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 Atheismus/Agnostizismus
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Reklov Offline




Beiträge: 5.923

12.07.2017 18:32
#1276 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Man kann natürlich die Augen verschließen und sagen, "Gott" wird schon wissen, was er tut. Dann verhungern die Kinder eben... Und das soll nicht zynisch sein??

Athon,

... Kinder verhungern, weil z.B. in Afrika immer noch viele Frauen glauben, ohne Verhütung Sex praktizieren und dadurch einfach mal so 5 Kinder in die Welt setzen zu können. Man ist aber nun auch in Afrika am Umdenken und peilt das chines. 1 Kinder-Familienmodell an und die Berater/innen erteilen den Frauen kostenlose Aufklärung (nebst Verhütungsmitteln).

Obwohl "satt", sind auch viele Kinder in Deutschland noch nicht "gesund" ernährt!
"Gott" spielt hierbei keine tragende Rolle, sondern die gleichgültige Verantwortungslosigkeit der food-Industrie. Den Satz "Der eine trage des andern Last" hat man in vielen Teilen der Erde wohl vergessen oder erfolgreich verdrängt.
Viel wichtiger scheint z.B. in unserer Überflussgesellschaft zu sein, mal auf einem Vergnügungsdampfer eine teure Kreuzfahrt machen zu können.

Gruß von Reklov

DieGeheimnisse Offline



Beiträge: 435

12.07.2017 20:32
#1277 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #1275

Zitat
Der Antichrist, wie der Name schon verrät. Aber pssst.. sagt das niemandem weiter
DieGeheimnisse,

... wäre der nur in den Johannesbriefen vorkommende Begriff "Antichrist" vergleichbar mit dem islamischen DAJJAL, dem jüd. ARMILUS ?

Gruß von Reklov



Ich gehe davon aus dass dieser, der Eine und die Selbe Mensch sind. Deccal-Mesih heist er im Islam. Antichrist in der Bibel doch Armilus ist mir neu. Doch der Herr, unser Gott weißt es mit Sicherheit am Besten. Fakt ist jedoch, er ist ein Kind der Lüge und der Dunkelheit. Ich glaube, die Versen in der Offenbarung dem letzten Kapitel der Bibel machen uns auf die Teuflischen Mächte aufmerksam. Die Teufel Obersten aus den Dschiin und aus den Menschen scheinen einen Pakt geschlossen zu haben. Zusammen mit seiner Vision des Tieres, welches der Antichrist ist, sah Johannes ein weiteres Tier (Offenbarung 13:11), welches später als der Falsche Prophet identifiziert wird (Offenbarung 19:20). http://www.gottliebtuns.com/falsche_prophet_1.htm

Reklov Offline




Beiträge: 5.923

13.07.2017 12:00
#1278 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Ich glaube, die Versen in der Offenbarung dem letzten Kapitel der Bibel machen uns auf die Teuflischen Mächte aufmerksam. Die Teufel Obersten aus den Dschiin und aus den Menschen scheinen einen Pakt geschlossen zu haben. Zusammen mit seiner Vision des Tieres, welches der Antichrist ist, sah Johannes ein weiteres Tier (Offenbarung 13:11), welches später als der Falsche Prophet identifiziert wird

Die Geheimnisse,

... Johannes schrieb seine "Offenbarungen" auf der kleinen felsigen Strafgefangenen-Insel Kadmos (vor der heutigen Türkei gelegen). Seine Zeilen waren symbolisch verschlüsselt und richteten sich hauptsächlich gegen das TIER. Mit diesem war, wie Historiker meinen, der damalige röm. Kaiser Nero (Gegenbild zu Jesus!), der Christenverfolger, gemeint. Johannes war aber klug genug, diesen nicht direkt anzugreifen, denn das hätte sicher eine Haftverlängerung bedeutet. Dass ein solches Straflager kein wellness-Urlaub war, darf man voraussetzen, ebenso, dass damit eine Mangelernährung einher ging. Historiker vermuten, dass Johannes unter Einsamkeit, Depressionen und Vitaminmangel gelitten hat und seine Seele diesen schriftlichen Ausbruch einfach benötigte, um nicht zerstört zu werden.
Die Zeilen des Johannes können nur gedeutet werden, da ihre eigentliche Symbolik mit der Antike verloren ging und dem "modernen" Menschen nicht mehr 1:1 zugänglich ist.

Die Bildersprache der Offenbarung hat über die Jahrhunderte hinweg nicht nur Kirchenväter und Theologen verschiedener Kirchen und Sekten, sondern auch weltliche Schriftsteller und Künstler angeregt, nach Interpretationen zu suchen. Der Interpretationsrahmen wird dabei sehr weit gefasst, aufgrund der Annahme, dass eine wissenschaftliche Erklärung reinen Prophetien ohnehin nicht gerecht werden könne.

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 3.585

16.07.2017 18:10
#1279 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@DieGeheimnisse

Zitat von Die Geheimnisse #1273
Solange du kein Widersacher wirst und dem Herrn keine Götter beigesellt, hoffe ich für dich dass du an seinem Jüngsten Tag trotz deiner Undankbarkeit, die Gnade und Barmherzigkeit des Grundgütiger erlangst. Ich finde, es ist vorteilhaft im Unglaube zu leben als ein Gläubiger, der sich aber alles andere als nach dessen Sprüche verhält, der erschafft hat Himmel und Erde.


Woraus schließt Du, dass ich "undankbar" bin? Ich bin dankbar, dass ich leben darf und dies hoffentlich auch noch etwas länger, ich bin dankbar, dass ich eine liebe Frau habe und ich bin dankbar, dass ich nicht hungern muss. Wem gegenüber sollte ich also undankbar sein, wenn ich denn nicht an einen "Gott" glaube...?

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NUR DER ZWEIFEL LÄSST UNS DENKEN

Athon Offline




Beiträge: 3.585

16.07.2017 18:30
#1280 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov

Zitat von Reklov #1276
... Kinder verhungern, weil z.B. in Afrika immer noch viele Frauen glauben, ohne Verhütung Sex praktizieren und dadurch einfach mal so 5 Kinder in die Welt setzen zu können. Man ist aber nun auch in Afrika am Umdenken und peilt das chines. 1 Kinder-Familienmodell an und die Berater/innen erteilen den Frauen kostenlose Aufklärung (nebst Verhütungsmitteln).


Reklov, Du besitzt einfach eine bisweilen penetrant-ignorante Art, den sich aus einem angeblich existierenden "Gott" mit Bewusstsein ergebenden Fragen herauszuwinden. Die Frage ist doch wohl nicht, wieviele Kinder in Ostafrika verhungern, sondern warum überhaupt. Und da sollte die Feststellung, dass dies am ausgebliebenen Regen liegt und dadurch die zur Ernährung notwendigen Tiere verendeten, über jeden Zweifel erhaben sein. Und auch nur ein verhungernder Mensch ist einer zuviel!
Menschliche Schwächen hin oder her: Ein gütiger mit Bewusstsein handelnder "Gott" existiert und könnte seiner Schöpfung helfen, oder er existiert eben nicht. Deshalb ist die Welt genauso, wie sie ist.

Und außerdem, heißt es nicht irgendwo: Liebet Euch und mehret Euch...?

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NUR DER ZWEIFEL LÄSST UNS DENKEN

Reklov Offline




Beiträge: 5.923

16.07.2017 22:46
#1281 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Ein gütiger mit Bewusstsein handelnder "Gott" existiert und könnte seiner Schöpfung helfen, oder er existiert eben nicht. Deshalb ist die Welt genauso, wie sie ist.
Und außerdem, heißt es nicht irgendwo: Liebet Euch und mehret Euch...?

Athon,

... nur die Not zwingt uns zur Selbsthilfe und macht uns vor allem "sprichwörtlich" erfinderisch! - Die Natur kann sich nicht nach uns richten und ich nehme an, der Regen bleibt in manchen Teilen Afrikas nicht erst seit gestern aus, sondern die Trockenperioden mahnten die Einwohner solcher Gebiete sicher schon seit langen Zeiten.

Zitat
Die Frage ist doch wohl nicht, wieviele Kinder in Ostafrika verhungern, sondern warum überhaupt.

Man könnte auch fragen: Warum werfen die reichen Länder einen großen Teil ihrer Nahrung gedankenlos weg? Das biblische Gebot, DER EINE TRAGE DES ANDERN LAST wird also auch auf diese Weise einfach ignoriert!

Zitat

Und außerdem, heißt es nicht irgendwo: Liebet Euch und mehret Euch...

... richtig, aber der Verstand sollte trotz der von Menschen verfassten Bibelsätzen nicht ausgeschaltet werden. Die Empfehlung, sich zu vermehren, konnte in der Frühantike leichter geschrieben werden, war doch die Erde seinerzeit mit weitaus weniger Menschen bevölkert, als heute!
Das Paris des Mittelalters soll z.B. lediglich um die 300.000, ganz Germanien soll zur selben Zeit etwa nur 10 Millionen Einwohner gehabt haben - und das bei hohen Sterberaten!

Für eine antike semitische Wanderhirtengesellschaft mag Kinderreichtum sicher eine stabilere Grundlage bedeutet haben, als für eine Familie in der heutigen Zeit!?

Zitat
Du besitzt einfach eine bisweilen penetrant-ignorante Art, den sich aus einem angeblich existierenden "Gott" mit Bewusstsein ergebenden Fragen herauszuwinden.

... und Du scheinst zu übersehen, dass wir alle ein Gehirn geschenkt bekommen haben, um es auch zu benützen. Wenn also ein Landstrich mich nicht mehr ernähren kann, muss ich wegziehen! Als z.B. 1815 in Europa eine Hungersnot wegen des Tambora-Vulkanausbruchs begann, setzte eine Auswanderungswelle nach Amerika ein. - Den größten Teil des heutigen Welthungers machen allerdings nicht akute Hungersnöte aus, sondern der chronische Hunger armer Bevölkerungsschichten. Denen muss geholfen werden - und zwar von den reichen Nationen. Das könnte man dann als "im Sinne Gottes gehandelt" bezeichnen! Ignoranz solltest Du also besser nicht in meinen Zeilen suchen, sondern auf die noch nicht ausreichende Hilfsbereitschaft von reichen Ländern blicken.

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 3.585

18.07.2017 17:24
#1282 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov

Zitat von Reklov #1281
Die Natur kann sich nicht nach uns richten und ich nehme an, der Regen bleibt in manchen Teilen Afrikas nicht erst seit gestern aus, sondern die Trockenperioden mahnten die Einwohner solcher Gebiete sicher schon seit langen Zeiten.


Und dieses "Selbst-Schuld-Verhalten" gibt Dir Veranlassung, die Beschaffenheit der Natur und deren Ablauf als unabdingbar zu bezeichnen? Trotz eines Deiner Ansicht nach existierenden und bewusst handelnden "Gottes"? Auf dass Deine Schöpfer-Theorie nur keinen Kratzer abbekommt, nicht wahr...?

Zitat
Man könnte auch fragen: Warum werfen die reichen Länder einen großen Teil ihrer Nahrung gedankenlos weg? Das biblische Gebot, DER EINE TRAGE DES ANDERN LAST wird also auch auf diese Weise einfach ignoriert!


Damit wir uns nicht falsch verstehen: Auch ich habe keinerlei Verständnis dafür, dass angesichts des Hungers in der Welt Nahrungsmittel vernichtet werden, weil sie nicht verkauft wurden oder sie nicht dem Schönheitsideal der (noch nicht einmal unbedingt elitären) Käuferschicht entsprechen. Ich kann mir gut vorstellen, dass ein nicht geringer Teil dieser Menschen brav sein Abendgebet spricht und sich seine Mahlzeiten segnen lässt. Und damit ist ja dann die Welt wieder in Ordnung...

Zitat
... richtig, aber der Verstand sollte trotz der von Menschen verfassten Bibelsätzen nicht ausgeschaltet werden. Die Empfehlung, sich zu vermehren, konnte in der Frühantike leichter geschrieben werden, war doch die Erde seinerzeit mit weitaus weniger Menschen bevölkert, als heute!


Dann habe ich das wohl falsch verstanden, dass die Bibel zwar von Menschen geschrieben wurde, sie aber "Gottes" Wort wiedergibt. Vielleicht sollte sich ein bewusst handelnder "Gott" von Zeit zu Zeit den geänderten Gegebenheiten anpassen. Und es möglicherweise auch einmal dort regnen lassen, wo sonst Trockenheit vorherrscht. Womit wir wieder beim Thema wären...

Zitat
... und Du scheinst zu übersehen, dass wir alle ein Gehirn geschenkt bekommen haben, um es auch zu benützen.


Es gibt viele Möglichkeiten, sein Gehirn zu benutzen: Für Gutes, für Schlechtes, für den Glauben an einen "Gott" oder eben nicht. Das Organ "Gehirn" haben wir alle durch unsere Geburt geschenkt bekommen, dessen Fähigkeiten erarbeiten wir uns aber erst im Laufe unseres Lebens. Der eine mehr, der andere weniger...

Zitat
Den größten Teil des heutigen Welthungers machen allerdings nicht akute Hungersnöte aus, sondern der chronische Hunger armer Bevölkerungsschichten. Denen muss geholfen werden - und zwar von den reichen Nationen. Das könnte man dann als "im Sinne Gottes gehandelt" bezeichnen! Ignoranz solltest Du also besser nicht in meinen Zeilen suchen, sondern auf die noch nicht ausreichende Hilfsbereitschaft von reichen Ländern blicken.


Sicherlich wird der Hunger und die sog. mangelnde Hilfsbereitschaft zum Plan des "Großen Programmierers" gehören. Worüber beschwerst Du Dich also...?

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Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

18.07.2017 19:46
#1283 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Damit wir uns nicht falsch verstehen: Auch ich habe keinerlei Verständnis dafür, dass angesichts des Hungers in der Welt Nahrungsmittel vernichtet werden, weil sie nicht verkauft wurden oder sie nicht dem Schönheitsideal der (noch nicht einmal unbedingt elitären) Käuferschicht entsprechen.


Ihr seid einfach realitätsblind und romantisch verblendet.
Glaubt ihr ernsthaft, wenn wir unsere nicht gebrauchten Lebensmittel nach Afrika liefern, dass dann die Probleme in Afrika verschwinden würden?
Ich garantiere euch, dass wir dann noch viel mehr Probleme bekommen würden.
Afrika muss sich selbst ernähren können!
Alles andere ist naiver Kinderglaube und führt erst recht in die totale Katastrophe.

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Athon Offline




Beiträge: 3.585

19.07.2017 08:53
#1284 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Lukrez

Zitat von Lukrez #1283
Ihr seid einfach realitätsblind und romantisch verblendet.
Glaubt ihr ernsthaft, wenn wir unsere nicht gebrauchten Lebensmittel nach Afrika liefern, dass dann die Probleme in Afrika verschwinden würden?


Das habe ich mit keinem Wort als Lösungsmöglichkeit erwähnt. Es geht mir nur darum, die Handlungsweise der von @Reklov als "reiche Länder" bezeichneten Teile unseres Planeten prinzipiell darzustellen. Man würde einem möglicherweise auf die Erde blickenden Außerirdischen kaum erklären können, warum eine gleichmäßige Verteilung zum Überleben notwendiger Ressourcen im Interesse der menschlichen Rasse als Ganzes derart vernachlässigt wird. Und da dieser Außerirdische aller Wahrscheinlichkeit nach noch nie etwas von unserem "Gott" gehört haben dürfte, könnte sich dieser Zustand unseres Planeten aus seiner Sicht auch keinesfalls als bewusst hervorgerufene planerische Maßnahme darstellen...

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Reklov Offline




Beiträge: 5.923

19.07.2017 10:39
#1285 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Und da dieser Außerirdische aller Wahrscheinlichkeit nach noch nie etwas von unserem "Gott" gehört haben dürfte, könnte sich dieser Zustand unseres Planeten aus seiner Sicht auch keinesfalls als bewusst hervorgerufene planerische Maßnahme darstellen...

Athon,

... Liebe oder Mitgefühl sind Dinge, die man keinem Wesen mit freiem Willen als planerische Maßnahme vorschreiben oder gar einprogrammieren kann!
Das Prinzip der Freiheit - auch zum Bösen - ist der Boden, auf den wir nun mal alle gestellt sind. Uns sind aber Worte der Nächstenliebe klar vermittelt worden. Bei Vielen aber heißt es dann doch: Die Botschaft hör ich wohl, allein, mir fehlt der Glaube.

(Goethe lässt Faust diesen Satz sprechen.
Der sitzt in seinem Studierzimmer, grübelt über den Sinn seines Lebens und kommt schließlich zu der resignierenden Erkenntnis, mit der angenommenen Sinnleere nicht mehr weiter leben zu wollen. Er greift zum Gift. Just in dem Moment hört er den Chor der Engel über das Leiden Jesus Christus singen. Er fühlt sich angesprochen und sagt:
Die Botschaft hör´ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“, lässt sich schließlich aber doch überzeugen, das Gift nicht zu nehmen.)

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.923

19.07.2017 10:51
#1286 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Afrika muss sich selbst ernähren können!
Alles andere ist naiver Kinderglaube und führt erst recht in die totale Katastrophe.

Lukrez,

... wenn Du zunächst mal wie ein Kind denken könntest, wärest Du schon einen Schritt weiter!

Welthunger zu bekämpfen, heißt ja nicht, z.B. ganz Afrika zu ernähren, sondern nur dort die Not zu lindern, wo der Hungertod jeden Tag vor der Tür steht!

Denke auch mal an alle freiwillig arbeitenden Ärzte, welche ihren uneigennützigen Dienst in den Notgebieten unserer Erde leisten? Sollen die etwa auch ihren

Gnadendienst einstellen, damit die Probleme nicht noch größer werden und in die "totale Katastrophe" führen?!

Meiner Ansicht nach ist zunächst mal Deine Denke eine Katastrophe. Würdest DU hungern, drehte sich Deine Meinung wohl recht schnell.

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 3.585

19.07.2017 15:22
#1287 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov

Zitat von Reklov #1286
Würdest DU hungern, drehte sich Deine Meinung wohl recht schnell.


Trifft diese Einschätzung auch auf die Hungernden zu, die an einen bewusst handelnden Schöpfer glauben...?

Zitat von Reklov #1285
... Liebe oder Mitgefühl sind Dinge, die man keinem Wesen mit freiem Willen als planerische Maßnahme vorschreiben oder gar einprogrammieren kann!


Ach was, das sind ja völlig neue Töne. Dazu ist Dein "Großer Programmierer" nicht in der Lage? Nun, dann wundert es mich keineswegs, dass er es nicht einmal regnen lassen kann...

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Reklov Offline




Beiträge: 5.923

19.07.2017 17:40
#1288 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat

Ach was, das sind ja völlig neue Töne. Dazu ist Dein "Großer Programmierer" nicht in der Lage? Nun, dann wundert es mich keineswegs, dass er es nicht einmal regnen lassen kann...

Athon,

... man merkt, dass Du Dich mit dem Nachdenken über das "Göttliche" noch nicht umgreifend beschäftigt hast - also nur das sog. Negative in der Welt zu sehen scheinst!?

Wir sind nicht als Roboter "programmiert" worden, was ja, wie bei den Tieren, durchaus möglich gewesen wäre! Innerhalb der uns gegebenen Freiheit sollen wir mit allem konfrontiert werden, was das Universum so für uns bereit hält - und noch bereit halten wird!!!
Wir sollen (scheinbar?) selbstverantwortlich entscheiden, ob wir mit einem verdunkelten Gemüt und einem harten, schweren Herzen durchs Leben gehen, oder aber die Ratschläge zur Zwischenmenschlichkeit beachten, welche uns ja nicht nur von der Bibel vorgegeben wurden.
Über den Regen würde ich mir nicht so viel Gedanken machen - eher schon, wie wir mit der unserer Umwelt/Natur umgehen, zu der ja auch die Tiere zählen.

Zitat
Trifft diese Einschätzung auch auf die Hungernden zu, die an einen bewusst handelnden Schöpfer glauben...?

Ein "bewusst" handelnder Schöpfer hat jedem von uns genügend Warnungen und hilfreiche Infos zukommen lassen - auf die eine oder andere Art! - Aber, viele von uns haben Augen und sehen nicht und Ohren, die nicht hören!!!

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 3.585

19.07.2017 23:30
#1289 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov

Zitat von Reklov #1288
Wir sind nicht als Roboter "programmiert" worden, was ja, wie bei den Tieren, durchaus möglich gewesen wäre! Innerhalb der uns gegebenen Freiheit sollen wir mit allem konfrontiert werden, was das Universum so für uns bereit hält - und noch bereit halten wird!!!
Wir sollen (scheinbar?) selbstverantwortlich entscheiden, ob wir mit einem verdunkelten Gemüt und einem harten, schweren Herzen durchs Leben gehen, oder aber die Ratschläge zur Zwischenmenschlichkeit beachten, welche uns ja nicht nur von der Bibel vorgegeben wurden.


Es ist immer wieder erstaunlich, welche Eigenschaften, welche Absichten und welche diesbezügliche Vorgehensweisen Du Deinem Schöpfer zusprichst. Einem Schöpfer, der sich den Menschen nach Deinen eigenen Bekundungen jeglicher (nachprüfbaren) Beurteilung möglicher "Beweggründe" zu entziehen vermag.

Zitat
Ein "bewusst" handelnder Schöpfer hat jedem von uns genügend Warnungen und hilfreiche Infos zukommen lassen - auf die eine oder andere Art!


Könnte ich bitte ein Beispiel haben?

Zitat
... man merkt, dass Du Dich mit dem Nachdenken über das "Göttliche" noch nicht umgreifend beschäftigt hast


Ich wage einfach einmal zu behaupten, dass mich dies auch nicht unbedingt schlauer machen würde...

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NUR DER ZWEIFEL LÄSST UNS DENKEN

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.049

20.07.2017 10:01
#1290 Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov
... man merkt, dass Du Dich mit dem Nachdenken über das "Göttliche" noch nicht umgreifend beschäftigt hast

Wer "das Göttliche" kritisch hinterfragt, beschäftigt sich schon mal "umgreifender", als die, die seine Unantastbarkeit für alle Diskussionen behaupten wollen. Die sind ja nicht "umgreifend", wenn sie Arbeitsfelder für die Analyse einfach ausblenden. Sondern ganz im Gegenteil: Sie schmälern das Feld ihrer Forschung.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reklov Offline




Beiträge: 5.923

20.07.2017 11:25
#1291 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Könnte ich bitte ein Beispiel haben?

Athon,

... Beispiele sind nicht nur die Zeilen der Bibel oder anderer relig. oder philosoph. Bücher, sondern besonders die unzähligen praktischen, auch harten Lehrstunden aus unserer Menschheitsgeschichte - seien diese nun positiv oder negativ! - Auch die Kommunikation mit unseren Mitmenschen ist eine äußerst ergiebige "Info-Quelle" zwischen den, mit Gehirnen ausgestatteten "Geisteswesen", weil diese sich hier und da nun mal mehr "Spezialwissen" angelesen haben. Der "Austausch" bleibt also das Wichtige!

Zitat
Es ist immer wieder erstaunlich, welche Eigenschaften, welche Absichten und welche diesbezügliche Vorgehensweisen Du Deinem Schöpfer zusprichst. Einem Schöpfer, der sich den Menschen nach Deinen eigenen Bekundungen jeglicher (nachprüfbaren) Beurteilung möglicher "Beweggründe" zu entziehen vermag.

Wäre der "Schöpfer" nachprüfbar, wäre er auch von uns "ergreifbar" und - wie wir ja die Menschentypen kennen - würden sich einige Tollkühne sogar daran machen, den "Himmel" zu stürmen, schreckten doch solche Angreifer-Typen in all den uns einsehbaren Epochen nicht davor zurück, aggressiv und tödlich gegen ihre Untertanen oder friedlichen Nachbarvölker vorzugehen!
Ich kann mir schon vorstellen, warum wir, als Gattung, zunächst mal auf einen kleinen Planeten (irgendwo mitten im Universum!) gesetzt worden sind. Hier auf dem "Prüffeld" dürfen wir all unsere Irrtümer selbst "ausbaden" und hoffentlich daraus lernen!?

Nein - an Stelle des "Schöpfers" würde ich mich der Menschheit auch nur indirekt "zeigen" und meine Hand niemals in die "menschliche Schlangengrube" stecken, denn der Mensch trägt eine dunkle und unbeherrschbare Seite in sich, welche z.B in den Industrienationen nur durch reichlich vorhandene Konsummöglichkeiten/Verführungen ruhig gehalten wird!

Zitat
Ich wage einfach einmal zu behaupten, dass mich dies auch nicht unbedingt schlauer machen würde...

Kommt darauf an, welche "Quellen" Du liest und verfolgst und wie Du mit der in Menschensprache gegossenen Schrift umzugehen oder sie umzudeuten weißt, was ja beim Einzelnen auch eine Sache der persönlichen, psycholgischen Eignungen/Bedingungen ist und bleibt!

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.923

20.07.2017 11:39
#1292 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Die sind ja nicht "umgreifend", wenn sie Arbeitsfelder für die Analyse einfach ausblenden. Sondern ganz im Gegenteil: Sie schmälern das Feld ihrer Forschung.

Gysi,

... da stimme ich Dir voll zu! - Nur sind die simplen Negationen einer "Ur-Quelle", wie ich sie hier schon lesen konnte, genauso unbrauchbar für das Nachdenken über das sog. "Göttliche", wie das schwärmerische Blättern in religiösen Büchern. Forschung und Religionen müssen als 2 völlig unterschiedliche Wege zum Ziel aufgefasst werden. Sie brauchen sich aber weder gedanklich, noch verbal anfeinden, sondern nur ihre spezielle Eigentümlichkeit beim Enträtseln des Universums erkennen! Vielleicht werden sich die 2 Wege eines Tages an einer Kreuzung wieder zu einer Straße vereinen!? - Für alle auf den 2 Wegen Reisenden sollte aber zunächst im Vordergrund stehen: Abwarten, weiter arbeiten und forschen, sich austauschen - vor allem große Geduld üben.

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.049

20.07.2017 14:54
#1293 Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov
Nur sind die simplen Negationen einer "Ur-Quelle", wie ich sie hier schon lesen konnte, genauso unbrauchbar für das Nachdenken über das sog. "Göttliche", wie das schwärmerische Blättern in religiösen Büchern.

"Simpel" ist die Negation einer Urquelle nicht - so hochnäsig qualifiziert man seine andersdenkenden Mituser nicht ab. Ich denke ja auch auf der Zeitschiene, so wie du. Was sollen wir auch sonst tun, als Zeit- und Raumwesen? Nur heißt die "Urquelle" von mir aus "Urquelle" - aber doch nicht "das Göttliche" (weil Platon den Begriff gebrauchte) oder Gott! Dieses Festbeißen in diese Gottesidee ist "simpel" - und unlogisch obendrein! Aber das haben wir dir ja schon 1.000mal erklärt. Es juckt dich nicht die Bohne, und du redest stur so weiter, als wenn du diese Erklärungen nie gelesen hättest. Du kannst deinen Unsinn ja gerne weiter glauben. Aber tue doch nicht so, als wenn du mit uns Atheisten nach all den Diskussionen so weiter diskutieren könntest, als hätte es diese nie gegeben! DAS ist wirklich eine hochnäsige Frechheit, all unsere Mühen einfach als nie gewesen zu ignorieren! Aber ich habe mittlerweile den Eindruck, dass du dein Von-dir-selbst-Eingenommensein gar nicht bemerkst...
AKZEPTIERE doch, dass wir Atheisten von einer anderen (nämlich semantisch logischen) Gottes-Begrifflichkeit ausgehen als du!

PS.: Kontere jetzt nicht wieder mit deinen notorischen Rebreaks wie eine beleidigte Leberwurst! Es wird dir gewiss noch nicht aufgefallen sein, dass ich immer diese Zornschiene fahre, NACHDEM du wieder mit deiner Arroganz deine Mituser demütigen willst. Darum sage ich es dir jetzt. Verhalte dich respektvoll gegenüber den anderen, dann können wir die besten Diskussionspartner sein. Denk doch einmal etwas sorgfältiger nach, bevor du antwortest...

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reklov Offline




Beiträge: 5.923

20.07.2017 19:16
#1294 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
AKZEPTIERE doch, dass wir Atheisten von einer anderen (nämlich semantisch logischen) Gottes-Begrifflichkeit ausgehen als du!

Gysi,

... ich akzeptiere jede Meinung oder Glaubensrichtung als einen "persönlichen" Schatz, den einer nur ungern hergeben möchte, muss aber deswegen meine Sicht der Dinge dennoch wiederholen, solange ich hier den sich ständig wiederholenden atheistischen Wortschatz für das Negieren des Göttlichen vorfinde, wie z.B. Märchen, Einbildung, Fantasie etc.
Du magst das Meinige kritisieren, solltest aber fairerweise den Blick auf die gebetsmühlenartigen Aussagen Deiner "Abteilung" auch nicht übersehen. Diese sind nun mal oft recht "simpel", weil sie sich lediglich in Negationen flüchten oder anhand von erforschten Einsichten in materielle Wechselwirkungen einen Kosmos des Lebendigen "erklären" wollen, dabei aber auch, wie mancher Bibelfanatiker, auf dem Bauch landen.

Ich möchte nicht wissen, wie viele hier im Forum z.B. den Satz vom "notwendigen Grunde" überhaupt je richtig verinnerlicht oder vertieft haben?? Was redest Du also von "unlogisch", wo Du doch selber erst darauf hingewiesen wurdest, dass es nicht nur diese >EINE LOGIK< gibt. Schon die Gebiete der sprachlichen und mathematischen Logik sind bereits durch einen unüberwindlichen Graben getrennt! Dies ist ja leicht daran festzumachen, dass sich keiner im Forum allein nur mit Zahlen verständig machen könnte!

Nur dünnhäutig Überempfindliche, zu denen ich auch Dich zähle, können sich während eines Wortgefechtes "gedemütigt" fühlen. Ein rechter "Kerl" wird mich niemals missverstehen wollen, weiß er doch, dass wir hier lediglich mit den Waffen der Sprache über das "Göttliche" diskutieren können. Respekt ist dabei schon o.k., aber bitte ohne weichgespülte Falschheit, wenn es gilt, (s)einen Standpunkt zu erklären.

All die vielen Beiträge verstehe ich schon richtig und weiß, wie ich zu antworten habe.
Was Du "diskutieren" nennst, ist doch lediglich der Wunsch, Deine Weltsicht auf der obersten Stufe zu sehen, sie gar bestätigt zu bekommen - und - obwohl ich ja öfter darauf hinwies, dass es keinen für uns zu ergreifenden "Gottesbeweis" gibt, versuchst man (nicht nur Du!) krampfhaft, diesen Beweis mit menschlichen Worten oder gar anhand von Forschungsergebnissen erbringen zu können - was aber eine naive Täuschung ist!

Wenn aber jemand von anders aufgefassten semantischen Gottesbegriffen ausgeht, so ist das auch kein Problem. Er kommt damit jedoch nicht viel weiter, als die Propheten der Antike! Stellt sich jedoch einer hin und verleugnet den Wortbegriff "Gott" gänzlich - mit all seinen vielen Deutungsmöglichkeiten - so blockiert er ja nicht nur sich selbst, sondern auch jedes Gespräch darüber! - Übrig bliebe dabei nur das sich ratlose Anschweigen, was aber nicht der Zweck Deines Forums sein kann!

Also vergiss mal bitte Deine Befürchtungen, ich wollte hier irgendjemanden "demütigen"! - Wir sind hier schließlich auch nicht in einer Betstunde für Nonnen, sondern in einer Diskussionsrunde! Da geht es manchmal halt etwas aufgeregter zu!

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 3.585

20.07.2017 23:42
#1295 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov

Zitat von Reklov #1291
... Beispiele sind nicht nur die Zeilen der Bibel oder anderer relig. oder philosoph. Bücher, sondern besonders die unzähligen praktischen, auch harten Lehrstunden aus unserer Menschheitsgeschichte - seien diese nun positiv oder negativ! - Auch die Kommunikation mit unseren Mitmenschen ist eine äußerst ergiebige "Info-Quelle" zwischen den, mit Gehirnen ausgestatteten "Geisteswesen", weil diese sich hier und da nun mal mehr "Spezialwissen" angelesen haben. Der "Austausch" bleibt also das Wichtige!


Meine Frage nach einem Beispiel, auf welche Art und Weise ein bewusst handelnder Schöpfer jedem von uns Warnungen und hilfreiche Infos hat zukommen lassen, beantwortest Du sinngemäß mit: "Sieh in der Bibel nach" oder "Frag' die Geschichte". Die Bibel könnte ich z. B. als Informationsquelle gelten lassen, wenn ich davon überzeugt wäre, dass sie von "Gott" selbst verfasst wurde. Wenn Du als Beispiel angeführt hättest, dass Menschen unabhängig voneinander erklärt hätten, sie seien von Gott persönlich davor gewarnt worden, z. B. nicht in Ostafrika sesshaft zu werden, weil "Er" die Absicht habe, es dort jahrelang nicht regnen zu lassen, würde diese Erklärung zwar wie eine Massenhalluzination wirken, könnte aber zumindest rationale Ansatzpunkte für eine nähere Untersuchung bieten.

"Lehrstunden" aus der Menschheitsgeschichte kannst Du natürlich auch als Beispiele anführen, jedoch mangelt es diesen an nachprüfbaren Zusammenhängen zwischen dem tatsächlichen Ablauf und dem Handeln oder Unterlassen eines bewusst handelnden "Gottes". Da Du solche Zusammenhänge offenbar zu erkennen meinst, beruhen diese allenfalls auf Deiner felsenfesten Überzeugung des Existenz eines bewusst handelnden Schöpfers. Dass die Menschheitsgeschichte auch ohne dessen Existenz ablaufen kann, ziehst Du überhaupt nicht erst in Erwägung. Ich gebe zu, dass sie sich vermutlich anders gestaltet hätte. Aber, abgelaufen wäre sie zweifellos...

Zitat
Wäre der "Schöpfer" nachprüfbar, wäre er auch von uns "ergreifbar" und - wie wir ja die Menschentypen kennen - würden sich einige Tollkühne sogar daran machen, den "Himmel" zu stürmen, schreckten doch solche Angreifer-Typen in all den uns einsehbaren Epochen nicht davor zurück, aggressiv und tödlich gegen ihre Untertanen oder friedlichen Nachbarvölker vorzugehen!


Sicher, Reklov, und der bewusst handelnde Schöpfer würde dabei seelenruhig zusehen...

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NUR DER ZWEIFEL LÄSST UNS DENKEN

DieGeheimnisse Offline



Beiträge: 435

21.07.2017 06:38
#1296 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #1278

Zitat
Ich glaube, die Versen in der Offenbarung dem letzten Kapitel der Bibel machen uns auf die Teuflischen Mächte aufmerksam. Die Teufel Obersten aus den Dschiin und aus den Menschen scheinen einen Pakt geschlossen zu haben. Zusammen mit seiner Vision des Tieres, welches der Antichrist ist, sah Johannes ein weiteres Tier (Offenbarung 13:11), welches später als der Falsche Prophet identifiziert wird
Die Geheimnisse,

... Johannes schrieb seine "Offenbarungen" auf der kleinen felsigen Strafgefangenen-Insel Kadmos (vor der heutigen Türkei gelegen). Seine Zeilen waren symbolisch verschlüsselt und richteten sich hauptsächlich gegen das TIER. Mit diesem war, wie Historiker meinen, der damalige röm. Kaiser Nero (Gegenbild zu Jesus!), der Christenverfolger, gemeint. Johannes war aber klug genug, diesen nicht direkt anzugreifen, denn das hätte sicher eine Haftverlängerung bedeutet. Dass ein solches Straflager kein wellness-Urlaub war, darf man voraussetzen, ebenso, dass damit eine Mangelernährung einher ging. Historiker vermuten, dass Johannes unter Einsamkeit, Depressionen und Vitaminmangel gelitten hat und seine Seele diesen schriftlichen Ausbruch einfach benötigte, um nicht zerstört zu werden.
Die Zeilen des Johannes können nur gedeutet werden, da ihre eigentliche Symbolik mit der Antike verloren ging und dem "modernen" Menschen nicht mehr 1:1 zugänglich ist.

Die Bildersprache der Offenbarung hat über die Jahrhunderte hinweg nicht nur Kirchenväter und Theologen verschiedener Kirchen und Sekten, sondern auch weltliche Schriftsteller und Künstler angeregt, nach Interpretationen zu suchen. Der Interpretationsrahmen wird dabei sehr weit gefasst, aufgrund der Annahme, dass eine wissenschaftliche Erklärung reinen Prophetien ohnehin nicht gerecht werden könne.

Gruß von Reklov




Meiner Meinung nach spielt es keine Rolle wo Johannes diese Offenbarung schrieb oder eben empfangen hat. Wichtig ist was Sie beinhaltet, ich glaube ein Nero war durch und durch einer der Ungläubigen, der Teufel oder die falschen Propheten dagegen müssen behaupten wenn sie öffentlich auftreten dass Sie im Namen ihres Schöpfers handeln dabei sind sie weder die Entsandten noch die Auserwählten und schon gar nicht die Berufenen. Ich interessiere mich bei der Offenbarung hauptsächlich an die Verse, die deutlich zur verstehen sind. Wenn dort zum Beispiel geschrieben steht dass von allen Völkern, Nationen, Sprachen und Stämme bestimmte Menschen anwesend sein werden in der neuen Welt dann heißt es für mich dass dort kein Rassist mit von der Partie sein wird, die Menschen haben zur ihrer Zeit ständig irgendwelche Wunder erlebt doch die Apokalypse übertrifft sie alle. Daher ist es selbstverständlich wenn der Eine oder die Anderen daran zweifeln. Doch ich glaube, so hart und bitter die damalige Zeit für die Aposteln auch waren, sie waren alle klar im Kopf und haben das Beste aus ihrer Lage gemacht trotz all der Widerstand.

DieGeheimnisse Offline



Beiträge: 435

21.07.2017 06:55
#1297 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Athon im Beitrag #1279
@DieGeheimnisse

Zitat von Die Geheimnisse #1273
Solange du kein Widersacher wirst und dem Herrn keine Götter beigesellt, hoffe ich für dich dass du an seinem Jüngsten Tag trotz deiner Undankbarkeit, die Gnade und Barmherzigkeit des Grundgütiger erlangst. Ich finde, es ist vorteilhaft im Unglaube zu leben als ein Gläubiger, der sich aber alles andere als nach dessen Sprüche verhält, der erschafft hat Himmel und Erde.

Woraus schließt Du, dass ich "undankbar" bin? Ich bin dankbar, dass ich leben darf und dies hoffentlich auch noch etwas länger, ich bin dankbar, dass ich eine liebe Frau habe und ich bin dankbar, dass ich nicht hungern muss. Wem gegenüber sollte ich also undankbar sein, wenn ich denn nicht an einen "Gott" glaube...?



Wenn du an einen Gott glaubst dann hast du auch seine Gesetze zu erfüllen, es sei denn du bist undankbar. Inwiefern kommst du dem wichtigsten Gebot nach wenn du das Leben, deine Frau, die Mahlzeiten so vielmehr liebst als deinen Schöpfer und was hältst du von einer Glaube, welches dir weder etwas verbietet noch gebietet?

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.049

21.07.2017 08:06
#1298 Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov
Ich möchte nicht wissen, wie viele hier im Forum z.B. den Satz vom "notwendigen Grunde" überhaupt je richtig verinnerlicht oder vertieft haben??

Was ist denn "richtig"?

Zitat
Was redest Du also von "unlogisch", wo Du doch selber erst darauf hingewiesen wurdest, dass es nicht nur diese >EINE LOGIK< gibt.

Und ich habe DICH darauf hingewiesen, das es nur EINE Logik gibt, die Schlüssigkeit!

Zitat
Schon die Gebiete der sprachlichen und mathematischen Logik sind bereits durch einen unüberwindlichen Graben getrennt!

Und mit der SEMANTISCHEN Logik - der Logik des Gottesbegriffs - stehst du auf dem Kriegsfuß!

Zitat
Nur dünnhäutig Überempfindliche, zu denen ich auch Dich zähle, können sich während eines Wortgefechtes "gedemütigt" fühlen.

Du bist notorisch hochmütig! Und der Hochmütige will demütigen, das ist sein Job.

Zitat
Ein rechter "Kerl" wird mich niemals missverstehen wollen,

Ein "rechter Kerl" steigt aus seinem Panzer der Hochmut heraus und gibt zu, dass er sich in ihm versteckt und andere demütigen will, um sich selbst vor der Scham wegen seiner Dummheit zu schützen! Mach das doch mal... Denn "wer sich erniedrigt, der wird erhöht werden!" (O-Ton JvN) Wenn das nicht ein Angebot ist. Aber "wer sich erhöht, der wird erniedrigt werden!" (JvN) Dann hast du eben den kalten Wind zu ertragen. Aber, ach ja, richtig - du bist ja nicht empfindlich, du bist ein "rechter Kerl"...

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reklov Offline




Beiträge: 5.923

21.07.2017 11:43
#1299 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Die Bibel könnte ich z. B. als Informationsquelle gelten lassen, wenn ich davon überzeugt wäre, dass sie von "Gott" selbst verfasst wurde.

Athon,

... für mich ist die Bibel (besonders das Alte Testament), zunächst eine Art "Geschichtsbuch mit Stammbaum-Angaben" aus einem örtlich begrenzten Wirkungskreis antiker semitischer Wanderhirten. Schade, dass die schriftunkundigen alten Germanen nichts Vergleichbares hinterlassen konnten. - Inwieweit eine menschliche Idee sich durch uns bekannte oder aber völlig unbekannte Impulse schriftlich zu manifestieren beginnt, bleibt unseren Untersuchungen unzugänglich und somit auch die von uns nicht zu analysierenden Beweggründe! Man kann solche Zeilen also als "Eingebung von oben" oder aber lediglich als persönliche Propheten-Spinnerei betrachten.

Zitat
Wenn Du als Beispiel angeführt hättest, dass Menschen unabhängig voneinander erklärt hätten, sie seien von Gott persönlich davor gewarnt worden, z. B. nicht in Ostafrika sesshaft zu werden, weil "Er" die Absicht habe, es dort jahrelang nicht regnen zu lassen, würde diese Erklärung zwar wie eine Massenhalluzination wirken, könnte aber zumindest rationale Ansatzpunkte für eine nähere Untersuchung bieten.

Das "Göttliche" scheint auch die "stumme" Sprache der Natur zu verwenden, um sich uns mitzuteilen (?) Ostafrika wird ja nicht erst seit gestern von Regenarmut heimgesucht! Jeder Volksstamm, der sich also sich nicht aus Trockenzonen wegbewegen will, geht unweigerlich dem Untergang entgegen - nicht plötzlich, aber nach und nach! - Wie bereits gesagt, kenne ich aber die kalendarischen Wetteraufzeichnungen über Ostafrika nicht - wenn es denn überhaupt welche gibt?

Beispiel aus Deutschland:

Bereits im Mittelalter, in den Jahren 1652-1658, beobachtete der Abt Dr. Mauritius Knauer in Langheim in Oberfranken tagtäglich das Wetter. In seinem Zisterzienserkloster ließ er sich ein Observatorium einrichten. Knauer glaubte, dass alle Weltgeschicke im Lauf der Sterne festgelegt und zu erkennen seien.

Damit, so Knauer, beeinflussen Sterne, Monde und Planeten nicht nur den Menschen, sondern auch Wetter und Klima. Den Einfluss des Wetters auf die Ernten erklärte er damit durch seine astronomischen Beobachtungen, die er mit dem Studium der klassischen Schriften kombinierte.

Knauer beschrieb seine Beobachtungen über das Wetter im "Galendarjum Oeconomicum Parcticum Perpetuum".

Hundertjähriger Kalender:
Auf der Basis des Werks von Knauer entstand der sogenannte Hundertjährige Kalender. Knauer glaubte, dass seine siebenjährigen exakten Beobachtungen des Wetters ausreichend seien für eine jahrelange Wettervorhersage. Er war der Ansicht, dass sich die Witterungsabläufe entsprechend der Folge der Planeten Mond, Saturn, Jupiter, danach Mars, Sonne, Venus und schließlich Merkur wiederholten.

Christoph von Hellwig aus Thüringen lies schließlich 1704 den ersten Hundertjährigen Kalender drucken. Ursprünglich hatte Knauer seine Planetentafel für die Jahre von 1600-1912 erstellt und berechnet. Von Hellwig aber verkürzte sie auf 100 Jahre, nämlich für den Zeitraum von 1701-1800.

Zitat
"Lehrstunden" aus der Menschheitsgeschichte kannst Du natürlich auch als Beispiele anführen, jedoch mangelt es diesen an nachprüfbaren Zusammenhängen zwischen dem tatsächlichen Ablauf und dem Handeln oder Unterlassen eines bewusst handelnden "Gottes".

Frage: Würdest Du, wärest Du das "höchste Wesen", Deine Vorgehensweise den Menschen "direkt" zugänglich machen oder sie nur "indirekt" deutlich warnen und bei Missachtung die unvermeidlichen Konsequenzen spüren lassen?

Zitat
Dass die Menschheitsgeschichte auch ohne dessen Existenz ablaufen kann, ziehst Du überhaupt nicht erst in Erwägung. Ich gebe zu, dass sie sich vermutlich anders gestaltet hätte. Aber, abgelaufen wäre sie zweifellos...

Die Menschheitsgeschichte läuft in für uns unübersehbaren Verzweigungen ab und man frägt sich z.B., warum Hitler seinerzeit als Knabe von einem anderen älteren Jungen (der später Pfarrer wurde) mit einem festen Griff aus dem eiskalten Winterfluss gezogen wurde. Adolf Hitler hat dieses Ereignis zu Lebzeiten nie bestätigt. Doch nun wurde ein kleiner Ausschnitt der Donauzeitung aus dem Jahr 1894 in Passau wiederentdeckt. Darin wird beschrieben, wie ein „junger Bursche“ im Januar desselben Jahres durch die dünne Eisdecke einbricht. Auch wird erzählt wie ein zielstrebiger Kamerad“ ihm ins kalte Wasser hinterhersprang, um den Buben zu retten. Dass der später einmal zum größten Monster seit Menschengedenken werden würde – keiner konnte es ahnen. Die Geschichte vom Beinahe-Tod des späteren Diktators ist jedoch nicht nur in diesem Zeitungsartikel dokumentiert.
Als junger Mann und auch auch später unter seinen Generälen erzählte Hitler immer wieder, wie er als Kind am Ufer des Inns Cowboy und Indianer gespielt habe. Doch diese eine Sache verschwieg er geflissentlich. In Passau jedoch“, so berichtet Rosmus weiter, kennt die Geschichte jeder.“ Einige anderen Geschichten, die über ihn erzählt wurden, seien, dass er nie schwimmen gelernt habe und eine Brille gebraucht hätte.

In der historischen Passauer Zeitung wird das Unglückskind vom 9. Januar 1894 nicht beim Namen genannt. Doch Historiker sind sich jedoch sicher, Pastor Tremmel hat die Wahrheit gesagt. -
Tja - und nun obliegt es dem Leser, sich hierzu eine Meinung zu bilden!?

Zitat
Sicher, Reklov, und der bewusst handelnde Schöpfer würde dabei seelenruhig zusehen...

Dass dies erst gar nicht möglich werden kann, erkennt jeder an der Abgeschiedenheit unseres kleinen Sonnensystems, welches sich am Rande einer Galaxie bewegt. Kontakt zu der Wortformel "Gott" kann ein Mensch nur über seine Gedanken aufnehmen - und diese steuern dann auch sein Handeln!

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.923

21.07.2017 12:13
#1300 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Was ist denn "richtig"?

Gysi,

... z.B. den Satz des Th. v. Aquin, vom "notwendigen Grunde", auch entsprechend klar zu durchdenken, d.h., ihn von allen Seiten der Logik gründlichst "abzuklopfen"!!!
Ich hatte ja einen entsprecheden Auszug als anregung neulich beigesteuert!

Zitat
Und ich habe DICH darauf hingewiesen, das es nur EINE Logik gibt, die Schlüssigkeit!

Falsch, denn was z.B. mathematisch "schlüssig" ist, muss noch lange nicht in der Sprachlogik funktionieren! Wir sehen also schon hier, dass unsere menschliche Logik nur wenig abgreifen und erklären kann, zumal ja mit unserer Logik vom unübersehbar großen "Wandteppich des Universums" gerade mal erst die unterste kleine Ecke "entziffert" werden konnte!

Zitat
Und mit der SEMANTISCHEN Logik - der Logik des Gottesbegriffs - stehst du auf dem Kriegsfuß!

Das befremdet mich nun aber schon, sprach ich doch schon früh die Unterschiede und Schwierigkeiten/Unzulänglichkeiten unserer Sprache und ihrer Logik an!?

Zitat
Ein "rechter Kerl" steigt aus seinem Panzer der Hochmut heraus und gibt zu, dass er sich in ihm versteckt und andere demütigen will, um sich selbst vor der Scham wegen seiner Dummheit zu schützen! Mach das doch mal... Denn "wer sich erniedrigt, der wird erhöht werden!"

Was redest Du ständig von "Hochmut", wenn einer seine Argumente ins Feld führt, die Deinen Weltbildern entgegentreten? - Hey, wir sind hier u.a. in einer Diskussion über das "Göttliche" und jeder darf und sollte dabei seine Meinung kundtun, ohne dass der sensible Forum-Leiter in seinem Stuhl aufschreckt!
Wenn aber andere Meinungen bereits von Dir als "Hochmut" abgekanzelt werden, wie soll dann ein kontroverses Gespräch überhaupt noch möglich werden?

Zitat
Aber "wer sich erhöht, der wird erniedrigt werden!" (JvN) Dann hast du eben den kalten Wind zu ertragen. Aber, ach ja, richtig - du bist ja nicht empfindlich, du bist ein "rechter Kerl".

Als "kalten Wind" habe ich die Gegenargumente im Forum nie aufgefasst, sondern lediglich als Beitrag zur Diskussion. Ich sage es noch mal: Lege Deine ausgeprägte Empfindlichkeit ab (so gut es halt zu machen geht) und widme Dich besser der Aufgabe eines "neutralen" Leiters.
Dein Problem aber ist, dass Du eben nicht "neutral" sein kannst, weil Du (aus den Dir besser bekannten Gründen) nun mal die atheistische "Wegstrecke" und die damit verbundenen Denkmuster gewählt hast.
Für mich kein Problem!

Gruß von Reklov

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