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Atheismus vs. Religionen  


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 Atheismus/Agnostizismus
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Reklov Offline




Beiträge: 5.813

29.04.2017 13:54
#751 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Seid mir bitte nicht böse, aber ich finde für solch kranken Selbstbeweihräucherungstrieb keine Bezeichnung, die sich jenseits deutlicher Fekaliensprache findet.
Nicht mal in meiner Muttersprache, dem Italienischen.

Perquestavolta,

... hmmm ... ist Deine Unfähigkeit, sich hier im Forum stets sachlich und angemessen an Gesprächen zu beteiligen, nun etwa auch noch mein Problem, oder liegt es an Deiner italienischen Unbeherrschtheit ?

Bei Deinem Bildungsgrad müssten Dir ja nicht nur die Argumente gegen, sondern auch die für "Gott" geläufig sein.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.813

29.04.2017 14:09
#752 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Wusstest du, dass eine Zitrone an und für sich keinen elektrischen Strom enthält und dass man aber mit einer Zitrone und zwei verschieden Metallen (Elementen) trotzdem ein Fahrradlämpchen zum leuchten bringt?

Perquestavolta,

... ein YouTube-Kanal mit dem passenden Namen NorthSurvival hat sich auf Erkenntnisse dieser Art spezialisiert und liefert die passende Anleitung: >> Außer der Zitrone brauchen Sie: sechs Musterbeutelklammern (aus Kupfer), sechs Nägel (aus Zink), ein Stück Kabel sowie etwas Stahlwolle. Wie daraus Strom (und in der Folge Feuer) entsteht, erfähren Sie im Clip.

Das Prinzip der Zitronenbatterie ist natürlich nicht neu. Wer ab und zu im Physikunterricht aufgepasst hat, dem dürfte das Phänomen bekannt sein. Allen anderen empfehlen wir die sehr gut verständliche Erklärung der WDR-Kollegen vom Magazin Wissen macht Ah!. Nur eines sollten Sie beachten: den Saft der Zitrone nach der Reaktion nicht mehr zu trinken. <<

... Dein physikalisches Wissen in allen Ehren, aber wusstest Du, dass Dein hier aufgeführter Sachverhalte nun überhaupt nichts zu der, nicht nur hier, so vieldiskutierten "Gottesfrage" beitragen kann.

Wer über "Gott" sprechen möchte, muss auch seine Sprache dem Thema anpassen. Physik und Chemie sind lediglich Erkenntnisse über ein paar Teile aus dem "Baukasten" des Schöpfers. (Meine Meinung!)

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

29.04.2017 14:47
#753 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #749

Zitat
In der Antike gab es noch keine Kirche.
Perquestavolta,

... die Jerusalemer Urgemeinde war die erste christliche Gemeinde..

Diese Jerusalemer Ur-Gemeinde war eine Jüdische Endzeitsekte und keine christliche Kirche. Und es gibt auch noch nicht mal 100%ige historischen Belege, ob es diese Ur-Gemeinde überhaupt wirklich jemals gegeben hat. Zu Jesus Zeiten gab es mehrere Jeshuas, die untereinander um den Titel des verheißenen Messias rivalisiserten. Das hingegen ist historisch belegt.



Zitat von Reklov im Beitrag #749

die sich nach Pfingsten in Jerusalem versammelte, in der Zeit von etwa 30 bis 70.
Merkwürdiger Weise, gibt es für die ganze Geschichte überhaupt kein genauen Zeitangaben. So sind fast alle gewissenhaften Geschichtsforscher inzw. überzeugt, dass die Evangelien nicht vor 70 nieder geschrieben wurden..

Aber das alles ist hier zum Thema auch völlig irrelevant. Es geht darum, ob es einen Gott mit Bewusstsein gibt.


Nun wissen wir aber, dass das Auge Licht und Farbe macht, dass die Nase den Geruch macht, dass das Ohr/Gehör die Musik macht, dass die Zuge den Geschmack macht...und dass dahinter kein allumfassender Geist steckt, sondern "Sensoren" die nichts anderes tun, als auf "Strahlung" zu reagieren und in kleine elektrische Signale umzuwandeln und ans Gehirn zu senden.. aus deren Mittelwert unser Gehirn sich ein Bild von der sogenannten scheinbaren Wirklichkeit macht. (Seriöse) Hirnforscher., die nicht irgend einem tendenzielen (ideologischen) Wunschdenken anhängen, behaupten, dass wir genau aus diesem Grund die Welt nur mit unsere jeweils eigenen Gedankenwirklichkeit erfahren und dass es für subjektive Wertungen, wie schön, gut, böse keine objektiven Maßstäbe gibt, sondern diese Wertungen nur ein innerhalb gesellschaftlicher Beziehung vereinbarter und somit intersubjektiver Konsens sind...

Das selbe sagen auch Physiker..nämlich, dass die uns scheinbare Welt nur ein errechneter/konstruierte Mittelwert unseres Gehirns ist..


Womit schon mal klar ist, dass die deine Behauptung, Naturwissenschaften könnten nur auf das Augenscheinliche hinweisen, falsch ist. Wie auch deine Feststellung falsch ist, dass alle Informationen schon da waren, als der Mensch die Bildfläche betrat.. Was er übrigens auch nie getan hat, da das Auge das Licht macht, das Gehör die Musik, die Nase den Geruch, die Zunge den Geschmack.. und du im Luftleeren Raum Gitarre spielen kannst wie viel du willst, aber nichts hörst. Weil Materie lautlos, für sich selbst geruchlos, geschmacklos, farblos und unsichtbar ist. Damit sind wir wieder bei meiner Behauptung, dass der Schöpfer allen Seins eben nichts anderes ist, als das Leben.. Und es von daher keinen allumfassenden Geist geben kann.

Reklov Offline




Beiträge: 5.813

30.04.2017 13:55
#754 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Aber das alles ist hier zum Thema auch völlig irrelevant. Es geht darum, ob es einen Gott mit Bewusstsein gibt.

Perquestavolta,

... vielleicht geht es aber auch hauptsächlich um die Frage, inwieweit das Bewusstsein des Menschen überhaupt ausreicht, um sich umgreifender mit dem "Gottesthema" zu befassen!? Dass Dir solches nicht mal in den Sinn kommt, ist "bezeichnend" für Dich!

Zitat
Nun wissen wir aber, dass das Auge Licht und Farbe macht, dass die Nase den Geruch macht, dass das Ohr/Gehör die Musik macht, dass die Zuge den Geschmack macht...und dass dahinter kein allumfassender Geist steckt, sondern "Sensoren" die nichts anderes tun, als auf "Strahlung" zu reagieren und in kleine elektrische Signale umzuwandeln und ans Gehirn zu senden.. aus deren Mittelwert unser Gehirn sich ein Bild von der sogenannten scheinbaren Wirklichkeit macht.

Abgesehen davon, dass Deine Zeilen "sprachtechnisch" hinken (denn Augen "machen" ja kein Licht etc. ...) müsstest Du vor allem in der Lage sein, uns zu sagen, wer solche "Sensoren" geschaffen hat, oder denkst Du etwa, Atome könnten irgendein Interesse daran haben, sich während der Evolution zu einem "Wesen" zu gruppieren/ordnen, dass sehen, hören, tasten und riechen kann?

Zitat
Nun wissen wir aber, dass das Auge Licht und Farbe macht,

Rede bitte keinen Unsinn!!! - Das Auge "macht" kein Licht! - Die Aufnahme der Licht-Reize geschieht mit Hilfe von Fotorezeptoren, lichtempfindlichen Nervenzellen, deren Erregungszustand durch die unterschiedlichen Wellenlängen elektromagnetischer Strahlung aus dem sichtbaren Spektrum verändert wird.
Photonen müssen aber schon lange vorher, unabhängig von unseren "Sehorganen", im Kosmos vorhanden gewesen sein.

Ebenso verhält es sich mit unserer Fähigkeit, etwas zu riechen, denn auch dies setzt voraus, dass ja zunächst mal ein Duftstoff, also ein den Geruchssinn anregender, chemischer Stoff bereits vorhanden ist. Dieser dient z.B. unter Tieren als Kommunikationsmittel, beispielsweise als Pheromon. Bei Pflanzen dienen Duftstoffe sowohl der Anlockung von Insekten zur Verbreitung von Pollen, Samen oder Sporen als auch zur Abschreckung.

Zitat
(Seriöse) Hirnforscher, die nicht irgend einem tendenzielen (ideologischen) Wunschdenken anhängen, behaupten, dass wir genau aus diesem Grund die Welt nur mit unsere jeweils eigenen Gedankenwirklichkeit erfahren und dass es für subjektive Wertungen, wie schön, gut, böse keine objektiven Maßstäbe gibt, sondern diese Wertungen nur ein innerhalb gesellschaftlicher Beziehung vereinbarter und somit intersubjektiver Konsens sind.

Keiner von Deinen noch so "seriösen" Gehirnforscher könnte die "Shönheit" innerhalb einer gelungenen Musikkomposition in dem Maße beurteilen/erkennen, wie es z.B. ein gut ausgebildeter Musiker vermag, weil ihm dazu das nötige Wissen - vor allem auch der Überblick über die gesamte Musikliteratur in der Welt fehlt. Dein "seriöser" Gehirnforscher könnte höchstens eine rein subjektive Wertung seines Musikgeschmacks abliefern, also lediglich nur sagen: "... diese Melodie gefällt mir aber sehr gut - jene aber weniger"!
Die "Schönheit" innerhalb von Musikkompositionen ist eben nicht über Messungen von Gehirnströmen, noch über das Erfassen der damit verbundenen, rein physikalischen Schallwellen zu erfassen, weil hier eben das "Geistige" des Menschen mit ins Spiel kommt! Deswegen wird die Musik auch den Geistes- und nicht den Naturwissenschaften zugeordnet.

Zitat
und du im Luftleeren Raum Gitarre spielen kannst wie viel du willst, aber nichts hörst. Weil Materie lautlos ...

Ludwig van Beethoven litt z.B. schon früh an zunehmender Gehörschwäche. Als diese schließlich zur völligen Taubheit führte, rang er sich zum Trotz dennoch weitere Kompositionen ab, stellte also mehr seinen Geist als nur sein Gehör in den Dienst seines Musikschaffens. Beethoven nutzte also seine Fähigkeit, sein bis dahin erarbeitetes Musik-Wissen jetzt auch ohne Gehör, für sein nun rein "geistiges Musik-Schaffen" zu verwenden. - Ich räume aber ein, dass, wenn er schon von Geburt an taub gewesen wäre, er diesen Weg natürlich überhaupt nicht hätte beschreiten können. -
Schallwellen existierten aber wohl schon lange, bevor es "Ohren" gab, welche diese vernehmen konnten, denn das Ohr "schafft" nun mal keine akkustischen Wellen, ebenso, wie sich Augen keine Photonenwellen erschaffen können. - Deine diesbezüglichen Behauptungen verwundern mich also!

Der deutsche Dichterfürst Goethe drückte es poetisch aus:

>> Wär nicht das Auge sonnenhaft,
Die Sonne könnt es nie erblicken;
Läg nicht in uns des Gottes eigne Kraft,
Wie könnt uns Göttliches entzücken? <<


Tja, die "Welt" besteht eben aus mehr, als sich jeder noch so "seriöse" Gehirnforscher vorstellen kann.


Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

30.04.2017 19:00
#755 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #754

Zitat
Aber das alles ist hier zum Thema auch völlig irrelevant. Es geht darum, ob es einen Gott mit Bewusstsein gibt.
Perquestavolta,

... vielleicht geht es aber auch hauptsächlich um die Frage, inwieweit das Bewusstsein des Menschen überhaupt ausreicht, um sich umgreifender mit dem "Gottesthema" zu befassen!?

Das selbe Problem hat jedes Kind mit der Weihnachtsmann/Christkind-Thema. Die Nazis hatten sogar ein Problem mit dem JudenThema...
Wenn du einen Gott nicht definieren kannst, kannst du dein Leben lang damit verbringen ihn zu thematisieren und ihm alles mögliche zuzuschreiben.

Auf Grund der "einsteinschen" Relativitätsformel wissen wir, dass Materie Energie und Energie Materie ist, dass Zeit und Raum untrennbar miteinander Verbunden sind und dass das Scheinbare nicht die Realität ist. Du aber, schließt vom Scheinbaren auf einen Gott, um von diesem Gott umgreifend auf alles Scheinbare zu schließen. Dafür braucht es kein besonderes Bewusstsein, Reklov.




Zitat von Reklov im Beitrag #754

Dass Dir solches nicht mal in den Sinn kommt, ist "bezeichnend" für Dich![quote] Das ist mir schon in den Sinn gekommen, als ich drauf gekommen bin, dass der Weihnachtsmann und das Christkind nichts unfassbares sind, Reklov. Und für Leute wie Dich ist eben Bezeichend was H I E R steht.. Jeder hat etwas was für ihn bezeichnend ist..


Zitat von Reklov im Beitrag #754

[quote "PQV"]
Nun wissen wir aber, dass das Auge Licht und Farbe macht, dass die Nase den Geruch macht, dass das Ohr/Gehör die Musik macht, dass die Zuge den Geschmack macht...und dass dahinter kein allumfassender Geist steckt, sondern "Sensoren" die nichts anderes tun, als auf "Strahlung" zu reagieren und in kleine elektrische Signale umzuwandeln und ans Gehirn zu senden.. aus deren Mittelwert unser Gehirn sich ein Bild von der sogenannten scheinbaren Wirklichkeit macht.
Abgesehen davon, dass Deine Zeilen "sprachtechnisch" hinken (denn Augen "machen" ja kein Licht etc. ...)
Wer denn sonst? Licht ist nichts anderes, als ein winzig kleiner Abschnitt des elektromagnetischen Strahlungs-Spektrums. Fledermäuse benutzen Ultraschall, als Licht. Das Licht von Wärmebildkameras ist Wärmestrahlung.. Viele Tierarten sind für jenes Spektrum der elektromagnetischen Strahlung, auf welche die Antenne/Rezeptoren


Zitat von Reklov im Beitrag #754

müsstest Du vor allem in der Lage sein, uns zu sagen, wer solche "Sensoren" geschaffen hat, oder denkst Du etwa, Atome könnten irgendein Interesse daran haben, sich während der Evolution zu einem "Wesen" zu gruppieren/ordnen, dass sehen, hören, tasten und riechen kann? [quote] Obwohl ich mir sicher bin dass dein naturwissenschaftliches Verständnis dafür zu wenig "umgreifend" ist, mach ich dir gerne die Freude. Als ehemaliger grafischer Art-Direktor hast du ja eine Allgemein-Ausbildung in Fotografie und Drucktechnik absolviert und von daher weist du ja, dass es in der Natur viele Elemente, Moleküle und auch organische Verbindungen gibt, die Fotoelektrische Eigenschaften besitzen. Trifft ein Photon auf Materie, wird es von dieser absorbiert, wenn die Gitterstruktur der Materie freie "Valenzelektronen" enthält und es also in der Regelmäßigkeit dieser Struktur Fehler gibt. Als ehemaliger grafischer Art-Direktor, weist du natürlich auch, dass in alten Zeiten zum Fotografieren Halogen-Silbersalz-Gelatine verwendet wurde, die mittels "organischer" Moleküle für das jeweilige Lichtspektrum (Elektromagnetisches Spektrum) sensibilisiert wurde/werden musste, um durch "Belichtung" ein "latentes" noch nicht sichtbare Bild auf der Halogensilber-Salz-Gelatine zu fixieren.


Zitat von Reklov im Beitrag #754

Nun wissen wir aber, dass das Auge Licht und Farbe macht,
Rede bitte keinen Unsinn!!!
Du hast keinen blassen Schimmer, Reklov. Und du bist im logischen Denken auf dem Niveau derer, die nicht von ihrem geozentrischen Weltbild loskommen. Wenn Licht nichts anderes ist als elektromagnetische Strahlung, dann macht erst das Auge das Licht. "Fledermäuse benutzen Ultraschall als Licht. Schlangen benutzen Wärmestrahlung als Licht. Licht ist nichts Absolutes. Radargeräte benutzen Funkwellen als Licht. Es ist also immer das "Auge" dass das Licht macht, Reklov. Es ist das Auge und das Gehirn das die Farbe macht.. Und weil du das alles nicht weist, obwohl jeder von uns, der mal im grafischen Gewerbe und Werbebussines ausgebildet wurde und damit auch professionell gearbeitet hat, hast du dir wohl den Rang als Artdirektor auf jene Art erarbeitet, die wir alle von den ganz "miesen" Arbeitskollegen kennen, die zwar am wenigsten können und leisten, aber es "irgendwie" immer schaffen, die Leistungen anderer als ihre eigenen zu verkaufen. Reklov! Schon allein die Tatsache, dass wenn man dir deine irrigen Behauptungen zweifelsfrei widerlegt, deine immer auf nur die eigene subjektive Wahrnehmung begründete Argumentation ad Absurduum führt, bist du nicht ein einziges mal im Stande einzugestehen, dass du dich geirrt oder etwas einfach nicht gewusst hast.


Zitat von Reklov im Beitrag #754

Das Auge "macht" kein Licht! - Die Aufnahme der Licht-Reize geschieht mit Hilfe von Fotorezeptoren, lichtempfindlichen Nervenzellen, deren Erregungszustand durch die unterschiedlichen Wellenlängen elektromagnetischer Strahlung aus dem sichtbaren Spektrum verändert wird.
Genau deswegen macht das Auge das Licht. Wo kein Auge mit genau auf die Wellenlänge des elektromagnetischen Spektrum abgestimmten Rezeptoren/Antennen, auch kein Licht. Weil Licht nichts Absolutes ist, sondern ein vom Gehirn erzeugte Helligkeitseindruck.


Zitat von Reklov im Beitrag #754

Photonen müssen aber schon lange vorher, unabhängig von unseren "Sehorganen", im Kosmos vorhanden gewesen sein.
Photonen sind eine reine Definition der theoretischen Lichtbeschreibung. Niemand hat bis heute auch nur ein "einziges" Photon gesehen. https://de.wikipedia.org/wiki/Photon

Es gibt in allen Bereichen der elektromagnetischen Strahlung "Photonen", wenn man so will.. Schallwellen bestehen auch aus Atom-großen Photonen/Quanten

Und es hat "Photonen" ganz sicher nicht schon immer gegeben.. Mach mal im Keller die "Photonenquelle" aus...


Zitat von Reklov im Beitrag #754

Ebenso verhält es sich mit unserer Fähigkeit, etwas zu riechen, denn auch dies setzt voraus, dass ja zunächst mal ein Duftstoff, also ein den Geruchssinn anregender, chemischer Stoff bereits vorhanden ist. Du bist einer der primitivsten wissenschaftsgläubigen Materialisten, Reklov, die mir je begegnet sind.
Duftstoffe sind Moleküle, die mit den Rezeptoren in der Nase elektrochemisch reagieren. Ohne diese elektrochmischen Rezeptoren, sind Duftstoffe einfach nur Moleküle..
Wenn Moleküle mit den Rezeptoren elektrochemisch reagieren, entsteht ein keines elektrisches Signal aus dem unser Gehirn ein Geruchserlebnis macht. Andersherum erzeugt unser Gehirn kein Geruchserlebnis mehr, wenn die elektrochemische Reaktion in unserer Nase gesättigt ist. Deswegen riechen wir nach einiger Zeit unser eigenes "Parfum" nicht mehr... aber für Dich dreht sich trotzdem immer noch die Sonne um die Erde.
[quote="Reklov"|p3207254]
http://www.academia-net.org/artikel/1437..._sdi_leserbrief
Dieser dient z.B. unter Tieren als Kommunikationsmittel, beispielsweise als Pheromon.
Nur.. ohne die Rezeptoren Sind auch Pheromone nichts anders als irgendwelche Moleküle...von viele anderen.

Zitat von Reklov im Beitrag #754

Keiner von Deinen noch so "seriösen" Gehirnforscher könnte die "Shönheit" innerhalb einer gelungenen Musikkomposition in dem Maße beurteilen/erkennen, wie es z.B. ein gut ausgebildeter Musiker vermag, weil ihm dazu das nötige Wissen
Das ist im von mir erwähnten Zusammenhang dummes unsinniges Geschwätz.. Auch die besten aus gebildetsten Musiker brauchen Ohren um die Regeln der Musik erlernen zu können. Musikinstrumente brauchen Luftmoleküle, damit ihre Schwingungen an das Ohr gelangen, dabei tut es nichts zur Sache, ob die Musiker Dilettanten mit einem guten Gehör, oder Meister ihrer Instrument sind. Und wenn das Publikum keine Ohren hat, dann genügt es auch einfach nur Krach zu machen, dass der Boden etwas vibriert. Aber für dich dreht sich weiterhin die Sonne um die Erde..


Zitat von Reklov im Beitrag #754

- vor allem auch der Überblick über die gesamte Musikliteratur in der Welt fehlt.
Erklär das mal vor Hörgeschädigten, oder Gehörlosen.. Reklov..

Auch sonst liegt Kunst immer noch im Auge oder Ohr des Betrachters... Auch das beste Parfüm kann widerlich stinken und zum Glück ist die Elektrochemie unserer Nase sehr Gewöhnungs fähig, so dass bei übermäßiger Konzentration unerwünschter Gerüche schnell eine Sättigungseffekt auftritt aus dem unser Gehirn kein Dufterlebenis mehr erzeugen kann.


Zitat von Reklov im Beitrag #754

Dein "seriöser" Gehirnforscher könnte höchstens eine rein subjektive Wertung seines Musikgeschmacks abliefern, also lediglich nur sagen:


Das ist einfach nur stinkende Selbstbeweihräucherung deiner eigenen subjektiven Wahrnehmung, der du hier auf Kosten meines "seriösen Gehirnforschers" eine "umgreifende" Bedeutung zukommen lassen willst. Woher willst du denn Wissen, dass mein seriöser Gehirnforscher nicht auch ein begnadeter Konzert-Gitarist ist, der Dir noch was beibringen kann?

Reklov Offline




Beiträge: 5.813

01.05.2017 11:58
#756 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Auf Grund der "einsteinschen" Relativitätsformel wissen wir, dass Materie Energie und Energie Materie ist, dass Zeit und Raum untrennbar miteinander Verbunden sind

Perquestavolta,

... "Raum" kann sich auch jeder von uns ohne einen einzigen darin enthaltenen Körper leicht vorstellen. - In einem solchen "leeren Raum" wäre eine spezielle Relativitätstheorie, welche das Verhalten von Raum und Zeit aus der Sicht von Beobachtern beschreibt, die sich relativ zueinander bewegen, und die damit verbundenen Phänomene, gar nicht möglich. Die allgemeine Relativitätstheorie ist neben der Quantenphysik eine der beiden Säulen des Theoriengebäudes Physik. Es wird allgemein angenommen, dass eine Vereinigung dieser beiden Säulen zu einer Theory of Everything (Theorie von allem) im Prinzip möglich ist. Trotz großer Anstrengungen ist so eine Vereinigung jedoch noch nicht vollständig gelungen. Sie zählt zu den großen Herausforderungen der physikalischen Grundlagenforschung.

Zitat
Das selbe Problem hat jedes Kind mit der Weihnachtsmann/Christkind-Thema.

Das mag ja für Dich als Kind gegolten haben. Ich "erkannte" den Weihnachtsmann schon mit 5 J., weil mein damaliger Onkel einen entscheidenden Fehler machte, indem er seine schwarzen Straßenschuhe unter der sonst perfekten "Weihnachtsmannverkleidung" hervorschauen ließ. -
Wie ich allerdings das "Juden-Problem der Nazis" hier auch noch unterbringen soll, solltest Du mir schon etwas näher erläutern!?

Zitat
Wer denn sonst? Licht ist nichts anderes, als ein winzig kleiner Abschnitt des elektromagnetischen Strahlungs-Spektrums. Fledermäuse benutzen Ultraschall, als Licht. Das Licht von Wärmebildkameras ist Wärmestrahlung.. Viele Tierarten sind für jenes Spektrum der elektromagnetischen Strahlung, auf welche die Antenne/Rezeptoren

Augen "machen" kein Licht, denn Licht war bereits da, als noch kein einziges Geschöpf mit entsprechenden Rezeptoren unterwegs auf dem Meeresgrund unterwegs war.

Zitat
Auf Grund der "einsteinschen" Relativitätsformel wissen wir, dass Materie Energie und Energie Materie ist, dass Zeit und Raum untrennbar miteinander Verbunden sind und dass das Scheinbare nicht die Realität ist. Du aber, schließt vom Scheinbaren auf einen Gott, um von diesem Gott umgreifend auf alles Scheinbare zu schließen. Dafür braucht es kein besonderes Bewusstsein

Und ob es das braucht!!! - Wer, abseits der Dogmen, an "GOTT" denkt/über ihn nachdenkt, IHN als jemanden denkt, durch dessen "Wort" die Welt aus dem Nichts entstand, so spricht er in mythischer Gestalt aus, was die tiefste Wahrheit des Seins ist - und weit über die Relativitätstheorie hinausweist!
Aber - das Bild des "Hervorbringens", welches ja ein in der Welt durch Menschen stattfindendes Geschehen ist, verführt leicht zu der Meinung, "GOTT" sei ein persönliches Wesen von ungeheurer Macht, das wie ein "Werkmeister" etwas herstellt. Diese Falschheit ist aufgehoben durch die absurde Vorstellung des Schaffens aus nichts. Das Unvorstellbare kann aber ledigleich ein Zeiger auf das "Geheimnis" sein.
Der so "gedachte" Gott entzieht sich der Anschauung und Denkbarkeit, denn gedacht würde er ein Endliches unter anderem Endlichen. Er entzieht sich der Vorstellung und Anschauung, denn durch sie würde er ein Sinnliches! ER ist der für Gedanke und Anschauung leer werdende Punkt der Transzendenz, der Bezugspunkt von allem, was ist, der Träger, das Ziel, der Ursprung.
Wenn wir, oder die Religionshüter, von ihm sprechen, so kann nur gesagt werden, was ER nicht ist, aber in diesem Negativsein ist ER das Positivste, an das sich viele Menschen bereit sind, ohne Einschränkung hinzugeben! - Ein freies Verhältnis zum Einen Gott in seiner undendlichen Ferne ist wahrhaftig nur in: tiefster Innerlichkeit, in einer schlechthin geschichtlichen Nähe, in einem Geschick, in einer Situation in dieser Welt und Wirklichkeit.
Mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen allein hat dies alles nur bedingt zu tun, kann auch mit solchen Mitteln nicht ergriffen, nicht bewiesen oder negiert werden!

Die Paradoxie allen Transzendierens ist aber allgegenwärtig! Es ist Wahrheit in diesem Antrieb in die Tiefe des Einen und in den Erfahrungen, die der Mensch in dem Innewerden des Einen machen kann, und in den Gadanken, die dann von dem Einen sprechen. Aber so ergreifend diese Gedanken in ihren großen philosophischen Gestalten sind, sind sie doch zugleich hinfällig, sobald sie ein "fester Boden" werden sollen - sobald sie das EINE als Besitz zur Verfügung zu stellen scheinen - wie es z.B. die Kirchenkonzerne traditionell tun.
Man nennt die Erfahrung des EINEN die unio mystica, oder unsere Grundgewißheit, unsere Stimmung (Verfassung, Zustand), den uns tragenden Willensentschluss, das Gemüt, das absolute Bewusstsein! Aber es wird fragwürdig, wenn man sich auf dieses Bewusstsein berufen will. Dann bedarf es der Entfaltung auf dem Umweg über Spaltungen, Unterscheidungen, Widerstreite.
Die zahlreichen Beispiele hierzu liefert ja nicht nur dieses Forum!

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.813

01.05.2017 12:22
#757 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Erklär das mal vor Hörgeschädigten, oder Gehörlosen..

Perquestavolta,

... was schrieb ich denn zu dem Gehörgeschädigten L.v.Beethoven???

Zitat
Woher willst du denn Wissen, dass mein seriöser Gehirnforscher nicht auch ein begnadeter Konzert-Gitarist ist, der Dir noch was beibringen kann?

Jetzt stellst Du eine neue Situation her, indem Du einen musikalisch vorgebildeten Gehirnforscher ins Spiel bringst. Das ist zwar durchaus realistisch, ist aber nicht die Regel, verdient zudem eine gestaffelte Betrachtung: Die Konzertgitarristen, welche ich über meinen Sohn auf der Hochschule für Musik kennenlernte, waren alles sog. "Spezialisten", die sich keinem anderen Berufsziel verschrieben hatten, also alles auf die eine Karte setzten!
In unserer jetzigen Band bedient z.B. Mathias, ein selbständiger Hautarzt, das Saxophon. Er spielt recht gut, sagt aber selber, dass ihm sein Medizinstudium einfach nicht die nötige Zeit ließ, um an die Leistungen der Profis heranzukommen, welche nun mal ihren Lebensunterhalt mit dem Saxophon bestreiten. Hier sind die Abstufungen ähnlich wie im Tennis-Sport, den ich ja immer noch betreibe. Selbst die besten Vereinsspieler (und die spielen beneidenswert gut!) können ihre Leistungen nicht mit denen von Profis vergleichen, die ihr Geld auf internationalen Turnieren verdienen, denn da warten nochmal ganz andere Anforderungen auf die jeweiligen Spieler/innen!

Gruß von Reklov

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.936

01.05.2017 12:56
#758 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #705
... das Ganze ist stets mehr, als nur die Summe seiner Teile! - Dies gilt z.B. auch für die vielen ausgefuchsten techn. Konstruktionen von Ingenieuren, denn - einzelne Schrauben und Kabel ergeben auch hier noch keine funktionsfähige Maschine.


Dann brauchst Du Dich nicht zu wundern, wenn Dir bei Deiner Vorgehensweise, menschliche Konstruktionserfahrungen auf das Universum zu übertragen, Deinen "Bob der Baumeistergott" vorhalten.

Zitat von Reklov im Beitrag #705
Seinen Blick also nur auf die Nervenzellen unseres Gehirns zu richten, wäre zu kurz gesprungen, zumal ja dabei auch die Frage auftaucht, wieso sich z.B. das Gehirn des uns ähnlichen Menschenaffen nicht auch komplexer vernetzte, in der Evolution also nicht "weiter" kommen konnte?


Das zeigt wieder, dass Du die Evolution nicht verstanden hast. Unser komplexes Gehirn ist kein Ziel der Evolution, sondern ein für unsere Spezies funktionierendes System. Wenn es keinen natürlichen Selektionsdruck gibt, ändert sich eine Spezies nicht oder kaum. Alles was heute an Lebewesen existiert, hat sich aufgrund der notwendigen Erfordernissen und möglichen Anpassungen entwickelt. Du nimmst, wie alle Theisten, den Menschen viel zu wichtig. Der Mensch ist kein Maßstab für ein natürliches Eliteprinzip. Der Mensch ist eher als Fehlentwicklung zu sehen, da er alles daran setzt, sich selbst und ein Großteil der irdischen Lebewesen zu vernichten.

Zitat von Reklov im Beitrag #705
Weil Du ja nicht erst seit gestern mit mir in einer angemessenen Art und Weise Infos austauschst, wundere ich mich, dass Dir entgangen ist, dass ich schon als junger Mann aus der Kirche ausgetreten bin. (?) Meine Vorstellungen über "das große Geistliche", von dem Du hier sprichst, kommen diesem "sprachlichen Platzhalter" schon etwas näher.



Du hast Dich von dem kirchlichen Brimborium und göttlichem Beiwerk getrennt. Einen Schöpfergott, der die Menschen als seine Lieblinge ansieht und ihnen ewiges Leben schenken möchte, hast Du jedoch weiterhin von den Christen adaptiert.

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.936

01.05.2017 14:06
#759 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #756
. Und ob es das braucht!!! - Wer, abseits der Dogmen, an "GOTT" denkt/über ihn nachdenkt, IHN als jemanden denkt, durch dessen "Wort" die Welt aus dem Nichts entstand, so spricht er in mythischer Gestalt aus, was die tiefste Wahrheit des Seins ist - und weit über die Relativitätstheorie hinausweist!
Aber - das Bild des "Hervorbringens", welches ja ein in der Welt durch Menschen stattfindendes Geschehen ist, verführt leicht zu der Meinung, "GOTT" sei ein persönliches Wesen von ungeheurer Macht, das wie ein "Werkmeister" etwas herstellt. Diese Falschheit ist aufgehoben durch die absurde Vorstellung des Schaffens aus nichts. Das Unvorstellbare kann aber ledigleich ein Zeiger auf das "Geheimnis" sein.
Der so "gedachte" Gott entzieht sich der Anschauung und Denkbarkeit, denn gedacht würde er ein Endliches unter anderem Endlichen. Er entzieht sich der Vorstellung und Anschauung, denn durch sie würde er ein Sinnliches! ER ist der für Gedanke und Anschauung leer werdende Punkt der Transzendenz, der Bezugspunkt von allem, was ist, der Träger, das Ziel, der Ursprung.


Wie schwachsinnig Deine Worte sind, fällt Dir gar nicht auf. Einerseits behauptest Du, das Nachdenken über Gott bedürfe eines besonderen "Bewusstseins", auf der anderen Seite behauptest Du dann, Dein "Gott" entziehe sich der "Denkbarkeit".

Wer einen Gott in die Diskussion einbringt, braucht gar nicht nachzudenken. Gott ist die einfachste Erklärung für Dinge, von denen der Gläubige keine Ahnung hat. Deine stets propagierten, speziellen Fähigkeiten als Voraussetzung für die tiefergehende Auseinandersetzung mit einem Gott sind Selbstbeweihräucherung. Selbst der doofste Depp kann sich seinen Gott individuell zurechtbasteln. Er braucht nur ein wenig Fantasie, sonst gar nichts.

Zitat von Reklov im Beitrag #756
Wenn wir, oder die Religionshüter, von ihm sprechen, so kann nur gesagt werden, was ER nicht ist,


Und woher wissen Du und Deine Glaubensbrüder, was "ER" nicht ist? Es ist immer wieder erschreckend, was intelligente und aufgeklärte Menschen in Glaubensdingen für Unsinn verzapfen können und dabei ernsthaft behaupten, das sei Ergebnis einer intensiven und hochkomplizierten Gedankenleistung.

Zitat von Reklov im Beitrag #756
. Mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen allein hat dies alles nur bedingt zu tun, kann auch mit solchen Mitteln nicht ergriffen, nicht bewiesen oder negiert werden! .


Wundert Dich das etwa? Der Begriff "Gott" ist das Gegenteil von Wissen und kann daher mit Wissenschaft nichts zu tun haben.

Zitat von Reklov im Beitrag #756
Die Paradoxie allen Transzendierens ist aber allgegenwärtig!


Allgegenwärtig ist besonders die menschliche Dummheit und der dadurch oft entstehende Hochmut.

Zitat von Reklov im Beitrag #756
Es ist Wahrheit in diesem Antrieb in die Tiefe des Einen und in den Erfahrungen, die der Mensch in dem Innewerden des Einen machen kann, und in den Gadanken, die dann von dem Einen sprechen. Aber so ergreifend diese Gedanken in ihren großen philosophischen Gestalten sind, sind sie doch zugleich hinfällig, sobald sie ein "fester Boden" werden sollen - sobald sie das EINE als Besitz zur Verfügung zu stellen scheinen - wie es z.B. die Kirchenkonzerne traditionell tun.
Man nennt die Erfahrung des EINEN die unio mystica, oder unsere Grundgewißheit, unsere Stimmung (Verfassung, Zustand), den uns tragenden Willensentschluss, das Gemüt, das absolute Bewusstsein! Aber es wird fragwürdig, wenn man sich auf dieses Bewusstsein berufen will. Dann bedarf es der Entfaltung auf dem Umweg über Spaltungen, Unterscheidungen, Widerstreite. Die zahlreichen Beispiele hierzu liefert ja nicht nur dieses Forum!


Du hättest auch Theologe werden können: Mit größtmöglichem Unfug ordentlich Geld und Ansehen erlangen.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

01.05.2017 16:35
#760 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #757

Zitat
Erklär das mal vor Hörgeschädigten, oder Gehörlosen..
Perquestavolta,

... was schrieb ich denn zu dem Gehörgeschädigten L.v.Beethoven???

Zitat
Woher willst du denn Wissen, dass mein seriöser Gehirnforscher nicht auch ein begnadeter Konzert-Gitarist ist, der Dir noch was beibringen kann?

Jetzt stellst Du eine neue Situation her, indem Du einen musikalisch vorgebildeten Gehirnforscher ins Spiel bringst. Das ist zwar durchaus realistisch, ist aber nicht die Regel, verdient zudem eine gestaffelte Betrachtung: Die Konzertgitarristen, welche ich über meinen Sohn auf der Hochschule für Musik kennenlernte, waren alles sog. "Spezialisten", die sich keinem anderen Berufsziel verschrieben hatten, also alles auf die eine Karte setzten!
In unserer jetzigen Band bedient z.B. Mathias, ein selbständiger Hautarzt, das Saxophon. Er spielt recht gut, sagt aber selber, dass ihm sein Medizinstudium einfach nicht die nötige Zeit ließ, um an die Leistungen der Profis heranzukommen, welche nun mal ihren Lebensunterhalt mit dem Saxophon bestreiten. Hier sind die Abstufungen ähnlich wie im Tennis-Sport, den ich ja immer noch betreibe. Selbst die besten Vereinsspieler (und die spielen beneidenswert gut!) können ihre Leistungen nicht mit denen von Profis vergleichen, die ihr Geld auf internationalen Turnieren verdienen, denn da warten nochmal ganz andere Anforderungen auf die jeweiligen Spieler/innen!


Reklov, Bethoven hätte nie Musiker werden können, wenn er nicht mit gesunden Ohren auf die Welt gekommen wäre.

Aber abgesehen davon hat die subjektive Wertung der musikalischen Qualitäten Bethovens und deines Saxophonisten überhaupt nichts mit dem zu tun, was hier das Thema ist. Ich sage dir, dass das Ohr die Musik macht, das Auge das Licht, die Nase den Geruch, die Zunge den Geschmack.. und damit meine ich, dass Materie, Geist und Seele nicht von einander unabhängig existieren können. Damit meine ich das Deine Behauptung, das Gehirn sei lediglich Statthalter des Geistes, der selbe Schwachsinn ist, wie deine Vorstellung, das "Augenscheinliche" sei die tatsächliche Wirklichkeit von deren subjektiven Interpretation man auf eine höhere vom Gehirn unabhängige kosmische Ordnung und gar auf einen Schöpfergesit schließen muss.

Ich hab dir schon mehr als dreimal erklärt, dass es die Sternbilder am Nachthimmel in aller Wahrheit nicht gibt und nie gegeben hat, und dies auch die spezielle Relativitätstheorie besagt. Die Lichtinformation von Weit entfernten Galaxien und Sternen ist schon Milliarden Jahre alt, während die Lichtinformation von näher liegenden Sternen, von denen die meisten noch gar nicht existierten, als die Lichtinformationen der ersten Galaxien ins Universum aufbrachen, ein nur ein Augenscheinliches Bild der Gleichzeitigkeit auf unsere Netzhaut/unser Lichtrezeptoren werfen.. Vom Augenscheinlichen auf eine höher geistige Ordnung zu schließen ist also die Geistesleistung von Doofen und Deppen..

Reklov Offline




Beiträge: 5.813

02.05.2017 13:20
#761 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Dann brauchst Du Dich nicht zu wundern, wenn Dir bei Deiner Vorgehensweise, menschliche Konstruktionserfahrungen auf das Universum zu übertragen, Deinen "Bob der Baumeistergott" vorhalten.

Blackysmart,

... "wundern" tue ich mich bei den Beiträgen in diesem Forum nicht, sondern betrachte die jeweiligen Zeilen stets als ein individuelles Gedankenkonstrukt, dass einen entweder weiter bringt oder aber zur Kritik auffordert. (No problem!)

Zitat
Du hättest auch Theologe werden können: Mit größtmöglichem Unfug ordentlich Geld und Ansehen erlangen.

Keinesfalls wäre mir das in den Sinn gekommen, denn dabei hätte ich ja lediglich die bereits vorgekauten religiösen Lehrsätze "verkaufen" müssen. Nein - mein reichliches Einkommen habe ich stets, von JUgend an, mit meiner Kreativität verdient - und darf das (als Gitarrenlehrer) noch bis heute tun.

Zitat
Wie schwachsinnig Deine Worte sind, fällt Dir gar nicht auf. Einerseits behauptest Du, das Nachdenken über Gott bedürfe eines besonderen "Bewusstseins", auf der anderen Seite behauptest Du dann, Dein "Gott" entziehe sich der "Denkbarkeit".

Deswegen kann sich das Sprechen/Denken über Gott auch nur in religösen oder philosophischem Mutmaßungen äußern. Bewusstsein muss aber nicht immer etwas mit Sprachformulierungen zu tun haben, sondern ist oft nur ein "sprachloser" Weg nach innen.

Zitat
Selbst der doofste Depp kann sich seinen Gott individuell zurechtbasteln. Er braucht nur ein wenig Fantasie, sonst gar nichts.

Das "Gottesbild" eines doofen Deppen sieht dann aber auch entsprechend aus. Schau diesbezüglich mal auf die Darstellungsformen der "Götter", welche uns die alten Kulturen überliefert haben. Im Hinduismus findest Du z.B. den Gott GANESH, der mit einem Elefantenkopf dargestellt wird. Wirklich einfallsreich, weiß man doch um das Vorkommen von Elefanten im indischen Raum. Oder beachte den altägyptischen Gott ANUBIS, der mit einem Schakalkopf dargestellt wird. Solches darf man zurecht als doof oder fantasiearm bezeichnen.
Die alten Juden machten da schon einen intelligenteren und abstrakteren Schritt. Im Inneren ihres Tempelheiligtums in Jerusalem war, außer der Bundeslade NICHTS zu sehen - weder Abbildung oder Plastik eines Gottes.

Ein heutiger "Gottesbegriff" wird durch die Erkenntnisse aus den Naturwissenschaften zwar nicht bestimmt, aber dennoch bereichert! Der "Begriff" kann jedoch von keiner menschlichen Sprache (auch nicht die der Physik!) korrekt eingestuft/definiert werden.

Zitat

Und woher wissen Du und Deine Glaubensbrüder, was "ER" nicht ist?

Berechtigte Frage.
Antwort: "Wissen" können wir Menschen gar nichts darüber, deswegen spricht man ja auch von "Glaubensfragen"!

Poetisch drückt es dieses Gedicht folgendermaßen aus:

>> Die erste Ursache von allem ist weder Sein noch Leben;
denn sie ist es ja gewesen, die Sein und Leben erst erschaffen.

Die erste Ursache ist auch nicht Begriff oder Vernunft;
denn sie ist es ja gewesen, die Begriffe und Vernunft erst erschaffen.

Die erste Ursache ist auch nicht an einem bestimmten Ort zu finden,
weder an einem Ort im Raum, noch an einem Ort in Gedanken;
denn jeder Ort ist ja nur ein Geschöpf.

Nichts in dieser Welt ist die erste Ursache;
denn alles in dieser Welt ist ja von ihr erschaffen.
Und dennoch ist sie keineswegs ohne Macht:
Denn sie hat doch alles erschaffen, alles ins Sein gerufen, was ist.
Und Schöpfung, Ruf ins Sein, braucht eine Macht,
damit auch wirklich etwas entsteht.

Und dennoch ist die erste Ursache auch keine Macht,
denn sie ist es ja gewesen, die die Macht erst erschaffen hat. <<


Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.813

02.05.2017 13:35
#762 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Bethoven hätte nie Musiker werden können, wenn er nicht mit gesunden Ohren auf die Welt gekommen wäre.

Perquestavolta,

... das hatte ich ja bereits in meinem vorigen Beitrag an Dich ebenfalls vermerkt! - Voraussetzung für Musik ist jedoch zunächst mal ein "Klangkörper". Nach dessen techn. Möglichkeiten richtet sich die Spielweise des Musikers, wie auch das Denken des Komponisten aus. So waren z.B. auf einem Spinett keine so schnellen Fingeläufe möglich, da es mit einer "Zupfmechanik" ausgestattet war, während die Saiten der dann verbesserten Klaviere und Flügel nicht mehr angezupft, sondern von Hämmern angeschlagen wurden, was ein schnelleres Spiel erlaubte.
Klänge und Töne, wie sie die Natur (z.B. durch den Wind) hervorbringt, waren aber schon "in Aktion", als ihnen noch kein menschliches Ohr oberhalb der Meeresfläche "lauschen" konnte. Nein, ich wiederhole: Nicht das Ohr schuf die Klänge, sondern umgekehrt!

Gruß von Reklov

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

02.05.2017 19:05
#763 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov
Dieses "Gedicht" ist nun aber wirklich ein intellektueller Höhepunkt im Forum!
Offensichtlich der Erguss eines minderbegabten Sonderschülers.
Da wird nichts zu einer angeblich weisen und gewaltigen Aussage aufgeblasen.
Nun ja - auch Politiker geben oft solchen Stuss von sich.

...Und dennoch ist sie keineswegs ohne Macht.
Und dennoch ist die erste Ursache auch keine Macht.


Ja - Politiker können das auch.
Sie behaupten steif und fest eine Sache und im nächsten Satz das genaue Gegenteil.
Wirklich absoluter Schwachsinn.

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

02.05.2017 22:00
#764 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #762

Zitat
Bethoven hätte nie Musiker werden können, wenn er nicht mit gesunden Ohren auf die Welt gekommen wäre.
Perquestavolta,

... das hatte ich ja bereits in meinem vorigen Beitrag an Dich ebenfalls vermerkt! - Voraussetzung für Musik ist jedoch zunächst mal ein "Klangkörper". Nach dessen techn. Möglichkeiten richtet sich die Spielweise des Musikers, wie auch das Denken des Komponisten aus. So waren z.B. auf einem Spinett keine so schnellen Fingeläufe möglich, da es mit einer "Zupfmechanik" ausgestattet war, während die Saiten der dann verbesserten Klaviere und Flügel nicht mehr angezupft, sondern von Hämmern angeschlagen wurden, was ein schnelleres Spiel erlaubte.

Jaaaa.. !! Das wissen wir doch alles... Und nicht nur deswegen brauchen wir darüber hier gar nicht zu reden.. sondern auch weil es nicht Thema ist.. ob du die Ursache für mechanische Schwingungen als Klangkörper bezeichnest.

Es ist einfach Fakt/Tatsache, dass Materie geräuschlos ist und damit auch der Klangkörper von Musikinstrumenten.. Scheißegal, ob Mozart, Bethoven, Bach, Vivaldi und sonst wer daran reibt und zupft.. Damit wir mechanische Schwingungen der Materie - auch die der Schallmembran des Lautsprechers - als Geräusch oder Klangerlebnis erfahren, braucht es Luft mit einer Atmosphäre Druck und ein Ohr mit Hörnerven, die die lautlosen Schwingungen der Materie und damit auch der Musikinstrumente in klein elektrische Reize umwandeln, im Gehirn ein Klang- bzw, ein Geräuscherlebnis hervorrufen. Musikinstrumente sind Geräuschlos.. Deswegen macht das Ohr die Musik das Geräusch.. angeregt durch den Schalldruck der Luft.

Der Schalldruck machte das Ohr und das Ohr erzeugt die kleinen elektrischen Signale, die im Gehirn ein Geräusch-Klangerlebnis hervor rufen.. Lässt man im Raum die Luft ab, kannst du deine E-Gitarre an einen Verstärker mit Hunderte Milliarden Watt anschließen und die direkt vor die Lautsprecher stellen.. du wirst nicht den leisesten Krächzer vernehmen.




Zitat von Reklov im Beitrag #762

Klänge und Töne, wie sie die Natur (z.B. durch den Wind) hervorbringt, waren aber schon "in Aktion", als ihnen noch kein menschliches Ohr oberhalb der Meeresfläche "lauschen" konnte. Nein, ich wiederhole: Nicht das Ohr schuf die Klänge, sondern umgekehrt!


Ohne Ohr und Gehirn gibt es keine Klänge und Töne.. Ein Klang und Tonerlebenis findet nur im Gehirn/im Sensor statt.. Der Schalldruck der Luft bringt die härchen-Antennen unserer Hörnerven in Schwingung/Resonanz .. die kleinen elektrischen Reize erzeugen im Gehirn das Klang- Ton- Geräuscherlebenis, Reklov.

Materie ist farblos, geruchlos, geschmacklos, geräuschlos.. und unsichtbar.. Erst der Bewusstseinsmonitor des Lebenden.. namens Gehirn, erzeugt aus energetischen Wechselwirkungen ein Seinserleben... Der Körper ist der Statthalter dieses Gehirns.. Die Vorstellung dass das Gehirn nur ein Organ des Körper ist, ist mindestens so falsch wie die Behauptung, dass das Gehirn der Statthalter eines allumfassenden Geistes ist..

Reklov Offline




Beiträge: 5.813

03.05.2017 11:02
#765 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
von Dieses "Gedicht" ist nun aber wirklich ein intellektueller Höhepunkt im Forum!
Offensichtlich der Erguss eines minderbegabten Sonderschülers.
Da wird nichts zu einer angeblich weisen und gewaltigen Aussage aufgeblasen.

Lukrez,

das Gedicht ist von Dionysius, einem Mönch aus dem 4. Jahrhundert. Ob er ein "minderbegabter" Sonderschüler war, vermag ich nicht zu sagen.
Der Text appelliert ja auch nicht an Deine menschliche Logik, sondern eignet sich mehr zum meditativen Denken.

Du hast folgende Zeilen kritisiert. Sie stehen so aber nicht in korrekter Reihenfolge:
>>...Und dennoch ist sie keineswegs ohne Macht.
Und dennoch ist die erste Ursache auch keine Macht.<<

Korrekt muss es heißen:
>> Und dennoch ist die erste Ursache auch keine Macht,
denn sie ist es ja gewesen, die die Macht erst erschaffen hat.<<

Das korrekte Zitat ergibt auch einen anderen Sinn!

Die "erste Ursache" wird hier als erstes materielles Ereignis umschrieben - wie es z.B. die heutige Physik im >Big Bang< vermutet.
Dieser hat aber seine Macht (die physikal. und chem. Gesetzmäßigkeiten und deren unabwendbare Folge-Ketten) nicht aus sich heraus, sondern, sie wurde "verliehen".

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.813

03.05.2017 11:31
#766 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Damit wir mechanische Schwingungen der Materie - auch die der Schallmembran des Lautsprechers - als Geräusch oder Klangerlebnis erfahren, braucht es Luft mit einer Atmosphäre Druck und ein Ohr mit Hörnerven, die die lautlosen Schwingungen der Materie und damit auch der Musikinstrumente in klein elektrische Reize umwandeln, im Gehirn ein Klang- bzw, ein Geräuscherlebnis hervorrufen. Musikinstrumente sind Geräuschlos.. Deswegen macht das Ohr die Musik das Geräusch.. angeregt durch den Schalldruck der Luft.

Perquestavolta,

... da ich mich seit meiner Jugend mit versch. Gitarren-Amps und deren unterschiedlichen Lautsprechern beschäftige, verstehe ich bestens, was Du schreibst. Was ich sagen wollte, war, dass der "Klang" der Natur (z.B. Windpfeifen oder Blitzdonner etc.) schon da war, bevor ein "Ohr" davon Notiz nehmen konnte. Dass es dazu Luft mit einer Atmosphäre braucht, ist klar. Aber, wie Du ja selbst weißt, bildete sich auch die Atmosphäre schon lange, bevor die ersten komplexeren Lebewesen "aufhorchen" konnten.
Das Ohr macht, streng genommen, keine Musik, denn es ist unser Gehirn, welches sich diese "organisierten Schallereignisse" schuf. Die frühesten bekannten Instrumente sind Knochenflöten (etwa 35.000 J. alt). Sie sind im Urgeschichtlichen Museum von Blaubeuren ausgestellt.

Die Musikliteratur der Antike brachte zahlreiche Definitionsversuche hervor, die sich jedoch dadurch auszeichnen, dass sie das musikalische Material, die Tonleiter, und ihre mathematischen Grundlagen in den Mittelpunkt rückten und sie als die Natur des Tongefüges verstanden.

>> Kunst ist auf der untersten Stufe einfache Naturnachahmung. Aber bald ist sie Naturnachahmung im erweiterten Sinne des Begriffs, also nicht bloß Nachahmung der äußeren, sondern auch der inneren Natur. Mit anderen Worten: sie stellt dann nicht bloß Gegenstände oder Anlässe dar, die Eindruck machen, sondern vor allem diese Eindrücke selbst. Auf ihrer höchsten Stufe befaßt sich die Kunst ausschließlich mit der Wiedergabe der inneren Natur. Nur die Nachahmung der Eindrücke, die nun durch Assoziation untereinander und mit anderen Sinneseindrücken Verbindungen zu neuen Komplexen, zu neuen Bewegungen eingegangen sind, ist ihr Zweck. << (Arnold Schönberg: Harmonielehre)

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.813

03.05.2017 11:45
#767 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Materie ist farblos, geruchlos, geschmacklos, geräuschlos.. und unsichtbar.. Erst der Bewusstseinsmonitor des Lebenden.. namens Gehirn, erzeugt aus energetischen Wechselwirkungen ein Seinserleben... Der Körper ist der Statthalter dieses Gehirns.. Die Vorstellung dass das Gehirn nur ein Organ des Körper ist, ist mindestens so falsch wie die Behauptung, dass das Gehirn der Statthalter eines allumfassenden Geistes ist..

Perquestavolta,

... wären wir Menschen der "allumfassende Geist", müssten die Experten ja auch nicht nach der mühsamen Methode "try an derror" Wissenschaft betreiben, denn alles läge bereits "aufgedeckt" vor uns und es bedürfte keiner weiteren "Entdeckungen"!

Nein - das große kosmische Rätsel konnten weder Deine, noch die Zeilen der anderen user lösen, auch wenn akzeptable Beweise und Teilkenntnisse über die Wechselwirkungen innerhalb der materiellen Erscheinungen vorliegen.

Gruß von Reklov

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.936

03.05.2017 14:24
#768 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #761
Deswegen kann sich das Sprechen/Denken über Gott auch nur in religösen oder philosophischem Mutmaßungen äußern.


Merken wir uns für die Zukunft, alle Gedanken über Gott sind Mutmaßungen.

Zitat von Reklov im Beitrag #761
Das "Gottesbild" eines doofen Deppen sieht dann aber auch entsprechend aus. Schau diesbezüglich mal auf die Darstellungsformen der "Götter", welche uns die alten Kulturen überliefert haben. Im Hinduismus findest Du z.B. den Gott GANESH, der mit einem Elefantenkopf dargestellt wird. Wirklich einfallsreich, weiß man doch um das Vorkommen von Elefanten im indischen Raum. Oder beachte den altägyptischen Gott ANUBIS, der mit einem Schakalkopf dargestellt wird. Solches darf man zurecht als doof oder fantasiearm bezeichnen.Die alten Juden machten da schon einen intelligenteren und abstrakteren Schritt. Im Inneren ihres Tempelheiligtums in Jerusalem war, außer der Bundeslade NICHTS zu sehen - weder Abbildung oder Plastik eines Gottes.


Da alle Gedanken und Aussagen über Götter Deiner Aussage nach Mutmaßungen sind, sind alle Götterbilder gleich wahrscheinlich. Sei es ein Gott mit Elefantenkopf oder einer, von dem man sich kein Bildnis machen darf. Willst Du entscheiden, dass es einen Elefantenköpfigen Gott nicht geben könnte, wenn Du keinerlei Informationen über Götter hast?

Zitat von Reklov im Beitrag #761
Ein heutiger "Gottesbegriff" wird durch die Erkenntnisse aus den Naturwissenschaften zwar nicht bestimmt, aber dennoch bereichert!


Welchen Einfluß könnte denn durch Wissenschaften erlangtes Wissen auf reine Mutmaßungen haben? Wissenschaften bringen doch keinerlei Wissen oder Informationen über Götter.

Athon Offline




Beiträge: 3.534

03.05.2017 15:28
#769 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov

Zitat von Reklov #766
Was ich sagen wollte, war, dass der "Klang" der Natur (z.B. Windpfeifen oder Blitzdonner etc.) schon da war, bevor ein "Ohr" davon Notiz nehmen konnte.


Irgendwie habt ihr beide recht: Der "Klang" -oder besser: die Ursache des Klangs- war lange Zeit schon vorhanden. Aber erst ein "Ohr" macht es möglich, diesen Klang als solchen auch wahrzunehmen. Somit kann durchaus behauptet werden, dass das Ohr den Klang macht. Nichts anderes hat PQV darstellen wollen.

----------------------------------------------------
NUR DER ZWEIFEL LÄSST UNS DENKEN

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

03.05.2017 17:37
#770 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #766

Zitat
Damit wir mechanische Schwingungen der Materie - auch die der Schallmembran des Lautsprechers - als Geräusch oder Klangerlebnis erfahren, braucht es Luft mit einer Atmosphäre Druck und ein Ohr mit Hörnerven, die die lautlosen Schwingungen der Materie und damit auch der Musikinstrumente in klein elektrische Reize umwandeln, im Gehirn ein Klang- bzw, ein Geräuscherlebnis hervorrufen. Musikinstrumente sind Geräuschlos.. Deswegen macht das Ohr die Musik das Geräusch.. angeregt durch den Schalldruck der Luft.

Perquestavolta,

... da ich mich seit meiner Jugend mit versch. Gitarren-Amps und deren unterschiedlichen Lautsprechern beschäftige, verstehe ich bestens, was Du schreibst. Was ich sagen wollte, war, dass der "Klang" der Natur (z.B. Windpfeifen oder Blitzdonner etc.) schon da war, bevor ein "Ohr" davon Notiz nehmen konnte.

Nein Reklov.. Die Luft überträgt die Schwingungen der Materie auf die Gehörnerven.. diese Gehörnerven wandeln die auf die Luft übertragenen Schwingungen der Materie in kleine elektrische Signale um, aus denen das Gehirn das Klangerlebnis erzeugt/konstruiert. Ohne Ohr/funktionierendes Gehör ist die Materie und somit jeder Klangkörper "geräuschlos". Das Auge, respektive die Rezeptoren, wandeln die elektromagnetischen Wellen, die wir Licht nennen in kleine elektrische Signale um, aus welchem unser Gehirn das Erlebnis von Helligkeit/Licht konstruiert.


Gitarrenverstärker brauchen einen Lautsprecher, welcher in der Regel aus einem Permanentmagneten, einer Kupferdrahtwicklung als Magnetspule und einer Hartpapier- oder Kunststoffmembran besteht. Die mit der Membran verbundene Magnetspule mechanisch fest verbunden und sobald ein wechelsfrequenter Strom durch sie fließt, bringt sie die Membran die Membran zum schwingen.. Die Membran überträgt die Schwingungen auf die Luft. Die so zum mitschwingen angeregte Luft, überträgt die Schwingung der Membran auf unsere Ohrmuschel und somit Trommelfell.. Das Trommelfell überträgt die Schwingungen auf das Gehörknöchelchen im Innenohr. Das Gehörknochelchen überträgt die Schwingungen auf die vielen unterschiedlich langen Nervenhärchen im Innenohr, welche je nach Frequenz und Amplitude der so übertragenen Schwingungen, mit diesen in "Resonanz" mitschwingen und so, einen kleinen elektrischen Reiz ins Gehirn schicken, welches aus diesen Schwingungen ein Hörerlebnis erzeugt.

Wenn wir geboren werden, weis unser Gehirn noch gar nicht, was alle von den Sinnesrezeptoren erzeugten kleinen elektrischen Reize bedeuten.. Erst nach und nach lernt unser Gehirn aus diesen Reizen seine eigene Wirklichkeit zu erzeugen, die wir Bewusstsein nennen.

Und jetzt stell deinen Gitarren-Amp mal in eine Luftleeren Raum! Geh in den Keller und schalt das Licht aus..


Zitat von Reklov im Beitrag #766

Dass es dazu Luft mit einer Atmosphäre braucht, ist klar. Aber, wie Du ja selbst weißt, bildete sich auch die Atmosphäre schon lange, bevor die ersten komplexeren Lebewesen "aufhorchen" konnten.
Das Ohr macht, streng genommen, keine Musik, denn es ist unser Gehirn, welches sich diese "organisierten Schallereignisse" schuf.
Ohne Ohr kann unser Gehirn kein Schallerlebnis erschaffen, Reklov. Außerdem muss das Gehirn jedes Babys erst nach und nach lernen die elektrischen Reize unseres Gehörnerves organisiert zu zu orden und zu definieren. Kein Mensch weis wie ein Saxophon, oder eine Gitarre klingt, wenn er noch nie ein Gitarre oder ein Saxophon "klingen" gesehen hat. Das Gefühl für Harmonie für "Klänge" und Rhythmus ist auch keine "geistige" Arbeistleistung, sondern erklärt sich durch die Physik der Überlagerung und den daraus resultierenden Interferenzmustern von energetischen Schwingungen, welche entweder eine rauhe und dissonante, weil irrationale Schwebung des Hörreizes erzeugen, oder aber eine weiche reguläre.. Die Zwölftonleiter ist bereit in den Elementen des Periodensystemes enthalten .. was aber nichts mit einer allumfassend Planung eines Schöpfergottes zusammenhängt, sondern damit dass Materie nichts anderes ist, als ein Aggregatzustand von Energie. Man kann Materie in Energie umwandeln, wie man Energie in Materie umwandeln kann. Auch wenn das etwas schwieriger ist.. aber bereits mehrfach experimentell bestätigt.




Die frühesten bekannten Instrumente sind Knochenflöten (etwa 35.000 J. alt). Sie sind im Urgeschichtlichen Museum von Blaubeuren ausgestellt.

Die Musikliteratur der Antike brachte zahlreiche Definitionsversuche hervor, die sich jedoch dadurch auszeichnen, dass sie das musikalische Material, die Tonleiter, und ihre mathematischen Grundlagen in den Mittelpunkt rückten und sie als die Natur des Tongefüges verstanden.

>> Kunst ist auf der untersten Stufe einfache Naturnachahmung. Aber bald ist sie Naturnachahmung im erweiterten Sinne des Begriffs, also nicht bloß Nachahmung der äußeren, sondern auch der inneren Natur. Mit anderen Worten: sie stellt dann nicht bloß Gegenstände oder Anlässe dar, die Eindruck machen, sondern vor allem diese Eindrücke selbst. Auf ihrer höchsten Stufe befaßt sich die Kunst ausschließlich mit der Wiedergabe der inneren Natur. Nur die Nachahmung der Eindrücke, die nun durch Assoziation untereinander und mit anderen Sinneseindrücken Verbindungen zu neuen Komplexen, zu neuen Bewegungen eingegangen sind, ist ihr Zweck. << (Arnold Schönberg: Harmonielehre)

Gruß von Reklov [/quote]

Reklov Offline




Beiträge: 5.813

04.05.2017 11:39
#771 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Merken wir uns für die Zukunft, alle Gedanken über Gott sind Mutmaßungen.

Blackysmart,

... wenn Du hierbei auch die "verneinenden/leugnenden" Gedanken über "Gott" mit einbeziehst, wäre das nur fair!

Zitat
Da alle Gedanken und Aussagen über Götter Deiner Aussage nach Mutmaßungen sind, sind alle Götterbilder gleich wahrscheinlich. Sei es ein Gott mit Elefantenkopf oder einer, von dem man sich kein Bildnis machen darf. Willst Du entscheiden, dass es einen Elefantenköpfigen Gott nicht geben könnte, wenn Du keinerlei Informationen über Götter hast?

Ein Gott mit "Elefantenkopf" stellt nun mal eine Mischung zwischen Mensch und Tier dar. Bekanntlich sind beide Lebewesen dem Zerfall preisgegeben und eignen sich deswegen, meiner Meinung nach, nicht als stimmiges Bild für einen "Gott", den man als "ewig" und "unbedingt" denkt.

Zitat
Wissenschaften bringen doch keinerlei Wissen oder Informationen über Götter.

Wissenschaften bringen zumindest eine Klarheit in die Ordnungsverhältnisse im bisher bekannten Kosmos. Außerdem befreiten sie den Menschen vom irreführenden Aberglauben. Sich daraus aber schon ein korrektes "Bild" vom Begriff "Gott" machen zu wollen, wäre genauso schwer, wie wenn z.B. intelligente Aliens (in weiter Zukunft!), auf einem weit entfernten Planeten, ein von Menschen verlassenes Raumschiff fänden und allein anhand der Technik des Raumschiffes, sich ein Bild vom Menschen zu machen versuchten.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.813

04.05.2017 12:07
#772 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Die Luft überträgt die Schwingungen der Materie auf die Gehörnerven.. diese Gehörnerven wandeln die auf die Luft übertragenen Schwingungen der Materie in kleine elektrische Signale um, aus denen das Gehirn das Klangerlebnis erzeugt/konstruiert. Ohne Ohr/funktionierendes Gehör ist die Materie und somit jeder Klangkörper "geräuschlos".

Perquestavolta,

... ich drücke es sprachlich mal anders aus:

Den gewaltigen "Krach", welchen z.B. Vulkanausbrüche machten, bevor ein menschliches/tierisches Ohr dies "aufnehmen" konnte, hatten die gleiche "Lautstärke", wie in der Zeit, als später die "Signalempfänger" da waren. Eine Schallwelle wird ja nicht deswegen "geräuschlos", nur weil gerade kein "Gehörnerv" sie aufnehmen kann. Ebensowenig können wir z.B. mit unseren "Messungen" das spezifische Gewicht von Körpern beeinflussen. Uns bleibt nichts weiter, als die Messungen über unser Zahlensystem zu notieren.

Zitat
Das Gehörknochelchen überträgt die Schwingungen auf die vielen unterschiedlich langen Nervenhärchen im Innenohr, welche je nach Frequenz und Amplitude der so übertragenen Schwingungen, mit diesen in "Resonanz" mitschwingen und so, einen kleinen elektrischen Reiz ins Gehirn schicken, welches aus diesen Schwingungen ein Hörerlebnis erzeugt.

Wenn wir geboren werden, weis unser Gehirn noch gar nicht, was alle von den Sinnesrezeptoren erzeugten kleinen elektrischen Reize bedeuten.. Erst nach und nach lernt unser Gehirn aus diesen Reizen seine eigene Wirklichkeit zu erzeugen, die wir Bewusstsein nennen.

Das sind ja alles zur Genüge bekannte Fakten!!! - Mir fehlt aber in Deinen Betrachtungen z.B. der Gedanke, warum überhaupt jemand/etwas Interesse daran haben könnte, dass Du das Erlebnis des Daseins durchlaufen kannst und dabei alle Sinnesreize genießen darfst.

Deinem rein technischen Blick (und dem damit zusammenhängenden Bewusstsein) vom großartigen Erlebnis des Lebens mangelt es an spiritueller Tiefe und Deine Sprache hat deswegen auch ihre diesbezüglich eingefärbte "Wesensart". (No problem!)

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

04.05.2017 13:26
#773 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #772

Zitat
Die Luft überträgt die Schwingungen der Materie auf die Gehörnerven.. diese Gehörnerven wandeln die auf die Luft übertragenen Schwingungen der Materie in kleine elektrische Signale um, aus denen das Gehirn das Klangerlebnis erzeugt/konstruiert. Ohne Ohr/funktionierendes Gehör ist die Materie und somit jeder Klangkörper "geräuschlos".
Perquestavolta,

... ich drücke es sprachlich mal anders aus:

Den gewaltigen "Krach", welchen z.B. Vulkanausbrüche machten, bevor ein menschliches/tierisches Ohr dies "aufnehmen" konnte, hatten die gleiche "Lautstärke", wie in der Zeit, als später die "Signalempfänger" da waren.

Du hast immer noch nicht begriffen, dass es ohne den Hörer keinen "Krach" gibt. Krach ist ein phänomenales Konstrukt des Gehirns.. Du bist(geistig) nicht dazu in der Lage zu begreifen, dass die subjekitve Ordnung des Scheinbaren nichts anderes ist, als ein phänomenales Konstrukt des Gehirns. Nützlich und zweckdienlich. Das Gehirn erzeugt aus den "vibrierenden" elektrischen Signalen des Gehörnerves ein Krach/Klangerlebnis.
Warum wohl Insekten keine Ohren haben, dafür aber lange feine Gliedmaßen oder Millionen feine Härchen am ganzen Körper.. Ganz einfach, weil Krach und Klang nichts anderes ist, als Vibrationen der Materie und auch die Luft ist nichts anderes als ein Aggregatzustand der Materie.. Erst von ein Nervensystem dechiffriert diese Vibrationen zu einem Erlebnis, welches von Insekten ganz sicher nicht als Geräusch oder Klang wahrgenommen wird.

Dann kommen wir wieder zurück zu deinem vermeintlichen intelligenten Planer.. Da man genau versteht, wie Evolution von statten geht und im eigentlichen nichts anderes ist als Versuch und Irrtum, stellen wir uns jetzt mal die Frage, in wie weit ein intelligenter Planer 3 Milliarden Jahre braucht, um durch Versuch und Irrtum so etwas, wie das menschliche Gehirn hervor zu bringen.. Wir reden hier ja von einem intelligenten Planer der allwissend und allmächtig sein muss und nicht von einem dilettanten
Probierer, der über Milliarden Jahre hinweg nichts als Fehlkonstruktionen hervorbringt, bis ihm ein halbwegs intelligentes Gehirn gelingt.. das sich selbst zu begreifen im Stande ist. Hinein geschmissen in eine lebensgefährliche Wildnis, in der alle "Versuche" sich gegenseitig als einzige Nahrungsquelle haben...






Zitat von Reklov im Beitrag #772

Eine Schallwelle wird ja nicht deswegen "geräuschlos", nur weil gerade kein "Gehörnerv" sie aufnehmen kann.




Das heißt dann, dass du gar nicht Gitarre spielen kannst? Wer unterscheidet denn darüber, welche Vibration als Klangbild einer Gitarre oder als das Rauschen eines donnernden Wasserfalles über unseren Gehörnerv ins Gehirn gelangt? Und du willst dich als geistig höher entwickelter Mensch bejubeln? Das ich nicht lache, Reklov.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

04.05.2017 20:17
#774 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Eine Schallwelle wird ja nicht deswegen "geräuschlos", nur weil gerade kein "Gehörnerv" sie aufnehmen kann.


Die Schallwelle IST geräuschlos.
Da muss ich Perquestavolta uneingeschränkt recht geben.
Schall ist zwar eine Welle (Schwingung), aber kein Geräusch.
Geräusch oder Klang entstehen erst dann, wenn die entsprechenden Sinne und Hirnstrukturen für subjektives Empfinden vorhanden sind, welch diese Schwingungen in "Qualia" umsetzt - also die EMPFINDUNG, den subjektiven Erlebnisinhalt von Geräusch.
Lebewesen ohne diese Sinne und ohne ettsprechende Entwicklung des Gehirns kennen keine Geräusche.

Unter Qualia (Singular: das Quale, von lat. qualis „wie beschaffen“) oder phänomenalem Bewusstsein versteht man den subjektiven Erlebnisgehalt eines mentalen Zustandes.
https://de.wikipedia.org/wiki/Qualia

__________________________________________________
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(Lukrez)

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

04.05.2017 21:51
#775 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Lukrez im Beitrag #774
[quote]Eine Schallwelle wird ja nicht deswegen "geräuschlos", nur weil gerade kein "Gehörnerv" sie aufnehmen kann.

Die Schallwelle IST geräuschlos.
Da muss ich Perquestavolta uneingeschränkt recht geben.
Schall ist zwar eine Welle (Schwingung), aber kein Geräusch.

Man kann da sogar noch weiter gehen.. eigentlich muss man sogar. Weil "der Schall" auch nur die interpretative Definition eines vom Gehirn wahrgenommenen Nervenreizes ist.
Wenn wir geboren werden, ist unser Gehirn "eine unbeschriebener" biologischer Holografiespeicher, der von den elektrischen Reizen unserer Sinnes Rezeptoren belichtet wird. Natürlich existieren alle Strukturen und Strukturmuster der äußeren Welt tatsächlich, aber sie sind nur energetische Wechselwirkungen, wie eben die des Schalles auch. Die Strukturen und Strukturmuster aus energetischen Wechselwirkungen - außerhalb (vom Gehirn unabhängigen Realität) der vom Gehirn selbst konstruierten "Wirklichkeit, sind sogar um den Faktor einige Milliarden umfangreicher, als das von unserem Gehirn aus den kleinen elektrischen Reizen unserer Sinnesrezeptoren konstruierte Bild des Scheinbaren.. (auch von manchen Physikern als Mittelerde benannt)

Es ist ist zwar sehr wahrscheinlich, dass die Konstruktion von Farb- und Klang, und Wirklichkeitserlebenisen unserer Gehirne ziemlich gut untereinander und miteinander übereinstimmen, weil unser Gehirn und unsere Sinnesrezeptoren die selbe und eine Evolutionsgeschichte haben, aber ganz sicher ist es nicht. Sogenannte Synergetiker, bei denen manchmal 2 oder mehrer Nervenleitungen unserer Sinnesrepeptoren mit einender "verwachsen" sind, hören Schallwellen, Gerüche und Geschmack auch als Farberlebnis.. Besonders intensiver und stechender Schmerzreiz wird häufig als Licht/Helligkeit wahrgenommen.. Wenn wir bei einem Tritt gegen das Schienbein die sogenannten "Sterne sehen", dann ist das nicht einfach nur so eine "Redewendung"...

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