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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

Der substanzielle  Dialog
 
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 Atheismus/Agnostizismus
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Reklov Offline




Beiträge: 3.350

02.12.2017 12:58
#2076 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? antworten

Zitat
Gut... dann weist du ja, dass auch Christen Atombomben bauen, sich gegenseitig und anderen die Schädel einschlagen und vor dem Krieg den selben Gott um Beistand bitten, wie ihre Feinde auch. Und überhaupt sind gerade die ganz Frommen unter den Christen gehässig, bösartig, intolerant bis zum Abwinken.. ständig auf der Suche nach Feindbildern an denen sie ihre eigene "Güte" messen können.. usw. usf.

Perquestavolta,

... erstens bauen nicht alle Christen Atombomben, zweitens schlagen sich nicht alle Christen die Schädel ein und drittens sind Gehässigkeit, Bösartigkeit und Intoleranz vermutlich auch unter Atheisten zu finden. Nein - vor Pauschalurteilen jeglicher Art sollte man sich hüten, denn Du könntest ja auch nicht akzeptieren, würde ich behaupten, alle Italiener seien geschwätzige, mit Goldkettchen behängte Wichtigtuer, die an italienischen Urlaubsstränden ausländischen Frauen mit süßen Schmeicheleien nachstellen, also ausnahmslos windige Papagallos sind!

Zitat
Nicht mal untereinander kommen sie mit einander klar.

Je größer eine Menschengruppe - seien sie nun Christen oder Atheisten - desto mehr Differenzen kommen mit der Zeit an die Oberfläche. Es "menschelt" halt überall, wie man hier zu sagen pflegt.

Zitat
Ich bin wirklich gerne Atheist.

Deine "Rolle" hast Du Dir so gewählt, nach bestimmten Lebenserfahrungen, welche Dich geformt haben. Schön für Dich; - na und? - andere sind gerne gläubig.

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 2.779

02.12.2017 22:42
#2077 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #2076

Zitat
Gut... dann weist du ja, dass auch Christen Atombomben bauen, sich gegenseitig und anderen die Schädel einschlagen und vor dem Krieg den selben Gott um Beistand bitten, wie ihre Feinde auch. Und überhaupt sind gerade die ganz Frommen unter den Christen gehässig, bösartig, intolerant bis zum Abwinken.. ständig auf der Suche nach Feindbildern an denen sie ihre eigene "Güte" messen können.. usw. usf.
Perquestavolta,

... erstens bauen nicht alle Christen Atombomben, zweitens schlagen sich nicht alle Christen die Schädel ein und drittens sind Gehässigkeit, Bösartigkeit und Intoleranz vermutlich auch unter Atheisten zu finden.



Das heißt dann ja, dass Glauben und Religion überhaupt keinen Einfluss darauf hat, ob jemand gut erzogen ist und also ein "besserer Mensch".. Und anderes herum muss man sich gerade deswegen wirklich fragen worüber ihr Glaubensfanatiker euch dann eigentlich noch WICHTig machen wollt?

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Ich habe nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine davon ab, dass man an einen Gott/höheres Ideal glaubt.

Athon Offline




Beiträge: 1.358

03.12.2017 12:15
#2078 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #2075
... auch über die Mitwirkung/Mitarbeit von Menschen könnte ein so gedachtes "Höheres od. gar Höchstes Wesen" durchaus seinen Willen entfalten, notwendige Dinge in Gang bringen.


Könnte, hätte, würde, möglicherweise, wer weiß schon. Alles Begriffe, die sich für die "Argumentation" eines Gläubigen wunderbar eignen, die selbsterwählte und "gedachte" individuelle Überzeugung in Szene zu setzen. Außer der in allen Menschen bestehenden Unwissenheit, wie "alles" angefangen hat, ist der Konjunktiv gerade für Gläubige die einzige Möglichkeit, sich objektiv bewertbarer Kriterien zu entziehen.

Zitat von Reklov #2057
Den Atomen könnte man durchaus ewige Existenz zusprechen wollen, ob sie aber auch schon inhärenten Geist haben, darüber streiten sich seit geraumer Zeit 2 große buddhistische Denkschulen.


Wozu sollten Atome inhärenten Geist notwendig haben, wenn in ihnen als Masseobjekt beispielsweise bereits die Schwerkraft mit all ihren Eigenschaften und Auswirkungen "innewohnt"?

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Reklov Offline




Beiträge: 3.350

03.12.2017 15:11
#2079 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? antworten

Zitat
Außer der in allen Menschen bestehenden Unwissenheit, wie "alles" angefangen hat, ist der Konjunktiv gerade für Gläubige die einzige Möglichkeit, sich objektiv bewertbarer Kriterien zu entziehen.

Athon,

... Glaube hat stets auch etwas mit "Vertrauen" und "Hoffnung" zu tun. Für einen Atheisten endet z.B. sein "persönliches" Leben mit dem Tode - und zwar für immer! - Der Gläubige "vertraut" dagegen den Worten Jesu. Mit den sog. "objektiv bewertbaren Kriterien" kann man zwar die uns zugängliche Realität vermessen und in Büchern für die nächsten Generationen katalogisieren, - das ist es dann aber auch!

Zitat
Wozu sollten Atome inhärenten Geist notwendig haben, wenn in ihnen als Masseobjekt beispielsweise bereits die Schwerkraft mit all ihren Eigenschaften und Auswirkungen "innewohnt"?

Es geht ja nicht nur um die Schwerkraft, sondern die Bausteine der Materie, die Atome, sind ja auch mit dem Rätsel des organischen und anorganischen Lebens verflochten. Dieses aber führt zu der noch weiter ausholenden Frage nach dem "Geist", dessen Partikel in manchen "Atomgruppen", wie z.B. dem Menschen, deutlich in Erscheinung treten, zur Wirkung kommen.

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.160

03.12.2017 15:46
#2080  Hat "Gott" ein Bewusstsein? antworten

Zitat von Reklov
Für einen Atheisten endet z.B. sein "persönliches" Leben mit dem Tode - und zwar für immer!

Für die meisten. Nietzsche hingegen glaubte - wie die Stoiker der Antike - an eine "ewige Wiederkehr". Und was ich zur Ewigkeit geschrieben habe, scheinst du auch wieder vergessen oder nie registriert zu haben. Aber erwähnt hatte ich das schon des öfteren... Die Ewigkeit hat eben was mit der Ewigkeit zu tun und nicht mit Gott! Dieser Hirnfraß ist nur schwer aus den Köpfen herauszukriegen.

Zitat
Der Gläubige "vertraut" dagegen den Worten Jesu.

Der Christ. Es gibt aber sehr viele Bekenntnisgruppen. Wo wild spekulativ und mit bizarren Begründungen auf der Suche nach dem richtigen Gott herumgestochert wird, da kommt eben diese Vielzahl an "Überzeugungen" heraus.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Athon Offline




Beiträge: 1.358

03.12.2017 19:00
#2081 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #2079
Dieses aber führt zu der noch weiter ausholenden Frage nach dem "Geist", dessen Partikel in manchen "Atomgruppen", wie z.B. dem Menschen, deutlich in Erscheinung treten, zur Wirkung kommen.


Das solltest Du aber bitte verdeutlichen, das "Geist" aus Partikeln besteht und vor allem, aus welchen...
Wenn ein einzelnes Atom keinen "Geist" besitzt und nicht benötigt (hier stimmen wir überein), muss dies auch auf eine Gruppe von Atomen zutreffen. Warum sollte also ein Zusammenschluss von Atomen zu Gruppen, Molekülen usw. zur Bildung von Geistigem führen?

Zitat
Für einen Atheisten endet z.B. sein "persönliches" Leben mit dem Tode - und zwar für immer!


Nanu, spricht nunmehr doch der "Wissenschaftler" aus Dir? Wenn es für einen Gläubigen ein Leben nach dem Tode gibt, trifft dies auch auf Atheisten zu. Oder hast Du noch nie etwas von Reinkarnation gehört...?

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Reklov Offline




Beiträge: 3.350

04.12.2017 10:49
#2082 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? antworten

Zitat
Das solltest Du aber bitte verdeutlichen, das "Geist" aus Partikeln besteht und vor allem, aus welchen...

Athon,

... unter "Partikel" versteht man eine Verkleinerungsform des lat. pars = Teil. In meinem so gedachten Fall wäre das ein Anteil des menschlichen Geistes am allesumgreifenden "göttlichen" Teil. Wieviel wir uns davon noch angeignen werden können, kann nur die Zukunft beantworten. Aus welcher SUBSTANZ jedoch "Geist" besteht, vermag ich nicht zu sagen.

Zitat
Wenn ein einzelnes Atom keinen "Geist" besitzt und nicht benötigt (hier stimmen wir überein), muss dies auch auf eine Gruppe von Atomen zutreffen. Warum sollte also ein Zusammenschluss von Atomen zu Gruppen, Molekülen usw. zur Bildung von Geistigem führen?

Wenn wir in einem Thema übereinstimmen, so kann dies leider noch nicht viel über den eigentlichen Wahrheitsgehalt aussagen. - Ich erwähnte hier ja schon öfter, dass 2 große buddhistische Denkschulen bis heute darüber streiten, ob Atome inhärenten Geist haben oder nicht. Ob und wieviel "Geist" ein einzelnes Atom besitzt/benötigt, vermag wohl keiner zu sagen. Könnte auch sein, dass Atome lediglich die "Spediteure" des Geistes sind und aus dessen "Großlager" immer mehr "Sendungen" zu uns Menschen "transportieren", je nachdem, welche und wie viele Arten von Anstrengungen wir beim "Beschaffen" solch spezieller "Sendungen" unternehmen - z.B. durch Forschung, Einsicht oder Erfahrung. (?)

Zitat
Nanu, spricht nunmehr doch der "Wissenschaftler" aus Dir? Wenn es für einen Gläubigen ein Leben nach dem Tode gibt, trifft dies auch auf Atheisten zu. Oder hast Du noch nie etwas von Reinkarnation gehört...?

Über die versch. Theorien zur Reinkarnation habe ich schon als junger Mann einige Bücher gelesen, in denen auch sog. "Augenzeugenberichte" vermerkt waren. Diese waren aber sprachlich auch nicht anders "aufgebaut", als z.B. die biblische Geschichte vom "ungläubigen Thomas" (Joh 20,19-29).

Die Karma-Lehre weist leider auch keine einheitliche Auslegung vor, sondern weicht im Buddhismus, im Hinduismus und im Jainismus etwas voneinander ab. Das große Ziel aber bleibt, die Kette der Wiedergeburten mittels eines entprechenden Lebenswandels zu durchbrechen, also keine karmischen "Schulden" mehr anzusammeln - ob nun bewusst oder unbewusst! In einem solchen Fall, erreicht der "Schuldlose" die oberste kosmische Ebene und darf nun in völiger Seelenruhe in Ewigkeit verharren.
Klingt für mich aber auch nicht besser, als die christlichen Versprechungen vom "Reich Gottes", nur dass hier eben eine andere Wortwahl für die begrenzte Vorstellungskraft des Menschen verwendet wurde/wird. - Dieses weitläufige Thema entprechend zu vertiefen, würde jedoch einen extra thread benötigen.

Die christl. Lehre erspart jedoch dem Gläubigen eine u.U. doch sehr lange andauernde Wiedergeburten-Schleife, indem es denjenigen in den Mittelpunkt stellt, der all unsere "Sünden" auf seine Schultern geladen hat. Dieses nötige "Opfer" wird von einigen damit begründet, dass die "Gerechtigkeit Gottes" zwar zur Nachsicht/Vergebung fähig ist, aber sein absolut reines Wesen an sich keine "Sünder" neben sich (in seinem Reich) dulden möchte. Aus diesem Grunde wird im Christentum JESUS als der "Anwalt der Menschen" betrachtet, der mit seiner einmaligen Sühne die karmische Schuld jedes Einzelnen getilgt hat und damit seinen "Vater" zur Nachsichtigkeit gegenüber den Menschen bewegt.
Dass aber auch zu solch einem Gedankenkonstrukt noch sehr viele unbeantwortete Fragen auftauchen, versteht sich von selbst. - Religionsphilosophie, auch Theosophie, bemühen sich zwar um Antworten, erreichen aber keine Lösung, die von allen widerspruchslos akzeptiert werden könnte. - Der Gesprächsfluss bleibt also am Laufen und kreiert damit hoffentlich auch neue, weiterführende gute Ideen zum Thema des Seins und Daseins.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 3.350

04.12.2017 11:48
#2083 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? antworten

Zitat
Für die meisten. Nietzsche hingegen glaubte - wie die Stoiker der Antike - an eine "ewige Wiederkehr". Und was ich zur Ewigkeit geschrieben habe, scheinst du auch wieder vergessen oder nie registriert zu haben. Aber erwähnt hatte ich das schon des öfteren... Dieser Hirnfraß ist nur schwer aus den Köpfen herauszukriegen.

Gysi,

... die Gedankengebäude einzelner Philosophen sind eigentlich nur dazu da, um die eigene Kritikfähigkeit zu schulen. Wittgenstein bezeichnete Philosophie nicht ohne Grund in erster Linie als "Sprachkritik". - Was Du über >Ewigkeit< geschrieben hast, habe ich nicht vergessen, hatte aber seinerzeit auch meine "Sprachkritik" dazu geäußert.
Eine "ewige Wiederkehr" in "irdische Körper" würde meiner Ansicht nach keinen dauerhaften Sinn machen, denn wir stünden ja damit auch stets verdunkelten und nur schwer zu kontrollierenden triebhaften Neigungen gegenüber, denen ein körperliches Wesen, wie wir es hier auf Erden darstellen, nun mal ausgesetzt ist. Anders gesagt: Die menschenverachtenden "Schlächter" würden die Chance bekommen, stets in neuen "Verkleidungen" ihr altes Unwesen voll auszutoben!

Zitat
Die Ewigkeit hat eben was mit der Ewigkeit zu tun und nicht mit Gott!

Der Begriff EWIGKEIT hat sehr wohl etwas mit dem Begriff "Gott" zu tun und könnte (z.B. im Sinne Spinozas!) den Attributen der göttlichen SUBSTANZ zugerechnet werden, formulierte Spinoza doch messerscharf: >> Unter Attribut verstehe ich dasjenige, was der Verstand an der SUBSTANZ als zu ihrem Wesen gehörend erkennt. Unter Gott verstehe ich das absolut unendliche Wesen, d.h. die Substanz, die aus unendlichen Attributen besteht, von denen jedes unendliches und ewiges Sein ausdrückt. <<

Mir scheint eher, dass Du Spinozas, an sich doch gut nachvollziehbare, logische Wort-Formeln entweder "vergessen oder nie richtig registriert hast"(?)
Bevor Du also leichtfertig von "Hirnfraß" redest, seziere zunächst mal, was Spinoza eigentlich meinte, - denn - Nietzsche war ein vom Atheismus geprägter Denker, kann also schlecht als "neutral" eingestuft werden. Sein Nihilismus (nichts hat Wert oder Sinn, nicht einmal die Moral, das Dasein sei ohne Sinn und Ziel, unvermeidlich wiederkehrend, aber ohne finalen Zweck) brachte ihn auch dahin, wo er am Ende landete.
Nietzsches "neuer Mensch", ein sog. "Übermensch", Antichrist und Überwinder Gottes, soll seine Antriebskraft aus dem Willen zur Macht ziehen und ein JA zum unvermeidlichen Schicksal sagen.
Leider vergaß Nietzsche zu durchdenken, wer oder was uns denn das "Schicksal" geschickt haben könnte! - Alle Philosophen (auch die Stoiker der Antike!), darf/sollte man vornehmlich zur Schulung der eigenen Kritikfähigkeit nutzen, ihnen aber nicht blind folgen, denn auch ihre Weltsicht war/ist "beschränkt"!

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.160

04.12.2017 14:37
#2084  Hat "Gott" ein Bewusstsein? antworten

Zitat von Reklov
Der Begriff EWIGKEIT hat sehr wohl etwas mit dem Begriff "Gott" zu tun und könnte (z.B. im Sinne Spinozas!)

Das war vor 400 Jahren. Was Spinoza mit "Gott" bezeichnete, kann man heute, mit einem korrekten Anspruch auf eine GottesDEFINITION, nicht mehr als "Gott" bezeichnen. Aber das hatten wir ja schon mal. Ich verstehe die Leute nicht, die die Begriffsinhalte "Gott", "Alles" und das "Unbekannte" gleichsetzen und damit zufrieden bis in alle Zeit weiterphilosophieren können. Dein Problem ist, dass dein Forschungsergebnis schon feststeht - nämlich die Gotteserkenntnis! Und die Belege der Wissenschaftler und der philosophischen Hochgeister werden als der Boden dieser Erkenntnis nach deinem Gustus zurechtgeknetet, eher spekulativ als denn wissenschaftlich aufrichtig - als falsch oder richtig befunden und uminterpretiert. Das ist doch billiger Selbstbetrug!

Es ging um deine Reflexion anderer Philosophen. Du behauptestest ja, dass alle Atheisten pe sé nicht an die Ewigkeit (des Lebens) glauben können. Damit suggerierst du den ururalten Denkfehler der Menschen, nur Gott sei - bei Willfährigkeit - der Spender des ewigen Lebens! Und dieser Satz sei unumstößlich wahr! Nach all unseren Diskussionen, die schon gelaufen sind! Du ignorierst die Stoiker, Nietzsche und - naja - auch meine Wenigkeit. Als könntest du es nicht besser wissen! Und was ich überhaupt nicht begreife ist, dass du an diesem Dialogschaden einfach kleben bleibst! Du wiederholst ihn einfach, und das immer wieder! Ich sabbel mir hier die Zunge sandtrocken, und das Ergebnis ist - wie immer - deine HUNDERTprozentige Ignoranz! Ist das Verarsche, Blindheit, Vergesslichkeit, Hochmut, Diskussionstechnik, Zermürbungsstrategie? Auf jeden Fall ist das ärgerlich, und es macht (immer noch) keinen Spaß, derart mit dir zu diskutieren. Aber auch das ist ja nur als eine Linie unserer Endlosschlaufe - wohl eine Form der "ewigen Wiederkehr" ...

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reklov Offline




Beiträge: 3.350

04.12.2017 19:55
#2085 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? antworten

Zitat
Das war vor 400 Jahren. Was Spinoza mit "Gott" bezeichnete, kann man heute, mit einem korrekten Anspruch auf eine GottesDEFINITION, nicht mehr als "Gott" bezeichnen.

Gysi,

... wie sähe denn, Deiner Meinung nach, ein "korrekter Anspruch" auf eine Gottesdefinition aus? - Kleide dies doch bitte in (Deine) Worte, damit es auch durchdacht werden kann, Inhalt bekommt.
Nur zu behaupten, Spinoza wäre "veraltet", reicht leider nicht aus, denn Negationen allein tragen nur wenig Kraft in sich. - Ich begründe zumindest meine Aussagen hier und da - stelle sie jedem zur Diskussion und zur Kritik.

Zitat
Dein Problem ist, dass dein Forschungsergebnis schon feststeht - nämlich die Gotteserkenntnis! Und die Belege der Wissenschaftler und der philosophischen Hochgeister werden als der Boden dieser Erkenntnis nach deinem Gustus zurechtgeknetet, eher spekulativ als denn wissenschaftlich aufrichtig - als falsch oder richtig befunden und uminterpretiert.

Dein "Problem" ist, dass Du nicht einsehen magst, dass über "Gott" keine "Forschungsergebnisse" zu erzielen sind, allenfalls der Einzelne Offenbarungen auf seinem Weg erleben darf. Wenn Dir diese Seelenwege verschüttet worden sind, dann musst Du auf Deine Weise damit umgehen - denn - das sog. "Göttliche" entzieht sich jeder menschlichen Labor-Untersuchung, zumal diese bekanntlich sowieso nur auf materielle Ebenen beschränkt ist.

Zitat
Du ignorierst die Stoiker, Nietzsche und - naja - auch meine Wenigkeit. Als könntest du es nicht besser wissen! Und was ich überhaupt nicht begreife ist, dass du an diesem Dialogschaden einfach kleben bleibst!

Sowohl die Aussagen von Nietzsche, wie auch der alles mit großer Gelassenheit hinnehmenden Stoiker, sind eine Variante innerhalb der Geschichte menschlichen Denkens - nicht mehr und nicht weniger. - Deine "Wenigkeit" darf sich innerhalb dieser Gruppe dann aber schon noch etwas etwas weiter hinten einordnen, - denn - Du hast ja bisher nichts veröffentlicht, was in philosophischen Fachkreisen Aufsehen hätte erregen können. - Von Spinozas scharfer Logik scheinst Du doch noch etwas entfernt, auch wenn dieser die Erde schon vor längerer Zeit verlassen hat. Manche Erkenntnisse innerhalb menschlicher Logikstufen sind "zeitlos" und überdauern souverän jede noch so rasante Entwicklung innerhalb "moderner" Zeitabschnitte.
"Begreifen" solltest nicht nur Du, dass philosoph. Texte stets persönlich interpretiert (nicht "zurechgeknetet") werden dürfen. Damit werden ihre Verfasser ja keinesfalls "ignoriert" - im Gegenteil - man setzt sich mit ihrem Gedankengut auseinander, was aber noch nicht bedeutet, dass man sich mit ihnen auch unwidersprochen identifizieren muss/soll. Ein >Dialogschaden< entstünde, würde man andere Gedankenwege (z.B. von Nietzsche) als unangreifbare Wahrheit hinnehmen und hierzu lediglich schweigend mit dem Kopf nicken. - Dann würde allerdings bald überhaupt kein Dialog mehr stattfinden - nicht nur in diesem Forum. Wir landeten dann auch schnell wieder beim kecken Wahrheitsanspruch, wie ihn sich die Religionen an ihre Brust geheftet haben.

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.160

04.12.2017 20:07
#2086 Hat "Gott" ein Bewusstsein? antworten

Zitat von Reklov
... wie sähe denn, Deiner Meinung nach, ein "korrekter Anspruch" auf eine Gottesdefinition aus? - Kleide dies doch bitte in (Deine) Worte, damit es auch durchdacht werden kann, Inhalt bekommt.

Ist doch alles schon mehrmals geschehen! Du wiederholst dich, immer wieder. Deinen Stoizismus, deine Ignoranz. Als ob es die langen, langen Diskussionen zwischen uns (Perquestavolta, Athon, Blackysmart, mir, dir u.a.) nie gegeben hätte! Merkst du das denn nicht? Und dass du NIE Fehler machst. Die machen nur die anderen...

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Athon Offline




Beiträge: 1.358

06.12.2017 15:09
#2087 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? antworten

@Reklov

Zitat
... unter "Partikel" versteht man eine Verkleinerungsform des lat. pars = Teil. In meinem so gedachten Fall wäre das ein Anteil des menschlichen Geistes am allesumgreifenden "göttlichen" Teil.


Da "Partikel" eine vielfache Bedeutung beigemessen wird, wäre es zum gegenseitigen Verständnis hilfreich, entweder gleich eine Erklärung "mitzuliefern" oder die Möglichkeiten der Deutschen Sprache zu nutzen...

Zitat
Ob und wieviel "Geist" ein einzelnes Atom besitzt/benötigt, vermag wohl keiner zu sagen.


Da bist Du in der Vergangenheit aber schon deutlicher geworden. Oder irre ich mich, dass Du Atomen inhärenten Geist absprichst (z. B. Beitrag #1714)?

Zitat
Über die versch. Theorien zur Reinkarnation habe ich schon als junger Mann einige Bücher gelesen, in denen auch sog. "Augenzeugenberichte" vermerkt waren. Diese waren aber sprachlich auch nicht anders "aufgebaut", als z.B. die biblische Geschichte vom "ungläubigen Thomas" (Joh 20,19-29).


Dann solltest Du aber nicht davon ausgehen, dass das Leben eines Atheisten mit seinem Tode für immer endet (mit Ausrufezeichen!), sondern berücksichtigen, dass Theorien über jegliche Form des Weiterlebens nach dem Tode reine Spekulation sind.

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Reklov Offline




Beiträge: 3.350

06.12.2017 18:09
#2088 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? antworten

Zitat
Ist doch alles schon mehrmals geschehen! Du wiederholst dich, immer wieder. Deinen Stoizismus, deine Ignoranz. Als ob es die langen, langen Diskussionen zwischen uns (Perquestavolta, Athon, Blackysmart, mir, dir u.a.) nie gegeben hätte! Merkst du das denn nicht? Und dass du NIE Fehler machst. Die machen nur die anderen...

Gysi,

... nun mal schön langsam. - Hier im Forum gaben/geben zwar einige ihre Negationen über den Begriff "Gott" ab und einige versuch(t)en es mit Begriffen, wie z.B. "Ewigkeit" oder "Leben". Solches kann man aber nun nicht gerade als zufriedenstellend oder erschöpfend betrachten. - Da hat Spinoza, obwohl er schon Jahrhunderte vor uns gelebt hat, und von Dir als "überholt" eingestuft wird, doch schon ganz andere logische Wort-Diamanten verwendet. Das muss erst mal jemand toppen!
Es geht ja hier auch nicht um "Fehler", sondern um Kommunikation. Dass dabei hier und da Fehler unterlaufen, ist nicht zu vermeiden - denn - wer spricht, läuft auch Gefahr, zu irren.
Erstens kann man nicht alles wissen, zweitens kommen die Infos der einzelnen user aus unterschiedlichen Quellen und diese genau zu überprüfen, ist schwierig und viel zu zeitraubend.
So tauschen wir hier im Grunde, neben unseren persönlichen Meinungen zu manchen Themen, auch unsere unterschiedlichen Info-Quellen aus - ohne immer Recht haben zu können. (Wo ist das Problem?)

Das WISSEN wird vom Menschen seit jeher, wie eine Schönheitskönigin, stark umworben, - und jeder möchte natürlich bestens Bescheid wissen. - Mancher Salafist meint z.B. genau zu wissen, dass Jesus nicht "Gott" gewesen sein kann, denn er konnte (laut Bibel) nicht den genauen Termin des "Jüngsten Tages" angeben, sagte auch, dass nicht einmal die Engel dies wissen, sondern nur der "Vater" allein.
Dagegen steht die Meinung von Theosophen, dass Jesus uns damit bewusst "verschonte", sondern nur zur Wachsamkeit mahnte. Durch seine "Menschwerdung" sei er auch mit den typischen Merkmalen des Menschseins verbunden worden, also mit all den uns anhaftenden Gefühlen - und - auch mit einem "beschränkten" Wissen. - Jeder hier sieht wohl leicht ein, dass man allein über so ein Detail-Thema "ewig" streiten könnte, ohne ein gutes Ergebnis zu erreichen.

Wenn Menschen reden, sprechen sie (laut Wittgenstein) in sog. "Elementarsätzen". - Das unbeholfene und holperige Wesen unserer Begriff-Sprache stärker zu verdeutlichen, wäre sicher einen extra thread wert, denn hierzu gibt es sehr viel anzumerken. Vielleicht würde dann auch vieles entspannter geschrieben werden können.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 3.350

06.12.2017 18:31
#2089 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? antworten

Zitat

Da bist Du in der Vergangenheit aber schon deutlicher geworden. Oder irre ich mich, dass Du Atomen inhärenten Geist absprichst (z. B. Beitrag #1714)?

Das tue ich deswegen, weil Atome sowohl für organische, wie auch für anorganische Erscheinungen die sog. "Bausteine" bilden. Keiner von uns würde aber einem Stein- oder Eisenbrocken einen "bewusst" arbeitenden Geist zusprechen wollen. Deswegen denke ich, dass nur "lebende" Dinge solche "Zimmer" besitzen, in denen sich "Geist" einrichtet und arbeitet. Aber auch unter den lebenden Dingen gibt es viele geistige Abstufungen, deren Unterschiede sich ja jedem Beobachter klar zeigen.

Zitat
Dann solltest Du aber nicht davon ausgehen, dass das Leben eines Atheisten mit seinem Tode für immer endet (mit Ausrufezeichen!), sondern berücksichtigen, dass Theorien über jegliche Form des Weiterlebens nach dem Tode reine Spekulation sind.

Ich kann mich noch gut erinnern, dass mir ein Atheist hier im Forum voraussagte, mein Körper würde nach dem Tode in der Erde vermodern und ich würde für immer "verschwinden". Zumindest endet aber das Leben eines Atheisten, (der so denkt) "gedanklich" mit dem Tode, während derjenige, der auf einen sich erbarmenden Gott hofft, sich durch Gnade erlöst zu fühlen imstande ist. - Ein Unterschied!

Du hast jedoch Recht, wenn Du sagst, dass es auch darüber keine gesicherten Infos gibt.

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 2.779

06.12.2017 18:57
#2090 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #2088

Zitat
Ist doch alles schon mehrmals geschehen! Du wiederholst dich, immer wieder. Deinen Stoizismus, deine Ignoranz. Als ob es die langen, langen Diskussionen zwischen uns (Perquestavolta, Athon, Blackysmart, mir, dir u.a.) nie gegeben hätte! Merkst du das denn nicht? Und dass du NIE Fehler machst. Die machen nur die anderen...
Gysi,

... nun mal schön langsam. - Hier im Forum gaben/geben zwar einige ihre Negationen über den Begriff "Gott" ab und einige versuch(t)en es mit Begriffen, wie z.B. "Ewigkeit" oder "Leben". Solches kann man aber nun nicht gerade als zufriedenstellend oder erschöpfend betrachten. - Da hat Spinoza, obwohl er schon Jahrhunderte vor uns gelebt hat, und von Dir als "überholt" eingestuft wird, doch schon ganz andere logische Wort-Diamanten verwendet.



Deine total selbsbezogene und nur auf dein eigenes schwülstiges wie narzisstisches Selbstwertideal zugeschnittene Interpretation Spinozas, gilt seit über hundert Jahren als komplett überholt. An keiner Universität dieser Welt, wird im Fach Philosophie deine Spinoza-Interpretation gelehrt.

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Ich habe nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine davon ab, dass man an einen Gott/höheres Ideal glaubt.

Reklov Offline




Beiträge: 3.350

07.12.2017 13:55
#2091 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? antworten

Zitat
Deine total selbsbezogene und nur auf dein eigenes schwülstiges wie narzisstisches Selbstwertideal zugeschnittene Interpretation Spinozas, gilt seit über hundert Jahren als komplett überholt. An keiner Universität dieser Welt, wird im Fach Philosophie deine Spinoza-Interpretation gelehrt.

Perquestavolta,

... davon abgesehen, dass man Philosophie an sich nicht "lehren" kann, wie es K. Jaspers in einem seiner Bücher anmerkte, ist SPINOZA immer noch sehr aktuell und jeder, der sich mit Philosophie beschäftigt, kommt an ihm nicht vorbei.

Was aber hat dieser Denker uns heute noch zu sagen?

Hier ein Text aus dem Internet:

Welche politischen Ideen sind besonders dafür geeignet, uns in einer Welt, die Kopf zu stehen scheint, Halt und Orientierung zu stiften? Das haben wir Denkerinnen und Denker in den vergangenen Wochen gefragt. Heute erklärt uns Rainer Mühlhoff die Affektenlehre Spinozas:

"Ich würde sagen, sein Denken ist grundsätzlich geprägt von einem unerschütterlichen Glauben an die Einsichtskraft der Vernunft jedes einzelnen Menschen. Spinoza wurde erst in den letzten zehn, zwanzig Jahren wieder verstärkt entdeckt, und zwar, ausgehend von seiner sogenannten Affektenlehre, das heißt seiner Theorie der Gefühle und Emotionen. Die Affektenlehre, die eng mit einer Ethik verbunden ist, die nämlich davon getragen ist, dass Affekte etwas sind, was wir potentiell rational verstehen können.

Spinoza ist radikaler Anti-Dualist. Das heißt, für ihn sind Körper und Seele keine verschiedenen Substanzen und Gefühle demnach auch etwas, was nicht irgendwie auf einer niedrigeren Stufe steht gegenüber dem Geist, sondern Gefühle sind sogar eine Form des Denkens. Das hat für ihn einen unmittelbaren ethischen und politischen Wert, der nämlich darin besteht, dass jeder prinzipiell dazu in der Lage ist und auch danach streben sollte, seine Affekte und Emotionen zu verstehen.

Das heißt, dass man nicht, wie er sagt, in der Knechtschaft seiner Gefühle stehen muss, die einen überwältigen, sondern: Nein, ich kann meine Gefühle verstehend zulassen.

In der Debatte, zum Beispiel, zum Populismus überwiegt ja teilweise schon sehr stark die Einstellung, dass das Leute sind, die unvernünftig werden, indem sie von ihren Gefühlen oder Affekten überwältigt werden. Das kann man mit Spinoza nicht so einfach sagen, weil dieser Gegensatz von Affekt und Vernunft in der Weise nicht besteht.

Sondern man kann mit Spinoza in zwei Richtungen gehen, man kann einmal sagen: Affekt ist immer schon konstitutiver Teil von politischer Vergemeinschaftung – auch die sogenannte nicht-populistische Form der Politik ist auch auf eine Weise affektiv, auch wenn wir das vielleicht nicht so richtig sehen. Und zweitens, eine ethische Stoßrichtung, die darin bestehen würde, in dem aufklärerischen Anspruch: Hey Leute, versucht doch mal, eure Affekte zu verstehen, die euch dazu bringen in der Weise politisch zu agieren.

Konkret könnte das also heißen, dass man diese Angst oder dieses Ressentiment oder diese Projektion in irgendeiner Weise an sich selber aufarbeiten kann – woher das eigentlich kommt, zum Beispiel biografisch oder aber auch abgeleitet aus bestimmten sozialen oder politischen Missständen, so dass man dann diesen Ressentiments nicht einfach freien Lauf lassen muss, sondern, indem man sie versteht, verändern sie sich auch schon und verändern ihre politische Gestalt in einer Form, die weniger schlecht für einen selbst und die Gemeinschaft ist. Es geht immer darum: Ihr Menschen, ihr müsst dem nicht ausgeliefert sein." -


Wie oder wo heute Spinoza "gelehrt" wird, ist übrigens völlig belanglos! Entscheidend bei philosoph. Texten ist immer, was der Einzelne aus ihnen für sich "ernten" kann. Solltest Du zu Spinoza jedoch bessere Interpretationen liefern können, dann teile dies doch hier mit, damit man weiß, was Du z.B. unter "überholt" verstehst.

Nur kurz mal aus der Ecke zu bellen, ist (wie immer) zu wenig!

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 2.779

07.12.2017 14:58
#2092 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #2091

Zitat
Deine total selbsbezogene und nur auf dein eigenes schwülstiges wie narzisstisches Selbstwertideal zugeschnittene Interpretation Spinozas, gilt seit über hundert Jahren als komplett überholt. An keiner Universität dieser Welt, wird im Fach Philosophie deine Spinoza-Interpretation gelehrt.
P

... davon abgesehen, dass man Philosophie an sich nicht "lehren" kann, wie es K. Jaspers in einem seiner Bücher anmerkte, ist SPINOZA immer noch sehr aktuell und jeder, der sich mit Philosophie beschäftigt, kommt an ihm nicht vorbei.


Du Lebst mit deiner Vorstellung von der Welt und somit auch von der Philosophie im Zeitalter der Alchemisten, Reklov.

Auch teilte K. Jasper ganz und gar nicht deine Überzeugung von einem Geist, dessen Statthalter das Gehirn ist.. was zu glauben ohnehin "Schwachsinn" ist, weil es schon zu Zeiten Jaspers bekannt war, dass der Geist und somit die ganze Psyche des Menschen von Hormonen und Botenstoffen gesteuert wird.

Zitat
Jaspers’ Allgemeine Psychopathologie (1913) gilt als der „Beginn einer methodisch reflektierten psychopathologischen Forschung“ (Max Schmauß) – neben Wilhelm Griesinger, der nach Binswanger der „Psychiatrie ihre Verfassung“ gab, indem er „seelische Krankheiten [als] ‚Erkrankungen des Gehirns‘“ definierte, sowie Emil Kraepelin, der als Erster ein brauchbares nosologisches Bezugssystem in der Psychiatrie eingeführt hat.



Du hast auch K.Jasper total falsch und oberflächlich interpretiert..


Und hier https://www.dasgehirn.info/handeln/liebe...ie-und-was-noch siehst du, dass dein ganzer Gehirn-Geist-Dualismus kompletter Blödsinn ist.

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Ich habe nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine davon ab, dass man an einen Gott/höheres Ideal glaubt.

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.903

07.12.2017 19:47
#2093 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #2089
. Keiner von uns würde aber einem Stein- oder Eisenbrocken einen "bewusst" arbeitenden Geist zusprechen wollen. Deswegen denke ich, dass nur "lebende" Dinge solche "Zimmer" besitzen, in denen sich "Geist" einrichtet und arbeitet. Aber auch unter den lebenden Dingen gibt es viele geistige Abstufungen, deren Unterschiede sich ja jedem Beobachter klar zeigen.


Stimmt, da war ja was - die Reklov‘sche Theorie der toten und lebenden Materie.

Kohlenstoffatome sind nach Reklovs Theorie so lange tot, bis sie Bestandteil einer Körperzelle werden. Dann beginnen sie plötzlich zu leben. Wenn jedoch ein Tropfen Blut den Körper verläßt, sterben alle Atome darin in kurzer Zeit. Sie transformieren von lebenden Atomen zu toten Atomen. Einfach unglaublich

Athon Offline




Beiträge: 1.358

07.12.2017 20:04
#2094 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #2089
Zumindest endet aber das Leben eines Atheisten, (der so denkt) "gedanklich" mit dem Tode, während derjenige, der auf einen sich erbarmenden Gott hofft, sich durch Gnade erlöst zu fühlen imstande ist. - Ein Unterschied


Der Unterschied muss sich allein auf die gedankliche Ebene von Atheisten und Gläubigen beschränken. Inwieweit nach dem Tode aber tatsächlich adäquate Gegebenheiten eintreten oder eben nicht, wird niemals geklärt werden können. Allenfalls der Gläubige könnte ein entsprechendes Feedback geben...

Zitat
Deswegen denke ich, dass nur "lebende" Dinge solche "Zimmer" besitzen, in denen sich "Geist" einrichtet und arbeitet.


Also wird aus an sich "toter" Materie durch Hinzufügung von "Geist" lebende. Dann sind wir wieder bei der Fragestellung, wann dieser Geist hinzugefügt wird...

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.160

08.12.2017 10:03
#2095  Hat "Gott" ein Bewusstsein? antworten

Zitat von Reklov
Zumindest endet aber das Leben eines Atheisten, (der so denkt) "gedanklich" mit dem Tode, während derjenige, der auf einen sich erbarmenden Gott hofft, sich durch Gnade erlöst zu fühlen imstande ist. - Ein Unterschied

Ja, das ist ein Unterschied. Darum bleiben auch so viele Gläubige bei der (Religions)Stange, obwohl sie im Grunde nicht mehr glauben. Sie verdrängen ihre Zweifel, und das ist anstrengend und macht neurotisch. Das ewige Leben ist das Ablassversprechen, dass den Religionen noch geblieben ist. Es sei denn, man kommt auf den Trichter, dass die Ewigkeit kein Monopolangebot eines Gottes ist. Wer sich mit der Ewigkeit beschäftigt, kommt darauf, dass sie für alle und alles (Endliche) ist! Siehe u.a. "Die ewige Wiederkehr" von Friedrich Nietzsche. Die bietet eine Möglichkeit, sich aus quälenden Glaubenszweifeln und -bindungen zu lösen! MIR ist es so geschehen, und es kann und sollte auch anderen im Nirgends Suchenden geschehen!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Perquestavolta Offline



Beiträge: 2.779

08.12.2017 10:24
#2096 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? antworten

Wenn es so einfach wäre.. Es geht ja beim Glauben auch und vor allem um Identifikation mit einem "Mehrwert-Sein".. Nicht bei allen Gläubigen.. Aber bei Reklov wohl offensichtlich.

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Ich habe nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine davon ab, dass man an einen Gott/höheres Ideal glaubt.

Reklov Offline




Beiträge: 3.350

08.12.2017 12:14
#2097 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? antworten

Zitat
Kohlenstoffatome sind nach Reklovs Theorie so lange tot, bis sie Bestandteil einer Körperzelle werden. Dann beginnen sie plötzlich zu leben. Wenn jedoch ein Tropfen Blut den Körper verläßt, sterben alle Atome darin in kurzer Zeit. Sie transformieren von lebenden Atomen zu toten Atomen.

Blackysmart,

... Kohlenstoff (und seine Verbindungen) sind zwar die Basis des Lebens, aber noch nicht das Leben selbst! - Kohlenstoff kommt ja z.B. auch in Diamanten, Erdöl, Graphit, Kohle etc. vor. - >Lebende Wesen< brauchen aber Nahrung, um sich erhalten zu können und nur "lebendige" Wesen besitzen einen Gasstoffwechsel, brauchen Atemluft, erzeugen Wasserdampf und Kohlensäure. Auch mit der Erkenntnis, dass die ersten Lebewesen im Wasser entstanden, ist das Geheimnis des Lebens auf unserem Planeten nicht geklärt. Einen Ursprung muss aber das Leben gehabt haben, wenn auch nicht unbedingt auf unserer Erde - was die Ur-Bakterien bezeugen - welche Forscher in einem abgelegenen See in Mexico fanden. Die Ur-Bakterien "bewohnten" dort die seit langen Zeiten im Wasser liegenden Meteoriten.
Die Zusammenhänge zwischen "toten", d.h. kristallinischen und auch metallischen Stoffen und "lebendigem" Stoff sind aber von den Wissenschaftlern als so "innig" erkannt worden, dass man kaum mehr weiß, wo die Grenze ist. Auf der Suche nach dem Ursprung des Lebens hat man entdeckt, dass auch das "Tote" so etwas wie ein Vorleben hat. Man wird in Zukunft vielleicht viele Fragen und Begriffe vom Leben und Tode von Grund auf umgestalten müssen. Fragt man aber nach der UR-ZEUGUNG, so muss man hinnehmen, dass man sie noch nicht entdeckt hat. Als man aber nach ihr forschte, fand man, dass auch die "tote" Materie in einem gewissen Sinn nicht ohne Leben ist.

Das Pflanzenblatt macht uns Menschen gut vor, wie man "Lebensstoff" aufbaut und zwar aus den einfachsten Stoffen der Welt, aus 12 Elementen, die ihm Luft, Wasser und Erde liefern. In jeder Sonnenstunde löst das Pflanzenblatt das Urzeugungsrätsel gewissermaßen aufs neue. Nur - gehört zunächst ein Tropfen Lebensstoff dazu, damit das Übrige sich verwandle, - und um die Herkunft dieses ersten Tröpfchens dreht sich eben alles.

Für viele Menschen steht und fällt der Begriff der "Göttlichkeit" mit dem Begriff "Schöpfer" zusammen. Die Macht, welche die Welt und das Leben erschaffen hat, das ist die "Gottheit". Würde man jemanden überzeugen können, das Leben nicht "erschaffen" sei, sondern durch Umwandlung, sagen wir von Metallen, zustandekommen, daher auch hergestellt werden könne, so wie man Leuchtgas aus Kohle oder elektrische Kraft aus einem Wasserfall "erzeugen" kann, dann wäre für den Kopf, dem man solches überzeugend beibringt, der Glaube an die "Göttlichkeit" vorbei. Er würde jeden Gottesbegriff aufkündigen, ein Freidenker sein, auch für die Abschaffung der Kirchen, Einziehung ihres Vermögens, Änderung der Kindererziehung etc. eintreten.
Eine ganz andere Geschichte- und Kulturepoche würde beginnen. Ob besser oder schlechter, als der gegenwärtige Zustand, sei dahingestellt. Jedenfalls wäre die Umwälzung groß.

Ich halte es für einen Irrtum, dass der Nachweis der "Urzeugung" den Glauben an Gott zerstören würde und müsse. Zusammenfallen würde nur der >Buchstabenglaube<, der da meint, die göttliche Kraft habe wie ein Spielzeugbastler dagesessen und die Welt nach Art einer Figurenkrippe zusammengeleimt. Für mich bliebe auch nach dem Beweis der "Urzeugung" die ganze Frage nach wie vor bestehen; nur hieße sie jetzt nicht, wie ist das Leben, sondern wie ist die Erde und die Welt, aus der das Leben hervorgegangen ist, zustande gekommen? Und meine Verehrung für das daraus sprechend Göttliche bliebe unverändert.

Aber - zugegeben - es gibt auch eine große Menge, die anders darüber denkt: Der Nachweis der Urzeugung würde die Macht der religiösen Behauptungen erschüttern, und so wird hier ein Kulturkampf und eine politische Fehde mit den Waffen der Naturforschung schon seit Jahrhunderten ausgefochten.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 3.350

08.12.2017 12:28
#2098 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? antworten

Zitat
Darum bleiben auch so viele Gläubige bei der (Religions)Stange, obwohl sie im Grunde nicht mehr glauben. Sie verdrängen ihre Zweifel, und das ist anstrengend und macht neurotisch.

Gysi,

wer nur "bei der Stange bleibt", obwohl er nicht mehr recht glauben kann, erlebt das Gleiche, wie jemand, der bei einem Lebenspartner oder bei einer Firma bleibt, von dem/der er schon lange nicht mehr überzeugt ist. Auch hier meldet die Wahrheit ihren Anspruch eisern an. - Wer sich zunächst die Historie der Religionen, ihrem seelischen Boden, auf dem sie wachsen konnten und hierzu auch alle heute zur Verfügung stehenden natur- und geisteswissenschaftlichen Infos anschaut, wird eine förderliche Entwicklung durchleben, aber keinesfalls neurotisch werden. - Dies ist, zugegeben, nun mal "anstrengend".

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 3.350

08.12.2017 13:19
#2099 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? antworten

Zitat
Darum bleiben auch so viele Gläubige bei der (Religions)Stange, obwohl sie im Grunde nicht mehr glauben. Sie verdrängen ihre Zweifel, und das ist anstrengend und macht neurotisch.

Gysi,

wer nur "bei der Stange bleibt", obwohl er nicht mehr recht glauben kann, erlebt die gleiche unzufriedene Zerrissenheit, wie jemand, der bei einem Lebenspartner oder bei einer Firma bleibt, von dem/der er schon lange nicht mehr überzeugt ist. Auch hier meldet die Wahrheit ihren Anspruch eisern an. - Wer sich zunächst die Historie der Religionen, ihrem seelischen Boden, auf dem sie wachsen konnten und hierzu auch alle heute zur Verfügung stehenden natur- und geisteswissenschaftlichen Infos anschaut, wird eine förderliche Entwicklung durchleben, aber keinesfalls neurotisch werden. - Dies ist, zugegeben, nun mal "anstrengend".

Zitat
Siehe u.a. "Die ewige Wiederkehr" von Friedrich Nietzsche. Die bietet eine Möglichkeit, sich aus quälenden Glaubenszweifeln und -bindungen zu lösen! MIR ist es so geschehen, und es kann und sollte auch anderen im Nirgends Suchenden geschehen!

Nietzsche hat auf seine Weise "gesucht". Von was er sich mit seinen Aussagen befreien wollte, wird niemand so recht nachvollziehen können, denn sein Seelenleben bleibt uns verschlossen. Seine Migräne und sein Magenleiden scheinen sich auch in seinem Gesichtsausdruck widerzuspiegeln, den die vorhandenen Abbildungen von ihm so herzugeben in der Lage sind. Nietzsches Angriffsziele waren u.a. das Christentum und antike Metaphysik.

Sein sächsisches Gemüt fand an allem etwas auszusetzen: Kunst, Religion, Kultur, Gesellschaft etc. - Sein erstes größeres Werk "Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik" spricht für sich und es ist nicht verwunderlich, dass es stillschweigend ignoriert wurde. Nietzsche wurde nicht nur von Geldsorgen, sondern auch von Einsamkeit geplagt. Wer so lebt und denkt, braucht sich auch über die Reaktionen seines Körpers nicht groß zu wundern. Nietzsche wurde schon recht früh in eine Irrenanstalt eingewiesen, wurde dann zum "Pflegefall" für seine Mutter und später für die Schwester. Er verstarb bereits mit 55 Jahren.

Nietzsche wollte mit seinem "Gott ist tot", als Beobachter der Religionen, eigentlich nur ausdrücken, dass die Religionen die totale Verwaltung des Gottesgedankens übernommen haben und das "natürliche" Gefühl des Einzelnen dabei auf der Strecke geblieben ist.
„Wohin ist Gott? rief er, ich will es euch sagen! Wir haben ihn getödtet, – ihr und ich! Wir Alle sind seine Mörder! Aber wie haben wir diess gemacht? Wie vermochten wir das Meer auszutrinken? Wer gab uns den Schwamm, um den ganzen Horizont wegzuwischen? Was thaten wir, als wir diese Erde von ihrer Sonne losketteten? Wohin bewegt sie sich nun? Wohin bewegen wir uns? Fort von allen Sonnen? Stürzen wir nicht fortwährend? Und rückwärts, seitwärts, vorwärts, nach allen Seiten? Giebt es noch ein Oben und ein Unten? Irren wir nicht wie durch ein unendliches Nichts? Haucht uns nicht der leere Raum an? Ist es nicht kälter geworden? Kommt nicht immerfort die Nacht und mehr Nacht? Gott ist todt! Gott bleibt todt! Und wir haben ihn getödtet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?“
Abgesehen, dass solche Sätze einiges an Wirrnis und Orientierungslosigkeit anklingen lassen, sind sie, sieht man sich hierzu das "Jesus-Drama" an, gar nicht mal so ganz daneben, denn auch hier "morden" ja die jüd. Ankläger denjenigen, der im Christentum als "Gott" verehrt wird, indem sie Pilatus zwingen, ein Urteil zu vollstrecken, das ihm widerstrebt.

Denker wie Nietzsche strömen für mein persönliches Gefühl etwas zu viel Pessimismus aus. Ich kann mir vorstellen, dass der Mann im Leben wohl nie eine ordentliche Witze-Kultur gepflegt hat, also recht humorlos gewesen sein dürfte. (?) Wer allerdings von vererbten Anlagen so gegeißelt wird, dem sollte man sein Mitgefühl auch nicht gänzlich verweigern.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 3.350

08.12.2017 13:46
#2100 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? antworten

Zitat
Also wird aus an sich "toter" Materie durch Hinzufügung von "Geist" lebende. Dann sind wir wieder bei der Fragestellung, wann dieser Geist hinzugefügt wird...

Athon,

... tja, wenn das einer korrekt beantworten könnte - er würde gleich mit mehreren Nobelpreisen überschüttet.

GEIST steckt meiner Meinung nach auch in "toter" Materie, denn abgesehen davon, dass die Grenzen zur lebenden Materie fließend sind, braucht sich ja nur jeder das wichtige, detailreiche und funktionierende Zusamenspiel von "toter" und "lebender" Materie, welches unser Überleben sichert, bewusst zu machen. So wird z.B. Dein "lebendiger" Herzmuskel von einer in Dir vohandenen sehr leichten elektr. Ladung dazu gebracht, dass er ständig zuckt und so den lebensnotwenigen Blutkreislauf antreibt - und das ünermüdlich über viele Jahrzehnte! Keine menschliche "Maschine" würde dies so erfolgreich hinbekommen.
Vor Jahren las ich hierzu ein interessantes Taschenbuch, dass ich leider verliehen und nicht mehr eingefordert hatte. Wenn ich mich recht erinnere, lautete sein Titel: Wie kommt der Geist in die Materie?

Gruß von Reklov

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