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Dieses Thema hat 2.295 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

15.09.2017 16:16
#1626 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Das ist alles Krampf und Blödsinn, Reklov.

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.936

16.09.2017 09:15
#1627 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zufall oder Rahmenbedingung?
Auf diese Frage von Athon bezüglich Kometen oder Asteroiden hat Reklov zwar wieder ellenlang referiert, beantwortet hat er sie jedoch nicht.

Tiere und Weiterentwicklung?
Hier führt Reklov Haie und Schildkröten an, die sich angeblich nicht verändert hätten. Das der Mensch sich ebenfalls aus Tieren entwickelt hat, ignoriert er vollkommen. Das es drei Massensterben auf der Erde gab, bei der jeweils über 90% der Tiere ausgerottet wurden, erwähnt er ebenfalls nicht.

Typisch Reklov. Er lebt unbeirrbar in seiner eigenen Welt.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

16.09.2017 14:44
#1628 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Reklov hat gar keine Ahnung von all dem. Ihm ist zwar alles oberflächlich bekannt, wie er behauptet, aber die Zusammenhänge versteht er trotzdem nicht. Also interpretiert er sich aus einem Bisschen von allem seine eigene Idealsicht der Dinge zusammen. Daran wäre grundlegend nichts Anstößiges, weil das bis zu einem gewissen auch Grad völlig normal ist. Aber bei ihm gehts um viel mehr, nämlich um den superlativen Wert seines eigen Spiegelbildes welches sich in seiner esoterisch verkroksten Welttheorie wieder spiegeln muss. Wie sonst wohl, kann jemand, der selbst keinen Muli von einem Esel unterscheiden kann, seine eigene Interpretation der biologischen Evolution als maßgebendste Erkenntnis aller Erkenntnisse proklamieren wollen und dabei jegliches sachliche wie nachbrüfbare Argument, welches seine geplante Schöpfungsvolution total ad Absurduum führt, einfach ignorieren. Für all das gibt es nur zwei mögliche Erklärungen. Entweder man ist einfach zu doof und zu "dämlich" naturwissenschaftlichen Informationsinhalten einfach mal wertungsunabhängig zu folgen und diese neutral zu überdenken, oder man hat ein gravierendes Persönlichkeitsproblem, welches Psychiater und Psychologen als pathologisch "boshaften Narzissmus" beschreiben.

Reklov Offline




Beiträge: 5.746

16.09.2017 17:07
#1629 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Tiere und Weiterentwicklung?
Hier führt Reklov Haie und Schildkröten an, die sich angeblich nicht verändert hätten.

Blackysmart,

... so war in einem Fachbericht, auch mal in einer TV-Doku zu erfahren. Hat ein Tier einmal seine "Ideal-Form" erreicht, verändert sich an dieser nichts ohne zwingende Gründe.

Zitat
Das es drei Massensterben auf der Erde gab, bei der jeweils über 90% der Tiere ausgerottet wurden, erwähnt er ebenfalls nicht.

Es soll sogar 5 Massensterben gegeben haben! Das erste soll gegen Ende des Ordoviziums geschehen sein und ließ über 50% der marinen Arten verschwinden. Am Ende der Kreidezeit passierte das 5. Sterben, bei dem auch die Dinos dran glauben mussten. Ich kann hier aber aus Zeitgründen nicht ständig vollkommene Abhandlungen schreiben, gehe auch davon aus, dass andere user hier und da selber bestens informiert sind. Sich nun gegenseitig "Unvollständigkeit" aufs Brot zu schmieren, bringt wenig Förderliches hervor.

Zitat
Das der Mensch sich ebenfalls aus Tieren entwickelt hat, ignoriert er vollkommen.

Keinesfalls ignoriere ich dies - nur - der Mensch nimmt (nicht nur bei mir) eine Sonderstellung ein, weil nur er sich zu dem Wesen "entwickelt" hat, welches bewusst reflektieren kann und nicht nur allein notgedrungen, in triebgesteuerter Manier, agieren und reagieren muss.

Die eigentliche Frage hierzu lautet jedoch ebenfalls: Alles Zufall oder aber ein gelenkter, von uns nicht einsehbarer Ablauf eines Planes mit finalem Zweck?!?
Alles andere sind erlern- und erfahrbare Wissensdetails, oder auch nachschlagbare Informationen.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.746

16.09.2017 17:32
#1630 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Wie sonst wohl, kann jemand, der selbst keinen Muli von einem Esel unterscheiden kann, seine eigene Interpretation der biologischen Evolution als maßgebendste Erkenntnis aller Erkenntnisse proklamieren wollen und dabei jegliches sachliche wie nachbrüfbare Argument, welches seine geplante Schöpfungsvolution total ad Absurduum führt, einfach ignorieren.

Perwuestavolta,

... wieder versuchst Du mit Deinem dürftigen "Schulwissen" hausieren zu gehen. - Ich sage Dir aber, dass nicht nur bei euch auf den Schulen gelehrt wird, dass ein Muli eine Kreuzung zwischen einem Eselshengst und einer Pferdestute ist. (Sollen wir also über solche Details Zeit verschwenden??)

Zitat
seine eigene Interpretation der biologischen Evolution als maßgebendste Erkenntnis aller Erkenntnisse proklamieren wollen und dabei jegliches sachliche wie nachbrüfbare Argument, welches seine geplante Schöpfungsvolution total ad Absurduum führt, einfach ignorieren.

Lies mal über Darwins Arbeit mehr nach, dann wirst Du auch mehr kapieren! - In seinem Buch >Die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl< schrieb er:

>> Es ist wahrscheinlich etwas Erhabenes um die Auffassung, dass der Schöpfer den Keim allen Lebens, das uns umgibt, nur wenigen oder gar nur einer einzigen Form eingehaucht hat und dass, während sich unsere Erde nach den Gesetzen der Schwerkraft im Kreise bewegt, aus einem so schlichten Anfang eine unendliche Zahl der schönsten und wunderbarsten Formen entstand und entsteht. <<

Während Darwin, bei völliger Ablehnung der biblischen Offenbarung, noch von einem vagen Deismus ausging (d.h. Gott als unpersönliches Wesen betrachtend), vollzog Ernst Haeckel den Schritt zum totalen Atheismus, indem er postulierte, dass die Organismen auf rein physikalisch-chemischem Wege entstanden sind." In diesem Gefolge befinden sich die heutigen Neodarwinisten M. Eigen, C. Bresch, B.-O. Küppers, die mit ihrem reduktionistischen Denkansatz der Selbstorganisation der Materie viele zu einer atheistischen oder deistischen - und damit antibiblischen - Weltanschauung verführen.

Du und andere mögen sich ja dem Gedanken einer Selbstorganisation der Materie zuneigen, damit sind aber weder die Fragen nach der eigentlichen Ur-Sache, noch nach dem finalen Zweck beantwortet! - Das so erworbene Wissen bleibt also zunächst nur praktisches, katalogisierbares, aber dennoch "totes Wissen".
Das Thema ist aber viel zu breit und kann hier nur in Telegramm-Manier bruchstückhaft bearbeitet werden.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.746

16.09.2017 17:48
#1631 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Zufall oder Rahmenbedingung?
Auf diese Frage von Athon bezüglich Kometen oder Asteroiden hat Reklov zwar wieder ellenlang referiert, beantwortet hat er sie jedoch nicht.

Blackysmart,

... wie in eienem astrophysikalischen Bericht zu lesen war, soll der Asteroidengürtel, der sich zwischen den Planetenbahnen von Mars und Jupiter befindet, eine Art SCHUTZMAUER für unsere Erde darstellen, denn er soll schon so manchen Asteroiden-Irrläufer aus dem Dunkel des Weltraumes, wie eine Mauer, blockiert und aufgehalten haben, weiter und direkt auf die Erde zuzufliegen. Allerdings löst solch ein "Irrläufer" bei solch einer Kollision auch manchmal ungewollt eine Richtungsänderung eines anderen Asteroiden im Gürtel aus, der dann unberechenbar in neue Flugrichtungen ausschert.

Bisher ist die Erde jedenfall noch am Drehen. Ist dieser Asteroidengürtel also Zufall oder Rahmenbedingung? - Das darf sich jeder selber ausmalen - ganz nach seinem Weltbild.

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

16.09.2017 17:58
#1632 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #1630

Zitat
Wie sonst wohl, kann jemand, der selbst keinen Muli von einem Esel unterscheiden kann, seine eigene Interpretation der biologischen Evolution als maßgebendste Erkenntnis aller Erkenntnisse proklamieren wollen und dabei jegliches sachliche wie nachbrüfbare Argument, welches seine geplante Schöpfungsvolution total ad Absurduum führt, einfach ignorieren.
Perwuestavolta,
Ich sage Dir aber, dass nicht nur bei euch auf den Schulen gelehrt wird, dass ein Muli eine Kreuzung zwischen einem Eselshengst und einer Pferdestute ist.

Du stellst hiermit wieder mal deine erbärmliche Oberflächlichkeit unter Beweis wie ebenso deine Unfähigkeit, naturwissenschaftliche Inhalte im Gesamatkontext zu wertneutral begreifen. Ein "Muli" kann kann sowohl ein "Maulpferd", wie auch eine "Maulesel" sein. Die Kreuzung ist auch andersherum möglich..

Athon Offline




Beiträge: 3.449

17.09.2017 08:18
#1633 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov

Zitat von Reklov #1625
... ich sprach nicht davon, dass "alles weitere" unserem freien Willen unterliegt, sondern sprach lediglich von einem "Spielraum" für unsere Kreativität und unseren Willen.


Ein solcher nicht näher zu begrenzender "Spielraum" macht es natürlich einem entsprechend Argumentierenden extrem einfach, Ereignisse je nach Überzeugungslage in die eine oder die andere "Schublade" zu packen. Dann läuft er auch keinerlei Gefahr, für logische Argumente empfänglich zu werden...

Zitat
...ganz abgesehen von den körperlichen oder psychischen Problemen, welche auftauchen, würde jemand über Jahrzehnte in einem Raumschiff verbringen. (?)


Offenbar sind Dir die Auswirkungen auf zeitliche Abläufe bei zunehmender Geschwindigkeit nicht geläufig. Du solltest Dich näher mit Einstein befassen, dagegen wären dann die von Dir geschilderten "Probleme" geradezu banal...

Zitat
Wie bekannt, wurde unsere Erde ja schon mehrmals von "Geschossen" aus dem Weltall getroffen. Diese >Brocken< müssen sich aber beim Eintritt in die Atmosphäre zunächst einer Reibungshitze aussetzen und zerbersten dabei zu kleineren Teilen. Ein Komet besteht aus Eis, Staub und lockerem Gestein und zerbricht wegen der Reibungshitze beim Entritt in den Erdgürtel leichter, als z.B. ein viel stabilerer Asteroid, der mit seinem metallischen Kern und seinen beachtlichen, oft 4stelligen km-Maßen schon zu den Kleinplaneten gezählt wird.


Wirklich toll. Blackysmart hat vollkommen Recht: Meine Frage in #1623 wird dazu in keiner Weise beantwortet, auch nicht durch Deine Abhandlung über den Asteroidengürtel. Ich wiederhole daher: Ist das kosmische Ereignis, mit dem ein Komet aus seiner Bahn getrieben wird, nun eine Rahmenbedingung oder Zufall?

Zitat
Nimm mal an, Du hast einen Autounfall. Sein "Höhepunkt" ist zwar der crash und amit ist der Vorgang auch beendet. - Dessen Ursachenkette beginnt aber zeitlich, schon mit dem Aufstehen am Morgen, zu "arbeiten". Hättest Du Dich z.B. 3 Minuten länger rasiert oder wärst 4 Minuten früher aus dem Haus gegangen, so wäre Dein Auto nicht mit dem anderen Wagen am Punkt X zusammengestoßen, wo Dir genau um 7:30 Uhr an einer bestimmten Straßenkreuzung Deine Vorfahrt genommen wurde. Für den Fahrer, welcher in Dich hineinrummste, gilt natürlich das gleiche Ursachen-Zeit-Muster. So kompliziert sind Ursachenketten. Sie wirken nur oberflächlich betrachtet wie "zufällig", bergen aber mathematisch sekundengenaue Zeit-Abläufe und überlappende Deckungen in sich. Das macht sie auch unmöglich berechenbar und gibt ihnen diesen "schicksalhaften" Charakter.


Genau, Reklov. Deswegen werden sie auch "Zufall" genannt... Ich halte es für absurd, zeitliche Abläufe und Handlungen für ein Ereignis im Nachhinein als ursächlich zu bezeichnen und daraus eine vielleicht bestehende "Planung" eines möglicherweise bewusst handelnden "Gottes" zu konstruieren.

Zitat
JA - aber da liefen die "Schicksalsräder" bereits und es war nichts mehr zu machen.


Nur noch eine Nachfrage zum Verständnis: Hast Du die beiden Personen aus Deinen Träumen nun vor Eintritt des lebensverändernden Ereignisses getroffen oder erst danach. Dies wurde leider nicht deutlich.

----------------------------------------------------
NUR DER ZWEIFEL LÄSST UNS DENKEN

Reklov Offline




Beiträge: 5.746

17.09.2017 10:51
#1634 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Du stellst hiermit wieder mal deine erbärmliche Oberflächlichkeit unter Beweis

Perquestavolta,

... mein Hinweis zum Begriff >Muli< war nicht "erbärmlich", sondern nur nicht speziell genug.
Der fehlende Hinweis auf zwei verschiedene Kreuzungen: das Maultier – eine Kreuzung aus Eselhengst und Pferdestute – und der Maulesel – eine Kreuzung aus Pferdehengst und Eselstute sind weiterführende Vertiefungen zu diesem Thema, aber - wir schreiben hier ja in der Regel keine wissenschaftlichen Abhandlungen - wie z.B.: >> da Esel und Pferde unterschiedlich viele Chromosomen besitzen, können sich Mulis in der Regel nicht fortpflanzen (etc.). << - Die Forum-Beiträge sind nun hier und da auch mit einer bestimmten Straffheit zu akzeptieren und jeder Wunsch nach Vertiefung eines Themas kann ja vom Interessierten dann selber abgearbeitet werden.

So beurteile ich Deine unschuldige Oberlächlichkeit bei der Betrachtung des Seins und Daseins ja auch nicht als "erbärmlich". Sie ist lediglich "unvollständig", weil sie ihren Blickpunkt allein nur stur auf die elektromagnetischen Wechselwirkungen innerhalb der Materie richtet.

Gruß von Reklov

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

17.09.2017 11:02
#1635 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Albert Einstein und Raumzeit-Phänomene. Bisher sind die Theorien des Jahrhundertgenies m. W. nicht widerlegt worden.

Überzeugt bin ich von der Annahme (!), dass Kausalität in einer Determinismus-Matrix universell vertreten ist.
Keiner von uns in diesem Forum ist wohl in der Lage, den Beweis oder Gegenbeweis für die Richtigkeit dieser "Theorie" zu liefern.

Das "Ganze" hat wahrscheinlich nichts mit einem handelnden oder bekifften Gott zu tun, der Sintfluten befiehlt oder mit dem Schnippen seines Fingers Asteroidenbomben in Richtung der Planeten startet.
Wenn wir ein hypothetisches Wesen mit solchen "Vollmachten" annehmen, dann muss ich von einem geisteskranken Akteur ausgehen, der seine eigene Schöpfung ablehnt und umgehend wieder teilweise vernichtet.

"Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag."

Reklov Offline




Beiträge: 5.746

17.09.2017 11:42
#1636 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Ein solcher nicht näher zu begrenzender "Spielraum" macht es natürlich einem entsprechend Argumentierenden extrem einfach, Ereignisse je nach Überzeugungslage in die eine oder die andere "Schublade" zu packen. Dann läuft er auch keinerlei Gefahr, für logische Argumente empfänglich zu werden...

Athon,

... "einfach" ist bei solchen Betrachtungen erst mal "gar nichts"! -

Wenn Du aber, wie es Gysi gerne macht, die menschliche Logik als Wortführer heranziehn willst, so darfst du dir schon klar machen, dass es auch innerhalb dieses geistigen Bereiches unterschiedliche "Abteilungen" gibt. Ich hatte diese ja hier schon mehrfach angegeben. Bei Wunsch wiederhole ich es gerne.

Zitat
Offenbar sind Dir die Auswirkungen auf zeitliche Abläufe bei zunehmender Geschwindigkeit nicht geläufig. Du solltest Dich näher mit Einstein befassen, dagegen wären dann die von Dir geschilderten "Probleme" geradezu banal...

Einsteins Theorien, z.B. über die Zeit und den Raumfahrer, welcher nach langer Fahrt wieder auf die Erde zurückkehrt, sind mir schon als Jugendlicher begegnet.
Wie gesagt - der Beweis muss, auch hier, erst noch erbracht werden.

Zitat
Ich wiederhole daher: Ist das kosmische Ereignis, mit dem ein Komet aus seiner Bahn getrieben wird, nun eine Rahmenbedingung oder Zufall?

Jeder Asteroid ist eine, in uns nicht vollständig bekannte Rahmenbedingungen eingebettete Erscheinung, die jedoch (könnte man sie zurückverfolgen) eine spezielle und auch bestimmbare Ur-Sache hat. Trifft z.B. ein Asteroid im Asteroidengürtel auf einen anderen - und - "schubst" diesen (weil er viel größer ist) in eine andere Richtung, so wäre es wiederum kein "Zufall", träfe dessen nun neu beeinflusste Flugbahn unsere Erde. Denn: Ur-Sache und Wirkung sind stets untrennbar.

Nichts entsteht aus dem Nichts und nichts entwickelt sich zufällig, auch wenn das manchem Gehirn so vorkommen mag!

Zitat
Ich halte es für absurd, zeitliche Abläufe und Handlungen für ein Ereignis im Nachhinein als ursächlich zu bezeichnen und daraus eine vielleicht bestehende "Planung" eines möglicherweise bewusst handelnden "Gottes" zu konstruieren.

Und ich halte Deine Denkweise für nicht umgreifend genug, weil sie nur die Holzspäne am Boden einer Tischlerwerkstatt beachtet und durchdenkend untersucht, anstatt auch mal auf den Hobel selbst und dann, in dritter Stufe, auf den Tischler zu fokusieren. - So etwas nennt man eine theosophische Betrachtung. Diese ist keineswegs verwerflich, wurde sie doch auch von anderen Menschen ernsthaft versucht - wenn auch mit unterschiedlichsten Resultaten.

Zitat
Nur noch eine Nachfrage zum Verständnis: Hast Du die beiden Personen aus Deinen Träumen nun vor Eintritt des lebensverändernden Ereignisses getroffen oder erst danach. Dies wurde leider nicht deutlich.

Eine der beiden Traum-Person kannte ich schon lange vorher - die andere nie. Die mir gut bekannte Person erzählte mir damals, dass diejenige, die ich nie persönlich gesprochen habe, mich damals in einem Feinkostladen nach vorher gezeigten Bildern erkannt habe. Dies geschah während eines Samstags in Stuttgart.
Da ich aber seinerzeit (vor vielen Jahren) noch in Weissach (bei Leonberg) wohnte, ist mir gerade dieser Zufall schon mehr als "unheimlich", denn ich wurde vom Mitverursacher meines neu erzwungenen Lebensweges genau in den wenigen Minuten (an der Feinkost-Ladenkasse stehend) anhand von Fotos (die er bei der anderen Person gezeigt bekommen hatte) "erkannt", obwohl ich seinerzeit höchstens nur alle 2 Monate nach Stuttgart zum Einkaufen gefahren war.

Mehr, schon fast mystisch anmutenden "Zufall" kann sich einer kaum ausmalen, denn Stuttgart ist groß und der Zeitpunkt, an dem ich "gesehen" wurde, bindet ja noch viele andere, fast mathematisch genaue Zeitpunkte unweigerlich in sich ein. Also: Ein bestimmtes Datum und sich genau kreuzende Wege in einer Großstadt, bis hin zum Anstehen an einer von mehreren Ladenkassen im gleichen Raum, in einem bestimmten Feinskostladen von vielen. - Auch das habe ich nie "vergessen" und füge ES zu den präcognitiven Träumen hinzu. - Aber, alle Theorie ist, besonders für den Unbeteiligten und Unerfahrenen, lediglich "grau". Er stochert darin mit seinen untersuchenden Gedanken herum, wie auf der Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen. - Ich aber "weiß", was mit widerfahren ist, weil ich es nun mal selber erlebte. Zwar nur "einmal", zunächst nur über eine erstaunlicher Symbolik, danach aber auch als reale "Praxis".

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

17.09.2017 13:59
#1637 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Direktkontakt im Beitrag #1635

Überzeugt bin ich von der Annahme (!), dass Kausalität in einer Determinismus-Matrix universell vertreten ist.
Keiner von uns in diesem Forum ist wohl in der Lage, den Beweis oder Gegenbeweis für die Richtigkeit dieser "Theorie" zu liefern.



Das ist ein ziemlicher Unfug.. Offensichtlich hast du wohl in der Schule in Physik nicht richtig aufgepasst, oder einfach nicht verstanden, was der Lehrer dir zu erklären versucht hat. Und die allgemeine Relativitätstheorie kennst du auch nur vom Hören-Sagen.. "Auch die Kausalität" selbst, liegt ihrerseits immer mehreren Ursachen von zufälligen Koinzidenzen zu Grunde. Die dynamische Verteilung (Thermodynamik) dieser möglichen Ursachen, ist bezogen auf die Teile unseres Universums nahezu unendlich und die damit einhergehenden Möglichkeiten der Koinzidenz und des Zufalls ebenso.. Folglich leben wir ganz gewiss nicht in einer Matrix. Auch in Anbetracht des viel diskutierten freien Willens, welcher es uns ermöglicht, die scheinbar absurdesten Entscheidungen zu treffen, wie ebenso auch mal zufällig die optimalste, hängt damit zusammen, dass wir die Realität in der Wir leben, einfach nur nach Erfahrungswerten interpretieren und auf Grund der sich ständig verändernden Rahmenbedingungen, immer etwas neues dazulernen müssen und also stets auch "probieren" und riskieren müssen.

Wenn die Astrophysiker sich bei Interpretation ihrer Messungen nicht grundlegendst getäuscht haben und sich unser Universum tatsächlich immer schneller ausdehnt, dann hat unser Universum keine irgendwelche Zukunft. Was soviel heißt, dass ALLES nur eine vorübergehende "emergente" Erscheinung ist und selbst die sogenannten Naturgesetze nur von vorübergehender Gültigkeit sind. Wenn denn, diese Naturgesetze dann auch nichts weiter sind, als Interpretationen unserer eigenen intersubjektiven Erfahrungen.

Auch in philosophischer Hinsicht ist deine Behauptung absoluter Nonsens. Niemand kann etwas widerlegen, was einfach nur mal so behauptet wird. Deswegen diskutieren wir ja. Die "Wahrheit" ist ein Frage der Wahrscheinlichkeiten in ihren Bezugsverhältnissen (Relativität) sowie ihrer Interpretation. Wenn jemand behauptet, "ER" hätte schon öfter präkognitive Träume gehabt und dies sei für ihn nur durch übernatürliche Erklärungsmodelle begreifbar, dann muss er sich zwangsläufig allen natürlichen Erklärungsmodelle verweigern, um dies Überzeugung aufrecht zu erhalten. Kann er ja gerne machen. Aber @Reklov ist der Meinung, dass "hier" auch jeder andere die seine Überzeugung übernehmen muss. Etwas nicht zu wissen oder nicht zu verstehen heißt für ihn, dass es keine andere Erklärung dafür gibt/ geben darf, als eine Übersinnliche. Und da er es offensichtlich nicht erträgt, wenn man ihm widerspricht, kann sich wohl jeder selber denken, welche Motive der Grund dafür sind.

Athon Offline




Beiträge: 3.449

17.09.2017 15:06
#1638 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov

Zitat von Reklov #1636
..."einfach" ist bei solchen Betrachtungen erst mal "gar nichts"!


Das kommt darauf an, was jeweils unter "einfach" verstanden wird. Je mehr unbeweisbare Annahmen ich für meine Argumentation verwenden kann, weil Unbeweisbares quantitativ keiner Begrenzung unterliegt, umso "einfacher" ist für mich deren Verwendung. Ob der Inhalt der Argumentation aber auch qualitativen Ansprüchen genügt, kann ja nicht bewiesen werden...

Zitat
Einsteins Theorien, z.B. über die Zeit und den Raumfahrer, welcher nach langer Fahrt wieder auf die Erde zurückkehrt, sind mir schon als Jugendlicher begegnet.
Wie gesagt - der Beweis muss, auch hier, erst noch erbracht werden.


Du bist hier nicht auf dem Laufenden, Reklov. Dieser Beweis ist schon vor Jahren erbracht worden.

Zitat
Jeder Asteroid ist eine, in uns nicht vollständig bekannte Rahmenbedingungen eingebettete Erscheinung, die jedoch (könnte man sie zurückverfolgen) eine spezielle und auch bestimmbare Ur-Sache hat. Trifft z.B. ein Asteroid im Asteroidengürtel auf einen anderen - und - "schubst" diesen (weil er viel größer ist) in eine andere Richtung, so wäre es wiederum kein "Zufall", träfe dessen nun neu beeinflusste Flugbahn unsere Erde. Denn: Ur-Sache und Wirkung sind stets untrennbar.


Die Existenz eines Asteroiden hat natürlich auch ohne Möglichkeit des Zurückverfolgens eine Ursache... Das bestreitet hier niemand. Du verwendest aber das Argument der "Rahmenbedingung", ohne diese näher benennen oder definieren zu können, verwendest sie aber zur Negierung des "Zufalls". Dann wäre aus Deiner Sicht das Zusammentreffen zweier Asteroiden nicht zufällig, sondern Teil der nicht näher zu erklärenden "Rahmenbedingung"?
Das halte ich für Unfug, weil die im Kosmos herrschenden Zustände aus Bewegung, Geschwindigkeit, Masse usw. nahezu unendlich mannigfaltig sind, dass aus meiner Sicht eine bewusste Planung ausgeschlossen ist. Daher ist die auf den zufälligen Zusammenstoß der Asteroiden folgende "Wirkung" des möglichen Aufpralls auf die Erde der Zufälligkeit geschuldet, dass diese sich gerade in diesem Moment in der Flugbahn befindet. Selbst wenn die Rotation der Erde um die Sonne Gesetzmäßigkeiten unterliegt.

Zitat
Nichts entsteht aus dem Nichts und nichts entwickelt sich zufällig


Um diese Aussage als in sich schlüssig betrachten zu können, müsste "Nichts" definiert werden. Was also ist das Nichts?

Zitat
Und ich halte Deine Denkweise für nicht umgreifend genug, weil sie nur die Holzspäne am Boden einer Tischlerwerkstatt beachtet und durchdenkend untersucht, anstatt auch mal auf den Hobel selbst und dann, in dritter Stufe, auf den Tischler zu fokusieren.


Um Dein Beispiel aufzugreifen: Auch der Tischler hat Eltern...

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NUR DER ZWEIFEL LÄSST UNS DENKEN

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

17.09.2017 17:28
#1639 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Denn so ist der Mensch: ein Glaubenssatz könnte ihm tausendfach widerlegt sein – gesetzt, er hätte ihn nötig, so würde er ihn auch immer wieder für »wahr« halten...
(Nietzsche / Die fröhliche Wissenschaft)

Mehr kann man zu diesem Thema eigentlich nicht mehr sagen.

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

17.09.2017 19:27
#1640 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #1637
Zitat von Direktkontakt im Beitrag #1635

Überzeugt bin ich von der Annahme (!), dass Kausalität in einer Determinismus-Matrix universell vertreten ist.
Keiner von uns in diesem Forum ist wohl in der Lage, den Beweis oder Gegenbeweis für die Richtigkeit dieser "Theorie" zu liefern.



Das ist ein ziemlicher Unfug.. Offensichtlich hast du wohl in der Schule in Physik nicht richtig aufgepasst, oder einfach nicht verstanden, was der Lehrer dir zu erklären versucht hat. Und die allgemeine Relativitätstheorie kennst du auch nur vom Hören-Sagen.. "Auch die Kausalität" selbst, liegt ihrerseits immer mehreren Ursachen von zufälligen Koinzidenzen zu Grunde. Die dynamische Verteilung (Thermodynamik) dieser möglichen Ursachen, ist bezogen auf die Teile unseres Universums nahezu unendlich und die damit einhergehenden Möglichkeiten der Koinzidenz und des Zufalls ebenso.. Folglich leben wir ganz gewiss nicht in einer Matrix. Auch in Anbetracht des viel diskutierten freien Willens, welcher es uns ermöglicht, die scheinbar absurdesten Entscheidungen zu treffen, wie ebenso auch mal zufällig die optimalste, hängt damit zusammen, dass wir die Realität in der Wir leben, einfach nur nach Erfahrungswerten interpretieren und auf Grund der sich ständig verändernden Rahmenbedingungen, immer etwas neues dazulernen müssen und also stets auch "probieren" und riskieren müssen.

Wenn die Astrophysiker sich bei Interpretation ihrer Messungen nicht grundlegendst getäuscht haben und sich unser Universum tatsächlich immer schneller ausdehnt, dann hat unser Universum keine irgendwelche Zukunft. Was soviel heißt, dass ALLES nur eine vorübergehende "emergente" Erscheinung ist und selbst die sogenannten Naturgesetze nur von vorübergehender Gültigkeit sind. Wenn denn, diese Naturgesetze dann auch nichts weiter sind, als Interpretationen unserer eigenen intersubjektiven Erfahrungen.

Auch in philosophischer Hinsicht ist deine Behauptung absoluter Nonsens. Niemand kann etwas widerlegen, was einfach nur mal so behauptet wird. Deswegen diskutieren wir ja. Die "Wahrheit" ist ein Frage der Wahrscheinlichkeiten in ihren Bezugsverhältnissen (Relativität) sowie ihrer Interpretation. Wenn jemand behauptet, "ER" hätte schon öfter präkognitive Träume gehabt und dies sei für ihn nur durch übernatürliche Erklärungsmodelle begreifbar, dann muss er sich zwangsläufig allen natürlichen Erklärungsmodelle verweigern, um dies Überzeugung aufrecht zu erhalten. Kann er ja gerne machen. Aber @Reklov ist der Meinung, dass "hier" auch jeder andere die seine Überzeugung übernehmen muss. Etwas nicht zu wissen oder nicht zu verstehen heißt für ihn, dass es keine andere Erklärung dafür gibt/ geben darf, als eine Übersinnliche. Und da er es offensichtlich nicht erträgt, wenn man ihm widerspricht, kann sich wohl jeder selber denken, welche Motive der Grund dafür sind.




@Perquestavolta

Kann man noch an das Mysterium Zufall glauben, wenn ein vorläufig nicht zu erklärendes Ereignis nach intensiver Forschung und Prüfung sich sehr oft im Nachhinnein einer Ursache mit Kausalitäten zuordnen lässt?

Geheimnisse sind laut Johann Wolfgang von Goethe noch keine Wunder (Maximen und Reflexionen)!

Richtig ist, dass wir uns entsprechend unserem Erkenntnisvermögen mit Wahrscheinlichkeiten zufrieden geben müssen. Unsere Gehirnkapazität ist begrenzt aufnahmefähig, die wahrscheinliche Unendlichkeit ist damit in der vollen Kausalität nicht speicherbar. Der Teilaspekt lässt immer ungeklärte Lücken zurück.

Ob uns ein Staatsbegräbnis zuteil wird oder der Abdecker sich unser "erbarmt", spielt im Endlichen keine Rolle und die nicht vollständig erfassbare Wahrheit interessiert dann auch nicht mehr.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

17.09.2017 21:04
#1641 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Direktkontakt


Kann man noch an das Mysterium Zufall glauben, wenn ein vorläufig nicht zu erklärendes Ereignis nach intensiver Forschung und Prüfung sich sehr oft im Nachhinnein einer Ursache mit Kausalitäten zuordnen lässt?


Du scheinst nicht zu begreifen, das solche Kausalitäten immer erst im "Nachhinein" zugeordent werden können. Das heißt also andersherum, dass die Menge der möglichen Wahrscheinlichkeiten, die alle als koinzidente Ursache für den Zufall in Frage kämen oder kommen könnten, wohl ziemlich groß sein muss. Der Zufall ist also kein Mysterium. Wenn du nur mit einem Würfel würfelst, dann ist das gewünschte Ergebnis immer Zufall. Insofern der Würfel nicht "gezinkt" ist. Wenn du aber mit tausend Würfel gleichzeitig würfelst, dann wäre es glatt ein äußerst mysterienhafter Zufall, wenn bei keinem einzigen Würfel das gewünschte Ergebnis obenauf vorliegen würde.

Zufall und Wahrscheinlichkeit stehen also mit einander in Verhältnis, wie die Schenkel einer Schere. Und dass man dann im Nachhinein immer irgend eine Ursache findet oder erfindet ist das Leichteste. Immerhin ist die Menge der "Würfel", welche es in unserem Universum gibt und aus denen es besteht, groß genug, dass die Menge aller unerwünschten Ergebnisse oder Ereignisse mindesten gleich groß ist, wie die aller erwünschten oder erhofften.. Die dann, trotz allem, auch seltsamerweise viel weniger oft in Erscheinung treten.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

17.09.2017 21:31
#1642 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Wenn es alleine in unserer Galaxie über hundert Milliarden Sonnen gibt und im ganzen halbwegs bekannten Universum mehrere hundert, vielleicht sogar mehrere tausend Milliarden Galxien gibt und von allen idealen Sonnensystemen auch unsere Sonnensystem optimale Bedingungen für Leben bietet.. unsere Erde befindet sich nicht mal ganz im optimalen Abstand zu dieser Sonne.. aber immer noch ausreichend... dann kann man wohl sagen, dass die ganzen Esoteriker, die da meinen, dass weil da alles genau zueinander passt, kann unsere Existenz einfach nichts mit Zufall zu tun haben - wohl ziemlich gewaltig einen an der (sogenannten) Waffel haben...

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

17.09.2017 21:42
#1643 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Und wenn man doof geboren wird, dann können die Ursachen dafür äußerst vielfältig sein...Das ist natürlich keine Grund solche Leute dafür zu beschimpfen, oder sich über sie lustig zu machen. Aber jenen, die dann notorisch behaupten, dass auch das alles geplante Fügung sein soll, denen sollte man vielleicht doch die Zunge abschneiden dürfen.

Reklov Offline




Beiträge: 5.746

18.09.2017 11:59
#1644 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Aber @Reklov ist der Meinung, dass "hier" auch jeder andere die seine Überzeugung übernehmen muss. Etwas nicht zu wissen oder nicht zu verstehen heißt für ihn, dass es keine andere Erklärung dafür gibt/ geben darf, als eine Übersinnliche.

Perquestavolta,

... jedem user wird ja schon aufgefallen sein, dass ich meinen Beiträgen öfter die Wortfloskel "Jeder, wie er mag und kann..." beifüge. Du hast wegen Deiner naturwissenschatlich beschränkten Sichtweise gar nicht gecheckt, dass "übersinnlich" lediglich bedeutet, dass viele Dinge unseren Sinnen (noch) nicht zugänglich sind. Hätten wir hierfür die nötigen techn. Geräte, oder die dafür erforderlichen "Sinne", so würden solche Dinge in unseren "sinnlich" erfassbaren Bereich geraten, - wären also erforschbar.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.746

18.09.2017 12:04
#1645 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Aber jenen, die dann notorisch behaupten, dass auch das alles geplante Fügung sein soll, denen sollte man vielleicht doch die Zunge abschneiden dürfen.

Perquestavolta,

... abgesehen davon, dass Du hier mit den scharfen Worten eines Inquisitors redest, habe ich das Gefühl, dass Du bereits von vielen Dingen "abgeschnitten", oder aber von ihnen nie "berührt" worden bist.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.746

18.09.2017 12:38
#1646 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
unsere Erde befindet sich nicht mal ganz im optimalen Abstand zu dieser Sonne.. aber immer noch ausreichend...

Perquestavolta,

... da sind die Experten unter den Astrophysikern, zu denen man Dich wohl nicht zählen darf (?), aber ganz anderer Meinung! - Der schwankende Abstand unserer Erde zur Sonne ist "bestens" eingerichtet. Etwas näher dran, und es wäre hier unten viel zu heiß und bei etwas mehr Abstand wäre es eisig kalt! - Abgesehen davon umrundet unsere Erde die Sonne nicht auf einer exakten Kreisbahn, sondern auf einer leichten Ellipse.
Die Drehachse der Erde steht nicht genau senkrecht auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne, sondern ist um etwa 23 Grad gekippt. Anfang Januar ist unsere Erde der Sonne (sinnvollerweise!) am nächsten, Anfang Juli ist sie (sinnvollerweise1) ca. 5 Millionen km weiter entfernt.

Die „Kipprichtung“ der Erde (verantwortlich für die Jahreszeiten) bleibt dabei (zumindest innerhalb von ein paar Jahrhunderten) immer gleich, ganz egal, auf welchem Bahnabschnitt die Erde gerade steht. Daher ist mal die Nord- und dann wieder die Südhalbkugel der Sonne zugeneigt.

Wie aber ein kleiner Erdenwurm sich anmaßt, den Erdabstand zur Sonne als nicht "mal ganz optimal" einschätzen zu wollen, übertrifft ja weit alle Überheblichkeit, welche dieser so gerne anderen vorwirft!

Gruß von Reklov

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.936

18.09.2017 12:49
#1647 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #1636

Einsteins Theorien, z.B. über die Zeit und den Raumfahrer, welcher nach langer Fahrt wieder auf die Erde zurückkehrt, sind mir schon als Jugendlicher begegnet.
Wie gesagt - der Beweis muss, auch hier, erst noch erbracht werden.


Reklov, wie Athon schon schrieb wurde diese Annahme Einsteins vor Jahrzehnten experimentell bestätigt. Steht aber so wahrscheinlich nicht in den von Dir bevorzugten Büchern.

https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitdilata...ug_und_am_Boden
"...Der erste Uhrenvergleich zwischen in einem Flugzeug transportierten Uhren und baugleichen am Boden verbleibenden geschah im Rahmen des Hafele-Keating-Experiments im Jahr 1971. Für dieses Experiment flogen der Physiker Joseph Hafele und der Astronom Richard Keating mit vier Atomuhren jeweils einmal ostwärts und westwärts in einem Verkehrsflugzeug um die Welt. Vor und nach den Flügen wurde der Stand der Uhren mit dem von baugleichen Atomuhren verglichen, die im United States Naval Observatory betrieben wurden. Die sich dabei ergebenden Verschiebungen bestätigten die Vorhersagen der Relativitätstheorien. Seitdem wurden wiederholt Messungen in ähnlicher Form mit noch höherer Genauigkeit durchgeführt."

Reklov Offline




Beiträge: 5.746

18.09.2017 12:57
#1648 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
dass die ganzen Esoteriker, die da meinen, dass weil da alles genau zueinander passt, kann unsere Existenz einfach nichts mit Zufall zu tun haben - wohl ziemlich gewaltig einen an der (sogenannten) Waffel haben...

Perquestavolta,

... Esoteriker ??? - Auch viele nüchtern denkende Naturwissenschaftler weichen mit ihrer Meinung weit von der Deinen ab! Deine Denke ist bei weitem nicht der alleinige Maßstab bei unserer unzulänglichen Betrachtung des Daseins und der von uns erfassbaren, darin vorkommenden Kräfte und Stoffe.
An der "Waffel" könnte auch derjenige einen haben, dessen "Denkstützen" allein auf der bisher erreichten >Vermessung der Welt< aufgebaut sind.
Dass alles "genau zueinander passt", ist für unsere Erkenntnis zunächst eine geistige Herausforderung, aber noch lange kein Grund, sich über Andersdenkende "erheben" zu wollen. Das sollte sich jeder, auch der kleine "Wichtigtuer" aus Bozen, zu Herzen nehmen können.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.746

18.09.2017 13:22
#1649 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
"...Der erste Uhrenvergleich zwischen in einem Flugzeug transportierten Uhren und baugleichen am Boden verbleibenden geschah im Rahmen des Hafele-Keating-Experiments im Jahr 1971. Für dieses Experiment flogen der Physiker Joseph Hafele und der Astronom Richard Keating mit vier Atomuhren jeweils einmal ostwärts und westwärts in einem Verkehrsflugzeug um die Welt. Vor und nach den Flügen wurde der Stand der Uhren mit dem von baugleichen Atomuhren verglichen, die im United States Naval Observatory betrieben wurden. Die sich dabei ergebenden Verschiebungen bestätigten die Vorhersagen der Relativitätstheorien. Seitdem wurden wiederholt Messungen in ähnlicher Form mit noch höherer Genauigkeit durchgeführt."

Blackysmart,

... dieses Experiment ist mir über eine TV-Doku vermittelt geworden. Da uns allen die "praktische Erfahrung" einer Reise mit Lichtgeschwindigkeit fehlt, würde ich mich nicht bedenkenlos sofort Einsteins Relativitätstheorie anschließen wollen.

Aber, ich will mich hierzu nicht nur alleine äußern, stelle deswegen auch andere Meinungen zu diesem Thema vor, die ich im Net aufgreifen konnte:

>> Ich persönlich halte nichts von solchen Theorien. Zumindest stellt sich mir folgende Frage (resultierend aus den vermuteten Abständen zu den fernsten Galaxien und deren maximales Alter): 1. - der angebliche "Urknall" fand vor etwa 13,7 Milliarden Jahren statt. 2. - Die entferntesten Galaxien sind etwa 13,7 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt. 3. - Zur Zeit des "Urknalls" hatte das All eine Ausdehnung von wenigen Millimetern oder gar Null. Soviel erstmal zu den (von verschiedenen Wissenschaftlern) erstellten Theorien. Und nun das Problem: Mit welcher Geschwindigkeit expandiert dann das Universum? Sie müsste mindestens bei halber Lichtgeschwindigkeit liegen (wenn das Zentrum des "Urknalls" in der Mitte dazwischen liegt, oder sie liegt noch höher. Wenn man irgendwann (falls nicht bereits geschehen) in zwei annähernd entgegengesetzten Richtungen des Himmels die beschriebenen 13,7 Milliarden Lichtjahre Entfernung messen sollte, dann ergäbe das zusammen 27,4 Milliarden Lichtjahre und eine Relativgeschwindigkeit so hoch wie die des Lichtes. Ich bin kein Experte, aber wie verträgt sich das mit den Theorien über die vergehende Zeit oder die Massezunahme bei der Beschleunigung auf dieses Tempo. Diese Beschleunigung muss ja mal stattgefunden haben? Was den Zeitfluss betrifft, müsste er ja stillstehen. Trotzdem altern wir. Und ob das Altern bei der von dir erwähnten Reise gestoppt werden kann, bezweifle ich daher ebenfalls. Und wenn es doch gehen würde, was würde dann passieren, wenn du wieder nach Hause - also in die andere Richtung - fliegen würdest? Würde mich freuen, wenn sich jemand zu diesen von mir gestellten Gegenfragen äußern würde. <<


>> Du würdest auch altern, nur wesentlich langsamer als jemand, der nicht mit Lichtgeschwindigkeit reisen würde! Zeit vergeht bei sehr hoher Geschwindigkeit schneller, genauso wie bei sinkender Gravitation! Für uns Menschen ist das aber vollkommen irrelevant, weil die Geschwindigkeiten, die nötig wären, für uns niemals auch nur annähernd zu erreichen sind! <<


>> Nach meiner Logik würdest du trotzdem altern.. (sehen wir mal davon ab das es -bis jetzt- nicht möglich ist mit oder schneller als lichtgeschwindigkeit zu reisen)

Also jetzt zur Begründung: Du würdest Altern, weil dein Körper ja nicht in der Zeit zurückbleibt, sondern einfach nur alles in deinem Umfeld, deshalb würde dein Körper nachwievor gleich arbeiten und langsam aber sicher altern :) <<


>> Die Frage kann dir kein Mensch mit Sicherheit beantworten...theoretisch trifft das zu, was du sagst...aber: mit sich mit Lichtgeschwindigkeit zu bewegen wird für Materie im konventionellen Sinne nie möglich sein. Die Krümmung der Raumzeit wäre so stark, dass Raum und Zeit im Prinzip verschwindet....ohne Raum und Zeit gibt es keine Materie und keine Ereignisse mehr...folglich auch keine Existenz im Sinne der klassischen Physik... <<


>> Eine Zeitreise geht auch mit niedrigeren Gechwindigkeiten. Generell gilt, dass umso schneller deine relative Geschwindigkeit ist, umso langsamer vergeht die Zeit für dich im Verhältnis zur Zeit von sich langsam bewegenderen Objekten oder Lebwesen. Wenn du ein mit einem Spaceshuttle 3x um die Erde fliegst, hast du im Grunde schon eine Zeitreise gemacht, wobei es dann weniger als 1 Sekunde ist. Also dich hat das keine Ahnung 24 Stunden gekostet und auf der Erde sind 24 Stunden und 0,5 Sekunden vergangen. Die genauen Zeiten stimmen so aber nicht, aber so in etwa kannst du dir das vorstellen. <<


(Als Zeitreise bezeichnet man in der Physik und der Science-Fiction eine Bewegung in der Zeit, die vom gewöhnlichen gerichteten Zeitablauf abweicht, bzw. auch eine Bewegung durch die Zeit. Mittels der Relativitätstheorie sind Szenarien beschreibbar, in denen durch den Effekt der Zeitdilatation Reisen“ in die Zukunft stattfinden.)

Frage dazu: Wie weit sind wir jetzt aber vom gestellten Thema "Hat Gott ein Bewusstsein" abgewichen?

Gruß von Reklov

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

18.09.2017 14:07
#1650 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #1641

Zitat von Direktkontakt


Kann man noch an das Mysterium Zufall glauben, wenn ein vorläufig nicht zu erklärendes Ereignis nach intensiver Forschung und Prüfung sich sehr oft im Nachhinnein einer Ursache mit Kausalitäten zuordnen lässt?


Du scheinst nicht zu begreifen, das solche Kausalitäten immer erst im "Nachhinein" zugeordent werden können. Das heißt also andersherum, dass die Menge der möglichen Wahrscheinlichkeiten, die alle als koinzidente Ursache für den Zufall in Frage kämen oder kommen könnten, wohl ziemlich groß sein muss. Der Zufall ist also kein Mysterium. Wenn du nur mit einem Würfel würfelst, dann ist das gewünschte Ergebnis immer Zufall. Insofern der Würfel nicht "gezinkt" ist. Wenn du aber mit tausend Würfel gleichzeitig würfelst, dann wäre es glatt ein äußerst mysterienhafter Zufall, wenn bei keinem einzigen Würfel das gewünschte Ergebnis obenauf vorliegen würde.

Zufall und Wahrscheinlichkeit stehen also mit einander in Verhältnis, wie die Schenkel einer Schere. Und dass man dann im Nachhinein immer irgend eine Ursache findet oder erfindet ist das Leichteste. Immerhin ist die Menge der "Würfel", welche es in unserem Universum gibt und aus denen es besteht, groß genug, dass die Menge aller unerwünschten Ergebnisse oder Ereignisse mindesten gleich groß ist, wie die aller erwünschten oder erhofften.. Die dann, trotz allem, auch seltsamerweise viel weniger oft in Erscheinung treten.



@Perquestavolta

Wie soll man denn anders als im Nachhinein prüfen, ob eine konkrete Kausalität verliegt, wenn das Ereignis in der Zeit zurückliegt?

Ich maße mir jedenfalls nicht an, über prophetische Gaben zu verfügen.

Zum Würfeln möchte ich anmerken, dass mit einer extremen Zeitlupenaufnahme und einer "theoretisch vollkommenen" Erfassung von Wurfkraft, Auftreffwinkel, Luftwiderstand, Material, Reibung, Kompression und vielen anderen notwendigen Kriterien oder Attributen bezüglich des dann begründbaren Ergebnisses nicht mehr von einem Zufall gesprochen werden kann.

Diese logische Schlussfolgerung erlaubt die Annahme, dass in einer hypothetisch unendlichen Matrix der Determinismus regiert.

Wenn wir etwas nicht schlüssig interpretieren oder erklären können, dann liegt es daran, dass uns entweder die nötigen Informationen fehlen oder wir dogmenfixiert (!) und gebetsmühlenhaft von einem "Zufall" sprechen.

In der Praxis werden wir als biologische Wesen mit begrenzten Möglichkeiten natürlich nicht in der Lage sein, jede Verkündung oder Predigt von einem "Zufall" als solche zu widerlegen.
Gerade in Dimensionen wie Astronomie oder Atomphysik erkennen wir unsere diesbezüglichen Grenzen.

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