Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!

Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 134 Antworten
und wurde 4.208 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6
Walterchen Offline



Beiträge: 18

21.07.2015 18:34
#51 RE: Wo führt das hin? antworten

Allen zum Gruß!
Hallo SnookerRI

Zu deinem Beitrag #50
(Hervorhebungen in Zitaten sind von mir!)

Du sagst
>In der Bibel (sowohl AT als auch NT) wird Gott als Person beschrieben, die Eigenschaften wie Gerechtikeit, Weisheit, Macht und Liebe besitzt. Jesus selbst spricht Gott mit "Vater" und seinem Eigennamen an, was den Schluss nahelegt, dass Gott durch die Bibel tatsächlich als eine reale Person beschrieben wird, ...<


Mir scheint, in deiner Deutung von 'Person' bleiben sprachliche Wurzeln dieses Begriffs total unbedacht. Ich kann jedenfalls nicht klar erkennen, was 'Person' bei dir meint.
Und was meinst du sodann bei … r e a l e Person?
(Oder an anderer Stelle: mit G e i s t person?)

Ich lese (in sogenannten heiligen Schriften) anderes und verstehe sehr anders.
Auch in der Bibel wird der Begriff „Gott“ unterschiedlich benutzt.
Wenn ich die verschiedenen Deutungen unter dem Begriff GOTT zusammenschaue,
dann ist GOTT (für mich) keine ... Person*).
Auch von den (in der Bibel) Gott zugeschriebenen Eigenschaften,
Benennungen und Metaphern … läßt sich mE
eine logisch-redliche Schlussfolgerung auf „GOTT ist eine Person“ nicht herleiten. *)

*) … zumindest nicht gemäß meiner Deutung von Person/Persona.

Kannst du mir Bibelstellen benennen in denen der Begriff Person in direktem
kontextuellen Bezug mit „Gott“ zu finden ist?
(Ich erinnere schwach … nur eine – erinnere aber nicht mehr wo!
Zudem taugt sie wohl kaum um deine These zu untermauern - eher als Antithese)


Damit die nachfolgenden Gedanken nicht allzu bösartig rüber kommen -
eine Vorbemerkung.
Gedanklich differenziere ich zwischen GOTT und Gott/Götter.
(Diese ... hier … nun auch optische Differenzierung ist im Alltagsleben aber nur
bei genauem „Hinhören“ wahrnehmbar).

Wenn in (deinen) „heiligen“ Schriften steht … 'Gott ist Geist',
dann deute ich das zunächst nicht im Sinne von … GOTT ist ein Geist
(neben andern)
Wenn du aus deinen Schriften schlußfolgerst Gott ist … eine „reale“ Person,
(oder auch eine „Geistperson“), dann erlaubt dies wohl auch den Schluß …
eine neben vielen anderen!
Spätestens da kommen mir u.a. Dänikens „Astronauten–Götter“ in den Sinn.
(Auch Däniken belegt seine Thesen u.a. mit biblischen Texten – und
ich bin da zu unwissend um auszuschließen zu können, dass eventuell
auch solche „Erfahrungen“ biblisch fixiert wurden).

Diese „himmlischen“ Götter (Singular: Gott) –
ebenso wie die sich als Götter verstehenden irdischen Pharaonen oder Cäsaren –
würde auch ich als Personen deuten.

Diese kleinen Götter sind jedoch nicht gemeint, wenn ich das Wortsymbol „Gott“
hinterlege mit … „undefinierter und undefinierbarer Urgrund von allem“ **).

Mir scheint manchmal, nur die kleinen bis kleinlichen Götter(-vorstellungen)
sind der gemeinsame Nenner im 'Pro und Kontra' von Theisten und Atheisten,

- - -
**) Ich schrieb …
>Auf dieser Denkbasis verschwinden viele … der den traditionellen und fixierten Schriftinterpretationen zuzurechnenden … Widersprüchlichkeiten
und sichtbar wird so manche … tiefe Weisheit.<


Du fragst ...
>Kannst du uns ein Beispiel für eine solche tiefe Weisheit nennen?

Wie wirkt sich diese Erkenntnis auf dein Leben - deinen Umgang mit der Natur und den Lebewesen hier auf der Erde - aus?<



Zur ersten Frage ... Nein!
Aufgrund meiner anderen Denkbasis lese und deute ich so manches in den (bibl.) Schriften anders.
Was mir aufgrund meiner nicht-Traditions-gebundenen-Lesart als „Weisheit“ erscheint,
kann ich euch (oder nur traditionell-Lesenden) nicht direkt sichtbar machen.

Erkenntnis ist mE zudem immer eine persönliche Sache. –
Das biblische „Prüfet aber alles (und das Gute bewahret)“ … meint mE
einschließlich (oder gar zuvordest) Überprüfung eigener (anhand fremder) „Erkenntnisse“.

Auch logische Folgerungen beruhen auf Prämissen oder gar persönlichen Axiomen. –
Es bedarf einer gewissen angstfreien Offenheit gegenüber anders „Glaubenden“
um deren Einsichten/Sichtweisen (auf der Basis ihrer Prämissen/Axiome) zu überprüfen.

- - -
Kleines Intermezzo.
In deinen Ausführungen stolpere ich – vielleicht nur aufgrund meiner Lesart (Begriffsdeutungen und Interpretationen) – über Zirkelschlüsse.
… Ich … deute die biblische Metapher „Schlange“ u.a. mit … Zirkelschluß)
… Manche Menschen mögen Schlangen – halten und pflegen sie gar als Haustiere.
… Ich mag sie nicht.
Um zumindest erkannte Schlangen etwas zu meiden (oder sie irgendwie zu überwinden) muß man – hin und wieder – andere (zunächst vielleicht unbequeme) Wege gehen und ein Ziel gegebenenfalls indirekt angehen.
- - -
Zurück zu deiner obigen Frage.
Wenn du
a) meine andere „Denkbasis“ erstmal nur zur Kenntnis nehmen kannst und
zumindest als eine Arbeitshypothese akzeptieren willst, und wenn du
b) mir sodann konkrete, dir bekannte biblische Widersprüche aufzeigst,
dann kann ich
c) vielleicht … aufzeigen, wie sich oberflächliche Widersprüchlichkeit (in meinem mentalen Kosmos)
so auflöst, dass etwas „Tieferes“ wieder sichtbar werden kann.

Ob und was du dann aber „siehst/erkennst“ –
hängt viel mit deinen persönlichen Vor-Einstellungen zusammen.
(Und nicht nur bei mir sind manche Einstellungen ziemlich festgerostet.)

- - -
Zu deiner zweiten Frage folgende Kurzantwort.
Was ich als „Weisheit“ erkenne – versuche ich auch zu leben.
Was ich als Torheit erkenne – versuche ich zu lassen.
Beides gelingt mir nur … unvollkommen.


Freundlichst
W.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.353

21.07.2015 23:14
#52 RE: Wo führt das hin? antworten

Zitat von Walterchen
Mir scheint, in deiner Deutung von 'Person' bleiben sprachliche Wurzeln dieses Begriffs total unbedacht. Ich kann jedenfalls nicht klar erkennen, was 'Person' bei dir meint.
Und was meinst du sodann bei … r e a l e Person?
(Oder an anderer Stelle: mit G e i s t person?)



Mir scheint, ich sollte zunächst fragen, was du unter PERSON verstehst, dass es so von meiner und der biblischen Definition abweicht.

Zitat von Walterchen
Auch in der Bibel wird der Begriff „Gott“ unterschiedlich benutzt.
Wenn ich die verschiedenen Deutungen unter dem Begriff GOTT zusammenschaue,
dann ist GOTT (für mich) keine ... Person*).
Auch von den (in der Bibel) Gott zugeschriebenen Eigenschaften,
Benennungen und Metaphern … läßt sich mE
eine logisch-redliche Schlussfolgerung auf „GOTT ist eine Person“ nicht herleiten. *)

Wie genau kommst du zu dieser Ansicht? Gibt es dazu eine offizielle Anschauung anhand derer man dieser speziellen Deutung habhaft werden könnte?

Zitat von Walterchen
Kannst du mir Bibelstellen benennen in denen der Begriff Person in direktem
kontextuellen Bezug mit „Gott“ zu finden ist?
(Ich erinnere schwach … nur eine – erinnere aber nicht mehr wo!
Zudem taugt sie wohl kaum um deine These zu untermauern - eher als Antithese)



Sobald ich in Erfahrung gebracht habe, was du unter "Person" verstehst, kann ich darauf Bezug nehmen. Vorher dürfte es wohl wenig Sinn machen.

Zitat von Walterchen
Spätestens da kommen mir u.a. Dänikens „Astronauten–Götter“ in den Sinn.
(Auch Däniken belegt seine Thesen u.a. mit biblischen Texten – und
ich bin da zu unwissend um auszuschließen zu können, dass eventuell
auch solche „Erfahrungen“ biblisch fixiert wurden).



Müssen denn einem Schüler dieser Sachverhalte nun Dänikens "Astronauten-Götter in den Sinn kommen oder können diese auch aussen vor bleiben?

Zitat von Walterchen
Diese kleinen Götter sind jedoch nicht gemeint, wenn ich das Wortsymbol „Gott“
hinterlege mit … „undefinierter und undefinierbarer Urgrund von allem“ **).

Mir scheint manchmal, nur die kleinen bis kleinlichen Götter(-vorstellungen)
sind der gemeinsame Nenner im 'Pro und Kontra' von Theisten und Atheisten,

Was ist dann dein Anliegen in diesem Forum? Wir bemühen uns hier um Definitionen und verständlichen Formulierungen hinsichtlich des Begriffes "Gott". Wenn du der Meinung bist, "Gott" sei ein Wortsymbol für den undefinierbaren Urgrund wirst du hier kaum weiterkommen. Was ist dein Ziel?

Zitat von Walterchen
In deinen Ausführungen stolpere ich – vielleicht nur aufgrund meiner Lesart (Begriffsdeutungen und Interpretationen) – über Zirkelschlüsse.

Kannst du noch weitere "Stolpersteine" nennen?

Zitat von Walterchen
Zurück zu deiner obigen Frage.
Wenn du
a) meine andere „Denkbasis“ erstmal nur zur Kenntnis nehmen kannst und
zumindest als eine Arbeitshypothese akzeptieren willst, und wenn du
b) mir sodann konkrete, dir bekannte biblische Widersprüche aufzeigst,
dann kann ich
c) vielleicht … aufzeigen, wie sich oberflächliche Widersprüchlichkeit (in meinem mentalen Kosmos)
so auflöst, dass etwas „Tieferes“ wieder sichtbar werden kann.

Der Versuch ist es mir allemal wert. Was empfindest du denn in der Bibel als widersprüchlich? Wie zeigt sich im Umgang damit deine Arbeitshypothese?

Entchuldige bitte die vielen Fragen. Aber ich möchte zunächst einmal deinen Standpunk kennenlernen.


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Reklov Online




Beiträge: 4.656

22.07.2015 13:21
#53 RE: Wo führt das hin? antworten

Zitat
"Erfahrungen" sind mehr wert als jedes gehörte und nachgelesene "Wissen", was man selbst nicht nachgegangen ist oder nicht nachgehen kann.

@SOL Demiurg,

... ich hatte z.B. Erfahrungen mit Warnträumen, die sich 1 Jahr später genau so bestätigt haben. Als ich dieses hier im Forum ansprach, erntete ich nur Verneinungen und Hohn!
Klar - wie sollte auch jemand eine Erfahrung verstehen können, die er selber nie machen konnte?
Auch mit dem sehr weit getreckten Begriff "Gott" muss jemand erst mal persönliche Erfahrungen machen, sonst bleibt ihm dieses Thema verschlossen, wie klug auch immer er seine Argumente dafür oder dagegen einzusetzen vermag.

Gruß von Reklov

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

22.07.2015 19:13
#54 RE: Wo führt das hin? antworten

Guten Abend Reklov

Spott und Hohn habe ich selbst verteilt. Bis ich "Erfahrungen" gemacht habe, die "das träumen" in Frage gestellt haben. Deswegen ist mir Spott, Hohn und aber auch gerade die Verneinungen...völlig egal!!
Die Erfahrungen die ich hinter mir habe, wird nie jemand anderes verstehen können und ich werde sie auch nie so dokumentieren können, das es andere verstehen. Noch nicht!
Was ich tun kann ist einzig und allein an den "Verstand" zu appelieren, diesen auch zu benutzen...und das in "jeglicher" Hinsicht!
Du hast es mit deinem letzten Satz sehr gut ausgedrückt. Egal was man auch in voller Wahrheit schreibt, es wird immer einen geben, der dies als "Hokuspokus" herunter spielen wird.
Offenheit, war bei mir der erste Ansatz für Wahrheit, eine Wahrheit die einen selbst verändern kann. Zu Träumen kann ich nicht viel aussagen, da ich selbst sehr wenig träume. Wie hat sich denn dein Warntraum geäußert?

Reklov Online




Beiträge: 4.656

23.07.2015 10:18
#55 RE: Wo führt das hin? antworten

Zitat
Zu Träumen kann ich nicht viel aussagen, da ich selbst sehr wenig träume. Wie hat sich denn dein Warntraum geäußert?

@SOL demiurg,

... ich träume an sich auch recht wenig, aber vor 11 Jahren kamen wiederholt, mehrmals im Monat, die haargenau gleichen, so noch nie geträumten Szenen:
Obwohl ich schon langjähriger Hausbesitzer war, auch bereits Jahre zuvor alles bei der Bank abgezahlt hatte, träumte ich immer wieder, dass ein mir unbekanntes Paar (in meinem Alter) an meiner Haustür klingelt und mich dann nur stumm und ernst ansieht. Darüber erschrocken, knallte ich dem Paar jedes mal die Türe vor der Nase zu. -
Danach wechselte die Szene abrupt und ich sah mich unterwegs auf Wohnungssuche gehen. Dabei schaute ich mir aber keine Häuser, sondern nur zum Verkauf stehende Wohnungen an! Als ich dies meiner Frau erzählte, wunderten wir uns beide, waren über diese Sache auch etwas belustigt, nahmen sie aber nicht weiter ernst. (!)

Ein halbes Jahr später änderten sich meine privaten Verhältnisse plötzlich und total. - Ich war nun tatsächlich gezwungen,
über ein Jahr auf die mühsame Suche nach einer Immobilie zu gehen, die mir auch zusagt. Im Stuttgarter Raum ist dies alles nicht so einfach, weil es ein sehr begehrtes Wohngebiet ist.

Mehr möchte ich aber dazu nicht schreiben, denn dann das würde zu weit in meinen Privatbereich führen.

Aus meinem Haus musste ich ausziehen! - Heute wohne ich (die Warnträume hatten sich als absolut richtig erwiesen!) in einer hübsch gelegenen und netten Eigentumswohnung vor den Toren Stuttgarts.
Wer jedoch solch eine Erfahrung nie gemacht hat, kann auch mein Erlebnis niemals richtig nachvollziehen und wird nach allen möglichen "logischen" Erklärungen suchen, um dieses Phänomen zu sezieren.

So wird es wohl auch mit spirituellen Erfahrungen sein: Nur das persönliche Erlebnis, oder das innere angesprochen werden, kann bei uns Menschen den entsprechenden Hebel umlegen - weniger die rein theoretische Beschäftigung mit Glaubensfragen und ihrem für und wider. -
(Auch in diesem Forum tritt dies ja mehr als deutlich hervor!)

Ohne eigene Erfahrungen der seltsamen Art, leben wir meistens ungerührt in unseren gewohnten Bahnen weiter.

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 2.084

23.07.2015 11:29
#56 RE: Wo führt das hin? antworten

@Reklov

Hallo, Reklov. Ich habe Deine Schilderung in #55 mit Interesse gelesen und will sie auch nicht in Zweifel ziehen. Warum auch? Ich gehe nicht davon aus, dass sich Deine privaten Verhältnisse aufgrund Deiner Träume geändert haben. Ich frage Dich aber trotzdem, inwieweit sich der Ablauf der tatsächlichen Ereignisse geändert hätte, wenn diese Träume nicht gewesen wären? Ist es nicht eher wahrscheinlich, dass das Geschehen auf reinem Zufall beruht?

Gruß von Athon

----------------------------------------------------
Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Reklov Online




Beiträge: 4.656

23.07.2015 12:57
#57 RE: Wo führt das hin? antworten

Zitat
Ich habe Deine Schilderung in #55 mit Interesse gelesen und will sie auch nicht in Zweifel ziehen. Warum auch? Ich gehe nicht davon aus, dass sich Deine privaten Verhältnisse aufgrund Deiner Träume geändert haben. Ich frage Dich aber trotzdem, inwieweit sich der Ablauf der tatsächlichen Ereignisse geändert hätte, wenn diese Träume nicht gewesen wären? Ist es nicht eher wahrscheinlich, dass das Geschehen auf reinem Zufall beruht?

@Athon,

... auch meine privaten Verhältnisse haben sich geändert! Ob ich hierzu das Wort "leider" anfügen soll, kann ich evtl. erst nach weiteren 10 Jahren sagen. Das mir unbekannte "Paar", welches im Traum oft an meiner Türe klingelte, um mich dann nur stumm anzusehen, konnte ich damals nicht einordnen - heute aber verstehe ich die Symbolik haargenau.
Ein "präcognitiver" Traum soll ja die auf uns im Zeitstrom zurollenden Ereignisse ankündigen. Bei mir (denke, ich bin da nicht der Einzige!) hat dies jedenfalls tadellos funktioniert!
Die verschlüsselten Botschaften/Bilder waren mir dann später sofort klar, als die realen Veränderungen ihren Lauf nahmen. - Das werde ich nie vergessen!

Ich könnte auch noch anfügen, was meine Frau und ich damals gleichzeitig "gehört" haben, obwohl ich mich in dem Augenblick im DG und sie im EG aufhielt. - Diese so privaten Dinge möchte ich aber nicht vor so einem großen und vor allem unterschiedlich veranlagten Publikum ausbreiten. Bitte dafür um Verständnis. Wenn es Dich wirklich interessiert, so könnte ich Dir eine mail an Deine private Adresse schicken? Du würdest staunen, was außerhalb des normalen Berufs- und Alltaglebens so alles "ein- und zutreffen" kann.

Dies alles ist für mich absolut kein Zufall, genauso wenig wie z.B. die sich ordnende Welt der Atome und ihre durch die Wissenschaft registrierte elektromagnetische Wechselwirkung.

Solche Bereiche sind aber von der röm. Kirche absichtlich verdrängt und ausgeklammert worden, denn man wollte auf keinen Fall Verbindungen zu anderen Bewusstseinsebenen laut werden lassen, welche jedem Menschen offen stehen, auch wenn er nicht die Kirchenbank drückt.
Bekanntlich wurde ja seinerzeit den mittelalterlichen Mönchen auch die Praxis der Meditation untersagt, weil man fürchtete, dabei könnten manche Mönche ohne den ganzen Kirchenzirkus ihren eigenen, inneren Weg finden und ihn beschreiten, was ja von einigen Mystikern auch so gemacht wurde.

Gruß von Reklov

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

23.07.2015 15:51
#58 RE: Wo führt das hin? antworten

Nicht Gott schuf den Menschen. Der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...(Athon)

Nur so kann es gewesen sein, der Mensch wiederum erschuf sich selbst, aus dem Nichts, bzw das Nichts erschuf ihn, oder so ähnlich,
das ist die einzige logische Erklärung.

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

23.07.2015 16:14
#59 RE: Wo führt das hin? antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #57

Zitat
Ich habe Deine Schilderung in #55 mit Interesse gelesen und will sie auch nicht in Zweifel ziehen. Warum auch? Ich gehe nicht davon aus, dass sich Deine privaten Verhältnisse aufgrund Deiner Träume geändert haben. Ich frage Dich aber trotzdem, inwieweit sich der Ablauf der tatsächlichen Ereignisse geändert hätte, wenn diese Träume nicht gewesen wären? Ist es nicht eher wahrscheinlich, dass das Geschehen auf reinem Zufall beruht?
@Athon,

... auch meine privaten Verhältnisse haben sich geändert! Ob ich hierzu das Wort "leider" anfügen soll, kann ich evtl. erst nach weiteren 10 Jahren sagen. Das mir unbekannte "Paar", welches im Traum oft an meiner Türe klingelte, um mich dann nur stumm anzusehen, konnte ich damals nicht einordnen - heute aber verstehe ich die Symbolik haargenau.
Ein "präcognitiver" Traum soll ja die auf uns im Zeitstrom zurollenden Ereignisse ankündigen. Bei mir (denke, ich bin da nicht der Einzige!) hat dies jedenfalls tadellos funktioniert!
Die verschlüsselten Botschaften/Bilder waren mir dann später sofort klar, als die realen Veränderungen ihren Lauf nahmen. - Das werde ich nie vergessen!

Ich könnte auch noch anfügen, was meine Frau und ich damals gleichzeitig "gehört" haben, obwohl ich mich in dem Augenblick im DG und sie im EG aufhielt. - Diese so privaten Dinge möchte ich aber nicht vor so einem großen und vor allem unterschiedlich veranlagten Publikum ausbreiten. Bitte dafür um Verständnis. Wenn es Dich wirklich interessiert, so könnte ich Dir eine mail an Deine private Adresse schicken? Du würdest staunen, was außerhalb des normalen Berufs- und Alltaglebens so alles "ein- und zutreffen" kann.

Dies alles ist für mich absolut kein Zufall, genauso wenig wie z.B. die sich ordnende Welt der Atome und ihre durch die Wissenschaft registrierte elektromagnetische Wechselwirkung.

Solche Bereiche sind aber von der röm. Kirche absichtlich verdrängt und ausgeklammert worden, denn man wollte auf keinen Fall Verbindungen zu anderen Bewusstseinsebenen laut werden lassen, welche jedem Menschen offen stehen, auch wenn er nicht die Kirchenbank drückt.
Bekanntlich wurde ja seinerzeit den mittelalterlichen Mönchen auch die Praxis der Meditation untersagt, weil man fürchtete, dabei könnten manche Mönche ohne den ganzen Kirchenzirkus ihren eigenen, inneren Weg finden und ihn beschreiten, was ja von einigen Mystikern auch so gemacht wurde.

Gruß von Reklov






Ich finde Deine Träume höchst faszinierend.
Prophetische Träume habe ich selbst nie erfahren, aber vor etlichen Jahren hatte ich
eine ganze Serie höchst phantastischer Träume an die ich mich heute noch besser erinnere
als an das reale Geschehen aus dieser Zeit.

So bin ich mit meiner Frau auf einer Wanderung durch eine typische Landschaft des hohen Nordens, die uns real
sehr vertraut ist. Ein schmaler, kaum erkennbarer Pfad windet sich durch eine öde, wilde Hochebene.
Es muss Frühsommer sein, den überall liegen noch große Schneefelder.
Der Pfad endet an einen breiten, aber nicht tiefen Fluss.
Ich nehme die Karte aus dem Rucksack und sehe, dass hier eine Furt ist.
Wir waten etwa knietief durch das kristallklare eiskalte Wasser und sehen, dass etwa 20 Meter oberhalb
der Furt ein anderer Fluss kreuzt, so wie sich zwei Straßen kreuzen, und wir konnten deutlich erkennen,
dass sich die Wasser der beiden Flüsse nicht vermischten.
Dann ändert sich abrupt die Traumsequenz und wir sind mitten auf einen mittelalterlichen Markt,
mir Händlern, Gauklern und viel Volk. wir suchen ein Quartier zum schlafen und finden
eine Scheune mit frischen Heu und sinken friedlich in den Schlaf.
Aufgewacht bin ich freilich im gewohnten Bett, mit einem Kopf voller Rätsel.

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 17.063

23.07.2015 16:55
#60 Wo führt das hin? antworten

Zitat von Reisender
Nicht Gott schuf den Menschen. Der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...(Athon)

Nur so kann es gewesen sein, der Mensch wiederum erschuf sich selbst, aus dem Nichts,

Die Annahme, dass nur ein intelligenter Geist was schaffen kann, hat auch was mir menschlichem Größenwahn zu tun. Und weil die Größenwahnsinnigen selber sich ja als bescheiden wähnen, sagen sie, dass eine Intelligenzgranate namens Gott das Universum erschaffen hat. Die alte Ableitungsfalle: Ja, wenn wir Menschen das Internet und die Mondrakete geschaffen haben, dann muss doch ein Gott das Universum erschaffen haben! Nein, es ist nicht so. Wir haben es schon zig mal durchgekaut. Und du bleibst im selben Hohn wir vor Jahren schon gegen die Gottlosen kleben. Du solltest uns wenigstens eingestehen, dass wir nicht so doof sind, wie du uns gerne malst!

Zitat
bzw das Nichts erschuf ihn, oder so ähnlich,
das ist die einzige logische Erklärung.

Das ist doch eine diskutierbare Möglichkeit! Gerade noch die Kurve gekriegt, was?

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reklov Online




Beiträge: 4.656

24.07.2015 08:32
#61 RE: Wo führt das hin? antworten

Zitat
Nur so kann es gewesen sein, der Mensch wiederum erschuf sich selbst, aus dem Nichts, bzw das Nichts erschuf ihn, oder so ähnlich,
das ist die einzige logische Erklärung.

@Reisender,

... ich kann nur hoffen, dass alle Leser den scherzhaften Sinn Deiner Aussage auch dementsprechend einordnen können.

Gruß von Reklov

Reklov Online




Beiträge: 4.656

24.07.2015 08:47
#62 RE: Wo führt das hin? antworten

Zitat
Ja, wenn wir Menschen das Internet und die Mondrakete geschaffen haben, dann muss doch ein Gott das Universum erschaffen haben! Nein, es ist nicht so. Wir haben es schon zig mal durchgekaut. Und du bleibst im selben Hohn wir vor Jahren schon gegen die Gottlosen kleben. Du solltest uns wenigstens eingestehen, dass wir nicht so doof sind, wie du uns gerne malst!

@Gysi,

... würdest Du begreifen wollen, dass Du zu sehr im dualistischen Denken steckst: hier Gott - da Mensch!, - dann würdest Du auch leichter annehmen können, dass alles aus "einer Quelle" kommt, wie immer dieser "Urgrund" auch aussehen mag!
Wie ich aber sehe, bist nicht nur Du noch viel zu sehr in biblischen Vorstellungen verkettet. Wer nicht doof ist, ahnt zumindest solche Zusammenhänge und schwingt sich zu eigener Anstrengung zu diesem zugegeben schwierigen Thema auf.
Wenn aber alles aus einer Quelle kommt, so sind wir alle Teile des "göttlichen Urgrundes".
Das Problem aller Religionen ist, dass sie, aus unterschiedlichen Gründen, einen tiefen, unüberwindlichen Graben zwischen dem "Göttlichen" und dem Menschen gegraben haben, zumindest zu graben versuchten.
Dieser Graben aber muss gedanklich überwunden werden, dann wächst auch ein neues Selbstverständnis des Menschen heran!

Gruß von Reklov

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 17.063

24.07.2015 10:11
#63 Wo führt das hin? antworten

Zitat von Reklov
... würdest Du begreifen wollen, dass Du zu sehr im dualistischen Denken steckst: hier Gott - da Mensch!, - dann würdest Du auch leichter annehmen können, dass alles aus "einer Quelle" kommt, wie immer dieser "Urgrund" auch aussehen mag!

.... und zum hunderttausendsten Mal: ICH glaube nicht an einen Gott, ICH rede dagegen!!! ICH gehe von diesem Urgrund aus, aber ich nenne ihn selbsredend NICHT verfälschend GOTT!

Ich gehe von einer Begriffsdefinition aus, die Gott so bezeichnet, wie das gemeinhin fast alle taten und tun! Und nicht von einer Reklov-Erfindung, die in sich auch noch logisch unschlüssig ist. Aber du beharrst darauf, dass ich was von DIR zu lernen habe...

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Athon Offline




Beiträge: 2.084

24.07.2015 13:58
#64 RE: Wo führt das hin? antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #57
Du würdest staunen, was außerhalb des normalen Berufs- und Alltaglebens so alles "ein- und zutreffen" kann.


Hallo, Reklov,
ich staune bereits über meine Erlebnisse, die mir ebenfalls rätselhaft erscheinen. Als die Lottozahlen noch live im TV gezogen wurden, kam es bei etwa 5 von 10 Versuchen vor, dass ich die nächste zu ziehende Zahl richtig "erahnt" hatte. Bei einer Chance von 1:48 ein recht erstaunliches Ergebnis. Dies hat mich aber nun keineswegs veranlasst, an eine "höhere Eingebung" zu glauben, denn diese "Vorhersagen" beschränkten sich leider ausnahmslos auf Zeiträume jenseits des Lotto-Annahmeschlusses. Hätte also "jemand" Interesse daran, mir einen Lottotreffer zukommen zu lassen, hätte dieser "Jemand" es ja auch anders einrichten können...
Insofern bin ich skeptisch, was die Zuordnung solcher Ereignisse auf eine höhere "Macht" betrifft. Aber, wie bereits erwähnt, ich glaube Dir Deine Erlebnisse selbstredend, bin aber überzeugt davon, dass es andere Erklärungen dafür geben muss.

Gruß von Athon

----------------------------------------------------
Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

24.07.2015 14:39
#65 RE: Wo führt das hin? antworten

Zitat von Athon im Beitrag #64
@Reklov

Zitat von Reklov #57
Du würdest staunen, was außerhalb des normalen Berufs- und Alltaglebens so alles "ein- und zutreffen" kann.

Hallo, Reklov,
ich staune bereits über meine Erlebnisse, die mir ebenfalls rätselhaft erscheinen. Als die Lottozahlen noch live im TV gezogen wurden, kam es bei etwa 5 von 10 Versuchen vor, dass ich die nächste zu ziehende Zahl richtig "erahnt" hatte. Bei einer Chance von 1:48 ein recht erstaunliches Ergebnis. Dies hat mich aber nun keineswegs veranlasst, an eine "höhere Eingebung" zu glauben, denn diese "Vorhersagen" beschränkten sich leider ausnahmslos auf Zeiträume jenseits des Lotto-Annahmeschlusses. Hätte also "jemand" Interesse daran, mir einen Lottotreffer zukommen zu lassen, hätte dieser "Jemand" es ja auch anders einrichten können...
Insofern bin ich skeptisch, was die Zuordnung solcher Ereignisse auf eine höhere "Macht" betrifft. Aber, wie bereits erwähnt, ich glaube Dir Deine Erlebnisse selbstredend, bin aber überzeugt davon, dass es andere Erklärungen dafür geben muss.

Gruß von Athon



Als Agnostiker bin ich der absolute Skeptiker und tue mich schwer, irgendwas zu glauben.
Weder die Urknalltheorie noch die Erschaffung der Welt durch einen Gott kann ich logisch nachvollziehen.
Ich vermute eher, dass wir an der Wirklichkeit unseres Seins noch gar nicht gekratzt haben.
Es gibt einige Ereignisse in meinem Leben, die ich unmöglich sinnvoll interpretieren Kann.
Also ziehe ich die sokratische Lösung vor, ich weiß, dass ich nichts weis.

Reklov Online




Beiträge: 4.656

24.07.2015 14:58
#66 RE: Wo führt das hin? antworten

Zitat
Ich gehe von einer Begriffsdefinition aus, die Gott so bezeichnet, wie das gemeinhin fast alle taten und tun! Und nicht von einer Reklov-Erfindung, die in sich auch noch logisch unschlüssig ist. Aber du beharrst darauf, dass ich was von DIR zu lernen habe...

@Gysi,

... wo liegt Dein Problem? - Wir alle lernen von anderen Menschen, da wir ja selbst völlig unwissend zur Welt kommen und demnach also nur von anderen lernen, zumindest deren andersartige Sichtweise vermerken können. Ob Du nun zum "Urgrund" GOTT sagst oder IHN/ES (rückwärts geschrieben) mit TTOG bezeichnest, spielt nun wirklich keine Rolle!

Meine Ansicht ist beileibe nicht meine Erfindung, denn der "Urgrund" wird ja schon seit jeher von den versch. Kulturen mit jeweils anderen Namen belegt!
Was aber soll da bitte schön logisch unschlüssig sein, wenn man von einem Urgrund ausgeht?
Die Annahme, das Universum sei schon immer so da gewesen, ist genauso unlogisch! Also ist es nicht falsch, von einer Ursache auszugehen, die keine andere mehr hinter sich weiß, um hierbei die theosophische Ausdrucksweise zu verwenden.

Frage: Wer waren Deine Lehrer, von denen Du etwas annehmen konntest/wolltest?

Gruß von Reklov

Reklov Online




Beiträge: 4.656

24.07.2015 15:19
#67 RE: Wo führt das hin? antworten

Zitat
Als die Lottozahlen noch live im TV gezogen wurden, kam es bei etwa 5 von 10 Versuchen vor, dass ich die nächste zu ziehende Zahl richtig "erahnt" hatte. Bei einer Chance von 1:48 ein recht erstaunliches Ergebnis. Dies hat mich aber nun keineswegs veranlasst, an eine "höhere Eingebung" zu glauben, denn diese "Vorhersagen" beschränkten sich leider ausnahmslos auf Zeiträume jenseits des Lotto-Annahmeschlusses. Hätte also "jemand" Interesse daran, mir einen Lottotreffer zukommen zu lassen, hätte dieser "Jemand" es ja auch anders einrichten können...
Insofern bin ich skeptisch, was die Zuordnung solcher Ereignisse auf eine höhere "Macht" betrifft. Aber, wie bereits erwähnt, ich glaube Dir Deine Erlebnisse selbstredend, bin aber überzeugt davon, dass es andere Erklärungen dafür geben muss.

@Reisender,

... nun, Deine mathematischen Ahnungen könnten aus einem ähnlichen, uns unbekannten "Kreis" stammen, wie meine präcognitiven Träume, die sich später realisierten? Dieses sollte man, obwohl es doch verschieden ist, zumindest aufmerksam registrieren.
Sich den Zufallstreffern beim Lotto anzunähern ist allerdings dann doch noch anders zu bewerten als Warnträume! Ich hatte diese Träume auch nur einmal, nämlich dann, als sich mein Leben total verändern sollte!

Um Deine Lotto-Ahnungen zu überprüfen, solltest Du mehrere Test-Versuche machen. Wenn Du hierzu eine besondere Begabung besitzt, dann würde ich an Deiner Stelle mal öfter einen Lotto-Schein ausfüllen. Vielleicht klopft das finanzielle Glück an Deine Tür? Die meisten Glücksformen kann man allerdings nicht mit Geld erleben. (Meine Erfahrung!)

Zitat
Als Agnostiker bin ich der absolute Skeptiker und tue mich schwer, irgendwas zu glauben.
Weder die Urknalltheorie noch die Erschaffung der Welt durch einen Gott kann ich logisch nachvollziehen.
Ich vermute eher, dass wir an der Wirklichkeit unseres Seins noch gar nicht gekratzt haben.
Es gibt einige Ereignisse in meinem Leben, die ich unmöglich sinnvoll interpretieren Kann.
Also ziehe ich die sokratische Lösung vor, ich weiß, dass ich nichts weis.

Respekt, du gibst Dein Unwissen wenigstens zu, obwohl Sokrates in seiner Zeit weniger wusste als Du es heute tust! Wie ich lesen konnte, hatte noch im 17. Jahrhundert ein Professor weniger Allgemeinbildung, als ein heutiger Abiturient.

Wie sagte doch E. Kästner: >> Das Leben ist gar nicht so, es ist ganz anders. <<

Ob es uns jemals gelingen wird (oder gestattet sein wird), an der Wirklichkeit unseres Seins (also das, was unser Sein bewirkt, zu kratzen, ist die große Frage? - Sieht man nämlich auf das, was wir bisher mit unserem Wissen so alles getrieben haben, kann man in der Tat nur das Genick einziehen.

Gruß von Reklov

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

24.07.2015 15:29
#68 RE: Wo führt das hin? antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #67

Zitat
Als die Lottozahlen noch live im TV gezogen wurden, kam es bei etwa 5 von 10 Versuchen vor, dass ich die nächste zu ziehende Zahl richtig "erahnt" hatte. Bei einer Chance von 1:48 ein recht erstaunliches Ergebnis. Dies hat mich aber nun keineswegs veranlasst, an eine "höhere Eingebung" zu glauben, denn diese "Vorhersagen" beschränkten sich leider ausnahmslos auf Zeiträume jenseits des Lotto-Annahmeschlusses. Hätte also "jemand" Interesse daran, mir einen Lottotreffer zukommen zu lassen, hätte dieser "Jemand" es ja auch anders einrichten können...
Insofern bin ich skeptisch, was die Zuordnung solcher Ereignisse auf eine höhere "Macht" betrifft. Aber, wie bereits erwähnt, ich glaube Dir Deine Erlebnisse selbstredend, bin aber überzeugt davon, dass es andere Erklärungen dafür geben muss.
@Reisender,

... nun, Deine mathematischen Ahnungen könnten aus einem ähnlichen, uns unbekannten "Kreis" stammen, wie meine präcognitiven Träume, die sich später realisierten? Dieses sollte man, obwohl es doch verschieden ist, zumindest aufmerksam registrieren.
Sich den Zufallstreffern beim Lotto anzunähern ist allerdings dann doch noch anders zu bewerten als Warnträume! Ich hatte diese Träume auch nur einmal, nämlich dann, als sich mein Leben total verändern sollte!

Um Deine Lotto-Ahnungen zu überprüfen, solltest Du mehrere Test-Versuche machen. Wenn Du hierzu eine besondere Begabung besitzt, dann würde ich an Deiner Stelle mal öfter einen Lotto-Schein ausfüllen. Vielleicht klopft das finanzielle Glück an Deine Tür? Die meisten Glücksformen kann man allerdings nicht mit Geld erleben. (Meine Erfahrung!)

Zitat
Als Agnostiker bin ich der absolute Skeptiker und tue mich schwer, irgendwas zu glauben.
Weder die Urknalltheorie noch die Erschaffung der Welt durch einen Gott kann ich logisch nachvollziehen.
Ich vermute eher, dass wir an der Wirklichkeit unseres Seins noch gar nicht gekratzt haben.
Es gibt einige Ereignisse in meinem Leben, die ich unmöglich sinnvoll interpretieren Kann.
Also ziehe ich die sokratische Lösung vor, ich weiß, dass ich nichts weis.

Respekt, du gibst Dein Unwissen wenigstens zu, obwohl Sokrates in seiner Zeit weniger wusste als Du es heute tust! Wie ich lesen konnte, hatte noch im 17. Jahrhundert ein Professor weniger Allgemeinbildung, als ein heutiger Abiturient.

Wie sagte doch E. Kästner: &gt;&gt; Das Leben ist gar nicht so, es ist ganz anders. &lt;&lt;

Ob es uns jemals gelingen wird (oder gestattet sein wird), an der Wirklichkeit unseres Seins (also das, was unser Sein bewirkt, zu kratzen, ist die große Frage? - Sieht man nämlich auf das, was wir bisher mit unserem Wissen so alles getrieben haben, kann man in der Tat nur das Genick einziehen.

Gruß von Reklov




Der Urgrund (das Absolute) als TAU;

Die endgültige und höchste Wirklichkeit im Taoismus ist das Tao, oder der (rechte) Weg. In einem breiten Sinn ist das Tao die geheimnisvolle natürliche Ordnung des Universums. Aber paradoxerweise, was die Weisen über das Tao am häufigsten gesagt haben ist, dass über das Tao nichts gesagt werden kann. Wie das Tao Te king (der Klassiker vom Dao und vom De) sagt:


Der SINN, der sich aussprechen lässt,

ist nicht der ewige SINN.

Der Name, der sich nennen lässt,

ist nicht der ewige Name.

"Nichtsein" nenne ich den Anfang von Himmel und Erde,

"Sein" nenne ich die Mutter der Einzelwesen.

Darum führt die Richtung auf das Nichtsein

zum Schauen des wunderbaren Wesens,

die Richtung auf das Sein

zum Schauen der räumlichen Begrenztheiten.

Beides ist eins dem Ursprung nach

und nur verschieden durch den Namen.

In seiner Einheit heißt es das Geheimnis.

Des Geheimnisses noch tieferes Geheimnis

ist das Tor, durch das alle Wunder hervortreten.

--Richard Wilhelm, Laotse Tao te king, S. 41 Nr. 1

Reklov Online




Beiträge: 4.656

24.07.2015 15:32
#69 RE: Wo führt das hin? antworten

Zitat
Insofern bin ich skeptisch, was die Zuordnung solcher Ereignisse auf eine höhere "Macht" betrifft. Aber, wie bereits erwähnt, ich glaube Dir Deine Erlebnisse selbstredend, bin aber überzeugt davon, dass es andere Erklärungen dafür geben muss.

@Athon,

... Deine Überzeugung in allen Ehren, aber Du weißt ja auch, dass nicht nur unsere Frau Merkel gerne ihre Sätze damit startet, indem sie sagt: "Ich bin der festen Überzeugung, dass ........".
Zuletzt tat sie dies häufig während der Griechenland-Debatten!

Die Überzeugung eines Einzelnen wiegt leider nicht so viel, denn er hat u.U. unzählige Meinungen gegen sich.

Mir kann allerdings mein "Warntraum" nicht mehr genommen oder weggeredet werden, denn ich "erlebte" ihn und konnte 1 Jahr später seine Realisation "erfahren".
Zugegeben: Dieses "Geheimnis" interessiert mich nun natürlich mehr als vieles andere! Leider scheint die Lösung in Wirkungszonen zu liegen, welche uns nicht zugänglich sind!? - Ist vielleicht auch besser so, sonst würde der Mensch, in seiner kecken Art, auch noch damit herumspielen.

Gruß von Reklov

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

24.07.2015 15:44
#70 RE: Wo führt das hin? antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #69

Zitat
Insofern bin ich skeptisch, was die Zuordnung solcher Ereignisse auf eine höhere "Macht" betrifft. Aber, wie bereits erwähnt, ich glaube Dir Deine Erlebnisse selbstredend, bin aber überzeugt davon, dass es andere Erklärungen dafür geben muss.
@Athon,

... Deine Überzeugung in allen Ehren, aber Du weißt ja auch, dass nicht nur unsere Frau Merkel gerne ihre Sätze damit startet, indem sie sagt: "Ich bin der festen Überzeugung, dass ........".
Zuletzt tat sie dies häufig während der Griechenland-Debatten!

Die Überzeugung eines Einzelnen wiegt leider nicht so viel, denn er hat u.U. unzählige Meinungen gegen sich.

Mir kann allerdings mein "Warntraum" nicht mehr genommen oder weggeredet werden, denn ich "erlebte" ihn und konnte 1 Jahr später seine Realisation "erfahren".
Zugegeben: Dieses "Geheimnis" interessiert mich nun natürlich mehr als vieles andere! Leider scheint die Lösung in Wirkungszonen zu liegen, welche uns nicht zugänglich sind!? - Ist vielleicht auch besser so, sonst würde der Mensch, in seiner kecken Art, auch noch damit herumspielen.

Gruß von Reklov



Ich träume häufig zu fliegen, in völliger Schwerelosigkeit erlebe ich richtige Flugreisen.
Alle Versuche im Wachbewusstsein sind bislang gescheitert. Die Erde lässt mich nicht los,
was irgendwie aber scheiße ist, weil man immer erst einschlafen muß, bevor man fliegen darf.

Athon Offline




Beiträge: 2.084

24.07.2015 15:46
#71 RE: Wo führt das hin? antworten

@Reklov

Zitat
Mir kann allerdings mein "Warntraum" nicht mehr genommen oder weggeredet werden, denn ich "erlebte" ihn und konnte 1 Jahr später seine Realisation "erfahren".


Ich weiß nicht, ob diese Frage überhaupt beantwortbar ist: Hast Du Dich aufgrund dieses "Warntraums" bewusst anders verhalten? Es erscheint mir doch zumindest fraglich, dass der Ablauf des Geschehenen ohne diesen "Warntraum" anders gewesen wäre.

----------------------------------------------------
Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Athon Offline




Beiträge: 2.084

24.07.2015 15:50
#72 RE: Wo führt das hin? antworten

@Reisender

Zitat
Ich träume häufig zu fliegen, in völliger Schwerelosigkeit erlebe ich richtige Flugreisen.
Alle Versuche im Wachbewusstsein sind bislang gescheitert. Die Erde lässt mich nicht los,
was irgendwie aber scheiße ist, weil man immer erst einschlafen muß, bevor man fliegen darf.


Wem sagst Du das. Träume vom fliegen können (schreibt man das eigentlich groß?) scheinen sehr verbreitet. Auch mir geht es nicht anders. Allerdings komme ich Flug nicht so recht vorwärts. Vielleicht liegt's an der dicken Luft...?

----------------------------------------------------
Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Reklov Online




Beiträge: 4.656

24.07.2015 15:56
#73 RE: Wo führt das hin? antworten

Zitat
Ich weiß nicht, ob diese Frage überhaupt beantwortbar ist: Hast Du Dich aufgrund dieses "Warntraums" bewusst anders verhalten? Es erscheint mir doch zumindest fraglich, dass der Ablauf des Geschehenen ohne diesen "Warntraum" anders gewesen wäre.

@Athon,

... nein, das ist es ja gerade: Da meine Frau und ich den Warntraum nicht ernst nahmen, schmunzelten wir darüber und mein (unser) Verhalten änderte sich in keiner Weise! - Ich wurde gewarnt, hatte aber die Zeichen nicht verstanden! Die Traumbilder wurden erst wieder wichtig, als die Dinge 1 Jahr später ins Rollen kamen!

Gruß von Reklov

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

24.07.2015 16:00
#74 RE: Wo führt das hin? antworten

Zitat von Athon im Beitrag #72
@Reisender

Zitat
Ich träume häufig zu fliegen, in völliger Schwerelosigkeit erlebe ich richtige Flugreisen.
Alle Versuche im Wachbewusstsein sind bislang gescheitert. Die Erde lässt mich nicht los,
was irgendwie aber scheiße ist, weil man immer erst einschlafen muß, bevor man fliegen darf.

Wem sagst Du das. Träume vom fliegen können (schreibt man das eigentlich groß?) scheinen sehr verbreitet. Auch mir geht es nicht anders. Allerdings komme ich Flug nicht so recht vorwärts. Vielleicht liegt's an der dicken Luft
...?



Vielleicht ist mit Deinen Federn was nicht in Ordnung....

Reklov Online




Beiträge: 4.656

24.07.2015 16:08
#75 RE: Wo führt das hin? antworten

Zitat
Ich träume häufig zu fliegen, in völliger Schwerelosigkeit erlebe ich richtige Flugreisen.
Alle Versuche im Wachbewusstsein sind bislang gescheitert. Die Erde lässt mich nicht los,
was irgendwie aber scheiße ist, weil man immer erst einschlafen muß, bevor man fliegen darf.

@Reisender,

die häufig vorkommenden "Flugträume" sind weit verbreitet und sollen, laut Fachmeinung, den Wunsch nach Freiheit, sich von etwas zu lösen, bedeuten.
Flugträume hatte ich früher, als ich noch im Berufsstress steckte öfter! Das Schöne aber war stets daran, dass ich, wie ein Vogel, über herrliche Landschaften und Städte schwebte, welche in der Abendsonne lagen.
Ein Flugtraum (ich vergesse ihn nie!) ließ mich aber als Gejagten in einer prähistorischen Zeit auftreten. Die mich jagende Horde hatte (ich weiß dies bis heute!) Keulen in der Hand und trieben mich laut brüllend auf einen Felsabgrund zu. Mit letztem Mut, um nicht getötet zu werden, stieß ich mich von der Felskante über den Abgrund - und - schwebte wie ein Vogel den Verfolgern davon.

Seit ich nicht mehr im Berufsleben bin, träume ich nur noch sehr selten - und wenn, dann nichts "Bedeutendes".

Gruß von Reklov

Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6
 Sprung  
________________________________________

"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

________________________________________

=> "Die Ewigkeit gibt es ohne Gott!"

... Platz für Verlinkungsaustausche ...

VORSICHT! Vertrauensunwürdige Werbung!

Xobor Erstelle ein eigenes Forum mit Xobor