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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 134 Antworten
und wurde 4.216 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
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SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

11.07.2015 09:01
Wo führt das hin? antworten

Guten Morgen

In der ganzen "Menschengeschichte" gehts es um die Frage ob es einen "Gott" gibt oder nicht. Also dieses "Woher kommen wir"!
Da dieses Thema seit Jahrtausenden für Menschen nicht lösbar scheint, stellt sich mir aber die Frage, warum der Mensch, da er es ja nicht lösen kann, nicht zusammen arbeitet.
Viele hunderte vielleicht sogar tausende Gruppierungen bildeten und bilden sich und "schlagen" aufeinander ein, obwohl sie doch erkennen sollten, das sie "gleich erschaffen wurden"!
Die Geschichte lehrt uns, das die Frage nach Gott oder Göttlichkeit nicht mit Waffengewalt zu lösen ist, geschweige denn mit Wortgewalt. Da uns Menschen nun aber tausende von Jahren gesammeltes "Wissen" oder "Unwissen" vorliegt, sollte man dann nicht einen "Schlussstrich" ziehen und sich demütig dem Unwissen unterordnen woher wir kommen?
Es ist doch egal, ob ein Jude den Acker besitzt, ein Moslem die Saat sät und ein Christ die Ernte einfährt und ein Mathematiker die Aufteilung ausrechnet, sowie ein Biologe den Nutzen. "Essen" müssen wir doch alle!
Hinzu kommt auch die Frage, wie der Mensch -egal welcher Religion oder Nicht-Religion- mit seiner Umwelt(Tierwelt,Pflanzenwelt) umgeht.
Worauf läuft die Ganze Suche nach Wissen um "Gott" hinaus, wenn "eindeutig" belegt werden kann, das es etwas wie "Gott" nicht gibt oder geben kann?
Nur noch stupide Formeln und Statistken oder der ewige Streit "untereinander"?
Dann auch die Frage...Was war der "Auslöser" eines Gottglauben? Denn in jeder Lüge, steckt ja bekannterweise immer ein Stück Wahrheit!

Gruß SOL demiurg

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.075

11.07.2015 09:11
#2 Wo führt das hin? antworten

Zitat von SOL demiurg
Was war der "Auslöser" eines Gottglauben?

Unwissenheit! Mit Lüge hatte das (zumindest am Anfang) nichts zu tun. Was die Religionen jetzt noch oben hält, sind Angst (vor Gottesstrafen oder dem Verlust der Hoffnung auf das ewige Leben per Einsicht - und der Verlust an gesellschaftlicher Macht! http://der-selbstbestimmte-mensch.xobor....Religionen.html

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

gapping Offline



Beiträge: 613

11.07.2015 10:04
#3 RE: Wo führt das hin? antworten

Alle Konflikte und Kriege sind auch religiös motiviert. Die Religionen sind Schuld an Konflikten unter den Menschen. Der Monotheismus hat den Angriffskrieg und die Massenvernichtung erfunden.
Das beste Beispiel ist der Vatikan für den der Papst an die Gläubigen Friedensbotschaften sendet. An Frieden jedoch
kann der Vatikan nicht interessieret sein, weil seine Beteiligungen an den US-Rüstungskonzernen dann keine Renditen abwerfen würden. Diese Geisteshaltung ist eine niederträchtigere, die durch Krieg vernebelt werden kann.

Ähnliche Beispiele lassen sich im Islam und im Judentum finden. Religion bildete sich im Zuge der Errichtung von Eigentum und initiierte alle verachtenswerten Eigenschaften.

Gruß gapping

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.075

11.07.2015 10:27
#4 Wo führt das hin? antworten

Zitat von Gapping
Alle Konflikte und Kriege sind auch religiös motiviert.

Imperialismus ist das Motiv aller Kriege. Oder sich gegen Imperialismus zu wehren. Religion ist ein Format des Imperialismus. Es gibt aber auch andere Motive: Kontrolle über die Völker (aus Angst davor, sonst selbst unterworfen zu werden; oder aus purer Machtgier), Ausbeutung, Existenzinteressen, Wirtschaftsinteressen. Die Genese der Kriege: http://der-selbstbestimmte-mensch.xobor....der-Kriege.html

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

11.07.2015 11:11
#5 RE: Wo führt das hin? antworten

Vielleicht habe ich in meinem Anfangsthread zu viele Fragen gestellt.
Ich würde hier gern nur über das "Wohin es führt" reden. Schuldzuweisungen sind hier nicht angebracht, da diese im eigentlichen Sinne nicht zuzuweisen sind. Denn Jeder müsste sich hier an die eigene Nase fassen.

Also nochmal eine klare Frage an die User hier: Wohin führt das momentane Gedankengut der Menschen? Wie sollte man "die Zukunft" betrachten, wenn Schuldzuweisungen weiterhin das Thema sind oder wenn eine Klärung über die "Herkunft" der Menschen (oder des Lebens) nicht aufzuklären wäre.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.075

11.07.2015 13:40
#6 Wo führt das hin? antworten

Zitat von SOL demiurg
Ich würde hier gern nur über das "Wohin es führt" reden. Schuldzuweisungen sind hier nicht angebracht,

Um die Frage "Wo gehe ich hin?" zu diskutieren, ist es hilfreich, von der Herkunft auszugehen. Wo komme ich her? Der Mensch strebt nach Wohlergehen. Deswegen hatte er den Faustkeil erfunden, das Spinnrad, den Computer, das Internet. Aber auch die Lanze, die Kanone und die A-Bombe. Er führte und führt fürchterlichste Kriege, bemüht sich jedoch auch um den Frieden. Er befindet sich auf dem Weg zu den ehernen Menschheitszielen: Frieden, Wohlstand, Wohlergehen, Gerechtigkeit (Emanzipation), Bildung und Fortschritt für alle. Und "wenn uns der Himmel nicht auf den Kopf fällt" (Majestix & Co.), werden wir eine Zukunft schaffen, die wir uns heute noch nicht mal so richtig erdenken können! => Der Mensch erschafft sich immer mehr selbst: http://der-selbstbestimmte-mensch.xobor....ehr-selbst.html

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

11.07.2015 15:23
#7 RE: Wo führt das hin? antworten

Zitat Gysi: werden wir eine Zukunft schaffen, die wir uns heute noch nicht mal so richtig erdenken können!
Du denkst also, das "der Mensch" die Zukunft erschafft? Mit all dem Gedankengut, was er sich bis zum heutigen Tage "erarbeitet" hat, wird er eine "Zukunft" nicht wirklich aufbauen können!
Du denkst, das er sich zu "ehernen" Menschenzielen befindet? Dann hat er ebenso keine Zukunft!
Auf welche Kosten, auf welchem Rücken, will der Mensch Frieden, Wohlstand, Gerechtigkeit, Bildung und "Fortschritt" aufbauen? Er ist sich ja, bis heute, noch nicht einmal "einig", das er "nur" ein Tier ist. Er "strebt" zwar diese Dinge an, aber unter den momentanen "Voraussetzungen" wird er es nicht schaffen.
Wie soll er sich eine Zukunft erschaffen, die er sich "nicht erdenken" kann?

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.075

11.07.2015 17:01
#8  Wo führt das hin? antworten

Zitat von SOL demiurg
Wie soll er sich eine Zukunft erschaffen, die er sich "nicht erdenken" kann?

SOL, du bist ein einsichtsresistenter Zerreder der Realvisionen! Der Mensch schaut bis zum Horizont und checkt bis zum Horizont ab, was begeh- und machbar ist. Dann sieht er einen neuen Horizont. Darum sieht er HEUTE nicht, was ÜBERMORGEN möglich ist!

Zitat
Auf welche Kosten, auf welchem Rücken, will der Mensch Frieden, Wohlstand, Gerechtigkeit, Bildung und "Fortschritt" aufbauen?

Auf "Kosten" seiner Erfindungsgabe, seiner Leidenschaft, das Richtige für sich zu tun und mit seiner immer produktiver werdenden Arbeitskraft! Du klingst so, als ob du die "ehernen Menschheitsziele" nicht für abstrebbar hältst...

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

11.07.2015 18:06
#9 RE: Wo führt das hin? antworten

Zitat Gysi: SOL, du bist ein einsichtsresistenter Zerreder der Realvisionen!
Das "hoffe" ich doch. Denn...
Zitat Gysi: Der Mensch schaut bis zum Horizont und checkt bis zum Horizont ab, was begeh- und machbar ist. Dann sieht er einen neuen Horizont. Darum sieht er HEUTE nicht, was ÜBERMORGEN möglich ist!
...genau hier liegt ja das Problem! Er "wünscht" sich Frieden, weiß aber nicht wie er ihn "bekommen und erhalten" kann. Und dieses...
Zitat Gysi: Auf "Kosten" seiner Erfindungsgabe, seiner Leidenschaft, das Richtige für sich zu tun und mit seiner immer produktiver werdenden Arbeitskraft!
..."Erhalten einer "Realvision" bekämpft er mit seiner Leidenschaft und "glaubt" dabei immer das "Richtige" zu tun. Um Frieden zu erhalten, produziert er Waffen, um für die Wenigen, die sich dann diesen Krieg leisten können, einen Wohlstand zu erhalten oder zu erschaffen.
Zitat Gysi: Du klingst so, als ob du die "ehernen Menschheitsziele" nicht für abstrebbar hältst...
Menschliche Ziele sind, denke ich, nicht dafür geeignet eine Zukunft" zu erschaffen. Wenn ich betrachte wie wir mit unserem Planeten umgehen, bezweifle ich eben, das die Ziele des Menschen geeignet sind eine Zukunft zu erschaffen, die "ALLEN" gerecht wird.
Wenn man nicht bedenkt, was aus dem HEUTE für das ÜBERMORGEN möglich ist, kann er auch keine Ziele erreichen wie Frieden, Wohlstand, Bildung usw. für "ALLE"!
Rein "theoretisch" müsste sich der Mensch "mal wieder" etwas von der NAtur abschauen, wie zum Beispiel das Sozialleben eines Ameisenstaates oder Bienenstaat. Und das kann der Mensch nicht, weil er sich "nie seiner Freiheit" berauben lässt.
Er versucht in das ALL auszuweichen um dort Menschen leben zu lassen, jedenfalls ist diese Idee in den Köpfen, kommt aber selbst auf unserem Planeten nicht zurecht, da er ihn ausblutet. Über 7 Milliarden Menschen, und es werden immer mehr, bevölkern den Planeten. Immer mehr "brauchen" Nahrung. Immer mehr wollen "Wohlstand". Immer mehr wollen das, was der andere besitzt. Aber denkst du das der Mensch mal auf die Idee kommen würde, seine Fortpflanzung einzugrenzen um den Planeten nicht noch weiter zu schröpfen? Denkt auch an die Pflanzen und Tierwelt, die durch immer mehr Platzmangel "ausgerottet werden "müssen" wenn immer mehr Nahrungsfelder angelegt werden "müssen", immer mehr Wasser verbraucht wird und dadurch immer mehr Leid als Wohlstand erschaffen wird.
"Leid" nicht nur für den Menschen sondern eben für "ALLE"

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.075

11.07.2015 18:19
#10 Wo führt das hin? antworten

Zitat von SOL demiurg
Menschliche Ziele sind, denke ich, nicht dafür geeignet eine Zukunft" zu erschaffen.


Du strickst dir diese abstrusen Antworten zurecht, nur um mir zu widersprechen. Entschuldige, dass ich dir auf diesen Unsinn nicht mehr antworten werde.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

11.07.2015 20:15
#11 RE: Wo führt das hin? antworten

Wie kommst Du denn darauf, das ich nur deinen Antworten widerspreche?
Du hast auf Fragen von mir geantwortet und ich auf deinen, dazu ist doch so ein Forum gut. Desweiteren habe ich meine Meinung genannt, auf eben meine gestellte Frage.
Wieso aber sind meine Antworten "abstrus"?
Gappings Artikel hat zum Beispiel wenig mit einer Antwort auf meine Frage zu tun, deswegen berichtigte ich meinen Artikel.
Zitat @gapping: Die Religionen sind Schuld an Konflikten unter den Menschen.
Das sehe ich nicht so. Denn es ist nur der Mensch und nicht irgendeine Gruppierung.
Die Frage ist ja nicht wer Schuld trägt, sondern wohin diese "Schuldzuweisungen" führen!

Gysi, du blockst jetzt ab, damit ist ein Austausch von Informationen "unterbrochen", die dir und mir, eventuell, "neue Sichtweisen" verschaffen und ein "Zukunftsdenken" unmöglich machen. Und genau dies lehrt ja die Geschichte, keiner will seiner Meinung nachgeben oder "neue Eindrücke" zulassen. Nachgeben, Unterordnen, Demütig sein, Standpunkte austauschen und was wichtig ist...eine "gemeinsame" Lösung finden!

Zitat @Gysi: Um die Frage "Wo gehe ich hin?" zu diskutieren, ist es hilfreich, von der Herkunft auszugehen. Wo komme ich her?
Dieser Frage bin ich nachgegangen...über Jahre. Deswegen habe ich einiges verstanden, was anderen als "Un-Sinn" erscheint. Aber wie sagt ein Sprichwort? -Der Schein trügt-

Glaub mir wenn ich dir sage, das ich hier niemanden etwas widersprechen möchte. Denn ich sagte ja auch, das jeder selbst aufgefordert "wird", über den Tellerrand zu schauen. Wer dies nicht tut, obwohl Viele darauf hinweisen und auch "Hinweise hinterlassen", der bleibt auf einem Standpunkt stehen, der im "Hier und Jetzt" verankert ist.

Ich finde, das sich das Denken des Menschen ändern müsste, um mit den momentanen Zielen die er sich setzt, zurecht zu kommen. Mir ist aber auch klar, das das nicht für alle möglich ist, und das es viel viel Zeit braucht, dieses in den Köpfen "weniger" zu festigen. Die Meinungen sind halt zu unterschiedlich!

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.075

11.07.2015 20:43
#12 Wo führt das hin? antworten

Zitat von SOL demiurg
Denn ich sagte ja auch, das jeder selbst aufgefordert "wird", über den Tellerrand zu schauen. Wer dies nicht tut, obwohl Viele darauf hinweisen und auch "Hinweise hinterlassen", der bleibt auf einem Standpunkt stehen, der im "Hier und Jetzt" verankert ist.

Dann sag doch mal, was du hinter dem Tellerrand siehst! Und provoziere mit deinen Fragen keine Antworten, die dein weiser Geist sowieso alle mit den albernsten Gegenfragen zerlegt. Rhetorische Demütigungsübungen. Soll ich noch böser werden? SAG einfach, was du willst und siehst (hinter dem Tellerrand) und uns mitteilen willst! Also: WO führt der ganze Kladdaradatsch denn hin?

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.359

11.07.2015 20:45
#13 RE: Wo führt das hin? antworten

Zitat von SOL demiurg
Also nochmal eine klare Frage an die User hier: Wohin führt das momentane Gedankengut der Menschen? Wie sollte man "die Zukunft" betrachten, wenn Schuldzuweisungen weiterhin das Thema sind oder wenn eine Klärung über die "Herkunft" der Menschen (oder des Lebens) nicht aufzuklären wäre.



Das momentane Gedankengut der Menschen führt meiner Meinung nach zu den unterschiedlichsten Möglichkeiten, sich eine persönliche Weltanschauung zu erarbeiten. Wäre die Herkunft des Menschen nicht aufzuklären müssten wir es bei diesen persönlichen Weltanschauungen belassen und darauf hinarbeiten, eine möglichst friedsame Koexistenz zu ermöglichen. Wie erfolgreich die Aussichten dazu sind, hören und sehen wir ja jeden Tag . Ich persönlich verfolge eine andere Auffassung.


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

11.07.2015 22:14
#14 RE: Wo führt das hin? antworten

Schau mal @Gysi Snookers Antwort an. Soetwas bringt weiter und fördert auch "Denkansätze" in einem ruhigen Ton. Nicht umsonst sagte Reklov zu dir, das du Geduld und Ruhe mit einbringen sollst.

Zitat @SnookerRI: Das momentane Gedankengut der Menschen führt meiner Meinung nach zu den unterschiedlichsten Möglichkeiten, sich eine persönliche Weltanschauung zu erarbeiten.
Da bin ich deiner Meinung. Denn uns liegen viele, nicht alle, Informationen vor, aus denen wir mit Vernunft und Verstand "persönliche" also "eigene" Meinungen und Anschauungen erarbeiten können.
Zitat Snooker: Wäre die Herkunft des Menschen nicht aufzuklären müssten wir es bei diesen persönlichen Weltanschauungen belassen und darauf hinarbeiten, eine möglichst friedsame Koexistenz zu ermöglichen.
Auch hier kann ich dir zustimmen. Das meinte ich mit dem "Tellerrand" und mit meiner Aussage, das für mich eine "Menschheit" nur existieren kann, wenn "der Mensch", also jeder einzelne, sich klar machen würde, das er nur existieren kann, wenn andere Menschen dabei "helfen" untereinander zurecht zu kommen...eine "friedliche" Zunkunft zu erschaffen.
Deswegen meinte ich:
Zitat SOl demiurg: "Menschliche" Ziele sind, denke ich, nicht dafür geeignet eine "Zukunft" zu erschaffen. Wenn ich betrachte wie wir mit unserem Planeten umgehen, bezweifle ich eben, das die Ziele des Menschen geeignet sind eine Zukunft zu erschaffen, die "ALLEN" gerecht wird.
Ich versuche das Problem im Ganzen, also Global, zu betrachten und nicht in Gruppierungen zu denken, die eben darauf aus sind eine Frage wie Gott oder Nicht-Gott mit "Waffen- und Wortgewalt" zu lösen.
Zitat Snooker: Wie erfolgreich die Aussichten dazu sind, hören und sehen wir ja jeden Tag!
Richtig. Und dieses "sehen", was uns Medien unterjubeln wollen, wird für die Bevölkerung auf bestimmte Art und Weise "vorgelegt". Wohlstand durch Konsum? Frieden durch Rüstung?

In dieser Art und Weise, wie es Menschen im Moment tun, sehe ich keine Zukunft, die Allen gerecht werden kann. Aber...muss es das denn?

@SnookerRI: Welche Auffassung verfolgst oder vertrittst Du?

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

11.07.2015 22:26
#15 RE: Wo führt das hin? antworten

@Gysi
Zitat: Dann sag doch mal, was du hinter dem Tellerrand siehst!
Neue Möglichkeiten?! Ein Denken, was außerhalb der menschlichen Norm liegt?! Wissen und nicht mehr nur glauben?! Finde es heraus. Löst dich von deinen festgefahrenen "Eindrücken" und bedenke dabei: Ich weiß, das ich nichts weiß! ist nicht nur so dahergesagt, sondern sollte für jeden eine Botschaft sein, um sich auf verschiedene "Erkenntnisse" einzulassen!
Zitat Gysi: Also: WO führt der ganze Kladdaradatsch denn hin?
Meist zu einem dunklen Ort der sprichwörtlich im Wahnsinn oder auch intotaler Angst enden kann. Ein Weg, den jeder geht aber die Wenigsten begreifen (wollen)! Ein Ziel, was jedes Lebewesen anstrebt und erreicht, aber die Wenigsten durchschreiten.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.075

12.07.2015 09:05
#16 Wo führt das hin? antworten

Zitat von SOL demiurg
Neue Möglichkeiten?! Ein Denken, was außerhalb der menschlichen Norm liegt?! Wissen und nicht mehr nur glauben?! Finde es heraus.

Lies doch mal meinen Aufsatz "Der Mensch erschafft sich immer mehr selbst" (in: Der selbstbestimmte Mensch)

Zitat
Ein Weg, den jeder geht aber die Wenigsten begreifen (wollen)!

Na, dafür haben wir ja dich!

Zitat
Meist zu einem dunklen Ort der sprichwörtlich im Wahnsinn oder auch intotaler Angst enden kann.

Ist das deine Erfahrung?

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

12.07.2015 09:27
#17 RE: Wo führt das hin? antworten

Guten Morgen
Zitat Gysi auf Zitat Sol demiurg: Ein Weg, den jeder geht aber die Wenigsten begreifen (wollen)!

Na, dafür haben wir ja dich

Nein Gysi, nicht mich, sondern Du selbst! Geh deinen Weg weiter, denn ich oder andere können diesen weder bestreiten noch dich von diesem abbringen, wie gesagt, das kannst nur du selbst.

Die tägliche Hoffnung, doch endlich diese Angst zu verlieren davor, vor Gott alles falsch zu machen. Die Hoffnung darauf, endlich die „höhere“, die göttliche Realität zu erkennen... Die gibt es nicht.
Zitat Gysi: Ist das deine Erfahrung?
Wieso sagst du oder nimmst an, das es eine "höhere oder göttliche" Realität nicht gibt? Du schließt damit, für dich, Dinge aus, die du einfach "noch" nicht begreifst oder andere dir noch nicht begrifflich machen können.
Ja, es ist meine Erfahrung gewesen. Aber ich kann dir diese nicht näher bringen oder erklären, da dir gewisse Grundregeln und Grundwissen fehlt. Und nimm dies nicht wieder als Angriff auf.
Aber du hast Recht mit deiner Aussage: Der Mensch erschafft sich immer mehr selbst! In welche Richtung dies man auch auslegen möchte!

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.075

12.07.2015 10:07
#18 Wo führt das hin? antworten

Zitat von SOL demiurg
Du schließt damit, für dich, Dinge aus, die du einfach "noch" nicht begreifst oder andere dir noch nicht begrifflich machen können.

Na, an zu wenig Selbstbewusstsein scheinst du nicht zu leiden...
Seit meiner Kindheit beschäftige ich mich mit den Religionen. Anfangs war ich gläubig, und im Laufe eines langen Entwicklungsprozesses wurde ich zu einem lupenreinen Atheisten. Mir haben schon andere Gläubige gesagt, dass ich zwar gedanklich gut arbeite, aber eben nur "noch nicht so weit wäre". Und du wähnst dich ja auch "weiter" als ich es bin... Das zu belegen wäre ein Argument wert, oder?

Zitat
Wo führt das hin? Meist zu einem dunklen Ort der sprichwörtlich im Wahnsinn oder auch intotaler Angst enden kann.

Darauf frug ich, ob das deine Erfahrung sei. Dauf hast du mir nicht geantwortet.

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gapping Offline



Beiträge: 613

12.07.2015 11:22
#19 RE: Wo führt das hin? antworten

Grundsätzlich sind Menschen auf Kooperation angelegt und nicht auf die Spaltung("Teile und Herrsche") die Religion verursacht, SolDemiurg!Gehen wir von der christlichen Religion aus, dann müssen wir die zahlreichen Lügen(Pseudologie)und Fälschungen des Christentums berücksichtigen, die sie unternommen hat, um die Glaubensprinzipien zu rechtfertigen.
Am gravierendsten passierte das in der Lüge, die Juden hätten "Gottes Sohn" ermordet, wo doch jeder weiß, dass es die Römer waren, weil Kreuzigungen das Straf- und Tötungssymbol der Römer waren und nicht von Juden oder Semiten, die ihre Opfer köpften oder vergifteten. Das Beispiel Jungfrauengeburt verdeutlicht ja nur, mit welchen absurden Methoden die Unwahrheit durchgesetzt wurde, die bis heute, wenn auch leicht modifiziert aufrecht erhalten wird.
Dazu gehört dann der Beichtstuhl, der ja nicht nur die erste Abhöranlage der Welt bedeutete, sondern als Ritus die Delegierung jeder Verantwortung an den Demiurgen delegiert. Der Beichtstuhl ist gelebte Verantwortungslosigkeit gegenüber allen und bringt Erleichterung für die, deren Skrupellosigkeit Verantwortung ausschließt.
Das Schlimmste sind die Vorverurteilungen, beispielsweise wie man die Juden für die Pest verantwortlich machte(es waren immer katholische Geistliche die Hetzer)obwohl exakt das Reinigungssystem des Katholizismus die Pest Begünstigte. Exakt diesem Muster folgte die Hexenverfolgung. Ähnlich wie der Islamismus heute, verfolgten katholische Hetzer harmlose Frauen als Hexer, wenn es einem katholischen Geistlichen gefiel, oder wenn der Katholizismus deren Vermögen vereinnahmen wollte.
Diejenigen die sich in Opposition gegen die Lügen des Christentums brachten, wurden gefoltert, ermordet. Über andere Völker, wie etwa in Lateimnamerica wurde "Grauenhaftes" berichtet um sich über deren Eigentum herzumachen. Ja man vernichtete deren Kultur und Schriften, damit ja keine ältere Kultur als die biblische(600ß Jahre) vorhanden sein durfte. Mit diesen Dummheiten und Unwahrheiten lancierte der Katholizismus das Märchen von der Vorrechtsexistenz und begründete eine Tradition mit den alten Kulturen Ägyptens(Mose), nicht wahrhaben wollend, dass es weit ältere Kulturen als etwa die ägyptische gibt. Das Christentum wollte die Wiege der Menschheit gerne in die Nähe der Erfindungszeit von Jahwe rücken, was sich inzwischen ebenfalls als schlichte Unwahrheit herausgestellt hat. Das Christentum war und ist eine Säule des Adels(immer gewesen) und ist es heute noch. Mit den Menschen der Kooperation in der Geschichte und Vorgeschichte hat das aber nie etwas zu tun.
Religion entstand mit der Bildung von Eigentum, als noch lange kein Monotheismus die Welt bestimmte. Der Monotheismus, also die Creation eines Demiurgen entstand wegen der Notwendigkeit der Vereinfachung von Unkultur der Ausrede und des Verdeckens des gestalteten Eigentums. Mit nichts hätte man das Eigentum sonst begründen können als mit Fiktivem, dem Angstmachenden, weil der Mensch auf Kooperation angelegt war. Einige hatten aber auf Kosten der Kooperation Eigentum gebildet und konnten damit Dinge ohne Kooperation erwerben. Religion ist das Prinzip des Intrigen, der Teilung oder Ausgrenzung anderer vor der Anhäufung von Vermögen.
Als die Vermögen anwuchsen, wurde auch der Demiurg immer gewaltiger und allmächtiger. Heute gibt es die Privatarmeen die an die Stelle von Gott treten, weil man in den großbürgerlichen, adligen und auch kirchlichen Kreisen sicher ist, dass das Prinzip des Allmächtigen nicht mehr aufrecht erhalten werden kann, da den Menschen die Lehre aus der Antike:(Zitat) "Dem gemeinen Mann gilt Religion als wahr, dem Weisen als falsch und dem Herrscher als nützlich", immer bewusster wird.
Dass dennoch mit der gesamten medialen Wucht, den gesammelten Bündnissen von Adel, Kirche und Großbürgertum und internationalem Gangstertum versucht wird, die monotheistische Gedankenwelt etabliert zu halten, versteht sich für die, die davon profitieren wie von selbst. Dass am Ende die faschistoiden Tendenzen daraus erwachsen könnten, um die Menschen wieder an die Kandarre des Monotheismus zu binden ist auch klar. Schließlich ist Faschismus aus christlichen Inhalt/Fundus geboren und nicht etwa vom Himmel gefallen.

Gruß gapping

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

12.07.2015 13:11
#20 RE: Wo führt das hin? antworten

Zitat @Gysi: Mir haben schon andere Gläubige gesagt, dass ich zwar gedanklich gut arbeite, aber eben nur "noch nicht so weit wäre". Und du wähnst dich ja auch "weiter" als ich es bin... Das zu belegen wäre ein Argument wert, oder?
Ich habe schon mehr geschrieben als ich es hätte tun sollen. Hinweise darauf, hinterlasse nicht nur ich - hier im Forum wie auch anderswo!
Wenn du schon "mehrfach" zu hören bekommst, das du gut arbeitest und nur noch nicht so weit bist, sollte es dir nicht zu denken geben, das du auf deinen Weg vielleicht etwas übersehen hast oder "zwangsweise" übersiehst?
Die meisten, die wirklich "helfen", werden dir niemals die Butter auf das Brot schmieren, sondern dir immer nur zeigen wo diese steht!
Versuche doch einfach mal, dich nicht so stark gegen "Gläubige" zu wehren, nur weil sie "anderer Meinung" sind und beharre nicht auf "deinem" Standpunkt. Ich musste lernen, das ich alles was ich heraus gefunden habe, den menschlichen Verstand "überfordert" und dieser nicht in der Lage ist, solange er "nur menschlich" denkt, die Welt durch andere Augen zu sehen.

Und ich habe dir geantwortet. Post 17: Ja, es ist meine Erfahrung gewesen. Aber ich kann dir diese nicht näher bringen oder erklären, da dir gewisse Grundregeln und Grundwissen fehlt. Und nimm dies nicht wieder als Angriff auf.
Desweiteren kann ich es dir nicht so erklären, das du aus "meinen" Texten "heraus lesen" kannst, wie du über den Tellerrand zu schauen hast!

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.075

12.07.2015 14:17
#21 Wo führt das hin? antworten

Zitat von SOL demiurg
Wenn du schon "mehrfach" zu hören bekommst, das du gut arbeitest und nur noch nicht so weit bist, sollte es dir nicht zu denken geben, das du auf deinen Weg vielleicht etwas übersehen hast oder "zwangsweise" übersiehst?

Ist es nicht hochmütig, sich ohne Argumente als was Besseres zu geben? Aus euren Bewertungen meiner Arbeit und Person lernte ich von der typischen Verblendung vieler Gläubiger. Die "anderen", die mich wohlwollend aber abfällig beurteilten, waren übrigens Moslems. Jeder von euch Gläubigen glaubt, den Stein der Weisen gefunden zu haben. Er schillert euch nur so. Und so schillert ihr uns Ungläubigen auch einen vor.

Zitat
Versuche doch einfach mal, dich nicht so stark gegen "Gläubige" zu wehren, nur weil sie "anderer Meinung" sind und beharre nicht auf "deinem" Standpunkt.

Ich wehre mich nicht gegen Gläubige! Ich sage denen nur die Wahrheit! Nach Möglichkeit. Du wehrst DICH gegen die Wahrheit, DAS ist der Fakt!

Zitat
Ja, es ist meine Erfahrung gewesen. Aber ich kann dir diese nicht näher bringen oder erklären, da dir gewisse Grundregeln und Grundwissen fehlt.

Ja, dann vermittel mir doch dieses Grundwissen, du großer Weiser. ZU den Grundregeln einer produktiven Diskussion gehört das nämlich dazu. Wer sein Wissen zu Geheimwissen macht, will schillern und sich dicke tun. Und hat zu verbergen, dass sein Wissen zu dünne ist für eine tragbare Philosophie. Oder Religion. Also: Spuck's aus oder mache dich lächerlich!

Gehörst du einer Bekenntnisgruppe an? Welcher?

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Athon Offline




Beiträge: 2.096

12.07.2015 15:23
#22 RE: Wo führt das hin? antworten

@gapping

Zitat von gapping #19
Grundsätzlich sind Menschen auf Kooperation angelegt und nicht auf die Spaltung


Tut mir leid, gapping, aber dagegen spricht aus meiner Sicht der angeborene Selbsterhaltungstrieb. Jedes Lebewesen versucht, als Individuum zu überleben und sich gegen Angriffe anderer zu wehren. Bereits die Kritik an der eigenen Meinung wird vom Menschen als Angriff gewertet und kann erst später aufgrund von Erfahrungswerten, Reaktionsmechanismen und bewusster Entscheidungen anders beurteilt werden. Dadurch wird auch der Antrieb auf Lebenserhaltung zunächst auf die Familie, später auch auf Gruppen (z. B. Religionsgemeinschaften usw.) ausgedehnt. Dieser dort begonnene Form des Altruismus könnte darin gipfeln, dass sich die gesamte Menschheit im "Kampf" gegen Bedrohungen von außen vereint sieht. Ich muss aber leider davon ausgehen, dass dieser Wunschtraum wohl noch geraume Zeit den Science-Fiction-Autoren vorbehalten bleiben wird.

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

gapping Offline



Beiträge: 613

12.07.2015 16:01
#23 RE: Wo führt das hin? antworten

Der Selbsterhaltungstrieb spricht nicht dagegen, Athon, sondern ist immer die Voraussetzung, um die Dinge des Lebens zu meistern. Die Überlebensstrategien von Einzelnen sind die, die am meisten scheitern. Die Dinge die im Team gemeistert werden sind besser zu gelingen. Das Team ist eine wesentliche Voraussetzung für eine umfassendere Sicht. Einzelne können zwar einen Nobelpreis erhalten, aber es war nie ein Einzelner(außer in der Literatur)der die Maßstäbe umsetzte, die zu einem Nobelpre4is führen konnten. Selbst in der Philosophie sind es Forschungsteams die heutzutage Erkenntnisse gewinnen, ebenso in der gesamten Forschung. In einer Familie werden zwar Voraussetzungen für Bildung- und Bildungswege geschaffen. Für den Erfolg dwa Wissens sind dann mit-studierende und mit-lehrende notwendig. Den einsamen Wolf der lediglich das macht was er will, ist in der Wissenschaft und Lehre längst kein Platz mehr. Und Altruismus war für Erkenntnis nie nötig, weil Altruismus auch schaden kann und die Grenze vom Nutzen für sich selbst und andere, oder des Schadens daraus ist sehr schmal. Die Bedrohungen von außen sind ohnehin nur begrenzt beherrschbar. Daher ist es um so verwerflicher, dass sich die Menschen keine besseren Ziele setzen als sich gegenseitig über's Ohr zu hauen. Das ist zweifellos religiös begründet, weil die Lüge, die Täuschung und die Fälschung Basis aller Religionen ist.
Daher wäre es für ein besseres Leben im Diesseits zwingend Religion zu überwinden.

Gruß gapping

Athon Offline




Beiträge: 2.096

12.07.2015 16:14
#24 RE: Wo führt das hin? antworten

@gapping

Zitat
Das Team ist eine wesentliche Voraussetzung für eine umfassendere Sicht


Richtig, gapping. Auch unter den Raubtieren ist es verbreitet, im Rudel zu jagen und Erfolg zu haben. Dies hat sich im Laufe der Evolution als bessere Strategie erwiesen. Aber, dem einzelnen Raubtier geht es trotzdem aufgrund des SET nur darum, das eigene Überleben zu sichern.

Zitat
Die Bedrohungen von außen sind ohnehin nur begrenzt beherrschbar


Das mag durchaus sein. Aber, nichtsdestotrotz hat die Abwehr solcher Bedrohungen (des Einzelnen, der Familie, des Teams, der Religionsgemeinschaft usw.) aus meiner Sicht immer den SET als Grundlage. Warum sollten wir uns sonst wehren wollen?

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

12.07.2015 19:55
#25 RE: Wo führt das hin? antworten

@Gysi Ist es nicht hochmütig, sich ohne Argumente als was Besseres zu geben?
Warum denkst Du, das ich mich als etwas "Besseres" gebe? Sagte ich nicht schon, das wir alle "gleich" sind? Und sagte ich nicht auch schon, das der Eine dem Anderen sein Gegenstück ist? Und ich schrieb auch, das ich weder Kant, Freud und Andere, deren Schriften, wissenschaftliche wie philosophische soweit kenne, das ich in dieser Richtung in die Tiefe gehen könnte?
Trotzdem muss ich feststellen, das "Wissen" durch "Reine Überlegung" sehr schnell zu kippen ist.
Zitat Gysi: Jeder von euch Gläubigen glaubt, den Stein der Weisen gefunden zu haben.
Du nennst mich "gläubig"! Wie kommst du darauf?
Zitat Gysi: Ich sage denen nur die Wahrheit! Nach Möglichkeit. Du wehrst DICH gegen die Wahrheit, DAS ist der Fakt!
Gegen welche Wahrheit glaubst du wehre ich mich, wenn ich doch sage, das es "Wahrheit" im eigentlichen Sinne nicht gibt? Ich kenne doch die Wahrheit, sie begegnet mir jeden Tag aufs Neue. Und glaub mir, ich habe mich gegen Wahrheit mehr als gewehrt und wie ein ägyptischer Archeologe mit Pinsel und Schaufel versucht, die ältesten Schätze auszugraben.
Zitat Gysi: Ja, dann vermittel mir doch dieses Grundwissen, du großer Weiser. Spuck's aus oder mache dich lächerlich!
Warum wieder so "abwertend" oder angreifend?
Stell dir doch mal die Frage, was mit "Geheimnis" gemeint sein kann. Was ist tief in den Mysterien und Wünschen der Menschen verankert? Auch zu damaliger Zeit bei dir!
Du hast doch dieses Forum nicht erschaffen, um deine eigene Meinung "kundzutun". Solch ein "Wissen", was du nun mal hast, kommt nicht von ungefähr. Du hast es dir "erarbeitet"!! So wie ich mein "Wissen" erarbeitet habe. Und du bist einer der Wenigen, der meine damaligen Texte gelesen hat. Das war mein Weg. Meine Arbeit.
Ausspucken tue ich selten etwas, und wenn andere meinen das ich mich lächerlich mache, dann schlucke ich es einfach runter und mache weiter. Lass sie doch denken was sie wollen, lass sie doch reden was sie wollen. "Erfahrungen" sind mehr wert als jedes gehörte und nachgelesene "Wissen", was man selbst nicht nachgegangen ist oder nicht nachgehen kann.

Eine Erfahrung geschiet in einem Moment, der aufgeschrieben nicht mehr das vermitteln kann, was der Moment vermittelt hat.
Vielleicht verstehst du jetzt meine Fragestellung: Wo führt das hin?

Zitat Gysi: Gehörst du einer Bekenntnisgruppe an? Welcher?
Nein, keiner Bekenntnisgruppe. Sieh dich um...wenn du einer Gruppe angehörst bist du im Zwang gefangen, das Gruppenideal zu halten und wenn du dieses nicht mehr halten kannst, bilden sich neue Gruppen und im schlimmsten Falle bekämpfen diese sich auch noch.

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