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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 2.295 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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Reklov Offline




Beiträge: 5.904

08.12.2017 13:56
#2101 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Wenn es so einfach wäre.. Es geht ja beim Glauben auch und vor allem um Identifikation mit einem "Mehrwert-Sein".. Nicht bei allen Gläubigen.. Aber bei Reklov wohl offensichtlich.

"Offensichtlich" kennst Du mich persönlich überhaupt nicht, vermagst also wenig Treffendes auszusagen, zweitens ist das "Bellen" aus Deiner Ecke wenig förderlich für die Themen des Forums und drittens ist mir sehr wohl bewusst, dass ich vor Gott nicht besser dastehe als Du, denn bekanntlich sind vor ihm ja alle gleich! (So - dies wäre nun auch geklärt!)

Gruß von Reklov

seneca Offline

religiöser Atheist


Beiträge: 706

08.12.2017 17:11
#2102 Nietsches Idee der ewigen Wiederkehr des Gleichen Thread geschlossen

Nietzsche hockte bei seinen Wanderungen im Oberengadin auf einem Stein oder bei einem Felsen bei Silvaplana als ihm plötzlich die (metaphysische) Idee der ewigen Wiederkehr des Gleichen in den Sinn kam. Vielleicht war ihm die Luft zu dünn oder die Sonne zu stark, auf jeden Fall zog Nietzsche auf dieser Idee einen grossen spirituellen Trost. Ausser dem millionenfachen Jahreskreislauf ist von dieser Idee nichts zu halten. Ich werde als Individuum sicher nicht wiederkehren. Die Idee der Wiedergeburt ist für mich blosses Wunschdenken.

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RELIGION IST HEILBAR! (Buch von J. Hochstrasser, Ex-Priester) Die einzige Entschuldigung Gottes ist, dass er nicht existiert (Stendhal).
Denken ist eine Anstrengung; Glaube ein Komfort (Ludwig Marcuse).
Philosophie ist, über die Welt und das Leben der Menschen nachzudenken (Schopenhauer).
Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde (Nietzsche, Zarathustra).

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.033

08.12.2017 17:28
#2103 Nietsches Idee der ewigen Wiederkehr des Gleichen Thread geschlossen

Zitat von Seneca
Ausser dem millionenfachen Jahreskreislauf ist von dieser Idee nichts zu halten.

Ach, der Jahreskreislauf... ist unter dem Einbezug der Ewigkeit weniger als ein Punkt. Wenn man die Ewigkeit in seine Überlegungen mit einbezieht - und ich wüsste nicht, was gegen die Realität der Ewigkeit spräche - dann kommt man dahin, dass alles Endliche auch ewig ist. Das ist kein dummes Hoffnungsgefasel, das ist logisch abgeleitet.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Athon Offline




Beiträge: 3.579

08.12.2017 19:15
#2104 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov

Zitat von Reklov #2100
GEIST steckt meiner Meinung nach auch in "toter" Materie, denn abgesehen davon, dass die Grenzen zur lebenden Materie fließend sind, braucht sich ja nur jeder das wichtige, detailreiche und funktionierende Zusamenspiel von "toter" und "lebender" Materie, welches unser Überleben sichert, bewusst zu machen. So wird z.B. Dein "lebendiger" Herzmuskel von einer in Dir vohandenen sehr leichten elektr. Ladung dazu gebracht, dass er ständig zuckt und so den lebensnotwenigen Blutkreislauf antreibt - und das ünermüdlich über viele Jahrzehnte! Keine menschliche "Maschine" würde dies so erfolgreich hinbekommen.


Nun, das könnte daran liegen, dass (nicht nur) der Herzmuskel über die Nahrungsaufnahme ständig mit Energie versorgt wird und sich dadurch auch die Zellen regelmäßig erneuern...
Aber, dass Deiner Ansicht nach auch in toter Materie "Geist" vorhanden sein soll, erschließt sich mir nicht. Wofür sollte denn "Geist" in toter Materie dienlich sein? Wie ich schon erwähnte, besitzen Atome keinen inhärenten Geist. Darüber waren wir uns einig. Eine Erklärung, was aber nun eine Ansammlung von Atomen (z. B. in Form eines Kieselsteins) von einem einzelnen Atom qualitativ unterscheidet, hast Du bisher nicht kundgetan.

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NUR DER ZWEIFEL LÄSST UNS DENKEN

Reklov Offline




Beiträge: 5.904

08.12.2017 20:04
#2105 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Nun, das könnte daran liegen, dass (nicht nur) der Herzmuskel über die Nahrungsaufnahme ständig mit Energie versorgt wird und sich dadurch auch die Zellen regelmäßig erneuern...

Athon,

... ich bin in dieser Sache kein Fachmann, aber ich gebe mal die Aussage eines internat. Herzpezialisten weiter, der einst in einer TV-Doku sagte, dass es die leichte elektr. Ladung im menschl. Körper ist, welche die Sehnen des meschlichen Herzmuskels ständig zum rhythmischen Zusammenziehen bringt. Nahrungsaufnahme allein wäre da also nicht ausreichend, obwohl natürlich ebenfalls "lebenswichtig". Weil jeder von uns eine schwache elektr. Ladung in sich trägt, bekommt er auch eine "geschossen", sollte er tief genug in eine Steckdose greifen, denn der Spannungsunterschied sucht in dem Fall nach einem "Ausgleich". So habe ich es noch in Erinnerung. "Spezialisten", wie PQV können dies aber besser erläutern.

Zitat
Wofür sollte denn "Geist" in toter Materie dienlich sein? Wie ich schon erwähnte, besitzen Atome keinen inhärenten Geist. Darüber waren wir uns einig.

Auch "tote" Materie ist, so meine ich, ein "Produkt" einer "geistigen" Quelle. Geist sollte auch nicht mit Bewusstsein verwechselt werden. Bereits im Baby steckt Geist, nur ist er sich seiner noch nicht recht bewusst.
So kann keiner verbindlich sagen, was für eine Art Geist in einem Stein steckt, oder ob er gar ein uns völlig unbekanntes "Bewusstsein" hat. - Worüber wir beide meinen einig zu sein, könnten sich z.B. "höhere" Bewusstseinsformen köstlich amüsieren. (?) - Aber im Gespräch bleiben, ist ja wichtig, denn ohne Kommunikation herrschte nur dunkles Schweigen in der Welt und jeder würde alleine vor sich hinbrüten und seine ganz privaten Welten "erdenken".

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.904

08.12.2017 20:09
#2106 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Ich werde als Individuum sicher nicht wiederkehren. Die Idee der Wiedergeburt ist für mich blosses Wunschdenken.

seneca,

... auch für Dich sollte gelten: never say never! - Das Wort "sicher" könntest Du nur verwenden, hättest Du den alles "umgreifenden Überblick" über Zeit und Raum, über Geist und Seele.
Du erkennst aber - wie wir alle - nur splitterhafte Bruchstücke des Seins und Daseins. Was also Wunschdenken wirklich ist, muss sich erst noch erweisen.

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

08.12.2017 20:24
#2107 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #2101

Zitat
Wenn es so einfach wäre.. Es geht ja beim Glauben auch und vor allem um Identifikation mit einem "Mehrwert-Sein".. Nicht bei allen Gläubigen.. Aber bei Reklov wohl offensichtlich.
"Offensichtlich" kennst Du mich persönlich überhaupt nicht, vermagst also wenig Treffendes auszusagen,


...Du redest doch hier ständig selbst immer davon, welche Interpretation der Welt mehr-WERT oder nur WERT-los ist. Und deine Aussage, dass du noch nie verstehen hättest können, warum "Un-Gläubige" überhaupt alt werden wollen... reicht vollkommen für das Wenige, was hier als Zutreffendes auszusagen ist.

Lassen wir es einfach mal dahingestellt, ob es "einen" Gott gibt oder auch nicht... und befassen uns nur mit der Frage, ob alleine der Glaube an einen Gott dem Menschen schon einen Mehrwert gibt?

Wenn ja, vor wem gilt dann dieser Mehr-WERT? Vor einem Gott über dessen Existenz und seinen Eigenschaften nur gerätselt werden kann, oder vor den Menschen die sich im Glauben an diesen Gott einen persönlichen Mehrwert ableiten? Und wenn sich diese Menschen einen persönlichen Mehr-WERT vom Glauben an einen Gott ableiten, den sie ja ohne den Glauben an diesen Gott gar nicht hätten.. welchen Wert gestehen sie dann anderen zu, die nicht an diesen Gott glauben. (bösartige narzisstische Idioten)

In Anbetracht dessen, dass es über Gott keine weitere Informationen gibt und Gläubige alleine von ihrer Interpretation der Welt auf einen Gott schließen und somit eigentlich nur von ihrem eigenen, ganz selbstbezogenen Empfinden dafür, was sie persönlich für schön, gut und vollkommen halten.. und aber die ganzen grausamen Tatsachen die es nun mal auch gibt, einfach ignorieren.. wie z.B. die Evolution, die ja darauf beruht, dass immer nur die Fittesten, und also nur jene überleben und sich erfolgreicher fortpflanzen, die das Glück hatten, zufällig die gerade besseren Gene für die gerade zufällig vorherrschenden Lebensbedingungen geerbt zu haben...

Ein Gott der alles dem Zufall überlässt und jenen Menschen mehr WERT beimisst, die ständig in der Angst leben, von ihm benachteiligt zu werden, wenn sie nicht an ihn glauben.. der ist ganz sicher vom Menschen selbst erdacht. Eigentlich ein überaus narzisstischer Trottel von Gott.....wenn man genauer hinschaut. Dass dieser Gott für unsere Vorfahren und ihrem kurzen schwierigen Dasein durchaus einen psychologisch nützlichen WERT hatte, lassen wir gern gelten.. Aber für unsere heutige Zeit ist dieser Gott eher ein Zeichen für pathologische Persönlichkeitsstörungen.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.033

09.12.2017 08:56
#2108  Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Seneca

Zitat von Reklov
seneca, ... auch für Dich sollte gelten: never say never!

Ich meine - was sagt schon die Idee der "ewigen Wiederkehr"? Dass in der Ewigkeit eben alles wiederkehrt. Die Vergangenheit vergeht nicht und ist immer existent. Sie ist in anderen (unendlich duplizierten) Zeitschienen immer da, und diese Unendlichkeit merkt man gar nicht! Diese "Ewigkeit" ist keine unendliche Fortsetzung deines Lebens! Also - nach dem Tod auf dieser Zeitschiene wachst du also nicht irgendwo auf und sagst: Aah, hier setze ich mein altes, irdisches Leben fort! SO sieht die Ewigkeit wahrscheinlich nun doch nicht aus.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Rübennase Offline




Beiträge: 185

09.12.2017 10:29
#2109 RE: Nietsches Idee der ewigen Wiederkehr des Gleichen Thread geschlossen

Zitat von seneca im Beitrag #2102
Nietzsche hockte bei seinen Wanderungen im Oberengadin auf einem Stein oder bei einem Felsen bei Silvaplana als ihm plötzlich die (metaphysische) Idee der ewigen Wiederkehr des Gleichen in den Sinn kam. Vielleicht war ihm die Luft zu dünn oder die Sonne zu stark, auf jeden Fall zog Nietzsche auf dieser Idee einen grossen spirituellen Trost. Ausser dem millionenfachen Jahreskreislauf ist von dieser Idee nichts zu halten. Ich werde als Individuum sicher nicht wiederkehren. Die Idee der Wiedergeburt ist für mich blosses Wunschdenken.


Peace Leute...

Seneca: Ich kenne die Philosophie von Nietzsche ehrlich gesagt nicht, aber dafür habe ich mich mit der Wiedergeburt aus buddhistischer Perspektive auseinandergesetzt. Ich interpretiere sie folgendermassen: Ein Gesetz der Natur ist die permanente Veränderung der Dinge(das hatten wir schon PQV, nicht wahr? ;-)) Also unterliegt auch, jeder einzelne Mensch der permanenten Veränderung und seine Wiedergeburt findet in jedem Augenblick statt. Es ist bloss unser konditionierter Geist, der uns ein Gefühl der Beständigkeit und eines bleibenden Ichs vermittelt(Trennung der Dinge). Wird diese Illusion überwunden, kannst du die Wiedergeburt quasi live erleben. Da ist nichts magisches oder metaphysisches dabei...

Athon Offline




Beiträge: 3.579

09.12.2017 12:05
#2110 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov

Zitat von Reklov #2105
... ich bin in dieser Sache kein Fachmann, aber ich gebe mal die Aussage eines internat. Herzpezialisten weiter, der einst in einer TV-Doku sagte, dass es die leichte elektr. Ladung im menschl. Körper ist, welche die Sehnen des meschlichen Herzmuskels ständig zum rhythmischen Zusammenziehen bringt. Nahrungsaufnahme allein wäre da also nicht ausreichend, obwohl natürlich ebenfalls "lebenswichtig".


Ich habe meine Antwort in #2104 auf Deinen Vergleich zwischen dem Herzmuskel und einer Maschine bezogen: Wenn ich einer Maschine oder dem Herzen ständig elektrische Energie zuführe, werden beide theoretisch so lange funktionieren, bis diese Energie versiegt ist. Der Unterschied liegt im Verschleiß der Einzelteile bzw. Zellen. Eine Maschine könnte "ewig" laufen, wenn verschlissene Teile ständig durch neue ersetzt würden. Da dies beim Herzen so leider nicht funktioniert, wäre hier die Maschine klar im Vorteil.

Zitat
So kann keiner verbindlich sagen, was für eine Art Geist in einem Stein steckt, oder ob er gar ein uns völlig unbekanntes "Bewusstsein" hat.


Soso, deswegen bist Du Dir auch sicher, dass Atome keinen inhärenten Geist besitzen. Da nun aber ein Stein aus aberwitzig vielen Atomen besteht, kann doch nun aber nicht plötzlich "Geist" entstanden sein...
Deine hier vorgebrachten "Argumente" habe eines gemeinsam: Die Unkenntnis als Motiv zur Aufrechterhaltung Deiner Weltanschauung.

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NUR DER ZWEIFEL LÄSST UNS DENKEN

Reklov Offline




Beiträge: 5.904

09.12.2017 12:45
#2111 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Diese "Ewigkeit" ist keine unendliche Fortsetzung deines Lebens! Also - nach dem Tod auf dieser Zeitschiene wachst du also nicht irgendwo auf und sagst: Aah, hier setze ich mein altes, irdisches Leben fort! SO sieht die Ewigkeit wahrscheinlich nun doch nicht aus.

Gysi,

jeder hat da so seine eigenen "Vorstellungen". - Immerhin hast Du die Worte "wahrscheinlich nun doch nicht" verwendet, und deutest somit zumindest an, dass man sich eben nicht festlegen kann/sollte.
Ein Aufwachen und Weitermachen im "alten" irdischen Körper ist wahrscheinlich abzuhaken. Unser neuer Körper könnte auch ein reiner "Geistkörper" sein.
Was wir als den Tod bezeichnen, ist der Übergang von der irdischen Welt ins Jenseits. Er ist eine Transformation, wie auch die Geburt. Der Tod ist kein Ende, wir können deshalb auch nicht sterben, wir wechseln nur unsere "Welt". In zahlreichen Berichten wird beschrieben, wie sich der Astralkörper vom irdischen Körper abhebt.

Lassen wir uns also mal überraschen.

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.033

09.12.2017 13:09
#2112 Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov
Ein Aufwachen und Weitermachen im "alten" irdischen Körper ist wahrscheinlich abzuhaken. Unser neuer Körper könnte auch ein reiner "Geistkörper" sein.

Wie begründest du das? Das mit dem "Aufwachen im alten Körper" "hakst" du hingegen ab. warum? Nach Frank Tiplers Theorie (habe ich ja in meinem letzten Artikel im "Die Ewigkeit gibt es ohne Gott!" erwähnt) werden die Menschen eines Tages heute unfassbare Datenmengen speichern, schaffen und kombinieren können, die auch den Datenstrukturen der Menschen (Tiere, Pflanzen, Gegenstände) entsprechen, die schon heute leben. Sehr gewagt gedacht. Aber seine Denke bewegt sich immerhin im Rahmen des theoretisch Möglichen. Du denkst hingegen gegen die Naturgesetze! Weil das ja in den biblischen Rahmen passt. Den du angeblich überwunden hast. Du hoffst darauf darauf, dass man noch neue Naturgesetze entdeckt, nach denen dein isolierter Geist zum Leben erweckt werden kann. Der Ton lebt aber nicht ohne Lautsprecherboxen und den Plattenspieler.

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Reklov Offline




Beiträge: 5.904

09.12.2017 13:15
#2113 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Soso, deswegen bist Du Dir auch sicher, dass Atome keinen inhärenten Geist besitzen. Da nun aber ein Stein aus aberwitzig vielen Atomen besteht, kann doch nun aber nicht plötzlich "Geist" entstanden sein...
Deine hier vorgebrachten "Argumente" habe eines gemeinsam: Die Unkenntnis als Motiv zur Aufrechterhaltung Deiner Weltanschauung.

Athon,

>sicher< bin ich mir in gar nichts und ich erwähnte hier ja auch schon öfter den Streit zweier großer buddhistischer Denkschulen, ob denn Atome inhärenten Geist haben können. - Unkenntnis in den großen Fragen beherrscht also jeden Menschen - auch Dich!
Wenn ein Stein Bewusstsein haben könnte, so schließt das ja noch nicht ein, dass er auch Geist besäße. Jedes Tier besitzt ja ebenfalls sein spezielles Bewusstsein, aber ich würde keinem Tier zutrauen, dass es anfängt über "Gott und die Welt" nachzudenken - also sein eigenes Dasein gedanklich zu reflektieren.-
Meine Weltanschauung würde ich jederzeit über Bord werfen, hätte mir jemand eine "bessere" anzubieten. - Die atheistische Weltanschauung ist mir z.B. viel zu seelenlos, will sie doch die Welt lediglich mit Zahlen, Vermessungsergebnissen und math./chem. Formeln "erklären". Dabei sagte doch schon der Mathematiker W.Leibniz, dass Zahlen nur dazu taugen, um Mengen gegenüberzustellen.
Ohne einen "weiterführenden" Gedanken bleiben jedoch alle unsere angesammelten und katalogisierten Erkenntnisse über die Welt nur "totes" Wissen.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.904

09.12.2017 13:28
#2114 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Nach Frank Tiplers Theorie (habe ich ja in meinem letzten Artikel im "Die Ewigkeit gibt es ohne Gott!" erwähnt) werden die Menschen eines Tages heute unfassbare Datenmengen speichern, schaffen und kombinieren können, die auch den Datenstrukturen der Menschen (Tiere, Pflanzen, Gegenstände) entsprechen, die schon heute leben. Sehr gewagt gedacht.

Gysi,

... Theorien, auch gewagte, kann ich mir zur Genüge selber ausdenken. Mich aber leiten mehr die spirituellen Wege und nicht die von Datenmengen. Solche Gedankenpfade überlasse ich gerne anderen.
Bisher ist jedenfalls die gesamte Wissenschaft nicht einmal in der Lage, eine scheinbar "einfache" Stubenfliege nachzubauen.

Zitat
Der Ton lebt aber nicht ohne Lautsprecherboxen und den Plattenspieler.

Ein gutes Beispiel, nur - für mich wird der Ton des Weltalls, des Seins und Daseins, von dem angegeben, den wir in unserer Sprache mit "Gott" bezeichnen. Die von ihm in Szene gesetzten Dinge sind die "Lautsprecherboxen" und "Plattenspieler", welche seine "Kompositionen" in hörbare Wellen umsetzen - ähnlich wie ja auch Instrumente die geistige Arbeit von Komponisten erst zum Klingen bringen können.

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.033

09.12.2017 15:17
#2115 Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov
jedenfalls die gesamte Wissenschaft nicht einmal in der Lage, eine scheinbar "einfache" Stubenfliege nachzubauen.

Nee. Wird sie aber. Das ist sicher. Aber deine Transzendenz, in die du so verliebt bist, ist es nicht...

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reklov Offline




Beiträge: 5.904

09.12.2017 18:13
#2116 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
...Du redest doch hier ständig selbst immer davon, welche Interpretation der Welt mehr-WERT oder nur WERT-los ist. Und deine Aussage, dass du noch nie verstehen hättest können, warum "Un-Gläubige" überhaupt alt werden wollen... reicht vollkommen für das Wenige, was hier als Zutreffendes auszusagen ist.

Das Leben macht für das einzelne menschl. Individuum eigentlich nur Sinn, wenn es über die Grenze des Todes hinauszudenken gewillt ist oder es kann. Wenn Du still darüber nachdenkst, kommst Du evtl. zu einem ähnlichen Schluss. (?) Ansonsten wäre es ja auch vollkommen egal, ob einer mit 13, mit 33 oder mit 93 Jahren stirbt, denn alle hier erfahrenen Erlebnisse und Eindrücke wären ja mit dem Tode sofort und auf ewig gelöscht! - Dass einer seine Gene an die nächste Generation weitergeben kann, ist hierbei von untergeordenter Bedeutung, zumal ja jedem bewusst ist, dass auch die nächsten Generationen den Tod erleiden müssen. Nun kann sich einer auch die Frage stellen, ob dies bis zum Verglühen unserer Sonne so weiter geht, oder aber, ob für die Lebensform MENSCH sogar schon weit eher "Feierabend" sein wird?

Zitat
Lassen wir es einfach mal dahingestellt, ob es "einen" Gott gibt oder auch nicht... und befassen uns nur mit der Frage, ob alleine der Glaube an einen Gott dem Menschen schon einen Mehrwert gibt?

Keinesfalls besitzt ein Gläubiger "automatisch" einen Mehrwert, denn vor dem so gedachten "Gott" sind nicht nur alle Menschen "gleich", sondern die unbekannte allmächtige Wesenheit, müsste, ihrem Wesen entsprechend, auch genau erkennen, warum bestimte Menschen an entscheidenden Stellen straucheln oder versagen - und das um vieles besser, als jeder Seelendoktor oder Justizbeamte es vermag.
Nicht ohne Grund soll sich deswegen auch der "biblische Jesus" vor allem den Gestrauchelten, den Kranken, den Ausgeschlossenen und den hoffnungslos Verzagten zugewandt haben, denn er wusste genau, dass die Starken seiner Hilfe nicht bedürfen.
Mancher Atheist kann vor Gott weit aus besser dastehen, als ein sog. Gläubiger, denn mancher Atheist lebt ein weitaus "gottgefälligeres" Leben und hat ein weitaus größeres Herz, wenn es zu den Begriffen Liebe, Mitleid, Nachsicht, Geduld, Lastenverteilung, Bescheidenheit, Gerechtigkeit etc. kommt.

Im antiken Ägypten herrschte z.B. die Vorstellung, dass die "Gottheit" das Herz eines jeden Verstorbenen "auf eine Waage legt". Wurde es als zu "schwer" befunden, war ihm der Zugang zu höheren Ebenen verschlossen. Bereits damals wurde also nicht der Glaube, sondern der individuelle Charakter und der damit verbundene Lebensweg des Einzelnen von der "Gottheit" bewertet.

Würde es jedoch keinerlei, wie auch immer geartete, "Beurteilung" unseres Lebens nach dem Tode geben, wäre es auch vollkommen egal, wie frevelhaft oder fromm einer gelebt hat. Moral und Ethik wären also lediglich eine unbedeutende Luftblase im menschlichen Rechtsbewusstsein und all diejenigen, welche unserer Justiz listig entkommen konnten, kämen ungeschoren davon. -
So zu denken, widerstrebt aber demjenigen, der an eine göttliche Gerechtigkeit glaubt. Bibel-Zitat: >> Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr. << (5. Mose 32,35)

Zitat
Ein Gott der alles dem Zufall überlässt und jenen Menschen mehr WERT beimisst, die ständig in der Angst leben, von ihm benachteiligt zu werden, wenn sie nicht an ihn glauben.. der ist ganz sicher vom Menschen selbst erdacht.

Da stimme ich Dir voll zu und genau diesen strengen >Abrahamitischen Gott< des Alten Testaments, der ja sogar persönlich "Mordaufträge" vergab, löste der "Wanderprediger aus Nazareth" nicht nur ab, sondern stellte ihn in ein völlig neues Licht der Liebe und einer damit verbundenen Gnade:
Amazing Grace, How sweet the sound
That saved a wretch like me
I once was lost, but now am found
T'was blind but now I see….

Auch wegen dieser "neuen, frohen Botschaft" wurde Jesus von der jüd. Priesterschaft gehaßt und vor Pilatus angeklagt, denn seine Worte waren politischer Sprengstoff für die damalige jüd. Obrigkeit, wie auch für den römischen Gott-Kaiser-Glauben!
Nein - von dem Gedanken, dass ein Gläubiger irgendeinen "Mehrwert" besitzen könnte, sollte sich nun aber auch jeder lösen können! Und der Gläubige, der "in einer Angst vor Gott" lebt, hat den Kernpunkt des christl. Gedankengutes sowieso nie richtig verstanden. - "Gott" braucht weder unsere Gebete, noch die verfälschte Diensteifrigkeit der Kirchen, eher könnte ihm gefallen, wenn man sich dem Nächsten zuwendet, der Hilfe braucht. Das aber ist ja bekanntlich nicht immer so leicht, denn dabei muss jeder seinen Egoismus überwinden, oft sogar handeln, ohne großen Dank zu ernten.

Der von Dir erwähnte "Zufall" mag >augenscheinlich< viele Ereignisse beherrschen, - in meinen Augen ist er aber auch nur ein "Instrument", das sich dem "Göttlichen" zu beugen hat, denn es ist ja auch "zufälliges Schicksal", wenn ein Mensch nach mehreren Tagen lebend und unversehrt aus den Erdbebentrümmern seines Hauses gerettet werden kann, weil die über ihm einstürzenden Trümmer so "geschickt" fielen, dass er unter ihnen in einem Hohlraum unbeschadet ausharren konnte - bis endlich Rettung kam, während andere Mitbewohner im Haus den Tod erlitten. Warum aber gerade er überleben durfte, mag und darf sich jeder so zurechtdeuten, wie es seine Weltsicht ihm erlaubt.

Zitat
und aber die ganzen grausamen Tatsachen die es nun mal auch gibt, einfach ignorieren.. wie z.B. die Evolution, die ja darauf beruht, dass immer nur die Fittesten, und also nur jene überleben und sich erfolgreicher fortpflanzen, die das Glück hatten, zufällig die gerade besseren Gene für die gerade zufällig vorherrschenden Lebensbedingungen geerbt zu haben...

Als "grausam oder gar ungerecht" kann einer die Evolution nur betrachten/einordnen, wenn er den individuellen Lebensweg eines Menschen mit dem Tod als auf ewig beendet sieht. Ansonsten müsste ihm der alternative Gedanke kommen, dass es sich hier auch um eine geistige oder in manchen Fällen auch nur körperliche Optimierung der Schöpfung handeln könnte und diejenigen, die vorzeitig im "Wettlauf der Natur" abbrechen mussten, deswegen noch lange nicht "für immer" verloren sind. Ein bekanntes Jesus-Zitat spricht gegen jeglichen Wettbewerbsgedanken, auch gegen jegliche Vorstellung einer Aussortierung von Minderwertigem, nicht Überlebensfähigem, wie sie von manchen Naturforschern als Erklärung herangezogen wird, denn anstelle vom "Überleben der Stärksten" setzte Jesus sein Gleichnis vom ungerechten “Lohn der Weinbergarbeiter" und verwendet diese Redewendung: >> So werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein. << (Matthäus 20,1-16) (Es komm also nicht allein auf die gegenwärtige oder frühere Bewertung sog. >Experten< an, sondern wie es am Ende sein wird. Und am Ende wird/könnte es genau andersherum sein.)

Anders ausgedrückt: Gott hat auch den antiken phönizischen Sklaven nicht vergessen, der sich sein Leben lang auf dem Acker seines Grundherren abplagen musste.
Ob und inwieweit aber die Gene dieses phöniz. Landarbeiters noch bis heute in seinen Nachfahren "wirken" können, bleibt auf dem Fragebogen stehen. Ebenso, was aus dem Landarbeiter, der seinerzeit am Küstenstreifen des heutigen Syriens lebte, wohl "geworden" sein mag. (?)

Allerdings ist es eine der vielen Schwächen der Bibel, dass sie z.B. zum Werdegang der Tiere keinerlei Stellung bezieht, nichts über sie zu sagen hat/weiß. Die Kirchenvertreter haben sich deswegen auch nie groß um die Zuchtanstalten (und Schlachthäuser) gekümmert, in denen viele Tiere unter qualvollen Bedingungen ihr Leben aushalten mussten/müssen.
Erst der Tierschutz konnte per Gesetz Besserungen einleiten, aber noch lange keine idealen Zustände für die Tiere bewirken, weder zu Lande, noch zu Wasser.


Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

09.12.2017 19:19
#2117 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #2116

Zitat
...Du redest doch hier ständig selbst immer davon, welche Interpretation der Welt mehr-WERT oder nur WERT-los ist. Und deine Aussage, dass du noch nie verstehen hättest können, warum "Un-Gläubige" überhaupt alt werden wollen... reicht vollkommen für das Wenige, was hier als Zutreffendes auszusagen ist.

Das Leben macht für das einzelne menschl. Individuum eigentlich nur Sinn, wenn es über die Grenze des Todes hinauszudenken gewillt ist oder es kann.



Und alle andern würdest du umbringen lassen?

Rübennase Offline




Beiträge: 185

10.12.2017 11:01
#2118 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #2116
Das Leben macht für das einzelne menschl. Individuum eigentlich nur Sinn, wenn es über die Grenze des Todes hinauszudenken gewillt ist oder es kann. Wenn Du still darüber nachdenkst, kommst Du evtl. zu einem ähnlichen Schluss. (?) Ansonsten wäre es ja auch vollkommen egal, ob einer mit 13, mit 33 oder mit 93 Jahren stirbt, denn alle hier erfahrenen Erlebnisse und Eindrücke wären ja mit dem Tode sofort und auf ewig gelöscht!



Also trotz all meinen selbst und fremdverursachten Problemen lebe ich gerne und mir wäre es überhaupt nicht egal, jetzt schon zu sterben, obwohl ich nicht an ein Leben nach dem Tod glaube. Ich habe Ziele und Wünsche für DIESES Leben. Hast du Troja gesehen? Achilles sagt zu Prisäis, dass die Götter die sterblichen beneiden, da die Vergänglichkeit alles viel schöner macht. Da ist meiner Meinung nach etwas Wahres dran.


Zitat
Dass einer seine Gene an die nächste Generation weitergeben kann, ist hierbei von untergeordenter Bedeutung



Rekombination der Gene ist ein tragendes Element der Evolution. Das Leben selbst ist es, dass seinen Weg sucht und sich immer optimaler an die Umstände anpassen will.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

10.12.2017 19:30
#2119 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #2116

Zitat
.

Keinesfalls besitzt ein Gläubiger "automatisch" einen Mehrwert, denn vor dem so gedachten "Gott" sind nicht nur alle Menschen "gleich", sondern die unbekannte allmächtige Wesenheit, müsste, ihrem Wesen entsprechend, auch genau erkennen.....


DEIN Mehr-WERT unterscheidet sich also nicht "automatisch" von UN-Gläubigen, sondern nur die von dir gedachte "unbekannte" allmächtige Wesenheit müsste ihrem unbekannten Wesen entsprechend, dir Deinen Mehr-WERT als Gläubiger zugestehen..

Nur... ist das ja genau der kranke Knackpunkt. Die Wesenheit ist ja unbekannt.. und besitzt aber die "bekannte" Eigenschaft allmächtig zu sein und müsste dann entsprechend ihrem (aber unbekannten Wesens) dir als Gläubigen, zwar nicht automatisch, jedoch als eine Gegenleistung..... den Mehr-WERT höherer Rangordnung gegenüber deinen ungläubigen Mitmenschen und ewiges Leben über den Tod hinaus zuteilen. (Wenn diese Logik jetzt, im 21. Jh. nicht ebenso primitiv wie einfach nur "KRANK" ist, dann
weis ich auch nicht mehr weiter..) Und dazu noch die Aussage:

Zitat
Zitat von Reklov im Beitrag #2116 Das Leben macht für das einzelne menschl. Individuum eigentlich nur Sinn, wenn es über die Grenze des Todes hinauszudenken gewillt ist oder es kann.

Das ist der Marschbefehl für Inquisitoren und Islamisten. (Tod den Ungläubigen)



Zitat von Reklov im Beitrag #2116
[quote].
Mancher Atheist kann vor Gott weit aus besser dastehen, als ein sog. Gläubiger, denn mancher Atheist lebt ein weitaus "gottgefälligeres" Leben und hat ein weitaus größeres Herz, wenn es zu den Begriffen Liebe, Mitleid, Nachsicht, Geduld, Lastenverteilung, Bescheidenheit, Gerechtigkeit etc. kommt.
Und das alles auch noch, ganz ohne dafür irgend eine Gegenleistung zu erwarten.. Sogar in der vollen Überzeugung, dass mit dem leiblichen Tod auch das ICH stirbt. Zu all dem deine Aussage, dass du noch nie verstehen hättest können, warum Atheisten überhaupt alt werden wollen... und dass das Leben einen Menschen doch gar keinen Sinn hat, wenn dieser nicht über den Tod hinaus "weiterdenken"... und an kein "unbekanntes" allmächtiges Wesen glaubt.

Fragt man sich da nicht auch anders herum, welchen Sinn es macht, über den Tod hinaus an ein unbekanntes Wesen zu glauben, dessen Allmächtigkeit erst gedacht werden muss?








Und was deine Interpretation der Evolution angeht, deren Grausamkeit du, wenn überhaupt, nur auf uns Menschen beziehst, denn offensichtlich haben ja nach deiner Auffassung vom Leben, Tiere keine Gefühle und kein Empfinden wie überhaupt keinen Geist und kein Bewusstsein...obwohl man bei etwas genauerem Hinschauen leicht merken müsste, dass dem gar nicht so ist...

bist du einer der ignorantesten Vollpfosten, die mir jemals begegnet sind.

Athon Offline




Beiträge: 3.579

10.12.2017 20:06
#2120 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov

Zitat
Wenn ein Stein Bewusstsein haben könnte, so schließt das ja noch nicht ein, dass er auch Geist besäße.


Hmm, Du bist also der Meinung, dass Bewusstsein ohne Geist existieren könnte? Das ist aber wahrlich eine mehr als kühne Ansicht. Was soll denn die Grundlage eines Bewusstseins sein, wenn geistiges ausscheidet? Bedeutet "Geist" für Dich, dass über "Gott und die Welt" nachgedacht werden kann? Dann hat also jemand/etwas, der/das nicht über "Gott" nachdenkt, keinen Geist?

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NUR DER ZWEIFEL LÄSST UNS DENKEN

Reklov Offline




Beiträge: 5.904

11.12.2017 11:38
#2121 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Hmm, Du bist also der Meinung, dass Bewusstsein ohne Geist existieren könnte? Das ist aber wahrlich eine mehr als kühne Ansicht. Was soll denn die Grundlage eines Bewusstseins sein, wenn geistiges ausscheidet? Bedeutet "Geist" für Dich, dass über "Gott und die Welt" nachgedacht werden kann? Dann hat also jemand/etwas, der/das nicht über "Gott" nachdenkt, keinen Geist?

Athon,

auch ein Tier, wie z.B. der Dämme bauende Biber, kann (s)ein spezielles "Bewusstsein" in die ihm möglichen Aktivitäten "geschickt" umsetzen, ich möchte dem Biber aber deswegen noch keinen "Geist" zusprechen, mit dem er über sich und die Welt reflektierend nachdenken könnte. - "Geist" hätte der Biber, wäre er z.B. in der Lage, seinen Dammbau zu optimieren, also weiterzuentwickeln. Ansonsten spult er nur ein in ihn gelegtes uraltes Verhaltensmuster ab. Nun mag einer einwenden, dass der Biber sich seinen Wohnraum optimal eingerichtet hat, sogar auch den Wasserstand seines Baus zu regulieren versteht; es ist jedoch der reflektierende Geist des Menschen, der allein fähig war, z.B. eine Entwicklung von der Steinzeit-Höhle zum modernen Energiesparhaus einzuleiten, mit all dem dazu nötigen Detailwissen.
Die von mir verwendete Redewendung "Gott und die Welt" darf nun von Dir auch nicht so gekürzt (verstümmelt) werden, indem Du lediglich "Gott" stehen lässt, - denn - auch ein Atheist macht sich gleichwertige Gedanken zum Sein und Dasein in der "Welt". - Einem Biber ist dies jedoch (wohl auch in Zukunft) nicht möglich, denn ihm fehlt eben das, was unsere Sprache mit "Geist" benennt.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.904

11.12.2017 14:29
#2122 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
DEIN Mehr-WERT unterscheidet sich also nicht "automatisch" von UN-Gläubigen, sondern nur die von dir gedachte "unbekannte" allmächtige Wesenheit müsste ihrem unbekannten Wesen entsprechend, dir Deinen Mehr-WERT als Gläubiger zugestehen..

Perquestavolta,

NEIN - das hast Du noch nicht richtig aufgenommen! Denn - eine "allmächtige Wesenheit" würde z.B. Dich, wenn Du zu Lebzeiten kein "verdorbenes Herz" hattest, nicht "bewusst" Unheil angerichtet hattest, sicher anders beurteilen (nicht verurteilen!), als z.B. einen total verdunkelten Kriminellen, der ständig versucht hat, auf Kosten von anderen, sich mit menschenverachtenden Praktiken durchs Leben zu schlagen, und das, obwohl er von anderen "Anleitungen" gehört und gelesen hatte, ja sie evtl. sogar im engsten Familienkreis bestens vorgelebt bekam.

Ein innerlich verirrter Frömmling, der seinen Glauben lediglich zur Selbstbepinselung seines Bauches verwendet, im Alltag aber seine Mitmenschen tritt, schädigt, ausbeutet etc., würde vor einem >höheren Wesen< sicher äußerst erbärmlich dastehen, auch wenn er jeden Sonntag die Kirchenbank gedrückt haben sollte, wie dies ja z.B. manchen Maffia-Mitgliedern nachgesagt wird/wurde.

Wenn ich oben von einem "verdunkelten Kriminellen" spreche, so erinnere ich mich an ein Jesus-Zitat: >> Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. << (Joh 8,12; LUT)

Wer immer auch solch ein Zitat liest, muss deswegen noch lange nicht dem Kirchen-Zirkus folgen. Es genügt schon, wenn er sich Gedanken macht, was denn das "Licht des Lebens" sein, und wie es den persönlichen Lebensweg beleuchten könnte. - Was aber mit >Finsternis< gemeint ist, müsste wohl jedem bewusst sein, auch wenn er sich nicht, wie z.B. ein Kripo-Beamter, täglich mit den vielfältigen "Verdunkelungen" in menschlichen Seelen auseinandersetzen muss.

Zitat
Nur... ist das ja genau der kranke Knackpunkt. Die Wesenheit ist ja unbekannt.. und besitzt aber die "bekannte" Eigenschaft allmächtig zu sein und müsste dann entsprechend ihrem (aber unbekannten Wesens) dir als Gläubigen, zwar nicht automatisch, jedoch als eine Gegenleistung..... den Mehr-WERT höherer Rangordnung gegenüber deinen ungläubigen Mitmenschen und ewiges Leben über den Tod hinaus zuteilen. (Wenn diese Logik jetzt, im 21. Jh. nicht ebenso primitiv wie einfach nur "KRANK" ist, dann
weis ich auch nicht mehr weiter..)

Würdest Du die Bibel nicht nur gelesen, sondern auch "verstanden" haben - und zwar mit Deinem Herzen, dann würdest Du auch nicht von "krank" sprechen, sondern wäre Dir klar, dass an sich nur Barmherzigkeit und Vergebung die eigentlichen "Zugpferde" dieser Lehre sind. An sich müssten also alle , wenn es denn "höhere" Gerechtigkeit gibt, in eine große Gnade eingebunden sein - denn - keiner von uns konnte sich ja den Geburtsort, sein Geburtsjahr, seine Eltern oder Erzieher, oder seine Talente auswählen. Die >Startbedingungen< waren also schon mal von vorneherein nicht "gerecht" verteilt.

Ein hier lebender Gesprächspartner konterte aber diese meine Meinung damit, dass man nicht bewältigte Versuchungen, also das individuelle Scheitern, nicht auf Lebensumstände allein abwälzen dürfe, denn die Praxis zeige, dass auch Gutsituierte oder sehr Reiche ähnlichen Versuchungen ausgesetzt sind, wie Arme, nur dass diesen Gruppen die Versuchungen in anderen >Verkleidungen< gegenübertreten.

Zitat
Das ist der Marschbefehl für Inquisitoren und Islamisten. (Tod den Ungläubigen)

Weder Inquisitoren, noch Islamisten, haben von der "Reinheit" des Gottesgedankens auch nur einen Tropfen getrunken, sonst würden sie sich nicht von der Sprache ihrer religiösen Bücher fehlleiten, also zur falschen Deutung verführen lassen. Nicht ohne Grund legte sich ja bereits Jesus besonders mit den jüd. Schriftgelehrten an, die auch meinten, sie müssten ihre Mitbürger nach den eisernen Vorgaben ihrer Tora-Rollen gängeln und knebeln.

Zitat
Und das alles auch noch, ganz ohne dafür irgend eine Gegenleistung zu erwarten.. Sogar in der vollen Überzeugung, dass mit dem leiblichen Tod auch das ICH stirbt. Zu all dem deine Aussage, dass du noch nie verstehen hättest können, warum Atheisten überhaupt alt werden wollen... und dass das Leben einen Menschen doch gar keinen Sinn hat, wenn dieser nicht über den Tod hinaus "weiterdenken"... und an kein "unbekanntes" allmächtiges Wesen glaubt.

Was solltest Du "Erdenwurm" schon als Gegenleistung anbieten können, das einem >allmächtigen Wesen< imponieren könnte? An sich nur eines: Die Fähigkeit, andere Geschöpfe zu lieben. Wenn Du diese große Schwierigkeit meistern kannst, bist Du auch von vielen elenden, großen und kleinen Zwängen befreit.
Für viele Menschen macht ihr kurzes Leben keinen so rechten Sinn, deswegen betäuben sie ihr Dasein auch mit allen möglichen (sinnvollen oder sinnlosen) Aktivitäten. Unsere Sicht auf unser Leben und die damit verbundene Welt hat aber wohl recht wenig damit zu tun, wie es von einer so gedachten "Allmacht" betrachtet werden könnte, aus deren Quelle alles entsprungen sein müsste.
Tatsache ist aber auch, dass sich viele der Annahme zuneigen, es sei ALLES schon seit JEHER da gewesen - ohne eine "notwendige" letzte Ursache, die keine Bedingung mehr hinter sich hat.
Auch solche Gedankenträger sind zu akzeptieren und innerhalb der Gesellschaft gleichberechtigt und würdig zu behandeln.

Noch einen Textauszug aus dem Internet zum Thema des menschlichen Makels:

>> Für Gott gibt es keine große und kleinen Sünden. Für ihn sind alle Sünden gleich schrecklich.“ So oder so ähnlich hört man zuweilen.

Aber ist diese Aussage richtig? Gewiss nicht. Denn das Wort Gottes spricht von großen und schweren Sünden und nimmt damit eine Gewichtung vor (z.B. 1. Mo 19.13; 1. Sam 2,17; Esra 9,6; Ps 25,11; Joh 19,11). Nicht jede Sünde wiegt gleich schwer. In Gedanken einen Mord auszuführen ist eine schlimme Sache, aber tatsächlich zur Waffe zu greifen, geht entscheidend weiter.

Auffällig ist natürlich, dass die Bibel niemals von kleinen oder leichten Sünden spricht (sie redet jedoch von schweren und großen Sünden). Damit schiebt Gott jeder Leichtfertigkeit im Blick auf die Sünde einen Riegel vor. Es ist gewiss wahr, dass für Gott eine Sünde schlimmer ist als für uns alle Sünden der Welt zusammengenommen. Aber es ist nicht wahr, dass für ihn alle Sünden gleich sind. Dieser Gedanke steht im Widerspruch zu seiner Gerechtigkeit. <<

Die Frage lautet nun: Was macht ein "gerechtes" Wesen mit einem Menschen, der im Bewusstsein handelte, er tue nichts Unrechtes? Meiner Meinung nach muss dieser vollkommen anders, notfalls auch als "dumm oder verblendet" eingestuft werden, also anders, als derjenige, der genau "weiß", dass er mit seiner Tat einem anderen (oder vielen) schadet!

Dieses wird auch von unserer Justiz berücksichtigt, denn sie unterscheidet genau zwischen einer versehentlichen und einer fahrlässigen menschlichen Fehlleistung. Eine bewusste, niederträchtig geplante und dann gewissenlos ausgeführte kriminelle Handlung wird wiederum mit einem entsprechend strengeren Maß be- und verurteilt. Dass aber Mord in vielen Ländern nicht mit der Todesstrafe geahndet wird, zeigt, dass der dortige Gesetzgeber eingesehen hat, dass er das Rätsel der menschlichen Boshaftigkeit und seiner damit verbundenen vielschichtigen und manchmal schwer zu steuernden Affekte nicht in vollem Umfang "begreifen/ermessen" kann, deswegen auch nicht mit dem alttestamentarischen Richterspruch "Auge um Auge" vergelten will.

Zitat
Und was deine Interpretation der Evolution angeht, deren Grausamkeit du, wenn überhaupt, nur auf uns Menschen beziehst, denn offensichtlich haben ja nach deiner Auffassung vom Leben, Tiere keine Gefühle und kein Empfinden wie überhaupt keinen Geist und kein Bewusstsein...obwohl man bei etwas genauerem Hinschauen leicht merken müsste, dass dem gar nicht so ist...

bist du einer der ignorantesten Vollpfosten, die mir jemals begegnet sind.

Auch die Tierwelt empfindet und leidet natürlich in vielfacher Hinsicht, hat aber dennoch ein anders gelagertes "Bewusstsein". - Das sieht man daran, dass z.B. eine Gnu-Herde in Sichtweite vom Löwenrudel stehen bleibt und weiter ruhig am Gras zupft, wenn sie sieht, dass die vorher noch jagenden Löwen ein Beutetier aus ihrer Herde gerissen haben und nun mit dem Fressen beschäftigt sind und sich anschließend der Ruhephase hingeben.
Keine menschliche Gruppe, die "gesund" empfindet, würde solch ein Verhalten an den Tag legen, denn wir haben nun mal ein vollkommen anders gelagertes Bewusstsein - auch, was das Recht angeht. Das schwache Gnu, oder auch der schwächere Löwe hat keine Möglichkeit, den stärkeren Löwen als Mörder anzuklagen. Der Schwächere (in einem kultivierten Rechtssystem!) kann aber durchaus den weitaus "Stärkeren" verklagen und sogar sein Recht bekommen!

Wenn Du aber schon von "ignoranten Vollpfosten" sprechen willst, so solltest Du zunächst berücksichtigen, dass >ignorare< im Lateinischen "nicht wissen/kennen" bedeutet. Was aber "wissen" wir schon groß über das Innenleben wilder Tiere, erscheint uns doch manchmal bereits einer unserer nächsten Mitmenschen als völlig "fremd", wenn es zu zugespitzten, kritischen Situationen kommt.


Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

11.12.2017 15:45
#2123 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #2122

Zitat
DEIN Mehr-WERT unterscheidet sich also nicht "automatisch" von UN-Gläubigen, sondern nur die von dir gedachte "unbekannte" allmächtige Wesenheit müsste ihrem unbekannten Wesen entsprechend, dir Deinen Mehr-WERT als Gläubiger zugestehen..
Perquestavolta,

NEIN - das hast Du noch nicht richtig aufgenommen! Denn - eine "allmächtige Wesenheit" würde z.B. Dich, wenn Du zu Lebzeiten kein "verdorbenes Herz" hattest, nicht "bewusst" Unheil angerichtet hattest, sicher anders beurteilen (nicht verurteilen!)..



1. Wissen wir gar nicht, ob es diese allmächtige Wesenheit überhaupt gibt.. die ja nach deiner eigenen Aussage auch noch "unbekannt" ist.
2. In Anbetracht der ganzen Widrigkeiten, wie z.B. Naturkatastrophen, tödlichen Krankheitserreger, Parasiten und der Tatsache, dass nur und alleine der Zufall darüber entscheidet, unter welchen günstigen oder besonders ungünstigen Voraussetzungen jemand wo und an welchem Ort gezeugt und geboren wird... scheint hinter dieser allmächtigen unbekannten Wesenheit ein ziemlich zynischer Sadist zu stecken. Es ist ja nicht so, dass nur wir Menschen gegeben Falles, unter all den Widrigkeiten zu leiden haben, sondern noch mehr die Tiere, die ja auch Bewusstsein, Gefühle und ein Empfinden haben...

Ein allmächtiges Wesen das in seiner Allmächtigkeit diese Welt so geschaffen hat, dass in ihr immer die Schwächsten das schlimmste Leid ertragen müssen .. auf das scheiße ich. Denn auch die Frage warum jemand ein besonders guter Mensch oder ein besonders bösartiger ist, hängt von extrem vielen Faktoren, wie Veranlagung, Erziehung, dem kulturellen Umfeld, Bildung und man höre und staune.. vom persönlichen hormonellen Gleichgewicht.. Z.b. allein die Unter- oder Überfunktion der Schilddrüse, kann gravierende Auswirkungen auf die Persönlichkeit (Psyche) und Vitalität eines Menschen haben..

Da lassen sich die Welt mit all ihren Problem schon viel besser und einleuchtender wissenschaftlich erklären, als mit einem gefühlten sadistischen und allmächtigen Gott. Und von dem wir auch nach zweieinhalb Millionen Jahren menschlicher Evolutionsgeschichte noch immer nicht mehr wissen, als dass er "unbekannt" ist. Also "genausogut" gar nicht mal existieren muss.

Und REklov.. fass dich mit deine Beiträgen bitte endlich mal kürzer..

Reklov Offline




Beiträge: 5.904

11.12.2017 19:55
#2124 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Nee. Wird sie aber. Das ist sicher. Aber deine Transzendenz, in die du so verliebt bist, ist es nicht...

Gysi

... alle Achtung und "Hut ab", denn Du gehörst zu den wenigen Menschen, die gültige Vorhersagen wagen, obwohl diese noch so weit in der Zukunft liegen.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.904

11.12.2017 20:08
#2125 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Da lassen sich die Welt mit all ihren Problem schon viel besser und einleuchtender wissenschaftlich erklären, als mit einem gefühlten sadistischen und allmächtigen Gott. Und von dem wir auch nach zweieinhalb Millionen Jahren menschlicher Evolutionsgeschichte noch immer nicht mehr wissen, als dass er "unbekannt" ist. Also "genausogut" gar nicht mal existieren muss.

Perquestavolta,

... ich kann mich auch kürzer fassen:

Weil die Welt sich uns leider nicht nur als ein romantischer Märchenfilm präsentiert, gab und gibt es auch "Kreise", welche unsere Erde für das Werk eines Demiurgen hielten/halten.
Uns Menschen ist noch vieles "unbekannt", obwohl es draußen im Weltall existiert. Davon aber mal abgesehen, sind 2,5 Millionen Jahre menschlicher Evolutionsgeschichte gegenüber kosmischen Maßstäben u.U. nur 2,5 menschliche Minuten. (?)


Gruß von Reklov

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