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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 559 mal aufgerufen
 Islam
gapping Offline



Beiträge: 613

17.05.2015 12:37
"Umma" - Gemeinschaft der Muslime Antworten

Wie die Gemeinschaft der Muslime bewertet werden kann, wird anschaulich darin, dass Staaten des islamischen Kulturkreis, wie Malaysia und Indonesien, flüchtige Glaubensgenossen nicht aufnehmen, sondern diese kurzerhand wieder auf das Meer zurückschicken.
Die Gemeinschaft der Muslime(Umma) war schon immer ein Märchen, weil diese von Anbeginn innerislamische Konflikte, die nicht von außen inszeniert wurden, austrug. Das Gegenteil von Gemeinschaft ist im Islam üblich und allgegenwärtig.
Belegt man diese Behauptung, dann wird entgegnet, dass dies alles nichts mit dem Islam zu tun hätte, obwohl sich genau dies im islamischen Kulturkreis abspielt.
Die Neigung, Defizite in der Religion des Islam zu ignorieren, zeigt, dass der Islam ein gescheitertes Religions- und Gesellschaftsmodell ist.
Kaum ein Muslim wird das offen zugeben und doch wird die Gewissheit darüber immer stärker.

Gruß gapping

radiogucker Offline

Rustikaler


Beiträge: 2.379

17.05.2015 21:46
#2 RE: "Umma" - Gemeinschaft der Muslime Antworten

Jau, auch das ist so ein Ding. Die vielbeschworene "Ummah" hat mich schon in meiner Jugend and die Märchen von 1001Nacht erinnert, genauer gesagt an "Ali Baba und die viezig Räuber".
Ähnlich war es zu Mohammeds Lebenszeit, als er, umgeben von seiner Bande aus Räubern, Vergewaltigern, Sklavenhändlern und sonstigen Kriminellen durch das heutige Saudi-Arabien zog.
Ihm wurde "offenbart"

Zitat
Sura Al-i-'Imran (3:110)
Ihr seid die beste Gemeinschaft (Ummah), die für die Menschen hervorgebracht worden ist. Ihr gebietet das Rechte und verbietet das Verwerfliche und glaubt an Allah. Und wenn die Leute der Schrift glauben würden, wäre es wahrlich besser für sie. Unter ihnen gibt es Gläubige, aber die meisten von ihnen sind Frevler.

Jeden, der seinem Führungsstil widersprach oder diesen kritisierte, ließ er als "Ungläubigen" töten. Es gibt noch weitere Überlieferungen zur "Gemeinschaft", die in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben sollten:

Zitat
Die ersten Traditionssammlungen, deren Entstehung und schriftliche Überlieferung spätestens auf die erste Hälfte des 8. Jahrhunderts zu datieren sind – zum Beispiel al-Muwatta' des medinensischen Gelehrten Malik ibn Anas – verweisen in Form von Aussagen des Propheten (Hadith) auf die Bestrafung des Abtrünnigen mit dem Tode: „tötet denjenigen, der seine Religion wechselt“. In einer weiteren Aussage – überliefert in den allgemein anerkannten Hadith-Sammlungen des 8. und 9. Jahrhunderts – hat Mohammed die Tötung desjenigen Muslims für erlaubt erklärt, der seine Religion verlässt (al-tarik li-dinihi) und die muslimische Gemeinschaft verlässt (al-mufâriq lil-dschamâ'a).

Soviel zur Gemeinschaft.
Ummah bezeichnete im Ursprung die Gefolgschaft Mohammeds, von der die absolute Unterwerfung (Islam) unter den Führer gefordert wurde. Sein Wort war Gesetz - Gemeinschaft gleichgesetzt mit "Religion".


"Erst kommt das Fressen, dann die Moral." (B.Brecht)
"Der Weg der leider ziemlich zahlreichen proletarischen Hakenkreuzler geht über die Kommunisten, die in Wirklichkeit nur rotlackierte Doppelausgaben der Nationalsozialisten sind. Beiden ist gemeinsam der Hass gegen die Demokratie und die Vorliebe für Gewalt." (Kurt Schumacher, SPD)

gapping Offline



Beiträge: 613

08.06.2015 16:58
#3 RE: "Umma" - Gemeinschaft der Muslime Antworten

Die Umma nahm Formen nach etwa 74 Feldzügen des Propheten an, insbesondere als die Schlacht von Uhud verloren wurde. Die Feldzüge sollten das, was mit Umma gemeint ist stärken, auch wenn schon Schandtaten, wie der Völkermord an den Banu Kuraisa, durch die Heere Mohammeds verübt wurden. Hier kam Einhalt, weil sich der Verdacht, dass der Islam mit völkermörderischen Aktionen seine Gegner stärken würde. Genau das wollte der Prophet nicht: Die Zahl der Gegner des Islam erhöhen!
Der Islam nahm die innerislamischen Lügereien auf, etwa wenn Methoden wie der Selbstmord als Waffe gegen die Gegner erprobt wurden. Schon in dem von Dir erwähnten 8. und 9. Jahrhundert, als sich der Hochislam entwickelte war der Selbstmord und Mord längst Methode im Islam geworden. Beispielsweise der Philosoph al Farabi, der auf dem Weg nach Damaskus(950 u.Z)erschlagen wurde, weil er der Vernunft den Vorzug gegenüber der Religion gab
Der Mystiker Mansur al Hadadi, wie später Ibn al Arabi schwankten auf dem Weg zwischen Gotteslästerung und Lobpreisung der Umma und prägte die Idee, dass 1. Der Islam den Selbstmord verbietet - , obwohl die heutigen Selbstmörder von weiten Teilen der islamischen Geistlichkeit belobigt werden, wenn sich ihre Taten gegen Ungläubige, womit auch Juden, Christen und nicht monotheistische Glaubensgemeinschaften gemeint sind, mit dem Motto: Das stärkt die Umma!
2. Töten Unschuldiger sei im Islam verboten. In diesem Zusammenhang sind die vorauseilenden, aber auch nachgelieferten Ausreden bemerkenswert wie im Falle 9/11 wo innerhalb des Islam die Mär umging, dass sich im WTC keine Juden aufgehalten hätten -,die Wahrheit 156 Menschen jüdischer Herkunft kamen im WTC um.
Es sollten keine Muslime betroffen sein: 121 Menschen muslimischen Glaubens wurden im WTC getötet. Beim Modifizieren von Rechtfertigungen hilft die Da'wa, nachdem einer, der muslimischen Glaubens ist, aber gleichzeitig nicht "rechtgläubig" im Sinne der vorgeschriebenen islamischen Rituale, als nicht unschuldig gilt, sondern aus Sicht des Islam auf dem Weg zum Irr-oder Unglauben sich befand(wie die Muslime im WTC)
Bei den Diskussionen in der Al Azhar-Moschee/Universität wird ganz klar die Ansicht vertreten, dass die militärische Expansion des "Dar al Islam", der sogenannte "Dschihad Saghir" Pflicht eines jeden Muslim ist und nur die in der Taquiyyah geregelten Hinderungsgründe gelten, den Dschahid saghir nicht unter allen Umständen durchzuführen. Die Kollektive Pflicht, die "Fard Kitaya" genannt wird, ist jedem Mitglied der Umma abzufordern(ausgenommen Kranke und Kinder was längst nicht mehr uneingeschränkt gilt.
Die Gegenwart zeigt, dass beispielsweise Deutschland als ein Haus des Vertrages(Dar al ahd) genannt wird, und daher nur als Rache ausgelegte Attentate von der Ulema genehmigt werden.
Grundsätzlich jedoch gilt, dass das Dar al Harb(Haus des Krieges) im Land der "Dar al Kufr"(Land der Ungläubigen errichtet werden soll, worin es nur einen, zeitlich begrenzten "Nur Hudna"(Waffenstillstand geben soll.
Das Kalifat stellt die islamische Regierungsform dar, in der die Umma bestimmt, in welchen Personen die geistliche und weltliche Führerschaft so vereint ist, dass sie dem theokratischen Modell, wie etwa Mohammeds Staat in Medina entspricht.
Die sogenannte Ali Baba Initiative, sozusagen die individuelle Pflicht "Fard ayn" anzuwenden, was dem gewaltsamen Vorgehen gegen Nichtmuslime auf eigene Faust entspricht, wird nicht allgemein von der Ulema verneint, die ihre Verantwortung auf die islamische Gemeinschaft(Umma) abschiebt.
Abu d Darda, Weggefährte des Mohammed brachte es auf den Punkt: (Zitat)"Wenn ihr Muslime unter der Autorität von Ungläubigen steht so verhaltet euch ihnen gegenüber mit der Zunge loyal, währenddessen ihr innere Feindschaft pflegt. Allah hat den Glaubensgenossen verboten mit den Ungläubigen auf vertrautem Fuße zu stehen und freundschaftliche Beziehungen mit ihnen zu pflegen, ausgenommen wenn Ungläubige an Autorität überlegen sind. In einem solchen Fall lasst die Gläubigen freundlich gegenüber den Ungläubigen erscheinen. Ändern sich die Machtverhältnisse gilt:'Ruft nicht zum Friedensschluss, wenn ihr die Überlegenen seid. Allah ist mit euch und lässt euch nicht um eure Werke kommen."(Sure 47 Vers 35, Zitat Ende).
Die Wesensverwandtschaft von Religion und Faschismus ist ja nicht erst bekannt geworden als Hamed Abdel Samad seine Schrift darüber verfasste. Spätestens die Eroberungszüge innerreligiösen Machenschaften im Judentum, den Eroberungsfeldzügen der Griechen und Römer, der christlichen Religion ist Faschismus eine feste Größe in der Menschheitsgeschichte, die flankiert wird von der 3000 - jährigen Geschichte der Sklaverei(Delacampagne).

Gruß gapping

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