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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!

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Dieses Thema hat 584 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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gapping Offline



Beiträge: 613

20.08.2015 13:07
#401 RE: Reklov antworten

Die Überwindung von Religion ist eine Befreiung mit der man besser leben kann, als wäre man religiös geblieben. Ohne Religion wird man zum besseren Menschen.

Gruß gapping

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.234

20.08.2015 14:39
#402 RE: Reklov antworten

Zitat von gapping im Beitrag #401
Die Überwindung von Religion ist eine Befreiung mit der man besser leben kann, als wäre man religiös geblieben. Ohne Religion wird man zum besseren Menschen.

Gruß gapping


Wahrscheinlich ist das nicht so einfach.

Religion nimmt ihren Anfang in der Bewältigung der Wirklichkeit durch Selbstbetrug.


Bei der Verarbeitung von existenziell bedrohlichen Sinneswahrnehmungen, veranlasst unser Gehirn die entsprechenden "Drüsen" Hormone aus-zu-schütten, um die Leistungsfähigkei unseres Körpers kurzzeitig auf ein höher Level zu trimmem. Dafür sind Stresshormone zuständig.

Lebensumstände die Dauerstressberieselung zur Folge haben und also unserem Körper einen ständig hohen Adrenalinspiegel bescheren, verschleißen unseren Körper zu schnell
und daher schüttet unser Gehirn bei Gelegenheit sich immer auch selbst entsprechende Kompensationshormone aus, welche unter den Begriffen Glückshormone bekannt sind und von denen einige die gleichen "betäubenden und Schmerz-lindernden Eigenschaften wie die süchtig machenden Opiate des Schlafmohns haben.

Gott war für unsere Ahnen, die ja über fast 2 Millionen Jahre in einer immer sehr unsicheren und von allen Seiten bedrohlichen Um-und Mitwelt überleben mussten, immer ein Wichtiges Medikament.

Heute ist Gott fast nur noch zum Imponiergockel entartet, den wir nicht so einfach abstellen können..

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

20.08.2015 15:04
#403 RE: Reklov antworten

Zitat von gapping im Beitrag #401
Die Überwindung von Religion ist eine Befreiung mit der man besser leben kann, als wäre man religiös geblieben. Ohne Religion wird man zum besseren Menschen.

Gruß gapping


Das ist absolut richtig.
Es ist wissenschaftlich eindeutig und längst erwiesen, das gute und glückliche Menschen immer Atheisten sind.
Diese Aussage trägt den Beweis in sich und ist deshalb wahr, weil sie nicht falsch sein kann.

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.234

20.08.2015 15:16
#404 RE: Reklov antworten

Zitat von Reisender im Beitrag #403
Zitat von gapping im Beitrag #401
Die Überwindung von Religion ist eine Befreiung mit der man besser leben kann, als wäre man religiös geblieben. Ohne Religion wird man zum besseren Menschen.

Gruß gapping


Das ist absolut richtig.
Es ist wissenschaftlich eindeutig und längst erwiesen, das gute und glückliche Menschen immer Atheisten sind.
Diese Aussage trägt den Beweis in sich und ist deshalb wahr, weil sie nicht falsch sein kann.


Gott ist eine Suchtdroge. Und wenn man Gläubigen Gott wegzunehmen versucht, dann werden sie nicht selten kriminell, gewalttätig und hysterisch, fangen an zu lügen und zeigen die gleichen Symptome, wie Opiumabhängige. Atheisten nehmen oftmals andere Drogen, aber eben sehr viele auch nicht und da kann man dann schon sagen, dass es Gott nicht braucht, um einfach nur Mensch zu sein.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

gapping Offline



Beiträge: 613

22.08.2015 12:18
#405 Nun Perquestavolta, antworten

probieren geht über studieren.
Es ist eine Empfehlung es ohne Religion zu versuchen um zu der Selbsterkenntnis zu gelangen wie befreiend das wirkt.
Dem Stress liegt immer auch die Angst zugrunde, die viele wohl-, aber auch schlechtmeinende einer Grundangst zuordnen, etwa genealogisch gedacht vor dem wilden Tier, oder Naturphänomenen die man sich nicht erklären kann. Dass die meiste Angst durch Religion geschürt, in Szene gesetzt, vorgetäuscht und mit der sich permanent manipulieren lässt, ist, fällt den Religiösen meistens nicht ein. Wer von Religion infiziert ist, hat es schwer den Betrug, die Täuschung dahinter zu erkennen.
Die Götterei ist ja nicht Millionen Jahre alt, sondern höchstens 13 000 Jahre. Vor dieser Zeit wurden ja überwiegend Tiere und Pflanzen(Bäume) angebetet, die real vorhanden waren.
Götterei entstand erst mit der Bildung von Eigentum, nachdem zuvor die Kooperation von den Familien und Sippen ausgeübt wurde. Die Rechtfertigung von Eigentum war die Religion, das Bündnis mit einem machtvollen Schemen, mit dem man das Eigentum exklusiv(vor den anderen behalten konnte.
Gott und Religion waren und sind vor allem Zwang. So ist es völlig üblich, dass Religion die machtlosen Leute jederzeit geiselt, die Mächtigen aber hofiert.
Wenn nun ein Geistlicher vor seiner Gemeinde Kritik am Reichtum übt, dann sind das lange eingeübte, abgesprochene Inhalte, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Veränderung, geschweige denn Rebellion oder gar Revolution hervorrufen. Im Gegenteil, es sind die Nebelkerzen, die über sichere Kenntnisse geworfen werden, um jene Verunsicherungen zu schaffen, die wieder Angst bedeuten. Ein Kreislauf der die Existenz von Gott oder Göttern deuten soll.

Unsere Ahnen Perquestavolta verfügten über ein hinreichendes Repertoire, dass ihre Angst keineswegs so hoch sein konnte, wie viele heute meinen. Ihr Können im Umgang mit der Natur, war dem was man heute unter "Entfremdung" versteht so fern, dass Angst völlig anders gelebt wurde. Die Behauptungen einiger Interpreten von zurückliegenden Zeiten wie etwa die von vor 30000 Jahren bis zu 15 Millionen Jahren sind oft zu sehr christlich geprägt und werden von Gewalt durchsetzt, die in Wirklichkeit nicht stattgefunden hat. Beispiel: Der Homo Sapiens hätte den Neandertaler, den Cro Magnon Menschen ausgerottet.
Das ist so unwahr wie die Jungfrauengeburt, denn Homo Sapiens und Neandertaler haben sich vermischt. Noch heute sind wenige Prozent Neandertaler in uns genalogisch nachweisbar. Auf die christliche Interpretation der Welt zu setzen, bedeutet die Welt falsch verstehen zu müssen. Das trifft auf alle anderen Religionen, monotheistische und nichtmonotheistische genau so zu.

Gruß gapping

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.234

22.08.2015 16:07
#406 RE: Nun Perquestavolta, antworten

Zitat von gapping im Beitrag #405
probieren geht über studieren.
Es ist eine Empfehlung es ohne Religion zu versuchen um zu der Selbsterkenntnis zu gelangen wie befreiend das wirkt.
Dem Stress liegt immer auch die Angst zugrunde, die viele wohl-, aber auch schlechtmeinende einer Grundangst zuordnen, etwa genealogisch gedacht vor dem wilden Tier, oder Naturphänomenen die man sich nicht erklären kann. Dass die meiste Angst durch Religion geschürt, in Szene gesetzt, vorgetäuscht und mit der sich permanent manipulieren lässt, ist, fällt den Religiösen meistens nicht ein. Wer von Religion infiziert ist, hat es schwer den Betrug, die Täuschung dahinter zu erkennen.
Die Götterei ist ja nicht Millionen Jahre alt, sondern höchstens 13 000 Jahre. Vor dieser Zeit wurden ja überwiegend Tiere und Pflanzen(Bäume) angebetet, die real vorhanden waren.
Götterei entstand erst mit der Bildung von Eigentum,


Götterei entstand ganz sicher schon vor zigtausenden Jahren. Als die Menschen noch als Nomaden lebten und in kleinen üebrschaubaren Sippen und Herden von Futterplatz zu Futterplatz zogen. Der Grund für die Götterei also war immer existenzieller Natur. Dass sich Götter auch als Instrument der Manipulation zweckentfremden liesen, war eine zwangsläufige Nebenerscheinung. Und was die Götter selbst angeht, haben auch sie eine Entwicklungsgeschichte.

Denn wenn der Mensch sich Gott nach seine Bilde schuf, dann muss sich auch dass das Bild dieses Gottes immer mit dem Menschen weiterentwickeln.

So IST es ja noch heute.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

22.08.2015 16:46
#407 RE: Nun Perquestavolta, antworten

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #406
Zitat von gapping im Beitrag #405
probieren geht über studieren.
Es ist eine Empfehlung es ohne Religion zu versuchen um zu der Selbsterkenntnis zu gelangen wie befreiend das wirkt.
Dem Stress liegt immer auch die Angst zugrunde, die viele wohl-, aber auch schlechtmeinende einer Grundangst zuordnen, etwa genealogisch gedacht vor dem wilden Tier, oder Naturphänomenen die man sich nicht erklären kann. Dass die meiste Angst durch Religion geschürt, in Szene gesetzt, vorgetäuscht und mit der sich permanent manipulieren lässt, ist, fällt den Religiösen meistens nicht ein. Wer von Religion infiziert ist, hat es schwer den Betrug, die Täuschung dahinter zu erkennen.
Die Götterei ist ja nicht Millionen Jahre alt, sondern höchstens 13 000 Jahre. Vor dieser Zeit wurden ja überwiegend Tiere und Pflanzen(Bäume) angebetet, die real vorhanden waren.
Götterei entstand erst mit der Bildung von Eigentum,


Götterei entstand ganz sicher schon vor zigtausenden Jahren. Als die Menschen noch als Nomaden lebten und in kleinen üebrschaubaren Sippen und Herden von Futterplatz zu Futterplatz zogen. Der Grund für die Götterei also war immer existenzieller Natur. Dass sich Götter auch als Instrument der Manipulation zweckentfremden liesen, war eine zwangsläufige Nebenerscheinung. Und was die Götter selbst angeht, haben auch sie eine Entwicklungsgeschichte.

Denn wenn der Mensch sich Gott nach seine Bilde schuf, dann muss sich auch dass das Bild dieses Gottes immer mit dem Menschen weiterentwickeln.

So IST es ja noch heute.




Der Glaube an übersinnliche Mächte ist wohl so alt wie die Menschheit.
Ob nun die Geister der Ahnen, oder Naturgeister oder Götter ist dabei wohl ziemlich Wurst.
Der Glaube, von dort Beistand zu erhalten war möglicherweise notwendig, in einer lebensfeindlichen Welt
als schwache Geschöpfe zu bestehen, denn der Glaube an sich ist eine sehr große Macht und hilft gegen zerstörerische Angst, die schwach
und verzagt macht. Nicht umsonst sagt der Volksmund, dass der Glaube Berge versetzen kann.
Heute wissen wir aus tausenden klinischen Studien, vom Placebo-Effekt. Allein der Glaube an Heilung heilt, wir wissen
nur nicht warum.
Unsere Ahnen haben natürlich keine Bäume angebetet, wie gapping sagt, sondern die Geister der Bäume.
So kommt der Name Birgit aus dem keltischen, meint aber nicht das Holzgewächs, sondern die Deva, den Geist der Birke,
die die keltischen Seher als blonde, schlanke Frau beschrieben.

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.234

22.08.2015 17:04
#408 RE: Nun Perquestavolta, antworten

Zitat von Reisender im Beitrag #407

Unsere Ahnen haben natürlich keine Bäume angebetet, wie gapping sagt, sondern die Geister der Bäume.
So kommt der Name Birgit aus dem keltischen, meint aber nicht das Holzgewächs, sondern die Deva, den Geist der Birke,
die die keltischen Seher als blonde, schlanke Frau beschrieben.


Nach dem was ich so über Human-Anthropologie weis, haben unserer Vorfahren auch keine "Geister" der Bäume
angebetet
. Sie haben die Geister der Bäume besten Falles besänftigt.

Ob der Name Birgit tatsächlich aus dem Keltischen kommt wissen wir nicht. Da die Isländer anthropologisch schon länger nicht mehr zu den Keltischen Volksstämmen gerechnet werden können. Und Esoterik ist keine Wissenschaft. Auch nicht in Bezug Historischer Namensforschung.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
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Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

23.08.2015 13:33
#409 RE: Nun Perquestavolta, antworten

Bäume anbeten?

Klagemauern und Beton eignen sich vielleicht besser für solch eine Zeremonie.

Bäume sind biologische Lebewesen und erwecken weniger den Eindruck von "ewiger" Dauer.

Natürlich kann man sich in seiner Phantasiewelt auch Wesen vorstellen, die noch ungleich größer und mächtiger mit archaischem Gruseleffekt wirken.

In einigen Fällen werden die "Götter" durch andere "Götter" ersetzt, wenn z. B. die Donareiche erst einmal ohne nachfolgende Rache des gefürchteten Blitzeschleuderers (mit Thors Hammer Mjölnir!) gefällt ist.

Leider hat es die freiwillige Feuerwehr zu Altötting bisher nicht geschafft, die Brandnester des Höllenfeuers ausfindig zu machen und anschließend für immer zu löschen.

gapping Offline



Beiträge: 613

23.08.2015 18:49
#410 RE: Nun Perquestavolta, antworten

gibt es keine Spuren von Götterei oder von Gott die älter als 13000 Jahre sind. Erst durch die Bildung von Eigentum entstand Religion. Eine andere Lesart von "Ancient Society" ist nicht bekannt oder bestätigt, weder durch Artefakte noch durch rituelle Spuren. Fruchtbarkeitssymbolik, etwa die Nacktdarstellung der Frau, gibt es zwar ältere, die Deutung jedoch, dass man diese als Göttinnen instrumentalisierte ist nicht belegt. So sind auch die Göttinnen jünger als 13000 Jahre.
Der Sinn von Religion, von Götterei war natürlich Manipulation mit der einerseits das Ausscheiden aus der Kooperation aus der Familie, Sippe oder des Stammes begründet wurde und die Existenz von Eigentum verdeckt oder begründet wurde. Einher damit geht auch die Fähigkeit, für den Schutz von Eigentum zu sorgen, weil man mit Eigentum Wehrhaftigkeit, exakt wie heute, kaufen konnte.

Zu meinen, dass die Tatsache von Privatarmeen, die Reiche in den USA schützen, ohne die prähistorische Geschichte wie manipulativ-religiös Eigentum gerechtfertigt wurde, möglich wäre, ist weit hergeholt.
Ebenso wenig wie die seitdem vorhandenen Bündnisse zwischen den Führern, die sich mit gekaufter Wehrhaftigkeit und den religiösen Vertretern, die Eigentum schon immer in infamer Weise rechtfertigten: "Gebt dem Kaiser was des Kaisers ist, gebt Gott was Gottes ist."(Ohne Gegenleistung natürlich, es sei denn Wimpel und Wappen, Orden und Erhöhungen/Adelstitel/ und sinnlose, leere Rituale die weder dem Vatikan, noch dem Zauberer, dem Schamanen oder Priester jeglicher Art was kosten. Kosten entstehen für die Schäfchen die glauben.

Gruß gapping

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.234

23.08.2015 22:06
#411 RE: Nun Perquestavolta, antworten

Zitat von Direktkontakt im Beitrag #409
Bäume anbeten?

Klagemauern und Beton eignen sich vielleicht besser für solch eine Zeremonie.
Verstehe ich jetzt nicht, wie das gemeint sein soll.
Soweit ich darüber informiert bin, beten die Juden nicht die Klagemauer an, sondern halten die Klagemauer für einen trefflichen Ort, um sich bei ihrem Gottesbild zu beklagen oder sich von ihm etwas zu wünschen.
Zitat von Direktkontakt im Beitrag #409
Bäume sind biologische Lebewesen und erwecken weniger den Eindruck von "ewiger" Dauer.
Ist natürlich eine Frage des persönlichen Bewertens. Manche Bäume können bis zu 3000 und 5000 Jahre alt werden und nochmals so lange im "Sumpf" liegen bleiben, bis sie entweder verrotten oder versteinern.

Au0erdem gibt es auch einen konkreten Unterschied zwischen Ewig und Unendlich. Das Unendlich ist ein endlos gedehnter Zeitraum und das Ewig ist eine Zeitloses Phänomen.
Kann sogar sein, das wir im Akt des Sterbens in dieses zeitlose Phänomen des "Ewig" übergehen. Dann, wenn unser Gehirn stirbt und das Zeitgefühl aufhört zu existieren.
Diese letzte Mikrosekunde. Das Nirvana, wie es die Buddhisten nennen. Das Gefühl der Ewigkeit kennt man ja auch vom "Kiffen".

Zitat von Direktkontakt im Beitrag #409

Natürlich kann man sich in seiner Phantasiewelt auch Wesen vorstellen, die noch ungleich größer und mächtiger mit archaischem Gruseleffekt wirken.
Existenzielle Ängste beflügeln selbstverständlich auch die Phantasiewelt. Archäologen finden da immer wieder neue Beweise, dass z. B. die Menschenopfer bei den Mayas, Inkas, Azteken ... dafür gedacht waren, es einfach nur mal wieder Regnen zu lassen.

Zitat von Direktkontakt im Beitrag #409

In einigen Fällen werden die "Götter" durch andere "Götter" ersetzt, wenn z. B. die Donareiche erst einmal ohne nachfolgende Rache des gefürchteten Blitzeschleuderers (mit Thors Hammer Mjölnir!) gefällt ist. Götterwechsel kommt auch heute noch gelegentlich vor.

[quote="Direktkontakt"|p3194896]
Leider hat es die freiwillige Feuerwehr zu Altötting bisher nicht geschafft, die Brandnester des Höllenfeuers ausfindig zu machen und anschließend für immer zu löschen.



Das gibt es bei uns hier in Calabria auch.. :-)

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gapping Offline



Beiträge: 613

25.08.2015 21:13
#412 RE: Nun Perquestavolta,5) antworten

Du hast ja von den zigtausenden Jahren geschrieben: Wenn man sich alle prähistorischen Funde, Malereien und Gegenstände aus der Zeit die länger als 13000 Jahre zurückliegt betrachtet, kommen keine Götterbilder zum Vorschein , sondern Tier und Naturbilder, sowie der Mensch selbst vor. Wenn man die Gegenstände von Neandertaler und Homo sapiens betrachtet, die älter als 13000 Jahre sind, können auch hier, egal wohin man den Cro Magnon Menschen zuordnet, keine Gottesbezeugungen oder Götteranbetungen ausgemacht werden. Die entstehen erst dann, als sich vor 12 500 Jahren Eigentum bildete.

Gruß gapping

gapping Offline



Beiträge: 613

25.08.2015 21:16
#413 RE: Nun Perquestavolta,5) antworten

Ohne Gott und Religion sind die besseren Menschen möglich. Es wird nicht mehr so viel rhetorisch um den heißen Brei herum geschwafelt und mit sinnlosen Ritualen zu beeindrucken versucht, sondern sich mehr den realen Zu- und Umständen des Lebens gewidmet, die ja wesentlich wichtiger sind als Religion und Gott.(Siehe die Streitschrift des Philosophen Michael Schmidt-Salomon mit dem Titel "Keine Macht den Doofen".

Gruß gapping

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.234

25.08.2015 21:43
#414 RE: Nun Perquestavolta,5) antworten

Zitat von gapping im Beitrag #412
Du hast ja von den zigtausenden Jahren geschrieben: Wenn man sich alle prähistorischen Funde, Malereien und Gegenstände aus der Zeit die länger als 13000 Jahre zurückliegt betrachtet, kommen keine Götterbilder zum Vorschein , sondern Tier und Naturbilder, sowie der Mensch selbst vor. Wenn man die Gegenstände von Neandertaler und Homo sapiens betrachtet, die älter als 13000 Jahre sind, können auch hier, egal wohin man den Cro Magnon Menschen zuordnet, keine Gottesbezeugungen oder Götteranbetungen ausgemacht werden. Die entstehen erst dann, als sich vor 12 500 Jahren Eigentum bildete.
Gruß gapping

Götter sind so alt wie die Menschen, gapping. Und wir wissen gar nichts darüber, was die Menschen vor Zwölftausendfünfhundert Jahren sonst noch so glaubten. Liegt daran, dass die Schriften welche darüber berichten, nicht sonderlich häufig vorkommen.

Aber es gab schon mal sicher Fruchtbarkeitsgötter oder Göttinnen, "große Geistvorstellungen", "Klimagötter" die über das Wetter herrschten. Dann gab es sicher Gesundheitsgötterm Phalusgötter, BesamungsGötter.. Schöpfungsgötter, die aus der Erde Leben hervorbrachten..

Und warum also sollten Menschen, die ständig von der Natur und all ihren Gefahren bedroht waren, sich keine Götter erfinden?

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Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.234

25.08.2015 22:02
#415 RE: Nun Perquestavolta,5) antworten

Zitat von gapping im Beitrag #413
Ohne Gott und Religion sind die besseren Menschen möglich.

Das ist Blödsinn gapping.
Menschen leben gerne in kleinen Überschaubaren Rudeln, sind narzisstische Opportunisten und möchten auch sonst immer ein möglichst gutes Selbstwertgefühl besitzen. Das geht am einfachsten, wenn man sich minderwertige Feindbilder erfindet, die man dann als Referenzmaß für die eigenen Größe her nimmt.

Zitat von gapping im Beitrag #413
Zitat von gapping im Beitrag #413

Es wird nicht mehr so viel rhetorisch um den heißen Brei herum geschwafelt und mit sinnlosen Ritualen zu beeindrucken versucht.

Das tun wir Atheisten auch. Nur mit und über anderen Mittel. Liegt einfach in unserer Natur.
Wir verschwenden 99% der Ressourcen fürs Angeben und Imponieren.

Zitat von gapping im Beitrag #413

sondern sich mehr den realen Zu- und Umständen des Lebens gewidmet, die ja wesentlich wichtiger sind als Religion und Gott.

Golf spielen? Großes schönes Auto fahren? Tolles Haus? Tolle Möbel? Wein, Longdrinks, Bier trinken? Urlaub mit allen Raffinessen zum niedrigsten Pauschaltarif 4 x jährlich?

Zitat von gapping im Beitrag #413
[quote="gapping"|p3194978]
(Siehe die Streitschrift des Philosophen Michael Schmidt-Salomon mit dem Titel "Keine Macht den Doofen".



Hab ich gelesen. Michael Schmidt-Salomon meint da etwas ganz anderes als du. Und er bezieht sich in dem Buch auch nicht alleine auf die Religioten.

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Reisender Offline



Beiträge: 4.058

26.08.2015 13:56
#416 RE: Nun Perquestavolta,5) antworten

Die berühmteste Skulptur aus der jüngeren Altsteinzeit ist die sogenannte „Venus von Willendorf“, eine in Österreich gefundene Frauenstatuette, entstanden um 30 000 v. Chr. Etwa zeitgleich mit den Bildern der Höhle von Chauvet entstand diese nur 11,5 cm große Skulptur aus Kalkstein. Hände, Arme, Unterschenkel und Kopf sind nur skizzenhaft dargestellt. Durch die Überbetonung der weiblichen Geschlechtsmerkmale wird sie als Wunschbild einer gebärtüchtigen Frau empfunden, die auch für ihre Nachkommenschaft sorgen kann. Am selben Ort wurden, aus Mammutstoßzahn gefertigt, eine möglicherweise unvollendete Frauenstatuette mit 22,5 cm Höhe und ein ovaler Körper von 9 cm gefunden.
Aus anthropologischer Sicht eine Darstellung der Erdgöttin, oder großen Erdmutter,

gapping Offline



Beiträge: 613

29.08.2015 00:16
#417 RE: Nun Perquestavolta, antworten

Dun weißt halt über Anthropologie sehr wenig, ist im übrigen auch eine sehr junge Wissenschaft. Doch die Beweise sind eindeutig: Menschen aller Schattierungen, ob Homo, Cro Magnon oder Neandertaler hinterließen in prähistorischer Zeit Malereien von Pflanzen und Tieren und nicht von Göttern.
Zu empfehlen wäre Dir perquestavolta mal die bekannten Höhlenmalereien in Frankreich zu besuchen, oder jene, wahrscheinlich noch älteren in der Namib. Davon wirst Du ja schon mal gehört haben.
Das war kontinentübergreifend der Fall und nicht nur in Europa, auch in der Namib, sogar bei den Aborigines in Australien, in Ostjava oder dem benachbarten Timor, vor allem in China(unterbewertet) und last but not least in Amerika, wo es auch über 25 000 Jahre alte Höhlenmalereien gibt, die noch zuzuordnen wären. Götter und Gott kommen erst mit der Bildung von Eigentum ins Spiel und bekommen Deutungs- und Meinungshoheit erst nach der Abschaffung der matriarchalischen Gesellschaften.

Dann werden sie abgebildet wie bei den Assyrern, den Pharaonen usw. Wobei sich die Pharaonen selbst als Götter stilisierten und die entsprechenden Monumente schufen um ihre Welt, wie die heutige Nachwelt zu beeindrucken, was ihnen wie man sieht, gelungen ist. Besonders Echnaton, der fälschlicherweise als Erfinder des Monotheismus für manche denkunwillige Zeitgenossen gilt und sich selbst, im Rahmen des Henotheismus, als das Zentralgöttliche Wesen ansah, um den herum die kleinen Götter eine Daseinsberechtigung hatten. Die Darstellungen von Gott und Göttern waren oft dem Zwang, Gruppenzwang und Druck der Zu- und Umstände geschuldet, in denen ein Stamm oder ein Volk lebte(Siehe Jürg Helbling in "Tribale Kriege)wie etwa die wahren Erfinder des Monotheismus, die Juden, die aufgrund der Bedrohung durch Pharaonen und Hethiter, den mächtigen Bündnispartner erfanden an den die Hälfte der Menschheit, noch heute, auf die eine oder andere Weise glaubt. Wie u.a. auch Stalin, der ja christlich erzogen war.

Gruß gapping

gapping Offline



Beiträge: 613

29.08.2015 00:25
#418 Ja Reisender, antworten

Diese Statur stellt eine MUTTER dar und keine Göttin. Die Umkehrung der Wirklichkeit, wie sie lange Zeit im Christentum bestand und heute noch im Islam besteht, dass die Frau, die Mutter, nur die zweite Geige hinter dem Mann spielen soll, war den Familien, Sippen und (kleinen)Stämmen damals nicht geläufig. Ihnen war klar, wer das Leben auf die Welt bringt und wie die Reproduktion das Gedächtnis mit und für die Natur bewahrt wird. Darm findet man aus jener Zeit von vor 30 000 Jahren kaum männliche Abbildungen. Einer jeweiligen Statue leichthin als Götterstatue zu bewerten geht schlicht zu weit und entspricht dem christlichen Willen eine göttliche Kontinuität herstellen zu wollen.
Das tut man auch mit der jüngeren Geschichte in der Antike, die man glatt als abendländisch-christliche Kultur interpretiert, obwohl die griechische Philosophie dem Monotheismus gegenüber überwiegend ablehnend war. Dennoch wird der Atheist Aristoteles, der Atheist Sokrates und der Polytheist Platon vom Christentum vereinnahmt, wie die Stanzen im Vatikan zeigen.

Gruß gapping

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.234

29.08.2015 09:14
#419 RE: Ja Reisender, antworten

Zitat von gapping im Beitrag #418
Diese Statur stellt eine MUTTER dar und keine Göttin.



Jetzt mal Butter bei die Fische. Woher willst du das Wissen?

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
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Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.234

29.08.2015 10:44
#420 RE: Ja Reisender, antworten

Zitat von gapping im Beitrag #418



Die Umkehrung der Wirklichkeit, wie sie lange Zeit im Christentum bestand und heute noch im Islam besteht, dass die Frau, die Mutter, nur die zweite Geige hinter dem Mann spielen soll, war den Familien, Sippen und (kleinen)Stämmen damals nicht geläufig.
Das lag daran, dass mehrere Männer sich öfter mal wenige Frauen mit einander teilen mussten. Oder in Umkehrung der Wirklichkeit, Frauen damals ihre Kinder immer von mehreren Männern hatten. Die "Treue" als Ideal unsere heilen Weltbildes gab es damals noch nicht.
Auch von den Eskimos ist bekannt, dass sie ihre Ehefrauen mit Gästen teilten. Was den Vorteil hatte, dass die Sippe fortwährend mit neuem Genmaterial aufgefrischt wurde.
Warum sollte das für die Menschen unserer Frühgeschichte nicht auch von überlebensnotwendigem Vorteil für die ganze Sippe gewesen sein?

Ich halte es überhaupt für überaus "schwachsinnig" unsere jetzige Zivilisationsmoral auf die Vorgeschichte unserer gegenwärtigen Gesellschaft zu projizieren, um dort hierarchische Ordnungen zu korrigieren. Zumal wir auch in den bis in unsere Gegenwart überlebenden Steinzeitkulturen keine matriarchale Hierarchien feststellen, aber dafür ganz andere Moralvorstellungen. Vielleicht gab es damals überhaupt keine festen Dauerbeziehungen. Dass wir heute Besitzrechte für den Partner beanspruchen und obwohl uns dann überaus schwer tun, selber den gesellschaftliche Moralvorstellungen gerecht zu werden, zeugt ja davon, dass Treue
für die Evolution kein Vorteil gewesen sein kann. Da ja in der Sippe die Sippenmitglieder sich gegenseitig um den Nachwuchs kümmerten. Zumal wir Menschen mindestens 15 Jahre alt werden müssen, bis unser Gehirn halbwegs ausgewachsen ist und die Eltern damals in der Regel keine 30 wurden.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

Reklov Offline




Beiträge: 4.852

31.08.2015 23:50
#421 RE: Nun Athon antworten

Zitat
Wenn Du grundsätzlich nicht glaubst, was Dir andere Menschen erzählen, musst Du alles persönlich überprüfen. Wie willst Du z. B die Einstein´sche Relativitätstheorie überprüfen? Wie willst Du persönlich überprüfen, dass das Global Position System (GPS) nur funktioniert, weil man die Zeitdifferenz, die sich durch die Auswirkung der Schwerkraft auf die Zeit ergibt, berücksichtigt?

Du sprichst auch oft von Jesus und was er alles so getan haben soll. Wie überprüfst Du hier konkret, ob Jesus nicht nur eine Legende ist? Verlässt Du Dich hier nicht blind auf die Autoren der Bibel?

@Blackysmart,

(... war für 4 Wochen an der Ostsee in Zingst. Jetzt mache ich wieder im Forum mit.)

Da Einstein ja selbst von (s)einer Theorie sprach, die er nicht praktisch beweisen könne, erübrigt sich hier eine Überprüfung. Andere Dinge können durch das Vergleichen verschiedenster Fach-Meinungen abgeklopft werden. Gehen diese Meinungen zu sehr auseinander, ist Skepsis geboten.
Klar - Jesus könnte auch eine Legende sein, - dann wäre aber dennoch das sog. "Gute" als Erzählung unter die Menschen und vor allem in ihre Herzen gekommen. Das Geistige hätte also hier einen besonderen Weg gewählt, um die Menschen positiv zu beeinflussen und zu schulen!

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.852

01.09.2015 00:17
#422 RE: Nun Perquestavolta, antworten

Zitat
Die Darstellungen von Gott und Göttern waren oft dem Zwang, Gruppenzwang und Druck der Zu- und Umstände geschuldet, in denen ein Stamm oder ein Volk lebte(Siehe Jürg Helbling in "Tribale Kriege)wie etwa die wahren Erfinder des Monotheismus, die Juden, die aufgrund der Bedrohung durch Pharaonen und Hethiter, den mächtigen Bündnispartner erfanden an den die Hälfte der Menschheit, noch heute, auf die eine oder andere Weise glaubt. Wie u.a. auch Stalin, der ja christlich erzogen war.

@gapping,

die Gottesvorstellungen der Menschen hatten und haben mit dem eigentlichen "Urgrund" sicher wenig zu tun! - Auch eine sog. "christliche Erziehung" ist noch lange keine Garantie für die Entwicklung eines wertvollen Charakters, der uns allen als Beispiel voran gehen könnte. Hitler berief sich z.B. gerne auf Gott, sah sich sogar als dessen Werkzeug und verkaufte es seiner leichtgläubigen Anhängerschaft auch so. Hitlers Worte und Handlungen sind für mich aber lediglich ein Zeichen, dass er z.B. die Bergpredigt Jesu überhaupt nie verstehen oder gar verinnerlichen konnte, genauso wenig, wie der heutige IS die Suren des Korans.

Von Stalin, dessen dunkle Psyche jedem Interessierten bekannt ist, berichten Historiker, dass er als junger Mann lediglich auf Drängen seiner Mutter das Studium der Theologie begonnen hatte, um es aber dann auch bald wieder zugunsten seiner politischen Laufbahn abzubrechen. Klar, - wer so eine verdunkelte Seele hat, dem erscheinen die Worte und Forderungen der Bibel ein regelrechtes Gift zu sein - eine Idee, die mit Füßen getreten werden muss!

Gruß von Reklov

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 17.191

01.09.2015 08:45
#423 Nun Perquestavolta, antworten

Zitat von Reklov
Hitlers Worte und Handlungen sind für mich aber lediglich ein Zeichen, dass er z.B. die Bergpredigt Jesu überhaupt nie verstehen oder gar verinnerlichen konnte,

Ich glaube nicht, dass Hitler sich nach der Bergpredigt orientieren wollte. Er wollte sich überhaupt nicht nach der Bibel orientieren, sondern nach den Bedingungen, die ihn zum Sieg verhelfen könnten. Den Judenhass hatte er verinnerlicht wie viele, viele europäische Christen über die Jahrhunderte auch. Die Juden waren ja die "Jesus-Mörder". Gewiss sah Hitler sich unter dem Schutz Gottes, dem Schutz der "Vorsehung".

Zitat
genauso wenig, wie der heutige IS die Suren des Korans.

Du hast den Koran nicht gelesen. Der Formel "Religion = gut!" folgen zu viele, und das kann uns das demokratische Genick brechen. Man unterscheidet die "mekkanischen" und die "medinaischen" Verse. Letztere wurden später geschrieben als erstere und stehen voll unter der kriegerischen Vereinnahmung Medinas. Und auf die können sich die islamischen Gotteskrieger, u.a. der IS, sehr wohl berufen!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

gapping Offline



Beiträge: 613

01.09.2015 12:35
#424 RE: Nun Perquestavolta,5) antworten

Als die Menschen noch kooperativ zusammen lebten, gab es keine Götter oder einen Got Perquestavolta; und schon gar nicht einen monotheistischen Gott.
Erst mit der Bildung von Eigentum wurden jene Dinge(Phänomene) die man sich nicht erklären konnte mit Göttereien belegt.
Die Naturanbetung, die von Sträuchern und Bäumen wurde von ihrem Maß an Schutz(vor Witterung, vor Tieren) oder an der Fülle ihrer Früchte oder am Früchtemangel festgemacht.

Die Frauen(Fruchtbarkeitsgottheiten) wurden gebastelt, geschnitzt oder aus Stein geschlagen, wenn sich die Sippe zahlenmäßig vermehren sollte. Andere Erklärungen sind etwa die planetaren Beobachtungen etwa jener Sippen und Stämme, die Kreisgrabenanlagen(3000-15000) Jahre nach planetarischen Mustern erstellten, die eine weit höhere Bedeutung hatten, als die etwa die Pyramiden.

Die aus den Fels geschlagenen Steinen und Reliefs, die dazu dienten tempelartige Bauten zu erstellen, Wege zu markieren, sind keineswegs Gebetsbauten oder andere sakrale Muster, sondern eindeutig kalendarisch erdacht und oft älter als die Monumente die in Ägypten oder Nubien errichtet wurden. Dass nun Du u.a. in jene Artefakte, die man sich nicht sogleich, oder auch lange Zeit nicht erklären kann, Gott oder Götterglauben hinein stilisieren ist das Muster der christlichen Gesellschaft, die beispielsweise alles daran setzte, die Verbreitung des Maya-Kalenders zu verhindern. Einerseits weil daraus hervorgeht, dass es bereits v.u.Z eine Hochkultur auf dem amerikanischen Kontinent gab, was immer geleugnet werden sollte.
Ähnlich verhält es sich in Africa, wo die Missionare frühgeschichtliche Zeugnisse vernichteten, um nicht schreiben zu müssen, dass auch anderswo Volkstum von Beträchtliche3m Niveau vorhanden war. So hat man das heute älteste Volk, die Khoisan in Africa, immer in einer anderen zeit zu verorten gesucht, um die Region um die Wunderglauben Judentum, Christentum und Islam als das älteste Bewusstsein zu erklären(Einschließlich des Henotheismus und des Polytheismus. Darin sind heute noch zahlreiche "Wissenschaftler beschäftigt, die von der Religion bezahlt werden, um historische Zusammenhänge und die damit zusammenhängenden Prozesse im Sinne der Überlieferungen zu fälschen.

Am deutlichsten erfährt man das dann, wenn man sich den Index des Vatikan anschaut wo z. B. Darwin nicht auf der Liste steht. Warum sollte er auch, Darwin war ja selbst Christ. Allerdings wurden seinen Forschungen mit zahlreichen Fälschungen in dem Sinne widersprochen, dass er, Darwin, mit seinen Erkenntnissen das Prinzip vom "Recht des Stärkeren" errichten wolle und bis heute nicht verstanden wurde, dass die Zeiten die Natur zur Verfügung hat, völlig ausreichen, um den scheinbar Schwächeren auch das Überleben zu ermöglichen.
Das können die der Religion zuzurechnenden "Wissenschaftler" nicht, die für die Erschaffung der Welt ja nur einen kurzen Zeitraum annehmen und für das Überleben der Arten ein Schiff in der Größe eines heutigen Kutters zugrunde legen. Hier wird klar: Da hat kein Leben Zeit weder sich zu entwickeln, noch eine evolutionäre Reife zu erlangen.
Das wird mit der Idee von Gott ersetzt und kann eben nicht, wie Du meinst schon alle Zeiten vorhanden gewesen sein. Weder die Überlieferungen noch Artefakte geben das her. Mal in Zusammenhängen denken, würde zielführender sein Perquestavolta.

Gysi Online

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Beiträge: 17.191

01.09.2015 12:46
#425 Nun Perquestavolta,5) antworten

Zitat von gapping
Als die Menschen noch kooperativ zusammen lebten, gab es keine Götter oder einen Got Perquestavolta; und schon gar nicht einen monotheistischen Gott.

Glaube ich nicht. Aber das hatten wir schon mal, glaube ich. Gott ist ein Machtinstrument. Aber auch das Ergebnis von Erkenntnislücken. => Woher komme ich? Woher kommt die Welt?

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