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 Antireligiöse Politik und Kultur
gapping Offline



Beiträge: 613

18.07.2015 09:46
Imperalismus und Chauvinismus Antworten

Beides kann man nicht von Religion trennen.
Am Beispiel des George W. Bush, dem wiedererweckten Christen, sind die kriegstreiberischen imperialen Anmaßungen sehr deutlich geworden.
Das christliche Gespinst in Gestalt von Benedikt XVI.(alias Ratzinger) feierte seinen 80. Geburtstag bei Bush. Dort erteilte Ratzinger Bush die Absolution für den völkerrechtswidrigen Krieg im Irak.
Alle imperialen Angriffe sind nicht nur mit den christlichen Worten ausgestattet. Es werden auch christliche Symbole verwendet.
Die Kriegstreiber im Islam verwenden islamische Symbolik.
Der Krieg in Afghanistan war/ist was völlig anderes, als der Krieg im gegen den Irak. Für Afghanistan hatten die USA und ihre Verbündeten ein Mandat der UNO.
Außerdem gab es ein mehrmonatiges Ultimatum an Mullah Omar(wer diesen Blindgänger mal reden hört)den bin Laden auszuliefern. Die Lügen von Mullah Omar, dass sich bin Laden nicht in Afghanistan befände, kürzten dann das Ultimatum ab, zumal sich die Familie des Omar, und die des selbsternannten Führer des Islam, bin Laden, just zu der Zeit in Afghanistan verschwägerten, als Mullah Omar abstritt, dass bin Laden in Afghanistan sei. Die Kolonialmächte benutzten ebenfalls christliche oder religiöse Symbole. Die kurze Periode der türkischen Kolonialmacht verwendete die osmanisch-islamische Symbole.
Die Kolonialmächte der Antike, die imperialen Eroberungskrieger Alexander der Große und die Römer verwendeten ihre Vielgötterei um die Soldaten kampfesmutig zu halten. Ebenso die Perser, die Pharaonen und Hethiter. Von den allgemeinen Religionskriegen wie der zwischen Sunniten und Schiiten, der Protestanten und Katholiken(30jähriger Krieg) oder der bis heute schwelende Konflikt in Nordirland, wo die christlichen Symbole des jeweils anderen, die Menschen in Rage versetzen, machen deutlich: Religion ist Ursache und Antrieb von Kriegen und imperialen Anmaßungen.
Der Faschismus, alle faschistischen Führer in Europa und Lateinamerica waren Katholiken.
Alle faschistischen Anführer im islamischen Kulturkreis sind extremistische Muslime.
Die Veränderungen der Kriegsformen(asymmetrische) haben religiösen Ursprung. Ob es sich dabei um die vor wenigen Tagen durchgeführte Ermordung von US-Soldasten handelt durch einen muslimischen Einzeltäter handelt, oder um die sonstigen Anschläge und Massaker die wenige Muslime durchführen ist gleichen Ursprungs.
Der Westen begreift nicht, dass die Lehre des Islam jeden Muslim verpflichtet Nichtmuslime zum Bekenntnis zu veranlassen, oder Nichtmuslimen zu schaden, wo immer und in welchem Rahmen dies möglich ist. Die Naivität Fanatismus, Imperialismus, Rassismus als Gründe kriegerischen Verhaltens anzunehmen, anstatt die damit in Zusammenhang stehenden religiösen Gründe zu nennen, ist zwar westlicher und islamischer Mainstream., berücksichtigt aber keineswegs die Tatsachen.
Der in Finnland im Asyl lebenden Schriftsteller Hassan Balsim beschriebt die Lage im islamischen Kulturkreis als eine von den USA und dem Westen, von den Christen herbeigeführte Katastrophe, wofür es einige Gründe gibt. Aber auch er unterschlägt, obwohl er es besser wissen könnte, dass die Konflikte im Islam religiöse sind, nämlich die, die seit der Ermordung des Imam Hussein, bis heute, also seit über 1300 Jahren andauern.
Dass diese innerreligiöse und innerislamische Konflikte kaum als Ursache für den Mangel an Zivilisation im islamischen Kulturkreis genannt werden ist entweder böswillig, oder man baut im Westen darauf die Weltpolizeiattitüden auf, die Konflikte im Islam und die gegen den Westen(Christen verschärfen. Die verharmlosenden und beschönigenden Reden in beiden Kulturkreisen sind eine endlose Spirale der Gewalt, die derzeit über die Flüchtlingslage ausgetragen wird. Beispielsweise hätte sich der Westen durchringen müssen, nur christliche oder yesidische Menschen aus dem islamischen Kulturkreis aufzunehmen. Muslime aufzunehmen ist wie den Religionskrieg in das eigene Land holen. Zumal diese Haltung nichts mit Menschenverachtung zu tun hat, denn, die Aufnahme von Christen würde ja die Flüchtlingsfrage in den islamischen Staaten entlasten.
Muslime, die von dem hohen Ross kommen, dass der Islam allen anderen Gesellschaftsformen überlegen sei, müssen erkennen, dass der Islam die schlechtere Welt aufgebaut hat. Dieser Kulturschock verleitet Muslime aber nicht dazu, ihre Religion hinter sich zu lassen(nur bei wenigen) sondern steígert nur ihren Willen, die Befehle aus Qur'an und Hadithen zu befolgen, Nichtmuslime um so mehr zu bekämpfen.
Ergo: Der Westen holt den Religionskrieg, der, bis auf Nordirland, überwunden scheint in die eigene Kultur!

Gruß gapping

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