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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 2.295 Antworten
und wurde 137.172 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
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Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.386

30.12.2017 22:54
#2276 RE: Über die Notwendigkeit Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #2273


Wenn man den unten angefügten link anklickt, zeigen sich die 3 Titelseiten, die ich entworfen und illustriert habe. Zeitaufwand für eine Illu.: 3 Tage (plus etwa 30 Alternativ-Ideenskizzen: 2 Tage.) - Bedauerlich ist, dass man die Innenseiten-Illus. hier nicht betrachten kann, denn sie zeigen viele fantasievolle Bleistift-Illus.(in s/w.), welche die einzelnen Kapitel der sorgfältig konzipierten Lehrbücher einleiten:



Also, von den Schuhen reißt mich das jetzt nicht..und dass da auch noch den surrealistischen Stil Dalis kopiert hast, zeigt nicht viel eigene Kreativität. Nimms mir nicht übel.. aber auch thematisch hättest du mich damit als Kunden nicht ganz überzeugen können. Zum Glück lässt sich über Geschmack bekanntlich "nicht" streiten und der ist ja überall auf der Welt recht unterschiedlich.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.






Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.465

31.12.2017 02:17
#2277 Über die Notwendigkeit Thread geschlossen

Letzte Warnung an Reklov und Perquestavolta: Posts mit privaten Ausscherungen lösche ich ab jetzt komplett! Auch, wenn ein Teil themenkonform gehen mag. Die Ignoranz meiner administrativen Anweisungen werden Früchte tragen, die dir, Reklov, vielleicht nicht angenehm sein werden. Aber das hast du dir selber zuzuschreiben. Mir langt's! Unterhaltet euch privat in der Lagerhalle oder über PN. ABER NICHT HIER!!! Hier in diesem Mega-Thread, der mir oft eh schon durch verschiedene Diskussionslinien überlastet scheint.

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reklov Offline




Beiträge: 5.091

31.12.2017 13:06
#2278 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Interessant ist wieder einmal, dass Du nunmehr auch die "Seele" als eigenständigen Bestandteil des Menschen ansiehst. Dann sind sie erstaunlicherweise schon zu dritt, wenn Bewusstsein und Geist ebenfalls voneinander unabhängig agieren...

Athon,

... Deiner Aufforderung, hierzu näher Stellung zu nehmen, will ich keinesfalls ausweichen.

Hier also (m)ein sprachlicher Versuch:

... seelisch ist man schon als Kind recht aktiv, denn die Eindrücke der Umwelt werden zunächst ohne rechtes/ausreichendes Bewusstsein und ohne pädagogisch "geführten" Geist aufgenommen und - auch körperlich - verarbeitet.-

a) Als 5-Jähriger fiel ich vor Schreck fast vom Stuhl, als sich unser Nachbar im Dezember (als Nikolaus verkleidet) mit lautem Kettenrasseln an unserer Haustüre anmeldete, um mich dann im Wohnzimmer zu einem folgsameren Jungen-Dasein zu bewegen, bevor er mir aus seinem großen Jute-Sack kleine Geschenke überreichte. Weder mein Geist, noch mein damit verbundenes Bewusstsein reichten aus, um das "Schauspiel" zu entlarven. 3 Jahre später hätte ich mich sicher über solch einen Auftritt amüsiert.

b) Im Vorschulalter ließ mich meine Mutter einmal für mehrere Stunden in unserer Berliner Wohnung alleine zurück, um mit meiner Schwester zum Kinderarzt zu gehen. Obwohl sie mich vorher eindringlich mahnte, nur im Wohnzimmer zu spielen, niemandem die Tür zu öffnen und auch sonst keinen Unsinn zu machen, fiel mir nichts Besseres ein, als nach einer Weile einen Stuhl ans Fenster zu schieben, dieses zu öffnen und micht rittlings im Fensterrahmen zu platzieren, so dass ein Bein auf die Straßenseite baumelte - und das im 3. Stock!
Auf diese Weise genoss ich, wie ein Herr der Lüfte, die abenteuerliche Aussicht, ohne dabei in einen, wahrscheinlich tödlichen Sturz zu kippen.
Als dann unten in der Straße meine Mutter auftauchte, lachte sie mich nur entgeistert und verstört an - denn sie wusste, was eine laute Drohgebärde für meine riskante Sitzhaltung jetzt bedeuten würde. - Oben im Zimmer angelangt, näherte sie sich ganz gemächlich, still und freundlich. Als sie mich aber mit schnellem und sicherem Griff vom Fensterrahmen weggezogen hatte, gabe es ordentlich hinten drauf. Ich kann mich noch an meine Tränen erinnern, aber ich weiß bis heute, dass mir seinerzeit das Lebensbedrohende meines "Fensterrittes" nicht im geringsten "bewusst" gewesen war und mein kindlicher GEIST war in keiner Weise in der Lage, die Gefahr "a priori" einzuschätzen, genauso wenig, wie die vorab erteilten Mahnungen der Mutter zu befolgen. Dass ich Ungehorsamer damals nicht das Gleichgewicht verloren habe, betrachte ich bis heute als ein kleines "Wunder".

Unser GEIST ist in der Lage, zeitlebens "Weltwissen" aufzunehmen. Verbunden mit bestimmten Erlebnissen, bildet sich daraus ein "individuelles" BEWUSSTSEIN.

Die SEELE hat (meiner Meinung nach) die Funktion, als Bindeglied zwischen dem Geist und dem Körper zu fungieren, der Persönlichkeit zu vermitteln, welche Rolle für sie im Schöpfungsplan vorgesehen ist. Als solches vermittelndes Element gleicht sie jedoch einer Art Mischgefäß. Sie kann sich nach "oben“ zum Geist oder nach „"unten“ zur Materie orientieren. Die Bewegungsrichtung wird vom Bewusstsein des Menschen bestimmt. Meistens wird die Seele aus den Kräften der Materie gespeist. Sie ist dann ganz den Prozessen der Vergänglichkeit unterworfen, und das Bewusstsein der Persönlichkeit kann sich weder davon lösen noch eine Höherentwicklung anstreben.

Die SEELE hat die Aufgabe, dem Menschen seine Disharmonie in seinem Wesen erkenntlich zu machen. - Er sollte sich also für die Impulse, die vom "Grund des Sees" aufsteigen, öffnen können. Dann beginnt für ihn eine Straße, die kein "Kartograph" auf einer "amtlichen" Landkarte einzeichnen kann und dieser Weg ist mit "Höherentwicklung" verbunden - ähnlich den ethisch/moralischen Richtlinien unserer Zivilisation. -
Ist eine bestimmte Stufe erreicht, kann das Seil am "Grund des Sees" gelöst werden. So werden die Aspekte des "dreifachen" Netzes im Mikrokosmos von den geistigen Energien des inneren Kerns durchdrungen. Seele, Geist, Bewusstsein - (sogar der Körper) werden nach und nach verwandelt und erneuert. Die drei Elemente beginnen, auf harmonische Weise zusammenzuarbeiten. Die ursprüngliche Ordnung, wie schon im Mikrokosmos vorhanden, kann beginnen, sich wieder herzustellen. - Ziel ist und bleibt das Leben im und aus dem Geist.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.091

31.12.2017 13:13
#2279 RE: Über die Notwendigkeit Thread geschlossen

Zitat
Letzte Warnung an Reklov und Perquestavolta: Posts mit privaten Ausscherungen lösche ich ab jetzt komplett!

GELÖSCHT!!!

Reklov Offline




Beiträge: 5.091

31.12.2017 13:14
#2280 RE: Über die Notwendigkeit Thread geschlossen

Zitat
Also, von den Schuhen reißt mich das jetzt nicht..und dass da auch noch den surrealistischen Stil Dalis kopiert hast, zeigt nicht viel eigene Kreativität. Nimms mir nicht übel.. aber auch thematisch hättest du mich damit als Kunden nicht ganz überzeugen können. Zum Glück lässt sich über Geschmack bekanntlich "nicht" streiten und der ist ja überall auf der Welt recht unterschiedlich.

Perquestavolta,

meine Antwort dazu findest Du in der LAGERHALLE unter >Werbung für Reklov<.

Gruß von Reklov

SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

31.12.2017 14:15
#2281 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Gysi im Beitrag #2277
Hier in diesem Mega-Thread, der mir oft eh schon durch verschiedene Diskussionslinien überlastet scheint.

Ich denke auch das es sinnvoll wäre diesen Thread zu schließen. Ich hatte mir mal die ersten Seiten quergelesen und diese sind mit guten Informationen gespickt die zumindest soweit anregend sind, das man darüber sinnen kann (und sollte)!

Athon Offline




Beiträge: 2.338

31.12.2017 15:09
#2282 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Gysi #2277
Hier in diesem Mega-Thread, der mir oft eh schon durch verschiedene Diskussionslinien überlastet scheint.


Ein bekanntes "Phänomen" aus fast allen Threads. Das wird sich auch wohl nicht vermeiden lassen, solange es verhärtete Fronten gibt...

In Anlehnung an meine Eröffnungsfrage stelle ich für mich fest, dass -Existenz vorausgesetzt- "Gott" bewusst handelt. Hier wird teilweise die Ansicht vertreten, dass dieses Bewusstsein ein anderes sei, als das, was wir Menschen uns darunter vorstellen. Wie dieses jedoch gestaltet sein könnte, um z. B. Materie zu schaffen, wird wie alles zum "Göttlichen" gehörende mangels Informationen nicht erklärt. Dazu sei der Mensch auch wohl nicht in der Lage, so heißt es.

Nun stellen wir uns vor, "Gott" habe die Welt planerisch geschaffen, um damit ein Ziel zu erreichen. Dieses könnte beispielsweise die "Erkenntnis" sein, ob der Mensch in der Lage ist, die Schöpfung "Gottes" zu pflegen und bewahren. Wozu diese "Erkenntnis" dienen könnte, ist unklar. Denkbar wäre, die Schöpfung als das zu betrachten, was wir Menschen allgemein als Experiment bezeichnen würden. Dann allerdings hätte dieses erheblich mehr Aussagekraft, wenn zeitgleich weitere Lebensformen daran beteiligt wären. Das solche existieren, sehe ich nach dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit nahezu als gesichert an. Daraus folgert dann aber, dass der Mensch in der augenblicklichen Situation nach Bewertung der ihm übertragenen Aufgabe durch die Roste fallen wird...

Trotzdem: Allen alles gute für das kommende Jahr.

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Athon Offline




Beiträge: 2.338

01.01.2018 10:46
#2283 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov

Zitat von Reklov #2278
... seelisch ist man schon als Kind recht aktiv, denn die Eindrücke der Umwelt werden zunächst ohne rechtes/ausreichendes Bewusstsein und ohne pädagogisch "geführten" Geist aufgenommen und - auch körperlich - verarbeitet....

Unser GEIST ist in der Lage, zeitlebens "Weltwissen" aufzunehmen. Verbunden mit bestimmten Erlebnissen, bildet sich daraus ein "individuelles" BEWUSSTSEIN.


Durch Deine metaphysisch geprägte Lebensauffassung verweigerst Du Dich jeglicher Feststellung, wonach "einfache" biochemisch ablaufende Prozesse innerhalb des Gehirns für die Verarbeitung von "Eindrücken der Umwelt" sorgen.
Eine Demenz zum Beispiel wird in der Regel durch eine degenerative Erkrankung bestimmter Hirn-Areale verursacht und nicht durch das Verlassen des Gehirns durch den "Geist". Dies ist "nur" die Folge dieser Erkrankung.
Das, was Du "Geist" nennst, ist lediglich ein Ausdruck für die Fähigkeit des Gehirns zu denken, zu sehen, zu hören usw. und entsprechende Eindrücke zu verarbeiten und abzuspeichern.

Ich habe vor Jahren gelesen, dass einmal ein Mensch ohne Gehirn geboren wurde. In diesem Fall müssten wir doch wohl über die Existenz von Seele, Geist und Bewusstsein nicht diskutieren...

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

seneca Offline

religiöser Atheist


Beiträge: 670

04.01.2018 21:58
#2284 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Die privaten Äusserungen, Berichte über Selbst-Erlebtes, Erfahrungen und Interpretation von Reklov dazu (z.B. über die Seele) sind gerade die Würze in der ansonst abstrakten Diskussion, wo sich die beiden Hauptkontrahenten Argumente und zuweilen Beschimpfungen um die Ohren schlagen. Die Philosophie ernährt sich auch empirisch, aus der Erfahrung. Von einem existenzialistischen Standpunkt ist das zu begrüssen. Natürlich hat das wenig mit dem Titel des threads zu tun.

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RELIGION IST HEILBAR! (Buch von J. Hochstrasser, Ex-Priester)
Denken ist eine Anstrengung; Glauben ein Komfort (Ludwig Marcuse).
Das Leben ist eine mißliche Sache; ich habe mir vorgesetzt, es damit hinzubringen, über dasselbe nachzudenken (Schopenhauer). - Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde (Nietzsche, Zarathustra).

seneca Offline

religiöser Atheist


Beiträge: 670

04.01.2018 23:31
#2285 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitiere Reklov und gebe meinen Senf dazu ab.

Ich habe mehrer Posts über den "Geist", Seele und Körper im thread "basic philosophy" gemacht.
"Geist" und "Seele" sind mehrdeutige Begriffe, z.B. kollektiv/individuell (Geist), materiell/immateriell (Seele).
Mit Geist kann u.a. die Vernunft oder Weltvernunft gemeint sein. Meiner Meinung nach lassen sich die drei Bereiche eigentlich nicht unterscheiden. Geist, Seele und Körper sind nur Aspekte oder Modi eines menschlichen Wesens. Aus metaphysischem Trieb neigen wir ständig dazu, diese Unterscheidungen zu treffen.

Unser GEIST ist in der Lage, zeitlebens "Weltwissen" aufzunehmen. Verbunden mit bestimmten Erlebnissen, bildet sich daraus ein "individuelles" BEWUSSTSEIN.
Seneca: Geist hat hier wohl die Bedeutung von Denken, Erfahrung und bildet nebst der Körpererfahrung das indivuelle Bewusstsein, d.h. das Selbst-Bewusstsein = das Bewusstsein eine eigene Person zu sein. Mit Weltwissen verstehe ich hier Vernunfterkenntnis aus Erfahrung. Man könnte auch Weltverständnis sagen.


Die SEELE hat (meiner Meinung nach, Reklov) die Funktion, als Bindeglied zwischen dem Geist und dem Körper zu fungieren [interessanter Gedanke, aber unausgegoren], der Persönlichkeit zu vermitteln, welche Rolle für sie im Schöpfungsplan [neuer Begriff: Ziel, Zweck des Lebens?] vorgesehen ist. Als solches vermittelndes Element gleicht sie jedoch einer Art Mischgefäß[?]. Sie kann sich nach "oben“ zum Geist oder nach „"unten“ zur Materie orientieren [ist die Seele eine eigenständige Wirkmacht, die Geist und Materie/Körper mischt oder eher zusammenhält?]. Die Bewegungsrichtung wird vom Bewusstsein des Menschen bestimmt. Meistens wird die Seele aus den Kräften der Materie gespeist [sowieso: ohne Nahrung funktioniert die "Seele" nicht]. Sie ist dann ganz den Prozessen der Vergänglichkeit unterworfen [sowieso: sie stirbt mit dem Körper], und das Bewusstsein der Persönlichkeit kann sich weder davon lösen noch eine Höherentwicklung anstreben [Höherentwicklung wohin?].

Die SEELE hat die Aufgabe, dem Menschen seine Disharmonie [worin besteht diese?] in seinem Wesen [meist wird Seele mit dem Wesen gleichgesetzt] erkenntlich zu machen. - Er sollte sich also für die Impulse, die vom "Grund des Sees" [aha "Seele" kommt von "See", unter See-Grund verstehe ich eher das Unbewusste nach Jung] aufsteigen, öffnen können. Dann beginnt für ihn eine Straße, die kein "Kartograph" auf einer "amtlichen" Landkarte einzeichnen kann und dieser Weg ist mit "Höherentwicklung" verbunden - ähnlich den ethisch/moralischen Richtlinien unserer Zivilisation. [Also ganz banal das Lernen der ethisch-moralischen Grundsätze, diese kommen nicht vom "See", sondern von aussen; da ist nichts metaphysisch].

Ist eine bestimmte Stufe erreicht, kann das Seil am "Grund des Sees" gelöst werden. So werden die Aspekte des "dreifachen" Netzes im Mikrokosmos [im Menschen?] von den geistigen Energien des inneren Kerns [der Seele, woher hat sie die Energie?] durchdrungen. Seele, Geist, Bewusstsein - (sogar der Körper, aha!) werden nach und nach verwandelt und erneuert. Die drei Elemente beginnen, auf harmonische Weise zusammenzuarbeiten. Die ursprüngliche Ordnung, wie schon im Mikrokosmos vorhanden, kann beginnen, sich wieder herzustellen. - Ziel ist und bleibt das Leben im und aus dem Geist.

Seneca: Der Mikrokosmos (wo ist der Makrokosmos?) ist gut. Man muss ihm nur zum Durchbruch verhelfen.

Reklov, woher hast du diesen Verschnitt aus Neuplatonismus, Gnosis, Hermetik, Esoterik. Wenn du so etwas schreibst, solltest du mit den verschiedenen verwendeten und neu eingeführten Begriffen sehr sorgfältig umgehen, diese definieren und erklären, damit man deine Gedanken nachvollziehen kann, auch wenn man nicht mit dem Gesagten einverstanden ist.

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RELIGION IST HEILBAR! (Buch von J. Hochstrasser, Ex-Priester)
Denken ist eine Anstrengung; Glauben ein Komfort (Ludwig Marcuse).
Das Leben ist eine mißliche Sache; ich habe mir vorgesetzt, es damit hinzubringen, über dasselbe nachzudenken (Schopenhauer). - Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde (Nietzsche, Zarathustra).

Reklov Offline




Beiträge: 5.091

05.01.2018 13:42
#2286 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Das, was Du "Geist" nennst, ist lediglich ein Ausdruck für die Fähigkeit des Gehirns zu denken, zu sehen, zu hören usw. und entsprechende Eindrücke zu verarbeiten und abzuspeichern.

Athon,

... "Geistiges" sucht sich nun mal (so sehe ich es) auch seine "materiellen" idealen Voraussetzungen, unter denen es "störungsfrei" arbeiten kann. "Funktionieren" die biochem. Abläufe/Prozesse in unserem Gehirn nicht einwandfrei, lässt sich auch keine "geistige Höchstleistung" damit erzielen.
Anders gesagt: Eine nicht sauber verlötete Stereo-Anlage kann auch keine störungsfreie Musik von sich geben und sind die "Fehler" gravierender, spielt sie überhaupt nicht. Das "Geistige" (z.B. die eigentlichen, dazu nötigen Original-Ideen zu einer Komposition!) bleiben aber davon unberührt. Solch ein Werk wird mittels eines gut funktionierenden Gehirns "geschaffen" und kann auch nur von solch einem "verstanden" werden.

Unser Bassist hörte neulich beim Spielen ein leises Zerren aus seinem Bass-Amp. Der Techniker stellte dann einen kleinen Riss in der Lautsprecher-Membrane fest. Ein Auswechseln des Lautsprechers wurde nötig. Der Amp selbst arbeitete jedoch einwandfrei. - Die Risse in unserem Gehirn lassen sich leider nicht so einfach beheben.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.091

05.01.2018 13:47
#2287 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Reklov, woher hast du diesen Verschnitt aus Neuplatonismus, Gnosis, Hermetik, Esoterik. Wenn du so etwas schreibst, solltest du mit den verschiedenen verwendeten und neu eingeführten Begriffen sehr sorgfältig umgehen, diese definieren und erklären, damit man deine Gedanken nachvollziehen kann, auch wenn man nicht mit dem Gesagten einverstanden ist.

seneca,

... dafür fehlt mit mancmal die Zeit. Außerdem soll ich mich ja "kurz" fassen und schulmeisterlich erklären/unterrichten will ich hier nun auch nicht. Der wirklich Interessierte wird sich seine Erklärungen schon zu holen verstehen.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.091

05.01.2018 13:58
#2288 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Daraus folgert dann aber, dass der Mensch in der augenblicklichen Situation nach Bewertung der ihm übertragenen Aufgabe durch die Roste fallen wird...

Athon,

... wer ein Pessimist ist, sieht immer nur das "halb leere Glas", anstatt das "halb volle". - Auch in der augenblicklichen Situation gibt es zahlreiche anständige Menschen, die vor allem das Gute wollen und es auch willentlich anstreben. Dagegen stehen aber die bekannten "zerstörerischen" Menschenkräfte. Solange es keine wirkliche Gerechtigkeit auf unserem Planeten gibt, wird sich dieser Kampf auch stets neu darstellen.

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 2.338

05.01.2018 15:09
#2289 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

@Reklov

Zitat von Reklov #2286
"Geistiges" sucht sich nun mal (so sehe ich es) auch seine "materiellen" idealen Voraussetzungen, unter denen es "störungsfrei" arbeiten kann. "Funktionieren" die biochem. Abläufe/Prozesse in unserem Gehirn nicht einwandfrei, lässt sich auch keine "geistige Höchstleistung" damit erzielen.


Aha! "Geistiges" sucht also ein störungsfrei arbeitendes Gehirn und muss dann konsequenterweise -weil es ja sucht...- auch von außerhalb in dieses "eindringen". Geht's noch??

Warum willst Du einfach nicht wahrhaben, dass "Geistiges/Geist" auch dann funktioniert, wenn der Idealzustand einer "geistigen Höchstleistung" nicht erreicht wird? Du kannst doch nicht ernsthaft der Ansicht sein, dass geistige Leistungen, die durch ein weniger fähiges (materielles) Gehirn nicht Deinem Idealbild entsprechend erbracht werden, minderwertig sind?! Hat dann der "Geist" einfach nur unzureichend gesucht...? Oder ist er entgegen Deinen hiesigen Verlautbarungen "überraschenderweise" vielleicht doch schon im gewachsenen Gehirn vorhanden und muss nur noch geweckt werden...?

Zitat von Reklov #2288
... wer ein Pessimist ist, sieht immer nur das "halb leere Glas", anstatt das "halb volle". - Auch in der augenblicklichen Situation gibt es zahlreiche anständige Menschen, die vor allem das Gute wollen und es auch willentlich anstreben. Dagegen stehen aber die bekannten "zerstörerischen" Menschenkräfte. Solange es keine wirkliche Gerechtigkeit auf unserem Planeten gibt, wird sich dieser Kampf auch stets neu darstellen.


Ich habe wohl in #2282 nicht deutlich genug werden lassen, dass Voraussetzung für Sieg oder Niederlage im Kampf um die Erfüllung einer möglichen "göttlich" gestellten Aufgabe die Teilnahme anderer Intelligenzen außerhalb unseres Planeten ist...

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.386

05.01.2018 18:07
#2290 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #2286

Zitat
Das, was Du "Geist" nennst, ist lediglich ein Ausdruck für die Fähigkeit des Gehirns zu denken, zu sehen, zu hören usw. und entsprechende Eindrücke zu verarbeiten und abzuspeichern.


... "Geistiges" sucht sich nun mal (so sehe ich es) auch seine "materiellen" idealen Voraussetzungen, unter denen es "störungsfrei" arbeiten kann. "Funktionieren" die biochem. Abläufe/Prozesse in unserem Gehirn nicht einwandfrei, lässt sich auch keine "geistige Höchstleistung" damit erzielen.



Das heißt dann also: auch Geistiges hängt vom Zufall ab, ob es denn die materiell idealen Voraussetzungen überhaupt irgendwo findet und dann aber auch noch, von deren materiell einwandfrei ablaufenden Prozessen, die auch noch sehr störungsanfällig sind, so dass geistige Höchstleistungen nur in ganz wenigen Ideal-Fällen überhaupt in Erscheinung treten können.


Zitat von Reklov im Beitrag #2286

Anders gesagt: Eine nicht sauber verlötete Stereo-Anlage kann auch keine störungsfreie Musik von sich geben und sind die "Fehler" gravierender, spielt sie überhaupt nicht.


Ob ein Steroanlage sauber "verlötet" ist oder auch nicht, hat überhaupt nichts mit der Störungsfreiheit der wiedergegeben Musik zu tun. Wenn in einer Stereoanlage auch nur ein einziger Lötfehler auftritt, dann gibt die Stereoanlage keinen einzigen Ton Musik wieder. Elektronische Schaltkreise funktionieren nämlich nicht wie zusammengeschraubte oder verlötete/verschweißte mechanische Apparaturen, bei denen unsaubere Lötstellen, oder schlampig angezogene Schrauben zu einer verminderten Qualität der Funktion führen.

Deine absolut falsche Interpretation der Naturwissenschaften führt aber zu solchen ignoranten Fehlschlüssen.


Zitat von Reklov im Beitrag #2286

Das "Geistige" (z.B. die eigentlichen, dazu nötigen Original-Ideen zu einer Komposition!) bleiben aber davon unberührt. Solch ein Werk wird mittels eines gut funktionierenden Gehirns "geschaffen" und kann auch nur von solch einem "verstanden" werden.


Das ist Krampf (Blödsinn) wie dreister Schwachsinn Reklov. Auch in Anbetracht dessen, dass das Gehirn von Musikern und anderen Künstlern außerhalb ihrer Spezialbegabung, die viel weniger mit dem Gehirn, als vielmehr mit dem Gehör und dessen Training zusammenhängen, in vielen anderen Bereichen OFTMALS außergewöhnlich schlecht funktioniert..
Besonders erfolgreiche Hochleistungssportler, verdanken ihren Erfolg auch nicht nur einem besonders gut funktionierenden Gehirn, sondern kleinen wichtigen Eignungsunterschieden ihres Körpers, gegenüber deN Körpern ihrer Mitstreiter. Und das ganze muss auch noch durch extremes Training und Üben herausgearbeitet werden.



Zitat von Reklov im Beitrag #2286

Unser Bassist hörte neulich beim Spielen ein leises Zerren aus seinem Bass-Amp. Der Techniker stellte dann einen kleinen Riss in der Lautsprecher-Membrane fest.


Er "HÖRTE" nur den Misston. Aber erst das Gehirn des Technikers hat verstanden, wo der Misston kommt und kommen muss. Wer von beiden hat nun das besser funktionierende Gehirn und wer die bessern Ohren? Der mit den bessern Ohren kann auch ein Vollidiot sein.. und gar manches Musikgenie.. ob aus der Klassik- Rock, Popp..Hip und Hop Kultur, war im wirklichen Leben nicht weit davon entfernt.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.






Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.386

05.01.2018 18:28
#2291 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #2288

Zitat
Daraus folgert dann aber, dass der Mensch in der augenblicklichen Situation nach Bewertung der ihm übertragenen Aufgabe durch die Roste fallen wird...
Athon,

... wer ein Pessimist ist, sieht immer nur das "halb leere Glas", anstatt das "halb volle".



Da bei dir selber das auch nur davon abhängt, ob du von deinem eigenen Glas redest, Reklov, muss man dich dann wohl zu den ganz üblen Zweck-Opptimisten rechnen, von denen man ziemlich sicher weis, dass ihnen die Bescheidenheit ihrer Mitmenschen viel mehr bedeutet, als die ihre eigne..

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.






Reklov Offline




Beiträge: 5.091

06.01.2018 09:16
#2292 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
dass ihnen die Bescheidenheit ihrer Mitmenschen viel mehr bedeutet, als die ihre eigne..

Perquestavolta,

... da es sich hier im Forum um mir unbekannte Menschen handelt, ist es mir gleichgültig, ob sie bescheiden sind oder nicht. Es kann mir aus dem Grunde auch nichts bedeuten, weder in die eine, noch in die andere Richtung.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.091

06.01.2018 09:35
#2293 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat
Das heißt dann also: auch Geistiges hängt vom Zufall ab, ob es denn die materiell idealen Voraussetzungen überhaupt irgendwo findet und dann aber auch noch, von deren materiell einwandfrei ablaufenden Prozessen, die auch noch sehr störungsanfällig sind, so dass geistige Höchstleistungen nur in ganz wenigen Ideal-Fällen überhaupt in Erscheinung treten können.

Perquestavolta,

... die wenigen, welche solche Höchstleistungen vollbringen können, sind ja auch in der Regel für den "Fortschritt" (auf entsprechenden Gebieten) tonangebend. Der Rest der Menscheit profitiert davon, konsumiert die Ergebnisse solcher Anstrengungen.

Zitat
Elektronische Schaltkreise funktionieren nämlich nicht wie zusammengeschraubte oder verlötete/verschweißte mechanische Apparaturen, bei denen unsaubere Lötstellen, oder schlampig angezogene Schrauben zu einer verminderten Qualität der Funktion führen.

Deine absolut falsche Interpretation der Naturwissenschaften führt aber zu solchen ignoranten Fehlschlüssen.

Der Vergleich, den ich damit machen wollte, war mir mehr im Vordergrund. Mit Lötstellen kennst Du Dich sicher besser aus.

Zitat
Auch in Anbetracht dessen, dass das Gehirn von Musikern und anderen Künstlern außerhalb ihrer Spezialbegabung, die viel weniger mit dem Gehirn, als vielmehr mit dem Gehör und dessen Training zusammenhängen, in vielen anderen Bereichen OFTMALS außergewöhnlich schlecht funktioniert..
Besonders erfolgreiche Hochleistungssportler, verdanken ihren Erfolg auch nicht nur einem besonders gut funktionierenden Gehirn, sondern kleinen wichtigen Eignungsunterschieden ihres Körpers, gegenüber deN Körpern ihrer Mitstreiter. Und das ganze muss auch noch durch extremes Training und Üben herausgearbeitet werden.

Ich dachte da mehr an die "geistige" Fähigkeit, außergewöhnliche Kompositionen zu kreieren, weniger an das Handwerkliche in der Musik, was ja dem Training von Sportlern ähnelt: z.B. die ständigen Wiederholungen, um die nötige Fingerfertigkeit beim Spielen hoher Tempi zu erreichen/schaffen. Dieses rein motorische Spielen ist noch nicht von musikalischem Geist durchzogen. Die Musikhochschulen bilden ständig bestens "dressierte Affen" aus, die alles fehlerfrei nach Noten spielen können, aber nur wenige davon sind in der Lage, aufregende eigene Werke zu schaffen. Solches aber benötigt nun mal einen besonderen "Geist", von dem ich hier spreche.

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.386

06.01.2018 14:56
#2294 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #2292

Zitat
dass ihnen die Bescheidenheit ihrer Mitmenschen viel mehr bedeutet, als die ihre eigne..
Perquestavolta,

... da es sich hier im Forum um mir unbekannte Menschen handelt, ist es mir gleichgültig, ob sie bescheiden sind oder nicht. Es kann mir aus dem Grunde auch nichts bedeuten, weder in die eine, noch in die andere Richtung.



Na dann ist ja gut Reklov.

WIR akzeptieren damit,


dass ein Gott, ein Ur-Grund, eine erste Ur-Sache..... stets nur persönlich gedacht werden kann und dass auch das, einzig und alleine nur eine Frage der Prämissen ist, nach welchem man die Welt und die Unmöglichkeit, chaotische Wechselwirkungen die es nun mal gibt (das Unbekannte, nicht Begreifliche, oder die Substanz, wie Spinoza es nannte) dahingehend interpretiert. (Wunschdenken)

Wir akzeptieren damit, dass die subjektive, wertungsabhängige Interpretation der Welt und des Unbekannten (deterministisches Chaos), kein objektiver Indiz für die Existenz eines höheren allmächtigen Wesens ist, sondern einzig und allein ein persönliches Dafürhalten, bei dem es zum einen um eine weltanschauliche Vereinfachung der Komplexität unserer Welt geht und zum anderen um die Suche nach einem Sinn für die eigene Endlichkeit.


Wir akzeptieren damit, dass die Behauptung, Atheisten, würden einzig und alleine materialistisch orientiert sein, falsch ist. Da andersherum auch geistige Gläubige überaus materialistisch orientiert sein können.. und dabei nur einfach beides nicht auseinanderhalten können.

Ob es einen Gott gibt, ist eine rein persönliche Frage.

Solange keine Gott SELBST in Erscheinung tritt und SICH SELBST DEFINIERT.. in all seinen Eigenschaften, Bewusstseinsqualitäten.. und was es da sonst noch braucht allmächtig zu sein... ist es jedem seine freie Entscheidung an seine eigenes Gottesbild zu glauben. (Bei manchen Leuten reicht auch einfach der Verstand zu nicht mehr) Wenn damit aber Rivalitätskämpfe ausgetragen werden, wessen Würde in der Rangordnung damit höher gestellt ist, an so einen Gott zu glauben..

Dann dürfen diese Idioten sich nicht wundern, dass auch wir Atheisten unser Würde zu verteidigen wissen und dabei auch noch die viel besseren Argumente haben.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.






Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.386

06.01.2018 19:11
#2295 RE: Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #2293
Ich dachte da mehr an die "geistige" Fähigkeit, außergewöhnliche Kompositionen zu kreieren,




Das hängt doch ganz davon ab, was unter unter "außergewöhnlich" gedenkt gelten zu lassen. Gegebenen Falles muss man dafür kein Musiker sein. Auch Gehörlose können "außergewöhnliche" Kompositionen kreieren.

Dass gerade Musik materielle Schwingungen und sehr viel Luft braucht.. ohne die auch der kreativste Geist keinen einzigen Ton zum "Ohr" bringt..
und dass kein noch so kreativer Geist überhaupt irgend etwas hinkriegt, was als Musik interpretiert werden kann, wenn die materielle Voraussetzung die dafür erst aus Materie geschaffen werden muss und die man allgemeinhin als Musikinstrument bezeichnet, nicht gegeben ist, ist nun mal auch eine Tatsache..und ohne die auch der "allerbeste" Komponist sich nur sein einfachstes Liedchen zu pfeifen im Stande ist.

Für den Bau solcher Musikinstrumente, braucht es zudem noch einiges mehr an geistiger Kreativität, als nur ein gutes Gehör für außergewöhnliche Kompositionen.
Auch in einem Verstärker den jeder E-Gitarist nun mal braucht, steckt verdammt viel geistige Kreativität drin. Darin steckt die geistige Kreativität von Hunderttausenden Menschen, die nicht einfach nur etwas entdeckten was ja schon da war, wie du immer meinst, Reklov. Das ist nämlich bei Musik eher der Fall. In einem für dich so selbstverständlichen elektronischen Bauteil steckt einiges mehr an geistiger Kreativität drinnen, als in so mancher außergewöhnlichsten Komposition. Bis man gewöhnlichen Quarzsand dazu bringt, die Schwingung einer Gitarrenseite zu verstärken und damit ist auch noch noch lange nicht alles getan, braucht es schier unvorstellbar viel geistige Kreativität. Mehr als ein einzelnes menschliches Gehirn überhaupt fassen kann.............

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.






Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.465

06.01.2018 19:24
#2296 Hat "Gott" ein Bewusstsein? Thread geschlossen

Ich denke, der Drops ist ausgelutscht. Splittet euch bitte in die verschiedenen Themen, die dieser Thread kumuliert. Wir brauchen mehr Übersicht.

- Ist Kreativität göttlich?

- Ist Gott = Geist?

- Ist Gott der "Urgrund"?

- Ist Reklov ein Beispiel für Kreativität?

- Ist der Ton Gott?

Usf.

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