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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 2.295 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.869

05.06.2017 09:18
#1076 Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Desperado
Zum Liebenden, der auch euch liebt, zum Barmherzigen, der auch mit euch Erbarmen haben wird, zum Gütigen, der auch über euch seine Güte walten lässt.

Reklov macht den Fehler, das "Gute" und das "Böse" als Meta-Kräfte aus den Menschen zu separieren, aus den biologischen Wesen, die diese Gefühle und Verhaltensweisen doch erst tragen! Das gleiche machst du mit der "Liebe". Die "Liebe" ist ein Gefühl, eine seelische Bestandsform, die Menschen, Tiere, Pflanzen und Dinge dazu treibt, sich gemäß ihrer naturellen Bedingung und Bestimmung zusammenzutun! Du entfremdest wesentliche Bestandteile der menschlichen Existenz in die metaphysische Vergeistigung. Die Liebe ist eine gewaltige Kraft. Aber sie kommt aus den biologischen TRIEBEN - und von nichts anderem!

Zitat
Den anderen "Gott" gibt es tatsächlich nicht, der herrschsüchtige Despot ist eine bloße Erfindung der Menschen,

Seltsam. Seit die westliche Welt sich demokratisierte und immer mehr an humanistische Werte orientierte, ist Gott auf einmal nicht der "zürnende, rachsüchtige und eifernde Gott", nein, dieser Gott ist "erfunden". Wie lange dauert es, bis du auch den "humanistischeren" Gott als "erfunden" ablegst?

Zitat
Und selbstverständlich kommen Tiere in den Himmel. Sind ja unschuldig ganz im Gegensatz zu uns Menschen.

Woher weißt du das? Wo steht davon was geschrieben? In deinem Gewissen, deinem Rechtsempfinden, in deinem logischen Verstand.

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

05.06.2017 11:45
#1077 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Desperado im Beitrag #1063
Ich bin zurückgegangen bis zum Anfang. Ohne schöpferischen Geist hätten wir kein Bewusstsein. Es wurde uns - im Laufe der Entwicklung - mit dem Wissen um seine Existenz geschenkt, man könnte unser Bewusstsein also göttlich nennen, auf alle Fälle aber göttlichen Ursprungs, und da nun mal "ebenbildlich", mit der Freiheit ausgestattet, dieses und den unauflöslich damit Verbundenen zu verneinen. Was nichts daran ändert. Nicht das Geringste, und wenn man tausend Bücher drüber schreibt, im Dreieck springt, einen Kopfstand macht und mit den Zehen wackelt. Das ist die Basis für ein Gespräch mit Atheisten, alles darüber Hinausgehende ist höfliches und geduldiges Entgegenkommen. Das ich mir längst abgewöhnt habe, weil es so sinn- wie fruchtlos ist. Leider. Und ich kann nix dafür.


Und als der böse Wolf die 7 Geislein dinnieren wollte, fraß er auch Kreide.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

05.06.2017 14:59
#1078 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Gott ist eine Suchtproblem.. nicht nur, weil die Suchtkranken Gottes kaum anders argumentieren, als Leute die täglich ihren Schuss Heroin brauchen, sondern weil die Bewusstseinsforschung empirische Beweise dafür gefunden hat. https://www.tibet.de/fileadmin/migration...BS_Kongress.pdf

Dass für einen Heroinsüchtigen nach Heroin zu suchen der einzige Sinn seines Daseins ist und es für ihn keinen anderen mehr gibt, versteht sich von selbst. Dass der transzendentale Verstand eines transzendentalen Logikers auf rationale Argumente nicht mehr anspricht, versteht sich von alleine..

Die einzige Frage die zu all dem noch offen ist.... ob es eine angeborenen Veranlagung dafür gibt, oder ob "transzendentale Logik" auch ansteckend sein könnte.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

05.06.2017 16:06
#1079 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Und selbstverständlich kommen Tiere in den Himmel. Sind ja unschuldig ganz im Gegensatz zu uns Menschen.


Ich habe jetzt ehrlich gesagt keine rechte Vorstellung von diesem Wolkenkuckucksheim.
Vorwiegend scheinen da eh nur Sprenggläubige zu sitzen.
Also für mich wirklich kein erstrebenswerter Ort.
Gut für die Tiere, wenn sie da nicht hinkommen!
Ich gehe mal dahin, wo auch die Tiere hingehen werden.
Also Bewusstsein ist dann das, was man braucht, um in die Hölle kommen zu können...
Das einzige von Gott vergönnte Privileg für die Menschen.

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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

05.06.2017 18:29
#1080 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen
Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

05.06.2017 18:39
#1081 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Ich habe mal bei einer Zeltmission einen Prediger erlebt, der seinen Zuhörern wahre Orgasmen verschafft hat!
Die sahen Gott dann schon leibhaftig vor sich!
Da wurde mir so richtig bewusst, wie leicht Menschen manipulierbar und lenkbar sind.
Die Droge Gott ist dazu das beste Mittel überhaupt!

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(Lukrez)

Desperado ( gelöscht )
Beiträge:

06.06.2017 08:39
#1082 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Prediger... bin ich definitiv keiner. Ich weiß nur, dass es euch besser ginge, wenn ihr ähnliche Erfahrungen gemacht hättet, wie sie mir zuteil wurden. Warum das geschah, weiß ich nicht. Und "religiös" wärt ihr deshalb ebenso wenig, ja gerade deshalb nicht, aber eben gläubig. An einen guten Gott glauben zu dürfen ist eine gute Sache.

@Athon, Gott ist deshalb nicht beweisbar, weil die Dimension seiner Realität jedem wissenschaftlichen Zugriff verschlossen bleibt. Licht ist nicht gleich Licht, Leben nicht gleich Leben, Zeit und Raum sind Krücken usw.. In seiner Schöpfung kann man ihn zwar erkennen, täglich und überall, aber nicht beweisen. Und das ist auch gut so. Ein bewiesener Gott wäre dem Menschen quasi ausgeliefert, und dem fällt diesbezüglich überwiegend Unfug ein, ich denke, der Gottesbeweis hätte mindestens so katastrophale Folgen wie seine Relativierung und "Zurechtmachung" in spezifischen Religionen. Der Mensch würde ihn wie gehabt nach seinem Bilde erschaffen, und er hätte mehr Handhabe dazu als er sie schon hat. Die Menschheit ist schlicht und einfach vor sich geschützt durch die Nichtbeweisbarkeit.

Ich kenne seine Pläne nicht. Kann nicht sagen, was er zu Atheisten sagen wird, wenn sie ihm "von Angesicht zu Angesicht" gegenüberstehen. Doch bin ich mir sicher, dass seine Beurteilung an Taten festgemacht ist und nicht an Denkmustern, "alle Menschen guten Willens" gehören zum Kreis der "Geretteten", und ein Atheist kann sehr wohl ein solcher sein genau wie zum Beispiel ein Christ, menschliche Maßstäbe besitzen vor ihm keine Gültigkeit. (Ich rede immer nur in Bildsprache und gebräuchlichen Floskeln, weil es keine Wort gibt Gott und seine Wahrheit betreffend. Die Vorhandenen versagen alle kläglich.)

Bei Licht besehen macht der Glaube den Menschen im Vergleich zum Nichtglauben federleicht, nicht das Leben, das ist unverändert schwer, aber die innerliche Haltung zu diesem verliert so unendlich viel an Gewicht. Weshalb mir eure gedanklichen Bemühungen, Gott zu widerlegen oder es ohne ihn zu "packen", auch so unendlich mühsam und bedrückend erscheinen. Ihr macht es euch unnötig schwer. Für nichts und nochmal nichts. So erlebe ich das. Was keinesfalls heißt, dass ich etwas gegen euch habe. Es steht euch frei, ihr habt diesen Weg der Daseinsbewältigung gewählt. Mir wäre er deshalb zu trostlos, weil ich den Trost kenne. Unverdientermaßen, was auch bitte sonst?

Ansonsten: Windhauch, alles Windhauch.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.869

06.06.2017 09:22
#1083 Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Desperado
Weshalb mir eure gedanklichen Bemühungen, Gott zu widerlegen oder es ohne ihn zu "packen", auch so unendlich mühsam und bedrückend erscheinen. Ihr macht es euch unnötig schwer.

Ich erlebe das genau umgekehrt: Als ich noch gläubig war, als Kind, kritisch anti-kirchlich auch noch als Jugendlicher, war mir der Glaube (und der Zweifel an ihm) eine unendliche Last. Erst, seit ich mich ohne Wenn und Aber zum Erkenntnispfad (des Zweifelns) bekenne, fühle ich mich unbeschwert, "leicht" und frei! Die Schwerkraft der Wirklichkeit - so sage ich gerne - hält mich auf ihrem Boden fest. Religiöser Glaube zwänge mich mich von diesem Boden weg. Ist mir alles viel zu anstrengend und war eigentlich auch damals in meiner Glaubensphase zu anstrengend gewesen. Mein Heimatplanet ist die Wahrheit, die Wirklichkeit.

Zitat
Ihr macht es euch unnötig schwer. Für nichts und nochmal nichts.

ICH mache es mir leicht! Und habe dafür das ERKENNTNISGLÜCK gewonnen, die Wirklichkeit!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

06.06.2017 12:14
#1084 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Desperado im Beitrag #1082
Gott ist deshalb nicht beweisbar, weil die Dimension seiner Realität jedem wissenschaftlichen Zugriff verschlossen bleibt.


Das ist so nicht ganz richtig, um nicht zu sagen, falsch. Neurobiologie, Bewusstseinsforschung, Humanforschung, Psychologie und Psychiatrie (Psychoanalyse) befassen sich schon seit längerem mit Gott. Natürlich ist göttliche Dummheit mit wissenschaftlichen Methoden nicht messbar. Aber die Ursachen dafür, sind inzwischen eindeutig ermittelt. Und es scheinen hinter diesem Gottesbewusstsein sogar mehr Charakterdefizite und Persönlichkeitsstörungen zu stecken, als man bisher gemeinhin für möglich hielt.
Bedauerlicherweise sind diese Charakterdefizite und Persönlichkeitsstörungen noch immer verfassungsrechtlich besser geschützt, als die meisten Patentrechte.



Zitat von Desperado im Beitrag #1082

Licht ist nicht gleich Licht, Leben nicht gleich Leben, Zeit und Raum sind Krücken usw.. In seiner Schöpfung kann man ihn zwar erkennen, täglich und überall, aber nicht beweisen. Und das ist auch gut so.
Für alle diejenigen, die darunter leiden müssen, wohl eher nicht.


So ein Gott, von dem jemand behauptet, er könne ihn in der Natur überall erkennen und ihm täglich begegnen, aber ihn leider auch nicht beweisen... dieser Gott lässt ziemlich ziemlich gut an jede Charakterschwäche und jede Persönlichkeitsanomalie anpassen.. Und wenn man die Unbeweisbarkeit dieses Gottes auch noch für gut hält, dann sollte man mit solchen Äußerungen, wie: Licht ist nicht gleich Licht, Leben nicht gleich Leben, Zeit und Raum sind Krücken usw.. etwas vorsichtiger umgehen, da ja hinter dem "Undsoweiter" auch noch - Mensch ist nicht gleich Mensch - stehen könnte und es den (pardon @Gysi) Religioten) in den meisten Fällen ja gar nicht um etwas anderes nichts. Denn sie wollen sich ja als Auserwählte anderen gegenüber abheben..


Zitat von Desperado im Beitrag #1082

Ein bewiesener Gott wäre dem Menschen quasi ausgeliefert, und dem fällt diesbezüglich überwiegend Unfug ein, ich denke, der Gottesbeweis hätte mindestens so katastrophale Folgen wie seine Relativierung und "Zurechtmachung" in spezifischen Religionen.
Der Mensch ist des Menschen Wolf und somit ist ihm ein unbewiesener Gott weitaus nützlicher, als ein intersubjektiv anerkannter. Ganz davon abgesehen, gilt ja dein Gott(esbild) für dich als zweifelsfrei erwiesen. Womit du dich überhaupt nicht mehr von denen unterscheidest, die sich ihr Gottesideal gemeinsam teilen. Nur dass du keine Angst davor haben musst, von den anderen Kollegen im Glauben in Gottesnahmen *gefickt" zu werden, wenn sie dich mal beim "onanieren" oder beim bestaunen unzüchtiger Tatsachen erwischen.

Zitat von Desperado im Beitrag #1082

Der Mensch würde ihn wie gehabt nach seinem Bilde erschaffen, und er hätte mehr Handhabe dazu als er sie schon hat. Die Menschheit ist schlicht und einfach vor sich geschützt durch die Nichtbeweisbarkeit.
Wir sind vor Gott durch die verfassungsmäßige Religionsfreiheit geschützt und durch nichts anderes. Die Religionsfreiheit wurde nämlich nicht als Recht auf persönlich-religöse Narrenfreiheit in der Verfassung einer jeden demokratischen Rechtsordnung verankert, sondern genau andersherum, zum Schutz der Menschenwürde vor fanatischen Frömmlingen. Wohlwissend, dass die "Armen im Geiste", die von der Welt auf Gott schließen, um von Gott
auf die Welt zu schließen, sich selbst gerne für intelligenter und klüger halten, als sie tatsächlich sind.

Zitat von Desperado im Beitrag #1082

Ich kenne seine Pläne nicht. Kann nicht sagen, was er zu Atheisten sagen wird, wenn sie ihm "von Angesicht zu Angesicht" gegenüberstehen. Doch bin ich mir sicher, dass seine Beurteilung an Taten festgemacht ist und nicht an Denkmustern, "alle Menschen guten Willens" gehören zum Kreis der "Geretteten", und ein Atheist kann sehr wohl ein solcher sein genau wie zum Beispiel ein Christ, menschliche Maßstäbe besitzen vor ihm keine Gültigkeit. (Ich rede immer nur in Bildsprache und gebräuchlichen Floskeln, weil es keine Wort gibt Gott und seine Wahrheit betreffend. Die Vorhandenen versagen alle kläglich.) ..


Um in "Gottes Schöpfung" zu überleben, in der der Wettbewerb um die Sicherung der Überlebensnische aller eigenen Nachkommen von Säugetieren, Eierleger, und Chitinflügler, einschließlich der "unserigen" menschlichen, wahrscheinlich das einzige wirkliche Naturgesetz ist und sich die meisten Geschöpfe auch noch gegenseitig fressen müssen, sowie auch an den eigenen Nachwuchs verfüttern.. damit niemand verhungert, hat man als Gutmütiger wesentlich weniger Chancen, seine eigenen Gene an die nächsten Generationen weiter zu geben... Sollte dahinter irgend ein heherer Plan Gottes stecken, dann nehme ich es gerne in Kauf für alle meine begangenen Fehler verurteilt und bestraft zu werden... Andersherum aber, frage ich mich dann auch, ob man vielleicht doch um den Gottglauben froh sein muss, der so manchen davon abhält seiner wahren Natur freien Lauf zu lassen.

Desperado ( gelöscht )
Beiträge:

06.06.2017 13:46
#1085 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Rein theoretisch und menschlich geschlussfolgert wäre eine zornige Erwiderung Gottes auf die mitunter und auch hier stellenweise zu beobachtende zornige Negierung seitens "Uneinsichtiger" natürlich denkbar, nur ist diese Negierung lediglich Folge "unzureichender "Erkenntnis, für die die Betroffenen im Grunde nichts können, und keine willentliche Entscheidung gegen Gott, da sich ja Niemand gegen Jemanden entscheiden kann, dessen Existenz er aus welchen Gründen auch immer verneint. Oder glaubt, es tun zu müssen, warum auch immer.

Eines aber steht fest: Gott respektiert den freien Willen des Menschen, den er ihm geschenkt hat, es wäre also theoretisch denkbar, dass er ein erbittertes "Es gibt dich nicht" mit einem ebensolchen, wenn auch sehr viel gelassenerem "Ich kenne euch nicht" beantworten vielmehr erwidern könnte. Also so rein aus Sicht der Gerechtigkeit wäre das durchaus schlüssig. Das wär dann natürlich schon blöd, wenn man sich selber auf diese Weise beharrlicher Negierung um seine ewige Glückseligkeit betrügen würde. Besser könnte, da ich mich da grundsätzlich nicht einmische. Mir genügt ein schlichtes "richtet nicht und ihr werdet nicht gerichtet", das ich - mit Ausnahme von Kinderschändern - zu beherzigen versuche.

Wenn dem aber nichtsdestotrotz so wäre, möchte ich nicht in eurer Haut stecken.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.869

06.06.2017 14:15
#1086 Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Desperado
dass er ein erbittertes "Es gibt dich nicht" mit einem ebensolchen, wenn auch sehr viel gelassenerem "Ich kenne euch nicht" beantworten vielmehr erwidern könnte. Also so rein aus Sicht der Gerechtigkeit wäre das durchaus schlüssig. Das wär dann natürlich schon blöd, wenn man sich selber auf diese Weise beharrlicher Negierung um seine ewige Glückseligkeit betrügen würde.

Von dem eifernden, rachsüchtigen Gott hast du dich ja schon verabschiedet und ihn als "erfunden" abgeurteilt. Denn dieser Gott war ungerecht. Wäre es denn gerecht, aufrichtige Zweifelsüberzeugungen mit dem Entzug "ewiger Glückseligkeit" abzustrafen? Oder Analyseverweigerungen mit "ewiger Glückseligkeit" zu belohnen? Also, da halte ich die moderne menschliche Rechtsprechung aber für humaner, gerechter... Und die Gerechtigkeit scheint ja auch für dich ein Maßstab zu sein, an dem du die Gottesexistenz misst. Deswegen nochmal: Wie lange dauert es, bis du auch diesen "moderneren" Gott als "erfunden" ablegst?

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

06.06.2017 14:26
#1087 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Desperado im Beitrag #1085
Rein theoretisch und menschlich geschlussfolgert wäre eine zornige Erwiderung Gottes auf die mitunter und auch hier stellenweise zu beobachtende zornige Negierung seitens "Uneinsichtiger" natürlich denkbar, nur ist diese Negierung lediglich Folge "unzureichender "Erkenntnis, für die die Betroffenen im Grunde nichts können, und keine willentliche Entscheidung gegen Gott, da sich ja Niemand gegen Jemanden entscheiden kann, dessen Existenz er aus welchen Gründen auch immer verneint. Oder glaubt, es tun zu müssen, warum auch immer.

Eines aber steht fest: Gott respektiert den freien Willen des Menschen, den er ihm geschenkt hat...
Du meinst also dass Opfer von Verbrechen, Katastrophen, Parasiten, Knechtung... da alle freiwillig mit machen?

Desperado ( gelöscht )
Beiträge:

06.06.2017 17:51
#1088 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Naja, jetzt habt ihr auf alle Fälle mal eine solide Antipode, und ich wüsste nicht, wie ihr was dagegen ausrichten sollt oder wollt. Akzeptanz menschlicher Vielfalt ergo Wirklichkeit wäre vermutlich der erste Schritt zu Entspannung und Gelassenheit, aber den zu tun bleibt natürlich euch überlassen. So werdet ihr jedenfalls nie relaxt.

Gott ist absolut relaxt, euch und vor allem was euch betrifft.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.869

06.06.2017 18:57
#1089 Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Desperado
So werdet ihr jedenfalls nie relaxt.

Nicht? Bin ich nicht "relaxed"? Ich kann mich aber ein eine Phase erinnern, zu der DU alles andere warst als "relaxed". Wirfst du uns Charaktermängel oder mentale Schwäche vor, weil es zu argumentativer Kritik nicht reicht?

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Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

06.06.2017 19:04
#1090 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Ich bin jedenfalls heilfroh nicht in Desperados Haut zu stecken!
Auch sein Gott fordert letztendlich nur Sklaven und Unterwürfige - keinesfalls freie Menschen.
Der freie Wille ist ihm nur gegeben um die Hölle wählen zu können.
Diese angeblich verliehene Freiheit ist tatsächlich das absolute Gegenteil jeder Freiheit!
Aber anscheinend kapiert Desperado das nicht.
Er droht unterschwellig den Ungläubigen etwa in der verlogenen Art wie es auch Salafisten und andere Koranhörige tun.
Warum hat dieser Gott eigentlich dem Menschen einen freien Willen gegeben?
Der einzige Sinn ist, die Hölle und seinen ewigen Untergang wählen zu können.
Eine mir vollkommen fremde Denkweise und daher auch absolut nicht nachzuvollziehen.
Ich bin von jedem Anspruch eines Gottes befreit und in dieser Beziehung wirklich sehr relaxed!
Desperados Gott wäre für mich niemals tröstlich oder sonst irgendwie hilfreich.
Seine Nichtexistenz ist es aber durchaus!

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De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.936

06.06.2017 21:26
#1091 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Desperado im Beitrag #1085
. Rein theoretisch und menschlich geschlussfolgert wäre eine zornige Erwiderung Gottes auf die mitunter und auch hier stellenweise zu beobachtende zornige Negierung seitens "Uneinsichtiger" natürlich denkbar, nur ist diese Negierung lediglich Folge "unzureichender "Erkenntnis, für die die Betroffenen im Grunde nichts können, und keine willentliche Entscheidung gegen Gott, da sich ja Niemand gegen Jemanden entscheiden kann, dessen Existenz er aus welchen Gründen auch immer verneint. Oder glaubt, es tun zu müssen, warum auch immer.


Wenn die Argumente ausgehen kommt jeder Theist an den Punkt, an dem er den Atheisten fehlende Einsicht, unzureichende Erkenntnis oder andere geistige Mängel vorwerfen muss. Da der Theist ja nicht selbst falsch liegen kann, muss mit den Atheisten irgendetwas nicht stimmen.

Atheisten müssen Deinen Gott auch nicht negieren. Atheisten müssen auch keine rosa Einhörner oder Rumpelstilzchen negieren. Wenn Dein Nachbar vehement die Existenz eines riesigen lila Drachens behauptet und Du diese Idee ohne Beweise oder Hinweise als Phantasterei oder Unfug bestreitest, wäre für Dich der Vorwurf, Du praktizierst "zornige Negierung" auch mehr als unverständlich.

Zitat von Desperado im Beitrag #1085
Eines aber steht fest: Gott respektiert den freien Willen des Menschen, den er ihm geschenkt hat, es wäre also theoretisch denkbar, dass er ein erbittertes "Es gibt dich nicht" mit einem ebensolchen, wenn auch sehr viel gelassenerem "Ich kenne euch nicht" beantworten vielmehr erwidern könnte. Also so rein aus Sicht der Gerechtigkeit wäre das durchaus schlüssig. Das wär dann natürlich schon blöd, wenn man sich selber auf diese Weise beharrlicher Negierung um seine ewige Glückseligkeit betrügen würde. Besser könnte, da ich mich da grundsätzlich nicht einmische. Mir genügt ein schlichtes "richtet nicht und ihr werdet nicht gerichtet", das ich - mit Ausnahme von Kinderschändern - zu beherzigen versuche.


Dieses "wenn doch, dann aber..." ist totaler Unfug. Mein muslimischer Arbeitskollege sagte mal zu mir, dass sein Glaube und der Koran sich doch als richtig erweisen könnte und ich doch nichts verlieren könne, wenn ich das ebenfalls glauben würde. Wenn ich es jedoch nicht glauben würde, käme ich in die Hölle. Als ich im dann mit dem Jesuszitat "keiner kommt zum Herrn außer durch mich" konterte, war er plötzlich sehr kleinlaut.

Wie verträgt sich Dein Verständnis von "richtet nicht, so werdet ihr nicht gerichtet" mit Deiner Aussage, eine göttliche Strafe für Atheisten wäre aus "Sicht der Gerechtigkeit" schlüssig?

Was wäre, wenn es ein "geistiges Wesen" gäbe, das dieses "sich Götter zurechtbasteln" absolut verurteilt und nur die belohnt, die zu Lebzeiten nicht irgendwelchen zusammenphantasierten Göttern hinterher gelaufen sind?

Zitat von Desperado im Beitrag #1085
Wenn dem aber nichtsdestotrotz so wäre, möchte ich nicht in eurer Haut stecken.


Ich bin froh, nicht wie Du in einem Gedankenkäfig gefangen zu sein.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

06.06.2017 21:44
#1092 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Desperado im Beitrag #1088
Naja, jetzt habt ihr auf alle Fälle mal eine solide Antipode, und ich wüsste nicht, wie ihr was dagegen ausrichten sollt oder wollt. Akzeptanz menschlicher Vielfalt ergo Wirklichkeit wäre vermutlich der erste Schritt zu Entspannung und Gelassenheit, aber den zu tun bleibt natürlich euch überlassen. So werdet ihr jedenfalls nie relaxt.

Gott ist absolut relaxt, euch und vor allem was euch betrifft.



Solche Aussagen wie, "Leben ist nicht gleich Leben" usw. usf, in Kombination mit, "man könne Gott überall und jeder Zeit sehen, aber beweisen könne man ihn nicht"..
und jetzt noch einen oben drauf... "dass du nicht wüsstest, was wir dagegen ausrichten wollten und sollten....


Nimmst oder rauchst wohl irgend ein ziemlich "starkes Zeug"..

Desperado ( gelöscht )
Beiträge:

07.06.2017 07:48
#1093 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Um dem Glauben gerecht werden zu können, müsst ihr die Gläubigen (ich rede nicht von Fundamentalisten und Heuchlern) respektieren und mögen. Sonst wird das nichts, und ihr verrennt euch zwangsläufig, weil ihr euch von der menschlichen Gemeinschaft absondert. So kann der Atheismus nur inkompatibel bleiben, in der Wahrnehmung nicht nur der Gläubigen geratet ihr auf die hier exemplarisch aufgezeigte Weise zu verbitterten und fanatischen Sonderlingen, die auf gar keinen Fall "in den Himmel" kommen wollen. Und sie fragen sich natürlich, warum und wieso, und was wirklich dahinter steckt. Glaubwürdigkeit sieht anders aus.

Ich glaube grundsätzlich keinem Atheisten, sonnenklar, aber ich respektiere ihn - vorausgesetzt natürlich, dass er mich respektiert. Ansonsten schert mich sein Gelaber nicht, und das hat er sich ganz allein selber zuzuschreiben.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.869

07.06.2017 08:48
#1094 Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Desperado
(ich rede nicht von Fundamentalisten und Heuchlern)

Inwiefern gehörst du nicht zu ihnen? Und sie nicht zu dir?

Zitat
Um dem Glauben gerecht werden zu können, müsst ihr die Gläubigen respektieren und mögen.

Na, das mit dem mögen ist so eine Sache... Aber ich respektiere alle Menschen, die mich zu verstehen bemühen.

Zitat
Sonst wird das nichts, und ihr verrennt euch zwangsläufig, weil ihr euch von der menschlichen Gemeinschaft absondert.

Du redest von uns? Nicht eher doch von dir?

Zitat
Ansonsten schert mich sein Gelaber nicht,

Deine Abfälligkeitsrhetorik zeugt eben nicht von "Respekt", sondern von (dem Wunsch nach) Glaubensdiktatur...

Zudem scheint dich unser "Gelaber" doch zu sehr zu beschäftigen, als dass man deiner Ignoranz (den Atheisten, dem Atheismus über) glauben könnte. Du lügst dir notorisch selber einen in die Tasche! So eine Eigenbehandlung macht das Leben nicht "leicht", so wie du uns weismachen willst, deines sei "relaxed"! Da glaube ich eher einem deiner Federhut-Auszüge hier im RF, nach dem dieser Desperado - wohl doch dein Alter Ego - aufgrund der Schwere seines Lebens nach Hilfe in einer Kirche suchte. Und diejenigen - pro forma schon mal... - scharf anfuhr, die ihn dafür verhöhnen könnten...

Zitat
und das hat er sich ganz allein selber zuzuschreiben.

Wie du deine Mitmenschen schlecht behandelst, hast DU DIR zuzuschreiben!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Athon Offline




Beiträge: 3.450

07.06.2017 09:42
#1095 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Desperado

Zitat von Desperado #1093
So kann der Atheismus nur inkompatibel bleiben, in der Wahrnehmung nicht nur der Gläubigen geratet ihr auf die hier exemplarisch aufgezeigte Weise zu verbitterten und fanatischen Sonderlingen, die auf gar keinen Fall "in den Himmel" kommen wollen.


Nein, Desperado, nur Deine Schlussfolgerungen sind inkompatibel, und zwar mit der Realität: Nicht "in den Himmel" zu wollen, setzt die Existenz dieses "Himmels" voraus. Richtig wäre, dass wir Atheisten nicht "in den Himmel" kommen können, weil wir davon überzeugt sind, dass er nicht existiert. Unsere entsprechende darauf fußende Argumentation aber als "Gelaber" zu bezeichnen, zeugt jedenfalls nicht unbedingt von "Respekt"...

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NUR DER ZWEIFEL LÄSST UNS DENKEN

Desperado ( gelöscht )
Beiträge:

07.06.2017 10:44
#1096 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Es ist mir schlicht und ergreifend wurscht, wenn einer nicht an Gott glaubt. Auch seine Gründe interessieren mich höchstens infolge seines Mitteilungsbedürfnisses, ansonsten frag ich ganz bestimmt nicht nach. Höchstwahrscheinlich mangelt es mir an Empathie, das will ich nicht ausschließen. Denn eigentlich sollte ich ihm das unschätzbare Geschenk des Glaubens ja von ganzem Herzen wünschen und vergönnen, anstatt ihn gleichgültig "als Blinden in die Grube fallen" zu lassen. Aber da will er eben unbedingt hin, und es kostet mich in der Regel ein Schulterzucken. I'm sorry.

Und wenn in Indien eine Kuh die Kreuzung blockiert, indem sie sich inmitten wiederkäuend niedergelassen hat, und die Hindus sich vor ihr verbeugen und sie in aller Höflichkeit darum bitten, sich zu erheben, um großzügiger Weise die Straßen frei zu machen... dann respektiere ich das. Und wenn hinter mir ein Tourist hupt, nenn ich den einen ignoranten Volltrottel.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.869

07.06.2017 11:07
#1097 Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Desperado
Und wenn in Indien eine Kuh die Kreuzung blockiert, indem sie sich inmitten wiederkäuend niedergelassen hat, und die Hindus sich vor ihr verbeugen und sie in aller Höflichkeit darum bitten, sich zu erheben, um großzügiger Weise die Straßen frei zu machen... dann respektiere ich das. Und wenn hinter mir ein Tourist hupt, nenn ich den einen ignoranten Volltrottel.

Wir sind hier aber nicht in Indien, und keine heilige Kuh blockiert die Straße, sondern du hier im Religionsforum den den Dialog! Und dir ist der Atheismus auch nicht wurscht, sonst würdest du das nicht immer wieder erwähnen, statt einfach gar nichts mehr dazu zu sagen.

Dein Glaube schafft zwangsläufig einen ziemlichen Hass auf alles, was sich ihm in die Wege stellt, nicht? Es gibt so viele Glaubensrichtungen. Es fällt dir leicht, den Gott als "erfunden" zu erkennen, der dir nicht passt. Aber es ist dir nicht möglich, die Leute zu respektieren, die auch dein Gottformat als willkürlich zurechtgeschnitten und "erfunden" erkennen.

Wie du uns (Atheisten) immer wieder anfährst, wird keinen von uns belasten können. Aber ich mache mir ein wenig Sorgen um dich. Deine Selbstverleugnung durch deine ständigen Negativprojektionen auf uns und durch das Herausgeputze deiner vermeintlichen "Relaxedness" können dir nicht guttun.

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Blackysmart Offline




Beiträge: 1.936

07.06.2017 12:38
#1098 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Desperado im Beitrag #1096
Denn eigentlich sollte ich ihm das unschätzbare Geschenk des Glaubens ja von ganzem Herzen wünschen und vergönnen, anstatt ihn gleichgültig "als Blinden in die Grube fallen" zu lassen. Aber da will er eben unbedingt hin, und es kostet mich in der Regel ein Schulterzucken. I'm sorry.


Auch heute noch müssen Menschen dran glauben, weil sie nicht das richtige glauben wollen. Weil Theisten ihre Phantastereien als allgemeingültig deklarieren und Andersgläubige als weniger wert oder lebensunwürdig bezeichnen.

Du willst einfach nicht verstehen, dass es für einige Menschen nicht möglich ist, fest an eine willkürliche Spekulation zu glauben. Da Du Dir aber in Deinem Glauben selbst nicht sicher bist brauchst Du Foren wie dieses hier, um Deinen Glauben vor Dir selbst zu rechtfertigen. Dazu gehört natürlich auch, dass Du die Atheisten mit Bezeichnungen wie selbstgewählte Blindheit, mangelnde Erkenntnis usw. herabwürdigen musst.

Zitat von Desperado im Beitrag #1096
Und wenn in Indien eine Kuh die Kreuzung blockiert, indem sie sich inmitten wiederkäuend niedergelassen hat, und die Hindus sich vor ihr verbeugen und sie in aller Höflichkeit darum bitten, sich zu erheben, um großzügiger Weise die Straßen frei zu machen... dann respektiere ich das. Und wenn hinter mir ein Tourist hupt, nenn ich den einen ignoranten Volltrottel.


Wenn Dir hier in Deutschland die Verehrung von heiligen Kühen vorgeschrieben würde, würdest Du dich einfach so daran halten oder würdest Du Dich wehren und eine nachvollziehbare Begründung verlangen?

Desperado ( gelöscht )
Beiträge:

07.06.2017 12:38
#1099 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Ihr habt nicht den Hauch einer Chance, gegen Gott anzukommen, eure Ratio ist ein Nichts vor ihm, es ändert nicht das Geringste an seiner Wahrheit und Allmacht, dass ihr ihn zum Hirngespinst erklärt und seine Offenbarungen als Märchen abtut. Es tangiert ihn nicht, ihr "entkommt" ihm so wenig wie der nächstbeste Regenwurm. So lang ihr keins "von diesen Kleinen" vom Glauben abbringt, kann euch eigentlich nichts passieren, dann allerdings wird's verdammt eng. Das mag er nämlich überhaupt gar nicht leiden. Passt also auf euch auf und bedenkt, was ihr mit eurer Auffassung anrichten könnt! Ansonsten denkt und macht, was immer ihr wollt. Die Freiheit dazu ist euch gewährt, die Konsequenzen habt ihr selber zu tragen. Geht mich nichts an bei Licht besehen.

Geht mich tatsächlich nichts an.

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.936

07.06.2017 12:44
#1100 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Desperado im Beitrag #1099
Ihr habt nicht den Hauch einer Chance, gegen Gott anzukommen, eure Ratio ist ein Nichts vor ihm, es ändert nicht das Geringste an seiner Wahrheit und Allmacht, dass ihr ihn zum Hirngespinst erklärt und seine Offenbarungen als Märchen abtut. Es tangiert ihn nicht, ihr "entkommt" ihm so wenig wie der nächstbeste Regenwurm. So lang ihr keins "von diesen Kleinen" vom Glauben abbringt, kann euch eigentlich nichts passieren, dann allerdings wird's verdammt eng. Das mag er nämlich überhaupt gar nicht leiden. Passt also auf euch auf und bedenkt, was ihr mit eurer Auffassung anrichten könnt! Ansonsten denkt und macht, was immer ihr wollt. Die Freiheit dazu ist euch gewährt, die Konsequenzen habt ihr selber zu tragen. Geht mich nichts an bei Licht besehen.
Geht mich tatsächlich nichts an.


So viel zu Deiner Aussage, dass der Rachsüchtige Gott eine Erfindung sei. Ihr Theisten habt euch angeblich vom Hokuspokus der Bibel befreien können, seid aber von eurem Verstand her noch immer fest mit dem alten Testament verbunden. Gottglaube ist ganz einfach egoistischer Selbstbetrug. Selbstloser Gottglaube existiert nicht. Entweder der Gläubige erwartet die Bestrafung Andersgläubiger oder er erwartet den Auserwählten Status im Paradies.

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