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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 2.295 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

23.12.2017 18:53
#2226 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #2225

Zitat

Gut.. meine Kritik mal beiseite und meine Perspektive lassen wir so stehen. Aber dann ist dein Antwort immer noch Blödsinn.
Perquestavolta,

... "Blödsinn" ist auf jeden Fall Dein Versuch, am genialen Schöpfungskonzept herumzumäkeln. -



Ich hab dir sehr sachliche Fragen gestellt Reklov und an einen Schöpfer glaube ich nicht. Also kann ich auch nicht an einem genialen Schöpfungskonzept hermmäkeln, sondern höchstens an deiner sadistischen Ignoranz von Tatsachen. Und diese ist wohl mehr als nur offensichtlich.

Reklov Offline




Beiträge: 5.739

23.12.2017 22:00
#2227 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Ich hab dir sehr sachliche Fragen gestellt Reklov und an einen Schöpfer glaube ich nicht. Also kann ich auch nicht an einem genialen Schöpfungskonzept hermmäkeln, sondern höchstens an deiner sadistischen Ignoranz von Tatsachen. Und diese ist wohl mehr als nur offensichtlich.

Perquestavolta,

... stimmt, - an einen "Planer" glaubst Du ja nicht. Aber warum kritisierst Du dann die Tatsache des Fressens und Gefressenwerdens und andere zerstörende Wirkungen auf unserem Planeten? Und wem willst Du Deinen Unmut über diese "natürliche Ordnung" denn eigentlich vortragen? Doch nicht etwa mir, schließlich kann ich am wenigsten dafür, stecke ja selber mit drin und zwar genauso wehrlos wie wir alle.

Gruß von Reklov

SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

24.12.2017 13:35
#2228 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Athon im Beitrag #2212
@SOL demiurg

Zitat von Sol demiurg #2202
Wonach handelst du?

Nach meinem Willen.


Um den Streit wieder ein wenig zu nehmen…würde ich gern eine andere Art Frage stellen.
Es geht ja nicht um die Frage nach einem Bewusstsein eines Wesens welches der Mensch nicht erklären kann, sondern darum, warum dieses Wesen oder Wesenheit, die ja in den Köpfen der Menschen vorhanden ist, nicht auf seine Wesen(Geschöpfe) eingeht, und zwar so wie es sich der Mensch „idealerweise“ vorstellt.
Die Frage die gestellt wird ist die, das wenn ein Wesen existiert welches Allmächtig ist, warum es nicht eine Welt erschafft die für all seine Geschöpfe als lebenswert empfunden wird. Lebenswert im Sinne von…(tragt eure eigenen Gelüste ein)?

Warum will der Mensch nicht sterben? Warum gibt es „Krankheiten“ die das Leben zerstören? Warum gibt es Leben? Warum glauben Menschen an Geist und Seele?
Es sind und bleiben Sinnfragen. Fragen, die über den Sinn des menschlichen hinausgehen und in jeder Ära des Denkenden vorhanden waren, sind und auch bleiben werden.
Wie sieht es mit der einzelnen Betrachtung von Wohlstand, Wissen oder Lebensqualität aus? Wie verändern sich Sinnfragen mit der Zeit?
Wäre es besser den „Gottgedanken“ aus den Köpfen zu schlagen, wie es teilweise der IS tut? Oder sollte man den „Gottgedanken“ hineinpressen, wie es muslimische Aktivisten erreichen wollen? Wäre eine Aussöhnung eventuell der richtige Weg?
Welches Bewusstsein muss erreicht werden um diesen Planten und seine Bewohner auf die Stufe „eines“ Volkes zu bringen? Ist dies möglich?
Unzählige Fragen entstehen.

Mich persönlich interessiert nicht ob Atheisten ihrem Recht auf Wissen gläubig bleiben oder ob Gläubige ihren Glauben als Wissen anbieten oder ob beide Lager ihr Recht auf Anspruch erkämpfen, das ist für mich nur der „Streit“ in diesem Dialog…der Rattenschwanz dieser unzähligen Fragen und Meinungen.
Sind diese Fragen wirklich „lebenswichtig“ und sollten „umkämpft“ werden? Oder sollte man sich auf die Erhaltung des Lebens „besinnen“ und diese Fragen als das kennzeichnen was sie sind?
Was wäre also der „richtige“ Weg, um Menschheit wirklich leben zu können?

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

24.12.2017 15:14
#2229 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #2227

Zitat
Ich hab dir sehr sachliche Fragen gestellt Reklov und an einen Schöpfer glaube ich nicht. Also kann ich auch nicht an einem genialen Schöpfungskonzept hermmäkeln, sondern höchstens an deiner sadistischen Ignoranz von Tatsachen. Und diese ist wohl mehr als nur offensichtlich.
Perquestavolta,

... stimmt, - an einen "Planer" glaubst Du ja nicht. Aber warum kritisierst Du dann die Tatsache des Fressens und Gefressenwerdens und andere zerstörende Wirkungen auf unserem Planeten?

Ich kritisiere nicht die diese Fakten, sondern "Leute" die behaupten, dass dahinter ein intelligenter allmächtiger Planer stecken müsse.
Und von Leuten, die trotz alldem darin auch noch einen genialen Schöpfungsplan zu erkennen meinen, wird mir kotz-übel.

Fassen wir mal deine ganzen Brechreiz-födernden Behauptungen zusammen:

1. Es gibt keinen Zufall und keine unvorhersehbaren Koinzidenzen. Jeder hat trotzdem einen freien Willen. Wer gefressen wird, ist entweder dazu verdammt, weil dafür geplant..
2. Menschen die zur falschen Zeit am falschen Ort sind und einem Verbrechen, einem von anderen verschuldeten Unfall oder einer Naturkatastrophe zum Opfer fallen, tun das freiwillig. Zufall und Koinzidenz kann dafür nicht verantwortlich sein.. weil es keinen Zufall und keine Koinzidenz gibt.
3. Nach des Schöpfers Plan, ist auch das Leben mit überquellender Fruchtbarkeit geplant.. und damit es nicht überquillt, hat der Schöpfer auch Parasiten, Mikroben Naturkatastrophen dazu geplant.. und vor allem außergewöhnlich viele solche, die ihre Opfer langsam zu Tode quälen und dabei keinen Unterschied zwischen gut und böse machen..

Das alles findest du genial...

Frohe Weinnachten Reklov

Athon Offline




Beiträge: 3.440

24.12.2017 16:40
#2230 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov

Zitat von Reklov #2225
Und ohne die Existenz des Todes, würden viele auch den Wert des Lebens gering schätzen.


Nein, Reklov, würden sie nicht. Denn ohne Tod würde ihnen der Bewertungsmaßstab fehlen.

Zitat von Reklov #2221
Die Richtschnur "Gottes", wie sie z.B. die >Bergpredigt< im Neuen Testament vorlegt, wurde (wird) seit jeher von vielen Menschen mit Füßen getreten oder zumindest nicht genügend verinnerlicht. Praktizierte Nächstenliebe, und sei es nur im kleinsten Familienkreis, kann schon mal nicht "falsch" sein. (All you need ist love...)


Das mag alles sein. Ich kann aber leider nur unzureichend nachvollziehen, warum Du eine einfache Feststellung, dass alles menschliche bewusste Handeln oder Unterlassen vom individuellen Willen abhängt, unbedingt einer moralischen und metaphysischen Beurteilung unterwerfen musst. Es geht hier nicht darum, warum Menschen so oder so handeln, sondern nur um den dazu erforderlichen Willen als solchen.

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

24.12.2017 16:43
#2231 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #2228
Zitat von Athon im Beitrag #2212
@SOL demiurg

Zitat von Sol demiurg #2202
Wonach handelst du?

Nach meinem Willen.

Um den Streit wieder ein wenig zu nehmen…würde ich gern eine andere Art Frage stellen.
Es geht ja nicht um die Frage nach einem Bewusstsein eines Wesens welches der Mensch nicht erklären kann,



Zuerst geht es mal um die Frage, wie du überhaupt darauf kommst, dass ein solches vom Menschen nicht "erklärbares" Wesen im Menschen vorhanden sein soll?
Dann geht es auch noch darum, ob denn ein solches vom Menschen nicht erklärbares Wesen überhaupt existiert?
Was ist zuerst mal überhaupt der Grund, auf ein solches vom Menschen nicht erklärbares Wesen zu schließen?

Wenn der Grund einzig und alleine der ist, dass ja von Nichts nichts kommen kann.. dann ist dieser Grund ein ziemlicher "Blödsinn".. weil es keine irgendwelche Hinweise darauf, dass vorher nichts gewesen ist.. Und zu glauben, dass ein nicht erklärbares Wesen halt der einzige Grund dafür sein muss, dass nun etwas ist, ist nichts anderes als äußerst naive Selbstüberschätzung. Leben braucht eine ständig Energiezufuhr.. Leben besteht aus Elementen, die von Sonnen durch die Verschmelzung von Atmomkernen erschaffen werden.. Bestimmte Verbindungen entstehen durch Quantentunnelung nur ganz nahe am absoluten Temperatur-Nullpunkt. (Die Physik funktioniert dort ein bisschen anderes, als in unserem "warmen" Alltag. (Siehe z.B. Supraleiter) Für all das aber, braucht es kein vom Menschen nicht erklärbares Wesen. Denn dieses brauchen vor allem nur pathologische WICHTel, die ihren Mitmenschen gerne WICHTige Dinge erklären.. obwohl sie in vielem noch nicht mal von den erklärbaren Dingen überhaupt eine Ahnung haben.

Athon Offline




Beiträge: 3.440

24.12.2017 19:14
#2232 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Sol demiurg

Zitat von Sol demiurg #2228
Es geht ja nicht um die Frage nach einem Bewusstsein eines Wesens welches der Mensch nicht erklären kann, sondern darum, warum dieses Wesen oder Wesenheit, die ja in den Köpfen der Menschen vorhanden ist, nicht auf seine Wesen(Geschöpfe) eingeht, und zwar so wie es sich der Mensch „idealerweise“ vorstellt.


Das sehe ich keinenfalls als rätselhaft an: Ein Wesen oder eine Wesenheit, die in den Köpfen vorhanden ist, kann nur so handeln oder nicht, wie es in diesen Köpfen gedacht wird. Wenn dabei die "Idealvorstellung" des Menschen verfehlt wird, heißt das: Entweder der Mensch denkt falsch, oder dieses Wesen/diese Wesenheit existiert nicht. Oder beides...

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Reklov Offline




Beiträge: 5.739

25.12.2017 12:59
#2233 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Leben braucht eine ständig Energiezufuhr.. Leben besteht aus Elementen, die von Sonnen durch die Verschmelzung von Atmomkernen erschaffen werden.. Bestimmte Verbindungen entstehen durch Quantentunnelung nur ganz nahe am absoluten Temperatur-Nullpunkt. (Die Physik funktioniert dort ein bisschen anderes, als in unserem "warmen" Alltag. (Siehe z.B. Supraleiter) Für all das aber, braucht es kein vom Menschen nicht erklärbares Wesen. Denn dieses brauchen vor allem nur pathologische WICHTel, die ihren Mitmenschen gerne WICHTige Dinge erklären.. obwohl sie in vielem noch nicht mal von den erklärbaren Dingen überhaupt eine Ahnung haben.

Perquestavolta,

... auch Leben und die dazu ständig notwendige Energiezufuhr werfen sofort die Frage nach dem WOHER auf. Die Physik ist lediglich das Verfahren, mit dem man den Erscheinungen, wie sie uns als Teilchen oder Welle entgegentreten, in ihrer Struktur zu verstehen beginnt.
Es ist keinesfalls unsinnig, "Gott" als WIRKGRÖßE im Rahmen einer neuen Strukturtheorie in der Welt der Physik neu anzudenken, natürlich in vollkommen anderer Sprachform, als es die alten Religionsbücher vermochten. -
Pathologische Wichtel - da gebe ich Dir Recht - können dies aber nicht gut leisten - allenfalls diejenigen unter den Fachleuten, welche ihre Wissenschaft nicht allein bei Vermessungen und Berechnungen enden lassen.

Für mich offenbart "Gott" die unverfälschte Matrix - das Urwort, - womit alle Wirkgrößen des Universums auf einige quantisierte Elementarstrukturen zurückgeführt werden können. Zentrale Fragen der physikalischen Grundlagenforschung können dadurch beantwortet werden, wie z.B. die Herkunft und die eigenschaften der dunklen Energie, der dunklen Materie und der Gravitation. In einem Kosmos der kontinuierlichen Schöpfung und Evolution, von dem wir erst einen Bruchteil erkannt haben, erweist sich für mich das Wort "Gott" als Quelle aller Energie und allen Seins. Als "Gott" stelle ich mir einen Ozean vor, aus dem Bewusstsein, Energie, Liebe und Information hervorgeht und aus dem alle raumzeitlichen und zeitlosen Strukturen und die darin enthaltenen Energien entstehen.
Daraus kann einer auch ein tieferes Verständnis der Lebensprozesse in biologischen Organismen, der Evolution des Lebens, der Natur der Psyche und des Bewusstseins des Menschen, der Struktur der menschlichen Seele und des Geistes sowie des verhältnisses des Menschen zu Gott gewonnen werden.

Die bisher nur in Religionen und Weisheitslehren beschriebenen unterschiedlichen Daseinsbereiche, wie Diesseits und Jenseits, sowie der Himmel, mit all ihren spezifischen Eigenheiten können nun als Partialstrukturen mit physikalischer Evidenz beschrieben werden. Essenzielle Aussagen der Religionen und Weisheitslehren könnten - wenn sich einer nicht davor scheut - mit den Ergebnissen der modernen Physik zu einem neuen einheitlichen Ganzen verschmelzen. Bei allem Forschen und Deuten geht es ja um die Fragen: Woher kommen wir und was ist der Sinn der menschlichen Existenz. Dogmatische Religionen vermochten dies bisher nicht zufriedenstellend zu beantworten. Schließlich beginnt man zu ahnen, dass der Mensch in seiner gegenwärtigen physisch sterblichen Form erst einen Teil seines Entwicklungspotentials ausgeschöpft und verwirklicht hat.

Der bereits in der Antike vermutete Aufbau der Materie aus Teilchen wurde durch die moderne Physik des 20. Jahrhunderts bestätigt. Die Physiker entdeckten, dass alle in der Natur vorkommenden Kräfte auf wenige Wechselwirkungen zwischen Elementarteilchen zurückgeführt werden können.

>> So zuverlässig die Wissenschaft arbeitet, so bedenklich gestaltet sich die Frage nach dem Fundament, auf dem sich ihr Gebäude erhebt. >>
(Max Planck, Begründer der Quantenmechanik)

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.739

25.12.2017 13:12
#2234 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Ich kann aber leider nur unzureichend nachvollziehen, warum Du eine einfache Feststellung, dass alles menschliche bewusste Handeln oder Unterlassen vom individuellen Willen abhängt, unbedingt einer moralischen und metaphysischen Beurteilung unterwerfen musst. Es geht hier nicht darum, warum Menschen so oder so handeln, sondern nur um den dazu erforderlichen Willen als solchen.

Athon,
... richtig - aber wir beide wissen, dass der sog. freie Wille, der ja von niemandem erzwungen werden kann, sich seine Motivation aus uns unbekannten inneren Bereichen unseres Seelenlebens holt. Diese Motivation mag manchmal recht oberflächlich, eitel weltliches Erfolgsstreben sein - oder aber ihren Ansporn ethisch/mythisch/religiös gefärbten Motiven entnehmen.

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

25.12.2017 15:15
#2235 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #2233

Zitat
Leben braucht eine ständig Energiezufuhr.. Leben besteht aus Elementen, die von Sonnen durch die Verschmelzung von Atmomkernen erschaffen werden.. Bestimmte Verbindungen entstehen durch Quantentunnelung nur ganz nahe am absoluten Temperatur-Nullpunkt. (Die Physik funktioniert dort ein bisschen anderes, als in unserem "warmen" Alltag. (Siehe z.B. Supraleiter) Für all das aber, braucht es kein vom Menschen nicht erklärbares Wesen. Denn dieses brauchen vor allem nur pathologische WICHTel, die ihren Mitmenschen gerne WICHTige Dinge erklären.. obwohl sie in vielem noch nicht mal von den erklärbaren Dingen überhaupt eine Ahnung haben.
Perquestavolta,

... auch Leben und die dazu ständig notwendige Energiezufuhr werfen sofort die Frage nach dem WOHER auf. Die Physik ist lediglich das Verfahren, mit dem man den Erscheinungen, wie sie uns als Teilchen oder Welle entgegentreten, in ihrer Struktur zu verstehen beginnt.



Dass du sogar an Weinnachten nicht aufhörst Blödsinn zu schmettern, macht die Sache nicht lustiger, Reklov.

Die Frage des Woher ist keine Beweis für die Existenz eines nicht begreiflichen Schöpfergottes. Und Max Planck seine persönliche weltanschauliche Auslegung der Quantentheorie auch nicht. Zudem vertreten heute gerade die Erben seines nach ihm benannten Wissenschaftsinstitutes eine ganz andere Auffassung als er es damals noch tat. Dass Max Plank auch ideologischen Allüren anhing, zeigt seine Zuneigung zu den Nationalsozialisten, die nicht nur humane, sondern auch allerchristlichste WERTE mit Füßen traten. http://sciencev1.orf.at/news/1344.html.. Wie das mit seinem Gottglauben zusammenpassen soll, erschließt sich nicht nur mir nicht ganz..

Die Physik erklärt heute die Welt ganz ohne einen Schöpfer. Ganz abgesehen davon, dass deine Behauptung, ein Radio wäre nicht mehr als die Summer seiner Bauteile, wohl schon deutlich genug zeigt, dass deine Meinung darüber was Physik ist, "lediglich" Scheißdreck ist.

Und dazu, dass du Deine Mitmenschen für dumm verkaufen willst, welche nicht an einen Schopfergott glauben, der seine Geschöpfe sich nicht nur gegenseitig zum Fraß vorwirft, sondern auch abermillionen schrecklichster und heimtückischster Organismen in seiner Planung eingeplant hat, welche die davon Befallenen langsam zu Tode quälen, damit die von ihm geplante überschwängliche Fruchbarkeit des Lebens nicht Überhand nimmt.... kann man wohl nur sagen, dass der Geist der bei dir über das Hirn herrscht nicht gerade der gesündeste sein kann...

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

25.12.2017 15:46
#2236 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Und dass die Autorität gläubige Nobelpreisträger überhaupt nicht dafür taugt, deren dahingehend weltanschauliche Auslegungen der Welt als Beweise für die Existenz eines "unbegreiflichen Schöpfungsplaners" geltend machen zu können, zeigt z. B. Max Planck bester Freund "Fritz Haber" dessen perverse genial "göttliche" Idee es gewesen ist, mit "Giftgas" den 1. Weltkrieg zu gewinnen.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

25.12.2017 16:18
#2237 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #2234

... richtig - aber wir beide wissen, dass der sog. freie Wille, der ja von niemandem erzwungen werden kann, sich seine Motivation aus uns unbekannten inneren Bereichen unseres Seelenlebens holt.
Dann weist du aber wirklich nicht sehr viel, Reklov.. um nicht zu sagen gar nichts. Unser Seelenleben wird nämlich von Hormonen und Botenstoffen gesteuert. Schon kleine Anomalien im Gleichgewicht dieser Hormone und Botenstoffe entscheiden darüber, wie unser Wollen sich auf unseren Willen auswirkt. Zudem spielen dabei auch gruppendynamische und somit gesellschaftliche Zwänge eine viel größere Rolle auf unser Wollen.. Und das hängt wiederum damit zusammen, dass unsere Wahrnehmung und somit unser Wollen vom Sollwert unseres eigenen Selbstideals beeinflusst wird, das sehr von den gesellschaflichen Rückkopplungen abhängt, in denen wir heranwachsen.

Dass du von all dem keine Ahnung hast, ist dann auch genau der Grund, weshalb ich mir absolut sicher bin, dass deine "Angaben" über dich selbst um 900% größer sind, als die tatsächliche Realität dahinter.

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.936

26.12.2017 17:21
#2238 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #2233
Für mich offenbart "Gott" die unverfälschte Matrix - das Urwort, - womit alle Wirkgrößen des Universums auf einige quantisierte Elementarstrukturen zurückgeführt werden können.


Ist Dein gedachter Gott nun der allmächtige, schöpferische Planer oder eine minimalistische Elementarstruktur?

Deine Aussagen zu Deinem religiösen Weltbild sind teilweise sehr wirr. So siehst Du die Bibel als Ansammlung von primitiven Gottesvorstellungen, zitierst aber regelmäßig Passagen daraus. Dann definierst Du Deinen Gott einerseits als das „Allumfassende“, als genialen, allmächtigen und nicht zu verstehenden, hochkomplexen Schöpfergott, kurze Zeit später reduzierst Du Deinen Gott auf ein elementares Urwort.

Entweder weißt Du selbst nicht, was Du glauben sollst, oder Du willst uns auf den Arm nehmen.

Athon Offline




Beiträge: 3.440

27.12.2017 06:25
#2239 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov

Zitat von Reklov #2234
...aber wir beide wissen, dass der sog. freie Wille, der ja von niemandem erzwungen werden kann, sich seine Motivation aus uns unbekannten inneren Bereichen unseres Seelenlebens holt.


Wissen wir das wirklich? Sobald die Definition von "Seele" auf mythischen, religiösen, philosophischen oder psychologischen Grundlagen beruht, wissen wir überhaupt nichts. Und ich schon gar nicht, weil ich die "Seele" nicht als eigenständigen Bestandteil des menschlichen Körpers ansehe.

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Reklov Offline




Beiträge: 5.739

27.12.2017 13:26
#2240 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Ist Dein gedachter Gott nun der allmächtige, schöpferische Planer oder eine minimalistische Elementarstruktur?

Blackysmart,

... ob diese sog. >Elementastruktur< überhaupt von einem menschlichen Sprachbegriff hinreichend beschrieben werden kann, bleibt zunächst als Frage stehen, die auch ich Dir leider nicht beantworten kann.

Zitat
Deine Aussagen zu Deinem religiösen Weltbild sind teilweise sehr wirr. So siehst Du die Bibel als Ansammlung von primitiven Gottesvorstellungen, zitierst aber regelmäßig Passagen daraus.

Die Bibel stellt eine Textsammlung dar, die in etwa 1300 Jahre entstanden sein soll und an der über 40 Autoren mitgewirkt haben. Wer, wie ich, öfter speziell über das Christentum schreibt, darf also hier und da auch passende Bibelzitate einflechten. "Wirr" sind übrigens alle relig. Aussagen, weil man sich ja hier nicht auf einem beweisbaren naturwissenschaftlichen Boden bewegen kann. Aber, wie bekannt, hat ja auch dieser Boden seine "Falltüren".

Zitat
Dann definierst Du Deinen Gott einerseits als das „Allumfassende“, als genialen, allmächtigen und nicht zu verstehenden, hochkomplexen Schöpfergott, kurze Zeit später reduzierst Du Deinen Gott auf ein elementares Urwort.

Wenn Du Dir vor Augen führst, dass nach Epertenmeinung z.B. die Evolution des Lebens (wie wir es kennen!) mit einer einzigen Ur-Bakterie begonnen haben soll, dann stört Dich auch mein hier verwendeter Begriff "Ur-Wort" nicht so sehr, zumal sich ja der Begriff >Ur-Wort< sowieso nur auf den einsetzenden Prozess des beginnenden Daseins, mit all ihren uns als Form vor Augen tretenden Objekte beziehen lässt.

Zitat
Entweder weißt Du selbst nicht, was Du glauben sollst, oder Du willst uns auf den Arm nehmen.

Du kommst mit den vielschichtigen Sprachbegriffen, die man dem "Allesbeweger" zuordnet, nicht gut zurecht. Das tut aber kein Mensch, denn hierbei handelt es sich um ein Gebiet, dass mit menschlichem Wissen nicht erobert werden kann. - Die diesbezügliche Sprache muss also in der Schwebe bleiben. - Auf den Arm genommen sollte sich aber dabei keiner fühlen, denn unsere Sprache kann hierzu nur indirekte Begriffe beisteuern. Sollte der Mensch in Zukunft völlig neue kosmische Einsichten/Erfahrungen gewinnen, wird sich auch die althergebrachte relig. Sprache erneuern, - "moderner" und vielleicht auch eindeutiger werden.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.739

27.12.2017 13:30
#2241 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Und ich schon gar nicht, weil ich die "Seele" nicht als eigenständigen Bestandteil des menschlichen Körpers ansehe.

Athon,

... jeder darf sich sein eigenes Bild vom Menschen machen. - Für mich ist er jedenfalls weitaus mehr, als nur eine Ansammlung chem. Elemente, die nach ihrem Ableben wieder in einzelne Bestandteile zerfallen. Ich trenne sogar zwischen Geist und Seele.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.739

27.12.2017 13:35
#2242 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Und dass die Autorität gläubige Nobelpreisträger überhaupt nicht dafür taugt, deren dahingehend weltanschauliche Auslegungen der Welt als Beweise für die Existenz eines "unbegreiflichen Schöpfungsplaners" geltend machen zu können, zeigt z. B. Max Planck bester Freund "Fritz Haber" dessen perverse genial "göttliche" Idee es gewesen ist, mit "Giftgas" den 1. Weltkrieg zu gewinnen.

Perquestavolta,

... da stimme ich Dir voll zu, denn bekanntermaßen wohnt in einem fähigen Geistkörper leider nicht immer auch automatisch ein edler Charakter. Intelligenz und Herzenswissen sind nun mal 2 Paar Schuhe.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.739

27.12.2017 13:57
#2243 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Dann weist du aber wirklich nicht sehr viel, Reklov.. um nicht zu sagen gar nichts. Unser Seelenleben wird nämlich von Hormonen und Botenstoffen gesteuert.

Perquestavolta,

... auch ein Dampfer wird von versch. maschinellen Vorgängen am Laufen gehalten/gesteuert. Den Kurs überwacht aber immer noch der Kapitän.

Zitat
Zudem spielen dabei auch gruppendynamische und somit gesellschaftliche Zwänge eine viel größere Rolle auf unser Wollen.. Und das hängt wiederum damit zusammen, dass unsere Wahrnehmung und somit unser Wollen vom Sollwert unseres eigenen Selbstideals beeinflusst wird, das sehr von den gesellschaflichen Rückkopplungen abhängt, in denen wir heranwachsen.

Dein Schulwissen ist auch hier bestens bekannt. - Auch ich kam nicht immer nur mit guten Einflüssen/Verlockungen in Berührung, meine innere Stimme sprach aber auch stets mit, denn ich erkannte (a priori), dass sie mir dieses oder jenes schaden würde. Von allen bitter schmeckenden Lebenslektionen war ich aber auch nicht gefeit und musste so die entsprechende Erfahrung als Lehrstunde akzeptieren/verarbeiten.

Zitat
weshalb ich mir absolut sicher bin, dass deine "Angaben" über dich selbst um 900% größer sind, als die tatsächliche Realität dahinter.

Dieser Satz ist nun wirklich nicht nur "doof", sondern auch unqualifiziert, denn über 100% kann nun keiner von sich berichten. - Abgesehen davon, dass Dir meine private und berufliche Lebensstrecke vollkommen unbekannt ist, vermagst Du, genau wie bei manchem Dialog, hier lediglich wieder nur Dein bekanntes Misstrauen einzustreuen. - Au Mann, von welchen Problemen wird denn Deine arme Seele sonst noch geplagt?

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

27.12.2017 14:59
#2244 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #2242

Zitat
Und dass die Autorität gläubige Nobelpreisträger überhaupt nicht dafür taugt, deren dahingehend weltanschauliche Auslegungen der Welt als Beweise für die Existenz eines "unbegreiflichen Schöpfungsplaners" geltend machen zu können, zeigt z. B. Max Planck bester Freund "Fritz Haber" dessen perverse genial "göttliche" Idee es gewesen ist, mit "Giftgas" den 1. Weltkrieg zu gewinnen.
Perquestavolta,

... da stimme ich Dir voll zu, denn bekanntermaßen wohnt in einem fähigen Geistkörper leider nicht immer auch automatisch ein edler Charakter. Intelligenz und Herzenswissen sind nun mal 2 Paar Schuhe.



Du verwechselst wieder mal ein Full House mit deiner vollen Hose. Um dein Herzenswissen scheint es auch ziemlich schlecht bestellt, Reklov.
Und vonwegen Schulwissen, hättest du sehr großen Nachholbedarf.. warum du dann aber trotzdem immer den großen norddeutschen Schulmeister aus dem Fenster hängst, obwohl du in der Schule wohl offensichtlich nur die Eselsbank gedrückt hast, ist ein noch viel größeres Rätsel, als der unbekannte Weltenplaner hinter deinen unsinnigen Behauptungen.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

27.12.2017 15:05
#2245 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #2243
Dieser Satz ist nun wirklich nicht nur "doof", sondern auch unqualifiziert, denn über 100% kann nun keiner von sich berichten. - Abgesehen davon, dass Dir meine private und berufliche Lebensstrecke vollkommen unbekannt ist, vermagst Du, genau wie bei manchem Dialog, hier lediglich wieder nur Dein bekanntes Misstrauen einzustreuen. - Au Mann, von welchen Problemen wird denn Deine arme Seele sonst noch geplagt?


Hochstapler, die andere Leute ständig mit dem Mehrwert ihres "Herzenswissen" für blöd verkaufen wollen.. obwohl ihnen da offensichtlich nur ihre krankhafte Selbstbezogenheit aus dem Herzen spricht.. können sich sogar um einige tausend Prozent größer aufblähen, als sie tatsächlich sind.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

27.12.2017 16:19
#2246 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Und du bestreitest ja immer, Reklov, dass Tiere kein Herzenswissen hätten.. Du behauptest, das Geist nur dem Menschen zugeteilt wurde.. Du behauptest, dass Tiere Schmerz und Leid nicht bewusst wahrnehmen würden.. und das dümmste was du behauptest, dass Menschen die zu früheren Zeiten gelebt hätten, die Welt besser verstanden hätten, als wir Menschen von heute. Das alles stimmt aber nicht. Damals als du noch zur Schule gegangen bist, ging man einfach davon aus, dass nur der Mensch geistige Fähigkeiten besitzt und das Tiere nur Instinktwesen wären.. Aber inzwischen hat man herausgefunden, dass auch der Mensch weit mehr ein opportunistisches Instinktwesen ist, das mit keinem angeborenen Geist ausgestattet zur Welt kommt.. sondern mit einem Beziehungsorgan, das besonders lernfähig ist und in dem sich Erinnerungen/Lerninhalte als organische Strukturen abbilden, die erst mal wachsen müssen. Schulwissen, Reklov, ist also Geist..

Auch Tiere müssen von ihren Elternteilen erst lernen, wie sie in der Umwelt in die sie hineingeboren werden, überleben können.. und dass Tiere nicht einfach nur instinktiv das Richtige tun weis man gerade auch deswegen, weil viele Tiere die in Gefangenschaft herangewachsen sind, in freier Wildbahn fast immer verhungern.. wenn sie vom Menschen ausgesiedelt werden..

Der Geist von dem du meinst und redest, ist also nichts anderes als "Schwachsinn" auch im wörtlichen Sinne. Genauso wie deine Deutung der Naturwissenschaften.

Athon Offline




Beiträge: 3.440

27.12.2017 20:13
#2247 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov

Zitat von Reklov #2241
... jeder darf sich sein eigenes Bild vom Menschen machen. - Für mich ist er jedenfalls weitaus mehr, als nur eine Ansammlung chem. Elemente, die nach ihrem Ableben wieder in einzelne Bestandteile zerfallen. Ich trenne sogar zwischen Geist und Seele.


Auch ich sehe den Menschen nicht nur als bio-chemische Substanz, auch wenn er je nach Lebensalter und Geschlecht zwischen 50 und 70 Prozent aus Wasser besteht. Aber, ohne diese "Ansammlung chem. Elemente" gibt es auch keine "Seele", kein Bewusstsein und keinen Geist. Interessant ist wieder einmal, dass Du nunmehr auch die "Seele" als eigenständigen Bestandteil des Menschen ansiehst. Dann sind sie erstaunlicherweise schon zu dritt, wenn Bewusstsein und Geist ebenfalls voneinander unabhängig agieren...

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

27.12.2017 22:15
#2248 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Niemand hier, reduziert den Menschen nur auf seine "biochemischen Elemente"... und eigentlich hätte es Relov schon auffallen müssen, wenn man auch Tieren Bewusstsein und Geist zugesteht, dass von einer solchen Reduktion des Menschen gar keiner geredet hat.

Das heißt dann aber, dass Reklov uns Atheisten absichtlich auf solche Vorstellungen reduziert..

Um es dir nochmal zu verdeutlichen Reklov:

Wir Atheisten haben Empfindungen wie Gefühle und Emotionen.. viele von uns sind großartige Künstler, Philosophen, hervorragende Naturwissenschaftler, Erfinder, Entdecker.. mitfühlende Pazifisten und wir kennen sogar den Unterschied zwischen Moral und Ethik... Die Unterschiede zwischen Gläubigen und mündigen Atheisten bestehen also einzig und alleine darin, dass Atheisten subjektiven Idealisierungen, in welchem sich immer persönliche Geschmacksvorlieben und das eigene Selbstwertideal wieder spiegelt/wieder spiegeln SOLL, nicht als maßgebende Prämissen gelten lassen, um damit den Sinn des Lebens anderer Menschen zu bewerten.

Das aber tun Gläubige ständig... und du hast uns Atheisten auch den Sinn des Lebens abgesprochen. DU selbst reduzierst unsere Vorstellung vom Menschsein auf biochemische Elemente.
DU selbst kannst nicht verstehen, warum Atheisten überhaupt alt werden wollen. DU hast behauptest, dass das menschliche Leben doch gar keinen Sinn habe, wenn man nicht über den eigenen Tod hinaus denke..

Und damit ist klar, dass du deine eigene irrationale Subjektivität.. die aber nur für dich SELBST Belang und Bedeutung hat, zum Maßstab aller Sinngebung machen möchtest. Du beziehst alles auf deine eigene subjektive Deutung der Welt als die absolute Maxime der WERTE, Reklov. Diese Maxime, die nur deine eigene persönliche Selbstzufriedenheit wiedergibt bezeichnest du als ernsthafte Diskussionsgrundlage, von übergeordneter WERTigkeit.. Während wir Atheisten hier doch nur unser Schul- und Buchwissen zum besten geben..und eigentlich ja gar nicht mitreden dürften.

Ich hab da mal für dich was herausgesucht: http://symptomat.de/Religi%C3%B6ser_Wahn
Erkennst du dich wieder?

Reklov Offline




Beiträge: 5.739

27.12.2017 22:29
#2249 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Und du bestreitest ja immer, Reklov, dass Tiere kein Herzenswissen hätten..

Perquestavolta,

... in dem Zusammenhang sprach ich von Bewusstsein, wie wir es haben und nicht von einem Herzenswissen.

Zitat
Du behauptest, das Geist nur dem Menschen zugeteilt wurde.

Der erfinderische Geist ist nur unser Vermögen. Tiere können zwar durch Nachmachen lernen, aber aus sich heraus können sie nichts wirklich Großes weiterentwickeln oder z.B. "Kunst" machen.

Zitat
Schulwissen, Reklov, ist also Geist.

Natürlich ist er das - nur - brauchst Du dies nicht ständig in Zeilen gießen, denn wir Deutschen sind ja nicht ungebildet und nicht immer kann man, wie ein wandelndes Lexikon, alle Daten im Kopf mit sich herum tragen. Es genügt vollkommen, wenn man weiß, wo man bei Bedarf nachschlagen muss. Ein "erfinderischer Geist" hat aber noch mal eine andere Qualität, als derjenige, welcher sich nur bereits vorhandenes Wissen angeignen und praktisch anwenden kann.

Zitat
Der Geist von dem du meinst und redest, ist also nichts anderes als "Schwachsinn" auch im wörtlichen Sinne. Genauso wie deine Deutung der Naturwissenschaften.

Auch nicht viel weniger schwachsinnig, als die hier vorgetragenen naturwissenschaftlichen Deutungen des Seins und Daseins - sowie die einzelnen bemühten Stellungnahmen zum Thema des "Göttlichen".

Komm mal wieder von Deinem wissenschaftlichen Ross herunter und sieh Dich besser als einen unwissenden Menschen.

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

28.12.2017 11:23
#2250 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #2249

Zitat
Und du bestreitest ja immer, Reklov, dass Tiere kein Herzenswissen hätten..
Perquestavolta,

... in dem Zusammenhang sprach ich von Bewusstsein, wie wir es haben und nicht von einem Herzenswissen.

Zitat
Du behauptest, das Geist nur dem Menschen zugeteilt wurde.

Der erfinderische Geist ist nur unser Vermögen. Tiere können zwar durch Nachmachen lernen, aber aus sich heraus können sie nichts wirklich Großes weiterentwickeln oder z.B. "Kunst" machen. ™


Du bist wirklich ein kranker und boshaft ignoranter Narzisst. Kunst ist ein Abfallprodukt der Evolution, das zum Überleben genau genommen WERTlos ist.. Und Tiere lernen genauso wie wir durch Versuch und Irrtum, wie auch wir andersherum durch nachahmen Techniken erlernen müssen/können, die zuvor
anderen durch Versuch und Irrtum, nach und nach entwickelt und immer weiter verbessert wurden.

Kunst gibt es auch bei Tieren.. es dient dem Imponier- und Balzverhalten.. https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/...dekorateur.html Auch hinter der Kunst/Kreativität des Menschen steckt jede Menge triebhaftes Imponier- und Balzverhalten..


Zitat
Schulwissen, Reklov, ist also Geist.

Natürlich ist er das - nur - brauchst Du dies nicht ständig in Zeilen gießen.. [/quote] Doch.. Reklov das muss ich. Deine Definition von Geist und menschlichem Bewusstsein ist nämlich Schuld daran, dass Religioten im Glaubenswahn, sich nicht nur gegenseitig noch immer die Schädel einschlagen, sondern den WERT und die Würde von Menschen mit Füßen treten, die nicht über den eigenen Tod hinaus an ein ewiges Weiterleben des ICH-Geistes glauben..

Deine Aussage: "Das Leben eines Menschen, der nicht über den hinaus Tod hinaus weiter denkt, ist sinnlos!"
Deine Aussage: Du hast schon immer nicht verstehen können, warum Menschen die an keinen Gott glauben überhaupt alt werden wollen.

Und das heißt - in deiner eigenen subjektiven WERTbezogenheit, in der sich alle unbegreifliche und unerfassbare göttliche Weisheit, Vernunft und Ernsthaftigkeit wieder spiegelt.. sind Menschen die da vielleicht ein bisschen realitätsbezogener denken als DU, von unbedeutender und minderWERTiger Bedeutung..

Das ist doch genau das was primitive gesitesgestörte Taliban, göttliche Inquisitoren und fanatische Moslem, die hier in dieser Welt den Willen Gottes zu vertreten meinen, auch denken..

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