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 Atheismus/Agnostizismus
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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.872

20.08.2016 14:12
#501 Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta
Das ist wohl der einzige Grund, warum immer wieder dort. wo die Erkenntnis der Wissenschaft die Götter vom Thron geholt hat, ständig neue nachwachsen.

Erkenntnis macht glücklich - so war das immer(!) bei mir. Aber es gibt andere Charaktere, die lieber an Märchen festhalten. Verstehen tue ich das nicht so recht. Hat wohl auch was mit Religionserziehungserfahrung zu tun. Mich machte es nicht glücklich, so einem rechtsresistenten, launischen Gott unterworfen zu sein. Mit so einem Gott fühlte ich mich nicht wohl...

Reklov wird andere Erfahrungen gemacht haben. Die Rechtsfragwürdigkeit dieses Bibel-Gottes hat ihn dazu gebracht, sich - zumindest lippenbekennerisch - von dem Bibelgott zu lösen. Aber nach dem hoffnungsgebenden Gott (ewiges Leben) schielt er immer noch. Für mich ist es fatal, seine Wahrheitsliebe zu biegen, bist das Holz knackt.

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

20.08.2016 14:19
#502 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Gysi im Beitrag #499

Zitat von Reklov
.. das ist so nicht korrekt! - Zwar verschwand der antike röm. Gott VULCANUS, als man merkte, dass er keine "Schmiedewerkstatt" im Inneren eines Vulkans eingerichtet hatte, aber nun tauchten zum Phänomen des Vulkans neue Fragen auf, die letztendlich alle auf einen Ur-Grund hinweisen.
=>

Zitat von Gysi
Die Geschichte der Wissenschaft hat gezeigt, dass da, wo das Licht der Erkenntnis hinleuchtet, Gott verschwindet.

Das hat bis dato immer gestimmt. Aus dieser langen, langen Erkenntnis- und Irrtumskette (in Bezug auf die Gottesvermutung) leite ich eben ab, dass das auch weiterhin so sein wird. Alles andere ist wilde Spekulation! Immer erst lesen - und dann antworten!




Immer erst denken, dann schreiben!
Du hast doch sicherlich mitbekommen, das, z.B Reklov oder ich, "Gott" in einen anderen Verständnis halten. Falls du dich noch erinnerst was ich selbst über Gott schrieb, wirst du eventuell herauslesen können, das die Bedeutung Gott, nach heutiger (Glaubens)Sicht, nicht der meinen entspricht.
Der Gott VULCANUS, der ein menschliches Abbild einer Deutung erfuhr, steht nun gegen den Gott WISSENSCHAFT, der ebenfalls ein Abbild menschlichen Denkens unterliegt.

Muss denn "Gott" etwas sein, was "menschenähnlich" ist? Wie könnte ein menschengedachtes Wesen, welches Züge dieser Spezies trägt, ein Universum erschaffen?
Muss denn "Gott" etwas sein, was rein aus Zusammenhängen wissenschaftlicher Erkenntnis besteht?

Nichts ist in der Natur getrennt. Das harmonische Ineinandergreifen der Abläufe, ist aufeinander abgestimmt und durchläuft einen Zyklus.

GOTT ist Vulcanos und "geichzeitig" (wissenschaftliche) Erkenntnis - und beides beinhaltet "LEBEN" - die Wissenschaft aber, redet vieles "tot"!

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.872

20.08.2016 14:28
#503 Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SOL demiurg
Immer erst denken, dann schreiben!

Dieser Satz gilt auch für dich. Also bt. erst Beitrag #499 lesen.

Und was deine (und Reklovs) andere Gottesdefinition betrifft: Ich werde mich nicht auf unlogische Definitionen einlassen, das ist wirklich zu viel verlangt. Ihr müsst euch schon auf die logischen einlassen, oder die Diskussion hat keinen Sinn.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

20.08.2016 15:11
#504 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Gysi im Beitrag #501

Zitat von Perquestavolta
Das ist wohl der einzige Grund, warum immer wieder dort. wo die Erkenntnis der Wissenschaft die Götter vom Thron geholt hat, ständig neue nachwachsen.
Erkenntnis macht glücklich - so war das immer! bei mir. Aber es gibt andere Charaktere, die lieber an Märchen festhalten. Verstehen tue ich das nicht so recht.

Für diese Charaktere ist es halt ziemlich schwer zu ertragen, dass man als Mensch nur einer von vielen ist, den es so vielleicht gar nicht mal geben würde, wenn Vater und Mutter nicht genau dann zufällig Lust auf Sex gehabt hätten, wenn genau dieses eine Spermium und diese Eizelle zur Verfügung standen. Die Vorstellung möglicherweise ins Klo gespült worden zu sein, wenn Vater nicht pünktlich von der Arbeit heimgekommen wäre, oder wenn Sonntag-Morgens schön Wetter gewesen wäre.. Ja...und diese Vorstellung, dass man mit den Affen verwandt ist und nur das Ergebnis einer fast endlosen Kette von Zufällen.. Welcher Sammler von Informationsmüll, der sich genau immer überall diese alles entscheidenden Informationen aus den Büchern herausschneidet, die ihm nicht nur den unerträglichen Schmerz seiner bedeutungslosen Zufälligkeit lindern, sondern ihm auch das Gefühl geben, besonders WICHTig und von ranghoher Bedeutsamkeit zu sein... würde auf die Glücksdroge Gott verzichten wollen...

Zitat von Gysi im Beitrag #501

Hat wohl auch was nit Religionserziehungserfahrung zu tun.


"Wahrscheinlich" ist das auch einer der Gründe, warum man irgendwann in seinem Leben den Gottesfrust kriegt.

Zitat von Gysi im Beitrag #501

Mich machte es nicht glücklich, so einem rechtsresistenten Gott unterworfen zu sein.
Mich auch nicht.. Zumal ja Gott immer nur mit denen redet, die "sich" einbilden mehr davon zu verstehen, um dann ihren eigenen Willen als Wille Gottes zu verkünden und dies damit rechtfertigen, dass Gott sich aller irdischen Logik entzieht.. Mir kommt das immer so vor, als wenn diese Leute sich damit strategische Überlebensvorteile und Befindlichkeitsansprüch für sich und ihren eigenen Genpol zu ergattern versuchten und um so erfolgreichen, als es ihnen mit übernatürlichen Argumenten gelingt, ihre leichtgläubigen Mitmenschen über den Tisch zu reden..


Zitat von Gysi im Beitrag #501

Reklov wird andere Erfahrungen gemacht haben.
Wenn ich mir so überlege, dass Hormone und Botenstoffe unser seelisches Gleichgewicht regeln, komm ich überhaupt zur Überzeugung, dass Reklov immer schon ein bisschen anders getickt hat als wir beide. Deswegen will ich gar nicht über seine Erfahrungen spekulieren, die sehr wahrscheinlich immer schon sehr manipulativ gewesen sind.


Zitat von Gysi im Beitrag #501

Die Rechtsfragwürdigkeit dieses Bibel-Gottes hatg ihn dazu gebracht, sich - zumindest lippenbekennerisch - von dem Bibelgott zu lösen.
So wie ich ihn zwischendurch immer wieder mal verstanden habe, scheint das gar nicht wirklich der Fall zu sein. Seine Distanzierung zu den christlichen Glaubensgemeinschaften hängt wohl eher damit zusammen, dass er mit seiner Rangordnung in diesen Glaubensgemeinschaften nicht recht zufrieden war. In seiner Urgrund-Ideologie kann er sich wesentlich besser als Bischof, Kardinal und Papst in einem gebärden..

Zitat von Gysi im Beitrag #501
Aber nach dem hoffnungsgebenden Gott (ewiges Leben) schielt er immer noch.
Ich kann mich des öfteren nicht des Eindrucks erwehren, dass er am liebsten selber Gott wäre...


Zitat von Gysi im Beitrag #501

Für mich ist es fatal..
für mich auch!
Zitat von Gysi im Beitrag #501

...seine Wahrheitsliebe zu biegen, bist das Holz knackt.
Wenn man sich vorstellt, dass Bewusstsein etwas ziemlich Organisches ist und mit Zellwachstum zu tun hat, dann ist Reklov ein ziemlich astiger Holz-Klotz, der schon einiges aushält.

Reklov Offline




Beiträge: 5.749

20.08.2016 17:10
#505 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Und was deine (und Reklovs) andere Gottesdefinition betrifft: Ich werde mich nicht auf unlogische Definitionen einlassen, das ist wirklich zu viel verlangt. Ihr müsst euch schon auf die logischen einlassen, oder die Diskussion hat keinen Sinn.

Gysi,

... ich nehme an, Du meinst die Grenzen der menschlichen Logik, wie sie mit Sprache und Zahlen ausgedrückt werden kann!? -

Bernard Haisch ist z.B. nur einer der vielen beinharten Naturwissenschaftler mit einem eindrücklichen Leistungsausweis als Astro- und Quantenphysiker. Dabei ist es ihm dennoch gelungen, geistig offen und neugierig zu bleiben. "Unphysikalische" Phänomene sind für Ihn Ansporn und Herausforderung für weitere Forschungen und Hinweise darauf, dass wir die Welt noch nicht vollständig verstanden haben. Aus dieser Perspektive befasst sich Haisch in seinem Buch >> Warum Gott nicht würfelt << (Geist, Kosmos und Physik) mit der Frage nach der Schöpfung, nach Gott.

Warum ???

Aus der Quantenphysik ist klar (Schrödinger-Gleichung), dass sich physikalisch nicht erklären lässt, warum Materie, wie wir sie kennen, existiert. Alle Materie besteht ausschliesslich nur aus Quantenobjekten (Atombausteinen), welche nur als Wahrscheinlichkeitswolke "existieren", solange "niemand" misst oder beobachtet, wo das Quantenobjekt sich jetzt gerade befindet. Der Beobachter kann aber selber nicht aus solchen Quantenobjekten bestehen, sondern muss zwingend ein nicht-materielles Bewusstsein sein. Das Bewusstsein kann ein menschliches sein, aber da es bewusste Menschen erst seit sehr kurzer (in kosmischen Masstäben) Zeit gibt, die Materie aber schon länger materiell existiert, muss irgendwo ein universumsweites Bewusstsein existieren. Ein solches umfassendes, universelles Bewusstsein, das alle Materie (und damit wegen E=mc^2 auch Energie und damit auch Raum und Zeit) erschafft, nennt man üblicherweise "Gott".

Haisch findet diesen "Gott" im Nullpunktfeld, einem von der Quantenphysik postulierten und inzwischen durch messbare physikalische Phänomene nachgewiesenen, alles durchdringenden Energiefeld. Haisch hat eine Theorie entwickelt, welches die Trägheit der Masse (den Widerstand materieller Objekte gegen jede Beschleunigung) damit erklärt, dass das Nullpunktfeld den Quantenobjekten bei der Beschleunigung Widerstand leistet.

Denke, dass ist für den Anfang genug, um darauf hinzuweisen, dass nicht nur ich oder SOL demiurg sich mit dieser Frage (jeder auf seine Weise!) auseinandersetzen.
Aber nur in der Ecke zu sitzen, um logische Sprach- oder Zahlenlösungen als gesicherten Beleg für die Wortformel "Gott" auf den heimischen Tisch serviert zu bekommen, ist natürlich zu wenig. -
Die Arbeit der Fachleute hat ja erst begonnen und die Wege zur Ur-Grund Erkenntnis gehen über lange und verschiedene Pfade.
Ob es aber überhaupt in uns angelegt ist, mit unserem Streben nach Wissen das Ziel/Ende dieser "Pfade" zu erreichen, bleibt eine Zukunftsfrage! Schließlich darf die Möglichkeit einer Unfähigkeit (menschlicher Makel!) hierzu nicht von vorneherein ausgeschlossen werden.
Ähnlich skeptisch könnte man z.B. auch die aufwendigen Anstrengungen in der Raumfahrt betrachten, denn hier ist ebenfalls einzusehen, dass bereits das uns nächst gelegene Doppelsternsystem >Alpa Centauri< immerhin schon an die 4,3 Lichtjahre entfernt ist!
Mit welchem Antriebsstoff sind also solche Entfernungen überhaupt zu überwinden? Und wenn es gelingt - können uns andere Sonnensysteme mehr über den Ur-Sprung verraten, als es z.B. die uns näher gelegenen Nachbarplaneten unseres Sonnensystems können?

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.872

20.08.2016 17:22
#506 Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov
... ich nehme an, Du meinst die Grenzen der menschlichen Logik, wie sie mit Sprache und Zahlen ausgedrückt werden kann!? -

Die Gottesdefinition, die ich meine, befindet sich innerhalb der menschlichen Logik! Die Gottesdefinition, die SOL demiurg und du favorisieren, ist definitiv UNLOGISCH!

Zitat
Quantenphysik

Hab' ich keine Ahnung von; musst du dich schon mit Perquestavolta auseinandersetzen.

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

20.08.2016 19:45
#507 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Gysi im Beitrag #506

Zitat von Reklov
... ich nehme an, Du meinst die Grenzen der menschlichen Logik, wie sie mit Sprache und Zahlen ausgedrückt werden kann!? -
Die Gottesdefinition, die ich meine, befindet sich innerhalb der menschlichen Logik! Die Gottesdefinition, die SOL demiurg und du favorisieren, ist definitiv UNLOGISCH!

Zitat
Quantenphysik

Hab' ich keine Ahnung von; musst du dich schon mit Perquestavolta auseinandersetzen.




Nein Danke!

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

20.08.2016 20:15
#508 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Aus der Quantenphysik ist klar (Schrödinger-Gleichung), dass sich physikalisch nicht erklären lässt, warum Materie, wie wir sie kennen, existiert. Alle Materie besteht ausschliesslich nur aus Quantenobjekten (Atombausteinen), welche nur als Wahrscheinlichkeitswolke "existieren", solange "niemand" misst oder beobachtet, wo das Quantenobjekt sich jetzt gerade befindet.


Das stimmt so allerdings nicht!
Der reine Quantenzustand kann immer nur für ein einzelnes und streng isoliertes (nicht wechselwirkendes) Teilchen gelten.
Durch die Dekohärenz wird dieser Zustand fast augenblicklich wieder aufgehoben, da ein isoliertes Teilchen praktisch sofort wieder mit Strahlung oder anderen Teilchen wechselwirkt.
Anders wäre die klassische Physik auch gar nicht möglich.
Es kommt nur im reinen isolierten Quantensystem zu Quanten-Überlagerungen. In großen Systemen hingegen sorgen Wechselwirkungen mit dem restlichen Universum dafür, dass die Überlagerungen von Quantenzuständen gestört werden (dekohärieren). Im Falle von Schrödingers Katze sorgen diese Störungen dafür, dass das Tier immer entweder tot oder lebendig ist. Ein Dazwischen gibt es nicht.

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

20.08.2016 20:45
#509 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #505
[

Aus der Quantenphysik ist klar (Schrödinger-Gleichung), dass sich physikalisch nicht erklären lässt, warum Materie, wie wir sie kennen, existiert.


Das besagt doch Schrödingers Gleichung gar nicht. .. WARUM Reklov, behauptest du ständig solchen "Schmarrn"!

Was die Schrödinger Gleichung besagt steht hier: https://www.uni-ulm.de/fileadmin/website...l/SchroedF.html
Sie besagt nicht, dass sich physikalisch nicht erklären lässt, warum Materie existiert, sondern dass man die Bausteine der Materie in ihrer Eigenschaft nur in Modellen
und Transformationsgleichungen beschreiben lässt..

Zitat von Reklov im Beitrag #505
[
Alle Materie besteht ausschliesslich nur aus Quantenobjekten (Atombausteinen), welche nur als Wahrscheinlichkeitswolke "existieren", solange "niemand" misst oder beobachtet, wo das Quantenobjekt sich jetzt gerade befindet. Der Beobachter kann aber selber nicht aus solchen Quantenobjekten bestehen, sondern muss zwingend ein nicht-materielles Bewusstsein sein.
Gerade das behauptet die Schrödingergleichung überhaupt nicht, sondern das genaue Gegenteil davon. Nämlich, dass auf atomarer und subatomarer Ebene eine direkte Beobachtung der Dinge gar nicht möglich ist, weil dabei Überlagerungen zwischen der Materie des Messsensors und dem Objekt auftreten, welche die ganze Beobachtung kollabieren lassen. Die physikalischen Ursachen dafür sind inzwischen alle bestens bekannt..

Zitat von Reklov im Beitrag #505
[
Das Bewusstsein kann ein menschliches sein, aber da es bewusste Menschen erst seit sehr kurzer (in kosmischen Masstäben) Zeit gibt, die Materie aber schon länger materiell existiert, muss irgendwo ein universumsweites Bewusstsein existieren.

Nur gibt es dafür keinen einzigen konkreten Hinweis und schon gar nicht anhand der Schrödinger Gleichung.

Zitat von Reklov im Beitrag #505

Ein solches umfassendes, universelles Bewusstsein, das alle Materie (und damit wegen E=mc^2 auch Energie und damit auch Raum und Zeit) erschafft, nennt man üblicherweise "Gott".
Leck dich selber am Arsch, Reklov. Dein Universelles Bewusstsein sollte es dir durchaus ermöglichen können.... falls es existiert!



Zitat von Reklov im Beitrag #505

Haisch findet diesen "Gott" im Nullpunktfeld, einem von der Quantenphysik postulierten und inzwischen durch messbare physikalische Phänomene nachgewiesenen, alles durchdringenden Energiefeld. Haisch hat eine Theorie entwickelt, welches die Trägheit der Masse (den Widerstand materieller Objekte gegen jede Beschleunigung) damit erklärt, dass das Nullpunktfeld den Quantenobjekten bei der Beschleunigung Widerstand leistet.
Ist es nicht erstaunlich, dass noch Millionen hochintelligente Physiker nichts von diesem alles durchdringenden Energiefeld wissen, welches ja nachweislich erwiesen sein solle. Wie erklärst du dir das?

SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

21.08.2016 10:12
#510 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #509
Zitat von Reklov im Beitrag #505

Haisch findet diesen "Gott" im Nullpunktfeld, einem von der Quantenphysik postulierten und inzwischen durch messbare physikalische Phänomene nachgewiesenen, alles durchdringenden Energiefeld. Haisch hat eine Theorie entwickelt, welches die Trägheit der Masse (den Widerstand materieller Objekte gegen jede Beschleunigung) damit erklärt, dass das Nullpunktfeld den Quantenobjekten bei der Beschleunigung Widerstand leistet.
Ist es nicht erstaunlich, dass noch Millionen hochintelligente Physiker nichts von diesem alles durchdringenden Energiefeld wissen, welches ja nachweislich erwiesen sein solle. Wie erklärst du dir das?

Wie sicher kannst du dir sein, das "jede" (wissenschaftliche) Erkenntnis auch unter das "normale" Volk gebracht wird?
Ich selbst schreibe mit mehreren Professoren, Wissenschaftlern und Gelehrten, welche aber vorsichtig mit ihrem Wissen umgehen.

Manch eine Erkenntnis ist für Menschen (noch) nicht geeignet und würde nur schwerwiegendes Verdutzen hervorrufen!

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

21.08.2016 11:41
#511 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #510

Wie sicher kannst du dir sein, das "jede" (wissenschaftliche) Erkenntnis auch unter das "normale" Volk gebracht wird?
Ich selbst schreibe mit mehreren Professoren, Wissenschaftlern und Gelehrten, welche aber vorsichtig mit ihrem Wissen umgehen.

Manch eine Erkenntnis ist für Menschen (noch) nicht geeignet und würde nur schwerwiegendes Verdutzen hervorrufen!


Ich lach mich schief...

Reklov Offline




Beiträge: 5.749

21.08.2016 11:50
#512 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Der reine Quantenzustand kann immer nur für ein einzelnes und streng isoliertes (nicht wechselwirkendes) Teilchen gelten.
Durch die Dekohärenz wird dieser Zustand fast augenblicklich wieder aufgehoben, da ein isoliertes Teilchen praktisch sofort wieder mit Strahlung oder anderen Teilchen wechselwirkt.

Lukrez,

... danke für Deine Info! - Als Nichtfachmann ist man auf solche Infos angewiesen, kann aber dennoch sich widersprechende Fachmeinungen (die soll es ja auch geben!) leider selber nicht korrekt analysieren.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.749

21.08.2016 12:41
#513 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Die Gottesdefinition, die ich meine, befindet sich innerhalb der menschlichen Logik! Die Gottesdefinition, die SOL demiurg und du favorisieren, ist definitiv UNLOGISCH!

Gysi,

die menschliche Logik kann (leider!) nur einen kleinen Platz im Kosmos für sich beanspruchen. - Wenn Du aber in der Bodenlosigkeit der erscheinenden Welt diesen kleinen Logik-Ausschnitt für Dich als Gesprächsgrundlage fest mauerst, so ist dies eben Deine persönliche Vorgehensweise.

Dennoch wäre hierbei zu bedenken:
Wäre die Welt, in dem, was wir als Weltsein erkennen können, ein in sich geschlossenes Ganzes, - aus sich begreifbar, ohne Widerspruch in sich, also ein harmonisches Totalgeschehen, eine durchgehende Zweckhaftigkeit in einem eindeutigen Verursachungsgewebe, - so wäre diese Welt das Sein selber, außer dem nichts anderes wäre. Die Welt wäre eins mit "Gott" und "Gott" nichts anderes als dieses Ganze der Welt!

Im Denken vieler Menschen hat sich eine hartnäckige Tendenz entwickelt, auf jeder Stufe ihres Welt-Begreifens die Welt als Ganzes so zu denken, dass sie das Sein an sich ist. Das Prinzip des Weltseins wird als Atom, Materie, Energie, als Leben, als Weltprozess uns gegenständlich vor Augen gestellt, so dass alles, was ist (auch wir selber!) abgeleitet werden aus dem bewussten Weltsein im Ganzen.

Auch dem kritisch Erkennenden wird aber mit dem Wachsen seiner Klarheit unausweichlich deutlich, dass solch erkanntes Weltsein kein Boden ist, auf dem ich mit dem Bewusstsein treten darf, nunmehr das Sein selbst zu haben. Wie immer einer dies versucht, gerät er in die Verfestigung einer Täuschung, die alles Sein aus einem bestimmten, gegenständlich gewordenen, kategorial eigentümlichen Sein ableiten möchte.
Er verliert sich bei solcher Verabsolutierung, ohne Erkenntnis zu gewinnen, in bloße Vorstellungen.

Wer die Logik durch Isolierung auf das Menschliche verengt, verleiht ihr einen falschen Sinn. - Solche sich isolierende Richtungen verlieren den philosophischen Gehalt, leben eine kurze Zeit von dem Enthusiasmus des Neubegründens eines nun vermeintlich endgültig reinen und wesentlichen Denkens, geraten oft in einen Fanatismus, der nur verachtet und beiseite drängt, was nicht zu seinem eigenen Sinn gehört.
So werden die allein vom Menschen bestimmten Felder der Logik in ihrer Beschränkung stimmungslos und in ihrer Verabsolutierung unwahr.
Wenn auch die Logik-Isolierung des Menschen einen verengten Sinn ergibt, hat sie dennoch in ihrer Zugehörigkeit zum Ganzen je einen eigentümlichen Wahrheitscharakter.
Es kommt also darauf an, den weiten, eigentlich philosophischen Sinn von Logik festzuhalten. Obwohl dieser in der Geschichte der Philosophie nicht jederzeit im Vordergrund stand, machte er aber doch in allen logischen Bemühungen das faktische Gewicht aus. Dieser tiefere Sinn von Logik kann und sollte allein unsere Richtschnur/Führung sein, durch welche die besondere Gestaltung der Logik in ihrem Sinn und ihrer Bedeutung aufgenommen werden.

In der Vielschichtigkeit des Sinns von Logik, bleibt es eine Aufgabe, das Ganze als das Ursprüngliche und Umfassende wiederzugewinnen. Dies kann aber nicht durch einen Handgriff oder einen Machtanspruch geschehen. Das Schema der Logik ordnet nur historische Erscheinungen und stellt nicht selbst das Ganze dar. Auch einfache Identifizierungen der unterschiedlichen Logik-Abteilungen helfen nicht; sie vermischen bloß und schaffen neue Unklarheiten. Aufhebung der Trennungen ist aber auch kein Weg zu einem Ganzen, sondern solch ein Weg fordert das Hineinnehmen des Unterschiedenen in einen großen Zusammenhang.

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

21.08.2016 14:34
#514 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #513

Zitat
Die Gottesdefinition, die ich meine, befindet sich innerhalb der menschlichen Logik! Die Gottesdefinition, die SOL demiurg und du favorisieren, ist definitiv UNLOGISCH!
Gysi,

die menschliche Logik kann (leider!) nur einen kleinen Platz im Kosmos für sich beanspruchen.

Das widerspricht sich mit dem was du sonst immer behauptest.





Zitat von Reklov im Beitrag #513

Wenn Du aber in der Bodenlosigkeit der erscheinenden Welt diesen kleinen Logik-Ausschnitt für Dich als Gesprächsgrundlage fest mauerst, so ist dies eben Deine persönliche Vorgehensweise.
Genauso wie auch deine diese Behauptung. Man kann nämlich gar keine allesentscheidende Aussage darüber machen, welchen Platz die menschliche Logik im Universum einnimmt und wie groß oder klein sie in ihrer Bedeutung ist, ohne für sich selbst zu beanspruchen, dass die eigene Logik größer als jede andere ist. Du und SOL demiurg beansprucht für euch selbst aber genau das. Dazu redet ihr auch noch ständig von Dingen, von denen ihr überhaupt nichts versteht.
Was dann keinen anderen Schluss zulässt, als dass es sich bei dem was ihr als Logik definiert, nur um ein Spiegelbild eure ziemlich undisziplinierte Gedankenwohung aus Informationsmüll handelt, in der ihr wie Messies im eigenen Dreck dahin schwimmt.


Zitat von Reklov im Beitrag #513

Dennoch wäre hierbei zu bedenken:
Nach welcher Logik?

Zitat von Reklov im Beitrag #513

Wäre die Welt, in dem, was wir als Weltsein erkennen können, ein in sich geschlossenes Ganzes, - aus sich begreifbar, ohne Widerspruch in sich, also ein harmonisches Totalgeschehen, eine durchgehende Zweckhaftigkeit in einem eindeutigen Verursachungsgewebe, - so wäre diese Welt das Sein selber, außer dem nichts anderes wäre. Die Welt wäre eins mit "Gott" und "Gott" nichts anderes als dieses Ganze der Welt!
Ist sie aber nicht und ein Gott lässt sich davon auch nicht ableiten..

Woher nimmst du also Gott?

Zitat von Reklov im Beitrag #513

Im Denken vieler Menschen hat sich eine hartnäckige Tendenz entwickelt, auf jeder Stufe ihres Welt-Begreifens die Welt als Ganzes so zu denken, dass sie das Sein an sich ist.
Und Menschen wie du und SOL demiurg, die ihr ja die hartnäckige Tendenz entwickelt habt, zu meinen es besser zu verstehen, aber weder einen schlüssigen logisch nachvollziehbaren Grund dafür nennen könnt und euch auch noch ständig damit disqualifiziert, dass ihr offensichtlich gar nicht mal die empirischen wissenschaftlichen Grundlagen verstanden habt, auf denen sich die Weltanschauung anderer Menschen gründet, welche die Dinge ganz anderes sehen als ihr...

erwecken nun mal keinen anderen Eindruck, als dass es euch bei allem dem um, nichts anderes geht, als dem Hirsche auf dem Platze und dem Hammel auf seiner Weide.


Zitat von Reklov im Beitrag #513

Das Prinzip des Weltseins wird als Atom, Materie, Energie, als Leben, als Weltprozess uns gegenständlich vor Augen gestellt, so dass alles, was ist (auch wir selber!) abgeleitet werden aus dem bewussten Weltsein im Ganzen.
Menschen, egal welcher Weltanschauung, haben Gefühle, Emotionen, Sinn für ethische Regeln und sie wünschen sich strukturierte und gut durchdachte Gesetze, welche ihnen im Zusammenleben in der Gemeinschaft mit anderen ein gewisses Maß an persönliches Freiheit garantieren... und sie betrachten Atome, Materie, Energie, als gegebene Selbstverständlichkeiten, selbst wenn sie weder an einen Gott noch oder den Teufel glauben, Reklov!


Zitat von Reklov im Beitrag #513

Auch dem kritisch Erkennenden wird aber mit dem Wachsen seiner Klarheit unausweichlich deutlich, dass solch erkanntes Weltsein kein Boden ist, auf dem ich mit dem Bewusstsein treten darf, nunmehr das Sein selbst zu haben.
Das einzige was hiraus kritisch abzuleiten und zu bewerten ist, sind Leute wie Du und SOL demiurg, die ihr eine psychomane Veranlagung habt, andere Leute mit übernatürlichen Argumenten über den Tisch zu reden, um euch damit etwas zu beweisen, was ihr in Wahrheit/Realität gar nicht seid, sondern das genau Gegenteil davon.


Zitat von Reklov im Beitrag #513

Wie immer einer dies versucht, gerät er in die Verfestigung einer Täuschung, die alles Sein aus einem bestimmten, gegenständlich gewordenen, kategorial eigentümlichen Sein ableiten möchte.
Der gerade du selbst wohl am meisten verfallen bist!


Zitat von Reklov im Beitrag #513

Er verliert sich bei solcher Verabsolutierung, ohne Erkenntnis zu gewinnen, in bloße Vorstellungen.
Schön dass du dich uns mal deiner selbst offenbarst!


Zitat von Reklov im Beitrag #513

Wer die Logik durch Isolierung auf das Menschliche verengt, verleiht ihr einen falschen Sinn.
Und warum tust du es dann ständig? Würdest du dich selbst in deiner eigenen Würde als Mensch erkennen, und das tust du offensichtlich nicht, denn sonst hättest du längst verstanden, dass auch wir gute Argumente für unsere atheistischen Standpunkt haben, dann würdest auf solche überhebliche Reden gerne verzichten, mit denen du dich selbst zum Herrscher aller Wahrheit kürst.

Reklov Offline




Beiträge: 5.749

22.08.2016 14:15
#515 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
denn sonst hättest du längst verstanden, dass auch wir gute Argumente für unsere atheistischen Standpunkt haben, dann würdest auf solche überhebliche Reden gerne verzichten, mit denen du dich selbst zum Herrscher aller Wahrheit kürst.

Perquestavolta,

... ich habe hier schon oft deutlich gesagt, dass jeder seinen "persönlichen" Weg des Glaubens oder des Unglaubens gehen darf und kann. - Der atheistische Standpunkt wird von mir selbstverständlich akzeptiert, nur darf auch er sich nicht zu Behauptungen aufschwingen, die er nicht "beweisen" kann. Das wäre vermessen und voreilig, denn genau hier beginnt ja diese, nicht nur im Forum, so gerne geführte Debatte über das "Welträtsel", den "Ur-Grund", die "Glaubenswege" etc.
Gute Argumente habe beide "Lager" vorzuweisen, es sollte aber darauf geachtet werden, dass keiner die "Wahrheit" lediglich anhand vorliegender Erkenntnisse über die Materie voreilig für sich und seinesgleichen "reserviert".

Im Austausch der vielen Meinungen und Ideen zur "Weltdeutung" sollten auch spekulative Ideen zugelassen werden, welche sich nicht beweisen und katalogisieren lassen!

Zitat
dass auch wir gute Argumente für unsere atheistischen Standpunkt haben, dann würdest auf solche überhebliche Reden gerne verzichten, mit denen du dich selbst zum Herrscher aller Wahrheit kürst.

Keine Frage - das habt ihr! Nur - dürfen allein die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse, nicht als einziges gewichtiges Argument betrachtet werden. Darum geht es. Es muss gestattet sein, auch andere Blickwinkel über das Thema des "Ur-Grundes" zu eröffnen, ohne dass man hierbei gleich als "Herrscher aller Wahrheiten" betrachtet wird. Ansonsten könnte Gysi ja auch ein reines Atheisten-Forum eröffnen, - dann gäbe es auch keinerlei Gegenargumente, denn bei erkanntem und gesichertem Wissen über die Materie erübrigt sich ja jede Diskussion.

Zitat
Menschen, egal welcher Weltanschauung, haben Gefühle, Emotionen, Sinn für ethische Regeln und sie wünschen sich strukturierte und gut durchdachte Gesetze, welche ihnen im Zusammenleben in der Gemeinschaft mit anderen ein gewisses Maß an persönliches Freiheit garantieren... und sie betrachten Atome, Materie, Energie, als gegebene Selbstverständlichkeiten, selbst wenn sie weder an einen Gott noch oder den Teufel glauben,

Dann wirf doch mal einen Blick auf die vergangene und aktuelle Weltgeschichte. Hier wurden/werden die ethischen Regeln stets mit Füßen getreten, wenn sich eine vermeintlich günstige Gelegenheit bot/bietet! - Hier und deswegen traten/treten die Begriffe "Gott" und "Teufel" in die Sprache der Menschen ein, und allein nur mit der Betrachtung von Atomen, Materie, Energie - als gegebene Selbstverständlichkeiten - steht man wieder schnell vor dem, nicht nur psychologischen Rätsel, welches der Mensch darstellt.


Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.749

22.08.2016 14:26
#516 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Zitat von Reklov im Beitrag #513

Wie immer einer dies versucht, gerät er in die Verfestigung einer Täuschung, die alles Sein aus einem bestimmten, gegenständlich gewordenen, kategorial eigentümlichen Sein ableiten möchte.
Perquestavolta: Der gerade du selbst wohl am meisten verfallen bist!

Also diesen Satz hast Du nicht richtig aufgefasst, denn ich sprach von einem gegenständlich gewordenem, kategorial eigentümlichem Sein, wie es uns in der von uns betrachteten Materie begegnet.
Das sog. "Göttliche" wird aber immateriell "gedacht"!

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

22.08.2016 15:35
#517 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #516
[quote]Zitat von Reklov im Beitrag #513

Wie immer einer dies versucht, gerät er in die Verfestigung einer Täuschung, die alles Sein aus einem bestimmten, gegenständlich gewordenen, kategorial eigentümlichen Sein ableiten möchte.
Perquestavolta: Der gerade du selbst wohl am meisten verfallen bist!
Also diesen Satz hast Du nicht richtig aufgefasst, denn ich sprach von einem gegenständlich gewordenem, kategorial eigentümlichem Sein, wie es uns in der von uns betrachteten Materie begegnet.
Das sog. "Göttliche" wird aber immateriell "gedacht"!

[/quote

du sprichst immer von irgend etwas, was du meinst dass es so ist, weil du es meinst. Was ich genau dazu meine, habe ich alles schon gesagt. Außerdem verlass ich mich auch sonst lieber auf Leute, die in disziplinierten Strukturen und logischen Zusammenhängen denken, was bei dir und SOL demiurg nicht der Fall ist.

Reklov Offline




Beiträge: 5.749

23.08.2016 10:10
#518 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
du sprichst immer von irgend etwas, was du meinst dass es so ist, weil du es meinst. Was ich genau dazu meine, habe ich alles schon gesagt. Außerdem verlass ich mich auch sonst lieber auf Leute, die in disziplinierten Strukturen und logischen Zusammenhängen denken, was bei dir und SOL demiurg nicht der Fall ist.

Perquestavolta,

... wenn zwei unterschiedliche Ansichten aufeinander stoßen, entsteht eine Art "Spin", denn jeder Gesprächsteilnehmer rotiert in (s)einer besonderen Rotationsgeschwindigkeit.
Bei einem Zusammenstoß von zwei Teilchen können die beiden Teilchen Spin miteinander austauschen. Nach dem Zusammenstoß rotiert dann das eine Teilchen schneller und das andere Teilchen langsamer. Der Gesamtspin beider Teilchen bleibt dabei konstant.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.749

25.08.2016 18:05
#519 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Aber nach dem hoffnungsgebenden Gott (ewiges Leben) schielt er immer noch. Für mich ist es fatal, seine Wahrheitsliebe zu biegen, bist das Holz knackt.

Gysi,

... Hoffnung ist auch stets mit Vertrauen - (ähnlich, wie im Quantenbereich) verknüpft.
Ohne Vertrauen - keine Hoffnung! -

Weil uns die Physik lehrt, dass keine Energie verschwindet, sondern nur umgewandelt wird, ist das "Schielen" auf eine völlig anders geartete Weiterexistenz (nicht ein Weiterleben im irdischen Sinne!) in einem völlig anderen atomaren Zustand keinesfalls unberechtigt.
Wenn Dir solche "Bilder" nicht genehm oder zugänglich sind, ist das Dein Problem und Du magst ja dann auf Deine Weise über Deine Lebensenergien und das Verhalten der Atome Deines irgendwann verwesenden Körpers spekulieren, - nachdenken, bis das Holz knackt! - Jeder, wie er eben mag und kann!

Hoffentlich bringst Du hierzu, beim Ausflug in die Welt der auf uns wartenden Möglichkeiten, nicht ebenso wenig Grundvoraussetzungen mit, wie beim Gespräch über Musik oder Spinoza!?

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.749

25.08.2016 18:50
#520 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Nichts ist in der Natur getrennt. Das harmonische Ineinandergreifen der Abläufe, ist aufeinander abgestimmt und durchläuft einen Zyklus.

SOL demiurg,

... dies wird auch durch die Erforschung der atomaren "Kleinstwelten" gestützt!

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.872

25.08.2016 20:09
#521 Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov
Hoffentlich bringst Du hierzu, beim Ausflug in die Welt der auf uns wartenden Möglichkeiten, nicht ebenso wenig Grundvoraussetzungen mit, wie beim Gespräch über Musik oder Spinoza!?

Doch - ich bin ahnungslos und warte auf gute Lehrer. Zur Musik brauche ich keinen, die ist hier nicht das Thema und nie gewesen! Zu Spinoza konnte ich dir schon mehr Entscheidendes sagen, als du an dir rankommen lassen mochtest. Und auch zum Thema QM habe ich nicht den Eindruck, dass ich schon mit richtigen Kennern zu tun hatte und denen ich trauen kann...

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

25.08.2016 20:54
#522 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #518

Zitat
du sprichst immer von irgend etwas, was du meinst dass es so ist, weil du es meinst. Was ich genau dazu meine, habe ich alles schon gesagt. Außerdem verlass ich mich auch sonst lieber auf Leute, die in disziplinierten Strukturen und logischen Zusammenhängen denken, was bei dir und SOL demiurg nicht der Fall ist.
Perquestavolta,

... wenn zwei unterschiedliche Ansichten aufeinander stoßen, entsteht eine Art "Spin", denn jeder Gesprächsteilnehmer rotiert in (s)einer besonderen Rotationsgeschwindigkeit.
Bei einem Zusammenstoß von zwei Teilchen können die beiden Teilchen Spin miteinander austauschen.

Nein, Reklov, der Spin von "Quanten" ist eine äußerst kurzlebige Erscheinung und dauert selbst unter enormen technischen und energetischen Aufwänden, wie einem extra dafür geschaffenen Vakuum und Umgebungstemperaturen, welche kaum über den absoluten Nullpunkt liegen, gerade einige Millionstel Sekunden.. Die Lebensdauer eines Blitzes beträgt dagegen schon eine Ewigkeit.

Du wurdest hier in diesem Forum schon mehrmals darauf hingewiesen, dass deine einfache technische Kinderbuch-Bilderwelt, die du auf die Quantentheorie projizierst, so ziemlich gar nichts mit dieser zu tun hat.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

25.08.2016 21:30
#523 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #519


Hoffentlich bringst Du hierzu, beim Ausflug in die Welt der auf uns wartenden Möglichkeiten, nicht ebenso wenig Grundvoraussetzungen mit, wie beim Gespräch über Musik oder Spinoza!?




Spinoza war Pantheist, die Substanz Spinozas hat überhaupt nichts mit deinen eigenen irrationalen Projektionen (einem nur philosophisch ergründbaren Ur-Grund) zu tun
und deine wenig intelligente und leicht zu durchschauende Taktik durch neurotischen Subtilismus und mittels soziopathisch aufgeschmierte Argumentum ad hominem besonders beeindruckende Autoritätskompetenz vor zu täuschen, haben sich bis jetzt nicht besonders als nachhaltig erwiesen..



Deine Behauptungen wie, "viele Atomwissenschaftler seien damals aus dem Enwicklungsprojekt der Atombombe ausgeschieden" waren eine Lüge..
Mir im selben Zusammenhang arrogant und herablassend Halbwissen vorzuwerfen, waren einfach nur peinlich und haben meinen Verdacht, dass du auch im realen Leben nie wirklich selbst etwas geleistet und erwirtschaftet hast, sondern durch parasitäre Strategien und Täuschungstaktiken anderen weg gefressen hast.

Ich hab dich immer wieder beim lügen und verbreiten von Unwahrheit erwischt Reklov.. Und das obwohl du daraus gar keinen Nutzen ziehen kannst, außer etwas größer zu wirken als du tatsächlich bist..

SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

25.08.2016 22:01
#524 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #520

Zitat
Nichts ist in der Natur getrennt. Das harmonische Ineinandergreifen der Abläufe, ist aufeinander abgestimmt und durchläuft einen Zyklus.
SOL demiurg,

... dies wird auch durch die Erforschung der atomaren "Kleinstwelten" gestützt!

Gruß von Reklov


Hallo Reklov

die eigentliche Idee hinter dieser Aussage ist, das "nicht-getrennt-sein". Die Aussage des "Spins" finde ich gut. Wer hier ein wenig "tiefer denkt" und nicht nur darauf herumreitet welche "Lehrmethode" denn die einzig richtige ist, wird erkennen können, das diese "kurzlebige Erscheinung" mehr Leben einhauchen kann als sonst eine mehrjährige Ausbildung zu einem Fachmann.

Der Kontakt zu einem "Sir", ebnete mir den Weg wo augenscheinlich keiner war!

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #511
Zitat von SOL demiurg im Beitrag #510

Wie sicher kannst du dir sein, das "jede" (wissenschaftliche) Erkenntnis auch unter das "normale" Volk gebracht wird?
Ich selbst schreibe mit mehreren Professoren, Wissenschaftlern und Gelehrten, welche aber vorsichtig mit ihrem Wissen umgehen.

Manch eine Erkenntnis ist für Menschen (noch) nicht geeignet und würde nur schwerwiegendes Verdutzen hervorrufen!


Ich lach mich schief...

Bist Du wirklich so naiv??
Du solltest doch langsam mitbekommen haben, das nicht alles was "offensichtlich" ins Blickfeld des Betrachters gerät, auch so gesehen werden sollte wie es im ersten Moment erscheint.

Dann solltest du bedenken das du hier nur auf ein paar geschriebenen Wörtern starrst - aber den Schreiber dahinter nicht kennst!!
Deine Fachtheorien, die man zu Hauf überall verständlich nachlesen kann, sind ja nicht falsch, werden aber bei weitem nicht im richtigen Zusammenhang betrachtet.
Aber der Mensch ansich ist nie wirklich bereit den Schritt zu wagen, der im ersten Moment einen Schritt zurück bedeutet. Durch diesen Schritt zurück aber - geht er voran!

Das Thema welches hier diskutiert wird ist, ob "Gott" ein Bewusstsein hat. Denkst Du das man solche Antwort in "normalen" Aussagen findet? In "logischen" Rückschlüssen? Das ist NAIV!

Zitat von Leonardo Da Vinci
Wer sich in einer Streitfrage auf die Autorität beruft, gebraucht nicht die Vernunft, sondern eher das Gedächtnis.


Zitat von Leonardo Da Vinci
So wie das Eisen außer Gebrauch rostet und das stillstehende Wasser verdirbt oder bei Kälte gefriert, so verkommt der Geist ohne Übung.

Reklov Offline




Beiträge: 5.749

26.08.2016 09:33
#525 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat


Deine Behauptungen wie, "viele Atomwissenschaftler seien damals aus dem Enwicklungsprojekt der Atombombe ausgeschieden" waren eine Lüge..

Perquestavolta,

... so war es seinerzeit in der Zeitschrift STERN zu lesen. Wir sind in vieler Hinsicht auf die Infos von anderen angewiesen, weil uns einfach die Zeit fehlt, alles, wie z.B. ein hauptberuflicher Historiker, nachzuprüfen. Zumindest hattest Du mir aber bestätigt, dass einer aus dem US-Kreis der damaligen Atomphysiker ausgeschieden war. Nun müsste man überprüfen, ob der STERN nur die halbe Wahrheit gedruckt hatte. Mit dem Wort "Lüge" würde ich an Deiner Stelle also vorsichtiger umgehen!

Zitat
und deine wenig intelligente und leicht zu durchschauende Taktik durch neurotischen Subtilismus und mittels soziopathisch aufgeschmierte Argumentum ad hominem besonders beeindruckende Autoritätskompetenz vor zu täuschen, haben sich bis jetzt nicht besonders als nachhaltig erwiesen..

Genausowenig konnte Deine Art und Weise, hier als "Wisseniot" aufzutreten, der lediglich bekannte Erkenntnisse wiederkäut, wie eine Kuh im Bozener Hochland, irgendwelche beeindruckende Akzente zum Thema der Religionen setzen, außer, dass Du mit Kraftausdrücken um Dich geworfen und dabei lediglich Deine verkorksten Erfahrungen mit der Kirche zum Vorschein bringen konntest.

Zitat
waren einfach nur peinlich und haben meinen Verdacht, dass du auch im realen Leben nie wirklich selbst etwas geleistet und erwirtschaftet hast, sondern durch parasitäre Strategien und Täuschungstaktiken anderen weg gefressen hast.

Deinen Verdacht kannst Du Dir sonstwohin schieben, denn er ist genausowenig wert, wie Deine sonstigen Anmaßungen! - Meine Lebensleistung äußert sich in meinem Wohlstand und dem Besitz, den ich nun sorgenfrei genieße. Diesen musste ich mir aber schon 40 Jahre selber erarbeiten, denn im meinem Beruf zählte nur das, was man aufs Papier bringen konnte. In Bozen mögen sich ja Art-Direktoren auf andere, eben die italienische Weise, durchmogeln - in Deutschland geht das nicht! Hier wird für ehrliche Arbeit ehrliches Geld bezahlt und jeder bekommt das, was er "verdient". (Hoffe, Du verstehst die Zweideutigkeit des letzten Satzes?)

Zitat
Ich hab dich immer wieder beim lügen und verbreiten von Unwahrheit erwischt Reklov..

Ich und andere können nur das schreiben, was uns an Infos zur Verfügung steht. Wenn dann darauf Kritik laut wird, ist das doch nur positiv und förderlich auf der Suche nach Wahrheit! -
Eine "Lüge" ist aber nur dann gegeben, wenn einer die eigentliche Wahrheit kennt, und bewusst eine Verfälschung in die Welt setzt. Das war bei mir aber nicht der Fall. -

Zitat
Und das obwohl du daraus gar keinen Nutzen ziehen kannst, außer etwas größer zu wirken als du tatsächlich bist..

Immerhin erreiche ich eine Körpergröße von 178 cm, strebe also nicht an, noch "größer" zu erscheinen. (Hoffe, Du verstehst diesen Sprachwitz auch richtig?)

Zitat
Spinoza war Pantheist, die Substanz Spinozas hat überhaupt nichts mit deinen eigenen irrationalen Projektionen (einem nur philosophisch ergründbaren Ur-Grund) zu tun und deine wenig intelligente und leicht zu durchschauende Taktik durch neurotischen Subtilismus und mittels soziopathisch aufgeschmierte Argumentum ad hominem besonders beeindruckende Autoritätskompetenz vor zu täuschen, haben sich bis jetzt nicht besonders als nachhaltig erwiesen..

Wärest Du nicht nur oberflächlich belesen, sondern wüsstest auch um die Bedeutung des bereits in der Antike angedachten Pantheismeus, würdest Du nicht solche wertlosen Zeilen produzieren. Denn - ob einer glaubt, dass "Gott" in allen Elementen steckt und mitwirkt, also mit der Natur und dem Kosmos eins ist, stellt ledigliche einen unterschiedlichen "Gedanken-Entwurf" zu einem Schöpfer dar, welcher außerhalb seiner Schöpfung agiert. - Was also willst Du uns/mir hierzu Neues sagen?

"Ad hominem" zu nutzen, muss schon erlaubt sein, ist auch keinesfalls verwerflich! Wir alle, auch Du, kamen ja "dumm" zur Welt und konnten/mussten uns die vielen, bereits vorhandenen Wissensgebiete, welche andere schon erarbeitet hatten, ja erst mal aneignen - wenigstens teilweise und so gut es eben ging. Kannst Du etwa mit irgendeiner innovativen Erfindung oder einer besonderen Leistung glänzen, welche Dich aus dem großen Kreis der "Nachmacher" hinaus heben würde? - Also setz Dich besser wieder hin und blase Dich mit Deinem italiensichen Imponiergehabe nicht so groß auf, dann läuft der Austausch von Infos hier im Forum auch viel harmonischer! - Nur darum geht es und nicht um persönliche Angriffe oder falsche, an den Haaren herbeigezogene persönliche Vermutungen über einen user! Müsste ja an sich auch einem Bauernjungen aus Bozen unschwer einleuchten können?

Gruß von Reklov

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