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Dieses Thema hat 2.295 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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Reklov Offline




Beiträge: 5.923

08.09.2017 11:27
#1576 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Hast dir wohl schon als Kind dem Kopf an einem dummen "spitzen" Stein gestoßen...

Perquestavolta,

... in unserer Gegend pflegt man zu sagen: "Du bist wohl als Baby mal vom Wickeltisch gefallen." (Auch nicht schlecht, oder? )

Gruß von Reklov

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.936

08.09.2017 12:57
#1577 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Wenn Reklov bei einer nächsten nächtlichen Klingeltour eine Blondine die Tür öffnet sieht er das bestimmt als göttlichen Hinweis, seine Frau zu verlassen, um wieder mal so richtig pop... zu können.

Athon Offline




Beiträge: 3.585

09.09.2017 19:33
#1578 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov

Zitat
... ein Studium kann praktische Erfahrung niemals ersetzen. Wer also nie einen sich erfüllenden cognitiven Traum hatte, sollte auch nicht mitreden, sondern besser einfach nur zuhören.


Du hast einem Psychoanalytiker offenbar niemals die Gelegenheit gegeben, Deinen Traum zu hinterfragen und dabei von vornherein vorausgesetzt, dass ihm ohnehin mangels eigener Erfahrung "nur zuhören" möglich sein könne.
Ein Paradebeispiel für Überheblichkeit. Aber, das erwähnte ich ja schon...

Möglicherweise hattest Du seinerzeit auch "Angst" davor, eine andere (wissenschaftlich zu betrachtende) Ursache für Deinen Traum in Erwägung ziehen zu müssen. Was meinst Du: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit präcognitiver Träume, dass sie sich bewahrheiten gegenüber denen, die nicht "in Erfüllung" gehen? Von letzteren hatte ich selbst auch schon einige. Und sicherlich auch der unbekannte nur zuhörende Psychoanalytiker. Du auch, Reklov...?

Zitat
Dass hier unbekannte Wirkkräfte funktionierten, durfte ICH nun mal so erfahren - und nicht DU!


Ich stimme Dir zu, wenn Du diese Wirkkräfte als unbekannt bezeichnest. Dann aber andere Ursachen als die von Dir für Realität gehaltenen auszuschließen und sich weiteren Erklärungsversuchen gänzlich zu verschließen, beweist einmal mehr, was Du in Wahrheit von wissenschaftlichen Herangehensweisen hälst. Und außerdem: Woher willst Du wissen, dass mir nicht schon ähnliches widerfahren ist?

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NUR DER ZWEIFEL LÄSST UNS DENKEN

Reklov Offline




Beiträge: 5.923

09.09.2017 21:09
#1579 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Von letzteren hatte ich selbst auch schon einige. Und sicherlich auch der unbekannte nur zuhörende Psychoanalytiker. Du auch, Reklov...?

Athon,

... nein, dieser >vorausschauende Traum< war der einzige, den ich je im Leben hatte. - Er traf aber voll ins Schwarze. - Die anderen Träume waren die üblichen, bekannten "Mülleimer-Entleerungsträume", mit denen sich das Gehirn von allerlei unnötigem Ballast (versch. Eindrücken) befreit. Ob ein mir "unbekannter" Psychoanalytiker auch schon solche Dinge "erleben/erfahren" durfte, entzieht sich meiner Kenntnis, da ich nie Kontakt mir dieser Berufsgruppe hatte.

Zitat
Und außerdem: Woher willst Du wissen, dass mir nicht schon ähnliches widerfahren ist?


Frage: Hat sich denn einer von Deinen vorausschauenden Träumen je real erfüllt?

Zitat
sich weiteren Erklärungsversuchen gänzlich zu verschließen, beweist einmal mehr, was Du in Wahrheit von wissenschaftlichen Herangehensweisen hälst.

Wissenschaftliche Herangehensweisen haben sowohl in techn., wie auch in geistigen Bereichen ihre spezielle Methode: Wie der Versuch, so das Ergebnis! - In der Traumforschung ist man, soweit mir hierzu Literatur unter die Augen gekommen ist, noch nicht sehr weit gekommen. Wenn Du aber von "Erklärungsversuchen" sprichst, so deutest Du ja auch lediglich ein Vorantasten damit an, aber keinerlei gesicherte Erkenntisse/Ergebnisse.

Präcognitive Träume sind ein uraltes Thema, welches z.B. auch (aber nicht nur!) im Alten Testament auftaucht: >> Und nach zwei Jahren hatte Pharao einen Traum, wie er stünde am Nil und sähe aus dem Wasser steigen sieben schöne, fette Kühe; die gingen auf der Weide im Grase. Nach diesen sah er andere sieben Kühe aus dem Wasser aufsteigen; die waren häßlich und mager und traten neben die Kühe an das Ufer am Wasser. Und die häßlichen und mageren fraßen die sieben schönen, fetten Kühe. Da erwachte Pharao... (1.Mose, 41) Die Deutung von Joseph und die damit getroffenen rechtzeitigen Vorsorgemaßnahmen des Pharaos dürften ja bekannt sein.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.923

09.09.2017 21:40
#1580 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Wenn Reklov bei einer nächsten nächtlichen Klingeltour eine Blondine die Tür öffnet sieht er das bestimmt als göttlichen Hinweis, seine Frau zu verlassen, um wieder mal so richtig pop... zu können.

Blackysmart,

... Spaß muss auch mal sein, aber - allein mit Albernheiten kann man diesem doch anspruchsvollen Thema leider nicht gerecht werden. Dennoch - no problem, schließlich weiß ich ja, wer hier schreibt. - Die Flucht ins Komische (als Verhaltensweise) ist psychologisch schon länger geklärt: Wer nicht weiter kann, fängt eben an, die Hand vor den Mund zu halten und - wie ein Kind - zu kichern.

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

09.09.2017 21:43
#1581 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Interessant wäre hier noch zu erwähnen, dass Reklov von den "wissenschaftlichen Herangehensweisen" bei der Erforschung und Interpretation vermeintliche präkognitiver Träume nichts versteht und deshalb auch nie selbst eine diesbezüglich Erfahrung gemacht hat. Und offensichtlich fehlen ihm auch (noch) die kognitiven "Grundlagen", um den natürlichen Zusammenhang von Wahrscheinlichkeit und Zufall auf das richtige Rechenergebnis zu bringen.

Seine Sicht der Dinge beruht auf der Einstellung, dass natürliche Erklärungen der Zusammenhänge, solange sie nicht als absolut evident erwiesen gelten, nur durch eine übernatürliche Vereinfachung verstanden werden dürften/müssten/sollten. Und zu allem dem kommt auch noch (S)eine ausgeprägte narzisstische .. Persönlichkeitsstörung... Womit seine antiwissenschaftliche Arroganz nun auch eine wissenschaftliche Erklärung findet/gefunden hat.

Athon Offline




Beiträge: 3.585

10.09.2017 11:18
#1582 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov

Zitat von Reklov #1579
Ob ein mir "unbekannter" Psychoanalytiker auch schon solche Dinge "erleben/erfahren" durfte, entzieht sich meiner Kenntnis, da ich nie Kontakt mir dieser Berufsgruppe hatte.


Dann solltest Du Dich mit Schlussfolgerungen, was die diesbezüglichen möglichen oder nicht möglichen Erfahrungen dieser Berufsgruppe angeht, doch eher zurückhaltend äußern.

Zitat
Frage: Hat sich denn einer von Deinen vorausschauenden Träumen je real erfüllt?


Nein. Zumindest nicht diejenigen, an die ich mich längere Zeit erinnern konnte, weil ich auch absolut nichts zu deren Realisierung beigetragen habe. Über alle anderen -soweit überhaupt vorhanden- kann ich naturgemäß keine Aussage treffen. Ich versichere Dir, dass ich auch auf diesem Wege ein zufriedener Mensch geblieben bin...

Zitat
Wenn Du aber von "Erklärungsversuchen" sprichst, so deutest Du ja auch lediglich ein Vorantasten damit an, aber keinerlei gesicherte Erkenntisse/Ergebnisse.


Selbst diesen "Versuchen" hast Du Dich ja offenbar verweigert.

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Reklov Offline




Beiträge: 5.923

10.09.2017 12:11
#1583 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Interessant wäre hier noch zu erwähnen, dass Reklov von den "wissenschaftlichen Herangehensweisen" bei der Erforschung und Interpretation vermeintliche präkognitiver Träume nichts versteht und deshalb auch nie selbst eine diesbezüglich Erfahrung gemacht hat.

Perquestavolta,

... "interessant wäre hier noch zu erwähnen", dass man nicht unbedingt von einer "wissenschaftlichen Herangehensweise" zu verstehen braucht, um selber zu "erleben", dass die so geträumte Bilder-Serie sich später in der Realität bewahrheiten konnte. Dass PQV von solchen Erfahrungen bisher ausgeschlossen wurde, hat Gründe, die weder ihm, noch mir bekannt sind.(?) -

Zitat
Und zu allem dem kommt auch noch (S)eine ausgeprägte narzisstische .. Persönlichkeitsstörung... Womit seine antiwissenschaftliche Arroganz nun auch eine wissenschaftliche Erklärung findet/gefunden hat.

Unsere Vernunft erkennt, dass das Sein nicht in wissenschaftlichen oder religiösen Systemen zu fassen ist, wenngleich auch hier und da gültige Teilwahrheiten enthalten sind/sein mögen. Das Denken muss also, bei aller Systematik "offen" bleiben. Wo der Mensch zum Menschen existenziell in Kommunikation steht, da verbindet sich die reale Hilfe im Wissbaren und Besonderen mit der Klarheit des Suchens der Wahrheit im Ganzen. - Das Ideal der Vernunft mit ihrer grenzenlosen Kommunikation ist zwar weder im Bild noch in der Wirklichkeit möglich - aber doch ist das bildlose Ideal der tiefste Antrieb des Menschen. So sind es nun mal radikal geschiedene Weisen des Menschseins, die ihren Weg in der Religiosität oder in der Vernunft suchen. Nur die tolerante Kommunikation kann diese Wesensverschiedenheiten überbrücken.

Aber kein Mensch kann dem anderen im Wesentlichen helfen. - Alle Hilfe zwischen Menschen geschieht entweder durch praktisch-technisches Tun in den allgemeinen Richtigkeiten; dies ist eine Enklave des erkennbaren im nicht erkannten Sein. Das gegenseitige Aufmerksammachen gibt uns Impulse, aber nicht Hilfe. Jeder von uns steckt im Zweifel, jedoch nicht im Besitz der allumfassenden Erkenntnis. Die Wissenschaften befinden sich zwar im Aufschwung, aber nicht im Ziel!

Weil aber die Daseinswirklichkeit niemals in der Zeit mit der Vernunft zusammenfällt, vielmehr jedes vernünftige Wesen als Dasein auch vernengt, durch das ihm von außen und innen Entgegenkommende auch beschränkt ist, - so ist Vernunft wohl als Antrieb da, aber nicht als volldendet durchdrungene Wirklichkeit. - Eine kommunikative Haltung veredelt sich aber auch in der Ritterlichkeit während eines Wortkampfes: d.h., mich geht auch das an, was ich nicht selbst bin oder sein kann!!! - Vor allem ist zu beachten, dass die sog. "Vernunft" im Gespräch unter Menschen die wunderlichsten Gestalten annehmen kann. Es gibt ein Erliegen der Vernunft vor der Widervernunft, oder, was dasselbe ist, die Errettung der Widervernunft kann in der Vernunft gelingen.

Der Mensch drängt danach, dass das, was ihm gilt, für alle gilt, weil ihm nur so jene Objektivität garantiert ist, die ihn sichert: Die Wahrheit ist da - er selbst braucht nichts hinzuzugeben, nichts zu wagen.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.923

10.09.2017 12:38
#1584 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Nein. Zumindest nicht diejenigen, an die ich mich längere Zeit erinnern konnte, weil ich auch absolut nichts zu deren Realisierung beigetragen habe.

Auch ich habe zu der damaligen, stets gleichen Traum-Serie absolut nichts beigetragen; ES kam von außen her auf mich zu und leitete so die von mir nicht aktivierten oder gewollten Schritte und die dazu nötigen Reaktionen ein. Das Wort >Schicksal< (von geschickt bekommen) unterstrich hier seine Bedeutung.

Zitat
Ich versichere Dir, dass ich auch auf diesem Wege ein zufriedener Mensch geblieben bin...

Das nehme ich Dir gerne ab, zumal ja die "vom Schicksal Getroffenen" nicht nur die Sonnenseiten, sondern oft auch große Belastungen und zermürbende Aufgaben aufgeladen bekommen. Ein "zufriedenes Leben" ist aber meistens doch eher mit Stressfreiheit und einer damit verbundenen Seelenruhe zu erreichen. Als man z.B. mir in jungen Jahren die Beteiligung an einer Werbeagentur anbot, lehnte ich freundlich ab, weil ich wusste, was da auf mich zukommen würde. Nicht nur die mir so wichtige Zeitinsel für meine Musik wäre dabei gänzlich untergegangen. - Zwei meiner 11 Chefs (alles Werbeagentur-Besitzer), die ich während meiner Berufszeit kennenlernen konnte, starben recht früh. Der eine mit 55 J. am Herzinfarkt, der andere mit gerade mal knapp 42 J. an Krebs. Alle meine Bosse lebten zwar auf einer gehobenen materiellen Stufe, hatten aber so gut wie keine Zeit, diese auch zu genießen, sondern saßen viel in Flugzeugen oder in auswärtigen Besprechungen, die ja oft mit knallharten Verhandlungen, Bedingungen, auch mit Konkurrenz-Situationen verbunden gewesen waren. Länger als 14 Tage machten meine Arbeitgeber nie Ferien, wurden aber oft gerade im Urlaub krank, weil sich ihr Körper endlich dafür Zeit nehmen konnte. Das Wochenende eines Arbeitgebers wird auch stets vom Betrieb und den dafür nötigen Planungen belegt.

Zitat

Selbst diesen "Versuchen" hast Du Dich ja offenbar verweigert.

Was hätte mir auch ein Psychoanalytiker schon groß dazu sagen können, was ich nicht bereits selber wundersam "erlebt" habe, in entsprechender Fachliteratur aber nur dünn erklärt vorfand?

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

10.09.2017 12:51
#1585 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

tja Reklov, ich denke dass es rein Zeitverschwendung ist, auf den Inhalt deines letzten Beitrags weiter einzugehen. Du lebst in der Wahnvorstellung dass es keinen Zufall gibt und von daher alles Fügung und Vorbestimmung ist. Ich hab schon zu viel Zeit damit vergeudet dir zu erklären, warum diese Vorstellung blanker Unsinn ist.

Jeder hat mal sogenannte "präkognitive" Träume.. und wenn dann zufällig mal ein Traum von hunderten Millionen anderen, die sich alle nicht "erfüllen", doch in Erfüllung geht, dann ist das Zufall pur und nichts anderes. Die Komplexität unserer unterbewussten Wahrnehmeungsverarbeitung prädestieniert zudem präkognitive Traumerlebenisse, da dies für unser Überleben in einer Welt, in der immer irgendwo "einen Bananenschale herumliegt" - auf welcher man ausrutschen und sich das Genick brechen kann, ein absolut natürlicher Vorteil ist.

Des anderen weist du ja, dass ich mit deiner transzendentalen Naiv-Philoophie auch sonst nichts anzufangen weis.

Athon Offline




Beiträge: 3.585

10.09.2017 14:18
#1586 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov

Zitat von Reklov #1584
Was hätte mir auch ein Psychoanalytiker schon groß dazu sagen können, was ich nicht bereits selber wundersam "erlebt" habe, in entsprechender Fachliteratur aber nur dünn erklärt vorfand?


Wenn man aufgrund der Wahrscheinlichkeit davon ausgehen muss, dass solche Traumerlebnisse gleichermaßen auf Gläubige und Nichtgläubige verteilt sein können, ist es nur logisch, dass solche Träume hinsichtlich ihrer Bewertung von der individuellen Motivation bzw. Grundeinstellung abhängig sind. Ich wage einfach zu bezweifeln, dass Du unter der Voraussetzung, nicht-gläubig zu sein, genauso gehandelt hättest, wie Du gehandelt hast.

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

10.09.2017 18:49
#1587 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

In der richtigen Reihenfolge ist alles eine Interpretation und eine "Bewertung" dieser Interpretation.


Nach welchen Voraussetzungen auf Grund gesicherter Erkenntnisse und nach welchen "Erwartungen" interpretiere ich meine Beobachtungen. Wenn sich in meinen Erwartungen mein Selbstwertbild wieder-spiegeln soll, dann werde ich meine Beobachtungen dahingehend interpretieren und meine Interpretation dahingehend bewerten. Wenn ich unter der Voraussetzung der Überzeugung, es gäbe keinen Zufall, mal einen Traum habe, der sich von mehreren hundert Millionen anderen abhebt, weil er sich am Tag darauf real bewahrheitet, dann interpretiere ich diesen Traum als übernatürliche Eingebung. Ein jemand, der in der Überzeugung lebt es gäbe keinen Zufall, wertet sich in seinem eigenen Selbstbild als Auserwählten und falls er dazu in seinem Leben auch noch öfter mal mehr Glück als Verstand hatte, um so mehr. Er kann sich ja nicht "erklären", (weil er nicht versteht) - warum die Sache gerade noch mal "gut für ihn ausgegangen" ist. Folglich muss es höhere Fügung gewesen sein. Zu meinen, darin mehr zu verstehen, was man nicht versteht und mehr darüber zu wissen, worüber man nichts weis, darin beweisen sich Narzissten und andere Halbdeppen immer im ganz Besonderen.

Die Aussage, Gott und die Zeit hätten große Gemeinsamkeiten, da an beiden "gemessen wird" zeigt schon mal deutlich, was im Hirn hinter dieser Behauptung so abläuft.
Um so mehr, als dieses selbe Gehirn an anderer Stelle wieder behauptet, Gott sei weder begreiflich noch erfassbar. Was also wird da an einem unbegreiflichen und unerfassbaren Gott gemessen, wenn nicht der überbewertete WICHTEL der eigenen Dummheit? Ganz abgesehen davon, dass auch "an der Zeit" nur dann etwas gemessen werden könnte, wenn man außerhalb stünde.

Reklov Offline




Beiträge: 5.923

10.09.2017 19:47
#1588 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Jeder hat mal sogenannte "präkognitive" Träume.. und wenn dann zufällig mal ein Traum von hunderten Millionen anderen, die sich alle nicht "erfüllen", doch in Erfüllung geht, dann ist das Zufall pur und nichts anderes.

Deine Theorie wäre richtig, wenn ich viele und nicht nur diesen "einen" wichtigen Traum gehabt hätte. Vorher oder nachher erlebte ich solches nie mehr.

Zitat
Du lebst in der Wahnvorstellung dass es keinen Zufall gibt und von daher alles Fügung und Vorbestimmung ist. Ich hab schon zu viel Zeit damit vergeudet dir zu erklären, warum diese Vorstellung blanker Unsinn ist.

Nicht alles, was einem "zufällt", muss eine Fügung darstellen, aber es sind stets mehr oder weniger nachvollziehbare Ursachen dahinter. Wenn Du also z.B. auf einer Bananenschale ausrutschst, so muss diese jemand dort zuvor hingeworfen haben - und - Du musst ein bestimmtes Maß an Unaufmerksamkeit mitbringen. Mit "Fügung", wie ich sie in meinem einmaligen präcognitiven Traum erlebt habe, hat dies aber herzlich wenig zu tun. Ich nehme mir wiederholt die Zeit, Dir solche Unterschiede aufzuzeigen. Ob Du sie begreifst, liegt an Dir. (?)

Zitat
Wenn ich unter der Voraussetzung der Überzeugung, es gäbe keinen Zufall, mal einen Traum habe, der sich von mehreren hundert Millionen anderen abhebt, weil er sich am Tag darauf real bewahrheitet, dann interpretiere ich diesen Traum als übernatürliche Eingebung.

Meine Traum-Serie wiederholte sich allerdings mehrmals mit genau den gleichen Bilder, bis sie nicht mehr wiederkehrte, dafür aber etwa 6 Monate später als Realität auftrat. Die Dinge lagen also bei mir völlig anders, als z.B. in einem Lotto-Spiel, wo einen der mathematische Zufall treffen kann.

Zitat
Die Aussage, Gott und die Zeit hätten große Gemeinsamkeiten, da an beiden "gemessen wird" zeigt schon mal deutlich, was im Hirn hinter dieser Behauptung so abläuft.
Um so mehr, als dieses selbe Gehirn an anderer Stelle wieder behauptet, Gott sei weder begreiflich noch erfassbar. Was also wird da an einem unbegreiflichen und unerfassbaren Gott gemessen,

An der Gotteslehre "misst" man z.B. Gewissensentscheidungen, während die menschliche Zeitvorstellung an Bewegungen von Körpern gemessen wird. Die kosmisch gleichmäßig fließende Zeit, wie sie A. Einstein ansprach, ist von uns ebenfalls noch nicht "entdeckt" worden. - So bleibt auch die Wortchiffer "Gott", als solche, weder begreiflich noch ergreiflich - im Unterschied zur erforschbaren materiellen Welt, die wir aber auch noch längst nicht in allen kosmischen Details und Dimensionen ergreifen und damit auch verstehen können.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.923

10.09.2017 19:53
#1589 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Ich wage einfach zu bezweifeln, dass Du unter der Voraussetzung, nicht-gläubig zu sein, genauso gehandelt hättest, wie Du gehandelt hast.

Athon,

... Deine Vermutung ist falsch, da ich ja (nach etwa 6 Monaten) plötzlich zum Handeln (wie es der Traum vorher andeutete) durch äußere Umstände gezwungen wurde. Das alles hatte herzlich wenig mit Glauben oder Unglauben zu tun. Details könnten Dir die Sache verdeutlichen, aber dies wäre dann doch wieder viel zu privat.

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

10.09.2017 20:55
#1590 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Da Träume sich generell nur auf die eigene Lebensbiografie und die damit einhergehende Verarbeitung der Sinneswahrnehmung beziehen.. wovon dann auch die jeweilige Interpretation der Traumerlebenisse abhängt, hat meine Theorie auch ganz unabhängig von DIR ihre Gültigkeit. http://www.spektrum.de/lexikon/neurowiss...t/traeume/13186

Aber genau das ist für DICH das Problem. Menschen mit einer krankhaft narzisstischen Persönlichkeitsstörung leben in der Überzeugung, das ihre eigene subjektive Weltinterpretation der Maßstab aller letzten Erkenntnis sei.

Solche Aussagen wie: "Wenn ich nicht schon viele solcher Träume gehabt hätte, würde deine Theorie stimmen... ", kann niemand überprüfen. Deine äußerst mehrkwürdeige Spinoza-Interpretation lässt aber keinen Zweifel offen, dass DU dich und deine eigenen subjektiven Wirklichkeits-Interpretationen weit höher bewertest, als sie mit der tatsächlichen Realität übereinstimmen.

Reklov Offline




Beiträge: 5.923

11.09.2017 13:48
#1591 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Solche Aussagen wie: "Wenn ich nicht schon viele solcher Träume gehabt hätte, würde deine Theorie stimmen... ", kann niemand überprüfen.

Ich habe schon öfter gemerkt, dass Du entweder nicht richtig Deutsch verstehst, oder aber zu flüchtig liest, denn - ich schrieb unter #1588: >> Deine Theorie wäre richtig, wenn ich viele und nicht nur diesen "einen" wichtigen Traum gehabt hätte. Vorher oder nachher erlebte ich solches nie mehr. << Ich habe also nicht "viele", sondern nur diesen "einen", für mich entscheidenden präcognitiven Traum gehabt. Bevor Du also überhastet antwortest, lese zunächst mal langsam und richtig!

Zitat
Deine äußerst mehrkwürdeige Spinoza-Interpretation lässt aber keinen Zweifel offen, dass DU dich und deine eigenen subjektiven Wirklichkeits-Interpretationen weit höher bewertest, als sie mit der tatsächlichen Realität übereinstimmen.

Zu Spinozas Gottes-Interpretation hätte ich an sich auch von anderen mehr ertwartet. Einer der wenigen, war Gysi, der aber mit dem Wort SUBSTANZ seine Schwierigkeiten hatte, was auch daher rührte, dass er sich mit dem Hauptwerk von Spinoza (DIE ETHIK) nie selber auseinandergesetzt hatte. (Das wäre aber zunächst eine grundlegende Voraussetzung.)

Übrigens: Deine, mehr auf die Erkenntnisse der Naturwissenschaften gerichtete subjektive Wirklichkeitsinterpretation ist gebunden an ein Allgemeines in der Spaltung: Solches "Erkennen" ergreift das Einssein von Allgemeinem und Einzelnen im Gegenstand. Es zeigt sich aber, dass die Spaltungen, obgleich sie unser Denken ermöglichen und ständig in unserem Denken gegenwärtig sind, doch selber auf keine Weise eindeutig und durchsichtig denkbar sind. Hier liegen die Grenzen unseres Denkens, in denen alles Denken steht, die deshalb vom Denkenden auch nicht mehr sinngemäß erfasst werden können.

Beide Auffassungen (religiöse und wissenschaftliche) sind Deutungen des GANZEN unseres gegenständlichen Erkennens. Beide sind ein Lesen der Chifferschrift der Gesamterscheinung des Seins durch Hervorbringen einer deutenden Chifferschrift. - Natürlich haben alle mythischen, gnostischen, metaphysischen Antworten einen Mangel! - Nimmt man sie als Einsichten, die begründet und bewiesen und gegeneinander als richtig und falsch ausgespielt werden, so sind sie hinfällig. Allerdings kann man mit Logik allein auch keine Antwort zu dem uns Umgreifenden bekommen. Wir erhalten keine Antworten, was geschehen ist, woher das Sein kommt, sondern können lediglich Erhellungen und Durchbrüche an den Grenzen unseres Erfahrens, unserer Möglichkeiten erleben.
Wir leben im UMGREIFENDEN, aber wissen nur, was uns Gegenstand wird. Wir leben nicht in der Spaltung allein, vielmehr zuerst und zuletzt in dem, woraus die Spaltung erwächst. So leben wir in der Welt, die gegenwärtig ist, in unserer Umwelt, die uns trägt und zu der wir uns verhalten, ohne sie im Ganzen zu kennen.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.923

11.09.2017 14:11
#1592 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Da Träume sich generell nur auf die eigene Lebensbiografie und die damit einhergehende Verarbeitung der Sinneswahrnehmung beziehen.. wovon dann auch die jeweilige Interpretation der Traumerlebenisse abhängt, hat meine Theorie auch ganz unabhängig von DIR ihre Gültigkeit. http://www.spektrum.de/lexikon/neurowiss...t/traeume/13186

Aber genau das ist für DICH das Problem. Menschen mit einer krankhaft narzisstischen Persönlichkeitsstörung leben

Perquestavolta,

... der Inhalt Deines links war mir schon aus anderen Fachberichten bekannt. Allerdings müsste es ja auch Dir aufgefallen sein, dass der "präcognitive Traum" hier mit keinem Wort thematisiert wird. (???) Die bekannten und vielschichtigen "Alltagsträume" sind ja jedem Menschen auf seine Weise vertraut und dennoch geben auch hier die auf dem Markt erhältlichen Fachbücher nur grobe Symbol-Deutungen her. Der "präcognitive" Traum ist selten, vor allem, wenn er dann auch so zutrifft. Dieser entzieht sich als sehr persönliches Erlebnis jeder Verallgemeinerung seitens der Unbeteiligten/Unerfahrenen.

Die in Deinem link aufgelisteten Details über die Arbeit unseres Gehirns während dem Schlaf sind aus der gleichen "Fachsprache" geformt, wie z.B. die medizinischen Beschreibungen der Details und Funktionen im menschlichen Körper. Damit ist aber auch schon die Grenze der Erkenntnis erreicht. Rückt man aber den "ganzen Menschen" ins Blickfeld, so bleibt er uns als Erscheinung ein Rätsel, dass auch in der anthropologischen Forschung noch sehr viele Fragen offen lässt.

Dein Problem ist, dass Dir der präcognitive und sich dann auch erfüllende Traum nicht zugänglich ist, weil Du darin (bis jetzt) gänzlich unerfahren und unbeteiligt bist. Ich würde diesen Mangel aber nicht als "Persönlichkeitsstörung" bezeichnen wollen, eher als "Erlebnis-Lücke". Wie also glaubst Du, bei diesem Thema überzeugend mitreden zu können, hast Du doch hierzu keinerlei eigene Erfahrungen machen können.

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 3.585

11.09.2017 14:16
#1593 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov

Zitat von Reklov #1589
Deine Vermutung ist falsch, da ich ja (nach etwa 6 Monaten) plötzlich zum Handeln (wie es der Traum vorher andeutete) durch äußere Umstände gezwungen wurde. Das alles hatte herzlich wenig mit Glauben oder Unglauben zu tun.


Deine bisherigen Einlassungen ließen mich vermuten, dass das 6 Monate später eingetretene Ereignis bereits in Deinem Traum offenkundig wurde. Offenbar ist dies aber nicht der Fall. Dann bist Du also im Traum auf die Suche nach einer neuen Behausung gegangen, ohne dass dazu ein konkreter Anlass erkennbar war. Da liegt es doch sehr nahe, hinter Deiner erst nach 6 Monaten erfolgten Herstellung von Zusammenhängen zwischen Traum und Realität eine Affininität zu sog. übernatürlichen Vorgängen zu vermuten. Deine bisherigen Beiträge sind ein Beleg dafür.

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Reklov Offline




Beiträge: 5.923

11.09.2017 14:27
#1594 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Da liegt es doch sehr nahe, hinter Deiner erst nach 6 Monaten erfolgten Herstellung von Zusammenhängen zwischen Traum und Realität eine Affininität zu sog. übernatürlichen Vorgängen zu vermuten.

Athon,

... rückblickend weiß ich heute genau, dass sich die Dinge (hinter meinem Rücken!) schon vor den 6 Monaten "entwickelt" hatten, ohne, dass mir dies so gesagt wurde, was auch möglich gewesen wäre. Nur das Bekanntwerden trat nach etwa 6 Monaten bei mir ein und so war ich dann zur Aktivität gezwungen. Aber - wie schon gesagt - die Details sind Privatsache und nur ein Gespräch unter vier Augen könnte Dir tiefere, auch erstaunliche Einsichten vermitteln.
Meiner Meinung nach gibt es übrigens keine "übernatürlichen Vorgänge". Alles, was passiert, ist "natürlich", auch wenn wir die Zusammenhänge bisher nicht verstehen, weil sie die Fachleute nicht ergründen können. Auch das ist verständlich, denn uns sind nun mal auch Grenzen gesetzt.

Zitat
Deine bisherigen Beiträge sind ein Beleg dafür.

Meine Beiträge sind auch ein Beleg für Begrenzungen innerhalb unserer Erkenntnis. Auch der Deinen.

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 3.585

11.09.2017 18:50
#1595 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov

Zitat von Reklov #1594
... rückblickend weiß ich heute genau, dass sich die Dinge (hinter meinem Rücken!) schon vor den 6 Monaten "entwickelt" hatten, ohne, dass mir dies so gesagt wurde, was auch möglich gewesen wäre. Nur das Bekanntwerden trat nach etwa 6 Monaten bei mir ein und so war ich dann zur Aktivität gezwungen.


Dann kann man also davon ausgehen, dass sich ohne diesen Traum am Geschehen nichts geändert hätte und trotz des Traums deinerseits keine vorbereitenden Maßnahmen getroffen worden sind. Ist diese Schlussfolgerung sachlich korrekt?

Zitat
Meiner Meinung nach gibt es übrigens keine "übernatürlichen Vorgänge".


Nach meiner Ansicht auch nicht... Deshalb habe ich "sog." davor gesetzt.

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

11.09.2017 18:55
#1596 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #1592
[quote]

... der Inhalt Deines links war mir schon aus anderen Fachberichten bekannt. Allerdings müsste es ja auch Dir aufgefallen sein, dass der "präcognitive Traum" hier mit keinem Wort thematisiert wird. (???)




Der Inhalt erklärt eindeutig, dass vermeintlich präkognitive Traumerlebenisse nichts anderes sind, als dahingehend willkürliche Interpretationen.
Offensichtlich war dir der "Inhalt" dann wohl doch nicht "bekannt und verstanden scheinst du ihn jetzt, nach dem er dir bekannt wurde, auch trotzdem nicht zu haben..

Du "interpretierst" eben "alles" nach deiner eigenen Beliebigkeit und in der es natürlich um nichts anderes geht, als um narzisstische Selbstvergötterung.

Reklov Offline




Beiträge: 5.923

12.09.2017 09:58
#1597 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Dann kann man also davon ausgehen, dass sich ohne diesen Traum am Geschehen nichts geändert hätte und trotz des Traums deinerseits keine vorbereitenden Maßnahmen getroffen worden sind. Ist diese Schlussfolgerung sachlich korrekt?

Athon,

... das ist so richtig. - Ich konnte keine "vorbereitenden" Maßnahmen treffen, da ich die "realen" Folgen der sich stets gleich wiederholenden Traum-Bilder-Serie nicht ernst nahm, sondern sie in die übliche Kiste der bekannten Alltagsträume einordnete. Ich war zwar beunruhigt, sprach auch mit meiner Frau darüber, aber auch sie spielte das Ganze als harmlos herunter, denn schließlich wohnten wir ja schon seit über 30 Jahren in unserem Haus. Dies sollte sich aber schlagartig ändern!

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.923

12.09.2017 10:12
#1598 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Der Inhalt erklärt eindeutig, dass vermeintlich präkognitive Traumerlebenisse nichts anderes sind, als dahingehend willkürliche Interpretationen.
Offensichtlich war dir der "Inhalt" dann wohl doch nicht "bekannt und verstanden scheinst du ihn jetzt, nach dem er dir bekannt wurde, auch trotzdem nicht zu haben..

Perquestavolta,

... habe Deinen link nochmals gelesen und darin zwar viel über die Aktivitäten unseres Gehirns im Traum erfahren, aber das Wort "präcognitiv" konnte ich nirgends entdecken! (Wo soll sich denn die entsprechende Zeile mit dem entsprechenden Begriff im link-Text befinden?)
Interessant waren für mich u.a. folgende Stellen im Text:

>> Die Funktion des Traumschlafs ist bislang nur unzureichend verstanden, sie ist aber seit langem in der Geschichte der menschlichen Kultur Gegenstand zahlreicher Spekulationen: vom Kontaktreich mit Göttern, Verstorbenen usw. über einen Zugang zum kollektiven Unbewußten (C.G. Jung) und einem "Tummelplatz" unbewußten Triebgeschehens von oft destruktiver oder sexueller Natur (S. Freud) bis hin zur Verarbeitung von Tagesresten. <<

Oder dieses:

>> Wenn Träumen einen biologischen Anpassungswert hat, also in der Evolution selektiert wurde, wäre das auch für die Erforschung von Bewußtsein allgemein erhellend, weil es dafür spräche, daß zumindest manche Bewußtseinszustände dann im Gegensatz zur Annahme einiger Philosophen und Neurowissenschaftler keine kausal wirkungslosen Epiphänomene sind. Geist und Gehirn, Leib-Seele-Problem, Willensfreiheit. <<

Zitat
Du "interpretierst" eben "alles" nach deiner eigenen Beliebigkeit und in der es natürlich um nichts anderes geht, als um narzisstische Selbstvergötterung.

Was ein sich erfüllender präcognitiver Traum mit "narzisstischer Selbstvergötterung" zu tun haben soll, zumal, wenn sich seine "Signale" als eindeutige Ansage zur Veränderung des Lebensweges herausstellen, müsstest Du mir aber schon näher erläutern können.

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 3.585

12.09.2017 13:05
#1599 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov

Zitat von Reklov #1597
Ich konnte keine "vorbereitenden" Maßnahmen treffen, da ich die "realen" Folgen der sich stets gleich wiederholenden Traum-Bilder-Serie nicht ernst nahm, sondern sie in die übliche Kiste der bekannten Alltagsträume einordnete.


Ich halte also fest, dass Du im Traum (ohne rational ersichtlichen Grund) "Maßnahmen" ergriffen hast, deren Ursache real 6 Monate später eintrat. Man kann hier wohl nicht von einem "Blick in die Zukunft" reden, da Dir das eigentliche auslösende Ereignis durch den Traum nicht "vermittelt" wurde. Insofern ist der Begriff Präkognition, bezogen auf Deine Person, nicht anwendbar, allenfalls auf die Dir im Traum "erschienenen" Personen.
Aus deren "Verhalten" wäre schlüssig zu folgern, dass die Zukunft nicht vom Zufall abhängig ist, sondern in ihrer gesamten Ausdehnung geplant sein müsste. Ebenso wie die Vergangenheit und die Gegenwart.

Das hieße aber in der Konsequenz, dass beispielsweise die am nächsten Samstag gezogenen Lottozahlen nicht nur heute sondern bereits seit Existenz des Universums feststehen und vom Ziehungsgerät nur noch "abgerufen" werden.
Dieser "Plan" würde dann auch gleichzeitig beinhalten, dass jegliche Handlung jedes einzelnen Menschen vorbestimmt wäre und das, was wir Menschen als "freie Willensentscheidung" bezeichnen, real nicht existiert.

Dies glaubst Du wirklich...?

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

12.09.2017 17:52
#1600 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #1598
>> Die Funktion des Traumschlafs ist bislang nur unzureichend verstanden, sie ist aber seit langem in der Geschichte der menschlichen Kultur Gegenstand zahlreicher Spekulationen: vom Kontaktreich mit Göttern, Verstorbenen usw. über einen Zugang zum kollektiven Unbewußten (C.G. Jung) und einem "Tummelplatz" unbewußten Triebgeschehens von oft destruktiver oder sexueller Natur (S. Freud) bis hin zur Verarbeitung von Tagesresten. <<


Was hat das mit dem Streben nach Selbstvergötterung wie in deinem Fall zu tun:

Die Antwort darauf ist ganz einfach Reklov! Sie spiegelt sich auch in deiner Forderung wieder, dass derjenige, welcher präkognitiven Traum nicht kennt, nicht mitreden darf und einfach nur zuzuhören hätte. Eine eingehende Erklärung, die mir viel Zeitvergeudung erspart findest du hier: www.infosekta.ch/media/pdf/Esoterik_und_Narzissmus.pdf

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