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Dieses Thema hat 2.295 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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Rübennase Offline




Beiträge: 185

06.11.2017 16:08
#1951 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

PQV: Nicht dass ich den Artikel nicht interessant finden würde, im Gegenteil. Mir scheint nur, dass du ihn nicht gelesen hast.

Ziemlich weit oben steht z.B. dass man die Gravitation nur verstehen kann, wenn man Zeit und Raum als eine Einheit versteht. Genau dies versuche ich doch zu erklären.

Dein Wissen um besagte Techniken ist = 0 und das ist die reine Wahrheit

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

06.11.2017 16:24
#1952 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Rübennase im Beitrag #1951
PQV: Nicht dass ich den Artikel nicht interessant finden würde, im Gegenteil. Mir scheint nur, dass du ihn nicht gelesen hast.

Ziemlich weit oben steht z.B. dass man die Gravitation nur verstehen kann, wenn man Zeit und Raum als eine Einheit versteht. Genau dies versuche ich doch zu erklären.
Ja.. das steht da. Aber da steht auch, das genau deswegen sich nicht alle Dinge gegenseitig beeinflussen. Und aber genau das hast du die ganze Zeit behauptet...
Und offensichtlich hast du auch sonst noch ganz große Probleme mit deiner Wahrnehmung...vor allem mit deiner Selbstwahrnehmung .. hihi



Zitat von Rübennase im Beitrag #1951

Dein Wissen um besagte Techniken ist = 0 und das ist die reine Wahrheit

Jaja.. Rübennase .. Nur stimmt das jetzt auch wieder nicht. Ich hab mich schon für diese vermeintlich weltbewegenden Techniken interessiert/ damit beschäftigt, wenn du Mammas Milch getrunken hast.

Übrigens hier kannst du nachlesen, was die öffentliche Meinung zu deiner exqluisven Weltanschauung sagt: https://blog.gwup.net/2011/04/23/esoteri...-unsympathisch/

Rübennase Offline




Beiträge: 185

06.11.2017 16:45
#1953 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Hast du das bei den Leserkommentaren gelesen...

Dein Artikel über Esoteriker kannst du dir ... Ich wäre, wenn ich mich schon auf etwas beschränken müsste, Buddhist.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.863

06.11.2017 16:58
#1954  Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Rübennase
Ich glaube, dass diese Wahrnehmungsbeschränkung überwindbar ist, aber ich habe mich mit den entsprechenden Techniken auch intensiv auseinandergesetzt.

Die "Erleuchtung" scheint mir sehr profaner zu sein, als von den Buddha-Jüngern der heutigen Zeit angenommen. Über J. Krishnamurtis "Erleuchtung" hat mal jemand als Vorwort zu einem seiner Bücher was geschrieben. Kam mir echt lediglich als ein sozialer Reifungsprozess vor, der sein Ego mehr zurücknimmt und sich zum Gemeinsamen wendet. So als "zoon politikon"; das ist ein Begriff, der durch die ganze abendländische Philosophie geistert (Aristoteles, Marx). Die Ähnlichkeiten sind da. Warum? Weil wir Menschen uns verdammt ähnlich sind!

Mit den "Techniken" wirst du die Meditation meinen.
Mit dem Rausschieben der Erkenntnisschranken meinte ich den Erkenntniszuwachs durch die - Wissenschaften. Nicht die Meditationsarbeit nur an sich selbst!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Rübennase Offline




Beiträge: 185

06.11.2017 17:12
#1955 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Gysi im Beitrag #1954
Die "Erleuchtung" scheint mir sehr profaner zu sein, als von den Buddha-Jüngern der heutigen Zeit angenommen.


Das mag sein, aber daran gibt es ja nichts auszusetzen...

Rübennase Offline




Beiträge: 185

06.11.2017 17:14
#1956 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Ausser vielleicht, dass die buddhistische Lehre, ganz im Stil der christlichen, Vermarktet wird.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.863

06.11.2017 17:38
#1957  Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Rübennase
Das mag sein, aber daran gibt es ja nichts auszusetzen...

Natürlich nicht. Die Meister selbst - wie Buddha, Jesus, Marx - waren okay. Nur die Jünger, die ihre Meister zu Göttern erhöhen und in deren Begriffe (Nirwana, Nächstenliebe, Kommunismus) sonstwas Meta-Tolles (und nie so Gemeintes) reininterpretieren, die haben immer wieder alles versaut! Fazit: Es ist uns noch nie gut bekommen, aus Menschen Götter zu machen...

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Rübennase Offline




Beiträge: 185

06.11.2017 18:58
#1958 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Gysi im Beitrag #1957

Zitat von Rübennase
Das mag sein, aber daran gibt es ja nichts auszusetzen...
Natürlich nicht. Die Meister selbst - wie Buddha, Jesus, Marx - waren okay. Nur die Jünger, die ihre Meister zu Göttern erhöhen und in deren Begriffe (Nirwana, Nächstenliebe, Kommunismus) sonstwas Meta-Tolles (und nie so Gemeintes) reininterpretieren, die haben immer wieder alles versaut! Fazit: Es ist uns noch nie gut bekommen, aus Menschen Götter zu machen...



Damit bin ich selbstverständlich einverstanden.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

06.11.2017 19:45
#1959 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Rübennase im Beitrag #1953


Dein Artikel über Esoteriker kannst du dir ... Ich wäre, wenn ich mich schon auf etwas beschränken müsste, Buddhist.
Klar, wenn DU DICH auf etwas beschränken müsstest, dann wärst du Darth Vader und Dalai Lama in einem. hihi.. aber mit dem beschränken hast du es ja nicht so. (ich lach mich gerade vom Stuhl)

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

06.11.2017 19:49
#1960 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Schon gut Rübennase...Du und ein Buddhist.. Hihi.. aua.. ich kann nicht mehr.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

06.11.2017 20:20
#1961 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Für alle die hier mehr über Transzendentale Meditation TM nach Maharishi Mahesh Yogi Bescheid wissen möchten: http://sekten-info-nrw.de/index.php?opti...ask=view&id=122
Die Einweihung ist ziemlich teuer..
Das geheime Mantra, welches inzw. mehrere 1000 Euros kostet, kriegt er/sie bei Interesse von mir aber auch völlig umsonst. Ich brauch dafür nur das Geburtsjahr...
2. Die Schüler des transzendentalen Geheimwissen nach Maharishi Mahesh Yogi, die fürs "Verarschtwerden" gern besonders viel Geld ausgeben, können natürlich auch besondere Techniken erlernen - die ... nun ja.. auf dem ersten Blick mit einem normalen "Hausverstand" nicht mehr richtig erklärt werden können. Was aber nur damit zusammenhängt, dass dieser den Erleuchtungswilligen vom "Guru" immer höchstpersönlich und natürlich gegen sehr viel Geld (die Seminare in seinen eigenen Schweizer Privathotels kosten ein Vermögen) abgenommen wird. http://www.zeit.de/1978/46/das-fuerchten...komplettansicht

Rübennase Offline




Beiträge: 185

06.11.2017 20:26
#1962 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #1960
Schon gut Rübennase...Du und ein Buddhist.. Hihi.. aua.. ich kann nicht mehr.


gut, nicht wahr...?!

Rübennase Offline




Beiträge: 185

06.11.2017 20:37
#1963 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #1961
Für alle die hier mehr über Transzendentale Meditation TM nach Maharishi Mahesh Yogi Bescheid wissen möchten: http://sekten-info-nrw.de/index.php?opti...view&id=122
Die Einweihung ist ziemlich teuer..
Das geheime Mantra, welches inzw. mehrere 1000 Euros kostet, kriegt er/sie bei Interesse von mir aber auch völlig umsonst. Ich brauch dafür nur das Geburtsjahr...
2. Die Schüler des transzendentalen Geheimwissen nach Maharishi Mahesh Yogi, die fürs "Verarschtwerden" gern besonders viel Geld ausgeben, können natürlich auch besondere Techniken erlernen - die ... nun ja.. auf dem ersten Blick mit einem normalen "Hausverstand" nicht mehr richtig erklärt werden können. Was aber nur damit zusammenhängt, dass dieser den Erleuchtungswilligen vom "Guru" immer höchstpersönlich und natürlich gegen sehr viel Geld (die Seminare in seinen eigenen Schweizer Privathotels kosten ein Vermögen) abgenommen wird. http://www.zeit.de/1978/46/das-fuerchten...komplettansicht


Ich biete ein noch besseres Mantra für 850.- Euro

Die Meditationsretreats, die ich besuche, werden auf Spendenbasis finanziert... Als ich keine Kohle hatte, habe ich auch schon nichts bezahlt. Schwer vorstellbar, was? Ist aber so... Die Meditation hat nichts mit Mantrameditation zu tun. Ich praktiziere Vipassana. Kannst dich ja mal einlesen, ich habe den Wikipedia-Artikel nicht so schlecht in Errinnerung. Da es dir aber offensichtlich mehr darum geht, meine Gefühle zu verletzen, gehe ich mal davon aus, dass du einfach weiterhin versuchen wirst, mich lächerlich zu machen... Aber das kenne ich bereits, damit kann ich schon umgehen...

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

06.11.2017 20:53
#1964 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen
Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

06.11.2017 21:02
#1965 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Rübennase im Beitrag #1963
Vipassana.
http://sekten-info-nrw.de/index.php?option=com_content&task=view&id=155
Ich lach mir mich heut noch einen Muskelkater... doofer gehts nimmer.

Rübennase Offline




Beiträge: 185

06.11.2017 21:39
#1966 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #1965
Zitat von Rübennase im Beitrag #1963
Vipassana.
http://sekten-info-nrw.de/index.php?option=com_content&task=view&id=155
Ich lach mir mich heut noch einen Muskelkater... doofer gehts nimmer.




Der Artikel ist nicht schlecht... Ich habe dieselben Kurse auch schon besucht und habe ähnliche Kritikpunkte anzubringen. Insbesondere stört mich, dass der Kurs als nicht-religiös verkauft wird. Trotzdem wird Wiedergeburt wird als Gesetz angesehen. Wenn ich das höre habe ich auch höchstens ein müdes Lächeln dafür übrig. Vermutlich ist die Wiedergeburt in der indischen Kultur so tief verankert, dass gar nicht darüber diskutiert wird. Man könnte einiges anders gestalten, das gebe ich zu. Am Ende des Kurses wird aber immer die Schweigepflicht aufgehoben und die Meditierenden können sich austauschen. Viele kritisieren ähnliche Aspekte. Die Technik selbst überzeugt aber und ich musste jedes Mal im Nachhinein sagen, dass sich der Kurs gelohnt hat. Ich wurde z.B. auch noch nie zum Spenden aufgefordert oder im Nachhinein zugespamt oder ähnliches. Die Kritik kann ich auf jeden Fall nachvollziehen. Der Vorteil eines so intensiven Kurs ist natürlich, dass die Technik sauber gelernt werden kann und dass entsprechende Ergebnisse auch unmittelbar danach sichtbar werden. Probiers doch mal aus.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

07.11.2017 10:00
#1967 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Rübennase im Beitrag #1966
[

Der Artikel ist nicht schlecht... Ich habe dieselben Kurse auch schon besucht und habe ähnliche Kritikpunkte anzubringen. Insbesondere stört mich, dass der Kurs als nicht-religiös verkauft wird. Trotzdem wird Wiedergeburt wird als Gesetz angesehen. Wenn ich das höre habe ich auch höchstens ein müdes Lächeln dafür übrig. Vermutlich ist die Wiedergeburt in der indischen Kultur so tief verankert, dass gar nicht darüber diskutiert wird. Man könnte einiges anders gestalten, das gebe ich zu. Am Ende des Kurses wird aber immer die Schweigepflicht aufgehoben und die Meditierenden können sich austauschen. Viele kritisieren ähnliche Aspekte. Die Technik selbst überzeugt aber und ich musste jedes Mal im Nachhinein sagen, dass sich der Kurs gelohnt hat. Ich wurde z.B. auch noch nie zum Spenden aufgefordert oder im Nachhinein zugespamt oder ähnliches. Die Kritik kann ich auf jeden Fall nachvollziehen. Der Vorteil eines so intensiven Kurs ist natürlich, dass die Technik sauber gelernt werden kann und dass entsprechende Ergebnisse auch unmittelbar danach sichtbar werden. Probiers doch mal aus.


Zuerst mal: Dein Ton gefällt mir jetzt viel besser und unter solchen Umständen können wir uns jetzt auch viel entspannter unterhalten.

Meine Meinung: Ich respektiere Grundsätzlich die Sinnsuche jedes Menschen. Gegen den Buddhismus hab ich als solchen auch nichts einzuwenden.. denn da gehts ja hauptsächlich um den respektvollen Umgang mit seiner Mitwelt und dem Leben als solchen. Aber ich glaube nicht, dass man den Buddhismus einfach mal so in einem 10tägigen Kursus lernen kann. Ich kenne persönlich Leute, welche mehrere Jahre dort gelebt haben wo der Buddhismus eigentlich herkommt, um überhaupt mal richtig zu verstehen, was Buddhismus bedeutet. Und so wie ichverstanden habe was man mir zu vermitteln versuchte, geht es da um alles andere als um diese spirituelle Selbstverwirklichung, wie sie von westlichen Konvertiten im Buddhismus gesucht wird. Buddhismus ist eine Weltanschauung, in die man tatsächlich hinein geboren werden muss.. Die westliche Interpretation des Buddhismus ist nichts anderes als eine esoterische Such(t)droge..

Rübennase Offline




Beiträge: 185

07.11.2017 12:15
#1968 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #1967

Zuerst mal: Dein Ton gefällt mir jetzt viel besser und unter solchen Umständen können wir uns jetzt auch viel entspannter unterhalten.



Schön, das freut mich...

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #1967

Meine Meinung: Ich respektiere Grundsätzlich die Sinnsuche jedes Menschen. Gegen den Buddhismus hab ich als solchen auch nichts einzuwenden.. denn da gehts ja hauptsächlich um den respektvollen Umgang mit seiner Mitwelt und dem Leben als solchen. Aber ich glaube nicht, dass man den Buddhismus einfach mal so in einem 10tägigen Kursus lernen kann. Ich kenne persönlich Leute, welche mehrere Jahre dort gelebt haben wo der Buddhismus eigentlich herkommt, um überhaupt mal richtig zu verstehen, was Buddhismus bedeutet. Und so wie ichverstanden habe was man mir zu vermitteln versuchte, geht es da um alles andere als um diese spirituelle Selbstverwirklichung, wie sie von westlichen Konvertiten im Buddhismus gesucht wird. Buddhismus ist eine Weltanschauung, in die man tatsächlich hinein geboren werden muss.. Die westliche Interpretation des Buddhismus ist nichts anderes als eine esoterische Such(t)droge..



Zuerst mal zum " Buddhismus". Meiner Meinung nach gibt es nicht einfach "den" Buddhismus. Der historische Buddha ist genau wie Jesus und andere Religionsstifter eine Figur, um die sich etliche Sagen und Mythen ranken. Es ist schwer herauszufinden, was er effektiv gesagt hat, getan hat und wie er gelebt hat. Seine Lehre wurde wie die von Jesus erst nach seinem Tod niedergeschrieben. Dazu kommt, dass der "Buddhismus" Staatsreligion in verschiedenen Ländern ist und verschieden kulturelle Einflüsse bei der jeweiligen Auslegung eine Rolle spielen. Die Thais z.B. mixen den Buddhismus mit dem Hinduismus und einer Art Geisterglauben. Der Buddhismus in den tibetischen Klöster erinnert schon ziemlich stark an die katholische Kirche mit ihren Rezitiergesängen und Weihräucherungen.
Aber für mich bedeutet Buddhismus tatsächlich, dass ich lerne mit mir und meiner Umwelt respektvoll umzugehen. Ich habe mein Interesse auch nicht von Heute auf Morgen entwickelt. Das war ein Prozess, der schon eine Weile andauert und der sich noch stark in die Länge ziehen kann. Den Buddhismus mal so in 10 Tagen zu lernen ist illusorisch, da gebe ich dir recht. Trotzdem kann ein Einblick gewonnen werden, der zu einer Art Lebensprojekt werden kann. Ich sehe den "Buddhismus" als eine Lebensbejahende und bereichernde Lebensphilosophie an und ich denke dass sich die Bemühungen, ihm gerecht zu werden, lohnen. Dass man in diese Kultur hineingeboren werden muss, finde ich so nicht richtig: Es gibt z.B. einen buddhistischen Mönch in Burma, der zu Gewalt an Muslimen aufruft. Er hat trotz seiner Herkunft den Buddhismus bei weitem verfehlt. Solche Beispiele gibt es Tausende. Da ich die "buddhistische Lehre" als die (für mich)Richtige ansehe, wäre es doch falsch, wen mich meine unterschiedlichen kulturellen Konditionierungen und die Einstellung: Ich kann das nicht lernen, davon abhalten würden, ein zumindest Ansatzweise buddhistisches Leben zu führen.
Wen ich von solchen Kursen zurückkomme, wird mir immer wieder Bewusst, wie verdorben unsere westliche Kultur geworden ist. Nach einer Weile legt sich das dann auch wieder bis zu einem gewissen Grad, aber mit zunehmender Übung kann ich mich der Konsumgesellschaft besser entziehen und ich mache sinnvollere Dinge. Diese Kurse habe mir auch enorm geholfen keinen Alkohol mehr zu trinken und mein Fleischkonsum hat sich drastisch verringert. Das allein stellt schon eine Bereicherung aus ethischer Perspektive(Fleischkonsum) und für mein Leben dar. Gysi als bekennender Precht-Leser wird mir da sicherlich zustimmen.
Zu deinem Schlussatz: Dieser Ansatz ist natürlich schon vorhanden, aber den Buddhismus im Westen nur darauf zu reduzieren fände ich falsch. Ich denke, dass sich vor allem diese New Age Bewegung mit ihrer verdrehten Vorstellung von Quantenphysik an buddhistischen Zitaten vergreift und diese in einen falschen Kontext bringt. Es gibt ja einige "buddhistsche" Vertreter die sich auch auf intellektueller Ebene und gerade für die westliche Welt gut ausdrücken und zum Nachdenken anregen. J. Krishnamurti z.B. den Gysi ja auch erwähnte.
Die spirituelle Selbstverwirklichung, die ich anstrebe, bedeutet, dass ich meine inneren Konflikte auflösen(was wohl ein lebenslanger Kampf sein wird) und somit eine Bereicherung für meine Umwelt sein kann.

Ich hoffe Gysi, wir sprengen den Rahmen des Themas nicht zu sehr.

Reklov Offline




Beiträge: 5.745

07.11.2017 14:39
#1969 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat

Gott wird hier einfach an den Anfang einer Kette gestellt. Wieso sollte er sich selbst erschaffen können, wenn das sonst nichts kann?

Rübennase,

... eine berechtigte Frage, die ja Thomas v. Aquin auf seine Art beantwortet, indem er meint, dass es wenigstens >ein Ding< geben müsse, dass die Ursache seiner selbst ist. -
Ein sich selbst "erschaffender" Gott, im Sinne eines Produktionsprozesses, kann hierbei nicht so recht als "Bild" verwendet werden - vielleicht eher der Gedanke, dass das sog. "Göttliche" schon seit jeher da war. Wir Menschen dürfen aber hier auch mal von uns ausgehen, denn schließlich "erschaffen" wir ja auch unsere Kinder, wenn wir diese "Gabe" auch nicht von uns aus in Gang setzen konnten, sondern sie lediglich als "biologisches Geschenk" erhalten haben - (meine ich). - Den von Dir angesprochenen Ur-Knall mag sich einer auch als eine Art >Initialzündung< im Kosmos vorstellen - also als "Startschuss" für alle dann folgenden "Ereignisse", welche jedoch den bereits vorgegebenen Gesetzen gehorchen mussten. Aus Chaos wurde also, nach und nach, die von uns erkennbare Ordnung.

Wenn einer jedoch zu dem Gedanken neigt, die Dinge hätten sich selber "geordnet/organisiert", so muss er den Atomen dann aber auch zwangsläufig inhärenten Geist zusprechen.
Zwar ein möglicher, aber auch ein nicht so recht zufriedenstellender Gedankengang, über den sich übrigens 2 große buddhistische Denkschulen seit Langem streiten. Dennoch bleibt aber auch die Herkunft der Atome als ungelöste Frage stehen. Das "warum" und das "wie" können die Naturwissenschaften heute besser beantworten, als zu biblischen Zeiten - zum "woher" müssen sie jedoch ratlos schweigen.

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

07.11.2017 14:55
#1970 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Rübennase im Beitrag #1968



Zuerst mal zum " Buddhismus". Meiner Meinung nach gibt es nicht einfach "den" Buddhismus.
Ja.. das liegt eben daran, dass Religionen und Weltanschauungen bei ihrer Ausbreitung an die jeweils schon vorherrschenden Kulturen und somit an die sogenannte Mentalität (kollektives Bewusstsein) der jeweiligen Gegenden angepasst werden. Die Marxistische Weltanschauung wurde, in China auch nicht so umgesetzt, wie Marx sich es vorgestellt hätte. Und selbst der Katholizismus wird in Kalabrien ganz anders gelebt als in Norddeutschland. Der Buddhismus hat sich in Japan mit dem Shintö und mit dem Samuraiidealismus gkreuzt..In in China mit dem Daoismus und den Lehren der Konfuzius..von Dorf zu Dorf halt ein bisschen so und im nächsten schon wieder ein bisschen anders.


Zitat von Rübennase im Beitrag #1968

Der historische Buddha ist genau wie Jesus und andere Religionsstifter eine Figur, um die sich etliche Sagen und Mythen ranken. Es ist schwer herauszufinden, was er effektiv gesagt hat, getan hat und wie er gelebt hat.
Wahrscheinlich gar nicht.. und hier fängt es ja schon damit an, dass es die eine, sich selbst definierende Wahrheit mit aller Wahrscheinlichkeit nicht gibt. Auch nicht im Buddhismus. :-)

Zitat von Rübennase im Beitrag #1968

Die spirituelle Selbstverwirklichung, die ich anstrebe, bedeutet, dass ich meine inneren Konflikte auflösen(was wohl ein lebenslanger Kampf sein wird) und somit eine Bereicherung für meine Umwelt sein kann.
Hoffen wir das Beste. Ich persönlich glaube nicht, dass jemand der mit sich selbst ständig in Konflikt lebt, um seine Konflikte zu lösen, eine besondere Bereicherung für seien Mitmenschen sein kann. Das begründet sich damit, dass a) des Menschen Selbstwertideal schon von Natur aus sehr narzisstisch und opportunistisch ist und dass b) unser Körper sehr starke eigene "Betäubingsmittel" und Glückshormone mit extrem hohen Suchtpotential produziert, wenn man das Hirn mit der " dafür nur richtigen" Wahrheit infiziert. Evolutionär gesehen, machte das für unsere Vorfahren schon Sinn, da ihre Lebensumstände um einiges schwerer zu ertragen waren, als für uns die unsrigen.
Für unsere Vorfahren macht es aber auch Sinn, dass der menschliche Körper sehr schnell Fettreserven anlegen konnte.. Für uns heute, macht das nicht nur keinen Sinn mehr, sondern ist auch ein enormes Gesundheitsrisiko..

Ich nehme an, du verstehst, was ich damit sagen will. Das Auserwähltensyndrom ist nämlich keine höhere Bewusstseinsebene, sondern eine mitunter sehr gefährliche Persönlichkeitsstörung. Nicht nur, weil wir, die Menschheit, wegen unserer immer rasanteren Vermehrung immer weniger Ressourcen mit einander teilen müssen, sondern vor allem, weil auch nicht mehr genug Platz da ist, einander aus "den Eiern" zu gehen, wenn der eine oder andere mit seinen höheren Bewusstseinszuständen zu viel den Wicht heraushängt.

Und Gysi ist bestimmt damit einverstanden, was wir hier miteinander verhandeln. Wir sind ja schließlich im Religionsforum in dem es um Religionskritik geht. "Atheismus vs. Religion"..

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.863

07.11.2017 15:26
#1971 Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Rübennase
Die spirituelle Selbstverwirklichung, die ich anstrebe, bedeutet, dass ich meine inneren Konflikte auflösen(was wohl ein lebenslanger Kampf sein wird) und somit eine Bereicherung für meine Umwelt sein kann.

Kommt drauf an, was für Konflikte das sind. Das Thema hatten wir ja schon mal. Fühlst du die "Illusion"? Leidest du darunter, nicht "die Wahrheit" zu sehen? Oder ist dieses Gefühl das Nicht-Gefühl einer Verdrängung kindlicher Traumata? Das wäre nichts Verwerfliches... Man muss schon wissen, was das ZIEL seiner Bemühungen ist. Sonst weiß man ja gar nicht, in welche Richting man zu laufen hat...

Also: Fragen:
- Was ist dein Ziel?
- Wie ist dein Weg derzeit? (Was tust du, um das Ziel zu erreichen?)
- WENN es dieses religions-spiritistische Konflikt-Problem ist: Warum habe ich es nicht?

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Rübennase Offline




Beiträge: 185

07.11.2017 17:40
#1972 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #1969

Zitat

Gott wird hier einfach an den Anfang einer Kette gestellt. Wieso sollte er sich selbst erschaffen können, wenn das sonst nichts kann?
Rübennase,

... eine berechtigte Frage, die ja Thomas v. Aquin auf seine Art beantwortet, indem er meint, dass es wenigstens &gt;ein Ding&lt; geben müsse, dass die Ursache seiner selbst ist. -
Ein sich selbst "erschaffender" Gott, im Sinne eines Produktionsprozesses, kann hierbei nicht so recht als "Bild" verwendet werden - vielleicht eher der Gedanke, dass das sog. "Göttliche" schon seit jeher da war. Wir Menschen dürfen aber hier auch mal von uns ausgehen, denn schließlich "erschaffen" wir ja auch unsere Kinder, wenn wir diese "Gabe" auch nicht von uns aus in Gang setzen konnten, sondern sie lediglich als "biologisches Geschenk" erhalten haben - (meine ich). - Den von Dir angesprochenen Ur-Knall mag sich einer auch als eine Art &gt;Initialzündung&lt; im Kosmos vorstellen - also als "Startschuss" für alle dann folgenden "Ereignisse", welche jedoch den bereits vorgegebenen Gesetzen gehorchen mussten. Aus Chaos wurde also, nach und nach, die von uns erkennbare Ordnung.

Wenn einer jedoch zu dem Gedanken neigt, die Dinge hätten sich selber "geordnet/organisiert", so muss er den Atomen dann aber auch zwangsläufig inhärenten Geist zusprechen.
Zwar ein möglicher, aber auch ein nicht so recht zufriedenstellender Gedankengang, über den sich übrigens 2 große buddhistische Denkschulen seit Langem streiten. Dennoch bleibt aber auch die Herkunft der Atome als ungelöste Frage stehen. Das "warum" und das "wie" können die Naturwissenschaften heute besser beantworten, als zu biblischen Zeiten - zum "woher" müssen sie jedoch ratlos schweigen.

Gruß von Reklov



Da verlasse ich mich ehrlich gesagt lieber auf die Physiker im CERN, als auf T.v.A. Übrigens der Philosoph und Physiker Hans-Peter Dürr meinte, dass die Information für das ganze Ding hier schon immer bestanden haben muss und dass die Entfaltung dessen gerade stattfindet. Er ist auch der Ansicht, dass das ganze Universum dem Gesetz der permanenten Veränderung unterliegt.

Die Herkunft der Atome ist also immer noch rätselhaft. Aber es ist doch auch sinnvoller , ihre Herkunft einfach zu akzeptieren oder mindestens realistisch, zugegeben mit einigen Lücken, zu interpretieren, als sie mit einem Wesen zu begründen, dessen Existenz noch viel rätselhafter ist. Darf ich dich fragen, wie du dir Gott oder das Göttliche vorstellst? Oder was seine Macht ist und wie du denkst, dass man ihn erreichen kann und was dich überzeugt, dass es "ihn" tatsächlich gibt? Einfach damit ich ein Bild davon habe, wie du dir Gott vorstellst...

Übrigens, da du die Herkunft der Kinder ansprichst. Könnte man die Weitergabe des Lebens und der Gene nicht als Beweis dafür anschauen, dass das eigene Leben mit dem Tod schlicht zu Ende ist und dass es keine Seele gibt. Sonst wäre das Kinderkriegen doch überflüssig.

Rübennase Offline




Beiträge: 185

07.11.2017 18:14
#1973 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #1970

Der historische Buddha ist genau wie Jesus und andere Religionsstifter eine Figur, um die sich etliche Sagen und Mythen ranken. Es ist schwer herauszufinden, was er effektiv gesagt hat, getan hat und wie er gelebt hat.
Wahrscheinlich gar nicht.. und hier fängt es ja schon damit an, dass es die eine, sich selbst definierende Wahrheit mit aller Wahrscheinlichkeit nicht gibt. Auch nicht im Buddhismus. :-)
[/quote]

Vielleicht habe ich mich etwas unglücklich ausgedrückt. Du würdest vermutlich sagen, dass sich mir der Buddhismuswurm durchs Ohr ins Gehirn gefressen hat. Und das stimmt bis zu einem gewissen Grad auch: Ich nehme die ganzen Mythen und Sagen um die Erleuchtung auch, vielleicht ein bisschen zu sehr, ernst. Es wird gemunkelt, dass man durch die Introspektion, den Geheimnissen alles Seins und der letztendlichen Wahrheit auf die Schliche kommen kann und daran glaube ich auch ein "wenig". Du kennst bestimmt auch die Aussagen wie, Alles ist Eins oder dass das Ich eine Illusion ist. Es gibt keine Trennung zwischen dem Seher und dem Gesehenen etc. und es gibt einige Vertreter dieser Theorien, die auf mich tatsächlich einen kompetenten und authentischen Eindruck machen und die damit auch keinen kommerziellen Erfolg anstreben. Deswegen vertraue ich diesen Leuten auch ein Stück weit.


Zitat
offen wir das Beste. Ich persönlich glaube nicht, dass jemand der mit sich selbst ständig in Konflikt lebt, um seine Konflikte zu lösen, eine besondere Bereicherung für seien Mitmenschen sein kann. Das begründet sich damit, dass a) des Menschen Selbstwertideal schon von Natur aus sehr narzisstisch und opportunistisch ist und dass b) unser Körper sehr starke eigene "Betäubingsmittel" und Glückshormone mit extrem hohen Suchtpotential produziert, wenn man das Hirn mit der " dafür nur richtigen" Wahrheit infiziert. Evolutionär gesehen, machte das für unsere Vorfahren schon Sinn, da ihre Lebensumstände um einiges schwerer zu ertragen waren, als für uns die unsrigen.
Für unsere Vorfahren macht es aber auch Sinn, dass der menschliche Körper sehr schnell Fettreserven anlegen konnte.. Für uns heute, macht das nicht nur keinen Sinn mehr, sondern ist auch ein enormes Gesundheitsrisiko..



Bei der Introspektion lebt man ja nicht in einem Konflikt, sondern man lernt, die inneren Konflikte mit Distanz zu beobachten. Die Achtsamkeitsmeditation wird übrigens immer mehr in Psychotherapien angewendet und es gibt auch einige Studien zu dem Thema, die zeigen, dass sie einige positive Auswirkungen auf Übende hat. Ich denke, dass eine positivere Version eines Individuums in den meisten Fällen automatisch auch eine positivere Wrkung auf seine Umwelt hat. Auf der anderen Seite wird auch immer wieder darauf hingewiesen, dass bei Geisteskranken Vorsicht geboten ist, da z.B. bei Schizophrenen der erhöhte Dopaminspiegel sehr gefährlich sein kann. Das stand sogar in einem der Links, den du gepostet hast.

Zitat
Ich nehme an, du verstehst, was ich damit sagen will. Das Auserwähltensyndrom ist nämlich keine höhere Bewusstseinsebene, sondern eine mitunter sehr gefährliche Persönlichkeitsstörung. Nicht nur, weil wir, die Menschheit, wegen unserer immer rasanteren Vermehrung immer weniger Ressourcen mit einander teilen müssen, sondern vor allem, weil auch nicht mehr genug Platz da ist, einander aus "den Eiern" zu gehen, wenn der eine oder andere mit seinen höheren Bewusstseinszuständen zu viel den Wicht heraushängt.



Es gibt auch Figuren wie Ramana Maharsi, der wäre in unserer Kultur mit Sicherheit in die Klappsmühle gesteckt worden, aber in Indien wurde er halt als heiliger verehrt. Mir geht es aber um das Leben, das ich führe. Ich möchte im Hier und Jetzt leben und die Meditation ist auch eine Art Präsenzübung für mich. Es gibt in der ganzen Esotherik und Buddhisten- Szene bestimmt viele "Gurus", die einfach auf den Buddha-Zug aufgesprungen sind und damit bare Münze machen... Angebot und Nachfrage. Oder Survival of the fittest! Das hast du angesprochen, meine ich?

Ich bin dir aber dankbar, dass du diese Thematik angesprochen hast, das hilft mir, nicht abzuheben. Auch Gysi hat weise Worte gesprochen als er sagte, dass die Erleuchtung vermutlich viel profaner als angenommen ausfallen würde.

Rübennase Offline




Beiträge: 185

07.11.2017 18:30
#1974 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Gysi im Beitrag #1971

Also: Fragen:
- Was ist dein Ziel?
- Wie ist dein Weg derzeit? (Was tust du, um das Ziel zu erreichen?)
- WENN es dieses religions-spiritistische Konflikt-Problem ist: Warum habe ich es nicht?


-Mein Ziel ist es, Komplexe aufzulösen und ein Leben zu führen, hinter dem ich stehen kann.

-Ich arbeite, treibe Sport und will wieder anfangen zu studieren(Vermutlich Mathe). Damit ich meine Komplexe auflösen kann, die teilweise ein ziemliches Ekel aus mir machen, besuche ich besagte Retreats oder ich meditiere Zuhause.

-Die dritte Frage verstehe ich vielleicht nicht ganz richtig. Es gibt einfach gesegnetere Leben als andere. Deine Erleuchtung war scheinbar der Atheismus, meine lässt noch auf sich warten. Oder vielleicht bist du, aus psychologischer Perspektive gesehen, einfach optimaler aufgewachsen als ich.

Ich kann nicht sagen, dass ich die Illusion fühle, ich bin schon eher ein Bodenständiger Mensch, wenn ich auch ab und zu etwas abhebe. Vermutlich sind es eher traumatische Erlebnisse, die ich verarbeiten will, als dass ich mich wie Neo in der Matrix fühle. Ich habe auch die Hoffnung, dass ich mit der Meditation im beruflichen und privaten Bereich mehr Selbstvertrauen gewinnen kann, für das Studium etwa. Mir ist schon Bewusst dass dies nicht das Ziel des Buddhismus ist, aber irgendwie sind diese Wünsche schon auch Gegenstand meiner Suche.

Rübennase Offline




Beiträge: 185

07.11.2017 20:22
#1975 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Mir ist noch etwas in den Sinn gekommen, Gysi, bezüglich der Illusion. Es gibt da schon so etwas, das ich Illusion nennen würde und das mich beschäftigt: Mich. Ich habe vermutlich eine etwas verkorkste Selbstwahrnehmung. Ich habe ein etwas schiefes elbstbild, z.B. denke ic, dass ich nicht schön bin oder das mich andere Leute nicht mögen, obwohl ich gute Freunde und Familie habe, die mich mag. Ausserdem habe ich schon einige "heisse", zugegeben, es waren auch einige Besen dabei, Frauen flachgelegt. Also aus dieser Matrix würde ich schon gerne entfliehen, da sie mir einfach ein unbefriedigendes Gefühl gibt.

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