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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!

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Dieses Thema hat 584 Antworten
und wurde 18.663 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
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Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.375

03.09.2015 14:35
#451 RE: @Reklov Antworten

Zitat von gapping im Beitrag #450
natürlich sollte man die Richtigkeit von Angaben überprüfen. So utilitaristisch sollte man schon sein, denn falsche Angaben sind nutzlos. Die Römer mögen ja falsch gedacht und gehandelt haben, auch verzerrte Darstellungen der Wirklichkeit waren möglich. Beim Geld, der Münze den Steuer-Vorschriften sah und sieht das tatsächlich ganz anders aus. Da ist kein Blick für links - rechts , sondern nur: ist gezahlt oder nicht gezahlt.
Und natürlich war der jüdische Glaube den Römern egal, sie haben sich nicht mit Jahwe befasst, der über 2000 Jahre vor der Kolonisation erfunden worden war. Auch die Gleichnisse und die Geschichten um David(der den Goliath mehr als 1000 Jahre nach der Erfindung Gottes besiegt) war den Römern egal. Sie fühlten sich als Besatzer gottgleich überlegen und reagierten auf Drohungen, dass Jahwe dem jüdischen Volk doch zu Hilfe kommen könnte, gleichgültig. Und Jahwe kam ja auch nicht zu Hilfe. Ob denn nun der "Delinquent" Jesus eine Verwandtschaftslinie besaß(angeblich käme Jesus Familie aus dem haus David) interessierte die Römer auch nicht. Deshalb wusch sich auch Pontius Pilatus nach dem Urteil und seiner Vollstreckung auch nicht die Hände in Unschuld, sondern bereitete sich auf die nächsten Kreuzigungen vor, die es immer wieder, wegen kleiner Scharmützel oder weil ein Jude seine Beute nicht hergeben wollte, gab. Pontius Pilatus war keine Zeile der jüdischen Überlieferungsgeschichte bekannt und Jahwe war für ihn bedeutungslos, denn er war sich seiner Truppen sicher.
Die Indizien, dass Jesus ein uneheliches Kind eines römischen Offiziers war, sind aber dennoch dicht. Als Maria den Offizier kennenlernte lag Josef bereits in seinen letzten Zügen. Die überlieferten Aussagen, wie der Schmerzensausruf: "Mein Vater, warum hast Du mich verlassen?", ist eines dieser Indizien das zeigt, wie real Jesus an seinen Vater dachte, den mit 30 Jahren des Öfteren aufsuchte und eine Bindung entstanden war. Jünger die mit Jesus sich auf den Weg machten konnten dies überliefern, auch wenn sie selbst bei den Vater-Sohn Gesprächen nicht dabei waren, sondern nur auf Jesus vor dem haus gewartet hatten.
Dass der Vater von Jesus nicht helfen konnte, lag auch darin, dass er nach Rom zurück versetzt worden war, um zu anderen Einsätzen delegiert zu werden. Dieser Offizier, Tiberius, Julius, Abdes Pantera, ist ermittelt anhand von heute noch existierenden Zeugnissen. Die Konflikte von Jesus mit seinem Bruder Jakobus lagen eben dem zugrunde, dass Jakobus noch der leibliche Sohn des Josef war, Jesus nicht. Erst mit der Vermittlung durch den Johannes, der Mentor von Jesus, änderte sich das gespannte Verhältnis zwischen Jesus und Jakobus. Die anderen Geschwister des Jesus bleiben von den Kirchen weitgehend unerwähnt, weil sie dem Jesus das Alleinstellungsmerkmal vorbehalten wollen. So sind einige Aussagen, nach dem Tide des Jesus, aus dem Umfeld des Jesus, gefälscht wiedergegeben worden oder ganz unter den Tisch gekehrt worden. Hier vor allem die, die Jesus den gottähnlichen Charakter absprachen. Beim Umfeld, vielen ist unbekannt, dass Jesus verheiratet war und eine Geliebte(gleichzeitig) hatte und auch sonst mit Mädchen dennoch gut Kirchen essen konnte. Danach waren es weder Paulus noch Simon Petrus die Jesus zwar als ihren Herren(nachdem Johannes ihn erhöht hatte und zwar aus dem Grunde, weil das Haus Jesus und das Haus Johannes miteinander verwandt war), sondern die Frauen des Jesus, die seine Gleichnisse zur Erneuerung der jüdischen Religion in die Welt trugen, sich aber nicht als Missionarinnen verstanden(Judentum missioniert nicht); dagegen Paulus der Schwindler und Simon Petrus schon. Sie hatten nur den Job des Missionars. Andere Fähigkeiten besaßen sie nicht und ließen sich daher ihre Geschichten mit Geld, Nahrung und Unterkunft bezahlen.


Gruß gapping


Gapping, du schwafelst Unsinn! Dieser Offizier, Tiberius, Julius, Abdes Pantera war im Alter von 20 Jahren ganz sicher kein Römischer Offizier der damals in Palästina gemütlich in einem Haus wohnte.

Guckst du hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Tiberius_Iulius_Abdes_Pantera

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.






Reklov Offline




Beiträge: 5.085

08.09.2015 17:42
#452 RE: Hallo Herr Artdirektor Reklov Antworten

Zitat
Hitler konnte nur mit der Unterstützung der Kirche, der Religion an die Macht kommen(von Papen war ein Kirchenmann von der Partei das Zentrum, eine Art Christenvereinigung deren Nachfolgepartei die CDUCSU wurde). Hitler war katholisch, wie im Übrigen alle faschistischen Führer in Europa und Lateinamerika Katholiken waren.

@gapping,

... Hitler kam vor allem durch die Unterstützung vieler Industrieller, Bankiers, Adeliger, auch mit Hilfe des damaligen Oberbefehlshabers aller deutschen Heereseinheiten an die Macht.
Dieser verlangte aber in einem Deal vom "Führer", sich seiner Braunhemden (der SA) zu entledigen. Hitler, der einsah, dass er (s)einen geplanten Angriffskrieg nur mit Hilfe erfahrener Wehrmacht-Profis beginnen/gewinnen konnte, tat dies heimtückisch in der sog. >Nacht der langen Messer<, in der zahllose, vorher ahnungslos eingeladene SA-Leute ermordet wurden.
Auch der Stabschaf der SA, Ernst Röhm, wurde dabei verhaftet. Den völlig überraschten E. Röhm bedrohte Hitler zwar bei der Gefangennahme in dessen Schlafgemach mit einer Pistole, war aber dann doch zu feige, auch gleich selbst abzudrücken, sondern überließ später die Exekution
von E. Röhm, seinem einstigen treuen Weggefährten der ersten Stunde, in einer Zelle seinen SS-Leuten.

Fairerweise sollte aber nicht verschwiegen werden, dass sich auch viele Geistliche offen gegen Hitler stellten, deswegen auch im KZ umkamen.
Die so viel belächelten Zeugen Jehovas verweigerten z.B., streng nach ihren Vorgaben ausgerichtet, sogar jeglichen Dienst an der Waffe, obwohl sie wussten, dass auch sie dafür das KZ erwartete.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.085

08.09.2015 18:01
#453 RE: @Reklov Antworten

Zitat
Die Indizien, dass Jesus ein uneheliches Kind eines römischen Offiziers war, sind aber dennoch dicht. Als Maria den Offizier kennenlernte lag Josef bereits in seinen letzten Zügen. Die überlieferten Aussagen, wie der Schmerzensausruf: "Mein Vater, warum hast Du mich verlassen?", ist eines dieser Indizien das zeigt, wie real Jesus an seinen Vater dachte, den mit 30 Jahren des Öfteren aufsuchte und eine Bindung entstanden war. Jünger die mit Jesus sich auf den Weg machten konnten dies überliefern, auch wenn sie selbst bei den Vater-Sohn Gesprächen nicht dabei waren, sondern nur auf Jesus vor dem haus gewartet hatten.
Dass der Vater von Jesus nicht helfen konnte, lag auch darin, dass er nach Rom zurück versetzt worden war, um zu anderen Einsätzen delegiert zu werden. Dieser Offizier, Tiberius, Julius, Abdes Pantera, ist ermittelt anhand von heute noch existierenden Zeugnissen.

@gapping,

... wäre an Deinen "Indizien" etwas Greifbares dran, ihre "Zeugnisse" also stichfest und zuverlässig, so hätten dies die vielen Gegner des Christentums schon längst in allen Medien verbreitet, den Vatikan auch ungeniert aufgefordert, zu dieser Sache eine akzeptable Erklärung vor den Kameras der Welt abzugeben! Dem Vatikan wäre dann, bei wirklich zwingender Beweislast, auch nichts anderes übrig geblieben!

Wer die Bibel kennt, weiß, dass die 4 Evangelisten Jesus stets nur im göttlichen Zusammenhang von seinem "Vater" sprechen ließen.
Also, ich bin ja für alles offen, sofern Du in der Lage bist, mir für Deine Behauptungen auch zuverlässige Quellen zu nennen. Die Betonung liegt dabei aber auf dem Wort "zuverlässig".
Bin mal gespannt, ob Du solche Behauptungen nun auch zufriedenstellend untermauern kannst!? Wenn nicht, müssen sie, wie auch die vielen Reliquien der Kirche, im Bereich der Legenden bleiben.

Gruß von Reklov

gapping Offline



Beiträge: 613

11.09.2015 21:37
#454 RE: @Reklov Antworten

Deine Informationen sind falsch. Du musst nicht Deinen Unsinn auf andere projizieren, das ist zwecklos. Informiere Dich notfalls im Internet unter Panthera oder Pantera. Anderen Zugang könntest Du in der Altertumsforschung(Gibson) finden, falls Du überhaupt wissen willst.

Gruß gapping

gapping Offline



Beiträge: 613

11.09.2015 21:56
#455 RE: @Reklov Antworten

Nun Reklov nützt es wenig in das Horn des Nichtwissens, etwa von perquestavolta zu blasen, denn natürlich handeln die Religionen immer gegen Wissen, wenn die ihrem Selbstverständnis widersprechen.
Und natürlich ist die Minderheitenmeinung, etwa dass es keinen Gott gibt(und keine Götter) nicht so weit verbreitet, wie die Meinung, dass Religion das "Richtige" meint und Gott, der Demiurg, die Geschicke der Menschen lenkt.
Glaube ist stärker als man hinzunehmen bereit ist und grenzt Wissen auch aus. Sonst ließen sich ja nicht die religiösen Schriften erklären, die sich gegen Hinterfragung und Kritik, auch mit Gewaltphantasien stemmen.
Die Debatten, die über Wahrheit von Atheisten und den Gläubigen der Religionen geführt werden, enden selbst auf dem Campus, wo man etwas mehr Argumentationsfähigkeit erwarten dürfte, von der Gläubigenseite stets mit Gewalt, oder dem letztendlich nie beweisbaren Satz: (Zitat Weihbischof Jaksche"Gott allein weiß...")
Was an Literatur gegen Erkenntnisse und Forschungen allein vom Vatikan ins Feld geführt wird, um die Widersprüche religiöser Inhalte zu kaschieren, füllt etliche Regalwände, selbst im Vatikan, aber auch auf im freien Buchhandel. ES wird noch Jahrzehnte dauern bis sich die Erkenntnis, dass es keinen Gott gibt durchsetzen wird, ganz ähnlich, wie die Erkenntnis, dass die Erde keine Scheibe, sondern eine Kugel ist, erst Jahrzehnte nach dem Tod von Giordano Bruno durch setzte. Schon damals hat der Katholizismus mit Mord und Todschlag alles getan, um die neuen Erkenntnisse zu unterdrücken.
Was nun meine Thesen und Argumente betrifft, so liefere ich bewusst viele Stichworte mit, die das Nachrecherchieren über Literatur oder das Internet ermöglichen, um auf den neuesten Stand von Wissen zu gelangen. Ich nenne eine Reihe von Autoren, bei denen sich schon über deren Quellenangaben ein ganzes Feld von Wissen eröffnet; aber ich mache hier nicht die Mutti und bediene jede, vor allem nicht schon ausgiebig erörterte These, immer wieder neu.
Da muss ich schon mal bitten Reklov, hier im Forum, wo bereits viele gute Ansichten geäußert wurden, zu stöbern, in denen Hinweise mit Quellenangaben gemacht worden sind. Das Forum macht es schon durch die Nummerierung einfach Bezug zu nehmen, aber man muss sich halt nicht oberflächlich befassen, sondern schon etwas tiefer in die Themen eintauchen, um zu filtern, worin "Substanz" steckt, oder wo nur auf rhetorisches
Wert gelegt wird.

Gruß gapping

gapping Offline



Beiträge: 613

11.09.2015 22:05
#456 RE: Hallo Herr Artdirektor Reklov Antworten

Es war doch nur ein Teil die von Hitler von erlangten die Brutalisierung von der Straße zu nehmen. Die meisten Kapitalisten und Adligen finanzierten sogar den braunen Mob, der ja auch ihre Waffe war, um die Themen der Linken, die sozialen Fragen vom Markt zu nehmen. Dies selben jedoch, die auf der großbürgerlichen, der adligen Seite, wie von der Konzernherrenseite bedienten sich doch des braunen Mobs, der die Zwangsarbeiter in die Unternehmen lieferte, die nahezu kostenfrei arbeiteten, was ja allgemeines Ziel von Unternehmern ist. Der Begriff Lohndumping ist ja nicht neu, ebenso wenig wie der Begriff des Mehrwerts.
Auch heute ist ja Lohndumping üblich und wenn man sich der gut verdienenden einheimischen Arbeiter und Angestellten loswerden will, dann holt man sich Fremd- oder Gastarbeiter und neuerdings auch Flüchtlinge, um das Lohnniveau zu drücken. Die Grundidee ist der Herrenmensch und der Sklave. Sklaverei wird ja noch heute in vielen Ländern praktiziert ohne dass sie besonders geächtet wird. In den USA noch bis in die letzten Jahrzehnte und ganz offen im islamischen Kulturkreis. Selbst die Wanderarbeiter im neokapitalistischen China, das unter der "kommunistischen Flagge hausiert" sind nichts anderes als moderne Sklaven.
Die Sklaverei ist religiösen Ursprungs. Sie hat mit der Begründung von Eigentum zu tun.

Gruß gapping

gapping Offline



Beiträge: 613

11.09.2015 22:10
#457 RE: Hallo Herr Artdirektor Reklov Antworten

Und natürlich haben sich auch Geistliche gegen Hitler gestellt. Aber nicht deren Leitung. Selbst der Kardinal von Faulhaber, der dem Vatikan besonders nahe war äußerte sich nach seinem Besuch bei Hitler überzeugt:(Zitat Kardinal von Faulhaber "Der Führer ist ein Mann im Glauben an Gott."(Zitat Ende).
Giordano Bruno war auch geistlicher. Thomas Müntzer war auch Geistlicher. Sie waren Geistliche die sich erlaubten zu denken. Der eine wurde dem Foltertod übergeben, der andere wurde gepfählt.
Der Geistliche von Papen(Zentrumspartei die Hitler zur totalen Macht verhalf)rückte Hitler den Kanzlerstuhl zurecht. Papst Pius XI. und XII. haben dies dem von Papen gedankt.

Gruß gapping

gapping Offline



Beiträge: 613

11.09.2015 23:45
#458 RE: @Reklov Antworten

Reklov sollten Dir die Stellen klar werden, dass Jesus von sich selbst nie als Gottes Sohn, oder von sich selbst als einer annähernd göttliches Wesen gesprochen hat. Jesus von Bethlehem wollte in die Tradition der Propheten eintreten und das misslang ja nicht, weil er unfähig für Visionen war, sondern weil einerseits bereits Johannes diesen Status besetzt hatte; und andererseits die Juden selbst des künftigen Propheten harrten, den sie Messias nennen und der ja, wie der 13. Imam im Schiitentum, noch kommen soll.
Die Frage lautet, ob der Gott, an den die Juden glaubten tätig in ihr Leben eingriff, so dass er die Juden vor ihren Besatzern schützen konnte. Das war nachweislich nicht der Fall.
Dagegen hätte, falls der römische Offizier Pantera, der als leiblicher Vater von Jesus in Frage kommt, tatsächlich die Möglichkeit gehabt, Einfluss zu nehmen. Dass dieser nach Rom abkommandiert war ist bekannt. Auch dass die Nachrichtenübermittlung in jener Zeit einen Zeitraum umfasste in der zeitnahes Reagieren nicht möglich war, ist auch bekannt.
Dass Jesus in seinen beiden letzten Lebensjahren ein Verhältnis zu seinem Vater Julius, Tiberius Abdes Pantera aufgebaut hatte, war auch bekannt. Wieso sollte Jesus also jemand um Hilfe rufen, der nie helfen würde, anstatt den um Hilfe anzurufen, der ihm tatsächlich hätte helfen können und der auch noch sein leiblicher Vater war?

Natürlich sind ganz offenkundig die Erhöhungen und Selbsterhöhungen der Christenheit an Ihnen nicht spurlos vorüber gegangen, weshalb sie an die Zeugung des Jesus durch Gott glauben wollen. Etwas Naheliegenderes liegt den Menschen des Glaubens eher fern, weil sie nicht auf die "Erhöhungen" verzichten wollen und auch nicht können, denn das würde das religiöse Selbstverständnis ins Wanken bringen.

Gruß gapping

gapping Offline



Beiträge: 613

11.09.2015 23:48
#459 RE: @Reklov Antworten

Ich kann Ihnen nur raten Reklov sich im Internet über Panthera(Pantera) zu informieren. Und dann mal auf die jüngsten Schlussfolgerungen der Altertumsforschung diesbezüglich zu achten. Mein Text jedenfalls enthält alle Möglichkeiten um nach zu recherchieren. Welche Schlussfolgerungen Sie daraus ziehen, kann ich Ihnen nur selbst überlassen.

Gruß gapping

Reklov Offline




Beiträge: 5.085

12.09.2015 13:01
#460 RE: @Reklov Antworten

Zitat
ES wird noch Jahrzehnte dauern bis sich die Erkenntnis, dass es keinen Gott gibt durchsetzen wird, ganz ähnlich, wie die Erkenntnis, dass die Erde keine Scheibe, sondern eine Kugel ist, erst Jahrzehnte nach dem Tod von Giordano Bruno durch setzte. Schon damals hat der Katholizismus mit Mord und Todschlag alles getan, um die neuen Erkenntnisse zu unterdrücken.

@gapping,

... dass die Erde keine Scheibe ist, hat den Vatikan nicht gekümmert. Er stemmte sich damals gegen das neue heliozentrische Weltbild, weil er nicht wahrhaben wollte, dass die Erde um die Sonne kreist und nicht umgekehrt. Obwohl ihm Mathematiker aus den eigenen Reihen dies plausibel zu machen versuchten, fürchtete der Vatikan seinerzeit in erster Linie um seinen Image-Verlust, denn wer sich in so einer Sache irrt, der könnte sich ja auch in anderen Dingen irren. Das war der eigentliche Grund für das Vorgehen gegen die astronomischen Berechnungen, wie sie Galileo und andere Astronomen auf das Papier brachten.

Wenn Du meinst, dass es noch Jahrzehnte dauern wird, bis sich der Atheismus durchgesetzt haben wird, so bist Du noch viel zu kurz gesprungen! -
Dem entgegne ich, dass es so lange dauern wird, bis der Mensch das Geheimnis des Seins und des damit verbundenen lebendigen Daseins enträtselt haben wird. - Ob ihm das aber mit nur naturwissenschaftlichen Erkenntnissen über die Materie gelingen wird, darf berechtigt angezweifelt werden. -
Denn - das "Geheimnis Gottes" ist im rein geistigen Bereich verankert und allein mit den Mitteln von Physik und Chemie ist ihm nicht näher zu kommen.
(Meine ich.)

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.085

12.09.2015 13:13
#461 RE: @Reklov Antworten

Zitat
Reklov sollten Dir die Stellen klar werden, dass Jesus von sich selbst nie als Gottes Sohn, oder von sich selbst als einer annähernd göttliches Wesen gesprochen hat. Jesus von Bethlehem wollte in die Tradition der Propheten eintreten und das misslang ja nicht, weil er unfähig für Visionen war, sondern weil einerseits bereits Johannes diesen Status besetzt hatte; und andererseits die Juden selbst des künftigen Propheten harrten, den sie Messias nennen und der ja, wie der 13. Imam im Schiitentum, noch kommen soll.

@gapping,

... das ist mir natürlich bekannt! - Da Jesus keine einzige Zeile hinterlassen hat, ist das Christentum allein auf die Glaubwürdigkeit der 4 Evangelisten angewiesen!
Auch ist hinreichend bekannt, dass die Juden immer noch auf ihren Messias warten.

Hierzu wiederhole ich mich gerne: Religionen haben mit dem Wissen über den "Urgrund", der eigentlichen Quelle, welche als "Gott" bezeichnet wird,
recht wenig zu tun! - Das geistige Ausrichten nach dieser "Urquelle", ist jedoch psychologisch mehr als verständlich, muss aber zwangsläufig auf Nebenstraßen führen oder gar in Sackgassen enden.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.085

12.09.2015 13:30
#462 RE: @Reklov Antworten

Zitat
Ich kann Ihnen nur raten Reklov sich im Internet über Panthera(Pantera) zu informieren. Und dann mal auf die jüngsten Schlussfolgerungen der Altertumsforschung diesbezüglich zu achten. Mein Text jedenfalls enthält alle Möglichkeiten um nach zu recherchieren. Welche Schlussfolgerungen Sie daraus ziehen, kann ich Ihnen nur selbst überlassen.

@gapping,

als "Freidenker" gebe ich nicht so viel auf Legenden, Erzählungen oder verlorene Schriften. Die Panthera-Legende steht jedoch auch auf dünnem Eis und hat zudem meistens antichristliche Autoren.
Klar - die "Jungfrauengeburt" ist für uns Menschen eine intellektuelle Zumutung, weil sie den üblichen biologischen Rahmen sprengt. Nur - Götter dürfen nun mal nicht auf normale Weise zur Erde kommen. - Nicht nur in der griechischen Mythologie gibt es ja hierzu zahlreiche Beispiele.
Da uns die Bibel aber auch überliefert, dass Jesus seine Zeitgenossen gefragt haben soll, ob sie denn nicht wissen, dass sie seine Brüder seien, sollte man sich doch lieber mit dem großen Rätsel des Menschen befassen und sich dabei nicht damit begnügen, allein auf prähistorische Knochenfunde zu starren.

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.375

12.09.2015 14:38
#463 RE: @Reklov Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #462

Zitat
Ich kann Ihnen nur raten Reklov sich im Internet über Panthera(Pantera) zu informieren. Und dann mal auf die jüngsten Schlussfolgerungen der Altertumsforschung diesbezüglich zu achten. Mein Text jedenfalls enthält alle Möglichkeiten um nach zu recherchieren. Welche Schlussfolgerungen Sie daraus ziehen, kann ich Ihnen nur selbst überlassen.


als "Freidenker" gebe ich nicht so viel auf Legenden, Erzählungen oder verlorene Schriften. Die Panthera-Legende steht jedoch auch auf dünnem Eis und hat zudem meistens antichristliche Autoren.

Lieber Reklov, wenn man sich mit dir unterhält, hat man manchmal das Gefühl, man redet mit einer Wand aus großmütiger/hochmütiger Ignoranz. Die Panthera-Geschichte ist eine Legende, die erstmals 200 Jahre nach dem vermuteten Auftreten Jesu auf der Bildfläche erscheint und scheinbar von römischen oder Jüdischen Autoren in die Welt gesetzt wurde. Panthera war übrigens ein sehr häufiger Name jener Zeit und der Legende nach soll er ein strahlend schöner Römischer Offizier gewesen sein, der es bei der naiven und leichtgläubigen kleinen Maria ziemlich leicht gehabt haben will. Der Panthera (22 v. Chr. in Sidon; † um 40 nach Chr.; † um 40 , welcher von den Verfechtern der Panthera-Wahrheit in Betracht gezogen wird, war aber zur Zeit als Maria schwanger gewesen sein soll - ausgehend von 9 Monaten vor beginn unserer Zeitrechnung noch keine 20 Jahre alt und ausgehend von einem historisch vielleicht realem Geburtsjahr Jesus, welches auf das Jahr 7 vor beginn unserer Zeitrechnung statt gefunden haben soll - gerade mal 15 Jahre alt. Zudem war dieser Panthera kein römischer Staatsbürger, sondern ein Besatzungssklave aus der Gegend von Sidon im heutigen Libanon, der als besonders talentierter Bogenschütze Kariere machte. Und zur damaligen Zeit noch ein Kind gewesen ist.

Zitat von Reklov im Beitrag #462

Klar - die "Jungfrauengeburt" ist für uns Menschen eine intellektuelle Zumutung.
Nein, sie ist eine naive Verschwörungstheorie und daher im wahrsten Sinne des Wortes einfach nur Schwachsinn. Auch ist eine Jungfrau eine "Junge Frau" die in der "Regel" durch eine dünne Membran davor geschützt ist schwanger zu werden, wenn sie sich aus Versehen in eine "Lache frischen Spermas" setzt. Garantie gibt es dafür aber keine. Aber spätestens dann, wenn sie davon doch und trotzdem schwanger wird und ein Kind zur Welt bringt, ist es bei der Geburt mit der "Jungfräulishkeit" endgültig und immer vorbei. Es sei denn, sie ist auch im Sternzeichen "Jungfrau" geboren..
Oder die Geburt ist nur symbolisch gemeint und sie hat in Wirklichkeit ein Kind adoptiert und ist somit als Jungfrau eine Mutter geworden...
Nazareth als verbürgte Ortschaft, soll es übrigens um 7 vor Beginn unserer Zeitrechnung noch gar nicht gegeben haben. Der Begriff Nazareth hat seinen Wortstamm im Begriff Nazoräer und das bedeutete ursprünglich soviel wie Hirten.. Der Ort wahr also damals nicht mehr, als ein Lagerplatz für Nomaden, die dort auch gelegentlich ihre Toten bestattet haben.. Zumal man nur ein paar Gräber aus der Zeit von Jesu dort gefunden hat aber keine damit einhergehenden Siedlungsspuren.
Die einzigen Spuren einer alten Hütte die bei archäologischen Ausgrabungen noch ausgegraben wurden, waren aber viel älter und es hat diese Hütte zu Zeiten Jesus gar nicht mehr existiert...

Zitat von Reklov im Beitrag #462

Da uns die Bibel aber auch überliefert, dass Jesus seine Zeitgenossen gefragt haben soll, ob sie denn nicht wissen, dass sie seine Brüder seien, sollte man sich doch lieber mit dem großen Rätsel des Menschen befassen und sich dabei nicht damit begnügen, allein auf prähistorische Knochenfunde zu starren.
Wir sollten uns nicht damit begnügen, Legenden historisch als Fakten anzuerkennen.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.






gapping Offline



Beiträge: 613

13.09.2015 13:47
#464 RE: @Reklov Antworten

Diese Hinterlassenschaften der vier Evangelien weisen Jesus halt nicht nur als den aus, der über die Bergpredigt ein frühhumanistisches Konzept entwirft(das im Übrigen Johannes koncipert hat), sondern eben auch als Hassprediger:(Zitat Jesus nach Lukas 14,26)"Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder und Schwestern und dazu sich selbst, der kann nicht mein Jünger(Freund) sein."

Des weiteren ist bekannt, dass er seiner Mutter seinen Status als uneheliches Kind vorwarf und vertrat in puncto Familie nicht die Werte, die sich heutige humanistische Gesellschaften vorstellen.

In seinen letzten beiden Lebensjahren hat sich Jesus seinem leiblichen Vater angenähert und sich von seiner Mutter in dem Sinne entfernt in dem er sie brüskierte, oder, wenn Jesus "freundlich" zu ihr war, sich allenfalls kurz angebunden benahm. Damit verdichten sich die Hinweise, dass Jesus seiner Mutter Vorwürfe machte, seinen Stiefvater(in jedem Sinne)Josef betrogen zu haben. Ein Konflikt, der in jener Zeit sicherlich noch andere Ausbrüche, als den des Hasses, zur Folge hätte haben können.

Man sieht das ja in den heutigen zionistisch-fundamentalistischen Kreisen, die sich nicht von den primitiven Verhaltensvorgängen bei der extrem muslimischen IS unterscheiden.

Die Konsequenzen, die ursprünglich nicht christliche Völker hätten längst ziehen müssen, sich vom Christentum zu lösen, stehen noch aus.

Gruß gapping

Reklov Offline




Beiträge: 5.085

13.09.2015 13:55
#465 RE: @Reklov Antworten

Zitat
Die Panthera-Geschichte ist eine Legende, die erstmals 200 Jahre nach dem vermuteten Auftreten Jesu auf der Bildfläche erscheint und scheinbar von römischen oder Jüdischen Autoren in die Welt gesetzt wurde.

@Perquestavolta,

... nun - Du schreibst ja selbst, dass es sich hier um eine Legende handelt! - Warum sollte ich also dieser größere Aufmerksamkeit schenken, als den Germanischen Sagen?
Mit Hochmut oder Ignoranz hat dies aber verständlicherweise wenig zu tun! Oder?

Gruß von Reklov

gapping Offline



Beiträge: 613

13.09.2015 14:06
#466 RE: @Reklov Antworten

Die >Panthera-Legende steht für Sie auf dünnem Eis, weil Ihnen die vorhandenen Legenden aus den Religionen ausreichen. Sie haben schlicht Ihr Maß an Legenden voll verbreiten dafür aber noch absurdere Legenden, wie etwa die von farblosen Farben. Ein Widerspruch der keinem Maler als Handwerker und keinem Maler als Kunstmaler einfallen dürfte. Insbesondere, weil Sie sich schon als Kunstmaler ausgegeben haben.

Aber wir Kennen ihre geistige Vorgehensweise ja schon: Ursprünglich haben Menschen wie Sie die Existenz von Panthera absolut bestritten. Jetzt nachdem es sogar schriftliche Zeugnisse über Panthera aus jener Zeit gibt steht nur noch die Vaterschaft auf dünnem Eis.
Das gleicht dem Muster eines Entlarvten, der trotz erdrückender Beweise immer noch behauptet, er habe sich nicht schuldig gemacht und folgt dem Tenor der Kirchen, die alles, aber auch restlos Alles immer wieder bestritten haben, was ihren Legenden widersprach.

Ja sie sind noch so wahnsinnig und halten naturrechtlich unmögliche Behauptungen, wie etwa die Jungfrauengeburt aufrecht und viele andere Punkte, die längst als erlogen erwiesen sind.

Und natürlich steht die Frage immer im Raum, weshalb sind solche Meldungen wie die Vaterschaft von Panthera, so sie erwiesen wären, nicht längst über das Tagesgespräch hinaus. Da muss man sich fragen, in welcher Welt leben Sie denn, wo Sie nicht zur Kenntnis nehmen wollen, dass die macht von Kirche und Staat diese Tatsachen schlicht mit allen möglichen Methoden unterdrückt(sogar die liberalen Medien, weil sie staatstragendes, wie Religion gefährdet sehen.

Darum werden ja auch die Meldungen allenfalls am Rande erwähnt, dass der Papst Kollaborateur mit dem Faschistischen Videla-Regime war. Oder die Beteiligung des Vatikan an US-Rüstungskonzernen niedrig gehängt, weil ja klar ist, dass die geheuchelten Friedenspredigten und eine Beteiligung an Rüstungskonzernen auch ein unauflösbarer Widerspruch sind, alleine in dem Sinne, weil solcherlei Beteiligungen in Friedenszeiten keinen Sinn machen, da diese Beteiligungen ja nur in Kriegszeiten Renditen abwerfen.

Sollte Ihnen wirklich an einer Lösung der Frage Panthera gelegen sein, wären sie von Ihrer Fähigkeit sich zu informieren längst tiefer eingestiegen und würden die dazu passenden Nachrichten aus der Altertumsforschung ernster nehmen. Die Tatsache, dass auch die eher trivialen Berichte zu diesem Thema auf den Markt kommen, ist schon immer der Versuch gewesen, den Widerspruch zu kirchlichen Angaben zu verschleiern und Kritiker als unglaubwürdig darzustellen.

Das hat man mit Deschner gemacht. Und man ging so weit, den Namen Karlheinz als Synonym für etwas verblödet in die Medien zu tragen. Diese Methoden sind heute vermehrt unterwegs und ermöglichen Gruppen und Kreise in die Richtungen zu lenken, die erwünscht sind. Das hätten Sie im Laufe Ihres Daseins als Artdirektor ja schon mal an einigen gesellschaftlichen Prozessen erkennen können, falls Sie das überhaupt wollen. Aber Sie müssen sich ja keine Kopfschmerzen bereiten Reklov, so Sie Ihren Denkapparat in Bewegung setzen.

Gruß gapping

Reklov Offline




Beiträge: 5.085

13.09.2015 14:10
#467 RE: @Reklov Antworten

Zitat
(Zitat Jesus nach Lukas 14,26)"Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder und Schwestern und dazu sich selbst, der kann nicht mein Jünger (Freund) sein."

@gapping,

... Jesus wollte mit den alten, alles gängelnden Regeln der jüd. Religion ins Gericht gehen, da sie z.T. unmenschlich waren und bis in kleinste private Bereiche eindrangen! Wer also "dem Messias" und seiner neuen Gottessicht folgen wollte, musste mit seiner bisherigen religiösen Erziehung und seinen ebenfalls darin gefangenen Familienmitgliedern brechen, also auch bereit sein, in Konflikte zu geraten. (Hatte ich hier im Forum aber schon erwähnt!)

Da aber Jesus uns keine einzige Zeile hinterlassen hat, sind wir auch hier auf die Aussagen der uns gänzlich unbekannten 4 Evangelisten angewiesen. Ob sie jedoch Jesus einige Aussagen einfach zuschrieben, um ihn als Autorität zu gebrauchen, kann heute von keinem mehr überprüft werden. Nicht ohne Grund sagte deswegen einst Goethe, er wolle die Geschichte vom lieben Jesuskindlein nun von keinem mehr hören, als von Jesus selbst!
Ich persönlich habe von Jesus für mich nur das Positive heraus gegriffen und zu verinnerlichen versucht!

Gruß von Reklov

gapping Offline



Beiträge: 613

13.09.2015 14:26
#468 RE: @Reklov Antworten

Die griechisches Mythologie ist die Möglichkeit mit Kunstgriffen Einfluss auf Philosophie und Kultur zu nehmen. Dabei ist ja wenigstens seit Hobbes(Form and Authority of Government 1651)spätestens aber seit Leibniz(Mars Christianissimus 1683)bekannt, dass die griechische Mythologie nicht auf das reale Dasein anwendbar sind, nicht als Beispiel, oder wenn man sie in Gleichnisse gießt. Allenfalls um akademisches Wissen auszuschmücken, zitierfähig zu sein oder auf das "überhebliche Bonmot" nicht verzichten will, gilt es noch als Kulturgut. Gleichwohl haben die Vorsokratiker, die an den Mythologien mit strickten einiges gedacht, das sich als wertvoll für die Menschheit erwiesen hat, aber doch im wesentlichen aus den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen bestehen.
Befasst man sich mit den Rätseln, wie Sie sie verstehen wollen, kann man auf die religiösen Legenden verzichten. Ja sie sind für Denken unbrauchbar, weil sie die schiefen Ebenen bedienen, die Denken im eigentlichen Sinne behindern. Einer der die Behinderung des Denkens etabliert hat, kommt eben nicht aus der griechischen Mythologie, sondern aus dem Christentum und ihm wird gehuldigt: Augustinus. Der erhob die Theologie über die Philosophie und hat jene Schritte unternommen um Philosophie abzuwerten. Dass er sich gleichzeitig bei Platon bediente und als Plagiator des Platon gilt, wird eben auch von der offiziellen Schule nicht hochgehängt(wo man sich selbst beim Nazi Heidegger schwer tut). Vielleicht liegt das daran, dass Augustinus Kinderschänder war und die Kinderschändung lange Zeit als ein Privileg für Geistliche geduldet wurde.

Ihr völlig unzureichender Hinweis, man solle sich also lieber mit den Gegenwartsrätseln befassen, zeigt wie engstirnig sie negieren, dass das Christentum, das ja aus der Antike kommt, die Gesellschaften immens beeinflusst. Nur weil Ihnen das nicht so recht bewusst ist, flüchten sie vom Vergangenen weg ohne zu bemerken, dass sie, noch gegenwärtig ist. Weil Sie ja vorgeben Artdirektor zu sein kann ich Ihnen ja schlecht einen Schuljungen - Status verleihen. Aber ihre Denke lehnt sich an das eines Schuljungen an, Reklov.

Gruß gapping

Reklov Offline




Beiträge: 5.085

13.09.2015 14:31
#469 RE: Hallo Herr Artdirektor Reklov Antworten

Hallo gapping,

... Farben liegen im Auge des Betrachters - im wahrsten Sinne des Wortes. Denn im Grunde genommen existieren Farben gar nicht. Sie entstehen erst in unserem Gehirn. Aber von Anfang an ...

Ist alles dunkel, können wir Gegenstände nicht wahrnehmen. Erst durch Licht sehen wir die Dinge. Das für das menschliche Auge sichtbare Licht verbreitet sich wie alle anderen Bereiche der elektromagnetischen Strahlung in Wellen: in kurzen, mittleren und langen Lichtwellen. Die jeweilige Wellenlänge entscheidet darüber, in welcher Farbe wir etwas wahrnehmen. Physikalisch betrachtet sind Farben also nicht mehr als Licht einer bestimmten Wellenlänge.

Sichtbares Licht liegt im Bereich von 780 Nanometer (rot) bis 380 Nanometer (violett). Obwohl es uns weiß erscheint, setzt es sich in Wahrheit aus allen Spektralfarben zusammen, also aus den Farben Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett. Das erkennt man, wenn man etwa einen Lichtstrahl
in einem Prisma bricht.
Farben sind zwar als Lichtfarben und als Körperfarben sprachlich getrennt. Ein "grünes" Blatt" ist aber keinesfalls deswegen mit "grüner" Körperfarbe bestrichen, sondern hat nur die Eigenschaft, uns so vor Augen und im Gehirn zu "erscheinen"!

Mehr Infos dazu gibt es im Internet.
(An sich ist dies aber Basiswissen aus der Schule!)

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.085

13.09.2015 14:35
#470 RE: @Reklov Antworten

Zitat
Nazareth als verbürgte Ortschaft, soll es übrigens um 7 vor Beginn unserer Zeitrechnung noch gar nicht gegeben haben. Der Begriff Nazareth hat seinen Wortstamm im Begriff Nazoräer und das bedeutete ursprünglich soviel wie Hirten.

@Perquestavolta,

... das (und vieles andere!) ist mir aus Fachbüchern schon lange bekannt. (Konntest Du aber nicht wissen.)

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.085

13.09.2015 14:38
#471 RE: @Reklov Antworten

Zitat
Die >Panthera-Legende steht für Sie auf dünnem Eis, weil Ihnen die vorhandenen Legenden aus den Religionen ausreichen. Sie haben schlicht Ihr Maß an Legenden voll verbreiten dafür aber noch absurdere Legenden, wie etwa die von farblosen Farben. Ein Widerspruch der keinem Maler als Handwerker und keinem Maler als Kunstmaler einfallen dürfte. Insbesondere, weil Sie sich schon als Kunstmaler ausgegeben haben.

@gapping,

... also über die Physik zur Farbenlehre scheinst Du ja wenig oder gar nichts zu wissen!?? (Siehe hierzu auf meine obige, gesonderte Antwort!)

Gruß von Reklov

gapping Offline



Beiträge: 613

13.09.2015 14:43
#472 RE: @Reklov Antworten

Da gibt es doch nur zwei Möglichkeiten Reklov:
a) entweder sind die Texte von Lukas aus der Luft gegriffen und weshalb werden sie dann vom Christentum instrumentalisiert? Oder
b)gab es einige Verwandte und Bekannte von Jesus die genug überlieferten um wenigstens 4 Evangelien-Schriften zu füllen. (Goethe selbst war hier doppeldeutig weil er einerseits die Religion verachtete, aber zu seinem Tode hin(ein bekanntes Phänomen) sie nutzte.

Gruß gapping

gapping Offline



Beiträge: 613

13.09.2015 14:48
#473 RE: @Reklov Antworten

Ich kann ja ihr kleines "Wutanfällchen" verstehen Reklov. Allerdings mag ihre Kenntnis über die Farbenlehre(Goethes?) noch so reich sein: Eine Farbe kann nicht farblos sein, sonst wäre sie keine Farbe.
Ein Charakter kann farblos sein, weil wer nichts entäußert. Eine Farbe, mag man sie geschmacklich auch als noch so fad empfinden, kann nicht gleichzeitig Farbe und farblos sein. Vielleicht haben Sie zu viel von Kleingeistern übernommen und sind an der Farblosigkeit hängen geblieben. Dann malen Sie doch mal farblos, Sie kenntnisreicher Artdierekt(h)or hinter der "Thür".

Gruß gapping

gapping Offline



Beiträge: 613

13.09.2015 14:54
#474 RE: @Reklov Antworten

Gewiss gehören zum Modus Malen auch Techniken. Es sind ja einige Techniken bekannt. Doch so sehr Maler ihre Technik bei der Herstellung von Gemälden benutzt haben, die Gemälde waren immer aus Farben und nicht aus Farblosigkeit.
Eine bewusste Herstellung von Farblosigkeit, egal ob aus Pastell, oder Ölfarben, aus Kreise oder Kohle ist nicht bekannt. Beim Blich in die Natur ist Farblosigkeit völlig unbekannt. Selbst das graueste Grau oder das nebligste Rosa ist durch Farbe verortet. Man beschreibe mal Farblosigkeit. Wo ist ein Gegenstand ohne Farbe? Das sind doch Tautologien und etwas vorzutäuschen was nicht vorhanden ist.

Gruß gapping

Reklov Offline




Beiträge: 5.085

13.09.2015 15:05
#475 RE: @Reklov Antworten

Zitat
Weil Sie ja vorgeben Artdirektor zu sein kann ich Ihnen ja schlecht einen Schuljungen - Status verleihen. Aber ihre Denke lehnt sich an das eines Schuljungen an, Reklov.

@gapping,

... aus dem Berufsleben bin ich (69 J.) schon länger raus. - An meine erfolgreiche und ausfüllende Tätigkeit als Art Director denke ich gerne zurück. Nach einer Lehre als graf. Zeichner und anschließendem Grafik-Studium musste ich mir diesen so begehrten "Titel" aber erst mal unter guten Profis in vielen Jahren erarbeiten, denn das, was einen guten Entwurf ausmacht, liegt unbestechlich vor den Augen der Mitarbeiter, der Chefs und der kritischen Kunden! Besonders die Kunden waren nicht einfach zu nehmen, da sie die Arbeiten stets mit den Augen eines Laien sahen. Dieses "Bundesliga-Niveau" konnte ich in versch. Agenturen im Raum Stuttgart bis zum Renteneintritt halten.
Meine Leistungen wurden auch mehrfach in Fachbüchern prämiert oder erwähnt. - (Ist aber nun alles Vergangenheit!)

Heute unterrichte ich einige Schüler auf der E-Gitarre, die ich seit dem 11. Lebensalter, später in vielen guten Bands spielte - und widme mich meiner freien Malerei.

Wir sollten uns hier nicht gegenseitig klein machen wollen oder "Schuljungen"-Titel verteilen, sondern besser einfach nur informieren, denn keiner kann alles wissen.
Wenn Du z.B. Lücken in der Physik zur Farbenlehre hast, so habe ich ja auch einfach nur informiert oder auf Beiträge im Internet aufmerksam gemacht. -
Das sollte für die hoffentlich angestrebte "Gesprächskultur" in diesem Forum völlig ausreichend sein. (Meine ich.)

Gruß von Reklov

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