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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


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 Atheismus/Agnostizismus
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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.961

10.05.2017 18:10
#826 Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov
Ob solches aber typisch italienisch ist, oder lediglich ein vorpubertärer Rest in Deinem Inneren, bleibt zunächst offen. (?)

Ich muss an dieser Stelle als Administrator nochmal sagen, dass ich diesen von dir oft wiederholten nationalen Rassismus nicht billige! Da kannst sagen, was du denkst. Aber ich finde es scheiße, was du denkst! Einem ganzen Volk eine dialogunfähige Hitzigkeit zu unterstellen, ist erbärmlich! Es waren immerhin die italienischen Vorfahren - die Römer (mit den alten Griechen) - denen wir die ZIVILISATION zu verdanken haben!!! Zudem ist es perfide, Perquestavolta immer wieder zu Ausfällen erst mal zu PROVOZIEREN! Ich garantiere dir, dass ich bei Sanktionen gegen Perquestavolta auch Sanktionen gegen DICH überlege!

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Desperado ( gelöscht )
Beiträge:

11.05.2017 08:32
#827 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #825
tja... Reklov.... in dieser Ungewissheit wirst du sicher eines Tages sterben.. dann wird sich noch ein letztes mal deine Blase und dein Darm entleeren und man wird dich einem Sarg stopfen und Würmern und Heerscharen von Fäulnismikroben zu Fraß vorwerfen, die sich mit Freude an deinem "Geist" laben.

Nö, an seiner sterblichen Hülle. Die haben auch Hunger und agieren sehr zweckmäßig. Biologische Entsorgung als erste Stufe zur Umwandlung in Humus. Alles wohldurchdacht und sorgfältig geplant, um den steten Kreislauf des Lebens auf unserem Planeten zu gewährleisten. Verwesung ist hässlich, aber im Grunde eine gute Sache. Mich würde es davon abgesehen auch nicht stören, wenn sich Aasfresser an meinen nicht beerdigten sterblichen Überresten gütlich tun würden. Geht mich nichts mehr an und läuft sich letztendlich auf dasselbe hinaus.

Eine Zeit lang läuft die Pro und Contra Debatte einigermaßen sachlich und sogar höflich, ist durchaus interessant zu lesen... aber mit jedem Contra steigert sich die Polemik, das Resultat ist immer dasselbe. Und wessen Seite hier die Contenance vorrangig vermissen lässt, hab ich ja schon mal erwähnt. Typisch italienisch ist das sicher nicht, sondern weltumspannend unbeherrscht, sprich typisch menschlich. Ich habe Recht und Du bist ein hoffnungsloser Trottel! Bei aller Hochachtung, aber das ist enervierend. Ist denn die Gabe des Schulterzuckens vollkommen verloren gegangen?

Gott jedenfalls dürfte das Ganze köstlich amüsieren. Aber der steht ja auch über den Dingen. Der sterbliche Leser indessen nicht. Der wundert sich nur. Bei Don Camillo und Pepone ist die Sache wenigstens lustig. Hier kann einem das Lachen echt vergehen.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

11.05.2017 09:16
#828 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Desperado im Beitrag #827
Zitat von Perquestavolta im Beitrag #825
tja... Reklov.... in dieser Ungewissheit wirst du sicher eines Tages sterben.. dann wird sich noch ein letztes mal deine Blase und dein Darm entleeren und man wird dich einem Sarg stopfen und Würmern und Heerscharen von Fäulnismikroben zu Fraß vorwerfen, die sich mit Freude an deinem "Geist" laben.

Nö, an seiner sterblichen Hülle. Die haben auch Hunger und agieren sehr zweckmäßig. Biologische Entsorgung als erste Stufe zur Umwandlung in Humus. Alles wohldurchdacht und sorgfältig geplant, um den steten Kreislauf des Lebens auf unserem Planeten zu gewährleisten.


Dahinter steckt ein wohldurchdachter Plan, Desperado? Und was ist, wenn jemand auf die Idee kommen sollte, deine Überreste mittels Feuerbestattung in Carbonate zu verwandeln, um Waschseife daraus zu machen?


Zitat von Desperado im Beitrag #827

Verwesung ist hässlich, aber im Grunde eine gute Sache. Mich würde es davon abgesehen auch nicht stören, wenn sich Aasfresser an meinen nicht beerdigten sterblichen Überresten gütlich tun würden. Geht mich nichts mehr an und läuft sich letztendlich auf dasselbe hinaus.


Ja sicher.. Irgendjemand wird sich dann um den Fettfleck schon kümmern...

Zitat von Desperado im Beitrag #827

Eine Zeit lang läuft die Pro und Contra Debatte einigermaßen sachlich und sogar höflich, ist durchaus interessant zu lesen... aber mit jedem Contra steigert sich die Polemik, das Resultat ist immer dasselbe. Und wessen Seite hier die Contenance vorrangig vermissen lässt, hab ich ja schon mal erwähnt. Typisch italienisch ist das sicher nicht, sondern weltumspannend unbeherrscht, sprich typisch menschlich. Ich habe Recht und Du bist ein hoffnungsloser Trottel! Bei aller Hochachtung, aber das ist enervierend. Ist denn die Gabe des Schulterzuckens vollkommen verloren gegangen?
Und wie ist das jetzt zwischen dir und mir?
du redest so, als hättest du recht und ich bin der Trottel...


Zitat von Desperado im Beitrag #827

Gott jedenfalls dürfte das Ganze köstlich amüsieren. Aber der steht ja auch über den Dingen. Der sterbliche Leser indessen nicht. Der wundert sich nur. Bei Don Camillo und Pepone ist die Sache wenigstens lustig. Hier kann einem das Lachen echt vergehen.


Jeder macht sich seinen Gott selber...Und du scheinst da überhaupt keine Ausnahme zu sein.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.961

11.05.2017 09:24
#829 Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta
Und wie ist das jetzt zwischen dir und mir?
du redest so, als hättest du recht und ich bin der Trottel...

Wir gehen einander verschiedene Denkwege, die wir bisweilen einander kaum mehr verstehen. Hat doch nichts mit "Volltrottel" zu tun.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

11.05.2017 09:47
#830 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Übrigens Desperado..

Wenn hinter der Verwesung ein wohl durchdachter Plan steckt, dann sind alle höheren Lebensformen die Züchtung von gemeinen Mikroben.. Nahrung hält sich am längsten frisch, wenn man sie am Leben lässt..

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

11.05.2017 10:09
#831 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Gysi im Beitrag #829

Zitat von Perquestavolta
Und wie ist das jetzt zwischen dir und mir?
du redest so, als hättest du recht und ich bin der Trottel...

Wir gehen einander verschiedene Denkwege, die wir bisweilen einander kaum mehr verstehen. Hat doch nichts mit "Volltrottel" zu tun.



Das ist doch gut?..Oder? Verschieden Denkwege zeigen oft unerwartete oder gar komplett neue Perspektiven. Problem gibt es dabei ja nur, wenn man dann merkt, dass jemand mit Absicht immer etwas ganz anderes verstanden haben will, als man eigentlich gesagt hat.

Wenn wir uns schon im klaren darüber sind, dass jeder sich seinen Gott immer selber bastelt, wie er ihn gerade für sich braucht und wir inzw. auch alle wissen, dass die meisten Verstädnigunsproblem eben genau dadurch zustande kommen, dass Schön, Gut, Böse keine objektivierbaren Sachverhalte sind, dass es kein universelles Ideal für richtig und falsch gibt, dass jede Wahrheit ihre eigene Relationen hat und dass es uns nicht deswegen gibt, weil alles im Universum determiniert ist, sondern weil vor etwa 65 Millionen Jahren ein 10 Kilometer großer Gesteinsbrocken zufällig den Weg unserer Erde um die Sonne kreuzte..

Reklov Offline




Beiträge: 5.823

11.05.2017 10:30
#832 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
in dieser Ungewissheit wirst du sicher eines Tages sterben.. dann wird sich noch ein letztes mal deine Blase und dein Darm entleeren und man wird dich einem Sarg stopfen und Würmern und Heerscharen von Fäulnismikroben zu Fraß vorwerfen, die sich mit Freude an deinem "Geist" laben.

Perquestavolta,

... wärest Du in der Lage, "Geist" und "Körper" zu trennen, würdest Du vor dem optimal organisierten Recycling in der Schöpfung nicht kapitulieren und dabei lediglich wieder auf einem Fäulnismikroben-Bewusstsein landen. - Wer aber nur eine rein naturwissenschafliche Sicht auf die Welt hat, landet "natürlich" in einem Sarg (oder in einem Krematorium) - aber - immerhin mit entleerter Blase und Darm.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.823

11.05.2017 10:42
#833 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Wir gehen einander verschiedene Denkwege, die wir bisweilen einander kaum mehr verstehen. Hat doch nichts mit "Volltrottel" zu tun.

Na Du bist aber nachsichtig, urteilst gar mit ungleichem Maß!! - Gebe ich PQV mal ein wenig "Wechselgeld" zurück, mokierst du Dich sofort! - Dieses sollte der "Hitzkopf" aber leicht wegstecken können, greift er hier im Forum doch regelmäßig jeden Andersdenken an - und zwar nicht nur mit der Vokabel "Volltrottel".
Deine Nachsicht ihm gegenüber kann ich nicht verstehen!? - Was mokierst Du Dich also über mich??? Hat Deine Nachsichtigkeit etwa damit zu tun, dass Dir die Denkmuster von PQV näher sind, als die sich auf eine Transzendenz ausstreckenden Gedankenflüge? Man könnte es fast meinen.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.823

11.05.2017 11:21
#834 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Wenn wir uns schon im klaren darüber sind, dass jeder sich seinen Gott immer selber bastelt, wie er ihn gerade für sich braucht und wir inzw. auch alle wissen, dass die meisten Verstädnigunsproblem eben genau dadurch zustande kommen, dass Schön, Gut, Böse keine objektivierbaren Sachverhalte sind, dass es kein universelles Ideal für richtig und falsch gibt, dass jede Wahrheit ihre eigene Relationen hat und dass es uns nicht deswegen gibt, weil alles im Universum determiniert ist, sondern weil vor etwa 65 Millionen Jahren ein 10 Kilometer großer Gesteinsbrocken zufällig den Weg unserer Erde um die Sonne kreuzte..

Perquestavolta,

1) Die "selbst gebastelten" Gottheiten sind Götzenbilder. Das eigentliche "Energie-Zentrum" kennen weder wir "Normalos", noch die suchenden Wissenschaftler, noch die Dogmenhüter!

2) "Schön, gut, böse" sind vielleicht für Dich nicht objektivierbar und deswegen erlaubst Du Dir hier auch gedankenlose Zeilen. - Wäre dem so, wie Du es hier an den Mann zu bringen versuchst, dann wäre z.B. ein Straflager, in welches ein Despot seine Gegner einfach willkürlich wegsperrt (sie u.U. darin absichtlich töten lässt) ja auch mit "schön" und "gut" zu belegen. Dem ist aber nicht so, denn die umgreifende Objektivität des in uns lebenden Gerechtigkeitssinnes spricht hier eine ganz andere Sprache!

3) Der sog. "Zufall", der sich speziell im Chaos darzustellen scheint, muss sich dennoch "höheren" Ordnungen/Programmen unterwerfen. So kann z.B. ein Flugsame zwar zufällig überall hingeweht werden, aufgehen wird er aber nur dort, wo es ihm sein "Programm" ermöglicht.
Wer aber seriös nachweisen will, dass vor etwa 65 Millionen Jahren ein 10 km großer Gesteinsbrocken "zufällig" den Weg unserer Sonne kreuzte, der soll mir dies bitte entsprechend darlegen, ansonsten ordne ich ihn unter die Reihen der "prophetischen Geschichtenerzähler" ein. - Unter den unzähligen Spiralnebeln hat also das Prinzip "Zufall" mathematisch zahlreiche Möglichkeiten von "lebendigen" Volltreffern. Anders gesagt: Wer oft genug würfelt, erhält (in Abständen) auch immer wieder die SECHS.

Der so gedachte "Big Bang" mag als Verteiler von Energie zwar "zufällig und planlos" aussehen und so wahllos in alle Richtungen wirken, geordnet wird die Materie dann aber doch, nach den uns bisher bekannten "Regeln".

Weder Du, noch Deine lange Ahnenreihe seid also "zufällig" auf dieser Erde.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.823

11.05.2017 11:58
#835 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Problem gibt es dabei ja nur, wenn man dann merkt, dass jemand mit Absicht immer etwas ganz anderes verstanden haben will, als man eigentlich gesagt hat.

Perquestavolta,

... dass unsere, auf Begriffe aufgebaute Sprache viele Fehlerquellen in sich trägt, hängt auch damit zusammen, dass die "absolute" Wahrheit mit ihr nicht ausgedrückt werden kann, sondern eben nur korrekte Teilwahrheiten.

Der Alltagsrealist sagt angklagend, dass man die Welt vernachlässige, wie sie "real" sei, man ergehe sich in Träumen und Seinsvorstellungen, in Imaginationen von Idealem, in Abstraktionen. Es komme aber auf die Realität an. - Diese sei nüchtern anzuerkennen, ihr sei schlicht zu gehorchen, denn sie ist hart und streng. Die "Erfolge" der Wissenschaften beweisen auch, dass man ihr nicht entrinnen kann.
Die unbestreitbare Wahrheit dieses Realismus wird dann hinfällig, wenn die Realität als ganz und hinfällig gekannt vorausgesetzt wird und wenn sie beansprucht, allein und absolut zu bestimmen, worauf es ankomme.

Dagegen ist zu sagen:
Die reale Welt ist keineswegs eindeutig da. Insbesonere die Menschheit ist nicht empirisch zureichend erkennbar als ein Dasein, das so, wie es erkannt wurde, ist - und immer ist.
Vielmehr ist die Erkenntnis der Realität - und ihre jeweils unklareren Vorstufen - eine jeweilige Perspektive in die Objektivierbarkeit des Menschen.
Solche Erkenntnis ist richtig und falsch, ist prüfbar und beweglich. Auch ein glaubendes Erkennen stellt eine Realität dar, aber eine solche, die radikal anders werden kann.

An der Realität des Menschen arbeitet der Gedanke. Was das Denken in Erhellungen der Antriebe, in Visionen der Möglichkeiten leistet, das verwandelt den Menschen. Jedes Handeln ist ein Versuchen und zeigt im Effekt, aber keineswegs eindeutig!!!, was an Realität da war - vielleicht auch nur in einer Bereitschaft, die sich noch nicht verwirklicht hatte. Wir "entdecken" (von: aufdecken) also stets nur das, was bereits schon lange vorher "verdeckt" da war.

Was ich denke, ist Realität, wenn ich es nicht nur als ein unbetroffenes Spiel von mir im Denken ferngehaltener intellektueller Sinnmöglichkeiten, sondern so denke, dass das Gedachte in mir wirkt. - Nicht ohne Grund richten deswegen z.B. Tyrannen jeglicher Färbung ihre Wachsamkeit stets auf die Gedanken ihrer Mitmenschen und versuchen gerne, "feindliche" Gedanken, welche auch in Büchern festgehalten sein können, zu verbrennen oder anderweitig deren Ausbreitung durch entsprechende Kontrollen im Keim zu ersticken!

Irgendeine Realität des Menschen als die Wirklichkeit selbst anzuerkennen, bedeutet Vernachlässigung des "Umgreifenden". - E. Kant verwirft den "Pöbel der Erfahrung" da, wo der Gegenstand dieser Erfahrung nicht ein feststehendes Naturdasein, sondern der Mensch in seiner Freiheit - und seinen Möglichkeiten ist: Hier kann der Gedanke hervorbringen und damit zu einem gegenstand der Erfahrung, d.h. zu Realität, machen, was nicht nicht war.

Der Moralist pocht z.B. auf Gültigkeit von Gesetzen, Normen, Idealen, und zwar von solchen, die eindeutig wißbar sind und mit unausweichlicher Bestimmtheit jeweils angeben, was richtig, was recht ist.
Wenn jedoch menschliche Gesetze zu jeder Zeit und in jeder Situation gelten sollen, kommt ein unbeugsamer Gehorsam im Festhalten dieser Gesetze zur Erscheinung. Ein Automatismus, der sich bis zur Gedankenlosigkeit auswirken kann.

Gruß von Reklov

Desperado ( gelöscht )
Beiträge:

11.05.2017 13:04
#836 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #830
Übrigens Desperado..
Wenn hinter der Verwesung ein wohl durchdachter Plan steckt, dann sind alle höheren Lebensformen die Züchtung von gemeinen Mikroben.. Nahrung hält sich am längsten frisch, wenn man sie am Leben lässt..


Alles und Jedes in der Natur ist "wohldurchdacht", auch die Welt der gemeinen Mikroben. Mir wär es vollkommen egal, wenn meine Überreste zu Seife verarbeitet werden würden. Ist ja das Problem derer, die das machen, und nicht meines. Und ich habe dir, Perquestavolta, nirgendwo Anlass gegeben zu mutmaßen, dass ich Dich für einen Trottel halte (oder sonst Jemanden). Mir missfällt schlicht und ergreifend Dein entgleisendes Vokabular, zu dem Du Dich immer und immer wieder hinreißen lässt. Mach Dir mal keine Gedanken darüber, zu wem oder was ich gehören könnte und ob und inwieweit ich keine Ausnahme bilde zu wem oder was auch immer... Denk lieber über Deine polternd aggressive Ausdrucksweise nach, mit der du kontinuierlich Deine eigene Argumentation sabotierst, und mag sie noch so nachvollziehbar sein. Die persönliche Aversion, die auf diese völlig unnötige Weise zum Vorschein kommt, relativiert alles, was Du so von Dir gibst. Hahnenkampf - so nennt sich derlei Art der Diskussionsführung.

Fazit für den neutralen und objektiven Beobachter: Der gute Mann hat einen tief sitzenden Hass auf Alles, was mit Religion und Glauben zu tun hat, und weiß nicht wohin damit. Der hat da echt ein Problem, das zum Beispiel ich wirklich nicht haben möchte.

Soll das Sinn der Sache sein?

Mal eine kleine Umkehrung zur Veranschaulichung: Woher nehmen sich diese aufgeblasenen und selbstherrlichen Atheisten das abstruse Recht, ihren Hirnschmarrn zum Non plus Ultra der letzten Erkenntnis zu erklären und Gläubigen damit auf die Nerven zu gehen, ja die unverfrorene Anmaßung zu besitzen, diesen ihren Mitmenschen Realitätsverweigerung und infantiles Beharren auf einem lachhaften Irrtum selbstgemachter Illusionen zu unterstellen?! Nur weil sie zu blöd sind, das Offensichtliche erkennen zu können, das ein Blinder von Weitem sehen kann? Bei diesen Blindgängern hakt's ja völlig aus im Hirnkasten, da ist Hopfen und Malz verloren, wo das Brett vorm Hirn so dick ist, hilft nicht einmal mehr ein Pressluftbohrer.

So in etwa kommst Du rüber...

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

11.05.2017 18:41
#837 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Der "wohldurchdachte" Plan der Verwesung ist lediglich der Thermodynamik geschuldet.
Ansonsten ist da nichts.
Selbst mit Wiederwertbarkeit hat das absolut nichts zu tun.
Energie ist eben nicht unendlich wiederverwertbar.
Neue Ordnung kann nur durch neue Energiezufuhr entstehen.
Und der Materie ist es vollkommen egal, ob sie nun in einem Stein oder in einem Lebewesen steckt.

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Desperado ( gelöscht )
Beiträge:

11.05.2017 19:20
#838 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Lukrez im Beitrag #837
Und der Materie ist es vollkommen egal, ob sie nun in einem Stein oder in einem Lebewesen steckt.

Woher willst du das wissen? Pure Hypothese, nichts weiter.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

11.05.2017 19:25
#839 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Desperado im Beitrag #836
Zitat von Perquestavolta im Beitrag #830
Übrigens Desperado..
Wenn hinter der Verwesung ein wohl durchdachter Plan steckt, dann sind alle höheren Lebensformen die Züchtung von gemeinen Mikroben.. Nahrung hält sich am längsten frisch, wenn man sie am Leben lässt..


Alles und Jedes in der Natur ist "wohldurchdacht", auch die Welt der gemeinen Mikroben.
Von wem? Von Dir?


Glaubst du wirklich dass deine sibjektive Interpretation der Natur solche Behauptungen zulässt.





Zitat von Desperado im Beitrag #836

Mir wär es vollkommen egal, wenn meine Überreste zu Seife verarbeitet werden würden. Ist ja das Problem derer, die das machen, und nicht meines.

Das habe ich mittlerweile verstanden. Dir wäre es sogar egal, wenn deine verwesenden "Rückstände" das ganze Grundwasser verseuchen würden.
Das eigentliche Problem stetig wachsender Friedhöfe..



Zitat von Desperado im Beitrag #836

Und ich habe dir, Perquestavolta, nirgendwo Anlass gegeben zu mutmaßen, dass ich Dich für einen Trottel halte (oder sonst Jemanden).
Mir missfällt schlicht und ergreifend Dein entgleisendes Vokabular, zu dem Du Dich immer und immer wieder hinreißen lässt.
Kann ich dir nachempfinden.
Und aus dem Politforum weis ich inzw. auch, dass ich es tolerieren muss...



Zitat von Desperado im Beitrag #836

Mach Dir mal keine Gedanken darüber, zu wem oder was ich gehören könnte und ob und inwieweit ich keine Ausnahme bilde zu wem oder was auch immer...


Wenn du zweifelsfrei behauptest, dass in der Natur alles "wohl durchdacht"sei, obwohl dies nur deine eigene subjektive Interpretation der Natur ist, dann wirft sich zwangsläufig die Frage auf, womit du diese Gewissheit rechtfertigst.. Die ziemlich gut durchdachte Evolutionsbiologie ist da nämlich ziemlich anderer Meinung.



Zitat von Desperado im Beitrag #836

Denk lieber über Deine polternd aggressive Ausdrucksweise nach, mit der du kontinuierlich Deine eigene Argumentation sabotierst, und mag sie noch so nachvollziehbar sein.
Vielleicht steckt darin ja die eigentliche Strategie.


Zitat von Desperado im Beitrag #836

Die persönliche Aversion, die auf diese völlig unnötige Weise zum Vorschein kommt, relativiert alles, was Du so von Dir gibst. Hahnenkampf - so nennt sich derlei Art der Diskussionsführung.
Deine Gewissheit, dass in der Natur alles Wohl durchdacht ist und ein Gott über uns lacht ist, wohl der Hahn für den du dich jetzt in den Ring begibst.


Zitat von Desperado im Beitrag #836

Fazit für den neutralen und objektiven Beobachter: Der gute Mann hat einen tief sitzenden Hass auf Alles...
Du machst einen großen Kategoriefehler.. Ich habe keine Hass auf Alles. Wobei ich mir jetzt anders herum bei dir gar nicht mehr so sicher bin.. Deine fragwürdigen Äußerungen im Politforum bezüglich Toleranz und der pädagogisch getarnter Emotionsausbruch hier, lassen auf eine sehr persönliche Kränkung schließen, die wohl
Zitat von Desperado im Beitrag #836
was mit Religion und Glauben zu tun hat .....
Zitat von Desperado im Beitrag #836
und du weiß nicht wohin damit.

Du stellst gerne abstrakte Strohmänner auf, klassifizierst deine Mitmenschen in spirituell Begabte und spirituell Unbegabte und hälts mich für einen Trottel der nicht begreifen würde, um was es dir hier jetzt mit dieser Ad-Hominematacke eigentlich geht.

du bist ein Mann der vielen schönen Worte...



Zitat von Desperado im Beitrag #836

Der hat da echt ein Problem, das zum Beispiel ich wirklich nicht haben möchte.
Dann ist es sicher besser, wenn wir beide uns zukünftig nur noch sachlich mit einender unterhalten.

Soll das Sinn der Sache sein?

Mal eine kleine Umkehrung zur Veranschaulichung: Woher nehmen sich diese aufgeblasenen und selbstherrlichen Atheisten das abstruse Recht, ihren Hirnschmarrn zum Non plus Ultra der letzten Erkenntnis zu erklären und Gläubigen damit auf die Nerven zu gehen, ja die unverfrorene Anmaßung zu besitzen, diesen ihren Mitmenschen Realitätsverweigerung und infantiles Beharren auf einem lachhaften Irrtum selbstgemachter Illusionen zu unterstellen?! Nur weil sie zu blöd sind, das Offensichtliche erkennen zu können, das ein Blinder von Weitem sehen kann? Bei diesen Blindgängern hakt's ja völlig aus im Hirnkasten, da ist Hopfen und Malz verloren, wo das Brett vorm Hirn so dick ist, hilft nicht einmal mehr ein Pressluftbohrer.

So in etwa kommst Du rüber...


Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

11.05.2017 19:51
#840 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Zitat von Lukrez im Beitrag #837
Und der Materie ist es vollkommen egal, ob sie nun in einem Stein oder in einem Lebewesen steckt.
-
Woher willst du das wissen? Pure Hypothese, nichts weiter.


Also nimmst du ernsthaft an, dass Materie bevorzugt die Gestalt von Lebewesen annimmt und sich in diesen wohler fühlt?
Da sollten wir in der Esoterikabteilung weiterdiskutieren.
Gehört in die Sparte "lebendiges Wasser" oder ähnliches.
Diese Diskussion hier wird ja nun wirklich höchst lächerlich.

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Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

11.05.2017 20:26
#841 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #835

Zitat
Problem gibt es dabei ja nur, wenn man dann merkt, dass jemand mit Absicht immer etwas ganz anderes verstanden haben will, als man eigentlich gesagt hat.
Perquestavolta,

... dass unsere, auf Begriffe aufgebaute Sprache viele Fehlerquellen in sich trägt, hängt auch damit zusammen, dass die "absolute" Wahrheit mit ihr nicht ausgedrückt werden kann, sondern eben nur korrekte Teilwahrheiten.




Alle Versuche dir in Begriffen anschaulich zu machen, dass es keine absolute Wahrheit geben kann, weil der Zufall in einem aus unendliche vielen Teilen bestehenden Universum immer ein ernstes Wörtchen mitzureden hat, wie sich die Dinge als nächstes entwickeln, sind bisher gescheitert.


Liegt das an mir?


Du interpretierst deine eigene subjektive Weltanschauung als große kosmische Ordnung und behauptest, dass du auf Grund "(d)eines besonderen höheren Bewusstseins" dich als maßgebende Autorität ausweisen könntest, in der Gottesfrage als Schulmeister aufzutreten...

Reklov..


Das haben bisher schon so viele versucht und was hat sich dann letztendlich immer herausgestellt?
Die Kollateralschäden die diese spirituellen Narzissten alle der Menschheit überlassen haben, hätten wir eigentlich gar nicht gebraucht..

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

11.05.2017 21:03
#842 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #834

Zitat
Wenn wir uns schon im klaren darüber sind, dass jeder sich seinen Gott immer selber bastelt, wie er ihn gerade für sich braucht und wir inzw. auch alle wissen, dass die meisten Verstädnigunsproblem eben genau dadurch zustande kommen, dass Schön, Gut, Böse keine objektivierbaren Sachverhalte sind, dass es kein universelles Ideal für richtig und falsch gibt, dass jede Wahrheit ihre eigene Relationen hat und dass es uns nicht deswegen gibt, weil alles im Universum determiniert ist, sondern weil vor etwa 65 Millionen Jahren ein 10 Kilometer großer Gesteinsbrocken zufällig den Weg unserer Erde um die Sonne kreuzte..
Perquestavolta,

1) Die "selbst gebastelten" Gottheiten sind Götzenbilder. Das eigentliche "Energie-Zentrum" kennen weder wir "Normalos", noch die suchenden Wissenschaftler, noch die Dogmenhüter!



Du lästerst geren über andere Dogmenhüter, aber den Balken im eigenen Auge siehst du nicht. Und woher willst du überhaupt eine Ahnung haben, dass es diesea "das eigentliche Energie-Zentrum] überhaupt gibt, wenn du dich selber als Normalo bezeichnend, es gar nicht kennst..??

Dein Dogma der allumfassenden Wahrheit, dein Dogma, des einen Ur-Grundes, dein Dogma der planmäßigen Evolution...

Die mit dem Npbelpreis prämierte Erkenntnis des sich immer schneller ausdehnenden Universums lässt kein irgendwelches Zentrum des Universums zu. Im Universum herrscht überall Gleichzeitigkeit und auf Grund dessen, dass die Lichtgeschwindigkeit mit nahezu 300000 Km/sek im Vakuum ein Bild des Universums auf unsere Netzhaut projiziert, das es so gar nicht mal gibt, weil die meisten Bildinformationen aus denen dieses Netzthautbild besteht, schon hunderte Millionen bis mehrere Milliarden Jahre alt sind, während die Bildinformation näher liegender Himmelserscheinungen viel jünger sind, gibt es diesen Kosmos also gar nicht. Und es hat ihn so auch nie gegeben. Aber dir scheint das nicht ins Bewusstsein zu vorzudringen.. und ich zweifle immer mehr daran, dass daran nur deinen Dogmen schuld sein sollen..

Desperado ( gelöscht )
Beiträge:

11.05.2017 22:25
#843 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Lukrez im Beitrag #840
Also nimmst du ernsthaft an, dass Materie bevorzugt die Gestalt von Lebewesen annimmt und sich in diesen wohler fühlt? Gehört in die Sparte "lebendiges Wasser" oder ähnliches.

Ich nehme gar nichts an. War nur eine Feststellung. Wer weiß denn schon mit absoluter Sicherheit, ob so ein Stein nicht ein sehr viel größeres Bewusstsein hat als der Mensch, der aus der Selbstverständlichkeit des Seins gefallen ist, oder gehopst, je nachdem. Und Wasser ist Leben. Das werden die vorhersehbaren Wasserkriege noch recht anschaulich beweisen.

Nach meinem Dafürhalten ist allein die Tatsache, dass der Atheismus existiert, ein nahezu beweiskräftiges Indiz für die Existenz Gottes. Jeglicher Versuch atheistischer Beweisführung erschöpft sich darin, die Erkenntnisse der Wissenschaft dafür zu zweckentfremden, Gottes Existenz zu widerlegen. Was den Atheismus zwangsweise pseudowissenschaftlich werden lässt. Denn wissenschaftlich ist Gott nun mal nicht zu widerlegen. Ebenso wenig rationell, ergo hat der Atheismus gar keine andere Wahl als die, irrational zu argumentieren. Was hier ja auch andauernd geschieht. Nichts von alledem hier von Atheisten Geschriebenen macht die Existenz Gottes auch nur einen Deut unwahrscheinlicher. Weil Atheismus schlicht und ergreifend eine Meinung ist und nichts weiter.

Der Atheist kann sagen: Ich glaube nicht an die Existenz Gottes. Das darf er und kann er unter Berufung auf die Freiheit des Geistes. Dagegen ist nichts einzuwenden. Der Rest ist und bleibt pure Hypothese. Rein persönliche Überzeugung ohne irgend Anspruch auf Allgemeingültigkeit oder Gültigkeit. Legitim, mehr aber auch nicht.

Und ich bin nicht dafür verantwortlich, das dem so ist.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

11.05.2017 22:41
#844 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Nach meinem Dafürhalten ist allein die Tatsache, dass der Atheismus existiert, ein nahezu beweiskräftiges Indiz für die Existenz Gottes.


Auf diesem Niveau ist eigentlich jede weitere Diskussion zwecklos.
So viel esoterischen Schwachsinn in einem einzige Beitrag unterzubringen ist schon eine Meisterleistung.

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Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Desperado ( gelöscht )
Beiträge:

12.05.2017 07:11
#845 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Muss man nicht verstehen.

Mir geht es so damit, hat mit Esoterik nichts zu tun. Der Atheismus transportiert den (die/das) Unfassbaren in das erweiterte Spektrum des Fassbaren. Hat noch keine Religion versucht. Jeder gedankliche oder wissenschaftlich untermauerte Versuch, Gottes Existenz zu widerlegen, kann ohne große Mühe zu einem Beleg seiner unbegreiflichen Größe umgedacht werden, religiös gesprochen: zu seiner Verherrlichung dienen.

Ich wundere mich nur ein wenig, dass diese Tatsache den Atheisten noch nicht bewusst geworden ist. Sind doch sonst so gescheite Leute.

(Mit mir über Gott zu diskutieren, hat in der Tat keinen Sinn, insofern gebe ich Dir recht, Lukrez. Aber ab und zu möchte ich einfach meinen Senf dazu abgeben. Ihr stärkt und festigt mit unermüdlichem Eifer Reklovs Glauben, ohne euch dessen bewusst zu sein, er holt sich diese Rückversicherung, warum auch nicht. Ist sein gutes Recht.)

Desperado ( gelöscht )
Beiträge:

12.05.2017 07:58
#846 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Ach ja, Perquestavolta, bin grade zu faul zum Zitieren...

dann ist es ja gut, wenn Du keinen Hass hast. Dann bist Du einfach nur ein wenig "ungehobelt" manchmal. Könnte ich übrigens auch sein, und frage nicht nach Sonnenschein. Hab aber keine Lust dazu. Und was meinen Hass betrifft... Ich hasse nur, wer es mir wert ist, von mir gehasst zu werden. Und da gehört Einiges dazu. Was den stetig wachsenden Teil der Menschheit anbelangt, der glaubt, ohne Glauben besser klar zu kommen - warum um Himmels Willen sollte ich den hassen? Ab einem gewissen Alter ist der Mensch für sich selbst verantwortlich, es steht ihm frei, zu denken und glauben, was er will. Ich rede da auch niemandem drein - so lange er mich in Ruhe lässt. Nur dann werde ich "krawuttisch". Das gilt ganz nebenbei bemerkt um Nichts weniger für Gläubige, die mich "belehren" wollen. Ließe sich Internet-mäßig belegen.

Ois easy

(PS: Hab einmal jahrelang unterm städtischen Friedhof gewohnt. Mein Kater starb an Krebs. Er war leidenschaftlicher Mäusejäger...)

Athon Offline




Beiträge: 3.544

12.05.2017 09:13
#847 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Desperado

Zitat von Desperado #845
Jeder gedankliche oder wissenschaftlich untermauerte Versuch, Gottes Existenz zu widerlegen, kann ohne große Mühe zu einem Beleg seiner unbegreiflichen Größe umgedacht werden...


"Gottes" Existenz zu widerlegen wäre identisch mit dem Versuch, seine Nichtexistenz zu beweisen. Beides ist aus logischen Gründen nicht möglich. Nur eine tatsächliche Existenz "Gottes" kann beweisbar sein, und selbst dies ist bisher noch niemandem gelungen. Ein weiterer Beweis für die Existenzberechtigung dieses Forums...

----------------------------------------------------
NUR DER ZWEIFEL LÄSST UNS DENKEN

Desperado ( gelöscht )
Beiträge:

12.05.2017 10:38
#848 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Athon im Beitrag #847
"Gottes" Existenz zu widerlegen wäre identisch mit dem Versuch, seine Nichtexistenz zu beweisen. Beides ist aus logischen Gründen nicht möglich. Nur eine tatsächliche Existenz "Gottes" kann beweisbar sein, und selbst dies ist bisher noch niemandem gelungen.

Meine Rede, Athon.

Und noch mehr. Nach meiner durchaus realistischen Einschätzung werden Atheismus und agnostische (Geistes)Wissenschaft eines Tages eine solche Fülle an sichtbaren Hinweisen(!) auf die Realexistenz Gottes gesammelt haben, dass sie die diesbezüglichen Versuche der Theologie in den Schatten stellen. So gesehen ist es für den Gläubigen kontraproduktiv, ihrem vielschichtigen Bestreben nach der theoretischen Möglichkeit eines Gegenbeweises irgend entgegen zu wirken. So lange keine Ideologie verbunden ist mit der Lehre der Glaubenslosigkeit, stellt sie für Niemanden eine Bedrohung dar, der einen Glauben zu leben versucht. Und ob er deshalb mitunter für einfältig erachtet wird oder verbal attackiert, sollte ihn nicht kümmern.

Nennt sich relaxt.

Reklov Offline




Beiträge: 5.823

12.05.2017 10:39
#849 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat

"Gottes" Existenz zu widerlegen wäre identisch mit dem Versuch, seine Nichtexistenz zu beweisen. Beides ist aus logischen Gründen nicht möglich.

Athon,

... Du hast diesen Sachverhalt gut und knapp umrissen - aber - sag dies mal den Hardcore-Atheisten, wie z.B. Gysi, Blackysmart, Perquestavolta - etc.
Diese meinen doch gar auf ihre Weise - mit oder ohne Logik - ihre Meinungen über das "Gottesthema" als führende Leitgedanken geltend machen zu können, dabei sollten sie aber zunächst nur mal begreifen können, dass ihre Negationen lediglich auf die religiösen Dogmen zutreffen.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.823

12.05.2017 10:44
#850 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Ihr stärkt und festigt mit unermüdlichem Eifer Reklovs Glauben, ohne euch dessen bewusst zu sein, er holt sich diese Rückversicherung, warum auch nicht. Ist sein gutes Recht.

Desperado,

... dies hast Du clever erkannt.

Gruß von Reklov

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