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Dieses Thema hat 2.295 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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Perquestavolta ( gelöscht )
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18.09.2017 15:29
#1651 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Direktkontakt im Beitrag #1650



Zum Würfeln möchte ich anmerken, dass mit einer extremen Zeitlupenaufnahme und einer "theoretisch vollkommenen" Erfassung von Wurfkraft, Auftreffwinkel, Luftwiderstand, Material, Reibung, Kompression und vielen anderen notwendigen Kriterien oder Attributen bezüglich des dann begründbaren Ergebnisses nicht mehr von einem Zufall gesprochen werden kann...
Leider wird dir da jeder Diplom-Physiker ernstlich widersprechen. Und ganz abgesehen davon, andersherum betrachtet,
ist deine "Liste ja der Beweis, dass es die "eine, alles entscheidende Kausalität" gar nicht gibt. Dass eben endlos viele koinzidente Ursachen für den einen Zufall zusammenkommen.
Zitat von Direktkontakt im Beitrag #1650

Diese logische Schlussfolgerung erlaubt die Annahme, dass in einer hypothetisch unendlichen Matrix der Determinismus regiert.
Das ist eben Krampf, Quatsch und Blödsinn, weil es nichts mit der Realität eines dynamischen Universums zu tun hat. Rein hypothetisch könnte es auch irgendwann Katzen geben, die Eier legen, wenn man unendlich viel Zeit abwartet.
Zitat von Direktkontakt im Beitrag #1650

Wenn wir etwas nicht schlüssig interpretieren oder erklären können, dann liegt es daran, dass uns entweder die nötigen Informationen fehlen oder wir dogmenfixiert (!) und gebetsmühlenhaft von einem "Zufall" sprechen.
Ich erinnere dich an deine Behauptung, dass niemand hier im Forum dazu in der Lage wäre zu beweisen, dass wir nicht in einer Matrix leben. Dir fehlen also entweder die nötigen Informationen, oder du bist selbst der geborene Gebetsmühlendogmatiker. Denn tatsächlich beweist schon alleine die Beobachtung der "Thermodynamik", dass es in unserem Universum nur das deterministische Chaos gibt. Was dann soviel heißt, als dass insoweit auch im besten Fall immer nur statistische Vorhersagen von relativer Genauigkeit möglich sind. Ins Philosophische übersetzt bedeutet das, dass die Ursachenfindung immer mit der Frage zur Interpretationen von Erfahrungswerten zusammenhängt. Was dann auch im Umkehrschluss bedeutet, dass eigentlich unser Gehirn deterministisch arbeitet.
Zitat von Direktkontakt im Beitrag #1650

In der Praxis werden wir als biologische Wesen mit begrenzten Möglichkeiten natürlich nicht in der Lage sein, jede Verkündung oder Predigt von einem "Zufall" als solche zu widerlegen. Die Thermodynamik alleine beweist schon, dass Zufall und Koinzidenz eine faktisch unwiderlebare Tatsache sind.


[quote="Direktkontakt"|p3208863]
Gerade in Dimensionen wie Astronomie oder Atomphysik erkennen wir unsere diesbezüglichen Grenzen.

Wir sind mehr als nur unser eigenes Gehirn, weil dieses ein Beziehungsorgan ist und sich somit auch mit der Intelligenz und den Erfahrungen anderer Gehirne vernetzen kann. Was es heutzutage andersherum, selbst dem doofsten Halb- und Ganzdepp ermöglicht, ohne besondere intellektuelle Eigenleistungen, doch ein stattliches Alter zu erreichen.

Ihr Esoteriker reduziert sämtliche Grenzen und Möglichkeiten der Menschheit stets auf euch selbst, als Mittelpunkt des Universums. Diese Sicht der Dinge ist aber schon seit mindesten den Zeiten Gallileo Gallileis einige male überholt.

Athon Offline




Beiträge: 3.448

18.09.2017 16:19
#1652 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov

Zitat von Reklov #1649
Frage dazu: Wie weit sind wir jetzt aber vom gestellten Thema "Hat Gott ein Bewusstsein" abgewichen?


Den Grund für das Abschweifen in andere Gebiete solltest Du doch wohl am besten beurteilen können. Und ein bewusst handelnder "Gott" ist halt auch am Zufall sicherlich nicht ganz unbeteiligt...
Wobei mir gerade noch eine Frage einfällt: Nehmen wir an, auf einem Hühnerhof vertreiben sich zwei optisch völlig identische Regenwürmer die Zeit. Ein in der Nähe befindliches Huhn hat Hunger, aber nicht so viel, dass es beide Würmer verschlingen "möchte". Also, entscheidet es sich für einen von beiden Würmern. Könnte es Kriterien geben, die in die Entscheidung des Huhns einfließen oder unterliegt die Auswahl dem Zufall?

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NUR DER ZWEIFEL LÄSST UNS DENKEN

Athon Offline




Beiträge: 3.448

18.09.2017 17:10
#1653 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov

Zitat von Reklov #1636
Da ich aber seinerzeit (vor vielen Jahren) noch in Weissach (bei Leonberg) wohnte, ist mir gerade dieser Zufall schon mehr als "unheimlich"...


Ach was?! Nun doch mit einem Mal "Zufall"?

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NUR DER ZWEIFEL LÄSST UNS DENKEN

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.936

19.09.2017 08:18
#1654 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #1649
Da uns allen die "praktische Erfahrung" einer Reise mit Lichtgeschwindigkeit fehlt, würde ich mich nicht bedenkenlos sofort Einsteins Relativitätstheorie anschließen wollen.


Das ist es, was mich bei Gläubigen absolut verwundert. Den größten Humbug glauben diese Menschen ohne irgendwelche Zweifel. Handelt es sich aber um handfeste, tatsächlich existierende und noch dazu beweisbare Dinge, kommen die Gläubigen nicht damit zurecht.

Mit fehlt die praktische Erfahrung mit der Relativitätstheorie übrigens nicht. Ich setze sie täglich ein und zwar zum Navigieren im Auto. Ohne Korrektur der Einflüsse der Gravitation und Geschwindigkeit auf den Zeitverlauf käme mein Navi mehrere hundert Meter von der Route ab.


Zitat von Reklov im Beitrag #1649
>> Ich persönlich halte nichts von solchen Theorien. ... Ich bin kein Experte ... <<


Keine Ahnung von der Thematik haben, dies sogar selbst schreiben und dann wissenschaftliche Fakten bestreiten. Diesem Forenteilnehmer scheinst Du mehr zu glauben als dem nächsten, der den Sachverhalt vollkommen korrekt erklärt.

Zitat von Reklov im Beitrag #1649
>> Eine Zeitreise geht auch mit niedrigeren Gechwindigkeiten. Generell gilt, dass umso schneller deine relative Geschwindigkeit ist, umso langsamer vergeht die Zeit für dich im Verhältnis zur Zeit von sich langsam bewegenderen Objekten oder Lebwesen. Wenn du ein mit einem Spaceshuttle 3x um die Erde fliegst, hast du im Grunde schon eine Zeitreise gemacht, wobei es dann weniger als 1 Sekunde ist. Also dich hat das keine Ahnung 24 Stunden gekostet und auf der Erde sind 24 Stunden und 0,5 Sekunden vergangen. Die genauen Zeiten stimmen so aber nicht, aber so in etwa kannst du dir das vorstellen. <<


Wie ich schon mehrfach feststellte: Was nicht in Dein Weltbild passt, wird stark angezweifelt oder bestritten. Dazu gehören auch nachweisbare Fakten, von diesem Forenteilnehmer anschaulich und korrekt beschrieben.

Reklov Offline




Beiträge: 5.746

19.09.2017 10:22
#1655 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Könnte es Kriterien geben, die in die Entscheidung des Huhns einfließen oder unterliegt die Auswahl dem Zufall?

Athon,

... Kriterien "könnte" es durchaus auch bei einem Huhn (oder jedem anderen Tier) geben. Da wären z.B. der dem Schnabel am nächsten positionierte, oder ein Bewegungsreiz des sich gerade nicht still verhaltenden Regenwurms - usw.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.746

19.09.2017 10:26
#1656 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Ach was?! Nun doch mit einem Mal "Zufall"?

Athon,

... aber nur im Sinne von "zufallen" - auf einen "zukommen", als Schicksal "geschickt" werden! Ein großer Unterschied zu der dem Zufall so gerne zugesprochenen "Beliebigkeit". Diese Unterscheidung sollte schon gemacht werden.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.746

19.09.2017 11:45
#1657 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Diesem Forenteilnehmer scheinst Du mehr zu glauben als dem nächsten, der den Sachverhalt vollkommen korrekt erklärt.

Blackysmart,

... etwas "korrekt" oder "richtig" erklären zu können, bedeutet ja noch lange nicht, sich im Besitz einer dahinter steckenden "Wahrheit" zu befinden. Um diese aber wird (nicht nur in diesem Forum!) ja so gerne gerungen. Wie man bisher sieht - vergeblich!

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 3.448

19.09.2017 12:36
#1658 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov

Zitat von Reklov 1657
... etwas "korrekt" oder "richtig" erklären zu können, bedeutet ja noch lange nicht, sich im Besitz einer dahinter steckenden "Wahrheit" zu befinden. Um diese aber wird (nicht nur in diesem Forum!) ja so gerne gerungen. Wie man bisher sieht - vergeblich!


Es ist mir absolut schleierhaft, wie Du längst naturwissenschaftlich Bewiesenes wie das Abhängigkeitsverhältnis Zeit/Geschwindigkeit in Abrede stellen kannst. Wenn Du hinter jedem hier dargelegten Fakt eine "höhere Instanz" und philosophisch zu betrachtende Ungewissheit vermutest, dann verstehe ich nicht, wie Du das Universum, die Sonne, unsere Erde und schließlich Dich selbst überhaupt als existierend bezeichnen kannst...

Zitat von Reklov #1655
... Kriterien "könnte" es durchaus auch bei einem Huhn (oder jedem anderen Tier) geben. Da wären z.B. der dem Schnabel am nächsten positionierte, oder ein Bewegungsreiz des sich gerade nicht still verhaltenden Regenwurms - usw.


Habe ich Dir doch mit "könnte" wieder ein Körnchen hingeworfen, was?! Dann geh' doch einmal von der Annahme aus, dass keinerlei Voraussetzungen vorliegen, die das Huhn in seiner Auswahl beeinträchtigen "könnten".

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NUR DER ZWEIFEL LÄSST UNS DENKEN

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

19.09.2017 12:56
#1659 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #1651
Zitat von Direktkontakt im Beitrag #1650



Zum Würfeln möchte ich anmerken, dass mit einer extremen Zeitlupenaufnahme und einer "theoretisch vollkommenen" Erfassung von Wurfkraft, Auftreffwinkel, Luftwiderstand, Material, Reibung, Kompression und vielen anderen notwendigen Kriterien oder Attributen bezüglich des dann begründbaren Ergebnisses nicht mehr von einem Zufall gesprochen werden kann...
Leider wird dir da jeder Diplom-Physiker ernstlich widersprechen. Und ganz abgesehen davon, andersherum betrachtet,
ist deine "Liste ja der Beweis, dass es die "eine, alles entscheidende Kausalität" gar nicht gibt. Dass eben endlos viele koinzidente Ursachen für den einen Zufall zusammenkommen.
Zitat von Direktkontakt im Beitrag #1650

Diese logische Schlussfolgerung erlaubt die Annahme, dass in einer hypothetisch unendlichen Matrix der Determinismus regiert.
Das ist eben Krampf, Quatsch und Blödsinn, weil es nichts mit der Realität eines dynamischen Universums zu tun hat. Rein hypothetisch könnte es auch irgendwann Katzen geben, die Eier legen, wenn man unendlich viel Zeit abwartet.
Zitat von Direktkontakt im Beitrag #1650

Wenn wir etwas nicht schlüssig interpretieren oder erklären können, dann liegt es daran, dass uns entweder die nötigen Informationen fehlen oder wir dogmenfixiert (!) und gebetsmühlenhaft von einem "Zufall" sprechen.
Ich erinnere dich an deine Behauptung, dass niemand hier im Forum dazu in der Lage wäre zu beweisen, dass wir nicht in einer Matrix leben. Dir fehlen also entweder die nötigen Informationen, oder du bist selbst der geborene Gebetsmühlendogmatiker. Denn tatsächlich beweist schon alleine die Beobachtung der "Thermodynamik", dass es in unserem Universum nur das deterministische Chaos gibt. Was dann soviel heißt, als dass insoweit auch im besten Fall immer nur statistische Vorhersagen von relativer Genauigkeit möglich sind. Ins Philosophische übersetzt bedeutet das, dass die Ursachenfindung immer mit der Frage zur Interpretationen von Erfahrungswerten zusammenhängt. Was dann auch im Umkehrschluss bedeutet, dass eigentlich unser Gehirn deterministisch arbeitet.
Zitat von Direktkontakt im Beitrag #1650

In der Praxis werden wir als biologische Wesen mit begrenzten Möglichkeiten natürlich nicht in der Lage sein, jede Verkündung oder Predigt von einem "Zufall" als solche zu widerlegen. Die Thermodynamik alleine beweist schon, dass Zufall und Koinzidenz eine faktisch unwiderlebare Tatsache sind.


[quote="Direktkontakt"|p3208863]
Gerade in Dimensionen wie Astronomie oder Atomphysik erkennen wir unsere diesbezüglichen Grenzen.

Wir sind mehr als nur unser eigenes Gehirn, weil dieses ein Beziehungsorgan ist und sich somit auch mit der Intelligenz und den Erfahrungen anderer Gehirne vernetzen kann. Was es heutzutage andersherum, selbst dem doofsten Halb- und Ganzdepp ermöglicht, ohne besondere intellektuelle Eigenleistungen, doch ein stattliches Alter zu erreichen.

Ihr Esoteriker reduziert sämtliche Grenzen und Möglichkeiten der Menschheit stets auf euch selbst, als Mittelpunkt des Universums. Diese Sicht der Dinge ist aber schon seit mindesten den Zeiten Gallileo Gallileis einige male überholt.




Wer das scheinbare Chaos für Realität hält, argumentiert auch so und glaubt an den Zufall.

Ob Thermodynamik oder Heisenbergsche Unschärferelation - beide Phänomene werden in der Realität definiert und diskutiert.
Es lässt sich doch nicht abstreiten, dass auch hier Kausalität und Ursachen eine handfeste Rolle spielen, obwohl wir nicht in der Lage sind, dies im Detail dokumentenfest zu präsentieren. Wenn man mit Photonen Photonen analysiert, dann beeinflusst und verfälscht die Forschung so selbst das trügerische Resultat als subjektive Wahrnehmung.
Wir haben leider nicht das Werkzeug, den theoretisch logischen und möglichen Determinismus nachzuweisen.

"Chaos" ist ein Zustand der "Realität", bei dem wir die grundsätzliche Ordnung im hypothetisch unendlichen Universum mangels unzureichender Analysefähigkeiten nicht erkennen können. Wenn das Universum unendlich sein sollte, dann kann das "All" außerdem nur einmal vorhanden sein. Eine konkrete Messung oder Quantifizierung eines solchen "Objektes" ist im Endlichen nicht möglich. Wir operieren mit Lichtjahren oder Parsec. Dies ist jedoch ein verschwindend winziger Maßstab vor dem Hintergrund der Unendlichkeit. Alles Sein sollte trotzdem nicht mit dem Wert Null gleichgesetzt werden, weil dies unser auf irdischen Kleinkram ausgerichtetes Gehirn als wahrgenommenes Paradoxon überfordern könnte.
Von hypothetischen Wesen auf einer höheren Warte mit umfassenderen Bewusstsein aus betrachtet könnte manches Paradoxen erklärbar erscheinen. Bisher gibt es jedoch kein Indiz für die Existenz einer solchen "höheren Warte".

Das Aussterben von 99 % aller biologischen Wesen auf einem Planeten dürfte keine Besonderheit darstellen, hat aber Ursachen und Kausalitäten. Das gilt auch für kosmische Katastrophen wie z. B. Asteroideneinschläge. Meines Erachtens haben auch diese Fakten nichts mit Chaos zu tun, weil solches sich in Raum und Zeit mit den entsprechenden Koordinaten (teilweise nachweisbar) ereignet.

Schlussendlich muss man beim Betrachten der Vokabel "Koinzidenz" das Wort nicht unbedingt mit Zufall in Verbindung bringen (Siehe hierzu die aktuelle Version im Duden).

Reklov Offline




Beiträge: 5.746

19.09.2017 13:04
#1660 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Es ist mir absolut schleierhaft, wie Du längst naturwissenschaftlich Bewiesenes wie das Abhängigkeitsverhältnis Zeit/Geschwindigkeit in Abrede stellen kannst. Wenn Du hinter jedem hier dargelegten Fakt eine "höhere Instanz" und philosophisch zu betrachtende Ungewissheit vermutest, dann verstehe ich nicht, wie Du das Universum, die Sonne, unsere Erde und schließlich Dich selbst überhaupt als existierend bezeichnen kannst...

Athon,

... mit korrekten Messungen und den damit verbundenen Zahlen und Fakten kann man lediglich die "Welt vermessen" - mehr nicht. - Die Themen der Transzendenz, welche sich ja u.a. mit dem Sein und Dasein in völlig anderer Herangehensweise auseinandersetzen, sind damit nicht zu umkreisen, jedenfalls nicht in der naturwissenschafltichen Weise!
Schon allein die von Dir angesprochene Existenz eines Menschen ist, im Vergleich zur so gedachten Ewigkeit, kürzer als ein Wimpernzucken. Inwieweit das einzelne kurze Menschenleben in seiner irdischen Form als existierend bezeichnet werden kann, bleibt also eine schwankende Ungewissheit. Nicht ohne Grund wurde ja seinerzeit der franz. Philosoph R.Descartes während einer seiner Vorlesungen von einem seiner Studenten gefragt, woher er denn eigentlich wissen könne, ob er denn dieses Leben gerade nicht nur träume? Daraufhin antwortete der Denker mit dem berühmt gewordenen Satz: "Ich denke, also bin ich." (Cogito, ergo sum.)

Descartes wollte die Welt auf rein naturwissenschaftliche Weise erklären. Trotzdem gab es in seiner Philosophie Platz für ein höhere Macht – die Existenz Gottes leitete er folgendermaßen ab:

1. Beweis: Die Idee Gottes als vollkommenes Wesen deutet auf die Existenz Gottes hin, denn wäre Gott nicht existent, wäre er nicht vollkommen.
2. Beweis: Eine Ursache kann nicht weniger vollkommen sein als ihre Wirkung. Da die Vorstellung des Menschen von Gott weit vollkommener ist als seine eigene Vollkommenheit und Realität, lässt sich daraus schließen, dass Gott existiert.

In seinen Abhandlungen über die Methode (Discours de la méthode) entwickelte Descartes vier Verfahrenregeln, um zu wahrem Wissen zu gelangen:

1. Nichts für wahr halten, was nicht so klar und deutlich erkannt worden ist, dass es nicht in Zweifel gezogen werden kann.
2. Schwierige Probleme in Teilschritten erledigen
3. Vom Einfachen zum Schwierigen fortschreiten
4. Stets prüfen, ob in der Untersuchung Vollständigkeit erreicht sei

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.746

19.09.2017 13:10
#1661 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Habe ich Dir doch mit "könnte" wieder ein Körnchen hingeworfen, was?! Dann geh' doch einmal von der Annahme aus, dass keinerlei Voraussetzungen vorliegen, die das Huhn in seiner Auswahl beeinträchtigen "könnten".

Athon,

auch das wäre von mir nur "absolut korrekt" zu beantworten, könnte ich, zumindest über kurze Zeit, ins Bewusstsein eines Huhns eindringen.
Geht aber nicht - und - nicht ohne Grund gab der berühmte Tierforscher K.Lorenz in hohem Alter zu, dass er über Gänse gar nichts wisse, obwohl er diese ein Leben lang, als sein Spezialgebiet, "erforscht" hatte.

Vorläufig ähnelt all unser Wissenwollen dem wissbegierigen Doktor Faust in Goethes dramatischer Tragödie, der unbedingt des "Pudels Kern", also den Grund des Seins und Daseins mit seinem Verstand erfassen wollte.

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 3.448

19.09.2017 15:09
#1662 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov

Zitat von Reklov #1661
...auch das wäre von mir nur "absolut korrekt" zu beantworten, könnte ich, zumindest über kurze Zeit, ins Bewusstsein eines Huhns eindringen.


Nun gut, dann gehen wir einmal davon aus, dass DU in der Rolle des Huhns wärst und die Regenwürmer durch zwei identische Exemplare Deines Lieblingsgerichtes ersetzt würden. Wonach richtest Du Deine Entscheidung?

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

19.09.2017 16:43
#1663 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Direktkontakt im Beitrag #1659


Wer das scheinbare Chaos für Realität hält, argumentiert auch so und glaubt an den Zufall.

Ob Thermodynamik oder Heisenbergsche Unschärferelation - beide Phänomene werden in der Realität definiert und diskutiert.
Es lässt sich doch nicht abstreiten, dass auch hier Kausalität und Ursachen eine handfeste Rolle spielen, obwohl wir nicht in der Lage sind, dies im Detail dokumentenfest zu präsentieren. Wenn man mit Photonen Photonen analysiert, dann beeinflusst und verfälscht die Forschung so selbst das trügerische Resultat als subjektive Wahrnehmung.
Mir scheint, du willst hier wieder das selbe unbedingt-Rechthabenwollen-Argumetations-Theater veranstalten, wie zum Thema Raucher.
Die Thermodynamik hat überhaupt nichts mit der sogenannten Heisenbergeschen-Unschärferelation zu tun. Immerhin können uns Meteorologen auf Grund von Erfahrungsdaten, sehr wohl das Wetter über kurze Distanzen sehr genau vorhersagen. Und damit sind wir auch schon bei deiner determinstischen Würfelhypothese. Wenn du alle Parameter kennst, welche das erwartete Ergebnis beeinflussen könnten, dann kannst du den Würfel auch einfach nur mit dem gewünschten Ergebnis auf den Tisch legen.. Natürlich kann man auf sehr kurzer Distanz und bei immer gleichen Voraussetzungen deterministische Vorhersagen treffen. Aber sobald man die Distanz auch nur ein bisschen erweitert, vergrößert sich auch die Menge der unvorhersehbaren Koinzidenzen.
Zitat von Direktkontakt im Beitrag #1659

Wir haben leider nicht das Werkzeug, den theoretisch logischen und möglichen Determinismus nachzuweisen.
Was auch keinen zwingende Voraussetzung zur Annahme dafür ist, dass es einen solchen überhaupt gibt. Die sogenannten Naturgesetz sind Konstrukte unseres deterministisch arbeitenden Gehirns. Unser Gehirn konstruiert ständig anhand von Erfahrungswerten kausale/deterministische Zusammenhänge.. auch dort wo es gar keine gibt. Das macht bis zu einem bestimmten Punkt auch durchaus Sinn. Und der Der Grund dafür versteht sich von selbst.

Zitat von Direktkontakt im Beitrag #1659

"Chaos" ist ein Zustand der "Realität", bei dem wir die grundsätzliche Ordnung im hypothetisch unendlichen Universum mangels unzureichender Analysefähigkeiten nicht erkennen können.

Das ist einfach nur esoterischer Quatsch, den du da in die Umwelt ablässt. Damit wir etwas erkennen oder auch nicht erkennen können, muss es zuerst mal "da-sein". Du gehst von der absoluten (dogmatischen) Annahme aus, dass es selbstverständlich da ist, und wir nur auf Grund unserer "beschränkten Möglichkeiten" nicht beweisen könnten. Der logische Kurzschluss, welcher in dieser Annahme steckt, fällt dir gar nicht auf.

Zitat von Direktkontakt im Beitrag #1659

Wenn das Universum unendlich sein sollte, dann kann das "All" außerdem nur einmal vorhanden sein. Eine konkrete Messung oder Quantifizierung eines solchen "Objektes" ist im Endlichen nicht möglich.
Auch dieser Satz ist wieder mal nichts anderes als ein logischer Kurzschluss, aus dem sich der Esoteriker scheinbar nicht zu befreien im Stande ist. Wenn das All unendlich ist, wo fängt dann die Endlichkeit an und wo hört sie auf? Wenn du alle Parameter kennst, aber nicht weist, welche Zahl auf deinem Würfel gerade oben liegt, bevor du ihn wirfst, dann wird das Ergebnis immer einen Überraschung sein. In Anbetracht dessen, dass der Nachthimmel, so, wie wir ihn sehen, gar nicht existiert, weil die absolute Grenze der Lichtgeschwindigkeit bei nahezu 300tausen Km/s liegt und also auch das Bild unserer Sonne schon 8 Minuten zu uns unterwegs ist, wenn wir sie am Horizont aufgehen sehen, erübrigt sich auch jede Spekulation, wie groß unser Universum denn tatsächlich ist. Immerhin könnte unser sogenanntes Universum auch nur ein kleiner Kontinent, wie auch nur eine kleine winzige Insel unter vielen anderen sein. Es ist eben alles nur ein Frage der Interpretation bisheriger Erfahrungswerte und somit unsere bisherige Vorstellung von "einem Universum" kann sich jederzeit als vollkommen falsch herausstellen.


Zitat von Direktkontakt im Beitrag #1659

Wir operieren mit Lichtjahren oder Parsec. Dies ist jedoch ein verschwindend winziger Maßstab vor dem Hintergrund der Unendlichkeit.
Von welcher Unendlichkeit? Die Unendlichkeit ist eine (Zeit)Schleife. Du kannst unendlich oft die Insel umrunden und wirst nie einen Anfang oder ein Ende finden. Das ist eben genau der springende Punkt, über den die Esoteriker nie hinauskommen.



Zitat von Direktkontakt im Beitrag #1659

Alles Sein sollte trotzdem nicht mit dem Wert Null gleichgesetzt werden, weil dies unser auf irdischen Kleinkram ausgerichtetes Gehirn als wahrgenommenes Paradoxon überfordern könnte.
Und warum tust du es dann trotzdem? du machst dich selbst zum Bezugspunkt vom Anfang der Insel und kreist dann solange drumherum, bist du keine Lust mehr hast, oder nicht mehr kannst und aus der einfachen Erkenntnis, dass du theoretisch unendlich so weitermachen könntest, schließt du auf Größe des Universums.


Zitat von Direktkontakt im Beitrag #1659

Von hypothetischen Wesen auf einer höheren Warte mit umfassenderen Bewusstsein aus betrachtet könnte manches Paradoxen erklärbar erscheinen. Bisher gibt es jedoch kein Indiz für die Existenz einer solchen "höheren Warte".
Wie ebenso auch keines für die Existenz eines solchen höheren Wesens. Die Natur selbst ist dem Zufall und der Koinzidenz unterworfen. Wir, bzw. unsere Gehirne, sind Beziehungsorgane, die sich "notgedrungen" im Schwarm, immer am sichersten fühlen. Womit sich dann auch der vorherrschende Geist im alten Nazideutschland ausreichend gut erklären lässt. Die Verteilung von halblustigen Idioten im "Schwarm" ist eben nicht berechenbar.

Zitat von Direktkontakt im Beitrag #1659

Das Aussterben von 99 % aller biologischen Wesen auf einem Planeten dürfte keine Besonderheit darstellen, hat aber Ursachen und Kausalitäten. Das gilt auch für kosmische Katastrophen wie z. B. Asteroideneinschläge. Meines Erachtens haben auch diese Fakten nichts mit Chaos zu tun, weil solches sich in Raum und Zeit mit den entsprechenden Koordinaten (teilweise nachweisbar) ereignet.
Den Hintergrund dieses Geschwurbels magst du vielleicht gerade noch selbst durchschauen, aber mir als Außenstehenden erscheließt sich nicht, was du damit sagen willst.

Zitat von Direktkontakt im Beitrag #1659

Schlussendlich muss man beim Betrachten der Vokabel "Koinzidenz" das Wort nicht unbedingt mit Zufall in Verbindung bringen (Siehe hierzu die aktuelle Version im Duden).

Müssen tut man gar nichts. Und aufhängen, erschießen, vergiften, von einer Hohen Brücke stürzen, als Selbstmordterrorist in Fetzen sprengen... kann man sich jeder Zeit. Wenn andere dabei mit draufgehen, dann muss das für Leute wie dich wohl unausweichlich gewesen sein, oder andersherum, ihr determiniertes Schicksal.

Reklov Offline




Beiträge: 5.746

19.09.2017 19:16
#1664 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Was nicht in Dein Weltbild passt, wird stark angezweifelt oder bestritten.

Blackysmart,

... öfter mehr mit Skepsis betrachtet, aber nicht grundsätzlich von mir bestritten.

Zitat
Dazu gehören auch nachweisbare Fakten, von diesem Forenteilnehmer anschaulich und korrekt beschrieben.

"Zeitreisen" mit Zahlenberechnungen nachzuweisen, ist eine Sache, - zu glauben, dass der Körper eines Zeitreisenden langsamer altern soll, wiederum eine andere, weil hier nun mal jede praktische Erfahrung fehlt. Ich denke z.B., dass unser biologisches System/Programm gar nicht "checkte", mit welcher Geschwindigkeit ein Raumschiff unterwegs wäre!? -
Anschauliche Beiträge lese ich mir aber auch hierzu gerne durch - nur - wer könnte hierzu etwas Beweisbares auf den Tisch legen - außer die vorherrschende, überall nachzulesende Theorie?

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.746

19.09.2017 19:27
#1665 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Wenn das All unendlich ist, wo fängt dann die Endlichkeit an und wo hört sie auf?

Perquestavolta,

... betrachtet man z.B. einen Kreis oder ein Möbiusband, so kann man auch nicht sagen, wo einst der Anfang oder das Ende war.

Wenn das aber schon bei diesen einfachen Symbolen nicht klappt, was für Antworten erwartest Du denn zu Deinen Fragen?

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.746

19.09.2017 19:33
#1666 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Nun gut, dann gehen wir einmal davon aus, dass DU in der Rolle des Huhns wärst und die Regenwürmer durch zwei identische Exemplare Deines Lieblingsgerichtes ersetzt würden. Wonach richtest Du Deine Entscheidung?

Athon,

... also da verlangst Du nun wirklich zuviel von mir, denn jede meiner diesbezüglichen Antworten käme ja stets nur aus dem menschlichen Bewusstsein und nie aus dem eines Huhns! - Da könntest Du mich genauso vergeblich fragen, was für Vorstellungen ich z.B. von einem Koma-Zustand habe.

Ich kann aber mit einem Beispiel aus dem improvisierenden Spiel auf einem Instrument aufwarten:

Wenn für den Laien, welcher den Musiker sieht und hört, dessen Finger scheinbar unbewusst und zufällig über das musikalische Thema improvisieren, so kann der Musiker das spontan abgelieferte Solo nie mehr in allen Details gleich wiederholen (es sei denn, er nimmt sein Solo auf und notiert es nachträglich!). Seine nächste Impro-Variante wird also schon wieder etwas anders klingen, weil andere Ton-Kombinationen gespielt werden. Voraussetzung für diese spontane Spielweise ist aber zunächst mal das sehr geduldige Üben von Modis und ihren Verbindungen über vielfach vorkommende Akkordfolgen in einer jeweiligen Komposition.
Obwohl heute Profi-Musiker ähnlich ausgebildet und trainiert sind, arbeiten deren Gehirne und Finger aber noch lange nicht alle gleich gut, denn rhythmischer und tonlicher Einfallsreichtum, verbunden mit Spieltechnik, geben hier "den Ton" an und zeichnen die einzelnen Könner individuell aus, können so auch nicht "direkt" gelehrt werden. Auch auf diesem Gebiet gibt es Abstufungen von "hausbacken, langweilig" bis "ideenreich, genial"!

D.h. in unserem Falle: Es kommt auch u.U. auch darauf an, ob ein "dummes" oder "begabtes" Huhn die Entscheidung zwischen zwei indentischen Regenwürmern zu fällen hat.

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

19.09.2017 20:09
#1667 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #1665

Zitat
Wenn das All unendlich ist, wo fängt dann die Endlichkeit an und wo hört sie auf?
Perquestavolta,

... betrachtet man z.B. einen Kreis oder ein Möbiusband, so kann man auch nicht sagen, wo einst der Anfang oder das Ende war.

Wenn das aber schon bei diesen einfachen Symbolen nicht klappt, was für Antworten erwartest Du denn zu Deinen Fragen?

Jetzt hast du dir aber wiedermal wirklich die eigen Hose voll geschissen, Reklov. Und nun stellst mir auch noch die Frage, was da so stinkt. Ich habe in meinen Beitrag doch wohl ziemlich unmissverständlich zum Ausdruck, dass es schlicht unmöglich ist, in einer Endlosschleife irgend einen Anfang oder eine Ende zu finden. Aber Direktkontakt behauptet ja das Gegenteil. So wie auch du das immer behauptet hast.

Athon Offline




Beiträge: 3.448

19.09.2017 20:09
#1668 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov

Zitat von Reklov #1666
... also da verlangst Du nun wirklich zuviel von mir, denn jede meiner diesbezüglichen Antworten käme ja stets nur aus dem menschlichen Bewusstsein und nie aus dem eines Huhns! - Da könntest Du mich genauso vergeblich fragen, was für Vorstellungen ich z.B. von einem Koma-Zustand habe.


Was hat denn die Beschreibung eines Koma-Zustandes mit einer einfachen Entscheidung zwischen zwei Möglichkeiten zu tun? Vergiss' doch einmal das Huhn, und konzentriere Dich auf Deine Entscheidung, welches von beiden identischen Lieblingsgerichten Du wählen würdest, wenn der Erfolg -in diesem Falle der Genuss- in jedem Falle gegeben wäre.

Zitat von Reklov #1660
... mit korrekten Messungen und den damit verbundenen Zahlen und Fakten kann man lediglich die "Welt vermessen" - mehr nicht.


Nichts anderes wurde beim Beweis der Richtigkeit der Abhängigkeit Zeit/Geschwindigkeit getan.

Zitat von Reklov #1664
"Zeitreisen" mit Zahlenberechnungen nachzuweisen, ist eine Sache, - zu glauben, dass der Körper eines Zeitreisenden langsamer altern soll, wiederum eine andere, weil hier nun mal jede praktische Erfahrung fehlt. Ich denke z.B., dass unser biologisches System/Programm gar nicht "checkte", mit welcher Geschwindigkeit ein Raumschiff unterwegs wäre!?


Nicht alles durcheinander bringen, Reklov: Zeitreisen sind etwas völlig anderes. Du solltest vielleicht in den Tiefen Deines Gehirns ein bißchen Transzendenz aus dem Weg räumen und Dich mehr mit nachgewiesenen Tatsachen befassen.
Den Beweis für die Richtigkeit der Relativitätstheorie hat die Blacysmart bereits geliefert: Zwei Uhren, die unterschiedliche Zeiten anzeigten. Und dies war wahrlich keine Zahlenberechnung...

Außerdem glaubst Du ja auch an irgendeine schöpferische Kraft, obwohl Dir auch dabei jegliche praktische Erfahrung fehlt...

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NUR DER ZWEIFEL LÄSST UNS DENKEN

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

19.09.2017 20:38
#1669 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Und ganz abgesehen davon, werden @Reklovs Behauptungen keinen Millimeter wahrer, nur weil er sie ständig wiederholt. Auch die Wissenschaften müssen "interpretieren" und dort Zusammenhänge herstellen, wo die Auflösung unserer Sinne nicht mehr ausreicht. Du reduzierst Wissenschaft auf deine eigen vollkommen unzureichende Auslegung.

Warum du dann überhaupt überall mitreden willst, wenn es um wissenschaftliche Thematiken geht, ohne dass du selbst irgendwelche wissenschaftliche Erfahrungen mitbringst, entzieht sich auch jeglicher Erklärbarkeit.... Wenn du doch immer wieder behauptest, dass man nur dann irgendwo mitreden darf, wenn man selber über einschlägige Erfahrungen verfügt. Deine schwachsinnige Behauptung, die Wissenschaften könnten ja nur aufzeigen und nachmessen, was ohnehin schon evident ist, entspringt wohl einem transzendenten Vollrausch.. Und noch kürzer kann man dann wohl auch nicht mehr denken.

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

20.09.2017 11:53
#1670 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #1667
Zitat von Reklov im Beitrag #1665

Zitat
Wenn das All unendlich ist, wo fängt dann die Endlichkeit an und wo hört sie auf?
Perquestavolta,

... betrachtet man z.B. einen Kreis oder ein Möbiusband, so kann man auch nicht sagen, wo einst der Anfang oder das Ende war.

Wenn das aber schon bei diesen einfachen Symbolen nicht klappt, was für Antworten erwartest Du denn zu Deinen Fragen?

Jetzt hast du dir aber wiedermal wirklich die eigen Hose voll geschissen, Reklov. Und nun stellst mir auch noch die Frage, was da so stinkt. Ich habe in meinen Beitrag doch wohl ziemlich unmissverständlich zum Ausdruck, dass es schlicht unmöglich ist, in einer Endlosschleife irgend einen Anfang oder eine Ende zu finden. Aber Direktkontakt behauptet ja das Gegenteil. So wie auch du das immer behauptet hast.




@Perquestavolta

Wo genau soll ich konkret "das Gegenteil" behauptet haben?
Wo habe ich die Begriffe Möbiusband oder Endlosschleife in der letzen Woche hier im Forum verwendet?!
Liegt eine Verwechslung vor?

Ich gehe davon aus, dass das Universum gemeint ist, welches wahrscheinlich unendlich ist. Die Indizien für diese Annahme sind folgende Überlegungen:

Ein Raumschiff bewegt sich mit ca. 200.000 km/s (eine "relavistische" Geschwindigkeit) auf ein exoterristisches System zu. Vom ursprünglich "ruhenden" Bezugspunkt Erde wurde eine Fluchtgeschwindigkeit durch Frequenzverschiebung im Spektrum von ca. 250.000 km/s gemessen. Man kann auch jede andere Geschwindigkeit nehmen, die die 200.000 km/s des Raumschiffes übersteigt. Vor dem "Bug" werden auch Dinge voraus sichtbar, wenn sie sich relativ zum Raumschiff unterhalb der Lichtgeschwindigkeit entfernen.
Vom Zielsystem als zweites Bezugssystem wurde ein Objekt - noch weiter von der Erde entfernt - mit einer Fluchtgeschwindigkeit von ebenfalls ca. 250.000 km/s gemessen.
Von der Erde aus beobachtet ist dies nach der Relativitätstheorie eigentlich nicht möglich, weil die Lichtgeschwindigkeit die obere Grenze des Möglichen darstellt.
Das dritte Bezugssystem ist also von der "ruhenden" Erde, die willkürlich als absoluter Mittelpunkt des Universums festgelegt wird, einfach nicht mehr beobachtbar und scheinbar nicht existent.
Stellen wir uns nun weiter vor, dass das dritte Bezugssystem sich tatsächlich am Rande eines endlichen Universums befindet.
In Richtung Erde würde ein Beobachter von dort sehen, wie sich Sternbilder und Galaxien in großer Zahl tummeln, in der anderen Richtung macht sich das Nichts und absolute Finsternis breit.
Die Denkweise, dass die Erde sich zwingend im Mittelpunkt befinden soll, hatten wir schon einmal bei dem seligen Ptolemäus.
Im Laufe der Entwicklung unserer Astronomie wurden die Dimensionen immer mehr erweitert. Zuerst hatten wir das geozentrische Weltbild, dann wurde dies vorläufig durch das heliozentrische ersetzt, später stellte sich heraus, dass allein in unserer Galaxie Milliarden Sonnen ihr Licht aussenden, anschließend sprach man "korrigierend" von lokalen Gruppen...

Wer meint denn nun ernsthaft, dass wir ausgerechnet in der Gegenwart den Endpunkt dieser speziellen Erweiterungsserie unserer Kenntnisse erreicht haben?

Manche Theorien zur Weltentstehung werden unkritisch nachgebetet. Inzwischen werden vermehrt Zweifel z. B. auch am Urknall laut.

Von CERN im schönen Städtchen Genf hört und liest man im Augenblick nicht viel. Dort hat man trotz aller Bemühungen das allerkleinste Elementarteilchen oder Quant immer noch nicht gefunden.
Das Ding mit der Überlichtgeschwindigkeit war wohl ein Messfehler.

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

20.09.2017 13:01
#1671 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Im meinem letzten Beitrag muss es richtig "relativistische Geschwindigkeit" heißen.

Reklov Offline




Beiträge: 5.746

20.09.2017 15:24
#1672 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Aber Direktkontakt behauptet ja das Gegenteil. So wie auch du das immer behauptet hast.

Perquestavolta,

... wo soll ich das "immer" behauptet haben? - Bitte um genaue Angaben! - Selbst die von Dir so gerne verlachten "Religioten" können in ihrem Dogma lesen, dass ihr "Gott" von Ewigkiet zu Ewigkeit herrscht - also ohne Anfang und Ende.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.746

20.09.2017 15:34
#1673 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Vergiss' doch einmal das Huhn, und konzentriere Dich auf Deine Entscheidung, welches von beiden identischen Lieblingsgerichten Du wählen würdest, wenn der Erfolg -in diesem Falle der Genuss- in jedem Falle gegeben wäre.

Athon,

... wenn ich mich richtig einschätze, würde ich wahrscheinlich das mir etwas näher positionierte Lieblingsgericht wählen - einfach aus Bequemlichkeit.

Beim Tennis losen wir oft die Gegenspieler aus - und zwar mit dem Ziehen von Karten. Ich wähle dabei stets bewusst die in der Mitte liegenden Karten, weil ich mit am Rande steckenden Karten oft schlechte Mitspieler gezogen habe. Hier handle ich also aus einer bestimmten Erfahrung heraus. Würde man mir das erste Mal nur 2 Karten zum Ziehen anbieten, so würde ich "ohne bstimmten Grund" einer Augenblickslaune, aber keiner Erfahrung gehorchen.

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 3.448

21.09.2017 14:11
#1674 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov

Zitat von Reklov #1673
... wenn ich mich richtig einschätze, würde ich wahrscheinlich das mir etwas näher positionierte Lieblingsgericht wählen - einfach aus Bequemlichkeit.


Du schaffst zur Aufrechterhaltung Deines Standpunktes Grundlagen, die nicht erwähnt werden und somit für Deine Entscheidung keine Rolle spielen können. In diesem Falle ein näher positioniertes Lieblingsgericht.

Daraus ist zu folgern:

Zitat
Würde man mir das erste Mal nur 2 Karten zum Ziehen anbieten, so würde ich "ohne bstimmten Grund" einer Augenblickslaune, aber keiner Erfahrung gehorchen.


Dann siehst Du also Deine grundlose aus einer Augenblickslaune heraus getroffene Entscheidung trotzdem weiterhin nicht als Zufall an?

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

21.09.2017 15:44
#1675 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #1672

Zitat
Aber Direktkontakt behauptet ja das Gegenteil. So wie auch du das immer behauptet hast.
Perquestavolta,

... wo soll ich das "immer" behauptet haben? - Bitte um genaue Angaben! - Selbst die von Dir so gerne verlachten "Religioten" können in ihrem Dogma lesen, dass ihr "Gott" von Ewigkiet zu Ewigkeit herrscht - also ohne Anfang und Ende.

Gruß von Reklov



Du behauptest, dass Menschen die zur falschen Zeit am falschen Ort sind und also Opfer von Naturkatastrophen, von terroristischen Anschlägen, von unachtsamen Verkehrsteilnehmern.. usw. usf. ... werden, nicht einfach "zufällig" dort sind, sondern als Statisten der höheren Fügung dafür vorbestimmt sind. Das behauptet Direktkontakt auch. Er drückt es nur etwas anders aus und nennt es "Matrix".

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