ethischen Grundprinzipien wie alle anderen gesunden Menschen auch. Sie empfinden ebenso Mitgefühl und haben musisch und intellektuell unterschiedlich ausgeprägte Begabungen. Umgekehrt gibt es auch unter den Gottgläubigen jede Menge dummer Arschlöcher, Narzissten, soziale Versager, denkfaule Tagschläfer, Dampfredner, Egoisten, gefühlskalte Opportunisten..und jede Menge Psychos, die mit Gott Kasse machen und andere Leute ausbeuten...

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

04.01.2016 21:16
#459 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SnookerRI im Beitrag #457



Deine Reaktion auf meinen Hinweis habe ich übrigens so erwartet. Das kommt davon, wenn man eifrig an den Blut-Orangen leckt.


tja .. SnookerRI ... Dein dringender und hämischer Hinweis auf meinen erschütternden Wasser-Fehler kann dann wohl nur von daher kommen, dass man dir einen Einlauf mit Orangen-Blut verpasst hat.


Okay, du willst es nicht anders: 3 Tage Strafbank., Admin.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

04.01.2016 21:26
#460 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SnookerRI im Beitrag #457


Von jemandem wie dir, der in den meisten seiner Beiträge darauf hinweist, dass er die ganze Bandbreite wissenschaftlicher Disziplinen beherrscht, hätte ich eine korrekte Formulierung schon erwarten können. Aber im Eifer des Gefechts - wenn man mal wieder seine Überlegenheit gegenüber den "dummen Religioten" profilieren muss - kann das schon mal unter den Tisch fallen.
Richtig!" So ist es! Immerhin weist ja auch du selber immmer ganz besonders darauf hin, dass du alle Disziplinen der Naturwissenschaften und der Mathematik beherrschst und von daher grundlegend ausschließen kannst, dass sich die Evolutionstheorie gegenüber dem Schöpfungsbericht der Bilbel noch längerfristig durchsetzen kann..

SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

04.01.2016 22:36
#461 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Ääähm Gysi!! Läuft hier in deinem Forum-Thread nicht ein wenig aus den Rudern? Mich zerrst du hier raus und anderen erlaubst du solche Kommentare???

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

04.01.2016 22:43
#462 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta
Richtig!" So ist es! Immerhin weist ja auch du selber immmer ganz besonders darauf hin, dass du alle Disziplinen der Naturwissenschaften und der Mathematik beherrschst

Ach ist das so? Dann kannst du ja bestimmt ein Zitat von mir anführen, aus dem das hervorgeht. Wirklich: Ein Zitat würde reichen. Ich möchte dich in diesem Zusammenhang noch mal daran erinnern, dass es deinerseits noch viele weitere negative Behauptungen gegen meine Person gibt, deren Beleg noch aussteht.

Aber ich frage mal in die Runde: Sehen die anderen das ebenso wie Perquestavolta?

Zitat von Perquestavolta
tja .. SnookerRI ... Dein dringender und hämischer Hinweis auf meinen erschütternden Wasser-Fehler kann dann wohl nur von daher kommen, dass man dir einen Einlauf mit Orangen-Blut verpasst hat.



Dringend? Hämisch? Beurteilst du so alle sachlichen und überprüfbaren Hinweise auf inkorrekte Aussagen? Wahrscheinlich nur dann, wenn sie von einem dummen, ZJ-Religiot-Psychopathen kommen.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

04.01.2016 23:00
#463 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Sol demiurg
Ääähm Gysi!! Läuft hier in deinem Forum-Thread nicht ein wenig aus den Rudern? Mich zerrst du hier raus und anderen erlaubst du solche Kommentare???

Gysi macht das schon richtig. Eigentlich hätte ich ebenfalls einige Kommentare auf Perquestavolta in der Streitarena schreiben sollen. Den Extra Thread dazu hatte ich ja schon erstellt.

Allerdings ist das auch nicht ganz unproblematisch, wenn ich da an die Auseinandersetzung mit "Tutti" denke. Gysi wird sich da auch noch erinnern können.


Es ist sicherlich eine Herausforderung mitten in einer Diskussion zwischen sachlicher Argumentation und dem Abdriften auf die persönliche Ebene zu unterscheiden. Gysi ist redlich bemüht, die Threads sachlich zu halten, er kann aber kaum alle Beiträge lesen und dann entscheiden, was in die Streitarena kommt und was nicht. Auch zu den Anfängen des RF, als die verschiedenen Unterforen noch separate "Moderatoren" hatten, war es eine Herausforderung immer eine vertretbare Entscheidung zu treffen. Auch damit konnte man es nicht allen Usern Recht machen.

Generell ist Gysis Rat an alle User vernünftig, selbst zu entscheiden, wann eine Diskussion den Rahmen der Sachlichkeit verlässt, und zu einem "Austragen persönlicher Differenzen" wird, welches dann besser in die Streitarena passt.

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SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

04.01.2016 23:07
#464 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@SnookerRI ...wenn ich eines weiß, und da kannst du mir "voll vertrauen", dann das, das weder Gysi noch dieser sehr freche und unwissende Mensch Perquestvolta nichts weiter sind als "Mitläufer der Zeit".
Menschen, die eben nur das als Wahrheit ansehen wollen, was sie denken zu wissen und "nicht bereit sind" sich Ansichten anzuhören oder zumindest darüber nachdenken was sie mit ihren Ansichten "alles anrichten".

Es ist einfach, herauszufinden welche Menschen dich nicht selbst "weiterbringen" können Snooker. Man erkennt es an daran, das sie durch Emotionen durch Leben getrieben werden und ihren "eigenen Trieb" dadurch stillen wollen.
Leider sind diese Menschen in unserer Gesellschaft hoch angesehen, weil sie eine Art der Macht über andere ausüben, die man mit "Unterdrückung" gleichstellen kann.

Höre nicht auf solch dummes Geschwätz und lass dich nicht darauf ein oder dich ärgern. Diese "glauben" etwas, was tot ist und verstehen nicht, das das was sie predigen "nur im Zusammenhang" zu betrachten ist und auch nur durch einen Zusammenhang von den kleinsten Dingen bis hin zu den größten Dingen zu verstehen ist.

Das schaffen solche Menschen nicht, weil sie immer nur durch eine Lupe das Leben betrachten.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

04.01.2016 23:40
#465 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SOL demiurg
@SnookerRI ...wenn ich eines weiß, und da kannst du mir "voll vertrauen", dann das, das weder Gysi noch dieser sehr freche und unwissende Mensch Perquestvolta nichts weiter sind als "Mitläufer der Zeit".
Menschen, die eben nur das als Wahrheit ansehen wollen, was sie denken zu wissen und "nicht bereit sind" sich Ansichten anzuhören oder zumindest darüber nachdenken was sie mit ihren Ansichten "alles anrichten".

Vielleicht verstehe ich ja was du meinst. Dennoch sollte man in einem Diskussionsforum wie diesem als Gläubiger nicht damit rechnen, irgendwie ernst genommen zu werden. Der Theismus steht hier auf der Abschussliste. Du wirst hier keinen Atheisten von deinem Standpunkt überzeugen können. Daher wirst du dich in Zukunft auch in deiner Meinung bestätigt sehen. Was möchtest du hier außerdem erreichen?

Zitat von SOL demiurg
Es ist einfach, herauszufinden welche Menschen dich nicht selbst "weiterbringen" können Snooker. Man erkennt es an daran, das sie durch Emotionen durch Leben getrieben werden und ihren "eigenen Trieb" dadurch stillen wollen.
Leider sind diese Menschen in unserer Gesellschaft hoch angesehen, weil sie eine Art der Macht über andere ausüben, die man mit "Unterdrückung" gleichstellen kann.

Ich denke, dass das was du beschreibst letztlich auf jeden Menschen zutrifft. Wir alle werden durch das geleitet, was wir wahrnehmen, und treffen entsprechend dem Entscheidungen für unser Leben. Wir sehen aber auch die Entscheidungen der anderen, und können durch genaue Beobachtung der Auswirkungen trotz der Unterschiede von ihnen lernen. So können uns selbst gegensätzliche Ansichten "weiterbringen".

Zitat von SOL demiurg
Höre nicht auf solch dummes Geschwätz und lass dich nicht darauf ein oder dich ärgern. Diese "glauben" etwas, was tot ist und verstehen nicht, das das was sie predigen "nur im Zusammenhang" zu betrachten ist und auch nur durch einen Zusammenhang von den kleinsten Dingen bis hin zu den größten Dingen zu verstehen ist.

Aber was ist "dummes "Geschwätz? Für einen Atheisten sind die Aussagen von Gläubigen "dummes Geschwätz" und ein "toter Glaube". Solche Barrikaden bringen weder Theisten noch Atheisten auch nur einen Schritt weiter. Solche Formulierung führen einzig dazu, dass man sich "ärgern lässt", und den sachlichen Halt aus den Augen verliert. Die Unterschiede zwischen Theisten und Atheisten sind doch jedem hinlänglich bekannt. Und da hier kein Theist zum Atheisten wird noch ein Atheist zum Theisten, wäre es doch für die jetzige Situation sinnvoller in den Diskussionen gemeinsame Schnittmengen herauszuarbeiten, die das Miteinander trotz unterschiedlicher Auffassungen stärken. Oder hälst du das von vornherein für unmöglich?

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Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

05.01.2016 09:36
#466 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SnookerRI im Beitrag #465

Zitat von SOL demiurg
@SnookerRI ...wenn ich eines weiß, und da kannst du mir "voll vertrauen", dann das, das weder Gysi noch dieser sehr freche und unwissende Mensch Perquestvolta nichts weiter sind als "Mitläufer der Zeit".
Menschen, die eben nur das als Wahrheit ansehen wollen, was sie denken zu wissen und "nicht bereit sind" sich Ansichten anzuhören oder zumindest darüber nachdenken was sie mit ihren Ansichten "alles anrichten".

Vielleicht verstehe ich ja was du meinst. Dennoch sollte man in einem Diskussionsforum wie diesem als Gläubiger nicht damit rechnen, irgendwie ernst genommen zu werden. Der Theismus steht hier auf der Abschussliste. Du wirst hier keinen Atheisten von deinem Standpunkt überzeugen können. Daher wirst du dich in Zukunft auch in deiner Meinung bestätigt sehen. Was möchtest du hier außerdem erreichen?


Guten Morgen Snooker...ja, es ist ähnlich so wie du es beschreibst. Aber...und das ist mehr als wichtig...ich bin "nicht" gläubig. Nicht im dem Sinne wie eventuell du oder andere. Aber das tut erstmal nichts zur Sache.
Was ich erreichen möchte? Hier? Das habe ich schon geschrieben. Es geht mir persönlich darum, wie ich mich selbst darstelle und wie dieses aufgenommen wird. Ich lerne aus Fehlern, die ich mir mit meinem Geschreibe selbst auferlege. Ich muss nicht "ernst" genommen werden, das ist mir egal. Ich schrieb ja, das es jedem Selbst bestimmt ist, wie er mit Informationen umgeht. Leider werden meine Informationen als solche nicht gedeutet...ein fataler Fehler. Denn es wird immer darauf gepocht, das eine Diskussion immer nach einem bestimmten Muster ablaufen müsse und so wird mein Geschriebenes vornherein nicht "wahrgenommen".


Zitat von SOL demiurg
Es ist einfach, herauszufinden welche Menschen dich nicht selbst "weiterbringen" können Snooker. Man erkennt es an daran, das sie durch Emotionen durch Leben getrieben werden und ihren "eigenen Trieb" dadurch stillen wollen.
Leider sind diese Menschen in unserer Gesellschaft hoch angesehen, weil sie eine Art der Macht über andere ausüben, die man mit "Unterdrückung" gleichstellen kann.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #465
Ich denke, dass das was du beschreibst letztlich auf jeden Menschen zutrifft. Wir alle werden durch das geleitet, was wir wahrnehmen, und treffen entsprechend dem Entscheidungen für unser Leben. Wir sehen aber auch die Entscheidungen der anderen, und können durch genaue Beobachtung der Auswirkungen trotz der Unterschiede von ihnen lernen. So können uns selbst gegensätzliche Ansichten "weiterbringen".

Du hast Recht, aber leider werden wir von unseren Emotionen so beeinflusst, das wir uns in diesen verkapseln. Schau unser Gespräch...auf welche Art und Weise führen wir dies? Wir gehen "aufeinander ein"...wir versuchen zumindest uns nicht gleich die Köpfe einzuschlagen, nur weil ich und du anders denken. Ich kann zum Beispiel sagen: Ich weiß, das ich nichts weiß.

Zitat von SOL demiurg
Höre nicht auf solch dummes Geschwätz und lass dich nicht darauf ein oder dich ärgern. Diese "glauben" etwas, was tot ist und verstehen nicht, das das was sie predigen "nur im Zusammenhang" zu betrachten ist und auch nur durch einen Zusammenhang von den kleinsten Dingen bis hin zu den größten Dingen zu verstehen ist.

[/quote]

Zitat von SnookerRI im Beitrag #465
Aber was ist "dummes "Geschwätz? Für einen Atheisten sind die Aussagen von Gläubigen "dummes Geschwätz" und ein "toter Glaube". Solche Barrikaden bringen weder Theisten noch Atheisten auch nur einen Schritt weiter. Solche Formulierung führen einzig dazu, dass man sich "ärgern lässt", und den sachlichen Halt aus den Augen verliert. Die Unterschiede zwischen Theisten und Atheisten sind doch jedem hinlänglich bekannt. Und da hier kein Theist zum Atheisten wird noch ein Atheist zum Theisten, wäre es doch für die jetzige Situation sinnvoller in den Diskussionen gemeinsame Schnittmengen herauszuarbeiten, die das Miteinander trotz unterschiedlicher Auffassungen stärken. Oder hälst du das von vornherein für unmöglich?

Dummes Geschwätz ist genau das was du hier aufführst...Atheist und Nicht-Atheist...diese "Unterschiede" existieren "nicht"...diese existieren einzig und allein im Kopf des Menschen. Er ist und bleibt Mensch...ein Tier, das in seinen eigenen Illusionen der Weltansicht ertrinkt. Es ist solange unmöglich auf einen Nenner zu kommen, solange wir annehmen wir seien "unterschiedlich".

Versuche mal "global" das Denken auszurichten...was siehst du? Wir erfahren durch Forschung und Wissenschaft, das wir Bäume brauchen um atmen zu können und was tun wir? Wir holzen diese ab um Zahnstocher daraus herzustellen. Dann schau auf unsere Population...immer mehr immer mehr immer mehr...denkst du das auch nur "ein" Mensch auf die Idee kommen würde seinen Trieb dahingend auszurichten, das man eine Population so wählt, das sie für Erde "und" Lebewesen darauf nicht zum "Parasit" wird?

Wer wirklich daran interessiert wäre, sich ein wenig in die Welt miteinzubringen, der würde seine Triebe soweit zurückstellen, das z.B. das Kinderkriegen nur denen vorbehalten werden sollte, die nicht nur dem Kind eine gute Zukunft gewährleisten könnte, sondern auch Wissen vermitteln könnte, was "über" den normalen Verstand des Menschen hinaus geht.
Der Mensch ist zum Parasit geworden auf Erden und er wundert sich, warum so viele "Naturkatastrophen" entstehen. Was geschieht, wenn der menschliche Körper "krank" wird? Er kämpft dagegen an...genau das macht Mutter Natur.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

05.01.2016 11:18
#467 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Guten Morgen, SOL demiurg

Zitat von SOL demiurg
Es geht mir persönlich darum, wie ich mich selbst darstelle und wie dieses aufgenommen wird. Ich lerne aus Fehlern, die ich mir mit meinem Geschreibe selbst auferlege. Ich muss nicht "ernst" genommen werden, das ist mir egal. Ich schrieb ja, das es jedem Selbst bestimmt ist, wie er mit Informationen umgeht. Leider werden meine Informationen als solche nicht gedeutet...ein fataler Fehler. Denn es wird immer darauf gepocht, das eine Diskussion immer nach einem bestimmten Muster ablaufen müsse und so wird mein Geschriebenes vornherein nicht "wahrgenommen".

Wie müssten denn deine Informationen gedeutet werden, damit man als Außenstehender keinen fatalen Fehler dir gegenüber begeht? Was für ein konkretes Muster für Diskussionen schlägst du vor, damit dein geschriebenes wahrgenommen wird?

Zitat von SOL demiurg
Dummes Geschwätz ist genau das was du hier aufführst...Atheist und Nicht-Atheist...diese "Unterschiede" existieren "nicht"...diese existieren einzig und allein im Kopf des Menschen. Er ist und bleibt Mensch...ein Tier, das in seinen eigenen Illusionen der Weltansicht ertrinkt. Es ist solange unmöglich auf einen Nenner zu kommen, solange wir annehmen wir seien "unterschiedlich".

Ich arbeite mit den Begriffen Atheist und Theist weil sie im Allgemeinen als Trennung zwischen denen, die an Göttliches glauben und denen, die das ablehnen, gebräuchlich sind. Wie müssten sich denn Menschen, die in ihren eigenen Illusionen der Weltansicht ertrinken, in Diskussionen begegnen, um auf einen Nenner kommen zu können? Ich bin bisweilen davon überzeugt, dass nicht jedem Individuum daran gelegen ist, auf "einen Nenner" zu kommen.

Zitat von SOL demiurg
Versuche mal "global" das Denken auszurichten...was siehst du? Wir erfahren durch Forschung und Wissenschaft, das wir Bäume brauchen um atmen zu können und was tun wir? Wir holzen diese ab um Zahnstocher daraus herzustellen. Dann schau auf unsere Population...immer mehr immer mehr immer mehr...denkst du das auch nur "ein" Mensch auf die Idee kommen würde seinen Trieb dahingend auszurichten, das man eine Population so wählt, das sie für Erde "und" Lebewesen darauf nicht zum "Parasit" wird?

Viel wichtiger als die Reduktion des Fortpflanzungstriebes wäre es meiner Meinung nach, wenn der Mensch sein Verhältnis zu der ihn umgebenden und Leben-ermöglichenden Umwelt ändert. Das kann jeder im alltäglichen Leben tun. Wir brauchen uns nicht über die Abholzung der Regenwälder ärgern, wenn wir es hier in Europa bzw. Deutschland noch nicht mal schaffen, die Umweltverschmutzung und Verschwendung von Ressourcen zu verringern. Immer die neuste Technologie, immer das neuste Automodell, denn die Wirtschaft muss florieren. Kennst du Michael Schmidt-Bleek? Der hat ein interessantes Buch verfasst: Nutzen wir die Erde richtig? Kann ich als Lektüre nur empfehlen. Das schärft den Blick für die Tatsache, dass jeder Einzelne einen persönlichen Anteil am "globalen" Ausmaß der fragwürdigen Nutzung der Erde hat. Die momentanen Wirtschaftssysteme sind voll auf die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen ausgerichtet. Darin liegt das parasitäre Element.

Zitat von SOL demiurg
Wer wirklich daran interessiert wäre, sich ein wenig in die Welt miteinzubringen, der würde seine Triebe soweit zurückstellen, das z.B. das Kinderkriegen nur denen vorbehalten werden sollte, die nicht nur dem Kind eine gute Zukunft gewährleisten könnte, sondern auch Wissen vermitteln könnte, was "über" den normalen Verstand des Menschen hinaus geht.

Was verstehst du unter "gute Zukunft"? An welche Menschen denkst du dabei?

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Blackysmart Offline




Beiträge: 1.936

05.01.2016 12:06
#468 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SnookerRI im Beitrag #465
Für einen Atheisten sind die Aussagen von Gläubigen "dummes Geschwätz" und ein "toter Glaube".


Wer hat Dir nur ein solch negatives Bild von Atheisten eingepflanzt?

Wenn ich Deine Beiträge für "dummes Geschwätz" halten würde, würde ich nicht mit Dir diskutieren wollen. Außerdem schrieb ich schon einmal, dass ich die sachliche und ruhige Art Deiner Beiträge schätze. Beleidigungen oder persönliche Angriffe sollten wir hier vermeiden.

Ich teile in vielen Bereichen Perquestavoltas (Geodeis) Meinung und mag auch seine direkte und unverblümte Art. Mit Äußerungen über Einläufe mit Orangen-Blut schießt er jedoch eindeutig über das Ziel hinaus. Aber auch Du Snooker hättest in Bezug auf die Blutorangen weniger sticheln können.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

05.01.2016 12:52
#469 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Blackysmart
Wer hat Dir nur ein solch negatives Bild von Atheisten eingepflanzt?

Ist dieses Bild denn negativ? Für mich ist es grundsätzlich völlig normal, und bei der Gegensätzlichkeit der Ansichten zwischen Atheisten und Theisten auch nicht verwunderlich. Wie ich hier schon oft schrieb, bedeutet mir die Authentizität der Meinungen hier im Forum sehr viel. Auch die eines Perquestavoltas, eines Tuttis, oder damals eines OPA´s oder empordas, und zwar in genau der Weise, wie sie geäußert wird.

Zitat von Blackysmart
Wenn ich Deine Beiträge für "dummes Geschwätz" halten würde, würde ich nicht mit Dir diskutieren wollen. Außerdem schrieb ich schon einmal, dass ich die sachliche und ruhige Art Deiner Beiträge schätze.

Du hast schon des Öfteren angedeutet, dass es quasi sinnlos ist mit mir zu diskutieren. Keine Argumente, keine Beweise, keine Logik, Ignoranz wissenschaftlicher Erkenntnisse usw., "Gedankenkäfig", usw. Du erläuterst auf einem sehr hohen rhetorischen Niveau das, was "dummes Geschwätz" meint. Wobei "dummes Geschwätz" und "toter Glaube" ja noch höchst sachliche Meinungsäußerungen wären.

Zitat von Blackysmart
Beleidigungen oder persönliche Angriffe sollten wir hier vermeiden.

Ja, das empfiehlt die Netiquette. Ich bin über die Jahre hinweg in den verschiedensten Religionsforen unterwegs gewesen. So "ruhig" und "gemütlich" wie hier, lief es andernorts nicht ab. Die Mehrheit der Schreiber hier kommt völlig ohne Beleidigungen aus. "Tutti", "Glaubensqualle", "Perquestavolta", "OPA", "emporda", gehören nun mal zu den berühmten Ausnahmen, die man einfach immer dabei hat.

Wie gesagt: Ich störe mich nicht an Beleidigungen gegen meine Person; Reklov sicher auch nicht. Da kann ihm Perquestavolta noch so sehr Dummheit oder Demenz etc. bescheinigen.

Zitat von Blackysmart
Ich teile in vielen Bereichen Perquestavoltas (Geodeis) Meinung und mag auch seine direkte und unverblümte Art. Mit Äußerungen über Einläufe mit Orangen-Blut schießt er jedoch eindeutig über das Ziel hinaus.

Ok. ich kann deine Beurteilung nachvollziehen. Für mich gehört sein gesamtes Verhalten einfach zu seiner Person dazu! Auch seine Beleidigungsrhetorik. Im Hinblick auf die Meinungsfreiheit und Authentizität der Meinungen ist das für mich vollumfänglich akzeptabel.

Stell dir mal vor was passiert wenn endlich der §166 StGB abgeschafft wird. (dauert nicht mehr lange) Was meinst du was da für Beleidigungswellen über Gläubige herrollen werden... Dagegen ist das was PQV und GQ hier abgeladen haben völlig pille-palle. Dann gehts richtig zur Sache!

Zitat von Blackysmart
Aber auch Du Snooker hättest in Bezug auf die Blutorangen weniger sticheln können.

Jeder hier muss seine persönliche Methode finden, mit Leuten wie PQV umzugehen. Im täglichen leben ist das ja nicht anders. Solche Leute begegnen einem da unter Umständen ja auch. Ich fahre da ein anderes Prinzip als Reklov, Reisender oder Gysi. Die Blut-Orangen waren eine Idee von Perquestavolta, "Napoleon" ebenso wie das Klopapier. Ich nehme solche Formulierungen insofern ernst, als dass ich sie aufnehme und im Dialog mit demjenigen gebrauche, denn ich muss ja davon ausgehen, dass das das Niveau ist, auf dem derjenige diskutieren will. Ansonsten würde er ja andere Formulierungen verwenden. So stelle ich mich auf jeden Einzelnen User individuell ein. Reklov versucht, PQV - ich sag mal "tot zu philosophieren" - auch eine Möglichkeit. Ihn als User zu ignorieren, wäre noch eine Möglichkeit.

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SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

05.01.2016 14:19
#470 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SnookerRI im Beitrag #467
Guten Morgen, SOL demiurg
Wie müssten denn deine Informationen gedeutet werden, damit man als Außenstehender keinen fatalen Fehler dir gegenüber begeht? Was für ein konkretes Muster für Diskussionen schlägst du vor, damit dein geschriebenes wahrgenommen wird?

Nicht unbedingt meine Informationen und nicht unbedingt mir gegenüber, denn wie angedeutet, ist es nicht wichtig wie jeder den Einzelnen betrachtet. Es geht, wie ich schon geschrieben habe darum, das man nicht "trennen" sollte. Dann sollte der Kampf zwischen den vermeintlichen Wissen aufhören...denn Wissen was wir uns erarbeiten ist nur ein Teilstück vom großen Ganzen. Wird aber gedeutet als wäre es das Überwissen. Dann sollte man nicht jede Aussage auf sich selbst beziehen oder der eigenen Einstellung zum Wissen der Aussage. Neutralität zwischen und unter den Themen und nicht Spartendenken.


Zitat von SnookerRI im Beitrag #467
Ich arbeite mit den Begriffen Atheist und Theist weil sie im Allgemeinen als Trennung zwischen denen, die an Göttliches glauben und denen, die das ablehnen, gebräuchlich sind. Wie müssten sich denn Menschen, die in ihren eigenen Illusionen der Weltansicht ertrinken, in Diskussionen begegnen, um auf einen Nenner kommen zu können? Ich bin bisweilen davon überzeugt, dass nicht jedem Individuum daran gelegen ist, auf "einen Nenner" zu kommen.

Ja, aber es gibt diese "Trennung" nicht. Du hast aber recht, wenn du annimmst, das nicht jeder auf einen Nenner kommt. Ein Baum wird ja auch niemals fliegen können. Der Mensch aber versucht es und wundert sich, wenn er abstürzt und nennt dieses dann eine "trauernde Katastrophe". Neutralität gegenüber jedem Thema...ansonsten bleibt man in der Trennung stecken.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #467
Viel wichtiger als die Reduktion des Fortpflanzungstriebes wäre es meiner Meinung nach, wenn der Mensch sein Verhältnis zu der ihn umgebenden und Leben-ermöglichenden Umwelt ändert. Das kann jeder im alltäglichen Leben tun. Wir brauchen uns nicht über die Abholzung der Regenwälder ärgern, wenn wir es hier in Europa bzw. Deutschland noch nicht mal schaffen, die Umweltverschmutzung und Verschwendung von Ressourcen zu verringern. Immer die neuste Technologie, immer das neuste Automodell, denn die Wirtschaft muss florieren. Kennst du Michael Schmidt-Bleek? Der hat ein interessantes Buch verfasst: Nutzen wir die Erde richtig? Kann ich als Lektüre nur empfehlen. Das schärft den Blick für die Tatsache, dass jeder Einzelne einen persönlichen Anteil am "globalen" Ausmaß der fragwürdigen Nutzung der Erde hat. Die momentanen Wirtschaftssysteme sind voll auf die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen ausgerichtet. Darin liegt das parasitäre Element.

Dein erster Satz...ist wieder eine Trennung. Ich gab lediglich ein Beispiel. Hieran erkennst du sehr gut, das man mit Text und vielen Worten immer nur das aufnimmt, was da grad steht. Aber wichtig ist, das man Texte in einer Größenordnung betrachtet, die weit über das Geschriebene hinaus gehen.
Eine Ordnung der Trennung ist aber nötig, da nicht jeder ein Maler oder ein Bürokaufmann ist. Dein letzter Satz ist ebenfalls eine Trennung. Es ist das Zusammenspiel vieler vieler vieler kleiner und großer Dinge und nicht eines Einzelnen.


Zitat von SnookerRI im Beitrag #467
Was verstehst du unter "gute Zukunft"? An welche Menschen denkst du dabei?

Jeder sollte sich ersteinmal selbst betrachten und versuchen zu erkennen, welche Rolle er im Weltsystem spielt. Da kommt dann, unter anderem, die Frage ins Spiel: Was bin ich?
Es ist schwer eine Zukunft zu erklären, die auf eigenen Wünschen und Erfahrungen beruht, die sehr wenige verstehen. Bitte sei mir nicht böse, wenn ich hier nicht näher drauf eingehen möchte.

So wie ich heraus gelesen habe, bist du in deinem Glauben ein Zeuge Jehovas. Ist das Richtig?

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

05.01.2016 16:15
#471 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SOL demiurg
Nicht unbedingt meine Informationen und nicht unbedingt mir gegenüber, denn wie angedeutet, ist es nicht wichtig wie jeder den Einzelnen betrachtet. Es geht, wie ich schon geschrieben habe darum, das man nicht "trennen" sollte. Dann sollte der Kampf zwischen den vermeintlichen Wissen aufhören...denn Wissen was wir uns erarbeiten ist nur ein Teilstück vom großen Ganzen. Wird aber gedeutet als wäre es das Überwissen. Dann sollte man nicht jede Aussage auf sich selbst beziehen oder der eigenen Einstellung zum Wissen der Aussage. Neutralität zwischen und unter den Themen und nicht Spartendenken.

Wie zeigst du denn Neutralität zwischen den Themen? Wenn wir deine Informationen wahrnehmen und als solche deuten (darum scheint es dir ja zu gehen) nehmen wir außerdem auch nur einen weiteren Teil des Ganzen wahr. Viele einzelne Teile können sich zu einem Gesamtbild zusammenfügen - wie in einem Puzzle.

Zitat von SOL demiurg
Ja, aber es gibt diese "Trennung" nicht. Du hast aber recht, wenn du annimmst, das nicht jeder auf einen Nenner kommt. Ein Baum wird ja auch niemals fliegen können. Der Mensch aber versucht es und wundert sich, wenn er abstürzt und nennt dieses dann eine "trauernde Katastrophe". Neutralität gegenüber jedem Thema...ansonsten bleibt man in der Trennung stecken.

Vielleicht sind wir noch nicht soweit das große Ganze, so wie du es verstehst, zu begreifen. Vielleicht brauchen wir noch etwas Zeit um "Neutralität gegenüber jedem Thema" zu entwickeln... Hast du dafür ein Beispiel zur Hand?

Zitat von SOL demiurg
Dein erster Satz...ist wieder eine Trennung. Ich gab lediglich ein Beispiel. Hieran erkennst du sehr gut, das man mit Text und vielen Worten immer nur das aufnimmt, was da grad steht. Aber wichtig ist, das man Texte in einer Größenordnung betrachtet, die weit über das Geschriebene hinaus gehen.

Dann wäre dein Beispiel aber selbst eine Trennung, aus der ich nicht anderes wahrnehmen konnte - als das was ich wahrnahm. Wie hätte denn ein Kommentar von einer Größenordnung betrachtet, die weit über das Geschriebene hinaus gehen, aussehen müssen?

Zitat von SOL demiurg
Eine Ordnung der Trennung ist aber nötig, da nicht jeder ein Maler oder ein Bürokaufmann ist. Dein letzter Satz ist ebenfalls eine Trennung. Es ist das Zusammenspiel vieler vieler vieler kleiner und großer Dinge und nicht eines Einzelnen.

Demnach brauchen wir also erst mal die Trennungen um das gesamte Zusammenspiel jedes einzelnen Teils erkennnen zu können.

Zitat von SOL demiurg
Jeder sollte sich ersteinmal selbst betrachten und versuchen zu erkennen, welche Rolle er im Weltsystem spielt. Da kommt dann, unter anderem, die Frage ins Spiel: Was bin ich?
Es ist schwer eine Zukunft zu erklären, die auf eigenen Wünschen und Erfahrungen beruht, die sehr wenige verstehen. Bitte sei mir nicht böse, wenn ich hier nicht näher drauf eingehen möchte.

Keine Sorge, ich will hier niemanden zu einer Auskunft drängen. Es wäre nur interessant gewesen eine Antwort zu bekommen. Naja vielleicht später, wenn ich zu denen gehöre, die "verstehen" was du meinst.

Zitat von SOL demiurg
So wie ich heraus gelesen habe, bist du in deinem Glauben ein Zeuge Jehovas. Ist das Richtig?

Korrekt!

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SOL demiurg Offline




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05.01.2016 17:44
#472 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat Snooker:
1.Wie zeigst du denn Neutralität zwischen den Themen?
2.Hast du dafür ein Beispiel zur Hand?
3.Wie hätte denn ein Kommentar von einer Größenordnung betrachtet, die weit über das Geschriebene hinaus gehen, aussehen müssen?
4.Demnach brauchen wir also erst mal die Trennungen um das gesamte Zusammenspiel jedes einzelnen Teils erkennnen zu können.
5. Korrekt

Bis zu einem gewissen Grad hilft Wissen in Textform, das Kleine zu verstehen. Das Versteifen auf bestimmte Themengebiete, also die Trennung, hilft dabei, das Große zu verstehen.
Das Problem ist aber, das derjenige der im Kleinen arbeitet, denkt, er hätte damit das Große erklärt. Es ist aber eine fortdauernde Bewegung, die die Welt um uns herum dreht.
Aus dem Affen wurde der Mensch...oder besser gesagt, der Affe "ist" der Mensch. Hier gibt es "keine Trennung"...falls du diese findest, wird dir jeder Wissenschaftler einen Orden verleihen.

Stell dir die Frage, warum du einen "Glauben" hinterherläufst, bei dem ich gehört habe, das man "bezahlen" muss um darin aufgenommen zu werden. Dein Gott, der von dort gepredigt wird, gibt es nicht. Nicht so.
Auch keinen anderen "weltlichen" Gott, der von jedweder menschlichen Art "gezeugt" wurde.

Ich kann Gysi verstehen wenn er auf seine Art der Entdeckung...also das hinweisen auf seine selbst geschriebenen Texte...so pocht. Das machen Menschen schon seit Anbeginn der Zeit, als sie begannen mit Worten die Welt zu erklären. Aber immer nur "die eigene Welt", die eigenen Ansichten des Ganzen. Das ist nicht unbedingt schlecht, aber es kann ausarten und ist ausgeartet.

Eine Neutralität zu bekommen und diese zu halten ist schwer...sehr schwer, eigentlich noch schwerer als sehr schwer.
Kannst du deinen Glauben aufgeben? Abschütteln und "komplett neu beginnen"? Kannst du deinen Glauben als falsch darstellen und diesen dann wehemennt verneinen? Kannst du deinen Gott in den Arsch treten? Oder besser gesagt...tritt lieber erst dich in den Arsch und dann deinen Prediger. (Bitte nicht als Beleidigung ansehen und auch nicht unbedingt als Anleitung zur Ausführung )

Hinzu kommt das Problem, das du in jeder Schrift einen Hinweis darauf findest, den du als Wahrheit indentifizieren kannst. Nur...welche Wahrheit!

Lehrt ein Lehrmeister seinen Schülern im ersten Jahr, das Wissen aus dem dritten Lehrjahr?

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

05.01.2016 18:47
#473 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SOL demiurg
Bis zu einem gewissen Grad hilft Wissen in Textform, das Kleine zu verstehen. Das Versteifen auf bestimmte Themengebiete, also die Trennung, hilft dabei, das Große zu verstehen.
Das Problem ist aber, das derjenige der im Kleinen arbeitet, denkt, er hätte damit das Große erklärt. Es ist aber eine fortdauernde Bewegung, die die Welt um uns herum dreht.
Aus dem Affen wurde der Mensch...oder besser gesagt, der Affe "ist" der Mensch. Hier gibt es "keine Trennung"...falls du diese findest, wird dir jeder Wissenschaftler einen Orden verleihen.

Bis hierhin dürften zumindest die Evolutionisten damit einverstanden sein.

Zitat von SOL demiurg
Stell dir die Frage, warum du einen "Glauben" hinterherläufst, bei dem ich gehört habe, das man "bezahlen" muss um darin aufgenommen zu werden. Dein Gott, der von dort gepredigt wird, gibt es nicht. Nicht so.
Auch keinen anderen "weltlichen" Gott, der von jedweder menschlichen Art "gezeugt" wurde.

Da verwechselst du wohl was...

Zitat von SOL demiurg
Ich kann Gysi verstehen wenn er auf seine Art der Entdeckung...also das hinweisen auf seine selbst geschriebenen Texte...so pocht. Das machen Menschen schon seit Anbeginn der Zeit, als sie begannen mit Worten die Welt zu erklären. Aber immer nur "die eigene Welt", die eigenen Ansichten des Ganzen. Das ist nicht unbedingt schlecht, aber es kann ausarten und ist ausgeartet.

Vielleicht ist das ein notwendiger Teil des Prozesses, der uns zur Erkenntnis des Ganzen führt.

Zitat von SOL demiurg
Eine Neutralität zu bekommen und diese zu halten ist schwer...sehr schwer, eigentlich noch schwerer als sehr schwer.
Kannst du deinen Glauben aufgeben? Abschütteln und "komplett neu beginnen"? Kannst du deinen Glauben als falsch darstellen und diesen dann wehemennt verneinen? Kannst du deinen Gott in den Arsch treten? Oder besser gesagt...tritt lieber erst dich in den Arsch und dann deinen Prediger. (Bitte nicht als Beleidigung ansehen und auch nicht unbedingt als Anleitung zur Ausführung )

Deswegen fragte ich ja, wie DU diese Neutralität bekommst, bekommen hast und auch halten kannst... Immerhin scheinst du uns allen ja etwas vorraus zu haben. Musst du dafür jeden Tag deine Überzeugung als falsch darstellen, sie wehemennt verneinen, abschütteln und "komplett neu beginnen"? Musst du denjenigen, die dich zu deiner Überzeugung gebracht haben in den Arsch treten oder dir selbst besser gesagt zuerst in den Arsch treten und dann deinen Informationsquellen?

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SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

05.01.2016 19:11
#474 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Das was Gysi sagt (Sorry Gysi das ich dich jetzt schon wieder hier mit rein ziehe) widerlegt das was Du sagst. Und das was du sagst, widerlegt das was Gysi sagt.
Aber "nur in der Aussage", nur im Glauben eurer beider Ansichten.

Es sind nun mal nur Ansichten eurer beider Welten in der ihr lebt, obwohl es nur eine Welt gibt, in der eure Ansichten "leben".

Zitat Snooker: Bis hierhin dürften zumindest die Evolutionisten damit einverstanden sein.
Evolutionisten?
Zitat: Da verwechselst du wohl was...
Was verwechsele ich hier?
Zitat: Vielleicht ist das ein notwendiger Teil des Prozesses, der uns zur Erkenntnis des Ganzen führt.
Ja natürlich ist es das...aber schau dir die Art an, auf welche diese über den Globus geschrien wird.
Zitat: Musst du dafür jeden Tag deine Überzeugung als falsch darstellen, sie wehemennt verneinen, abschütteln und "komplett neu beginnen"?
Ich musste...ja. Und tue dies teilweise heute noch. Aber das ist eben der Lernprozess.
Zitat: Musst du denjenigen, die dich zu deiner Überzeugung gebracht haben in den Arsch treten oder dir selbst besser gesagt zuerst in den Arsch treten und dann deinen Informationsquellen?
Das hast du falsch aufgenommen. Was ich getan habe, gehört jetzt hier auch nicht hin.

Wie du bemerkst, ist es mehr als schwer etwas zu erklären, das nicht wirklich zu erklären ist. Wie lange versuchst du schon hier im Forum den Anderen "glauben" zu machen, das deine Ansicht die Richtige ist?

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

05.01.2016 19:46
#475 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SOL demiurg
Das was Gysi sagt (Sorry Gysi das ich dich jetzt schon wieder hier mit rein ziehe) widerlegt das was Du sagst. Und das was du sagst, widerlegt das was Gysi sagt.
Aber "nur in der Aussage", nur im Glauben eurer beider Ansichten.

Wodurch wird das zu einem Problem? Wir brauchen diese teilhaften Sichtweisen, um das Ganze erkennen zu können.

Zitat von SOL demiurg
Es sind nun mal nur Ansichten eurer beider Welten in der ihr lebt, obwohl es nur eine Welt gibt, in der eure Ansichten "leben".

Und nicht nur unsere... Deine Ansicht ja auch... Ich denke derweil ebenfalls nicht, dass Gysi oder du oder sonst wer in einer eigenen Welt lebt.

Zitat von SOL demiurg
Evolutionisten?

Ja Evolutionisten.

Zitat von SOL demiurg
Was verwechsele ich hier?

Du verwechselst meinen Glauben mit einem wo man "bezahlen" muss, um dabei zu sein. Jedenfalls war das deine Aussage.

Zitat von SOL demiurg
Ja natürlich ist es das...aber schau dir die Art an, auf welche diese über den Globus geschrien wird.

Viele leisten engagiert ihren Teil, um dabei zu helfen das große Ganze zu verstehen. Manche lauter, manche leiser; jeder nach seinem Ermessen.

Zitat von SOL demiurg
Ich musste...ja. Und tue dies teilweise heute noch. Aber das ist eben der Lernprozess.

Gibt es ein allgemeingültiges Schema oder verläuft dieser Lernprozess individuell für jede Person?

Zitat von SOL demiurg
Das hast du falsch aufgenommen. Was ich getan habe, gehört jetzt hier auch nicht hin.

Wie muss ich es denn aufnehmen, damit es "richtig" ist? Ich habe bewusst deine Formulierungen verwendet, um deine Auffassung möglichst direkt ergründen zu können.

Zitat von SOL demiurg
Wie du bemerkst, ist es mehr als schwer etwas zu erklären, das nicht wirklich zu erklären ist.

Genau deswegen ist es doch nur verständnlich, wenn man sich zunächst darauf konzentriert das zu erklären, was verständlich zu erklären ist. Ein Schritt nach dem anderen - auf dem Weg zum großen Ganzen!

Zitat von SOL demiurg
Wie lange versuchst du schon hier im Forum den Anderen "glauben" zu machen, das deine Ansicht die Richtige ist?

Nicht den Bruchteil einer Sekunde! Ich wüsste nicht, dass ich damit jemals angefangen hätte... Mir geht es hier nur um den Austausch von authentischen Meinungen. Wie mir scheint, hast du meine Informationen diesbezüglich leider nicht als solche gedeutet.

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