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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 584 Antworten
und wurde 18.471 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
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gapping Offline



Beiträge: 613

13.09.2015 15:09
#476 Perquestavolta Antworten

Panthera ist in der Zeit von 8 v.u.Z. bis 29 n.u.Z im von Römern besetzten Gebiet bekannt. Weil die Zeitrechnung über die Geburt von Jesus( 6. v.u.Z. nicht stimmt gibt es einige Verwirrung, die bei genauerer Betrachtung aufgeklärt ist.
Die Zeitrechnung des Christentums war von beginn an falsch und das notwendigerweise, weil man damit die "Geschichte" passend machte. Was dem Christentum nicht passte, wurde immer passend gemacht. Die anderen Aussagen wurden einfach mundtot gemacht und andere kalendarische Zeugnisse exakt so vernichtet, wie man die Schrift der Maya vernichten wollte, die ja erst spät, zunächst in Fragmenten wieder aufgetaucht war.
Es galt immer das christliche Prinzip, dass es neben der Kultur, die im biblischen Wirkungskreis vorhanden war, keine höher stehende Kultur geben durfte.
Dass man nun ausgerechnet bei Bingerbrück eine Inschrift über Panthera fand, die ebenfalls in jenen Zeitraum passte, die sich nach der Versetzung Pantheras aus dem vorderen Orient nach Mitteleuropa belegen lässt, ist zwar immer noch mit reichlich Zweifelhaftem beworfen worden, ändert aber nichts an den Tatsachen.

Dass andere sich diese Tatsachen zunutze machen und Gerüchte darum herum ranken, dient der Kirche, weil sie allein davon Nutzen hat, um die Existenz Pantheras ins Unglaubwürdige zu ziehen. Eine Methode die die Kirche über alle Jahrhunderte benutzte und sie erst Tatsachen zugab, wenn drohte, dass die Leugnung Mitglieder kostete oder ein Abgleiten in die Lächerlichkeit geschah.
Bedauerlicherweise haben sich alle diese Vorfälle der Leugnung von Wissen im Islam wiederholt. Dort hat man noch bis ins 20.Jahrhhundert an der Erde als Scheibe festgehalten.

Die andere Scheibe ist die Leugnung: Der atheistische Komponist Scheibe finden im Lexikon von Harenberg keine Erwähnung woran man die Liebe des Verlags zum Christentum feststellen kann, aber nicht die Liebe zur Wahrheit. Dabei ist Scheibe zwar nicht vom Umfang her, aber vom Stil durchaus mit Mozart gleichzusetzen.

Gruß gapping

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.326

13.09.2015 15:58
#477 RE: Perquestavolta Antworten

Zitat von gapping im Beitrag #476
Panthera ist in der Zeit von 8 v.u.Z. bis 29 n.u.Z im von Römern besetzten Gebiet bekannt. Weil die Zeitrechnung über die Geburt von Jesus( 6. v.u.Z. nicht stimmt gibt es einige Verwirrung, die bei genauerer Betrachtung aufgeklärt ist.™
wie kannst du behaupten, dass Panthera (übrigens ein sehr häufiger Name im Libanon der damaligen Zeit) 8 vor unserer Zeit all Soldat in der Gegend gewesen ist, wenn selbst die Historiker nur meinen, dass es eventuell möglich gewesen sein könnte? Wie kannst du behaupten, dass der angebliche Panthera, welcher nach unserer Zeit 22 vor Christus geboren wurde um 8 vor unserer Zeit schon ein römischer Soldat, oder wie die Legende behauptet, ein Römischer Offizier gewesen sei.
22 weniger 8 ist bekanntlich 14. Und dass die Zeitrechnung von den Christen verfälscht wurde ist übrigens ein an den Haaren herangezogener Blödsinn. Weil unsere Zeitrechnung an die Jüdische angelehnt ist und daher exakt mit der Jüdischen Zeitrechnung übereinstimmt, welche im Jahr Null unserer Zeitrechnung das Jahr 3760 anzeigte.


Zitat von gapping im Beitrag #476
[
Die Zeitrechnung des Christentums war von beginn an falsch und das notwendigerweise, weil man damit die "Geschichte" passend machte.
Bezüglich der Zeitrechnung war das nicht möglich und also ein haarsträubender Unsinn. Weil das Christentum überhaupt erst um 70 nach unserer Zeitrechnung zum ersten mal Erwähnung findet, als die Römer den Jüdischen Tempel schleiften und die Juden in die sogenannte Diaspora verjagten. Unser Zeitrechnung wurde also nicht Christus angelehnt sondern an das Jüdische Jahr 3830 = 70 unserer Zeitrechnung und von diesem zurückgerechnet auf das Jahr NULL unserer Zeitrechnung.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.






Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.326

13.09.2015 16:21
#478 RE: Perquestavolta Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #465

Zitat
Die Panthera-Geschichte ist eine Legende, die erstmals 200 Jahre nach dem vermuteten Auftreten Jesu auf der Bildfläche erscheint und scheinbar von römischen oder Jüdischen Autoren in die Welt gesetzt wurde.
@Perquestavolta,

... nun - Du schreibst ja selbst, dass es sich hier um eine Legende handelt! - Warum sollte ich also dieser größere Aufmerksamkeit schenken, als den Germanischen Sagen?
Mit Hochmut oder Ignoranz hat dies aber verständlicherweise wenig zu tun! Oder?


Das bezog sich nicht auf die Legende, Reklov, sondern auf deine Ignoranz gegenüber sachlichen Argumenten, Wissenschaftlichen Beweisen und vor allem deine ständigen Anspielungen, dass jedes andere Wirklichkeitsverständnis als das deine, minderwertiger Natur ist. Was ja dann im Umkehrschluss nichts anderes bedeutet, als das was ich schon in mehreren Beiträgen (hier in diesem Forum) vorsichtig hervorgehoben habe.

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Athon Offline




Beiträge: 2.278

13.09.2015 18:16
#479 RE: @Reklov Antworten

@gapping @Reklov

Zitat von gapping #474
Eine bewusste Herstellung von Farblosigkeit, egal ob aus Pastell, oder Ölfarben, aus Kreise oder Kohle ist nicht bekannt. Beim Blich in die Natur ist Farblosigkeit völlig unbekannt. Selbst das graueste Grau oder das nebligste Rosa ist durch Farbe verortet. Man beschreibe mal Farblosigkeit. Wo ist ein Gegenstand ohne Farbe?


Ich bin ja kein Fachmann, aber was ist mit klarem Wasser? Oder mit der bewussten Herstellung von klarem Glas?

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.326

13.09.2015 18:39
#480 RE: @Reklov Antworten

Zitat von Athon im Beitrag #479
@gapping @Reklov

Zitat von gapping #474
Eine bewusste Herstellung von Farblosigkeit, egal ob aus Pastell, oder Ölfarben, aus Kreise oder Kohle ist nicht bekannt. Beim Blich in die Natur ist Farblosigkeit völlig unbekannt. Selbst das graueste Grau oder das nebligste Rosa ist durch Farbe verortet. Man beschreibe mal Farblosigkeit. Wo ist ein Gegenstand ohne Farbe?

Ich bin ja kein Fachmann, aber was ist mit klarem Wasser? Oder mit der bewussten Herstellung von klarem Glas?



Ja... ist schon erstaunlich dass der Himmel blau ist, wenn keine Wolken davor hängen und die Sonne scheint. ;-) Muss irgendwie damit zu tun haben, dass Farben elektromagnetische Wellen im Spektrum von ca 450 - 700 Nanometer sind, die wir nur dann wahrnehmen, wenn sie von einer absorbierenden Struktur im jeweiligen Atomaren Schwingungsbereich dieser Wellenlängen absorbiert oder teilweise auch wieder Reflektiert werden.

Es gibt natürlich auch Schwarzweis-Denkis, für die Schwarz und Weiß ein Farbe ist und selbstverständlich ist dann für sie auch weißes Papier nicht farblos. Obwohl dieses Weiß ein bewusste Herbeiführung von Farblosigkeit ist. Meist durch chemische Bleichmittel und Beimengung oder aufstreichen von anorganischen Metallsalzen, die frablos sind...

Dass weißes Papier nur deswegen farblos ist, weil alle elektromagnetischen Wellen für die unsere organische Optik empfindliche ist, vom weißen Papier fast vollständig wie gleichmäßig reflektiert werden, ist für Leute, deren eigenes Schwarzweisdenken die Farbe der Welt ist, ohne jegliche Relevanz und kann bedenkenlos ignoriert werden..

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Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.326

13.09.2015 18:44
#481 RE: @Reklov Antworten

Außerdem kann man auch Metalle wie Zink, Titan, Blei...und noch viele andere.. durch anorganische oder organisch Säuren oxidieren und erhält dabei stehst farblose Kristalle.. Auch durch das Verbrennen von Holz erhält man fast immer farblose Asche, die nur daher grau scheint, dass in der Asche noch kleine Rückstände von Kohle enthalten sind. Aber die kann man dadurch entfernen, dass man die Asche noch einmal ordentlich nach-brennt.

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Reklov Offline




Beiträge: 5.035

13.09.2015 19:28
#482 RE: Perquestavolta Antworten

Zitat
sachlichen Argumenten, Wissenschaftlichen Beweisen und vor allem deine ständigen Anspielungen, dass jedes andere Wirklichkeitsverständnis als das deine, minderwertiger Natur ist. Was ja dann im Umkehrschluss nichts anderes bedeutet, als das was ich schon in mehreren Beiträgen (hier in diesem Forum) vorsichtig hervorgehoben habe.

@Perquestavolta,

... "sachliche Argumente" können genauso falsch sein, wie die vielgerühmten "wissenschaftlichen Beweise"!
Wie ja auch Dir bekannt sein dürfte, mussten die Wissenschaften ihre festen Meinungen immer wieder in eine total andere Richtung korrigieren, weil die alten "Beweise" plötzlich überholt (falsch!) waren. Das ist aber ein Pluspunkt aller Wissenschaften, dass, wenn sie ihren Irrtum einsehen, sie auch den Willen und die Kraft haben, alle bisher geltenden "Beweise" schnell in den Papierkorb zu werfen.

Die Religionen haben es jedoch bisher nicht nötig gehabt, von ihrer Linie abzuweichen, denn der "Beweis" einer Existensz oder Nichtexistenz eines "Höchsten Wesens" ist bisher keinem gelungen! - Die Atheisten mögen sich daran reiben - die Gläubigen speisen sich nun mal aus dieser "Hoffnung".
Im Fußball würde man das Ergebnis als 1:1 bezeichnen.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.035

13.09.2015 19:36
#483 RE: @Reklov Antworten

Zitat
Ich bin ja kein Fachmann, aber was ist mit klarem Wasser? Oder mit der bewussten Herstellung von klarem Glas?

@Athon,

... für alle, sie sich mal kurz in das Thema einlesen möchten, lege ich einen von vielen links anbei:

http://www.clik2.de/wasistfarbe.htm

Nein: Der Tannenbaum ist nun mal nicht grün!!!

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.035

13.09.2015 19:44
#484 RE: Perquestavolta Antworten

Zitat
Weil das Christentum überhaupt erst um 70 nach unserer Zeitrechnung zum ersten mal Erwähnung findet, als die Römer den Jüdischen Tempel schleiften und die Juden in die sogenannte Diaspora verjagten.

@Perquestavolta,

... die ersten Christen waren die sog. Judenchristen! - Ihr Zusammenschluss fand, weil man vermutet, dass Jesus mit 30 J. gekreuzigt worden war, also nach unserer heutigen Zeitrechnung um etwa 30 n.Chr. statt.

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 2.278

13.09.2015 20:05
#485 RE: @Reklov Antworten

@Reklov

Zitat
Nein: Der Tannenbaum ist nun mal nicht grün!!!


Nachvollziehbar. Aber, was ist er dann, dass fast alle Menschen ihn als grün empfinden? Könnte doch eigentlich nur an den Reflexionseigenschaften der jew. Oberfläche liegen, oder?

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Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.326

13.09.2015 20:14
#486 RE: Perquestavolta Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #482
[quote]sachlichen Argumenten, Wissenschaftlichen Beweisen und vor allem deine ständigen Anspielungen, dass jedes andere Wirklichkeitsverständnis als das deine, minderwertiger Natur ist. Was ja dann im Umkehrschluss nichts anderes bedeutet, als das was ich schon in mehreren Beiträgen (hier in diesem Forum) vorsichtig hervorgehoben habe.
@Perquestavolta,

... "sachliche Argumente" können genauso falsch sein, wie die vielgerühmten "wissenschaftlichen Beweise"! [7quote] Welche konkreten Beispiel kannst du dafür nennen?
Und warum kann das auch deine Interpretation von Sachverhalten und Glaubensauslegungen nicht zutreffen?


Wie ja auch Dir bekannt sein dürfte, mussten die Wissenschaften ihre festen Meinungen immer wieder in eine total andere Richtung korrigieren, weil die alten "Beweise" plötzlich überholt (falsch!) waren. Wenn dem so ist, kannst du sicher konkrete Beispiele nennen. Und ja, auch die Wissenschaft kann sich mal täuschen.
Nur aber gibt es Wissenschaft als übergeordnete Instanz gar nicht, Sondern die Wissenschaft besteht aus sehr vielen Teilbereichen und in diesen Teilbereichen arbeiten Hunderte Millionen Wissenschaftler, die manchmal auch irrige Hypothesen aufstellen, die sich als falsch erweisen.

Das hei0t dann aber nicht, dass sich sich "die (gesamte) Wissenschaft" ständig in ganz andere Richtungen korrigieren muss.
U wenn ja so etwas wirklich passiert sein soll, dann kannst du sicher konkrete Beispiele nennen.

Zitat von Reklov im Beitrag #482

Das ist aber ein Pluspunkt aller Wissenschaften, dass, wenn sie ihren Irrtum einsehen, sie auch den Willen und die Kraft haben, alle bisher geltenden "Beweise" schnell in den Papierkorb zu werfen.
Pluspunkte sind Bewertungen, Reklov. Wissenschaftliches Denken basiert aber darauf, dass Wahrheit nicht ästhetisch sein muss und es also in allen Wissenschaften sehr wichtig ist, genauestens zu überprüfen das Sachverhalte real und unabhängig beobachtbar sind. Nur in den Pseudowissenschaften wird darauf kein WERT gelegt, sondern im Gegenteil, Behauptung durch Behauptung untermauert und daher tunlichst vermieden, dass Sachverhalte reeal und unabhängig beobachtet werden könnten.

Zitat von Reklov im Beitrag #482

Die Religionen haben es jedoch bisher nicht nötig gehabt, von ihrer Linie abzuweichen
Und warum gibt es dann so viele Splittergruppen in allen Religionen, die sich manchmal gegenseitig bis auf den Tod hassen, oder wenigsten gehässig verachten??
Zitat von Reklov im Beitrag #482

denn der "Beweis" einer Existensz oder Nichtexistenz eines "Höchsten Wesens" ist bisher keinem gelungen!
Wer behauptet dass du ein Lügner und Mörder bist, der muss den Beweis dafür erbringen.. nicht? Warum gilt das nicht auch für all jene, die behaupten dass es ein Höchstes Wesen gibt, das aber von allen Mördern und Lügnern das bösartigste ist, wenn es diese Höchste Wesen geben sollte..??? Immerhin behauptest du auch noch, dass diese Höchste Wesen gar nicht erfassbar ist.. Und du also nur selber dieses Höchste Wesen projizierst..


Zitat von Reklov im Beitrag #482
Zitat von Reklov im Beitrag #482

Die Atheisten mögen sich daran reiben - die Gläubigen speisen sich nun mal aus dieser "Hoffnung".



Wir haben ein anderes Problem, Reklov. Nämlich dieses, dass Menschen die an Gott glauben, für sich beanspruchen, dass man sie bedingungslos respektiert und ebenso bedingungslos Rücksicht auf ihren Selbstbetrugs-Wahn nimmt. Das ist aber in einer Welt in der es zusehendst immer enger wird, gar nicht möglich. Und stellt zudem eine große Belastung dar. Zumal immer sich immer mehr Gläubige radikalisieren, und selbst Gottes Willen auf Erden vertreten wollen..

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.






gapping Offline



Beiträge: 613

13.09.2015 23:35
#487 RE: @Athon Antworten

ich bin ja auch keine Fachfrau, aber was ist mit dem silbernen Bächlein und dem klingenden Glas? Hat man für das Glas eine Farbe vorgesehen, dann wird es farbig sein, wenn nicht, dann IST ES DURCHSICHTIG, aber nicht farblos an sich. Der Sinn ergibt sich doch, wenn man weiß welcher Zweck hinter der Herstellung eines durchsichtigen Glases steht.

gapping Offline



Beiträge: 613

13.09.2015 23:48
#488 RE: @Reklov Antworten

Es gibt immer die Möglichkeit eine Gesprächskultur auf ein höheres Niveau zu bringen. Dafür muss man Farben nicht als möglicherweise farblos bezeichnen, gerade weil man das Fach studiert haben will und auf ein Alter zurückblickt, das Realität zulassen dürfte.
Gerade das Beispiel Musik zeigt doch auf, wenn man mal die Gitarre nimmt, dass es viele falsche Töne gibt. Sie sind aber Töne und können nicht als Nichttöne ausgegeben werden.
Dasselbe gilt auch für Farben: Keine Farbe kann eine Nichtfarbe, also auch nicht farblos sein, selbst wenn Sie Ihnen als Artdirektor nicht gefällt. Möglicherweise können Sie aus Ihrer persönlichen Sicht eine Farbe oder ein Farbkomposition als geschmacklos empfinden und dafür das Wörtchen farblos einsetzen. Was bleibt ist der Widerspruch. Der ist nicht mit einer Farbtechnik, mit keiner Farbenlehre aufzuheben, auch wenn man mit alle mögliche Vielfalt an Rhetorik benutzt.
Der Sinn einer Farbe, die farblos ist, ist Unsinn. Da werde ich wohl nach ihrer Denke ein dummes ungelehriges Mädchen bleiben müssen, ohne sie auf meine Meriten hinweisen zu wollen, die sich ihnen wahrscheinlich genau so wenig erschließen, wie dass es farblose Farben nicht geben kann. Doch wir sind ja nicht zur Nabelschau hier, sondern weil Religion ein wichtiges Thema in nahezu allen Belangen ist und wie groß der religiöse Infektionsherd weltweit ausgebreitet ist, der die Gefahr in sich birgt, dass viele Probleme ungelöst bleiben müssen weil die Verantwortung an einen imaginären Gott, eine Schimäre, delegiert wird.
Wenn das allerdings Ihre Grundhaltung ist und Sie mit der gleichen Art und Weise sich als Freidenker ausgeben, aber sich dennoch für unfreie Texte aus der christlichen Genese schmücken, dann verfehlen sie den das freie Denken ebenso, wie sie mit der farblosen Farbe hereinfallen. Denken Sie mal an das von Athon erwähnte Glas.

Gruß gapping

gapping Offline



Beiträge: 613

13.09.2015 23:51
#489 RE: @Athon Antworten

Was ist das für eine Farbe, wenn ein Maler ein Gewässer malt oder ein Glaser Glas bläst. Ja die Fortentwicklung dieses Gedankens darf ich Ihnen überlassen Athon. Benutzt der Maler für das Gewässer eine Farbe oder Farbkomposition und der Glaser einen Werkstoff?

Gruß gapping

Reklov Offline




Beiträge: 5.035

14.09.2015 14:13
#490 RE: @Reklov Antworten

Zitat
Dafür muss man Farben nicht als möglicherweise farblos bezeichnen, gerade weil man das Fach studiert haben will und auf ein Alter zurückblickt, das Realität zulassen dürfte.

@gapping,

... hier geht es nicht um meine Ansicht zur Farbenlehre, sondern um die Physik der Lichtwellen, welche erst über die Körper, auf die sie fallen, unterschiedlichste Farben in unserem Gehirn "erzeugen". Manche Körper filtern uns jene, andere diese Farbstimmungen aus. Bitte auch den link lesen, den ich in meinem Beitrag #483 hierzu rein gestellt habe - dann wird alles etwas verständlicher.

Zitat
Gerade das Beispiel Musik zeigt doch auf, wenn man mal die Gitarre nimmt, dass es viele falsche Töne gibt. Sie sind aber Töne und können nicht als Nichttöne ausgegeben werden.

Da muss ich Dich leider schon wieder besserwisserisch korrigieren: In der Musik gibt es, seit der Entwicklung des Jazz, keine "falschen" Töne, sondern es sind gerade und nur!!! die akkordfremden Töne, welche chromatisch gespielt, die interessanten Jazz-Choruse erst hervorbringen können.
In der klassischen Musik, welche ja die Regeln der alten Kirchentonarten streng pflegt(e), werden diese chromatischen Halbtöne nicht so oft verwendet. Deswegen klingt die klassische Musik, auch für das ungeschulte Ohr, stets aufgeräumt und angenehm, nicht auch zuletzt deswegen, weil man dort nicht die verwegenen Synkopen (Rhythmusverschiebungen) vorfindet, wie im Jazz, der Pop- oder Fusion-Musik.

Mein Sohn (Pianist und Komponist) zeigte mir neulich, dass bereits J.S. Bach in seinen Kompositionen Tonverbindungen schuf, welche heute gerne von Jazz-Musikern gespielt werden, nur werden dann im Jazz diese Bach-Noten als kompliziert verzinkte Synkopen gespielt und nicht die strengen/reinen Viertel- und Achtelnoten, wie man sie von Bach (und der Klassik überhaupt) hört und kennt!

Mit den Synkopen aber haben besonders die Anfänger so ihre Schwierigkeiten auf dem Instrument, denn hier muss man absolut jede Taktverschiebung haargenau auf den Punkt spielen (auch die schnelle 16tel Note!), sonst "groovt" es eben nicht, wie der Musiker sagt!
Profis unterscheiden sich gerade in diesem haargenauen Spiel auf den Punkt von den oft Rhythmus verschleppenden und schwankenden Amateuren. (Ist halt so.)
Wer schon mal die örtliche Feuerwehr-Band einen populären Titel spielen hörte, der grooviges oder swingendes Gefühl verlangt, weiß, was ich hier anspreche.

Zitat
Wenn das allerdings Ihre Grundhaltung ist und Sie mit der gleichen Art und Weise sich als Freidenker ausgeben, aber sich dennoch für unfreie Texte aus der christlichen Genese schmücken, dann verfehlen sie den das freie Denken ebenso, wie sie mit der farblosen Farbe hereinfallen. Denken Sie mal an das von Athon erwähnte Glas.

da wir hier nun mal in einem Religionsforum sind, lehne ich mich bevorzugt an Bibelstellen an, bemühe manchmal, wenn es passt, auch philosophische Gedanken großer Autoren.
Als Freidenker höre und lese ich viel, schließe mich aber keiner Meinung 100%ig an, weil dies ja ein Stehenbleiben bedeuten würde.
Das von Athon erwähnte farblose Glas hat z.B. die Eigenschaft, wenn man es als Prisma verwendet, die weißen Sonnenstrahlen an eine weiße Wand zu werfen und zwar in einem jeweils unterschiedlichen Winkel (Lichtbrechung), so dass wir eine klassische, vielfarbige Regenbogenskala sehen.
(Kann von jedem leicht an der weißen Wand seines Zimmer überprüft werden!)

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.035

14.09.2015 14:46
#491 RE: Perquestavolta Antworten

Zitat
Das hei0t dann aber nicht, dass sich sich "die (gesamte) Wissenschaft" ständig in ganz andere Richtungen korrigieren muss.
U wenn ja so etwas wirklich passiert sein soll, dann kannst du sicher konkrete Beispiele nennen.

@Perquestavolta,

... der große Aristoteles, ein wissenschaftliches Vorbild seiner Zeit, behauptete z.B. einst, alles Leben käme aus der Muschel. Darüber schmunzelt heute jeder Bio-Student.

Als ein deutscher Physiker vor Jahren das supra leitende Kabel erfand, experimentierte er auch mit Stoffen, denen er Keramikteilchen beimischte, obwohl im als Student von seinen Professoren eingebläut worden war, dass Keramik der absolute Killer für elektr. Leitfähigkeit sei. Indem er aber dies ignorierte, konnte er später für seine geniale Erfindung Ehrenpreise der Fachwelt einstecken.

Aus Zeitgründen will ich auch diesen link empfehlen:

http://www.welt.de/wissenschaft/article1...ssenschaft.html

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.035

14.09.2015 15:07
#492 RE: Perquestavolta Antworten

Zitat
Und warum gibt es dann so viele Splittergruppen in allen Religionen, die sich manchmal gegenseitig bis auf den Tod hassen, oder wenigsten gehässig verachten??

@Perquestavolta,

... Hass entsteht meistens aus Angst oder Demütigungen etc. -

Dass es so viele, sich bekämpfende Religionsmeinungen gibt, liegt daran, dass die Religionen nur einen kleinen Teil der ganzen Wahrheit richtig deuten können. Ihr Fehler liegt aber darin, dass sie meinen, damit schon das Ganze in ihren Händen zu halten!
Die Angst, evtl. das Falsche zu glauben, hat ja auch die fürchterlichsten Religionskriege in Szene gesetzt! Andersgläubige zu erleben, löst bei vielen Aggressionen und unbewusste Ängste aus, weil sie insgeheim fragen: Glaube ich eigentlich das Richtige?

Ist der unbequeme Andersgläubige aber erst mal beseitigt, ist Ruhe im Karton und man kann sich wieder ungestört auf sein Glaubenskissen legen.
Geschickte Demagogen wussten auch stets, wie man die Massen mit religiösen Motiven gegen Andersgläubige aufstacheln kann.

Auch die Angst vor dem aktuellen großen Flüchtlingsstrom, der ja unzählige Moslems in die christl. Kulturkreise einbrechen lässt, erzeugt entsprechende Aussagen, sowohl bei Politikern, wie auch beim Mann auf der Straße.
Da nun mal der Islam Jesus nicht so sieht, wie ihn uns die Bibel vorstellt, bleibt ein unsichtbarer großer Graben zwischen diesen beiden großen Religionen.
Hier geht es also um Dogmen und vor allem um Macht und Geld! Und wie bekannt, hört ja beim Geld der Spaß dann auch schnell auf!

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.326

14.09.2015 17:35
#493 RE: Perquestavolta Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #492

Zitat
Und warum gibt es dann so viele Splittergruppen in allen Religionen, die sich manchmal gegenseitig bis auf den Tod hassen, oder wenigsten gehässig verachten??


... Hass entsteht meistens aus Angst oder Demütigungen etc.

Es heißt doch: "wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt". Demütigen kann man also nur Menschen, die sich selber ziemlich erhöhen...


Zitat von Reklov im Beitrag #492

Dass es so viele, sich bekämpfende Religionsmeinungen gibt, liegt daran, dass die Religionen nur einen kleinen Teil der ganzen Wahrheit richtig deuten können.

Wahrheit ist kein Sonder-Privileg der Religionen, sondern es liegt daran, dass die Wirklichkeit unendlich komplexer ist, als die einfache Wahrheit einer allem Sein zugrunde liegenden Ursache allen Seins.


Zitat von Reklov im Beitrag #492

Ihr Fehler liegt aber darin, dass sie meinen, damit schon das Ganze in ihren Händen zu halten!
Das behaupten noch nicht mal die Wissenschaften. Der Fehler muss also narzisstischer wie idiotischer und ebenso selbstbeweihräucherischer Natur sein, wenn Religioten behaupten, sie wären im Besitz der allgültigen, alles umfassenden und ewig absoluten Wahrheit. Zumal sie dann, wenn sie keine konkrete Antwort auf ihre eigenen Widersprüchlichkeiten geben können, dann einfach behaupten, dass die einzig wahre, und allem Sein zugrundeliegende eine Ursache, nicht erfassbar wäre. Was dann im Umkehrschluss ja wohl nichts anderes heißt, als dass sie selber keine Aussage darüber machen können, was denn nun bezüglich und an dieser allem Sein zugrundeliegenden einen Ursache wahr oder nicht wahr ist.
Da geht es also nur mehr um primitives Imponierverhalten, wie es dann Hammeln auf der Weide und den Hirschen im Walde gemeinsam ist. Nur mit dem Unterschied, dass sie statt mit einem Geweih, sich mit der Wahrheit rempeln.


Zitat von Reklov im Beitrag #492

Ist der unbequeme Andersgläubige aber erst mal beseitigt, ist Ruhe im Karton und man kann sich wieder ungestört auf sein Glaubenskissen legen.
Geschickte Demagogen wussten auch stets, wie man die Massen mit religiösen Motiven gegen Andersgläubige aufstacheln kann.
Richtig! Demagogen sind Wichtel, die gerne wichtig wären..
Zitat von Reklov im Beitrag #492
[quote="Reklov"|p3195662]
Auch die Angst vor dem aktuellen großen Flüchtlingsstrom, der ja unzählige Moslems in die christl. Kulturkreise einbrechen lässt, erzeugt entsprechende Aussagen, sowohl bei Politikern, wie auch beim Mann auf der Straße.
Das ist sicher ein Problem, dem man nur begegnen kann, wenn man zwischen fanatischen christlichen und muslimischen Religioten keinen Unterschied mehr macht und allesamt in die Wüste schickt, wenn es ihnen hier, so wie es IST, nicht passt.

Zitat von Reklov im Beitrag #492

Da nun mal der Islam Jesus nicht so sieht, wie ihn uns die Bibel vorstellt, bleibt ein unsichtbarer großer Graben zwischen diesen beiden großen Religionen.
Hier geht es also um Dogmen und vor allem um Macht und Geld! Und wie bekannt, hört ja beim Geld der Spaß dann auch schnell auf!

Einstmals haben die Menschen gerne an Gott geglaubt, weil Frauen bei der Geburt eines Kindes häufig gestorben sind. Weil jede jede kleine Lungenentzündung den Tod bedeutete. Weil es ein sehr hohe Kindersterblichkeit gab. Weil man sich nicht gegen Naturkatastrophen und klimatische Besonderheiten "versichern" konnte, und auch sonnst meistens nur auf die Hilfe des glücklichen Zufalls hoffen musste. Da war es natürlich sinnvoll, an die großen Mächte des unvorherbaren Schicksals zu glauben und sie jederzeit gnädig zu stimmen... Und wenn die Mächte dann geholfen haben, was nur ganz selten und nicht öfter als zufällig mal geschah, hat man ihnen große Denkmähler und Kultplätze errichtet..

Aber das war einmal, Reklov. Heute ist Gott nur mehr ein Instrument des Imponierverhaltens, das einstmals und in der grauer Vorzeit die Weiblein angetan hat, die sich aus genannten Gründen lieber einen Begatter auswählten, der einen guten Draht zu den Mächten und einflussreichen Geistern des Schicksals pflegte.

Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass Frauen auch heute noch immer besonders mächtige Männer äußerst sexy finden. Und sich daher auch besonders von Psychopathen angezogen fühlen

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.






Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.326

14.09.2015 18:20
#494 RE: Perquestavolta Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #491

Zitat
Das hei0t dann aber nicht, dass sich sich "die (gesamte) Wissenschaft" ständig in ganz andere Richtungen korrigieren muss.
U wenn ja so etwas wirklich passiert sein soll, dann kannst du sicher konkrete Beispiele nennen.
@Perquestavolta,

... der große Aristoteles, ein wissenschaftliches Vorbild seiner Zeit, behauptete z.B. einst, alles Leben käme aus der Muschel. Darüber schmunzelt heute jeder Bio-Student.

Und das heißt also jetzt für die, dass die moderne Wissenschaft der Neuzeit - letzte 200 Jahre - sich ständig revidieren muss? In Welcher Welt lebst du Reklov?

Zitat von Reklov im Beitrag #492

Als ein deutscher Physiker vor Jahren das supra leitende Kabel erfand, experimentierte er auch mit Stoffen, denen er Keramikteilchen beimischte, obwohl im als Student von seinen Professoren eingebläut worden war, dass Keramik der absolute Killer für elektr. Leitfähigkeit sei.
Keramik wie Ton, Porzelan, Glasflusskreamik.. gelten nach wie vor als besonders schlechte elektrische Leiter. Keramiken aus bestimmten Metalloxyden mit Beimengungen von Kohlenstoff, Schwefelatomen und ähnlichem können bei niedrigen Temeperature hervorragende Leiter sein. Das weis man schon sehr lange.. Unsere moderne Elektronik basiert auf Halbleitern, die eigentlich gar keine Leiter sind. Silizium ist sogar einer der schlechtest Leiter überhaupt.. Wenn man aber Silizium in Flusssäure zu Silisziumhexaflurid oxidiert und dann in einer sich langsam abkühlenden Atmosphäre auskristallisieren lässt, welche Schwefel-Atome, bestimmte Metallatome, oder Kohlenstoffatome enthält, dann wird Silizium zum "Leiter" sogenannten halb-Leiter.

Wenn du also über all diese Dinge nichts weist, dann solltest du sie nicht als alles entscheidende Diskussionsargumente einbringen!

Zitat von Reklov im Beitrag #492

Aus Zeitgründen will ich auch diesen link empfehlen:

http://www.welt.de/wissenschaft/article1...ssenschaft.html




Guter Reklov, wenn du den ganzen Artikel selbst gelesen hättest, dann wüsstest du jetzt, dass neuere Erkenntnisse über ein paar "Fehleinschätzungen" nicht die gesamte Wissenschaft über den Haufen werfen. Immerhin handelt es sich bei diesen genannten 11 Korrekturen nicht um die Widerlegung faktische belegter Erkenntnisse, sondern um Korrekturen hypothetischer Modelle durch objektive Belege.

Davon könnten sich auch Leute wie du was abschauen, die meinen, dass der eigene Glaube tatsächlich etwas mit der eigentlichen Wirklichkeit zu tun hat.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
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gapping Offline



Beiträge: 613

15.09.2015 12:37
#495 RE: @Reklov Antworten

Nun ist das ja mit dem Prisma und den Lichteinfällen richtig angegeben.
Man kann natürlich einer jeden Farbe als farblos darstellen. Da sind die Geschmäcker verschieden. Daher würde ich das Wörtchen geschmacklos für manche Farben verwenden, auch wenn das einer, wie auch immer gearteten Farbe nicht gerecht wird.
Was die Töne betrifft, so habe ich ausdrücklich erwähnt, dass alles Töne sind, die von einem Instrument kommen, seien sie auch noch so dissonant gespielt. Und alle Geräusche sind in Tonarten unterzubringen ich will da jetzt nicht von Bejart bis Zappa, von Phillip Glas bis Tom Daun, von Modena Consort bis Jaz Coleman(Fanfare...)nicht alle aufzählen und habe auch nicht die Absicht Tonleitern zu erweitern, sondern mich darauf zu beziehen, dass es keine Farbe gibt die farblos ist, es sei denn als Geschmacksache.
Und welche Farbe ein Mahler benutzt so er als Stilleben ein Glas darstellt, liegt auch an seiner ureigenen Betrachtungsweise. Eine Farbe jedoch wird er schon verwenden müssen, um überhaupt darstellen zu können. Ich denke Sie sind Maler!? Da sollten Sie das doch wissen. Das Thema lautet anders.

Gruß gapping

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Beiträge: 842

16.09.2015 11:15
#496 RE: @Reklov Antworten

Wenn es nach Jehovas Zeugen ginge, dann hätte es vor der Sintflut keine Spektralfarben im naturwissenschaftlichen Sinne gegeben (Laut AT gab es vorher keinen Regenbogen).

Bis danin wurde also nur "Schwarz-Weiß-Fernsehen" geboten.
Im Zuge der evolutionären Kreativität Jehovas gab es dann endlich Farbe und die Menschen langweilten sich ab diesem Zeitpunkt nicht mehr beim Betrachten einer Frühlingswiese.

gapping Offline



Beiträge: 613

18.09.2015 00:46
#497 RE: Perquestavolta Antworten

Dass die christliche Zeitrechnung falsch ist setze ich als allgemein bekannt voraus. Die Zeitrechnung wurde jedoch vom Christentum mit der Geburt des Jesus angesetzt. Ergo fing man nicht erst 70 nach an sondern bei 1,2,3 usw. falls Sie das verstehen. Der Islam kennt Jesus, weil dieser vom Judentum überliefert ist. Aus den Geschichten, die sich um Jesus rankten, machte man den Propheten Isa, um eine Kontinuität der Existenz des Allah herzustellen, damit die gläubigen Muslime nicht auch noch auf die Idee kommen, dass Allah, genauso wenig wie Gott, nicht existiert. Die Intensivierung der Gebetsfolgen, lässt doch darauf schließen, dass es schon am Ende der Antike und zu Beginn des Frühmittelalters, die Menschen immer weniger bereit waren imaginären Vorstellungen zu folgen. Damit musste die Gebetsanzahl und Dauer erhöht werden. Damit wurde die Zeit verringert, in der sich Menschen mit anderen kulturellen Dingen befassen konnten als bloß mit Religion.

Gruß gapping

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.326

20.09.2015 10:15
#498 RE: Perquestavolta Antworten

Zitat von gapping im Beitrag #497
Dass die christliche Zeitrechnung falsch ist setze ich als allgemein bekannt voraus. Die Zeitrechnung wurde jedoch vom Christentum mit der Geburt des Jesus angesetzt. Ergo fing man nicht erst 70 nach an sondern bei 1,2,3 usw. falls Sie das verstehen.


tja.. ich verstehe.. deine einfache ideo-logische Logik. Wenn man gar nicht mal weis, wann genau Christus geboren sein soll, dann muss man mit einem historisch belegbaren Ereignis anfangen und von diesem auf ein angenommenes Ereignis zurück rechen. Es gibt heute sehr viele wissenschaftlicher Datierungsverfahren, die mit dieser Strategie arbeiten.
Einen Kalender, der mit dem Sonnenjahr übereinstimmen muss, mit dem Mondkalender und der Zeitrechnung anderer Kulturkreise synchronisiert werden soll, den kann man nicht einfach irgendwo beliebig im Outback anfangen.. Das Ereignis der Zerstörung Jerusalems und des Jüdischen Tempels, ist nach dem jüdischen Mondkalender Historisch exakt datiert. Wenn man nun einen eigenen Kalender haben will, welcher mit einem Ereignis seinen Anfang nimmt dessen Zeitpunkt man gar nicht genau weis, dann nimmt man ein exakt datiertes Historisches Ereignis und rechnet davon ausgehend die gewünschten Jahre zurück, und setz dort das Jahr null. Wie wohl sonst, könnten sich die Christen mit ihrer Zeitrechnung verrechnet haben?

Zitat von gapping im Beitrag #497

Der Islam kennt Jesus, weil dieser vom Judentum überliefert ist.
aber ja.. ist ja ideo-logisch logisch.

Nur gab es im 6. Jh auch das Christentum schon und der Islam hat sich christlichen Fragen bestimmt nicht an die Juden wenden müssen. [grin

Zitat von gapping im Beitrag #497

Aus den Geschichten, die sich um Jesus rankten, machte man den Propheten Isa, um eine Kontinuität der Existenz des Allah herzustellen, damit die gläubigen Muslime nicht auch noch auf die Idee kommen, dass Allah, genauso wenig wie Gott, nicht existiert.
Soviel man historisch über die Zeit vor dem Islam weis, lebten die Mehrheit der Araber in Nomadenähnlichen Sippen- und Stammesgemeinschaften, die vom Karawanenhandel lebten. Diese Stammesgemeinschaften verehrt viellerlei Gottheiten
von denen eine Gottheit eine Vagina-Göttin der Fruchtbarkeit, deren bildliches Symbol heute von allen Muslimen der Welt als wichtigste Heiligtum die Kaaba in Mekka verehrt wird. Und wenn man jetzt 1 + 1 zusammenzählt ist es logisch, dass diese Karawanenstämme mit ihrer Primitivreligion immer häufiger von der Jüdischen und der aggressiven missionarischen christlichen Glaubenslehre unterwandert wurden, die damals schon längst in höheren Bildungskreisen der fester Siedlungsniederlassungen vorherrschte. Wenn man sich den Islam heute etwas näher anschaut, dann merkt man, das der Islam eine Religion der Minderwertigkeitskomplexe ist, was sich besonders im den übertriebenen Imponiergehabe vieler Muslime wiederspeigelt und auch in ihrer der Aggressivität gegenüber allem Unislamischen.
Wenn wir das nun 1+1+1 nochmal zusammenrechnen, dann ist der Islam eine "Promenadenmischung" aus dem Judentum, Christentum, und arabischem Heidentum.
Und von daher ist auch der Prophet Mohammed nur eine fiktive Projektion der islamischer Minderwertigkeitskomplexe, die immer als erfolgreicher Vorwand zur Einschüchterung vorgeschoben wird.

Zitat von gapping im Beitrag #497

Die Intensivierung der Gebetsfolgen, lässt doch darauf schließen, dass es schon am Ende der Antike und zu Beginn des Frühmittelalters, die Menschen immer weniger bereit waren imaginären Vorstellungen zu folgen.

Deine Logik ist mir zu ideo-logisch.. Und so wie es ausschaut, muss sogar das Gegenteil der Fall gewesen sein. Sonst hätten die führenden Weltreligionen niemals das werden können, was sie heute sind.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.






Reklov Offline




Beiträge: 5.035

20.09.2015 20:47
#499 RE: Perquestavolta Antworten

Zitat
Wenn man sich den Islam heute etwas näher anschaut, dann merkt man, das der Islam eine Religion der Minderwertigkeitskomplexe ist, was sich besonders im den übertriebenen Imponiergehabe vieler Muslime wiederspeigelt und auch in ihrer der Aggressivität gegenüber allem Unislamischen.

@Perquestavolta,

... Minderwertigkeitskomplexe verteilen sich gleichmäßig über alle Völker auf der Welt, ebenso, wie das von Dir angesprochene Imponiergehabe. Das sollte Dir aber als Italiener, besonders bei Deinen Landsleuten, aufgefallen sein! - (Da ich schon 4X in Italien war, weiß ich, wovon ich spreche!)

Mir haben vor zwei Wochen drei junge Albaner (Muslime), die hier eine Baufirma betreiben, meinen Dachstuhl ausgebaut. Ich kann nur sagen, dass diese weder großspurig, noch unzuverlässig waren. - Es lief alles bestens und ich merkte, dass hinter der anderen Kulturfassade einfach nur Menschen, wie Du und ich stecken. Ich wurde bestens beraten und man schenkte mir sogar einen Tag Arbeitsaufwand, ohne mir diesen zu berechnen. Der vorher ausgemachte Festpreis wurde dabei nicht angetastet! - Alle 3 freundlichen Männer waren politisch gut informiert und erzählten mir u.a. von ihren Erlebnissen während des schrecklichen Krieges mit den Serben!

Ich spielte ihnen in der Mittagspause ein paar Solos (begleitet von CD-backing tracks) auf meiner E-Gitarre vor und so hatten wir eine lockere und schöne Stimmung. Danach habe ich die Muslime bei ihrer Arbeit auf dem Dachstuhl Lieder aus ihrer Heimat singen hören.
Was die Tugend der Pünktlichkeit und des Fleißes angeht, so kann ich nur sagen, dass die Albaner stets genau um 8 Uhr morgens an meiner Hausglocke klingelten und dann 8 - 10 Stunden wirklich stramm durcharbeiteten, nur von einer kurzen Mittagspause unterbrochen.

Den rüde Ton, wie ich ihn schon auf deutschen Baustellen gehört habe, konnte ich bei den drei Albanern nicht bemerken. - Mag sein, dass dies daran lag, dass alle aus der gleichen Gegend ihrer Heimat kamen. Ich hörte sie stets, in gebrochenem Deutsch, scherzhaft locker miteinander umgehen.
War dann ein bestimmter Arbeitabschnitt fertig, riefen sie mich zur Begutachtung auf den Dachstuhl, um Wünsche oder Kritik entgegen zu nehmen. Kleine Änderungswünsche wurden dann auch prompt erledigt.

Also bitte verkneife Dir Deine negativen Verallgemeinerungen über andere Kulturen hier im Forum, sondern schau besser in den Spiegel und mache Dir zunächst mal tiefere Gedanken über Dich selbst, bevor Du nach "dem Splitter in des Bruders Auge" suchst!

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.035

20.09.2015 21:04
#500 RE: Perquestavolta Antworten

Zitat
Aus den Geschichten, die sich um Jesus rankten, machte man den Propheten Isa, um eine Kontinuität der Existenz des Allah herzustellen, damit die gläubigen Muslime nicht auch noch auf die Idee kommen, dass Allah, genauso wenig wie Gott, nicht existiert.

@gapping,

... niemand sollte denken, dass Muslime automatisch doof sind. Während meines diesjährigen Urlaubs in Südfrankreich kam ich mit einem in Deutschland lebenden Moslem ins Gespräch.
Er sagte mir, dass der Islam ihm zwar ein Glas Wasser in der Wüste anbiete, aber da sei kein Wasser drin. Mit dem religiösen Wissen, welches ihm als Junge in den Koran-Schulen vermittelt worden war, schien er also unzufrieden zu sein.

Wenn es zum Gottesthema kommt, rollen viele Meinungen auf den Tisch und dieses Thema wird auch noch lange aktuell bleiben, unabhängig von den Gebäuden, welche die versch. Dogmen dazu aufgerichtet haben.

Wer aber Allah und Gott, seltsamerweise gleich als 2 Wesenheiten (?), erwähnt, hat sie bereits sprachlich in einen gedanklichen Raum gestellt, egal, ob er nun, aus seiner kleinen Froschperspektive heraus, diese bejaht oder verneint.

Gruß von Reklov

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